Geistesblitz: Preisberechnung nach Körpergewicht

 - by Barbara

“Bei der Minifluggesellschaft Samoa Air müssen schwergewichtige Passagiere zwar mehr zahlen, haben dafür künftig aber auch mehr Platz. Airline-Chef Chris Langton kündigte im australischen Rundfunksender ABC die neue XL-Klasse an. Sie bietet Passagieren mit mehr als 130 Kilogramm breitere Sitze und mehr Beinfreiheit.

„Es ist in etwa so wie eine Dreisitzercouch“, sagte Langton. Samoa hat laut Weltgesundheitsorganisation einen der höchsten Anteile von Fettleibigen in der Bevölkerung weltweit. In den städtischen Gebieten sind demnach 75 Prozent der Menschen zu dick.” (Quelle orf.at, 19.6.2013)

Preissicherung

 - by Barbara

Ach, wie schön, waren die guten alten Zeiten, als man noch Flüge reservieren konnte und fünf Tage vor Abflug das Ticket ausgestellt wurde. Vorbei, vorbei!

Allerdings habe ich gerade ein neues Angebot von Air Berlin  entdeckt, man kann sich Flüge für 72 Stunden reservieren lassen, muss aber für dieses (neue?) Service 10€ bezahlen.

Preissicherung

 

Übrigens, ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Airlines jetzt nicht mehr mit günstigen Schnäppchen locken, sondern mit teuren Schnäppchen in der Business Class?  Kann es rentabel sein, die Business Class günstig zu machen? Diese Taktik ist auf den ersten Blick natürlich interessant, es wirkt so, als ob mehr Geld reingespült werden würde, aber sinkt dabei nicht automatisch die Willingness-to-pay für Business Class-Flüge? Es riecht nach Wiederholung! Wird die Preisspirale weiter nach unten gehen? Ich glaube eine Zeit noch, dann wird es Brösel geben und dann werden Flüge zwangsläufig teurer werden.

KLM / Air France verrechnet neuerdings den Transport von Koffer, sofern man nicht Teil des Frequent Flyer Programms ist.

Fliegen wird mühsam! Kann es nicht wieder einfach werden mit all-in Angeboten (Koffer, Getränke, Essen) und dafür zahlt man überlebenssichernde Preise (für Airline und Mensch).

Die Suche nach neuen Wegen geht weiter!

Die Zeit: Der Bettenkampf

 - by Barbara

Internetportale, die private Zimmer vermitteln, mischen den Markt für Hotels auf. Jetzt schlagen Städte und Hotelketten zurück.”weiterlesen (Quelle: die Zeit)

Zuerst unterschätzt und jetzt bekämpft – AirBnb – aber eigentlich ist es interessanter dahinter zu schauen. Was ist passiert?

Ich sehe ich eine Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Manche Hotels bieten Räume, in denen sich bei den Reisenden nicht das gewünschte Wohngefühl einstellt. Die Bedürfnisse der Gäste haben sich geändert und deswegen verzeichnen private Unterkünfte (AirBnB) regen Zulauf. Mit einer Kostenersparnis kann man vor allem bei AirBnB nicht argumentieren, in Wien gibt es Angebote über 300€ / Nacht, in NYC kann man bis 8000 USD / Nacht bezahlen, normalerweise ca. 150 USD.

Die Aufmerksamkeit von Reisenden verändert sich und wandert von:

_ Uniformität zu lokalen Besonderheiten und Kreativität – standardisierte Angebote sind schon zu gut bekannt – hier erkennt man den Trend – be local. Selbst Mc Donalds versucht Rezepte aus der Region zu bewerben, die Standardburger reichen nicht mehr aus.

_ von verschwenderischem Luxus zu Nachhaltigkeit

_ von verordnetem Lächeln der Mitarbeiten zu Gastgebern, die Freude am Austausch mit anderen Menschen verspüren

_ von eingeschränktem Platzangebot in Hotelzimmern zu offenen Räumen – man muss nicht immer im Hotelzimmer arbeiten, Austausch mit lokaler Bevölkerung wird gesucht.

Ich beobachte, dass Hotels, die sich auf diese Veränderungen einstellen und lokale Besonderheiten / eigene Kreativität hervorkehren wunderbar fahren und in Medien bestens besprochen werden (z.B. Hotel Daniel Wien, Altstadt Vienna etc.). In meiner Forschung über Hotels hat sich gezeigt, dass die Hotelgröße immer bedeutender wird. Manche Reisende nehmen Abstand von Bettenburgen und schätzen kleine Hotels. Das digitale Zeitalter bietet dann noch hervorragende Bewerbungsplattformen und so werden ihre Angebote von Gästen gefunden und weiterempfohlen. Alles im allem eine spannende Zeit für die Hotellerie und der Kreativität ist kein Ende gesetzt. Konkurrenz belebt den Markt. Aber natürlich muss auch die Politik reagieren.

Auch wenn man diese Entwicklung von der rechtlichen Seite jetzt unterbunden wird, bleibt die Frage ob Gäste in die klassischen Hotels zurückkehren wollen?

Einen Nachsatz noch der im Artikel nicht vorgekommen ist: es gibt auch eine zunehmende Professionalisierung in diesem neuen Segement – siehe Chez Cliché Wien

Geistesblitz – Goldfisch

 - by Barbara

Goldfisch Happy gegen Einsamkeit im Hotelzimmer.

goldfisch

Ein britischer Hotelier verborgt einen Goldfisch, damit die Gäste abends nicht so einsam sind.

Die Zeit berichtet:

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

DIE ZEIT: Mr. Riley, seit ein paar Wochen kann man sich in Ihrem Hotel neben Frühstück oder Champagner auch einen Goldfisch aufs Zimmer bestellen. Da fragt man sich doch: Wer sollte das tun wollen?

Jeff Riley: Nun, etwa die Hälfte unserer Gäste sind Geschäftsreisende, das heißt: Sie sind allein unterwegs. Tagsüber arbeiten sie zusammen mit Menschen, die sie kaum kennen, weil sie nur vorübergehend in der Stadt sind. Da ist es doch schön, wenn man abends aufs Zimmer kommt und schon jemand da ist.

ZEIT: Ein Fisch nämlich. Hat er denn einen Namen?

Riley: Er heißt Happy. Wie unser Hotel, die Happy Guests Lodge, da lag der Name nahe. Aber er sieht auch tatsächlich glücklich aus”  weiterlesen (Quelle: die Zeit)

Geistesblitz – Hofnarr

 - by Barbara

Immer wieder kann man zwischen den Zeilen lesen, dass die Hotellerie nicht erfinderisch sei.  Diesen Glaubenssatz möchte ich mit einer neuen Kategorie “Geistesblitz” entkräften und spannende, lustige, kreative, absurde, geniale und vor allem außergewöhnliche Ideen von Hoteliers und Hotelières posten.

Den Beginn macht die Suche nach einem Hofnarr:

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

Rogner Bad Blumau sucht einen Hofnarren - Google Chrome_2013-06-11_20-58-23

“Thermenhotel schreibt Stelle als Hofnarr aus

Eine ungewöhnliche Stelle hat das Thermenhotel Blumau ausgeschrieben. Gesucht wird ein Hofnarr zur Unterhaltung der Gäste. Die Voraussetzungen, um den Job zu bekommen, sind Kreativität, Redegewandtheit und Humor.

Humorvoll, redegewandt und musikalisch soll der Bewerber für den Posten sein, so die Vorgaben des Thermenhotels Bad Blumau, das für den angebotenen Volllzeitjob mit geregelter Arbeitszeit immerhin 1.400 Euro brutto im Monat bezahlen will.

Der Gast soll König sein

Statt konservativer Arbeitskleidung sei als „Hofnarr“ außerdem Fantasie gefragt, was die Verkleidung betrifft. Denn wichtigste Aufgabe soll es künftig sein, ankommende Gäste einzuweisen und sie zu unterhalten. Der Hofnarr also eine „kreative Weiterentwicklung des klassischen Hotelpagen“, wie Hoteldirektorin Melanie Franke meint: „An den Königshöfen waren Hofnarren ein Luxus, den die Königsfamilien sich gegönnt haben.“ Und der König heute sei eben der Gast.

Arbeitsbeginn Anfang Juli

In Anbetracht der besonderen Gestaltung des Thermenhotels Bad Blumau durch Friedensreich Hundertwasser würde ein normaler Hotelpage außerdem untergehen, heißt es weiter. Ein Hofnarr in passender Kluft, mit einer Laute oder einer Flöte ausgestattet, errege schlichtweg mehr Aufsehen.

Ausgeschrieben ist die Stelle ab 5. Juli, bis dahin hat das Hotel wegen Revisionsarbeiten geschlossen. Bewerber können sich aber jederzeit mit Foto, Lebenslauf und Zeugnissen an die Personalleitung des Hotels wenden.” (Quelle: orf.at)

Sind runde Räume schöner?

 - by Barbara

Die Wissenschaft sagt JA!

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

Ein Bericht von orf science:

Warum wir runde Räume schöner finden

In Räumen mit runden Formen und geschwungenen Möbeln fühlen wir uns wohler als in eckigen und kantigen. Das zeigt eine neue Gehirnstudie Wiener Forscher. Die Architektur sollte darauf Rücksicht nehmen, finden sie. Denn schließlich verbringen wir den allermeisten Teil unserer Zeit in Innenräumen.

ÄSTHETIK11.06.2013

Um herauszufinden, wie Menschen Formen in der Architektur beurteilen, hat ein Team um den Psychologen Helmut Leder von der Universität Wien Teilnehmern einer Studie 200 Bilder von Innenräumen vorgelegt und dabei ihre Gehirnaktivität gemessen.

Die Studie:

“Impact of contour on aesthetic judgments and approach-avoidance decisions in architecture”von Oshin Vartanian und Kollegen ist am 10.6. in den “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) erschienen.

Link:

Ö1 Sendungshinweis:

Dem Thema widmet sich auch ein Beitrag inWissen aktuell: 10.6., 13:55 Uhr.

Weich und angenehm vs. hart und ernst

Warum finden wir überhaupt manche Formen schöner als andere? Diese Frage hat schon die frühen, empirisch arbeitenden Psychologen vor über 100 Jahren umgetrieben. In verschiedenen Versuchsreihen haben sie schon damals festgestellt, dass Menschen bei ganz grundsätzlichen Dingen wie z.B. Linien geschwungene Formen bevorzugen: Sie werden als weicher und angenehmer empfunden als eckige, die als härter und ernster wahrgenommen werden.

Eine Erklärung für diese Vorlieben liefert die Evolutionstheorie. Formen, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte als vorteilhaft erwiesen haben, liegen demzufolge den Schönheitsvorstellungen bis heute zugrunde. Umgekehrt können Formen auch Warnsignale aussenden – etwa spitze Formen, die an Dornen erinnern, vor denen sich unsere Vorfahren einst in Acht nehmen mussten.

Obwohl die menschlichen Kulturen zweifellos alle möglichen Formen und Inhalte hervorgebracht haben, die als schön galten, glauben Evolutionspsychologen daher an ein tiefes biologisches Vermächtnis, das Schönheit bis heute grundlegend definiert. Und das man auch neurobiologisch nachweisen kann.

Ästhetik-Netzwerke im Gehirn

Deshalb haben die Forscher die 18 Teilnehmer (zwölf Frauen, sechs Männer) ihrer aktuellen Studie auch nicht nur befragt, ob sie bestimmte Innenräume als schön oder nicht schön empfinden, sondern auch in einen Magnetresonanztomografen gesteckt, der ihre Gehirnaktivität maß. Die subjektive Einschätzung der Probanden (“finde ich schön”) deckte sich dabei mit den objektiven Ergebnissen (“entsprechende Gehirnregionen sind aktiv”).

Warum diese Objektivierung überhaupt nötig ist? Weil man dadurch die verschiedenen Komponenten auseinanderhalten kann, durch die ein Schönheitsurteil zustande kommt, sagt Helmut Leder.

Beispiele runde und eckige Räume, die die Studienteilnehmer beurteilten

Beispiele runder und eckiger Räume, die die Studienteilnehmer beurteilten

“Wir konnten zeigen, welche Gehirnregionen beteiligt sind. Und weil es die gleichen sind, die auch beim Betrachten anderer schöner Objekte aktiviert sind, lässt das den Schluss zu, dass es sich um ein allgemeines biologisches System handelt. Das hätten wir mit einer reinen Befragung nicht zeigen können.”

Wie die Forscher herausgefunden haben, sind beim Betrachten der Bilder von Innenräumen die gleichen “Ästhetik-Netzwerke” im Gehirn aktiv wie bei Kunstwerken. In erster Linie sind das Hirnregionen, die mit Belohnung und Gefühlen zu tun haben (wie z.B. der Orbitofrontal-Kortex und dieBasalganglien).

Haupterklärung: Wohlempfinden

Das wichtigste Gefühl, das den Eindruck von Schönheit begleitet, ist ein Wohlempfinden. Es erklärt mehr als die Hälfte des Schönheitsurteils, sagt Leder. “Was wir schön finden, das finden wir auch wohlgefällig. Schönheit und Wohlempfinden sind aber nicht genau dasselbe. Im Gehirn sehen wir, dass ein Schönheitsurteil eine Art von Bewertung ist, die neben den emotionalen auch kognitive Komponenten – also Verstehens- und Denkprozesse – beinhaltet, und das Wohlfühlen ist eigentlich die emotionale Folge von dem.”

Die Forscher haben aber nicht nur untersucht, ob die Studienteilnehmer runde oder eckige Räume mögen. Sie haben auch ihre Reaktion auf die Frage analysiert, ob sie diese Räume auch gerne betreten würden. Und dabei haben sie festgestellt, dass das eine nicht mit dem anderen zusammenhängt.

“Für uns überraschend war, dass wir bei eckigen Räumen keinen Hinweis gefunden haben, dass die Amygdala im Gehirn aktiviert war – das ist jener Teil, der uns warnt, wenn etwas gefährlich ist, etwa wenn wir spitze Gegenstände sehen wie Messer oder Dornen”, erklärt Leder.

Barock geht vor Gotik

Im Gegensatz zu anderen Objekten lösen eckige Formen in der Architektur also offenbar keine negativen Reaktionen aus, runde Formen aber sehr wohl positive. Woher dieser Unterschied kommt? Das hat mit der Alltagspraxis zu tun, vermutet Helmut Leder. “Wir können uns schlicht oft nicht aussuchen, ob wir einen Raum betreten wollen oder nicht, auch wenn er uns nicht gefällt.”

Letzte Frage an den Psychologen: Wenn die Vorliebe für runde Gestalten in der Architektur vorherrscht – müssten wir dann nicht barocke Kuppeln lieber haben als gotische Türme?

“Das hängt davon ab, wie eckig die gotischen Türme wirklich sind. Aber laut unseren Studienergebnissen müsste man das so vorhersagen, ja. Wir wissen von Studien über die Stilvorlieben in der Architektur, dass auch Bildung, Interesse an Kunst etc. eine Rolle spielen. Aber in der Tat: Die runden Formen scheinen die zu sein, denen die Menschen höheren Gefallen entgegenbringen.”

Lukas Wieselberg, science.ORF.at

 

Brüssel im Frühling

 - by Barbara

Brüssel im Mai – einfach wunderbar! Zum Auftakt gibt es ein paar Impressionen aus der europäischen Hauptstadt – Berichte über Hotels in Brüssel, Brugge, Paris und Provins folgen.

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (1)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (2)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (3)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (4)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (5)

Eines meiner Lieblingslokale in Brüssel:Brüssel-RosaPfeffer 2013 (6)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (7)

Der chinesische Palast:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (8)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (9)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (10)

Der Garten des Königs zur Blumenschau – Königliche Gewächshäuser – nur 3 Wochen im Frühjahr geöffnet:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (11)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (12)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (13)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (14)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (15)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (16)

Petit Sablon – mein Lieblingsplatz:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (17)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (18)

 

Kleines, feines Himbeertörtchen:Brüssel-RosaPfeffer 2013 (19)

 

Pierre Marcolini:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (20)

Brüssel ist immer eine Reise WERT!

Kahlenberger Gespräche: Der Tourismus in Österreich Quo Vadis?

 - by Barbara

Kahlenberger Gespräche: Der Tourismus in Österreich Quo Vadis?

Zur Diskussion geladen sind: Prof. Dr. Egon Smeral, Dr. Petra Stolba, Günther Greul, Prof. Dr. Karl Wöber

Moderation: Mag. Ulrike Reisner

Mittwoch, 12. Juni 2013

18:00 Uhr bis 18:30 Uhr Get together
18:30 Uhr bis 20:00 Uhr Keynote und Expertengespräch
20:00 Uhr bis 20:30 Uhr offene Fragerunde
20:30 Uhr bis 22:00 Uhr Networking Cocktail
mit Blick über Wien

MODUL University Vienna
Am Kahlenberg 1
1190 Wien

www.modul.ac.at/kahlenberger-gespraeche

W Times Square

 - by Barbara

Hannes war in NYC, diesmal im W Times Square:

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

Hallo,wir waren im W Times Square! Die Premiere in einem Hotel Deiner Lieblingskette:-) Was soll ich jetzt sagen? Hm. Also das Hotel liegt wirklich super mitten am Times Square, einem der prominentesten Plätze in New York. Tausende Touristen zu jeder Tageszeit und Hunderte leuchtende Reklamebildschirme, die den Platz eingrenzen, verursachen ein seltsames Hochgefühl – man möchte Frank Sinatras Hymne auf diese Stadt singen, die Stadt, die niemals schläft, zumindest an diesem Platz.

Ich hatte bei der Buchung angegeben, dass wir um 14:00 Uhr ankommen werden, das Zimmer war nicht fertig. Wir ließen uns mit dem Angebot ein Zimmer im obersten Stockwerk – 57. Etage – zu bekommen vertrösten und gingen Kaffeetrinken und Touristenschauen. Leider war das Zimmer noch immer nicht fertig, als wir 2 Stunden später wieder gekommen sind – das Zimmermädchen war ziemlich aufgeregt über die Tatsache, dass man uns die Schlüssel dafür gegeben hat! Dem Herrn an der Rezeption war das auch dann ein bisschen peinlich, er gab uns dann ein Zimmer auf der 52. Etage und 2 Getränkegutscheine für die Bar als kleine Wiedergutmachung.

Es war wirklich sehr faszinierend auf diesen Platz vom 52. Stockwerk zu blicken, auf das blinkende Lichtermeer, auf den Hudson und das gegenüberliegende New Jersey.

W_Times_Square3

 

W_Times_Square4

 

W_Times_Square5

Das Zimmer selbst war wie erwartet sehr funktional aber die Farbtöne sind schon eher kitschig.

W_Times_Square2

 

W_Times_Square1

Bett perfekt, Bliss Pflegeprodukte super (und alle eingepackt). Die Bar haben wir besucht, sehr gut besucht und nicht zu laut, mit einer sehr interessanten Cocktailkarte, heftige USD 16 das Stück. Die Drinks waren sehr exzellent und das Service, auch wenn man sich nicht die manchmal übertriebene Zuvorkommenheit traditioneller Fünf-SternHotel Bars erwartet. Ziemlich cool, trotzdem unkompliziert und nett, angenehm sowie im Grunde alle Mitarbeiter des Hauses, mit denen wir zu tun hatten. New York Style.

Ob ich wieder ins W Times Square komme? Eher nicht, weil die Lage zwar amüsant ist, aber nicht die in der Gegend ist, wo ich mich in New York sonst so rumtreibe. Ob ich wieder in ein W komme? Gerne, aber der Preis muss passen, denn ganz ehrlich mit dem Aloft hat W sich selbst die härteste Konkurrenz geschaffen mit einem meistens wesentlich besseren Preis/Leistungsverhältnis.

Liebe Grüße,

Hannes