Erwartungen an Hotels, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels

Serie: Social Media 1 x1 | Customer Journey und Social Media

Was bringen Social Media Kanäle für Hotels?

So einfach die Frage klingt, so aufwendig ist die Antwort. Es gibt nicht den Social Media Kanal, sondern man muss von Kanal zu Kanal unterscheiden. Sehen wir uns zunächst die Customer Journey an, die ein zukünftiger Hotelgast im World Wide Web unternimmt. Denn je nach Ausgangspunkt, ist ein anderes Medium wichtig:

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Grob skizziert könnte die Customer Journey im Tourismus so aussehen. Über Instagram, Pinterest und Facebook sammelt man erste Reiseinspirationen: Was könnte ich unternehmen, wohin will ich reisen … uiii, dahin will ich ja auch.

Kopf und dann Google

Jede Reise beginnt zunächst im Kopf und dann mit Google, hier wird nach Destination oder Übernachtungsmöglichkeit gegoogelt.

Bei den Resultaten auf Google wird man ziemlich sicher von OTA’s (Online Travel Agencies) z.B. Booking, Hotels.com, Expedia, Trivago und so weiter empfangen. Bevor jedoch gebucht wird, muss die Entscheidung abgesichert und (nochmals) verglichen werden. Man will ja schließlich eine Garantie für seinen Urlaub haben: So vergleicht man noch eben die Hotelwebsite, TripAdvisor und/oder HolidayCheck. Die Bewertungen auf den Buchungsplattformen verstehen sich von selbst. Statistiken zeigen, dass für diese Customer Journey im Durchschnitt bis zu neun Stunden für die Buchung aufgewendet und dabei über 30 Suchanfragen in Google geklopft werden.

Vom Konsumenten zum Produzenten

Am Reiseziel angekommen, ändert sich dann die Rolle des Gastes (im Internet): Er wird vom Konsumenten zum Produzenten. Zwar konsumiert er nach wie vor Online-Tipps von anderen Reisenden über Google Destinations, Tripwolf, Hotelblogs, Google Maps und TripAdvisor. Doch plötzlich produziert er auch neuen Content über Instagram, Facebook und Twitter. Hier heißt es für Hotels, die Marketingmöglichkeiten, die sich daraus ergeben auszuschöpfen und davon zu profitieren.

Zurück zu Hause, werden wiederum Bewertungen auf TripAdvisor, Booking & co. verfasst sowie Bilder mit Freunden und Familie geteilt – hier befinden wir uns plötzlich wieder am Anfang der Customer Journey, die nächsten Reiselustigen werden inspiriert, frei nach dem Motto: uiii, da will ich ja auch noch hin. Sie sehen also das Potenzial, das in einer bewussten Steuerung der Social Media Kanäle liegt?

 

Im nächsten Beitrag sehen wir uns genauer an, warum Hotels auch eigene Blogs betreiben sollten.

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