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Fusion Hotel Prag – Automat
- by Barbara
Fusion Hotel Prag – 360° Bar
- by Barbara
Hotel Fusion Prag
- by Barbara
Vom Fusion wusste ich so gut wie überhaupt nichts, klar hatte ich es kurz im Internet angeklickt, aber richtig erinnern konnte ich mich nicht. Mein Besuch kam durch die Mitarbeiter/innen des ICON Hotels zustande, sie meinte ich müsste es sehen.
Eines war von Anfang an klar, da wollte jemand ALLES. Im Erdgeschoss befinden sich verschiedene Lokale, Bars etc. Dieses Alles lies den Hoteleingang unserem Sichtfeld auch schon mal entschwinden. Ein Barkeeper hat uns dann aufgesammelt und zum Ziel Rezeption geführt. Zuvor zeigte er uns sein Revier: eine sich bewegende 360° Bar (die Bar dreht sich, man hat keinen 360° Ausblick wie der Name suggerieren würde).
Fusion bedeutet: in der unteren Stockwerken Jugendherberge, in der höheren Stockwerken Hotel mit durchschnitten und exklusiveren Zimmern. Dank einer sehr netten Damen durfte ich das “Wirr-wirr” live erleben.
Ich sags gleich – ich mag keine Gemischtwarenhandlungen – mehr ist nicht mehr für mich, allerdings sehe ich gerne andere / neue Dinge.
Gut, manche Ideen waren originell, manche abgekupfert und manche richtig schräg. Eigentlich kann es gar nicht mehr richtig beschreiben, es waren zu viel Stile von Industrial Design, Vintage Zimmer, Love Zimmer bis über alte, originale Werkstättenmöbel, dann wieder Minimalistisch, dann üppig, anschließend ein Automat mit Kondomen, dann ein dunkler Gang mit grün leuchtenden Kästchen. Jedoch kann man sagen, sie sind ihrem Motto treu geblieben: Fusion durch und durch!

Icon Hotel & Lounge Prag
- by Barbara
Moods oder ICON, dass war die Frage vor unserem Prag-Trip. Wie berichtet ist es das Moods geworden, allerdings bin ich der Neugier erlegen und habe das ICON Hotel & Lounge auch besichtigt.
Bereit zu Hause vor dem Computer war die Ähnlichkeit der Häuser für mich befremdlich, da ich keinerlei Verbindung finden konnte. Die Lösung wurde mir dann bei der Hotelführung verraten: ein ehemaliger Mitarbeiter des ICON hat das MOODs initialisiert. Daher rühren auch die gleichen, wie kopierten Angebote und Ausstattungsdetails wie Reservierungssysteme, Hästens-Betten etc.
Das USP des ICON Hotels ist das Gebäude, eigentlich ein altes Haus der griechisch-orthodoxen Kirche. In einem kleinen Raum befindet sich sogar noch eine außergewöhnliche Minikapelle – auf den Bildern zu sehen – welche aber leider als Abstellkammer verkommt.
Nett im ICON HOTEL ist der Wohnzimmerbereich, das Restaurant und das Spa. Die Zimmer sind in einem anderen Farbspektrum als das Moods, allerdings nicht unähnlich von der Grundidee: schwarzes Badezimmer und sehr glatte Oberflächen. Befremdlich ist für mich der markante Polstersessel in Holzoptik, der sich als unangenehmes Kunststoffteil (mir fehlen die Worte) entpuppt. In meiner Vorstellung bleibt man beim Hinsetzen drauf picken ;)
Die Mitarbeiter waren entzückend und haben mir das ganze Hotel gezeigt und sehr viel erklärt. Die Hotelleidenschaft dürfte uns verbunden haben, sie haben mich gleich ins nächste Hotel weitergeschickt, das Fusion. Und dahin ging es auch gleich…
GROSSO MODO:
Hotelwebsite: http://www.iconhotel.eu/
Zimmer: 31 Zimmer
Preise: ab ca. 110€ im Dz inkl. Frühstück
Kategorie: 4-Sterne
Eröffnung: 2007
Architektur: Studio Mitte
Moods Hotel Prag
- by Barbara
Günstig und gut - aber auch ein wenig unfreundlich - lässt sich unser Aufenthalt im Moods Prag zusammenfassen.
Das Haus liegt schön in der Prager Altstadt, das Zentrum ist fußläufig gut erreichbar. Leider ist die Parkplatzsituation angespannt und in diesem Punkt sind die Mitarbeiter/innen auch keine große Hilfe. Auf Empfehlung ihrerseits nahmen wir Abstand von der Idee, das Auto auf öffentlichen Plätzen zu parken. Für den Ankunftstag nicht mehr verfügbare Optionen wären gewesen: entweder in ihrer Parkgarage oder direkt vor dem Hotel mit einem Hotelticket.
Beide Möglichkeiten standen nicht zur Wahl. Die Alternative war hervorragend, für 20€ / Nacht durften wir die Tiefgarage des Nachbarhotels mit vier Stellplätzen verwenden.Grundsätzlich war nur eine Nacht ausgemacht, aber nachdem die Mitarbeiter/innen nächsten Tag nichts organisiert haben (ob sie es nicht konnten oder wollten sei dahingestellt), hielten wir dem Nachbarhotel die Stange – wieso sollte auch nur ein Hotel an uns verdienen?
Der Eingangsbereich war ganz entzückend gestaltet, besonders die Wand hinter der Rezeption mit den vielen kleinen abgeschnittenen Röhrchen (sieht aus wie Klopapierrollen, aber positiv gemeint) und die bunte Füllung, aus dieser sich EASTER LOVE ergab, war eine schöne Idee.
Mit den Zimmern verhält es sich ähnlich wie mit dem Parkplatz. Man braucht Zeit um ans Ziel zu kommen. Ohne Anweisung seitens des Hotelpersonals sind wir gleich in den falschen Aufzug gestiegen und haben unser Zimmer vergebens gesucht. Alles normalerweise kein Problem, aber wir hatten Konzerttickets und nur 90 Minuten Zeit. 30 Minuten hat schon die Parkplatzproblematik verschlungen. Also zurück zur Rezeption, der richtige Lift war am Ende des Flurs, bei der Treppe mit der schönen Beleuchtung.
Das Zimmer war, wie auf den Bildern, groß, solide und schön, detto das Badezimmer. Man konnte auch an den Zimmern erkennen, dass man sich im Osten Europas befand – der Schick entsprach. Interessant ist die Liebe der Prager Hotelierss (zumindest in 2 Hotels gesehen) zu schwedischen Hästens-Betten. Betten und Schweden gehört zusammen wie Nutella und Brot.
Die Idee mit den unterschiedlichen Lichttypen im Betthaupt ist nett, allerdings verschlingt die Bedienung zuviel Aufwand um sich näher damit zu befassen.
Die Raumtemperatur überstieg all unsere Vorstellungen, gefühlt hatte es zwischen 26-30°C – also lüften (Außentemperatur ca. -5°C). Ich mag warme Zimmer, aber das war selbst mir zu heiß. Husch, wusch umgezogen erreichten wir das Konzert von Gregory Porter noch rechtzeitig – toll war’s.
Wie zu Beginn schon beschrieben, waren leider die Mitarbeiter/innen ein wenig unfreundlich. Natürlich kennen wir das österreichische Vorurteil, dass unsere nördlichen Nachbarn nicht sehr freundlich sind. Beim Betreten der Lobby nachdem Konzert begrüßten die Mitarbeiter/innen und wir wurden von ihnen auch wahrgenommen, aber nicht begrüßt. Gleiche Situation beim Frühstück, „Good morning“ verhallte es im Frühstücksraum mit zwei Mitarbeiter/innen.
Zurück in Wien habe ich bei meiner tschechischen Kollegin genauer nachgefragt. Das Rätsels Lösung ist: „Guten Morgen“ sagt man zu Familienmitgliedern/Freunden/
Übrigens die Frühstückzeiten sind genial, von ca. 7:00 bis 11:30 Uhr, sehr angenehm. Lustiges Detail am Rande, die künstlichen Dekorationsgestecke beim Frühstück passen fast ganzjährig, es gibt Elemente von Weihnachten und Ostern.
GROSSO MODO:
Homepage: http://www.hotelmoods.com
Zimmer: 51 Zimmer
Preis: ab ca. 75€ im DZ inkl. Frühstück
Eröffnung: Mai 2010
Kategorie: 4-Sterne
Architektur: Zak und Vrtiska
| Aufenthalt März 2013 – Moods Hotel – Prag – Tschechische Republik |
Prag: Palac Zofin
- by Barbara
PALÁC ŽOFÍN
Prag bei Nacht
- by Barbara
Prag im März bei Nacht – eindrucksvoll!
Prag bei Tag
- by Barbara
Prag im März bei Tag:
Architekturgeschichte: 50 Jahre Parkhotel Pörtschach
- by Barbara
Das Parkhotel Pörtschach feiert 50 Jahre und ich konnte mit Freude meine schriftstellerische Ader ausleben (Artikel: “Aufbruch und Aufschwung”): http://www.parkhotel-poertschach.at/media/file/93_parkhotel-poertschach.pdf
“Pörtschach am Wörthersee (TP/OTS) – Die Geschichte des Wörthersee -
Tourismus auf der 40.000 m2 großen Halbinsel bei Pörtschach
dokumentiert der Bildband “50 Jahre Parkhotel Pörtschach am
Wörthersee”, der anlässlich des bevorstehenden fünfzigsten Jubiläums
der Eröffnung des weltbekannten Design Hotels am 1. Juli 2013
erscheint.
Ein Team renommierter Architekturhistoriker unter Führung des
Kärntner Architekten Gerhard Kopeinig, Gründungsmitglied des “Vereins
Architektur Spielraum Kärnten” sowie “Kalt und Warm”, dokumentiert
darin die Geschichte des Hotels und des Tourismus in Pörtschach am
Wörthersee.
140 Jahre Wörthersee – Tourismus
Der Bildband spannt den Bogen vom Bau der Südbahn im Jahr 1864,
der die Voraussetzung für den Wörthersee – Tourismus war, bis ins 21.
Jahrhundert.
Die touristische Erschließung begann mit dem Erwerb der
weitläufigen Landzunge vor Pörtschach durch den Wiener
Porzellanfabrikanten Carl Ernst David Wahliß im Jahr 1872. Er
errichtete 13 villenartige Hotels mit Bade- und Sportanlagen.
Nach seinem Tod im Jahr 1900 konnte die Familie das Hotelimperium nur
noch kurz halten. In der Folge wechselten die Besitzer und Teile der
großen Liegenschaften wurden abverkauft. 1928 erwarb die Gemeinde
Pörtschach das Areal, in der NS-Zeit kam es in den Besitz des
Deutschen Reiches.
1945 wurden hier britische Fronttruppen untergebracht und der
gesamte Bereich der Halbinsel für Einheimische gesperrt. 1953 konnte
die Gemeinde nach langwierigen Verhandlungen die Liegenschaft wieder
vom deutschen Finanzministerium rückerwerben. In der Folge wurde sie
an eine Gesellschaft verkauft, die auf dem Gelände ein neues Hotel
und eine Kuranstalt errichten wollte. Da über den vereinbarten
Zeitraum hinaus nichts geschah, fiel sie wieder der Gemeinde zu. Erst
die Baufirma Wayss & Freytag – Simplexbau, die 1959 das Anwesen
erwarb, setzte einen Hotelbau um, der am 1. Juli 1963 als Parkhotel
Pörtschach eröffnet wurde.
Das Parkhotel Pörtschach entsteht
Die renommiertesten Architekten ihrer Zeit zeichneten in den
fünfziger Jahren für verschiedene Auftraggeber Entwürfe für das
Parkhotel Pörtschach: Georg Lippert (er war am Bau des Opernringhofs
in Wien beteiligt und plante das Hotel Prinz Eugen gegenüber dem
Wiener Südbahnhof), Josef Vytiska (Kirchen sowie Neubauten gegenüber
der Oper, am Franz Josefs – Kai und Stephansplatz in Wien) und
schließlich Kurt Köfer, dessen Projekt mit 25 Apartments und 147
Zimmern sowie einem vorspringenden verglasten Speisesaal an der
Seeseite schließlich vom Liegenschaftseigentümer Wayss & Freitag -
Simplexbau realisiert wurde.
Lebensgefühl der sechziger Jahre
Als das Hotel 1963 eröffnete, war es einer der wichtigsten Bauten
des modernen Wörthersee-Tourismus. Filme wie “Happy-End am
Wörthersee” verkörperten das Lebensgefühl dieser Zeit und machten
Pörtschach europaweit bekannt. Ihre Botschaft lautete: Aufbruch aus
der grauen Vergangenheit der Nachkriegszeit, Aufbruch in den
Wohlstand, Aufbruch in ein neues Zeitalter mit Zuversicht.
Als Kind seiner Zeit verkörpert das Parkhotel Pörtschach die
Leistungsfähigkeit und Kreativität der beginnenden Sechziger Jahre.
Das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich in
verfügbarer Freizeit, Urlaubsgeld und motorisiertem Verkehr.
Sein Stil verkörpert eine Epoche, die gerade wieder eine
Renaissance erlebt: Retro ist schick, die “Rolling Fifties” und die
“Swinging Sixities” sind in Life Style Magazinen am Vormarsch. Eine
deutsche Hotelkette bedient sich sogar bewusst dieses “Retro -
Looks”. Im Parkhotel Pörtschach sind die Stilelemente der sechziger
Jahre, makellos gepflegt, im Original erhalten.
Heute: Designerhotel im Stil der 60er Jahre
1972 erwarb der Wiener Mineralöl – Großhändler und
Garagenbetreiber Hans Pruscha das Hotel. Es steht seither im
Familienbesitz und ist Eigentum der List Group in Wien.
Das Haus wurde mehrmals modernisiert und erweitert. Heute bietet
das 350 Betten – Hotel Vier Sterne – Komfort auf sieben Etagen. Die
Original Stilelemente, wie etwa der Aufzug, die Treppen, die Hotelbar
und Rezeption sowie die Lobby und der Speisesaal mit ihrem
spektakulären Blick auf den Wörthersee blieben im Original erhalten
und vermitteln Jahr für Jahr tausenden Gästen das traditionelle
Ambiente des elegant – bürgerlichen Familienhotels mit privatem
Badestrand, Sportanlagen und weitläufigen Spazierwegen. Außerdem
finden Konferenzen und Tagungen statt. 1998 zeigten Titelseiten fast
aller europäischen Tageszeiten das Parkhotel Pörtschach, als sich die
Spitzenrepräsentanten der EU – Staaten in Pörtschach zum EU
Gipfeltreffen trafen.
Jubiläums – Saison 2013: Rückblick auf 50 Jahre
Im Sommer führt Architekt Gerhard Kopeinig zu mehreren Terminen
Interessierte persönlich durch das Parkhotel und erläutert die
architektonisch bedeutenden Elemente.
Termine: www.parkhotel-poertschach.at” (Quelle: Tourismuspresse)
Hannes probiert das Motel One München – Deutsches Museum
- by Barbara
Hallo,
letzte Woche war ich in München und habe die Gelegenheit genutzt ein Motel One auszuprobieren. Genauer das Motel One Deutsches Museum, das in einem regelrechten Hotelviertel in München liegt, Novotel, Holiday Inn usw. nebeneinander aufgereiht, öffentlich halbwegs gut erreichbar. Das Motel One Sendlinger Tor liegt besser wenn man mit dem Zug anreist, wohl so gut, das es völlig ausgebucht war. Der Empfang im Hotel war sehr, sehr professionell und das Zimmer zwar klein aber ziemlich praktisch und fein. Womit wir gleich bei den kleinen Schwächen wären:
1. Der Schreibtisch ist mini und anstatt eines Sessels gibt es nur einen Hocker. Nicht so schlimm, nerviger ist die Tatsache das man sich eine Steckdose in der Nähe des Schreibtisches einfach gespart hat. Die neben dem Bett zwingt einen auf dem Bett den Laptop aufzuklappen.
2. Das WiFi ist gratis und schnell, wirft einen aber nach einer Stunde raus – nervt wenn man gerade ein Gespräch per Skype führt.
3. Die Auswahl beim Frühstück ist mittelmässig aber nicht wirklich Grund zur Unzufriedenheit: das Frühstück nimmt man in der sehr grossen Lounge ein mit zwar bequemen Stühlen aber kniehohen Tischchen zu sich. Martin, mit dem ich dort war meinte das er das zwar ganz nett findet, sich aber nicht wirklich vorstellen kann mit Anzug und Krawatte verrenkt dort zu sitzen.
Es waren sehr viele Leute beim Frühstück, das Hotel war sehr gut ausgelastet aber eindeutig erkennbar das nur wenige Leute waren geschäftsmässig unterwegs waren, der Großteil Touristen. Das passt auch zu meinem Resümee: sehr gutes und günstiges Hotel für Touristen (Euro 76,- mit Frühstück fürs Einzelzimmer) aber nur bedingt geeignet wenn man dort auch Arbeiten will.
Darf ich mir in jeder Stadt ein ALoft wünschen?
Liebe Grüße,
Hannes
































































