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Barbara

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Frohe Weihnachten

Wenn es Sternschnuppen regnet und Wünsche von Himmel fallen,

wenn kalte Nächte von warmen Lichtern erhellt werden,

wenn Erwachsene sich wieder wie kleine Kinder fühlen

und Hektik und Stress von Liebe und Vorfreude überdeckt werden,

dann ist es höchste Zeit zu sagen:

FROHE WEIHNACHTEN!

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Hallo Nichtschwimmer!

Schwimmer oder Nichtschwimmer?

 © Seth Doylee/unsplash.com

Die Anzahl der Skifahrer nimmt in Österreich seit Jahren ab. Soweit nichts Neues. Neu für mich war jedoch folgende Erkenntnis aus einem Zeit -Artikels: Immer weniger Menschen können schwimmen.

„Mehr als die Hälfte der zehnjährigen Kinder in Deutschland sind Nichtschwimmer. Bei den Erwachsenen sind es knapp 50 Prozent. Schon 2005 konnte sich ein Drittel der Zehnjährigen nicht sicher im Wasser bewegen. 2010 war es jedes zweite Kind, nun sind wir bei 59 Prozent, die nicht richtig schwimmen können.“ (Achim Wiese, Pressesprecher der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft im Zeit Interview).

Eine Erkenntnis, für die die Voraussetzungen des Freischwimmer-Abzeichens herangezogen wurden, die besagen: 200 Meter in 15 Minuten und ein Sprung ins Wasser.

Eine Definition, für die es zwei mögliche Auslegungen gibt:

  1. Alles ok, Meter sind wirklich weit und ein paar Meter können die Menschen schon schwimmen.
  2. 200 Meter in 15 Minuten ist wirklich langsam vom Tempo. Die Anforderung als Schwimmer zu gelten ist nicht besonders hoch.

Egal wie man es sieht, eines zeigt sich deutlich: die Sicherheit der Menschen sich im Wasser zu bewegen nimmt ab.
Somit steigen auch zwei Tendenzen:

  1. Vermeidung oder
  2. Selbstüberschätzung

Beide Tendenzen sind nicht ideal für den Tourismus. Wasser ist Spaß, Wasser ist Freude und viele Attraktionen in Österreich bauen auf dem vielfältigen Wasserangebot auf: Seen, Thermen, Hotels mit Pool, Bäder oder Erlebnisparks.

Was lässt sich daraus für die Zukunft möglicherweise ableiten ? Der Spaß-, Erlebnis- und Entspannungsfaktor ist bereits vorherrschend, aber soll man blind darauf vertrauen, dass alle schwimmen können? Wie geht man mit der Risikogruppe um? Wie wird es weiter gehen, lernen die Kinder der Nichtschwimmer schwimmen?

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Instagrammable?

Ich bin überzeugt diese Frage wird den Tourismus und die Gastronomie die nächsten Jahre prägen:

“Is it instagrammable?”

Ich hörte eine Geschichte von einem NY Restaurant, wo der Besitzer dem Koch folgende Frage bei jedem einzelnen Gericht mit auf den Weg gab: „Is it instagrammable?“ Schnell wurden alle Gerichte gestylt und wenn ein Gericht von den Gästen nicht sofort fotografiert wurde, fasste es der Gastgeber als Beleidigung auf. Die Macht von Instagram wird auch die österreichische Gastronomie treffen. Einige haben es schon erkannt, aber die Frage „Instagrammable or not“ wird die nächsten Jahre bleiben. Nicht nur in der Gastronomie, auch in Hotels, bei Sehenswürdigkeiten – wird es mehr brauchen, als den perfekten Selfie-Spot.


Nichts Neues: Instagram wächst und wächst. Doch was sich dadurch verändert ist das Design von Locations und das Design von Essen. Geschmack ist nach wie vor wichtig, aber Aussehen & Design der Gerichte wird KEY. Ebenso wie das Design der Locations an Bedeutung gewinnt. Vor allem die Frage wie gebe ich allen Gästen (nicht nur den Profifotografen) die Chance gute Bilder zu knipsen z.B. Lichtstimmungen, richtiger Spot, Hintergrundgestaltung, Blumen tec.

Und zu meiner ganz großen Freude werden Blumen an allen Ecken und Enden einziehen. Auf den Restauranttischen, in den Lobbies, vielleicht auch in den Zimmer.

Blumen kommunizieren: Willkommen, schön das du da bist!  Es wohnt eine Fröhlichkeit inne und mit einer schönen bunten Blume am Bild, kann weniger schief gehen.

Ein weitere Faktor der diese Entwicklung beschleunigt: die Grenze zwischen Einheimischen und Touristen hat sich aufgelöst, man lebt den touristischen Blick auch in der eigenen Stadt und Touristen sind tw. besser informiert über neue Events/Locations/Hotspots als Einheimische.

 

 

Hotel & Technik

Roboter mixen Cocktails: Roboexotica

(Bild: Roboexotica)

Diese Wochenende ist es wieder soweit, die Roboexotica findet in Wien statt. Ein Freund ist Stammgast seit 10 Jahren – 10 Jahre. Die Veranstaltung gibt es bereits seit 1999.

Nachdem gerade an jeder Ecke über Digitalisierung, Robotik und AI gesprochen wird, möchte ich auf Projekte aufmerksam machen, die es schon länger gibt und überhaupt nicht beängstigend sind, sondern lustig und charmant. Ja, die Digitalisierung, Robtik & AI darf auch lustig sein!!!

 

Roboexotica 2017 will take place November 23-26, 2017 at REAKTOR!

Until what seems almost recently, no attempts had been made to publicly discuss the role of Cocktail Robotics as an index for the integration of technological innovations into the human Lebenswelt, or to document the increasing occurrence of radical hedonism in man-machine communication. Roboexotica is an attempt to fill this vacuum. It is the first and, inevitably, the leading festival concerned with cocktail robotics world-wide. A micro mechanical change of paradigm in the age of borderless capital. Alan Turing would doubtless test this out.

Thursday, Nov. 23
Opening 7pm

Friday, Nov. 24
Exhibition from 7pm to 2 am.

Saturday, Nov. 25
Exhibition from 5pm to 2 am.

Sunday, Nov. 26
Exhibition from 3pm to 9pm.
7:00pm: Annual Cocktail Robot Awards 19.0 – ACRA 2017.”

 

 

Forschung, Information

Die ganze Welt ist unterwegs, auch die Einheimischen.

“Tourismus ist alles und alles ist Tourimus.” (John Urry)

Ein grandioser Artikel zur Entwicklung des Tourismus von  in der ZEIT: POST: TOURISMUS: Ist die von hier?

Post-Tourismus zusammengefasst:

  • Die Welten der Touristen und Einwohnern verwischen zusehends. Einheimische benehmen sich wie Touristen, Touristen sind wie Einheimische. Selbst mit geschulten Blick lassen sich Touristen tw. kaum noch erkennen.
  • John Urry war davon überzeugt, dass man das touristische Verhalten zu Hause nicht wieder ablegt. Das Verhaltensmuster ist in Fleisch und Blut übergegangen und bestimmt unseren Alltag. Das Erlebnis ist nicht mehr dem Urlaub vorbehalten, sondern ständig kann man in das Außergewöhnliche eintauchen: Open-Air-Konzerte, Pop-up-Stores, die beste Restaurants. Die Eventisierung wurde von den Sozialen Medien noch beschleunigt. Da jagt man durch die eigene Stadt und fotografiert/postet alles Schöne. In Urrys Worten: “Die Menschen sind die meiste Zeit Touristen.”

    Beautiful tourist woman taking photo with vintage old camera in the city

  • Social Media sorgt dafür, dass die Reisenden genauso gut informiert sind wie die Einheimischen. Der Wissensvorsprung der Einheimischen schwindet. Echtzeitinformation über Instagram, Twitter, Facebook und Co siegt.
  •  Tourist zu sein ist der Normalzustand.
Hotels

Servus TV: Österreichische Hotel-Legenden

“Hinter diesen Hotels stecken Familien, die für ihre Gäste leben. Vom legendären „Orient“ in Wien bis zum „Arlberg Hospiz“, diese Reihe ist eine Reise zur Seele von Österreichs Spitzenhotels.”

Absolute Empfehlung: 6 Folgen jeweils freitags (ab 15. September 2017) ab 21:15 Uhr auf Servus TV

Folge 1 – im Weissen Rössl am Wolfgangsee, Hotel Hirschen im Bregenzerwald & Hotel Stefanie im 2. Bezirk
Folge 2 – Tiroler Hotel Herrnhaus in Brixlegg, Hotel Orient in Wien und Arlberg Hospiz

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Südeuropa

Memmo Baleeira | Sagres | Portugal

Das Schwesternhotel des Memmo Alfama in Lissabon liegt direkt an der Küste in Sagres, nahe dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Ein kraftvoller Ort. Viel Wind und raue Wellen. Lange Sandstrände und inmitten thront dieses minimalistisch gehaltene, weiße Hotel. Bei weitem nicht so elegant wie die Granddame, das Memmo Alfama in Lissabon, doch auch schön eingerichtet. Ein richtiges Ferienhotel für viele Menschen.

Kurzgefasst ein großes Ferienhotel am Meer. Durch das viele Weiß wirkt das Memmo Baleeira sauber und freundlich. Zu jeder Seite gibt es einen Hotelflügel. In den nach Osten gerichteten Zimmern mit Meerblick kann man den Sonnenaufgang vom Bett aus genießen. Das Frühstücksbuffet vermochte uns dann aber nicht wirklich zu überzeugen: zwar ist das Buffet umfassend, aber nicht besonders aufregend. Befremdlich war außerdem die Badehaubenpflicht im Hallenbad, die heutzutage antiquiert wirkt. Genossen haben wir jedoch die Zeit in der Lounge auf den (wieder) weißen Sofas. Nachdenklich gestimmt hat uns der Spruch: „a hotel is not a home“. Ja, das stimmt.

 

 

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Memmo Alfama | Lissabon | Portugal

Meine Begeisterung von Lissabon hat ein Zuhause gefunden! Lissabon gehört zu meinen absoluten Lieblingsstädten und jetzt gibt es auch ein Lieblingshotel dazu: das Memmo Alfama.

Es ist ein Kleinod im ältesten Stadtteil Lissabons, ganz nahe der Kathedrale in einer versteckten Seitengasse. Das Interieur ist skandinavisch zurückhaltend, mit viel Holz und noch mehr Charme. Von den Zimmern und der Dachterrasse aus gibt es eine herrliche Aussicht über den Tejo. Ein Hotel im Geiste ähnlich des Altstadt Vienna.

Mit Wehmut muss ich aber leider, leider, leider festhalten, dass mich dieses Hotel die nächsten 16 Jahre wohl kaum sehen wird, denn man darf nur mit Kindern über 16 Jahre einchecken. What a pity!

Details, die mir in lebhafter Erinnerung geblieben sind:

  • Das ungewöhnliche Badezimmer mit haptisch aufregenden Materialien.
  • Der frisch gepresste Orangensaft in kleinen Flaschen kunstvoll gestapelt in einem Kühlschrank aus Glas.
  • Die Zeichnungen, Notizen und Erinnerungen der Gäste, die an der Rezeption aufgehängt
  • Das Servicepersonal, das mir von weiteren herrlichen Hotels in Portugal berichtet
  • Die Hotelbibliothek, ins Bücherregal gegriffen und Stunden lesend

 

 

 

 

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen

Das Loisium in Ehrenhausen in der Südsteiermark wird immer einen besonderen Platz in meinen persönlichen Hotelerfahrungen einnehmen. Denn es war der erste Hotelaufenthalt meiner Tochter mit 6 Wochen. Die Fahrt von Wien nach Ehrenhausen verlief bestens und wir freuten uns auf das Wine&Spa Resort, wie sich das Hotel selbst bezeichnet. Natürlich wussten wir, dass es nicht um ein Kinderhotel handelt, umso erstaunlicher war dann unser Aufenthalt. Schon an der Rezeption wurde uns ziemlich unverblümt gesagt, dass Kinder im Spa-Bereich nicht erlaubt sind – auch schlafende Babys nicht. Die Dame hat es leider sehr unglücklich ausgedrückt und unsere Freude über das schöne Hotel war damit schnell verflogen. Im Zimmer angekommen hat sich dann aber ein ganz anderes Bild präsentiert. Ein nettes Gitterbettchen, eine Wickelauflage und ein Mistkübel für Windeln standen bereit. Eine interessante Wendung: vielleicht versteckt sich doch ein Herz für Kinder im Loisium? Und nachdem wir uns eingelebt hatten, gefiel uns das Hotel immer besser – unserer Tochter übrigens auch. Sehr viel Zeit blieb uns allerdings nicht die weitläufige Anlage zu genießen, nachdem wir zu einer Veranstaltung eingeladen waren.

Am nächsten Morgen gab es dann ein himmlisches Frühstück mit einer schier unendlichen Auswahl an Köstlichkeiten. Den Vormittag genossen wir noch mit einer Runde im Pool, ehe wir schon wieder zu unserem ältesten Sohn heimwärts düsen müssten.

Zum Design des Loisiums:

Das Büro Architekturconsult aus Graz hat das kubische Exterior entworfen und BEHF aus Wien sorgte für den nötigen Chic im Inneren.

Zur Lage:

Das Loisium, mit einer Außenfassade aus Lärchenholz, thront über dem Ort direkt neben dem Schloss Ehrenhausen. Allerdings fanden wir es sehr schade, dass man fußläufig nur über die Bundesstraße in den Ortskern kommt. Durch das Innere des Designhotels zieht sich das Thema “Steiermark neu interpretiert”. Auch die steiermärkische Farbe Grün wird im Spa in Szene gesetzt. Die gute Auslastung merkt man einzig in den Zimmern, da das 2012 eröffnete Hotel schon die eine oder andere Schramme erlitten hat.

|Aufenthalt Mai 2017 –  Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen – Österreich|

 

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Gefühlswelt Hotel

„2000 auf 79“ ist der Titel eines Beitrags von Martin Schumacher (conos GMBH) im Tourismuspresse Blog. Der Autor war 26 Jahre auf Reisen, und ist in 79 Ländern in 2000 verschiedene Hotels  eingecheckt. Mehr dazu gibt’s hier.

Beim Lesen des Artikels hat mich die Inspiration gepackt und meine Freude an Statistik war geweckt: Drei Stunden später war dann auch meine persönliche Liste von all den Reisen, Ländern und Hotels fertig (ziemlich rasch, dank Blog RosaPfeffer) Und zack da waren sie wieder – all die Erlebnisse in den verschiedenen Hotels, der Geschmack des Essens und die Gefühle an den unterschiedlichsten Orten.  Kaum ein Hotel ist in Vergessenheit geraten, vermutlich auch, weil ich in deutlich weniger Hotels genächtigt habe, als Martin Schumacher. Immerhin waren es bei mir rund 177 Hotels in zehn Jahren mit 287 Übernachtungen. (Fast) Jedes Haus wurde sorgsam von mir ausgewählt und kaum eines war ein 0815 Hotel.

Aber zurück zu den Gefühlen, die ich beim Erstellen meiner Liste richtiggehend im ganzen Körper spüren konnte. Die Skala wie ich mich in diesen Hotels gefühlt habe und die damit verbundenen Gefühlswelten reichen von:

  • beschützt – wachsam (sehr wichtig in Südamerika und Südafrika)
  • entspannt – gestresst
  • wohl – unwohl
  • unbeachtet – beobachtet
  • frei – eingesperrt
  • offen – verschlossen
  • glücklich – unglücklich
  • aufgeregt – gelangweilt
  • richtig – falsch

Gerade das letzte Begriffspaar „richtig – falsch“ ist eine ganz eigene Kategorie. Falsch im Sinne von, ob es zu meinen / unseren Bedürfnissen passt. Denn es gibt Hotels, die passen einfach nicht zu mir / zu uns – oder ich bzw. wir passen nicht in dieses Hotel. Ein Umstand, der schnell zum puren Ärgernis werden kann. Gerade dann, wenn man eine ganz genaue Vorstellung oder Erwartung an einen Aufenthalt hat. In diesem speziellen Fall denke ich an ein Hotel auf Mauritius. Das erhoffte Urlaubsgefühl wollte sich partout nicht einstellen und wir haben uns einfach nicht wohl gefühlt. Auf dem Weg in die Hauptstadt sahen wir dann ein Hotelschild, und alleine das Logo verriet uns: Das ist unser Hotel!

Nach nur drei Minuten im diesem Haus bestätigte sich unser Gefühl (und all das sogar zum selben Preis wie das gebuchte Hotel), nur leider zu spät. Vielleicht beim nächsten Besuch. Das passende Hotel zu finden ist wirklich eine Kunst für sich.

Was ist mir prickelnd in einigen Hotels in Erinnerung geblieben?

Was hat bis heute einen schalen Eindruck hinterlassen?

  • Unfreundliche Mitarbeiter_innen
  • Sich auf Schritt und Tritt beobachtet fühlen – ein höchst unangenehmes Gefühl
  • Komplizierte Technik – wenn man eine Gebrauchsanweisung für sein Zimmer benötigt, und nicht einmal Licht oder Klimaanlage „einfach“ bedienen kann – einmal habe ich wirklich mit Licht geschlafen, weil nicht einmal der Rezeptionist wusste, wie man es ausschaltet z.B. Sheraton Mexiko City
  • Schlechtes Frühstück – üppige Buffets mit billigem Essen
  • Tee mit Chlorgeschmack z.B. Westin Bahamas
  • Unflexibilität
  • Geiz

 

Meine Top 20 Hotels poste ich gerade auf Instagram. Ein purer Genuss in diesen schönen Erinnerungen zu schwelgen.

Hotelmarketing, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Instagram und Bademäntel

Selfies und Hotelzimmer, eine Liebesgeschichte. Manchmal sind die Damen und Herren etwas zu leicht oder gar nicht bekleidet, aber sehr gerne auch im Bademantel. Deswegen wäre es doch eine tolle Marketingidee die Bademäntel für Selfies und Instagram zu optimieren. Zum Beispiel hat Lena Hoschek (erfolgreiche österreichische Modedesignerin) da ihre ganze eigene Linie kreiert (in Kooperation mit Vossen): 60ies & chic – perfekt für ein Selfie, perfekt für Instagram:

(Bild: Vossen)

Selfie Spot nicht vergessen und vielleicht noch einen roten Lippenstift dazulegen ;)

Happy instagramen!!!

Erlebte Hotels, Information

Mutterglück

Mutterglück pur. Seit drei Monaten ist unsere kleine Tochter bei uns. Jetzt sind wir 4.

Die Liebe zu Hotels ist ihr in die Wiege gelegt – schon mit 7 Wochen durfte sie das Loisium in Ehrenhausen testen und eine Ferienwohnung am Stubenberger See in der Steiermark. Beides hat ihr sehr gut gefallen. Fazit – unser Sommerurlaub kann kommen – 6 Hotels in knapp 3 Wochen .

 

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Zum Tag des Schlafes

Zum Tag des Schlafes empfehle ich die neue Studie von Hotel der Zukunft:

Schlaf – Grundbedürfnis und Lebenselixier: „…Unser Alltag ist geprägt von Digitalisierung und Reizüberflutung, von den Verheißungen des Ablenkens und dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen oder etwas zu verpassen. Viele wollen irgendwann einfach nur in Ruhe ruhen. Dass das gar kein so leichtes Unterfangen ist, zeigen die vielen Maßnahmen, die getroffen werden, um das zu erreichen. Der Körper kommt einfach nicht mehr mit, wir verbringen zu viel Zeit in den digitalen Räumen, springen quasi körperlos von Information zu Information, von Inhalten zu Inhalten.

Umso wichtiger scheint es zu werden, die reale Welt so zusammenzubauen, die Schlafumgebung so ausgeklügelt zu gestalten, dass wir wieder (ein)schlafen können. Die Strukturen, die uns dabei helfen sollen, sind analog und digital: Neben dem richtigen Duft oder dem perfekten Kissen werden auch immer häufiger Schlaf-Apps eingesetzt. Wir bauen uns also eine Schlafillusion im Außen, eine künstliche Welt, in welcher der Körper schlafen kann, weil – oder auch obwohl – wir ihm über die Virtualisierung diese Welt genommen haben…“” (Quelle: Hotel der Zukunft)

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Die Macht der Worte

„Sprache hat einen verblüffenden Einfluss auf das Denken: Andere können uns durch Wörter subtil manipulieren, und unsere Muttersprache beeinflusst sogar, wie wir die Welt sehen.“ Schreibt die Zeit in einem Bericht von 2012 und wahrlich sind die Beispiele beeindruckend.

Ob wir den Einfluss der Sprach überhaupt mitbekommen, sei dahingestellt. Studien zeigen, dass Brot besser schmeckt, wenn wir dazu das Prädikat „nach Großmutters Rezept“ oder „traditionell“ lesen. Auch „exotisch“ lässt Getränke angeblich gleich viel frischer schmecken. Die viel gelobte objektive Wahrnehmung lässt sich durch die Werbung also auch gehörig in die Irre führen.

Die Macht der Worte

Und hier noch ein viel stärkeres Beispiel, das die Macht veranschaulicht: Der in der EU-Innenpolitik virulente Begriff des „Euro-Rettungsschirms“ wird im Englischen als „bail out“ bezeichnet. „To bail out“ beschreibt zwar ebenfalls eine Rettung durch Dritte, kann aber genauso gut auch jemanden aus der Patsche helfen oder gegen Kaution aus dem Gefängnis holen bedeuten. Die Assoziation, der Staat wäre in unrechtmäßige Machenschaften verwickelt, liegt hier also viel näher, als im deutschen Ausdruck eines Rettungsschirms, der eine vollkommen neutrale und damit passive Notsituation suggeriert. Sie sehen, wie stark Worte und ihre Bedeutung in verschiedenen Sprachen variieren und damit etwas ganz anderes ausdrücken können? Doch was hat das alles mit Hotels zu tun? Sehr viel.

Hotels und Sprache

Unlängst in einem schönen 4-Sterne Hotel stolpere ich über dieses Schild in der Hotelbar: „Liebe Gäste! Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück – nur für den professionellen Gebrauch gedacht. Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt! Wir danken für Ihr Verständnis.“

 

Auf den ersten Blick ein sehr harmloser Aufsteller und doch hat mich der ungemütliche Nachgeschmack zum Grübeln gebracht. Sehen wir uns die Sätze und ihre Aussage also im Detail an:

Belehrung, Verwarnung, Aufforderung

„Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück“ – eine sehr starke Aussage und eine Belehrung, die ausdrückt: Wir nennen dir, lieber Gast, den Wert des Klaviers, denn du würdest ihn nicht erkennen. „Nur für den professionellen Gebrauch gedacht“ – heißt, wage es nicht, darauf zu spielen, wenn du kein „Konzertpianist“ oder von uns engagiert bist → eine eindeutige Verwarnung.

„Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt!“ – also halte lieber Gast auch deine Kinder davon fern  → eine Aufforderung. Und zum Schluss wird noch für das Verständnis gedankt. Sprachwissenschaftler sitzen jetzt schon auf der Palme: Wie kann man für etwas danken, wenn man nicht weiß, ob der andere bereit ist, dafür auch Verständnis zu zeigen. Diesen Satz lassen wir aber mal außen vor.

Würde man die ungemütliche Atmosphäre aus Belehrung, Verwarnung und Aufforderung weglassen, könnte man es in aller Kürze auch so formulieren: „Bitte nicht berühren.“ Dieser Satz wäre viel klarer, deutlicher und zugleich auch angenehmer.

Einfluss auf die Atmosphäre

Auf den ersten Blick können solche Details wie eine unwichtige Kleinigkeit erscheinen, in Wahrheit aber kann alleine dieses Schild die gesamte Atmosphäre eines Hotels widerspiegeln bzw. für den Gast transportieren.

Während meines Aufenthalts habe ich noch dutzende solcher Kleinigkeiten gefunden und im Prinzip hat man für den Gast unterbewusste „Benimmregeln“ etabliert, die eine lockere Atmosphäre steif und unentspannt werden lassen. Ich würde sogar so weit gehen und diesen unlockeren Kommunikationsstil (findet sich an vielen Stellen im Hotel wieder) als einen möglichen Grund für die geringe Frequenz in der Hotelbar zu betrachten.

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Gradonna – ein besonderer Ort

Das Gradonna in Kals war schlichtweg unglaublich, wir verbrachten hier herrliche Urlaubstage und können das Hotel sehr empfehlen, auch mit kleinen Kindern.

Architektur & Landschaft

Man muss einfach “DAS” Gradonna sagen, um der Besonderheit dieses Ortes sprachlich näherzukommen. Ja, es mag als Bauwerk enorm groß anmuten und der Gebäudekomplex ist auch riesig. Durch die Lage oberhalb von Kals wirkt das Hotel noch imposanter, Architektur und Landschaft fügen sich dennoch zu einem harmonischen Gesamtbild. Das Hotel auf über 1.300 m Höhe verfügt über 117 Zimmer, zwölf Suiten und 42 Châlets. Um diese Dimensionen schonend in die Landschaft einzugliedern, wurden die Entwürfe an die Topographie und Vegetation der Umgebung angepasst. Es ist wirklich erstaunlich wie lange das Resort dem Auge verborgen bleibt.

Der Fokus „Natur und Nachhaltigkeit“ ist im ganzen Haus spürbar, die verwendeten Materialien reichen von Fichten- und Zirbenholz über Kalser Marmor bis zu Filzstoffen aus der Region. Tradition neu interpretiert also.

Zimmer & Essen

In den Zimmern haben uns die Nischen begeistert, hier kann man herrlich verweilen und der wilden Natur zusehen – bei unserem Besuch hat es gestürmt und der Nebel legte sich wie ein Schleier über den Berg, bis man nichts mehr gesehen hat. Und dennoch war es behaglich und schön. Wir wurden mit einer Halbpension verwöhnt und seitdem gilt das Essen im Gradonna für uns als neuer Maßstab für andere Halbpensionen in Hotels. Köstliche Speisen, lustige Buffetideen, wie z.B. gesunde Snacks für Wanderungen, die man sich beim Frühstück holen kann, bleiben im Gedächtnis. Der Brotlaib, den man bei der Abreise als Geschenk mitbekommt, tut natürlich auch sein Übriges dazu. Und in diesen Minuten trage ich die Hauspatschen des Hotels und spüre schon wieder die Vorfreude aufkommen, denn bald fahren wir wieder hin.

Eltern und Kinder im Hotel

Unser kleiner Sohn hat den Aufenthalt auch sehr genossen und es ist wieder einmal ein sehr gelungenes Beispiel für ein Hotel, in dem Eltern mit ihren Kindern entspannen und sein können. Die Eltern müssen sich nicht in eine kunterbunte Kinderwelt begeben und werden vom Elterndasein aufgesaugt. Die Kinder wiederum können hier einfach Kinder sein und den Urlaub genießen. Schön ist das.

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Neulich erlebt: Mondpreise im 3-Sterne Hotel

Meine Leidenschaft für Hotels teile ich mit meiner Freundin Elisabeth. Gerne statten wir verschiedenen Hotels einen Besuch ab und genießen die Atmosphäre in den öffentlich zugänglichen Bereichen. Zuletzt stand ein bekanntes Green Hotel nahe dem Wiener Westbahnhof auf unserer Liste. Nachdem wir bereits gefrühstückt hatten, wollten wir nur Kaffee und Tee. Auf Nachfrage an der Rezeption überhaupt kein Problem, obwohl es auch ein Frühstücks-Buffet gab.

Bedienen Sie sich selbst am Buffet

Wir waren sehr angetan vom schönen Ambiente und der gemütlichen Stimmung im Hotel. Kurz die Zeit verflog und ich, hochschwanger, verspürte einen leichten Hunger. Also bestellte ich ein Stück Kuchen. Die Kellnerin bat mich, es mir selbst am Buffet zu holen. Elisabeth bestellte sich ein Glas Apfelsaft. Auch sie wurde aufgefordert, sie möge es sich selbst am Buffet holen. Kein Problem, gesagt getan. Wir kehrten wieder ganz vertieft in unsere Gespräche zurück, lobten das schöne Ambiente, den gemütlichen Vormittag und langsam machten wir uns auf zu gehen. An der Rezeption angekommen, folgte dann die Ernüchterung: Die Rezeptionistin präsentierte uns die stolze Rechnung von 16 Euro für einen Cappuccino, einen Tee, ein Stück Kuchen und ein 1/8l Apfelsaft aus der Packung. Mondpreise! Selbst im renommierten Hotel Sacher hätten wir weniger bezahlt. Und man muss dazusagen, wir waren in einem 3-Sterne Hotel in einer Seitenstrasse des Westbahnhofs – nicht die exklusivste Gegend Wiens.

4 Euro pro Position ist wirklich stolz. Auf Nachfrage, was denn so teuer gewesen wäre, antwortete die Rezeptionistin, dass wir uns selbst beim Buffet bedient hätten und sie es nicht anders verrechnen könne. Objektiv betrachtet völlig korrekt. Allerdings hätten wir uns nichts am Buffet genommen, wären wir nicht dazu aufgefordert worden.

Kommunikationsprobleme

Kommunikationsprobleme auf allen Seiten. Die Kellnerinnen hatten nicht verstanden was wir wollten. Eine Kommunikation zwischen ihnen und der Rezeption war auch vollkommen schief gegangen. Zugegeben, eine unglückliche Situation für alle Beteiligten. Seitens der Rezeptionistinnen wurde jedoch kein Rettungsversuch unternommen, obwohl sie uns ja eine Konsumation außerhalb des Buffet-Betriebs zugesichert hatten.

Was bleibt ist der fahle Beigeschmack einen echt schlechten Deal gemacht zu haben. Zuvor hatte ich noch ein Bild des Hotels auf Instagram gepostet, beim Verlassen wollte ich es schon wieder löschen bzw. schreiben: Never again.

In solchen Momenten liegt der Finger ganz schnell auf den Tasten, gerade wenn man sich über den Tisch gezogen fühlt. Die schlechte Laune ist zwar schnell verflogen, aber wenn ich ehrlich bin habe ich die Geschichte keine 24 Stunden später schon über sieben Personen erzählt und sie wird in mein Repertoire von Hotelgeschichten für immer ihren Eingang finden.

Die nächste Geschichte steht schon in der Pipeline und folgt am 1. Juni 2017.

Eine schöne Zeit inzwischen,

Barbara Guger

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Erwartungen an Hotels, Europa, Österreich

Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

Details im Hotel, Information

Serie: Neulich erlebt – Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Regina, meine Nachbarin und ich haben kürzlich ein angesagtes Burgerlokal in der Mariahilfer Straße in Wien besucht. Zügig haben wir uns für Speisen und Getränke entschieden. Übersichtlich erschien unsere Bestellung auf einem großen Monitor, inklusive Rechnungsbetrag. Die Differenz zwischen dem Angebot, das groß auf einer Tafel angepriesen wurde und dem tatsächlichen Betrag auf unserer Rechnung wurde dadurch noch augenscheinlicher. Auf Nachfrage, wie denn eine Differenz von 30 Cent zugunsten des Lokals zustande kommen könnte, meinte die Mitarbeiterin zerknirscht, die Registrierkasse wäre noch nicht fertig programmiert. Angebotspreise könnten demnach nicht boniert werden. Wir nickten verständnisvoll und auch ein wenig ratlos und bekamen noch im selben Moment zwei Jetons für hausgemachte Limonaden. Ohne zu zögern hatte uns die freundliche Mitarbeiterin auf zwei Getränke eingeladen.

Empowerment in der Gastronomie:

Empowerment in der Gastronomie par excellence: Die Mitarbeiterin musste niemanden fragen. Sie konnte selbst entscheiden. Wir hatten nicht mal die Chance, negative Gefühle aufkommen zu lassen. Und erhielten ein Geschenk im Gegenwert von 7,20 Euro. Eine großartige Reaktion der Mitarbeiterin und eine großartige Leistung des Managements.

 

Am 1. Mai geht es weiter mit einem Artikel zu Mondpreisen in einem 3-Sterne-Hotel.

Alles Gute,

Barbara Guger

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Information

Neue Serie: Neulich erlebt

Zur Zeit stoße ich laufend auf interessante Geschichten rund um Hotels und Restaurants. Die Kernthemen sind da natürlich Servicequalität und Marketing. Oft mit einem bitteren Beigeschmack, manchmal auch mit überraschend guten Resultaten. Zwischen „Homerun“ und „Debakel“ entscheidet letztendlich der „Moment of Truth“ und die Reaktion der Mitarbeiter.

In meiner neuen Serie möchte ich das Thema anhand eigener Erfahrungen für Sie skizzieren und Sie zugleich ermutigen, mir Ihre Geschichten zu erzählen. Gemeinsam können wir überlegen, wie der Ablauf in Ihrem Betrieb verbessert werden könnte.

Viel Vergnügen beim Lesen, ab morgen 1. April 2017 geht es los!

Barbara Guger

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Herrliche Stunden im Hotel Auersperg in Salzburg

Ganz spontan habe ich Salzburg einen Besuch abgestattet und bin dabei mit einem Aufenthalt im Hotel Auersperg belohnt worden. Die Hoteliersfamilie habe ich bereits vergangenes Jahr in Bad Gastein kennengelernt. Die Schwester der Eigentümerin besitzt dort neben dem Hotel Miramonte außerdem noch das Haus Hirt und die Alpenlofts mit Blick über das Gasteiner Tal. In Salzburg wollte ich also unbedingt ein weiteres Haus der Familie ausprobieren.

Und die Belohnung war groß: Entdeckt habe ich eine Oase in der Salzburger Innenstadt. Mitten im hippen Andräviertel, versteckt sich ein wunderschöner, verzauberter Garten zum Entspannen. Ein herrliches Frühstück mit einer köstlichen Auswahl am Bio-Buffet und insgesamt einem Ambiente zum Genießen, all das macht das Hotel zum echten Geheimtipp für Salzburg-Besuche. Ich kann mit den Lobeshymnen gar nicht mehr aufhören, aber die Zeit war so extrem schön und nett, dass ich mich schon auf den nächsten Besuch freue.

 

 

Das Hotel kann ich also nur mit ganz viel Begeisterung weiterempfehlen. Vielleicht liegt’s auch an den tollen Farben: Ähnlich wie in Bad Gastein ist auch hier das Gespür für Farben allgegenwärtig. Wie ich jetzt herausgefunden habe, stecken dahinter die Farbkompositionen von Muthwill aus Hallein. Mit außergewöhnlichen Konzepten stellt der Meisterbetrieb aufeinander abgestimmte Farben zusammen, die einem in Erinnerung bleiben. Auch das vielleicht ein wahrer Geheimtipp.

Hotel Facts:

Website:http://www.auersperg.at
Preis: ab ca. 165€ im DZ
USP: Privater Charme mitten in der Stadt mit Garten – ganz nach dem Slogan: “Ein Haus für die Seele”

 

|Aufenthalt September 2016 – Hotel Auersperg – Salzburg – Österreich|

 

Information, Neue Ideen für Hotels

Wände sprechen Bände – die Rückkehr der Tapeten

Wand & Deko

Wände sind wunderbar wand-elbar: Tapeten setzen in Szene, verkleiden unschöne Stellen, schmücken Räume und heben hervor.

Das Stilmittel der Tapete ist seit Jahren wieder zurück und man kann richtig eintauchen in die Welt der Vielfalt. Vorbei ist die Spießigkeit der Siebziger, Stichwort Rauhfaser, vorbei ist auch jegliche Zurückhaltung. Ob opulent gemustert, mit zarten Farben oder im Stil des Fotorealismus – alles ist erlaubt. Hotels haben dieses (meist) kostengünstige Stilmittel für sich entdeckt.

Ab in den Dschungel

Hier die surrealistische Dschungellandschaft aus meinem Büro. Ich wollte ausbrechen aus dem gewohnten weißen Büro und meinen Augen etwas Grün, ein paar exotische Tier und vor allem Abwechslung gönnen. Die Reise in die Tropen ist täglich eine Inspiration für neue Ideen.

Details im Hotel

Zurück zum Schlüssel

In meinem letzten Beitrag ging es um die Digitalisierung in Hotels und die unterschiedlichsten Möglichkeiten einer Hotel-App für die Gäste. Und während ich noch darüber nachdenke, wie die Entwicklung in der nahen Zukunft wohl aussehen wird, schickt mir mein Freund Hannes einen interessanten Bericht: „Hotel ransomed by hackers as guests locked out of rooms“.

Das „Romantik Seehotel Jägerwirt“ wurde zum wiederholten Mal von Hackern schwerwiegend erpresst. Das interne (und absolut moderne) IT System mit Key Cards, Reservierungssystem und Cash Desk wurde von den Hackern außer Betrieb gesetzt. Den Hotelbetreibern blieb nichts anderes übrig, als auf die Erpressung einzugehen: 1.500 € in Bitcoins waren die Forderung, damit das lahmgelegte Hotel seinen Betrieb wieder aufnehmen konnte. Denn die Erpresser waren nicht auf den Kopf gefallen und haben die Forderung am ersten ausgebuchten Winterwochenende der Skisaison gestellt. 180 Gäste konnten nicht mehr in ihre Zimmer, alle Computer und Systeme ließen sich nicht mehr bedienen und der Ärger war groß. Es blieb dem Hotel also nichts anderes übrig, als zu bezahlen. Versicherung und Polizei konnten da auch nicht helfen. Nachdem das Hotel nun schon zum dritten Mal von Hackern angegriffen worden ist und trotz neuester Technik und Sicherheitsupdates hat sich das Management entschlossen, wieder auf die guten alten Schlüssel umzurüsten.

Hotel & Technik, Hotels

GuEsT in contact – Eine App für den Gast

GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht“ hieß die letzte Hotel der Zukunft Veranstaltung im November 2016 und seitdem kreisen meine Gedanken um diesen Artikel hier.

Aber beginnen wir am Anfang. Alcatel hat eine App vorgestellt, die der Gast beim Check-in downloaden muss (kann), um sich selbst einzuchecken. Diese App wird dann für jeden Bezahlvorgang und noch vieles mehr im Hotel verwendet.

Das umfasst

  • selbstständiges Einchecken
  • Smartphone als Zimmerschlüssel verwenden
  • mittels der App kann der Gast im Hotel die Rezeption anrufen oder in die weite Welt telefonieren, Hotels werden dadurch neue Telefonumsätze versprochen
  • Licht auf- und abdrehen
  • Vorhänge automatisch auf- und zuziehen
  • TV steuern
  • Tische im Hotelrestaurant buchen
  • Spa-Behandlungen buchen
  • Sonstige Hotel-Leistungen buchen
  • Gästemappe ansehen
  • selbstständiges Auschecken

Und was sonst noch alles möglich ist. Für mitreisende Kinder oder für Wellnesshotels gibt es eigene Chiparmbänder, damit man im Zimmer einchecken kann.

Obwohl ich in meinem Herzen ein Early-Adopter bin, gerne alles ausprobiere und vor allem neue Techniken sehr mag, krampft mir mein Herz.

Erstens will ich nicht für jedes Hotel eine App downloaden, Apps sind so ermüdend, man hat viel zu viele, findet nicht, was man sucht und vergisst die Namen. Ehrlicherweise verwende ich 5-10 Apps wöchentlich, alle anderen habe ich schon wieder vergessen oder sie bringen mir nicht den gewünschten Benefit. Ok, wäre ich eine Spielerin, hätte ich mehr Apps und würde diese auch häufiger verwenden – allerdings lese ich gerne Zeitungsapps. Aber eigentlich ermüden sie mich auch. WhatsApp, Wetter, Tageszeitungen, Qando und Google Maps sind meine Lieblingsapps. Dann haben Apps auch noch die Angewohnheit, mit den Usern zu kommunizieren. Nette Idee, aber Push-Nachrichten treiben mich auf die Palme und diese Apps werden auf meinem Smartphone schnell wieder gelöscht. Also bitte nicht in Apps mit Push-Nachrichten investieren, wie in diesem Vortrag heftig beworben. Vor allem, wenn ich einen Städtetrip beispielsweise nach Hamburg gerade hinter mir habe und anschließend noch ständig Push-Nachrichten von diesem Hotel bekomme, was bringt mir das?

Ich könnte mir einen anderen Weg vorstellen und zwar mit einer App, mit der man in jedes Hotel der Welt einchecken und sein Smartphone als Schlüssel verwenden könnte, wenn man möchte. Die Hotels müssten sich dann organisieren und nicht die Gäste. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

Zweitens möchte ich einen altmodischen Schalter, um das Licht auszuschalten. Warum aufgeben, was sich bewährt hat und es soll doch auch einfach sein, oh mein Gott, ich höre mich an wie eine Oma. Aber es ist mir schon oft genug passiert, in einem Hotelzimmer im Bett zu liegen und das Licht nicht ausschalten zu können.

Dafür möchte ich nicht auch noch mein Smartphone benötigen, um schlicht und ergreifend das Licht auszuschalten. Womöglich würde ich kurz vorm Einschlafen dann doch noch mal all die E-Mails und WhatsApp Nachrichten checken, wie soll man da je einschlafen können? Und möchte ich überhaupt mein Smartphone in der Nacht eingeschaltet haben? Vielleicht möchte ich es auch nicht neben meinem Kopf liegen haben? Ich möchte die Box der Strahlung hier nicht öffnen, aber ich bin nicht die einzige, die beim Schlaf kein Elektrogerät neben ihrem Kopf möchte.

Viertens was passiert, wenn der Akku leer ist? Wie komme ich dann ins Zimmer? Als Lösung des App-Anbieters müssen Tablets vom Hotel bereit gestellt werden. Nein, ich mag auch nicht mit einem fremden Tablet herumlaufen und schon gar nicht mit noch einem Device.

Fünftens in meinem Beruf als Selbstständige darf ich zwar alles auf meinem Smartphone installieren, was ich will, bei meinem Mann mit Diensthandy schaut es da schon ganz anders aus. Keine Apps ist die Devise seiner Firma. Datenschutz geht vor. Würde mein Mann dann ein Tablet vom Hotel bekommen? Und müsste er das dann ständig bei sich tragen? Oder soll er nicht mehr ohne seine Frau verreisen? Diesen Vorschlag könnte ich noch akzeptieren ;) Obwohl, besser wäre es da schon, seine Business-Trips gingen nach Japan oder Bali und nicht in die Schweiz oder nach Deutschland.

Sechstens die digitale Revolution hat auch eine soziale Revolution zu Tage gebracht. Wollen sich Hotels wirklich die Chance des „Moment of Truth“ nehmen lassen? Sollten Hotels nicht noch mehr den Kundenkontakt suchen? Im Hintergrund soll natürlich alles automatisch und reibungslos ablaufen. Hier kann die Technik Einzug halten. Aber soll ich wirklich den Check-in und diese kostbaren Minuten eines persönlichen Gesprächs aus der Hand geben? Und ziehe ich Gästevorlieben nur noch aus den Facebook Profilen?

Ist nicht ein ehrliches Lächeln mehr Wert?

 

(© Fotolia)

Hotelmarketing, Hotels

Neue Homepage für den Rosentalerhof

Der Rosentalerhof in Hinterglemm glänzt seit Dezember mit seiner neuen Homepage. Gemeinsam mit Sportalpen Marketing durfte ich aktiv an der Gestaltung mitwirken.

Unser Hauptaugenmerk in der Gestaltung lag darauf, die Positionierung “Smart in den Alpen” aktiv zu kommunizieren und für den Gast spürbar zu machen – ohne das Wort “smart” überstrapazieren zu müssen. Man soll es spüren, dass es sich um ein smartes Angebot handelt – ohne mit leeren Worthülsen um sich zu werfen. Mit einer klaren, einfachen Struktur und den dann doch recht smarten Tipps – eine persönliche Auswahl der besonderen Lieblingsaktivitäten von Andrea und Martin, den beiden Hotelbetreibern in Hinterglemm – ist uns dies gelungen.

Ein wunderbares Projekt. Zur smarten Website

Information

Ausbildung Hotelmanagement | BFI Wien

Als Teil von drei Trainerinnen (gemeinsam mit Marie-Louise Mayer und Elisabeth Wirlinger) bei der BFI Ausbildung Hotelmanagement durfte ich letzte Woche acht flotte Teilnehmer/innen in die Bereiche Green Hotels & Social Media in der Hotellerie einführen.

hotelmanagementlehrgang-bfi-wien-rosapfeffer

Wir hatten in diesen drei Tagen viel Spaß, konnten herzhaft über verschrumpelte Karottenbilder auf einer Hotelwebsite lachen und fanden heraus, dass die Marketingaufgaben eines Hotels gewaltig sind.

Ich wünsche euch alles Gute für eure weitere Zukunft und ganz viel Freude in der Hotellerie.

Barbara

 

PS: Für Interessierte: Der nächste Lehrgang start im April 2017

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelmarketing, Information

Das Badezimmer – ein privater Raum!?

Vor circa 50 Jahren sind in unseren Breitengraden Badezimmer zum flächendeckenden Massenphänomen geworden. Endlich war der Traum vom privaten, abschließbaren Rückzugsort Wirklichkeit geworden. Ein Ort der Hygiene, aber auch der Entspannung, hier kann man alles draußen lassen und einen Moment lang ganz für sich alleine sein. Das Bad ist Privatheit pur. Obwohl objektiv betrachtet ist das Badezimmer meist gar kein gemütlicher Raum, oft viel zu klein und zu steril. Doch liebt man die Minuten hier allein.

Nun blüht dem Bad jedoch dasselbe Schicksal wie einst der Küche. Beiden Räumen werden mehr und mehr die Grenzen entzogen. Die Küche wird ins Wohnzimmer integriert, es entsteht die Wohnküche. Das Badezimmer wird zum Schlafzimmer hinzugefügt und bekommt den passenden Titel „Master Bedroom & Bath“ verliehen. Designer Philippe Starck entwickelte in den achtziger Jahren die freistehende Badewanne und die Sehnsucht nach dem offenen wohlgestalteten Raum rund um den modernen Waschzuber war geweckt. Endlich war das Badezimmer auch zum Wohnraum herangereift.

Das Badezimmer ein Sehnsuchtsort

Stunning modern bathroom with panoramic wrap around view windows overlooking a tranquil winter lake and a freestanding boat-shaped tub surrounded by burning candles, 3d rendering corner perspective

© Fotolia

Heute ist es in vielen Hotelzimmern schon Realität, da steht die Badewanne direkt neben dem Bett. Ein Sehnsuchtsort der Gäste und beliebtestes Fotomotiv der Hoteliers. In jedem eleganten Hotel darf ein Zimmer mit einer freistehenden Badewanne nicht fehlen und oft ist diese Wanne auch nur der Hingucker fürs Marketing. Schaut man jedoch genauer hin, wird dieser Luxus wenig genutzt. Auch gläserne Bäder sind en vogue, doch oft nicht zur Freude der Gäste und Reinigungskräfte. Keine Frage, es ist schön anzusehen und lässt sich gut auf Werbebildern verkaufen. In Wahrheit aber sind die Gäste oft unglücklich mit der neuen Freizügigkeit. Woher kommt das? Ich könnte mir vorstellen, dass Urlaub und Reisen für viele Gäste immer auch eine Ausnahmesituation darstellen. Man ist mit Partner/in/Kindern auf engem Raum meist durchgehend zusammen und dann wird einem auch noch dieser letzte Rückzugsort genommen. Man beobachtet und wird beobachtet.

Für mich sind es also folgende Aspekte, die Gäste als störend empfinden:

1)      Das Bad ist der Ort, an dem wir uns unserem Körper widmen. Und mal ehrlich, möchte ich wirklich vor meinem Partner die Nasenhaare trimmen oder selbst zum unfreiwilligen Zuschauer werden?

2)      Das Bad ist also ein Rückzugsort. Hier kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen, einmal für sich sein, vielleicht heulen, mal kräftig durchatmen oder ein vergnügtes Liedchen trällern. Kurz einfach mal sein.

3)      Teilt man sein Zimmer mit einer nicht eng vertrauten Person, möchte man zumindest im Badezimmer gerne seine Intimsphäre wahren.

Interessant war auch in meiner Forschung zu beobachten, wie genau und detailliert Hotelgäste Bäder beschreiben. Ein Bad wird nicht als Ergänzung zum Zimmer betrachtet, sondern erhält ganz eine gesonderte Aufmerksamkeit und detaillierte Beschreibung.

Beim Badezimmer gehen die Wogen also hoch. Design und Funktion wollen oft nicht Hand in Hand gehen. Die Vorstellungen der Designer/innen, wie innig und vertraut zwei Gäste im Umgang miteinander ihre Körperpflegerituale teilen sollen, stehen quer zur Realität. Die Hoteliers wissen zum Glück schon um dieses Phänomen Bescheid: Umso erheiternder zu sehen, wenn es in der Suite neben der freistehenden Badewanne fürs Foto dann auch noch ein separates Badezimmer mit Dusche und/oder Wanne gibt.

 

Wie stehen Sie dazu? Lieber Badezimmer zum Abschließen oder offenes Terrain?

 

Forschung, Hotelmarketing, Information

Veranstaltungstipp: “GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

Hotel der Zukunft” lädt zum 14. Zukunftssymposium

Einladung 14. Zukunftssymposium
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“GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

Get in contact with your guests! Aber wie? Persönlich, online oder gar nicht? Hotelangebote unterscheiden immer mehr nach Gästesegmenten. Wie kann da die Kommunikation zwischen Gastgeber und Gast mithalten? Der Fachverband Hotellerie lädt zu einem Expertengespräch mit dem Hotel der Zukunft-Partner Alcatel-Lucent Enterprise und führt Sie in die Welt der maßgeschneiderten digitalen Kommunikationstechnologie. Ganz nach dem Motto: Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts.

14. Zukunftssymposium
“GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

17.00 h  Begrüßung und Moderation
Matthias Koch (Fachverband Hotellerie)17.15 h  Einleitung Markus Bucher (Alcatel-Lucent Enterprise)

Impuls “Digitalisierung im Hotel der Zukunft”
Andreas Proefrock (Alcatel-Lucent Enterprise)

17.45 h  Workshops (Basis / Premium Modul)

18.45 h  Zusammenfassung

19.00 h  Netzwerken bei Buffet

Basis Modul
Michael Robert Steiner, Alcatel-Lucent Enterprise  

Quo Vadis – Effizientere Betriebsprozesse durch optimierte Gästekommunikationslösungen.
Der Workshop befasst sich mit der Frage, ob und wie eine optimierte Kommunikationslandschaft die organisatorischen Herausforderungen im Hotelbetrieb positiv beeinflussen kann.

oder

Premium Modul
Andreas Proefrock, Alcatel-Lucent Enterprise

Sind Sie HoT? Antworten zu Hotel of Things und künstlicher Intelligenz.
Kann man den Gast unter Zuhilfenahme der digitalen Kommunikationstechnologie auf seiner Reise begleiten und behüten? In diesem Workshop befassen wir uns mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen der digitalen „Guest Journey“.

Ort:
Haus der Bauwirtschaft
Festsaal
Schaumburgergasse 20/8
1040 Wien

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 15. November 2016 via
hotels@wko.at oder Online-Anmeldung inklusive Angabe Ihres gewählten Moduls!

 

Hotels, Information

Veranstaltungstipp: Zimmer frei

Auf meinen Reisen begegne ich immer wieder “Hotelleichen” und bin fasziniert von deren Geschichte. Schön, dass es jetzt eine Konferenz zu diesem Thema gibt.

 

“Veranstaltungtipp: 5. LeerstandskonferenzZimmer frei! Regionen zwischen Tourismus und Leerstand
Donnerstag 13. und Freitag 14. Oktober 2016
St. Corona am Wechsel, Niederösterreich
Wechsel Lounge, Neueröffnung Herbst 2016
www.leerstandskonferenz.at
Mitte Oktober 2016 organisiert und leitet das Architekturbüro nonconfom zt gmbh bereits
zum fünften Mal die Leerstandskonferenz. Die Veranstaltungsreihe setzt sich in Vorträgen
und unterschiedlichen Diskussionsformaten mit erfolgreichen Strategien gegen Leerstand
und Ausdünnung kommunaler Zentren auseinander.
Die 5. Leerstandskonferenz widmet sich im touristisch geprägten Österreich einem oftmals
unter den Tisch gekehrten Thema: „Tourismus und Leerstand“. Das bedeutet auch das
Überprüfen liebgewonnener (Selbst)Zuschreibungen und Klischees: „Tourismusland
Österreich! Traumhafte Landschaft, weiße Pisten, wunderschöne und gepflegte Kleinstädte
und Dörfer, volle Gasthäuser, ausgebuchte Pensionen und Hotels.“
Zum Programm

 

 

Information

Der hybride Gast im Tourismus

Reinhard Lanner im Gespräch mit dem Marketing Forum Salzburg über den hybriden Gast im Tourismus.

Ein tolles Interview zum Nachlesen oder zum Ansehen.

Tiefer in die Materie eintauchen kann man bei der Veranstaltung des Marketing Forums Salzburg:

Wann: 15.11.2016 ab 13:00 Uhr

WO: Fachhochschule Salzburg, Campus Urstein

Veranstalter: Studiengang Betriebswirtschaft BWI, Fachbereich Marketing & Relationship Management MRM, Programm