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Barbara

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hotels, Information

Storytelling spüren

Storytelling wahrhaftig spüren, stand letztes Wochenende bei mir am Programm. Ich besuchte den Workshop „Storytelling mit Improtheater“ bei Susanne Schinko-Fischli in Wien.

In diese Welt der Geschichten einzutauschen war genial und auch ein ganz neuer Zugang für mich. Da gab es Übungen wie PowerPoint Karaoke – man steht vor einer fremden Powerpoint-Präsentation und muss den Text vortragen, ohne die nächste Folie zu kennen. Ich bin leider ziemlich „baden“ gegangen, die Überleitung zwischen den Folien habe ich – vorsichtig ausgedrückt – nicht ganz so flüssig hinbekommen. Trotzdem oder gerade deswegen hat es großen Spaß gemacht.

In einer anderen Situation lag man plötzlich als Toter mit zwei anderen am Boden und musste vor dem Publikum die Geschichte des gleichzeitigen und gemeinsamen Ablebens entwickeln. Das bedeutete absolut gegenwärtig im Moment zu sein, höchste Konzentration und ganz viel Spaß über plötzliche Wendungen inbegriffen. Auch das Publikum war begeistert.

Was ist nun aber des Pudels Kern einer Geschichte?

Eine Geschichte besteht immer aus drei Teilen:

  1. Akt – Exposition – Einleitung / Ausgangslage oder DIE PLATTFORM: Hier werden die Figuren eingeführt. Es muss immer einen “Helden/Heldin” geben, mit möglichst menschlichen Namen und Charaktereigenschaften. Hier wird der Nährboden für die Geschichte gelegt, die einzelnen Elemente sollten in irgendeiner Form wieder auftauchen. Nicht zu vergessen: der Held braucht ein Ziel, hier kann die Headline der Geschichte wirken.
  2. Akt – Konfrontation – Hauptteil / Ereignis oder DAS PROBLEM: Es passiert etwas, die Spannung steigt, ein Problem tritt auf und sollte größer und größer werden. Gegen Ende des Hauptteils kommt der Höhepunkt. Das Problem sollte unseren Helden/unsere Heldin betreffen und natürlich nicht ganz so leicht zu lösen sein.
  3. Akt – Auflösung – Schluss / Konsequenz oder DIE LÖSUNG: Am Ende kommt die Auflösung der Spannung oder des Problems, sowohl positiv wie auch negativ möglich.

 

Der Bogen spannt sich vom Anfang bis zum Ende. Wichtig ist dabei, dass die Hauptfigur das Ziel nicht sofort erreicht, sonst ist die Geschichte langweilig.

Vorschlag:

Gut inszenierte Geschichten gibt’s derzeit auch bei den österreichischen Hotellegenden, zu sehen auf Servus TV. Die Hoteliers erreichen ihr Ziel nie sofort. Und man merkt, niemand schreibt bessere Geschichten als das Leben selbst.

 

 

Erlebte Hotels, Hotels

Serviceparadies – Appartements Schruns

Der nächste Stopp unserer Reise, 3 Wochen in 7 Hotels, war Schruns. Meinem Mann vor allem bekannt, da Ernest Hemingway in den vor-touristischen 20er Jahren hier 2 Winter beim Skifahren und Rodeln zugebracht und seinen ersten erfolgreichen Roman Fiesta fertig geschrieben hat.

Nach kurzem Irrweg zu den Appartements (man kann nicht direkt mit dem Auto zufahren und das Navi hilft auch nicht weiter), stellten wir unser Auto kurzerhand ab und läuteten direkt beim Besitzer der Appartements im Gasthof zum Kreuz am Stadtplatz, aber dazu später. Ein sehr lösungsorientierter Mensch, auf die Fragen: „Wo können wir parken?“ Kam promt: „Nehmt unten mal meinen Parkplatz, kein Problem!“ Oder: „Können wir die Wäsche waschen lassen?“ Löste Elmar unkompliziert mit: „Bringt sie mir, morgen habt ihr sie wieder!“ Manchmal kann es auch so einfach sein.

Die Appartements selbst sind eine Gehminute über eine Treppe vom Stadtplatz bzw. Parkplatz entfernt. Sehr gepflegt, sauber und geschmackvoll eingerichtet und noch dazu ganz neu. Man muss dazu sagen, dass wir grundsätzlich keine Appartement-Urlauber sind, aber hier haben wir uns 4 Tage wie zuhause gefühlt.

Das Highlight ist der Gasthof und dessen Spezialität, das Käsefondue. Also unbedingt reservieren, vorher viel Platz im Magen lassen und dann rein mit dem Weißbrot in die üppige Käsesauce.

|Aufenthalt August 2017 – Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Erwartungen an Hotels, Hotels, Information

Hallo Briefmarke! Schön, dass du wieder da bist

Gestern brachte ich, wie gewohnt, meine Briefe zur Post und durfte zu meiner Überraschung feststellen: die Postlerin klebte Briefmarken auf meine Sendungen, anstatt der unschönen weißen Klebeetiketten, die wohl der Vergangenheit angehören dürften. Zurück zu den guten alten Briefmarken, lautet die Devise!

Meine Freude war enorm. Einen Brief mit Briefmarke zu erhalten ist einfach etwas Schönes, auch wenn es eigentlich nichts weiter als ein Preisschild ist.

Gerade tobt draußen ja der Digitalisierungssturm. Alles ist Überschall. Den Überblick zu behalten ist nicht mal ansatzweise möglich und ganz still und heimlich kommt das Altbekannte zurück.

Was könnte da in Hotels wieder zurückkommen?

Einen Trend, den ich bei meinen Kunden erkennen kann: Die Gäste möchten mehr Zeit mit echten Menschen verbringen, mit ihnen sprechen und sich austauschen. Mehrere Hotels mussten in den letzten Jahren zusätzliche Rezeptionist/innen einstellen, weil der Zeitaufwand für Auskünfte frappant gestiegen ist. Das Gesprächsdefizit aufzuholen ist gerade im Urlaub enorm. Die unzähligen Apps mit den Tipps und Beschreibungen sind wunderbar und dennoch möchten Gäste persönlich von einem Menschen die Tipps hören, seine Begeisterung spüren, sehen und erleben. Informationsweitergabe ist mehr als pure Information.

Welche altbekannten Dinge, die in unseren Alltag zurückkommen fallen Ihnen in auf?

 

 

(Bild: Unsplash/Álvaro Serrano)

 

Details im Hotel, Information

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Hotellerie

Bei jedem Gespräch kommt man irgendwie auf die Datenschutz-Grundverordnung und auch oft kommt die Frage wie geht man die DSVG an.

JETZT ist es jedenfalls an der Zeit: Am 25.. Mai 2018 muss alles fertig sein.

Der Fachverband Hotellerie hat hier die Unterlagen aufbereitet, die ich gerne teilen möchte, damit man sofort starten kann.

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft und ihre Fachverbände haben gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei MSP Law (vorausgefüllte) Musterdokumente und FAQs erstellt, um die Anforderungen an Verarbeitungsverzeichnisse, Einwilligungserklärungen und Erklärungen zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten branchengerecht erfüllen zu können.

Muster-Verarbeitungsverzeichnis für Beherbergungsbetriebe

Das Muster-Verarbeitungsverzeichnis für Beherbergungsbetriebe ist bereits branchenspezifisch vorausgefüllt. Das Muster-Verarbeitungsverzeichnis dient als Vorlage und muss an die Gegebenheiten Ihres eigenen Betriebes angepasst werden (ankreuzen, ergänzen, streichen).

Hierzu finden Sie als Unterstützung ergänzend zum Verarbeitungsverzeichnis eine Ausfüllhilfe. 

Muster-Einwilligungserklärungen

Die Muster-Einwilligungserklärung enthält Textbausteine für unterschiedliche Anwendungsfälle, bspw. die Einwilligung zu Werbung. Die Textbausteine sind je nach Bedarf auszuwählen und an die Gegebenheiten des eigenen Betriebes anzupassen.

Muster-Einwilligungserklärungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten (allgemein):

  • Persönlich
  • Stellvertretung

Muster- Erklärung zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten

Die Muster-Erklärung enthält Textbausteine für Datenschutzerklärungen, beispielsweise für Newsletter und Cookies und Tracking Dienste, sowie Erläuterungen zur Platzierung derartiger Erklärungen.

Die Textbausteine sind je nach Bedarf auszuwählen und an die Gegebenheiten des eigenen Betriebes anzupassen.

  • Muster- Erklärungen zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten

Branchen-FAQs

Branchenspezifische Fragen und Antworten zur DSGVO finden Sie hier.

IT Safe

IT-Sicherheit ist ein wesentliches Element der digitalen Wirtschaft.

  • Auf http://www.it-safe.at finden KMU speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Informationen, Tipps und Tools.
  • Testen Sie die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens mit dem Online-Ratgeber „it-safe“ , einem kostenlosen gemeinsamen Service von Wirtschaftsministerium und WKÖ.
  • Brandaktuell ist das neue IT-Sicherheitshandbuch für kleine und mittlere Unternehmen, das auch auf das neue Datenschutzrecht, das ab Mai 2018 auf Sie zukommt, eingeht.              
  • Für die MitarbeiterInnen-Schulung steht ein eigenes IT-Sicherheitshandbuch zur Verfügung.

Informationsmaterial der WKO

Weiteres allgemeines Informationsmaterial und Ratgeber der WKO zu den Vorgaben der DSGVO finden Sie auf folgenden Seiten:

Bild von Paul Rysz – Unsplash

Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels

Skandinavien lässt grüßen – Hotel Rössle in Au

Das Hotel Rössle in Au im Bregenzerwald war nicht geplant, und ein bisschen auch den Unwetterkapriolen geschuldet. Aufgrund eines Orkans in Tirol, mussten wir eine Nacht länger im Mesnerhof bleiben und unsere Reise wurde um einen Tag verlängert. Das Hotel Bären hatte dann leider kein Zimmer mehr frei und so sind wir in den Genuss des frisch renovierten Hotels Rössle in Au gekommen. Das Rössle ist ein altes Haus, das kurz vor unserem Besuch modernisiert worden ist. Hier ist insbesondere der Spabereich zu bewundern, eine schöne Mischung im Hygge-Stil. Aber auch unser Zimmer „SpringinsFeld“ war wunderbar, nette Idee, sehr skandinavisch und gemütlich. In Erinnerung geblieben sind mir die lustigen Lampen, das Schaukelnachtkästchen und die wirklich herzigen Sprüche auf den Lifttüren: let´s rock, im zweiten Stock.

Der Slogan „sei unbeschwert“ ist auch einladend und das Gegenteil von Schwere zieht sich durch das gesamte Hotelkonzept.

Kinder sind hier gerne gesehen, es gibt ein kleines Kinderspielzimmer (nur leider etwas lieblos behandelt) und ganz ganz tolle Zimmerkategorien für Familien z.B. das Zimmer Familienfreund.

Das Hotel gehört zum Hotel Adler in Au und ist in Familienbesitz. Von zwei Schwestern geführt, lebt das Hotel eine stilvolle Eleganz. Sehr zu empfehlen.

|Aufenthalt August 2017 –  Hotel Rössle in Au – Au im Bregenzerwald – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttir

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Österreich

Wow, dieses Frühstück – Hotel Bären in Mellau

Das beste Frühstück Österreichs! Das ist das Highlight. Aber von vorne. Das Hotel Bären liegt in
Mellau im Bregenzerwald. Eine sehr sympathische Gegend, hochwertige lokale Architektur, ein
hohes Qualitätsstreben in allen Produkten und fern jeglicher Alpenfolklore. Das direkt am Stadtplatz
gelegene Haus aus den 50er Jahren wurde behutsam renoviert. Die Optik jener Zeit blieb erhalten,
wurde jedoch mit einer einfachen, modernen Einrichtung kombiniert. Also wirklich eine
ausgesprochene Benchmark, die goldenen Zeiten des österreichischen Tourismus in die heutige Zeit
zu transferieren.

Wie gesagt, die Zimmer sind sehr einfach und funktionell, nichts geht ab und aufgrund der
hochwertigen Oberflächen glaubt man sich in ein Haus der höheren Kategorie versetzt. Auch unsere
Kleinen wurden herzlich begrüßt und konnten sich gut in den Zimmern bewegen, ohne, dass man
ständig ein Auge auf sie haben musste.

Und nun zurück zum Frühstück. Ebenerdig befindet sich eine Tagesbar. Kulinarisch der Hammer,
hochwertige Salate (Otto Lenghi lässt grüssen), aufwendige Eiergerichte und, das wirkliche Highlight,
ständig werden neue, völlig unterschiedliche Mehlspeisen, Kuchen etc. gebracht. Kleine Tartets mit
Feigen oder Äpfeln, ein Referenz-Mohnstrudel (wichtig für meinen Mann), feinster Brioche (wichtig
für mich). Die Liste der kulinarischen Köstlichkeiten ließe sich noch lange fortführen, am liebsten
würde man einfach ewig hier frühstücken!

 

|Aufenthalt August 2017 –  Hotel Bären – Mellau im Bregenzerwald – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels, Österreich

Hallo neue Welt – Mesnerhof Camp

Wow, was für ein tolles Konzept. Man könnte auch sagen, ein Bettenlager neu interpretiert. Der Mesnerhof in Steinberg am Rofan ist ein Community-Retreat mitten in den Bergen. Das 400 Jahre alte Ensemble besteht aus drei Häusern. Behutsam renovierte Georg Gasteiger zunächst den Wohntrakt der ursprünglichen Bauern zu einem alpinen Chalet. Die Holztenne verwandelte sich anschließend in ein cooles Berg-Camp. Alles hier besticht durch eine neue Form von Luxus. Einfach gehalten und doch sind die eingesetzten Materialien besonders hochwertig. Der Schlaftrakt ist aus Vorarlberger Weißtanne, der Geruch von vitalem, harzigem Wald steigt in die Nase – schon das alleine ist pure Erholung. Zwischen den 11 Zimmern (genannt Nester), die als Matratzenlager konzipiert sind, befinden sich 6 Duschen, 6 WCs und 6 Waschtische. Unten im Airship, dem imposanten Gemeinschaftsraum der Tenne, scheinen die Möglichkeiten schier endlos. Von Hochzeiten über Firmenfeiern bis hin zu Yoga-Retreats ist alles möglich. Das Herzstück bildet die tolle Küche, zum gemütlichen Kochen. Ausgestattet mit ansprechenden Küchenutensilien aus dem Hause Rist. Der lange „Stammtisch“ ist das Zentrum des Camps. Hier lässt es sich urlauben.

Man erkennt meine Begeisterung, wir haben bereits für 2018 wieder gebucht und nehmen diesmal unsere Freunde mit. Wer jetzt Lust bekommt, sollte schnell sein, bis Herbst 2018 sind schon alle Wochenenden ausgebucht.

Der Ort Steinberg am Rofan selbst ist auch wunderschön, und wird seinem Postkartenidyll mit den Worten gerecht: „Das schönste Ende der Welt“. Im Talschluss gelegen, fühlt man sich wie an einem Außenposten der Zivilisation bevor die Wildnis beginnt. Dabei gibt es drei Sehenswürdigkeiten in Steinberg:

  1. Die tolle Landschaft
  2. Das Dorfhaus – ein neues Gasthaus von Stararchitekt Bernardo Bader – hier bekommt man unglaubliches Eis! Auch die Mehlspeisen sind vorzüglich.
  3. Der Kinderspielplatz – hier werden auch die Wiener Kinderspielplätze neidisch.

|Aufenthalt August 2017 –  Mesnerhof – Steinberg am Rofan – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Hotels, Information

Servus TV – Österreichische Hotel-Legenden – Traditionshäuser im Winter

Die erfolgreiche Serie von Servus TV geht weiter –

Österreichische Hotel-Legenden – Traditionshäuser im Winter

Schlafen wie ein König im Hotel Post in Lech, kreative Gastfreundschaft im Altstadt Vienna (da habe ich meine Hochzeitsnacht verbracht) und weiße Pferde im Posthotel Achenkirch sind die Themen heute Abend im Servus TV.

21:15 Uhr. Für alle die es verpassen werden, man kann es in der Mediathek nachschauen.

Nächste Woche (2. März 2018) geht es weiter mit: Klosterbräu in Seefeld, im Mühltalhof und im Forsthofgut

Erlebte Hotels, Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends

Mittagessen bei Mama Thresl | Leogang

Mittagessen bei Mama Thresl lag auf der Strecke zum Achensee und das Hotel hat mich natürlich angezogen wie Motten das Licht. Seit Jahren in aller Munde wollte ich es hautnah erleben.

Das Hotel ist gestylt vom Fuß bis zur Haarspitze und den Slogan trägt es zurecht: “Urban soul meets the alps”. Alles ist gestylt und durchdesignt. Ein Profikonzept pur.

Ebenso hip wie das Hotel ist die Speisekarte: Flammkuchen und Burger. Zu Beginn unserer Reise war ich noch ein Flammkuchen Fan, 3 Wochen später war es schon etwas viel…

|Restaurantbesuch August 2017 –  Mama Thresl – Leogang – Österreich|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Österreich

Smart in den Alpen – Rosentalerhof Hotel & Appartements

Auf unserem Road Trip durch Österreich, 3 Wochen in 7 Hotels, war unser erster Stopp Saalbach-Hinterglemm. Für zwei Nächte haben wir in dem gemütlichen Familienhotel Rosentalerhof Hotel & Appartements entspannt und den Sommer in den Alpen genossen. Die Lage ist perfekt, nur 3 Gehminuten vom Zentrum entfernt, direkt neben dem Familienpark und trotzdem in absolut ruhiger Lage. Unsere Ruheoase haben wir im Garten des Hotels gefunden, mit einem (auch im Sommer!) beheizten Außenpool, der mit Granderwasser befüllt wird, und einer Liegewiese mit Blick auf den Zwölferkogel. Die Kinder konnten sich austoben und wir den Blick auf die Berge genießen, herrlich.

Unser Appartement war ebenfalls wunderbar, geräumig und modern. Eine kleine Küche ist mit Kleinkindern auf Reisen Gold Wert.

Ein Highlight für Kinder ist das neue Spielzimmer, hier gibt es riesige Legosteine, eine Kletterwand und Bausteine zum Häuser bauen. Ein Spielparadies pur.

Im Keller verbirgt sich noch ein Wunderding und kleines Wellnessparadies für Erwachsene: eine Sauna mit Biosanarium sowie ein Kinesis™-Trainingsgerät. Normalerweise findet sich diese alle Muskeln beanspruchende Seilzugmaschine nur in Fitnessstudios der Luxusklasse. Noch dazu schaut es ziemlich ästhetisch und harmlos aus, wenn man bedenkt, wie effektiv man sich darauf auspowern kann.

Mit Rat und Tat sind uns auch Andrea und Martin, die Besitzer des Hotels, zur Seite gestanden. Schon auf ihrer Website haben sie viele tolle Tipps für Sportler und Familien zusammengestellt und sich unter dem Motto „Smart in den Alpen“ ein besonderes Rundum-Wohlfühlpaket überlegt: ob Kinderwagen-taugliche Wege rund ums Hotel, tolle Wandertipps plus hauseigenem Verleih von Kinderbugys, Bergkraxen, Fahrrädern mit Anhängern oder Rodeln bis hin zu einem beheizten Skikeller und einem versperrbaren Fahrradraum mit Waschanlage. Drei Tage waren einfach zu kurz, aber wir kommen bestimmt wieder!

|Aufenthalt August 2017 –  Rosentalerhof – Saalbach Hinterglemm – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Information

Frohe Weihnachten

Wenn es Sternschnuppen regnet und Wünsche von Himmel fallen,

wenn kalte Nächte von warmen Lichtern erhellt werden,

wenn Erwachsene sich wieder wie kleine Kinder fühlen

und Hektik und Stress von Liebe und Vorfreude überdeckt werden,

dann ist es höchste Zeit zu sagen:

FROHE WEIHNACHTEN!

Information

Hallo Nichtschwimmer!

Schwimmer oder Nichtschwimmer?

 © Seth Doylee/unsplash.com

Die Anzahl der Skifahrer nimmt in Österreich seit Jahren ab. Soweit nichts Neues. Neu für mich war jedoch folgende Erkenntnis aus einem Zeit -Artikels: Immer weniger Menschen können schwimmen.

„Mehr als die Hälfte der zehnjährigen Kinder in Deutschland sind Nichtschwimmer. Bei den Erwachsenen sind es knapp 50 Prozent. Schon 2005 konnte sich ein Drittel der Zehnjährigen nicht sicher im Wasser bewegen. 2010 war es jedes zweite Kind, nun sind wir bei 59 Prozent, die nicht richtig schwimmen können.“ (Achim Wiese, Pressesprecher der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft im Zeit Interview).

Eine Erkenntnis, für die die Voraussetzungen des Freischwimmer-Abzeichens herangezogen wurden, die besagen: 200 Meter in 15 Minuten und ein Sprung ins Wasser.

Eine Definition, für die es zwei mögliche Auslegungen gibt:

  1. Alles ok, Meter sind wirklich weit und ein paar Meter können die Menschen schon schwimmen.
  2. 200 Meter in 15 Minuten ist wirklich langsam vom Tempo. Die Anforderung als Schwimmer zu gelten ist nicht besonders hoch.

Egal wie man es sieht, eines zeigt sich deutlich: die Sicherheit der Menschen sich im Wasser zu bewegen nimmt ab.
Somit steigen auch zwei Tendenzen:

  1. Vermeidung oder
  2. Selbstüberschätzung

Beide Tendenzen sind nicht ideal für den Tourismus. Wasser ist Spaß, Wasser ist Freude und viele Attraktionen in Österreich bauen auf dem vielfältigen Wasserangebot auf: Seen, Thermen, Hotels mit Pool, Bäder oder Erlebnisparks.

Was lässt sich daraus für die Zukunft möglicherweise ableiten ? Der Spaß-, Erlebnis- und Entspannungsfaktor ist bereits vorherrschend, aber soll man blind darauf vertrauen, dass alle schwimmen können? Wie geht man mit der Risikogruppe um? Wie wird es weiter gehen, lernen die Kinder der Nichtschwimmer schwimmen?

Information

Instagrammable?

Ich bin überzeugt diese Frage wird den Tourismus und die Gastronomie die nächsten Jahre prägen:

“Is it instagrammable?”

Ich hörte eine Geschichte von einem NY Restaurant, wo der Besitzer dem Koch folgende Frage bei jedem einzelnen Gericht mit auf den Weg gab: „Is it instagrammable?“ Schnell wurden alle Gerichte gestylt und wenn ein Gericht von den Gästen nicht sofort fotografiert wurde, fasste es der Gastgeber als Beleidigung auf. Die Macht von Instagram wird auch die österreichische Gastronomie treffen. Einige haben es schon erkannt, aber die Frage „Instagrammable or not“ wird die nächsten Jahre bleiben. Nicht nur in der Gastronomie, auch in Hotels, bei Sehenswürdigkeiten – wird es mehr brauchen, als den perfekten Selfie-Spot.


Nichts Neues: Instagram wächst und wächst. Doch was sich dadurch verändert ist das Design von Locations und das Design von Essen. Geschmack ist nach wie vor wichtig, aber Aussehen & Design der Gerichte wird KEY. Ebenso wie das Design der Locations an Bedeutung gewinnt. Vor allem die Frage wie gebe ich allen Gästen (nicht nur den Profifotografen) die Chance gute Bilder zu knipsen z.B. Lichtstimmungen, richtiger Spot, Hintergrundgestaltung, Blumen tec.

Und zu meiner ganz großen Freude werden Blumen an allen Ecken und Enden einziehen. Auf den Restauranttischen, in den Lobbies, vielleicht auch in den Zimmer.

Blumen kommunizieren: Willkommen, schön das du da bist!  Es wohnt eine Fröhlichkeit inne und mit einer schönen bunten Blume am Bild, kann weniger schief gehen.

Ein weitere Faktor der diese Entwicklung beschleunigt: die Grenze zwischen Einheimischen und Touristen hat sich aufgelöst, man lebt den touristischen Blick auch in der eigenen Stadt und Touristen sind tw. besser informiert über neue Events/Locations/Hotspots als Einheimische.

 

 

Hotel & Technik

Roboter mixen Cocktails: Roboexotica

(Bild: Roboexotica)

Diese Wochenende ist es wieder soweit, die Roboexotica findet in Wien statt. Ein Freund ist Stammgast seit 10 Jahren – 10 Jahre. Die Veranstaltung gibt es bereits seit 1999.

Nachdem gerade an jeder Ecke über Digitalisierung, Robotik und AI gesprochen wird, möchte ich auf Projekte aufmerksam machen, die es schon länger gibt und überhaupt nicht beängstigend sind, sondern lustig und charmant. Ja, die Digitalisierung, Robtik & AI darf auch lustig sein!!!

 

Roboexotica 2017 will take place November 23-26, 2017 at REAKTOR!

Until what seems almost recently, no attempts had been made to publicly discuss the role of Cocktail Robotics as an index for the integration of technological innovations into the human Lebenswelt, or to document the increasing occurrence of radical hedonism in man-machine communication. Roboexotica is an attempt to fill this vacuum. It is the first and, inevitably, the leading festival concerned with cocktail robotics world-wide. A micro mechanical change of paradigm in the age of borderless capital. Alan Turing would doubtless test this out.

Thursday, Nov. 23
Opening 7pm

Friday, Nov. 24
Exhibition from 7pm to 2 am.

Saturday, Nov. 25
Exhibition from 5pm to 2 am.

Sunday, Nov. 26
Exhibition from 3pm to 9pm.
7:00pm: Annual Cocktail Robot Awards 19.0 – ACRA 2017.”

 

 

Forschung, Information

Die ganze Welt ist unterwegs, auch die Einheimischen.

“Tourismus ist alles und alles ist Tourimus.” (John Urry)

Ein grandioser Artikel zur Entwicklung des Tourismus von  in der ZEIT: POST: TOURISMUS: Ist die von hier?

Post-Tourismus zusammengefasst:

  • Die Welten der Touristen und Einwohnern verwischen zusehends. Einheimische benehmen sich wie Touristen, Touristen sind wie Einheimische. Selbst mit geschulten Blick lassen sich Touristen tw. kaum noch erkennen.
  • John Urry war davon überzeugt, dass man das touristische Verhalten zu Hause nicht wieder ablegt. Das Verhaltensmuster ist in Fleisch und Blut übergegangen und bestimmt unseren Alltag. Das Erlebnis ist nicht mehr dem Urlaub vorbehalten, sondern ständig kann man in das Außergewöhnliche eintauchen: Open-Air-Konzerte, Pop-up-Stores, die beste Restaurants. Die Eventisierung wurde von den Sozialen Medien noch beschleunigt. Da jagt man durch die eigene Stadt und fotografiert/postet alles Schöne. In Urrys Worten: “Die Menschen sind die meiste Zeit Touristen.”

    Beautiful tourist woman taking photo with vintage old camera in the city

  • Social Media sorgt dafür, dass die Reisenden genauso gut informiert sind wie die Einheimischen. Der Wissensvorsprung der Einheimischen schwindet. Echtzeitinformation über Instagram, Twitter, Facebook und Co siegt.
  •  Tourist zu sein ist der Normalzustand.
Hotels

Servus TV: Österreichische Hotel-Legenden

“Hinter diesen Hotels stecken Familien, die für ihre Gäste leben. Vom legendären „Orient“ in Wien bis zum „Arlberg Hospiz“, diese Reihe ist eine Reise zur Seele von Österreichs Spitzenhotels.”

Absolute Empfehlung: 6 Folgen jeweils freitags (ab 15. September 2017) ab 21:15 Uhr auf Servus TV

Folge 1 – im Weissen Rössl am Wolfgangsee, Hotel Hirschen im Bregenzerwald & Hotel Stefanie im 2. Bezirk
Folge 2 – Tiroler Hotel Herrnhaus in Brixlegg, Hotel Orient in Wien und Arlberg Hospiz

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Südeuropa

Memmo Baleeira | Sagres | Portugal

Das Schwesternhotel des Memmo Alfama in Lissabon liegt direkt an der Küste in Sagres, nahe dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Ein kraftvoller Ort. Viel Wind und raue Wellen. Lange Sandstrände und inmitten thront dieses minimalistisch gehaltene, weiße Hotel. Bei weitem nicht so elegant wie die Granddame, das Memmo Alfama in Lissabon, doch auch schön eingerichtet. Ein richtiges Ferienhotel für viele Menschen.

Kurzgefasst ein großes Ferienhotel am Meer. Durch das viele Weiß wirkt das Memmo Baleeira sauber und freundlich. Zu jeder Seite gibt es einen Hotelflügel. In den nach Osten gerichteten Zimmern mit Meerblick kann man den Sonnenaufgang vom Bett aus genießen. Das Frühstücksbuffet vermochte uns dann aber nicht wirklich zu überzeugen: zwar ist das Buffet umfassend, aber nicht besonders aufregend. Befremdlich war außerdem die Badehaubenpflicht im Hallenbad, die heutzutage antiquiert wirkt. Genossen haben wir jedoch die Zeit in der Lounge auf den (wieder) weißen Sofas. Nachdenklich gestimmt hat uns der Spruch: „a hotel is not a home“. Ja, das stimmt.

 

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Memmo Alfama | Lissabon | Portugal

Meine Begeisterung von Lissabon hat ein Zuhause gefunden! Lissabon gehört zu meinen absoluten Lieblingsstädten und jetzt gibt es auch ein Lieblingshotel dazu: das Memmo Alfama.

Es ist ein Kleinod im ältesten Stadtteil Lissabons, ganz nahe der Kathedrale in einer versteckten Seitengasse. Das Interieur ist skandinavisch zurückhaltend, mit viel Holz und noch mehr Charme. Von den Zimmern und der Dachterrasse aus gibt es eine herrliche Aussicht über den Tejo. Ein Hotel im Geiste ähnlich des Altstadt Vienna.

Mit Wehmut muss ich aber leider, leider, leider festhalten, dass mich dieses Hotel die nächsten 16 Jahre wohl kaum sehen wird, denn man darf nur mit Kindern über 16 Jahre einchecken. What a pity!

Details, die mir in lebhafter Erinnerung geblieben sind:

  • Das ungewöhnliche Badezimmer mit haptisch aufregenden Materialien.
  • Der frisch gepresste Orangensaft in kleinen Flaschen kunstvoll gestapelt in einem Kühlschrank aus Glas.
  • Die Zeichnungen, Notizen und Erinnerungen der Gäste, die an der Rezeption aufgehängt
  • Das Servicepersonal, das mir von weiteren herrlichen Hotels in Portugal berichtet
  • Die Hotelbibliothek, ins Bücherregal gegriffen und Stunden lesend

 

 

 

 

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen

Das Loisium in Ehrenhausen in der Südsteiermark wird immer einen besonderen Platz in meinen persönlichen Hotelerfahrungen einnehmen. Denn es war der erste Hotelaufenthalt meiner Tochter mit 6 Wochen. Die Fahrt von Wien nach Ehrenhausen verlief bestens und wir freuten uns auf das Wine&Spa Resort, wie sich das Hotel selbst bezeichnet. Natürlich wussten wir, dass es nicht um ein Kinderhotel handelt, umso erstaunlicher war dann unser Aufenthalt. Schon an der Rezeption wurde uns ziemlich unverblümt gesagt, dass Kinder im Spa-Bereich nicht erlaubt sind – auch schlafende Babys nicht. Die Dame hat es leider sehr unglücklich ausgedrückt und unsere Freude über das schöne Hotel war damit schnell verflogen. Im Zimmer angekommen hat sich dann aber ein ganz anderes Bild präsentiert. Ein nettes Gitterbettchen, eine Wickelauflage und ein Mistkübel für Windeln standen bereit. Eine interessante Wendung: vielleicht versteckt sich doch ein Herz für Kinder im Loisium? Und nachdem wir uns eingelebt hatten, gefiel uns das Hotel immer besser – unserer Tochter übrigens auch. Sehr viel Zeit blieb uns allerdings nicht die weitläufige Anlage zu genießen, nachdem wir zu einer Veranstaltung eingeladen waren.

Am nächsten Morgen gab es dann ein himmlisches Frühstück mit einer schier unendlichen Auswahl an Köstlichkeiten. Den Vormittag genossen wir noch mit einer Runde im Pool, ehe wir schon wieder zu unserem ältesten Sohn heimwärts düsen müssten.

Zum Design des Loisiums:

Das Büro Architekturconsult aus Graz hat das kubische Exterior entworfen und BEHF aus Wien sorgte für den nötigen Chic im Inneren.

Zur Lage:

Das Loisium, mit einer Außenfassade aus Lärchenholz, thront über dem Ort direkt neben dem Schloss Ehrenhausen. Allerdings fanden wir es sehr schade, dass man fußläufig nur über die Bundesstraße in den Ortskern kommt. Durch das Innere des Designhotels zieht sich das Thema “Steiermark neu interpretiert”. Auch die steiermärkische Farbe Grün wird im Spa in Szene gesetzt. Die gute Auslastung merkt man einzig in den Zimmern, da das 2012 eröffnete Hotel schon die eine oder andere Schramme erlitten hat.

|Aufenthalt Mai 2017 –  Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen – Österreich|

 

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Gefühlswelt Hotel

„2000 auf 79“ ist der Titel eines Beitrags von Martin Schumacher (conos GMBH) im Tourismuspresse Blog. Der Autor war 26 Jahre auf Reisen, und ist in 79 Ländern in 2000 verschiedene Hotels  eingecheckt. Mehr dazu gibt’s hier.

Beim Lesen des Artikels hat mich die Inspiration gepackt und meine Freude an Statistik war geweckt: Drei Stunden später war dann auch meine persönliche Liste von all den Reisen, Ländern und Hotels fertig (ziemlich rasch, dank Blog RosaPfeffer) Und zack da waren sie wieder – all die Erlebnisse in den verschiedenen Hotels, der Geschmack des Essens und die Gefühle an den unterschiedlichsten Orten.  Kaum ein Hotel ist in Vergessenheit geraten, vermutlich auch, weil ich in deutlich weniger Hotels genächtigt habe, als Martin Schumacher. Immerhin waren es bei mir rund 177 Hotels in zehn Jahren mit 287 Übernachtungen. (Fast) Jedes Haus wurde sorgsam von mir ausgewählt und kaum eines war ein 0815 Hotel.

Aber zurück zu den Gefühlen, die ich beim Erstellen meiner Liste richtiggehend im ganzen Körper spüren konnte. Die Skala wie ich mich in diesen Hotels gefühlt habe und die damit verbundenen Gefühlswelten reichen von:

  • beschützt – wachsam (sehr wichtig in Südamerika und Südafrika)
  • entspannt – gestresst
  • wohl – unwohl
  • unbeachtet – beobachtet
  • frei – eingesperrt
  • offen – verschlossen
  • glücklich – unglücklich
  • aufgeregt – gelangweilt
  • richtig – falsch

Gerade das letzte Begriffspaar „richtig – falsch“ ist eine ganz eigene Kategorie. Falsch im Sinne von, ob es zu meinen / unseren Bedürfnissen passt. Denn es gibt Hotels, die passen einfach nicht zu mir / zu uns – oder ich bzw. wir passen nicht in dieses Hotel. Ein Umstand, der schnell zum puren Ärgernis werden kann. Gerade dann, wenn man eine ganz genaue Vorstellung oder Erwartung an einen Aufenthalt hat. In diesem speziellen Fall denke ich an ein Hotel auf Mauritius. Das erhoffte Urlaubsgefühl wollte sich partout nicht einstellen und wir haben uns einfach nicht wohl gefühlt. Auf dem Weg in die Hauptstadt sahen wir dann ein Hotelschild, und alleine das Logo verriet uns: Das ist unser Hotel!

Nach nur drei Minuten im diesem Haus bestätigte sich unser Gefühl (und all das sogar zum selben Preis wie das gebuchte Hotel), nur leider zu spät. Vielleicht beim nächsten Besuch. Das passende Hotel zu finden ist wirklich eine Kunst für sich.

Was ist mir prickelnd in einigen Hotels in Erinnerung geblieben?

Was hat bis heute einen schalen Eindruck hinterlassen?

  • Unfreundliche Mitarbeiter_innen
  • Sich auf Schritt und Tritt beobachtet fühlen – ein höchst unangenehmes Gefühl
  • Komplizierte Technik – wenn man eine Gebrauchsanweisung für sein Zimmer benötigt, und nicht einmal Licht oder Klimaanlage „einfach“ bedienen kann – einmal habe ich wirklich mit Licht geschlafen, weil nicht einmal der Rezeptionist wusste, wie man es ausschaltet z.B. Sheraton Mexiko City
  • Schlechtes Frühstück – üppige Buffets mit billigem Essen
  • Tee mit Chlorgeschmack z.B. Westin Bahamas
  • Unflexibilität
  • Geiz

 

Meine Top 20 Hotels poste ich gerade auf Instagram. Ein purer Genuss in diesen schönen Erinnerungen zu schwelgen.

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Instagram und Bademäntel

Selfies und Hotelzimmer, eine Liebesgeschichte. Manchmal sind die Damen und Herren etwas zu leicht oder gar nicht bekleidet, aber sehr gerne auch im Bademantel. Deswegen wäre es doch eine tolle Marketingidee die Bademäntel für Selfies und Instagram zu optimieren. Zum Beispiel hat Lena Hoschek (erfolgreiche österreichische Modedesignerin) da ihre ganze eigene Linie kreiert (in Kooperation mit Vossen): 60ies & chic – perfekt für ein Selfie, perfekt für Instagram:

(Bild: Vossen)

Selfie Spot nicht vergessen und vielleicht noch einen roten Lippenstift dazulegen ;)

Happy instagramen!!!

Erlebte Hotels, Information

Mutterglück

Mutterglück pur. Seit drei Monaten ist unsere kleine Tochter bei uns. Jetzt sind wir 4.

Die Liebe zu Hotels ist ihr in die Wiege gelegt – schon mit 7 Wochen durfte sie das Loisium in Ehrenhausen testen und eine Ferienwohnung am Stubenberger See in der Steiermark. Beides hat ihr sehr gut gefallen. Fazit – unser Sommerurlaub kann kommen – 6 Hotels in knapp 3 Wochen .

 

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Zum Tag des Schlafes

Zum Tag des Schlafes empfehle ich die neue Studie von Hotel der Zukunft:

Schlaf – Grundbedürfnis und Lebenselixier: „…Unser Alltag ist geprägt von Digitalisierung und Reizüberflutung, von den Verheißungen des Ablenkens und dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen oder etwas zu verpassen. Viele wollen irgendwann einfach nur in Ruhe ruhen. Dass das gar kein so leichtes Unterfangen ist, zeigen die vielen Maßnahmen, die getroffen werden, um das zu erreichen. Der Körper kommt einfach nicht mehr mit, wir verbringen zu viel Zeit in den digitalen Räumen, springen quasi körperlos von Information zu Information, von Inhalten zu Inhalten.

Umso wichtiger scheint es zu werden, die reale Welt so zusammenzubauen, die Schlafumgebung so ausgeklügelt zu gestalten, dass wir wieder (ein)schlafen können. Die Strukturen, die uns dabei helfen sollen, sind analog und digital: Neben dem richtigen Duft oder dem perfekten Kissen werden auch immer häufiger Schlaf-Apps eingesetzt. Wir bauen uns also eine Schlafillusion im Außen, eine künstliche Welt, in welcher der Körper schlafen kann, weil – oder auch obwohl – wir ihm über die Virtualisierung diese Welt genommen haben…“” (Quelle: Hotel der Zukunft)

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Die Macht der Worte

„Sprache hat einen verblüffenden Einfluss auf das Denken: Andere können uns durch Wörter subtil manipulieren, und unsere Muttersprache beeinflusst sogar, wie wir die Welt sehen.“ Schreibt die Zeit in einem Bericht von 2012 und wahrlich sind die Beispiele beeindruckend.

Ob wir den Einfluss der Sprach überhaupt mitbekommen, sei dahingestellt. Studien zeigen, dass Brot besser schmeckt, wenn wir dazu das Prädikat „nach Großmutters Rezept“ oder „traditionell“ lesen. Auch „exotisch“ lässt Getränke angeblich gleich viel frischer schmecken. Die viel gelobte objektive Wahrnehmung lässt sich durch die Werbung also auch gehörig in die Irre führen.

Die Macht der Worte

Und hier noch ein viel stärkeres Beispiel, das die Macht veranschaulicht: Der in der EU-Innenpolitik virulente Begriff des „Euro-Rettungsschirms“ wird im Englischen als „bail out“ bezeichnet. „To bail out“ beschreibt zwar ebenfalls eine Rettung durch Dritte, kann aber genauso gut auch jemanden aus der Patsche helfen oder gegen Kaution aus dem Gefängnis holen bedeuten. Die Assoziation, der Staat wäre in unrechtmäßige Machenschaften verwickelt, liegt hier also viel näher, als im deutschen Ausdruck eines Rettungsschirms, der eine vollkommen neutrale und damit passive Notsituation suggeriert. Sie sehen, wie stark Worte und ihre Bedeutung in verschiedenen Sprachen variieren und damit etwas ganz anderes ausdrücken können? Doch was hat das alles mit Hotels zu tun? Sehr viel.

Hotels und Sprache

Unlängst in einem schönen 4-Sterne Hotel stolpere ich über dieses Schild in der Hotelbar: „Liebe Gäste! Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück – nur für den professionellen Gebrauch gedacht. Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt! Wir danken für Ihr Verständnis.“

 

Auf den ersten Blick ein sehr harmloser Aufsteller und doch hat mich der ungemütliche Nachgeschmack zum Grübeln gebracht. Sehen wir uns die Sätze und ihre Aussage also im Detail an:

Belehrung, Verwarnung, Aufforderung

„Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück“ – eine sehr starke Aussage und eine Belehrung, die ausdrückt: Wir nennen dir, lieber Gast, den Wert des Klaviers, denn du würdest ihn nicht erkennen. „Nur für den professionellen Gebrauch gedacht“ – heißt, wage es nicht, darauf zu spielen, wenn du kein „Konzertpianist“ oder von uns engagiert bist → eine eindeutige Verwarnung.

„Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt!“ – also halte lieber Gast auch deine Kinder davon fern  → eine Aufforderung. Und zum Schluss wird noch für das Verständnis gedankt. Sprachwissenschaftler sitzen jetzt schon auf der Palme: Wie kann man für etwas danken, wenn man nicht weiß, ob der andere bereit ist, dafür auch Verständnis zu zeigen. Diesen Satz lassen wir aber mal außen vor.

Würde man die ungemütliche Atmosphäre aus Belehrung, Verwarnung und Aufforderung weglassen, könnte man es in aller Kürze auch so formulieren: „Bitte nicht berühren.“ Dieser Satz wäre viel klarer, deutlicher und zugleich auch angenehmer.

Einfluss auf die Atmosphäre

Auf den ersten Blick können solche Details wie eine unwichtige Kleinigkeit erscheinen, in Wahrheit aber kann alleine dieses Schild die gesamte Atmosphäre eines Hotels widerspiegeln bzw. für den Gast transportieren.

Während meines Aufenthalts habe ich noch dutzende solcher Kleinigkeiten gefunden und im Prinzip hat man für den Gast unterbewusste „Benimmregeln“ etabliert, die eine lockere Atmosphäre steif und unentspannt werden lassen. Ich würde sogar so weit gehen und diesen unlockeren Kommunikationsstil (findet sich an vielen Stellen im Hotel wieder) als einen möglichen Grund für die geringe Frequenz in der Hotelbar zu betrachten.

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Gradonna – ein besonderer Ort

Das Gradonna in Kals war schlichtweg unglaublich, wir verbrachten hier herrliche Urlaubstage und können das Hotel sehr empfehlen, auch mit kleinen Kindern.

Architektur & Landschaft

Man muss einfach “DAS” Gradonna sagen, um der Besonderheit dieses Ortes sprachlich näherzukommen. Ja, es mag als Bauwerk enorm groß anmuten und der Gebäudekomplex ist auch riesig. Durch die Lage oberhalb von Kals wirkt das Hotel noch imposanter, Architektur und Landschaft fügen sich dennoch zu einem harmonischen Gesamtbild. Das Hotel auf über 1.300 m Höhe verfügt über 117 Zimmer, zwölf Suiten und 42 Châlets. Um diese Dimensionen schonend in die Landschaft einzugliedern, wurden die Entwürfe an die Topographie und Vegetation der Umgebung angepasst. Es ist wirklich erstaunlich wie lange das Resort dem Auge verborgen bleibt.

Der Fokus „Natur und Nachhaltigkeit“ ist im ganzen Haus spürbar, die verwendeten Materialien reichen von Fichten- und Zirbenholz über Kalser Marmor bis zu Filzstoffen aus der Region. Tradition neu interpretiert also.

Zimmer & Essen

In den Zimmern haben uns die Nischen begeistert, hier kann man herrlich verweilen und der wilden Natur zusehen – bei unserem Besuch hat es gestürmt und der Nebel legte sich wie ein Schleier über den Berg, bis man nichts mehr gesehen hat. Und dennoch war es behaglich und schön. Wir wurden mit einer Halbpension verwöhnt und seitdem gilt das Essen im Gradonna für uns als neuer Maßstab für andere Halbpensionen in Hotels. Köstliche Speisen, lustige Buffetideen, wie z.B. gesunde Snacks für Wanderungen, die man sich beim Frühstück holen kann, bleiben im Gedächtnis. Der Brotlaib, den man bei der Abreise als Geschenk mitbekommt, tut natürlich auch sein Übriges dazu. Und in diesen Minuten trage ich die Hauspatschen des Hotels und spüre schon wieder die Vorfreude aufkommen, denn bald fahren wir wieder hin.

Eltern und Kinder im Hotel

Unser kleiner Sohn hat den Aufenthalt auch sehr genossen und es ist wieder einmal ein sehr gelungenes Beispiel für ein Hotel, in dem Eltern mit ihren Kindern entspannen und sein können. Die Eltern müssen sich nicht in eine kunterbunte Kinderwelt begeben und werden vom Elterndasein aufgesaugt. Die Kinder wiederum können hier einfach Kinder sein und den Urlaub genießen. Schön ist das.

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Neulich erlebt: Mondpreise im 3-Sterne Hotel

Meine Leidenschaft für Hotels teile ich mit meiner Freundin Elisabeth. Gerne statten wir verschiedenen Hotels einen Besuch ab und genießen die Atmosphäre in den öffentlich zugänglichen Bereichen. Zuletzt stand ein bekanntes Green Hotel nahe dem Wiener Westbahnhof auf unserer Liste. Nachdem wir bereits gefrühstückt hatten, wollten wir nur Kaffee und Tee. Auf Nachfrage an der Rezeption überhaupt kein Problem, obwohl es auch ein Frühstücks-Buffet gab.

Bedienen Sie sich selbst am Buffet

Wir waren sehr angetan vom schönen Ambiente und der gemütlichen Stimmung im Hotel. Kurz die Zeit verflog und ich, hochschwanger, verspürte einen leichten Hunger. Also bestellte ich ein Stück Kuchen. Die Kellnerin bat mich, es mir selbst am Buffet zu holen. Elisabeth bestellte sich ein Glas Apfelsaft. Auch sie wurde aufgefordert, sie möge es sich selbst am Buffet holen. Kein Problem, gesagt getan. Wir kehrten wieder ganz vertieft in unsere Gespräche zurück, lobten das schöne Ambiente, den gemütlichen Vormittag und langsam machten wir uns auf zu gehen. An der Rezeption angekommen, folgte dann die Ernüchterung: Die Rezeptionistin präsentierte uns die stolze Rechnung von 16 Euro für einen Cappuccino, einen Tee, ein Stück Kuchen und ein 1/8l Apfelsaft aus der Packung. Mondpreise! Selbst im renommierten Hotel Sacher hätten wir weniger bezahlt. Und man muss dazusagen, wir waren in einem 3-Sterne Hotel in einer Seitenstrasse des Westbahnhofs – nicht die exklusivste Gegend Wiens.

4 Euro pro Position ist wirklich stolz. Auf Nachfrage, was denn so teuer gewesen wäre, antwortete die Rezeptionistin, dass wir uns selbst beim Buffet bedient hätten und sie es nicht anders verrechnen könne. Objektiv betrachtet völlig korrekt. Allerdings hätten wir uns nichts am Buffet genommen, wären wir nicht dazu aufgefordert worden.

Kommunikationsprobleme

Kommunikationsprobleme auf allen Seiten. Die Kellnerinnen hatten nicht verstanden was wir wollten. Eine Kommunikation zwischen ihnen und der Rezeption war auch vollkommen schief gegangen. Zugegeben, eine unglückliche Situation für alle Beteiligten. Seitens der Rezeptionistinnen wurde jedoch kein Rettungsversuch unternommen, obwohl sie uns ja eine Konsumation außerhalb des Buffet-Betriebs zugesichert hatten.

Was bleibt ist der fahle Beigeschmack einen echt schlechten Deal gemacht zu haben. Zuvor hatte ich noch ein Bild des Hotels auf Instagram gepostet, beim Verlassen wollte ich es schon wieder löschen bzw. schreiben: Never again.

In solchen Momenten liegt der Finger ganz schnell auf den Tasten, gerade wenn man sich über den Tisch gezogen fühlt. Die schlechte Laune ist zwar schnell verflogen, aber wenn ich ehrlich bin habe ich die Geschichte keine 24 Stunden später schon über sieben Personen erzählt und sie wird in mein Repertoire von Hotelgeschichten für immer ihren Eingang finden.

Die nächste Geschichte steht schon in der Pipeline und folgt am 1. Juni 2017.

Eine schöne Zeit inzwischen,

Barbara Guger

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Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

Details im Hotel, Information

Serie: Neulich erlebt – Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Regina, meine Nachbarin und ich haben kürzlich ein angesagtes Burgerlokal in der Mariahilfer Straße in Wien besucht. Zügig haben wir uns für Speisen und Getränke entschieden. Übersichtlich erschien unsere Bestellung auf einem großen Monitor, inklusive Rechnungsbetrag. Die Differenz zwischen dem Angebot, das groß auf einer Tafel angepriesen wurde und dem tatsächlichen Betrag auf unserer Rechnung wurde dadurch noch augenscheinlicher. Auf Nachfrage, wie denn eine Differenz von 30 Cent zugunsten des Lokals zustande kommen könnte, meinte die Mitarbeiterin zerknirscht, die Registrierkasse wäre noch nicht fertig programmiert. Angebotspreise könnten demnach nicht boniert werden. Wir nickten verständnisvoll und auch ein wenig ratlos und bekamen noch im selben Moment zwei Jetons für hausgemachte Limonaden. Ohne zu zögern hatte uns die freundliche Mitarbeiterin auf zwei Getränke eingeladen.

Empowerment in der Gastronomie:

Empowerment in der Gastronomie par excellence: Die Mitarbeiterin musste niemanden fragen. Sie konnte selbst entscheiden. Wir hatten nicht mal die Chance, negative Gefühle aufkommen zu lassen. Und erhielten ein Geschenk im Gegenwert von 7,20 Euro. Eine großartige Reaktion der Mitarbeiterin und eine großartige Leistung des Managements.

 

Am 1. Mai geht es weiter mit einem Artikel zu Mondpreisen in einem 3-Sterne-Hotel.

Alles Gute,

Barbara Guger

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Information

Neue Serie: Neulich erlebt

Zur Zeit stoße ich laufend auf interessante Geschichten rund um Hotels und Restaurants. Die Kernthemen sind da natürlich Servicequalität und Marketing. Oft mit einem bitteren Beigeschmack, manchmal auch mit überraschend guten Resultaten. Zwischen „Homerun“ und „Debakel“ entscheidet letztendlich der „Moment of Truth“ und die Reaktion der Mitarbeiter.

In meiner neuen Serie möchte ich das Thema anhand eigener Erfahrungen für Sie skizzieren und Sie zugleich ermutigen, mir Ihre Geschichten zu erzählen. Gemeinsam können wir überlegen, wie der Ablauf in Ihrem Betrieb verbessert werden könnte.

Viel Vergnügen beim Lesen, ab morgen 1. April 2017 geht es los!

Barbara Guger

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Herrliche Stunden im Hotel Auersperg in Salzburg

Ganz spontan habe ich Salzburg einen Besuch abgestattet und bin dabei mit einem Aufenthalt im Hotel Auersperg belohnt worden. Die Hoteliersfamilie habe ich bereits vergangenes Jahr in Bad Gastein kennengelernt. Die Schwester der Eigentümerin besitzt dort neben dem Hotel Miramonte außerdem noch das Haus Hirt und die Alpenlofts mit Blick über das Gasteiner Tal. In Salzburg wollte ich also unbedingt ein weiteres Haus der Familie ausprobieren.

Und die Belohnung war groß: Entdeckt habe ich eine Oase in der Salzburger Innenstadt. Mitten im hippen Andräviertel, versteckt sich ein wunderschöner, verzauberter Garten zum Entspannen. Ein herrliches Frühstück mit einer köstlichen Auswahl am Bio-Buffet und insgesamt einem Ambiente zum Genießen, all das macht das Hotel zum echten Geheimtipp für Salzburg-Besuche. Ich kann mit den Lobeshymnen gar nicht mehr aufhören, aber die Zeit war so extrem schön und nett, dass ich mich schon auf den nächsten Besuch freue.

 

 

Das Hotel kann ich also nur mit ganz viel Begeisterung weiterempfehlen. Vielleicht liegt’s auch an den tollen Farben: Ähnlich wie in Bad Gastein ist auch hier das Gespür für Farben allgegenwärtig. Wie ich jetzt herausgefunden habe, stecken dahinter die Farbkompositionen von Muthwill aus Hallein. Mit außergewöhnlichen Konzepten stellt der Meisterbetrieb aufeinander abgestimmte Farben zusammen, die einem in Erinnerung bleiben. Auch das vielleicht ein wahrer Geheimtipp.

Hotel Facts:

Website:http://www.auersperg.at
Preis: ab ca. 165€ im DZ
USP: Privater Charme mitten in der Stadt mit Garten – ganz nach dem Slogan: “Ein Haus für die Seele”

 

|Aufenthalt September 2016 – Hotel Auersperg – Salzburg – Österreich|