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Barbara

Hotels, Hoteltrends

Hoteltrend: ein grünes Leben

Die Thematik ist omnipräsent: Der Klimawandel! Ja, das Umweltbewusstsein steigt – zumindest das schlechte Gewissen der Menschen und damit auch der Gäste. Das Bewusstsein ist nicht nur durch die letzten Ereignisse gestiegen, wie extrem heiße Sommer, die Dieseldebatte oder Hurrikans in China und Florida. Es ist an der Zeit zu handeln und das Reisen wird zunehmend auch als umweltschädlich wahrgenommen. Ein Tourist verbraucht zwischen 52 und 245 (!) Liter Wasser pro Tag in einem Hotel, zuhause sind es im Vergleich durchschnittlich 130 Liter pro Tag. Ähnlich sieht es beim Thema Müll aus: bis zu 5 Litern pro Übernachtung sind es auf Reisen, zuhaue ist es gerademal 1 Liter Müll, den eine Person täglich produziert (Quelle: Hotelmanagement von Henschl). Zu Flugreisen gibt es den Artikel “am Himmel die Hölle”.

Die Frage ist: Wie kann man eigentlich umweltfreundlich reisen?

Photo by ian dooley on Unsplash

Christian Baumgartner von respect rät zu folgenden Maßnahmen:

  1. Entgegen dem Trend: Länger und seltener zu verreisen
  2. Flugstrecken vermeiden àÖffentliche Verkehrsmittel bevorzugen (Zug, Bus, Elektroautos etc.)
  3. Kompensationszahlungen z.B. bei Atmosfair Berechnung des CO2 Ausstoßes bei Flügen, Atmosfair investiert in umweltgerechte Projekte
  4. Vermeidung von internationalen Hotelketten àbei kleinen Hotels bleibt die Wertschöpfung in der Region
  5. Auf Umweltzertifikate achten, zum Beispiel das österreichische Umweltzeichen
  6. Müll- und Wasserverschwendung vermeiden

 

Übrigens, ich habe es heuer auch getan: Bei Atmosfair Ausgleichszahlungen für unsere Flüge bezahlt. Ein gutes Gefühl. Natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nichts.

Fakt ist dennoch, dass sich Tourismus und Umweltschutz wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen zueinander verhalten: Tourismus macht leider mehr kaputt, als er helfen kann. Nichtsdestotrotz werden Menschen reisen, ich reise auch für mein Leben gerne – aber ein kritischer Blick in den Spiegel hat noch niemandem geschadet. Hier ein paar kritische Betrachtungsweise, die ich gerne aufgreifen möchte:

Gäste sind im Urlaub nicht gewillt oder schlichtweg unmotiviert ein grünes Verhalten an den Tag zu legen, man möchte genießen und gewissermaßen bezahlt man auch dafür, einmal kein schlechtes Gewissen zu haben. Ob das gut für die Natur ist, ist eine andere Frage. Ich habe dazu schon mal eine Serie geschrieben mit dem Namen: Hotels & Karma „Macht Bio böse?“.

Aus Sicht des Hotels bietet sich hier allerdings eine großartige Chance! Und es ist an der Zeit diesen Trend aufzugreifen, denn unter dem Gesichtspunkt des Komforts für den Gast, der für seinen Aufenthalt zahlt, ist folgende Betrachtungsweise logisch: Den Umweltschutz im Urlaub sollte der Gastgeber bzw. das Hotel übernehmen. Deswegen machen wir die Hotellerie grüner. Auch in Österreich steigt die Anzahl der Zertifizierungen mit dem österreichischen Umweltzeichen (derzeit 190 Hotels). Ich werde öfters gefragt: Kann ein 5-Sterne Hotel das Umweltzeichen führen? Ja, kann es! Wiener Beispiele sind etwa die drei Hilton Hotels, das Marriott Hotel, das InterContinental oder das Steigenberger Hotel Herrenhof.

Und was kann ein Hotel dabei einsparen? Diese Frage stelle ich regelmäßig meinen BFI Studenten im Hotelmanagementlehrgang. Hier die Broschüre „Energiemanagement in der Hotellerie und Gastronomie“ vom BMWFI

Photo by Aaron Burden on Unsplash

 

 

Erwartungen an Hotels, Hotels

Choose your room

Letzte Woche habe ich mehr oder weniger zufällig unseren Sommerurlaub gebucht. Ich weiß, ich bin früh dran, extrem früh. Aber für unseren Sommerurlaub 2019 haben wir uns ganz spontan für Andalusien entschieden. Motiviert wie ich bei einer Hotelauswahl immer bin, habe ich zu suchen begonnen und bin sofort fündig geworden – 2 Wochen in 4 verschiedenen Hotels. 2 fancy Hotels für meinen Mann und mich, 2 Kinderhotels für unsere beiden Kleinen und da liegt in Spanien Iberostar nahe. Das Iberostar Marbella sollte es werden, die Hotline wurde mir  am Smartphone angeboten und ich nahm dankend an. Mit 2 Kindern ist die Zimmerauswahl ein Dschungl: Welcher Zimmertyp ist passend? Zur Auswahl stand: Junior Suite, Suite, Superior, Standard Doppelzimmer plus Einbettzimmer. Die Mitarbeiterin war zuvorkommend und hat mich mit einem tollen Angebot sofort überzeugt. Dann flatterte auch schon die Reservierungsbestätigung in die Inbox und siehe da:

Choose your room

Zwei Klicks weiter hatten wir ein wirklich nettes Zimmer mit tollem Ausblick. Unsere Begeisterung war enorm. Und schups, dann waren die Flüge gebucht und die zwei anderen Hotels (das Hotel in Sevilla fehlt noch – über Empfehlungen freue ich mich).

Das spannendste Element war die “Choose your room” Möglichkeit. Mein Mann und ich saßen wie Kleinkinder beim Computer: Große Begeisterung. Wir dürfen das Zimmer auswählen! Unsere Buchungszufriedenheit war unglaublich. Eine tolle Sache für Gäste.

Ich möchte diesen Satz bewusst so stehen lassen und nicht die Sicht der Belegungsauslastung anreißen. Als Gast ist es ein tolles Gefühl.

Berry Photo by William Felker on Unsplash

 

Details im Hotel

BurgerMania – die Essenswüste

 

Burger, Flammkuchen, Pizza und Clubsandwich. Langsam aber sicher breitet sich eine Essenswüste in den Tourismusregionen aus. Letztes Jahr beispielsweise sind wir drei Wochen quer durch Österreich getourt oder besser gesagt „geburgert“ – von Wien bis Vorarlberg – mit Stopps in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Osttirol. Und überall bot sich beim Blick in die a la carte Speisekarte von Restaurants das gleiche Bild. Die einzige Frage, die offen blieb: Wollen wir heute wieder Flammkuchen oder schon wieder Burger mit Pommes?  Ein ähnlicher Anblick ergab sich auch im Sommerurlaub in Griechenland, zwar ohne Flammkuchen aber dafür mit griechischem Salat. Und langsam, aber sicher reift in mir die Gewissheit heran, dass wir uns auf eine kulinarische Wüste zu bewegen. Ab und zu ein Burger ist voll okay, aber täglich? Bei einer Urlaubslänge von 14 bzw. 21 Tagen kaum zu verkraften.

 

Photo by Niklas Rhöse on Unsplash

Das kulinarische Erlebnis ist im Urlaub ein bedeutendes Element. Die immer gleichen Speisen bremsen allerdings das Urlaubserlebnis enorm. Zumal ein kulturelles Eintauchen in das Lokalkolorit nicht in vollem Ausmaß möglich ist. Das Essen ist vollkommen austauschbar, es ist einfach überall gleich – Fast Food Ketten sind zwar nicht mehr auf dem Siegeszug, das haben jetzt dafür die kleinen Restaurants für McDonalds & Co übernommen. Selbstverständlich kann man nach lokalen Wirtshäusern suchen und man wird sie auch finden, aber eine standardmäßige Vielfalt ist nicht mehr gegeben. Als ich vor einigen Jahren in Machu Picchu im peruanischen Hochland war, stand noch Meerschweinchen auf der Speisekarte und es war gar nicht so leicht etwas für europäische Geschmäcker zu finden. Dennoch war es ein lustiges Erlebnis. Klar, damals hätte ich mir einen Burger gewünscht, aber jetzt weltweit das gleiche Essen zu bekommen ist bescheiden.

Mein Punkt ist, dass es auf die Vielfalt beim Essen ankommt! Lokale Speisen gehören auf die Speisekarten. Gäste sollen animiert werden Neues zu probieren und eine freundliche und fachkundige Beratung der ServicemitarbeiterInnen über die regionalen Schmankerln sollte da auf keinen Fall fehlen. Ein Burger kann da schon mal auf der Karte stehen, aber als Klassiker und nicht als Highlight.

Außerdem ist es in der heutigen Zeit unerlässlich geworden, auf die veränderten Lebenswelten einzugehen. Ja, jetzt kommt das viel diskutierte Thema: Vegan. Hier besteht Aufholbedarf. In Wien gehören vegane Speisen mittlerweile zum Alltag. Die Mehrheit der Restaurants offerieren vegane Gerichte und hier geht es nicht um die hardcore Veganer, es geht um die Flexitarier! Für viele ist der tägliche Konsum von Fleisch und tierischen Produkten einfach nicht mehr okay. Mal Fleisch, mal vegan, mal vegetarisch – alles ist möglich. Gluten- und laktosefreie Produkte haben da den Siegeszug leichter geschafft.

Auf die Vielfalt!

Barbara Guger

 

 

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hoteltrends

Ist ein Knigge für den Umgang mit Influencer nötig?

Der Einfluss und das Potenzial von Influencern werden unterschätzt, so meine These. Aber sieht man sich den Boom in Island an, so konnte durch ein paar Einladungen von Bloggern das Landeaufkommen um 30% innerhalb eines Jahres gesteigert werden. Beeindruckende Zahlen.

Auch in Österreich tummeln sich einige Lifestyle Bloggerinnen, die mit mehr als 100.000 Followern beachtliches in Bewegung setzen können. Da gab es 2016 etwa eine eigene Essie Nagellacklinie des Lifestyle-Blogs Berries & Passion in allen Bipa Filialen für vier Wochen oder regelmäßige Stilkolumnen in führenden Zeitschriften über Mode und Lifestyle.

Der Alltag von Influencerinnen:

Und die Bloggerinnen schmeißen sich für ihre Follower richtig ins Zeug, da wird ein Jetset Leben geführt, dass maximal anstrengend sein muss, täglich gilt es etwas Großartiges oder Schönes zu posten. Essen soll köstlich und gesund wirken, ein „normales“ Abendessen einfach nur mit Spaghetti ist da absolut nicht drinnen. Der Körper muss perfekt in Form sein, Schönheit geht über alles, um jeden Preis. Die Kleidung immer modisch, die Wohnung immer aufgeräumt und stylish. Instagrammable lautet die Devise, vom Zehennagel bis zum WC. Und das meine ich auf keinen Fall sarkastisch, der Druck ist enorm. Die Fans wollen Unterhaltung und das Tag für Tag. Die Firmen und Sponsoren wollen Resultate. Und es folgen oft auch Schlagabtausche unter der Gürtellinie á la „hat dir dein Fitnesstrainer nicht gesagt, dass du die Oberschenkel nicht mehr trainieren solltest, deine Beine werden zu dick…!“ Die Arbeit als Influencer ist ein Knochenjob, nach außen eine kunterbunte Glitzerwelt, nach innen ein knallhartes Business und Stress pur.

Photo by Ivan Timov on Unsplash

Influencerinnen und ihr Handwerk:

Soweit die Normalität. Diese Frauen verstehen ihr Handwerk. Ein Handwerk das daraus besteht, die Klaviatur der Sozialen Medien so zu beherrschen, dass man die Reichweite nicht verliert, auch wenn ein Netzwerk wiedermal den Algorithmus über Nacht ändert und man so nicht mehr im Newsfeed seiner Follower aufscheint. Selbstverständlich holen sich manche Profis zur Seite, aber sie alle haben bei Null begonnen und mussten sich alles selbst beibringen.

Weitere Fähigkeiten, die man so ganz nebenbei als Influencer oder Blogger beherrschen muss sind Fotografie, textliche Gestaltung, Videoschnitt, Styling usw.

Influencer sind Allrounder, sie leisten Beachtliches. Als Unternehmen sollte man sich das vor Augen halten bevor man schreibt: „Hallo! Wir laden dich auf unsere Veranstaltung ein und als kleine Aufwandsentschädigung erhältst du 50€ für unseren Onlineshop“. Wertschätzung sieht anders aus.

Kooperationen mit Influencerinnen:

Influencer wollen Wertschätzung von Unternehmen, schließlich geht es um ihre Fans und ihren Beruf. Um eine erfolgreiche Kooperation mit Influencern einzugehen sind folgende Schritte empfehlenswert:

1)      BEOBACHTEN: Den Influencer einige Zeit zu beobachten, inkl. zu liken / zu kommentieren – sich mit dieser Lebenswelt auseinanderzusetzen, die Zielgruppe des Influencers zu kennen und wenn man das Gefühl hat, ich verstehe die Person hinter dem Account – eine persönliche nette E-Mail aufzusetzen:

2)      KONTAKT AUFNEHMEN „Hallo XX, Wir beobachten dich seit einigen Wochen. Dein Beitrag über xyz hat uns besonders gut gefallen, weil XXX. Wir sind der Meinung, dass du dich in unserem Hotel wohl fühlen würdest und würden dir gerne eine Kooperation anbieten. Könntest du uns dein Press-Kit und deine Angebote für eine Zusammenarbeit senden. Wir freuen uns auf ein Kennenlernen!“

3)      ANALYSE – Press Kit und Analytics – passt die Zielgruppe wirklich zu meinem Hotel? Hier kann noch überprüft werden, ob die Follower wirklich meiner Zielgruppe entsprechen? Wie die Engagement Rate ist? Ob Follower gekauft wurden? Welche Alternativen gibt es?

4)      KONZEPT & VERTRAG – Was soll vor Ort passieren? Blog-Beitrag / Instagram / Youtube? Gewinnspiel oder Gutscheincodes / Affiliate Links? Plus: Honorar vereinbaren

5)      BRIEFING – Was ist dem Hotel besonders wichtig, was darf nicht passieren?

6)      DURCHFÜHRUNG – Dem Influencer Freiheiten lassen, er/sie kennt die Zielgruppe am besten und hat das richtige Sprachrohr.

7)      ANALYSE – Finale Besprechung und Kontrolle der Ergebnisse.

 

Erfolg mit Influencerinnen messen:

Wie kann dann der Erfolg für ein Hotel gemessen werden?

  • Gewinnspiele (neue Adressen)
  • Gutscheincodes oder Affiliate Links
  • Analytics
  • Engagement (Kommentare oder Direct Messages)

 

Don´ts:

Was sollte man nicht tun?

  • Keine standardisierte Nachricht an den Influencer senden a la „Hallo Blogger!“
  • Keine Bezahlung
  • Keine Wertschätzung
  • Kennzeichnungspflicht ignorieren – Influencer sind verpflichtet, Werbung als solche zu kennzeichnen, dies gilt es zu akzeptieren.

 

Auf zu vielen erfolgreichen Kooperationen!

Barbara Guger

Information

Am Himmel die Hölle

Noch nie gab es weltweit so viele Flüge wie vergangenen Sommer. Die Kapazität der Flughäfen erreichte 2018 ihre Grenzen. Fliegen ist zur Normalität geworden. Nur was steckt hinter dieser Normalität?

Zwei Punkte möchte ich gerne aufgreifen:

1)      Fliegen ist hochgradig subventioniert: Es ist die einzige Verkehrsform, bei der keine Mehrwertsteuer aufgeschlagen wird und zusätzlich gibt es keine Steuer auf Kerosin. Da fragt man sich, warum sich der Staat diese lukrative Einnahmequelle entgehen lässt? Sicherlich wird mit den Wirtschaftsfaktoren Tourismus und Geschäftsbeziehungen argumentiert, dazu die hohen Förderungen der Airlines in Drittländern. Jetzt kommt aber mein zweiter Punkt.

2)      Jüngste Forschungen legen nahe, dass die Klimabelastung durch Fliegen viel höher ist als die angenommenen 2% der Kohlendioxid-Gesamtemmission. Die Schadstoffe dringen viel direkter in die Atmosphäre ein und kurbeln so die Erderwärmung viel stärker an, als man bei harmlos klingenden 2% vermuten würde. (Quelle: Die Zeit)

Sieht man in die Zukunft, und der aktuelle Klimabericht lässt da sehr wenig Interpretationsspielraum, wird klar, dass, wenn wir unser Verhalten nicht radikal ändern, es zur Klimakatastrophe kommen wird. Dieses Szenario macht mir zunehmend Angst, die Dürre im Garten meiner Eltern im beschaulichen Oberösterreich kommt mir schon sehr bedrohlich vor. Ich habe vor 15 Jahren schon mehrere Hurrikans in Florida überstanden, die Wucht dieser Naturkatastrophen habe ich jedoch nicht vergessen. Im Sommer 2017 fegte ein Orkan über Tirol. Während wir auf der Terrasse unseres Ferienhaus in Steinberg standen, erlebten wir den Wetterumschwung. Binnen weniger Sekunden konnten wir die Terrassentüren nicht mehr schließen, davor war noch absolute Windstille. Es war beängstigend.

Wollen wir den Menschen weiterhin die Verlockung von Billigflügen schmackhaft machen in dem Wissen, dass das Wetter sich zu unserem Nachteil verändern wird?

Ein grüner Politiker in Deutschland fordert, alle deutschen Inlandsflüge ersatzlos zu streichen. Mit einem Ausbau der Bahn würde das auch in Österreich gut funktionieren. Von Brüssel nach Paris (313 km) rauscht der Thalys in etwas mehr als einer Stunde dahin, welcher Flug könnte diese Geschwindigkeit toppen? Eine schnelle, und vor allem bequeme Alternative.

Dem Ausbau der dritten Landebahn am Flughafen Wien-Schwechat stehe ich also sehr kritisch gegenüber. Unbestritten ist es doch ein Investment, bei dem man nicht weiß, wie lange diese Normalität des Fliegens noch aufrechterhalten werden kann. Bei den nächsten Klimakatastrophen – und sie werden Europa schneller erreichen, als uns lieb ist – wird der Druck der Bevölkerung, sich dem Thema des Klimawandels endlich zu stellen, immens steigen. Wird sich die Politik nicht spätestens dann in Erklärungsnot befinden, warum man den Flugverkehr so stark subventioniert hat? Ist die Zeit des Umdenkens nicht schon längst gekommen oder setzt die Politik doch lieber auf eine subventionierte und vor allem überholte Transportform?

 

Bild: Tom Barrett / Unsplash

Europa, Forschung

Cybersickness

Schon mal selbst erlebt, die Cybersickness? Ggenannt auch die VR-Krankheit (Virtuelle Realitäts-Krankheit)? Ich hatte diese Erfahrung im Disneyland Paris, dem Inbegriff der touristischen Erlebnisdestination. Hier gibt es die Attraktion Ratatouille (Disney Studios) und was so locker flockig für Kleinkinder anmutet, entpuppte sich als unglaubliche Qual. Im Gegensatz zu Seekrankheit ist man ja nicht physisch in Bewegung, sondern erhält nur visuelle und akustische Reize, meist ohne induzierte Bewegung. In Disneyland hat sich jetzt das Wagerl schon bewegt, aber weder sehr rasch noch schüttelnd. Technisch gesehen war die 3D Welt von Ratatouille auf höchstem Niveau, Disney lässt sich natürlich auf kein Mittelmaß ein.

Cybersickness im Portrait

Puh, also ich kann sagen, die Cybersickness (Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Unwohlsein und Apathie) hat es in sich. Ich habe mich fast den ganzen Tag nicht mehr erholt von dem Erlebnis und auch jetzt mit Abstand denke ich noch mit Schrecken zurück. Studien zufolge braucht man viele Stunden zur Erholung. Frauen leiden häufiger als Männer, Kinder mehr als Erwachsene. Die Entwicklung steckt noch in Kinderschuhen und es wird an verschiedenen Strängen gearbeitet um das Problem in den Griff zu bekommen. Ideen sind etwa: eine virtuelle Nase, die als Ankerpunkt fungiert oder Differenzbelastungen, sprich das Sichtfelds wird bei schnellen Bewegungen eingeschränkt oder die Personen aus der Statik zu holen und die Bewegungen real und virtuell in Einklang zu bringen.

VR und Tourismus

Im Tourismus findet Virtual Reality den Einzug als verkaufsförderndes Marketinginstrument (Reisebüros, Destinationen etc.) und Erlebnisinstrument (Erlebnisparks/Museen etc.). Es wird immer wieder spekuliert, ob die virtuelle Realität nicht auch das Reisen an sich substituieren kann (a la Spocks Ausflüge in Star Trek), ich würde die Cybersickness als echte Gefahr ja nur nicht unterschätzen. Vielleicht gibt es auch einen Gewöhnungseffekt und in 10 Jahren finden wir es normal. Angeblich erbrachen viele Leute auch bei der Einführung der Eisenbahn ob der rasanten Geschwindigkeit von 30 km/h.

Litten Sie schon mal unter Cybersickness?

 

Photo by JESHOOTS.COM on Unsplash

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels

Ein Hotel & eine verpasste Chance.

Mehr als nur ein Like“ so nennt Lucas Hoffmann sein Social Media Marketing Seminar, das er selbst als Bootcamp für Social Media Marketer bezeichnet. Ein fokussiertes Event, bei dem man es als Anfänger/in schwer hat. Nebenbei bemerkt, Lucas Hoffmann ist ein großartiger Vortragender, auch wenn man zwischendurch das Gefühl hat, alles falsch gemacht zu haben – seine Tipps und seine Erfahrung sind wertvoll.

Ein Hotel und eine verpasste Chance

Jedenfalls zurück zu meiner Geschichte. Das Event fand in einem Hotel nahe dem Westbahnhof statt, im Saal saßen mehr als 200 Personen, allesamt Marketer. Neben kleinen und großen Firmen waren auch teilweise richtig große Namen vertreten. Selbst ganze Marketingabteilungen fanden sich im Saal. Es war an einem Samstag im Mai, die Sonne brannte auf Wien und alle Teilnehmer/innen haben diesen herrlichen freien Samstag im Mai dem beruflichen Engagement gewidmet. Alle Personen sind social-media-affin oder müssen es sein. Sie ahnen es vielleicht. Die perfekte Zielgruppe auch für ein Veranstaltungshotel. Hier saßen Entscheidungsträger für nächste Events & Influencer – nicht selten haben diese Menschen auf viele Follower. Die Zielgruppe von Seminarhotels quasi auf dem Silbertablett serviert.

Und nein, das Hotel hat die Gäste nicht verwöhnt und hofiert.

Nein, das Hotel hat keine Flyer aufgelegt und informiert.

Nein, es gab keine Goodies zum Mitnehmen.

Nein, es gab keine kleinen Verwöhnungen wie einen Saft.

Nein, die Hotelmitarbeiter (Bankett-Abteilung) waren nicht vor Ort.

Nein, es gab keine nette Deko, dafür aber ein großes Schild im Vorraum „PRIVAT“.

Für uns Teilnehmer/innen gab es Vöslauer zu trinken, sonst nichts.

Gähnende Leer herrschte im Hotel. Ein gegen Entgelt zur Verfügung gestellter Raum.

Die verschenkte Chance, wenn man bedenkt, dass hier pure Marketer saßen. Ein Jolly Eis für jede Person hätte sich super über Social Media teilen lassen. Aber wer benötigt heutzutage schon Influencer, geschweige denn gute Kontakte zu Marketingabteilungen, die Firmenevents planen oder zumindest mitplanen?

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Architektur und Erholung pur – Gradonna Mountain Resort

We are back! Vor zwei Jahren waren wir schon einmal auf Urlaub im Gradonna Mountain Resort in Osttirol. Letztes Jahr hat mein Mann dann noch immer gescherzt, wir sollten doch unseren Mallorcaurlaub stornieren und stattdessen eine Woche im Gradonna verbringen. Seinen Traum, eine Woche Gradonna, haben wir dann im Sommer auf unserem Road Trip durch Österreich umgesetzt. Eine Wohltat nach zwei Wochen in sechs verschiedenen Hotels mit einem Dreieinhalbjährigen und einem vier Monate alten Baby, einmal eine Woche an ein und demselben Ort zu verbringen. Hotel Nummer 7 war damit auch der perfekte Ausklang für unseren Sommerurlaub.

Das Gradonna liegt am Fuße des Großglockners in Kals in Osttirol. Die Architektur ist noch immer herausragend, doch zwei Jahre später bettet sich das Hotel mehr und mehr in die umliegende Landschaft ein. Der schwarze Turm, mein Lieblingsdetail im Gesamtensemble des Hotels, war deshalb auch unser Bestimmungsort: wir haben uns für ein extrem geräumiges Turmzimmer entschieden. Das Platzangebot ist großzügig bemessen, doch wer hätte das gedacht, im Vergleich haben wir festgestellt, dass wir die kleineren Zimmer gemütlicher und auch heimeliger finden. Wir werden wohl beim nächsten Aufenthalt wieder in diese Kategorie wechseln.

Der Spabereich des Hotels erstreckt sich über vier Becken und besteht aus Außenpool, Saunapool, „Erwachsenenbecken“ und Kinderbecken mit schwarzer Rutsche, die wir inzwischen in- und auswendig kennen. Fünf Tage lang hat es für unseren Sohn nichts schöneres gegeben, als rauf und runter, rauf und runter. Unsere kleine Tochter, noch kein halbes Jahr alt, ist zwar noch nicht gerutscht, hat aber das warme Wasser in vollen Zügen genossen. Und wie heißt es so schön, geht es den Kindern gut, geht es auch den Eltern gut ; )

Fantastisch auch das Essen, wie beim letzten Mal ist die Küche einfach großartig, mehr kann man dazu nicht sagen, außer vielleicht: man isst etwas zu viel, ständig begleitet von den mahnenden Worten: „Wenn man nur aufhören könnt!“ Sehr zu empfehlen für Familien ist der hoteleigene Kinderclub, in dem die Kinder spielen können, während sich die Eltern ein ruhiges Abendessen gönnen. Wirklich erholsam, wie Urlaub eben sein soll.

|Aufenthalt August 2017 –  Gradonna Moutain Resort – Tirol – Österreich|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels

Glänzende Aussicht in grüner Oase – Hotel Nala

Unser Sommerurlaub, 3 Wochen in 7 Hotels, hat uns auch ins Hotel Nala in Innsbruck geführt. Schon bei der Buchung hat man ein bisschen die Qual der Wahl, für welches der originellen Zimmer man sich am liebsten entscheiden möchte. Wir haben uns das Zimmer GOLD ausgesucht: Das Badezimmer ist mit goldenem Mosaik gefliest, das bis in den Schlafbereich fortgeführt wird. Überall finden sich schöne hochwertige Oberflächen und ausgefallene Details vom Bazar in Marrakesch.

 

Vom Balkon aus hat man freie Sicht direkt auf die Bergiselschanze, eingerahmt vom Bambus am Balkon. Damit kommen wir zum größten Pluspunkt des Hotels, die im Sommer gut nutzbaren Außenbereiche: grüne Oasen, die sicherlich auch André Heller gefallen würden. Da gibt es eine große Terrasse, üppig begrünt und mit modernen Skulpturen bestückt. Ebenerdig wurde ein Garten mit einem kleinen türkisblauen Teich angelegt, einige Zimmer verfügen über direkten Gartenzugang oder, wer lieber hoch hinaus möchte, über Mansarden am Dach mit Blick in drei Himmelsrichtungen. Der Garten schließt direkt an das Restaurant mit schönem Gastgarten an. Leider können wir die Küche nicht empfehlen, zum Übernachten aber ist das Hotel Nala im Ganzen gesehen eine geschmackvolle Kombination aus unüblichen Oberflächen, Farben und moderner Kunst.

 

|Aufenthalt August 2017 – Hotel Nala – Innsbruck – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hotels, Information

Storytelling spüren

Storytelling wahrhaftig spüren, stand letztes Wochenende bei mir am Programm. Ich besuchte den Workshop „Storytelling mit Improtheater“ bei Susanne Schinko-Fischli in Wien.

In diese Welt der Geschichten einzutauschen war genial und auch ein ganz neuer Zugang für mich. Da gab es Übungen wie PowerPoint Karaoke – man steht vor einer fremden Powerpoint-Präsentation und muss den Text vortragen, ohne die nächste Folie zu kennen. Ich bin leider ziemlich „baden“ gegangen, die Überleitung zwischen den Folien habe ich – vorsichtig ausgedrückt – nicht ganz so flüssig hinbekommen. Trotzdem oder gerade deswegen hat es großen Spaß gemacht.

In einer anderen Situation lag man plötzlich als Toter mit zwei anderen am Boden und musste vor dem Publikum die Geschichte des gleichzeitigen und gemeinsamen Ablebens entwickeln. Das bedeutete absolut gegenwärtig im Moment zu sein, höchste Konzentration und ganz viel Spaß über plötzliche Wendungen inbegriffen. Auch das Publikum war begeistert.

Was ist nun aber des Pudels Kern einer Geschichte?

Eine Geschichte besteht immer aus drei Teilen:

  1. Akt – Exposition – Einleitung / Ausgangslage oder DIE PLATTFORM: Hier werden die Figuren eingeführt. Es muss immer einen “Helden/Heldin” geben, mit möglichst menschlichen Namen und Charaktereigenschaften. Hier wird der Nährboden für die Geschichte gelegt, die einzelnen Elemente sollten in irgendeiner Form wieder auftauchen. Nicht zu vergessen: der Held braucht ein Ziel, hier kann die Headline der Geschichte wirken.
  2. Akt – Konfrontation – Hauptteil / Ereignis oder DAS PROBLEM: Es passiert etwas, die Spannung steigt, ein Problem tritt auf und sollte größer und größer werden. Gegen Ende des Hauptteils kommt der Höhepunkt. Das Problem sollte unseren Helden/unsere Heldin betreffen und natürlich nicht ganz so leicht zu lösen sein.
  3. Akt – Auflösung – Schluss / Konsequenz oder DIE LÖSUNG: Am Ende kommt die Auflösung der Spannung oder des Problems, sowohl positiv wie auch negativ möglich.

 

Der Bogen spannt sich vom Anfang bis zum Ende. Wichtig ist dabei, dass die Hauptfigur das Ziel nicht sofort erreicht, sonst ist die Geschichte langweilig.

Vorschlag:

Gut inszenierte Geschichten gibt’s derzeit auch bei den österreichischen Hotellegenden, zu sehen auf Servus TV. Die Hoteliers erreichen ihr Ziel nie sofort. Und man merkt, niemand schreibt bessere Geschichten als das Leben selbst.

 

 

Erlebte Hotels, Hotels

Serviceparadies – Appartements Schruns

Der nächste Stopp unserer Reise, 3 Wochen in 7 Hotels, war Schruns. Meinem Mann vor allem bekannt, da Ernest Hemingway in den vor-touristischen 20er Jahren hier 2 Winter beim Skifahren und Rodeln zugebracht und seinen ersten erfolgreichen Roman Fiesta fertig geschrieben hat.

Nach kurzem Irrweg zu den Appartements (man kann nicht direkt mit dem Auto zufahren und das Navi hilft auch nicht weiter), stellten wir unser Auto kurzerhand ab und läuteten direkt beim Besitzer der Appartements im Gasthof zum Kreuz am Stadtplatz, aber dazu später. Ein sehr lösungsorientierter Mensch, auf die Fragen: „Wo können wir parken?“ Kam promt: „Nehmt unten mal meinen Parkplatz, kein Problem!“ Oder: „Können wir die Wäsche waschen lassen?“ Löste Elmar unkompliziert mit: „Bringt sie mir, morgen habt ihr sie wieder!“ Manchmal kann es auch so einfach sein.

Die Appartements selbst sind eine Gehminute über eine Treppe vom Stadtplatz bzw. Parkplatz entfernt. Sehr gepflegt, sauber und geschmackvoll eingerichtet und noch dazu ganz neu. Man muss dazu sagen, dass wir grundsätzlich keine Appartement-Urlauber sind, aber hier haben wir uns 4 Tage wie zuhause gefühlt.

Das Highlight ist der Gasthof und dessen Spezialität, das Käsefondue. Also unbedingt reservieren, vorher viel Platz im Magen lassen und dann rein mit dem Weißbrot in die üppige Käsesauce.

|Aufenthalt August 2017 – Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Erwartungen an Hotels, Hotels, Information

Hallo Briefmarke! Schön, dass du wieder da bist

Gestern brachte ich, wie gewohnt, meine Briefe zur Post und durfte zu meiner Überraschung feststellen: die Postlerin klebte Briefmarken auf meine Sendungen, anstatt der unschönen weißen Klebeetiketten, die wohl der Vergangenheit angehören dürften. Zurück zu den guten alten Briefmarken, lautet die Devise!

Meine Freude war enorm. Einen Brief mit Briefmarke zu erhalten ist einfach etwas Schönes, auch wenn es eigentlich nichts weiter als ein Preisschild ist.

Gerade tobt draußen ja der Digitalisierungssturm. Alles ist Überschall. Den Überblick zu behalten ist nicht mal ansatzweise möglich und ganz still und heimlich kommt das Altbekannte zurück.

Was könnte da in Hotels wieder zurückkommen?

Einen Trend, den ich bei meinen Kunden erkennen kann: Die Gäste möchten mehr Zeit mit echten Menschen verbringen, mit ihnen sprechen und sich austauschen. Mehrere Hotels mussten in den letzten Jahren zusätzliche Rezeptionist/innen einstellen, weil der Zeitaufwand für Auskünfte frappant gestiegen ist. Das Gesprächsdefizit aufzuholen ist gerade im Urlaub enorm. Die unzähligen Apps mit den Tipps und Beschreibungen sind wunderbar und dennoch möchten Gäste persönlich von einem Menschen die Tipps hören, seine Begeisterung spüren, sehen und erleben. Informationsweitergabe ist mehr als pure Information.

Welche altbekannten Dinge, die in unseren Alltag zurückkommen fallen Ihnen in auf?

 

 

(Bild: Unsplash/Álvaro Serrano)

 

Details im Hotel, Information

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Hotellerie

Bei jedem Gespräch kommt man irgendwie auf die Datenschutz-Grundverordnung und auch oft kommt die Frage wie geht man die DSVG an.

JETZT ist es jedenfalls an der Zeit: Am 25.. Mai 2018 muss alles fertig sein.

Der Fachverband Hotellerie hat hier die Unterlagen aufbereitet, die ich gerne teilen möchte, damit man sofort starten kann.

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft und ihre Fachverbände haben gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei MSP Law (vorausgefüllte) Musterdokumente und FAQs erstellt, um die Anforderungen an Verarbeitungsverzeichnisse, Einwilligungserklärungen und Erklärungen zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten branchengerecht erfüllen zu können.

Muster-Verarbeitungsverzeichnis für Beherbergungsbetriebe

Das Muster-Verarbeitungsverzeichnis für Beherbergungsbetriebe ist bereits branchenspezifisch vorausgefüllt. Das Muster-Verarbeitungsverzeichnis dient als Vorlage und muss an die Gegebenheiten Ihres eigenen Betriebes angepasst werden (ankreuzen, ergänzen, streichen).

Hierzu finden Sie als Unterstützung ergänzend zum Verarbeitungsverzeichnis eine Ausfüllhilfe. 

Muster-Einwilligungserklärungen

Die Muster-Einwilligungserklärung enthält Textbausteine für unterschiedliche Anwendungsfälle, bspw. die Einwilligung zu Werbung. Die Textbausteine sind je nach Bedarf auszuwählen und an die Gegebenheiten des eigenen Betriebes anzupassen.

Muster-Einwilligungserklärungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten (allgemein):

  • Persönlich
  • Stellvertretung

Muster- Erklärung zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten

Die Muster-Erklärung enthält Textbausteine für Datenschutzerklärungen, beispielsweise für Newsletter und Cookies und Tracking Dienste, sowie Erläuterungen zur Platzierung derartiger Erklärungen.

Die Textbausteine sind je nach Bedarf auszuwählen und an die Gegebenheiten des eigenen Betriebes anzupassen.

  • Muster- Erklärungen zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten

Branchen-FAQs

Branchenspezifische Fragen und Antworten zur DSGVO finden Sie hier.

IT Safe

IT-Sicherheit ist ein wesentliches Element der digitalen Wirtschaft.

  • Auf http://www.it-safe.at finden KMU speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Informationen, Tipps und Tools.
  • Testen Sie die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens mit dem Online-Ratgeber „it-safe“ , einem kostenlosen gemeinsamen Service von Wirtschaftsministerium und WKÖ.
  • Brandaktuell ist das neue IT-Sicherheitshandbuch für kleine und mittlere Unternehmen, das auch auf das neue Datenschutzrecht, das ab Mai 2018 auf Sie zukommt, eingeht.              
  • Für die MitarbeiterInnen-Schulung steht ein eigenes IT-Sicherheitshandbuch zur Verfügung.

Informationsmaterial der WKO

Weiteres allgemeines Informationsmaterial und Ratgeber der WKO zu den Vorgaben der DSGVO finden Sie auf folgenden Seiten:

Bild von Paul Rysz – Unsplash

Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels

Skandinavien lässt grüßen – Hotel Rössle in Au

Das Hotel Rössle in Au im Bregenzerwald war nicht geplant, und ein bisschen auch den Unwetterkapriolen geschuldet. Aufgrund eines Orkans in Tirol, mussten wir eine Nacht länger im Mesnerhof bleiben und unsere Reise wurde um einen Tag verlängert. Das Hotel Bären hatte dann leider kein Zimmer mehr frei und so sind wir in den Genuss des frisch renovierten Hotels Rössle in Au gekommen. Das Rössle ist ein altes Haus, das kurz vor unserem Besuch modernisiert worden ist. Hier ist insbesondere der Spabereich zu bewundern, eine schöne Mischung im Hygge-Stil. Aber auch unser Zimmer „SpringinsFeld“ war wunderbar, nette Idee, sehr skandinavisch und gemütlich. In Erinnerung geblieben sind mir die lustigen Lampen, das Schaukelnachtkästchen und die wirklich herzigen Sprüche auf den Lifttüren: let´s rock, im zweiten Stock.

Der Slogan „sei unbeschwert“ ist auch einladend und das Gegenteil von Schwere zieht sich durch das gesamte Hotelkonzept.

Kinder sind hier gerne gesehen, es gibt ein kleines Kinderspielzimmer (nur leider etwas lieblos behandelt) und ganz ganz tolle Zimmerkategorien für Familien z.B. das Zimmer Familienfreund.

Das Hotel gehört zum Hotel Adler in Au und ist in Familienbesitz. Von zwei Schwestern geführt, lebt das Hotel eine stilvolle Eleganz. Sehr zu empfehlen.

|Aufenthalt August 2017 –  Hotel Rössle in Au – Au im Bregenzerwald – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttir

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Österreich

Wow, dieses Frühstück – Hotel Bären in Mellau

Das beste Frühstück Österreichs! Das ist das Highlight. Aber von vorne. Das Hotel Bären liegt in
Mellau im Bregenzerwald. Eine sehr sympathische Gegend, hochwertige lokale Architektur, ein
hohes Qualitätsstreben in allen Produkten und fern jeglicher Alpenfolklore. Das direkt am Stadtplatz
gelegene Haus aus den 50er Jahren wurde behutsam renoviert. Die Optik jener Zeit blieb erhalten,
wurde jedoch mit einer einfachen, modernen Einrichtung kombiniert. Also wirklich eine
ausgesprochene Benchmark, die goldenen Zeiten des österreichischen Tourismus in die heutige Zeit
zu transferieren.

Wie gesagt, die Zimmer sind sehr einfach und funktionell, nichts geht ab und aufgrund der
hochwertigen Oberflächen glaubt man sich in ein Haus der höheren Kategorie versetzt. Auch unsere
Kleinen wurden herzlich begrüßt und konnten sich gut in den Zimmern bewegen, ohne, dass man
ständig ein Auge auf sie haben musste.

Und nun zurück zum Frühstück. Ebenerdig befindet sich eine Tagesbar. Kulinarisch der Hammer,
hochwertige Salate (Otto Lenghi lässt grüssen), aufwendige Eiergerichte und, das wirkliche Highlight,
ständig werden neue, völlig unterschiedliche Mehlspeisen, Kuchen etc. gebracht. Kleine Tartets mit
Feigen oder Äpfeln, ein Referenz-Mohnstrudel (wichtig für meinen Mann), feinster Brioche (wichtig
für mich). Die Liste der kulinarischen Köstlichkeiten ließe sich noch lange fortführen, am liebsten
würde man einfach ewig hier frühstücken!

 

|Aufenthalt August 2017 –  Hotel Bären – Mellau im Bregenzerwald – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels, Österreich

Hallo neue Welt – Mesnerhof Camp

Wow, was für ein tolles Konzept. Man könnte auch sagen, ein Bettenlager neu interpretiert. Der Mesnerhof in Steinberg am Rofan ist ein Community-Retreat mitten in den Bergen. Das 400 Jahre alte Ensemble besteht aus drei Häusern. Behutsam renovierte Georg Gasteiger zunächst den Wohntrakt der ursprünglichen Bauern zu einem alpinen Chalet. Die Holztenne verwandelte sich anschließend in ein cooles Berg-Camp. Alles hier besticht durch eine neue Form von Luxus. Einfach gehalten und doch sind die eingesetzten Materialien besonders hochwertig. Der Schlaftrakt ist aus Vorarlberger Weißtanne, der Geruch von vitalem, harzigem Wald steigt in die Nase – schon das alleine ist pure Erholung. Zwischen den 11 Zimmern (genannt Nester), die als Matratzenlager konzipiert sind, befinden sich 6 Duschen, 6 WCs und 6 Waschtische. Unten im Airship, dem imposanten Gemeinschaftsraum der Tenne, scheinen die Möglichkeiten schier endlos. Von Hochzeiten über Firmenfeiern bis hin zu Yoga-Retreats ist alles möglich. Das Herzstück bildet die tolle Küche, zum gemütlichen Kochen. Ausgestattet mit ansprechenden Küchenutensilien aus dem Hause Rist. Der lange „Stammtisch“ ist das Zentrum des Camps. Hier lässt es sich urlauben.

Man erkennt meine Begeisterung, wir haben bereits für 2018 wieder gebucht und nehmen diesmal unsere Freunde mit. Wer jetzt Lust bekommt, sollte schnell sein, bis Herbst 2018 sind schon alle Wochenenden ausgebucht.

Der Ort Steinberg am Rofan selbst ist auch wunderschön, und wird seinem Postkartenidyll mit den Worten gerecht: „Das schönste Ende der Welt“. Im Talschluss gelegen, fühlt man sich wie an einem Außenposten der Zivilisation bevor die Wildnis beginnt. Dabei gibt es drei Sehenswürdigkeiten in Steinberg:

  1. Die tolle Landschaft
  2. Das Dorfhaus – ein neues Gasthaus von Stararchitekt Bernardo Bader – hier bekommt man unglaubliches Eis! Auch die Mehlspeisen sind vorzüglich.
  3. Der Kinderspielplatz – hier werden auch die Wiener Kinderspielplätze neidisch.

|Aufenthalt August 2017 –  Mesnerhof – Steinberg am Rofan – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
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Servus TV – Österreichische Hotel-Legenden – Traditionshäuser im Winter

Die erfolgreiche Serie von Servus TV geht weiter –

Österreichische Hotel-Legenden – Traditionshäuser im Winter

Schlafen wie ein König im Hotel Post in Lech, kreative Gastfreundschaft im Altstadt Vienna (da habe ich meine Hochzeitsnacht verbracht) und weiße Pferde im Posthotel Achenkirch sind die Themen heute Abend im Servus TV.

21:15 Uhr. Für alle die es verpassen werden, man kann es in der Mediathek nachschauen.

Nächste Woche (2. März 2018) geht es weiter mit: Klosterbräu in Seefeld, im Mühltalhof und im Forsthofgut

Erlebte Hotels, Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends

Mittagessen bei Mama Thresl | Leogang

Mittagessen bei Mama Thresl lag auf der Strecke zum Achensee und das Hotel hat mich natürlich angezogen wie Motten das Licht. Seit Jahren in aller Munde wollte ich es hautnah erleben.

Das Hotel ist gestylt vom Fuß bis zur Haarspitze und den Slogan trägt es zurecht: “Urban soul meets the alps”. Alles ist gestylt und durchdesignt. Ein Profikonzept pur.

Ebenso hip wie das Hotel ist die Speisekarte: Flammkuchen und Burger. Zu Beginn unserer Reise war ich noch ein Flammkuchen Fan, 3 Wochen später war es schon etwas viel…

|Restaurantbesuch August 2017 –  Mama Thresl – Leogang – Österreich|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Österreich

Smart in den Alpen – Rosentalerhof Hotel & Appartements

Auf unserem Road Trip durch Österreich, 3 Wochen in 7 Hotels, war unser erster Stopp Saalbach-Hinterglemm. Für zwei Nächte haben wir in dem gemütlichen Familienhotel Rosentalerhof Hotel & Appartements entspannt und den Sommer in den Alpen genossen. Die Lage ist perfekt, nur 3 Gehminuten vom Zentrum entfernt, direkt neben dem Familienpark und trotzdem in absolut ruhiger Lage. Unsere Ruheoase haben wir im Garten des Hotels gefunden, mit einem (auch im Sommer!) beheizten Außenpool, der mit Granderwasser befüllt wird, und einer Liegewiese mit Blick auf den Zwölferkogel. Die Kinder konnten sich austoben und wir den Blick auf die Berge genießen, herrlich.

Unser Appartement war ebenfalls wunderbar, geräumig und modern. Eine kleine Küche ist mit Kleinkindern auf Reisen Gold Wert.

Ein Highlight für Kinder ist das neue Spielzimmer, hier gibt es riesige Legosteine, eine Kletterwand und Bausteine zum Häuser bauen. Ein Spielparadies pur.

Im Keller verbirgt sich noch ein Wunderding und kleines Wellnessparadies für Erwachsene: eine Sauna mit Biosanarium sowie ein Kinesis™-Trainingsgerät. Normalerweise findet sich diese alle Muskeln beanspruchende Seilzugmaschine nur in Fitnessstudios der Luxusklasse. Noch dazu schaut es ziemlich ästhetisch und harmlos aus, wenn man bedenkt, wie effektiv man sich darauf auspowern kann.

Mit Rat und Tat sind uns auch Andrea und Martin, die Besitzer des Hotels, zur Seite gestanden. Schon auf ihrer Website haben sie viele tolle Tipps für Sportler und Familien zusammengestellt und sich unter dem Motto „Smart in den Alpen“ ein besonderes Rundum-Wohlfühlpaket überlegt: ob Kinderwagen-taugliche Wege rund ums Hotel, tolle Wandertipps plus hauseigenem Verleih von Kinderbugys, Bergkraxen, Fahrrädern mit Anhängern oder Rodeln bis hin zu einem beheizten Skikeller und einem versperrbaren Fahrradraum mit Waschanlage. Drei Tage waren einfach zu kurz, aber wir kommen bestimmt wieder!

|Aufenthalt August 2017 –  Rosentalerhof – Saalbach Hinterglemm – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Information

Frohe Weihnachten

Wenn es Sternschnuppen regnet und Wünsche von Himmel fallen,

wenn kalte Nächte von warmen Lichtern erhellt werden,

wenn Erwachsene sich wieder wie kleine Kinder fühlen

und Hektik und Stress von Liebe und Vorfreude überdeckt werden,

dann ist es höchste Zeit zu sagen:

FROHE WEIHNACHTEN!

Information

Hallo Nichtschwimmer!

Schwimmer oder Nichtschwimmer?

 © Seth Doylee/unsplash.com

Die Anzahl der Skifahrer nimmt in Österreich seit Jahren ab. Soweit nichts Neues. Neu für mich war jedoch folgende Erkenntnis aus einem Zeit -Artikels: Immer weniger Menschen können schwimmen.

„Mehr als die Hälfte der zehnjährigen Kinder in Deutschland sind Nichtschwimmer. Bei den Erwachsenen sind es knapp 50 Prozent. Schon 2005 konnte sich ein Drittel der Zehnjährigen nicht sicher im Wasser bewegen. 2010 war es jedes zweite Kind, nun sind wir bei 59 Prozent, die nicht richtig schwimmen können.“ (Achim Wiese, Pressesprecher der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft im Zeit Interview).

Eine Erkenntnis, für die die Voraussetzungen des Freischwimmer-Abzeichens herangezogen wurden, die besagen: 200 Meter in 15 Minuten und ein Sprung ins Wasser.

Eine Definition, für die es zwei mögliche Auslegungen gibt:

  1. Alles ok, Meter sind wirklich weit und ein paar Meter können die Menschen schon schwimmen.
  2. 200 Meter in 15 Minuten ist wirklich langsam vom Tempo. Die Anforderung als Schwimmer zu gelten ist nicht besonders hoch.

Egal wie man es sieht, eines zeigt sich deutlich: die Sicherheit der Menschen sich im Wasser zu bewegen nimmt ab.
Somit steigen auch zwei Tendenzen:

  1. Vermeidung oder
  2. Selbstüberschätzung

Beide Tendenzen sind nicht ideal für den Tourismus. Wasser ist Spaß, Wasser ist Freude und viele Attraktionen in Österreich bauen auf dem vielfältigen Wasserangebot auf: Seen, Thermen, Hotels mit Pool, Bäder oder Erlebnisparks.

Was lässt sich daraus für die Zukunft möglicherweise ableiten ? Der Spaß-, Erlebnis- und Entspannungsfaktor ist bereits vorherrschend, aber soll man blind darauf vertrauen, dass alle schwimmen können? Wie geht man mit der Risikogruppe um? Wie wird es weiter gehen, lernen die Kinder der Nichtschwimmer schwimmen?

Information

Instagrammable?

Ich bin überzeugt diese Frage wird den Tourismus und die Gastronomie die nächsten Jahre prägen:

“Is it instagrammable?”

Ich hörte eine Geschichte von einem NY Restaurant, wo der Besitzer dem Koch folgende Frage bei jedem einzelnen Gericht mit auf den Weg gab: „Is it instagrammable?“ Schnell wurden alle Gerichte gestylt und wenn ein Gericht von den Gästen nicht sofort fotografiert wurde, fasste es der Gastgeber als Beleidigung auf. Die Macht von Instagram wird auch die österreichische Gastronomie treffen. Einige haben es schon erkannt, aber die Frage „Instagrammable or not“ wird die nächsten Jahre bleiben. Nicht nur in der Gastronomie, auch in Hotels, bei Sehenswürdigkeiten – wird es mehr brauchen, als den perfekten Selfie-Spot.


Nichts Neues: Instagram wächst und wächst. Doch was sich dadurch verändert ist das Design von Locations und das Design von Essen. Geschmack ist nach wie vor wichtig, aber Aussehen & Design der Gerichte wird KEY. Ebenso wie das Design der Locations an Bedeutung gewinnt. Vor allem die Frage wie gebe ich allen Gästen (nicht nur den Profifotografen) die Chance gute Bilder zu knipsen z.B. Lichtstimmungen, richtiger Spot, Hintergrundgestaltung, Blumen tec.

Und zu meiner ganz großen Freude werden Blumen an allen Ecken und Enden einziehen. Auf den Restauranttischen, in den Lobbies, vielleicht auch in den Zimmer.

Blumen kommunizieren: Willkommen, schön das du da bist!  Es wohnt eine Fröhlichkeit inne und mit einer schönen bunten Blume am Bild, kann weniger schief gehen.

Ein weitere Faktor der diese Entwicklung beschleunigt: die Grenze zwischen Einheimischen und Touristen hat sich aufgelöst, man lebt den touristischen Blick auch in der eigenen Stadt und Touristen sind tw. besser informiert über neue Events/Locations/Hotspots als Einheimische.

 

 

Hotel & Technik

Roboter mixen Cocktails: Roboexotica

(Bild: Roboexotica)

Diese Wochenende ist es wieder soweit, die Roboexotica findet in Wien statt. Ein Freund ist Stammgast seit 10 Jahren – 10 Jahre. Die Veranstaltung gibt es bereits seit 1999.

Nachdem gerade an jeder Ecke über Digitalisierung, Robotik und AI gesprochen wird, möchte ich auf Projekte aufmerksam machen, die es schon länger gibt und überhaupt nicht beängstigend sind, sondern lustig und charmant. Ja, die Digitalisierung, Robtik & AI darf auch lustig sein!!!

 

Roboexotica 2017 will take place November 23-26, 2017 at REAKTOR!

Until what seems almost recently, no attempts had been made to publicly discuss the role of Cocktail Robotics as an index for the integration of technological innovations into the human Lebenswelt, or to document the increasing occurrence of radical hedonism in man-machine communication. Roboexotica is an attempt to fill this vacuum. It is the first and, inevitably, the leading festival concerned with cocktail robotics world-wide. A micro mechanical change of paradigm in the age of borderless capital. Alan Turing would doubtless test this out.

Thursday, Nov. 23
Opening 7pm

Friday, Nov. 24
Exhibition from 7pm to 2 am.

Saturday, Nov. 25
Exhibition from 5pm to 2 am.

Sunday, Nov. 26
Exhibition from 3pm to 9pm.
7:00pm: Annual Cocktail Robot Awards 19.0 – ACRA 2017.”

 

 

Forschung, Information

Die ganze Welt ist unterwegs, auch die Einheimischen.

“Tourismus ist alles und alles ist Tourimus.” (John Urry)

Ein grandioser Artikel zur Entwicklung des Tourismus von  in der ZEIT: POST: TOURISMUS: Ist die von hier?

Post-Tourismus zusammengefasst:

  • Die Welten der Touristen und Einwohnern verwischen zusehends. Einheimische benehmen sich wie Touristen, Touristen sind wie Einheimische. Selbst mit geschulten Blick lassen sich Touristen tw. kaum noch erkennen.
  • John Urry war davon überzeugt, dass man das touristische Verhalten zu Hause nicht wieder ablegt. Das Verhaltensmuster ist in Fleisch und Blut übergegangen und bestimmt unseren Alltag. Das Erlebnis ist nicht mehr dem Urlaub vorbehalten, sondern ständig kann man in das Außergewöhnliche eintauchen: Open-Air-Konzerte, Pop-up-Stores, die beste Restaurants. Die Eventisierung wurde von den Sozialen Medien noch beschleunigt. Da jagt man durch die eigene Stadt und fotografiert/postet alles Schöne. In Urrys Worten: “Die Menschen sind die meiste Zeit Touristen.”

    Beautiful tourist woman taking photo with vintage old camera in the city

  • Social Media sorgt dafür, dass die Reisenden genauso gut informiert sind wie die Einheimischen. Der Wissensvorsprung der Einheimischen schwindet. Echtzeitinformation über Instagram, Twitter, Facebook und Co siegt.
  •  Tourist zu sein ist der Normalzustand.
Hotels

Servus TV: Österreichische Hotel-Legenden

“Hinter diesen Hotels stecken Familien, die für ihre Gäste leben. Vom legendären „Orient“ in Wien bis zum „Arlberg Hospiz“, diese Reihe ist eine Reise zur Seele von Österreichs Spitzenhotels.”

Absolute Empfehlung: 6 Folgen jeweils freitags (ab 15. September 2017) ab 21:15 Uhr auf Servus TV

Folge 1 – im Weissen Rössl am Wolfgangsee, Hotel Hirschen im Bregenzerwald & Hotel Stefanie im 2. Bezirk
Folge 2 – Tiroler Hotel Herrnhaus in Brixlegg, Hotel Orient in Wien und Arlberg Hospiz

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Südeuropa

Memmo Baleeira | Sagres | Portugal

Das Schwesternhotel des Memmo Alfama in Lissabon liegt direkt an der Küste in Sagres, nahe dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Ein kraftvoller Ort. Viel Wind und raue Wellen. Lange Sandstrände und inmitten thront dieses minimalistisch gehaltene, weiße Hotel. Bei weitem nicht so elegant wie die Granddame, das Memmo Alfama in Lissabon, doch auch schön eingerichtet. Ein richtiges Ferienhotel für viele Menschen.

Kurzgefasst ein großes Ferienhotel am Meer. Durch das viele Weiß wirkt das Memmo Baleeira sauber und freundlich. Zu jeder Seite gibt es einen Hotelflügel. In den nach Osten gerichteten Zimmern mit Meerblick kann man den Sonnenaufgang vom Bett aus genießen. Das Frühstücksbuffet vermochte uns dann aber nicht wirklich zu überzeugen: zwar ist das Buffet umfassend, aber nicht besonders aufregend. Befremdlich war außerdem die Badehaubenpflicht im Hallenbad, die heutzutage antiquiert wirkt. Genossen haben wir jedoch die Zeit in der Lounge auf den (wieder) weißen Sofas. Nachdenklich gestimmt hat uns der Spruch: „a hotel is not a home“. Ja, das stimmt.

 

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Memmo Alfama | Lissabon | Portugal

Meine Begeisterung von Lissabon hat ein Zuhause gefunden! Lissabon gehört zu meinen absoluten Lieblingsstädten und jetzt gibt es auch ein Lieblingshotel dazu: das Memmo Alfama.

Es ist ein Kleinod im ältesten Stadtteil Lissabons, ganz nahe der Kathedrale in einer versteckten Seitengasse. Das Interieur ist skandinavisch zurückhaltend, mit viel Holz und noch mehr Charme. Von den Zimmern und der Dachterrasse aus gibt es eine herrliche Aussicht über den Tejo. Ein Hotel im Geiste ähnlich des Altstadt Vienna.

Mit Wehmut muss ich aber leider, leider, leider festhalten, dass mich dieses Hotel die nächsten 16 Jahre wohl kaum sehen wird, denn man darf nur mit Kindern über 16 Jahre einchecken. What a pity!

Details, die mir in lebhafter Erinnerung geblieben sind:

  • Das ungewöhnliche Badezimmer mit haptisch aufregenden Materialien.
  • Der frisch gepresste Orangensaft in kleinen Flaschen kunstvoll gestapelt in einem Kühlschrank aus Glas.
  • Die Zeichnungen, Notizen und Erinnerungen der Gäste, die an der Rezeption aufgehängt
  • Das Servicepersonal, das mir von weiteren herrlichen Hotels in Portugal berichtet
  • Die Hotelbibliothek, ins Bücherregal gegriffen und Stunden lesend

 

 

 

 

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen

Das Loisium in Ehrenhausen in der Südsteiermark wird immer einen besonderen Platz in meinen persönlichen Hotelerfahrungen einnehmen. Denn es war der erste Hotelaufenthalt meiner Tochter mit 6 Wochen. Die Fahrt von Wien nach Ehrenhausen verlief bestens und wir freuten uns auf das Wine&Spa Resort, wie sich das Hotel selbst bezeichnet. Natürlich wussten wir, dass es nicht um ein Kinderhotel handelt, umso erstaunlicher war dann unser Aufenthalt. Schon an der Rezeption wurde uns ziemlich unverblümt gesagt, dass Kinder im Spa-Bereich nicht erlaubt sind – auch schlafende Babys nicht. Die Dame hat es leider sehr unglücklich ausgedrückt und unsere Freude über das schöne Hotel war damit schnell verflogen. Im Zimmer angekommen hat sich dann aber ein ganz anderes Bild präsentiert. Ein nettes Gitterbettchen, eine Wickelauflage und ein Mistkübel für Windeln standen bereit. Eine interessante Wendung: vielleicht versteckt sich doch ein Herz für Kinder im Loisium? Und nachdem wir uns eingelebt hatten, gefiel uns das Hotel immer besser – unserer Tochter übrigens auch. Sehr viel Zeit blieb uns allerdings nicht die weitläufige Anlage zu genießen, nachdem wir zu einer Veranstaltung eingeladen waren.

Am nächsten Morgen gab es dann ein himmlisches Frühstück mit einer schier unendlichen Auswahl an Köstlichkeiten. Den Vormittag genossen wir noch mit einer Runde im Pool, ehe wir schon wieder zu unserem ältesten Sohn heimwärts düsen müssten.

Zum Design des Loisiums:

Das Büro Architekturconsult aus Graz hat das kubische Exterior entworfen und BEHF aus Wien sorgte für den nötigen Chic im Inneren.

Zur Lage:

Das Loisium, mit einer Außenfassade aus Lärchenholz, thront über dem Ort direkt neben dem Schloss Ehrenhausen. Allerdings fanden wir es sehr schade, dass man fußläufig nur über die Bundesstraße in den Ortskern kommt. Durch das Innere des Designhotels zieht sich das Thema “Steiermark neu interpretiert”. Auch die steiermärkische Farbe Grün wird im Spa in Szene gesetzt. Die gute Auslastung merkt man einzig in den Zimmern, da das 2012 eröffnete Hotel schon die eine oder andere Schramme erlitten hat.

|Aufenthalt Mai 2017 –  Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen – Österreich|

 

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Gefühlswelt Hotel

„2000 auf 79“ ist der Titel eines Beitrags von Martin Schumacher (conos GMBH) im Tourismuspresse Blog. Der Autor war 26 Jahre auf Reisen, und ist in 79 Ländern in 2000 verschiedene Hotels  eingecheckt. Mehr dazu gibt’s hier.

Beim Lesen des Artikels hat mich die Inspiration gepackt und meine Freude an Statistik war geweckt: Drei Stunden später war dann auch meine persönliche Liste von all den Reisen, Ländern und Hotels fertig (ziemlich rasch, dank Blog RosaPfeffer) Und zack da waren sie wieder – all die Erlebnisse in den verschiedenen Hotels, der Geschmack des Essens und die Gefühle an den unterschiedlichsten Orten.  Kaum ein Hotel ist in Vergessenheit geraten, vermutlich auch, weil ich in deutlich weniger Hotels genächtigt habe, als Martin Schumacher. Immerhin waren es bei mir rund 177 Hotels in zehn Jahren mit 287 Übernachtungen. (Fast) Jedes Haus wurde sorgsam von mir ausgewählt und kaum eines war ein 0815 Hotel.

Aber zurück zu den Gefühlen, die ich beim Erstellen meiner Liste richtiggehend im ganzen Körper spüren konnte. Die Skala wie ich mich in diesen Hotels gefühlt habe und die damit verbundenen Gefühlswelten reichen von:

  • beschützt – wachsam (sehr wichtig in Südamerika und Südafrika)
  • entspannt – gestresst
  • wohl – unwohl
  • unbeachtet – beobachtet
  • frei – eingesperrt
  • offen – verschlossen
  • glücklich – unglücklich
  • aufgeregt – gelangweilt
  • richtig – falsch

Gerade das letzte Begriffspaar „richtig – falsch“ ist eine ganz eigene Kategorie. Falsch im Sinne von, ob es zu meinen / unseren Bedürfnissen passt. Denn es gibt Hotels, die passen einfach nicht zu mir / zu uns – oder ich bzw. wir passen nicht in dieses Hotel. Ein Umstand, der schnell zum puren Ärgernis werden kann. Gerade dann, wenn man eine ganz genaue Vorstellung oder Erwartung an einen Aufenthalt hat. In diesem speziellen Fall denke ich an ein Hotel auf Mauritius. Das erhoffte Urlaubsgefühl wollte sich partout nicht einstellen und wir haben uns einfach nicht wohl gefühlt. Auf dem Weg in die Hauptstadt sahen wir dann ein Hotelschild, und alleine das Logo verriet uns: Das ist unser Hotel!

Nach nur drei Minuten im diesem Haus bestätigte sich unser Gefühl (und all das sogar zum selben Preis wie das gebuchte Hotel), nur leider zu spät. Vielleicht beim nächsten Besuch. Das passende Hotel zu finden ist wirklich eine Kunst für sich.

Was ist mir prickelnd in einigen Hotels in Erinnerung geblieben?

Was hat bis heute einen schalen Eindruck hinterlassen?

  • Unfreundliche Mitarbeiter_innen
  • Sich auf Schritt und Tritt beobachtet fühlen – ein höchst unangenehmes Gefühl
  • Komplizierte Technik – wenn man eine Gebrauchsanweisung für sein Zimmer benötigt, und nicht einmal Licht oder Klimaanlage „einfach“ bedienen kann – einmal habe ich wirklich mit Licht geschlafen, weil nicht einmal der Rezeptionist wusste, wie man es ausschaltet z.B. Sheraton Mexiko City
  • Schlechtes Frühstück – üppige Buffets mit billigem Essen
  • Tee mit Chlorgeschmack z.B. Westin Bahamas
  • Unflexibilität
  • Geiz

 

Meine Top 20 Hotels poste ich gerade auf Instagram. Ein purer Genuss in diesen schönen Erinnerungen zu schwelgen.

Hotelmarketing, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Instagram und Bademäntel

Selfies und Hotelzimmer, eine Liebesgeschichte. Manchmal sind die Damen und Herren etwas zu leicht oder gar nicht bekleidet, aber sehr gerne auch im Bademantel. Deswegen wäre es doch eine tolle Marketingidee die Bademäntel für Selfies und Instagram zu optimieren. Zum Beispiel hat Lena Hoschek (erfolgreiche österreichische Modedesignerin) da ihre ganze eigene Linie kreiert (in Kooperation mit Vossen): 60ies & chic – perfekt für ein Selfie, perfekt für Instagram:

(Bild: Vossen)

Selfie Spot nicht vergessen und vielleicht noch einen roten Lippenstift dazulegen ;)

Happy instagramen!!!