Category:Friends advice’
W Times Square
- by Barbara
Hannes war in NYC, diesmal im W Times Square:
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Hallo,wir waren im W Times Square! Die Premiere in einem Hotel Deiner Lieblingskette:-) Was soll ich jetzt sagen? Hm. Also das Hotel liegt wirklich super mitten am Times Square, einem der prominentesten Plätze in New York. Tausende Touristen zu jeder Tageszeit und Hunderte leuchtende Reklamebildschirme, die den Platz eingrenzen, verursachen ein seltsames Hochgefühl – man möchte Frank Sinatras Hymne auf diese Stadt singen, die Stadt, die niemals schläft, zumindest an diesem Platz.
Ich hatte bei der Buchung angegeben, dass wir um 14:00 Uhr ankommen werden, das Zimmer war nicht fertig. Wir ließen uns mit dem Angebot ein Zimmer im obersten Stockwerk – 57. Etage – zu bekommen vertrösten und gingen Kaffeetrinken und Touristenschauen. Leider war das Zimmer noch immer nicht fertig, als wir 2 Stunden später wieder gekommen sind – das Zimmermädchen war ziemlich aufgeregt über die Tatsache, dass man uns die Schlüssel dafür gegeben hat! Dem Herrn an der Rezeption war das auch dann ein bisschen peinlich, er gab uns dann ein Zimmer auf der 52. Etage und 2 Getränkegutscheine für die Bar als kleine Wiedergutmachung.
Es war wirklich sehr faszinierend auf diesen Platz vom 52. Stockwerk zu blicken, auf das blinkende Lichtermeer, auf den Hudson und das gegenüberliegende New Jersey.
Das Zimmer selbst war wie erwartet sehr funktional aber die Farbtöne sind schon eher kitschig.
Bett perfekt, Bliss Pflegeprodukte super (und alle eingepackt). Die Bar haben wir besucht, sehr gut besucht und nicht zu laut, mit einer sehr interessanten Cocktailkarte, heftige USD 16 das Stück. Die Drinks waren sehr exzellent und das Service, auch wenn man sich nicht die manchmal übertriebene Zuvorkommenheit traditioneller Fünf-SternHotel Bars erwartet. Ziemlich cool, trotzdem unkompliziert und nett, angenehm sowie im Grunde alle Mitarbeiter des Hauses, mit denen wir zu tun hatten. New York Style.
Ob ich wieder ins W Times Square komme? Eher nicht, weil die Lage zwar amüsant ist, aber nicht die in der Gegend ist, wo ich mich in New York sonst so rumtreibe. Ob ich wieder in ein W komme? Gerne, aber der Preis muss passen, denn ganz ehrlich mit dem Aloft hat W sich selbst die härteste Konkurrenz geschaffen mit einem meistens wesentlich besseren Preis/Leistungsverhältnis.
Liebe Grüße,
Hannes
Hannes probiert das Motel One München – Deutsches Museum
- by Barbara
Hallo,
letzte Woche war ich in München und habe die Gelegenheit genutzt ein Motel One auszuprobieren. Genauer das Motel One Deutsches Museum, das in einem regelrechten Hotelviertel in München liegt, Novotel, Holiday Inn usw. nebeneinander aufgereiht, öffentlich halbwegs gut erreichbar. Das Motel One Sendlinger Tor liegt besser wenn man mit dem Zug anreist, wohl so gut, das es völlig ausgebucht war. Der Empfang im Hotel war sehr, sehr professionell und das Zimmer zwar klein aber ziemlich praktisch und fein. Womit wir gleich bei den kleinen Schwächen wären:
1. Der Schreibtisch ist mini und anstatt eines Sessels gibt es nur einen Hocker. Nicht so schlimm, nerviger ist die Tatsache das man sich eine Steckdose in der Nähe des Schreibtisches einfach gespart hat. Die neben dem Bett zwingt einen auf dem Bett den Laptop aufzuklappen.
2. Das WiFi ist gratis und schnell, wirft einen aber nach einer Stunde raus – nervt wenn man gerade ein Gespräch per Skype führt.
3. Die Auswahl beim Frühstück ist mittelmässig aber nicht wirklich Grund zur Unzufriedenheit: das Frühstück nimmt man in der sehr grossen Lounge ein mit zwar bequemen Stühlen aber kniehohen Tischchen zu sich. Martin, mit dem ich dort war meinte das er das zwar ganz nett findet, sich aber nicht wirklich vorstellen kann mit Anzug und Krawatte verrenkt dort zu sitzen.
Es waren sehr viele Leute beim Frühstück, das Hotel war sehr gut ausgelastet aber eindeutig erkennbar das nur wenige Leute waren geschäftsmässig unterwegs waren, der Großteil Touristen. Das passt auch zu meinem Resümee: sehr gutes und günstiges Hotel für Touristen (Euro 76,- mit Frühstück fürs Einzelzimmer) aber nur bedingt geeignet wenn man dort auch Arbeiten will.
Darf ich mir in jeder Stadt ein ALoft wünschen?
Liebe Grüße,
Hannes
Pölsterreich | Nürnberg
- by Barbara
Meine Freundin Lilli mit einem Reisebericht aus dem Pölsterreich:
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Hi
Also ich fand das HolidayInn in Nürnberg super.
Ich als Bauchschläferin trag nachts so meine Kämpfe mit den dicken Pölstern aus. Hier aber ging mir mein Herz auf. Auf dem Bett gab es verschiedene Pölster (Dicke, Füllung..) zu Auswahl ink. Beschreibung UND den Hinweis, dass weitere 4-6 Arten von Pölstern an der Rezeption erhältlich sind…der gute Schlaf war mir garantiert : )
LG,
Lilli
Für Architekturfans: Holzhäuser von Peter Zumthor zu mieten | Vals
- by Barbara
Für Architekturfans ist Peter Zumthor der Architekt schlecht hin. Jetzt gibt es Neuigkeiten von Annalisa und Peter Zumthor: man kann ein Ferienhaus bei ihnen mieten. Ab Herbst 2013 sogar zwei.
“Im 1500 Meter über Meer gelegenen Weiler Leis, der zur Bündner Gemeinde Vals gehört, haben
wir 2009 zwei Holzhäuser gebaut, das Oberhus und das Unterhus. Das Unterhus vermieten wir ab
1.12.2012 als Ferienhaus. Ein drittes Holzhaus, das Türmlihus, wird das kleine Ensemble bald
vervollständigen. Es kann ab Herbst 2013 ebenfalls gemietet werden.” (Quelle: zumthorferienhaeuser.ch)
Wie immer bei Peter Zumthor geht den Gebäuden eine Geschichte voraus, in diesem Fall wollte seine Frau schon immer in einem Holzhaus wohnen. Dieser sehr schöne persönliche Rahmen macht Ferien in einem Peter Zumthor Haus sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Herzlichen Dank an Astrid für den tollen Tipp!
Frühlingstage in bella Roma
- by Barbara
Meine Freundin J. verbringt ein Wochenende in Rom.
Als Hoteltipp habe ich dieses fesche Hotel Pulitzer gefunden und jetzt hat mich selbst die Reiselust gepackt – ach wie schön wären ein paar Frühlingstage in bella Roma.
(Fotos: Hotelwebsite)
GROSSO MODO:
Hotelwebsite: http://www.hotelpulitzer.it/
Zimmer: 83 Zimmer
Preis: ab ca. 80€ im DZ
Stil: zeitgenössischer Stil mit Elementen aus den 70er Jahren
„Es kann nicht mehr schlimmer werden. Aber wir geben unser Bestes.” (Hans Brinker Budget Hotel)
- by Barbara
Das Wirtschaftsblatt berichtet über das “schlechteste Hotel der Welt” – das Hans Brinker Hotel in Amsterdam (weiterlesen), das trotz allem oder gerade deswegen ziemlich populär ist. Das Konzept ist einfach erklärt: Reisende sollen für ein Bett zahlen, in dem sie eigentlich nicht schlafen wollen. Dazu auch passend der Slogan: „Verbessern Sie Ihr Immunsystem”.
Die Gäste erwartet: Gewässertes Bier, alle Formen von Dreck (z.B. Hundekot Eingangsbereich, Haare im Abfluss oder Bettwanzen), weiteres Ungeziefer etc.
Der Text auf der Homepage ist vielversprechend:
“The Hans Brinker Budget Hotel has been proudly disappointing travellers for forty years. Boasting levels of comfort comparable to a minimum-security prison, the Hans Brinker also offers some plumbing and an intermittently open canteen serving a wide range of dishes based on runny eggs.”

(Source: Hotelwebsite)
Entschuldigt wird gleich im Vorhinein auf der Website. Die Preise sind billig, die Sprüche sind obskur und das Marketing ist beeindruckend.
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Hotel G in Beijing
- by Barbara
Hannes mit einem Insider-Hoteltipp für Beijing
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Hallo,
ich habe gerade wieder die Visitenkarte vom Manager des Hotel G in Beijing gefunden, ein Hotel, in dem ich zwar nicht gewohnt habe, aber trotzdem empfehlen möchte.



(Bilder stammen von Tripadvisor)
Es ist ziemlich hübsch gestaltet und liegt mitten in Sanlitun, dem Ausgeh- und Shoppingviertel des Stadtteils Chaoyang. Der ist wiederum so groß wie ein paar mitteleuropäische Millionenstädte zusammen und der Ort, an dem die meisten Hochhäuser sprießen, Sitz der meisten westlichen Firmen in Beijing ist und fast alle Botschaften, viele Galerien, Shoppingmalls und Restaurants zu finden sind. Ein paar Hundert Meter vom Hotel ist das Arbeiterstadion des Stadtteils und rund um dieses gibt es sehr viele Lokale, die sehenswert sind. Das Cafe Latte ist eine sehr große Bar, in der fast nur Chinesen tanzen und trinken. Dort gibt es ein Mädchen mit dem Namen Angela, das sich ausschließlich um die paar westlichen Gäste kümmert, jeder bekommt ihre Handynummer falls man reservieren möchte oder sonst irgendein Problem hat, sehr gutes Service (falls jemand die Nummer braucht, Email schicken). Jeden Abend gibt es mehrere Live Auftritte, die Musik ist nicht allzu laut und man kann dort wirklich jede Menge Spass haben, auch wenn man nur den Chinesen ein bisschen zuschauen will.
Das South Silk Road ein paar Meter weiter, ein eher teures Restaurant mit sehr interessanten, seltenen und wirklich guten Gerichten, bleibt mir in sehr guter Erinnerung, wärmste Empfehlung.
Zurück zum Hotel G, das hat eine sehr hübsche und nette Bar mit Namen Scarlett. In diese man gehen kann falls einem China und im speziellen Beijing zuviel wird. Dort trifft man fast nur westliche Menschen, vor allem Franzosen, mit denen man sich ausgezeichnet auf Englisch unterhalten kann. Auf der Speisenkarte finden sich vorwiegend internationale Gerichte – ein guter Burger oder ein nicht klein geschnittenes Steak kann wahrlich viel Freue bereiten. Es gibt einige Biere aus Europa und eine gute Weinkarte so dass einen Abend lang Europa einkehrt. Teuer, aber gut.
Liebe Grüße,
Hannes
Hannes findet Unterkunftsperlen in Indonesien
- by Barbara
Hallo,
wir waren in Indonesien und haben zwei kleine feine Perlen entdeckt:
Gili Trawangan ist eine von drei kleinen Inseln zwischen Lombok und Bali, die ziemlich touristisch und trotzdem sehr nett sind: es gibt keine Autos und keine Motorräder, nur kleine Wägelchen, die von noch kleineren Pferdchen gezogen werden. Es gibt Unterkünfte ab einigen Euros pro Nacht bis USD 10.000,- die Woche. Ziemlich günstig ist das Martas, ein kleines entzückendes Hotel mit 8 Bungalows ein paar 100 Meter im Landesinnern und damit abseits vom Lärm der Bars auf der Hauptstrasse gelegen. Ein kleiner Pool dient der immer wieder erforderlichen Abkühlung und das Frühstück wird von den super netten und gut Englisch sprechenden Boys serviert. Joanna aus England leitet das kleine Hotel, sie hat für alles sehr gute Empfehlungen und hilft bei jedem kleinen Problem. Sehr schön und gut.
Leider keine Fotos, die Speicherkarte verloren, das tut weh:-(
Dort sind wir gelandet weil im Bayview Garden nebenan (laut einem deutschen Pärchen eher mies) kein Zimmer mehr frei war, die Besitzer uns aber weitervermittelt haben. Die erste Nacht haben wir im kleinen Bungalow ganz oben verbracht, die zweite im großen Haus. Beide sind bis ins letzte Detail liebevoll und aufwendig gestaltet, der Garten entzückend und ein Pool sowie ein weiteres Haus sind gerade im Entstehen. Christina, die Haushälterin spricht gut Englisch, machte erstklassige Omeletts zum Frühstück und hat unsere Sachen nach dem Waschen perfekt gebügelt. Einziges Manko ist das fehlende WiFi, ansonsten könnte man dort wohl Wochen verbringen und jeden Tagen den Ausblick auf den Hafen und den Sonnenuntergang geniessen.






(Alle Bilder stammen von Hannes)
Liebe Grüße,
Hannes
Hannes über AirBnB, die “neuen” Marktbegleiter…
- by Barbara
Hannes probiert auf der Weltreise AirBnB, eine günstige und spannende Alternative zu klassischen BnB`s.
Hallo,
wie schon lange versprochen ein bisschen etwas zur neuen Hotelkonkurrenz…
AirBnB ist seit der Gründung 2008 rasend schnell groß geworden mit einem einfachen Konzept: Privatpersonen vermieten Zimmer, Wohnungen, Häuser, Burgen und andere obskure Schlafplätze wie Flugzeuge oder Züge.
Unsere erste AirBnB Erfahrung haben wir in Reykjavík im Juli 2011 gemacht: der Gastgeber hat uns mit seinem Auto vom Busbahnhof abgeholt und uns ein Zimmer seiner Wohnung für 3 Tage vermietet – der Rest der Wohnung inklusive Küche war an andere Gäste vermietet. Nicht wirklich was wir uns aufgrund der Beschreibung erwartet haben, diese war nicht ganz klar (mittlerweile ist sie klarer bzw. haben wir die Details lesen gelernt). Die Lage war gut, alles inklusive öffentlichem Schwimmbad in ein paar Minuten erreichbar, guter und günstiger Ausgangspunkt um die coole Hauptstadt Islands zu erkunden. http://www.airbnb.com/rooms/84687
In Kopenhagen hatten wir ein Zimmer mit eigenem Bad in einer kleinen sehr hübschen Wohnung in einer wirklich schönen Siedlung mit kleinen, zweistöckigen Reihenhäuser und das ziemlich zentral. Sehr schön zum wirklich moderaten Preis in dieser tollen und teueren Stadt. Leider nicht mehr verfügbar.
Nächste Station war Tallinn, Estland. Der Vermieter, ein Italiener, den es nach Estland auf die Uni verschlagen hat, hat uns gegen EUR 10,- extra vom Flughafen abgeholt und uns in seine Wohnung gebracht, in der er nicht mehr wohnt. Diese war wie den Fotos schon zu entnehmen ist sehr altmodisch und leicht kitschig eingerichtet, aber groß und 10 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum und allen anderen anzuschauenden Sachen – ziemlich viele, weil diese Stadt 2011 Kulturhauptstadt war. http://www.airbnb.com/rooms/188732
In Vilnius, Litauen, buchten wir dann ein Loft – die Fotos waren einfach sehr gut, dafür war es umso schwieriger zu finden. AirBnB verlangt von den Gastgebern eine Telefonnummer, die man unbedingt parat haben sollte, weil die Taxifahrer nicht immer den Ort kennen zu dem sie fahren sollen. Empfehlenswert ist es die Nummer ohne internationale Vorwahl auf einem Zettel zu notieren, das +43… verwirrt durchaus öfters wie wir mühsam gelernt haben – dann tippt man am besten die Telefonnummer am Mobiltelefon des Fahrers selbst ein…
Das Loft war in einer Fabriksanlage, die zum großen Teil für Wohnungen, Ateliers und Büros genutzt wird. Es war sehr spartanisch eingerichtet, groß, hell und mit kleinem Balkon, auf dem wir dann mit Einweggrill Steinbutt und Garnelen gegrillt haben – der sehr große Supermarkt 10 Minuten zu Fuß entfernt hatte eine unglaublich tolle Fischtheke. Das Loft war so herrlich entspannend das wir ganze Vormittage dort geblieben sind um zu lesen, Emails zu schreiben oder einfach am Sofa rumzuhängen. http://www.airbnb.com/rooms/123327
Ein weiterer Tipp für Vilnius: den Gastgeber oder das Hotel die Abholung vom Flughafen durch ein Taxi organisieren lassen, die offiziellen Flughafentaxis sind pure Abzocke – circa fünf mal so teuer wie das normale Taxi. Das gleiche gilt übrigens für Prag, dort allerdings für fast alle Taxis.
Im Nachhinein finde ich Moskau eine schwierige Stadt: groß, protzig mit vielen Reichen und noch mehr Armen. Auf jeden Fall sind die Hotelpreise ziemlich absurd hoch und daher wieder einmal AirBnB. Ein Zimmer in einer kleinen Wohnung, sehr zentral neben zwei U-Bahnlinien in einem Haus das Fort Knox gleicht: Security hinter Gittern, viele verschlossene Türen und alles schön dunkel, aber das ist angeblich Standard in Moskau. Unsere Gastgeberin, Anastasia, sprach sehr gut Englisch und war eben vom Burning Man Festival zurück gekehrt, ihre Mutter, die ebenfalls dort wohnte, sprach keine Wort Englisch, was sie aber nicht im geringsten davon abhielt uns viel zu erzählen. Nach unserer Ankunft wurden wir auf russischen Salat eingeladen und das inkludierte Frühstück war einfach aber gut. Anastasia und ihr Mann gingen am Abend arbeiten auf eine Baustelle, beide Vermessungsingenieure, wir glauben eher zu Freunden übernachten – war ja sonst kein Bett mehr frei – aber so verdient man in Moskau harte Dollar dazu. http://www.airbnb.com/rooms/85100
Auf Bali waren wir in einer kleinen Villa mit zwei Schlafzimmern und Pool mit nicht einsehbarem Garten. Nach einem Minihotelzimmer in Singapur war es wunderbar wieder Platz zu haben. Die zwei Schlafzimmer brauchte es nicht, aber die Lage hat mir gefallen (und sich als ziemlich gut herausgestellt) und der Nachsaisonpreis war okay. Wie in Asien üblich mit reichlich Personal, der Verwalter, das Hausmädchen, der Boy, der das Schwimmbad reinigt, immer wieder überraschender Besuch, der sich selbst bei der Tür hereinlässt. Es gab eine voll ausgestattete Küche von der aber nur zwei Dinge wirklich wichtig waren: der Kühlschrank und die Weingläser. Angesichts der absurden Weinpreise (im Laden brauchbarer Wein ab € 20,- ) sollte man den Wein dann schon richtig geniessen. http://www.airbnb.com/rooms/172349





AirBnB hat ein paar einfache Regeln aufgestellt wie zum Beispiel: Gastgeber stellen Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung wie im Hotel, AirBnB verwaltet treuhändisch das Geld, AirBnB stellt seine Gebühren explizit in Rechnung, AirBnB versichert die Wohnung des Gastgeber (es hat mal jemand die Wohnung eines Gastgebers ordentlich auf den Kopf gestellt), Stornos sind möglich und die Qualität von Gastgebern und Gästen wird durch gegenseitige Bewertungen sichergestellt.
Die dabei entstandene Plattform bietet vieles für Reisende jeglicher Art: man kann für sehr wenig Geld in netten Wohnungen oder Zimmern übernachten, man kann an lustigen Plätzen wie in alten Zügen und Flugzeugen schlafen, man kann selbst kochen usw. usf. Aber es ist mehr bzw. es kann wesentlich mehr sein, es kann Wohnen, Leben in einer fremden Stadt sein und damit völlig anderes als im Hotel, Pension oder Bed&Breakfast zu übernachten. Und das meist um das Geld eines Standardhotelzimmers.
An dieser Stelle eine kleine Einschränkung: für kurze Geschäftsreisen – heute da, morgen dort und übermorgen ich weiss nicht wo taugt es gar nicht bzw. ist es gar nicht möglich, da es meistens eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei bis drei Tagen gibt.
Es gibt natürlich ein paar Risiken: das erste ist das die Beschreibung wesentlich besser ist als die Realität und man ziemlich enttäuscht ist. Da helfen die Bewertungen des Gastgebers – je mehr desto, genauer kann man sich ein Bild davon machen wie es sein wird. Das zweite ist das auch der Gastgeber die Buchung stornieren kann. Linda ist das kurzfristig in London passiert und das kann gewaltig nerven wenn die Hotels dieser Stadt und AirBnB ziemlich gut gebucht sind, passiert aber selten soweit ich das beurteilen kann. Das dritte ist das man selbst stornieren muss und nicht mehr kann – der Gastgeber kann verschiedene Regeln wählen, von super strikt bis super relaxed gibt es jede Kategorie, man sollte die Bedingungen wirklich lesen. Und dann gibt es noch das Risiko das man vom Gastgeber nicht akzeptiert wird, was schon mal passieren kann, wenn man ganz neu ist auf AirBnB und noch keine Bewertungen bekommen hat. Darüber sollte man nicht frustriert sein und einfach das nächste interessante Angebot wählen.
Ich glaube das AirBnB eine wirklich große Zukunft vor sich hat, das Angebot überall auf der Welt wird größer und wenn ich mich nicht täusche sinken die Preise mit zunehmenden Angebot, zumindest bei der Suche nach dem Zimmer in Kopenhagen in dem wir waren hatte ich den Eindruck, das es jetzt ein bisschen billiger ist.
Am wichtigsten ist aber das Reisen eine neue Qualität bekommt, wenn man an so wohnen kann, das man auch gerne verweilen mag. Eine Qualität, die ich sehr schätzen gelernt habe.
Wir sind schon sehr gespannt auf Florenz im Juli – ich habe eine günstige Wohnung gewählt, die auf den Fotos sehr hübsch aussieht, siehe http://www.airbnb.com/rooms/397964. Zum Zeitpunkt der Buchung keine einzige Bewertung, aber dafür mit der Adresse “Piazza del Duomo”, darüber muss ich vielleicht nochmals schreiben. Und dann habe ich schon einiges für New York, Berlin und San Francisco vorgemerkt….
Liebe Grüße,
Hannes
Hannes: Alternative in Singapur – Bunc Hostel
- by Barbara
Neben dem Moon Hotel hat Hannes noch ein schönes Hostel in Singapur entdeckt: das Bunc Hostel.
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Hallo,
in Singapur sind wir zufällig über das Bunc Hostel gestolpert und weil der Eingangsbereich einfach so schön und einladend ausgesehen hat haben wir gleich zwei Fotos gemacht.

Später habe ich die Website dieses Designer Hostels besucht, wunderschön gestaltet, hübsch anzusehen und doch zu sehr „Designer“ lastig – es braucht Flash. Auf meinem MacBook Air ist kein Flash installiert und ich mag es auch nicht installieren, es braucht bloß viel Leistung und damit viel Strom (wenn es unbedingt erforderlich dann verwende ich Google Chrome, da ist Flash schön integriert). Doch angesichts der Tatsache, das selbst Adobe sein Langzeitliebkind Flash fallen lässt sollte man sich schon fragen, ob man noch in diese Technologie investieren soll. Für die mittlerweile sehr große Zielgruppe iPhone and iPad User braucht es sowieso eine Seite ohne Flash. Die gibt es beim Bunc Hostel auch, einfach und simpel, alle Informationen schön komprimiert auf einer Seite mit Links auf Google Maps zwecks Navigation und Buchungsservice, zu finden unter http://www.bunchostel.com/lite/. Sehr gut!

(Alle Bilder stammen von Hannes)
Später habe ich überlegt ob ich in diesem Hostel übernachten würde. Ein schwierige Frage, die ich mit „Ja – sehr gerne“ beantwortet hätte, wenn man mir die Frage vor 15 bis 20 Jahren gestellt hätte, die ich heute jedoch mit „Nein danke“ beantworte: Dorm muss einfach nicht mehr sein und der Preis fürs Doppelzimmer (das hässlichste auf der Website abgebildete Zimmer) ist überzogen – um das gleiche Geld kann man um die Ecke (ja, das Bunc Hostel liegt auch sehr gut) im Moon Hotel ein zwar sehr kleines, aber feines Zimmer haben.
Liebe Grüße,
Hannes










