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Erwartungen an Hotels

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Gefühlswelt Hotel

„2000 auf 79“ ist der Titel eines Beitrags von Martin Schumacher (conos GMBH) im Tourismuspresse Blog. Der Autor war 26 Jahre auf Reisen, und ist in 79 Ländern in 2000 verschiedene Hotels  eingecheckt. Mehr dazu gibt’s hier.

Beim Lesen des Artikels hat mich die Inspiration gepackt und meine Freude an Statistik war geweckt: Drei Stunden später war dann auch meine persönliche Liste von all den Reisen, Ländern und Hotels fertig (ziemlich rasch, dank Blog RosaPfeffer) Und zack da waren sie wieder – all die Erlebnisse in den verschiedenen Hotels, der Geschmack des Essens und die Gefühle an den unterschiedlichsten Orten.  Kaum ein Hotel ist in Vergessenheit geraten, vermutlich auch, weil ich in deutlich weniger Hotels genächtigt habe, als Martin Schumacher. Immerhin waren es bei mir rund 177 Hotels in zehn Jahren mit 287 Übernachtungen. (Fast) Jedes Haus wurde sorgsam von mir ausgewählt und kaum eines war ein 0815 Hotel.

Aber zurück zu den Gefühlen, die ich beim Erstellen meiner Liste richtiggehend im ganzen Körper spüren konnte. Die Skala wie ich mich in diesen Hotels gefühlt habe und die damit verbundenen Gefühlswelten reichen von:

  • beschützt – wachsam (sehr wichtig in Südamerika und Südafrika)
  • entspannt – gestresst
  • wohl – unwohl
  • unbeachtet – beobachtet
  • frei – eingesperrt
  • offen – verschlossen
  • glücklich – unglücklich
  • aufgeregt – gelangweilt
  • richtig – falsch

Gerade das letzte Begriffspaar „richtig – falsch“ ist eine ganz eigene Kategorie. Falsch im Sinne von, ob es zu meinen / unseren Bedürfnissen passt. Denn es gibt Hotels, die passen einfach nicht zu mir / zu uns – oder ich bzw. wir passen nicht in dieses Hotel. Ein Umstand, der schnell zum puren Ärgernis werden kann. Gerade dann, wenn man eine ganz genaue Vorstellung oder Erwartung an einen Aufenthalt hat. In diesem speziellen Fall denke ich an ein Hotel auf Mauritius. Das erhoffte Urlaubsgefühl wollte sich partout nicht einstellen und wir haben uns einfach nicht wohl gefühlt. Auf dem Weg in die Hauptstadt sahen wir dann ein Hotelschild, und alleine das Logo verriet uns: Das ist unser Hotel!

Nach nur drei Minuten im diesem Haus bestätigte sich unser Gefühl (und all das sogar zum selben Preis wie das gebuchte Hotel), nur leider zu spät. Vielleicht beim nächsten Besuch. Das passende Hotel zu finden ist wirklich eine Kunst für sich.

Was ist mir prickelnd in einigen Hotels in Erinnerung geblieben?

Was hat bis heute einen schalen Eindruck hinterlassen?

  • Unfreundliche Mitarbeiter_innen
  • Sich auf Schritt und Tritt beobachtet fühlen – ein höchst unangenehmes Gefühl
  • Komplizierte Technik – wenn man eine Gebrauchsanweisung für sein Zimmer benötigt, und nicht einmal Licht oder Klimaanlage „einfach“ bedienen kann – einmal habe ich wirklich mit Licht geschlafen, weil nicht einmal der Rezeptionist wusste, wie man es ausschaltet z.B. Sheraton Mexiko City
  • Schlechtes Frühstück – üppige Buffets mit billigem Essen
  • Tee mit Chlorgeschmack z.B. Westin Bahamas
  • Unflexibilität
  • Geiz

 

Meine Top 20 Hotels poste ich gerade auf Instagram. Ein purer Genuss in diesen schönen Erinnerungen zu schwelgen.

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Zum Tag des Schlafes

Zum Tag des Schlafes empfehle ich die neue Studie von Hotel der Zukunft:

Schlaf – Grundbedürfnis und Lebenselixier: „…Unser Alltag ist geprägt von Digitalisierung und Reizüberflutung, von den Verheißungen des Ablenkens und dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen oder etwas zu verpassen. Viele wollen irgendwann einfach nur in Ruhe ruhen. Dass das gar kein so leichtes Unterfangen ist, zeigen die vielen Maßnahmen, die getroffen werden, um das zu erreichen. Der Körper kommt einfach nicht mehr mit, wir verbringen zu viel Zeit in den digitalen Räumen, springen quasi körperlos von Information zu Information, von Inhalten zu Inhalten.

Umso wichtiger scheint es zu werden, die reale Welt so zusammenzubauen, die Schlafumgebung so ausgeklügelt zu gestalten, dass wir wieder (ein)schlafen können. Die Strukturen, die uns dabei helfen sollen, sind analog und digital: Neben dem richtigen Duft oder dem perfekten Kissen werden auch immer häufiger Schlaf-Apps eingesetzt. Wir bauen uns also eine Schlafillusion im Außen, eine künstliche Welt, in welcher der Körper schlafen kann, weil – oder auch obwohl – wir ihm über die Virtualisierung diese Welt genommen haben…“” (Quelle: Hotel der Zukunft)

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Die Macht der Worte

„Sprache hat einen verblüffenden Einfluss auf das Denken: Andere können uns durch Wörter subtil manipulieren, und unsere Muttersprache beeinflusst sogar, wie wir die Welt sehen.“ Schreibt die Zeit in einem Bericht von 2012 und wahrlich sind die Beispiele beeindruckend.

Ob wir den Einfluss der Sprach überhaupt mitbekommen, sei dahingestellt. Studien zeigen, dass Brot besser schmeckt, wenn wir dazu das Prädikat „nach Großmutters Rezept“ oder „traditionell“ lesen. Auch „exotisch“ lässt Getränke angeblich gleich viel frischer schmecken. Die viel gelobte objektive Wahrnehmung lässt sich durch die Werbung also auch gehörig in die Irre führen.

Die Macht der Worte

Und hier noch ein viel stärkeres Beispiel, das die Macht veranschaulicht: Der in der EU-Innenpolitik virulente Begriff des „Euro-Rettungsschirms“ wird im Englischen als „bail out“ bezeichnet. „To bail out“ beschreibt zwar ebenfalls eine Rettung durch Dritte, kann aber genauso gut auch jemanden aus der Patsche helfen oder gegen Kaution aus dem Gefängnis holen bedeuten. Die Assoziation, der Staat wäre in unrechtmäßige Machenschaften verwickelt, liegt hier also viel näher, als im deutschen Ausdruck eines Rettungsschirms, der eine vollkommen neutrale und damit passive Notsituation suggeriert. Sie sehen, wie stark Worte und ihre Bedeutung in verschiedenen Sprachen variieren und damit etwas ganz anderes ausdrücken können? Doch was hat das alles mit Hotels zu tun? Sehr viel.

Hotels und Sprache

Unlängst in einem schönen 4-Sterne Hotel stolpere ich über dieses Schild in der Hotelbar: „Liebe Gäste! Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück – nur für den professionellen Gebrauch gedacht. Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt! Wir danken für Ihr Verständnis.“

 

Auf den ersten Blick ein sehr harmloser Aufsteller und doch hat mich der ungemütliche Nachgeschmack zum Grübeln gebracht. Sehen wir uns die Sätze und ihre Aussage also im Detail an:

Belehrung, Verwarnung, Aufforderung

„Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück“ – eine sehr starke Aussage und eine Belehrung, die ausdrückt: Wir nennen dir, lieber Gast, den Wert des Klaviers, denn du würdest ihn nicht erkennen. „Nur für den professionellen Gebrauch gedacht“ – heißt, wage es nicht, darauf zu spielen, wenn du kein „Konzertpianist“ oder von uns engagiert bist → eine eindeutige Verwarnung.

„Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt!“ – also halte lieber Gast auch deine Kinder davon fern  → eine Aufforderung. Und zum Schluss wird noch für das Verständnis gedankt. Sprachwissenschaftler sitzen jetzt schon auf der Palme: Wie kann man für etwas danken, wenn man nicht weiß, ob der andere bereit ist, dafür auch Verständnis zu zeigen. Diesen Satz lassen wir aber mal außen vor.

Würde man die ungemütliche Atmosphäre aus Belehrung, Verwarnung und Aufforderung weglassen, könnte man es in aller Kürze auch so formulieren: „Bitte nicht berühren.“ Dieser Satz wäre viel klarer, deutlicher und zugleich auch angenehmer.

Einfluss auf die Atmosphäre

Auf den ersten Blick können solche Details wie eine unwichtige Kleinigkeit erscheinen, in Wahrheit aber kann alleine dieses Schild die gesamte Atmosphäre eines Hotels widerspiegeln bzw. für den Gast transportieren.

Während meines Aufenthalts habe ich noch dutzende solcher Kleinigkeiten gefunden und im Prinzip hat man für den Gast unterbewusste „Benimmregeln“ etabliert, die eine lockere Atmosphäre steif und unentspannt werden lassen. Ich würde sogar so weit gehen und diesen unlockeren Kommunikationsstil (findet sich an vielen Stellen im Hotel wieder) als einen möglichen Grund für die geringe Frequenz in der Hotelbar zu betrachten.

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Gradonna – ein besonderer Ort

Das Gradonna in Kals war schlichtweg unglaublich, wir verbrachten hier herrliche Urlaubstage und können das Hotel sehr empfehlen, auch mit kleinen Kindern.

Architektur & Landschaft

Man muss einfach “DAS” Gradonna sagen, um der Besonderheit dieses Ortes sprachlich näherzukommen. Ja, es mag als Bauwerk enorm groß anmuten und der Gebäudekomplex ist auch riesig. Durch die Lage oberhalb von Kals wirkt das Hotel noch imposanter, Architektur und Landschaft fügen sich dennoch zu einem harmonischen Gesamtbild. Das Hotel auf über 1.300 m Höhe verfügt über 117 Zimmer, zwölf Suiten und 42 Châlets. Um diese Dimensionen schonend in die Landschaft einzugliedern, wurden die Entwürfe an die Topographie und Vegetation der Umgebung angepasst. Es ist wirklich erstaunlich wie lange das Resort dem Auge verborgen bleibt.

Der Fokus „Natur und Nachhaltigkeit“ ist im ganzen Haus spürbar, die verwendeten Materialien reichen von Fichten- und Zirbenholz über Kalser Marmor bis zu Filzstoffen aus der Region. Tradition neu interpretiert also.

Zimmer & Essen

In den Zimmern haben uns die Nischen begeistert, hier kann man herrlich verweilen und der wilden Natur zusehen – bei unserem Besuch hat es gestürmt und der Nebel legte sich wie ein Schleier über den Berg, bis man nichts mehr gesehen hat. Und dennoch war es behaglich und schön. Wir wurden mit einer Halbpension verwöhnt und seitdem gilt das Essen im Gradonna für uns als neuer Maßstab für andere Halbpensionen in Hotels. Köstliche Speisen, lustige Buffetideen, wie z.B. gesunde Snacks für Wanderungen, die man sich beim Frühstück holen kann, bleiben im Gedächtnis. Der Brotlaib, den man bei der Abreise als Geschenk mitbekommt, tut natürlich auch sein Übriges dazu. Und in diesen Minuten trage ich die Hauspatschen des Hotels und spüre schon wieder die Vorfreude aufkommen, denn bald fahren wir wieder hin.

Eltern und Kinder im Hotel

Unser kleiner Sohn hat den Aufenthalt auch sehr genossen und es ist wieder einmal ein sehr gelungenes Beispiel für ein Hotel, in dem Eltern mit ihren Kindern entspannen und sein können. Die Eltern müssen sich nicht in eine kunterbunte Kinderwelt begeben und werden vom Elterndasein aufgesaugt. Die Kinder wiederum können hier einfach Kinder sein und den Urlaub genießen. Schön ist das.

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Neulich erlebt: Mondpreise im 3-Sterne Hotel

Meine Leidenschaft für Hotels teile ich mit meiner Freundin Elisabeth. Gerne statten wir verschiedenen Hotels einen Besuch ab und genießen die Atmosphäre in den öffentlich zugänglichen Bereichen. Zuletzt stand ein bekanntes Green Hotel nahe dem Wiener Westbahnhof auf unserer Liste. Nachdem wir bereits gefrühstückt hatten, wollten wir nur Kaffee und Tee. Auf Nachfrage an der Rezeption überhaupt kein Problem, obwohl es auch ein Frühstücks-Buffet gab.

Bedienen Sie sich selbst am Buffet

Wir waren sehr angetan vom schönen Ambiente und der gemütlichen Stimmung im Hotel. Kurz die Zeit verflog und ich, hochschwanger, verspürte einen leichten Hunger. Also bestellte ich ein Stück Kuchen. Die Kellnerin bat mich, es mir selbst am Buffet zu holen. Elisabeth bestellte sich ein Glas Apfelsaft. Auch sie wurde aufgefordert, sie möge es sich selbst am Buffet holen. Kein Problem, gesagt getan. Wir kehrten wieder ganz vertieft in unsere Gespräche zurück, lobten das schöne Ambiente, den gemütlichen Vormittag und langsam machten wir uns auf zu gehen. An der Rezeption angekommen, folgte dann die Ernüchterung: Die Rezeptionistin präsentierte uns die stolze Rechnung von 16 Euro für einen Cappuccino, einen Tee, ein Stück Kuchen und ein 1/8l Apfelsaft aus der Packung. Mondpreise! Selbst im renommierten Hotel Sacher hätten wir weniger bezahlt. Und man muss dazusagen, wir waren in einem 3-Sterne Hotel in einer Seitenstrasse des Westbahnhofs – nicht die exklusivste Gegend Wiens.

4 Euro pro Position ist wirklich stolz. Auf Nachfrage, was denn so teuer gewesen wäre, antwortete die Rezeptionistin, dass wir uns selbst beim Buffet bedient hätten und sie es nicht anders verrechnen könne. Objektiv betrachtet völlig korrekt. Allerdings hätten wir uns nichts am Buffet genommen, wären wir nicht dazu aufgefordert worden.

Kommunikationsprobleme

Kommunikationsprobleme auf allen Seiten. Die Kellnerinnen hatten nicht verstanden was wir wollten. Eine Kommunikation zwischen ihnen und der Rezeption war auch vollkommen schief gegangen. Zugegeben, eine unglückliche Situation für alle Beteiligten. Seitens der Rezeptionistinnen wurde jedoch kein Rettungsversuch unternommen, obwohl sie uns ja eine Konsumation außerhalb des Buffet-Betriebs zugesichert hatten.

Was bleibt ist der fahle Beigeschmack einen echt schlechten Deal gemacht zu haben. Zuvor hatte ich noch ein Bild des Hotels auf Instagram gepostet, beim Verlassen wollte ich es schon wieder löschen bzw. schreiben: Never again.

In solchen Momenten liegt der Finger ganz schnell auf den Tasten, gerade wenn man sich über den Tisch gezogen fühlt. Die schlechte Laune ist zwar schnell verflogen, aber wenn ich ehrlich bin habe ich die Geschichte keine 24 Stunden später schon über sieben Personen erzählt und sie wird in mein Repertoire von Hotelgeschichten für immer ihren Eingang finden.

Die nächste Geschichte steht schon in der Pipeline und folgt am 1. Juni 2017.

Eine schöne Zeit inzwischen,

Barbara Guger

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Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

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Serie: Social Media 1 x 1 | 7 Gründe für einen Hotelblog

Ein Hotelblog ist Arbeit.

Ein Hotelblog generiert Aufmerksamkeit.

Google liebt Hotelblogs.

Gäste lieben Neuigkeiten und persönliche Informationen.

 

Aber was bringen Hotelblogs eigentlich im Detail? Hier sind sieben gute Gründe für einen Hotelblog zusammengestellt:

  1. Google liebt frische Inhalte – verbessertes SEO (Search Engine Marketing) – Nichts liebt Google mehr als neue Informationen, wenn dieser Inhalt noch unique ist – das heißt von keinen anderen Suchergebnissen überlagert – dann hat der Hotelblog schon gewonnen. Google wird Ihre Seite öfter besuchen und Sie werden höher gereiht. Aber nicht vergessen, man sollte möglichst regelmäßig posten. Ich rate immer zu mindestens einem Eintrag pro Woche. Stellen Sie sich einen Media Plan für ein Jahr auf. Mit guter Planung können auch verkaufsfördernde Packages für Valentinstag, Muttertag und Vatertag vorbereitet werden.
  2. Inhalte für Social Media – Es kann mitunter schwer sein, ständig neuen Content für die Social-Media-Kanäle zu finden, aber mit einem Hotelblog hat man immer etwas zu berichten. Dabei sollten alle Kanäle miteingebunden werden: Facebook, Pinterest, Instagram, Twitter, …
    Übrigens, erfolgreiche Blogbeiträge aus der Vergangenheit lassen sich auch immer wieder aufs Neue teilen.
  3. Längere Verweildauer auf der Homepage – Potenzielle Gäste bleiben länger auf der Hotelwebsite, wenn es interessanten, außergewöhnlichen Content zu lesen gibt.
  4. Durch den Blog wird man als lokaler Experte wahrgenommen – Insiderinformation zählt, Gäste möchten nicht mehr als Touristen wahrgenommen werden, sondern auch am Reiseort wie Locals unterwegs sein. Nützen Sie Ihren Expertenstatus in der Region und plaudern Sie aus dem Nähkästchen.
  5. Lebendigkeit des Hotels zeigen – Gäste schätzen stetige Verbesserungen im Hotel. Zeigen Sie Ihre neuen Zimmer, Ihre neuen Mitarbeiter, Ihre grünen Aktivitäten oder Ihren blühenden Garten. Der Hotelblog ist die ideale Plattform, um über Events zu berichten und spezielle Angebote zu bewerben. Versuchen Sie die Gäste zum Gespräch zu bewegen. Kommentare sind wichtig für die Relevanz einer Homepage.
  6. Gästebindung und Neukundengewinnung – Ein Blog ist ein Instrument zur Gästebindung und Neukundengewinnung.
  7. Sprechen Sie die Gefühlswelt Ihrer Gäste an – schreiben Sie persönlich und zeigen Sie, wer Sie sind und wie man sich als Gast in Ihrem Hotel fühlen wird/kann.

 

Nächste Woche geht es weiter mit Infos zu Instagram.

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Serie: Social Media 1 x1 | Customer Journey und Social Media

Was bringen Social Media Kanäle für Hotels?

So einfach die Frage klingt, so aufwendig ist die Antwort. Es gibt nicht den Social Media Kanal, sondern man muss von Kanal zu Kanal unterscheiden. Sehen wir uns zunächst die Customer Journey an, die ein zukünftiger Hotelgast im World Wide Web unternimmt. Denn je nach Ausgangspunkt, ist ein anderes Medium wichtig:

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Grob skizziert könnte die Customer Journey im Tourismus so aussehen. Über Instagram, Pinterest und Facebook sammelt man erste Reiseinspirationen: Was könnte ich unternehmen, wohin will ich reisen … uiii, dahin will ich ja auch.

Kopf und dann Google

Jede Reise beginnt zunächst im Kopf und dann mit Google, hier wird nach Destination oder Übernachtungsmöglichkeit gegoogelt.

Bei den Resultaten auf Google wird man ziemlich sicher von OTA’s (Online Travel Agencies) z.B. Booking, Hotels.com, Expedia, Trivago und so weiter empfangen. Bevor jedoch gebucht wird, muss die Entscheidung abgesichert und (nochmals) verglichen werden. Man will ja schließlich eine Garantie für seinen Urlaub haben: So vergleicht man noch eben die Hotelwebsite, TripAdvisor und/oder HolidayCheck. Die Bewertungen auf den Buchungsplattformen verstehen sich von selbst. Statistiken zeigen, dass für diese Customer Journey im Durchschnitt bis zu neun Stunden für die Buchung aufgewendet und dabei über 30 Suchanfragen in Google geklopft werden.

Vom Konsumenten zum Produzenten

Am Reiseziel angekommen, ändert sich dann die Rolle des Gastes (im Internet): Er wird vom Konsumenten zum Produzenten. Zwar konsumiert er nach wie vor Online-Tipps von anderen Reisenden über Google Destinations, Tripwolf, Hotelblogs, Google Maps und TripAdvisor. Doch plötzlich produziert er auch neuen Content über Instagram, Facebook und Twitter. Hier heißt es für Hotels, die Marketingmöglichkeiten, die sich daraus ergeben auszuschöpfen und davon zu profitieren.

Zurück zu Hause, werden wiederum Bewertungen auf TripAdvisor, Booking & co. verfasst sowie Bilder mit Freunden und Familie geteilt – hier befinden wir uns plötzlich wieder am Anfang der Customer Journey, die nächsten Reiselustigen werden inspiriert, frei nach dem Motto: uiii, da will ich ja auch noch hin. Sie sehen also das Potenzial, das in einer bewussten Steuerung der Social Media Kanäle liegt?

 

Im nächsten Beitrag sehen wir uns genauer an, warum Hotels auch eigene Blogs betreiben sollten.

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GASTSERIE VON NINA HINTRINGER: Hotelcharakter

Heben Sie hervor, was Ihr Hotel von anderen unterscheidet

Denken Sie einmal aus Sicht Ihrer Kunden über einen typischen Buchungsvorgang nach. Nach einer Studie von Google beginnen heutzutage 72% aller Kaufentscheidungen am mobilen Endgerät, also auf dem Smartphone oder dem Tablet. In der Regel steht die Wunschdestination fest und man sucht nach einem Hotel. Google und Co. leiten einen schnell zu einschlägigen Vergleichsportalen weiter und dort scannt man die Angebote. Die Aufmerksamkeit, die ein Kunde einem einzelnen Angebot hier schenkt ist sehr gering. Das erste Bild (denn Texte erhalten weniger Aufmerksamkeit) muss also in gewisser Weise bereits überzeugen. Dann klickt der Kunde auf Ihren Eintrag und will sich ein Bild über das Angebot machen. Wie trifft er seine Entscheidung?

An erster Stelle werden die meisten nun den Preis nennen. Das stimmt mit Sicherheit für eine gewisse Klientel, bis auch diese leidlich erkennen wird, dass man für kaum Geld auch kaum Service bekommt. Wer einmal auf einer miserablen Matratze oder im abgewohnten Zimmer schlafen musste, wird beim nächsten Mal hoffentlich daraus gelernt haben.

Dann aber gibt es die wohl aus Betreibersicht wesentlich lukrativere Klientel, die über das nötige Kapital verfügt und sich einfach nur ein paar Tage lang wohlfühlen will. In der heutigen Zeit tendiert man dazu, kürzer aber intensiver zu urlauben, daher ist der Preis nicht wirklich das ausschlaggebende Kriterium.

Der Hotelcharakter entscheidet

Was kann aber dann dazu führen, dass ein Kunde ein Hotel einem anderen vorzieht? Wenn man einige Zeit darüber nachdenkt, wird man erkennen, dass der Charakter eines Hauses den Ausschlag gibt. Was sind die Besonderheiten, die ein Hotel ausmachen? Was sind die Eigenheiten und Spezialitäten? Was macht Sie unverkennbar und unvergleichlich? Das sind die Punkte die Sie hervorheben sollten und diese Punkte müssen mit jedem Bestandteil der Kommunikation zum Kunden transportiert werden. Großunternehmen nennen dies „Corporate Communication“, dabei wird definiert, wie und was an den Kunden kommuniziert wird. Was macht das Unternehmen aus und was will es darstellen? Genau dies muss herausgearbeitet und dargestellt werden.

Einige Beispiele dazu: in einer touristischen Hochburg ein Haus mit einem großen, liebevoll gepflegten Garten zu betreiben kann ausreichen, um sich als Gartenhotel einer speziellen Klientel zu präsentieren, die diesen Luxus zu Hause eventuell nicht in dieser Form hat und diesen daher hier in vollen Zügen geniessen möchte. Ein Outdoorpool, schattige und sonnige Plätze zur Erholung, ein Café, was braucht es mehr, um die Natur zu genießen?

Ein anderes Konzept: Luxus bereits beim ersten Schritt ins Hotel vermitteln. Hier wird sich gekümmert, man kann einmal alles abgeben, muss sich um nichts umsehen. Wohin man auch geht, man kann sich verwöhnen lassen. Überall begleitet vom Lichtkonzept, in welchem sich das Logo des Hotels wieder findet – Branding auf höchstem Niveau. Wenn Sie zusätzliche Angebot bieten, wie zB eine Vinothek oder ein Geschäft, wie zB einen im Hotel befindlichen Trachtenladen, dann präsentieren Sie diese Besonderheiten, dadurch wecken Sie Aufmerksamkeit und heben sich von der Konkurrenz ab.

Den Charakter Ihres Hauses gilt es nun in Bildern einzufangen. Der Kunde will wissen worauf er sich einlässt und er kann am einfachsten ein Gefühl dafür bekommen worin er investiert, wenn er sich einen bildlichen Eindruck vom Angebot verschaffen kann. Daher werden die Bilder auf Hotel-Webseiten und Portalen auch überdurchschnittlich oft betrachtet.

Den Hotelcharakter einfangen

Diese Bilder müssen das Konzept und den Charakter des Hotels transportieren. Sie müssen zeigen was den Kunden erwartet, was möglich ist, auch wenn er das gesamte Angebot während seines Aufenthalts gar nicht nutzen wird können. Aber so bleibt immer noch etwas offen, etwas das beim nächsten Besuch erlebt werden kann. Und schon haben wir ihn, den Stammkunden, der einmal überzeugt und begierig danach ist, das bisher noch nicht Ausprobierte und Erlebte dann beim nächsten Besuch zu geniessen oder aber einfach wie beim letzten Mal zu entspannen.


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

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Gastserie von Nina Hintringer: Hotelfotografie – Genusswelt

Genusswelt:  Food- & Wellness Fotografie für die Hotellerie

In einer immer schnelllebigeren Zeit spielt Genuss und Wellness eine immer grössere Rolle. Gerade deshalb ist es auch besonders wichtig, tolles Essen kunstvoll in Szene zu setzen, damit dem potentiellen Gast bereits beim Stöbern auf der Webseite das Wasser im Mund zusammenläuft. Der Gast soll bereits beim Anblick der ersten Bilder im Katalog oder auf der Webseite das grosse Bedürfnis verspüren, die vom Sternekoch meisterhaft angerichteten Speisen unbedingt geniessen zu wollen.

Frisch, saftig, fruchtig und knackig sprechen unseren Magen an

Frisch, saftig, fruchtig und knackig sollen die Gerichte aussehen und unserer Meinung nach darf es sowohl etwas Saisonales, Regionales, Traditionelles als auch Besonderes sein. Lassen sie dem Koch freien Lauf und zeigen Sie Speisen, die zu Ihrem Hotelstil und Ambiente passen. Eine geschmackvoll angerichtete Brettljause passt wunderbar zu einem Hotel mit viel Holzflair, so wie luxuriöse Feinschmeckermenüs, deren Präsentationen an Kunstwerke erinnern, perfekt zu erstklassigen Sternenhäusern passen. Aber selbstverständlich schliesst das eine das andere nicht aus, auf das Anrichten und das Inszenieren kommt es an, denn selbst eine einfache Gemüselasagne kann dermassen genussvoll angerichtet werden, dass einem bereits beim Ansehen der Bilder der Magen zu knurren beginnt.

Das Auge isst mit

Wie schon ein Sprichwort sagt „Das Auge isst mit“, ist es gerade auch in der Hotellerie besonders wichtig, die ausgezeichneten und extravaganten Köstlichkeiten angemessen zu fotografieren, um die Spezialitäten des jeweiligen Hauses in den unterschiedlichen Marketingkanälen präsentieren zu können.

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Wellness ist mehr als eine Sauna, zeigen Sie die Genusswelt drumherum

Besonders in der modernen Hotellerie werden Wellnessbereiche immer aufwändiger geplant und umgesetzt. Eine einfache Sauna und ein Dampfbad reichen schon lange nicht mehr aus, um den Gast zu begeistern. Extravagante Umsetzungen, raffinierte Lösungen und architektonische Highlights sind heute gefragt. Dafür werden hohe Summen investiert und auch die laufenden Kosten dieser Anlagen sind durchaus nennenswert. Umso wichtiger ist es, dass diese Anlagen nicht nur indirekt durch Kundenzufriedenheit, sondern auch direkt zu Mehreinnahmen führen. Wird ein Wellnessbereich mit seinen Zusatzangeboten wie Massagen, Kosmetik und Co. ansprechend beworben, kann dies zu genau diesen nennenswerten Mehreinnahme führen.

Daher ist es wichtig, Wellnessbereiche sowie das gesamte Drumherum – inklusive der verwendeten, hochwertigen Produkte für Masken, Hot-Stone-Massagen, etc. – zu präsentieren. Man muss sich bereits beim Anblick richtig wohl fühlen, Vertrauen aufbauen und die Entspannung und Ruhe förmlich spüren können. Auch hier muss man das Bedürfnis des Kunden wecken, sich eine besondere Behandlung zu gönnen. Je mehr Kunden Sie überzeugen, umso schneller amortisieren sich die Investitionskosten.

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Nächste Woche geht es weiter – Hotelfotografie: „Zeigen Sie Charakter“: Eigenheiten/Spezialitäten/Konzepte in Szene setzen


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

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Gastartikel von Nina Hintringer: Hotelfotografie & Details

Versetzen Sie sich einmal in Ihre Kunden – was bleibt einem Besucher Ihres Hotels in Erinnerung? Was hinterlässt am Ende den bleibenden Eindruck? Was bringt ihn dazu wieder zu Ihnen zu kommen und nicht ein anderes Hotel zu buchen?

Es werden am Ende die Details sein, die den Unterschied machen, die zwei ansonsten eventuell aufgrund der Ausstattung vergleichbare Hotels auf einmal vollkommen unterschiedlich wirken lassen. Hier zeigt sich der Charakter des Hoteliers, das Herzblut, die Liebe zum Beruf und eben zum Detail.

Zeigen Sie Liebe zum Detail

Details machen den Unterschied, denn hier zeigt sich Sorgfalt, Stil und perfekte Gestaltung

©Nina Hintringer

Ein gewisser Komfort und Luxus wird je nach Hotelkategorie natürlich bereits vorausgesetzt, hier ist man also prinzipiell sehr vergleichbar. Der Charakter eines Hauses ergibt sich aber nicht aus der Erfüllung von Vorgaben, um eine gewisse Kategorisierung zu erreichen, sondern aus der Art und Weise der Umsetzung, der eigenen Interpretation, der Geschichte des Hauses, der Entstehung des Baus, der Verwendung von speziellen Materialien und den Herausforderungen, die sich durch laufende Adaptionen ergeben.

Wie man Emotionen weckt

Vorgaben und eine Standardumsetzung wecken keine Emotionen beim Kunden. Intelligente Umsetzungen, clevere Lösungen und liebevolle Details allerdings schon. Der erste Kontakt mit Rezeption oder Hotelpage, der erste Eindruck beim Betreten des Hauses, der Weg zum eigentlichen Zimmer – all diese Punkte sind extrem wichtig. Das Sprichwort „ You never get a second chance to make the first Impression” stimmt einfach auch gerade in dieser Branche! Zimmer in unterschiedlichen Stilen und dennoch charakteristisch für die jeweilige Gegend sorgen für eine gewisse Abwechslung und immer wieder neue Aha-Erlebnisse der Gäste. In allgemeinen Bereichen wie der Lounge, dem Restaurant aber auch dem Wellness-Bereich ziehen Sie Ihr Thema und ihre Materialien dann konsequent durch und sorgen so vom ersten bis zum letzten Moment für ein einheitliches Feeling.

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Die Vorteile von professioneller Hotelfotografie

Wie transportieren Sie nun all diese Mühe, die Sie im Vorfeld investiert haben, an potentielle Kunden, die Ihr Haus noch nicht persönlich kennen? Genau diese Möglichkeit bietet professionelle Hotelfotografie – Sie wecken Emotionen, zeigen die Besonderheiten, eben die liebevollen Details, das Einzigartige Ihres Hauses. Bilder sollten generell ein wesentlicher Bestandteil aller Ihrer Kommunikationsmedien sein, denn Bilder schaffen es Bedürfnisse zu wecken! Die meisten Kunden buchen heute aufgrund eines gewonnenen Eindrucks im Katalog, Prospekt oder auf einer Webseite. Dieser Eindruck muss einzigartig sein und Sie und Ihr Angebot hervorheben. Die Kunden müssen sich danach sehnen, endlich einen Urlaub bei Ihnen erleben zu dürfen – werden die gesetzten Erwartungen dann noch erfüllt und schaffen Sie es Ihre Gäste dort und da noch positiv zu überraschen, so ist dies der beste Grundstein für zufriedene Stammkunden.

Nächste Woche geht es weiter –  Hotelfotografie: „Genusswelt“ – Food-Fotografie für Hotellerie und Wellness-Bereiche


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

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Veranstaltungstipp: Trends im Hoteldesign – 28. April 2016 in Oberschleißheim

Ich bin schon angemeldet, kommen Sie auch?

ACHTUNG NUR NOCH RESTPLÄTZE VERFÜGBAR!

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Fachsymposium Trends im Hoteldesign

28. April 2016, 12.00 – 17.00 Uhr im Hotelkompetenzzentrum, Oberschleißheim bei München

Reich der Möglichkeiten

Die Vielfalt der Hotelprodukte auf dem Markt wird immer größer: Neue Marken sprießen wie Pilze aus dem Boden – die bestehenden schärfen ihr Profil. Neben Philosophie und Service ist es vor allem das Design, mit dem sich die verschiedenen Häuser ihr Alleinstellungsmerkmal schaffen wollen. So ist es nicht verwunderlich, dass es in punkto Gestaltung eigentlich nichts mehr gibt, das es nicht gibt. Und so unterschiedlich wie das Design sind auch die Macher, die dahinter stehen. Immer wieder schaffen sie neue Erlebniswelten, indem sie die Philosophie der Marke in gebauten und gestalteten Raum übersetzen.

Peter Joehnk von JOI-Design erklärt anhand zahlreicher Beispiele u.a. dem Reichshof Hamburg CURIO by Hilton, was es mit dem Begriff “Hotel Couture” auf sich hat.
Andrea Kraft-Hammerschall vom Designbüro DREIMETA nimmt Sie mit auf eine virtuelle Reise durch die Superbuden und 25hours Hotels in Hamburg, Wien und München.
Markus Lehnert von Marriott International gibt einen Überblick über die Entwicklung verschiedener Hotelmarken der Marriott-Hotelgruppe von Budget bis Luxus.
An der späteren Diskussionsrunde nehmen Peter Joehnk (JOI-Design), Andrea Kraft-Hammerschall (DREIMETA), Markus Lehnert (Marriott International), Reinhold Weise (Arabella Hospitality), Hans-Peter Hermann (Invesco Real Estate) und Michael Kleber (emco Bad) teil.” Quelle: Hotelbau

 

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Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Eine spannende Buchpräsentation steht bevor, das Zukunftsinstitut Österreich und der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer präsentieren das neue Buch: Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel.

Anmeldung bis heute möglich:

“Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Donnerstag, 31.3.2016 WKO Sky Lounge
Wiedner Hauptstraße 63 | 1045 Wien Einlass 18:00 Uhr | Beginn 19:00 Uhr

Eröffnung Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich
LAbg. Siegfried Egger, Obmann Fachverband Hotellerie Statements Partner der Service- und Partnerplattform „Hotel der Zukunft“ Key Note der Autoren Harry Gatterer und Christiane Varga, Zukunftsinstitut Österreich Moderation Matthias Koch, Geschäftsführer Fachverband Hotelleriemehr erfahren

Inhaltsangabe: Das empathische Hotel:

In Zukunft geht es immer mehr darum, vermeintliche Paradoxien zusammenzudenken: Das Streben nach Individualität und Gemeinschaft. Das Verlangen nach Abgrenzung und Zusammengehörigkeit. Nach Neuem in der Nähe und Bekanntem in der Ferne. Das erfordert mehr denn je die Fähigkeit und Bereitschaft, die Gedanken und Motive meines Gegenübers zu erkennen und zu verstehen. Es erfordert Empathie.

Was bedeutet das für die Hotellerie? Eine nie dagewesene Chance, neue Spielarten von Begegnung in der multi-mobilen Optionswelt unserer Zeit zu schaffen und so das anspruchsvolle Reisepublikum zu begeistern, zu überraschen, ja vielleicht sogar zu rühren. Mit einem empathischen Hotel.” Unter folgendem Link finden Sie einen Download der Broschüre: www.hotelderzukunft.at.

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10 Resultate meiner Forschung: Gästeerwartungen (10)

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Woher weht der Wind?

Zum Schluss noch eines meiner Lieblingsthemen: Die Gästeerwartungen. Nichts, aber auch absolut nichts beeinflusst den Erfolg eines Aufenthalts so stark wie die Gästeerwartungen.

Deswegen muss man mit ihnen ganz vorsichtig umgehen und sie gekonnt steuern.

Gästeerwartungen und Überraschungen

Erwartungen befinden sich während des Hotelaufenthalts in einem Spannungsfeld aus Nichtbestätigung und Bestätigung. Werden die Erwartungen nicht bestätigt, führt das zu Unzufriedenheit. Falls Erwartungen erfüllt oder übertroffen werden, stellt sich Gästezufriedenheit ein, wobei ein positiver Überraschungseffekt, quasi das Übertreffen der Erwartungen, sich besonders positiv auf die Zufriedenheit auswirkt. Allerdings geht dieser positive Überraschungseffekt bei einer nachfolgenden Übernachtung in die „Standarderwartungen“ über und wird egalisiert. Aus diesem Grund ist es für Sie besonders wichtig, die Erwartungshaltung so akkurat wie möglich zu steuern und durch Produktinnovation die Gäste so zu überraschen, dass Zufriedenheit garantiert werden kann.

Gehen Sie auf TripAdvisor und lesen Sie Ihre Hotelbewertungen genau – wo liegen Bewertungen vor, die auf nichterfüllten Erwartungen beruhen?

Ich hoffe Sie konnten aus dieser Serie einiges mitnehmen.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Erfüllung Ihre Ziele. Als Hotelberaterin (fein.gestalten) bin ich spezialisiert auf Gästeerwartungen, Unterstützung bei Umbauarbeiten und Hotelpositionierungen.

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10 Resultate meiner Forschung: Schaufenster ins Ferienglück (9)

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Ist es der richtige Ort für uns?

Sicherheit ist das oberste Gebot für einen gelungenen Urlaub. Und zwar die Sicherheit, schöne Tage zu verbringen, sich zu erholen und zu entspannen. Man möchte zufrieden sein mit der Hotelauswahl und um diese Sicherheit zu steigern, recherchiert man vorab die Homepage und Bewertungsportale (TripAdvisor, HolidayCheck etc.).

Gestaltete Schaufenster

Bilder im Internet oder in Prospekten können als „gestaltete Schaufenster“ des Hotels verstanden und gezielt eingesetzt werden. Durch diese nach außen kommunizierten „Schaufenster“ist es Gästen möglich, zu überprüfen, ob ihnen das Hotel zusagt und ihre Lebenswelten transportiert.

Und noch ein Punkt: Bei Online-Marketing ist man schnell verleitet, alles ein bisschen schöner zu machen, als es in Wirklichkeit ist. Diese Strategie kann schnell nach hinten losgehen, es gilt, lieber mit Maß und Ziel. Denn Gäste werden meist dann enttäuscht, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Und hier leite ich gleich weiter zum letzten und wichtigsten Punkt…

Gästeerwartungen, mehr darüber gibt es im letzten Teil der Serie am 19. Dezember 2015.

Schöne Grüße,

Barbara Guger

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10 Resultate meiner Forschung: Love-Tender-Care (8)

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Wer kümmert sich um die Gäste?

Gehen wir zurück zum Beginn dieser Reise, das Hotel wird als Person wahrgenommen. Es wird mit einer Eltern-Kind-Beziehung gleichgesetzt, der Gast fühlt sich als „Kind“, dem Gutes getan werden soll. Nicht nur Mitarbeiter/innen vermitteln eine Willkommensbotschaft an Gäste, auch die scheinbar „tote“ Materie kann einiges bewirken. „Dieses ganze Haus ist durchflutet mit positiver Energie, also es ist wahrscheinlich auch durch die Helligkeit, aber ich glaube, das machen einfach die Leute aus, die da arbeiten.

Griffig dargestellt: Sie stellen eine Vase frischer Blumen auf den Tisch. Frische Blumen zeigen implizit: „Komm rein, fühl dich wohl, sei willkommen.“

Weiße schöne Wände ohne Kratzer zeigen einen einwandfrei, gepflegten Zustand des Hauses. Im Gegensatz zu abgeschlagenen Wänden mit schwarzen Kratzern, die im schlimmsten Fall die „Verlotterung“ schon beim Eingang präsentieren.

Hochwertige Materialien transportieren nicht nur Qualität, sondern sprechen indirekt zu den Gästen: „Du bist uns wichtig, wir wollen dir etwas Gutes und Hochwertiges bieten.“ Nach dem Motto: Love-Tender-Care.

Apropos zu diesem Thema gab es auf RosaPfeffer schon eine Serie: Love-Tender-Care weiterlesen

Um das Schaufenster ins Urlaubsglück geht es im nächsten Beitrag, dieser geht am 15. Dezember 2015 online.

Viel Glück bei der Geschenksauswahl,

Barbara Guger

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ÖGZ: Das Hotel als Person

Mein Dissertation “Die Rolle der Environmental Dimensions im Hotelservicescape” wird in der aktuellen ÖGZ vorgestellt. Vielen Dank an Susanne Mitterbauer und Thomas Vierich.

Das Verhältnis zwischen Gast und Herberge als Thema einer Dissertation bringt einige unerwartete Details  

 

Text: Susanne Mitterbauer

Auf den ersten Blick klingt der Titel absurd. Bei näherem Zuhören verwenden Gäste allerdings oft Formulierungen wie: „Das Hotel ist lebendig, es ist nett, es ist schizophren.“ In der Soziologie spricht man von Anthropomorphismus, also der Vermenschlichung von toter Materie. Was hier überaus wissenschaftlich klingt, sollte aber beachtet und bei Marketingaktivitäten im Kopf behalten werden. „Nichts, aber auch absolut nichts beeinflusst den Erfolg eines Aufenthaltes so stark wie die Gästeerwartungen“, schreibt Barbara Guger in ihrer Dissertation „Die Rolle von Enviromental Dimensions im Hotelservicescape“. Deshalb muss mit ihnen ganz vorsichtig umgegangen werden. Werden die Erwartungen nicht bestätigt, mündet das sofort in Unzufriedenheit. Werden die Erwartungen getroffen oder sogar übertroffen, mündet das bald in eine „Standarderwartung“ und wird egalisiert.weiterlesen

 

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10 Resultate meiner Forschung: Einblicke & Ausblicke (7)

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Einblicke und Ausblicke oder die Neugierde der Gäste stillen.

Aus- und Einblicke sind für Gäste auf Reisen besonders wichtig, sie möchten in die Lebenswelten der Bereisten eindringen.

Was würde sich dafür besser eignen als Ausblickspunkte wie Dachterrassen, Balkone und großzügige Glasfronten.

In meiner Studie wurde der Balkon als Highlight des Hotelzimmers verstanden.Einerseits gewährt der Balkon Ausblicke in die Landschaft, das vermittelt ein Gefühl der Überschaubarkeit und Freiheit, man fühlt sich im Einklang mit seiner Umgebung. Andererseits erhält der Gast  Einblicke in das Treiben der Menschen.

Hatten Sie schon mal ein Zimmer ohne Fenster? Nichts ist befremdlicher, oder? Ich freue mich über einen Kommentar.

Um Love-Tender-Care geht es im nächsten Beitrag, dieser geht am 9. Dezember 2015 online.

Einen schönen Advent,

Barbara Guger

 

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10 Resultate meiner Forschung: Komfort wie zu Hause (6)

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Gäste vergleichen das Hotel mit ihrem eigenen Wohnkomfort.

Gäste vergleichen das Hotel gerne mit eigenen Erfahrungen, dem Komfort wie Zuhause. Allen voran mit Aufenthalten in anderen Hotels. Ich persönlich finde es allerdings spannender, dass Gäste das Hotel auch mit den eigenen vier Wänden vergleichen. Nach dem Motto: „Wir möchten uns so wenig wie möglich verschlechtern, verglichen mit unserem Privatzuhaus und dem Standard des Hotels.

Diese Vergleiche dienen als Referenz dafür, was ein Hotel bieten und welchen Mindeststandard es erfüllen sollte.

Blättern Sie in Wohnzeitschriften, informieren Sie sich darüber, wie derzeit gewohnt wird, welcher Lifestyle wird gelebt? Lässt sich daraus etwas auf Ihr Hotel übertragen? Selbstverständlich muss es zum Hotelkonzept passen. Harmonie ist wichtiger als kurzlebige Trends, aber z.B. können Feuerschalen in einem alpinen Winterhotel gerne öfters Einzug halten.

Schöne Novembertage,

Barbara Guger

PS: Ausblicke und Einblicke sind die Themen am 5. Dezember 2015. Bleiben Sie dran!

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10 Resultate meiner Forschung: Öffentliche Räume (5)

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Muss der Gast im Zimmer bleiben?

Wo können Gäste ihre Zeit im Hotel verbringen? Wahrscheinlich im Zimmer, in der Lobby, im Spa, im Restaurant, im Seminarraum, im Gym etc.
Die Interviews haben gezeigt, dass Gäste gerne öffentliche Räume in Hotels nützen, um ihre Zeit zu verbringen. Ob in Gemeinschaft mit anderen Gästen oder lieber ganz alleine, Rückzugsräume außerhalb des eigenen Zimmers sind das Thema unserer Zeit und tragen zum Luxusempfinden der Gäste bei. Die Privatheit wird quasi zum Sehnsuchtsort:„Man hat das Gefühl, man ist ganz privat.“

Man hat das Gefühl, man ist ganz privat

Dieser Trend lässt sich sehr gut an der Nachfrage nach Minihäuschen in Form von Châlets, Hütten, Bungalows etc. erkennen.

Das Spiel aus Gemeinschaft und Privatheit lässt tausende Möglichkeiten für öffentliche Räume in Hotels entstehen. Beispiele sind etwa: Ein Garten mit kleinen Nischen und Sitzgelegenheiten, ein kleines Hotelkino, ein Leseraum, ein Yogaraum, eine Bibliothek, eine Küche, ein Bastelraum, eine Werkstätte etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Haben Sie noch weitere Ideen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Barbara Guger

PS: Im nächsten Beitrag dreht sich alles um den Komfort, am 25. November 2015 geht es weiter.

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10 Resultate meiner Forschung: Das Badezimmer (4)

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Das Herzstück jedes Zimmers: das Badezimmer

Das Badezimmer wird immer separat beschrieben, es ist zwar Teil des Zimmers, erhält jedoch eine besonders große Aufmerksamkeit.

In keinem anderen Raum bzw. Kontext werden die Ansprüche so dezidiert und explizit ausgesprochen. Hygiene hat oberste Priorität!

Weitere, viel beachtete Faktoren sind

  • Eine zeitgemäße Ausstattung – egal wie sauber das Badezimmer geputzt wurde, in die Jahre gekommene Bäder werden als unhygienisch wahrgenommen / oder: mit Schmutz gleichgesetzt. Empfehlenswert ist die Badezimmereinrichtung so zeitlos wie möglich zu halten oder öfters in die Tasche zu greifen und zu renovieren.
  • Genügend Ablageflächen für die mitgebrachten Utensilien und Handtücher. Dieses Thema ist ein Dauerbrenner, denn die Ablageflächen reichen fast nie aus.
  • Frischluftzufuhr – ist fast in keinem Hotel zu finden, aber durchaus sehr beliebt bei Gästen. Ein Badezimmer mit Fenster ist ein wahrer Pluspunkt.
  • Ausreichende Größe – im Bad möchte man gerne zu zweit Platz finden.
  • Materialauswahl hier ist eine klare Tendenz zu hochwertigen Materialen erkennbar.

Lieber alleine im Zimmer oder doch unter anderen Gästen sein? Am 19. November erfahren Sie mehr über öffentliche Räume in Hotels.

Bis dahin eine schöne Zeit,

Barbara Guger

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelarchitektur, Hotelmarketing

10 Resultate meiner Forschung: Der Hotelboden (2)

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Der erste Augenblick entscheidet.

Der erste Eindruck ist der Wichtigste, bei Menschen passiert das meinst während der Begrüßung, oft während des Handschlages.
Der erste Kontakt zwischen Gast und Hotel(persönlichkeit) findet beim Betreten des Gebäudes statt.

Gästefuß trifft auf Hotelboden

Dieser Boden verrät Ihren Gästen weit mehr als Sie ahnen. Hier zeigt sich die Lebenswelt, in die der Gast eintaucht. Sie erkennen unbewusst sofort, in welchem Typ Hotel Sie sich befinden: 4-Sterne, Alternativ, Modern, Konservativ, Naturnahe, Neureich etc.
In der Soziologie ist das Thema bekannt unter dem Terminus „Soziale Oberflächen“. Diese sozialen Oberflächen ändern sich ebenso wie die Mode, wenn auch langsamer. Aufgrund der Wirtschaftskrise befinden wir uns in einem natürlichen, stark haptischen Zeitalter. Kurz gesagt, Holz ist das Maß aller Dinge, glatte Oberflächen sind meist verpönt. Denn Glas und Marmor erinnern zu sehr an jene Banken, denen im Moment weniger vertraut wird.

Parallel dazu erfahren auch Teppiche eine starke Ablehnung, hier hat vor allem Hygiene oberste Priorität. Es gibt Gäste, die den gesamten Teppichboden in ihren Zimmern mit Handtüchern auslegen, um eine Berührung tunlichst zu vermeiden…

 

Weiter geht es mit der Hotelgröße am 2. November 2015.

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing

Serie: Hotel & Karma | Macht Bio böse?

Hotel und Karma - RosaPfeffer33. Artikel, „Werden wir durch den Konsum von Bio böse?“, gesehen in “die Presse

Die Presse: „Wer grüne Produkte kauft, fühlt sich schnell besser. Damit steigt aber auch die Gefahr, dass man anderswo schlechter handelt, warnen Ökonomen. Konsumenten, die bevorzugt ökologische Produkte kaufen, handeln dabei nur manchmal aus unerschütterlichen moralischen Grundsätzen heraus. Biolebensmittel mögen der Umwelt und vielleicht auch der Gesundheit des Menschen zuträglich sein. Entscheidend für ihren Erfolg ist aber etwas anderes: Wer Bio kauft, fühlt sich einfach besser – und genau hier liegt die Gefahr, warnen die Forscher. Denn wer sich zu gut fühlt, läuft schnell Gefahr, schlechter zu handeln.

Grün & Status

Grüne Produkte verleihen Ansehen und Status, dass ist wohl die wahre Erfolgsstory hinter der grünen Welle. Wie könnte man sonst die vielen SUV Fahrer und Biokäufer erklären.

Aber das ist nicht das eigentliche Thema, sondern durch den grünen Einkauf erhöht man quasi das eigene Karma und dann kann man in anderen Bereichen schon mal großzügiger sein.

An einem Ende gut gelebt, am anderen Ende großzügiger ausgelegt

Bei amerikanischen Studien hat sich gezeigt, dass Bio-Einkäufer großzügiger geschummelt hätten und den ethischen Kodex weiter ausgelegt haben als Otto-Normal-Verbraucher. Dieses Phenomen ist auch bekannt unter dem Namen Moral Licensing. Moral Licsening besagt, dass Menschen, die in einem Lebensbereich Gutes tun, in anderen Bereichen weniger strenge Maßstäbe an sich anlegen.

Erklärt wird Moral Licsening gerne mit einem gedanklichen Konto, wenn man etwas Gutes tut wie Bio zu kaufen, erhält man etwas auf der Haben-Seite. So kann man dann auch ganz relaxed – ohne schlechtes Gewissen – in die Südsee fliegen.

Uff, also bedauerlicherweise muss ich sagen, auf mich trifft es zu. Ich fahre in Wien fast nie mit dem Auto = viel gutes Karma, dadurch legitimiere ich meine Fernreisen…

Geht es Ihnen auch so? Hinterlassen Sie Kommentar, wie Ihre Bilanz aussieht.

 

 

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing

Serie: Hotel & Karma | Hitlers Pullover

Hotel und Karma - RosaPfeffer2

2. Artikel: „Hitlers Pullover“, gesehen im Magazin „Zeit Wissen“ Ausgabe 3-2015.

Aberglauben in anderen Teilen der Welt befremdet uns, so zum Beispiel glauben die Hua aus Papua-Neuguinea ein Essen sein kostbarer, wenn ein liebenswürdiger Mensch ein bisschen Spucke hinzufügt. Auch Gemüse enthält Teile von dem Menschen, der es gepflanzt hat und seelische Spuren haften an der Kleidung des Trägers.

Hitlers Pullover

Die Forscher Paul Rozin und Carol Nemeroff haben nachgewiesen, dass unser Weltbild ähnlich ist. Würden Sie einen Pullover von Adolf Hitler tragen? Die Mehrheit antwortet mit NEIN. Tief in uns schlummert die Angst etwas von dem Bösen könnte sich auf uns übertragen. Dieser Gruselfaktor trifft nicht nur auf bösartige Menschen zu, sondern auf Kranke und Verunfallte. Anthropologen sprechen hiervon dem magischen Gesetz der Kontamination.

Was denken Sie hat das alles mit Hotels zu tun?

Hotels & positive Kontamination

Extrem viel, denken Sie nur die Sacher Hotels – sie spielen regelrecht dem magischen Gesetz der Kontamination – auf eine sehr positive Art und Weise. Ein Künstler hat hier gewohnt, knips, ein Hollywood Star kommt, knips – diese Bilder werden ins Szene gesetzt und schups schon besitzt das Hotel ein anziehendes Karma.

Hotel Sacher Salzburg

(Bild von TheRestaurantFairy)

Berühmte Restaurantketten wie Planet Hollywood oder das Hard Rock Cafe bedienen sich diesem Effekt, eine Gitarre von Elivs, ein Shirt von Bon Jovi usw.

 

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing

Serie: Hotel & Karma | Pimp your Karma

Hotel und Karma - RosaPfeffer

 

Puh, diese Überschrift klingt vielleicht esoterisch – „Hotel und Karma“. Ja, meine neue 3-teilige Serie beschäftigt sich genau damit. In den letzten Tagen sind mir einige Artikel zu Karma in die Hände gefallen und das in ganz und gar nicht esoterischen Magazinen (A La Carte, Die Zeit Wissen und Die Presse). Lassen Sie uns mal schauen, welchen Weg diese Serie einschlagen wird.

Bevor es ans Eingemachte geht, beschäftigen wir uns mal mit den Grundlagen. Laut Wikipedia definiert sich Karma als „ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.

  1. Artikel: „Karma Punkte“ oder das Universum bestechen, gesehen im Magazin Die Zeit Wissen, Ausgabe 5-2015.

Worum geht’s?

Pure Bestechung

Menschen wollen die Welt als einen gerechten Ort empfinden. Wenn Sie vor einer schwierigen Situation stehen, z.B. Prüfungen, vollbringen sie eher etwas moralisch Gutes um, salopp gesagt, das Universum zu bestechen. Man konnte bei Studenten nachweisen, dass sie vor einer Prüfungen eher bereit waren, einer blinden Person vorzulesen, da sie insgeheim hofften, dadurch besser bei der Prüfung abzuschneiden. Psychologen nennen diese Phänomen „Investing in karma“.

Die Konsumindustrie ist voll auf den Zug aufgesprungen und vermarktet auf Teufel komm raus das Gute, z.B. das ethisch korrekte Modellabel „Pimp your Karma“ und Biosupermärkte verkaufen Knabbersnacks der Marke „gutes Karma“. Die Snacks für den Joghurtbruder. Dick wird man davon aber wahrscheinlich ebenfalls werden.

Also ich tue anderen etwas Gutes, um dann zu hoffen, dass das Universum mir einen Wunsch erfüllt.

Kann man das auch als Hotelier nutzen?

Ja, man kann und die Caritas zeigt es anhand des Hotels magDAS in Wien vor. Asylanten arbeiten im Hotel und wenn man dort isst oder nächtigt, hat man augenblicklich das Gefühl, Gutes zu tun.

Das Boutique Hotel Stadthalle springt auf einen ähnlichen Zug auf: die NULL-ENERGIE-BILANZ, es ist völlig energieautark.

Also wenn man sich da nicht besser fühlt!

 

Nächste Woche geht es weiter mit dem Thema: Würden Sie Hitlers Pullover anziehen?

Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotels, Hoteltrends

1. Veranstaltungstipp: Symposium 2015 “Individualisierung der Beherbergung” 24. bis 25. September, Wien

Der Veranstaltungsherbst dürfte viele Diskussionen aufwerfen: AirBnB und wie sieht das Hotel der Zukunft aus.

Individualisierung der Beherbergung

Sie sind neugierig darauf, wie innovative Hotelprodukte entstehen können, warum Airbnb so erfolgreich ist, und möchten wissen, wohin sich der Trend zukünftig entwickeln wird? Erfahren Sie mehr über den Innovations-Workshop des bmwfw, der Tourismusbank, der ÖHV und des Fachverbandes Hotellerie am 24. und 25. September 2015.

Programm Symposium

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Die Sache mit den Erwartungen

Mein schlechtes Gewissen meldet sich beim Erfahrungsbericht von Hannes. Wir hatten seine Erwartungen ans W Istanbul ins Unermessliche gesteigert.

Unsere Geschichte: Mein Mann bekam zu Weihnachten 2010 einen Reisegutschein nach Istanbul . Die Hotels waren ihm unbekannt. Ebenso wie Hannes waren wir Hotelhopper, zuerst in einem günstigen Haus direkt neben der blauen Mosche, dann drei Nächte im W Istanbul, damals noch im Eröffnungsangebot. Nach dem 1. Hotel war das W einfach nur der Knaller. Zusätzlich hatten wir ein Gartenzimmer mit einer Raumhöhe von gefühlten 4 m und einem eigenen Garten. Der Reisezeitpunk war kurz vor unserer Hochzeit, wir waren in einer aufgeregten Flitterstimmung. Mit diesem Gefühlsmix erlebten wir das W als wunderbaren Rückzugsort in der regnerischen, nasskalten Stadt.

Die Menschen stehen dahinter:

Gefühle beeinflussen Hotelerfahrungen und Hotelgeschichten. Aus diesem Grund werfe ich auf Skalenbewertungen von 1-5  immer ein skeptisches Auge. Man kann nicht frei von seiner Geschichte / Hintergründe / Erfahrungen / Stimmungen berichten. Wer dies behauptet, liegt schlicht und einfach falsch. So auch Hannes und Linda, zuerst waren sie im sehr netten, neuen Mama Shelter und vom Mama Shelter ins W war kein so großer Sprung wie von unserem Hotel ins W. Erfahrungen werden verglichen.
Zusätzlich haben wir in einer rosa getränkten Flitterwolke über das W Istanbul berichtet. Um den Dingen auch noch die Krone aufzusetzen, sind vier Jahre dazwischen gelegen. Damals war das W Istanbul neu eröffnet und spektakulär. Bei dieser Art von Designhotels sind vier Jahre eine lange Zeit und der Zahn der Zeit nagt stark.

Freunde und Hotelempfehlungen:

Eindringlich bewusst geworden, wie heikel Hotelempfehlungen sind, wurde mir während meiner Hotelforschung. Ich saß Hotelgästen gegenüber, die mir einen neuen Punkt aufzeigten: Hotelempfehlungen sind “gefährlich”. In den Urlaubswelten will man dem Alltag entkommen, etwas Neues erleben und seiner sozialen Einbettung auch mal entkommen. Zurück zu Hause passt diese Urlaubswelt nicht immer mit der Freundeswelt überein. Deswegen nehmen sich manche Menschen mit Hotelempfehlungen stark zurück. Zumal man auch nicht die Verantwortung des Urlaubsglück anderer übernehmen möchte. Ich fühl mich jetzt auch nicht wohl in meiner Haut, dass Hannes und Linda enttäuscht vom W sind, schließlich war es meine Empfehlung.

Wenn man das weiter denkt, ist es ein herber Schlag für Facebook & Co, den sie werben mit der Imitation des Freundeskreises. Dies mag auch bei Produkten stark zutreffen, bei Restaurants würde ich es voll und ganz unterstreichen, aber bei Hotels bin ich mir unsicher. Zum Teil werden die Ideen schon aufgegriffen, aber auch abgelehnt a la – “die waren in diesem Hotel, na dann fahren wir dort nicht hin“.

Der Erfahrungsbericht: 

Hallo,

Es ist an der Zeit einen Review zu schreiben, schließlich waren wir zu Ostern in Istanbul. Aber vielleicht war es gut die Dinge in diesem Fall etwas liegen zu lassen.

 

Unser erstes Hotel war das Mama Shelter, dessen größtes Plus definitiv die extrem zentrale Lage ist. Es ist direkt an der İstiklal Cd gelegen, der zentralen Straße zum Flanieren, Einkaufen, Kunst anschauen, Essen, Kaffee, Wein, Bier und Cocktails trinken.

Das Zimmer war nicht besonders groß aber durchdacht und schön anzusehen, mit Balkon und direktem Ausgang auf die sehr große Dachterrasse, von der man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Auf der Dachterrasse gibt es auch eine große Bar, die noch nicht in Betrieb war – zu kalt noch um diese Jahreszeit. Wir hätten gerne dort ein paar Drinks genommen, im Sommer sicherlich eine tolle Sache, wenn gleich der Lärmpegel im Zimmer einiges höher sein wird. Aber das ist eh egal angesichts der Musik aus einer Disko oder einem Club in der Nähe, die die halbe Nacht mit ziemlicher Lautstärke dröhnte. Im Restaurant waren wir auch, nicht besonders gut besucht wohl weil es zu viele interessante Lokale in Istanbul gibt. Es wird versucht die türkische Küche neu zu interpretieren mit spannenden Details, geschmacklich gelungen ist es nicht ganz. Aber definitiv ein schicker Platz zum Abhängen nach langen Wanderungen durch die Stadt.

Unser zweites Hotel war dann das W, im Istanbul Wallpaper hoch gelobt für das Design, von Dir ebenso. Dementsprechend waren unsere Erwartungen sehr sehr hoch. Das Hotel liegt vom Zentrum einige Kilometer abseits in einer Gegend, die wir ganz spannend und nett gefunden haben – interessante Lokale, Galerien, Märkte in Gehweite, wenn man bereit ist etwas länger spazieren zu gehen. Das Gebäude ist ein Neubau im Kolonialstil? sowie alle entlang der Straßen im Umkreis von ein paar hundert Metern. Der Eingangsbereich ist cool wie immer, aber am Weg zum Zimmer läuft man plötzlich Stiegen rauf und runter um zum Lift zu kommen – wer hat das bitte geplant? Idiotisch. Der Barbereich ist cool und stimmig wie man das halt von W gewohnt ist. Das Zimmer im unverkennbaren W Style mit leichten türkischen Einflüssen, mit Balkon, der zwar nett war aber nicht so nett, das wir ihn auch genutzt hätten. Beim Zimmerdesign hat mich das Gefühl beschlichen das etwas altmodisch ist, inkonsequent im Design und der Ausführung. Liege ich da falsch mit diesem Eindruck? Veraltet ist auf jeden Fall der Stecker für iPod/iPhone – wer bitte hat noch den alten Apple Stecker? Es gibt seit 3 Jahren einen neuen Stecker von Apple und die große Mehrheit der W Kunden hat wohl ein neues Modell. Wer schläft da bitte?
Der Access Code fürs WLAN ging nicht, das Personal war erwartungsgemäß sehr bemüht das Problem schnell zu lösen, was natürlich auch gelungen ist. Restaurant gibt es keines, dafür eine ganze Zeile von Lokalen und Geschäfte im Erdgeschoß des Hotels. Der Kaffee in einem Lokal war sehr gut, das Abendessen in einem anderen dafür eher desaströs – das Service hat gar nicht geklappt und was auf dem Teller landete sehr lau. In Istanbul kann man um das gleiche Geld sehr viel besser essen – Tipp Münferit – großartig und sehr stimmig.

Am Endes Tages waren wir vom W enttäuscht, vielleicht lag es einfach an den hohen Erwartungen. Unserer Meinung nach ist das Mama Shelter die bessere Wahl für einen Besuch von Istanbul. Eindeutig. Und wesentlich günstiger.

Liebe Grüße,

Hannes

 

Mein Archiv brachte noch diese Bilder zum Vorschein:

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Hotel LONE im kroatischen Wald

Kinder verändern Urlaubsgewohnheiten, so auch bei uns. Statt einer Entdeckungsreise in Übersee besuchten wir das schöne Kroatien. Wie könnte es bei mir anders sein, die Idee Kroatien kam erst an zweiter Stelle, an erster Stelle stand das Hotel, das LONE.

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Vor vier Jahren eröffnet, sehr schön gelegen im kroatischen Wald fußläufig nahe Rovinj, ist es wirklich ein Traumhotel. Unser Sohn fühlte sich sofort wohl und krabbelte aufgeregt das Zimmer rauf und runter. Zum wahren Genuss von uns war es babyfreundlich möbliert und er konnte sich nicht wehtun, wenig kaputtmachen und wir genüsslich entspannen.LONE-RosaPfeffer3
Nun ans Eingemachte. Das Haus liegt wunderschön im Wald, ganz nahe zur Küste. Die Architektur erinnert an ein Schiff und ist auch nicht zu auffällig oder störend im Küstenabschnitt, dezent und nachhaltig. Es gibt vier Restaurants im Hotel. Jedes offeriert eine andere Küche. Bei unserem Besuch waren diese Restaurants nur abwechselnd geöffnet und als Gast erwies es sich gar nicht so leicht herauszufinden, welches Restaurant nun offen oder geschlossen war. Zusätzlichen variierten die Öffnungszeiten stark – einmal bis 15 Uhr den nächsten Tag bis 17 Uhr. Ich erzähle dies so ausführlich, weil es stark mit der Architektur zusammenhängt. Und zwar das Haus hat sechs Stockwerke und liegt im Hang. Deswegen befindet sich die Rezeption rückseitig zur Straße auf der Etage 2. Unser Zimmer lag im 3. Stock. Restaurants befanden sich im Erdgeschoss, im 1. und 2. Stock, sowie am Pool. Der Frühstücksraum lag im 1.Stock. Soweit etwas verwirrend. Aber daraus ergibt sich, dass man so gut wie nie an der Rezeption vorbei kommt und auch keine Informationen erhält, was denn eigentlich im Hotel los ist. Die Rezeption ist baulich bestens platziert, im Mittelpunkt des Hotels, doch gesellschaftlich absolut abgelegen. Somit ging auch der Informationsfluss zwischen Gästen und Hotel verloren. Schade. Die anderen Abteilungen (Spa, Restaurants, House Keeping) wussten nichts voneinander. Informationen gab es auch keine im Lift oder an Tafeln. Somit entging dem Hotel ziemlich viel Umsatz an F&B, weil der Kontakt zwischen Gästen und Hotel auf ein Minimum gehalten wurde.

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An dieser Stelle sei noch angemerkt, das Hotel hat ca. 260 Zimmer auf fünf Etagen und nur vier Aufzüge. Diese Aufzüge konnten das Gästeaufkommen des nicht vollständig ausgelasteten Hotels bewerkstelligen. Es kam zu längeren Wartezeiten und so stieg man einfach nicht im 2. Stock aus um etwas zu erfragen. Das Treppenhaus war auch nicht anreizend genug gestaltet um die Treppe zu nehmen, bzw. für uns mit Kinderwagen viel zu aufwendig. Zusätzlich hatte die F&B Abteilung noch einen Schwachpunkt, die Gerichte wechselnd sich nicht ab. Nach wenigen Tagen hatten wir die Speisekarte rauf und runter gegessen und entschieden uns für Restaurants in Rovinj.
Die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Das Restaurant L ist eines der schönsten, die ich je besucht habe. Wir wären auch gerne öfters hingegangen, aber die Speisekarte hat einem einiges abverlangt, nicht nur finanziell, sondern auch von den fancy Gerichten. Einmal im Urlaub schön, aber dann greift man doch wieder gerne zu Klassikern. Also auch hier ließ man viel Potenzial liegen.

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Zurück zu den Aufzügen. Es war wirklich eine Qual. Man stand da drückte den Knopf und musste seinen Kopf wie wild verdrehen um zu erraten, welcher Aufzug kommen würde. Dabei gab sich der zur Verfügung stehende Aufzug erst in letzter Minute zu erkennen und peinlicherweise ist uns auch so mancher Aufzug entwischt, weil zu langsam oder wir am anderen Ende gestanden sind. Nach ein paar Tagen macht einen das wirklich wahnsinnig und das ansonsten so tolle Hotel verliert an Charme.
Gleichzeitig gab es einen Kongress im LONE. Banker/innen tummelten sich überall und mussten alle gleichzeitig im Kongresssaal/Restaurant sitzen. Das hat nicht zur Entspannung an der Liftsituation beigetragen. Ebenfalls wird die Urlaubsstimmung deutlich schlechter, wenn aufgebrezelte Banker/innen nervös im Ferienhotel am Meer herumjagen. Diesen Gästemix hätte man besser auf die vier Restaurants aufteilen können, um die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen geringer zu halten.

Begeistert hat mich die Ausstattung des Hotels, es gab eine gute Mischung zwischen den Materialien. Glatt und Struktur. Auf den Bildern hätte man vermuten können, dass es zu kalt werden würde. Aber die Hoteliers haben es gut geschafft eine Balance zu finden. Wunderschön ist auch das Spa, mit tollen Rückzugspunkten, einem großen Hallenbad und verschiedenen Saunas.

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Gut gefallen haben mir auch noch die Sitzgruppen bei der Rezeption. Jede Sitzgelegenheit hatte ein bis drei kleine schwarze Lacktische auf denen man mit weißen Edding Stiften malen konnte. Dies wurde von den Gästen geradezu euphorisch angenommen und alle paar Stunden entstanden eindrucksvolle Kunstwerke.

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Hotel Facts:

Homepage: http://www.lonehotel.com

Eröffnung: 2011

Kategorie: 5 Sterne, gehört zur Maistra Gruppe

Lage: Mitten im Waldpark Zlatni Rt, 200m zum Meer und nahe von Rovinj

Zimmer: 236 Zimmer inkl. 12 Appartments

Preis: ab ca. 160€ im DZ

Architektur: 3LDH

Interior Design: Numen/For Use – Sven Jonke, Nikola Radeljković, Christof Katzler

|Aufenthalt Mai 2015 – Hotel Lone – Rovinj – Kroatien|

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Hotelbooklet: Die Kunst der Vielgestalt – Hotel Nala Innsbruck

Mit Dr. Gabriele Reiterer zu arbeiten,  ist die reine Freude.  Bei ihr entstehen schöne Dinge. Wie zum Beispiel dieses druckfrische Booklet: Die Kunst der Vielgestaltet – nala – Hotel mit Weitblick.

Zu Beginn sollte es ein Booklet über die Geschichte des Innsbrucker Hotels Nala werden; ein kleines, sehr feines Give-Away für Stammgäste, Kunden, Lieferanten. Jedoch hat der Haymon Verlag  den Wert des Büchleins sofort erkannt und in sein Programm aufgenommen.

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Die Kunst der Vielgestalt. Nala.
Hotel mit Weitblick

2015 Haymon Verlag Innsbruck
Idee, Konzept und Text: Gabriele Reiterer
Visuelle Konzeption: Gabriele Lenz und Elena Henrich, Lenz+ Wien
Mitarbeit Marke und Image: Dr. Barbara Guger

Gabriele Reiterer und ich sind ein eingespieltes Team und bieten folgende Leistungen gemeinsam an: Hotel-Checks und Imagestudien mit praxisrelevanten Handlungsempfehlungen, Booklets als imagebildendes Kommunikationsmedium, Workshops und Vorträge zu den Themen: Bauen für Gäste, Hotel als Beziehungsraum, und die Kunst Gästeerwartungen zu steuern. Nähere Information erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch mit uns.

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Serie: Love, Tender & Care – „Lass uns tanzen gehen“

Love-Tender-Care by RosaPfeffer - lass uns tanzen gehen

 

 

Bei einem Vortrag über Hoteldesign letztes Jahr berichten die Referenten über Überraschungsmomente für Gäste und wie sich Hotels mit Überraschungen das positive Erlebnis der Gäste sichern können. Ein Beispiel ist mir dabei deutlich in Erinnerung: In einem Hotel werden Mitarbeiter/innen angehalten, alleinreisende Gäste zu animieren und sie auch einzuladen, das lokale Nachtleben zu entdecken. Immer, wenn ich an diese Geschichte denke, zwingt sich mir der Gedanke der „Prostitution“ auf, obwohl es damit nichts zu tun haben sollte.

Der nächste Vortragende, ein Architekt, kommt wieder auf diese Geschichte zur sprechen und seine Meinung war einprägsam: Er hasst Überraschungen und nächtigt deswegen am liebsten in amerikanischen Ketten. Er weiß, was er dort bekommt, und muss nicht solchen „Avancen“ ausweichen.

Was steckt dahinter?

Love, Tender, Care kann auch zu viel werden. Alles mit Maß und Ziel! Gäste sind keine hilflosen Geschöpfe auf Reisen. Sie wollen selbstbestimmt, ohne die Zwänge des Alltagsleben unterwegs sein, daher möchten sie sich selbst entscheiden, ob, wann und mit wem sie in Kontakt treten. Das Angebot kann vorhanden sein, aber Mitarbeiter/innen, die auf einen zugehen und einen mitnehmen würden (von möchten ist hier nicht die Rede), kann für viele Menschen zu viel des Guten sein.

Ich glaube, dieses besagte Hotel wollte die Stärken von AirBnB, die Begegnung mit Einheimischen, kopieren, aber es ist halt eine Kopie. AirBnB hat Stärken und Schwächen, eine Stärke, die die Hotelbranche lange unterschätzt hat, ist der persönliche Kontakt, die „wahre“ Gastfreundschaft im Gegensatz zum professionalisierten Lächeln. “Touristen wollen einfach keine Touristen mehr sein. “Do it, as the locals would do it” heisst der neue Wunsch der Reisenden. Sie bevorzugen AirBnB und CarSharing statt Hotels und Mietautos. Sharing Economy betrifft alle Bereiche und Akteure im Tourismus.” (Blog ÖW)

Durch die Technologisierung unseres Alltags möchten viele wieder vermehrt andere, neue Menschen treffen. Doch nicht alle Reisenden möchten in Kontakt treten. Manche Gäste wollen alleine mit sich unterwegs sein. Und mal ist AirBnB die Wahl und mal das Hotel.

Vorerst ist die Serie Love-Tender-Care abgeschlossen, aber weitere Geschichten werden bald folgen.

Bis bald,

Barbara Guger