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Hotelmarketing

Hotelmarketing, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Instagram und Bademäntel

Selfies und Hotelzimmer, eine Liebesgeschichte. Manchmal sind die Damen und Herren etwas zu leicht oder gar nicht bekleidet, aber sehr gerne auch im Bademantel. Deswegen wäre es doch eine tolle Marketingidee die Bademäntel für Selfies und Instagram zu optimieren. Zum Beispiel hat Lena Hoschek (erfolgreiche österreichische Modedesignerin) da ihre ganze eigene Linie kreiert (in Kooperation mit Vossen): 60ies & chic – perfekt für ein Selfie, perfekt für Instagram:

(Bild: Vossen)

Selfie Spot nicht vergessen und vielleicht noch einen roten Lippenstift dazulegen ;)

Happy instagramen!!!

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing

Zum Tag des Schlafes

Zum Tag des Schlafes empfehle ich die neue Studie von Hotel der Zukunft:

Schlaf – Grundbedürfnis und Lebenselixier: „…Unser Alltag ist geprägt von Digitalisierung und Reizüberflutung, von den Verheißungen des Ablenkens und dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen oder etwas zu verpassen. Viele wollen irgendwann einfach nur in Ruhe ruhen. Dass das gar kein so leichtes Unterfangen ist, zeigen die vielen Maßnahmen, die getroffen werden, um das zu erreichen. Der Körper kommt einfach nicht mehr mit, wir verbringen zu viel Zeit in den digitalen Räumen, springen quasi körperlos von Information zu Information, von Inhalten zu Inhalten.

Umso wichtiger scheint es zu werden, die reale Welt so zusammenzubauen, die Schlafumgebung so ausgeklügelt zu gestalten, dass wir wieder (ein)schlafen können. Die Strukturen, die uns dabei helfen sollen, sind analog und digital: Neben dem richtigen Duft oder dem perfekten Kissen werden auch immer häufiger Schlaf-Apps eingesetzt. Wir bauen uns also eine Schlafillusion im Außen, eine künstliche Welt, in welcher der Körper schlafen kann, weil – oder auch obwohl – wir ihm über die Virtualisierung diese Welt genommen haben…“” (Quelle: Hotel der Zukunft)

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hotels

Die Macht der Worte

„Sprache hat einen verblüffenden Einfluss auf das Denken: Andere können uns durch Wörter subtil manipulieren, und unsere Muttersprache beeinflusst sogar, wie wir die Welt sehen.“ Schreibt die Zeit in einem Bericht von 2012 und wahrlich sind die Beispiele beeindruckend.

Ob wir den Einfluss der Sprach überhaupt mitbekommen, sei dahingestellt. Studien zeigen, dass Brot besser schmeckt, wenn wir dazu das Prädikat „nach Großmutters Rezept“ oder „traditionell“ lesen. Auch „exotisch“ lässt Getränke angeblich gleich viel frischer schmecken. Die viel gelobte objektive Wahrnehmung lässt sich durch die Werbung also auch gehörig in die Irre führen.

Die Macht der Worte

Und hier noch ein viel stärkeres Beispiel, das die Macht veranschaulicht: Der in der EU-Innenpolitik virulente Begriff des „Euro-Rettungsschirms“ wird im Englischen als „bail out“ bezeichnet. „To bail out“ beschreibt zwar ebenfalls eine Rettung durch Dritte, kann aber genauso gut auch jemanden aus der Patsche helfen oder gegen Kaution aus dem Gefängnis holen bedeuten. Die Assoziation, der Staat wäre in unrechtmäßige Machenschaften verwickelt, liegt hier also viel näher, als im deutschen Ausdruck eines Rettungsschirms, der eine vollkommen neutrale und damit passive Notsituation suggeriert. Sie sehen, wie stark Worte und ihre Bedeutung in verschiedenen Sprachen variieren und damit etwas ganz anderes ausdrücken können? Doch was hat das alles mit Hotels zu tun? Sehr viel.

Hotels und Sprache

Unlängst in einem schönen 4-Sterne Hotel stolpere ich über dieses Schild in der Hotelbar: „Liebe Gäste! Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück – nur für den professionellen Gebrauch gedacht. Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt! Wir danken für Ihr Verständnis.“

 

Auf den ersten Blick ein sehr harmloser Aufsteller und doch hat mich der ungemütliche Nachgeschmack zum Grübeln gebracht. Sehen wir uns die Sätze und ihre Aussage also im Detail an:

Belehrung, Verwarnung, Aufforderung

„Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück“ – eine sehr starke Aussage und eine Belehrung, die ausdrückt: Wir nennen dir, lieber Gast, den Wert des Klaviers, denn du würdest ihn nicht erkennen. „Nur für den professionellen Gebrauch gedacht“ – heißt, wage es nicht, darauf zu spielen, wenn du kein „Konzertpianist“ oder von uns engagiert bist → eine eindeutige Verwarnung.

„Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt!“ – also halte lieber Gast auch deine Kinder davon fern  → eine Aufforderung. Und zum Schluss wird noch für das Verständnis gedankt. Sprachwissenschaftler sitzen jetzt schon auf der Palme: Wie kann man für etwas danken, wenn man nicht weiß, ob der andere bereit ist, dafür auch Verständnis zu zeigen. Diesen Satz lassen wir aber mal außen vor.

Würde man die ungemütliche Atmosphäre aus Belehrung, Verwarnung und Aufforderung weglassen, könnte man es in aller Kürze auch so formulieren: „Bitte nicht berühren.“ Dieser Satz wäre viel klarer, deutlicher und zugleich auch angenehmer.

Einfluss auf die Atmosphäre

Auf den ersten Blick können solche Details wie eine unwichtige Kleinigkeit erscheinen, in Wahrheit aber kann alleine dieses Schild die gesamte Atmosphäre eines Hotels widerspiegeln bzw. für den Gast transportieren.

Während meines Aufenthalts habe ich noch dutzende solcher Kleinigkeiten gefunden und im Prinzip hat man für den Gast unterbewusste „Benimmregeln“ etabliert, die eine lockere Atmosphäre steif und unentspannt werden lassen. Ich würde sogar so weit gehen und diesen unlockeren Kommunikationsstil (findet sich an vielen Stellen im Hotel wieder) als einen möglichen Grund für die geringe Frequenz in der Hotelbar zu betrachten.

Erlebte Hotels, Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hotels

Neulich erlebt: Mondpreise im 3-Sterne Hotel

Meine Leidenschaft für Hotels teile ich mit meiner Freundin Elisabeth. Gerne statten wir verschiedenen Hotels einen Besuch ab und genießen die Atmosphäre in den öffentlich zugänglichen Bereichen. Zuletzt stand ein bekanntes Green Hotel nahe dem Wiener Westbahnhof auf unserer Liste. Nachdem wir bereits gefrühstückt hatten, wollten wir nur Kaffee und Tee. Auf Nachfrage an der Rezeption überhaupt kein Problem, obwohl es auch ein Frühstücks-Buffet gab.

Bedienen Sie sich selbst am Buffet

Wir waren sehr angetan vom schönen Ambiente und der gemütlichen Stimmung im Hotel. Kurz die Zeit verflog und ich, hochschwanger, verspürte einen leichten Hunger. Also bestellte ich ein Stück Kuchen. Die Kellnerin bat mich, es mir selbst am Buffet zu holen. Elisabeth bestellte sich ein Glas Apfelsaft. Auch sie wurde aufgefordert, sie möge es sich selbst am Buffet holen. Kein Problem, gesagt getan. Wir kehrten wieder ganz vertieft in unsere Gespräche zurück, lobten das schöne Ambiente, den gemütlichen Vormittag und langsam machten wir uns auf zu gehen. An der Rezeption angekommen, folgte dann die Ernüchterung: Die Rezeptionistin präsentierte uns die stolze Rechnung von 16 Euro für einen Cappuccino, einen Tee, ein Stück Kuchen und ein 1/8l Apfelsaft aus der Packung. Mondpreise! Selbst im renommierten Hotel Sacher hätten wir weniger bezahlt. Und man muss dazusagen, wir waren in einem 3-Sterne Hotel in einer Seitenstrasse des Westbahnhofs – nicht die exklusivste Gegend Wiens.

4 Euro pro Position ist wirklich stolz. Auf Nachfrage, was denn so teuer gewesen wäre, antwortete die Rezeptionistin, dass wir uns selbst beim Buffet bedient hätten und sie es nicht anders verrechnen könne. Objektiv betrachtet völlig korrekt. Allerdings hätten wir uns nichts am Buffet genommen, wären wir nicht dazu aufgefordert worden.

Kommunikationsprobleme

Kommunikationsprobleme auf allen Seiten. Die Kellnerinnen hatten nicht verstanden was wir wollten. Eine Kommunikation zwischen ihnen und der Rezeption war auch vollkommen schief gegangen. Zugegeben, eine unglückliche Situation für alle Beteiligten. Seitens der Rezeptionistinnen wurde jedoch kein Rettungsversuch unternommen, obwohl sie uns ja eine Konsumation außerhalb des Buffet-Betriebs zugesichert hatten.

Was bleibt ist der fahle Beigeschmack einen echt schlechten Deal gemacht zu haben. Zuvor hatte ich noch ein Bild des Hotels auf Instagram gepostet, beim Verlassen wollte ich es schon wieder löschen bzw. schreiben: Never again.

In solchen Momenten liegt der Finger ganz schnell auf den Tasten, gerade wenn man sich über den Tisch gezogen fühlt. Die schlechte Laune ist zwar schnell verflogen, aber wenn ich ehrlich bin habe ich die Geschichte keine 24 Stunden später schon über sieben Personen erzählt und sie wird in mein Repertoire von Hotelgeschichten für immer ihren Eingang finden.

Die nächste Geschichte steht schon in der Pipeline und folgt am 1. Juni 2017.

Eine schöne Zeit inzwischen,

Barbara Guger

Hotelmarketing, Hotels

Neue Homepage für den Rosentalerhof

Der Rosentalerhof in Hinterglemm glänzt seit Dezember mit seiner neuen Homepage. Gemeinsam mit Sportalpen Marketing durfte ich aktiv an der Gestaltung mitwirken.

Unser Hauptaugenmerk in der Gestaltung lag darauf, die Positionierung “Smart in den Alpen” aktiv zu kommunizieren und für den Gast spürbar zu machen – ohne das Wort “smart” überstrapazieren zu müssen. Man soll es spüren, dass es sich um ein smartes Angebot handelt – ohne mit leeren Worthülsen um sich zu werfen. Mit einer klaren, einfachen Struktur und den dann doch recht smarten Tipps – eine persönliche Auswahl der besonderen Lieblingsaktivitäten von Andrea und Martin, den beiden Hotelbetreibern in Hinterglemm – ist uns dies gelungen.

Ein wunderbares Projekt. Zur smarten Website

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelmarketing, Information

Das Badezimmer – ein privater Raum!?

Vor circa 50 Jahren sind in unseren Breitengraden Badezimmer zum flächendeckenden Massenphänomen geworden. Endlich war der Traum vom privaten, abschließbaren Rückzugsort Wirklichkeit geworden. Ein Ort der Hygiene, aber auch der Entspannung, hier kann man alles draußen lassen und einen Moment lang ganz für sich alleine sein. Das Bad ist Privatheit pur. Obwohl objektiv betrachtet ist das Badezimmer meist gar kein gemütlicher Raum, oft viel zu klein und zu steril. Doch liebt man die Minuten hier allein.

Nun blüht dem Bad jedoch dasselbe Schicksal wie einst der Küche. Beiden Räumen werden mehr und mehr die Grenzen entzogen. Die Küche wird ins Wohnzimmer integriert, es entsteht die Wohnküche. Das Badezimmer wird zum Schlafzimmer hinzugefügt und bekommt den passenden Titel „Master Bedroom & Bath“ verliehen. Designer Philippe Starck entwickelte in den achtziger Jahren die freistehende Badewanne und die Sehnsucht nach dem offenen wohlgestalteten Raum rund um den modernen Waschzuber war geweckt. Endlich war das Badezimmer auch zum Wohnraum herangereift.

Das Badezimmer ein Sehnsuchtsort

Stunning modern bathroom with panoramic wrap around view windows overlooking a tranquil winter lake and a freestanding boat-shaped tub surrounded by burning candles, 3d rendering corner perspective

© Fotolia

Heute ist es in vielen Hotelzimmern schon Realität, da steht die Badewanne direkt neben dem Bett. Ein Sehnsuchtsort der Gäste und beliebtestes Fotomotiv der Hoteliers. In jedem eleganten Hotel darf ein Zimmer mit einer freistehenden Badewanne nicht fehlen und oft ist diese Wanne auch nur der Hingucker fürs Marketing. Schaut man jedoch genauer hin, wird dieser Luxus wenig genutzt. Auch gläserne Bäder sind en vogue, doch oft nicht zur Freude der Gäste und Reinigungskräfte. Keine Frage, es ist schön anzusehen und lässt sich gut auf Werbebildern verkaufen. In Wahrheit aber sind die Gäste oft unglücklich mit der neuen Freizügigkeit. Woher kommt das? Ich könnte mir vorstellen, dass Urlaub und Reisen für viele Gäste immer auch eine Ausnahmesituation darstellen. Man ist mit Partner/in/Kindern auf engem Raum meist durchgehend zusammen und dann wird einem auch noch dieser letzte Rückzugsort genommen. Man beobachtet und wird beobachtet.

Für mich sind es also folgende Aspekte, die Gäste als störend empfinden:

1)      Das Bad ist der Ort, an dem wir uns unserem Körper widmen. Und mal ehrlich, möchte ich wirklich vor meinem Partner die Nasenhaare trimmen oder selbst zum unfreiwilligen Zuschauer werden?

2)      Das Bad ist also ein Rückzugsort. Hier kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen, einmal für sich sein, vielleicht heulen, mal kräftig durchatmen oder ein vergnügtes Liedchen trällern. Kurz einfach mal sein.

3)      Teilt man sein Zimmer mit einer nicht eng vertrauten Person, möchte man zumindest im Badezimmer gerne seine Intimsphäre wahren.

Interessant war auch in meiner Forschung zu beobachten, wie genau und detailliert Hotelgäste Bäder beschreiben. Ein Bad wird nicht als Ergänzung zum Zimmer betrachtet, sondern erhält ganz eine gesonderte Aufmerksamkeit und detaillierte Beschreibung.

Beim Badezimmer gehen die Wogen also hoch. Design und Funktion wollen oft nicht Hand in Hand gehen. Die Vorstellungen der Designer/innen, wie innig und vertraut zwei Gäste im Umgang miteinander ihre Körperpflegerituale teilen sollen, stehen quer zur Realität. Die Hoteliers wissen zum Glück schon um dieses Phänomen Bescheid: Umso erheiternder zu sehen, wenn es in der Suite neben der freistehenden Badewanne fürs Foto dann auch noch ein separates Badezimmer mit Dusche und/oder Wanne gibt.

 

Wie stehen Sie dazu? Lieber Badezimmer zum Abschließen oder offenes Terrain?

 

Forschung, Hotelmarketing, Information

Veranstaltungstipp: “GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

Hotel der Zukunft” lädt zum 14. Zukunftssymposium

Einladung 14. Zukunftssymposium
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“GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

Get in contact with your guests! Aber wie? Persönlich, online oder gar nicht? Hotelangebote unterscheiden immer mehr nach Gästesegmenten. Wie kann da die Kommunikation zwischen Gastgeber und Gast mithalten? Der Fachverband Hotellerie lädt zu einem Expertengespräch mit dem Hotel der Zukunft-Partner Alcatel-Lucent Enterprise und führt Sie in die Welt der maßgeschneiderten digitalen Kommunikationstechnologie. Ganz nach dem Motto: Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts.

14. Zukunftssymposium
“GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

17.00 h  Begrüßung und Moderation
Matthias Koch (Fachverband Hotellerie)17.15 h  Einleitung Markus Bucher (Alcatel-Lucent Enterprise)

Impuls “Digitalisierung im Hotel der Zukunft”
Andreas Proefrock (Alcatel-Lucent Enterprise)

17.45 h  Workshops (Basis / Premium Modul)

18.45 h  Zusammenfassung

19.00 h  Netzwerken bei Buffet

Basis Modul
Michael Robert Steiner, Alcatel-Lucent Enterprise  

Quo Vadis – Effizientere Betriebsprozesse durch optimierte Gästekommunikationslösungen.
Der Workshop befasst sich mit der Frage, ob und wie eine optimierte Kommunikationslandschaft die organisatorischen Herausforderungen im Hotelbetrieb positiv beeinflussen kann.

oder

Premium Modul
Andreas Proefrock, Alcatel-Lucent Enterprise

Sind Sie HoT? Antworten zu Hotel of Things und künstlicher Intelligenz.
Kann man den Gast unter Zuhilfenahme der digitalen Kommunikationstechnologie auf seiner Reise begleiten und behüten? In diesem Workshop befassen wir uns mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen der digitalen „Guest Journey“.

Ort:
Haus der Bauwirtschaft
Festsaal
Schaumburgergasse 20/8
1040 Wien

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 15. November 2016 via
hotels@wko.at oder Online-Anmeldung inklusive Angabe Ihres gewählten Moduls!

 

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hotels

Serie: Social Media 1 x 1 | 7 Gründe für einen Hotelblog

Ein Hotelblog ist Arbeit.

Ein Hotelblog generiert Aufmerksamkeit.

Google liebt Hotelblogs.

Gäste lieben Neuigkeiten und persönliche Informationen.

 

Aber was bringen Hotelblogs eigentlich im Detail? Hier sind sieben gute Gründe für einen Hotelblog zusammengestellt:

  1. Google liebt frische Inhalte – verbessertes SEO (Search Engine Marketing) – Nichts liebt Google mehr als neue Informationen, wenn dieser Inhalt noch unique ist – das heißt von keinen anderen Suchergebnissen überlagert – dann hat der Hotelblog schon gewonnen. Google wird Ihre Seite öfter besuchen und Sie werden höher gereiht. Aber nicht vergessen, man sollte möglichst regelmäßig posten. Ich rate immer zu mindestens einem Eintrag pro Woche. Stellen Sie sich einen Media Plan für ein Jahr auf. Mit guter Planung können auch verkaufsfördernde Packages für Valentinstag, Muttertag und Vatertag vorbereitet werden.
  2. Inhalte für Social Media – Es kann mitunter schwer sein, ständig neuen Content für die Social-Media-Kanäle zu finden, aber mit einem Hotelblog hat man immer etwas zu berichten. Dabei sollten alle Kanäle miteingebunden werden: Facebook, Pinterest, Instagram, Twitter, …
    Übrigens, erfolgreiche Blogbeiträge aus der Vergangenheit lassen sich auch immer wieder aufs Neue teilen.
  3. Längere Verweildauer auf der Homepage – Potenzielle Gäste bleiben länger auf der Hotelwebsite, wenn es interessanten, außergewöhnlichen Content zu lesen gibt.
  4. Durch den Blog wird man als lokaler Experte wahrgenommen – Insiderinformation zählt, Gäste möchten nicht mehr als Touristen wahrgenommen werden, sondern auch am Reiseort wie Locals unterwegs sein. Nützen Sie Ihren Expertenstatus in der Region und plaudern Sie aus dem Nähkästchen.
  5. Lebendigkeit des Hotels zeigen – Gäste schätzen stetige Verbesserungen im Hotel. Zeigen Sie Ihre neuen Zimmer, Ihre neuen Mitarbeiter, Ihre grünen Aktivitäten oder Ihren blühenden Garten. Der Hotelblog ist die ideale Plattform, um über Events zu berichten und spezielle Angebote zu bewerben. Versuchen Sie die Gäste zum Gespräch zu bewegen. Kommentare sind wichtig für die Relevanz einer Homepage.
  6. Gästebindung und Neukundengewinnung – Ein Blog ist ein Instrument zur Gästebindung und Neukundengewinnung.
  7. Sprechen Sie die Gefühlswelt Ihrer Gäste an – schreiben Sie persönlich und zeigen Sie, wer Sie sind und wie man sich als Gast in Ihrem Hotel fühlen wird/kann.

 

Nächste Woche geht es weiter mit Infos zu Instagram.

Erwartungen an Hotels, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels

Serie: Social Media 1 x1 | Customer Journey und Social Media

Was bringen Social Media Kanäle für Hotels?

So einfach die Frage klingt, so aufwendig ist die Antwort. Es gibt nicht den Social Media Kanal, sondern man muss von Kanal zu Kanal unterscheiden. Sehen wir uns zunächst die Customer Journey an, die ein zukünftiger Hotelgast im World Wide Web unternimmt. Denn je nach Ausgangspunkt, ist ein anderes Medium wichtig:

journey-jpg

 

Grob skizziert könnte die Customer Journey im Tourismus so aussehen. Über Instagram, Pinterest und Facebook sammelt man erste Reiseinspirationen: Was könnte ich unternehmen, wohin will ich reisen … uiii, dahin will ich ja auch.

Kopf und dann Google

Jede Reise beginnt zunächst im Kopf und dann mit Google, hier wird nach Destination oder Übernachtungsmöglichkeit gegoogelt.

Bei den Resultaten auf Google wird man ziemlich sicher von OTA’s (Online Travel Agencies) z.B. Booking, Hotels.com, Expedia, Trivago und so weiter empfangen. Bevor jedoch gebucht wird, muss die Entscheidung abgesichert und (nochmals) verglichen werden. Man will ja schließlich eine Garantie für seinen Urlaub haben: So vergleicht man noch eben die Hotelwebsite, TripAdvisor und/oder HolidayCheck. Die Bewertungen auf den Buchungsplattformen verstehen sich von selbst. Statistiken zeigen, dass für diese Customer Journey im Durchschnitt bis zu neun Stunden für die Buchung aufgewendet und dabei über 30 Suchanfragen in Google geklopft werden.

Vom Konsumenten zum Produzenten

Am Reiseziel angekommen, ändert sich dann die Rolle des Gastes (im Internet): Er wird vom Konsumenten zum Produzenten. Zwar konsumiert er nach wie vor Online-Tipps von anderen Reisenden über Google Destinations, Tripwolf, Hotelblogs, Google Maps und TripAdvisor. Doch plötzlich produziert er auch neuen Content über Instagram, Facebook und Twitter. Hier heißt es für Hotels, die Marketingmöglichkeiten, die sich daraus ergeben auszuschöpfen und davon zu profitieren.

Zurück zu Hause, werden wiederum Bewertungen auf TripAdvisor, Booking & co. verfasst sowie Bilder mit Freunden und Familie geteilt – hier befinden wir uns plötzlich wieder am Anfang der Customer Journey, die nächsten Reiselustigen werden inspiriert, frei nach dem Motto: uiii, da will ich ja auch noch hin. Sie sehen also das Potenzial, das in einer bewussten Steuerung der Social Media Kanäle liegt?

 

Im nächsten Beitrag sehen wir uns genauer an, warum Hotels auch eigene Blogs betreiben sollten.

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing

GASTSERIE VON NINA HINTRINGER: Hotelcharakter

Heben Sie hervor, was Ihr Hotel von anderen unterscheidet

Denken Sie einmal aus Sicht Ihrer Kunden über einen typischen Buchungsvorgang nach. Nach einer Studie von Google beginnen heutzutage 72% aller Kaufentscheidungen am mobilen Endgerät, also auf dem Smartphone oder dem Tablet. In der Regel steht die Wunschdestination fest und man sucht nach einem Hotel. Google und Co. leiten einen schnell zu einschlägigen Vergleichsportalen weiter und dort scannt man die Angebote. Die Aufmerksamkeit, die ein Kunde einem einzelnen Angebot hier schenkt ist sehr gering. Das erste Bild (denn Texte erhalten weniger Aufmerksamkeit) muss also in gewisser Weise bereits überzeugen. Dann klickt der Kunde auf Ihren Eintrag und will sich ein Bild über das Angebot machen. Wie trifft er seine Entscheidung?

An erster Stelle werden die meisten nun den Preis nennen. Das stimmt mit Sicherheit für eine gewisse Klientel, bis auch diese leidlich erkennen wird, dass man für kaum Geld auch kaum Service bekommt. Wer einmal auf einer miserablen Matratze oder im abgewohnten Zimmer schlafen musste, wird beim nächsten Mal hoffentlich daraus gelernt haben.

Dann aber gibt es die wohl aus Betreibersicht wesentlich lukrativere Klientel, die über das nötige Kapital verfügt und sich einfach nur ein paar Tage lang wohlfühlen will. In der heutigen Zeit tendiert man dazu, kürzer aber intensiver zu urlauben, daher ist der Preis nicht wirklich das ausschlaggebende Kriterium.

Der Hotelcharakter entscheidet

Was kann aber dann dazu führen, dass ein Kunde ein Hotel einem anderen vorzieht? Wenn man einige Zeit darüber nachdenkt, wird man erkennen, dass der Charakter eines Hauses den Ausschlag gibt. Was sind die Besonderheiten, die ein Hotel ausmachen? Was sind die Eigenheiten und Spezialitäten? Was macht Sie unverkennbar und unvergleichlich? Das sind die Punkte die Sie hervorheben sollten und diese Punkte müssen mit jedem Bestandteil der Kommunikation zum Kunden transportiert werden. Großunternehmen nennen dies „Corporate Communication“, dabei wird definiert, wie und was an den Kunden kommuniziert wird. Was macht das Unternehmen aus und was will es darstellen? Genau dies muss herausgearbeitet und dargestellt werden.

Einige Beispiele dazu: in einer touristischen Hochburg ein Haus mit einem großen, liebevoll gepflegten Garten zu betreiben kann ausreichen, um sich als Gartenhotel einer speziellen Klientel zu präsentieren, die diesen Luxus zu Hause eventuell nicht in dieser Form hat und diesen daher hier in vollen Zügen geniessen möchte. Ein Outdoorpool, schattige und sonnige Plätze zur Erholung, ein Café, was braucht es mehr, um die Natur zu genießen?

Ein anderes Konzept: Luxus bereits beim ersten Schritt ins Hotel vermitteln. Hier wird sich gekümmert, man kann einmal alles abgeben, muss sich um nichts umsehen. Wohin man auch geht, man kann sich verwöhnen lassen. Überall begleitet vom Lichtkonzept, in welchem sich das Logo des Hotels wieder findet – Branding auf höchstem Niveau. Wenn Sie zusätzliche Angebot bieten, wie zB eine Vinothek oder ein Geschäft, wie zB einen im Hotel befindlichen Trachtenladen, dann präsentieren Sie diese Besonderheiten, dadurch wecken Sie Aufmerksamkeit und heben sich von der Konkurrenz ab.

Den Charakter Ihres Hauses gilt es nun in Bildern einzufangen. Der Kunde will wissen worauf er sich einlässt und er kann am einfachsten ein Gefühl dafür bekommen worin er investiert, wenn er sich einen bildlichen Eindruck vom Angebot verschaffen kann. Daher werden die Bilder auf Hotel-Webseiten und Portalen auch überdurchschnittlich oft betrachtet.

Den Hotelcharakter einfangen

Diese Bilder müssen das Konzept und den Charakter des Hotels transportieren. Sie müssen zeigen was den Kunden erwartet, was möglich ist, auch wenn er das gesamte Angebot während seines Aufenthalts gar nicht nutzen wird können. Aber so bleibt immer noch etwas offen, etwas das beim nächsten Besuch erlebt werden kann. Und schon haben wir ihn, den Stammkunden, der einmal überzeugt und begierig danach ist, das bisher noch nicht Ausprobierte und Erlebte dann beim nächsten Besuch zu geniessen oder aber einfach wie beim letzten Mal zu entspannen.


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

Nina Hintringer Photography
Brand of IMG-Media GmbH
Münchner Strasse 15
6130 Schwaz

Tel: +43 (0)720 510 395
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Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Information

Gastserie von Nina Hintringer: Hotelfotografie – Genusswelt

Genusswelt:  Food- & Wellness Fotografie für die Hotellerie

In einer immer schnelllebigeren Zeit spielt Genuss und Wellness eine immer grössere Rolle. Gerade deshalb ist es auch besonders wichtig, tolles Essen kunstvoll in Szene zu setzen, damit dem potentiellen Gast bereits beim Stöbern auf der Webseite das Wasser im Mund zusammenläuft. Der Gast soll bereits beim Anblick der ersten Bilder im Katalog oder auf der Webseite das grosse Bedürfnis verspüren, die vom Sternekoch meisterhaft angerichteten Speisen unbedingt geniessen zu wollen.

Frisch, saftig, fruchtig und knackig sprechen unseren Magen an

Frisch, saftig, fruchtig und knackig sollen die Gerichte aussehen und unserer Meinung nach darf es sowohl etwas Saisonales, Regionales, Traditionelles als auch Besonderes sein. Lassen sie dem Koch freien Lauf und zeigen Sie Speisen, die zu Ihrem Hotelstil und Ambiente passen. Eine geschmackvoll angerichtete Brettljause passt wunderbar zu einem Hotel mit viel Holzflair, so wie luxuriöse Feinschmeckermenüs, deren Präsentationen an Kunstwerke erinnern, perfekt zu erstklassigen Sternenhäusern passen. Aber selbstverständlich schliesst das eine das andere nicht aus, auf das Anrichten und das Inszenieren kommt es an, denn selbst eine einfache Gemüselasagne kann dermassen genussvoll angerichtet werden, dass einem bereits beim Ansehen der Bilder der Magen zu knurren beginnt.

Das Auge isst mit

Wie schon ein Sprichwort sagt „Das Auge isst mit“, ist es gerade auch in der Hotellerie besonders wichtig, die ausgezeichneten und extravaganten Köstlichkeiten angemessen zu fotografieren, um die Spezialitäten des jeweiligen Hauses in den unterschiedlichen Marketingkanälen präsentieren zu können.

©Nina Hintringer

Wellness ist mehr als eine Sauna, zeigen Sie die Genusswelt drumherum

Besonders in der modernen Hotellerie werden Wellnessbereiche immer aufwändiger geplant und umgesetzt. Eine einfache Sauna und ein Dampfbad reichen schon lange nicht mehr aus, um den Gast zu begeistern. Extravagante Umsetzungen, raffinierte Lösungen und architektonische Highlights sind heute gefragt. Dafür werden hohe Summen investiert und auch die laufenden Kosten dieser Anlagen sind durchaus nennenswert. Umso wichtiger ist es, dass diese Anlagen nicht nur indirekt durch Kundenzufriedenheit, sondern auch direkt zu Mehreinnahmen führen. Wird ein Wellnessbereich mit seinen Zusatzangeboten wie Massagen, Kosmetik und Co. ansprechend beworben, kann dies zu genau diesen nennenswerten Mehreinnahme führen.

Daher ist es wichtig, Wellnessbereiche sowie das gesamte Drumherum – inklusive der verwendeten, hochwertigen Produkte für Masken, Hot-Stone-Massagen, etc. – zu präsentieren. Man muss sich bereits beim Anblick richtig wohl fühlen, Vertrauen aufbauen und die Entspannung und Ruhe förmlich spüren können. Auch hier muss man das Bedürfnis des Kunden wecken, sich eine besondere Behandlung zu gönnen. Je mehr Kunden Sie überzeugen, umso schneller amortisieren sich die Investitionskosten.

©Nina Hintringer

Nächste Woche geht es weiter – Hotelfotografie: „Zeigen Sie Charakter“: Eigenheiten/Spezialitäten/Konzepte in Szene setzen


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

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Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Gastautor, Hotelmarketing

Gastartikel von Nina Hintringer: Hotelfotografie & Details

Versetzen Sie sich einmal in Ihre Kunden – was bleibt einem Besucher Ihres Hotels in Erinnerung? Was hinterlässt am Ende den bleibenden Eindruck? Was bringt ihn dazu wieder zu Ihnen zu kommen und nicht ein anderes Hotel zu buchen?

Es werden am Ende die Details sein, die den Unterschied machen, die zwei ansonsten eventuell aufgrund der Ausstattung vergleichbare Hotels auf einmal vollkommen unterschiedlich wirken lassen. Hier zeigt sich der Charakter des Hoteliers, das Herzblut, die Liebe zum Beruf und eben zum Detail.

Zeigen Sie Liebe zum Detail

Details machen den Unterschied, denn hier zeigt sich Sorgfalt, Stil und perfekte Gestaltung

©Nina Hintringer

Ein gewisser Komfort und Luxus wird je nach Hotelkategorie natürlich bereits vorausgesetzt, hier ist man also prinzipiell sehr vergleichbar. Der Charakter eines Hauses ergibt sich aber nicht aus der Erfüllung von Vorgaben, um eine gewisse Kategorisierung zu erreichen, sondern aus der Art und Weise der Umsetzung, der eigenen Interpretation, der Geschichte des Hauses, der Entstehung des Baus, der Verwendung von speziellen Materialien und den Herausforderungen, die sich durch laufende Adaptionen ergeben.

Wie man Emotionen weckt

Vorgaben und eine Standardumsetzung wecken keine Emotionen beim Kunden. Intelligente Umsetzungen, clevere Lösungen und liebevolle Details allerdings schon. Der erste Kontakt mit Rezeption oder Hotelpage, der erste Eindruck beim Betreten des Hauses, der Weg zum eigentlichen Zimmer – all diese Punkte sind extrem wichtig. Das Sprichwort „ You never get a second chance to make the first Impression” stimmt einfach auch gerade in dieser Branche! Zimmer in unterschiedlichen Stilen und dennoch charakteristisch für die jeweilige Gegend sorgen für eine gewisse Abwechslung und immer wieder neue Aha-Erlebnisse der Gäste. In allgemeinen Bereichen wie der Lounge, dem Restaurant aber auch dem Wellness-Bereich ziehen Sie Ihr Thema und ihre Materialien dann konsequent durch und sorgen so vom ersten bis zum letzten Moment für ein einheitliches Feeling.

©Nina Hintringer

Die Vorteile von professioneller Hotelfotografie

Wie transportieren Sie nun all diese Mühe, die Sie im Vorfeld investiert haben, an potentielle Kunden, die Ihr Haus noch nicht persönlich kennen? Genau diese Möglichkeit bietet professionelle Hotelfotografie – Sie wecken Emotionen, zeigen die Besonderheiten, eben die liebevollen Details, das Einzigartige Ihres Hauses. Bilder sollten generell ein wesentlicher Bestandteil aller Ihrer Kommunikationsmedien sein, denn Bilder schaffen es Bedürfnisse zu wecken! Die meisten Kunden buchen heute aufgrund eines gewonnenen Eindrucks im Katalog, Prospekt oder auf einer Webseite. Dieser Eindruck muss einzigartig sein und Sie und Ihr Angebot hervorheben. Die Kunden müssen sich danach sehnen, endlich einen Urlaub bei Ihnen erleben zu dürfen – werden die gesetzten Erwartungen dann noch erfüllt und schaffen Sie es Ihre Gäste dort und da noch positiv zu überraschen, so ist dies der beste Grundstein für zufriedene Stammkunden.

Nächste Woche geht es weiter –  Hotelfotografie: „Genusswelt“ – Food-Fotografie für Hotellerie und Wellness-Bereiche


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

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Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends, Information

Ökologischer Tourismus auf der Überholspur

In den letzten Wochen beschäftigte ich mich intensiv mit Green Hotels, dem österreichischen Umweltzeichen und der Zukunft des Reisens. Zufällig und genau passend zu diesem Thema gab es in Wien am 2. Juni  die Veranstaltung “ÖKOlogische Wege & Trends im Tourismus” auf Einladung des Ministeriums für ein Lebenswertes Österreich und der Naturfreunde Internationale.

Es kamen über 100 internationale Touristikerinnen und Touristiker,  um gemeinsam neue Impulse für einen ökologischen Tourismus der Zukunft zu setzen. (Quelle: Presseaussendung | Naturfreunde Internationale)

Österreichisches Umweltzeichen_RosaPfeffer (1)

Den für mich spannendsten Aspekt der Veranstaltung hat die Diskussion der Hoteliers über das österreichische Umweltzeichen ergeben. Folgende Details kamen auf die Frage “Was bringt das Umweltzeichen überhaupt?” zutage:

  • Roman Mayrhofer vom Hotel Der Wilhelmshof in Wien sah neben den Effekt mehr Gäste für sein Haus zu begeistern, vor allem einen betriebsinternen Benefit. Durch den Evaluierungsprozess lernt man seinen Betrieb von einer neuen Seite kennen und kann noch viel besser agieren. Außerdem wurden die Mitarbeiter/innen, zwar zu Beginn nicht Feuer und Flamme für das Projekt, während der Evaluierung viel stärker ans Haus gebunden. Selbstverständlich lassen sich so auch finanzielle Einsparungen erzielen. Übrigens berichtet Roman Mayrhofer, dass nachhaltiges Reisen zu den zehn wichtigsten Buchungskriterien überhaupt gehört. Sogar bei Onlineanbietern wird immer stärker auf Green Hotels geachtet. (Ein Interview von Roman Mayrhofer)
  • Friedrich Kaindlstorfer von den Kneipp Kurhäuser der Marienschwestern vom Karmel schwärmt ebenfalls für das österreichische Umweltzeichen und welchen Beitrag es für einen Betrieb leistet. Auch aus seinem Unternehmen wäre es nicht mehr wegzudenken. Buchungsentscheidungen würden immer häufiger auf ökologischen, naturverträglichen Kriterien basieren. Die Ausrichtung seines Hauses auf die klassische europäische Medizin und den Umweltgedanken des österreichischen Umweltzeichens passen formidabel in die Hotelpositionierung. Gerne unterstützen die Gäste die umweltfreundlichen Bemühungen, nur: Als Friedrich Kaindlstorfer die Fernsehgeräte aus den Zimmern entfernen wollte, waren die Gäste dann doch nicht so begeistert.
  • Regina Hrbek von Häuser der Naturfreunde Österreich berichtet in ihrem Fall über die natürliche Ausrichtung der Berg- und Schutzhütten auf Nachhaltigkeit. Durch den Austausch von Glühbirnen auf LED-Birnen konnte ein Betrieb innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld einsparen, da die eigene Stromproduktion verringert werden konnte.

Kennen Sie noch weitere Gründe für das österreichische Umweltzeichen?

 

Hotelmarketing

Mein Angebot: Die maßgeschneiderte Hotelpositionierung mit Zukunft

Eine gute Hotelpositionierung ist vergleichbar mit einem Maßkleid, das perfekt sitzt, nicht verrutscht, nicht zwickt, unkompliziert ist und auf den ersten Blick einfach umwerfend aussieht.
Die richtige Positionierung zu finden ist ein Prozess und eine Kunst zugleich.

Und da Kunst von Können kommt, spart der maßgeschneiderte Prozess einer passend zugeschnittenen Hotelpositionierung am Ende viel Zeit und Nerven – vor allem aber Geld.

Wie in einer Schneiderwerkstatt begibt man sich in fremde Hände und lässt Maß nehmen. Damit man sich in Zukunft rundherum wohl fühlt, verlangt eine professionelle Maßarbeit zunächst viel Offenheit und Raum. Schritt für Schritt wird das Kleidungsstück angepasst.

Manchmal muss die Position verändert, enger oder weiter gefasst werden. Doch immer mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen, eine maßgeschneiderte Hotelpositionierung für jede Gelegenheit und jeden Anlass zu schneidern. Am Ende gibt es dann das maßgefertigte Hotelkonzept wie das kleine Schwarze: sexy, knapp und immer passend.

Ziel der individuellen Beratung:

Gemeinsam verbinden wir aktuelle Trends mit Ihren Stärken zu einer Hotelpositionierung mit Zukunft.

10 Schritte zur Hotelpositionierung:

Paket 1
1. Kennenlernen
2. Hotel erfahren
3. Gespräche und Geschichte (Hotelaufenthalt 3 Tage/2 Nächte)
4. Positionierungsidee (ab Hotelbesuch ca. 1,5 Monate)
Paket 2
5. Überarbeitung I
6. Exkursion
7. Positionierungskonzept (ab Exkursion ca. 1 Monat)
Paket 3
8. Überarbeitung II
9. Verfeinerung
10. Finalisierung (ab Feedback Positionierungskonzept ca. 1 Monat)

Leistung:

Briefinggespräch, Vorbereitung, Gespräche vor Ort, Dokumentation der
Positionierungsidee, Überarbeitung I & II, Exkursion, Dokumentation
der Positionierung inkl. Handlungsempfehlung

Erfordernisse:

Zeit und Offenheit, aufrechter Hotelbetrieb, Nächtigung im Hotelbetrieb

 

Kontakt:

Gerne treffe ich mich für ein unverbindliches Gespräch mit Ihnen!
Barbara Guger | b.guger@feingestalten.at | 06765103935

Forschung, Hotelmarketing, Hotels

Zusammenfassung: Mut zum Preis! Die Gefahren von Rateshopping und Konkurrenz-orientiertem Pricing in der Privathotellerie 2016

Prof. (FH) Christian Maurer (Studiengangsleiter an der FH Krems für „Tourism & Leisure Management“) hat 10. Mai 2016 im Rahmen der “Mut zum Preis! Die Gefahren von Rateshopping und Konkurrenz-orientiertem Pricing in der Privathotellerie 2016” Veranstaltung im Hotel Altstadt Vienna eindrucksvoll die Trends im Online Vertrieb präsentiert. Steigende Kosten für Marketing und Direktvertrieb machen der Hotellerie das Leben schwer und die Marktmacht von Buchungsplattformen und Metasuchmaschinen gewinnt spürbar an Einfluss.
Es gibt aber auch Gewinner in diesem Dilemma: Neue Zwischenhändler drängen sich auf den Markt und profitieren von ihrem Angebot wie kurzurlaub.at, de.escapio.com oder Hofer Reisen.

FOMO – Fear Of Missing Out

Eine Entwicklung, die aber auch auf die Stimmung der Gäste drückt. Denn Konsumenten leiden immer häufiger an der „Fear Of Missing Out“ (kurz FOMO). Darunter versteht man den Druck, seine Suche und Buchungsentscheidung in der schier unüberblickbaren Flut an Anbietern abzusichern, ehe man eine verbindliche Buchung abschließt. Nicht selten vergeht dabei mehr Zeit, als letztlich im gebuchten Hotel verbracht wird: Im Schnitt verbringen Konsumenten neun Stunden mit der Suche nach dem passenden Hotel und klicken sich dabei durch 51 unterschiedliche Seiten. Eine ganze Menge. Es werden aber nicht nur die Preise auf Hotelwebsiten und bei OTAs (Online Travel Agencies) verglichen, sondern auch eine emotionale Absicherung geschaffen: Die Reisebewertungen auf TripAdvisor und Co lesen sich oft schon wie ein virtueller Hotelaufenthalt und vermitteln einen plastischen Eindruck vom bevorstehenden Besuch.
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Übrigens: Auf TripAdvisor tummeln sich 99% Lesende, nur 1% hinterlässt aktiv eine Bewertung. Das bedeutet, 99 % der Reiseentscheidungen werden von 1% der Reisenden gesteuert.

Entscheidungskriterien für einen Buchungskanal

Frau  Haderer, eine Studierende von der Fachhochschule Krems hat eine Studie mit dem Titel „Analyse des Buchungsverhaltens von Hotelgästen am Beispiel der 3-4 Sterne Hotellerie in Wien“ durchgeführt. Ihr Ergebnis zeigt deutlich, dass die Entscheidung vom Buchungskanal vorrangig vom Preis bestimmt wird (53%). Gefolgt von Prozess (36%), Gästebewertung (33%), Sicherheit (17%) und Schnelligkeit (10%).
Ein weiteres Thema am 10. Mai waren die Verführungskünste der OTAs, von denen Hotels mit dem richtigen Know-how aber auch profitieren können. Mehr dazu gibt’s in meinem Artikel von „Von Booking verführt“.

Neueste Entwicklungen am Markt

In seiner Feldstudie für Wien konnte Christian Maurer zeigen: Umso kurzfristiger man bucht, desto günstiger wird der Preis. In seinem Anschauungsbeispiel betrug die Vergünstigung knapp ein Viertel des Preises. Das bestätigen auch die Zahlen des Hotelportals HRS: Im Mai 2016 verzeichnete die Buchungsplattform ein durchschnittliches Minus von 23% bei kurzfristigen Buchungen im Vergleich zu weiter im Voraus getätigten Buchungen. Dieser regressiven Preispolitik sollte mit einer progressiven Preispolitik entgegengesteuert werden. Das heißt, umso näher das Ankunftsdatum rückt, desto teurer wird das Hotel. Eine solche Umgestaltung der Preispolitik könnte allerdings nur von der gesamten Branche gleichermaßen und nicht von Einzelunternehmen durchgesetzt werden.

Erlebte Hotels, Germany & Switzerland, Hotelmarketing, Information

Sleeping in the Box – H´Otello B´01

Sleeping in the Box ist die Kurzfassung meines Aufenthalts in München. Das H´Otello B´01 in der Münchner Innenstadt ist reduziert, zu reduziert. Die Zimmer sind klein und der Preis einfach zu teuer. Stolze 170 € zahlt man für beste Münchner Lage (in der Ludwigsvorstadt direkt am Isartor).

Schick, aber ohne Wiedererkennungswert.

Keine Frage das Design ist schön, in schlichter Eleganz mit hochwertigen Materialien. Doch nichts von alledem bleibt in Erinnerung. Und obwohl es eigentlich an nichts gemangelt hat, war eben genau diese fehlende Atmosphäre dann auch der Grund, warum ich nicht einmal zum Frühstück bleiben wollte. Deshalb habe ich dem Thompson München einen Besuch abgestattet. Diese Mischung aus Bar und Restaurant der KWAG-Gruppe ist in puncto Design der Hammer: Man fühlt sich wie in einer New Yorker Hotellobby und das obwohl das Lokal „nur“ der Kunden-und Meeting-Point der Eigentümer ist, sozusagen das Wohnzimmer der KWAG-Gruppe.

Hotelname H´Otello B01

Man sieht, über das H´Otello kann ich wenig berichten. Aufgrund seines fehlenden Charakters kann ich nur noch ein wenig Klarheit in die verwirrende Namensgebung bringen: Denn es gibt drei H´Otellos in München mit den Kürzeln B01, H09 und F22. Der Hotelname setzt sich aus dem ersten Buchstaben des Straßennamens + Hausnummer zusammen (z.B. B01 – Baaderstrasse 1).

Soweit so gut, eine nette Idee. Doch sucht man sich durch den Hoteldschungel von München, ist es schier unmöglich sich Buchstabe und Nummer zu merken. H´Otello hatte ich schnell auf der Watchlist, aber umso mehr ich suchte, umso häufiger kam die Frage auf, wieso kostet es hier so viel mehr und dort so viel weniger? Die Lösung ist natürlich die Lage: Verschiedene Preise für  unterschiedliche Standorte. Und dem Nummern- und Buchstabensalat hätte ich mehr Beachtung schenken können, doch ist das nicht gerade serviceorientiert für potentielle Gäste. Aus SEO-Sicht bin ich mir übrigens auch nicht sicher, ob H´Otello für Google so eine geschickte Bezeichnung ist.

Europa, Hotelmarketing, Österreich

Reward-based Crowdfunding als Marketing-Strategie

Georg Gasteiger und Barbara Anselm besitzen einen 400 Jahre alten Bauernhof in den Tiroler Alpen bei Rofan. Der Mesnerhof und seine Verwendung spuken Georg Gasteiger schon seit Jahren im Kopf herum. Begonnen hat alles mit dem Konzept „Holy-Work“ – Die Verbindung von Urlaub und Arbeit in den Bergen, dem Zeitgeist viel zu früh. Doch der Gedanke, nämlich die Zusammenhänge zwischen Raum und Kreativität auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu betrachten, hat Georg nicht mehr losgelassen. Und da hat sich gezeigt, dass Natur und Landschaft einen wichtigen Einfluss auf den Innovationsprozess haben. Der Mesnerhof ist ein Sehnsuchtsort und steht im Zeichen von Gemeinschaft, Natur und Bewahrung von Altem.

Seit 2013 haben Georg und Barbara den Mesnerhof behutsam und authentisch saniert. Sie sind Super-Hosts auf AirBnB geworden. Jetzt geht die Reise in die Zukunft mit “Save the Heustadl“ weiter. Die Idee von “Save the Heustadl”: Der 370 Quadratmeter große Heustadl soll saniert und in ein Camp für 25 Personen umgewandelt werden. Der erste Schritt ist gesichert, nun sollen die Mittel für die Bau- und Ausstattungselemente, die den Mesnerhof-C zu einem einzigartigen Commmunity-Retreat in den Bergen machen (Glasflächen für die Bergsicht, Kletterwand, Schwitzhütte etc.), mittels Crowdfunding herangeschafft werden.

Startnext ist Projektabwickler für die Initiative, die übrigens noch vier Wochen (bis Ende Mai 2016) läuft. Für Crowdfunder gibt es ein geniales Dankeschön(s) wie Heulicht, Sensenkurse, Heupads, HEUmatmusik, Meet-the-Host Aufenthalte und ganze Wochenpakete für zehn Personen.

Georgs und Barbaras Feuer brennen für den Mesnerhof und das Projekt startet gerade seinen Höhenflug, nicht zuletzt durch das enorme Medienecho für die Crowdfunding-Initiative.

Eine kleine Auswahl der Berichte über den Mesnerhof und „Save the Heustadl“:

Übrigens, ich habe mich auch schon beteiligt und eine Nacht im Retro-Chalet als Dankeschön(s) erhalten.  Wer mitmachen will: Mesnerhof auf startnext

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelmarketing, Hotels

Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Eine spannende Buchpräsentation steht bevor, das Zukunftsinstitut Österreich und der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer präsentieren das neue Buch: Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel.

Anmeldung bis heute möglich:

“Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Donnerstag, 31.3.2016 WKO Sky Lounge
Wiedner Hauptstraße 63 | 1045 Wien Einlass 18:00 Uhr | Beginn 19:00 Uhr

Eröffnung Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich
LAbg. Siegfried Egger, Obmann Fachverband Hotellerie Statements Partner der Service- und Partnerplattform „Hotel der Zukunft“ Key Note der Autoren Harry Gatterer und Christiane Varga, Zukunftsinstitut Österreich Moderation Matthias Koch, Geschäftsführer Fachverband Hotelleriemehr erfahren

Inhaltsangabe: Das empathische Hotel:

In Zukunft geht es immer mehr darum, vermeintliche Paradoxien zusammenzudenken: Das Streben nach Individualität und Gemeinschaft. Das Verlangen nach Abgrenzung und Zusammengehörigkeit. Nach Neuem in der Nähe und Bekanntem in der Ferne. Das erfordert mehr denn je die Fähigkeit und Bereitschaft, die Gedanken und Motive meines Gegenübers zu erkennen und zu verstehen. Es erfordert Empathie.

Was bedeutet das für die Hotellerie? Eine nie dagewesene Chance, neue Spielarten von Begegnung in der multi-mobilen Optionswelt unserer Zeit zu schaffen und so das anspruchsvolle Reisepublikum zu begeistern, zu überraschen, ja vielleicht sogar zu rühren. Mit einem empathischen Hotel.” Unter folgendem Link finden Sie einen Download der Broschüre: www.hotelderzukunft.at.

Hotelmarketing, Information

Von Booking verführt!

Das Buchungsportal booking.com legt immer weiter zu, eine negative Entwicklung aus Sicht der Hoteliers, da ein signifikanter Teil des Umsatzes in die Provision geht. Es wird aber zuwenig beleuchtet, warum die Gäste so gerne über Booking buchen. Eine Reflexion bringt allerhand zu Tage:

Beim ersten Nachdenken fallen mir sofort fünf Argumente ein:

    1. Preissicherheit
    2. In 2 Minuten ist der gesamte Buchungsprozess abgeschlossen
    3. Übersichtliche Darstellung
    4. Ich kann stornieren – Ich habe schon oft bei Booking eine Urlaubsidee gebucht, obwohl wir noch keinen fixen Urlaub geplant hatten, aber wir haben das Hotel schon mal fixiert. Ich habe noch nie so eine Buchung storniert, aber durch diese Freiheit fiel die Entscheidung zu buchen viel leichter
    5. An Booking kommt man einfach nicht vorbei, kaum sucht man ein Hotel, sieht man auch schon eine Werbeeinschaltung des besagten Buchungsportals

Gut, das waren jetzt mal die „top of mind“-Argumente. Aber was steckt wirklich hinter Booking? Design kann es nicht sein, die Oberflächengestaltung schmerzt richtig in den Augen, hält sich aber trotzdem seit Jahren. Man gewöhnt sich ja an alles.

Also habe ich die Seite mal auf Herz und Nieren überprüft und siehe da, ich möchte es mal höflich ausdrücken, man wird als potentieller Bucher ganz schön gelenkt.

Sie haben das Marketing auf zwei Arten von Konsumenten abgestimmt, den analytischen und den emotionalen Typen. Demnach ist die Darstellung stark faktisch oder eben emotional aufgebaut.

 

Faktische Darstellungen:

    • Anzeige der Auslastung in % – Bei 90% überkommt einen schon das Gefühl, huch ich sollte doch jetzt endlich buchen, die Zimmer sind knapp
    • Ihre Reisedaten stehen noch nicht fest? Finden Sie den besten Preis: Anzeige von Alternativdaten – Hier sehe ich sofort, wann mein Urlaub günstiger wird. Ich kann richtig “sparen”
    • Pop-ups mit Preisaussagen z.B. Die Preise sind in den letzten Tagen gestiegen
    • Preisstatistiken
    • Rote Etiketten bei den Hotels: Heute -25% Rabatt
    • Grüne Kästchen: Kostenlose Stornierung etc.
    • Positive Affirmationen: „Sie haben den besten Preis“
    • Nach nur 5 Buchungen erhält man den Status eines „Genius“-Buchers und erhält auf ausgewählte Hotels noch einmal 10% Discount. Außerdem werden spätere Check-Outs, kostenfreie Willkommensgetränke und Flughafentransfers angeboten

 

Emotionale Darstellungen:

Besonderen Fokus legt Booking auf Verknappung und Beliebtheit:

  • „Nur noch 3 Zimmer frei“ oder „Sehr gefragt, nur noch 1 Zimmer frei“
  • „Diese Unterkunft wurde heute 3 mal gebucht“
  • „Diese Unterkunft wurde zuletzt am 8. Jänner gebucht“ – Da fragt man sich schon als Konsument, was ist falsch mit diesem Hotel, wieso hat es heute niemand gebucht
  • „Eben gebucht“ – Die Liveschaltung wird plötzlich während des Surfens eingeblendet
  • „Zum letzten Mal gebucht vor 4 Stunden“
  • „Es sehen sich gerade 49 Personen dieses Hotel an“ – Ich möchte wissen, wann “gerade” ist und sind die Daten wirklich aktuell?
  • „In Hinterglemm stark nachgefragt: Es sind bereits 14 Hotels ausverkauft, die mit der Unterkunft “XXX” vergleichbar sind!“


Bezeichnung der Buttons bei Booking:

Auch die Buttons haben eine sehr emotionale Färbung.

  • Statt „Buchen“ – „Reservieren“
  • Statt „Zimmer“ – „Ihr Lieblingszimmer wählen“

Weitere Tricks von Booking:

  • Daumen nach oben – Hier würde man als Konsument meinen, das Hotel hat eine gute Bewertung. In Wirklichkeit zahlen Hotels (preferred partner) extra, um eine gute Position auf der Seite zu haben
  • Das Herz bedeutet: 635 User haben dieses Hotel auf ihre Wunschliste hinzugefügt – Seit wann, wie lange etc. bleibt dem User verborgen. Das Hotel könnte vom Urlaub in 2014 gespeichert sein
  • Deal – hier bekommt man einen besonders guten Preis. Wahrscheinlich wurde das Hotel motiviert, den Preis zu senken
  • Rabatt-Preise – Wunderbare Ausverkaufsstrategie, man sieht den alten Preis durchgestrichen und der neue wirkt günstiger. Da könnte einem schon der Gedanke kommen: kaufen, sonst ist es weg
  • Icon mit Pokal und Jahreszahl am rechten Bildrand – Dieses Hotel wurde im Jahr 2014  am häufigsten in der Region gebucht. Für mich kein Qualitätskriterium, denn theoretisch könnte es einfach nur das größte Hotel sein
  • Sehnsuchtsorte werden gleich mitverkauft – In Skigebieten sieht man bei Hotels mit Liftzugang einen Skifahrer, bei Hotels mit Strandzugang einen Sonnenuntergang
  • Damit ich beim Button „Reservieren“ nicht in letzter Sekunde abspringe, kommt nochmals die positive Aufforderung „Sie haben den besten Preis“

Wenn Sie noch weitere Tricks finden, freue ich mich über einen Kommentar.

 

Details im Hotel, Europa, Hotelmarketing, Hotels, Österreich

Bach neben der Skipiste – Arlberg 1800

Es gibt nicht viele Menschen, die ihre Leidenschaften richtig leben. Florian Werner ist jedoch so einer.

Geboren in einer Arlberger Hoteliersfamilie, hat er 1997 den elterlichen Betrieb, das Hospiz Arlberg übernommen. So richtig gepackt hat in die Kunst und nun hat er in St.Christoph das arlberg1800 eröffnet, eine “Contemporary Art & Concert Hall”.

Das Ziel ist, jungen, aufstrebenden Künstlern eine Plattform für Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen zu bieten. Die mehr als 1000m² des Kulturzentrums befinden sich teilweise unterirdisch. Eine zeitgenössische, reduzierte Architektur (Architekt Jürgen Kitzmüller) bieten den adequaten Rahmen für viel Sichtbeton und hochwertige Holzpanele. Ein aufwendiges Lichtsystem und eine ausgeklügelte Akustik sind Teil des Konzeptes.

Noch buhlt das Haus  mit dem Schnee um Gäste, doch ich hoffe sehr stark, dass immer mehr Gäste diese Alternative nutzen und Urlaub neben dem sportlichen auch einen kulturellen Aspekt hinzufügen.

 

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Weitere Berichte: Zeit.de, ÖHT Blog

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelarchitektur, Hotelmarketing

10 Resultate meiner Forschung: Gästeerwartungen (10)

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Woher weht der Wind?

Zum Schluss noch eines meiner Lieblingsthemen: Die Gästeerwartungen. Nichts, aber auch absolut nichts beeinflusst den Erfolg eines Aufenthalts so stark wie die Gästeerwartungen.

Deswegen muss man mit ihnen ganz vorsichtig umgehen und sie gekonnt steuern.

Gästeerwartungen und Überraschungen

Erwartungen befinden sich während des Hotelaufenthalts in einem Spannungsfeld aus Nichtbestätigung und Bestätigung. Werden die Erwartungen nicht bestätigt, führt das zu Unzufriedenheit. Falls Erwartungen erfüllt oder übertroffen werden, stellt sich Gästezufriedenheit ein, wobei ein positiver Überraschungseffekt, quasi das Übertreffen der Erwartungen, sich besonders positiv auf die Zufriedenheit auswirkt. Allerdings geht dieser positive Überraschungseffekt bei einer nachfolgenden Übernachtung in die „Standarderwartungen“ über und wird egalisiert. Aus diesem Grund ist es für Sie besonders wichtig, die Erwartungshaltung so akkurat wie möglich zu steuern und durch Produktinnovation die Gäste so zu überraschen, dass Zufriedenheit garantiert werden kann.

Gehen Sie auf TripAdvisor und lesen Sie Ihre Hotelbewertungen genau – wo liegen Bewertungen vor, die auf nichterfüllten Erwartungen beruhen?

Ich hoffe Sie konnten aus dieser Serie einiges mitnehmen.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Erfüllung Ihre Ziele. Als Hotelberaterin (fein.gestalten) bin ich spezialisiert auf Gästeerwartungen, Unterstützung bei Umbauarbeiten und Hotelpositionierungen.

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelmarketing

10 Resultate meiner Forschung: Schaufenster ins Ferienglück (9)

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Ist es der richtige Ort für uns?

Sicherheit ist das oberste Gebot für einen gelungenen Urlaub. Und zwar die Sicherheit, schöne Tage zu verbringen, sich zu erholen und zu entspannen. Man möchte zufrieden sein mit der Hotelauswahl und um diese Sicherheit zu steigern, recherchiert man vorab die Homepage und Bewertungsportale (TripAdvisor, HolidayCheck etc.).

Gestaltete Schaufenster

Bilder im Internet oder in Prospekten können als „gestaltete Schaufenster“ des Hotels verstanden und gezielt eingesetzt werden. Durch diese nach außen kommunizierten „Schaufenster“ist es Gästen möglich, zu überprüfen, ob ihnen das Hotel zusagt und ihre Lebenswelten transportiert.

Und noch ein Punkt: Bei Online-Marketing ist man schnell verleitet, alles ein bisschen schöner zu machen, als es in Wirklichkeit ist. Diese Strategie kann schnell nach hinten losgehen, es gilt, lieber mit Maß und Ziel. Denn Gäste werden meist dann enttäuscht, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Und hier leite ich gleich weiter zum letzten und wichtigsten Punkt…

Gästeerwartungen, mehr darüber gibt es im letzten Teil der Serie am 19. Dezember 2015.

Schöne Grüße,

Barbara Guger

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10 Resultate meiner Forschung: Love-Tender-Care (8)

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Wer kümmert sich um die Gäste?

Gehen wir zurück zum Beginn dieser Reise, das Hotel wird als Person wahrgenommen. Es wird mit einer Eltern-Kind-Beziehung gleichgesetzt, der Gast fühlt sich als „Kind“, dem Gutes getan werden soll. Nicht nur Mitarbeiter/innen vermitteln eine Willkommensbotschaft an Gäste, auch die scheinbar „tote“ Materie kann einiges bewirken. „Dieses ganze Haus ist durchflutet mit positiver Energie, also es ist wahrscheinlich auch durch die Helligkeit, aber ich glaube, das machen einfach die Leute aus, die da arbeiten.

Griffig dargestellt: Sie stellen eine Vase frischer Blumen auf den Tisch. Frische Blumen zeigen implizit: „Komm rein, fühl dich wohl, sei willkommen.“

Weiße schöne Wände ohne Kratzer zeigen einen einwandfrei, gepflegten Zustand des Hauses. Im Gegensatz zu abgeschlagenen Wänden mit schwarzen Kratzern, die im schlimmsten Fall die „Verlotterung“ schon beim Eingang präsentieren.

Hochwertige Materialien transportieren nicht nur Qualität, sondern sprechen indirekt zu den Gästen: „Du bist uns wichtig, wir wollen dir etwas Gutes und Hochwertiges bieten.“ Nach dem Motto: Love-Tender-Care.

Apropos zu diesem Thema gab es auf RosaPfeffer schon eine Serie: Love-Tender-Care weiterlesen

Um das Schaufenster ins Urlaubsglück geht es im nächsten Beitrag, dieser geht am 15. Dezember 2015 online.

Viel Glück bei der Geschenksauswahl,

Barbara Guger

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelmarketing, Hoteltrends, Information

ÖGZ: Das Hotel als Person

Mein Dissertation “Die Rolle der Environmental Dimensions im Hotelservicescape” wird in der aktuellen ÖGZ vorgestellt. Vielen Dank an Susanne Mitterbauer und Thomas Vierich.

Das Verhältnis zwischen Gast und Herberge als Thema einer Dissertation bringt einige unerwartete Details  

 

Text: Susanne Mitterbauer

Auf den ersten Blick klingt der Titel absurd. Bei näherem Zuhören verwenden Gäste allerdings oft Formulierungen wie: „Das Hotel ist lebendig, es ist nett, es ist schizophren.“ In der Soziologie spricht man von Anthropomorphismus, also der Vermenschlichung von toter Materie. Was hier überaus wissenschaftlich klingt, sollte aber beachtet und bei Marketingaktivitäten im Kopf behalten werden. „Nichts, aber auch absolut nichts beeinflusst den Erfolg eines Aufenthaltes so stark wie die Gästeerwartungen“, schreibt Barbara Guger in ihrer Dissertation „Die Rolle von Enviromental Dimensions im Hotelservicescape“. Deshalb muss mit ihnen ganz vorsichtig umgegangen werden. Werden die Erwartungen nicht bestätigt, mündet das sofort in Unzufriedenheit. Werden die Erwartungen getroffen oder sogar übertroffen, mündet das bald in eine „Standarderwartung“ und wird egalisiert.weiterlesen

 

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10 Resultate meiner Forschung: Einblicke & Ausblicke (7)

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Einblicke und Ausblicke oder die Neugierde der Gäste stillen.

Aus- und Einblicke sind für Gäste auf Reisen besonders wichtig, sie möchten in die Lebenswelten der Bereisten eindringen.

Was würde sich dafür besser eignen als Ausblickspunkte wie Dachterrassen, Balkone und großzügige Glasfronten.

In meiner Studie wurde der Balkon als Highlight des Hotelzimmers verstanden.Einerseits gewährt der Balkon Ausblicke in die Landschaft, das vermittelt ein Gefühl der Überschaubarkeit und Freiheit, man fühlt sich im Einklang mit seiner Umgebung. Andererseits erhält der Gast  Einblicke in das Treiben der Menschen.

Hatten Sie schon mal ein Zimmer ohne Fenster? Nichts ist befremdlicher, oder? Ich freue mich über einen Kommentar.

Um Love-Tender-Care geht es im nächsten Beitrag, dieser geht am 9. Dezember 2015 online.

Einen schönen Advent,

Barbara Guger

 

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelmarketing

10 Resultate meiner Forschung: Komfort wie zu Hause (6)

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Gäste vergleichen das Hotel mit ihrem eigenen Wohnkomfort.

Gäste vergleichen das Hotel gerne mit eigenen Erfahrungen, dem Komfort wie Zuhause. Allen voran mit Aufenthalten in anderen Hotels. Ich persönlich finde es allerdings spannender, dass Gäste das Hotel auch mit den eigenen vier Wänden vergleichen. Nach dem Motto: „Wir möchten uns so wenig wie möglich verschlechtern, verglichen mit unserem Privatzuhaus und dem Standard des Hotels.

Diese Vergleiche dienen als Referenz dafür, was ein Hotel bieten und welchen Mindeststandard es erfüllen sollte.

Blättern Sie in Wohnzeitschriften, informieren Sie sich darüber, wie derzeit gewohnt wird, welcher Lifestyle wird gelebt? Lässt sich daraus etwas auf Ihr Hotel übertragen? Selbstverständlich muss es zum Hotelkonzept passen. Harmonie ist wichtiger als kurzlebige Trends, aber z.B. können Feuerschalen in einem alpinen Winterhotel gerne öfters Einzug halten.

Schöne Novembertage,

Barbara Guger

PS: Ausblicke und Einblicke sind die Themen am 5. Dezember 2015. Bleiben Sie dran!

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelarchitektur, Hotelmarketing

10 Resultate meiner Forschung: Öffentliche Räume (5)

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Muss der Gast im Zimmer bleiben?

Wo können Gäste ihre Zeit im Hotel verbringen? Wahrscheinlich im Zimmer, in der Lobby, im Spa, im Restaurant, im Seminarraum, im Gym etc.
Die Interviews haben gezeigt, dass Gäste gerne öffentliche Räume in Hotels nützen, um ihre Zeit zu verbringen. Ob in Gemeinschaft mit anderen Gästen oder lieber ganz alleine, Rückzugsräume außerhalb des eigenen Zimmers sind das Thema unserer Zeit und tragen zum Luxusempfinden der Gäste bei. Die Privatheit wird quasi zum Sehnsuchtsort:„Man hat das Gefühl, man ist ganz privat.“

Man hat das Gefühl, man ist ganz privat

Dieser Trend lässt sich sehr gut an der Nachfrage nach Minihäuschen in Form von Châlets, Hütten, Bungalows etc. erkennen.

Das Spiel aus Gemeinschaft und Privatheit lässt tausende Möglichkeiten für öffentliche Räume in Hotels entstehen. Beispiele sind etwa: Ein Garten mit kleinen Nischen und Sitzgelegenheiten, ein kleines Hotelkino, ein Leseraum, ein Yogaraum, eine Bibliothek, eine Küche, ein Bastelraum, eine Werkstätte etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Haben Sie noch weitere Ideen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Barbara Guger

PS: Im nächsten Beitrag dreht sich alles um den Komfort, am 25. November 2015 geht es weiter.

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10 Resultate meiner Forschung: Das Badezimmer (4)

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Das Herzstück jedes Zimmers: das Badezimmer

Das Badezimmer wird immer separat beschrieben, es ist zwar Teil des Zimmers, erhält jedoch eine besonders große Aufmerksamkeit.

In keinem anderen Raum bzw. Kontext werden die Ansprüche so dezidiert und explizit ausgesprochen. Hygiene hat oberste Priorität!

Weitere, viel beachtete Faktoren sind

  • Eine zeitgemäße Ausstattung – egal wie sauber das Badezimmer geputzt wurde, in die Jahre gekommene Bäder werden als unhygienisch wahrgenommen / oder: mit Schmutz gleichgesetzt. Empfehlenswert ist die Badezimmereinrichtung so zeitlos wie möglich zu halten oder öfters in die Tasche zu greifen und zu renovieren.
  • Genügend Ablageflächen für die mitgebrachten Utensilien und Handtücher. Dieses Thema ist ein Dauerbrenner, denn die Ablageflächen reichen fast nie aus.
  • Frischluftzufuhr – ist fast in keinem Hotel zu finden, aber durchaus sehr beliebt bei Gästen. Ein Badezimmer mit Fenster ist ein wahrer Pluspunkt.
  • Ausreichende Größe – im Bad möchte man gerne zu zweit Platz finden.
  • Materialauswahl hier ist eine klare Tendenz zu hochwertigen Materialen erkennbar.

Lieber alleine im Zimmer oder doch unter anderen Gästen sein? Am 19. November erfahren Sie mehr über öffentliche Räume in Hotels.

Bis dahin eine schöne Zeit,

Barbara Guger

Details im Hotel, Forschung, Hotel & Technik, Hotelmarketing

Eye-Tracking in der Hotellerie – FH Salzburg

Die Forschung der FH-Salzburg ließ mein Herz höher schlagen, deren Ergebnisse mittels Eye-Tracking decken sich auch mit meinen Erkenntnissen: die Hotelgäste sehen sich beim Betreten eines Hotels den Boden sehr genau an.

Vielen Dank an FH-Prof. Mag. Dr. Mario Jooss für den tollen Vortrag und die zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Zielsetzung der Studie:

Die Gästereise aus Sicht des Gastes, mit Fokus auf Ankunft im Hotel, Eintritt im Hotel, Check-in.

FH-Salzburg-Zusammenfassung Vortrag Eye-Tracking in der Hotellerie

(Bild: FH-Salzburg)

Aufgabenstellung der Testpersonen:

Die Testpersonen wussten folgendes: “Sie haben ein Hotelzimmer für zwei Nächte gebucht.
Sie sind eben am Hauptbahnhof Salzburg angekommen, und alles was Sie wissen ist, dass das Hotel „Demo Hotel“ heißt. Bitte gehen Sie dorthin & checken Sie sich als „Eye-Tracking Gast“ ein.”

Das Messwerkzeug – Die Brille:

FH-Salzburg-Zusammenfassung Vortrag Eye-Tracking in der Hotellerie_2

(Bild: FH-Salzburg)

Die Ergebnisse des Experiments – 10 Thesen

  1. Bei der Suche nach dem Hotel nimmt der Gast die Umgebung nicht wahr – er achtet nur auf Schilder und Gebäudefronten.
  2. Auch beim Hotel angekommen lässt sich der Gast vor allem von Beschilderungen leiten.
  3. Das Hotel sollte aufgrund dieser Tatsachen von allen Perspektiven aus gut erkennbar sein, nicht nur durch die Fassadenaufschrift über dem Eingang!
  4. Bei Vorhandensein von Orientierungshilfen im Eingangsbereich (z.B. in Form eines Tep-pichläufers) richtet sich der Blick des Gastes vorwiegend auf den Boden.
  5. Danach versucht der Gast, Elemente im Hotel wiederzufinden, die er bereits kennt und mit dem Hotel verbindet – zum Beispiel das Hotel-Logo von der Website.
  6. Das erste Ziel des Gastes ist es seinen Check-In-Platz zu finden. Der Blick fokussiert sich solange darauf, bis dieses Ziel erreicht wurde.
  7. Danach nimmt der Anreisende so lange Augenkontakt mit dem Rezeptionist auf, bis dieser seinen Blick erwidert – dauert das lange oder muss er warten, fallen ihm dabei gerne auch schon mal überfüllte Papierkübel, herumstehende Regenschirme und Zettel auf, die auf dem Check-In-Pult liegen.
  8. Zuerst sieht der Proband die Lobby als Ganzes, erst danach kleinere Details.
  9. Bewegte Bilder – zum Beispiel in Form von Bildschirmen beim Check-In-Bereich, ziehen immer wieder die Blicke der Testperson auf sich.
  10. Blickverläufe orientieren sich immer an bestehenden Linien – zum Beispiel an der Kante des Check-In-Pults – und in Leserichtung.

 

Kontakt:
FH Salzburg Tourismusforschung
tourismusforschung@fh-salzburg.ac.at
5412 Puch Urstein
Tel. 050.2211.1363

 

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10 Resultate meiner Forschung: Die Hotelgröße (3)

 

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Die Hotelgröße trägt zum Wohlbefinden bei.

Die Hotelgröße gewinnt zunehmend an Bedeutung: Die Gäste fühlen sich von großen Hotels immer mehr abgestoßen, die als „Megahotels, Bettenburgen, Bunker, Legebatterien für Touristen etc.“ in Verruf stehen.

Kleinere Hotels verfügen dagegen über ein besseres Image: Hier ist der Gast keine unpersönliche Nummer, man fühlt sich umsorgt und muss sich nicht verstellen. In der Gästewahrnehmung gelten kleine Hotels als gemütlich & locker, wohingegen große Hotels häufig als steif und nobel wahrgenommen werden. Die Größe des Gebäudes hat hier auch einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden. Je kompakter und übersichtlicher das Haus ist, umso geborgener fühlt sich der Gast. Man kann das Hotel in der Gesamtheit erfassen.

Zusätzlich punkten kleine Hotels mit dem Gefühl der Individualität.

Große Hotels vermitteln oft Sterilität und Standardisierung.

Es gibt jedoch auch ein Spannungsfeld in der Gästewahrnehmung: Das Hotel soll klein und überschaubar sein, die Zimmer und vor allem das Badezimmer dagegen groß und geräumig.

 

Das nächste Resultat gibt es am 13. November. Bleiben Sie dran!