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Hoteltrends

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Hoteltrend: ein grünes Leben

Die Thematik ist omnipräsent: Der Klimawandel! Ja, das Umweltbewusstsein steigt – zumindest das schlechte Gewissen der Menschen und damit auch der Gäste. Das Bewusstsein ist nicht nur durch die letzten Ereignisse gestiegen, wie extrem heiße Sommer, die Dieseldebatte oder Hurrikans in China und Florida. Es ist an der Zeit zu handeln und das Reisen wird zunehmend auch als umweltschädlich wahrgenommen. Ein Tourist verbraucht zwischen 52 und 245 (!) Liter Wasser pro Tag in einem Hotel, zuhause sind es im Vergleich durchschnittlich 130 Liter pro Tag. Ähnlich sieht es beim Thema Müll aus: bis zu 5 Litern pro Übernachtung sind es auf Reisen, zuhaue ist es gerademal 1 Liter Müll, den eine Person täglich produziert (Quelle: Hotelmanagement von Henschl). Zu Flugreisen gibt es den Artikel “am Himmel die Hölle”.

Die Frage ist: Wie kann man eigentlich umweltfreundlich reisen?

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Christian Baumgartner von respect rät zu folgenden Maßnahmen:

  1. Entgegen dem Trend: Länger und seltener zu verreisen
  2. Flugstrecken vermeiden àÖffentliche Verkehrsmittel bevorzugen (Zug, Bus, Elektroautos etc.)
  3. Kompensationszahlungen z.B. bei Atmosfair Berechnung des CO2 Ausstoßes bei Flügen, Atmosfair investiert in umweltgerechte Projekte
  4. Vermeidung von internationalen Hotelketten àbei kleinen Hotels bleibt die Wertschöpfung in der Region
  5. Auf Umweltzertifikate achten, zum Beispiel das österreichische Umweltzeichen
  6. Müll- und Wasserverschwendung vermeiden

 

Übrigens, ich habe es heuer auch getan: Bei Atmosfair Ausgleichszahlungen für unsere Flüge bezahlt. Ein gutes Gefühl. Natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nichts.

Fakt ist dennoch, dass sich Tourismus und Umweltschutz wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen zueinander verhalten: Tourismus macht leider mehr kaputt, als er helfen kann. Nichtsdestotrotz werden Menschen reisen, ich reise auch für mein Leben gerne – aber ein kritischer Blick in den Spiegel hat noch niemandem geschadet. Hier ein paar kritische Betrachtungsweise, die ich gerne aufgreifen möchte:

Gäste sind im Urlaub nicht gewillt oder schlichtweg unmotiviert ein grünes Verhalten an den Tag zu legen, man möchte genießen und gewissermaßen bezahlt man auch dafür, einmal kein schlechtes Gewissen zu haben. Ob das gut für die Natur ist, ist eine andere Frage. Ich habe dazu schon mal eine Serie geschrieben mit dem Namen: Hotels & Karma „Macht Bio böse?“.

Aus Sicht des Hotels bietet sich hier allerdings eine großartige Chance! Und es ist an der Zeit diesen Trend aufzugreifen, denn unter dem Gesichtspunkt des Komforts für den Gast, der für seinen Aufenthalt zahlt, ist folgende Betrachtungsweise logisch: Den Umweltschutz im Urlaub sollte der Gastgeber bzw. das Hotel übernehmen. Deswegen machen wir die Hotellerie grüner. Auch in Österreich steigt die Anzahl der Zertifizierungen mit dem österreichischen Umweltzeichen (derzeit 190 Hotels). Ich werde öfters gefragt: Kann ein 5-Sterne Hotel das Umweltzeichen führen? Ja, kann es! Wiener Beispiele sind etwa die drei Hilton Hotels, das Marriott Hotel, das InterContinental oder das Steigenberger Hotel Herrenhof.

Und was kann ein Hotel dabei einsparen? Diese Frage stelle ich regelmäßig meinen BFI Studenten im Hotelmanagementlehrgang. Hier die Broschüre „Energiemanagement in der Hotellerie und Gastronomie“ vom BMWFI

Photo by Aaron Burden on Unsplash

 

 

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hoteltrends

Ist ein Knigge für den Umgang mit Influencer nötig?

Der Einfluss und das Potenzial von Influencern werden unterschätzt, so meine These. Aber sieht man sich den Boom in Island an, so konnte durch ein paar Einladungen von Bloggern das Landeaufkommen um 30% innerhalb eines Jahres gesteigert werden. Beeindruckende Zahlen.

Auch in Österreich tummeln sich einige Lifestyle Bloggerinnen, die mit mehr als 100.000 Followern beachtliches in Bewegung setzen können. Da gab es 2016 etwa eine eigene Essie Nagellacklinie des Lifestyle-Blogs Berries & Passion in allen Bipa Filialen für vier Wochen oder regelmäßige Stilkolumnen in führenden Zeitschriften über Mode und Lifestyle.

Der Alltag von Influencerinnen:

Und die Bloggerinnen schmeißen sich für ihre Follower richtig ins Zeug, da wird ein Jetset Leben geführt, dass maximal anstrengend sein muss, täglich gilt es etwas Großartiges oder Schönes zu posten. Essen soll köstlich und gesund wirken, ein „normales“ Abendessen einfach nur mit Spaghetti ist da absolut nicht drinnen. Der Körper muss perfekt in Form sein, Schönheit geht über alles, um jeden Preis. Die Kleidung immer modisch, die Wohnung immer aufgeräumt und stylish. Instagrammable lautet die Devise, vom Zehennagel bis zum WC. Und das meine ich auf keinen Fall sarkastisch, der Druck ist enorm. Die Fans wollen Unterhaltung und das Tag für Tag. Die Firmen und Sponsoren wollen Resultate. Und es folgen oft auch Schlagabtausche unter der Gürtellinie á la „hat dir dein Fitnesstrainer nicht gesagt, dass du die Oberschenkel nicht mehr trainieren solltest, deine Beine werden zu dick…!“ Die Arbeit als Influencer ist ein Knochenjob, nach außen eine kunterbunte Glitzerwelt, nach innen ein knallhartes Business und Stress pur.

Photo by Ivan Timov on Unsplash

Influencerinnen und ihr Handwerk:

Soweit die Normalität. Diese Frauen verstehen ihr Handwerk. Ein Handwerk das daraus besteht, die Klaviatur der Sozialen Medien so zu beherrschen, dass man die Reichweite nicht verliert, auch wenn ein Netzwerk wiedermal den Algorithmus über Nacht ändert und man so nicht mehr im Newsfeed seiner Follower aufscheint. Selbstverständlich holen sich manche Profis zur Seite, aber sie alle haben bei Null begonnen und mussten sich alles selbst beibringen.

Weitere Fähigkeiten, die man so ganz nebenbei als Influencer oder Blogger beherrschen muss sind Fotografie, textliche Gestaltung, Videoschnitt, Styling usw.

Influencer sind Allrounder, sie leisten Beachtliches. Als Unternehmen sollte man sich das vor Augen halten bevor man schreibt: „Hallo! Wir laden dich auf unsere Veranstaltung ein und als kleine Aufwandsentschädigung erhältst du 50€ für unseren Onlineshop“. Wertschätzung sieht anders aus.

Kooperationen mit Influencerinnen:

Influencer wollen Wertschätzung von Unternehmen, schließlich geht es um ihre Fans und ihren Beruf. Um eine erfolgreiche Kooperation mit Influencern einzugehen sind folgende Schritte empfehlenswert:

1)      BEOBACHTEN: Den Influencer einige Zeit zu beobachten, inkl. zu liken / zu kommentieren – sich mit dieser Lebenswelt auseinanderzusetzen, die Zielgruppe des Influencers zu kennen und wenn man das Gefühl hat, ich verstehe die Person hinter dem Account – eine persönliche nette E-Mail aufzusetzen:

2)      KONTAKT AUFNEHMEN „Hallo XX, Wir beobachten dich seit einigen Wochen. Dein Beitrag über xyz hat uns besonders gut gefallen, weil XXX. Wir sind der Meinung, dass du dich in unserem Hotel wohl fühlen würdest und würden dir gerne eine Kooperation anbieten. Könntest du uns dein Press-Kit und deine Angebote für eine Zusammenarbeit senden. Wir freuen uns auf ein Kennenlernen!“

3)      ANALYSE – Press Kit und Analytics – passt die Zielgruppe wirklich zu meinem Hotel? Hier kann noch überprüft werden, ob die Follower wirklich meiner Zielgruppe entsprechen? Wie die Engagement Rate ist? Ob Follower gekauft wurden? Welche Alternativen gibt es?

4)      KONZEPT & VERTRAG – Was soll vor Ort passieren? Blog-Beitrag / Instagram / Youtube? Gewinnspiel oder Gutscheincodes / Affiliate Links? Plus: Honorar vereinbaren

5)      BRIEFING – Was ist dem Hotel besonders wichtig, was darf nicht passieren?

6)      DURCHFÜHRUNG – Dem Influencer Freiheiten lassen, er/sie kennt die Zielgruppe am besten und hat das richtige Sprachrohr.

7)      ANALYSE – Finale Besprechung und Kontrolle der Ergebnisse.

 

Erfolg mit Influencerinnen messen:

Wie kann dann der Erfolg für ein Hotel gemessen werden?

  • Gewinnspiele (neue Adressen)
  • Gutscheincodes oder Affiliate Links
  • Analytics
  • Engagement (Kommentare oder Direct Messages)

 

Don´ts:

Was sollte man nicht tun?

  • Keine standardisierte Nachricht an den Influencer senden a la „Hallo Blogger!“
  • Keine Bezahlung
  • Keine Wertschätzung
  • Kennzeichnungspflicht ignorieren – Influencer sind verpflichtet, Werbung als solche zu kennzeichnen, dies gilt es zu akzeptieren.

 

Auf zu vielen erfolgreichen Kooperationen!

Barbara Guger

Erlebte Hotels, Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends

Mittagessen bei Mama Thresl | Leogang

Mittagessen bei Mama Thresl lag auf der Strecke zum Achensee und das Hotel hat mich natürlich angezogen wie Motten das Licht. Seit Jahren in aller Munde wollte ich es hautnah erleben.

Das Hotel ist gestylt vom Fuß bis zur Haarspitze und den Slogan trägt es zurecht: “Urban soul meets the alps”. Alles ist gestylt und durchdesignt. Ein Profikonzept pur.

Ebenso hip wie das Hotel ist die Speisekarte: Flammkuchen und Burger. Zu Beginn unserer Reise war ich noch ein Flammkuchen Fan, 3 Wochen später war es schon etwas viel…

|Restaurantbesuch August 2017 –  Mama Thresl – Leogang – Österreich|

Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends, Information

Ökologischer Tourismus auf der Überholspur

In den letzten Wochen beschäftigte ich mich intensiv mit Green Hotels, dem österreichischen Umweltzeichen und der Zukunft des Reisens. Zufällig und genau passend zu diesem Thema gab es in Wien am 2. Juni  die Veranstaltung “ÖKOlogische Wege & Trends im Tourismus” auf Einladung des Ministeriums für ein Lebenswertes Österreich und der Naturfreunde Internationale.

Es kamen über 100 internationale Touristikerinnen und Touristiker,  um gemeinsam neue Impulse für einen ökologischen Tourismus der Zukunft zu setzen. (Quelle: Presseaussendung | Naturfreunde Internationale)

Österreichisches Umweltzeichen_RosaPfeffer (1)

Den für mich spannendsten Aspekt der Veranstaltung hat die Diskussion der Hoteliers über das österreichische Umweltzeichen ergeben. Folgende Details kamen auf die Frage “Was bringt das Umweltzeichen überhaupt?” zutage:

  • Roman Mayrhofer vom Hotel Der Wilhelmshof in Wien sah neben den Effekt mehr Gäste für sein Haus zu begeistern, vor allem einen betriebsinternen Benefit. Durch den Evaluierungsprozess lernt man seinen Betrieb von einer neuen Seite kennen und kann noch viel besser agieren. Außerdem wurden die Mitarbeiter/innen, zwar zu Beginn nicht Feuer und Flamme für das Projekt, während der Evaluierung viel stärker ans Haus gebunden. Selbstverständlich lassen sich so auch finanzielle Einsparungen erzielen. Übrigens berichtet Roman Mayrhofer, dass nachhaltiges Reisen zu den zehn wichtigsten Buchungskriterien überhaupt gehört. Sogar bei Onlineanbietern wird immer stärker auf Green Hotels geachtet. (Ein Interview von Roman Mayrhofer)
  • Friedrich Kaindlstorfer von den Kneipp Kurhäuser der Marienschwestern vom Karmel schwärmt ebenfalls für das österreichische Umweltzeichen und welchen Beitrag es für einen Betrieb leistet. Auch aus seinem Unternehmen wäre es nicht mehr wegzudenken. Buchungsentscheidungen würden immer häufiger auf ökologischen, naturverträglichen Kriterien basieren. Die Ausrichtung seines Hauses auf die klassische europäische Medizin und den Umweltgedanken des österreichischen Umweltzeichens passen formidabel in die Hotelpositionierung. Gerne unterstützen die Gäste die umweltfreundlichen Bemühungen, nur: Als Friedrich Kaindlstorfer die Fernsehgeräte aus den Zimmern entfernen wollte, waren die Gäste dann doch nicht so begeistert.
  • Regina Hrbek von Häuser der Naturfreunde Österreich berichtet in ihrem Fall über die natürliche Ausrichtung der Berg- und Schutzhütten auf Nachhaltigkeit. Durch den Austausch von Glühbirnen auf LED-Birnen konnte ein Betrieb innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld einsparen, da die eigene Stromproduktion verringert werden konnte.

Kennen Sie noch weitere Gründe für das österreichische Umweltzeichen?

 

Hotels, Hoteltrends

Trends im Hoteldesign – hotelbau Veranstaltung in Oberschleißheim

Im April besuchte ich die hotelbau Veranstaltung: Trends im Hoteldesign. Der Veranstaltungsort, das Hotelkompetenzzentrum Obeschleißheim, war zum Bersten gefüllt.
Mit Schwung führte Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) durch ihren Vortrag. Der Fokus lag auf Londoner Hotels und Restaurants, die bereits einen Blick in die Zukunft erlauben: Der Trend geht ganz klar hin zu trendigen Details. So wurde etwa das Restaurant Sexy Fish vorgestellt, das ein eigenes Toilettenpapier mit Fischgrätmuster hat (ja, ja, die wichtigste Rolle im Leben). Interessantes Detail am Rande: Viele Fotos von Corinna Kretschmar-Joehnk stammten von Toiletten und deren Eindruck auf das Gesamterlebnis. Ihrem Vortrag zu lauschen war eine Freude und ihre Energie übertrug sich auf den gesamten Raum.

Die Werke von dreimeta wurden von Andrea Kraft-Hammerschall und Maren Mogalle (dreimeta) vorgestellt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Hoppala, als eine der Referntinnen bei der Formulierung „Hamburger Schwesternhotel“ ins Stocken kam und laut nachdachte, dass es eigentlich „Bruderhotel“ heißen müsste. Viel zu „männlich“ wären die Details des vorgestellten Hotels gewesen und ich fühlte mich in meinem Dissertationergebnis bestätigt, dass Hotels von Gästen (und Designern) als Person wahrgenommen werden.
Zum Abschluss berichtete Markus Lehnert von Marriott über Zukunftsausblicke und Perspektiven der weltweit größten Hotelgruppe.

Video von hotelbau

Den krönenden Abschluss und Höhepunkt des Abends bildete jedoch die Diskussionsrunde zwischen Peter Joehnk (JOI-Design), Andrea Kraft-Hammerschall (dreimeta), Maren Mogalle (dreimeta), Markus Lehnert (Marriott), Hans-Peter Hermann (Invesco Real Estate) und Michael Kleber (emco Bad). Unter der Leitung von Gesa Rohwedder (Drees & Sommer) und Martin Gräber (hotelbau) wurde über den Mehrwert von Design, welche Farben gerade im Trend liegen und interessante Zukunftsausblicke diskutiert.

Zusammengefasst eine sehr gelungene Veranstaltung mit hochkarätigen Vortragenden und Gästen, aber ich hätte mir noch ein paar Einblicke mehr in die Theorie dahinter erhofft: Warum ist gerade dieses Design modern und was steht dahinter? An dieser Stelle möchte ich die Brücke schlagen zu Hotel der Zukunft und das neue Buch: Das empathische Hotel. Hier gibt es viele Hintergrundinformationen, die ich sehr empfehlen kann.

 

Erwartungen an Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends

Veranstaltungstipp: Trends im Hoteldesign – 28. April 2016 in Oberschleißheim

Ich bin schon angemeldet, kommen Sie auch?

ACHTUNG NUR NOCH RESTPLÄTZE VERFÜGBAR!

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Fachsymposium Trends im Hoteldesign

28. April 2016, 12.00 – 17.00 Uhr im Hotelkompetenzzentrum, Oberschleißheim bei München

Reich der Möglichkeiten

Die Vielfalt der Hotelprodukte auf dem Markt wird immer größer: Neue Marken sprießen wie Pilze aus dem Boden – die bestehenden schärfen ihr Profil. Neben Philosophie und Service ist es vor allem das Design, mit dem sich die verschiedenen Häuser ihr Alleinstellungsmerkmal schaffen wollen. So ist es nicht verwunderlich, dass es in punkto Gestaltung eigentlich nichts mehr gibt, das es nicht gibt. Und so unterschiedlich wie das Design sind auch die Macher, die dahinter stehen. Immer wieder schaffen sie neue Erlebniswelten, indem sie die Philosophie der Marke in gebauten und gestalteten Raum übersetzen.

Peter Joehnk von JOI-Design erklärt anhand zahlreicher Beispiele u.a. dem Reichshof Hamburg CURIO by Hilton, was es mit dem Begriff “Hotel Couture” auf sich hat.
Andrea Kraft-Hammerschall vom Designbüro DREIMETA nimmt Sie mit auf eine virtuelle Reise durch die Superbuden und 25hours Hotels in Hamburg, Wien und München.
Markus Lehnert von Marriott International gibt einen Überblick über die Entwicklung verschiedener Hotelmarken der Marriott-Hotelgruppe von Budget bis Luxus.
An der späteren Diskussionsrunde nehmen Peter Joehnk (JOI-Design), Andrea Kraft-Hammerschall (DREIMETA), Markus Lehnert (Marriott International), Reinhold Weise (Arabella Hospitality), Hans-Peter Hermann (Invesco Real Estate) und Michael Kleber (emco Bad) teil.” Quelle: Hotelbau

 

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ÖGZ: Das Hotel als Person

Mein Dissertation “Die Rolle der Environmental Dimensions im Hotelservicescape” wird in der aktuellen ÖGZ vorgestellt. Vielen Dank an Susanne Mitterbauer und Thomas Vierich.

Das Verhältnis zwischen Gast und Herberge als Thema einer Dissertation bringt einige unerwartete Details  

 

Text: Susanne Mitterbauer

Auf den ersten Blick klingt der Titel absurd. Bei näherem Zuhören verwenden Gäste allerdings oft Formulierungen wie: „Das Hotel ist lebendig, es ist nett, es ist schizophren.“ In der Soziologie spricht man von Anthropomorphismus, also der Vermenschlichung von toter Materie. Was hier überaus wissenschaftlich klingt, sollte aber beachtet und bei Marketingaktivitäten im Kopf behalten werden. „Nichts, aber auch absolut nichts beeinflusst den Erfolg eines Aufenthaltes so stark wie die Gästeerwartungen“, schreibt Barbara Guger in ihrer Dissertation „Die Rolle von Enviromental Dimensions im Hotelservicescape“. Deshalb muss mit ihnen ganz vorsichtig umgegangen werden. Werden die Erwartungen nicht bestätigt, mündet das sofort in Unzufriedenheit. Werden die Erwartungen getroffen oder sogar übertroffen, mündet das bald in eine „Standarderwartung“ und wird egalisiert.weiterlesen

 

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Veranstaltungstipp: ÖGZ HOTEL SYMPOSIUM am 17. September 2015: “Nur schlafen war gestern – was muss das Hotel der Zukunft bieten”?

hotel symposiumDie ÖGZ Österreichische Gastronomie- und Hotelzeitung veranstaltet in Kooperation mit der IMC FH Krems erstmals das ÖGZ-Hotelsymposium. Im ersten Jahr beschäftigt sich das ÖGZ-Symposium mit Innovationen und Geschäftsmodellen rund um das Thema “Nur schlafen war gestern – was muss das Hotel der Zukunft bieten”? Dieses spannende und komplexe Thema wird in Keynotes, mit Präsentationen innovativer Praxisbeispiele und in interaktiven Workshops behandelt.
Das detaillierte Programm steht Ihnen ab Ende Mai zur Verfügung!

 
Termin:
17.09.2015
 
Ort:
 
Kosten:
Teilnehmerpauschale: 199,- (exkl. USt)

 

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1. Veranstaltungstipp: Symposium 2015 “Individualisierung der Beherbergung” 24. bis 25. September, Wien

Der Veranstaltungsherbst dürfte viele Diskussionen aufwerfen: AirBnB und wie sieht das Hotel der Zukunft aus.

Individualisierung der Beherbergung

Sie sind neugierig darauf, wie innovative Hotelprodukte entstehen können, warum Airbnb so erfolgreich ist, und möchten wissen, wohin sich der Trend zukünftig entwickeln wird? Erfahren Sie mehr über den Innovations-Workshop des bmwfw, der Tourismusbank, der ÖHV und des Fachverbandes Hotellerie am 24. und 25. September 2015.

Programm Symposium

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Mein nächster Vortrag: Gästeerwartung trifft Hotelpersönlichkeit

17. Juni 2015, 10:00 – 15:00 Uhr, WIFI Salzburg
Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Salzburg lädt gemeinsam mit der SalzburgerLand Tourismus GmbH und der Tourismusforschung der FH Salzburg zur Tourismusakademie in das WIFI Salzburg ein. Im Rahmen der Toursimusakademie werde ich über das Thema “Gästeerwartung trifft Hotelpersönlichkeit” referieren.

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PROGRAMM

10.00 Begrüßung
Albert Ebner jun., Obmann der Sparte Tourismus und
Leo Bauernberger MBA, Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus

10.15 Gästeerwartung trifft Hotelpersönlichkeit
Jedes Unternehmen lebt eine Botschaft. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie sie lautet, an wen sie gerichtet ist und ob sie ankommt. Kommunizieren Sie Ihre Botschaft so ansprechend, dass sie angenehm auffällt und von unterschiedlichen Zielgruppen wahrgenommen wird.
Machen Sie keine unerfüllbaren Versprechungen, sondern wecken Sie realistische Erwartungen.
FEINGESTALTEN
Barbara Guger | feingestalten.at

11.15 Suchmaschinenmarketing für Hotellerie -Tipps, Beispiele und Fallen
Optimieren Sie die einzelnen Seiten Ihrer Hotelwebseite mit den richtigen und themenrelevanten Suchbegriffen, bekommen Sie automatisch mehr Besucher, die genau das suchen, was Sie bieten. Suchmaschinenoptimierung ist weder technologischer Voodoo noch braucht es dafür einen Doktortitel in Quantenphysik.
SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG
Oliver Hauser | get on To

12.00 Multimedia Storytelling
Wie können Geschichten im digitalen Zeitalter neu erzählt werden?
Welche Inhalte liefert die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft den Berieben und Destinationen?
Was sind Hashtags und wie können diese strategisch eingesetzt werden?
CROSSEYE·
Reinhard Lanner | SLTG Multimedia Storytelling

12.30 Pause – Imbiss

13.15 Impulsvorträge – zwei Durchläufe á 45 Minuten

Session 1:
Vertriebsstrategien, Raus aus dem Dilemma
Als Referent und Impulsgeber für Online-Marketing und elektronischen Vertrieb ist Markus Schauer seit über 15 Jahren in der Gastronomie und Hotellerie tätig. Des Weiteren ist er als Lektor am Universitätslehrgang für Tourismuswirtschaft der WU Wien und als Lehrgangsleiter von zahlreichen Lehrgängen am WIFI Österreich bekannt. Zudem ist er Eigentümer eines Landgasthofs im Waldviertel und führt als Hotelmanagementberater laufend Betriebe auf Zeit.
Markus Schauer | Vertriebscoach.at

Session 2:
10 Praxistipps für erfolgreiches Newslettermarketing
Univ.-Lektor Mag. Michael Kornfeld ist zertifizierter Online-Marketing-Experte und führender Experte für E-MailMarketing. Er hat mit dialog-Mail eine erfolgreiche Newsletter-Softwareentwickelt, ist Besitzer des Online-Marketing-Forum.at und führt eine Agentur für digitales Marketing. Er war Lektor an der WU Wien und FH-Eisenstadt und hält zahlreiche Vorträge und Workshops im In- und Ausland.

Zur Anmeldung

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Ein Pensionistenheim im Wandel – das Hotel magDAS Wien

Die Caritas hilft. Diesmal in Form eines Hotels. Hier arbeiten 25 Flüchtlinge und Asylwerber aus aller Welt. Passend zur Social Responsibility hat sich das Architekturbüro “Alles wird gut” (wie passend der Name doch ist) pro bono für die Umgestaltung entschieden. Unterstützt hat das Projekt die Akademie der bildenden Künste, Daniel Büchel, Priscilla & Pat, pkf hotelexperts und viele andere.

Im magDAS ticken die Uhren anders, auch die Finanzierung war etwas Kreativer. Die Cartias hat 1,5 Mio in die Hand genommen und ein kleiner Teil konnte durch Crowdfunding  abgedeckt werden. Die Crowd ist längst als Stammgast eingezogen und wer könnte ein besserer Markenträger sein, als Investoren.

Ich war bereits zweimal im magDAS und finde es einfach spitze. Die Brownie-Torte ist köstlich, besonders wenn man in der Sonne auf der Terrasse mitten im Grünen sitzt.

Ein sehr spezieller turn-around war für mich die Gestaltung, innen wirkt es wie ein trendiges Hotel, aber durch den sozialen Hintergrund und die Verantwortung gewinnt es dermaßen an Zuneigung, dass ähnliche Hotels in der Sekunde an Sympathie verlieren. Interessant.

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DIE IDEE

magdas HOTEL ist ein Social Business, das auf Kooperation, bestehenden Ressourcen und einer gesellschaftlichen Vision aufbaut. Flüchtlinge, Freiwillige und Profis aus der Hotellerie entwickeln aus einem ehemaligen Pflegeheim am Wiener Prater ein Grand Budget Hotel. Unter Verwendung bestehender Ressourcen und Spenden wird in einem Upcycling-Prozess ein lebendiger, zeitgemäßer Begegnungsort für Flüchtlinge, StudentInnen und TouristInnen aus aller Welt geschaffen.

magdas HOTEL mit 80 Zimmern, Garten, Café, Lounge, Artist-In-Residence und Bibliothek wird zu einem kulturellen Meeting Pot. Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Somalia, Irak und anderen Krisenregionen wohnen und arbeiten im Hotel und treffen dabei auf Geschäftsreisende, Familien, StädtetouristInnen und Kulturinteressierte aus aller Welt. Ein soziales Unternehmen, das Kulturen verbindet, Chancen kreiert und einen lebendigen Ort der Begegnung schafft.

Projektteam

Caritas Services GmbH – Andrea Visotschnig, Michael Kleinbichler, Clemens Foschi u.a.
AllesWirdGut-Architekten (Planung+Gestaltung) – Friedrich Passler, Johanna Aufner
Akademie der Bildenden Künste Wien (Fassaden-/Zimmergestaltung, Artist in Residence Programm) – Andrea B. Braidt
PKF Hotel Experts – Gisela Loidolt, Michael Widmann
– Daniel Büchel (Gestaltung, Upcycling)
PRISCILLA & PAT – Cloed Baumgartner” (Crowdfunding)

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Booking und Co bekommen kräftig Konkurrenz: Amazon kommt

Man hat sich schon lange gefragt, wann kommt ein neuer Anbieter, der Booking so richtig Konkurrenz macht.  Neu ist der Konkurrent nicht, aber dafür umso besser am Markt verankert: Amazon Destinations ging letzte Woche in den USA online. Derzeit sind nur Reiseziele innerhalb der USA anzuvisieren, aber die Expansion ist nur noch eine Frage der Zeit. Amazon möchte vor allem durch Usability punkten: Hotelaufenthalte, Restaurantbesuche und Ausflugsziele sollen rasch zu planen und buchen sein, so die Vorstellungen von Tom Cook (CEO).

Laut skift.com beträgt die Provision für Hotels 15%.

Besonders gespannt bin ich auf die Hotelempfehlungen von Amazon, der perfekte Algorithmus bei Büchern ist ja schon gefunden. Zumindest bei mir funktioniert es wunderbar.

 

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Buchempfehlung: Erlebnisse schaffen in Hotellerie und Gastronomie

Erlebnisse schaffen in der Hotellerie & Gastronomie“ ist ein Buch von Axel Gruner, Burkhard von Freyberg und Katharina Phebey, erschienen im MATTHAES Verlag.

Erlebnisse schaffen in Hotellerie und Gastronomie

Grafisch sehr ansprechend gestaltet, mit vielen theoretischen Modellen und praktischen Beispielen präsentierten die Autoren die Erlebnisinszenierung. Das Buch fand ich sehr gut und flüssig zu lesen, leider ging die Idee die Hauptkapitel wie eine Theaterdramaturgie zu gliedern nicht auf. Oft fragt man sich wieso es dieses Thema nicht in einem anderen Kapitel ist z.B. in dem Kapitel „die Schauspieler“ findet man kaum etwas über die Mitarbeiter/innen.  Lässt man sich davon nicht beirren, ist da Buch eine sehr gute Fachlektüre.

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AirBnB – Was Gäste wollen?!

AirBnB gewinnt, ob von der Hotellerie gewollt oder nicht. Die Gäste wollen wie ein Einheimische wohnen und nicht wie Touristen.

Aber es gibt viel Potential für Hotels. Besonders kleine Hotels gewinnen an Boden und können durch Kleinteiligkeit, Gästekontakt und Individualität punkten.

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(Bild: Hotel Beethoven Wien)

Gefährlich empfinde ich es nur, wenn große Hotelketten versuchen wie “Einheimische Vermieter” zu agieren und ihre Mitarbeiter/innen trainieren den Gast zu persönlich anzusprechen. Hier verlieren viele große Hotels ihre Stärke: die Anonymität und nicht zu vergessen, manche Reisende wollen auf Reisen nur untertauchen, von niemanden erkannt werden, keine Überraschungen erleben, sondern einfach mal alleine sein. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Urlaubsreisen und Geschäftsreisen.

“(San Francisco, 05. März 2015) Investment-Guru Warren Buffet empfiehlt das Papier: Das weltweit führende Privatvermieter-Portal Airbnb gilt schon längst als Hotelersatz und will nun in einer neuen Kapitalrunde rund eine Milliarde US-Dollar für künftige Übernahmen aufnehmen. Damit würde der errechnete Unternehmenswert gigantische 20 Milliarden US-Dollar betragen. Das Portal hatte erst im Frühjahr vergangenen Jahres 475 Millionen US-Dollar aufgenommen.

Mit dem neuen Unternehmenswert würde Airbnb höher gestellt sein als Starwood Hotels, Wyndham, IHG, Hyatt und Choice Hotels. Nur Marriott und Hilton wären laut einem Finanzreport von Yahoo noch mehr wert.

Airbnb gilt als Killer des traditionellen Hotelvertriebs, dessen Aufstieg nicht mehr aufzuhalten sei, sagen Marktbeobachter. Auch in den USA sucht das Apartmentportal nach Wegen, steuerkonform zu arbeiten. In Portland wurde dafür ein Pilotprojekt gestartet, bei dem die privaten Vermieter ebenso Steuern entrichten wir gewerbliche Hotelbetreiber.

Alle wollen Airbnb – Während das Portal bei Hoteliers für Wutanfälle sorgt und Stadtverwaltungen vor heroische Kontrollaufgaben stellt, ist der Siegeszug auch in deutschen Großstädten wir Berlin deutlich: Die Menschen wollen das. Für smarte Reisende sind individuell eingerichtete WG-Zimmer oder ein kleines Apartment kommoder als uniforme Hotelräume.

Nach anfänglich Hysterie stellt sich nun die Frage, ob Airbnb als Vertriebsplattform auch für Hotels und Apartmenthäuser interessant sein könnte. Den Newcomer nicht als “Hotelkiller”, sondern als innovatives Buchungsportal zu begreifen, wäre ein Zeichen der Zeit. Beim Querdenken könnte man auch soweit gehen, ein “dezentrales Hotel” auf Airbnb anzubieten: Zimmer/Apartments in zentralen Lagen verteilt, mit Zimmerreinigung und Frühstücksservice. Der Hotelier von morgen hätte dann viele Betten im Angebot, auf die gefragtesten Viertel einer Stadt verteilt .

Noch sind die Genehmigungs- und Kontrollbehörden in Deutschland für die Form des “Hospitality” nicht vorbereitet. Für den authentischen Tourismus könnte dies jedoch einen entscheidenden Schritt bedeuten – Wohnen unter Einheimischen bekäme eine neue Bedeutung.

Die Sharing Economy bietet je jetzt schon enormes Portenzial: Nachbarschaftlicher Autoverleih wie beispeilsweise bei tamyca.de und autonetzer.de ist bereits gang und gäbe. Und Ebay hat bereits eindrucksvoll gezeigt, wie man als Privatperson mit einer Garage als Lagerfläche zum Großhändler werden kann.

Neues Denken ist im Tourismus gefragt: Die Chancen für Jedermann sind größer als die Risiken. Wer Airbnb & Co. als “großen blauen Ozean” der wirtschaftlichen Möglichkeiten auffasst, könnte nur gewinnen.” (con Carsten Henning Quelle: Hottelling)

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Balkonien II – “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”

Balkonien ein Trend, den der Tourismus verpennt” hat Promomasters vor kurzem geschrieben, heute kommt ein tolles, positives Beispiel aus Südtirol. Ein Newsletter vom Pregola Residence aus Meran/Südtirol ist bei mir reingeflattert mit dem Wortlaut: “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”. GENAU, und diese lässt sich mit den wunderbaren Balkonen/Terrassen himmlisch genießen. Ich hoffe ich kann auch bald mal dort zu Gast sein!

 

pergola residence italy

 

Übrigens, das Pergola Residence hat die Homepage neu gestaltet – ein MUST SEE, tolle Texte, super Bilder und technisch schön gelöst. Meine Gratulation!

 

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Serie: Hotelmarketing-Tipps 8 / 8 – Augen auf! Was kommt als Nächstes?

Mit dem heutigen Post ist die Reihe komplett!

8) Augen auf! Was kommt als Nächstes? Dieser Punkt ist ungemein wichtig, beobachten Sie den Markt, hören Sie zu, spüren Sie Veränderungen und beobachten Sie wie sich ihr Haus entwickelt!

Ich spreche jetzt nicht nur von den großen Umwälzungen in der Gesellschaft, sondern auch von den Kleinigkeiten im Hotel. Sind die Blumen wirklich noch frisch? Oder lässt der Weihnachtsstern schon seine Blätter hängen? Passt ein Weihnachtsstern überhaupt zur Positionierung?

Schauen Sie auf die Bandbreite von klein bis groß. Vom Kofferkratzer im Eck und der Veränderung der Gesellschaft.

Zum Thema Hotel der Zukunft kann ich das Workbook der WKO sehr empfehlen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und würde sehr gerne hören wie es Ihnen dabei ergangen ist. Schreiben Sie mir eine E-Mail b.guger[at]feingestalten.at oder b.guger[at]rosapfeffer.at oder posten Sie Ihre Erfahrungen im Kommentarfeld.

Falls Sie zu einem Thema mehr wissen möchten, ich biete auch Beratungen auf Stundenbasis an – mein Motto lautet: Challenge the Decision – gerne bin ich Ihr Sparring Partner. Nähere Informationen erhalten Sie auf meiner Homepage: www.feingestalten.at

Alles Gute für die Zukunft,

Barbara Guger

PS: Bleiben Sie dran, meine nächste Serie behandelt Hoteltrends.

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Serie: Hotelmarketing-Tipps 7 / 8 – Nutzen Sie das Internet!

7) Nutzen Sie das Internet! Das Internet kann Ihnen vieles ermöglichen, deswegen stecken Sie genau so viel Energie rein, wie in die Gestaltung der Zimmer!

a) Ihre Visitenkarten – die Homepage – die Homepage ist wie ein Schaufenster auf die zu erwartende Hotelqualität. Gestalten Sie diese Seite gezielt:

  • Transportieren Sie Ihre Ausrichtung, Werte, Dienstleistungen.
  • Übertreiben Sie nicht, sondern schüren Sie gezielt die Erwartungen der Gäste.
  • Motivieren Sie Gäste direkt zu buchen! Wussten Sie übrigens, das telefonische Buchungen stark zunehmen? Ja, das gute alte Telefon gewinnt. Schicken Sie Ihre Mitarbeiter/innen zu Verkaufsschulungen am Telefon, es wird sich lohnen.
  • Geben Sie Einblicke in das Haus
  • Erzählen Sie die Geschichte des Hauses, involvieren Sie Unternehmen, mit denen Sie zusammenarbeiten – Trend: Die Region ist das neue BIO
  • Zeigen Sie sich als Unternehmer/in – der persönliche Touch überzeugt und sollte mal etwas nicht so gut laufen, man vergibt einer/m Unternehmer/in schneller, als einer anonymen Hotelkette.
  • Reputation Marketing: verknüpfen Sie Gästebewertungen von holidaycheck.com und tripadvisor.com mit Ihrer Homepage, erstellen Sie ein eigenes Gästebuch.
  • Responsive Webdesign – optimieren Sie die Webseiten inkl. Web Booking Engine auf alle Bildschirm-Grössen (von Smartphone über Tablets bis PC in allen Grössen)
  • Falls Sie Ihre Website umstellen, lassen Sie sich von einem Profi begleiten, die “Google History” darf nicht im Word Wide Web untergehen.

b) Seinen Sie Responsive – Desktops sind am absteigenden Ast, Smartphones und Tablets am steigenden. Laut Forbes wird die Nutzung von Smartphones und Tablets im Jahr 2017 einen Anteil von 87 Prozent am gesamten Online-Traffic haben.

Achtung User benützen die unterschiedlichen Geräte anders! Jeder Kanal benötigt seine eigene Optimierung.

c) Keine Scheu vor OTA (Online Travel Agents)

  • Mit OTAs können Sie Ihre Verkäufe in der Nebensaison erhöhen, verhandeln Sie Black-Out Tage für die Hauptsaison und verkaufen Sie die wertvollen Tage direkt.
  • Verkaufen Sie über OTAs schwierige Zimmerkategorien
  • Machen Sie Unterschiede bei OTAs, nicht jedes Portal bekommen die gleichen Kontingente
  • Achten Sie darauf, dass die Preise auf den Portalen gleich sind
  • Lassen Sie niemals zu, dass ein OTA das Zimmer günstiger anbietet als Sie!

d) Social Media ist nicht monetär messbar – es schärft ihre Marke. Hören Sie auf, den Geldwert von Facebook und Co messen zu wollen, dass wird nicht erfolgreich sein. Aber Social Media transportiert ihre Markenwerte und führt sie so zum Erfolg. Ich rate an dieser Stelle gerne zu Blogs, Inhalte sind hervorragend zu transportieren, Tipps sind auch später aufrufbar und durch die aktuellen Meldungen füttert man Google mit relevanten Inhalten.

Meine ganz persönliche Meinung zu Facebook ist sehr zwiegespalten, aus meinen persönlichen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Aktivität der Facebook User gefühlt geringer wird. Selbst mein Neffe im Teenager Alter erklärt mir unlängst, Facebook is voll out. Messaging-Dienste wie WeChat und WhatsApp gewinnen an Bedeutung. Aber in 5 Jahren wird das wieder ganz anders sein.

e) Achten Sie auf die Daten – Schützen Sie sich und Ihre Gäste vor Datenmissbrauch. Empfohlen wird das System der Hotelverwaltung mit den Kundendaten separat zu verwalten. Schützen Sie auch Ihre Gäste vor Spionage von außen.

Der letzte Tipp in der Serie Hotelmarkting kommt am 20. Februar 2015, bleiben Sie dran!

Bis bald,

Barbara Guger

PS: Gerne unterstütze ich Sie bei der Ideenfindung neuer Marketingstratgien – nähere Informationen zu mir und meinen Angeboten finden Sie auf www.feingestalten.at!

Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends, Information

Serie: Hotelmarketing-Tipps 6 / 8 – Seien Sie großzügig!

6) Seien Sie großzügig! Großzügigkeit wird belohnt. Geiz ist nicht geil, auch wenn es noch so oft von den Dächern posaunt wird.

Als oberste Regel: Internet muss kostenlos sein! Unglaublich, dass ich das überhaupt schreiben muss! Aber leider ist es in Österreich noch immer nicht Standard. Internet ist kein Luxus mehr, sondern Grundbedürfnis! Angeblich verdrängt kostenloses Internet, den Standort als Nummer 1. Kriterium bei der Buchung. Checken Sie die Qualität ihres Internets auf www.hotelwifitest.com/

Wie sagt man so schön „kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!“. Bedenken Sie Stammgäste mit kleinen sinnvollen, netten, ausgefallen Aufmerksamkeiten – ein labriges Post-it Heftchen gehört mit Sicherheit nicht dazu, ein feines, kleines Badeöl ist schon netter und wenn das Budget klein ist, dann einfach eine schöne Postkarte zu Weihnachten.

Gerne angenommen werden auch kleine Erfrischungen bei der Ankunft, dass erleichtert das Ankommen für den Gast. Sehr schön ist das zum Beispiel im ersten 25 Hours in Hamburg, bei der Ankunft darf sich jeder Gast ein Bierchen genehmigen: Entspannung pur – Kostenpunkt gering. Ich bin überzeugt, dass durch diese Geste der F&B Umsatz angekurbelt wird, da die Gäste von der Gastfreundschaft schon bei der Ankunft überzeugt werden.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Ideenfindung neuer Marketingstratgien – nähere Informationen zu mir und meinen Angeboten finden Sie auf www.feingestalten.at!

Der nächste Tipp geht am 15. Februar online.

Bis dahin, alles Gute,

Barbara Guger

Details im Hotel, Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends, Information

Serie: Hotelmarketing-Tipps 5 / 8 – Gehen Sie konstruktiv mit Kritik um

Wo gehobelt wird, da fallen bekanntlich auch Späne. Auf geht es zum nächsten Tipp:

5) Gehen Sie konstruktiv mit Kritik um: Informieren Sie sich darüber, was die Kunden über Sie sagen. Ich weiß, es ist schmerzhaft, oft möchte man es gar nicht wissen, denn obwohl man so viel Herzblut in die Arbeit steckt, sehen es die Gäste nicht richtig. Aber der konstruktive Umgang mit Kritik ist wichtiger denn je. Deswegen beantworten Sie Kundenrezessionen auf TripAdvisor.com, booking.com etc. Bei schlechten Bewertungen lassen Sie sich Zeit und überlegen gezielt was sie schreiben möchten, keinesfalls ungehalten reagieren. Erklären Sie die Situation, wenn es für Sie richtig ist, bitten Sie um Entschuldigung und erwähnen Sie welche Maßnahmen zur Verbesserung unternommen wurden oder werden. Klarerweise empfehle ich eine Entschuldigung, aber ich bin definitiv gegen Heuchelei, deswegen empfehle ich den pragmatischen Weg: höflich und nicht besserwisserisch zu antworten.

Ich habe vor kurzem eine Bewertung auf TripAdvisor geschrieben, sie fiel wirklich sehr gut aus, unter anderem erwähnte ich auch, dass das Hotel ca. 10 Minuten vom Zentrum entfernt liegt. Zwei Tage später wurde vom Hotel meine Bewertung kommentiert und in der Antwort wurden fast alle meine Angeben wiederholt und betont, dass es korrekt war.

Meine Bewertung: „Wir wollten in xx ein anders Hotel probieren und haben uns für ein eigentlich reines Business Hotel entschieden. Als Familie mit Baby wussten wir nicht, was uns erwartet, doch es war einfach Spitze. […] Die Umgebung ist eher ruhig und fußläufig ist man in 10 Min. in der Innenstadt.“

Die Antwort des Hotels: “ Es ist für uns eine Freude zu lesen, dass Sie sich in unserem Kunsthotel mit Ihrem Baby wohlgefühlt haben. Prinzipiell übernachten bei uns hauptsächlich Businessgäste, allerdings sind wir auch für Familien mit Kleinkindern ausgestattet. Unser Haus ist zentrumsnahe und wie Sie richtig bemerkt haben kann man innerhalb von 10 Minuten die Innenstadt erreichen.“

Bitte gehen Sie davon aus, dass Ihnen die Gäste gut gesinnt sind! Wie ein Papagei die Aussagen zu wiederholen und ist pure Zeitverschwendung. Ja, sicherlich es gibt Bewertungsfälscher, aber bei 5 von 5 Sternen kann man nicht davon ausgehen.

Gäste sehen Ihre Social Media Kanäle als Teil des Hotels und erwarten Antworten. Wird nicht reagiert, ist es, als wenn ein Gast alleine vor der Rezeption steht, läutet und niemand kümmert sich um ihn.

Übrigens Google rankt von Nutzer/innen erstellten Content höher, sprich umso mehr Bewertungen sie bekommen, umso besser werden Sie gefunden. Bitten Sie Ihre Gäste eine Bewertung abzugeben.

Am 10. Februar folgt Tipp Nr. 6. Wenn Sie mehr über mich und meine Hotelberatungen erfahren möchten, kontaktieren Sie mich (b.guger[at]feingestalten.at) oder schauen Sie auf meine Website: www.feingestalten.at

Bis bald,

Barbara Guger

Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends, Nordamerika, USA

Sir Richard Branson will die Hotellerie neu erfinden – das 1. Virgin Hotel eröffnet

Chicago, das weltweit erste Virgin Hotel in Chicago hat Mitte Jänner eröffnet – die Zimmer sind zweigeteilt in Schlafen & Wohnen und – abgetrennt mit Schiebetüren – Duschen & Ankleiden. Für die Damen gibt es auch einen Schminktisch mit extra Beleuchtung. Das Bett wurde zum zentralen Möbelstück, nebst dem nächtlichen Schlaf dient es vor allem als Sofa, Lümmeleck und Arbeitszone. Keine neue Erfindung, aber neu “in Szene” gesetzt. Für meine Augen wirkt das Konzept wirklich neuer, spritziger, interessanter. Ich würde am liebsten sofort nach Chicago düsen und es probieren.

 

Das Video ist verlockend und vielversprechend.

Die F&B-Preise sind angepasst an Supermärkte. Im “Common Club” sollen sich Einheimische und Hotelgäste mischen; dafür gibt es kostenlose Cocktails von 18 bis 19 Uhr. Bibliothek und Fernsehzimmer sind weitere öffentliche Räume. Beim Frühstück wird es klassischer, es geht ab ins amerikanische Diner.

 

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Virgin Hotels Chicago2

Virgin Hotels Chicago

Virgin Hotels Chicago3

[photos via Virgin Hotels]

 

Hotel Facts:

Eröffnung: Jänner 2015
Zimmer: 250 Zimmer
Preis: ca. 220 USD im Zimmer
Architektur: Rapp & Rapp

 

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Serie: Hotelmarketing-Tipps 4 / 8 – Sehen Sie Ihre Mitarbeiter/innen als Ihr Kapital!

Die Positionierung ist gefunden (Tipp 1), die Geschichte wird erzählt (Tipp 2), die Erwartungen sind am richtigen Platz (Tipp3), jetzt ist es an der Zeit Ihr wichtigstes Kapital zu integrieren: Ihre Mitarbeiter/innen.

4) Sehen Sie Ihre Mitarbeiter/innen als Ihr Kapital: Oft wird diese Thematik durchgekaut, aber jetzt mal ehrlich, haben Ihre Mitarbeiter/innen schon mal im Hotel geschlafen? Alle? Ja, alle! Lassen Sie alle Mitarbeiter/innen mit Partner einmal in Ihrem Hotel nächtigen. Sie werden sehen, die Identifikation wird rasch steigen, die Problemsichtigkeit wird sich verbessern und Ideen werden sprudeln. Die Mitarbeiter/innen sind täglich am Gast, bedeutungsschwanger ausgedrückt „the Moment of Truth“, aber genau das ist er: der Moment der Wahrheit. Das Produkt – eine Übernachtung kann superb sein, aber was ist, wenn der Mitarbeiter anschließend nicht bei der Sache ist und der Gast enttäuscht von dannen zieht. Überlassen Sie dieses wichtige Momentum nicht dem Zufall, reden Sie mit ihren Mitarbeitern, buchen Sie Schulungen wie z.B. bei meiner sehr netten Kollegin Elisabeth Wirlinger und verschenken Sie Übernachtungen im Hotel für Ihr wertvollstes Kapital.

Dieses Investment wird Ihre Gästebewertungen verbessern und zieht so neue Gäste an.

Bleiben Sie dran, am 5. Februar folgt der nächste Teil von meinen Hotelmarketingtipps.

Barbara Guger

Hotels, Hoteltrends

henna hoteru = seltsames Hotel | 1. Roboterhotel eröffnet in Japan

In Japan soll ein Hotel mit Robotern als Personal entstehen. Die Maschinen sollen unter anderem die Gäste empfangen, die Zimmer reinigen und Kaffee servieren, wie die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ heute berichtete.

Als Standort der futuristischen Herberge mit dem passenden Namen „henna hoteru“ (seltsames Hotel) ist der in der südlichen Provinz Nagasaki gelegene Freizeitpark „Huis Ten Bosch“ vorgesehen, der thematisch den Niederlanden gewidmet ist.

Die Roboter dienten weniger als Attraktion, sondern sollten vor allem die Personalkosten niedrig halten, hieß es.

So ist etwa geplant, dass ein weiblicher Androide in Gestalt einer jungen Japanerin an der Rezeption „arbeitet“.

Das Konzept für das geplante Hotel, dessen erstes Gebäude mit 72 Zimmern im Juli öffnen soll, sehe zudem den Einsatz einer energiesparenden Photovoltaikanlage zur Stromversorgung vor, hieß es. Statt Schlüssel benutzen die Gäste ein Gesichtserkennungssystem, um in ihre Zimmer zu kommen.

Auf diese Weise sollten die Personal- und Energiekosten auf ein Drittel herkömmlicher Hotels reduziert werden, berichtete das „WirtschaftsBlatt“. Der Betreiber von „Huis Ten Bosch“ wolle diese kostengünstigen Hotels mit containerähnlichen Zimmern in Zukunft auch in Schwellenländer exportieren, hieß es weiter.

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Serie: Hotelmarketing-Tipps 3 / 8 – Schüren Sie die Erwartungen gezielt!

Weiter geht es heute in meiner Serie Hotelmarketing mit den Erwartungen.

3) Schüren Sie die Erwartungen gezielt: Es wird immer viel vom Überraschungsmoment gesprochen und das man die Erwartungen der Gäste übertreffen soll. Grundsätzlich eine gute Idee, allerdings mehr Wunschvorstellung als Realität. Hoteliers sind Meister in der blumigen Darstellung ihres Produkts, da wird schon mal ein Weitwinkelobjektiv auf die Linse gesetzt und der Raum erscheint riesig, in Wahrheit passt dann kaum der Koffer in das Zimmer. Blumen werden arrangiert, alles sieht luftig, duftig aus – bei Ankunft sind dann entweder keine Blumen da oder es handelt sich um Plastikblumen. Beides zaubert mir kein Lächeln ins Gesicht, ganz im Gegenteil – meine Erwartungen werden enttäuscht. Deswegen rate ich dazu, Erwartungen akkurat zu setzen und dann wirklich zu treffen. Gelingt das, können Überraschungsmomente hinzukommen. Aber Achtung, lieber die Finger davon lassen, wenn etwas nicht wirklich einwandfrei funktioniert. Ich war vor ein paar Jahren in einem Grazer Hotel mit einer wirklich guten Idee: mit einer Polaroidkamera konnte man Postkarten selbst gestalten – gute Überraschung, allerdings gab es keine Polaroids mehr – selbst zwei Jahre später muss ich noch immer an dieses Erlebnis denken und mich ärgern. Hätte es diese Idee nicht gegeben, wäre es kein Problem gewesen. Ebenso schwierig ist, das Thema Zimmer: aus finanziellen Gründen werden oft nur ein Teil der Zimmer renoviert, innerhalb von ein paar Jahren gibt es dann ein Sammelsurium an unterschiedlichen Zimmertypen, eigentlich kein Problem, solange man gezielt Zimmertyp mit Preis verknüpft und alles transparent darstellt, vielleicht sogar den Gast das Zimmer wählen lässt. Natürlich höre ich jetzt die Aufschreie im Hintergrund, dann kann ich ja die Zimmer nicht mehr verschieben, sodass die Auslastung besser wird. Ja, stimmt, man ist gefangen, aber zumindest vermeide ich so einen enttäuschten Gast, der einen schlechten Kommentar auf TripAdvisor abgibt und mir somit mehrere potentielle Gäste vergrault. Aber auch upgrades haben ihre Tücken, manche Gäste schlafen lieber in den „urigen“, nicht renovierten Zimmern.

Möchten Sie wissen mit welchen Erwartungen Ihre Gäste in Ihr Hotel kommen? Mein Hotel-Check bietet die perfekte Basis das Hotel aus den Augen des Betrachters neu zu erleben. Nähere Informationen auf www.feingestalten.at & hier.

Übrigens am 30. Jänner folgt schon der nächste Marketingtipp für Hotels.

Einen guten Start in den Februar inzwischen,

Barbara Guger

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Serie: Hotelmarketing-Tipps 2 / 8 – Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Im ersten Marketingtipp ging es um die Positionierung, heute wollen wir das weiter stricken und gehen in das Story-telling.

2) Erzählen Sie Ihre Geschichte! Haben Sie Ihre Positionierung gefunden, dann nutzen Sie die Kunst von Story-telling um ihren Kunden die Hotelausrichtung zu vermitteln.

Laut Wikipedia ist Story-telling folgendes: „Eine lebendig erzählte Geschichte gewinnt die Aufmerksamkeit und Konzentration anderer Menschen leichter als eine nüchterne Ansprache. Die Zuhörer versuchen, den Handlungsablauf, den Sinn (die Metapher) zu erfassen und die darin enthaltene Weisheit zu verstehen. Auch wenn die Zuhörer nicht jede Einzelheit konkret verstehen, werden sie dennoch den Kern der Geschichte begreifen.

Genau darum geht es, der Konsument soll den Kern Ihres Unternehmens verstehen und dann entscheiden, ob er es erleben möchte oder nicht.

Letzten Monat war ich zum Beispiel in einem früheren Romantik Schlosshotel. Eigentlich eine gute Idee, allerdings war dieses Anwesen, bevor es ein Schloss wurde, ein Kloster. Kloster und Romantik, na ja, dann scheiden sich die Geister. Diese Themenverknüpfung kann nur schwer funktionieren, es mag jetzt etwas esoterisch klingen, aber die Räume waren für Stille und Zölibat ausgelegt, jetzt einen sinnlichen Touch zu erzielen ist eine heftige Gradwanderung. Die Geschichte wirkt bis in die Gegenwart, niemand kann frei von seinen Wurzeln agieren. Der neue Slogan lautet „Schlosshotel in Klostermauern“ und ich bin gespannt, wie der aktuelle Pächter dies umsetzt. Es klingt auf jeden Fall vielversprechend und würdigt die Vergangenheit.

Ich unterstütze Sie bei der Erfolgsgeschichte Ihres Hotels (www.feingestalten.at)!

Der nächste Tipp wartet bereits und ist am 25. Jänner für Sie online.

Viele ideenreiche Stunden inzwischen,

Barbara Guger

Forschung, Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends

Veranstaltungstipp Hotelimmobilie 2015 – eine Rezeption, schaukelnde Betten und runde Hotelzimmer

Veranstaltungstipp:

Jahresforum Hotelimmobilie

25.02.2015 – 26.02.2015, nähere Infos unter: IIR
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Presseaussendung
“Stellen Sie sich vor: Ein Hotel ohne Rezeption

Die ist nämlich nicht nötig, weil Sie den Zimmerschlüssel schon im Gepäck haben – Ihr Smartphone. Eine digitale Hotellobby, in der das Ein- und Auschecken mit mobilen Geräten erledigt werden kann ist mittlerweile bei mehreren großen Hotelgruppen kurz vor der Einführung. Neben dem Hilton-Konzern führt auch die Kette Marriott die ersten Umstellungen durch und das Familienunternehmen Hotel Schani Wien integriert diese Technologie bereits bei der Eröffnung im Frühjahr 2015.

Die Befürchtung, das richtige Hotelzimmer alleine nicht zu finden, ist übrigens völlig unbegründet. Längst haben Sie mit der Buchungsbestätigung Räumpläne und Wegbeschreibung per Mail erhalten und auf Ihrem Handy jederzeit abrufbereit!

Runde Hotelzimmer, individuelle Wandfarben und schaukelnde Betten Klingt das ein bisschen futuristisch? Keineswegs. Das Forschungsprojekt Future Hotel des Fraunhofer Instituts geht sogar noch ein paar Schritte weiter. Runde Raumformen, weil sich die Gäste in so einer Umgebung wohler fühlen, individuell wählbare Wandfarben und Betten, die in den Schlaf schaukeln sind in der Testphase.

Eines der ersten Hotels, in dem ausgewählte Forschungsergebnisse des Fraunhofer-Projektes umgesetzt werden, ist das Hotel Schani am Wiener Hauptbahnhof, das im Frühjahr 2015 eröffnet wird. Neben dem mobilen Check-in und Check-out, werden im Hotel Schani Wien die individuelle Zimmerauswahl und Coworking in der Lobby bald Realität.

Beim 9. IIR Jahresforum Hotelimmobilie am 24. und 25. Februar 2015 werden der Geschäftsführer des Hauses Mag. Benedikt Komarek sowie Mag. Arch. Gabriel Kacerovsky, der sich für die Planung des Gebäudes verantwortlich zeichnet, von den Visionen, die hinter dem Projekt stehen und vom Projektfortschritt erzählen und auch zu kritischen Fragen Rede und Antwort stehen.

Der Zugang der Gäste ändert sich

Neben den Hotels selbst wird sich auch der Zugang der Gäste zu den Beherbergungsbetrieben fundamental ändern. Die Funktion, die früher einmal die Privatzimmervermietung innehatte, ist jetzt an Shared Economy-Anbieter wie Airbnb übergegangen – mit dem Unterschied, dass die Kapazitäten der Plattformen schier unendlich sind. Diskussionspotenzial birgt vor allem die Frage, wie die Hotelbranche mit dieser schnell wachsenden Konkurrenz umgehen soll. Auf dem IIR Jahresforum Hotelimmobilie suchen Experten nach Antworten.

Tripadvisor, Booking.com & CO

Auch für diese Bewertungsplattformen muss sich die Hotellerie eine Strategie überlegen. Immer stärker beeinflussen negative Kritiken das Buchungsverhalten der potenziellen Gäste. Die wichtige Frage im Hintergrund lautet allerdings, wie die Authentizität der Bewerter sicherstellbar ist. Diese und andere Themen diskutieren Experten und Praktiker bei der Konferenz “Hotelimmobilie 2015 – Von Boutique bis Luxus”. Die IIR Veranstaltung für Hoteliers, Investoren, Banker und Entwickler blickt dabei hinter die Kulissen zweier Wiener Vorzeigehotels verschiedener Kategorien. Den ersten Konferenztag verbringen die Teilnehmer im Boutiquehotel 25hours, zweiten Tag im Luxushotel Park Hyatt Vienna.

Rückfragen & Kontakt:

Karin Grünauer
IIR GmbH
karin.gruenauer@iir.at
01/89159-311″

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Serie: Hotelmarketing-Tipps 1 / 8 – Finden Sie Ihren Weg!

Die Hotellerie ist im Wandel, klassische Werbung greift immer weniger, Gäste informieren sich im Internet, bei Bewertungsplattformen (tripadvisor, holidaycheck, etc), Facebook, Blogs, Pinterest und vieles mehr. Wie können Hotels gezielt Gäste gewinnen?

In meiner Serie möchte ich acht Tipps vorstellen.

Zu Beginn starten wir mit meinem Lieblingsthema, wohl das Schwierigste, aber auch das Schönste überhaupt, die Positionierung.

1) Finden Sie Ihren Weg! Wer wollen Sie sein? Wie wollen Sie wahrgenommen werden? Welche Gäste möchten Sie ansprechen? Passt der gewählte Weg zu Ihnen (zu Ihnen persönlich)? Passen die Gäste zu Ihnen?

Wenn Sie diese Frage klar beantwortet haben, dann versuchen Sie diese Positionierung auf allen Ebenen umzusetzen. Nicht authentische Themen werden leider nicht funktionieren, dann hakt und zwickt es und Gäste finden dann garantiert das Haar in der Suppe.

Ein praktisches Beispiel aus Portugal: An der Algarve gibt es ein 5-Sterne-Hotel mit klarer Ausrichtung auf Kinder. Das Hotel ist von Kopf bis Fuß auf Kinder eingestellt und mit einem wunderschönen zeitgenössischen Konzept untermauert. Leider ist auf der ersten Seite der Homepage nicht ersichtlich, dass es sich um ein Kinderhotel handelt. Dies hat zur Folge, dass auch Pärchen das Hotel buchen und dann auf TripAdvisor eine schlechte Bewertung abgeben, weil das Hotel ihnen nicht die erwartete Ruhe gebracht hat, sondern Kinder in allen Altersklassen mit Bewegungsdrang. Der Konsument vor dem Computer zu Hause hat gar nicht die Zeit sich alle Bewertungen durchzulesen, er sieht nur die Gesamtnote und klickt schon weiter. Dies bringt mich auch schon zu meinem nächsten Tipp „Erwartungen“. Bleiben Sie dran, in 5 Tagen erfahren Sie mehr.

Die Hotelausrichtung sollte dann auf allen Ebenen gefunden werden, nicht nur im Corporate Design und Interieur Design,  auch die Mitarbeiter/innen sollten sich darauf einstellen (100% Identifikation der Mitarbeiter/innen, finde ich persönlich übertrieben und unmöglich, schließlich sind sie dort angestellt und nicht Eigentümer). Achten Sie auf DIE Kleinigkeiten – erst die Details erwecken das Hotel zum Leben.

Ich unterstütze Sie gerne bei der Erfolgsgeschichte Ihres Hotels (www.feingestalten.at)!

Am 20. Jänner 2015 geht es weiter mit dem nächsten Tipp!

Viel Freude inzwischen,

Barbara Guger

Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends

Brand Eins: Individualität in Serie – Ein Besuch im 25hours Hotel.

“Lass krachen”, Brand Eins – Dezember 2013 – ein Bericht über die Hotelkette 25hours – Individualität in Serie.

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(25hours Hamburg Hafen City, Quelle: Hotelwebsite)

Christoph Hoffmann plaudert dabei über die Erfolgsrezepte seiner Hotels.

Einen Satz musste ich mir unterstreichen und diesen würde ich auch gerne auf RosaPfeffer teilen:

Dieser Entwicklungsprozess besteht nicht nur aus unendlich vielen Details, er wird geprägt von der bewussten Etnscheidung, Dinge auszuprobieren, nahliegenden Lösungen zu misstrauen und nicht alles der Funktionalität unterzuordnen. Also das Gegenteil dessen zu machen, was andere Hotelketten tun wenn sie auf Skaleneffekte, günstigen Einkauf durch möglichst große Volumina, Risikovermeidung und stereotype Wiedererkennsbarkeit setzen.” (Quelle: Brand Eins, Dezember 2014, Seite 72)

Ich stimme Herrn Hoffmann zu, man muss Dinge probieren und es darf auch mal etwas unpraktisch sein. Nur auf die Praktikabilität zu achten macht ein Hotel schnell unsexy. Der Erfolg von 25hours entsteht sicherlich durch TRY AND ERROR: probieren, reüssieren, scheitern, neu probieren. Ein sehr lebendiger Prozess.

Hotels, Hoteltrends

Trend: Vinyl

Die Schallplatte ist im Aufschwung! Dieser Trend ist in der Masse angekommen, selbst Hofer offeriert neuerdings Plattenspieler und MediaMarkt/Saturn bieten eine Vielfalt an Genres.IMG_9267-3

Aber was hat das alles mit der Hotellerie zu tun? Naja, viel – Vinylotheken nennt sich die neue Bibliothek. Gesehen im Hotel La Bandita und im 25 Hours Hamburg.

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(Foto: Hotelwebsite)

 

Hotels, Hoteltrends, Information

Gesellschaftstrend: Videostreaming

Schon seit Jahren herbeigesehnt, ist es nun endlich Realität geworden – Videostreaming. Seit September ist Netflix in Europa angekommen und ich musste sofort zuschlagen und einen Account anlegen. Welch eine Verbesserung der Lebensqualität. Ich kann meine Lieblingsserien schauen, wann und wo ich will. Keine örtliche und zeitliche Bindung mehr, kein play, stop, pause, play, next, stop. Meine Begeisterung ist wirklich überschäumend, zumal ich ein Serien-Junkie bin – einmal in eine gute Serie* gekippt, möchte ich Season für Season am Stück schauen und nicht Woche für Woche auf die Fortsetzung zu warten – zumal man den Zusammenhang bei den neuen Serien auch nicht mehr verstehen würde. Als Trend unserer Zeit  erobern Fernsehserien die Gesellschaft, die teuren Filmproduktionen schwächeln. Jetzt könnte ich noch ewig von Serien, Schauspielern, Drehbuchautoren usw. schwärmen, aber das nicht das Thema bei RosaPfeffer. Hier geht’s um Räume für Reisende. Und Hotels werden diesen Trend des Videostreamings ganz massiv zu spüren bekommen, denn die Internetleitung wird „heiß“ laufen und die Einnahmen durch Pay TV Kanäle werden sinken.

Zur Ergänzung möchte ich noch weitere Streamingdienste erwähnen: Sky, Maxdome, Watchever, Netflix etc.

*meine Lieblingsserien derzeit sind: House of Cards, Big Bang Theory, The Paradise, etc.