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Architektur und Erholung pur – Gradonna Mountain Resort

We are back! Vor zwei Jahren waren wir schon einmal auf Urlaub im Gradonna Mountain Resort in Osttirol. Letztes Jahr hat mein Mann dann noch immer gescherzt, wir sollten doch unseren Mallorcaurlaub stornieren und stattdessen eine Woche im Gradonna verbringen. Seinen Traum, eine Woche Gradonna, haben wir dann im Sommer auf unserem Road Trip durch Österreich umgesetzt. Eine Wohltat nach zwei Wochen in sechs verschiedenen Hotels mit einem Dreieinhalbjährigen und einem vier Monate alten Baby, einmal eine Woche an ein und demselben Ort zu verbringen. Hotel Nummer 7 war damit auch der perfekte Ausklang für unseren Sommerurlaub.

Das Gradonna liegt am Fuße des Großglockners in Kals in Osttirol. Die Architektur ist noch immer herausragend, doch zwei Jahre später bettet sich das Hotel mehr und mehr in die umliegende Landschaft ein. Der schwarze Turm, mein Lieblingsdetail im Gesamtensemble des Hotels, war deshalb auch unser Bestimmungsort: wir haben uns für ein extrem geräumiges Turmzimmer entschieden. Das Platzangebot ist großzügig bemessen, doch wer hätte das gedacht, im Vergleich haben wir festgestellt, dass wir die kleineren Zimmer gemütlicher und auch heimeliger finden. Wir werden wohl beim nächsten Aufenthalt wieder in diese Kategorie wechseln.

Der Spabereich des Hotels erstreckt sich über vier Becken und besteht aus Außenpool, Saunapool, „Erwachsenenbecken“ und Kinderbecken mit schwarzer Rutsche, die wir inzwischen in- und auswendig kennen. Fünf Tage lang hat es für unseren Sohn nichts schöneres gegeben, als rauf und runter, rauf und runter. Unsere kleine Tochter, noch kein halbes Jahr alt, ist zwar noch nicht gerutscht, hat aber das warme Wasser in vollen Zügen genossen. Und wie heißt es so schön, geht es den Kindern gut, geht es auch den Eltern gut ; )

Fantastisch auch das Essen, wie beim letzten Mal ist die Küche einfach großartig, mehr kann man dazu nicht sagen, außer vielleicht: man isst etwas zu viel, ständig begleitet von den mahnenden Worten: „Wenn man nur aufhören könnt!“ Sehr zu empfehlen für Familien ist der hoteleigene Kinderclub, in dem die Kinder spielen können, während sich die Eltern ein ruhiges Abendessen gönnen. Wirklich erholsam, wie Urlaub eben sein soll.

|Aufenthalt August 2017 –  Gradonna Moutain Resort – Tirol – Österreich|

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Wow, dieses Frühstück – Hotel Bären in Mellau

Das beste Frühstück Österreichs! Das ist das Highlight. Aber von vorne. Das Hotel Bären liegt in
Mellau im Bregenzerwald. Eine sehr sympathische Gegend, hochwertige lokale Architektur, ein
hohes Qualitätsstreben in allen Produkten und fern jeglicher Alpenfolklore. Das direkt am Stadtplatz
gelegene Haus aus den 50er Jahren wurde behutsam renoviert. Die Optik jener Zeit blieb erhalten,
wurde jedoch mit einer einfachen, modernen Einrichtung kombiniert. Also wirklich eine
ausgesprochene Benchmark, die goldenen Zeiten des österreichischen Tourismus in die heutige Zeit
zu transferieren.

Wie gesagt, die Zimmer sind sehr einfach und funktionell, nichts geht ab und aufgrund der
hochwertigen Oberflächen glaubt man sich in ein Haus der höheren Kategorie versetzt. Auch unsere
Kleinen wurden herzlich begrüßt und konnten sich gut in den Zimmern bewegen, ohne, dass man
ständig ein Auge auf sie haben musste.

Und nun zurück zum Frühstück. Ebenerdig befindet sich eine Tagesbar. Kulinarisch der Hammer,
hochwertige Salate (Otto Lenghi lässt grüssen), aufwendige Eiergerichte und, das wirkliche Highlight,
ständig werden neue, völlig unterschiedliche Mehlspeisen, Kuchen etc. gebracht. Kleine Tartets mit
Feigen oder Äpfeln, ein Referenz-Mohnstrudel (wichtig für meinen Mann), feinster Brioche (wichtig
für mich). Die Liste der kulinarischen Köstlichkeiten ließe sich noch lange fortführen, am liebsten
würde man einfach ewig hier frühstücken!

 

|Aufenthalt August 2017 –  Hotel Bären – Mellau im Bregenzerwald – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels, Österreich

Hallo neue Welt – Mesnerhof Camp

Wow, was für ein tolles Konzept. Man könnte auch sagen, ein Bettenlager neu interpretiert. Der Mesnerhof in Steinberg am Rofan ist ein Community-Retreat mitten in den Bergen. Das 400 Jahre alte Ensemble besteht aus drei Häusern. Behutsam renovierte Georg Gasteiger zunächst den Wohntrakt der ursprünglichen Bauern zu einem alpinen Chalet. Die Holztenne verwandelte sich anschließend in ein cooles Berg-Camp. Alles hier besticht durch eine neue Form von Luxus. Einfach gehalten und doch sind die eingesetzten Materialien besonders hochwertig. Der Schlaftrakt ist aus Vorarlberger Weißtanne, der Geruch von vitalem, harzigem Wald steigt in die Nase – schon das alleine ist pure Erholung. Zwischen den 11 Zimmern (genannt Nester), die als Matratzenlager konzipiert sind, befinden sich 6 Duschen, 6 WCs und 6 Waschtische. Unten im Airship, dem imposanten Gemeinschaftsraum der Tenne, scheinen die Möglichkeiten schier endlos. Von Hochzeiten über Firmenfeiern bis hin zu Yoga-Retreats ist alles möglich. Das Herzstück bildet die tolle Küche, zum gemütlichen Kochen. Ausgestattet mit ansprechenden Küchenutensilien aus dem Hause Rist. Der lange „Stammtisch“ ist das Zentrum des Camps. Hier lässt es sich urlauben.

Man erkennt meine Begeisterung, wir haben bereits für 2018 wieder gebucht und nehmen diesmal unsere Freunde mit. Wer jetzt Lust bekommt, sollte schnell sein, bis Herbst 2018 sind schon alle Wochenenden ausgebucht.

Der Ort Steinberg am Rofan selbst ist auch wunderschön, und wird seinem Postkartenidyll mit den Worten gerecht: „Das schönste Ende der Welt“. Im Talschluss gelegen, fühlt man sich wie an einem Außenposten der Zivilisation bevor die Wildnis beginnt. Dabei gibt es drei Sehenswürdigkeiten in Steinberg:

  1. Die tolle Landschaft
  2. Das Dorfhaus – ein neues Gasthaus von Stararchitekt Bernardo Bader – hier bekommt man unglaubliches Eis! Auch die Mehlspeisen sind vorzüglich.
  3. Der Kinderspielplatz – hier werden auch die Wiener Kinderspielplätze neidisch.

|Aufenthalt August 2017 –  Mesnerhof – Steinberg am Rofan – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
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Smart in den Alpen – Rosentalerhof Hotel & Appartements

Auf unserem Road Trip durch Österreich, 3 Wochen in 7 Hotels, war unser erster Stopp Saalbach-Hinterglemm. Für zwei Nächte haben wir in dem gemütlichen Familienhotel Rosentalerhof Hotel & Appartements entspannt und den Sommer in den Alpen genossen. Die Lage ist perfekt, nur 3 Gehminuten vom Zentrum entfernt, direkt neben dem Familienpark und trotzdem in absolut ruhiger Lage. Unsere Ruheoase haben wir im Garten des Hotels gefunden, mit einem (auch im Sommer!) beheizten Außenpool, der mit Granderwasser befüllt wird, und einer Liegewiese mit Blick auf den Zwölferkogel. Die Kinder konnten sich austoben und wir den Blick auf die Berge genießen, herrlich.

Unser Appartement war ebenfalls wunderbar, geräumig und modern. Eine kleine Küche ist mit Kleinkindern auf Reisen Gold Wert.

Ein Highlight für Kinder ist das neue Spielzimmer, hier gibt es riesige Legosteine, eine Kletterwand und Bausteine zum Häuser bauen. Ein Spielparadies pur.

Im Keller verbirgt sich noch ein Wunderding und kleines Wellnessparadies für Erwachsene: eine Sauna mit Biosanarium sowie ein Kinesis™-Trainingsgerät. Normalerweise findet sich diese alle Muskeln beanspruchende Seilzugmaschine nur in Fitnessstudios der Luxusklasse. Noch dazu schaut es ziemlich ästhetisch und harmlos aus, wenn man bedenkt, wie effektiv man sich darauf auspowern kann.

Mit Rat und Tat sind uns auch Andrea und Martin, die Besitzer des Hotels, zur Seite gestanden. Schon auf ihrer Website haben sie viele tolle Tipps für Sportler und Familien zusammengestellt und sich unter dem Motto „Smart in den Alpen“ ein besonderes Rundum-Wohlfühlpaket überlegt: ob Kinderwagen-taugliche Wege rund ums Hotel, tolle Wandertipps plus hauseigenem Verleih von Kinderbugys, Bergkraxen, Fahrrädern mit Anhängern oder Rodeln bis hin zu einem beheizten Skikeller und einem versperrbaren Fahrradraum mit Waschanlage. Drei Tage waren einfach zu kurz, aber wir kommen bestimmt wieder!

|Aufenthalt August 2017 –  Rosentalerhof – Saalbach Hinterglemm – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
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Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen

Das Loisium in Ehrenhausen in der Südsteiermark wird immer einen besonderen Platz in meinen persönlichen Hotelerfahrungen einnehmen. Denn es war der erste Hotelaufenthalt meiner Tochter mit 6 Wochen. Die Fahrt von Wien nach Ehrenhausen verlief bestens und wir freuten uns auf das Wine&Spa Resort, wie sich das Hotel selbst bezeichnet. Natürlich wussten wir, dass es nicht um ein Kinderhotel handelt, umso erstaunlicher war dann unser Aufenthalt. Schon an der Rezeption wurde uns ziemlich unverblümt gesagt, dass Kinder im Spa-Bereich nicht erlaubt sind – auch schlafende Babys nicht. Die Dame hat es leider sehr unglücklich ausgedrückt und unsere Freude über das schöne Hotel war damit schnell verflogen. Im Zimmer angekommen hat sich dann aber ein ganz anderes Bild präsentiert. Ein nettes Gitterbettchen, eine Wickelauflage und ein Mistkübel für Windeln standen bereit. Eine interessante Wendung: vielleicht versteckt sich doch ein Herz für Kinder im Loisium? Und nachdem wir uns eingelebt hatten, gefiel uns das Hotel immer besser – unserer Tochter übrigens auch. Sehr viel Zeit blieb uns allerdings nicht die weitläufige Anlage zu genießen, nachdem wir zu einer Veranstaltung eingeladen waren.

Am nächsten Morgen gab es dann ein himmlisches Frühstück mit einer schier unendlichen Auswahl an Köstlichkeiten. Den Vormittag genossen wir noch mit einer Runde im Pool, ehe wir schon wieder zu unserem ältesten Sohn heimwärts düsen müssten.

Zum Design des Loisiums:

Das Büro Architekturconsult aus Graz hat das kubische Exterior entworfen und BEHF aus Wien sorgte für den nötigen Chic im Inneren.

Zur Lage:

Das Loisium, mit einer Außenfassade aus Lärchenholz, thront über dem Ort direkt neben dem Schloss Ehrenhausen. Allerdings fanden wir es sehr schade, dass man fußläufig nur über die Bundesstraße in den Ortskern kommt. Durch das Innere des Designhotels zieht sich das Thema “Steiermark neu interpretiert”. Auch die steiermärkische Farbe Grün wird im Spa in Szene gesetzt. Die gute Auslastung merkt man einzig in den Zimmern, da das 2012 eröffnete Hotel schon die eine oder andere Schramme erlitten hat.

|Aufenthalt Mai 2017 –  Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen – Österreich|

 

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Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Herrliche Stunden im Hotel Auersperg in Salzburg

Ganz spontan habe ich Salzburg einen Besuch abgestattet und bin dabei mit einem Aufenthalt im Hotel Auersperg belohnt worden. Die Hoteliersfamilie habe ich bereits vergangenes Jahr in Bad Gastein kennengelernt. Die Schwester der Eigentümerin besitzt dort neben dem Hotel Miramonte außerdem noch das Haus Hirt und die Alpenlofts mit Blick über das Gasteiner Tal. In Salzburg wollte ich also unbedingt ein weiteres Haus der Familie ausprobieren.

Und die Belohnung war groß: Entdeckt habe ich eine Oase in der Salzburger Innenstadt. Mitten im hippen Andräviertel, versteckt sich ein wunderschöner, verzauberter Garten zum Entspannen. Ein herrliches Frühstück mit einer köstlichen Auswahl am Bio-Buffet und insgesamt einem Ambiente zum Genießen, all das macht das Hotel zum echten Geheimtipp für Salzburg-Besuche. Ich kann mit den Lobeshymnen gar nicht mehr aufhören, aber die Zeit war so extrem schön und nett, dass ich mich schon auf den nächsten Besuch freue.

 

 

Das Hotel kann ich also nur mit ganz viel Begeisterung weiterempfehlen. Vielleicht liegt’s auch an den tollen Farben: Ähnlich wie in Bad Gastein ist auch hier das Gespür für Farben allgegenwärtig. Wie ich jetzt herausgefunden habe, stecken dahinter die Farbkompositionen von Muthwill aus Hallein. Mit außergewöhnlichen Konzepten stellt der Meisterbetrieb aufeinander abgestimmte Farben zusammen, die einem in Erinnerung bleiben. Auch das vielleicht ein wahrer Geheimtipp.

Hotel Facts:

Website:http://www.auersperg.at
Preis: ab ca. 165€ im DZ
USP: Privater Charme mitten in der Stadt mit Garten – ganz nach dem Slogan: “Ein Haus für die Seele”

 

|Aufenthalt September 2016 – Hotel Auersperg – Salzburg – Österreich|

 

Erlebte Hotels, Europa, Österreich

Urlauben in einer Kärntner Berghütte

Rein in die Natur, war das Erlebnis unseres Sommers. Wir verbrachten einige Tage in einer sehr sehr sehr abgelegenen Kärntner Berghütte. Man benötigt über 30 Minuten mit einem geländegängigen Auto vom Tal hinauf auf 1800m. Dort erwartete uns pure Einsamkeit, ein Pferd begleitet von einem Esel, eine schöne, alte Berghütte, zwei Bäche, Zauberwälder wie aus Bilderbüchern, Hirsche zum Beobachten, Pferde, Kühe und jede Menge Action für Kinder. Verzichtetet haben wir auf Handyempfang, Strom und alle weiteren Annehmlichkeiten wie fließend Wasser (aber eigentlich floss das Wasser eh im Bach vorbei). Zum Kochen musste der Herd befeuert werden und die Lebensmittel für mehrere Tage waren genau geplant, so ziemlich das Gegenteil von unserem Leben, wo wir täglich mehrere Supermärkte passieren und nach Lust und Gusto einkaufen können.

Alles war langsamer und beschaulicher, ein echter Ausstieg aus dem Alltag. Unsere Gedanken kreisten häufig um die Essenszubereitung und die Befeuerung des Ofens. Erstaunlich war die Leichtigkeit, wie sich die Kinder den neuen Gegebenheiten anpassten und welche Beschäftigungen sie einem ganzen Tag nachgingen. Ein vorbeikommender Bauer aus der Region verriet uns allerdings, dass sich die Hütten mit pubertierenden Kindern schwerer vermieten lassen, da eine Woche ohne Smartphone kaum vorstellbar sei.

Ich möchte keine Moralpredigt halten, wie früher alles besser war oder dergleichen. Der Kontrast zu unseren Hotelbesuchen war interessant und trotzdem war es nicht weniger erholend. Allerdings warmes Wasser ist schon auch schön.

Wie ist Ihre Erfahrung mit einsamen Berghütten?

Europa, Hotelmarketing, Österreich

Reward-based Crowdfunding als Marketing-Strategie

Georg Gasteiger und Barbara Anselm besitzen einen 400 Jahre alten Bauernhof in den Tiroler Alpen bei Rofan. Der Mesnerhof und seine Verwendung spuken Georg Gasteiger schon seit Jahren im Kopf herum. Begonnen hat alles mit dem Konzept „Holy-Work“ – Die Verbindung von Urlaub und Arbeit in den Bergen, dem Zeitgeist viel zu früh. Doch der Gedanke, nämlich die Zusammenhänge zwischen Raum und Kreativität auch aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu betrachten, hat Georg nicht mehr losgelassen. Und da hat sich gezeigt, dass Natur und Landschaft einen wichtigen Einfluss auf den Innovationsprozess haben. Der Mesnerhof ist ein Sehnsuchtsort und steht im Zeichen von Gemeinschaft, Natur und Bewahrung von Altem.

Seit 2013 haben Georg und Barbara den Mesnerhof behutsam und authentisch saniert. Sie sind Super-Hosts auf AirBnB geworden. Jetzt geht die Reise in die Zukunft mit “Save the Heustadl“ weiter. Die Idee von “Save the Heustadl”: Der 370 Quadratmeter große Heustadl soll saniert und in ein Camp für 25 Personen umgewandelt werden. Der erste Schritt ist gesichert, nun sollen die Mittel für die Bau- und Ausstattungselemente, die den Mesnerhof-C zu einem einzigartigen Commmunity-Retreat in den Bergen machen (Glasflächen für die Bergsicht, Kletterwand, Schwitzhütte etc.), mittels Crowdfunding herangeschafft werden.

Startnext ist Projektabwickler für die Initiative, die übrigens noch vier Wochen (bis Ende Mai 2016) läuft. Für Crowdfunder gibt es ein geniales Dankeschön(s) wie Heulicht, Sensenkurse, Heupads, HEUmatmusik, Meet-the-Host Aufenthalte und ganze Wochenpakete für zehn Personen.

Georgs und Barbaras Feuer brennen für den Mesnerhof und das Projekt startet gerade seinen Höhenflug, nicht zuletzt durch das enorme Medienecho für die Crowdfunding-Initiative.

Eine kleine Auswahl der Berichte über den Mesnerhof und „Save the Heustadl“:

Übrigens, ich habe mich auch schon beteiligt und eine Nacht im Retro-Chalet als Dankeschön(s) erhalten.  Wer mitmachen will: Mesnerhof auf startnext

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Der Design-Geheimtipp in Wien: Das Hotel Beethoven

Seit Jahren lebe ich jetzt schon in Wien, doch mein Entdeckerinnenherz verschlägt mich immer wieder in unbekannte Ecken und neue Betten. Denn ganz besonders gerne übernachte ich in Wiener Hotels, diesmal im Hotel Beethoven. So quasi Ferien in der eigenen Stadt.

Das Hotel Beethoven: Hinter historischen Mauern liegt eine sinnliche Zauberwelt.

Barbara Ludwig, das Herz und die Seele des Hotels, renoviert mit viel Liebe zum Detail seit Jahren das Haus in der Papagenogasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Ursprünglich ein Bordell, trachtet sie danach, ebendiese Sinnlichkeit in die neu ausgestatteten Zimmer zu transportieren.

Wir haben in einem der Zimmer im 6. Stock, der obersten Etage, mit Blick über die Dächer der Stadt genächtigt. In den Räumen wird viel mit gewagten Farbkombinationen, mit ausgefallenen Materialien und tollen Tapeten gearbeitet. Diese sind auch von der Haptik sehr aufregend, also nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Hingreifer.

Das Design im 6. Stock stammt von der Firma Quas.

Bilder und Informationen zur Renovierung des 5. Stocks finden Sie hier.

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Bach neben der Skipiste – Arlberg 1800

Es gibt nicht viele Menschen, die ihre Leidenschaften richtig leben. Florian Werner ist jedoch so einer.

Geboren in einer Arlberger Hoteliersfamilie, hat er 1997 den elterlichen Betrieb, das Hospiz Arlberg übernommen. So richtig gepackt hat in die Kunst und nun hat er in St.Christoph das arlberg1800 eröffnet, eine “Contemporary Art & Concert Hall”.

Das Ziel ist, jungen, aufstrebenden Künstlern eine Plattform für Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen zu bieten. Die mehr als 1000m² des Kulturzentrums befinden sich teilweise unterirdisch. Eine zeitgenössische, reduzierte Architektur (Architekt Jürgen Kitzmüller) bieten den adequaten Rahmen für viel Sichtbeton und hochwertige Holzpanele. Ein aufwendiges Lichtsystem und eine ausgeklügelte Akustik sind Teil des Konzeptes.

Noch buhlt das Haus  mit dem Schnee um Gäste, doch ich hoffe sehr stark, dass immer mehr Gäste diese Alternative nutzen und Urlaub neben dem sportlichen auch einen kulturellen Aspekt hinzufügen.

 

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Weitere Berichte: Zeit.de, ÖHT Blog

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Mühlviertler Hide away – der Mühltalhof

Nördlich von Linz, im tiefsten Mühlviertel, liegt malerisch am Fluss der Mühltalhof. Für Gourmets wie meinem Mann ein Sehnsuchtsort, für mich ein Hotel, dass man gesehen haben muss.
Hier dreht sich alles ums Essen und Ruhe. Schön ist das.

Die Lage macht es so besonders, ruhig plätschert die Mühl dahin. Manche Zimmer orientieren sich komplett am Wasser und die kleine Wiese mit perfektem Rasen ruft mir im November noch zu: „Los ab ins Wasser!“
Das Diner war himmlisch. Regionalität ist die Maxime und selbst aus der gemeinen Erdäpfel konnten sie ein Gedicht zaubern, als Amuse Geule gab es Erdäpfel in Rapssamen mit Sauce hollandaise. Die liebevolle Regionalität im Haus lässt selbst das rauhe Mühlviertel in einem weicheren Licht erscheinen.

Hotel Facts:

Architekt: Klaus Leitner
Baujahr: 2008
Preise: ab 120€ im DZ inkl. Frühstück
Lage: Neufelden – im oberösterreichischen Mühlviertel, 35 km nördlich von Linz
USP: Küche mit 3 Hauben & Lage an der Mühl

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Grand Ferdinand am Schubertring in Wien

Florian Weitzers nächstes Hotel eröffnet im Oktober am Wiener Schubertring: Das Grand Ferdinand. Es verfügt über 188 Zimmer, mit 4 Suiten und drei Restaurants. Das Highlight ist der Rooftop-Pool, ein USP am Wiener Hotelmarkt. Erste Bilder sind hier zu sehen:

(Bilder: Grand Ferdinand)

Hotel Facts:

Website: http://grandferdinand.com/

Architektur: Atelier Heiss

Preis: ab 198€ im DZ

Zimmer: 188

Eröffnung: Oktober 2015

Adresse: Schubertring 10-12, 1010 Wien

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Übernachten in der Essig Brauerei Gegenbauer | Wien

Erwin Gegenbauer verwandelten gemeinsam den Architekten heri&salli  eine Wohnung in der Essig-Brauerei Gegenbauer in designte Räume mit Ziegelwänden und Vollholzbetten aus sibirischer Lärche.  Auch ohne Hotel im Hintergrund, wird den Gästen einiges geboten: Man läuft der Familie über den Weg, kann sich die Produktionsräume ansehen, genießt die handgemachten Produkte der Gegenbauers (Brot, Honig etc.) und vieles mehr.

Buchen kann man über AirBnB, Booking, Wimdu

(Bilder von AirBnB)

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Ein Wellness-Hotel wird erwachsen – eine Nacht im Rogner Bad Blumau

Julia besucht das Rogner Bad Blumen, ein Lokalaugenschein:

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Betrachtet man die vielen Wellness Hotels und Resorts die in Österreich noch immer wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, überkommt mich immer auch ein mulmiges Gefühl. Was passiert denn damit in 20 Jahren?

Rogner Bad Blumau (2)

(Fotos: Rogner Bad Blumau)
Nichts ist schlimmer als ein in die Jahre gekommener Wellness Bereich. Hinzu kommt auch noch, dass die Wellness Trends so furchtbar vergänglich sind – in den 90ern waren es Karibik Feeling und ein Wellenbad, das unsere Alltagssorgen hinfortgeschwemmt haben — heute schwedische Schwitzhütten und asiatisch inspirierte Architekturen.
Viele Wellness Hotels haben die Nachhaltigkeit für sich gepachtet – so auch das Rogner Bad Blumau. „Ich war schon vor zehn Jahren dort, aber heute ist es schon alt“, macht mir eine Arbeitskollegin Lust auf meinen zweitägigen Abstecher in die Steiermark.
Doch was Hundertwasser und Robert Rogner vor bereits 18 Jahren (im Mai feiert man Geburtstag) gebaut haben, hält auch heute noch. Die Architektur ist genial. Ein Aufenthalt dort wird alleine schon deshalb zum Erlebnis und wird es bestimmt in vielen Jahren noch sein. Die Therme zu erkunden gleicht fast einem Besuch in einem Museum. Außerdem wird nicht vergessen zu reinvestieren, seien es in neue Becken oder Ausbauten im Saunabereich, frischer Farbanstrich im gesamten Hotel – von den Zimmern bis zum Restaurant.

Gut finde ich auch die Investition in hochwertige Möbel, wie in den Restaurant-Bereichen. Die Zimmer sind mit Möbel von Grüne Erde ausgestattet – zugegeben heute vielleicht nicht mehr so im Trend, aber gute Holzmöbel fangen nicht zu klappern an. Und kombiniert mit frischem Anstrich und ein paar neuen Sesseln wirkt es gemütlich und geschmackvoll.

Die Nachhaltigkeit kommt auch beim Energiekonzept zum Tragen. Dank eigener Heilquelle kann sich das Hotel komplett autark versorgen. Das ist schon besonders schön und man entspannt gleich noch viel lieber.

Es lohnt sich in gute Architektur und Konzept zu investieren – um auch über die Jahre fernab von Klischees seine Gäste begeistern zu können. Da hat Robert Rogner einiges richtig gemacht, als er beschlossen hat, mit Friedensreich Hundertwasser seine Visionen zu verwirklichen.

Da hat mich das verlassene Wellenbecken gar nicht mehr so gestört. Das gibt es dort nämlich auch noch.

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Hotelbooklet: Die Kunst der Vielgestalt – Hotel Nala Innsbruck

Mit Dr. Gabriele Reiterer zu arbeiten,  ist die reine Freude.  Bei ihr entstehen schöne Dinge. Wie zum Beispiel dieses druckfrische Booklet: Die Kunst der Vielgestaltet – nala – Hotel mit Weitblick.

Zu Beginn sollte es ein Booklet über die Geschichte des Innsbrucker Hotels Nala werden; ein kleines, sehr feines Give-Away für Stammgäste, Kunden, Lieferanten. Jedoch hat der Haymon Verlag  den Wert des Büchleins sofort erkannt und in sein Programm aufgenommen.

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Die Kunst der Vielgestalt. Nala.
Hotel mit Weitblick

2015 Haymon Verlag Innsbruck
Idee, Konzept und Text: Gabriele Reiterer
Visuelle Konzeption: Gabriele Lenz und Elena Henrich, Lenz+ Wien
Mitarbeit Marke und Image: Dr. Barbara Guger

Gabriele Reiterer und ich sind ein eingespieltes Team und bieten folgende Leistungen gemeinsam an: Hotel-Checks und Imagestudien mit praxisrelevanten Handlungsempfehlungen, Booklets als imagebildendes Kommunikationsmedium, Workshops und Vorträge zu den Themen: Bauen für Gäste, Hotel als Beziehungsraum, und die Kunst Gästeerwartungen zu steuern. Nähere Information erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch mit uns.

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Der Familienbetrieb eine eigene Persönlichkeit

Dr. Hartl von der ÖHT stellt meine Forschungsarbeit auf dem ÖHT Blog vor.

“Obwohl ein Hotel „nur“ für eine temporäre Unterbringung von Reisenden vorgesehen ist, wird diese Unterkunft gerade im Urlaub emotional mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen. Die Dissertation von Barbara Guger gibt da einige Einblicke in tiefer liegende Motive.

Die Gäste vermenschlichen das Hotel und sehen es als etwas Aktives, Lebendiges, Freundliches. Der Gast betritt ein Hotel aber auch nicht unvoreingenommen, sondern er bringt seine Persönlichkeit, seine Erfahrungen, seine Motivationen, seine Erwartungen, seine eigenen Ansprüche und natürlich auch die seines Partners mit. Die Gäste suchen nicht nur ein Hotel, sondern ein Hotel, das zu ihnen passt und das ähnlich einem Partner ausgesucht wird.

Entscheidungskriterien sind vordergründig der Zimmerpreis, die Hotelkategorie, Empfehlung,  persönliche Beziehung zum Haus/Ort und Attraktivität und natürlich auch die Präsentation im www.  

Von Interesse ist aber auch, dass ebenso die Hotelgröße in die Ent­scheidungs­kriterien einfließt. Ein kleines Hotel wird durchaus dezidiert gesucht, um in einer heimeligen, familiären, individuellen Atmosphäre zu wohnen oder der Standardisierung von großen Hotels oder Kettenhotels zu entgehen.

In einer Welt zunehmender Standardisierung und Technisierung wird im Urlaub die Gegenwelt gesucht. Es geht um die Gefühlswelt der Gäste: Sich willkommen und angenommen fühlen, umsorgt werden und persönliche Beziehungen zum Hotel, den Gastgebern, den Mitarbeitern entwickeln. Dazu sind doch unsere vielen Familienbetriebe prädestiniert.” (Quelle: ÖHT Blog)

Bild: Hotel Ogris am See

 

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Ein Pensionistenheim im Wandel – das Hotel magDAS Wien

Die Caritas hilft. Diesmal in Form eines Hotels. Hier arbeiten 25 Flüchtlinge und Asylwerber aus aller Welt. Passend zur Social Responsibility hat sich das Architekturbüro “Alles wird gut” (wie passend der Name doch ist) pro bono für die Umgestaltung entschieden. Unterstützt hat das Projekt die Akademie der bildenden Künste, Daniel Büchel, Priscilla & Pat, pkf hotelexperts und viele andere.

Im magDAS ticken die Uhren anders, auch die Finanzierung war etwas Kreativer. Die Cartias hat 1,5 Mio in die Hand genommen und ein kleiner Teil konnte durch Crowdfunding  abgedeckt werden. Die Crowd ist längst als Stammgast eingezogen und wer könnte ein besserer Markenträger sein, als Investoren.

Ich war bereits zweimal im magDAS und finde es einfach spitze. Die Brownie-Torte ist köstlich, besonders wenn man in der Sonne auf der Terrasse mitten im Grünen sitzt.

Ein sehr spezieller turn-around war für mich die Gestaltung, innen wirkt es wie ein trendiges Hotel, aber durch den sozialen Hintergrund und die Verantwortung gewinnt es dermaßen an Zuneigung, dass ähnliche Hotels in der Sekunde an Sympathie verlieren. Interessant.

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DIE IDEE

magdas HOTEL ist ein Social Business, das auf Kooperation, bestehenden Ressourcen und einer gesellschaftlichen Vision aufbaut. Flüchtlinge, Freiwillige und Profis aus der Hotellerie entwickeln aus einem ehemaligen Pflegeheim am Wiener Prater ein Grand Budget Hotel. Unter Verwendung bestehender Ressourcen und Spenden wird in einem Upcycling-Prozess ein lebendiger, zeitgemäßer Begegnungsort für Flüchtlinge, StudentInnen und TouristInnen aus aller Welt geschaffen.

magdas HOTEL mit 80 Zimmern, Garten, Café, Lounge, Artist-In-Residence und Bibliothek wird zu einem kulturellen Meeting Pot. Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Somalia, Irak und anderen Krisenregionen wohnen und arbeiten im Hotel und treffen dabei auf Geschäftsreisende, Familien, StädtetouristInnen und Kulturinteressierte aus aller Welt. Ein soziales Unternehmen, das Kulturen verbindet, Chancen kreiert und einen lebendigen Ort der Begegnung schafft.

Projektteam

Caritas Services GmbH – Andrea Visotschnig, Michael Kleinbichler, Clemens Foschi u.a.
AllesWirdGut-Architekten (Planung+Gestaltung) – Friedrich Passler, Johanna Aufner
Akademie der Bildenden Künste Wien (Fassaden-/Zimmergestaltung, Artist in Residence Programm) – Andrea B. Braidt
PKF Hotel Experts – Gisela Loidolt, Michael Widmann
– Daniel Büchel (Gestaltung, Upcycling)
PRISCILLA & PAT – Cloed Baumgartner” (Crowdfunding)

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Mitten in der Stadt zu Hause – The Guesthouse Vienna

The Guesthouse Vienna trifft mit seinem Anspruch, sich wie das eigene Zuhause anzufühlen, den Nerv der Zeit: Reisen soll gleich vom ersten Tag an mit einem Ankommen verbunden sein. Bei sich selbst, bei Freunden und das selbst dann, wenn man nur kurz in der Stadt ist. Zum gemütlichen Wohnen gehört auch die Möglichkeit, Freunde aufs Zimmer einzuladen – wie daheim eben. Eine überraschende und zugleich unaufgeregt elegante Formensprache zeichnet die Gestaltung des Hauses aus. Die Innenarchitektur stammt vom britischen Designer Sir Terence Conran und Conran & Partners, sie verbindet Trendbewußtsein, Komfort und Funktionalität zu einem ganz eigenen Stil.“ (Quelle: The Guesthouse)

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Vor ein paar Wochen waren wir mit Freunden im The Guesthouse (Brasserie & Bakery) frühstücken und wir sind begeistert. Wie schön, das Frühstück wird serviert, kein Buffet – diese Buffets dieser Welt sind nichts für mich. Ich habe gerne eine kleine, schöne Auswahl der wirklich wichtigen Dinge, gute Eier, duftes Brot, frischer O-Saft und etwas Süßes. Auf All-you-can-eat und Tetrapackeiern kann ich im Gegenzug gerne verzichten.

Die Atmosphäre hat uns nicht mehr losgelassen und so sind wir Stunden geblieben. Das Restaurant erinnert leicht an eines James Bond Film, mondän, aber nicht aufdringend.

Einige Tage später hatte ich eine Führung im Hotel. Und jetzt beginne ich zu schwärmen, diese Zimmer – einfach toll. Ein Highlight sind die Fensternischen, hier lümmelnd und das Getümmel am Albertinaplatz verfolgen, einfach klasse (nicht einmalig, das Topazz bietet ebenso „Augen“ in die Stadt). Quasi Balkonien in der Stadt: Sicht und lärmgeschützt im Inneren spielt die Stadt ihr schönstes Spiel vor den Füßen ab.

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Bei den Suiten wollte man zu viel, sie sind schön, keine Frage, aber eine Kategorie darunter ist man besser aufgehoben, denn es ist heimeliger.

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Einzig die Bildauswahl im Hotel ist für mich etwas zu heftig, aber über Kunst lässt sich nicht streiten.

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Ein Tipp für die Wiener/innen: Für das Frühstück unbedingt reservieren.

Hotel Facts:
Homepage:  www.theguesthouse.at
Zimmer: 39
Design: Sir Terence Conran und Conran & Partners
Preis: 235€
Eröffnung: 2013

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Österreich

Steirischer Herbst in Graz – Hotel Augarten

Graz, eine unserer Lieblingsstädte in Österreich, lag auf der Heimreise von Velden, wir „mussten“ einfach einen Stopp einlegen. Natürlich wieder die Frage der Fragen, welches Hotel? Graz bietet auf diesem Sektor nur eine mäßige Auswahl, nachdem wir das Weitzer-Imperium (Hotel Daniel, Hotel Weitzer, Hotel Wiesler) schon gut kennen. Unser letzter Aufenthalt im Hotel Wiesler etwa ist nicht so optimal verlaufen (zerrissener Pulli durch die Bettbeplankung und Kälte im Zimmer), also wollten wir etwas Neues ausprobieren und haben uns für das Hotel Augarten, ein Design-Businesshotel, entschieden.

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Ob ein Design-Businesshotel die richtige Wahl mit Baby ist, hat uns dann doch zögern lassen. Aber nachdem es bei unserem letzten Besuch im September im Hotel Wiesler so unangenehm kalt war, wollten wir Vorsicht walten lassen und lieber etwas Neues probieren. Und haben dabei voll ins Schwarze getroffen: Es war ein toller Aufenthalt. Das Zimmer im Hotel Augarten war kuschelig warm und schön eingerichtet. Ein Babybett wurde bereitgestellt und die Mitarbeiterinnen haben uns als kleine Familie verwöhnt. Die Zimmer sind originell möbliert und die bis zum Boden verglasten Fenster mit Balkon, ließen die warme Herbstsonne ins Zimmer strahlen. Die Umgebung ist eher ruhig und fußläufig ist man in 10 Minuten in der Innenstadt.

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Der Wellnessbereich hat es uns besonders angetan: Auf der langen “Liegewiese” kann man wunderbar entspannen und dabei den grünen Innenhof betrachten. Nur der Hotelpool mit 22°C war dann doch etwas zu frisch, für unseren Geschmack.

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Bei unserer Ankunft am Sonntagabend hat es in Strömen geschüttet und wir wollten nicht mehr raus gehen, aber noch eine Kleinigkeit essen. Leider ist das berühmte Hotelrestaurant Magnolia sonntags geschlossen und so hat uns die Rezeptionistin einen Lieferservice empfohlen und angeboten, die Speisen mit Tellern und Besteck auf unser Zimmer zu bringen – Luxus pur. Dass der Botendienst dann prompt an ihr vorbeigehuscht ist war Pech, aber ihre Hilfsbereitschaft war ungewöhnlich.

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Die Architektur des Hauses, entworfen von Günther Domenig, hat über die Jahre nichts von ihrem Charme verloren. Man erkennt zwar die Linie der späten 90er und frühen 0er Jahre, aber die Qualität spricht für sich. Ursprünglich war es als Drei-Sterne-Hotel konzipiert, aber durch die Einschätzung des Eigentümers Helmut Marko entwickelte es sich nach und nach in ein Vier-Sterne-Haus mit Unverwechselbarkeit. Nicht zuletzt durch die umfangreiche Kunstsammlung des Bauherrn. Über 200 Kunstobjekte sind im Haus platziert und kreieren ein magisches Eigenleben.

Hotel Facts:
Hotelwebsite: http://www.augartenhotel.at/
Preis: ab 115€ im DZ ohne Frühstück
Kategorie: 4-Sterne
Architektur: Günther Domenig
Design: Andreas Thaler

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Warmes Saisonende in Velden am Wörthersee – Hotel Ogris am See

27°C und das zum Saisonende, so strahlend war das letzte Wochenende in Velden am Wörthersee. Das herrliche Wetter wurde nur übertroffen von unserem schönen Zimmer (Nr. 18) im Hotel Ogris am See. Der Balkon übt eine magische Anziehung aus, man könnte quasi den ganzen Tag auf den See blicken und die vorbeiziehenden Massen beobachten (zu unserer Überraschung waren wirklich viele Touristen Ende September in Velden unterwegs). Für unser Baby wurde natürlich auch vorbildlich gesorgt: Babybett und Babybadwanne waren am Zimmer bereitgestellt. Das sehr großzügige Badezimmer glänzte durch edle bronzefarbige Mosaikfliesen und auch hier konnte man unter der Dusche stehen und den See im Blick halten. Das Ogris am See macht seinem Namen wirklich alle Ehre, denn beim Frühstück im Wintergarten sieht man den See, die Sauna am Dach öffnet sich hin zum See und ganz mutige Hotelgäste gingen dann auch in den See baden – wir waren nicht so mutig.

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Hotel Facts:
Website: http://www.ogris-am-see.at/
Zimmer: 12
Renovierung: 2010 / 2011
Hotelkategorie: 4-Sterne

Europa, Hotels, Österreich

Ab in die Steiermark und ins Hotel Vincent, weil sie gut tun

In wunderschöner Lage, eingebettet in wallende Weinhänge, befindet das im Mai 2014 eröffnete Vincent Hotel in Sulztal an der steirischen Weinstraße. Familiäre Atmosphäre, Qualität und Individualität stehen im Fokus des Boutiquehotels. Die 6 Suiten, 4 Seerosen-Studios und 3 Zimmer sind großzügig und behaglich eingerichtet. Ein Wechselspiel von warmen und frischen Farben durchdringt die Räume. Natürliche Materialien wie Leinen, Loden, Samt und Holz bieten Raum für Ruhe und Wohlbefinden. Der kleine und feine Wellness-Bereich mit dem 12 m langen Outdoor-Swimmingpool und der Weingarten-Sauna präsentiert einen wunderbaren Panoramablick über das Sulztal und in die sanften Hügel der Südsteiermark.

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(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Website: http://vincent-hotel.at/
Zimmer: 13
Eröffnung: Mai 2014
Preis: ab 139€ im DZ inkl. Frühstück

Europa, Friends advice, Österreich

Landhaus Mayer – ein Stück echtes Österreich

Hannes diesmal nicht in den Metropolen der Welt unterwegs, sondern in einem kleinen Örtchen in Tirol.

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Wir waren zu einer Hochzeit nach Achenkirch am Achensee eingeladen. Wem das jetzt nichts sagt, sei getröstet damit das mir dieser See nördlich von Jenbach in Tirol bisher auch nichts gesagt hat. Ein großer, immer ziemlich kalter See sehr hübsch von hohen Bergen eingerahmt und gut für die Nachbarn in Bayern erreichbar, die den Großteil der Gäste stellen. Dafür gibt es Hotels in jeder Kategorie, vom 5 Sterne Palast bis hin zur günstigen Pension. Der Umstand, dass man bei so einer Hochzeit eh kaum was vom Hotel sieht und die Preise über Pfingsten ordentlich waren haben mich auf Tiscover getrieben um nach einer günstigen Pension nahe des Hotels mit der Hochzeitsparty zu suchen.

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Und damit sind wir im Landhaus Mayer in Achenkirch, ein paar Minuten Fußweg vom See entfernt gelandet. Es ist ein altes, schönes Haus, wie auf dem ersten Bild zu sehen ist. Kein Kitsch, nur ein altes, traditionelles Bauernhaus. Das setzt sich innen fort, alles sehr traditionell, einfach und schlicht. Beim Frühstücksraum bricht das dann ein bisschen, aber der musste halt auch mal gebaut werden und dem Verschandelungsdrang der Tiroler Tischler wurde ganz gut standgehalten.

Zurück zum Zimmer – ist es nicht herrlich altmodisch? Die Dusche im Zimmer und die Toilette am Gang sind jetzt nicht wirklich super aber das es ein großes Sofa gibt finde ich persönlich viel besser und damit schlägt es mal gleich eine Menge fader Hotels. Das Frühstück war ganz klassisch – Semmel, Marmelade, Wurst und Käse, Kaffee und Tee – und wurde von der rüstigen Frau Stubenböck serviert, bei der man sich auch  gleich wie zu Hause fühlt.

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Trotz des Umstands, dass wir nur eine Nacht geblieben sind, hat das Zimmer für zwei € 44,- gekostet – ein unglaublich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gerne wieder!

Nachsatz: mit meiner Meinung, das so etwas toll ist wäre ich wahrscheinlich völlig alleine in einem Raum mit Tourismusexperten. Aber ich wenn ich mir die komischen Hotels rund um das Landhaus Mayer anschaue, weiß ich, dass die alle “Stuck in the Middle” sind aus einer Business-Perspektive, von der architektonischen reden wir besser gar nicht…

Liebe Grüße,
Hannes

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Hotel einmal neu gedacht – Hotel Konkurrenz in Bad Kleinkirchheim

Eigentlich wollte ich schon viel länger darüber schreiben, aber die Zeit verrinnt so schnell und erst der Artikel in “der Zeit” hat das Hotel Konkurrenz in Bad Kleinkirchheim wieder in meinen Fokus gerückt. Ich gratuliere dem Kulturverein nock/art ganz herzlich zu dieser tollen Initiative und wünsche ganz viel Erfolg. Würden es die Umstände gerade zulassen, wäre ich sicherlich vor Ort und hätte mir das Experiment angesehen.

Aber schauen wir es uns mal genauer an: Worum geht es eigentlich:

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(Fotos: Website)

 Im Rahmen eines von Edelbert Köb
kuratierten Kunstprojekts übernimmt die österreichische Künstlergruppe AO& das Hotel St. Oswald und verwandelt es für 30 Tage in das “Hotel Konkurrenz”. Der einzigartige Gastbetrieb ist Teil des ambitionierten Projekts nock/art, das zeitgenössische Land-Art in Bad Kleinkirchheim präsentiert – ungewöhnlich, überraschend und verblüffend.

Hoteliers sind sie keine, die Mitglieder der Künstlergruppe AO&. Und doch übernehmen Philipp Furtenbach, Philipp Riccabona und Thomas A. Wisser ab morgen 14. Mai bis 15. Juni das Hotel St. Oswald und verwandeln es zu einer “Parallelwelt” mit dem leicht ironischen Titel “Hotel Konkurrenz”. Das 100-Betten-Haus, malerisch am Waldrand inmitten der Nockberge gelegen, repräsentiert in seiner Größe, Form und Präsenz wie kaum eine andere Unterkunft der Region Zeitgeist, Mut und die Zuversicht der 70er Jahre. AO& entdeckte diesen Ort für sich und erklärte das Gebäude im Rahmen des wanderbaren Kunstprojektes nock/art zum “objet trouvé”.

In den 30 Tagen, in denen das Hotel geöffnet hat, bietet es zahlreiche interessante Musik- und Kulturveranstaltungen sowie Vorträge, die sich auf Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung, die Architektur des Hotels sowie das leibliche Wohl der Gäste
konzentrieren. Unter der Leitung von Philip Rachinger und Anton de Bruyn, zweier junger, begabter Köche mit internationaler Erfahrung, werden neue Essensformate für den Hotelbetrieb entwickelt und adäquates, zeitgemäßes Essen und Trinken in höchster Qualität angeboten. Sämtliche angebotenen Getränke im Hotel wurden gemeinsam mit dem Winzer Roland Velich (MORIC) zusammengestellt. 

“Im “Hotel Konkurrenz” begegnen sich interessierte und interessante Menschen aus verschiedenen Gebieten. Eine Reihe von Konzerten, Vorträgen, Lesungen und Filmen vervollständigen das Angebot dieses dreißigtägigen Kongresses der anderen Art.”, so
Künstler und “Hoteldirektor” Philipp Furtenbach. Das komfortable 4*-Haus ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren in die Kärntner Nockberge.

Gäste können für Euro 125 /Person mit Vollpension und Teilnahme am gesamten Programm im Hotel nächtigen. Im sogenannten Dormitorium zahlt man Euro 55 /Person pro Nacht, Kinder bis zwölf Jahre sind frei. “Auch Tages- oder Abendgäste sind herzlich willkommen, das “Hotel Konkurrenz” mit seinem Kulturprogramm und Restaurantbetrieb zu
besuchen”, sagt Stefan Heinisch, Projektträger von nock/art und Geschäftsführer der Bad Kleinkirchheimer Tourismus Marketing GbmH. Mehr Informationen: www.hotelkonkurrenz.at.

Familie Scheriau, die das Projekt unterstützt und auch anwesend sein wird, stellt das Hotel dankenswerterweise zur Verfügung. AO&: Die Künstlergruppe (Philipp Furtenbach, Philipp Riccabona, Thomas A. Wisser) setzt seit 2007 unterschiedlichste Projekte im In- und Ausland, im urbanen und ländlichen Raum (Wien, München, Rom, London, New York, Grosses Walsertal, Marchfeld, Damtschach, Waldviertel, Arlberg) um. Arbeitsintensiv und mit hohem Aufwand verändern AO& bestehende Orte und schaffen außergewöhnliche Situationen für Aufenthalt, Kommunikation und Produktion.

www.aound.net

nock/art ist eine Initiative der Bad Kleinkirchheimer Tourismus Marketing GmbH und wird von Edelbert Köb, dem ehemaligen Direktor des Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, künstlerisch geleitet. Mit einer zeitgenössischen Interpretation von Land Art verortet sich der Kärntner Ort am Fuß des Biosphärenparks Nockberge auch auf der kulturellen Landkarte. Neben AO& nehmen internationale KünstlerInnen wie Gottfried Bechtold (A), Andy Goldsworthy (UK), Daniel Knorr (RO), Roman Signer (CH), Michael Strasser (A), Ingeborg Strobl (A), Not Vital (CH) und Lois Weinberger (A) teil. www.nockart.at. “

Weitere Hintergrundinfos finden sich am Tourismusblog.

Europa, Hotels, Österreich

Bank wird zum Hotel: das Park Hyatt Vienna hat gestern seine Pforten geöffnet

In der einstigen Länderbank-Zentrale (Am Hof 2 – Goldenes Quatier) in der Wiener Innenstadt hat am Montag das Nobelhotel Park Hyatt seinen Betrieb aufgenommen. Nach zwei Jahren Renovierung ist die Geschichte des Hauses noch überall spürbar – die “Bankerstil” ist geblieben, selbst der Tresorraum wurde als Pool- und Spabereich genutzt und das Restaurant heißt schlicht “The Bank”. Der Investor René Benko mit der Immobilienfirma Signa Holding steht hinter diesem Projekt, gleichzeitig hat er auch das Goldende Quartier in Wien um insgesamt ca. 500 Mio € erschaffen. Ich persönlich bin von dem Ergebnis des Shoppingquartiers nicht überzeugt, es wirkt leer, ungemütlich, verlassen und protzig. Beim Kaufhaus Tyrol Innsbruck ist ihm ein besserer Deal gelungen.

Zurück zum Hotel – schon lustig, dass plötzlich eine Bank zum Hotel wird – normalerweise verleiben sich Banken Hotels ein. Weitere Infos am TP Blog.

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(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel facts:
Hotelwebsite: http://www.vienna.park.hyatt.com/
Zimmer: 143 Zimmer, davon 40 Suiten
Eröffnung: Juni 2014
Preise: ab derzeit 375€ im DZ inkl. Frühstück
Kategorie: 5-Sterne

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

G´SPÜR statt SCHNICKSCHNACK: Das For Friends Hotel in Tirol

Ab 5. Juli 2014 sag das For Friends Hotel in Mösern bei Seefeld willkommen. Auf einem sonnigen Hochplateau in 1.200 Meter Höhe mit tollem Blick über das Inntal entsteht ein innovatives Wohlfühlkonzept der Fünfsternekategorie, das den Urlaub zu einem “Besuch bei Freunden” machen will – individuell und ungezwungen, geprägt von Wahlfreiheit und einfühlsamer Gastfreundschaft. Im Mittelpunkt steht sportliche Fitness, mentales Training und Bodenhaftung. Entwickelt wurde das Bewegungsprogramm von Olympiasieger Toni Innauer.

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(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Website: http://www.for-friends-hotel.at/
Zimmer: 60
Architektur: Arkan Zeytinoglu
Bauvolumen: 11,5 Mio €
Eröffnung: Juli 2014
Preis: ca. 320€ im DZ inkl. Frühstück

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Schlafen wie der Kaiser in Schönbrunn

Austria Trend Hotels haben ein neues Angebotszuckerl im Programm: die Kaisersuite in Schloß Schönbrunn:

Die Hotelsuite befindet sich im Osttrakt des einstigen Kaiserhauses. Die Ausstattung ist nobel: Die Gemächer erstrecken sich über 167 Quadratmeter, es gibt zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, einen Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche.

Das Interieur ist im imperialen Stil gehalten, inklusive Himmelbett und Stuckarbeiten. Farblich dominieren Schwarz, Weiß und Gold. Auch der traditionelle rote Seidenstoff, genannt „Ananasdamast“, fand reichlich Verwendung.

Der Umbau kostete insgesamt 400.000 Euro. Dieser erfolgte unter den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes, wie betont wurde. Das historische Gemäuer birgt auch einige Nachteile: Lift gibt es keinen, die Suite ist nur über Stiegen erreichbar. Für Gäste kostet die Nacht ca 699€ pro Nacht und Person.

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schloss schönbrunn suite 1

Suite Schoenbrunn

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