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Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Südeuropa

Memmo Baleeira | Sagres | Portugal

Das Schwesternhotel des Memmo Alfama in Lissabon liegt direkt an der Küste in Sagres, nahe dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Ein kraftvoller Ort. Viel Wind und raue Wellen. Lange Sandstrände und inmitten thront dieses minimalistisch gehaltene, weiße Hotel. Bei weitem nicht so elegant wie die Granddame, das Memmo Alfama in Lissabon, doch auch schön eingerichtet. Ein richtiges Ferienhotel für viele Menschen.

Kurzgefasst ein großes Ferienhotel am Meer. Durch das viele Weiß wirkt das Memmo Baleeira sauber und freundlich. Zu jeder Seite gibt es einen Hotelflügel. In den nach Osten gerichteten Zimmern mit Meerblick kann man den Sonnenaufgang vom Bett aus genießen. Das Frühstücksbuffet vermochte uns dann aber nicht wirklich zu überzeugen: zwar ist das Buffet umfassend, aber nicht besonders aufregend. Befremdlich war außerdem die Badehaubenpflicht im Hallenbad, die heutzutage antiquiert wirkt. Genossen haben wir jedoch die Zeit in der Lounge auf den (wieder) weißen Sofas. Nachdenklich gestimmt hat uns der Spruch: „a hotel is not a home“. Ja, das stimmt.

 

 

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Memmo Alfama | Lissabon | Portugal

Meine Begeisterung von Lissabon hat ein Zuhause gefunden! Lissabon gehört zu meinen absoluten Lieblingsstädten und jetzt gibt es auch ein Lieblingshotel dazu: das Memmo Alfama.

Es ist ein Kleinod im ältesten Stadtteil Lissabons, ganz nahe der Kathedrale in einer versteckten Seitengasse. Das Interieur ist skandinavisch zurückhaltend, mit viel Holz und noch mehr Charme. Von den Zimmern und der Dachterrasse aus gibt es eine herrliche Aussicht über den Tejo. Ein Hotel im Geiste ähnlich des Altstadt Vienna.

Mit Wehmut muss ich aber leider, leider, leider festhalten, dass mich dieses Hotel die nächsten 16 Jahre wohl kaum sehen wird, denn man darf nur mit Kindern über 16 Jahre einchecken. What a pity!

Details, die mir in lebhafter Erinnerung geblieben sind:

  • Das ungewöhnliche Badezimmer mit haptisch aufregenden Materialien.
  • Der frisch gepresste Orangensaft in kleinen Flaschen kunstvoll gestapelt in einem Kühlschrank aus Glas.
  • Die Zeichnungen, Notizen und Erinnerungen der Gäste, die an der Rezeption aufgehängt
  • Das Servicepersonal, das mir von weiteren herrlichen Hotels in Portugal berichtet
  • Die Hotelbibliothek, ins Bücherregal gegriffen und Stunden lesend

 

 

 

 

 

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Hotel Cort – Palma von der schönsten Seite

Die Krönung kam am Ende unserer Mallorca-Reise: das Hotel Cort in Palma. Nach der kaum kinderfreundlichen Finca Sa Garriga waren wir sehr gespannt auf das Boutiquehotel Cort im Zentrum der Inselhauptstadt. Eventuell könnte es mit Kleinkind doch schwierig werden, befürchteten wir. Falsch gedacht, es war perfekt. Unser Sohn wurde herzlich begrüßt und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuten sich über den kleinen Gast. Innerhalb weniger Stunden wurde er namentlich begrüßt und liebevoll umsorgt.

Kuschelparadies

Obwohl es ein himmlisches Boutiquehotel ist, gehören auch Kinder zum Stammpublikum. Höhepunkt unseres Aufenthalts war der Moment, als unser Sohn das große Bett mit sechs Kissen sah – mit einem Sprung segelte er quietschvergnügt ins Kuschelparadies. Alles war entspannt, ein rundum schöner und gelungener Aufenthalt.

Kein Feuer, das nicht brennt

In Erinnerung bleibt uns auch auf jeden Fall der Kamin in unserem Zimmer mit LED-Brennholz. Ein Knips und schon flackert das scheinbar brennende Holz – das zu unserer großen Überraschung täuschend echt aussieht. Zugegeben, etwas dubios zwar, aber doch gemütlich. Insgesamt ist das Interior vom Feinsten: Skandinavischer Minimalismus trifft auf mediterrane Gemütlichkeit. Als Verwöhnprogramm für die Haut gibt’s Molton Brown Beauty-Produkte.

Cort auf der Zunge

Der Gaumen darf sich ebenfalls freuen, denn das Frühstück wird serviert und hier stehen noch Köstlichkeiten wie Eier Benedict auf der Karte. Himmel in Palma. Im Preis inbegriffen ist das gesamte Frühstücksangebot und die Auswahl ist groß und exzellent, so wie auch das Restaurant selbst.

Stiege und Lift

Einziger Kritikpunkt ist die Parksituation, wir konnten nur in einer der umliegenden Parkgaragen parken und mussten das Gepäck samt Kind und Kegel über Stiegen hinauf zum Hotel schleppen. Nicht die komfortabelste Art zu Reisen, belohnt wird man dafür mit bester Altstadtlage. Im Vorfeld sollte man sich allerdings genauer über die Parkmöglichkeiten und Wege zum Hotel mit Liftanbindung informieren. Der Weg zurück zur Garage ging dann schon viel leichter. Hoffentlich kommen wir bald wieder und können noch oft nach den besten Wegen Ausschau halten.

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Erlebnisbericht: Iberostar Albufera Park Mallorca – ihr Kinderlein, kommt

Das Iberostar Albufera Park ist ein Kinderhotel wie es im Buche steht: Viele, viele Zimmer – 250 an der Zahl. Das Hotel wurde im Jahr 2007 – möglicherweise in Absprache mit dem verstorbenen Popstar Prince – neu renoviert: Alles ist lachsfarben mit etwas Gelb (Prince hatte bei einem seiner Konzerte darauf bestanden, dass sein Publikum nur mit lachsfarbener Kleidung eingelassen werden durfte). An meinem sarkastischen Unterton merken Sie schon, die Zimmergestaltung traf meinen Geschmack wenig bis kaum.

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Aber nachdem sich mein Auge an die Farben gewöhnt hatte, fand ich den Aufenthalt auch wirklich wunderbar. Am besten hat uns das Kinderbecken gefallen, mit drei Rutschen und vielen kleinen und großen Wasserfontänen war unser Sohn kaum noch aus dem fröhlichen Badevergnügen wegzudenken. Außerdem verfügt das Hotel über einen schönen Meerzugang mit einem prachtvollen Strand. Vor dem Hotel befindet sich ein großzügiger öffentlicher Spielplatz, der auch häufig auf unserem Programm gestanden hat. Und der hoteleigene Garten sowie der gesamte Gebäudekomplex werden von einer Armee von Maintenance-Mitarbeitern und Gärtnern so richtig in Schuss gehalten. Eine wahre Meisterleistung.

Ganz generell sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr freundlich und lassen sich durch die vielen kleinen Kinder nicht im geringsten aus der Ruhe bringen. Das Essen am Buffet ist sehr gut und vor allem recht schnell am Tisch. Mein Wunsch wäre allerdings eine gesündere Variante des Kinderbuffets (fast alles ist frittiert) anzubieten, aber wir konnten uns zum Glück mit den „normalen“ Buffetspeisen aushelfen, die wir kurzerhand unserem Sohn serviert haben. Empfehlenswert ist das Tamarinos Restaurant, hier braucht man zwar eine Reservierung und ein klein wenig Geduld, die Türen öffnen erst am 19 Uhr. Aber die Lage direkt am Meer inmitten der Dünen ist viel schöner und das Essen etwas exklusiver.

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Ein Highlight für unseren Sohn war die Kinderdisco um 20:15 Uhr. Disco ist vielleicht das falsche Wort – Mit-Mach-Musical wäre wohl die bessere Beschreibung, für unseren Zweijährigen ein Riesenspaß. Das Animationsteam war sichtlich motiviert und durchaus auch lustig. Für uns war es ein Abtauchen in eine andere Welt, ein gutes Abtauchen. Die Lockerheit und der Enthusiasmus der Kinder sind super ansteckend, quasi ein Mini-Urlaub vom eigenen Erwachsensein : )

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Hotel Predi Son Jaumell in Mallorca – ein Hotelparadies für Groß und Klein in Mallorca

 

Mallorca – schöne Insel mit erlesenen Hotels – so lassen sich unsere zehn Tage in Mallorca beschreiben. Den Anfang machte das Hotel Predi Son Jaumell. Anmutig in seiner Schönheit fügt sich das altmallorquinische Landgut, ein Possessió aus dem 17. Jahrhundert, in die Landschaft. Das Predi Son Jaumell in Capdepera verfügt über 24 Suiten in unterschiedlichen Stilrichtungen mit Blick auf das umliegende Land und die gleichnamige, mittelalterliche Burg.

4 Hoteliers erfüllen sich einen Traum

Zu neuem Glanz verhalfen vier mallorquinische Hoteliers dem frühneuzeitlichen Kleinod. Ganz konträr zu ihren großen Hotels, erfüllten sich die Betreiber den Traum eines kleinen, feinen und gediegenen Fincahotels und leisteten so auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des architektonischen Erbes des Prei Son Jaumell. Mallorquinische Flechtkörbe finden sich überall als rustikale Gestaltungselemente und alleine dieses kleine Detail vermittelt die Verbundenheit mit der Insel. Meine Gratulation zu diesem tollen Projekt! Die unterschiedlichen Vorstellungen von mehreren Köchen haben hier den Brei nicht verdorben im Gegenteil, es ist noch die Extraportion Würze hinzugekommen.

Hotels & Technik

Kritikpunkt ist allerdings das Beleuchtungskonzept, hier wollte man zu viel des Guten und dachte, die Technik kann das Verhalten der Menschen vorhersehen. Öffnet man die Zimmertür, geht automatisch das Licht an. Verlässt man das Zimmer, geht das Licht aus. So weit so gut, doch möchte man eine bestimmte Lampe ein- oder ausschalten, muss man sich zunächst durch die Voreinstellung des Schalters klicken.  Auch nach vier Tagen haben wir das komplexe Lichtsystem noch nicht durchschaut.

Das komplizierte Beleuchtungskonzept hat letztlich aber auch zu vielen lustigen Erlebnissen geführt: Einmal saß ich mit unserem Sohn in der Badewanne und mein Mann holte kurz etwas aus dem Auto. Er verließ das Zimmer und kaum hatte er die Türe geschlossen, saßen wir im Dunkeln. Es war stockfinster und der Whirlpool blubbert – mein Sohn wurde stumm wie ein Fisch – wir lauschten in die Dunkelheit und mussten geduldig abwarten. Ein andermal schliefen wir schon tief und fest und plötzlich ging das Licht an und holte uns aus unseren Träumen.

Technische Spielereien sind zwar ganz nett, aber ich mache häufig die Erfahrung (besonders in Hotels), dass die verschiedenen Bedürfnisse der vielen, vielen, vielen unterschiedlichsten Gäste einfach nicht abgebildet werden können.

Und möchte man ganz kritisch sein, ist auch die WC-Lösung suboptimal. Das WC ist lediglich durch satiniertes Glas abgegrenzt und nach oben hin offen, Geräusche und Gerüche sind somit im Zimmer inklusive.

Gastronomie des Hauses

Das Predi Son Jaumell wurde auf der ganzen Insel bekannt durch sein ausgezeichnetes Restaurant von Andreu Genestra. Wir haben zwar nur das Bistro probiert, denn mit unserem kleinen Rabauken fanden wir nicht die Ruhe für dieses außergewöhnliche Esserlebnis. Schade, aber für alle, die es probieren möchten – eine Reservierung ist Pflicht, auch für Hotelgäste! Doch selbst das Bistro des Hotels können wir wärmstens empfehlen.

Das Frühstück war solide, alles da, aber irgendetwas hat für die Kategorie gefehlt. Vielleicht lag es an der mittelmäßigen Brotqualität.

Kinder willkommen

Apropos Kinder, das Hotel war nicht von Beginn an auf Kinder ausgerichtet, man rechnete einfach nicht damit, dass Familien hierher kommen würden. Doch genau das Gegenteil ist passiert, es kommen viele Kinder mit ihren Eltern und gerade die Kleinen lieben das Haus. Diese Herzlichkeit kommt auch vom Hoteldirektor und den Mitarbeiterinnen. Man spürt, dass Kinder willkommen sind. Allerdings wie ich in den Bewertungen lesen konnte, sind manche Gäste nicht mit den Kindern zufrieden. Schade.

Räume zum Sein

Die umwerfende Gestaltung des Landsitzes, angefangen von den Gärten, dem Poolbereich, den Restaurants und Zimmern bis hin zu den unzähligen kleinen öffentlichen Bereichen, wo man entspannt genießen und lesen kann, bietet Ruhe und Erholung. Diese Bereiche außerhalb der Zimmer liegen mir immer besonders am Herzen, da entsteht ein Gefühl von Großzügigkeit und Gemütlichkeit.

Europa, Südeuropa

Braga | Portugal

Meine Homepage fein.gestalten wurde von einem portugiesischen Team in Braga (ein Stadt im Norden Portugals) entwickelt. Bei unserer Portugalrundreise besuchten wir die ITler.

Braga ist eine Universitätsstadt, gleichzeitig bietet es wahre Schätze an Sehenswürdigkeiten.

Bei den Bilder zu sehen ist:

  • Bom Jesus do Monte Wallfahrtskirche (ca. 5 km nordöstlich von Braga) mit Elevador do Bom Jesus und Via Sacra mit 600 Stufen und 14 Stationskapellen
  • Praça da República (Hauptplatz im Zentrum)
  • Kathedrale Sé Velha

 

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Im Theater zu Hause das Hotel Teatro Porto | Portugal

Porto, eine größere Stadt im Norden Portugals ist für den Hafen und die rauhen Sitten gekannt. Wir entdeckten besondere Hotelkonzepte und nette Restaurants. Zuerst verbrachten wir eine Nacht im Hotel Teatro und anschließend im Casa da Conto.

Theater auf die Fahnen geheftet.

Zuerst war ich nicht so überzeugt, ob eine Inszenierung als Theaterhotel wirklich gut klappen könnte, doch fühlten wir uns im Hotel Teatro so wohl, dass meine Bedenken augenblicklich schwanden.

Es wurde mit viel Gold und dunklen Materialien gearbeitet. Etwas düster, aber dafür umso geheimnisvoller.
Einblicke in die Welt des Theaters erhaschte man durch Vitrinen, in denen alte Kostüme ausgestellt werden. Schwere Vorhänge zonierten die Räumlichkeiten. Wie eine Diva fühlte man sich im Zimmer, üppige Materialen und eine goldene Badewanne hinterließen ein Gefühl von in Champagner baden zu wollen.

Genauso ist Porto,  eine Bühne. An manchen Ecken düster, an anderen Ecken sehr schmuck. Ein tolles Konzept für ein außergewöhnliches Hotel.

Hotel Facts:

Homepage: http://www.hotelteatro.pt/
Zimmer: 74
Kategorie: 4-Sterne
Eröffnung: 2011
Preis: ab ca. 120€

|Aufenthalt März 2014 – Hotel Teatro – Porto –  Portugal|

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Erfahrungsbericht Hotel: L´and Vineyards | Montemor-o-Novo | Portugal

Das Buch “Once in a lifetime” hat mir diese Laus ins Ohr gesetzt. Ja, das Hotel “L´and Vineyards” ist fotogen, sehr fotogen. Das Hideaway befindet sich eine Stunde östlich von Lisabon in Montemor-o-Novo, einer kleinen portugiesischen Stadt im Weinbaugebiet.

Großzügigkeit auf allen Ebenen

Die Architektur der Häuser ist modern, schlicht und beeindruckend großzügig. Unser “Zimmer” hatte zwei Trakte mit jeweils einem Schlafzimmer und einem Bad. In der Mitte befand sich ein Atrium mit einem wunderschönen Baum, ein Speisezimmer mit vier Sesseln, Platz für acht bis zehn Personen, ein großzügiges Wohnzimmer, eine Terrasse mit einer Feuerstelle, sowie ein kleiner Garten. Jedes der Zimmer ist so oder ähnlich angelegt, bessere Kategorien bieten einen Sternenblick über dem Bett. Soweit so schön. Wirklich schön! Das Haus ist etwas ganz besonderes. Deswegen schmerzt meine Kritik umso mehr.

Also kurz und knapp:

  • Großzügigkeit kann auch zu viel werden. Unser Hotelzimmer war doppelt so groß wie unsere Wohnung in Wien. Zu zweit kann man sich da schnell mal verloren vorkommen.
  • Andere Gäste zu sehen tut der Seele gut, da fühlt man sich nicht so alleine auf dem großen Anwesen. Es erhöht auch das Gefühl von Sicherheit.
  • Zwischen dem Haupthaus und den Zimmern liegt der Hotelpool, an sich absolut fotogen und großzügig. Sich jedoch im leicht bekleidet in die Hauptverkehrszone der wenigen Gäste zu legen, ohne Nischen und Schutz könnte nicht jedermans / jederfraus Geschmack sein.
  • Ein Hideaway ist für mich auch ein Ort zum Lesen. Lichtquellen sollten nicht nur nach Design, sondern auch nach Funktion ausgewählt werden. Dem Hotelmanagement war dieses Problem besonders im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und in der Hotelbar bewusst, doch andere Lampen hätten den Gesamteindruck zerstört. Zugegeben, wenn man Portugiesisch nicht versteht und Spanisch nur mäßig, werden die Abende ohne TV und Bücher ganz schön lang.
  • Technik begeistert. Stimmt, aber der Satz müsste heißen: Funktionierende Technik begeistert. Jeder Gast bekommt bei der Anreise ein ipad in die Hand gedrückt. Wir haben zwei bei der Rezeption getauscht, ehe eins funktioniert hat.
  • Das Restaurant und Schwangere. Ich war während unseres Besuchs schwanger (unübersehbar, mit deutlicher Kugel) und mir wurde bei jedem Gang Wein angeboten, ebenso Weichkäse aus unpasteurisierter Milch und roher Schinken. Für uns sehr befremdlich, denn in Österreich sind viele Restaurants auf das Thema sensibilisiert, aber ich möchte es ihnen nicht passé zur Last legen, vielleicht empfehlen die portugiesischen Ärzte bei einer Schwangerschaft andere Dinge und man darf Alkohol trinken, rohes Fleisch und Rohmilchkäse essen.
  • Der beheizte Klositz. Kannte ich bis dato auch nicht, ob der Mehrwert in einem südlichen Land wie Portugal gegeben ist, stelle ich mal in Frage.

 

Hotel Facts:

Homepage: http://www.l-andvineyards.com
Zimmer: 22 Zimmer
Preis: ab 150 € im DZ
Architektur: Marcio Koga

|Aufenthalt März 2014 – L ´and and Vineyards –  Portugal|

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Hotel LONE im kroatischen Wald

Kinder verändern Urlaubsgewohnheiten, so auch bei uns. Statt einer Entdeckungsreise in Übersee besuchten wir das schöne Kroatien. Wie könnte es bei mir anders sein, die Idee Kroatien kam erst an zweiter Stelle, an erster Stelle stand das Hotel, das LONE.

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Vor vier Jahren eröffnet, sehr schön gelegen im kroatischen Wald fußläufig nahe Rovinj, ist es wirklich ein Traumhotel. Unser Sohn fühlte sich sofort wohl und krabbelte aufgeregt das Zimmer rauf und runter. Zum wahren Genuss von uns war es babyfreundlich möbliert und er konnte sich nicht wehtun, wenig kaputtmachen und wir genüsslich entspannen.LONE-RosaPfeffer3
Nun ans Eingemachte. Das Haus liegt wunderschön im Wald, ganz nahe zur Küste. Die Architektur erinnert an ein Schiff und ist auch nicht zu auffällig oder störend im Küstenabschnitt, dezent und nachhaltig. Es gibt vier Restaurants im Hotel. Jedes offeriert eine andere Küche. Bei unserem Besuch waren diese Restaurants nur abwechselnd geöffnet und als Gast erwies es sich gar nicht so leicht herauszufinden, welches Restaurant nun offen oder geschlossen war. Zusätzlichen variierten die Öffnungszeiten stark – einmal bis 15 Uhr den nächsten Tag bis 17 Uhr. Ich erzähle dies so ausführlich, weil es stark mit der Architektur zusammenhängt. Und zwar das Haus hat sechs Stockwerke und liegt im Hang. Deswegen befindet sich die Rezeption rückseitig zur Straße auf der Etage 2. Unser Zimmer lag im 3. Stock. Restaurants befanden sich im Erdgeschoss, im 1. und 2. Stock, sowie am Pool. Der Frühstücksraum lag im 1.Stock. Soweit etwas verwirrend. Aber daraus ergibt sich, dass man so gut wie nie an der Rezeption vorbei kommt und auch keine Informationen erhält, was denn eigentlich im Hotel los ist. Die Rezeption ist baulich bestens platziert, im Mittelpunkt des Hotels, doch gesellschaftlich absolut abgelegen. Somit ging auch der Informationsfluss zwischen Gästen und Hotel verloren. Schade. Die anderen Abteilungen (Spa, Restaurants, House Keeping) wussten nichts voneinander. Informationen gab es auch keine im Lift oder an Tafeln. Somit entging dem Hotel ziemlich viel Umsatz an F&B, weil der Kontakt zwischen Gästen und Hotel auf ein Minimum gehalten wurde.

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An dieser Stelle sei noch angemerkt, das Hotel hat ca. 260 Zimmer auf fünf Etagen und nur vier Aufzüge. Diese Aufzüge konnten das Gästeaufkommen des nicht vollständig ausgelasteten Hotels bewerkstelligen. Es kam zu längeren Wartezeiten und so stieg man einfach nicht im 2. Stock aus um etwas zu erfragen. Das Treppenhaus war auch nicht anreizend genug gestaltet um die Treppe zu nehmen, bzw. für uns mit Kinderwagen viel zu aufwendig. Zusätzlich hatte die F&B Abteilung noch einen Schwachpunkt, die Gerichte wechselnd sich nicht ab. Nach wenigen Tagen hatten wir die Speisekarte rauf und runter gegessen und entschieden uns für Restaurants in Rovinj.
Die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Das Restaurant L ist eines der schönsten, die ich je besucht habe. Wir wären auch gerne öfters hingegangen, aber die Speisekarte hat einem einiges abverlangt, nicht nur finanziell, sondern auch von den fancy Gerichten. Einmal im Urlaub schön, aber dann greift man doch wieder gerne zu Klassikern. Also auch hier ließ man viel Potenzial liegen.

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Zurück zu den Aufzügen. Es war wirklich eine Qual. Man stand da drückte den Knopf und musste seinen Kopf wie wild verdrehen um zu erraten, welcher Aufzug kommen würde. Dabei gab sich der zur Verfügung stehende Aufzug erst in letzter Minute zu erkennen und peinlicherweise ist uns auch so mancher Aufzug entwischt, weil zu langsam oder wir am anderen Ende gestanden sind. Nach ein paar Tagen macht einen das wirklich wahnsinnig und das ansonsten so tolle Hotel verliert an Charme.
Gleichzeitig gab es einen Kongress im LONE. Banker/innen tummelten sich überall und mussten alle gleichzeitig im Kongresssaal/Restaurant sitzen. Das hat nicht zur Entspannung an der Liftsituation beigetragen. Ebenfalls wird die Urlaubsstimmung deutlich schlechter, wenn aufgebrezelte Banker/innen nervös im Ferienhotel am Meer herumjagen. Diesen Gästemix hätte man besser auf die vier Restaurants aufteilen können, um die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen geringer zu halten.

Begeistert hat mich die Ausstattung des Hotels, es gab eine gute Mischung zwischen den Materialien. Glatt und Struktur. Auf den Bildern hätte man vermuten können, dass es zu kalt werden würde. Aber die Hoteliers haben es gut geschafft eine Balance zu finden. Wunderschön ist auch das Spa, mit tollen Rückzugspunkten, einem großen Hallenbad und verschiedenen Saunas.

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Gut gefallen haben mir auch noch die Sitzgruppen bei der Rezeption. Jede Sitzgelegenheit hatte ein bis drei kleine schwarze Lacktische auf denen man mit weißen Edding Stiften malen konnte. Dies wurde von den Gästen geradezu euphorisch angenommen und alle paar Stunden entstanden eindrucksvolle Kunstwerke.

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Hotel Facts:

Homepage: http://www.lonehotel.com

Eröffnung: 2011

Kategorie: 5 Sterne, gehört zur Maistra Gruppe

Lage: Mitten im Waldpark Zlatni Rt, 200m zum Meer und nahe von Rovinj

Zimmer: 236 Zimmer inkl. 12 Appartments

Preis: ab ca. 160€ im DZ

Architektur: 3LDH

Interior Design: Numen/For Use – Sven Jonke, Nikola Radeljković, Christof Katzler

|Aufenthalt Mai 2015 – Hotel Lone – Rovinj – Kroatien|

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Balkonien II – “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”

Balkonien ein Trend, den der Tourismus verpennt” hat Promomasters vor kurzem geschrieben, heute kommt ein tolles, positives Beispiel aus Südtirol. Ein Newsletter vom Pregola Residence aus Meran/Südtirol ist bei mir reingeflattert mit dem Wortlaut: “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”. GENAU, und diese lässt sich mit den wunderbaren Balkonen/Terrassen himmlisch genießen. Ich hoffe ich kann auch bald mal dort zu Gast sein!

 

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Übrigens, das Pergola Residence hat die Homepage neu gestaltet – ein MUST SEE, tolle Texte, super Bilder und technisch schön gelöst. Meine Gratulation!

 

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Im babyblauen Himmel |LX Boutique | Lissabon | Portugal

Aus mir unbegreiflichen Gründen (lol) verfolgt mich babyblau. In Wien erstrahlt eines meiner Lieblingslokale in dieser Farbe (Cafe Himmelblau) und  nun hat in Lissabon hat das LX Boutique Hotel in den Farbtopf gegriffen, es kombiniert dunklere Blautöne, gerne auch im Streifendesign und wirkt so modern und klassisch gleichzeitig. Lustige Details wie ein aufgemalter Hund beim Eingangsbereich (siehe Bild unten) lockern die doch etwas britisch angehauchte Atmosphäre auf, Ziel der Designer war doch jedoch, das Portugisische hervorzukehren. Ganz besonders schön sind die Wandtapeten in typischer Fliesoptik im Stiegenhaus. Durch die Kleinteiligkeit des Hotels wirkte es sehr familiär. Nachdem ich auf unserer Portugalreise (Babymoon) nur schöne Hotels gebucht habe, wollte ich in Lissabon etwas Geld sparen und nahm die günstigste Zimmerkategorie – keine gute Idee. Obwohl das kleine Zimmer schick möbliert war, kam man sich doch wie in einer Besenkammer vor – der Blick aus dem Fenster in den tristen Innenhof mit großen Grafitis wirkte betrübend. Das hatte zur Folge, dass wir nicht so gerne ins Hotelzimmer zurück wollten und völlig fertig in Lissabon herumliefen. In der dritten Nacht konnten wir das Zimmer wechseln und hatten einen wunderschönen Ausblick über den Tejo. Also bloß nicht zu knausrig sein, die paar Euros zahlen sich hier defintiv aus. Lohnenswert ist das Restauraunt nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Abendessen. Kleiner Tipp am Rande: wenn der Bauch groß ist, keinen Fensterplatz wählen, die werdende Mutter bleibt zwischen Sessel und Tisch stecken.

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Hotel Facts:
Website: http://www.lxboutiquehotel.com/
Zimmer: 61
Kategorie: 4-Sterne
Investment: ca. 7 Mio €
Design / Architektur: leider nichts gefunden
Eröffnung: 2010
Preise: ab 80€ im DZ ohne Frühstück

|Aufenthalt März 2014 – LX Boutique Hotel – Lissabon – Portugal|

 

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Julia in Mallorca: Hotel Capri

Meer hautnah: Hotel Capri

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Hotel Capri / Pollensa (2 Nächte)
Auch schön und nicht so persönlich. Und Anonymität im Urlaub ist auch manchmal erholsam. Der Zubau mit den neu renovierten Zimmern ist wirklich in Ordnung und weitaus besser als die Bewertungen im Internet es beschreiben. Das Hotel wurde in den 60ern gebaut, zählte damals zu einem der besten Hotels in der Umgebung und der Charme ist hie und da im Haus immer noch spürbar. Im Restaurant hängt ein Bild des Pools im Meer von anno dazumal – eigentlich nur eine Mauer die das Meer begrenzt – aber das war damals scheinbar der Inbegriff von Luxus im Urlaub. Die Zimmer mit Balkon und Blick auf das Meer sind ein Jahr im vorhinein restlos ausgebucht – es gibt nur wenige Häuser in der nahen Umgebung die so einen Ausblick bieten. Doch beim Frühstück kommt jeder in den Genuss des schönen Blicks.

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Hotel Facts:
Website: http://www.hotelcapripollensa.com/
Preis: ab 70€ im DZ inkl. Frühstück
Zimmer: 30

 

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Weiter geht´s in Mallorca: Finca Sa Maniga

Die schlechtesten Straßen führen zu den schönsten Unterkünften: 2. Unterkunft von Julias Reise – Finaca Sa Maniga

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Finca Sa Maniga (4 Nächte)
Tipp vorweg: Falls man kein Navi zur Hand hat, sollte man sich den Weg sehr gut einprägen oder auf google earth studieren. Nicht einmal die örtliche Polizei wusste wo das ist. Nach langem hin und her fahren im Ort habe ich mich doch entschlossen, das Datenroaming auf meinem Handy und damit google maps zu aktivieren. Nach einem ca. 1,5 km langen Feldweg auf dem eigentlich auch nur ein Auto platz hat (ich musste leider aussteigen und meinem Freund zu Fuß folgen, ich schmeiss bei engen Straßen leider meine Nerven weg) tat sich diese schöne Finca auf. Idylle pur: Orangenbäumchen, blühende Orleander und die winkenden Besitzer, die uns bereits erwarteten. Und ich konnte es kaum fassen, dass man solch entlegene Orte über booking.com buchen kann – die neue globalisierte Welt hat auch seine guten Seiten. Die Finca war wirklich toll, das Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft mit Orangen aus dem eigenen Garten und einer täglich wechselnden typisch mallorquinischen Spezialität aus der Küche, die nächtliche Ruhe, der schöne Garten mit Pool und der liebe Zug der tagsüber einmal in der Stunde vorbei tuckert, machen einen Aufenthalt zu einem völlig untypischen für Mallorca. Selbst die Besitzer sind untypisch. Sprechen kein Deutsch oder Englisch sondern nur Katalan, Spanisch und etwas Französisch.

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(Bilder: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Homepage: http://fincasamaniga.com/de/
Preis: ab 105€ im DZ inkl. Frühstück
Zimmer: 4

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Julia in Mallorca: Hostal Catalina Vera

Julia in Mallorca – ein Hotelaugenschein: 7 Nächte, 3 Unterkünfte
1. Hostal Catalina Vera
2. Finca da Maniga
3. Hotel Capri

 

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Eigentlich hätte auch eine Unterkunft gereicht, aber ja, ich wechsle gerne die Betten im Urlaub – Berufskrankheit.

 

Hostal Catalina Vera / Port Andrax (1 Nacht)
Ein vom Eigentümer persönlich geführtes Gästehaus in perfekter Lage. Der Hafen ist nur wenige Meter entfernt.
Die renovierten Zimmer im hinteren Bereich sind sehr schön, auch wenn sehr reduziert. Ich war noch nie irgendwo, wo es dermaßen wenig Deko oder andere Utensilien gab, die man von anderen Hotelaufenthalten kennt. Kein Kasten, Bilder, Seife, Fön oder irgend ein anderes Willkommensbuch, Infos über die Region oder ähnliches. Nur zwei einsame Romane am Beistelltisch. Doch manchmal ist weniger auch mehr – hier wird selbst das Marketing-Bla Bla auf Urlaub geschickt.

 

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(Fotos: Hotelwebsite)

 

Hotel Facts:
Website: http://www.hostalcatalinavera.es
Preis: ab 70€ inkl. Frühstück im DZ
Zimmer: 17
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Eine Ebene genügt – Hotel Aire de Bardenas | Spanien

Im Herzen von Navarra (bei Tudela), nahe dem Naturschutzgebiet Bardenas Reales / Spanien, liegt das Aire de Bardenas, ein eingeschossiges Architekturjuwel. Mehrfache Auszeichnungen (z.B. Monocle 2010) zeugen von der schönen Ästehtik des Hauses.

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.airedebardenas.com

Zimmer: 22 Zimmer

Kategorie: 4-Sterne

Eröffnung: 2007

Architektur: Emiliano López & Mónica Rivera, weitere Infos zur Architektur

Preis: ca. 180€

 

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LL = Love & Lisboa

Love  Lisboa Love Lisboa Love = wie schon altbekannt, schwärme ich immer von Lissabon. Nachdem heute Valentinstag ist, passt ein Hoteltipp aus einer meist unbekannten europäischen Metropole perfekt.

Meine Freundin I war gerade dort und hat mir eine Visitenkarte von diesem tollen Hotel mitgenommen: Das Fortecruz Lisboa, Mitglied der Marriott Autograph Collection.

Zwar kann sich das Haus nicht ganz im Stil entscheiden und entspricht im Eingangsbereich eher einem hippen W Hotel, um anschließend in den Zimmern noch wieder ruhiger und “braver” zu sein.

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fontecruz hotels_lisboa (4)(Fotos: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.fontecruzhoteles.com/hotel-fontecruz-lisboa
Preis: ab ca. 115€ im DZ
Eröffnung:
Zimmer: 72 inkl. Suiten

 

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Frühlingstage in bella Roma

Meine Freundin J. verbringt ein Wochenende in Rom.

Als Hoteltipp habe ich dieses fesche Hotel Pulitzer gefunden und jetzt hat mich selbst die Reiselust gepackt – ach wie schön wären ein paar Frühlingstage in bella Roma.

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(Fotos: Hotelwebsite)

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelpulitzer.it/
Zimmer: 83 Zimmer
Preis: ab ca. 80€ im DZ
Stil: zeitgenössischer Stil mit Elementen aus den 70er Jahren

 

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Kinderhotel im Süden gesucht | Hotel Martinhal Portugal

Kinder und Hotels: zum Teil ein schwieriges Thema, zum Teil auch ganz einfach. Möchte man jedoch ein schönes, zeitgenössisches Ambiente kommt es einem so vor als würden sich Kinder und Design beißen. Dieser Eindruck kann aber auch täuschen, zum Beispiel das Hotel Martinhal an der Algarve in Portugal.  Kinder und Architektur verstehen einander. “Children and babies are completely welcome at Hotel Martinhal and at O Terraço restaurant as well” (Hotelwebsite). Endlich ein zeitgenössisches Hotel mit allerlei Angeboten für die lieben Kleinen.

Allerdings sind manche Gäste auf Tripadvisor unglücklich über so viel Gastfreundschaft für Kinder und strafen das Hotel für seine Kinderfreundlichkeit ab. Unglaublich schade, wo wir doch alle mal klein waren…
Jedes Hotel darf selbst seine Zielgruppe wählen. Aber es ist die Aufgabe von den Gästen vorher die Homepage zu checken, ob sie sich zu dieser Zielgruppe zählen oder nicht. Die Kinderangebote sind auf der Website des Martinhals jedenfalls ausführlich beschrieben.

Die faszinierende Architektur des Hotel Martinhal von Conran & Partner setzt sich auch bei der Inneneinrichtung fort. Sie wurde durch den britischen Designer Michael Sodeau geschaffen, der natürliche Materialien wie Holz, Kork und Korbgeflecht mit modernem zeitlosen Design verband. Das Resort bietet verschiedene Arten von Häusern und Villen: Ocean Houses, Bay Houses, Garden Houses, Pinewood Houses und Luxus Villen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.martinhal.com

Zimmer: 38 Zimmer

Eröffnung: 2010

Preis: ca. 200€ im DZ / Nacht

Kategorie: 5-Sterne

Architektur: Conran & Partners

Interior Design: Michael Sodeau

 

 

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Amasciatori Florence

Reisepläne ändern sich.
Leider sind dann nicht mehr alle Hotels verfügbar. Wir zogen von Riva Lofts ins Amasciatori um und was auf der Homepage noch hübsch ausgesehen hat, stellte sich im wirklichen Leben als dicker, alter Bahnhofskasten heraus. Klarer Fall von fehlgeleiteten Erwartungen. Die beeindruckenden Bilder auf der Homepage bewarben Designerstücke und alleine diese Tatsache machte mich schon bei der Buchung stutzig. Aber der Preis war ok, eine meiner Lieblingslampen war dabei, ein tolles Angebot bei Direktbuchung (30€ für die Minibar oder Hotelbar) überzeugte und was könnte in einer Nacht schon großartig schief gehen?

Alles in allem ist auch nichts schief gegangen. Es ist ein durchschnittliches Hotel, dass mit ein paar extravaganten Möbelstücken aufgepeppt wurde. Der Rest ist ziemlich kostenbewusst renoviert, vor allem die Zimmer. Man könnte auch sagen typisch amerikanisch – aufwendige Lobby, die Zimmer sind dann 2 Sterne schlechter. Lobby : Zimmer – man könnte meinen die Lobby hat der künstlerische Sohn möbliert (sinnliche Farben, viele Details und Plüschmöbel) und die Zimmer kommen von der altbackenen Großmutter (gediegen, zurückhaltend), bei der Außenfassade konnte sich dann niemand mehr ein Herz  nehmen und alles blieb beim ALTEN.  Äußerlichkeiten darf man beim Amasciatori auf keinen Fall beachten, es ist auch nicht ratsam die Tür auf den Balkon zu öffnen oder das Bad genauer zu inspizieren.

Richtig übel empfand ich allerdings das Frühstück, Masse statt Klasse – “igitt”.  Wir suchten schnell das Weite und genossen in einem kleinen Kaffee ein italienisches Frühstück.

PRICKELND:

_ schöne Lobby

_ Raumaufteilung im Zimmer war sehr nett und das Eck mit der Couch sehr gemütlich

_ Minibargutschein bei Direktbuchung ist eine nette Geste

_ praktische Lage

_ der Einsatz von Licht im Hotel – schöne Lampen und viele indirekte Beleuchtungsmöglichkeiten schaffen eine angenehme Atmosphäre

_ das Hotel ist wirklich fotogen, obwohl die verwendeten Materialien nicht so edel waren, sehen sie auch auf meinen Bildern wunderbar aus

 

SCHAL:

_ dürftige Renovierung, grober Renovierungspfusch

_ äußere Instandhaltung des Gebäudes

_ Frühstück

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelambasciatori.net/
Zimmer: 132
Kategorie: 3+ Sterne
Preis: ab ca. 129€ im DZ

 

|Amasciatori Florence – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Europa, Südeuropa

Florenz

Ein Rendezvous mit Michelangelo, Kunst, Genuss, savoir – vivre, Mode, Blumen und vieles mehr – Florenz in Bildern:

|Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

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Riva Lofts

Der Florenzvirus übertrug sich vor ca. 15 Jahren von meiner Freundin Uschi, die  immer überschwänglichst über DIE romantische italienische Stadt berichtete, direkt auf mich. Heuer ergab sich endlich die Gelegenheit dieses Epizentrum meiner heimlichen Reiseträume zu besuchen. Ein kurzer Blick in booking.com genügte und die Reise war geistig fixiert. Riva Lofts hat mich sofort am richtigen Fuß erwischt, mein Herz schlug höher und die 3-Klick Buchung erledigte den Rest. Wir hatten eigentlich noch keinen richtigen Plan, aber bei Booking kann man kurzfristig stornieren, also wieso nicht. Und so entstand Schritt für Schritt unsere Reise rund um Florenz.

Der Emfpang im Hotel war einmalig, ganz in Ruhe nahm sich die dann doch quirlige Mitarbeiterin Zeit für uns, fragte, wie gut wir Florenz kennen, ob wir Restaurantempfehlungen bzw. Reservierungen benötigen, welche Museen wir besichtigen möchten usw. Sie gab uns sogar Tickets für die Straßenbahn (ca. 3 Minuten Fußweg) ins Stadtzentrum mit , nachdem die Hotelfahrräder schon alle unterwegs waren.
Unseren Flitzer parkten wir für den gesamten Aufenthalt direkt beim Hoteleingang  – einfach herrlich, immer im Blickfeld – da fühlt man sich schon sicherer in Italien – das Vorurteil kennen wir ja.  Nächsten Tag ergatterten wir zwei Drahteseln und radelten am Fluss entlang ins Stadtzentrum, fast schon kitschig romantisch. Der Weg ist leicht zu finden und sehr sicher.

Das alte Haus wurde vom Besitzer und gleichzeitig Architekten Claudio Nardi gemeinsam mit seiner Tochter in ein Hotel verwandelt. Die 8 Lofts liegen am Florenzer Cascine Park und am Flussufer des Arno, also nicht direkt im Stadtzentrum, aber es ist dafür wunderschön eingebettet. Die Lärmbelastung ist auch sehr gering.

Unser Zimmer versprühte Theaterflair, ein original Requisitenkoffer diente als Kasten, große Spiegeln vergrößerten das Zimmer, die schweren Stoffe sorgten für ein flauschiges Nestz. Einzig die Helligkeit ließ zu wünschen übrig, nachdem das Zimmer im Erdgeschoss lag, drang fast kein Tageslicht hinein. Sicherlich angenehm kühl im heißen Sommer, jedoch etwas trist im Frühling.

Bei der Auswahl der Zimmer sollte man vorsichtig sein, die großen schönen Lofts kosten ein Vermögen, aber der Preis ist verständlich – 100m² mit unglaublicher Aussicht.

Das Highlight unserer Reise, aber zuvor ein bisserl Kontext: Meine Mutter liebt Blumen über alles. Unsere Reise kurz vor Muttertag brachte die Idee, eine Gärtnerei aufzusuchen. Die Mitarbeiterinnen von Riva Lofts empfahlen uns einen Blumenmarkt, der zufällig nur an diesem Wochenende statt fand. Es war das Highlight unseres Florenztrips – hunderttausende Blumen in einem alten Garten. Wir kauften ca. 20 unterschiedliche, wunderschöne Blumen und das Mutterherz erstrahlte zu Hause. Wie gesagt, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen ist unglaublich.

PRICKELND:
_ die Gestaltung des Anwesens
_ Kostenlose Getränke in der Minibar
_ Kostenloses WLAN
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen – wir hatten viel Spaß mit ihnen
_ die verfügbare Plauderzeit mit den Mitarbeiter/innen
_ der Garten mit den den Kunstwerken

SCHAL:
_ das italienische Frühstück – ist doch sehr italienisch und etwas dürftig für MItteleuropäer
_ kein Tageslicht im Zimmer
_ die Fahrräder für Gäste sind schon ziemlich kaputt

GROSSO MODO:

Homepage: www.rivalofts.com/
Zimmer: 10 Studios
Preis: ab 200€
Eröffnung: 2007
Kosten Umbau: 1,5 Mio €
Architektur: Claudio Nardi 

 

|Riva Lofts – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

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Irgendwo im Nirgendwo – La Bandita

Mein Mann liebt karge Landschaften und wollte auf unserer Rundreise von Triest nach Florenz eine Nacht mitten in der Toskana verbringen. Für mich war es besonders wichtig, in einem zeitgenössischen Ambiente zu nächtigen und nach laaaaannnngggeeeemmmm Suchen haben wir La Bandita gefunden.

John Voigtmann, ein amerikanischer Musikmanager, unter anderem von Christina Aguilera, stieg aus seinem Beruf aus und kaufte sich ein Haus in der Toskana um ein kleines, feines B&B zu betreiben. Soweit die Voraussetzungen. Natürlich war Italien eine Herausforderung, aber er hat sie gemeistert und mit welchem Bravour ist nachahmenswert: LA BANDITA

Das Hotel ist definitiv eine Reise Wert! Ein altes toskanisches Haus mit moderner, schöner Einrichtung – ein Prachtstück, durch und durch. Die Zimmer sind ein Traum, besonders die Badewanne und die unglaublich große Dusche. Über die eigene Terrasse, dem kleinen Pool mitten in der toskanischen Landschaft ohne Nachbarn und die abgelegene Sitzbänke ließe sich noch Stunden schwärmen.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Haus und leben ihren Traum. Unter dem Jahr einige Monate im La Bandita und im Winter ab durch die Welt. Der schottische Koch hat viele Stationen erlebt und fungiert nun als Privatkoch im La Bandita. Übrigen,s das Essen war ein Highlight, die Banditas würden auch viele Restaurants in der Umgebung empfehlen, aber eigentlich ist es aufregender mit den anderen Gästen um einen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir machten die Bekanntschaft mit Brasilianern, die zwischen Rio und Sao Paolo pendeln.

Lleicht zu finden ist das Kleinod allerdings nicht, mit Navi keine Chance – John hat das auch auf der Homepage geschrieben – also die Wegbeschreibung muss gedruckt mitgenommen werden, dann ist es ganz leicht zu finden.

Einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Wirklich schade! Übrigens, das Hotel eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung und die Menschen im Hotel kennen sich aus.

PRICKELND:
_ Ein Haus in der Toskana mit zeitgenössischer Innenarchitektur
_ Die Mitarbeiter/innen
_ Die eigene Terrasse beim Zimmer
_ Die große Dusche und in den boden eingelassene Badewanne
_ Das romantische Hotel
_ Die tolle Bibliothek
_ Die beschauliche Plattensammlung
_ Das gemütliche Wohnzimmer
_ Man kann sich alles aus der Küche holen, wozu man Lust hat
_ Kostenloses W-LAN

SCHAL:
_ Der Wegweisen am Straßenrand könnte größer sein
_ Die Homepage könnte ansprechender gestaltet sein
_ Der Weg zum La Bandita ist ziemlich holprig und nicht jedes Auto wird es ohne Kratzer überleben
GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert

 

|La Bandita – Piensa – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

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Nur das Grand fehlt – Starhotels Savoia Excelsior Palace in Triest

Herrschaftlich mutet der Name an: Starhotels Savoia Excelsior Palace, alle Wörter, mit dem sich ein Hotel schmücken kann in einem Hotelnamen vereint. So viele Wörter lassen mich ständig den Namen des Hotels vergessen und ich nenne es deswegen verkürzt das Grand Hotel Triest.

Grand Hotel trifft es ins Herz der Sache. Obwohl es nicht meine bevorzugte Hotelwahl ist, wollte ich einmal in einem Grand Hotel schlafen. Preislich gesehen befindet es sich mittig und weit weg von Wiener Grand Hotels. Aber die Schwellenängste erwischten mich beim Betreten des Hotels und mein schlechtes Gewissen plagte mich, als ein älterer Herr mein Gepäck schleppen wollte. Hier hat sich deutlich eine Grenze abgezeichnet, das ist nicht meine Lebenswelt. Nichtsdestotrotz ist das Hotel schön, geschmackvoll und gut renoviert. Es ist modern und zugleich alt – schöne Übergänge und die zeitgemäßen Möbel gliedern sich bestens ins Ensemble ein. Besonders begeistert hat mich die Bibliothek mit den schweren, modernen Polstermöbeln in dunklen Tönen.

Ein kleiner Wehmutstropfen war das Frühstück, die Atmosphäre im Raum war hektisch – kein Tisch war frei – nichts wurde abgeräumt und deswegen mussten wir selbst Hand anlegen: Frühstücksgeschirr der anderen Gäste abräumen, Besteck, Teller, Servietten holen. Grundsätzlich alles kein Problem, nur in einer solch prunkvollen Atmosphäre schon komisch, wenn die Gäste persönlich die Tische abräumen. Es ist auch anderen Gästen so ergangen. Daber dann speist man doch prächtig mit Leinenservietten.

Das Savoia Excelsior Palace befindet sich direkt am Ufer und unmittelbar im Zentrum von Triest. Unser Zimmer hatte auch Meerblick, und obwohl unten eine Hauptverkehrsader liegt, hört man den Straßenlärm nicht. Die Fenster sind dreifach verglast und somit steht der Ruhe im Zimmer nichts im Wege. Möchte man jedoch auf den Balkon, dann sind drei Fenster zu öffnen und man merkt erst die Bewegung der Stadt und den Lärm. Die Opulenz des Hotels fand lediglich im Frühstück und im begrenzten W-Lan (1 Stunde) ihre Grenzen.
Zusammenfassend muss ich sagen, ein toller Aufenthalt in einem Grand Hotel. Für mich zu viel Dekadenz – ich schätze es schlichter.

Der großzügige Gang.

Die Aussicht vom Balkon.

PRICKELND:
Gestaltung zwischen Modern und Alt
Größe der Zimmer
Blick aufs Meer
Lärmschutz im Zimmmer
Gutes Preis-Leistungsvehältnis

SCHAL:
Begrenztes Internet
Frühstück – Qualität naja, Service ziemlich überfordert
Mitarbeiter/innen kenne sich in der Lokalszene in Triest nicht so gut aus

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.starhotels.com/hotels/savoia-excelsior-palace/en/home.aspx
Zimmer: 106 Zimmer und 36 Suiten
Preis: ca. 140€ im DZ inkl. Frühstück
Eröffnung: 1912
Renovierung: 2000-2009
Architekt: Ladislaus Fiedler  (dieser Architekt hat auch am Wiener Hotel Bristol mitgearbeitet)

|Starhotels Savoia Excelsior Palace –  Triest – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

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Bezauberndes Caro in Valencia

Bis zu 2000 Jahre reichen Elemente dieses bezaubernden Hotels zurück. Selbst aus den Hotelteilen, ließe sich eine eigene Geschichte verfassen: Teile der Mosaikelemente sind aus dem 2. Jahrhundert, Teile der arabischen Stadtmauer und der gotischen Bögen aus dem 13. Jahrhundert und die Fassade stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Keine 200m vom Stadtzentrum entfernt erstrahlt das Caro jetzt in einem neuen Glanz, ohne die Geschichte zu vergessen. Übrigens erstrahlen war wörtlich gemeint, die Lichtgestaltung dürfte raffiniert ausgefallen sein.

(Fotos: Hotel)

GROSSO MODO:

Homepage: www.carohotel.com

Preise: ab 137€

Zimmer: 26

Architektur: Fancesc Rifé

Design: Uno Design

Interior: Flos, Moros, Zanotta, Hay

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A dream in Tuscany – La Bandita

Auf der Suche nach einem alten und doch zeitgenössichen Hotel Mitten in der toskanischen Landschaft bin ich fündig geworden. HIPP HIPP HURRA!. Irgendwie findet man in Italien nur alte Paläste oder traditionelle Unterkünfte, die Moderne dürfte in der Toskana erst langsam einziehen. Wie auch immer, ich habe ein schönes gefunden!

LA BANDITA heißt das gute Haus.

Es wird von einem ehemaligen Music Executive und seiner Frau, einer Reisejournalistin geführt. Nachdem sie aus dem amerikanischen Showbusiness ausstiegen und die italienische Bürokratie überwunden hatten, eröffneten sie dieses Kleidod in der Toskana (Video).

Besonders lustig ist die Vorstellung von den Nachbarn auf der Homepage: “My Neighbours: The sheep

 

(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert