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Kunst und Kultur in Hotels

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Der Design-Geheimtipp in Wien: Das Hotel Beethoven

Seit Jahren lebe ich jetzt schon in Wien, doch mein Entdeckerinnenherz verschlägt mich immer wieder in unbekannte Ecken und neue Betten. Denn ganz besonders gerne übernachte ich in Wiener Hotels, diesmal im Hotel Beethoven. So quasi Ferien in der eigenen Stadt.

Das Hotel Beethoven: Hinter historischen Mauern liegt eine sinnliche Zauberwelt.

Barbara Ludwig, das Herz und die Seele des Hotels, renoviert mit viel Liebe zum Detail seit Jahren das Haus in der Papagenogasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Ursprünglich ein Bordell, trachtet sie danach, ebendiese Sinnlichkeit in die neu ausgestatteten Zimmer zu transportieren.

Wir haben in einem der Zimmer im 6. Stock, der obersten Etage, mit Blick über die Dächer der Stadt genächtigt. In den Räumen wird viel mit gewagten Farbkombinationen, mit ausgefallenen Materialien und tollen Tapeten gearbeitet. Diese sind auch von der Haptik sehr aufregend, also nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Hingreifer.

Das Design im 6. Stock stammt von der Firma Quas.

Bilder und Informationen zur Renovierung des 5. Stocks finden Sie hier.

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Bach neben der Skipiste – Arlberg 1800

Es gibt nicht viele Menschen, die ihre Leidenschaften richtig leben. Florian Werner ist jedoch so einer.

Geboren in einer Arlberger Hoteliersfamilie, hat er 1997 den elterlichen Betrieb, das Hospiz Arlberg übernommen. So richtig gepackt hat in die Kunst und nun hat er in St.Christoph das arlberg1800 eröffnet, eine “Contemporary Art & Concert Hall”.

Das Ziel ist, jungen, aufstrebenden Künstlern eine Plattform für Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen zu bieten. Die mehr als 1000m² des Kulturzentrums befinden sich teilweise unterirdisch. Eine zeitgenössische, reduzierte Architektur (Architekt Jürgen Kitzmüller) bieten den adequaten Rahmen für viel Sichtbeton und hochwertige Holzpanele. Ein aufwendiges Lichtsystem und eine ausgeklügelte Akustik sind Teil des Konzeptes.

Noch buhlt das Haus  mit dem Schnee um Gäste, doch ich hoffe sehr stark, dass immer mehr Gäste diese Alternative nutzen und Urlaub neben dem sportlichen auch einen kulturellen Aspekt hinzufügen.

 

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Weitere Berichte: Zeit.de, ÖHT Blog

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Im Theater zu Hause das Hotel Teatro Porto | Portugal

Porto, eine größere Stadt im Norden Portugals ist für den Hafen und die rauhen Sitten gekannt. Wir entdeckten besondere Hotelkonzepte und nette Restaurants. Zuerst verbrachten wir eine Nacht im Hotel Teatro und anschließend im Casa da Conto.

Theater auf die Fahnen geheftet.

Zuerst war ich nicht so überzeugt, ob eine Inszenierung als Theaterhotel wirklich gut klappen könnte, doch fühlten wir uns im Hotel Teatro so wohl, dass meine Bedenken augenblicklich schwanden.

Es wurde mit viel Gold und dunklen Materialien gearbeitet. Etwas düster, aber dafür umso geheimnisvoller.
Einblicke in die Welt des Theaters erhaschte man durch Vitrinen, in denen alte Kostüme ausgestellt werden. Schwere Vorhänge zonierten die Räumlichkeiten. Wie eine Diva fühlte man sich im Zimmer, üppige Materialen und eine goldene Badewanne hinterließen ein Gefühl von in Champagner baden zu wollen.

Genauso ist Porto,  eine Bühne. An manchen Ecken düster, an anderen Ecken sehr schmuck. Ein tolles Konzept für ein außergewöhnliches Hotel.

Hotel Facts:

Homepage: http://www.hotelteatro.pt/
Zimmer: 74
Kategorie: 4-Sterne
Eröffnung: 2011
Preis: ab ca. 120€

|Aufenthalt März 2014 – Hotel Teatro – Porto –  Portugal|

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Erfahrungsbericht Hotel: L´and Vineyards | Montemor-o-Novo | Portugal

Das Buch “Once in a lifetime” hat mir diese Laus ins Ohr gesetzt. Ja, das Hotel “L´and Vineyards” ist fotogen, sehr fotogen. Das Hideaway befindet sich eine Stunde östlich von Lisabon in Montemor-o-Novo, einer kleinen portugiesischen Stadt im Weinbaugebiet.

Großzügigkeit auf allen Ebenen

Die Architektur der Häuser ist modern, schlicht und beeindruckend großzügig. Unser “Zimmer” hatte zwei Trakte mit jeweils einem Schlafzimmer und einem Bad. In der Mitte befand sich ein Atrium mit einem wunderschönen Baum, ein Speisezimmer mit vier Sesseln, Platz für acht bis zehn Personen, ein großzügiges Wohnzimmer, eine Terrasse mit einer Feuerstelle, sowie ein kleiner Garten. Jedes der Zimmer ist so oder ähnlich angelegt, bessere Kategorien bieten einen Sternenblick über dem Bett. Soweit so schön. Wirklich schön! Das Haus ist etwas ganz besonderes. Deswegen schmerzt meine Kritik umso mehr.

Also kurz und knapp:

  • Großzügigkeit kann auch zu viel werden. Unser Hotelzimmer war doppelt so groß wie unsere Wohnung in Wien. Zu zweit kann man sich da schnell mal verloren vorkommen.
  • Andere Gäste zu sehen tut der Seele gut, da fühlt man sich nicht so alleine auf dem großen Anwesen. Es erhöht auch das Gefühl von Sicherheit.
  • Zwischen dem Haupthaus und den Zimmern liegt der Hotelpool, an sich absolut fotogen und großzügig. Sich jedoch im leicht bekleidet in die Hauptverkehrszone der wenigen Gäste zu legen, ohne Nischen und Schutz könnte nicht jedermans / jederfraus Geschmack sein.
  • Ein Hideaway ist für mich auch ein Ort zum Lesen. Lichtquellen sollten nicht nur nach Design, sondern auch nach Funktion ausgewählt werden. Dem Hotelmanagement war dieses Problem besonders im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und in der Hotelbar bewusst, doch andere Lampen hätten den Gesamteindruck zerstört. Zugegeben, wenn man Portugiesisch nicht versteht und Spanisch nur mäßig, werden die Abende ohne TV und Bücher ganz schön lang.
  • Technik begeistert. Stimmt, aber der Satz müsste heißen: Funktionierende Technik begeistert. Jeder Gast bekommt bei der Anreise ein ipad in die Hand gedrückt. Wir haben zwei bei der Rezeption getauscht, ehe eins funktioniert hat.
  • Das Restaurant und Schwangere. Ich war während unseres Besuchs schwanger (unübersehbar, mit deutlicher Kugel) und mir wurde bei jedem Gang Wein angeboten, ebenso Weichkäse aus unpasteurisierter Milch und roher Schinken. Für uns sehr befremdlich, denn in Österreich sind viele Restaurants auf das Thema sensibilisiert, aber ich möchte es ihnen nicht passé zur Last legen, vielleicht empfehlen die portugiesischen Ärzte bei einer Schwangerschaft andere Dinge und man darf Alkohol trinken, rohes Fleisch und Rohmilchkäse essen.
  • Der beheizte Klositz. Kannte ich bis dato auch nicht, ob der Mehrwert in einem südlichen Land wie Portugal gegeben ist, stelle ich mal in Frage.

 

Hotel Facts:

Homepage: http://www.l-andvineyards.com
Zimmer: 22 Zimmer
Preis: ab 150 € im DZ
Architektur: Marcio Koga

|Aufenthalt März 2014 – L ´and and Vineyards –  Portugal|

Books, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Erwartungen an Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels, Österreich, Referenzen

Hotelbooklet: Die Kunst der Vielgestalt – Hotel Nala Innsbruck

Mit Dr. Gabriele Reiterer zu arbeiten,  ist die reine Freude.  Bei ihr entstehen schöne Dinge. Wie zum Beispiel dieses druckfrische Booklet: Die Kunst der Vielgestaltet – nala – Hotel mit Weitblick.

Zu Beginn sollte es ein Booklet über die Geschichte des Innsbrucker Hotels Nala werden; ein kleines, sehr feines Give-Away für Stammgäste, Kunden, Lieferanten. Jedoch hat der Haymon Verlag  den Wert des Büchleins sofort erkannt und in sein Programm aufgenommen.

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Die Kunst der Vielgestalt. Nala.
Hotel mit Weitblick

2015 Haymon Verlag Innsbruck
Idee, Konzept und Text: Gabriele Reiterer
Visuelle Konzeption: Gabriele Lenz und Elena Henrich, Lenz+ Wien
Mitarbeit Marke und Image: Dr. Barbara Guger

Gabriele Reiterer und ich sind ein eingespieltes Team und bieten folgende Leistungen gemeinsam an: Hotel-Checks und Imagestudien mit praxisrelevanten Handlungsempfehlungen, Booklets als imagebildendes Kommunikationsmedium, Workshops und Vorträge zu den Themen: Bauen für Gäste, Hotel als Beziehungsraum, und die Kunst Gästeerwartungen zu steuern. Nähere Information erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch mit uns.

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Österreich

Steirischer Herbst in Graz – Hotel Augarten

Graz, eine unserer Lieblingsstädte in Österreich, lag auf der Heimreise von Velden, wir „mussten“ einfach einen Stopp einlegen. Natürlich wieder die Frage der Fragen, welches Hotel? Graz bietet auf diesem Sektor nur eine mäßige Auswahl, nachdem wir das Weitzer-Imperium (Hotel Daniel, Hotel Weitzer, Hotel Wiesler) schon gut kennen. Unser letzter Aufenthalt im Hotel Wiesler etwa ist nicht so optimal verlaufen (zerrissener Pulli durch die Bettbeplankung und Kälte im Zimmer), also wollten wir etwas Neues ausprobieren und haben uns für das Hotel Augarten, ein Design-Businesshotel, entschieden.

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Ob ein Design-Businesshotel die richtige Wahl mit Baby ist, hat uns dann doch zögern lassen. Aber nachdem es bei unserem letzten Besuch im September im Hotel Wiesler so unangenehm kalt war, wollten wir Vorsicht walten lassen und lieber etwas Neues probieren. Und haben dabei voll ins Schwarze getroffen: Es war ein toller Aufenthalt. Das Zimmer im Hotel Augarten war kuschelig warm und schön eingerichtet. Ein Babybett wurde bereitgestellt und die Mitarbeiterinnen haben uns als kleine Familie verwöhnt. Die Zimmer sind originell möbliert und die bis zum Boden verglasten Fenster mit Balkon, ließen die warme Herbstsonne ins Zimmer strahlen. Die Umgebung ist eher ruhig und fußläufig ist man in 10 Minuten in der Innenstadt.

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Hotel Augraten Graz-RosaPfeffer-2 Hotel Augraten Graz-RosaPfeffer

Der Wellnessbereich hat es uns besonders angetan: Auf der langen “Liegewiese” kann man wunderbar entspannen und dabei den grünen Innenhof betrachten. Nur der Hotelpool mit 22°C war dann doch etwas zu frisch, für unseren Geschmack.

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Bei unserer Ankunft am Sonntagabend hat es in Strömen geschüttet und wir wollten nicht mehr raus gehen, aber noch eine Kleinigkeit essen. Leider ist das berühmte Hotelrestaurant Magnolia sonntags geschlossen und so hat uns die Rezeptionistin einen Lieferservice empfohlen und angeboten, die Speisen mit Tellern und Besteck auf unser Zimmer zu bringen – Luxus pur. Dass der Botendienst dann prompt an ihr vorbeigehuscht ist war Pech, aber ihre Hilfsbereitschaft war ungewöhnlich.

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Die Architektur des Hauses, entworfen von Günther Domenig, hat über die Jahre nichts von ihrem Charme verloren. Man erkennt zwar die Linie der späten 90er und frühen 0er Jahre, aber die Qualität spricht für sich. Ursprünglich war es als Drei-Sterne-Hotel konzipiert, aber durch die Einschätzung des Eigentümers Helmut Marko entwickelte es sich nach und nach in ein Vier-Sterne-Haus mit Unverwechselbarkeit. Nicht zuletzt durch die umfangreiche Kunstsammlung des Bauherrn. Über 200 Kunstobjekte sind im Haus platziert und kreieren ein magisches Eigenleben.

Hotel Facts:
Hotelwebsite: http://www.augartenhotel.at/
Preis: ab 115€ im DZ ohne Frühstück
Kategorie: 4-Sterne
Architektur: Günther Domenig
Design: Andreas Thaler

Asia, Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Südostasien

1.000m² Hotelzimmer oder privater Kinosaal gefällig? Iniala Beach House | Phuket | Thailand

Das neu eröffnete Boutiquehotel Iniala Beach House mit nur zehn Suiten, spielt mit der Fantasie seiner Gäste: im Einsatz befinden sich zeitgenössische Kunst (kuratiert durch Thailands wichtigsten Kunstkritiker) organische Architektur kombiniert mit thailändischer Linienführung. Aber nicht nur für die Erwachsenen ist das Hotel ein Paradies, auch Kinder sind willkommen in der Fantasiewelt. Ein Luxushotel der Sonderklasse!

Für mich ist das Hotel einfach unglaublich: zwischen Trash und Schönheit. Ich staune über die verbundenen Welten.

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(Fotos: Hotelwebsite)


Hotel Facts:

Hotelwebsite: http://www.iniala.com/
Zimmer: 10 Suiten

Design: Eggarat Wongcharit
Eröffnung: Dezember 2013
Preis: Eine Übernachtung gibt’s beispielsweise für vier Personen in einer Drei-Zimmer-Villa ab 4.753 Euro. Dabei sind der Flughafentransfer ab Phuket, eine private Limousine mit Fahrer, Wäscheservice, Vollpension inklusive Softdrinks und Bier, zwei Abendessen pro gebuchter Woche im Drei-Sterne-Restaurant „Aziamendi“ sowie täglich sechs Stunden Spa-Anwendungen im privaten Spa der Villa inkludiert.

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Middedorp Manor – Stellenbosch | Südafrika

Südafrika Rundreise | Ein kleines Juwel versteckt sich in der hinter dem Namen Middedorp Manor in Stellenbosch. Bei der Buchung war mein Mann noch sehr skeptisch, er meinte die Bilder sind zu schön, es wird sich alles als weniger erweisen und du wirst enttäuscht sein. Ja diese Gefahr war groß, denn wenn ich die Bilder jetzt nochmals betrachte, sehe ich auch, was er meinte – man entdeckt es nicht sofort, aber es ist viel inszeniert und an jeder Stelle sind Blumen drapiert. Ohne die schönen Rosen, die edlen Orchideen, die weißen Proteas und die vielen alten Bücher wirkt das Haus wohl hohl. Doch schon bei der Ankunft in diesem über 100 Jahre alten viktorianischen Haus leuchten uns die Blüten entgegen. Überall stehen die Blumen in üppigen Buketts und Sträußen herum und versprühen ihr angenehmes, ruhiges, duftiges Wesen. Ja, Blumen beruhigen ein Hotel – sie schmücken es nicht nur, sondern sie erfüllen auch eine wesentliche Aufgabe: Das Hotel wirkt frischer, gepflegter und ruhiger. Nebst diesem Lobgesang möchte ich aber die Menschen im Hotel nicht außer Acht lassen, wir wurden auf herzlichste von dem Mitarbeiter empfangen und die Tante (bin mir über den Verwandtschaftsgrad nicht sicher) der Hotelière kümmerte sich reizend um uns und berichtete mit einem ganz unbeschreiblichen Esprit von ihren Europareisen, insbesondere die Ausflüge nach Frankreich. Wir tauschten unsere Lebensgeschichten aus und es war wirklich ein besonderes Erlebnis mit dieser Grand Dame gemütlich beim Frühstück zu plaudern.

Zum Design des Hauses sein gesagt: Eine viktorianische Villa, modern möbliert mit teils altem Mobiliar neu ins Szene gesetzt. Besonders angetan hat es mir die Victoria & Albert Roxburgh freistehende Badewanne, man badet wahrlich fürstlich in diesem Teil, auch wenn aufgrund der unisolierten Keramik-Blechwanne die Wassertemperatur ebenso schnell fällt wie ein Stein im Wasser. Wie fast überall in Südafrika setzt man bei den Pflegeprodukten in nobleren Unterkünften auf Charlotte Rhys, die ich in höchsten Tönen lobend erwähnen möchte.

Leider war es bei uns noch zu kühl und wir konnten den netten Garten mit Pool nicht nutzen – Schade darum, aber es sieht nach purer Erholung aus. Empfehlen kann ich noch den nahe gelegenen botanischen Garten, klein aber fein mit einer beachtlichen Sammlung an Bonsais.
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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.middedorp.com/
Zimmer: 5 Zimmer
Preis: ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

 

|Aufenthalt September 2013 – Middedorp Manor – Stellenbosch – Südafrika|

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Haus Hirt | Bad Gastein

Was haben das Haus Hirt und das Hotel Miramonte in Bad Gastein gemeinsam? Genau, die Hoteliersfamilie Ikrath. Geschwisterhäuser also, ganz unterschiedlich und doch erkennt man die gleiche Basis, wie ausgetüftelte Farbkombinationen und das Beleuchtungskonzept. Die Ähnlichkeit der Häuser ist da, man spürt den Spirit und doch sind die Sphären ganz anders. Salopp ausgedrückt ist das Hotel Miramonte für ein jüngeres, urbaneres Publikum, vorwiegend für Pärchen und Kreative, die einen schönen Ort für holiwork (holidays & work) suchen.

Bleibt man bei den Geschwistern könnte man von der großen erwachsenen Schwester (dem Haus Hirt) und dem jüngeren Bruder (das Miramonte) sprechen.

Das Haus Hirt ist ein Familienhotel, hier kommen junge Familien mit kleineren und größeren Kindern und den Großeltern oder Paare auf Winterurlaub. Die Gediegenheit ist, glaube ich, der größte Unterschied zwischen den Hotels. Den Luxus im Haus Hirt be“greift“ man beim Essen deutlich, kaum berührt man das Besteck, spürt man das Silber, wahrlich elegant. Es liegt schöner in der Hand, das Gewicht gibt der Qualität ihren Ausdruck. Ein unterschwelliges, aber deutliches Zeichen an die Gäste – sie befinden sich in einem echten Restaurant. Die weiße Tischwäsche ist nur on top noch eine kleine Draufgabe. Halt und stop, an dieser Stelle hätte ich die frischen Blumen am Tisch fast vergessen. Fake ist schon lange passé, aber echte Blumen – welch eine Botschaft, nobel wie das Tafelsilber.

Diese Besonnenheit zieht sich durch das ganze Hotel. Die Bibliothek ist größer, gemütlicher und lebendiger. Die Bücher sind vielfältiger und fordernder für die Lesenden. Da findet man neben Design-Klassikern, Architekturbücher, Romane und Weltkarten auch politische Bücher.

Ebenso die Zimmer, die Einrichtung ist schlichtweg nobler, exquisiter und gediegen, dafür weniger modern – klassisch eben.

Zwei Dinge begeistern mich im Haus Hirt:

1) Die öffentliche Räume wie Bar / Bibliothek strotzen vor Lebendigkeit – das gesellschaftliche Leben spielt sich in diesen Räumen ab. Fremde Menschen sitzen zu sechst in der Bibliothek und lesen, jeder für sich und doch gemeinsam.

2) Kinder – ja, es ist ein Familienhotel. Zwischen dieser Eleganz und  Noblesse des Hauses bewegen sich die Kinder völlig frei und autonom und man bekommt Lust selbst mit dem Nachwuchs hier Urlaub zu machen. Es ist ein Hotel für Erwachsene mit Geschmack und dann ist da noch ganz viel Platz für Kinder.

Der Vollständigkeit möchte ich das Spa auch noch erwähnen, die Mischung zwischen Kinderhotel und Verwöhnpackungen für die Eltern funktioniert in diesen Räumlichkeiten gut. Der Hotelpool wird von den Kindern als Highlight nach dem Skifahren okkupiert, die Erwachsenen ziehen sich in die Sauna / Dampfbad zurück. Ein offener Ruheräume mit Blick auf die Berge verbindet diese zwei Welten. Wer es jedoch ruhiger haben möchte kann in einem abgetrennten Bereich entspannen und ausdampfen.

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.haus-hirt.com/
Zimmer: 29 Zimmer
Kategorie: 4-Sterne
Preis: ab ca. 92€ pro Person im DZ mit HP
|Aufenthalt Februar 2014 – Haus Hirt – Bad Gastein –Österreich|

 

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lage, Lieblingshotels

Mittelalter & Moderne – Le César in Provins | France

Ich und das Mittelalter, wir genießen nicht die beste Beziehung. Eigentlich haben wir überhaupt keine und ich mache gerne einen großen Boden darum. Im Hotel Le César hat es mich jedoch eingeholt und ich bin völlig begeistert. So eine tolle Kombination von Mittelalter und Moderne habe ich noch nie gesehen.

Schälen wir uns hinein:

Äußerlich ist das alte Haus wunderschön – Frische kommt durch das strahlende Weiß. Die typischen französischen Nachbarhäuser heben sich elegant ab und durch diese Kombinationen strahlen beide Seiten nach Heller.

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Im Innenraum ist alles hell und ganz modern:  ein dezenter Grundton mit leichten Farbakzenten, tolle Materialien – Holzböden mit Fliesen kombiniert –  der geflieste Fußboden zeigt mittelalterliche Ritter- und Tierdarstellungen und ist von lokalen Handwerkern gefertigt, große Spiegel (manchmal auch etwas zu viel Spiegel) und das Highlight: Im Seitenteil kommt plötzlich eine Wand mit großen gedruckten Mittelalterbildern hervor und man staunt über diese feine Handwerkskunst. Umrandet wird dieses Ensemble von sattem grünem lebendigem Moos – was für eine Kombination.

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Auf geht’s ins Zimmer. Durch die alte Bausubstanz sind die Zimmer natürlich sehr unterschiedlich, teils sehr klein, teils groß.

Am besten gefallen hat mir die runde Beleuchtung, denn obwohl das Zimmer winzig war, hat die Beleuchtung das Zimmer optisch vergrößert. Zur optischen Vergrößerung hat man noch eingesetzt: die Farbe weiß, Spiegel und eine Glastür mit Musterung zum Badezimmer. Trotz der vielen Bemühungen konnten wir unseren Koffer nur mit Müh und Not reinquetschen und so blieb es im Endeffekt doch ein kleines Zimmer, entzückend keine Frage, aber klein. Das Wohl- und Wohngefühl hat sich jedoch sofort eingestellt.

Das Service im Le César war wirklich freundlich und selbst der Nachtportier, den wir gegen 3 Uhr herausgeklingelten, war erfreut uns wohlbehalten zu sehen (kleine Randnotiz: die Mitarbeiter/innen wussten, dass wir anlässlich einer Hochzeit in Provins sind und spät kommen werden). Wie so häufig kommt, dieses erstaunlich tolle Konzept nicht von der Hotellerie, sondern von einem Ärztepärchen, die sich einen Traum erfüllten. Ein toller Traum. Respekt.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://lecesarhotel.com
Zimmer: 27
Preis: ab ca. 140€ im DZ
Eröffnung: 2010
Architektur: Laurent Maugoust

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Le César – Provins – La France|

 

 

Information, Neue Ideen für Hotels

WUK in Wien: God’s Entertainment: HOTEL JACUZZI

Nur 48 Stunden hat man Zeit ein Wiener 7-Sterne-Hotel um 1€ pro Stunde zu genießen, keine Sorge bei Überbuchungen gibt es auch Discounts – auf gehts ins chillige Hotel Jacuzzi im Wiener WUK.  Hotel als Performance – schön!

Zeitraum: 5.-7. Juli 2013

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Willkommen im Hotel Jacuzzi. Das Hotel ist die erste Anlaufstelle für Anliegen aller Art am Jacuzzi Festival 2013. Hier trifft sich Underdog mit KünstlerIn und Hängengebliebener mit Adabei. Das Herzstück des Hotels ist die Absinth Bar. Hier findet Jede/r, was er oder sie sucht. Den richtigen Drink, den Computer zum chatten, die Geliebte oder das Gästebuch. An der Bar kann bestellt werden. Nicht nur Absinth, sondern gleich dazu die Forschungsräume für psychoaktive Zustände. Das sind die umliegenden Zimmer. Von Freitag 12:00 Uhr bis Sonntag mittags kann reserviert werden. Auch stundenweise. Einzelzimmer, Gemeinschaftsschlafräume, Wohnzimmer, Suiten, oder der Performanceraum. Alle sind eingeladen ihren gewünschten Zeitraum im Vorfeld zu reservieren, um etwaigen Überbelegungen, die ohnehin spontan entstehen werden, aus dem Weg zu gehen. 


Reservierungsverfahren des Hotel- und Perfomanceraums

Unter der Email hotel.jacuzzi@gods-entertainment.org kann jeder Gast den gewünschten Zeit-Raum im Vorfeld reservieren und braucht dann nur mehr am Tag der Anreise einchecken. Die Preise für Wiens erstes 7 ******* Hotel halten sich in Grenzen. € 1,- pro Stunde, Discounts bei längeren Buchungen, Reduktionen bei Überbuchungen und Vorteilspreise bei Benachteiligungen. Willkommensabsinth inklusive. Des Weiteren kann man auch den Performanceraum im Voraus buchen. In diesem open space werden die Besucher nach und nach die psychoaktive Wirkung zu spüren bekommen, angereichert mit Performances, Konzerten etc. 

Per Postkarte oder E-Mail den gewünschten Tag bzw. Uhrzeit und Dauer eintragen und mit Namen und E-Mail Adresse versehen, und schließlich an God’s Entertainment senden. Nach jeder eingetroffenen Reservierung erfolgt eine Rückmeldung, um die gewünschten Termine oder Zimmer zu bestätigen.weiterlesen (Quelle: WUK Homepage)

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Lieblingshotels, Nordamerika

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel – Hotel Plein Soleil – Martinique

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel. Unsere Erfahrungen zeigen besondere Unterkünfte lieben die Einöde und schlechte Straßen. Nicht verzagen, am Ende wird man belohnt, denn dann winkt das Traumhotel: das Plein Soleil. Mit täglicher Übung sitzt das Auto am Ende des Urlaubs nur noch 2-mal pro Fahrt auf.

Mit leichtem Gepäck, sprich ohne Koffer checken wir in ein wunderschönes Zimmer ein und können unser Glück kaum fassen, so ein tolles Hotel auf einer französischen Insel. Die französischen Überseedepartements zeichnen sich nicht gerade durch eine hervorragende Hotellandschaft aus, es ist eher extrem teuer und unaufregend (siehe La Reunion). Im Gegensatz dazu steht das Plein Soleil mit seinen kreolischen Zimmern bietet dieses kleine Hotel die Basis für unvergessliche Urlaubstage. Die Aussicht auf die Umgebung ist atemberaubend. Steil geht es von den kleinen Häuschen runter, dafür sieht man die karibische See. Wir entschieden uns für die kleinste Kategorie, ein wunderschönes Paradies, wenn gleich die größeren Zimmer über einen eigenen Pool verfügt hätten. Das Haupthaus ist ein Schmuckkästchen. Die Kunstwerke stammen von der Besitzerin. Ihre Liebe zur Kunst berührt, so auch das Abendessen – ein wahrer Gourmettempel (Bilder vom Abendessen folgen im nächsten Blogeintrag).  Lediglich sind die Korbsessel so unbequem, dass man nicht bis in die Morgenstunden in einer anwürdigen Starre ob dieser Schönheit verbleiben kann:  die Romantik, die Aussicht, das fabelhafte Essen und den Genuss des Urlaubs. Schade!

Ein zweiter Wehmutstropfen ist der Preis des Frühstücks mit 18€ pro Person erinnert es eher an einen Hauptgang und nicht an ein kleines Essen in den frühen Morgenstunden, dafür ist es allerdings a la carte und kein Buffet.

Gestalterisch gibt es zwei interessante Details:

1)     Unser Zimmer ist mit einer ca. 1 m hohen Bambuskonstruktion vom Eingangsbereich abgetrennt – unglaublich praktisch, nachdem wir unsere Koffer wieder hatten – konnten wir die Kleidung einfach hängen lassen.

2)     Der Pool war in einem Grau (sagen wir mal Architekten-Grau) – sehr ungewöhnlich – kein blauer Pool – sehr mutig und sehr schön. Die Holzumrandung verleiht dem Ganzen etwas Edles.

 

PRICKELND:

_ Üppige Blumengestaltung
_ Abtrennung im Zimmer
_ Pflegeprodukte im Badezimmer – schöne Düfte – schönes Badezimmer, wirkt sehr gepflegt
_ Aussicht auf die Bucht
_ Tolle Beleuchtung im Zimmer, man kann viele unterschiedliche Stimmungen erzeugen
_ Die Hotelbar ist sehr gemütlich eingerichtet
_ Das außergewöhnliche Restaurant

SCHAL:

_ Gratis WIFI nur im Haupthaus
_ Unbequeme Sessel im Restaurant und auf der Terrasse

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelpleinsoleil.fr
Zimmer: 16 teils mit privatem Pool
Eröffnung: 1998, Renovierung 2009
Preis: ab 125€ im Doppelzimmer ohne Frühstück

| Aufenthalt Herbst 2012 – Hotel Plein Soleil – St. Pierre – Martinique – Frankreich|

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Imperial Art Hotel Meran | Italy

Meran entwickelt sich immer mehr zum Hotspot an neuen Hotelkonzepten, wie z.B. das Kunsthotel ImperialArt Hotel Meran. Nach der Architektur- und Designwelle begibt man sich einen Schritt weiter in die Kunst.  Erbaut 1899, wurde es zuerst als ein k.u.k. Delikatessen- und Confiserieladen, dann als Bank und später als Kaffeehaus genutzt. 2009 erwarb es der Meraner Hotelier Alfred Strohmer und verwandelte es gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Künstlern in ein Kunsthotel. Die Fassade des Jugendstilhauses und das Treppenhaus blieben erhalten, das Haus wurde lediglich um ein Stockwerk erhöht und Balkone auf der Rückseite erweitert.

Die Innengestaltung übernahmen drei Meraner Künstler: Elisabeth Hölzl, Ulrich Egger und Marcello Jori.  Die verschiedenen Linien und Ansätze der Künstler sind besonders schön in den unterschiedlichen Zimmern zu sehen.

 

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.imperialart.it/

Eröffnung: 2010

Zimmer: neun Kunstzimmer, zwei Penthouse-Suiten sowie ein Apartment

Preis: ab 109€ im DZ

Innengestaltung: Künstler Elisabeth Hölzl, Ulrich Egger und Marcello Jorit

Architektur: Harald Stuppner

 

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Riva Lofts

Der Florenzvirus übertrug sich vor ca. 15 Jahren von meiner Freundin Uschi, die  immer überschwänglichst über DIE romantische italienische Stadt berichtete, direkt auf mich. Heuer ergab sich endlich die Gelegenheit dieses Epizentrum meiner heimlichen Reiseträume zu besuchen. Ein kurzer Blick in booking.com genügte und die Reise war geistig fixiert. Riva Lofts hat mich sofort am richtigen Fuß erwischt, mein Herz schlug höher und die 3-Klick Buchung erledigte den Rest. Wir hatten eigentlich noch keinen richtigen Plan, aber bei Booking kann man kurzfristig stornieren, also wieso nicht. Und so entstand Schritt für Schritt unsere Reise rund um Florenz.

Der Emfpang im Hotel war einmalig, ganz in Ruhe nahm sich die dann doch quirlige Mitarbeiterin Zeit für uns, fragte, wie gut wir Florenz kennen, ob wir Restaurantempfehlungen bzw. Reservierungen benötigen, welche Museen wir besichtigen möchten usw. Sie gab uns sogar Tickets für die Straßenbahn (ca. 3 Minuten Fußweg) ins Stadtzentrum mit , nachdem die Hotelfahrräder schon alle unterwegs waren.
Unseren Flitzer parkten wir für den gesamten Aufenthalt direkt beim Hoteleingang  – einfach herrlich, immer im Blickfeld – da fühlt man sich schon sicherer in Italien – das Vorurteil kennen wir ja.  Nächsten Tag ergatterten wir zwei Drahteseln und radelten am Fluss entlang ins Stadtzentrum, fast schon kitschig romantisch. Der Weg ist leicht zu finden und sehr sicher.

Das alte Haus wurde vom Besitzer und gleichzeitig Architekten Claudio Nardi gemeinsam mit seiner Tochter in ein Hotel verwandelt. Die 8 Lofts liegen am Florenzer Cascine Park und am Flussufer des Arno, also nicht direkt im Stadtzentrum, aber es ist dafür wunderschön eingebettet. Die Lärmbelastung ist auch sehr gering.

Unser Zimmer versprühte Theaterflair, ein original Requisitenkoffer diente als Kasten, große Spiegeln vergrößerten das Zimmer, die schweren Stoffe sorgten für ein flauschiges Nestz. Einzig die Helligkeit ließ zu wünschen übrig, nachdem das Zimmer im Erdgeschoss lag, drang fast kein Tageslicht hinein. Sicherlich angenehm kühl im heißen Sommer, jedoch etwas trist im Frühling.

Bei der Auswahl der Zimmer sollte man vorsichtig sein, die großen schönen Lofts kosten ein Vermögen, aber der Preis ist verständlich – 100m² mit unglaublicher Aussicht.

Das Highlight unserer Reise, aber zuvor ein bisserl Kontext: Meine Mutter liebt Blumen über alles. Unsere Reise kurz vor Muttertag brachte die Idee, eine Gärtnerei aufzusuchen. Die Mitarbeiterinnen von Riva Lofts empfahlen uns einen Blumenmarkt, der zufällig nur an diesem Wochenende statt fand. Es war das Highlight unseres Florenztrips – hunderttausende Blumen in einem alten Garten. Wir kauften ca. 20 unterschiedliche, wunderschöne Blumen und das Mutterherz erstrahlte zu Hause. Wie gesagt, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen ist unglaublich.

PRICKELND:
_ die Gestaltung des Anwesens
_ Kostenlose Getränke in der Minibar
_ Kostenloses WLAN
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen – wir hatten viel Spaß mit ihnen
_ die verfügbare Plauderzeit mit den Mitarbeiter/innen
_ der Garten mit den den Kunstwerken

SCHAL:
_ das italienische Frühstück – ist doch sehr italienisch und etwas dürftig für MItteleuropäer
_ kein Tageslicht im Zimmer
_ die Fahrräder für Gäste sind schon ziemlich kaputt

GROSSO MODO:

Homepage: www.rivalofts.com/
Zimmer: 10 Studios
Preis: ab 200€
Eröffnung: 2007
Kosten Umbau: 1,5 Mio €
Architektur: Claudio Nardi 

 

|Riva Lofts – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Details im Hotel, Europa, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Zu Besuch bei Barbara Ludwig im Hotel Beethoven

Letzte Woche war es mir eine ganz besondere Freude, Barbara Ludwig in ihrem Hotel Beethoven in Wien zu besuchen und mit ihr zu fachsimpeln. Im Gespräch spürt man schnell: Sie ist eine Hotelière und das ist ihre Berufung. Genauso wie ihre Gäste, umsorgt sie auch ihre Mitarbeiter/innen, die sie zu Weihnachten höchstpersönlich bekocht.

Familie Ludwig erstand das  Hotel Beethoven im Jahr 2009 und Schritt für Schritt wird es in ein Boutiquehotel verwandelt. Kreative Unterstützung bei der Entwicklung des besonderen Flairs hat sie von David Carter aus London bekommen, der mit seiner eigenen Handschrift den 5. Stock in ein Detail-Eldorado mit sechs unterschiedlichen Zimmern verwandelte.

Der renovierte 5. Stock lässt erahnen, wohin der weitere Weg des Hotels noch führen wird. Der Flachbildfernseher etwa ist hinter einem Bild oder in einer Truhe versteckt, am stillen Örtchen tummeln sich kleine Äffchen, über dem Bett zwitschern Vöglein, die Lampen stehen auf Entenhaxerln und unter der Dusche fühlt sich der Gast wie die Goldmarie aus Grimms Märchen. Vieles gibt es zu entdecken, tausende kleine Details sind gut durchdacht und wohlüberlegt und einer Erkundungsreise steht nichts mehr im Wege. Neugierig geworden? Dann schauen Sie selbst:

Wo sind die Entenhaxerl?

Man achte hier auf die schönen schwarzen Schalter.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotel-beethoven.at/

Zimmer: 42 (Anzahl wird steigen)

Interior Design:  David Carter, London

Renovierung des 5. Stocks: 2011

 

Information, Österreich

Ausstellung Nationalbibliothek: Willkommen in Österreich – Eine sommerliche Reise in Bildern

Im Zuge der ÖW (Österreich Werbung) Workshops konnte man die Ausstellung “Willkommen in Österreich – Eine sommerliche Reise in Bildern” in der Nationalbibliothek besuchen.

Vor fast genau 100 Jahren, als der Tourismus noch Fremdenverkehr hieß und der Urlaub noch Sommerfrische, begann man für das Reiseland Österreich mit Plakaten zu werben. Aus diesem Anlass zeigt die neue Ausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek unter dem Titel Willkommen in Österreich. Eine sommerliche Reise in Bildern beeindruckende Plakate, pittoreske Fotografien, kunstvolle Broschüren und geschichtsträchtige Reiseführer. Sie bietet eine Vielzahl an visuellen Erlebnissen, einen reichhaltigen Fundus an nationalen und regionalen Selbstbildern und reflektiert die Geschichte Österreichs aus einer neuen, bislang kaum bekannten Perspektive. Willkommen in Österreich: eine Sommerreise der besonderen Art.”

Manche Plakate sind so aktuell, dass sie auch heute wieder ein schönes Werbesujets darstellen würden.

Besonders die Technik beeindruckt – man erkennt den Aufwand und ist erstaunt über so viele Details.

Das Tirol Plakat trotzt vor Mut. Respekt die haben sich wirklich etwas getraut.

Die Ausstellung kann noch bis zum 28. Oktober 2012 besucht werden.

Details im Hotel, Europa, Hotels, Österreich

Daniel mit Wurm

Kreativer Schwung in der Wiener Hotelszene.

Schön zu sehen!

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“Ein gekrümmtes Segelboot in luftiger
Höhe als weithin sichtbares Symbol für
ein urban lebendiges Stadthotel.

Das Hotel Daniel Vienna hat seit 31.5.2012 eine Dachskulptur:
Misconceivable von Erwin Wurm – ein mit dem Bug vorne überhängendes
Segelboot in Originalgröße. Der Künstler Erwin Wurm und sein Auftraggeber
Florian Weitzer (Weitzer Hotels) präsentierten gemeinsam mit der Art Consulting
Expertin Alexandra Grubeck, dem Architekten Christian Heiss sowie dem Generalmanager
von Weitzer Hotels Graz, Michael Pfaller,  die
Kunstinstallation in luftiger Höhe sowie den komplexen Verwirklichungsprozess.


(Bilder von Pressekontakt Atelier Heiss Architekten)
Das Projekt ist ein klares Statement zur zeitgenössischen Kunst. Und zeigt – „pointet“, wie Erwin Wurm die Intervention im öffentlichen Raum nennt – auf einen besonderen Ort
lebendiger Urbanität im neuen Kulturviertel rund um das Belvedere. 

M i s c o n c e i va b l e – d a s  da n i e l  vi e n n a  w i l l  a n d e r s  s e i n

Weit davon entfernt ein Konzept wie „Kunst im Hotel“ anzudenken, faszinierte Florian Weitzer einfach „die Frechheit“ Erwin Wurms und seine Art, die Dinge „anders“ zu denken. Wessen Arbeiten könnten besser zum unkonventionellen Hotel Daniel passen? Einem von Alexandra Grubeck in die Wege geleiteten ersten Treffen mit Erwin Wurm folgten alsbald die konkrete Idee misconceivable, großer Spaß an der Zusammenarbeit und der Beginn eines aufwändigen Verwirklichungsprozesses: Von der Konzeption über die zahlreichen behördlichen Genehmigungen bis hin zu den technischen Anforderungen an die Installation einer derartig großen Skulptur auf einem Dach. Nicht zuletzt erst ermöglicht durch das intensive Engagement von Atelier Heiss Architekten, Grubeck artconsulting und dem Künstler selbst. das jetzt endlich „gelandete“ Boot reiht sich perfekt in die reihe bereits realisierter Visionen Florian Weitzers, wie der zu einem Hotelzimmer umgebauten originalen Airstream im Vorgarten, Urban Gardening und Bienen am Dach oder die Hängematte im Zimmer. Misconceivable ist das Sinnbild für die Öffnung nach „außen“ und die gelebte Urbanität im Hotel Daniel Vienna. Nie stehen bleiben, mutig „anders“ denken und Ziele mit enthusiasmus verfolgen ist die Devise.” (Quelle Presseaussendung Hotel Daniel 31. Mai 2012)

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

W Santiago + 2 Jahre und 5 Monate

 Nach zwei Jahren sind wir dann doch wieder ins W Santiago gekommen. Diesmal zum Abschluss unserer Hochzeitsreise. Mein Mann hat die letzten zwei Jahre im Monatsintervall vom peruanischen Japaner (Osaka) im Hotel geschwärmt und immer den Nachsatz angehängt, ob wir da jemals wieder essen werden…

Aber natürlich gab es noch viele andere Gründe nach Santiago zurückzukehren, vor zwei Jahren war die chilenische Hauptstadt nur eine sehr kurze Zwischenstation, um weiter nach Patagonien zu kommen. Diesmal war es eine  richtige Destination für uns. Und natürlich hatten wir auch noch drei Rechnungen mit dem Hotel offen, zum einen hatten wir vor 3 Jahren den Pool nicht gesehen (wurde zur Eröffnung nicht rechtzeitig fertig), das französische Restaurant (NoSo) ging sich nicht aus und wir konnten aufgrund des frühen Fluges nicht frühstücken (wenn wir damals gewusst hätten, was uns entging, hätten wir den Flug verfallen lassen “lol”).

Für alle die den Bericht von vor zwei Jahren kennen ist anzumerken, dass wir diesmal keine Pannen hatten. Wir bekamen ein wunderbares Zimmer und die Reservierungen klappten auch alle. Über das Hotel an sich ist nichts mehr zu schreiben, es ist einfach ein W. Schick wie eh und je – es altert auch ganz passabel.

Der Pool ist ein schön, doch ähnlich wie in Mendoza ist der Smog der Stadt unerträglich und eine Fernsicht oder Sicht ist nur mangelhaft gegeben. 2009 waren um 2/3 weniger Autos in der Stadt und sogar nach einem sehr kurzen Aufenthalt konnten wir feststellen, wie extrem prosperierend diese Stadt ist. Unglaublich wie viel Reichtum Santiago in so kurzer Zeit erwirtschaftet hat, in Europa unvorstellbar.

Highlight des Aufenthalts war eindeutig das Frühstück! Das Frühstücksbuffet lässt keinen Wunsch offen und ist ein MUSS!

Im Vergleich zu den W´s in NYC sind die Mitarbeiter/innen wahre Goldschätze und sehr freundlich.

de im Hotel sind und am Wochenende sehr viele Chilenen. Hier ist es keine Seltenheit, dass sogar einige Hauptstädter/innen im Hotel urlauben.  Wir haben selbst eine “große” Hochzeit (ca. 80 PAX) miterlebt, die Gäste quasi alle aus Santiago hat sich für zwei Nächte im Hotel in der eigenen Stadt einquartiert, um dort zu feiern.

 

 

GROSSO MODO:

Preis – 150€ bis xxxxx€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück
Kategorie – 5 Sterne
Hotelarchitektur – Bürokomplex mit Shops und Hotel
Wohnlichkeit – Clubatmosphäre in der Lounge / Restaurants
Lobby – á la sex and the city, vibrierend
Lage – etwas abgelegen vom Zentrum, im neuen Geschäftsviertel

|W Santiago – Santiago de Chile – Chile – Aufenthalt Dez. 2011|

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

Faena Hotel + Universe

Gesehen, gehört und tausendmal überblättert hatte ich es schon, es ist in vielen meiner Hotelbücher illustriert und hat sich wie ein bekanntes Gemälde in mein Gehirn eingebrannt, aber was mich genau erwartet wusste ich nicht. Während unseres Buenos Aires Aufenthalts gab es für mich ein Hotel,  dass ich unbedingt sehen wollte – das Faena Hotel + Universe von Philippe Starck. Nachdem ich das Hudson (auch von Philippe Starck) in NYC schon kannte war alles offen. Das Hudson hatte mich gar nicht begeistert, es ist mir zu laut, zu schrill, zu modern, zu glatt, zu pulsierend – wie würde wohl das Faena sein? Eines war klar, abgesehen von dem extrem hohen Preis, würde ich nicht die Zielgruppe sein, aber ein Besuch ist es allemal Wert.

Ich war mir nicht sicher, ob wir überhaupt in das Hotel hineinkommen würden und ob es möglich sein würde an der Bar etwas zu trinken. Überraschenderweise waren die Mitarbeiter/innen wahrhaft entzückend, zuvorkommend, loving and caring und einfach toll. Die Atmosphäre war großartig und das Design unbeschreiblich. Jede Minute gab es etwas Neues zu entdecken und man konnte sich zwischen Lachkrämpfen (ausgestopfer Rehkopf mit Perlenketten, Schwänenarmaturhälsen) und im selben Moment einer unglaublich eleganten Verbindung nicht erwehren. Wahnsinn, wie kann man solchen Kitsch so stilvoll und humorvoll vereinen. Ich staunte und genoss zwei tolle Stunden im Faena. Das Highlight – schwer zu sagen, die Toilette, das weiße Restaurant mit weißen Einhörnern und roten (echten) Samtrosen  oder doch der Pool mit einer goldenen Krone in der Mitte – keine Ahnung, aber es ist ein Erlebnis! Bilder folgen im Anschluss in Einzelbeiträgen.

Mein Kommentar direkt nach dem Besuch:

Gestern sind wir zufaellig und doch irgendwie absichtlich ins Faena gespoltert und ich muss mich kraeftig korrigieren, das Hotel ist stimmungsmaessig weltklasse. Zwar eine Trashbude ohne Ende, aber mit soviel Stil und Humor, dass ein paar Stunden in der kolonial, Louis XIV Barbibliothek eine Herzensfreude sind. Selbst wenn man alleine in der Bar ist fuehlt man sich nicht einsam unter den ganzen ausgestopften Tieren mit Braslettln (oesterreichisch: Goldketterl). Wasser aus Entenschnaebeln in Silber erwarten einem am WC. Der absolute Hammer ist jedoch die Goldkrone im Pool. Diese Stimmung laesst sich so schwer in Worte fassen, aber es war wirklich unendlich nett und die Mitarbeiter/innen sind umsorgende Goldschaetze, die sichtlich viel Freunde in der Arbeit und am Arbeitsplatz haben (nach den Naechten im W New York ist es fuer uns aussergewoehnlich, freundlich behandelt zuwerden – eine Amerikanerin sagte uns: people working @ W are too beautiful to be nice)

 

Grosso Modo:

Hotelwebsite: http://www.faenahotelanduniverse.com

Preis: ab 350 USD

USP: 2 Theater

Designer: Philippe Starck

Zimmer: 108

Gestaltungskonzept: üppig

 

|Faena Hotel + Universe – Buenos Aires – Argentinien – Besichtigung Nov. 2011|

Erlebte Hotels, Hotels, Mexiko, Nordamerika

Hotel Básico – Playa del Carmen – Mexiko

Das Schwesterhotel von unserem Hotel Deseo, ist das Hotel Basico. Nachdem man einmal die Fotos des Pools gesehen hat, entwickelt man einen richtigen “Basico Blick” – seit unserer Rückkehr habe ich das Hotel schon fünfmal in diversen Magazinen entdeckt. 2006 wurde es zum BEST SMALL HOTEL in the world gekürt.

Bekanntheit erreicht das Hotel Básico durch das Industrial Design mit mexikanischen Einfluss, dass sehr gerne für Fotoshootings herangezogen wird (siehe Hotel Básico – Werbevideo). Besonders beliebt erweisen sich dafür die beiden Hotelpools (von mir liebevoll die Pooldosen genannt), die roten Stahltanks am Dach, in welche ich freiwillig nicht baden gehen würde – das Wasser ist eher trüb und würde einer gesundheitspolizeilichen Überprüfung sicherlich nicht standhalten (aber ich kann mich auch irren).

Der Boden im Eingangs- und Rezeptionsbereich ist aus zerschnittenen Autoreifen verlegt, das Riefenprofil verleiht diesem eine ungewohnte, aber sehr angenehme Haptik. Ein schönes Detail ist die Schnorchelausrüstung hinter der Rezeption, welche ausgeborgt werden kann. Allerdings etwas sinnlos, nachdem jedes Zimmer nochmals über eine doppelte Schnorchelausrüstung verfügt.

Aufgrund des nicht vorhandenen Warmwassers (wie im Hotel Deseo) nächtigen wir in diesen Hotel nicht. Allerdings händigt uns der freundliche Rezeptionist einfach einen Zimmerschlüssel aus und wir machten uns alleine auf, die Zimmer zu inspizieren – eine sehr lohnenswerte Freizeitbeschäftigung in Playa. Ähnlich wie im Hotel Deseo werden die Zimmer über eine Tür in der verglasten Wand erschlossen. Aufgrund des tropischen Klimas waren in den meisten Zimmern die Fenster so beschlagen, dass der direkte Blick hinein getrübt war. Ja, man geht meist direkt an den Glaswänden der anderen Zimmer vorbei, um in das gewünschte Zimmer zu gelangen. Aber keine Sorge, Vorhänge sind vorhanden.  Das Zimmer Gabriela (alle Zimmer tragen Frauenvornamen) sieht so aus, wie es riecht – durch und durch Industrial Design – die Luftnote: Lacklösungsmittel.  Ein schönes Detail in den Zimmern ist die straff gespannte Bettdecke mit dem Logo des Hotels  inkl. Adresse – falls man vergessen hat, wo man aufwacht (siehe Bilder). Ebenso begeistert hat mich die Polaroidkamera am Zimmer, leider ist es mir nicht gelungen, ein Bild zu schiessen – solche Aufmerksamkeiten sind nur wirklich nett, wenn sie auch funktionieren, aber nachdem wir keine Gäste waren, will ich mich nicht beschweren

Neben der Polaroidkamera ist auch noch ein Gästebuch mit einer Metallkette ans Bett gefesselt, so schnell kann dieses wertvolle Buch niemand entwenden.  Die Schnorchelausrüstung liegt unter dem sehr hohen Kastenbett bereit zum Abtauchen. Im Eingangsbereich des Zimmers leuchtet aus einer Art Apothekerkasten noch eine Neonschrift hervor und man bleibt bewundernd stehen und versucht das Kunstwerk in diesem Neonschlauch zu erkennen. Der Türgriff sieht aus wie eine Säge und verleiht dem Design dann doch einen sehr handwerklichen Charakter. Fraglich ist für mich, wie man in diesen doch sehr kleinen Zimmern eine paar Tage bzw. eine Woche verbringen kann, nachdem es so gut wie keine Ablagefächer gibt. Ein anderes Problem könnte auch die Lärmbelästigung sein, also wir haben zwar nicht im Hotel geschlafen, aber die Strasse ist sehr lebendig und ich ahne zu wissen, dass es wirklich genauso laut ist wie im Hotel Deseo.

Die Geländer in den Erschließungsgängen lassen meiner Höhenangst keine Chance friedlich im Hinterkopf zu schlummern und ich mache mir wirklich Sorgen, wie man hier jemals mit einem Kleinkind nächtigen könnte. Meine Nichten oder meine Neffen würden sofort und mit Leichtigkeit durch- oder drüberfallen. Ansonsten sind die Erschließungsgänge mit den Ein- und Aussichten wunderbar geworden.

Die geringen Personalkosten in Mexiko zeigen sich im ganzen Hotel, durch die semi-professionellen Möbel und handgefertigte, liebevoll tw. kitschig verzierte Tontöpfe. Durch das tropische Klima altert das Hotel leider sehr schnell und sieht schon etwas alt und unsauber aus der Wäsche.

Der Eingangsbereich verfügt dann noch über eine wunderschöne Vitrine mit Unnützen, aber schönen Souvenirs. Ich hätte mir auch sofort tolle Glasohrringe gesehen, aber nachdem die Mitarbeiter/innen den Schlüssel für die Vitrine nicht finden konnten, sind sie wohl eher als Dauerausstellung und nicht zum Verkauf gedacht. Schade eigentlich, ich hätte sehr gerne etwas gekauft.

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GROSSO MODO:

Website: http://www.hotelbasico.com/

Preise: ab ca. 135 USD im DZ inkl. Frühstück

Eröffnung: 2005

Zimmer: 15

Architektur: Central de Arquitectura, José Sánchez and Moisés Ison

Interior Design: Omelette, Héctor Galván

Hotel Básico – Werbevideo

 

Chile & Argentinien, Hotels, Südamerika

Faena Hotel – Buenos Aires

Von den Bildern her, wahrscheinlich das bekannteste Hotel in Buenos Aires. Gleichzeitig, wie die Bilder schon signalisieren, eines der teuersten Hotels in B.A.. Der alte Getreidespeicher in Backsteinfacon wurde von Philippe Starck zu einem Design Hotel mit etwas EXTRA TRASH umgestaltet – FAENA HOTEL.  Angeblich wollte der expressionistische Designer Philippe Starck die Dekadenz und Romantik der Belle Epoque widerspiegeln.

Im Faena Hotel + Universe erwarten einem Luxussuiten, ein Pool, ein Spa mit türkischem Bad, zwei Restaurants und nicht zuletzt ZWEI Theater. ZWEI Theater in einem Hotel, also ich war noch nie in Las Vegas, aber außerhalb von Las Vegas konnte ich mir auch kein Hotel mit zwei Theater vorstellen.  Das Faena wirkt wie eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Mir persönlich ist es einfach zu üppig, aber ich bin dafür auch definitiv nicht die Zielgruppe (Göttinseidank).

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(Alle Bilder stammen von Leading Hotels of the World)

Grosso Modo:

Hotelwebsite: http://www.faenahotelanduniverse.com

Preis: ab 350 USD

USP: 2 Theater

Designer: Philippe Starck

Zimmer: 108

Gestaltungskonzept: üppig

 

Europa, Hotels, Österreich

Hoteleröffnung 1750m und über den Wolken – Hotel 12 – Gerlitzen

Seit kurzem ist das “Hotel 12” von Walter Junger auf der Gerlitzen in Kärntnen eröffnet.

Die etwas freizügige Homepage überrascht anfangs ziemlich, aber wie es so schön heißt “Auf der Alm da gibts koa Sünd”.

Mit der Eröffnung des hotel12 erfüllt er sich nun einen Herzenswunsch – ein Hotel, das neben Jungers Leidenschaft für Kunst und Skifahren auch eine authentische alpenländische Gastfreundschaft in unberührter Natur bietet und Gäste mit Design und Service gleichermaßen begeistert.” (Quelle: tourismuspresse)

12 Zimmer und Suiten als Kunstwerke –von internationalen Künstlern aus 3 Kontinenten – von New York bis Shanghai – individuell gestaltet
An der 12. Kehre der Gerlitzen Alpenstraße – 1750 m – über den Wolken
Mit atemberaubendem Blick über den Ossiacher-, Faaker- und Wörthersee und direkt im Skigebiet Gerlitzen – neben der Piste
Dieses außergewöhnliche Hotel bildet ein Gesamtkunstwerk
Naturmaterialien – Holz, Stein, Glas und Stahl schaen eine inspirierende Atmosphäre

Herzliche Gastgeber versprechen ein einzigartiges Urlaubserlebnis” (Quelle: Prospekt)

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Website: http://www.hotel12.at/

Zimmer: 12 Individuell gestaltete Zimmer von Designern rund um den Globus

Konzeption: Lori Lee

Preis: ab 90€ pro Person im DZ mit Halbpension

Europa, GB & Irland, Hotels

A Room for London – Roi de Belges – ein Hotel für ein Jahr in London / die Zeit

Der Titel “Wir wollten ein Hotel, das kein Zuhause ist” ist mich regelrecht angesprungen – ich kann dem Konzept, dass ein Hotel das zeitweilige Zuhause nicht allzu viel abgewinnen, denn mein Zuhause soll mein Zuhause sein und ein Hotel soll ein Raum sein, in dem ich mich auf Reisen wohlfühle. Es soll auch explizit anders sein als mein Zuhause, sonst könnte ich auch zu Hause bleiben. Auf der anderen Seite fühlt man sich in manchen Hotelzimmern wirklich so wohl wie zu Hause. Ein sehr ambivalentes Thema. Also zurück zum Projekt – Viel Spaß beim Lesen.

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“Wir wollten ein Hotel, das kein Zuhause ist”

Die Künstlerin Fiona Banner hat ein ungewöhnliches Hotel kreiert: Ein Schiff über den Dächern Londons. Im Interview sagt sie, warum man dort nur eine Nacht bleiben kann. weiterlesen

Quelle: die Zeit

Europa, Hotels, Skandinavien

Scandinavian Special – Nimb Hotel – Kopenhagen / Denmark

Wer hätte so ein Hotel im Kopenhagener Tivoli vermutet?

Das Nimb blickt auf eine aufregende Geschichte zurück, 2008 wurde ihm wieder neues Leben eingehaucht und stellt jetzt eines der Highlights in der dänische Hotelszene dar.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.tivoli.dk/

USP: eindeutlig der maurische Stil des Hauses & die Restaurants, Schokoladentheke in der Brasserie

Preis: teuer (leider konnte ich die Preise nicht herausfinden, es war immer ausgebucht)

Eröffnung: 2008


Europa, Hotels, Skandinavien

Scandinavian Special: Kosta Boda Art Hotel – Kosta / Sweden

Die schwedischen Glashütten in  Småland sind weltbekannt für außergewöhnliche Glaskreationen. Das ultimative Glasdorf  Kosta (Boda) verfügt seit ein paar Jahren auch über ein einzigartiges Glas & Art Hotel – das Kosta Boda Art Hotel.

Man kann nicht nur die fragilen Dinge bewundern, sondern sich auch selbst in Glasblasen versuchen oder lieber doch entspannt im Spa (der Pool bietet eine Unterwasserglasausstellung) tauchen oder in der Glasbar (4 Tonnen Glas wurden hier verarbeitet) einen Cocktail schlürfen. Die gesamte Gestaltung basiert auf Ideen der Glasdesigner.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.kostabodaarthotel.com

Preis: ab ca. 1500 SEK

USP: Pool mit Unterwasserglasausstellung & 4 Tonnen schwere Glasbar

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Skandinavien

Scandinavian Special: Am Weg in den hohen Norden – 25 Hours / Hamburg / Deutschland

Das 25 Hours hatte seine Geburtsstunde in Hamburg, dies ist schon ein paar Jährchen her. Aber es sieht noch immer frisch aus der Wäsche. Mittlerweise gibt es schon ein 2. 25 Hours am Hafen.

Das Wiener Haus habe ich vor ein paar Wochen auf RosaPfeffer vorgestellt. Mittlerweile war ich auch schon im Dachboden (Bar) und kann sowohl die Atmosphäre als auch die Aussicht nur empfehlen.

Wir bleiben allerdings im Original 25 Hours am Weg nach Schweden übernacht.

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(Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.25hours-hotels.com/no1

Designer: Armin Fischer / Dreimeta & Sibylle von Heyden

Baujahr:

Preis: ab ca. 80€

Konzept: Dynamik und Überraschung, Retro-Design-Mix mit 60er- und 70er-Stilanleihen

Zimmer: 128