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Erlebte Hotels, Hotels

Erlebnisbericht: Finca Sa Garriga

Das war leider eine Fehlentscheidung. Die Finca Sa Garriga im Herzen von Mallorca verspricht auf seiner Homepage das perfekte Hideaway mit orientalischem Flair zu sein. Und ich habe mich von der extrem hohen Bewertung auf TripAdvisor und Booking sowie den tollen Gartenfotos blenden lassen. Obwohl ich denke, dass es für einige sicher das richtige Landhotel ist, für uns war es das leider nicht. Aber dazu gibt es eine Geschichte: An unserem ersten Tag kamen wir spät abends an und wollten gleich ins Bett gehen, doch die Luft im Zimmer war stickig und ein kräftiges Stoßlüften brachte unliebsame Quälgeister mit sich – Gelsen! Die Klimaanlage ließ sich nicht bedienen, vielleicht war die Batterie der Fernbedienung leer, und die Nacht im winzigen Bett wurde zur reinsten Odyssee.

Der Morgen danach war leider auch nicht besser. Um 8:30 Uhr brachte ich unser Gepäck ins Auto. Plötzlich kam mir ein aufgeregter Hotelbesitzer entgegen: „Frau Guger, Frau Guger, ihr Sohn schreit „Mama, Mama“ – das geht nicht, die anderen Gäste schlafen noch!“ Der Parkplatz lag vor dem Hotel, natürlich konnte ich meinen Sohn nicht hören. Aber wäre es nicht sinnvoller gewesen zu meinem Mann zu gehen als zu mir? Was soll ich am Parkplatz ändern? Augenblicklich lief ich zu meinem Sohn und beruhigte ihn. Fortan versuchten wir unserem Zweijährigen klarzumachen, wir würden uns in einem Flüster-Hotel befinden, in dem man eben nur flüstern dürfe. Alles in allem extrem unentspannend, 20 Minuten später reisten wir ab. Selbstverständlich kann ich die Sorge des Hoteliers verstehen. Ein freundlicher Ton wäre auch schön gewesen und ich würde mir wünschen, dass er sein Konzept überdenkt und keine Gäste mit Kindern mehr aufnimmt. So hat niemand etwas davon. Es ist anstrengend, wenn ein Kind nicht Kind sein darf. Abgesehen davon liegt die Finca jedoch inmitten einer angenehmen Landschaft mit schön angelegtem Garten, der jedoch etwas mehr Pflege benötigen würde. Die Zimmer waren nett, die Kunstwerke allerdings ein wenig beängstigend. Der Gastgeber hatte sich zu Beginn sehr gut um uns gekümmert, eine Verabschiedung schien ihm dagegen nicht mehr angebracht – unsere Abreise dürfte also für beide Seiten eine Erleichterung gewesen sein.

Europa, Friends advice, Südeuropa

Julia in Mallorca: Hostal Catalina Vera

Julia in Mallorca – ein Hotelaugenschein: 7 Nächte, 3 Unterkünfte
1. Hostal Catalina Vera
2. Finca da Maniga
3. Hotel Capri

 

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Eigentlich hätte auch eine Unterkunft gereicht, aber ja, ich wechsle gerne die Betten im Urlaub – Berufskrankheit.

 

Hostal Catalina Vera / Port Andrax (1 Nacht)
Ein vom Eigentümer persönlich geführtes Gästehaus in perfekter Lage. Der Hafen ist nur wenige Meter entfernt.
Die renovierten Zimmer im hinteren Bereich sind sehr schön, auch wenn sehr reduziert. Ich war noch nie irgendwo, wo es dermaßen wenig Deko oder andere Utensilien gab, die man von anderen Hotelaufenthalten kennt. Kein Kasten, Bilder, Seife, Fön oder irgend ein anderes Willkommensbuch, Infos über die Region oder ähnliches. Nur zwei einsame Romane am Beistelltisch. Doch manchmal ist weniger auch mehr – hier wird selbst das Marketing-Bla Bla auf Urlaub geschickt.

 

Hostal Catalina Vera (1)
Hostal Catalina Vera (2)
Hostal Catalina Vera (3)
(Fotos: Hotelwebsite)

 

Hotel Facts:
Website: http://www.hostalcatalinavera.es
Preis: ab 70€ inkl. Frühstück im DZ
Zimmer: 17
Asia, China & Mongolei, Friends advice

Überraschungen in Seoul: Hannes im Guesthouse und im Hotel “The Designers” | Südkorea

Hallo,
ich war eingeladen in Seoul zu präsentieren. Ein Grund sich diese Stadt etwas anzuschauen, oder? Daher habe ich auch ein Flugticket für Linda gekauft. Bei der Hotelwahl habe ich mich einfach auf die Organisatoren verlassen – ein Guesthouse habe sie vorgeschlagen. In meiner Vorstellung ein altes koreanisches Haus aus Holz mit kleinen Gärten im Innenhof, eine zu romantische Vorstellung leider. Das Kimchee Guesthouse war ein grindiges Hostel mit 3 Quadratmete großen Zimmern, egal ob Einzel- oder Doppelzimmer.
guesthouse
(Fotos: Hotelwebsite)
Ich habe mich sehr, sehr geärgert – was soll das, wie kann man nur auf diese blöde Idee kommen? Vielleicht finden das 21-jährige Startup Gründer cool, ich bin definitiv dafür zu alt. Der Sponsor hätte sicher mehr als Euro 30,- pro Nacht bezahlt – der zweite Teil der Delegation ist immerhin im The Shilla abgestiegen, aber dazu später mehr.
Also eingebucht ins WiFi und Booking aufgerufen, rumgesurft was so in der Nähe ist, gut bewertet und vielleicht auch spannend ist.
TheDesigners 001 TheDesigners 002
Auf das Hotel The Designers ist schließlich die Wahl gefallen, im Grunde in hübsch gemachtes kleines Hotel mit aufmerksamen Personal und leider ein paar wirklich groben Mängeln:
1. Das Fenster war mit schwarzer Folie abgeklebt, kein bisschen Licht drang von draussen ins Zimmer. Da es draussen doch eher laut war in Seoul haben wir das Fenster geschlossen und in der ersten Nacht ewig in den Morgen geschlafen – absolute Dunkelheit und Jetlag zusammen ergeben ein ordentliches Durcheinander. Die Nachfrage hat ergeben das alle Zimmerfenster schwarz verklebt sind und das durchaus populär sei in Seoul. Was soll man dazu sagen???
2. Die Klimaanlage mussten wir daher einschalten, laut war sie und das Zimmer hellblau erleuchtet durch das LED Licht im Schalter. So hell, das ich ein Pflaster drüber klebte, das das Zimmermädchen natürlich wieder runtergegeben hat.
3. Alles war über die Fernsteuerung zu steuern und das ging nur so leidlich. Das Konzept “Fernsteuerung” ist so 80er Jahr, auch wenn sie die Klimaanlage, das Licht und den Fernseher umfasst. So 80er das ich darüber nachgedacht habe, was in Zukunft sein muss, mehr dazu ein anderes Mal.
Lustig war auch mal eines dieser Technikwunderklos zu testen – für alles gibt es ein elektrisches Knöpfchen, wenn nicht, dann ist es sowieso automatisiert, ist aber nur etwas für geduldige Menschen. Super war wie überall in Seoul das Internet – keine Passwörter und super schnell. Zusammengefasst okay wenn man nicht im Hotel ist, aber auch so das man unbedingt raus muss, daher musste dann fürs Wochenende was Hübsches her – W Seoul. Dazu gibt es aber einen extra Bericht, vorab es war sehr toll und erholsam!
Jetzt kurz zum The Shilla, dem berühmtesten und bekanntesten Luxushotel von Seoul, dort haben wir die anderen Teilnehmer getroffen um mit dem Bus zu Terminen zu fahren. Auf einem Hang überblickt es stolz die Stadt, alles ist groß und beeindruckend. Die Lobby und die Bar sind in dunkelm Holz edel und doch zurückhaltend gestaltet. Sehr schön, aber auch sehr teuer, eine Tasse Tee für Euro 15, alle anderen Preise dementsprechend. Wie gesagt, der Einladende hätte wohl auch hier das Zimmer bezahlt, insofern super ärgerlich, in Zukunft schaue ich mir die Hotelvorschläge vorher an.

Liebe Grüße, 

Hannes
Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

BWA Chik | Guadeloupe

Guadeloupe ist in Basse Terre und Grande Terre geteilt oder anders ausgedrückt – Basse Terre ist für Abendteuerurlauber/innen und Grande Terre für Entspannungsurlauber/innen. Nachdem wir mehr als ¾ der Zeit in Basse Terre verbracht hatten und uns auch nur ganz schwer verabschieden konnten blieben wir die letzten zwei Nächte im BWA Chik Hotel in Grande Terre.

Dieses Hotel liegt in Saint Francois am östlichen Ende von Guadeloupe. In seinem Naturell ist es eine Budgetunterkunft mit Golfplatz. Frisch renoviert mit viel Holz wirkt es wie bei Familie Feuerstein in der Steinzeit, die Details sind ein bisserl zu üppig geraten und wirken kaum grazil. Eine Ausnahme gibt es: die Steinbeleuchtung über der Bar ist bezaubernd. Die Gänge sind grau in grau und außer im Frühstück- und Lobbybereich sind die Farben schal – passend zum Frühstück. In Summe war es ein nettes, günstiges Hotel mit zeitgenössischer Atmosphäre – schwer zu finden in Frankreich.

 

 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.bwachik.com
Zimmer: 43 Zimmer + 11 Duplex-Zimmer
Preis: ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Skandinavien

Rote Hütte in Sicht! Sandbybadets Camping @ Öland

Schwedenfans lieben falunrote Hütten, so auch ich.  Nach dem ersten Liebäugeln mit einer kleinen ohne Bad und Küche haben wir uns dann doch für den Porsche unter den roten Hütten entschieden sie bietetdirekt daneben einen eigenen Parkplatz, ein eigenes Bad, eine eigene Terrasse und eine Küche. Gedacht eigentlich für 4 Personen, haben wir die gefühlten 8m² sofort in Beschlag genommen und wunderschöne Tage in Strandnähe verbracht. Campingplätze sind ja nicht so mein Ding, aber schwedische Campingplätze sind schon lustig, besonders die Art zu reisen ist neu für mich. Da gab es eine Familie mit Kombi und in diesem Kombi waren nur Kisten, übereinandergestapelte Kisten mit allem Nötigen für den Urlaub, ultraleicht zu transportieren und in der roten Hütte wahrscheinlich auch leichter zu stapeln als Koffer. Einfach faszinierend, ich wäre nie auf die Idee gekommen, für Reise meine Kleidung in Kisten zu geben, aber der schwedische Sinn fürs Praktische hat mich schon während meines Auslandssemsters begeistert.

GROSSO MODO:

Camping: http://www.sandbybadetscamping.se/

Preis: ab120 SEK bis 350SEK / pro Hütte

 

|Sandbyybadets Camping – Löttorp – Schweden – Aufenthalt  Sommer 2011|

Erlebte Hotels, Europa, Skandinavien

Nya Frimurarehotellet in Kalmar

Frischer Wind wo bist du? Leider ist das Nya Frimurarehotellet in Kalmar total verstaubt und ziemlich enttäuschend. Ich muss ganz offen sagen, für den Preis erwarte ich mir etwas Anderes, insbesondere bei der Ausstattung.  Das 4-Sterne Hotel ist dunkel, die Einrichtung veraltet, das Badezimmer ungewöhnlich hässlich und die Nacht ist laut. Es gibt eine Disko im gleichen Gebäude. Kleiner Trost, schwedische Diskos schließen um 1 Uhr und somit steht einem guten Schlaf nichts im Wege.  Ein guter Morgen würde dann mit einem soliden Frückstück beginnen,aber das Frühstück war außer billig, nur billig und nochmal billig. Nachdem ich zu dieser Zeit 1Q84 von Haruki Murakami gelesen habe und er die innere körperliche Verschmutzung durch billige Lebensmittel anprangert  – besuchten wir sofort mein Lieblingskaffeehaus in Kalmar und genossen ein tolles Frühstück.

Aus nostalgischen Gründen wollte ich dieses Hotel buchen und einmal im Leben in einem alten, schweren schwedischen Haus nächtigen.

Sodala, probiert habe ich es – werde es auch noch öfters machen (in alten Kästen nächtigen), aber richtig begeistert hat mich das ganze Angebot nicht. Eigentlich sehr schade, das Haus hätte viel Potenzial –  mit etwas Leben könnte es ein besonderer alter Kasten sein.

PRICKELND:

  • Lage – direkt im Stadtzentrum
  • über 200 Jahre alt

 

SCHAL:

  • Badezimmer, fällt vor lauter Plastik fast auseinander – typisch schwedisch, Nasszellen werden gerne vernachlässigt –> sieht man auch bei Ikea, auf Badezimmer wird kein Wert gelegt, demnach ist das Angebot bescheiden.
  • Frühstück, billigste Massenartikel
  • veraltete Homepage, Preise werden von 2009 ausgewiesen

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.frimurarehotellet.gs2.com/index2.html
Preis: ab 1000 SEK im Doppelzimmer inkl. Frühstück
Kategorie: 4 Sterne
Zimmer: 35
Eröffnung: 1878

 

Chile & Argentinien, Hotels, Südamerika

Wüstenhotel Nr. 4

Im Talamplaya Nationalpark ging die Reservierung im gewünschten Hotel leider (Tourguide hatte nicht reserviert) unter und wir konnten hier übernachten. Zwar ein nettes Hotel in der Wüste, aber im Vergleich zu dem zeitgenössischen Hotel Cañón de Talampaya eine Enttäuschung (Die Zimmer waren ähnlich, aber die Architektur war komplett anders).

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotels, Südamerika

Wüstenhotel Nr. 3

Etwas tiefer gelegen als die Vornächte, auf 2500m in Belén, verbrachten wir unsere 3. Nacht in der Wüste. Belén ist eindeutig eine echte Stadt.  Hier hatten wir auch wiedermal Internet, welch ein Vergnügen Kontakt mit der Außenwelt herzustellen. Das W-Lan war im Hotel sogar gratis (einfach unglaublich in Österreich zahlt man fast überall und in der argentinischen Wüste ist es gratis!!!). Warmes Wasser stand dafür nicht im Programm (also so groß war die Stadt dann doch wieder nicht, dafür war es in Belén heiß). Die Klimaanlage wollte auch nicht so wirklich, nur der Ventilator funktionierte. Zu unserer Überraschung gibt es auch in der Wüste Diskos. Die Besonderheit von ihnen ist die Öffnungszeit, nämlich 1 Uhr nachts. Schluss ist dann bei den 2. Sonnenstrahlen um 6 Uhr. Zwischen BUMBUMBUM fanden wir ein paar Mintüchen Schlaf und um 6:30 Uhr ging es dann auch schon weiter zum Talampaya Nationalpark.

Über das Hotel an sich lässt sich nicht viel sagen. Es war sauber und zweckmäßig. Das Frühstück war eher dürftig und nicht wirklich gut und wurde nach der Hälfte fluchtartig verlassen.

|Hotel Samai – Belén – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

 

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotels, Südamerika

Wüstenhotel Nr. 2

Die 2. Nacht in der argentinischen Wüste verbrachten wir wieder in einer namenlosen Unterkunft.

In dieser Unterkunft sollte es heißes Wasser geben, aber leider ist es bei uns nicht angekommen. Duschen wurde quasi abgesagt. Das Zimmer war deutlich unter dem Niveau der Vornacht, aber immerhin noch OK. Es bot uns sogar einen Heizstrahler für die Nacht. Leider war der Koch des einzigen Restaurants verreist und somit hat Javier (unser Guide) in der kleinen Gemeinde durchgefragt, ob jemand für uns kochen würde. Eine ältere, lieblingswürdige Dame erklärte sich auch dazu bereit und wir durften in ihrem Wohnzimmer speisen. Zu beachten ist jedoch, wenn man nicht alles aufisst, dann wird die Gastgeberin wirklich sauer. Jedoch ist aufessen in einer Höhe von 3500m gar nicht so einfach, da der Körper kaum hunger verspürt.

Die argentinische Wüste bietet einige Überraschungen, man kann z.B. mit einer kurzen Hose und T-Shirt nach draußen gehen, aber die Wasserflasche in der Hand kann zur selben Zeit gefrieren. Alleine die Sonne hält den menschlichen Körper warm, sobald die Sonne  untergegangen ist, muss man seine (österreichische) Skikleidung überziehen.
Es ist einer der trockensten Teile der Erde, wo es seit über 30 Jahren keinen Regen mehr gab – wir haben es aber trotzdem geschafft beim Einstieg in die Wüste ein paar Regentropfen zu sehen. Quelle Chance!

|Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotels, Südamerika

Wüste Hotel Nr. 1

Unsere 1. Nacht in der Wüste war geprägt von Kopfschmerzen. Nachdem wir vor ein paar Jahren bereits im südamerikanischen Puno Plateau waren, kannten wir die Beschwerden in der Höhe gut und hielten uns an altbewährte Dinge, C. Tee trinken, viel Wasser, nicht laufen und bald ins Bett gehen. Auf den folgenden Bilder sieht man unsere 1. Unterkunft. Name und Ort leider unbekannt.

Die Unterkunft war super sauber und für die Wüste bot sie ziemlich viel Luxus. Warmwasser war leider nicht dabei, dafür hervorragendes Essen.

|Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

Erlebte Hotels, Hotels, Mexiko, Nordamerika

Hotel Básico – Playa del Carmen – Mexiko

Das Schwesterhotel von unserem Hotel Deseo, ist das Hotel Basico. Nachdem man einmal die Fotos des Pools gesehen hat, entwickelt man einen richtigen “Basico Blick” – seit unserer Rückkehr habe ich das Hotel schon fünfmal in diversen Magazinen entdeckt. 2006 wurde es zum BEST SMALL HOTEL in the world gekürt.

Bekanntheit erreicht das Hotel Básico durch das Industrial Design mit mexikanischen Einfluss, dass sehr gerne für Fotoshootings herangezogen wird (siehe Hotel Básico – Werbevideo). Besonders beliebt erweisen sich dafür die beiden Hotelpools (von mir liebevoll die Pooldosen genannt), die roten Stahltanks am Dach, in welche ich freiwillig nicht baden gehen würde – das Wasser ist eher trüb und würde einer gesundheitspolizeilichen Überprüfung sicherlich nicht standhalten (aber ich kann mich auch irren).

Der Boden im Eingangs- und Rezeptionsbereich ist aus zerschnittenen Autoreifen verlegt, das Riefenprofil verleiht diesem eine ungewohnte, aber sehr angenehme Haptik. Ein schönes Detail ist die Schnorchelausrüstung hinter der Rezeption, welche ausgeborgt werden kann. Allerdings etwas sinnlos, nachdem jedes Zimmer nochmals über eine doppelte Schnorchelausrüstung verfügt.

Aufgrund des nicht vorhandenen Warmwassers (wie im Hotel Deseo) nächtigen wir in diesen Hotel nicht. Allerdings händigt uns der freundliche Rezeptionist einfach einen Zimmerschlüssel aus und wir machten uns alleine auf, die Zimmer zu inspizieren – eine sehr lohnenswerte Freizeitbeschäftigung in Playa. Ähnlich wie im Hotel Deseo werden die Zimmer über eine Tür in der verglasten Wand erschlossen. Aufgrund des tropischen Klimas waren in den meisten Zimmern die Fenster so beschlagen, dass der direkte Blick hinein getrübt war. Ja, man geht meist direkt an den Glaswänden der anderen Zimmer vorbei, um in das gewünschte Zimmer zu gelangen. Aber keine Sorge, Vorhänge sind vorhanden.  Das Zimmer Gabriela (alle Zimmer tragen Frauenvornamen) sieht so aus, wie es riecht – durch und durch Industrial Design – die Luftnote: Lacklösungsmittel.  Ein schönes Detail in den Zimmern ist die straff gespannte Bettdecke mit dem Logo des Hotels  inkl. Adresse – falls man vergessen hat, wo man aufwacht (siehe Bilder). Ebenso begeistert hat mich die Polaroidkamera am Zimmer, leider ist es mir nicht gelungen, ein Bild zu schiessen – solche Aufmerksamkeiten sind nur wirklich nett, wenn sie auch funktionieren, aber nachdem wir keine Gäste waren, will ich mich nicht beschweren

Neben der Polaroidkamera ist auch noch ein Gästebuch mit einer Metallkette ans Bett gefesselt, so schnell kann dieses wertvolle Buch niemand entwenden.  Die Schnorchelausrüstung liegt unter dem sehr hohen Kastenbett bereit zum Abtauchen. Im Eingangsbereich des Zimmers leuchtet aus einer Art Apothekerkasten noch eine Neonschrift hervor und man bleibt bewundernd stehen und versucht das Kunstwerk in diesem Neonschlauch zu erkennen. Der Türgriff sieht aus wie eine Säge und verleiht dem Design dann doch einen sehr handwerklichen Charakter. Fraglich ist für mich, wie man in diesen doch sehr kleinen Zimmern eine paar Tage bzw. eine Woche verbringen kann, nachdem es so gut wie keine Ablagefächer gibt. Ein anderes Problem könnte auch die Lärmbelästigung sein, also wir haben zwar nicht im Hotel geschlafen, aber die Strasse ist sehr lebendig und ich ahne zu wissen, dass es wirklich genauso laut ist wie im Hotel Deseo.

Die Geländer in den Erschließungsgängen lassen meiner Höhenangst keine Chance friedlich im Hinterkopf zu schlummern und ich mache mir wirklich Sorgen, wie man hier jemals mit einem Kleinkind nächtigen könnte. Meine Nichten oder meine Neffen würden sofort und mit Leichtigkeit durch- oder drüberfallen. Ansonsten sind die Erschließungsgänge mit den Ein- und Aussichten wunderbar geworden.

Die geringen Personalkosten in Mexiko zeigen sich im ganzen Hotel, durch die semi-professionellen Möbel und handgefertigte, liebevoll tw. kitschig verzierte Tontöpfe. Durch das tropische Klima altert das Hotel leider sehr schnell und sieht schon etwas alt und unsauber aus der Wäsche.

Der Eingangsbereich verfügt dann noch über eine wunderschöne Vitrine mit Unnützen, aber schönen Souvenirs. Ich hätte mir auch sofort tolle Glasohrringe gesehen, aber nachdem die Mitarbeiter/innen den Schlüssel für die Vitrine nicht finden konnten, sind sie wohl eher als Dauerausstellung und nicht zum Verkauf gedacht. Schade eigentlich, ich hätte sehr gerne etwas gekauft.

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GROSSO MODO:

Website: http://www.hotelbasico.com/

Preise: ab ca. 135 USD im DZ inkl. Frühstück

Eröffnung: 2005

Zimmer: 15

Architektur: Central de Arquitectura, José Sánchez and Moisés Ison

Interior Design: Omelette, Héctor Galván

Hotel Básico – Werbevideo

 

Asia, Friends advice

In der Mongolei auf Reisen

Der nächste Stopp auf der Weltreise führte Hannes in die Mongolei, hier kommt sein spannender Erfahrungsbereich.

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Hallo,

wir waren lange in der Mongolei. Auf den beiden Touren in den Osten und in die Gobi hatten wir reichlich Gelegenheit in Jurten (oder Ger wie es die Mongolen nennen) zu schlafen.

Im Sommer gibt es viele Gers um die touristischen Plätze herum aufgebaut, die an Touristen vermietet werden. In einem Ger gibt es zumindest 3 bis 4 Betten, mit Schlafsäcken dazu am Boden haben schon mal 8 bis 10 Personen Platz. In der Mitte befindet sich ein Ofen, auf dem kocht wird bzw. mit dem der Ger beheizt wird. Der Ofen speichert keine Wärme, er wärmt nur wenn das Feuer ordentlich brennt. Am Dach hat ein Ger eine Öffnung, durch die der Rauch abzieht (bzw. der Kamin ins Freie ragt), die mehr oder weniger zugedeckt werden kann. Wenn komplett abgedeckt, dann ist es dunkel im Ger. Daher haben heute viele Plastikfolien bzw. -platten eingsetzt um weniger Wärme verpuffen zu lassen und trotzdem ein bisschen Tageslicht zu haben. Und damit sind wir schon beim größten Problem – es wird sehr kalt im Ger, wenn die Temperaturen fallen. Diese fallen dank des sehr kontinentalen Klimas auch im September schon auf -15° Celsius in der Nacht.

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Nachdem wir am Ende der Nachsaison unterwegs waren, gab es sogut wie keine Touristen Gers mehr, diese werden alle über den Winter abgebaut und die Nomaden ziehen in ihre Winterquartiere. Daher haben wir ein paar Mal einfach im Ger der Familie mit der Familie und allen anderen übernachtet! Das geht so: der Fahrer geht in einen Ger hinein, setzt sich hin und beginnt ein Gespräch. Er bekommt Milchtee und etwas zu Essen angeboten – Brot, Käse oder anderes Gebäck. Wenn ihm der Ger gefällt, verhandelt er aus, das die Touristen im Ger schlafen können. Dafür bekommt die Familie Geld (nicht viel) oder Waren, z.B. Lebensmittel. So haben wir im Osten der Mongolei zweimal im Ger von Familien übernachtet, einer war eher schlimm (es gab sonst keine Alternativen), der andere sehr nett und gepflegt. So wie sehr viele hatte dieser Strom (Minisolaranlage) und damit elektrisches Licht, Fernseher (fast alle haben ein LCD Gerät!) und Telefon.

In Ondorkhaan gibt es 5 Hotels und wir haben alle angeschaut mit unserem Guide und das schönste und beste gewählt. D.h. es gibt ein Badezimmer mit Waschbecken und Wasserklo, aber keine Dusche oder Badewanne! Früher gab es mal eine Dusche am Gang, die ist kaputtgegangen und wurde bzw. wird nicht repariert. Zu kommunistischen Zeiten wurde in jedem Dorf eine Gemeinschaftsdusche installiert und die Leute vom lokalen Arzt motiviert vor allem auch auf die Sauberkeit der Kinder zu achten. Jetzt sind diese vielfach kaputt und warum soll man was reparieren was man nicht braucht. Soviel dazu.

In Ulaanbataar kann man sehr günstig (circa USD 15,- fürs Doppel mit Bad und WC am Gang) in einem Guesthouse übernachten. Diese finden sich sehr zentral rund um die Peace Avenue, haben alle gut geheizte kleine Zimmer, heisses Wasser für die Duschen am Gang, Küche, minimales Frühstück und Wäschereiservice. Es wird meist sehr gutes Englisch gesprochen weil auch Reiseveranstalter in den meisten Fällen. Ich war im Khongor Guesthouse insgesamt 7 Tage und habe es ganz nett gefunden.

Nach der Gobi Tour war dann Luxus angesagt – es war uns sehr nach einem weichen warmen Bett in einem ordentlich geheizten Zimmer – das Ulaanbataar Hotel oder kurz UB Hotel. Es ist das älteste Hotel westlicher Prägung in Ulaanbataar, gebaut zu Zeiten der kommunistischen Herrschaft. So sieht das Hotel auch von aussen aus, innen hat es einen leicht schmuddeligen Touch, den wir ganz sympathisch gefunden haben. Das Zimmer war großzügig, das Bad wunderbar mit Wanne, gut sortierte Minibar und TV mit sehr gutem Programm.

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(Bilder stammen von Hannes)

Das Hotel beherbergt einige Restaurants und hat einen großen Veranstaltungsraum, in dem jeden Tag eine Hochzeit gefeiert wurde – laut und mit viel Wodka. Wir haben das Taj Mahal, das indische Restaurant, ausprobiert, das laut Lonely Planet der beste Inder der Stadt ist. Wir können dem nur beipflichten, das Essen war ausgezeichnet.

Einziges Minus war das es Internet am Zimmer nur aus dem Kabel gibt, unsere lieben elektronischen Begleiter konnten sich nur in der Bar drahtlos mit der weiten Welt verbinden.

Es gibt auch ein UB2, ein 5 Sterne Hotel im nahegelegenen Terelj Nationalpark. Dort gibt es neben normalen Zimmern (jenseits der USD 200,-) auch Ger Unterkünfte, die jenseits der USD 100,- kosten – pro Person! Meiner Meinung nach ist Ger und Luxus ein unauflösbarer Widerspruch, aber es sicherlich abenteuerlich, wenn man sonst keinen Ger gesehen hat. Wenn man ein paar Mal in den Gers irgendwelcher Nomaden geschlafen hat interessiert einen das nicht mehr, zumindest mich nicht.

Das UB Hotel in UB ist auf jeden Fall ein sehr entspannender Ort zu einem moderaten Preis – ich habe € 120,- fürs Doppelzimmer bezahlt.

Liebe Grüße,

Hannes

Asia, Friends advice, Russland

Die russische Hotellandschaft – ein Livebericht von Hannes

Hannes hat sich ein Jahr Sabbatical genommen und erkundet die Welt. Den Start machte der hohe Norden (Island, Dänemark und die baltischen Staaten). Kurz zurück in Wien für unsere Hochzeit, ging es dann ab nach Russland und die Mongolei.
Wie zu erwarten, wartet die russische Hotellandschaft mit einigen Tücken auf, die Hannes & Linda souverän meistern.
Ich wünsche beiden (Linda macht gerade eine kurze, geplante Pause) alles Gute und viele coole, spannende und besondere Erlebnisse und Geschichten von der Weltreise und hoffentlich können wir auf RosaPfeffer noch viel davon mitlesen.

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Hotels in Russland

Auf unserer Reise von Moskau nach Peking haben wir in mehreren russischen Städten einen Stop gemacht und dabei verschiedene Hotels besucht. Von den Erlebnissen hier eine kleine Zusammenfassung:

In Moskau hatten wir kein Hotel gebucht sondern ein Privatzimmer per AirBnB, wo es eine größeres Angebot gibt und die meisten sind günstig im Vergleich zu Hotels – billige Hotels gibt es, aber ich bin mir nicht sicher ob ich dort schlafen möchte und der Rest hat Oligarichenpreisniveau. Unter € 200,- sieht kein Hotel auf booking.com brauchbar aus wenn es nahe dem Stadtzentrum sein soll – und Moskau ist riesig. Ein paar Schweizer, die wir getroffen haben, sind in einem Hostel abgestiegen und raten davon dringend ab, also auch keine Option.

In Ekaterinburg haben wir das Suite Hotel gebucht, ein kleines Hotel circa 2 km vom Zentrum entfernt. Mit der Strassenbahn ins Zentrum und retour war einfach, bloss am Abend hat das mit dem Intervall nicht so wirklich geklappt, 40 Minuten Warten hat dann doch genervt. Das Hotel war schlecht zu finden, kein Schild deutete darauf hin das im Hinterhof ist, die Zimmer waren großzügig, das Frühstück okay, insgesamt ganz okay für € 80,- wenn man von der Unfreundlichkeit des Personals absieht.

In Novosibirsk sind wir im Hotel Novosibirsk abgestiegen. Direkt gegenüber dem Bahnhof ein Relikt aus der Sowjetära, groß und im Grunde genommen hässlich. Die Damen an der Rezeption sprachen passables Englisch, der Checkin war problemlos bis auf den Umstand das das Hotel keine American Express akzeptiert – meine Visakarte war zu dem Zeitpunkt bereits blockiert da sich jemand in Moskau die Daten notiert hatte und im Internet einkaufen war, ich wusste bloß noch nichts von meinem Glück. Die Zimmer sind modern ausgestattet und bequem, der Blick auf den Bahnhof vom 9. Stock war super. Das Frühstück war sehr gut, bloß der Klavierspieler war dann fast ein bisschen zuviel des Guten. Das Hotel hat eine schöne moderne Bar mit vielen Drinks, sehr trinkbarem Wein und gutem Barfood. Die Preise dafür sind moderat ebenso wie die € 100,- pro Nacht.

In Krasnojarsk wählten wir ein billigeres Hotel, das Hotel Kruiz, das kein Taxifahrer kannte bzw. nicht wusste wie man dorthin fährt. Das Hotel sah ziemlich neu aus und das war vielleicht ein Grund dafür das es den Taxifahrern nicht bekannt war, der zweite, vielleicht gewichtigere Grund war wahrscheinlich die Lage des Hotels: am anderen Ende der Stadt in einer Gegend, in der man sich als Tourist nachts nicht auf der Strasse aufhalten sollte. Eine Hotelangestellte konnte soviel Englisch das wir uns über die grundlegenden Punkte einigen konnten, die anderen Angestellten (und das waren nicht gerade wenige für ein Hotel dieser Größe – 15 Zimmer) verstanden kein Wort. Das Zimmer war unglaublich groß, zwei große Sofas, 42″ LCD TV, schon fast protzig, das Frühstück war das Gegenteil, das Omlett hat nach nichts geschmeckt. Ein schlechte Wahl für € 80,-.

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In Irkutsk sind wir im Hotel Irkutsk abgestiegen. Eigentlich wollten wir nach der Ankunft um 6 Uhr morgens gleich mit dem Bus weiter Richtung Baikalsee fahren, aber wir haben den Bus um 9 Uhr gleich mal verpasst. Wir haben dann auf booking.com gebucht und sind bereits um 10 Uhr im Hotel Irkutsk (das die Taxifahrer nur als Hotel Intourist kennen – das steht auf Cyrrillisch drauf) angekommen und wollten nur mal das Gepäck parken. Aber die sehr gut Englisch sprechenden Damen an der Rezeption haben gleich ein Zimmer für uns gecheckt, das dann 20 Minuten später fertig war. Die Wartezeit verbrachten wir mit dem Trinken erstklassiger Cappuccinos mit Kaffee aus dem Hause Julius Meinl – um wohlfeile 100 Rubel. Das Zimmer war dann im unrenovierten Trakt des Hotels, dafür aber sehr groß und mit Sofas, Schreibtisch und Badewanne ausgestattet. Die Bar des Hauses war wenig aufregend, dafür aber sehr günstig, das Frühstück gut. Sehr zufriedenstellend für € 100,-.

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Nach unserem Aufenthalt am Baikalsee sind wir wieder nach Irkutsk gefahren und sind im Hotel Angara am Stadtplatz abgestiegen. Die Dame dort konnte kaum Englisch, fand unsere booking.com Buchung nicht und probierte mal meine American Express Karte mit dem Visa Terminal um sie mir dann mit der Aussage “Wir akzeptieren American Express nicht!” zu retournieren. Hinter ihr auf der Wand klebte aber der Amex Aufkleber und ich bin dann mal etwas lauter geworden und es ging dann doch irgendwie. Nichtraucherzimmer gibt es gar keine, das Zimmer war schlecht, der Kaffee auch, das Internet ging nicht wirklich und bei 50 Rubel pro Gepäckstück und Tag für die Aufbewahrung war das Urteil fertig: inakzeptabel für € 120,-.

Unsere Erfahrungen lassen sich leicht zusammenfassen: man steigt im Hotel mit dem Namen der Stadt ab ausgenommen Moskau (und wahrscheinlich St. Petersburg). Alles andere ist Abenteuer oder Abzocke.

In einigen Städten wie Ekaterinburg oder Irkutsk gibt es dann auch ein Marriott oder Hyatt Regency, aber das haben wir einfach ausgelassen, die Preise stehen dann einfach nicht dafür bzw. kann man das nicht mal einfach online buchen. Zumindest beim Marriott in Irkutsk gings nicht.

Noch eine Erfahrung (hat man schon mindestes einmal gemacht): wann immer möglich Taxis vom Hotel bestellen lassen, auch z.B. bei der Ankunft am Bahnhof oder Flughafen. Reduziert den Preis um mindestens 50% bis 70%. Ansonsten muss man verhandeln, 25% gehen immer binnen 1 Minute Verhandlung. Russisch keine Voraussetzung, mit den Fingern kann man die Anzahl der Rubelhunderter schon ausverhandeln.

Liebe Grüße aus derzeit Ulan Bator,
Hannes

BENELUX & Frankreich, Europa, Friends advice, Hotels, Lieblingshotels

Erfahrungen & Erlebnisse aus dem Aloft in Brüssel

Hallo,

vor ein paar Wochen hast Du über das Aloft in Brüssel geschrieben. Ich habe es bei unserem Besuch der Art Brussels für Dich getestet, hier der Bericht. Die Lage des Hotels ist gut, mit dem öffentlichen Bus fährt man 12 Minuten vom Flughafen zum Platz Schuhmann, wovon das Aloft in 5 Minuten zu Fuß erreicht bar ist. Die Busvariante hat uns Google vorgeschlagen, als wir bereits im Zug nach Brüssel Platz genommen hatten. Das dauert dann in etwa 45 Minuten inklusive U-Bahn. Die nähere Umgebung ist langweilig, nur Bürobauten, im Vergleich dazu ist die Umgebung des White Hotel, über das ich schon berichtet habe, viel interessanter. Dafür ist das Hotelkonzept spannend bzw. sehr ungewöhnlich:

* Der Einrichtung des Eingangsbereichs und der Bar ist reduziert bis aufs Maximum bis hin zu nicht abgedeckten Belüftungsrohren.
* Das Personal trägt Poloshirts und Jeans, ist jung und locker im Umgangston.
* Es gibt einen rund um die Uhr offenen Selbstbedienungsbereich mit Getränken und Snacks zu moderaten Preisen, die man beim Empfang unkompliziert mit Zimmernummer und Name aufs Zimmer bucht.
* Das Frühstück gibt es auch im Selbstbedienungsbereich, man muss es sich konsequenterweise selbst zusammenstellen. Drei Sachen kosten moderate € 6,-, fünf € 10,- und alle € 25,-. Finde ich sehr gut, mir ist nicht immer nach großem Frühstück, ein Kaffee und ein Croissant reicht oft.
* Wir hatten ein Standardzimmer und das ist bereits hervorragend. Es ist platzoptimiert bis ins letzte Detail so dass viel Platz für ein Sofa und einen großzügigen Schreibtisch (das schätze ich als beruflich Vielreisender sehr) bleibt. Es gibt einen Fernseher mit wirklichen allen Anschlüssen für eigene Geräte wie Laptop, Playstation und DVD-Player. Wifi ist gratis, aber das sollte man nicht erwähnen müssen. Der Kühlschrank ist leer, für die selbst mitgebrachte Sachen bzw. aus dem Selbstbedienungsbereich.
* In der Bar, die nur abends geöffnet ist, legt an mehreren Wochentagen ein DJ auf. Sehr auf Party, das Angebot an Drinks ist gut sortiert und eine Wii gibt es auch falls man sich langweilt.
* Im Keller gibt es ein Fitnesscenter, das ich nicht ausprobiert habe, ebenso wie den Do-it-yourself Waschsalon im zweiten Stock.
* Interessant ist das Angebot gefunden, das Aufräumen des Zimmers abzubestellen und dafür € 5,- Preisreduktion oder Punkte zu bekommen. So ungewöhnlich das ich vergessen habe es auszuprobieren.

Irgendwie ist es eine High-End Jugendherberge mit wirklich sehr guten Zimmern. Die Preise beginnen bei € 75,- pro Zimmer und Nacht. Ich habe wohlfeile € 115,- pro Nacht bezahlt (ohne Frühstück dem Konzept entsprechend), ich denke in diesem Bereich liegt die praktische untere Preisgrenze, oben liegt sie laut Aushang im Schrank bei heftigen € 375,-. Doch ein bisschen sehr viel für eine Edeljugendherberge. Für einen Preis rund um die € 100,- bin aber gerne sehr oft Gast. Danke für den Tipp!

Liebe Grüße,
Hannes

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(Bilder stammen von Hannes)

Erlebte Hotels, Europa

Residence Suites

Sodala, dann sind wir endlich in unserem gebuchten Hotel (Residence Suites) angekommen. Es hatte zumindest Ähnlichkeit mit den Internetbildern, auch wenn die ganzen Details verloren gegangen sind.

Residence Suite

Residence Suite

Residence Suite

Residence Suite

Residence Suite - Badezimmer

Residence Suite - Badezimmer

Residence Suite - Küche

Residence Suite - Küche

 

PRICKELND:

  • Lage & Aussicht
  • Gepäckservice
  • Zimmergröße

SCHAL:

  • Fehlende Liebe zum Detail
  • Unzureichende Frühstücksbuffet (Brot, Butter, Marmelade, 2 Sorte Tee, etc)
  • Schlechte Instandhaltung (kaputte Dedon Möbel, etc)

GROSSO MODO:
Preis: ab 120€, eindeutig zu hoch
Lage: wunderschön

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|Residence Suites – Oia – Santorini – Griechenland – Aufenthalt Juni 2010|

Erlebte Hotels, Europa, Südeuropa

Caldera Villas

Caldera Villas – It took us ages to find out that the hotel name was Caldera Villas. Actually we booked a hotel called “Residence Suites” and when we arrived in Santorini a nice lady at the tourism desk of Oia checked us is in. On the key was written “Residence Resort”. A minor detail, that might happen in Greece due to the whole crises… However, everything looked quite strange. It was not the rooms I booked, neither the view I saw… And after a long discussion a receptionist told us, that “Residence Resorts” consist of 6 hotels, and we are now in Caldera Villas. Another hotel, but also 4 star. OK, so far so good, we thought we will give it a try, it has a beautiful terrace and donkey’s are going by and it seems to be OK. BUT, at this state we had not seen the bath room, it rather was kind of a mine than a 4-star hotel. The smell was too bad. However, Santorini is romantic, lets give it another try…. We stopped trying as we had our first breakfast without butter. The waitress told us, that today there is no butter, perhaps tomorrow… We packed our stuff and called “DerTour”. Fortunately we got the chance to move  to our booked hotel “Residence Suite”…

Caldera Villas - Eingang

Caldera Villas - Eingang

Caldera Villas - Erdgeschoss

Caldera Villas - ground floor

Caldera Villas - 1. Obergeschoss

Caldera Villas - 1st floor

Caldera Villas - Aussicht durchs Fliegengitter

Caldera Villas - View from inside out

Caldera Villas - Badezimmer

Caldera Villas - bathroom

Caldera Villas - Badezimmer (eher eine Mienenhöle)

Caldera Villas - bathroom (looks like a mine)

Caldera Villas - Terrasse

Caldera Villas - Terrace

Caldera Villas - Terrasse

Caldera Villas - View

SPARKLING:

  • Terrace, with an impactable view of Caldera
  • Greek style of houses
  • Luggage Service – that is really necessary in Oia!

 

INSIPID:

  • Bathroom furnsihing, smell in bathroom
  • Quality of pool water – was rather obscure
  • Information given by employees
  • Furniture
  • No concept
  • Homepage is rather promissing, but in reality one would not recognize it
  • Towels (not fluffy)

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GROSSO MODO:
Price: much too high
UPS: View of Caldera

 

|Caldera Villas – Oia/ Santorini – Griechenland – Juni 2010|

Details im Hotel, Information

Hotel Fatal by SZ

Meine Freundin Astrid ist über einen amüsanten und zynischen Artikel von Max Scharnigg in der Süddeutschen Zeitung gestoßen. Obwohl dieser Artikel  “Hotel Fatal” schon fast 2 Jahre am Buckel hat, ist nichts von seiner Aktualität verloren gegangen.

Spitzfindig schreibt der Journalist über Eismaschinen am Gang, Briefpapier in Hotelzimmern mit WLAN, die heilige Schrift, Schuhputzmöglichkeiten und den Hinweis “Wir möchten unsere Umwelt schonen, deswegen beginnen wir bei den Handtücher, blabla, die schlechten am Boden, die guten auf den Haken…”. Weiterlesen.

Europa, Friends advice, Information, Österreich

Save the Alm – Mesnerhof by Georg

Mesnerhof für Neues

Mesnerhof für Neues (Source: www.mesner-c.at)

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“Es ist etwas in uns, das uns zu Neuem treibt. Es gibt Orte, die man mit anderen teilen will. Es gibt Ideen, für die wir eine merkwürdig freudvolle Leidenschaft entwickeln. Und schließlich ist da die Sehnsucht, die Sehnsucht etwas zu schaffen, das Sinn macht und bleibt.”

Das ist Georg Gasteigers Motivation einen Ort für Neues zu schaffen und sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen: “Wie entsteht eigentlich Neues ?”

Diese Frage lässt sich auf unterschiedliche Weisen betrachten und analysieren. Er hat renommierte Innovations-Forscher zum Mesnerhof nach Steinberg in Tirol eingeladen um dieser Frage auf den Grund zu gehen.  Die Themaik enabling spaces & emergent innovation stand im Zentrum der Gespräche.  Georg schreibt dazu weiter in seinem Blog:

Im Zentrum steht die Betrachtung jener Rahmenbedingungen (spaces), die das Entstehen (emergence) von radikal neuem Wissen ermöglichen (enabeln). Und genau dabei geht es beim Mesnerhof. Dieser soll – auf seine spezifische Art – ein “Enabling Space” werden – ein Raum, oder besser ein “Refugium für Neues”.”.

Georgs Blog

Die spannendste Frage für mich ist: “How much does place matter?”

Erlebte Hotels, Südamerika

Privatquartier in der Wüste – 2. Nacht / Bolivien

Unsere 2. Nacht in der Wüste führte uns in ein kleines, leider nicht sehr feines Privatquartier. Diesmal waren wir schon über 4350m und die Nacht wurde noch viel viel eisiger. Ich kann jeder/m einen Schlafsack von Carinthia empfehlen.

Die bolivianische Wüste ist die trockenste Region der Welt, das war wohl auch der ausschlaggebende Grund, wieso unsere Vermieter das Dach nicht reparierten…

Luxusdinge wie Heizung und Duschen gab es hier auch nicht mehr. Für Strom war wieder von 7pm bis 9pm gesorgt.

 

PRICKELND:

  • Strom von 7pm bis 9pm
  • warme Suppe
  • Aussicht

SCHAL:

  • Loch im Dach
  • Sanitäranlagen
  • keine Zimmerverriegelung möglich

GROSSO MODO:

Preis – >10€ pro Person
Kategorie – Basic
Architektur – Zweckbau tw. ohne Dach bzw. Fenster
Wohnlichkeit – nicht vorhanden
Lobby – nicht vorhanden
Lage –  im absoluten nirgendwo oder mitten in der Salzwüste

Erlebte Hotels, Südamerika

alles Salz – 1 Nacht im Salzhotel / Bolivien

Eine 3-Tagestour führte uns durch die Salzwüste (Salar de Uyuni) in Bolivien. Während dieser Zeit haben wir in einem Salzhotel und einer Privatunterkunft gehaust. Eine definitiv einzigartige Erfahrung, die einem die Augen öffnet und man warmes Wasser und Heizungen wieder zu schätzen weiß.

PRICKELND:

  • Gebäude ist gänzlich aus Salz gebaut
  • Boden besteht aus grobkörnigen Salz – es knirscht herrlich beim Gehen
  • Strom von 7pm bis 10pm
  • genügend Verteiler für das Aufladen von Digitalkameras
  • wunderbare Aussicht, unendlich klarer Sternenhimmel

SCHAL:

  • kein warmes Wasser – ein Waschbecken für ca. 20 Person vor der Haustür (nachts etwa -5°C)
  • keine verschließbaren Zimmer
  • Sauberkeit – zwar ist die Bakterienbildung auf über 4000m fast auszuschließen, trotzdem kann man sich nicht sicher sein, ob das Bettzeug gewaschen wurde – deswegen nimmt man wohl besser seinen eigenen Schlafsack mit – man achte auf den Komfortbereich bei minus 4 ist man sicher.

GROSSO MODO:

Preis – >10€ pro Person im Schlafsaal inkl. Frühstück
Kategorie – Basic
Architektur – Funktionsbau ohne Charme
Wohnlichkeit – sehr dürftig, aber mit Strom
Lobby – nicht vorhanden
Lage – im absoluten nirgendwo oder mitten in der Salzwüste