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Badezimmer

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelmarketing, Information

Das Badezimmer – ein privater Raum!?

Vor circa 50 Jahren sind in unseren Breitengraden Badezimmer zum flächendeckenden Massenphänomen geworden. Endlich war der Traum vom privaten, abschließbaren Rückzugsort Wirklichkeit geworden. Ein Ort der Hygiene, aber auch der Entspannung, hier kann man alles draußen lassen und einen Moment lang ganz für sich alleine sein. Das Bad ist Privatheit pur. Obwohl objektiv betrachtet ist das Badezimmer meist gar kein gemütlicher Raum, oft viel zu klein und zu steril. Doch liebt man die Minuten hier allein.

Nun blüht dem Bad jedoch dasselbe Schicksal wie einst der Küche. Beiden Räumen werden mehr und mehr die Grenzen entzogen. Die Küche wird ins Wohnzimmer integriert, es entsteht die Wohnküche. Das Badezimmer wird zum Schlafzimmer hinzugefügt und bekommt den passenden Titel „Master Bedroom & Bath“ verliehen. Designer Philippe Starck entwickelte in den achtziger Jahren die freistehende Badewanne und die Sehnsucht nach dem offenen wohlgestalteten Raum rund um den modernen Waschzuber war geweckt. Endlich war das Badezimmer auch zum Wohnraum herangereift.

Das Badezimmer ein Sehnsuchtsort

Stunning modern bathroom with panoramic wrap around view windows overlooking a tranquil winter lake and a freestanding boat-shaped tub surrounded by burning candles, 3d rendering corner perspective

© Fotolia

Heute ist es in vielen Hotelzimmern schon Realität, da steht die Badewanne direkt neben dem Bett. Ein Sehnsuchtsort der Gäste und beliebtestes Fotomotiv der Hoteliers. In jedem eleganten Hotel darf ein Zimmer mit einer freistehenden Badewanne nicht fehlen und oft ist diese Wanne auch nur der Hingucker fürs Marketing. Schaut man jedoch genauer hin, wird dieser Luxus wenig genutzt. Auch gläserne Bäder sind en vogue, doch oft nicht zur Freude der Gäste und Reinigungskräfte. Keine Frage, es ist schön anzusehen und lässt sich gut auf Werbebildern verkaufen. In Wahrheit aber sind die Gäste oft unglücklich mit der neuen Freizügigkeit. Woher kommt das? Ich könnte mir vorstellen, dass Urlaub und Reisen für viele Gäste immer auch eine Ausnahmesituation darstellen. Man ist mit Partner/in/Kindern auf engem Raum meist durchgehend zusammen und dann wird einem auch noch dieser letzte Rückzugsort genommen. Man beobachtet und wird beobachtet.

Für mich sind es also folgende Aspekte, die Gäste als störend empfinden:

1)      Das Bad ist der Ort, an dem wir uns unserem Körper widmen. Und mal ehrlich, möchte ich wirklich vor meinem Partner die Nasenhaare trimmen oder selbst zum unfreiwilligen Zuschauer werden?

2)      Das Bad ist also ein Rückzugsort. Hier kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen, einmal für sich sein, vielleicht heulen, mal kräftig durchatmen oder ein vergnügtes Liedchen trällern. Kurz einfach mal sein.

3)      Teilt man sein Zimmer mit einer nicht eng vertrauten Person, möchte man zumindest im Badezimmer gerne seine Intimsphäre wahren.

Interessant war auch in meiner Forschung zu beobachten, wie genau und detailliert Hotelgäste Bäder beschreiben. Ein Bad wird nicht als Ergänzung zum Zimmer betrachtet, sondern erhält ganz eine gesonderte Aufmerksamkeit und detaillierte Beschreibung.

Beim Badezimmer gehen die Wogen also hoch. Design und Funktion wollen oft nicht Hand in Hand gehen. Die Vorstellungen der Designer/innen, wie innig und vertraut zwei Gäste im Umgang miteinander ihre Körperpflegerituale teilen sollen, stehen quer zur Realität. Die Hoteliers wissen zum Glück schon um dieses Phänomen Bescheid: Umso erheiternder zu sehen, wenn es in der Suite neben der freistehenden Badewanne fürs Foto dann auch noch ein separates Badezimmer mit Dusche und/oder Wanne gibt.

 

Wie stehen Sie dazu? Lieber Badezimmer zum Abschließen oder offenes Terrain?

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Südeuropa

Hotel Predi Son Jaumell in Mallorca – ein Hotelparadies für Groß und Klein in Mallorca

 

Mallorca – schöne Insel mit erlesenen Hotels – so lassen sich unsere zehn Tage in Mallorca beschreiben. Den Anfang machte das Hotel Predi Son Jaumell. Anmutig in seiner Schönheit fügt sich das altmallorquinische Landgut, ein Possessió aus dem 17. Jahrhundert, in die Landschaft. Das Predi Son Jaumell in Capdepera verfügt über 24 Suiten in unterschiedlichen Stilrichtungen mit Blick auf das umliegende Land und die gleichnamige, mittelalterliche Burg.

4 Hoteliers erfüllen sich einen Traum

Zu neuem Glanz verhalfen vier mallorquinische Hoteliers dem frühneuzeitlichen Kleinod. Ganz konträr zu ihren großen Hotels, erfüllten sich die Betreiber den Traum eines kleinen, feinen und gediegenen Fincahotels und leisteten so auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des architektonischen Erbes des Prei Son Jaumell. Mallorquinische Flechtkörbe finden sich überall als rustikale Gestaltungselemente und alleine dieses kleine Detail vermittelt die Verbundenheit mit der Insel. Meine Gratulation zu diesem tollen Projekt! Die unterschiedlichen Vorstellungen von mehreren Köchen haben hier den Brei nicht verdorben im Gegenteil, es ist noch die Extraportion Würze hinzugekommen.

Hotels & Technik

Kritikpunkt ist allerdings das Beleuchtungskonzept, hier wollte man zu viel des Guten und dachte, die Technik kann das Verhalten der Menschen vorhersehen. Öffnet man die Zimmertür, geht automatisch das Licht an. Verlässt man das Zimmer, geht das Licht aus. So weit so gut, doch möchte man eine bestimmte Lampe ein- oder ausschalten, muss man sich zunächst durch die Voreinstellung des Schalters klicken.  Auch nach vier Tagen haben wir das komplexe Lichtsystem noch nicht durchschaut.

Das komplizierte Beleuchtungskonzept hat letztlich aber auch zu vielen lustigen Erlebnissen geführt: Einmal saß ich mit unserem Sohn in der Badewanne und mein Mann holte kurz etwas aus dem Auto. Er verließ das Zimmer und kaum hatte er die Türe geschlossen, saßen wir im Dunkeln. Es war stockfinster und der Whirlpool blubbert – mein Sohn wurde stumm wie ein Fisch – wir lauschten in die Dunkelheit und mussten geduldig abwarten. Ein andermal schliefen wir schon tief und fest und plötzlich ging das Licht an und holte uns aus unseren Träumen.

Technische Spielereien sind zwar ganz nett, aber ich mache häufig die Erfahrung (besonders in Hotels), dass die verschiedenen Bedürfnisse der vielen, vielen, vielen unterschiedlichsten Gäste einfach nicht abgebildet werden können.

Und möchte man ganz kritisch sein, ist auch die WC-Lösung suboptimal. Das WC ist lediglich durch satiniertes Glas abgegrenzt und nach oben hin offen, Geräusche und Gerüche sind somit im Zimmer inklusive.

Gastronomie des Hauses

Das Predi Son Jaumell wurde auf der ganzen Insel bekannt durch sein ausgezeichnetes Restaurant von Andreu Genestra. Wir haben zwar nur das Bistro probiert, denn mit unserem kleinen Rabauken fanden wir nicht die Ruhe für dieses außergewöhnliche Esserlebnis. Schade, aber für alle, die es probieren möchten – eine Reservierung ist Pflicht, auch für Hotelgäste! Doch selbst das Bistro des Hotels können wir wärmstens empfehlen.

Das Frühstück war solide, alles da, aber irgendetwas hat für die Kategorie gefehlt. Vielleicht lag es an der mittelmäßigen Brotqualität.

Kinder willkommen

Apropos Kinder, das Hotel war nicht von Beginn an auf Kinder ausgerichtet, man rechnete einfach nicht damit, dass Familien hierher kommen würden. Doch genau das Gegenteil ist passiert, es kommen viele Kinder mit ihren Eltern und gerade die Kleinen lieben das Haus. Diese Herzlichkeit kommt auch vom Hoteldirektor und den Mitarbeiterinnen. Man spürt, dass Kinder willkommen sind. Allerdings wie ich in den Bewertungen lesen konnte, sind manche Gäste nicht mit den Kindern zufrieden. Schade.

Räume zum Sein

Die umwerfende Gestaltung des Landsitzes, angefangen von den Gärten, dem Poolbereich, den Restaurants und Zimmern bis hin zu den unzähligen kleinen öffentlichen Bereichen, wo man entspannt genießen und lesen kann, bietet Ruhe und Erholung. Diese Bereiche außerhalb der Zimmer liegen mir immer besonders am Herzen, da entsteht ein Gefühl von Großzügigkeit und Gemütlichkeit.

Hotels, Hoteltrends

Trends im Hoteldesign – hotelbau Veranstaltung in Oberschleißheim

Im April besuchte ich die hotelbau Veranstaltung: Trends im Hoteldesign. Der Veranstaltungsort, das Hotelkompetenzzentrum Obeschleißheim, war zum Bersten gefüllt.
Mit Schwung führte Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) durch ihren Vortrag. Der Fokus lag auf Londoner Hotels und Restaurants, die bereits einen Blick in die Zukunft erlauben: Der Trend geht ganz klar hin zu trendigen Details. So wurde etwa das Restaurant Sexy Fish vorgestellt, das ein eigenes Toilettenpapier mit Fischgrätmuster hat (ja, ja, die wichtigste Rolle im Leben). Interessantes Detail am Rande: Viele Fotos von Corinna Kretschmar-Joehnk stammten von Toiletten und deren Eindruck auf das Gesamterlebnis. Ihrem Vortrag zu lauschen war eine Freude und ihre Energie übertrug sich auf den gesamten Raum.

Die Werke von dreimeta wurden von Andrea Kraft-Hammerschall und Maren Mogalle (dreimeta) vorgestellt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Hoppala, als eine der Referntinnen bei der Formulierung „Hamburger Schwesternhotel“ ins Stocken kam und laut nachdachte, dass es eigentlich „Bruderhotel“ heißen müsste. Viel zu „männlich“ wären die Details des vorgestellten Hotels gewesen und ich fühlte mich in meinem Dissertationergebnis bestätigt, dass Hotels von Gästen (und Designern) als Person wahrgenommen werden.
Zum Abschluss berichtete Markus Lehnert von Marriott über Zukunftsausblicke und Perspektiven der weltweit größten Hotelgruppe.

Video von hotelbau

Den krönenden Abschluss und Höhepunkt des Abends bildete jedoch die Diskussionsrunde zwischen Peter Joehnk (JOI-Design), Andrea Kraft-Hammerschall (dreimeta), Maren Mogalle (dreimeta), Markus Lehnert (Marriott), Hans-Peter Hermann (Invesco Real Estate) und Michael Kleber (emco Bad). Unter der Leitung von Gesa Rohwedder (Drees & Sommer) und Martin Gräber (hotelbau) wurde über den Mehrwert von Design, welche Farben gerade im Trend liegen und interessante Zukunftsausblicke diskutiert.

Zusammengefasst eine sehr gelungene Veranstaltung mit hochkarätigen Vortragenden und Gästen, aber ich hätte mir noch ein paar Einblicke mehr in die Theorie dahinter erhofft: Warum ist gerade dieses Design modern und was steht dahinter? An dieser Stelle möchte ich die Brücke schlagen zu Hotel der Zukunft und das neue Buch: Das empathische Hotel. Hier gibt es viele Hintergrundinformationen, die ich sehr empfehlen kann.

 

Afrika, Erlebte Hotels, Hotels, Südafrika

Hitgeheim Country Lodge | Addo | Südafrika

Afrika Rundreise | Badewannen mit Wildnis im Hintergrund, dieses Bild auf der Homepage hat mich verführt und schups war die „Hitgeheim Country Lodge“ gebucht. Das es sich bei diesem Bild um einen optischen Trick gehandelt hat wurde mir natürlich erst vor Ort bewusst. Naja, was soll ich sagen, obwohl ich vielgereist bin,  sind so manche Fotomontagen eben schwer zu durchschauen, und wenn dann noch eine Fotomontage mit (m)einer Wunschvorstellung zusammentrifft, dann schaltet das Gehirn auf “7.Himmel”. Um einen relativ realistischen Eindruck von unserem Aufenthalt zu geben, möchte ich erwähnen, dass es an dieser Stelle der Reise schon etwas von Nationalparks und wilden Tiere gesätigt waren. Wir hatten bei den Victoria Fällen, im Kruger NP und im Hluhluwe schon eine atemberaubende Tierwelt gesehen und 4 Safaris bei prächtigem Wetter gemacht. Da war die verregnete Ankunft im Süden im Hitgeheim schon etwas betrübt und dann noch eine weitereSafari im Addo Elephant Nationalpark schlichtweg zuviel.

Wie auch immer, das Hitgeheim liegt lieblich auf einem Hügel mit einem wunderschönen Ausblick über die Landschaft. Die Gartenanlage des Hotels ist sehr gepflegt und jedes Zimmer ist in einem kleinen Haus untergebracht. Die Einrichtung ist so richtig Safari-Afrikanisch: opulent, schwer und braun. Durch das schlechte Wetter wirkte alles noch schwerer und bulliger. Die Details im Zimmer waren jedoch sehr nett, schöne große Fensterfläche, ein riesiges Badezimmer und eine Outdoor Dusche. Die Mitarbeiter/innen waren sehr freundlich und zuvorkommend, das Essen war, obgleich der etwas betrübten Atmosphäre im Restaurant, köstlich. Achtung, hier muss man zum Frühstück,  da a la Carte , wirklich Zeit mitbringen, es kann schon mal 90 min dauern. Vor dem Diner wurde man noch zu einem Cocktail in das „Wohnzimmer“ gebeten und man konnte bei offenem Kaminfeuer sein Gin-Tonic schlürfen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht wirklich gerechtfertigt, besonders wenn man nördliche Nationalparks besucht hat.

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GROSSO MODO:

Homepage: www.hitgeheim.co.za
Zimmer: 8 Chalets
Preis:  950 ZAR pro Person

|Aufenthalt September 2013 – Hitgeheim Country Lodge – Addo Nationalpark – Südafrika|

Europa, Information, Neue Ideen für Hotels, Österreich

Schlafen wie der Kaiser in Schönbrunn

Austria Trend Hotels haben ein neues Angebotszuckerl im Programm: die Kaisersuite in Schloß Schönbrunn:

Die Hotelsuite befindet sich im Osttrakt des einstigen Kaiserhauses. Die Ausstattung ist nobel: Die Gemächer erstrecken sich über 167 Quadratmeter, es gibt zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, einen Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche.

Das Interieur ist im imperialen Stil gehalten, inklusive Himmelbett und Stuckarbeiten. Farblich dominieren Schwarz, Weiß und Gold. Auch der traditionelle rote Seidenstoff, genannt „Ananasdamast“, fand reichlich Verwendung.

Der Umbau kostete insgesamt 400.000 Euro. Dieser erfolgte unter den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes, wie betont wurde. Das historische Gemäuer birgt auch einige Nachteile: Lift gibt es keinen, die Suite ist nur über Stiegen erreichbar. Für Gäste kostet die Nacht ca 699€ pro Nacht und Person.

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Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

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Suite Schoenbrunn

BENELUX & Frankreich, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels

aloft Brussels – a vision of W

W ist meine Lieblingshotelkette und aloft ist deren günstiger kleiner Bruder. Keine Frage, das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach unschlagbar, 58€ für ein Zimmer im Epizentrum der EU sucht seinesgleichen in Brüssel. Allerdings nur an Wochenenden und Feiertagen, sonst kann auch der kleine Bruder genauso teuer sein, wie die große Schwester.

Der Slogan „a vision of W“ trifft die Sache ins Mark. Es ist einfach weniger als W, aber trotzdem ziemlich gestylt. Starwood agiert damit ziemlich mutig – man ist zum Vergleichen quasi gezwungen. Ich vergleiche W mit aloft und aloft zieht schnell den Kürzeren, Hannes vergleicht aloft mit W und W zieht den Kürzeren. Natürlich gibt es die Chance eine Marke zu strecken und auch günstiger zu etablieren, allerdings ist es eine ziemliche Gratwanderung. Und langsam muss ich leider leider, leider zugeben, dass auch W in die Jahre kommt und der Clubeffekt nicht mehr so rockt, aber meine Begeisterung zu dieser Marke ist seit 15 Jahren gewachsen und so werde ich ihr doch noch die Stange halten (müssen).

Aber zurück zu aloft, also meine Top-of-Mind Erinnerung ist die öffentliche Waschküche – Gäste können dort hingehen und Wäsche waschen – sehr praktisch und wirklich nützlich. Interessant ist ebenso das Angebot GREEN CHOICE – dahinter verstecken sich Kosteneinsparungen – wenn sich der Gast entschließt sein Zimmer nicht aufräumen zu lassen, bekommt er Gutscheine für die Bar / Minibar etc. Ob es wirklich mit einem grünen Gedanken zusammenhängt, oder einfach eine Tarnung für Kostenoptimierung des Hotels ist, sei dahingestellt.

Beeindruckt hat mich die Raumgröße, wir haben zwar ein Upgrade als SPG Kunden bekommen, nichtsdestotrotz war auch für eine bessere Zimmerkategorie sowohl Bett als auch Zimmer sehr groß. Wie schon im W New York Downtown gab es im aloft auch Fensterbänke zum Liegen, eine tolle Gestaltungsmaßnahme. Einerseits kann man vom Hochhaus aus die Stadt betrachten und häufig deren Baufortschritt beobachten und anderseits werden sie sofort als Ablagen zugeschüttet. Dies ist zwar nicht elegant, aber ganz schön praktisch. Im Schreiben merke ich plötzlich den Kern des Hotels, es ist praktisch – meine Mutter hätte ihre Freude dran, ihr eigentümlich, ist alles auf Praktikabilität zu überprüfen. Zugegebenermaßen ist schon sehr viel gewonnen, wenn man sich in einem Zimmer auf Zeit gut einrichten kann. Gestalterisch ist es solide, tw. großartig, jedoch gefallen mir die gewählten Farben nicht und in der Haptik der Materialien zeigt sich schon auch das gute Preis-Leistungsverhältnis.

A vision of W zeigt sich auch in den Bliss Produkten im Bad, plötzlich ist die Handcreme um eine Größenordunung kleiner und das Shampoo wird von einem Spender in der Dusche verteilt. In der Verteilung ist dieser so großzügig, dass auch der Boden bedeckt ist. Im Größenverhältnis passt sich das Badezimmer den Bliss Produkten an, alles ist kleiner, allerdings nicht unangenehm. Unschön fiel leider der Hygienestandard auf, der liegt sogar deutlich unter dem W Niveau. In der Dusche waren Haare zu finden – igitt, und das Wasser vom 2. Waschbecken ist nicht abgeflossen – wahrscheinlich ein Haarschlucker…

To sum up: ein unglaubliches Preis-Leistungsverhältnis und wenn ich es nicht ständig mit W vergleichen müsste, wäre ich sicherlich ein sehr großer Fan.

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.starwoodhotels.com/alofthotels/property/overview/index.html?propertyID=3242

Preis: ab 129€

Marke: A loft – das Budget Konzept von W Hotels

Eröffnung: 1. September 2010

Betreiber: Starwood Hotels & Resorts

Architekt: Pierre Blondel

Innenarchitektur: Rockwell USA

Zimmer: 147

 

| Aufenthalt Mai 2013 – aloft – Brüssel – Belgien|

 

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

El Aquamiel in Mendoza

Traumhaftes, kleines Hotel mit 8 Zimmern und ich würde fast sagen, es war das SCHÖNSTE Hotel während der Reise. Das Haus oder besser gesagt die Holzhäuser eignen sich bestens für die Flitterwochen. Ebenso zu erkennen an den vielen Hochzeitsreisenden im Hotel, vielleicht lässt sich das auch auf die Namensähnlichkeit mit dem spanischen „LUNA MIEL“ (Flitterwochen) zurückführen.

Das Hotel liegt ziemlich weit außerhalb von Mendoza (20 Minuten) und auch ein Taxler hat Schwierigkeiten sich in dieser Gegend zu orientieren. Die Umgebung könnte auf den ersten Blick nicht den optimalsten Eindruck machen, allerdings befinden sich noch andere gute Hotels dort. Ich würde auf jeden Fall empfehlen sich ein Mietauto mit guter Karte zu nehmen, ansonsten können die Taxifahrten ganz schön ins Geld gehen. Das Hotel organisiert auf Wunsch auch Mietautos vor Ort, die dann direkt zum Hotel gebracht werden.
W-Lan im Hotel ist natürlich gratis (wie überall in Argentinien).

Die Architektur ist pur, schön und erinnert an europäische Getreidespeicher. Die ganze Anlage befindet sich inmitten von einem prächtigen Weingarten.

Die 8 Häuschen sind der Reihe nach angeordnet und quer davon befindet sich ein längeres Haus mit der Verwaltung, sprich Rezeption, Büros und dem Restaurant. Besonders gemütlich war die Terrasse mit den super bequemen Gartenmöbeln, hier konnte man Stunden sitzen. Leider hat Mendoza ein starkes Smogproblem, denn die Stadt bzw. die Berge sind nie klar zu sehen.

Die charmanten Gastgeber kümmerten sich rührend um die Gäste. Zugegeben sollte man als Gast viel Zeit mitbringen. Das eigene Restaurant ist ausgezeichnet, aber die Wartezeiten auf Essen und Trinken bringen Mitteleuropäer an den Rand der Verzweiflung. Mittags haben wir mal 45 Minuten auf die Getränke gewartet, dabei waren wir die einzigen Gäste im Restaurant und das Essen ist nach 90 Minuten gekommen. Allerdings muss man einräumen, dass das Ambiente im Lokal wunderbar ist und wir die Zeit gut nutzen konnte, um alle Postkarten zu schreiben, so gesehen war die Wartezeit ein Gewinn für uns. Das Essen ist einfach hervorragend!

Vom Waschservice des Hotels würde ich dringend abraten!!!, meine schwarzen Sachen war leider nachher grau und der Duft doch zehn Nuancen zu streng.

Empfehlen würde ich das Hotel eindeutig für einen Reiseabschluss in Südamerika, nach einer großen Tour ist die Ruhe des Hotels ein großer Gewinn – ganz dem Hotelkonzept entsprechend

Luxury is measured more by its quality standards than by quantity.
This is the way of thinking that is behind el Aguamiel.
A hideaway world located in a singular environment were every detail is  characterized by the will of simplification in a functional and conceptual way, Resulting in spaces that offer more than a bed where to rest after a long trip.“  (Source: Homepage)

 

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: www.hotelaguamiel.com/

Preis: ab 100 €

Zimmer: 8 (in kleinen Häuschen)

 

|Hotel Aguamiel – Maipú / Mendoza – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

Asia, China & Mongolei, Friends advice, Hotels

Hannes über das Marriott Beijing

Hannes macht gerade für ein paar Wochen Beijing unsicher und berichtet über seinen Aufenthalt.

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Marriott Beijing North East

Ich war Anfang Jänner sechs Tage in diesem Hotel und jetzt wieder vier Tage und bin mittlerweile glücklich in ein „Fully Serviced Apartment“ übersiedelt (mehr dazu später). Es hat lange gedauert bis mir bewusst wurde warum ich dieses Hotel nicht mag:

1. Das Zimmer war tagsüber sehr hell, weil im zwölften Stockwerk (effektiv im zehnten, ein drittes und viertes Stockwerk gibt es nicht, weil die Chinesen abergläubisch sind und mittlerweile wohl auch Marriott) und immer die Sonne in voller Pracht gestrahlt hat. Am Abend und in der Nacht ist es immer dämmrig, auch wenn man alle Lichter voll aufdreht – das mag ja romantisch sein und fürs Fernsehen ausreichend, aber zum Lesen und Arbeiten ist es eindeutig zu wenig.

2. Die Heizungssteuerung ist eindeutig zu kompliziert: man kann die Heizung und Kühlung getrennt einstellen und was dabei rauskommt ist nicht verständlich aber prinzipiell zu warm. Das Housekeeping hat sich daran auch versucht aber besser wurde es nicht. Am Ende schaltet man das Ding ganz ab damit es in der Nacht abkühlt und der Ventilator nicht bläst. Ich war nicht der einzige, alle Kollegen hatten das gleiche Problem. Ich versteh nicht warum Heizungssteuerungen so kompliziert sind, bei meiner zu Haus ging es ohne dickes Manual gar nicht, braucht man wohl auch im Hotel.

3. Neben dem Waschbecken gibt es eine Lade mit einem Fön: nimmt man diesen raus und beginnt man mit dem Fönen zieht man garantiert mal den Stecker aus der Dose, der sich am hinteren Ende der Lade befindet. Die Innenraumgestalter sind wohl alle Glatzköpfe.

4. Freistehende Badewannen sind schön anzusehen aber wenn die nächste Ablage für Handtuch, Buch, etc. sich hinter dem Kopf befindet wird Schönheit schnell unwichtig.

Es sind diese kleinen Details, die nach einigen Tagen beginnen zu nerven und insgesamt einen schlechten Eindruck hinterlassen wenn es 1050 Yuan plus 15 Prozent Servicefee kostet. Firmentarif für ein nicht zu kleines Kontingent an Übernachtungen, wohl gemerkt.

Ein witziges Detail am Rande bleibt in guter Erinnerung: am Frühstücksbuffet gab es auch Eiscreme, mitten im Winter. Ich hab den Kellner gefragt ob ich richtige sehe und er hat mir bestätigt, das die Chinesinnen Eiscreme zum Frühstück mögen…..

(Alle Bilder stammen von Hannes)

 

Afrika, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

Africa Special | South Africa | Kruger National Park | The Outpost

Im Africa Special begebe ich mich nun in den Kruger Nationalpark in Südafrika zum “The Outpost” mit einer 180° Aussicht über das Luvuvhu River Valley.

Das freie Badezimmer mit der Aussicht ist einfach der Hammer! Jetzt verstehe ich auch, wieso keine Zimmerpreise auf der Homepage zu finden sind. (Bleibt nur die Frage wieso die Homepage mit einem open source program gemacht wurde? – wahrscheinlich ging ihnen beim Bau das Geld aus)

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Und jetzt das absolute USP – diese Badewanne in der Mitte des Kruger NP:

Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite.

GROSSO MODO:

Eröffnung: 2003

Architektur / Design: Enrico Daffonchio

USP: Lodge im Kruger Nationalpark

Preis: Lässt nichts gutes ahnen “Please contact us on rates”

Aufgrund von mangelnden Koordinaten – ungenaue Kartenangabe.

Afrika, Hotels

Africa Special | Namibia | Damaraland | Doro Nawas Camp|

Das Doro Nawas Camp  liegt in einer kargen Wüstenlandschaft umgeben von kakifarbenen Sandsteinformationen. Ein Grund neben dem schönen Design (vor allem Pool) ist die Tatsache, dass die lokale Bevölkerung an diesem Projekt beteiligt ist und so auch zu ihrem Lebensunterhalt beiträgt.

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Fotos: http://www.abercrombiekent.co.uk/namibia/damaraland/doro-nawas-camp.cfm

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.safariadventurecompany.com/countries/namibia/doro-nawas-camp/

Preis: ab 170€ pro Person und Nacht

USP: Aussicht & Pool, Innen- und Außenduschen,

Materialien: Naturstein, Holz, Glas und Stroh

Nachhaltigkeit: Lokale Bevölkerung ist an der Unterkunft beteiligt

Lage: Aba-Huab River Valley

GPS Koordinaten: 20°26’57.84″S / 14°18’9.14″E

Eröffnung: 2005

Unterkünfte: 16 Chalets


Europa, Friends advice, Hotels

Ein Wochenende in Budapest!

Hallo,

wir sind am Weg retour von Budapest, wo wir die letzten beiden Tage
verbracht, die Stadt, Museen und Galerien angeschaut, Restaurants
ausprobiert und Unikum, Salami und Gänseleber eingekauft haben.
Unser Hotel war das Lanchid 19  nahe der Kettenbrücke direkt
unter dem Burgpalast und damit am dem Zentrum gegenüber
liegenden Ufer gelegen.

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Das Hotel ist neu, sehr modern und schlicht eingerichtet, die Küche
ist gut und das Service ist freundlich und nett. Wenn man ein Deluxe
Zimmer bucht hat man einen wunderbaren Blick auf das Stadtzentrum.
Regulär um circa € 160,- pro Nacht für ein Doppelzimmer zu haben, im
Moment für circa € 85,- inklusive Steuern ein sehr gutes Angebot.

Liebe Grüße,
Hannes

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(Bilder stammen von Hannes)

|Lánchíd 19 – Budapest – Aufenthalt Jänner 2011|

Chile & Argentinien, Details im Hotel

Mr. Monk lässt grüßen!

Schnelles Arbeiten beim Hotelbau ist gut für die Investoren und deren Cash Flow. Allerdings hat jede Medaille auch zwei Seiten. Gäste sollten besser nicht auf Details achten und die Maintenace Abteilung sollte auch nicht zu klein ausfallen, wie folgende Beispiele veranschaulichen (W Santiago).

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Einmal unter uns, wer würde nicht sofort zu den Armaturen gehen und diese gerade stellen? Allerdings muss man dann das Rauschen des Wassers in Kauf nehmen.

Eine Badewanne leicht von der Wand (mit der wunderschönen Tapeten) absetzen in Abstimmung mit der Armatur ist perfekt. Jedoch hat der Installateur nicht bedacht, dass das Wasser auch noch in die Wanne fließen sollte. 1 cm näher zur Wand hätten viel geholfen, außerdem war dann noch das Problem mit der undichten Armatur in der Wand, dass unseren Zimmerteppich in minutenschnelle absaufen lies.

Duschen die sich nur durch Glasflächen abgrenzen sind gerade en vogue. Nur wo ist das Handbuch zur Benutzung der Dusche ohne das ganze Badezimmer unter Wasser zu setzen?

|W Santiago – Santiago de Chile – Chile – Aufenthalt Okt. 2009|

 

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Südamerika

Qualität im Bad

Nasszellen, wie Badezimmer von ArchitektInnen so gerne genannt werden,  müssen immer einem sehr kritischen Auge stand halten. Ein fremdes Haar wird schwer geahndet (nicht nur von Frauen).

Außerdem können tausend Kleinigkeiten (meist) “Frau von Welt” in einem Hotelbadezimmer den letzten Nerv rauben: zu wenig Ablagefläche, zu große oder zu kleine Spiegel, falsche Beleuchtung beim Spiegel (Falten und Augenringe werden zu Monstern), keine Handtuchhalter, keine Kosmetiktücher, keine Aufhängevorrichtungen für Toilettentaschen und Handtücher, zu wenig Handtücher, zu laute Badventilatoren, schlechte Hygieneprodukte, etc…

Hygieneprodukte mit Branding sind in der gehobenen Hotellerie ein “Must”, und genauso ein Quell der Einsparungsmaßnahmen. Die lieben Gäste stehen dann mit frisch gewaschenen Haaren vor dem Spiegel und kämpfen tapfer mit dem Kamm, um die verkräuselten Haare wieder glatt zu bekommen.  Darum meine Frage: Wie kann man den lieben Gästen (zugegeben meist Frauen) so etwas nur antun?

Das Zero Badezimmer verwöhnte mit hervorragenden Produkten, Mineralwasser und Tageslicht.

Qualitätsprodukte im Badezimmer (mit Branding zur Erinnerung für zu Hause)

Qualitätsprodukte im Badezimmer (mit Branding zur Erinnerung für zu Hause)

natürliches Licht im Badezimmer

natürliches Licht im Badezimmer

abgefülltes Wasser, für den Fall das Leitungswasser nicht unbedingt trinkbar ist (wie in Chile)

abgefülltes Wasser, für den Fall dass Leitungswasser nicht unbedingt trinkbar ist (wie in Chile)

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|Zero Hotel  – Valparaiso – Chile – Aufenthalt Oktober 2009|

 

Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Lieblingshotels, Südamerika

Unter der Sonne duschen – Hotel Altiplanico

Nach einigen Tagen ohne Dusche und ohne fixes Quartier in der Wüste haben wir eine Wüstenoase in San Pedro de Atacama / Chile bezogen und haben einfach nur genossen.

Hotel Altiplanico

Zimmer

Zimmer

Hotelanlage

Hotelanlage

Ruhe am Pool

Ruhe am Pool

Im Schatten versteckt

Im Schatten versteckt

2 Duschen pro Zimmer - Außendusche

2 Duschen pro Zimmer - Außendusche

Badezimmer

Badezimmer

private Terrasse

private Terrasse

PRICKELND:

  • kuschelige & gut duftende Bettwäsche/Handtücher
  • 2 Duschen – 1 outdoor & 1 indoor
  • traumhafter Pool
  • unzählige Sitzmöglichkeiten im Hotel
  • Zimmer inkl. eigener Terrasse
  • Hotelarchitektur im Dorfdesign – gute Integration in die Landschaft
  • lokales Kolorit, zeitgemäß umgesetzt
  • durchgängiges Farbkonzept / Erdfarben (Lobby, Restaurant, Zimmer)
  • gratis Internet
  • Service
  • verlängerte check-out Zeit für uns (bis 5pm)

SCHAL:

  • Unbeleuchteter Weg ins Dorf bzw. Hotel (Iodentaschenlampe wurde vom Hotel zur Verfügung gestellt)
  • schöne, aber teilweise ungepflegte Gartenanlage

GROSSO MODO:

Preis – 100 > 150€ im Doppelzimmer mit Frühstück
Kategorie – 4 Sterne de luxe
Hotelarchitektur – gute Mischung zwischen zeitgenössischem Flair und traditioneller Bauweise
Wohnlichkeit – hervorragend, besonders durch die unzähligen Sitznischen im ganzen Hotel und in den  Zimmern
Lobby – schlicht und einladend, mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten
Lage – außerhalb des Stadtzentrums, Gehzeit 5-10 Minuten

|Hotel Altiplanico  – San Pedro de Atacama – Chile – Aufenthalt Okt. 2009|