Tag: budget’

Hannes probiert das Motel One München – Deutsches Museum

 - by Barbara

Hallo,

letzte Woche war ich in München und habe die Gelegenheit genutzt ein Motel One auszuprobieren. Genauer das Motel One Deutsches Museum, das in einem regelrechten Hotelviertel in München liegt, Novotel, Holiday Inn usw. nebeneinander aufgereiht, öffentlich halbwegs gut erreichbar. Das Motel One Sendlinger Tor liegt besser wenn man mit dem Zug anreist, wohl so gut, das es völlig ausgebucht war. Der Empfang im Hotel war sehr, sehr professionell und das Zimmer zwar klein aber ziemlich praktisch und fein. Womit wir gleich bei den kleinen Schwächen wären:

1. Der Schreibtisch ist mini und anstatt eines Sessels gibt es nur einen Hocker. Nicht so schlimm, nerviger ist die Tatsache das man sich eine Steckdose in der Nähe des Schreibtisches einfach gespart hat. Die neben dem Bett zwingt einen auf dem Bett den Laptop aufzuklappen.

2. Das WiFi ist gratis und schnell, wirft einen aber nach einer Stunde raus – nervt wenn man gerade ein Gespräch per Skype führt.

3. Die Auswahl beim Frühstück ist mittelmässig aber nicht wirklich Grund zur Unzufriedenheit: das Frühstück nimmt man in der sehr grossen Lounge ein mit zwar bequemen Stühlen aber kniehohen Tischchen zu sich. Martin, mit dem ich dort war meinte das er das zwar ganz nett findet, sich aber nicht wirklich vorstellen kann mit Anzug und Krawatte verrenkt dort zu sitzen.

Es waren sehr viele Leute beim Frühstück, das Hotel war sehr gut ausgelastet aber eindeutig erkennbar das nur wenige Leute waren geschäftsmässig unterwegs waren, der Großteil Touristen. Das passt auch zu meinem Resümee: sehr gutes und günstiges Hotel für Touristen (Euro 76,- mit Frühstück fürs Einzelzimmer) aber nur bedingt geeignet wenn man dort auch Arbeiten will.

Darf ich mir in jeder Stadt ein ALoft wünschen?

Liebe Grüße,

Hannes

IKEA + Hotel = Moxy

 - by Barbara

IKEA geht gemeinsam mit Marriott unter die Hoteliers. Der Name der Budgethotelkette steht schon fest: “Moxy”. Das 1. Hotel wird in Mailand errichtet, angeblich sollen 150 weitere in Europa in den nächsten 10 Jahren  folgen, auch Wien ist als Standort interessant. Weitere Infos auf: der Standard.at.

Übrigens in den USA bietet Ikea auch Hoteleinrichtungen an: ”IKEA BUSINESS can help you design great and individually designed hotel rooms with our modern and comfortable solutions. Set your business apart with a unique hotel room design.” IKEA US

 

„Es kann nicht mehr schlimmer werden. Aber wir geben unser Bestes.” (Hans Brinker Budget Hotel)

 - by Barbara

Das Wirtschaftsblatt berichtet über das “schlechteste Hotel der Welt” – das Hans Brinker Hotel in Amsterdam (weiterlesen), das trotz allem oder gerade deswegen ziemlich populär ist. Das Konzept ist einfach erklärt: Reisende sollen für ein Bett zahlen, in dem sie eigentlich nicht schlafen wollen. Dazu auch passend der Slogan: „Verbessern Sie Ihr Immunsystem”.

Die Gäste erwartet: Gewässertes Bier, alle Formen von Dreck (z.B. Hundekot Eingangsbereich,  Haare im Abfluss oder Bettwanzen), weiteres Ungeziefer etc.

Der Text auf der Homepage ist vielversprechend:

The Hans Brinker Budget Hotel has been proudly disappointing travellers for forty years. Boasting levels of comfort comparable to a minimum-security prison, the Hans Brinker also offers some plumbing and an intermittently open canteen serving a wide range of dishes based on runny eggs.

(Source: Hotelwebsite)

Entschuldigt wird gleich im Vorhinein auf der Website. Die Preise sind billig, die Sprüche sind obskur und das Marketing ist beeindruckend.

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airbnb – Achtung aufgepasst, da kommt etwas GROSSES!

 - by Barbara

30 Stunden nach der gestrigen Pressekonferenz bin ich noch immer ganz fasziniert von airbnb und einem der drei Gründer, Nathan Blecharczyk.

Viele werden airbnb noch nicht kennen, aber das Konzept ist denkbar einfach und wächst in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Aber mal von Anfang an, es waren mal zwei Burschen in einer WG in San Franisco, aufgrund eines ausgezogenen Mitbewohners wurde die Miete unerschwinglich. Gleichzeitig fand eine Designmesse statt und alle Hotels waren ausgebucht. Das brachte die Beiden auf die Idee, doch einfach eine Luftmatratze (air bed – Ableitung des Names Air bed and breakfast) zum Schlafen anzubieten im Net und dadurch Geld zu verdienen. Gesagt, getan, an diesem Wochenende verdienten sie mehr als 1000 USD. Diese Idee wurde ausgebaut, es kann ja jeder ein Zimmer oder seine Wohnung online zur Verfügung stellen. Heute, erst 4 Jahre später, hält airbnb bei 200.000 Zimmern beziehungsweise Appartments in 192 Ländern. Vor ein paar Tagen wurde die 10.000.000ste Buchungen getätigt und jetzt kommt das UNGLAUBLICHE – die letzten 5.000.000 in den letzten 5 Monaten.

Hier noch ein paar Fakten, damit bewusst wird, wie sich airbnb entwickelt:

2008  - pro Tag eine Buchung bei einem airbnb Host

2009 – alle 5 Minuten eine Buchung

2010 – jede Minute eine Buchung

2011 – alle 10 Sekunden eine Buchung

2012  - alle 2 Sekunden eine Buchung

Natürlich könnte man jetzt sagen, ahhh, das ist wiedermal etwas sehr Amerikanisches – bei uns funktioniert das bestimmt nicht.

ABER AUFGEPASST:

200.000 airbnb Hosts gibt es weltweit, davon 105.000 in Europa, 25.000 in Asien, 20.000 in Südamerika, das heißt, auf Nordamerika kommen “nur” maximal 50.000 (leider wurde die Zahl nicht genannt).

Und jetzt wird es richtig heiß:

Wie viele airbnb hat wohl Wien?

Die Zahl ist hoch, sehr hoch, sage und schreibe 600! SECHSHUNDERT! WAHNSINN! 600 Zimmer in Wien! Keiner spricht davon, aber still und leise wächst die Anzahl der Betten und der Druck auf die Hotels wird zunehmen.

Man darf sich airbnb auch nicht als Billiganbieter vorstellen, die haben unglaubliche Unterkünfte im Programm – da gibt es Zimmer, die kosten mehrere Tausend USD oder EUR – es geht bis 45.000 – pro Nacht.

Manche Wohnungen in Wien erzielen einen Preis über 300 EUR / Nacht für 2 Personen.

In dieser Unterkunft fand die Pressekonferenz statt.

Das Angebot ist extrem vielseitig, man kann sich ein Bergdorf mieten, eine Insel in Fiji, eine Wohnung mit Blick auf den Central Park und so weiter.

Apropos NYC, NYC hat die höchste Dichte an airbnb Hosts mit 14.000 Unterkünften, gefolgt von Paris und London mit jeweils 8.000 und anschließend kommen Barcelona, Madrid etc.

Die Entwicklung schreitet so rasch voran, dass die Gründer in den letzten 12 Monaten 10 Offices eröffnet haben – 6 davon in Europa (London, Paris, Mailand, Kopenhagen, Moskau).

Noch ein paar Zahlen für Ö:

  • Die Nachfrage nach airbnb-Unterkünften in Österreich hat sich mehr als verdoppelt
  • In den letzten Monaten haben die Österreicher über 60% mehr Unterkünfte in aller Welt über airbnb gebucht
  • In ganz Österreich können aktuell 3.200 Gäste aus aller Welt in airbnb Unterkünften untergebracht werden
  • Alleine in den letzten drei Monaten ist die Anzahl der Gastgeber in Österreich um ein Viertel gewachsen
  • ca. 40.000 Nächtigungen in airbnbs in Österreich

Ein Blick auf die coole und einfach zu bedienende Homepage:

Grundsätzlich kann jeder ein Zimmer oder Appartment einstellen. Es gibt keine Mindestanforderungen, alles, was zählt, ist TRANSPARENZ. Eine Insel mit Hütte ohne Strom, ist ebenso willkommen wie ein Luxusappartment in NYC. Sobald man sich dafür entschließt, schickt airbnb einen Profifotografen und lässt die Räumlichkeiten fotografieren – deswegen schauen auch alle Bilder im Web so schön aus. Die Fotografen checken auch die Unterkunft.

airbnb wickelt die Buchung über die Website ab und bekommt dafür 6-12% des Nächtigungspreises. Der Host bekommt das Geld, sobald der Gast angekommen ist. Allerdings hat der Gast die Möglichkeit einen 24/7 Dienst zu verständigen, wenn etwas anders sein sollte, als beschrieben und es wird für ihn umgehend eine andere Unterkunft gefunden.

Übrigens so eine tolle Idee wird natürlich sofort kopiert: http://www.wimdu.at/

Ich habe noch bei keinem airbnb host geschlafen, aber Hannes hat schon viele probiert – seine Erfahrungen sind auf RosaPfeffer zu lesen.

Hannes über AirBnB, die “neuen” Marktbegleiter…

 - by Barbara

Hannes probiert auf der Weltreise AirBnB, eine günstige und spannende Alternative zu klassischen BnB`s.

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Hallo,

wie schon lange versprochen ein bisschen etwas zur neuen Hotelkonkurrenz…

AirBnB ist seit der Gründung 2008 rasend schnell groß geworden mit einem einfachen Konzept: Privatpersonen vermieten Zimmer, Wohnungen, Häuser, Burgen und andere obskure Schlafplätze wie Flugzeuge oder Züge.

Unsere erste AirBnB Erfahrung haben wir in Reykjavík im Juli 2011 gemacht: der Gastgeber hat uns mit seinem Auto vom Busbahnhof abgeholt und uns ein Zimmer seiner Wohnung für 3 Tage vermietet – der Rest der Wohnung inklusive Küche war an andere Gäste vermietet. Nicht wirklich was wir uns aufgrund der Beschreibung erwartet haben, diese war nicht ganz klar (mittlerweile ist sie klarer bzw. haben wir die Details lesen gelernt). Die Lage war gut, alles inklusive öffentlichem Schwimmbad in ein paar Minuten erreichbar, guter und günstiger Ausgangspunkt um die coole Hauptstadt Islands zu erkunden. http://www.airbnb.com/rooms/84687

In Kopenhagen hatten wir ein Zimmer mit eigenem Bad in einer kleinen sehr hübschen Wohnung in einer wirklich schönen Siedlung mit kleinen, zweistöckigen Reihenhäuser und das ziemlich zentral. Sehr schön zum wirklich moderaten Preis in dieser tollen und teueren Stadt. Leider nicht mehr verfügbar.

Nächste Station war Tallinn, Estland. Der Vermieter, ein Italiener, den es nach Estland auf die Uni verschlagen hat, hat uns gegen EUR 10,- extra vom Flughafen abgeholt und uns in seine Wohnung gebracht, in der er nicht mehr wohnt. Diese war wie den Fotos schon zu entnehmen ist sehr altmodisch und leicht kitschig eingerichtet, aber groß und 10 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum und allen anderen anzuschauenden Sachen – ziemlich viele, weil diese Stadt 2011 Kulturhauptstadt war. http://www.airbnb.com/rooms/188732

In Vilnius, Litauen, buchten wir dann ein Loft – die Fotos waren einfach sehr gut, dafür war es umso schwieriger zu finden. AirBnB verlangt von den Gastgebern eine Telefonnummer, die man unbedingt parat haben sollte, weil die Taxifahrer nicht immer den Ort kennen zu dem sie fahren sollen. Empfehlenswert ist es die Nummer ohne internationale Vorwahl auf einem Zettel zu notieren, das +43… verwirrt durchaus öfters wie wir mühsam gelernt haben – dann tippt man am besten die Telefonnummer am Mobiltelefon des Fahrers selbst ein…

Das Loft war in einer Fabriksanlage, die zum großen Teil für Wohnungen, Ateliers und Büros genutzt wird. Es war sehr spartanisch eingerichtet, groß, hell und mit kleinem Balkon, auf dem wir dann mit Einweggrill Steinbutt und Garnelen gegrillt haben – der sehr große Supermarkt 10 Minuten zu Fuß entfernt hatte eine unglaublich tolle Fischtheke. Das Loft war so herrlich entspannend das wir ganze Vormittage dort geblieben sind um zu lesen, Emails zu schreiben oder einfach am Sofa rumzuhängen.  http://www.airbnb.com/rooms/123327

Ein weiterer Tipp für Vilnius: den Gastgeber oder das Hotel die Abholung vom Flughafen durch ein Taxi organisieren lassen, die offiziellen Flughafentaxis sind pure Abzocke – circa fünf mal so teuer wie das normale Taxi. Das gleiche gilt übrigens für Prag, dort allerdings für fast alle Taxis.

Im Nachhinein finde ich Moskau eine schwierige Stadt: groß, protzig mit vielen Reichen und noch mehr Armen. Auf jeden Fall sind die Hotelpreise ziemlich absurd hoch und daher wieder einmal AirBnB. Ein Zimmer in einer kleinen Wohnung, sehr zentral neben zwei U-Bahnlinien in einem Haus das Fort Knox gleicht: Security hinter Gittern, viele verschlossene Türen und alles schön dunkel, aber das ist angeblich Standard in Moskau. Unsere Gastgeberin, Anastasia, sprach sehr gut Englisch und war eben vom Burning Man Festival zurück gekehrt, ihre Mutter, die ebenfalls dort wohnte, sprach keine Wort Englisch, was sie aber nicht im geringsten davon abhielt uns viel zu erzählen. Nach unserer Ankunft wurden wir auf russischen Salat eingeladen und das inkludierte Frühstück war einfach aber gut. Anastasia und ihr Mann gingen am Abend arbeiten auf eine Baustelle, beide Vermessungsingenieure, wir glauben eher zu Freunden übernachten – war ja sonst kein Bett mehr frei – aber so verdient man in Moskau harte Dollar dazu. http://www.airbnb.com/rooms/85100

Auf Bali waren wir in einer kleinen Villa mit zwei Schlafzimmern und Pool mit nicht einsehbarem Garten. Nach einem Minihotelzimmer in Singapur war es wunderbar wieder Platz zu haben. Die zwei Schlafzimmer brauchte es nicht, aber die Lage hat mir gefallen (und sich als ziemlich gut herausgestellt) und der Nachsaisonpreis war okay. Wie in Asien üblich mit reichlich Personal, der Verwalter, das Hausmädchen, der Boy, der das Schwimmbad reinigt, immer wieder überraschender Besuch, der sich selbst bei der Tür hereinlässt. Es gab eine voll ausgestattete Küche von der aber nur zwei Dinge wirklich wichtig waren: der Kühlschrank und die Weingläser. Angesichts der absurden Weinpreise (im Laden brauchbarer Wein ab € 20,- ) sollte man den Wein dann schon richtig geniessen. http://www.airbnb.com/rooms/172349

AirBnB hat ein paar einfache Regeln aufgestellt wie zum Beispiel: Gastgeber stellen Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung wie im Hotel, AirBnB verwaltet treuhändisch das Geld, AirBnB stellt seine Gebühren explizit in Rechnung, AirBnB versichert die Wohnung des Gastgeber (es hat mal jemand die Wohnung eines Gastgebers ordentlich auf den Kopf gestellt), Stornos sind möglich und die Qualität von Gastgebern und Gästen wird durch gegenseitige Bewertungen sichergestellt.

Die dabei entstandene Plattform bietet vieles für Reisende jeglicher Art: man kann für sehr wenig Geld in netten Wohnungen oder Zimmern übernachten, man kann an lustigen Plätzen wie in alten Zügen und Flugzeugen schlafen, man kann selbst kochen usw. usf. Aber es ist mehr bzw. es kann wesentlich mehr sein, es kann Wohnen, Leben in einer fremden Stadt sein und damit völlig anderes als im Hotel, Pension oder Bed&Breakfast zu übernachten. Und das meist um das Geld eines Standardhotelzimmers.
An dieser Stelle eine kleine Einschränkung: für kurze Geschäftsreisen – heute da, morgen dort und übermorgen ich weiss nicht wo taugt es gar nicht bzw. ist es gar nicht möglich, da es meistens eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei bis drei Tagen gibt.

Es gibt natürlich ein paar Risiken: das erste ist das die Beschreibung wesentlich besser ist als die Realität und man ziemlich enttäuscht ist. Da helfen die Bewertungen des Gastgebers – je mehr desto, genauer kann man sich ein Bild davon machen wie es sein wird. Das zweite ist das auch der Gastgeber die Buchung stornieren kann. Linda ist das kurzfristig in London passiert und das kann gewaltig nerven wenn die Hotels dieser Stadt und AirBnB ziemlich gut gebucht sind, passiert aber selten soweit ich das beurteilen kann. Das dritte ist das man selbst stornieren muss und nicht mehr kann – der Gastgeber kann verschiedene Regeln wählen, von super strikt bis super relaxed gibt es jede Kategorie, man sollte die Bedingungen wirklich lesen. Und dann gibt es noch das Risiko das man vom Gastgeber nicht akzeptiert wird, was schon mal passieren kann, wenn man ganz neu ist auf AirBnB und noch keine Bewertungen bekommen hat. Darüber sollte man nicht frustriert sein und einfach das nächste interessante Angebot wählen.

Ich glaube das AirBnB eine wirklich große Zukunft vor sich hat, das Angebot überall auf der Welt wird größer und wenn ich mich nicht täusche sinken die Preise mit zunehmenden Angebot, zumindest bei der Suche nach dem Zimmer in Kopenhagen in dem wir waren hatte ich den Eindruck, das es jetzt ein bisschen billiger ist.

Am wichtigsten ist aber das Reisen eine neue Qualität bekommt, wenn man an so wohnen kann, das man auch gerne verweilen mag. Eine Qualität, die ich sehr schätzen gelernt habe.

Wir sind schon sehr gespannt auf Florenz im Juli – ich habe eine günstige Wohnung gewählt, die auf den Fotos sehr hübsch aussieht, siehe http://www.airbnb.com/rooms/397964. Zum Zeitpunkt der Buchung keine einzige Bewertung, aber dafür mit der Adresse “Piazza del Duomo”, darüber muss ich vielleicht nochmals schreiben. Und dann habe ich schon einiges für New York, Berlin und San Francisco vorgemerkt….

Liebe Grüße,
Hannes

Hannes: Alternative in Singapur – Bunc Hostel

 - by Barbara

Neben dem Moon Hotel hat Hannes noch ein schönes Hostel in Singapur entdeckt: das Bunc Hostel.

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Hallo,

in Singapur sind wir zufällig über das Bunc Hostel gestolpert und weil der Eingangsbereich einfach so schön und einladend ausgesehen hat haben wir gleich zwei Fotos gemacht.

Später habe ich die Website dieses Designer Hostels besucht, wunderschön gestaltet, hübsch anzusehen und doch zu sehr „Designer“ lastig – es braucht Flash. Auf meinem MacBook Air ist kein Flash installiert und ich mag es auch nicht installieren, es braucht bloß viel Leistung und damit viel Strom (wenn es unbedingt erforderlich dann verwende ich Google Chrome, da ist Flash schön integriert). Doch angesichts der Tatsache, das selbst Adobe sein Langzeitliebkind Flash fallen lässt sollte man sich schon fragen, ob man noch in diese Technologie investieren soll. Für die mittlerweile sehr große Zielgruppe iPhone and iPad User braucht es sowieso eine Seite ohne Flash. Die gibt es beim Bunc Hostel auch, einfach und simpel, alle Informationen schön komprimiert auf einer Seite mit Links auf Google Maps zwecks Navigation und Buchungsservice, zu finden unter http://www.bunchostel.com/lite/. Sehr gut!

(Alle Bilder stammen von Hannes)

Später habe ich überlegt ob ich in diesem Hostel übernachten würde. Ein schwierige Frage, die ich mit „Ja – sehr gerne“ beantwortet hätte, wenn man mir die Frage vor 15 bis 20 Jahren gestellt hätte, die ich heute jedoch mit „Nein danke“ beantworte: Dorm muss einfach nicht mehr sein und der Preis fürs Doppelzimmer (das hässlichste auf der Website abgebildete Zimmer) ist überzogen – um das gleiche Geld kann man um die Ecke (ja, das Bunc Hostel liegt auch sehr gut) im Moon Hotel ein zwar sehr kleines, aber feines Zimmer haben.

Liebe Grüße,
Hannes

Hannes berichtet aus Bangkok – ein neues A LOFT

 - by Barbara

Hallo,

hier der Bericht aus Bangkok:

Das Aloft in Bangkok hat Anfang Dezember 2011 eröffnet und ich war dort während der drei Tage an denen ich mir Bangkok als letzte Station meiner kleinen Asienreise angesehen habe.

 

 

 

 

 

 

(Bilder stammen von Hannes)

Das über 30 Stockwerke hohe Hotel liegt in Sukhumvit, dem immer hektischen Geschäftszentrum der 12 Millionen Hauptstadt Thailands. Es ist umgeben von vielen tollen Lokalen wie dem Bed Supperclub direkt gegenüber. Es herrscht immer lebhaftes Treiben, untertags ist die Strasse gesäumt mit Streetfood Ständen, am Abend in zu Streetbars verwandelten Minibussen mit lauter Musik. Zum sehr praktischen, weil den immer währenden Stau in Sukhumvit umgehenden Skytrain, sind es zu Fuss auch nur ein paar Minuten.

Rein optisch sieht das Aloft Bangkok innen genauso aus wie das in Brüssel, von dem ich letztes Jahr berichtet habe: Lobby, Lounge und Bar sind im Aloft Design gestaltet, die Zimmer sind absolut gleich. Lokalisiert sind nur die Tapeten und andere kleine Details. Das einzige Problem der Innenausstattung war der Schreibtischsessel: er liess sich nicht hoch genug stellen, ein nicht einfach zu erklärendes Problem trotz der Tatsache, das alle Mitarbeiter passabel bis sehr gut Englisch sprechen. Am Ende hat man mir irgendeinen Stuhl gebracht, ich frage mich ob die anderen Stühle im Hotel auch nicht passen.

Wir sind schon am Ende der Gemeinsamkeiten, das Aloft Bangkok hat einiges mehr zu bieten:

  • Ein Restaurant mit Frühstück im Erdgeschoss, a la carte oder vom Buffet, internationale und Thai Küche.
  • Einen Swimmingpool im Freien im 9. Stock, dessen Wassertemperaturen herzlich erfrischend waren.
  • Ein Restaurant im 10. Stock, sehr schön gestaltet, mit ambitionierter Fusion Karte, guter Weinauswahl und der nettesten Bedienung, die mir bisher begegnet ist: persönlich, freundlich, zuvorkommend und doch nicht im geringsten aufdringlich, schlichtweg perfekt.
  • Einen Kühlschrank am Zimmer voll mit Getränken und Snacks.

Einiges kommt wohl noch dazu, wenn alles fertiggestellt ist – zum Zeitpunkt meines Besuchs wurde noch eifrig gearbeitet, unter anderem an einem Atrium.

Das Ganze gibt es zum Preis pro Zimmer ab € 52,-. Alle Preise für Getränke, Snacks, Essen und Dienstleistungen sind sehr moderat, gemessen an den Preisen anderer Luxushotels amerikanischer oder europäischer Herkunft und dem ansonsten sehr niedrigen Preisniveau von Bangkok selbst, z.B. € 7,- für das Frühstücksbuffet oder € 2,- fürs Bier am Zimmer.

Resümee: keine Luxusjugendherberge wie das Aloft in Brüssel, sondern vollwertiges Luxushotel zu sehr moderaten Preisen, ich komme gerne wieder!

Lg,

Hannes

Hoteleröffnungen in Wien

 - by Barbara

Während des letzten Monats sind zwei große Hotelprojekte in Wien eröffnet worden.

Zuerst das Motel One am Westbahnhof – ein Neubau mit 438 Zimmer. Info

Und das Parkhotel Schönbrunn in Hietzing, nach zwei Jahren Umbau ist das Haus jetzt wieder in Schuss. Info

Somit hat die Wiener Hotelszene wieder ein paar Betten mehr, mal schauen, wie es der Wiener Auslastung in den kommenden Monaten ergehen wird.

Scandinavian Special – Betrams Hotel Guldsmeden – Kopenhagen / Denmark

 - by Barbara

Das Betrams Hotel Guldsmeden gehört zu einer dänischen Hotelkette mit vier Häuser in Dänemark, einem Hotel in Norwegen, einem Resort in Bali und einem neuen Hotel in Frankreich. Die Besonderheit dieses dänischen Hotels ist der balinesische Stil im Haus und dem eigenen Hotelgarten.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://hotelguldsmeden.com/

Preis: ca. 1200 DKK

Sterne: 3 Sterne

USP: balinesische Stil der Zimmer

Hotelbaujahr: 1938, Renovierung 2006

Zimmer:46 Zimmer

Neue Berichte von Hannes aus Treviso

 - by Barbara

Hallo,

wir waren in Italien am Strand und haben am Ende einen kleinen Abstecher nach Treviso gemacht. Weil viele Kanäle durch diese hübsche kleine Stadt fliessen wird sie auch als Venedig des Festlands bezeichnet. Wir sind im Hotel Continental (http://www.hcontinental.it/) abgestiegen und können es nur empfehlen. Die Einrichtung ist sehr alt und sehr gut, kein Kitsch mit dem viele Hotels dieser Kategorie (4 Sterne) auf stilvoll getrimmt sind. Nervig ist die Lautstärke der Klimaanlage, die sollte man besser aufdrehen sobald man aufs Zimmer kommt, dann die Stadt besichtigen gehen und wieder abschalten wenn man ins Bett geht. Das Hotel ist vom Stadtplatz 10 Minuten zu Fuss entfernt, hat einen privaten Parkplatz und war mit € 80,- fürs Doppelzimmer sehr günstig.

Liebe Grüße,
Hannes

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(Alle Bilder sind von Hannes)

|HC Continental – Treviso - Juli 2011|