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Farben in Hotels

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Hotel Cort – Palma von der schönsten Seite

Die Krönung kam am Ende unserer Mallorca-Reise: das Hotel Cort in Palma. Nach der kaum kinderfreundlichen Finca Sa Garriga waren wir sehr gespannt auf das Boutiquehotel Cort im Zentrum der Inselhauptstadt. Eventuell könnte es mit Kleinkind doch schwierig werden, befürchteten wir. Falsch gedacht, es war perfekt. Unser Sohn wurde herzlich begrüßt und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuten sich über den kleinen Gast. Innerhalb weniger Stunden wurde er namentlich begrüßt und liebevoll umsorgt.

Kuschelparadies

Obwohl es ein himmlisches Boutiquehotel ist, gehören auch Kinder zum Stammpublikum. Höhepunkt unseres Aufenthalts war der Moment, als unser Sohn das große Bett mit sechs Kissen sah – mit einem Sprung segelte er quietschvergnügt ins Kuschelparadies. Alles war entspannt, ein rundum schöner und gelungener Aufenthalt.

Kein Feuer, das nicht brennt

In Erinnerung bleibt uns auch auf jeden Fall der Kamin in unserem Zimmer mit LED-Brennholz. Ein Knips und schon flackert das scheinbar brennende Holz – das zu unserer großen Überraschung täuschend echt aussieht. Zugegeben, etwas dubios zwar, aber doch gemütlich. Insgesamt ist das Interior vom Feinsten: Skandinavischer Minimalismus trifft auf mediterrane Gemütlichkeit. Als Verwöhnprogramm für die Haut gibt’s Molton Brown Beauty-Produkte.

Cort auf der Zunge

Der Gaumen darf sich ebenfalls freuen, denn das Frühstück wird serviert und hier stehen noch Köstlichkeiten wie Eier Benedict auf der Karte. Himmel in Palma. Im Preis inbegriffen ist das gesamte Frühstücksangebot und die Auswahl ist groß und exzellent, so wie auch das Restaurant selbst.

Stiege und Lift

Einziger Kritikpunkt ist die Parksituation, wir konnten nur in einer der umliegenden Parkgaragen parken und mussten das Gepäck samt Kind und Kegel über Stiegen hinauf zum Hotel schleppen. Nicht die komfortabelste Art zu Reisen, belohnt wird man dafür mit bester Altstadtlage. Im Vorfeld sollte man sich allerdings genauer über die Parkmöglichkeiten und Wege zum Hotel mit Liftanbindung informieren. Der Weg zurück zur Garage ging dann schon viel leichter. Hoffentlich kommen wir bald wieder und können noch oft nach den besten Wegen Ausschau halten.

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Der Design-Geheimtipp in Wien: Das Hotel Beethoven

Seit Jahren lebe ich jetzt schon in Wien, doch mein Entdeckerinnenherz verschlägt mich immer wieder in unbekannte Ecken und neue Betten. Denn ganz besonders gerne übernachte ich in Wiener Hotels, diesmal im Hotel Beethoven. So quasi Ferien in der eigenen Stadt.

Das Hotel Beethoven: Hinter historischen Mauern liegt eine sinnliche Zauberwelt.

Barbara Ludwig, das Herz und die Seele des Hotels, renoviert mit viel Liebe zum Detail seit Jahren das Haus in der Papagenogasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Ursprünglich ein Bordell, trachtet sie danach, ebendiese Sinnlichkeit in die neu ausgestatteten Zimmer zu transportieren.

Wir haben in einem der Zimmer im 6. Stock, der obersten Etage, mit Blick über die Dächer der Stadt genächtigt. In den Räumen wird viel mit gewagten Farbkombinationen, mit ausgefallenen Materialien und tollen Tapeten gearbeitet. Diese sind auch von der Haptik sehr aufregend, also nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Hingreifer.

Das Design im 6. Stock stammt von der Firma Quas.

Bilder und Informationen zur Renovierung des 5. Stocks finden Sie hier.

Details im Hotel

neues Hotelkonzept oder Motel One in Bunt?= Hilton Tru

Budget Design Hotel ist zur Zeit beliebtes Hotelkonzept, nach dem Erfolg von Motel One wollen alle mitnaschen, Marriott mit Moxy, Starwood mit Aloft und jetzt Hilton mit Tru. Es wirkt wie ein Motel One nur mit mehr Farbe oder wie ein Aloft.

 

Aber ist diese Art von Hotelkonzept noch neu?

Neu sicher nicht mehr, aber immer noch beliebt bei Gästen. Diese Konzepte vermitteln etwas Frisches und Jugendliches.

(Bilder: Hilton)

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Ein Hotel von Architekten für Architekten | Casa do Conto | Porto

Meine Begeisterung für das Casa do Conto in Porto wollte nicht enden, unbedingt wollte ich dieses Hotel kennenlernen. Und sowie ich einchecke, endete diese Begeisterung. Es ist ein Haus von Architekten für Architekten. Ja, ich bin ein Fan zeitgenössischer Architektur und ja, ich dachte es ist ein hübsches Hotel. Trifft alles zu. Aber Architektur alleine ist nicht alles. Das Gebäude braucht Seele und Herz. Beides vermisste ich in diesem schönen Haus. An den Mitarbeiter/innen lag es nicht, sie waren freundlich und hilfsbereit. Und doch war es kühl, sowohl physisch wie auch psychisch.

Farblos dominiert, Grau in allen Tönen kombiniert mit Schwarz und Weiß lässt keine Wärme verströmen. Lieblos plazierte und übergossene Pflanzen vermitteln kein Gefühl der Sorgfalt. Genau diese Kleinigkeiten machen den Unterschied.
Die Wahl der Möbel hätte James Bond alias Sean Connery entsprochen, doch wirkte die Kombination deplaziert. Wie wenn Daniel Craig in ein Auto von Sean Connery den Gangster verfolgt, eine aussichtlose Sache. Schade, so ein Potenzial muss auch von den Hoteliers genutzt werden.

Hotel Facts:

Hotelwebsite: http://www.casadoconto.com

Preis: ab ca. 125€

Architektur: Pedra Líquida

Location: Rua da Boavista, 713, Porto, Portugal

Grafik: R2

Consultants: AB Projectos, Gatengel, GET, ALFA Engenhari

Bauphasen: 1. Phase 2008-2009, 2. Phase 2009-2011

Photographie: FG+SG – Fernando Guerra, Sergio Guerra

|Aufenthalt März 2014 – Casa do Conto – Porto – Portugal|

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Das pure Verwöhnprogramm | Bloomestate Guest House Swellendam | Südafrika

Südafrika Rundreise |Kühles Frühjahr in Südafrika, tagsüber viel Sonnenschein, gefolgt von sehr kühlen Nächten: Nach einem köstlichen Essen beim Italiener La Sosta ums Eck (Empfehlung der Hoteliers) kommen wir in das sehr schöne  Bloomestate Swellendam zurück. Beim Zurückklappen der Bettdecke, dann die Überraschung: eine Wärmeflasche pro Person. Wir sind überwältigt, eine Wärmeflasche im Bett, so etwas habe ich noch nie im Hotel erlebt, zu Hause werde ich von meinem Mann im Winter so verwöhnt. Service Design auf höchstem Niveau! Spitze!

Somit war die Kühle im Zimmer sofort vergessen und alles was bleibt ist die schöne Erinnerung an das kuschlige Bett. Selbst ein kleiner Stromausfall gegen 3 Uhr früh konnte dem warmen Bett nichts entgegensetzen. Für alle die sich wundern: ein spannendes Buch hat mich die halbe Nacht bis zum Stromausfall wach gehalten. Schade war nur, dass wir in der Früh relativ zeitig los mussten, um noch rechtzeitig zum Wahle Watching in Hermanus zu gelangen, im Nachhinein hätten wir auf die Wale verzichten sollen und lieber die Zeit in der anregenden Bibliothek genutzt. Betritt man das Haupthaus, flackert einem schon die offene Feuerstelle in der Küche entgegen und Gemütlichkeit wird verströmt. Der moderne Frühstücksraum in schwarz weiß gestreift mit punktuellen Rot mobilisiert die Lebensgeister. Den richtigen Kick bekommt man dann aber doch durch die herrliche Speisenauswahl, mit viel Liebe zum Detail sind die Köstlichkeiten drapiert.

Die Zimmer waren wunderbar, großzügig im Grundriss, mit Blick auf den Garten und einem flächigen Badezimmer. Besonders gut gefallen haben mir die punktuellen Design Elemente wie z. B. der Barcelona Chair in den Zimmern. Schick und doch nicht zu viel.

Die guten Geister (Carla und Maarten) hinter diesem schönen Hotel kommen aus Holland, sie geben dem Haus den persönlichen Charme, den wir im Hitgeheim vermisst haben und den wir erst recht in der darauffolgenden Nacht im Majeka House vermissen werden, hätten wir gewusst was uns in Stellenbosch erwartet, wären wir mit Freuden noch eine Nacht länger geblieben. Zumal auch die Gartenanlage ganz traumhaft war und einlud einen Tag oder mehrere Tage zu chillen, unser Zeitplan lies es leider nicht zu und so gings weiter zu den Wahlen. Ich kann nur allen empfehlen länger als eine Nacht zu bleiben, die Hotelanlage ist paradiesisch und Carla & Maarten (Hoteliers) waren tolle Gastgeber.

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.bloomestate.com/
Zimmer: 7
Preis: ab ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

|Aufenthalt September 2013 – Bloomestate Guest House Swellendam – Südafrika|

Afrika, Erlebte Hotels, Hotels, Südafrika

Hitgeheim Country Lodge | Addo | Südafrika

Afrika Rundreise | Badewannen mit Wildnis im Hintergrund, dieses Bild auf der Homepage hat mich verführt und schups war die „Hitgeheim Country Lodge“ gebucht. Das es sich bei diesem Bild um einen optischen Trick gehandelt hat wurde mir natürlich erst vor Ort bewusst. Naja, was soll ich sagen, obwohl ich vielgereist bin,  sind so manche Fotomontagen eben schwer zu durchschauen, und wenn dann noch eine Fotomontage mit (m)einer Wunschvorstellung zusammentrifft, dann schaltet das Gehirn auf “7.Himmel”. Um einen relativ realistischen Eindruck von unserem Aufenthalt zu geben, möchte ich erwähnen, dass es an dieser Stelle der Reise schon etwas von Nationalparks und wilden Tiere gesätigt waren. Wir hatten bei den Victoria Fällen, im Kruger NP und im Hluhluwe schon eine atemberaubende Tierwelt gesehen und 4 Safaris bei prächtigem Wetter gemacht. Da war die verregnete Ankunft im Süden im Hitgeheim schon etwas betrübt und dann noch eine weitereSafari im Addo Elephant Nationalpark schlichtweg zuviel.

Wie auch immer, das Hitgeheim liegt lieblich auf einem Hügel mit einem wunderschönen Ausblick über die Landschaft. Die Gartenanlage des Hotels ist sehr gepflegt und jedes Zimmer ist in einem kleinen Haus untergebracht. Die Einrichtung ist so richtig Safari-Afrikanisch: opulent, schwer und braun. Durch das schlechte Wetter wirkte alles noch schwerer und bulliger. Die Details im Zimmer waren jedoch sehr nett, schöne große Fensterfläche, ein riesiges Badezimmer und eine Outdoor Dusche. Die Mitarbeiter/innen waren sehr freundlich und zuvorkommend, das Essen war, obgleich der etwas betrübten Atmosphäre im Restaurant, köstlich. Achtung, hier muss man zum Frühstück,  da a la Carte , wirklich Zeit mitbringen, es kann schon mal 90 min dauern. Vor dem Diner wurde man noch zu einem Cocktail in das „Wohnzimmer“ gebeten und man konnte bei offenem Kaminfeuer sein Gin-Tonic schlürfen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht wirklich gerechtfertigt, besonders wenn man nördliche Nationalparks besucht hat.

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GROSSO MODO:

Homepage: www.hitgeheim.co.za
Zimmer: 8 Chalets
Preis:  950 ZAR pro Person

|Aufenthalt September 2013 – Hitgeheim Country Lodge – Addo Nationalpark – Südafrika|

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Haus Hirt | Bad Gastein

Was haben das Haus Hirt und das Hotel Miramonte in Bad Gastein gemeinsam? Genau, die Hoteliersfamilie Ikrath. Geschwisterhäuser also, ganz unterschiedlich und doch erkennt man die gleiche Basis, wie ausgetüftelte Farbkombinationen und das Beleuchtungskonzept. Die Ähnlichkeit der Häuser ist da, man spürt den Spirit und doch sind die Sphären ganz anders. Salopp ausgedrückt ist das Hotel Miramonte für ein jüngeres, urbaneres Publikum, vorwiegend für Pärchen und Kreative, die einen schönen Ort für holiwork (holidays & work) suchen.

Bleibt man bei den Geschwistern könnte man von der großen erwachsenen Schwester (dem Haus Hirt) und dem jüngeren Bruder (das Miramonte) sprechen.

Das Haus Hirt ist ein Familienhotel, hier kommen junge Familien mit kleineren und größeren Kindern und den Großeltern oder Paare auf Winterurlaub. Die Gediegenheit ist, glaube ich, der größte Unterschied zwischen den Hotels. Den Luxus im Haus Hirt be“greift“ man beim Essen deutlich, kaum berührt man das Besteck, spürt man das Silber, wahrlich elegant. Es liegt schöner in der Hand, das Gewicht gibt der Qualität ihren Ausdruck. Ein unterschwelliges, aber deutliches Zeichen an die Gäste – sie befinden sich in einem echten Restaurant. Die weiße Tischwäsche ist nur on top noch eine kleine Draufgabe. Halt und stop, an dieser Stelle hätte ich die frischen Blumen am Tisch fast vergessen. Fake ist schon lange passé, aber echte Blumen – welch eine Botschaft, nobel wie das Tafelsilber.

Diese Besonnenheit zieht sich durch das ganze Hotel. Die Bibliothek ist größer, gemütlicher und lebendiger. Die Bücher sind vielfältiger und fordernder für die Lesenden. Da findet man neben Design-Klassikern, Architekturbücher, Romane und Weltkarten auch politische Bücher.

Ebenso die Zimmer, die Einrichtung ist schlichtweg nobler, exquisiter und gediegen, dafür weniger modern – klassisch eben.

Zwei Dinge begeistern mich im Haus Hirt:

1) Die öffentliche Räume wie Bar / Bibliothek strotzen vor Lebendigkeit – das gesellschaftliche Leben spielt sich in diesen Räumen ab. Fremde Menschen sitzen zu sechst in der Bibliothek und lesen, jeder für sich und doch gemeinsam.

2) Kinder – ja, es ist ein Familienhotel. Zwischen dieser Eleganz und  Noblesse des Hauses bewegen sich die Kinder völlig frei und autonom und man bekommt Lust selbst mit dem Nachwuchs hier Urlaub zu machen. Es ist ein Hotel für Erwachsene mit Geschmack und dann ist da noch ganz viel Platz für Kinder.

Der Vollständigkeit möchte ich das Spa auch noch erwähnen, die Mischung zwischen Kinderhotel und Verwöhnpackungen für die Eltern funktioniert in diesen Räumlichkeiten gut. Der Hotelpool wird von den Kindern als Highlight nach dem Skifahren okkupiert, die Erwachsenen ziehen sich in die Sauna / Dampfbad zurück. Ein offener Ruheräume mit Blick auf die Berge verbindet diese zwei Welten. Wer es jedoch ruhiger haben möchte kann in einem abgetrennten Bereich entspannen und ausdampfen.

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.haus-hirt.com/
Zimmer: 29 Zimmer
Kategorie: 4-Sterne
Preis: ab ca. 92€ pro Person im DZ mit HP
|Aufenthalt Februar 2014 – Haus Hirt – Bad Gastein –Österreich|

 

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Das gekonnte Zusammenspiel von Farben – Wundervolle Wintertage im Miramonte in Bad Gastein

Eigentlich sind wir keine Winterurlauber, doch dieses Jahr hat uns eine Einladung nach Bad Gastein ins Hotel Miramonte geführt und wir sind schlichtweg begeistert. Die Sonne, die gute Bergluft, der sehr spezielle Charme des Ortes, die Atmosphäre und dann noch dieses schöne Hotel: das Miramonte.

Bei der Ankunft durchleuchtete die Sonne das ganze Haus, die Rezeptionsdame hat uns ein Mittagssüppchen angeboten und man wollte sich einfach nur noch in die Barhocker fallen lassen, genießen und hoffen, dass diese Tage in den Bergen immer währen. Die schöne Hintergrundmusik ließ den stressigen Alltag zuvor vergessen und ganz schnell war man in Bad Gastein angekommen. Der morbide Charme des Ortes bedrückt auf der einen Seite, weil man sich ständig fragt: “Wie konnte diese Rose nur verblühen?“ Andererseits regt dieser urbane Kosmos mitten in den Alpen die Fantasie an und plötzlich verliert man sich in Tagträumen und Luftschlössern, was in diesem Ort alles möglich wäre… Ich könnte jetzt noch lange über das verschenkte Potenzial der alten Grand Hotels trauern oder mich echauffieren über die vertriebenen Geschäfte, die lokale Politik… Aber viel lieber und mit viel mehr Freude berichte ich über das Miramonte. Frischen Wind in den „alten“ Kasten geblasen hat Evelyn Ikrath (Hotelière) mit ihrem Mann Ike Ikrath, seines Zeichens Architekt. Bei der Renovierung im Jahr 2008 wurden Reminiszenzen aus den 50er und 60er Jahren wunderbar in Szene gesetzt, teilweise extra betont, teilweise mit viel Farbe in ein neues Licht gerückt. So wirkt z.B. der originale Fliesenboden am Weg ins Spa mit den grünen Wänden einfach ungewöhnlich frisch. Empfehlen kann ich auch eine Spabehandlung – sowohl die Aveda-Gesichtsbehandlung als auch die Fußreflexzonenmassage sind sehr entspannend.

Die Mitarbeiter/innen sind motivierte und fleißige Bienen, ständig darum bemüht, dem Gast einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Der Ausblick unseres Panoramazimmers war so beeindruckend, dass wir einen ganzen Vormittag lang den Blick von den Bergen nicht abwenden wollten und im Zimmer verweilten. Kleines Manko sind die sehr kleinen Nachttische, auf denen man kaum ein Glas Wasser und ein Buch unterbringt.

Die eingesetzten Textilien – Vorhänge und Polstermöbelüberzüge – sind dagegen von schöner Qualität und geben dem Raum Gemütlichkeit. Immer wieder wird man auf das gekonnte Zusammenspiel von Farben aufmerksam: In unserem Zimmer z.B. war es ein pinker Polster auf dem grauen Sofa. Überhaupt könnte ich ständig über den Farbeinsatz in diesem Hotel schwärmen. Wer dieses Zusammenspiel ausgewählt hat, muss ein wahrer „Farbversteher“ sein: Nie sind die Farben fahl oder schal, ab und zu gedämpft, dann wieder poppig und peppig – doch immer darauf bedacht, den Raum gut zu strukturieren und in Szene zu setzen. Mutig ist auch der Griff zu dunklen Tönen, bei dem Zusammenspiel mit Licht hebt sich die Dunkelheit jedoch gekonnt mit der Helligkeit auf und es entstehen wahre Wohlfühlräume.

Das Restaurant mit den Schaffelldecken ist ebenfalls ein kuscheliger Hingucker und besonders im Winter ein Magnet für Gäste. Niemand möchte auf der „normalen“ Bank sitzen, obwohl der Sitzkomfort dort wahrscheinlich noch länger bestünde. Außergewöhnlich sind auch die angebotenen Packages: So gibt es z.B. ein sorgfältig geschnürtes Prenatal- Package für werdende Eltern mit ausgewählter Literatur und Produkten der lokalen Apotheke – Babymoon vom Feinsten!

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelmiramonte.com/
Zimmer: 36 Zimmer
Eröffnung: 2008
Preis: ab ca. 144€ im DZ mit Halbpension

 

|Aufenthalt Februar 2014 – Hotel Miramonte – Bad Gastein –Österreich|

Afrika, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Die schöne alte Dame – das Forester Arms Hotel | Swaziland

Südafrika Rundreise | Theorie bestätigt: Mühsame Hotelzufahrtswege enden meist in außergewöhnlichen Hotels: Forster Arms Hotel . Auch diesmal wurden wir für einen langen, waldigen Zufahrtsweg mit einem noblen Hideaway für romantische Stunden zu zweit mitten im unendlichen Wald von Swaziland belohnt.

Wie eine Glocke kommt das Haus in einem schönen Guss daher. Die Assoziation zu einem britischen/schottischen Landhaus liegt nahe und unwillkürlich möchte man im Kaminzimmer ein altes Buch lesen, ein Gläschen Whiskey trinken, das offene Feuer und die Atmosphäre aufsaugen. Ein wirkliches Unikat ist dieses Haus, wie eine Grand Dame mit Eleganz und Gelassenheit taucht man in diese leicht verstaubte Wirklichkeit ein. (Kurze Anmerkung: das Haus strotzt vor Sauberkeit).

Dringt man weiter ins Hotelinnere vor, entdeckt man weitere Kamine, die für Gemütlichkeit sorgen, sei es im Lesezimmer oder im Restaurant bzw. in den Gästezimmern. Zu unserer Freude entfachte ein Mitarbeiter auch gleich ein Feuer im Zimmer und die wohlige Wärme hat uns, nach der doch strapaziösen Autofahrt, sofort eingesogen.

Das geräumige Zimmer ist zwar nicht so aufwendig möbliert wie die öffentlichen Räume, dennoch bietet es einen schönen Blick auf den Garten und den Wald. Negativ aufgefallen sind die Textilien im Raum: die Handtücher waren abgenudelt (veraltet) und der Teppich war aufgebraucht. Im Gegenzug gab es schöne lokale Pflegeprodukte.

Auffallend war das ungewöhnliche Gourmet-Abendessen samt feinen Stoffservietten: Erstens hat es durch die Qualität bestochen. Zweitens konnte man jeden Gang mit etwas kleiner bestellen, dafür hat man beide Variationen kosten dürften. Und es sei erwähnt, dass sogar die halben Portionen sehr groß und delikat waren. Hätten wir so ein gutes Essen im ärmsten Land der Welt erwartet? – nein, definitiv nicht.

Das durchgängig weibliche Service war ungemein nett und auch die lokale Uniform sah einfach bezaubernd aus. Selbst wenn ich in Österreich nicht der Dirndl-Fan bei Servicemitarbeiterinnen bin und mir die künstliche Form von lokalem Kolorit nicht zusagt, sah die „Uniform“ sehr schön aus und passte hervorragend ins Ambiente.

Der Servicegedanke von Forester Arms hat uns dann noch doppelt überrascht, in der Früh bekamen wir Tee bzw. Kaffee ans Bett serviert – welch ein schönes Erwachen – wahrer Luxus. Unserem Mietauto wurde dann auch noch eine Pflegebehandlung zu teil, dies war allerdings angesichts des weiteren Weges für uns etwas übertrieben – und für die lokale Bevölkerung ein Arbeitsplatz. So gesehen ein Pluspunkt.

Abschließend lässt sich sagen, dass für ca. 70€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück und Abendessen das Preis-Leistungsverhältnis einfach unglaublich war. Ich würde jedem empfehlen, der vom Krüger Nationalpark auf den Weg nach Osten ist und hier für eine Nacht haltmacht, eine zweite Nacht zu bleiben und in diesem ungewöhnlichen Hotel zu entspannen. So eine perfekt gestylte alte Dame findet man nicht so schnell wieder! Schade eigentlich.
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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.forestersarms.co.za/de/
Zimmer: 30 Zimmer
Preis: ca. 70€ im DZ inkl. Halbpension
Internet: Ja, Internet funktioniert – WLAN gibt es und es ist GRATIS!

|Aufenthalt September 2013 – Forester Arms Hotel – Swaziland|

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lage, Lieblingshotels

Mittelalter & Moderne – Le César in Provins | France

Ich und das Mittelalter, wir genießen nicht die beste Beziehung. Eigentlich haben wir überhaupt keine und ich mache gerne einen großen Boden darum. Im Hotel Le César hat es mich jedoch eingeholt und ich bin völlig begeistert. So eine tolle Kombination von Mittelalter und Moderne habe ich noch nie gesehen.

Schälen wir uns hinein:

Äußerlich ist das alte Haus wunderschön – Frische kommt durch das strahlende Weiß. Die typischen französischen Nachbarhäuser heben sich elegant ab und durch diese Kombinationen strahlen beide Seiten nach Heller.

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Im Innenraum ist alles hell und ganz modern:  ein dezenter Grundton mit leichten Farbakzenten, tolle Materialien – Holzböden mit Fliesen kombiniert –  der geflieste Fußboden zeigt mittelalterliche Ritter- und Tierdarstellungen und ist von lokalen Handwerkern gefertigt, große Spiegel (manchmal auch etwas zu viel Spiegel) und das Highlight: Im Seitenteil kommt plötzlich eine Wand mit großen gedruckten Mittelalterbildern hervor und man staunt über diese feine Handwerkskunst. Umrandet wird dieses Ensemble von sattem grünem lebendigem Moos – was für eine Kombination.

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Auf geht’s ins Zimmer. Durch die alte Bausubstanz sind die Zimmer natürlich sehr unterschiedlich, teils sehr klein, teils groß.

Am besten gefallen hat mir die runde Beleuchtung, denn obwohl das Zimmer winzig war, hat die Beleuchtung das Zimmer optisch vergrößert. Zur optischen Vergrößerung hat man noch eingesetzt: die Farbe weiß, Spiegel und eine Glastür mit Musterung zum Badezimmer. Trotz der vielen Bemühungen konnten wir unseren Koffer nur mit Müh und Not reinquetschen und so blieb es im Endeffekt doch ein kleines Zimmer, entzückend keine Frage, aber klein. Das Wohl- und Wohngefühl hat sich jedoch sofort eingestellt.

Das Service im Le César war wirklich freundlich und selbst der Nachtportier, den wir gegen 3 Uhr herausgeklingelten, war erfreut uns wohlbehalten zu sehen (kleine Randnotiz: die Mitarbeiter/innen wussten, dass wir anlässlich einer Hochzeit in Provins sind und spät kommen werden). Wie so häufig kommt, dieses erstaunlich tolle Konzept nicht von der Hotellerie, sondern von einem Ärztepärchen, die sich einen Traum erfüllten. Ein toller Traum. Respekt.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://lecesarhotel.com
Zimmer: 27
Preis: ab ca. 140€ im DZ
Eröffnung: 2010
Architektur: Laurent Maugoust

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Le César – Provins – La France|

 

 

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Osteuropa

Icon Hotel & Lounge Prag

Moods oder ICON, dass war die Frage vor unserem Prag-Trip. Wie berichtet ist es das Moods geworden, allerdings bin ich der Neugier erlegen und habe das ICON Hotel & Lounge auch besichtigt.

Bereit zu Hause vor dem Computer war die Ähnlichkeit der Häuser für mich befremdlich, da ich keinerlei Verbindung finden konnte. Die Lösung wurde mir dann bei der Hotelführung verraten: ein ehemaliger Mitarbeiter des ICON hat das MOODs initialisiert. Daher rühren auch die gleichen, wie kopierten Angebote und Ausstattungsdetails wie Reservierungssysteme, Hästens-Betten etc.

Das USP des ICON Hotels ist das Gebäude, eigentlich ein altes Haus der griechisch-orthodoxen Kirche. In einem kleinen Raum befindet sich sogar noch eine außergewöhnliche Minikapelle – auf den Bildern zu sehen – welche aber leider als Abstellkammer verkommt.

Nett im ICON HOTEL ist der Wohnzimmerbereich, das Restaurant und das Spa. Die Zimmer sind in einem anderen Farbspektrum als das Moods, allerdings nicht unähnlich von der Grundidee: schwarzes Badezimmer und sehr glatte Oberflächen. Befremdlich ist für mich der markante Polstersessel in Holzoptik, der sich als unangenehmes Kunststoffteil (mir fehlen die Worte) entpuppt. In meiner Vorstellung bleibt man beim Hinsetzen drauf picken ;)

Die Mitarbeiter waren entzückend und haben mir das ganze Hotel gezeigt und sehr viel erklärt. Die Hotelleidenschaft dürfte uns verbunden haben, sie haben mich gleich ins nächste Hotel weitergeschickt, das Fusion. Und dahin ging es auch gleich…

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.iconhotel.eu/
Zimmer: 31 Zimmer
Preise: ab ca. 110€ im Dz inkl. Frühstück
Kategorie: 4-Sterne
Eröffnung: 2007
Architektur: Studio Mitte

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Osteuropa

Moods Hotel Prag

Günstig und gut – aber auch ein wenig unfreundlich – lässt sich unser Aufenthalt im Moods Prag zusammenfassen.

Das Haus liegt schön in der Prager Altstadt, das Zentrum ist fußläufig gut erreichbar. Leider ist die Parkplatzsituation angespannt und in diesem Punkt sind die Mitarbeiter/innen auch keine große Hilfe. Auf Empfehlung ihrerseits nahmen wir Abstand von der Idee, das Auto auf öffentlichen Plätzen zu parken. Für den Ankunftstag nicht mehr verfügbare Optionen wären gewesen: entweder in ihrer Parkgarage oder direkt vor dem Hotel mit einem Hotelticket.

Beide Möglichkeiten standen nicht zur Wahl. Die Alternative war hervorragend, für 20€ / Nacht durften wir die Tiefgarage des Nachbarhotels mit vier Stellplätzen verwenden.Grundsätzlich war nur eine Nacht ausgemacht, aber nachdem die Mitarbeiter/innen nächsten Tag nichts organisiert haben (ob sie es nicht konnten oder wollten sei dahingestellt), hielten wir dem Nachbarhotel die Stange – wieso sollte auch nur ein Hotel an uns verdienen?

Der Eingangsbereich war ganz entzückend gestaltet, besonders die Wand hinter der Rezeption mit den vielen kleinen abgeschnittenen Röhrchen (sieht aus wie Klopapierrollen, aber positiv gemeint) und die bunte Füllung, aus dieser sich EASTER LOVE ergab, war eine schöne Idee.

Mit den Zimmern verhält es sich ähnlich wie mit dem Parkplatz. Man braucht Zeit um ans Ziel zu kommen. Ohne Anweisung seitens des Hotelpersonals sind wir gleich in den falschen Aufzug gestiegen und haben unser Zimmer vergebens gesucht. Alles normalerweise kein Problem, aber wir hatten Konzerttickets und nur 90 Minuten Zeit. 30 Minuten hat schon die Parkplatzproblematik verschlungen. Also zurück zur Rezeption, der richtige Lift war am Ende des Flurs, bei der Treppe mit der schönen Beleuchtung.

Das Zimmer war, wie auf den Bildern, groß, solide und schön, detto das Badezimmer. Man konnte auch an den Zimmern erkennen, dass man sich im Osten Europas befand – der Schick entsprach. Interessant ist die Liebe der Prager Hotelierss (zumindest in 2 Hotels gesehen) zu schwedischen Hästens-Betten. Betten und Schweden gehört zusammen wie Nutella und Brot.

Die Idee mit den unterschiedlichen Lichttypen im Betthaupt ist nett, allerdings verschlingt die Bedienung zuviel Aufwand um sich näher damit zu befassen.

Die Raumtemperatur überstieg all unsere Vorstellungen, gefühlt hatte es zwischen 26-30°C – also lüften (Außentemperatur ca. -5°C). Ich mag warme Zimmer, aber das war selbst mir zu heiß. Husch, wusch umgezogen erreichten wir das Konzert von Gregory Porter noch rechtzeitig – toll war’s.

Wie zu Beginn schon beschrieben, waren leider die Mitarbeiter/innen ein wenig unfreundlich. Natürlich kennen wir das österreichische Vorurteil, dass unsere nördlichen Nachbarn nicht sehr freundlich sind. Beim Betreten der Lobby nach dem Konzert begrüßten wir die Mitarbeiter/innen und im Gegenzug wurden wir zwar wahrgenommen, aber nicht begrüßt.  Sehr Komisch! Gleiche Situation beim Frühstück, „Good morning“ verhallte es im Frühstücksraum mit zwei Mitarbeiter/innen.

Zurück in Wien habe ich bei meiner tschechischen Kollegin genauer nachgefragt. Das Rätsels Lösung ist: „Guten Morgen“ sagt man zu Familienmitgliedern/Freunden/guten Bekannten; es ist etwas Intimes. Also alles klar, den österreichischen Begrüßungswahn mit Mahlzeit an jeder Ecke von 11 bis 15 Uhr wird eingespart, aber trotzdem fühlt es befremdlich an nicht gegrüßt zu werden. Mit Kontext ist die Situation allerdings viel leichter zu verdauen.

Übrigens die Frühstückzeiten sind genial, von ca. 7:00 bis 11:30 Uhr, sehr angenehm. Lustiges Detail am Rande, die künstlichen Dekorationsgestecke beim Frühstück passen fast ganzjährig, es gibt Elemente von Weihnachten und Ostern.

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelmoods.com
Zimmer: 51 Zimmer
Preis: ab ca. 75€ im DZ inkl. Frühstück
Eröffnung: Mai 2010
Kategorie: 4-Sterne
Architektur: Zak und Vrtiska

 

http://www.hotelmoods.com

| Aufenthalt März 2013 – Moods Hotel – Prag – Tschechische Republik |

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

Tendacayou Ecolodge | Guadeloupe

Ein Frosch (1 Bild unten) sitzt zur Begrüßung vor der Tür und schon ist uns klar, die Bezeichnung Ecolodge wird hier nicht als Marketinggag einsetzt, sondern gelebt. Kommt man in das Innere des Hauses, ist man verzaubert, man wähnt sich in China – alles ist bunt, glitzert und auf schöne Art zugemüllt – darunter steht ein großer flackender Bildschirm. Die Damen der Rezeption führen uns weiter in unser rosa Zimmer. Rosa die Farbe der Wahl – ich könnte Stunden über dieses ROSA berichten, aber auf den Bildern sieht man alles. Das Zimmer war rosa, teilweise auch gelb, blau, rot, aber vor allem ROSA. Mein Bruder hätte seine Freude gehabt, er hasst die Farbe wie die Pest. Wie auch immer, mit den Stunden wird es netter und dann plötzlich den Rosa-Schock überwunden sieht man den Ausblick – Antigua liegt vor einem – ein ganz seltener Anblick – Antigua sieht man fast nie. Plötzlich kommen von links und rechts Kollibries und da eine Eidechse und schubs noch eine. Es wird die ganze Zeit so weiter gehen, Frösche kommen und gehen, Eidechsen kommen und gehen, Gelsen kommen und bleiben.

Das Tendacayou ist auf der Insel bekannt wie ein bunter Hund, die Besitzer (er Tischler, sie Köchin) haben alles selbst geschaffen. Dutzende Details verwunden und bringen einem zum Schmunzeln und oft auch zum Lachen.

Das Spa ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen, es ist riesig und erinnert mehr an Thailand als an die Karibik. Es gibt Dutzende kleine und größere Wasserbecken mit kaltem, warmem, heißem Wasser, mit Fischen drinnen, die einem die Haut abknabbern – mmmhhh, mit Pflanzen usw. Dann gibt es Zimmer zum Liegen und Rückzugsorte, dazwischen befindet sich auch noch eine finnische Sauna – sehr extravagant in der Karibik – mit der Wärme hätten sie normalerweise kein Problem. Das Ganze ist nicht günstig – eine Stunde Spa kostet über 35€ pro Person pro Stunde. Doch es ist Genuss pur und Verliebte buchen es gerne. Übrigens bevor man rein darf, muss man ein Schlauchkleid anziehen, der Stoff sieht aus und fühlt sich so an wie ein Küchenhangerl – amüsant. Also als Hangerl verkleidet, startet man in die Entspannung (Bilder des Spas folgen im nächsten Blogeintrag).

In Schuss gehalten wird die Ecolodge von 17 Mitarbeitern, 5 Gärtner und 5 Spa Mitarbeitern. Jetzt darf man nicht den Fehler machen und sich denken, ah dort kann man sich das leisten. Nein, die Kosten für Mitarbeiter liegen im Schnitt 30% höher als in Österreich und das Mindesteinkommen liegt bei ca. 1200€ netto. Das Konzept ist grandios und es geht voll auf, die Mehrheit der Gäste liebt es – einem anderen Teil ist es zu natürlich – selbstverständlich sind in den Pool wachsende Blumen nicht jedermanns Sache, auch das vollgeräumte Restaurant wirkt hygienisch bedenklich, allerdings muss man zuerst mal einen Tisch bekommen – es ist fast immer ausgebucht. Bei unserem Besuch war die Eigentümerfamilie gerade in Thailand  und das Restaurant blieb geschlossen. Die Küche ist inselbekannt und selbst Kochbücher schüren die Mythen über das hervorragende „La Poisson Rouge“ der Eigentümerin.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.tendacayou.com
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück am Zimmer

Europa, Hotels, Osteuropa

Icon Hotel Prag

Vor ein paar Wochen stand ich vor der Hotelentscheidung für Prag – nicht so einfach – kein Hotel hat mich wirklich wirklich begeistert. Aber das ICON stand in der engeren Auswahl. Hier ein paar Bilder:

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 (Fotos: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: www.iconhotel.eu
Zimmer: 31 Zimmer
Preis: ab 89€ im DZ
Eröffnung: 2007
Architektur: Studio Mitte

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Farbe + Hotel = Hotel Pantone | Brüssel

Was für eine Mischung: Brüssel* + Farben + Hotels – alle drei Dinge liebe ich wahnsinnig. Und wie man sieht, ist ihnen ein nettes Budget-Hotel-Produkt gelungen: das Hotel Pantone.

Schade finde ich nur den Kunstrasen auf der Dachterrasse, der schmerzt richtig in meinen Augen.

* Zu Brüssel möchte ich noch anmerken, es ist keine Stadt in die man sich auf den 1. Blick verlieben könnte – aber Brüssel bietet so viel (nebst Schokolade, gutem Essen, Festivals, Shopping) gibt es auch viele schöne Plätze und tolle Hotels zu entdecken. Bei meinem 1. Besuch in Brüssel dachte ich mir: “Das soll die europäische Hauptstadt sein, dass können sie nicht ernst meinen”, aber nach 6 Monaten in Brüssel bin ich der Stadt total verfallen und kann es kaum erwarten wieder auf der Avenue Louise zu flanieren, ins Mamy Louise essen zu gehen, am Couleur Cafe oder Jazzfestival zu tanzen, am Petit oder Grand Sablon zu sitzen,  das afrikanische Museum zu besuchen, Pierre Marcolini zu besichtigen (zum Einkauf einfach zu teuer)  und meine Lieblingsshops unsicher zu machen.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.pantonehotel.com
Zimmer: 61
Kategorie: 3-Sterne
Preis: ab 79€ im DZ
Neueröffnung: 2010

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Lieblingshotels, Nordamerika

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel – Hotel Plein Soleil – Martinique

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel. Unsere Erfahrungen zeigen besondere Unterkünfte lieben die Einöde und schlechte Straßen. Nicht verzagen, am Ende wird man belohnt, denn dann winkt das Traumhotel: das Plein Soleil. Mit täglicher Übung sitzt das Auto am Ende des Urlaubs nur noch 2-mal pro Fahrt auf.

Mit leichtem Gepäck, sprich ohne Koffer checken wir in ein wunderschönes Zimmer ein und können unser Glück kaum fassen, so ein tolles Hotel auf einer französischen Insel. Die französischen Überseedepartements zeichnen sich nicht gerade durch eine hervorragende Hotellandschaft aus, es ist eher extrem teuer und unaufregend (siehe La Reunion). Im Gegensatz dazu steht das Plein Soleil mit seinen kreolischen Zimmern bietet dieses kleine Hotel die Basis für unvergessliche Urlaubstage. Die Aussicht auf die Umgebung ist atemberaubend. Steil geht es von den kleinen Häuschen runter, dafür sieht man die karibische See. Wir entschieden uns für die kleinste Kategorie, ein wunderschönes Paradies, wenn gleich die größeren Zimmer über einen eigenen Pool verfügt hätten. Das Haupthaus ist ein Schmuckkästchen. Die Kunstwerke stammen von der Besitzerin. Ihre Liebe zur Kunst berührt, so auch das Abendessen – ein wahrer Gourmettempel (Bilder vom Abendessen folgen im nächsten Blogeintrag).  Lediglich sind die Korbsessel so unbequem, dass man nicht bis in die Morgenstunden in einer anwürdigen Starre ob dieser Schönheit verbleiben kann:  die Romantik, die Aussicht, das fabelhafte Essen und den Genuss des Urlaubs. Schade!

Ein zweiter Wehmutstropfen ist der Preis des Frühstücks mit 18€ pro Person erinnert es eher an einen Hauptgang und nicht an ein kleines Essen in den frühen Morgenstunden, dafür ist es allerdings a la carte und kein Buffet.

Gestalterisch gibt es zwei interessante Details:

1)     Unser Zimmer ist mit einer ca. 1 m hohen Bambuskonstruktion vom Eingangsbereich abgetrennt – unglaublich praktisch, nachdem wir unsere Koffer wieder hatten – konnten wir die Kleidung einfach hängen lassen.

2)     Der Pool war in einem Grau (sagen wir mal Architekten-Grau) – sehr ungewöhnlich – kein blauer Pool – sehr mutig und sehr schön. Die Holzumrandung verleiht dem Ganzen etwas Edles.

 

PRICKELND:

_ Üppige Blumengestaltung
_ Abtrennung im Zimmer
_ Pflegeprodukte im Badezimmer – schöne Düfte – schönes Badezimmer, wirkt sehr gepflegt
_ Aussicht auf die Bucht
_ Tolle Beleuchtung im Zimmer, man kann viele unterschiedliche Stimmungen erzeugen
_ Die Hotelbar ist sehr gemütlich eingerichtet
_ Das außergewöhnliche Restaurant

SCHAL:

_ Gratis WIFI nur im Haupthaus
_ Unbequeme Sessel im Restaurant und auf der Terrasse

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelpleinsoleil.fr
Zimmer: 16 teils mit privatem Pool
Eröffnung: 1998, Renovierung 2009
Preis: ab 125€ im Doppelzimmer ohne Frühstück

| Aufenthalt Herbst 2012 – Hotel Plein Soleil – St. Pierre – Martinique – Frankreich|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Irgendwo im Nirgendwo – La Bandita

Mein Mann liebt karge Landschaften und wollte auf unserer Rundreise von Triest nach Florenz eine Nacht mitten in der Toskana verbringen. Für mich war es besonders wichtig, in einem zeitgenössischen Ambiente zu nächtigen und nach laaaaannnngggeeeemmmm Suchen haben wir La Bandita gefunden.

John Voigtmann, ein amerikanischer Musikmanager, unter anderem von Christina Aguilera, stieg aus seinem Beruf aus und kaufte sich ein Haus in der Toskana um ein kleines, feines B&B zu betreiben. Soweit die Voraussetzungen. Natürlich war Italien eine Herausforderung, aber er hat sie gemeistert und mit welchem Bravour ist nachahmenswert: LA BANDITA

Das Hotel ist definitiv eine Reise Wert! Ein altes toskanisches Haus mit moderner, schöner Einrichtung – ein Prachtstück, durch und durch. Die Zimmer sind ein Traum, besonders die Badewanne und die unglaublich große Dusche. Über die eigene Terrasse, dem kleinen Pool mitten in der toskanischen Landschaft ohne Nachbarn und die abgelegene Sitzbänke ließe sich noch Stunden schwärmen.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Haus und leben ihren Traum. Unter dem Jahr einige Monate im La Bandita und im Winter ab durch die Welt. Der schottische Koch hat viele Stationen erlebt und fungiert nun als Privatkoch im La Bandita. Übrigen,s das Essen war ein Highlight, die Banditas würden auch viele Restaurants in der Umgebung empfehlen, aber eigentlich ist es aufregender mit den anderen Gästen um einen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir machten die Bekanntschaft mit Brasilianern, die zwischen Rio und Sao Paolo pendeln.

Lleicht zu finden ist das Kleinod allerdings nicht, mit Navi keine Chance – John hat das auch auf der Homepage geschrieben – also die Wegbeschreibung muss gedruckt mitgenommen werden, dann ist es ganz leicht zu finden.

Einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Wirklich schade! Übrigens, das Hotel eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung und die Menschen im Hotel kennen sich aus.

PRICKELND:
_ Ein Haus in der Toskana mit zeitgenössischer Innenarchitektur
_ Die Mitarbeiter/innen
_ Die eigene Terrasse beim Zimmer
_ Die große Dusche und in den boden eingelassene Badewanne
_ Das romantische Hotel
_ Die tolle Bibliothek
_ Die beschauliche Plattensammlung
_ Das gemütliche Wohnzimmer
_ Man kann sich alles aus der Küche holen, wozu man Lust hat
_ Kostenloses W-LAN

SCHAL:
_ Der Wegweisen am Straßenrand könnte größer sein
_ Die Homepage könnte ansprechender gestaltet sein
_ Der Weg zum La Bandita ist ziemlich holprig und nicht jedes Auto wird es ohne Kratzer überleben
GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert

 

|La Bandita – Piensa – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Details im Hotel, Europa, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Zu Besuch bei Barbara Ludwig im Hotel Beethoven

Letzte Woche war es mir eine ganz besondere Freude, Barbara Ludwig in ihrem Hotel Beethoven in Wien zu besuchen und mit ihr zu fachsimpeln. Im Gespräch spürt man schnell: Sie ist eine Hotelière und das ist ihre Berufung. Genauso wie ihre Gäste, umsorgt sie auch ihre Mitarbeiter/innen, die sie zu Weihnachten höchstpersönlich bekocht.

Familie Ludwig erstand das  Hotel Beethoven im Jahr 2009 und Schritt für Schritt wird es in ein Boutiquehotel verwandelt. Kreative Unterstützung bei der Entwicklung des besonderen Flairs hat sie von David Carter aus London bekommen, der mit seiner eigenen Handschrift den 5. Stock in ein Detail-Eldorado mit sechs unterschiedlichen Zimmern verwandelte.

Der renovierte 5. Stock lässt erahnen, wohin der weitere Weg des Hotels noch führen wird. Der Flachbildfernseher etwa ist hinter einem Bild oder in einer Truhe versteckt, am stillen Örtchen tummeln sich kleine Äffchen, über dem Bett zwitschern Vöglein, die Lampen stehen auf Entenhaxerln und unter der Dusche fühlt sich der Gast wie die Goldmarie aus Grimms Märchen. Vieles gibt es zu entdecken, tausende kleine Details sind gut durchdacht und wohlüberlegt und einer Erkundungsreise steht nichts mehr im Wege. Neugierig geworden? Dann schauen Sie selbst:

Wo sind die Entenhaxerl?

Man achte hier auf die schönen schwarzen Schalter.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotel-beethoven.at/

Zimmer: 42 (Anzahl wird steigen)

Interior Design:  David Carter, London

Renovierung des 5. Stocks: 2011

 

Details im Hotel, Hotels, Nordamerika, USA

Farbe im Leben – The Saguaro in Palm Springs

Erkennen Sie das Holiday Inn? Das bunte Saguaro  schaut aus wie neu, ist es aber nicht. Die Basis ist ein 1977 eröffnetes Holiday Inn Hotel. Gratulation zur Verwandlung.

(Fotos: Hotel)

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.thesaguaro.com
Eröffnung: 1977 als Holiday Inn – Neueröffnung 2011
Zimmer: 245
Preise: ca. 200 USD
Positionierung: Gay and Lesbian friendly
Design:  Stamberg Aferiat Architecture

Hotels, Skandinavien

In der Glasfabrik – Kosta Boda / Schweden

Kosta Boda – das Epizentrum der Glaskunst. Vielleicht kennt man den Namen nicht, aber die Kunst hat man schon tausend Mal gesehen, dafür wird von den Führungskräften gesorgt – Product Placement hießt das Zauberwort. Ob in der Serie “Friends” oder auf Flughäfen, Kosta Boda ist immer gegenwärtig. Man könnte fast sagen der schwedische Abklatsch von Swarovski.

Die Entwicklung von 2003 auf 2011 in Kosta beeindruckt. Aus einer eher verschlafenen kleinen Glashütte entstand ein Imperium mit Einkaufspark und eigenem Hotel (Kosta Boda ART Hotel ). Meine Kamera wurde leider gestohlen, deswegen kann ich mit keinen Impressionen des Hotels aufwarten. Das Art Hotel enttäuscht mehr als es beeindruckt. Zusammengefasst: hohe Preise, schnelle Bauzeit, wenig Kreativität, plumper und mächtiger Glaseinsatz und zu wenige Details. Es wirkt wie Durchschnittshotel mit Tonnen von Glas aufgebessert.

Die Kunst der Glasbläser/innen ist der Höhepunkt und sollte keinesfalls ausgelassen werden.

 

 

Erlebte Hotels, Europa, Germany & Switzerland, Hotels, Lieblingshotels

25 Hours Hamburg No1

25 Hours eine ambitionierte Hamburger Hotelgruppe und hat 2003 das erste 25 Hours direkt in Hamburg, gegenüber dem Gastwerk Hotel Hamburg eröffnet. Ich kann mich an diese Entwicklung noch gut erinnern, da es eines der ersten Budget Design Hotels überhaupt war. Damals noch mit dem Konzept 25 jährigen mit günstigen Preisen zu locken. In der Zwischenzeit hat sich das Konzept so sehr etabliert, dass die billigen Preise passé sind, so manches 5-Sterne Hotel könnte es ganz schnell neidisch werden.

Und nach Jahren des Liebäugelns mit den 25 Hours hat sich endlich die Möglichkeit ergeben, in einem zu nächtigen noch dazu im ERSTEN 25 Hours Hotel. Unser Ziel war Schweden, genauer gesagt Kalmar (ich hatte mein Erasmussemster dort verbracht und wollte die alte Umgebung wiedermal besuchen). Hamburg war somit ein guter Stopp auf den 1500 km Weg Richtung Norden.

Das 25 Hours Hotel liegt etwas außerhalb der Stadt, aber von der Autobahn bestens erreichbar. In die Stadt geht es am Besten mit der nahen S-Bahn. Unser Aufenthalt war gelungen und wir behalten das Hotel in bester Erinnerung, besonders auf die bevorstehenden Nächte in Schweden, dachten wir mit viel Wehmut an das tolle, günstige 25 Hours zurück.

 

Pricklend:

  • Die Begrüßung durch die Mitarbeiterin an der Rezeption mit dem Angebot sich gleich mal ein Bier zu schnappen und zu entspannen. (Bin zwar keine Biertrinkerin, aber die Idee war wunderbar – so fühlt man sich gleich wohl, vor allem nach der Anreise mit dem Auto)
  • Das Frühstück, wirklich ein tolles Frühstücksbuffet – sonst bin ich kein Fan von Buffets, aber die solide Auswahl war wunderbar
  • Verschiedene öffentliche Räume z.B. ein Fernsehzimmer inkl. Marimekko Fatboys
  • Die Einrichtung der Zimmer – retro und chic
  • Das Hotel altert wunderbar – man kann das Alter nicht datieren
  • Probepackungen Kölnisch Wasser – schöne Flacons
  • Gästezeitung (1 A4 Blatt) am Frühstückstisch mit Infos aktuelle Meldungen, Angebote, Kulturangebote, Wetter, Verkehrslage, Tipp der Woche, Speiseempfehlungen und “WER ARBEITET BEI UNS HEUTE!” eine tolle Idee aus der Ferienhotellerie kommend für ein Stadthotel adaptiert!

Schal:

  • Eigentlich nur die Lage, es könnte näher an der Stadt bzw. S-Bahn liegen, aber auch kein großes Problem
  • Außenarchitektur könnte ansprechender sein

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.25hours-hotels.com/no1/
Zimmer: 128 Zimmer
Eröffnung: 2003
Design: Dreimeta – Armin Fischer & Sibylle von Heyden

|25 Hours Hamburg, No1 – Hamburg – Deutschland – Aufenthalt  Sommer 2011|

 

 

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Europa, Hotels

Mama S. in Marseille

“Mami komm nach Marseille, da ist 2013 viel Kultur!”

Der Ruf wurde erhört und seit April 2012 ist Marseille um ein Hotel reicher. Das  Mama Shelter (bekannt aus Paris) ist wie erwartet: sehr verrückt und verspielt, ein Philippe Starck Hotel eben.

Aber wie erkennt man ein Philippe Starck Hotel?

1) Es ist wie aus einem Guss – einem Trash Guss

2) Lebendige Farben

3) Ungewöhnliche Ideen (bunte Kinderschwimmreifen über der Bar, Äpfel im Waschbecken, alte Gasthaussessel in der Rezeption,  die Decke und der Teppich ist mit Sprüchen (mit Marseille-Bezug) gestaltet, schwarz-weiß-karierte Plastikböden, Superman am Sofakissen, das Konterfei der Queen am orangen Ohrensessel etc.)

 

(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

Übrigens weitere Mama Shelters sind geplant in:  Istanbul, Lyons, Bordeaux und Los Angeles.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.mamashelter.com

Zimmer: 27

USP: Gestaltung Philippe Starck

Eröffnung: Mai 2012

Preise: ca. 119€ im Doppelzimmer

Design: Philippe Starck

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

Essen im W Santiago – NoSo (französisch) / OSAKA (peruanisch & japanisch)

Ein kurzer kulinarischer Einblick in die Küche des Osaka und NoSo (W Santiago)

Ceviche im NoSo

Rote Rübensuppe  im NoSo

Ente  im NoSo

Zweierlei französische Zwiebelsuppen (modern und klassisch)  im NoSo

Campari Soda

Osaka

Übrigens für alle, die sich wundern, wieso es in Chile einen peruanischen Japaner gibt, sollte wissen, dass sehr viele Japaner in Peru leben. Geschichtlich gesehen hat die Einwanderung der Japaner im 19. Jhrt. begonnen und setzte sich besonders im 2. Weltkrieg fort. Japaner sind eine wichtige Minderheit in Peru und stellten auch schon einmal den peruanischen Präsidenten.  (Wikipedia)

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W Santiago + 2 Jahre und 5 Monate

 Nach zwei Jahren sind wir dann doch wieder ins W Santiago gekommen. Diesmal zum Abschluss unserer Hochzeitsreise. Mein Mann hat die letzten zwei Jahre im Monatsintervall vom peruanischen Japaner (Osaka) im Hotel geschwärmt und immer den Nachsatz angehängt, ob wir da jemals wieder essen werden…

Aber natürlich gab es noch viele andere Gründe nach Santiago zurückzukehren, vor zwei Jahren war die chilenische Hauptstadt nur eine sehr kurze Zwischenstation, um weiter nach Patagonien zu kommen. Diesmal war es eine  richtige Destination für uns. Und natürlich hatten wir auch noch drei Rechnungen mit dem Hotel offen, zum einen hatten wir vor 3 Jahren den Pool nicht gesehen (wurde zur Eröffnung nicht rechtzeitig fertig), das französische Restaurant (NoSo) ging sich nicht aus und wir konnten aufgrund des frühen Fluges nicht frühstücken (wenn wir damals gewusst hätten, was uns entging, hätten wir den Flug verfallen lassen “lol”).

Für alle die den Bericht von vor zwei Jahren kennen ist anzumerken, dass wir diesmal keine Pannen hatten. Wir bekamen ein wunderbares Zimmer und die Reservierungen klappten auch alle. Über das Hotel an sich ist nichts mehr zu schreiben, es ist einfach ein W. Schick wie eh und je – es altert auch ganz passabel.

Der Pool ist ein schön, doch ähnlich wie in Mendoza ist der Smog der Stadt unerträglich und eine Fernsicht oder Sicht ist nur mangelhaft gegeben. 2009 waren um 2/3 weniger Autos in der Stadt und sogar nach einem sehr kurzen Aufenthalt konnten wir feststellen, wie extrem prosperierend diese Stadt ist. Unglaublich wie viel Reichtum Santiago in so kurzer Zeit erwirtschaftet hat, in Europa unvorstellbar.

Highlight des Aufenthalts war eindeutig das Frühstück! Das Frühstücksbuffet lässt keinen Wunsch offen und ist ein MUSS!

Im Vergleich zu den W´s in NYC sind die Mitarbeiter/innen wahre Goldschätze und sehr freundlich.

de im Hotel sind und am Wochenende sehr viele Chilenen. Hier ist es keine Seltenheit, dass sogar einige Hauptstädter/innen im Hotel urlauben.  Wir haben selbst eine “große” Hochzeit (ca. 80 PAX) miterlebt, die Gäste quasi alle aus Santiago hat sich für zwei Nächte im Hotel in der eigenen Stadt einquartiert, um dort zu feiern.

 

 

GROSSO MODO:

Preis – 150€ bis xxxxx€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück
Kategorie – 5 Sterne
Hotelarchitektur – Bürokomplex mit Shops und Hotel
Wohnlichkeit – Clubatmosphäre in der Lounge / Restaurants
Lobby – á la sex and the city, vibrierend
Lage – etwas abgelegen vom Zentrum, im neuen Geschäftsviertel

|W Santiago – Santiago de Chile – Chile – Aufenthalt Dez. 2011|

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El Aquamiel in Mendoza

Traumhaftes, kleines Hotel mit 8 Zimmern und ich würde fast sagen, es war das SCHÖNSTE Hotel während der Reise. Das Haus oder besser gesagt die Holzhäuser eignen sich bestens für die Flitterwochen. Ebenso zu erkennen an den vielen Hochzeitsreisenden im Hotel, vielleicht lässt sich das auch auf die Namensähnlichkeit mit dem spanischen „LUNA MIEL“ (Flitterwochen) zurückführen.

Das Hotel liegt ziemlich weit außerhalb von Mendoza (20 Minuten) und auch ein Taxler hat Schwierigkeiten sich in dieser Gegend zu orientieren. Die Umgebung könnte auf den ersten Blick nicht den optimalsten Eindruck machen, allerdings befinden sich noch andere gute Hotels dort. Ich würde auf jeden Fall empfehlen sich ein Mietauto mit guter Karte zu nehmen, ansonsten können die Taxifahrten ganz schön ins Geld gehen. Das Hotel organisiert auf Wunsch auch Mietautos vor Ort, die dann direkt zum Hotel gebracht werden.
W-Lan im Hotel ist natürlich gratis (wie überall in Argentinien).

Die Architektur ist pur, schön und erinnert an europäische Getreidespeicher. Die ganze Anlage befindet sich inmitten von einem prächtigen Weingarten.

Die 8 Häuschen sind der Reihe nach angeordnet und quer davon befindet sich ein längeres Haus mit der Verwaltung, sprich Rezeption, Büros und dem Restaurant. Besonders gemütlich war die Terrasse mit den super bequemen Gartenmöbeln, hier konnte man Stunden sitzen. Leider hat Mendoza ein starkes Smogproblem, denn die Stadt bzw. die Berge sind nie klar zu sehen.

Die charmanten Gastgeber kümmerten sich rührend um die Gäste. Zugegeben sollte man als Gast viel Zeit mitbringen. Das eigene Restaurant ist ausgezeichnet, aber die Wartezeiten auf Essen und Trinken bringen Mitteleuropäer an den Rand der Verzweiflung. Mittags haben wir mal 45 Minuten auf die Getränke gewartet, dabei waren wir die einzigen Gäste im Restaurant und das Essen ist nach 90 Minuten gekommen. Allerdings muss man einräumen, dass das Ambiente im Lokal wunderbar ist und wir die Zeit gut nutzen konnte, um alle Postkarten zu schreiben, so gesehen war die Wartezeit ein Gewinn für uns. Das Essen ist einfach hervorragend!

Vom Waschservice des Hotels würde ich dringend abraten!!!, meine schwarzen Sachen war leider nachher grau und der Duft doch zehn Nuancen zu streng.

Empfehlen würde ich das Hotel eindeutig für einen Reiseabschluss in Südamerika, nach einer großen Tour ist die Ruhe des Hotels ein großer Gewinn – ganz dem Hotelkonzept entsprechend

Luxury is measured more by its quality standards than by quantity.
This is the way of thinking that is behind el Aguamiel.
A hideaway world located in a singular environment were every detail is  characterized by the will of simplification in a functional and conceptual way, Resulting in spaces that offer more than a bed where to rest after a long trip.“  (Source: Homepage)

 

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: www.hotelaguamiel.com/

Preis: ab 100 €

Zimmer: 8 (in kleinen Häuschen)

 

|Hotel Aguamiel – Maipú / Mendoza – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|