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Hotelarchitektur

Forschung, Hotelarchitektur

Veranstaltungstipp: Holz-Architektur macht Gäste

Morgen findet in Zeltweg Holz und Hotel zusammen:

FF4Y Holz-Architektur macht Gäste

Donnerstag, 15. September 2016, 16:30 – 20:00

 Die Einladung des Holzclusters Steiermark:

“Die heimische Holzwirtschaft ist eng mit dem Tourismus verwoben, bilden doch beide Branchen Stärkefelder  der steirischen Wirtschaft, deren Vernetzung immer wichtiger wird. Regionale Holzbaukultur birgt längst den Trumpf zum Erfolg im Tourismus, da Wohlfühlklima, Authentizität und Nachhaltigkeit für Gäste mehr und mehr zum entscheidenden Faktor werden. Holz besitzt jedoch nicht nur viele positive Eigenschaften, die von Qualität zeugen und zum Wohlfühlen einladen, sondern lässt sich als Hightech-Baustoff schnell, trocken und flexibel einsetzen.

Vom einzigartigen Potential des Werkstoffes für die Tourismusbranche über das urige Restaurant Steirereck am Pogusch, das seit kurzem mit freischwebenden Holzberghütten als besondere Unterkunft aufwarten kann, bis hin zu den Leuchtturmprojekten des renommierten Holzarchitekten Herwig Ronacher oder einem mobilen Holzhotel zum Anfassen und Bestaunen hat der steirische Holzcluster in Kooperation mit dem Holzinnovationszentrum Zeltweg namhafte Touristikprofis eingeladen, die Ihnen das harmonische Zusammenspiel aus Holz und Gastfreundschaft näherbringen.

Was Sie ab 16:30 im Holzinnovationszentrum Zeltweg erwartet:

16.30 Come Together, Eintreffen der Teilnehmer

17.00 Begrüßung durch den Holzcluster Steiermark und das Holzinnovationszentrum Zeltweg
(Erhard Pretterhofer | Barbara Reichhold)

17.20 Tourismus in der Innovationsregion Murtal
(Michael Hausleitner | Obmann Tourismusregion Spielberg)

17.30 Warum Holz für den Gast?
(Fritz Klaura | Holzfachberater pro:Holz Kärnten)

18.00 Holzarchitektur für Gäste – Vorzeigeprojekte  & persönliche Erfahrungen im Holzbau
(Herwig Ronacher | Architekten Ronacher)

18.30 Das mobile Holzhotel zum Anfassen
(Matthias Gumhalter | Studio WG3)

19.00 Im Holz zu Gast 
(Heinz Reitbauer | Steirereck am Pogusch)

19.15 Netzwerken am Buffet bei regionalen Köstlichkeiten

weitere Informationen

Ort:
Holzinnovationszentrum Zeltweg
Holzinnovationsstraße 1a, 8740 Zeltweg

Erwartungen an Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends

Veranstaltungstipp: Trends im Hoteldesign – 28. April 2016 in Oberschleißheim

Ich bin schon angemeldet, kommen Sie auch?

ACHTUNG NUR NOCH RESTPLÄTZE VERFÜGBAR!

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Fachsymposium Trends im Hoteldesign

28. April 2016, 12.00 – 17.00 Uhr im Hotelkompetenzzentrum, Oberschleißheim bei München

Reich der Möglichkeiten

Die Vielfalt der Hotelprodukte auf dem Markt wird immer größer: Neue Marken sprießen wie Pilze aus dem Boden – die bestehenden schärfen ihr Profil. Neben Philosophie und Service ist es vor allem das Design, mit dem sich die verschiedenen Häuser ihr Alleinstellungsmerkmal schaffen wollen. So ist es nicht verwunderlich, dass es in punkto Gestaltung eigentlich nichts mehr gibt, das es nicht gibt. Und so unterschiedlich wie das Design sind auch die Macher, die dahinter stehen. Immer wieder schaffen sie neue Erlebniswelten, indem sie die Philosophie der Marke in gebauten und gestalteten Raum übersetzen.

Peter Joehnk von JOI-Design erklärt anhand zahlreicher Beispiele u.a. dem Reichshof Hamburg CURIO by Hilton, was es mit dem Begriff “Hotel Couture” auf sich hat.
Andrea Kraft-Hammerschall vom Designbüro DREIMETA nimmt Sie mit auf eine virtuelle Reise durch die Superbuden und 25hours Hotels in Hamburg, Wien und München.
Markus Lehnert von Marriott International gibt einen Überblick über die Entwicklung verschiedener Hotelmarken der Marriott-Hotelgruppe von Budget bis Luxus.
An der späteren Diskussionsrunde nehmen Peter Joehnk (JOI-Design), Andrea Kraft-Hammerschall (DREIMETA), Markus Lehnert (Marriott International), Reinhold Weise (Arabella Hospitality), Hans-Peter Hermann (Invesco Real Estate) und Michael Kleber (emco Bad) teil.” Quelle: Hotelbau

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Mühlviertler Hide away – der Mühltalhof

Nördlich von Linz, im tiefsten Mühlviertel, liegt malerisch am Fluss der Mühltalhof. Für Gourmets wie meinem Mann ein Sehnsuchtsort, für mich ein Hotel, dass man gesehen haben muss.
Hier dreht sich alles ums Essen und Ruhe. Schön ist das.

Die Lage macht es so besonders, ruhig plätschert die Mühl dahin. Manche Zimmer orientieren sich komplett am Wasser und die kleine Wiese mit perfektem Rasen ruft mir im November noch zu: „Los ab ins Wasser!“
Das Diner war himmlisch. Regionalität ist die Maxime und selbst aus der gemeinen Erdäpfel konnten sie ein Gedicht zaubern, als Amuse Geule gab es Erdäpfel in Rapssamen mit Sauce hollandaise. Die liebevolle Regionalität im Haus lässt selbst das rauhe Mühlviertel in einem weicheren Licht erscheinen.

Hotel Facts:

Architekt: Klaus Leitner
Baujahr: 2008
Preise: ab 120€ im DZ inkl. Frühstück
Lage: Neufelden – im oberösterreichischen Mühlviertel, 35 km nördlich von Linz
USP: Küche mit 3 Hauben & Lage an der Mühl

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels

Ein Hotel von Architekten für Architekten | Casa do Conto | Porto

Meine Begeisterung für das Casa do Conto in Porto wollte nicht enden, unbedingt wollte ich dieses Hotel kennenlernen. Und sowie ich einchecke, endete diese Begeisterung. Es ist ein Haus von Architekten für Architekten. Ja, ich bin ein Fan zeitgenössischer Architektur und ja, ich dachte es ist ein hübsches Hotel. Trifft alles zu. Aber Architektur alleine ist nicht alles. Das Gebäude braucht Seele und Herz. Beides vermisste ich in diesem schönen Haus. An den Mitarbeiter/innen lag es nicht, sie waren freundlich und hilfsbereit. Und doch war es kühl, sowohl physisch wie auch psychisch.

Farblos dominiert, Grau in allen Tönen kombiniert mit Schwarz und Weiß lässt keine Wärme verströmen. Lieblos plazierte und übergossene Pflanzen vermitteln kein Gefühl der Sorgfalt. Genau diese Kleinigkeiten machen den Unterschied.
Die Wahl der Möbel hätte James Bond alias Sean Connery entsprochen, doch wirkte die Kombination deplaziert. Wie wenn Daniel Craig in ein Auto von Sean Connery den Gangster verfolgt, eine aussichtlose Sache. Schade, so ein Potenzial muss auch von den Hoteliers genutzt werden.

Hotel Facts:

Hotelwebsite: http://www.casadoconto.com

Preis: ab ca. 125€

Architektur: Pedra Líquida

Location: Rua da Boavista, 713, Porto, Portugal

Grafik: R2

Consultants: AB Projectos, Gatengel, GET, ALFA Engenhari

Bauphasen: 1. Phase 2008-2009, 2. Phase 2009-2011

Photographie: FG+SG – Fernando Guerra, Sergio Guerra

|Aufenthalt März 2014 – Casa do Conto – Porto – Portugal|

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Erfahrungsbericht Hotel: L´and Vineyards | Montemor-o-Novo | Portugal

Das Buch “Once in a lifetime” hat mir diese Laus ins Ohr gesetzt. Ja, das Hotel “L´and Vineyards” ist fotogen, sehr fotogen. Das Hideaway befindet sich eine Stunde östlich von Lisabon in Montemor-o-Novo, einer kleinen portugiesischen Stadt im Weinbaugebiet.

Großzügigkeit auf allen Ebenen

Die Architektur der Häuser ist modern, schlicht und beeindruckend großzügig. Unser “Zimmer” hatte zwei Trakte mit jeweils einem Schlafzimmer und einem Bad. In der Mitte befand sich ein Atrium mit einem wunderschönen Baum, ein Speisezimmer mit vier Sesseln, Platz für acht bis zehn Personen, ein großzügiges Wohnzimmer, eine Terrasse mit einer Feuerstelle, sowie ein kleiner Garten. Jedes der Zimmer ist so oder ähnlich angelegt, bessere Kategorien bieten einen Sternenblick über dem Bett. Soweit so schön. Wirklich schön! Das Haus ist etwas ganz besonderes. Deswegen schmerzt meine Kritik umso mehr.

Also kurz und knapp:

  • Großzügigkeit kann auch zu viel werden. Unser Hotelzimmer war doppelt so groß wie unsere Wohnung in Wien. Zu zweit kann man sich da schnell mal verloren vorkommen.
  • Andere Gäste zu sehen tut der Seele gut, da fühlt man sich nicht so alleine auf dem großen Anwesen. Es erhöht auch das Gefühl von Sicherheit.
  • Zwischen dem Haupthaus und den Zimmern liegt der Hotelpool, an sich absolut fotogen und großzügig. Sich jedoch im leicht bekleidet in die Hauptverkehrszone der wenigen Gäste zu legen, ohne Nischen und Schutz könnte nicht jedermans / jederfraus Geschmack sein.
  • Ein Hideaway ist für mich auch ein Ort zum Lesen. Lichtquellen sollten nicht nur nach Design, sondern auch nach Funktion ausgewählt werden. Dem Hotelmanagement war dieses Problem besonders im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und in der Hotelbar bewusst, doch andere Lampen hätten den Gesamteindruck zerstört. Zugegeben, wenn man Portugiesisch nicht versteht und Spanisch nur mäßig, werden die Abende ohne TV und Bücher ganz schön lang.
  • Technik begeistert. Stimmt, aber der Satz müsste heißen: Funktionierende Technik begeistert. Jeder Gast bekommt bei der Anreise ein ipad in die Hand gedrückt. Wir haben zwei bei der Rezeption getauscht, ehe eins funktioniert hat.
  • Das Restaurant und Schwangere. Ich war während unseres Besuchs schwanger (unübersehbar, mit deutlicher Kugel) und mir wurde bei jedem Gang Wein angeboten, ebenso Weichkäse aus unpasteurisierter Milch und roher Schinken. Für uns sehr befremdlich, denn in Österreich sind viele Restaurants auf das Thema sensibilisiert, aber ich möchte es ihnen nicht passé zur Last legen, vielleicht empfehlen die portugiesischen Ärzte bei einer Schwangerschaft andere Dinge und man darf Alkohol trinken, rohes Fleisch und Rohmilchkäse essen.
  • Der beheizte Klositz. Kannte ich bis dato auch nicht, ob der Mehrwert in einem südlichen Land wie Portugal gegeben ist, stelle ich mal in Frage.

 

Hotel Facts:

Homepage: http://www.l-andvineyards.com
Zimmer: 22 Zimmer
Preis: ab 150 € im DZ
Architektur: Marcio Koga

|Aufenthalt März 2014 – L ´and and Vineyards –  Portugal|

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Hotel LONE im kroatischen Wald

Kinder verändern Urlaubsgewohnheiten, so auch bei uns. Statt einer Entdeckungsreise in Übersee besuchten wir das schöne Kroatien. Wie könnte es bei mir anders sein, die Idee Kroatien kam erst an zweiter Stelle, an erster Stelle stand das Hotel, das LONE.

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Vor vier Jahren eröffnet, sehr schön gelegen im kroatischen Wald fußläufig nahe Rovinj, ist es wirklich ein Traumhotel. Unser Sohn fühlte sich sofort wohl und krabbelte aufgeregt das Zimmer rauf und runter. Zum wahren Genuss von uns war es babyfreundlich möbliert und er konnte sich nicht wehtun, wenig kaputtmachen und wir genüsslich entspannen.LONE-RosaPfeffer3
Nun ans Eingemachte. Das Haus liegt wunderschön im Wald, ganz nahe zur Küste. Die Architektur erinnert an ein Schiff und ist auch nicht zu auffällig oder störend im Küstenabschnitt, dezent und nachhaltig. Es gibt vier Restaurants im Hotel. Jedes offeriert eine andere Küche. Bei unserem Besuch waren diese Restaurants nur abwechselnd geöffnet und als Gast erwies es sich gar nicht so leicht herauszufinden, welches Restaurant nun offen oder geschlossen war. Zusätzlichen variierten die Öffnungszeiten stark – einmal bis 15 Uhr den nächsten Tag bis 17 Uhr. Ich erzähle dies so ausführlich, weil es stark mit der Architektur zusammenhängt. Und zwar das Haus hat sechs Stockwerke und liegt im Hang. Deswegen befindet sich die Rezeption rückseitig zur Straße auf der Etage 2. Unser Zimmer lag im 3. Stock. Restaurants befanden sich im Erdgeschoss, im 1. und 2. Stock, sowie am Pool. Der Frühstücksraum lag im 1.Stock. Soweit etwas verwirrend. Aber daraus ergibt sich, dass man so gut wie nie an der Rezeption vorbei kommt und auch keine Informationen erhält, was denn eigentlich im Hotel los ist. Die Rezeption ist baulich bestens platziert, im Mittelpunkt des Hotels, doch gesellschaftlich absolut abgelegen. Somit ging auch der Informationsfluss zwischen Gästen und Hotel verloren. Schade. Die anderen Abteilungen (Spa, Restaurants, House Keeping) wussten nichts voneinander. Informationen gab es auch keine im Lift oder an Tafeln. Somit entging dem Hotel ziemlich viel Umsatz an F&B, weil der Kontakt zwischen Gästen und Hotel auf ein Minimum gehalten wurde.

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An dieser Stelle sei noch angemerkt, das Hotel hat ca. 260 Zimmer auf fünf Etagen und nur vier Aufzüge. Diese Aufzüge konnten das Gästeaufkommen des nicht vollständig ausgelasteten Hotels bewerkstelligen. Es kam zu längeren Wartezeiten und so stieg man einfach nicht im 2. Stock aus um etwas zu erfragen. Das Treppenhaus war auch nicht anreizend genug gestaltet um die Treppe zu nehmen, bzw. für uns mit Kinderwagen viel zu aufwendig. Zusätzlich hatte die F&B Abteilung noch einen Schwachpunkt, die Gerichte wechselnd sich nicht ab. Nach wenigen Tagen hatten wir die Speisekarte rauf und runter gegessen und entschieden uns für Restaurants in Rovinj.
Die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Das Restaurant L ist eines der schönsten, die ich je besucht habe. Wir wären auch gerne öfters hingegangen, aber die Speisekarte hat einem einiges abverlangt, nicht nur finanziell, sondern auch von den fancy Gerichten. Einmal im Urlaub schön, aber dann greift man doch wieder gerne zu Klassikern. Also auch hier ließ man viel Potenzial liegen.

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Zurück zu den Aufzügen. Es war wirklich eine Qual. Man stand da drückte den Knopf und musste seinen Kopf wie wild verdrehen um zu erraten, welcher Aufzug kommen würde. Dabei gab sich der zur Verfügung stehende Aufzug erst in letzter Minute zu erkennen und peinlicherweise ist uns auch so mancher Aufzug entwischt, weil zu langsam oder wir am anderen Ende gestanden sind. Nach ein paar Tagen macht einen das wirklich wahnsinnig und das ansonsten so tolle Hotel verliert an Charme.
Gleichzeitig gab es einen Kongress im LONE. Banker/innen tummelten sich überall und mussten alle gleichzeitig im Kongresssaal/Restaurant sitzen. Das hat nicht zur Entspannung an der Liftsituation beigetragen. Ebenfalls wird die Urlaubsstimmung deutlich schlechter, wenn aufgebrezelte Banker/innen nervös im Ferienhotel am Meer herumjagen. Diesen Gästemix hätte man besser auf die vier Restaurants aufteilen können, um die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen geringer zu halten.

Begeistert hat mich die Ausstattung des Hotels, es gab eine gute Mischung zwischen den Materialien. Glatt und Struktur. Auf den Bildern hätte man vermuten können, dass es zu kalt werden würde. Aber die Hoteliers haben es gut geschafft eine Balance zu finden. Wunderschön ist auch das Spa, mit tollen Rückzugspunkten, einem großen Hallenbad und verschiedenen Saunas.

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Gut gefallen haben mir auch noch die Sitzgruppen bei der Rezeption. Jede Sitzgelegenheit hatte ein bis drei kleine schwarze Lacktische auf denen man mit weißen Edding Stiften malen konnte. Dies wurde von den Gästen geradezu euphorisch angenommen und alle paar Stunden entstanden eindrucksvolle Kunstwerke.

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Hotel Facts:

Homepage: http://www.lonehotel.com

Eröffnung: 2011

Kategorie: 5 Sterne, gehört zur Maistra Gruppe

Lage: Mitten im Waldpark Zlatni Rt, 200m zum Meer und nahe von Rovinj

Zimmer: 236 Zimmer inkl. 12 Appartments

Preis: ab ca. 160€ im DZ

Architektur: 3LDH

Interior Design: Numen/For Use – Sven Jonke, Nikola Radeljković, Christof Katzler

|Aufenthalt Mai 2015 – Hotel Lone – Rovinj – Kroatien|

Details im Hotel, Europa, Hotels, Österreich

Ein Wellness-Hotel wird erwachsen – eine Nacht im Rogner Bad Blumau

Julia besucht das Rogner Bad Blumen, ein Lokalaugenschein:

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Betrachtet man die vielen Wellness Hotels und Resorts die in Österreich noch immer wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, überkommt mich immer auch ein mulmiges Gefühl. Was passiert denn damit in 20 Jahren?

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(Fotos: Rogner Bad Blumau)
Nichts ist schlimmer als ein in die Jahre gekommener Wellness Bereich. Hinzu kommt auch noch, dass die Wellness Trends so furchtbar vergänglich sind – in den 90ern waren es Karibik Feeling und ein Wellenbad, das unsere Alltagssorgen hinfortgeschwemmt haben — heute schwedische Schwitzhütten und asiatisch inspirierte Architekturen.
Viele Wellness Hotels haben die Nachhaltigkeit für sich gepachtet – so auch das Rogner Bad Blumau. „Ich war schon vor zehn Jahren dort, aber heute ist es schon alt“, macht mir eine Arbeitskollegin Lust auf meinen zweitägigen Abstecher in die Steiermark.
Doch was Hundertwasser und Robert Rogner vor bereits 18 Jahren (im Mai feiert man Geburtstag) gebaut haben, hält auch heute noch. Die Architektur ist genial. Ein Aufenthalt dort wird alleine schon deshalb zum Erlebnis und wird es bestimmt in vielen Jahren noch sein. Die Therme zu erkunden gleicht fast einem Besuch in einem Museum. Außerdem wird nicht vergessen zu reinvestieren, seien es in neue Becken oder Ausbauten im Saunabereich, frischer Farbanstrich im gesamten Hotel – von den Zimmern bis zum Restaurant.

Gut finde ich auch die Investition in hochwertige Möbel, wie in den Restaurant-Bereichen. Die Zimmer sind mit Möbel von Grüne Erde ausgestattet – zugegeben heute vielleicht nicht mehr so im Trend, aber gute Holzmöbel fangen nicht zu klappern an. Und kombiniert mit frischem Anstrich und ein paar neuen Sesseln wirkt es gemütlich und geschmackvoll.

Die Nachhaltigkeit kommt auch beim Energiekonzept zum Tragen. Dank eigener Heilquelle kann sich das Hotel komplett autark versorgen. Das ist schon besonders schön und man entspannt gleich noch viel lieber.

Es lohnt sich in gute Architektur und Konzept zu investieren – um auch über die Jahre fernab von Klischees seine Gäste begeistern zu können. Da hat Robert Rogner einiges richtig gemacht, als er beschlossen hat, mit Friedensreich Hundertwasser seine Visionen zu verwirklichen.

Da hat mich das verlassene Wellenbecken gar nicht mehr so gestört. Das gibt es dort nämlich auch noch.

Hotelarchitektur, Hotels

Hochhaus-Hotel in Vals? 285 Mio Euro aus der Portokassa

In Vals ist was los. Dieses kleine Dörfchen in der Schweiz (bekannt für die Therme von Peter Zumthor) dürfte Stararchitekten anziehen wie Motten das Licht, denn ein neues Hotelprojekt samt Park soll entstehen.

Zusammenfassung:
– 285 MIO € Budget ohne Fremdfinanzierung oder Förderungen für 100 Suiten
– Architektur des Hotels stammt von dem Amerikaner Thom Mayne Pritzker-Preisträger, 35.000m² Park wird von dem japanischen Architekten Tadao Ando entworfen
– Höhe des Hotel-Turms: wie das Empire State Building oder wie der Investor sagt, die Schweizer Berge sind höher…
– Bauplatzgröße: 30 x 16 m neben der Therme
– STOP or GO:  Abstimmung der Dorfbewohner im Herbst
– Preis einer Nächtigung: 1.000€ bis 24.000€.  Good Luck!
– Bauherren: Pius Truffer (58) und Remo Stoffel (37), beide aus Vals

Für Wirbel ist gesorgt. Ich bin ganz hin- und hergerissen zwischen, oh mein Gott und Bewunderung für das Engagement.

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Der ORF Bericht:

Das Schweizer Dörfchen Vals hat 1.000 Einwohner, eine Therme und ein Thermenhotel. Und vielleicht bald ein Hochhaus, das – angeblich „rein zufällig“ – auf den Meter genau so hoch ist wie das Empire State Building in New York.

Wer herkömmliche Businesspressekonferenzen gewöhnt ist oder sie zumindest aus „Zeit im Bild“-Zusammenfassungen kennt, der traute seinen Ohren nicht bei der Pressekonferenz am Mittwoch in Vals. Da standen zwei Herren, die so zappelig und überdreht wirkten, als hätten sie gerade Tag zwei eines illegalen Dreitagesraves in den Schweizer Alpen hinter sich gebracht. Dabei präsentierten sie nicht weniger als ein 285-Millionen-Euro-Projekt.
Die beiden, das sind der Steinbruchunternehmer Pius Truffer (58)aus Vals und der Finanzinvestor Remo Stoffel (37) aus Chur (aufgewachsen allerdings ebenfalls in Vals). Stoffel sagte, er wolle „eine neue Ära des Tourismus einleiten“. Truffer, der sich im Dialekt als bodenständiger, hemdsärmeliger Valser präsentierte (im Gegensatz zum gelackt auftretenden Stoffel), fiel seinem Kollegen ins Wort: „Das klingt zu auswendig gelernt.“ Aber Stoffel erklärte es dann noch einmal in eigenen Worten. Bisher setze die Schweiz vor allem auf finanzstarke Zweitwohnsitzeigentümer aus dem Ausland, das solle sich nun ändern. Das Eigentum bleibe in der Schweiz – und Schweizer sollen daran verdienen. Das Hotel sei der erste Schritt in diese Richtung.

Auf Detailfragen von Journalisten an Ort und Stelle reagierte Stoffel genervt, ihm geht es nur ums große Ganze: Er sei jung – und wenn er irgendwelche Expertenkommissionen einsetze und Arbeitskreise beschäftige, dann werde so ein Projekt erst fertig, wenn er in Pension gehe. Deshalb: keine Förderungen, keine Kredite, niemand, dem man irgendetwas erklären müsse. Am Anfang stand eine Vision – und Truffer und er würden das Projekt ausschließlich aus bereits vorhandenen Eigenmitteln stemmen. Sprich: mit 285 Millionen Euro aus der Portokassa.

100 Suiten sollen pro Nacht um jeweils zwischen 1.000 und 25.000 Franken (950 bis 24.000 Euro) vermietet werden. Stararchitekt und Pritzker-Preisträger (so etwas wie der „Architekturnobelpreis“) Thom Mayne hat den Turm entworfen.weiterlesen Quelle: orf.at

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends, Lieblingshotels, Südeuropa

Balkonien II – “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”

Balkonien ein Trend, den der Tourismus verpennt” hat Promomasters vor kurzem geschrieben, heute kommt ein tolles, positives Beispiel aus Südtirol. Ein Newsletter vom Pregola Residence aus Meran/Südtirol ist bei mir reingeflattert mit dem Wortlaut: “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”. GENAU, und diese lässt sich mit den wunderbaren Balkonen/Terrassen himmlisch genießen. Ich hoffe ich kann auch bald mal dort zu Gast sein!

 

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Übrigens, das Pergola Residence hat die Homepage neu gestaltet – ein MUST SEE, tolle Texte, super Bilder und technisch schön gelöst. Meine Gratulation!

 

Forschung, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Architektur-Wettbewerb Großes Walsertal

Die Idee eines Architektur-Wettbewerbs für ein Hotelzimmer finde ich besonders spannend, deswegen verbreite ich sie gerne auf RosaPfeffer.

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Architektur-Wettbewerb Großes Walsertal

Entschleunigung erlebbar machen

Bludenz (TP/OTS) – Der Biosphärenpark Großes Walsertal arbeitet seit Anfang des Jahres an dem ehrgeizigen Projekt “Angebotsphilosophie Urlaub im Biosphärenpark”, um das touristische Profil zu schärfen und Themen wie Infrastruktur, Betriebe, Programme und Kulinarik gemeinsam zu beleuchten. Ziel ist es dabei gemeinsam Projekte zu bearbeiten, unterschiedliche Anregungen zu erhalten um selbst aktiv zu werden und damit auch den langjährigen touristischen Investitionsstau im Tal zu beheben.

Der Biosphärenpark Großes Walsertal will sich in Zukunft mit folgender Angebotsphilosophie am Markt positionieren:
Urlaub im Biosphärenpark Großes Walsertal bedeutet, Ruhe und Zeit für sich selbst bei den eigen+sinnigen Walsern zu finden. Frei vom Alltag die einzigartige Naturjuwele des Tales entdecken: mit seinen Alpgärten und Blumenwiesen, seinen Seen, Flüssen und hochalpinen Gipfeln, seinen kulinarischen Spezialitäten und herzlichen Gastgebern. Einfach loslassen und bei sich selbst ankommen. Einfach staunen und genießen.

Der Wettbewerb

Im Zuge dieses Entwicklungsprozesses soll auch die Betriebsqualität erhöht werden. Dazu schreibt die Alpenregion Bludenz Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenpark Großes Walsertal einen Wettbewerb zur Erlangung von baukünstlerischen Ideen für das Walser-Premium-Zimmer der Entschleunigung aus:
Hierbei wird ein Konzept für ein Zimmer mit dem Schwerpunkt “Entschleunigung” gesucht, das die Gäste aktiv dabei unterstützt, zur Ruhe zu kommen. Dieses Zimmer soll “Aufenthaltsqualität” haben. Der Gast soll Lust haben, in diesem Zimmer zu verweilen, im Gegensatz zu einem “normalen” Hotelzimmer, in dem man oft nur schläft, sich zu Recht macht und gleich wieder geht.

Abgabetermin für die Konzepte ist Montag der 14.01.2015

Die besten fünf Konzepte werden auf der Messe com:bau 2015 in Dornbirn vorgestellt und präsentiert. Es steht dem Auslober frei, weitere Konzepte zu präsentieren und eine Broschüre mit ausgewählten Entwürfen zu erstellen. Sämtliche Pläne können im Anschluss durch Betriebe eingesehen werden. Ausgewählt werden die Gewinner von einer Fachjury.

Jurypreise

1. Preis: Euro 2.000,00
2. Preis: Euro 1.500,00
3. Preis: Euro 1.000,00

Weitere Informationen finden Sie unter www.walsertal.at/walserzimmer

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Im babyblauen Himmel |LX Boutique | Lissabon | Portugal

Aus mir unbegreiflichen Gründen (lol) verfolgt mich babyblau. In Wien erstrahlt eines meiner Lieblingslokale in dieser Farbe (Cafe Himmelblau) und  nun hat in Lissabon hat das LX Boutique Hotel in den Farbtopf gegriffen, es kombiniert dunklere Blautöne, gerne auch im Streifendesign und wirkt so modern und klassisch gleichzeitig. Lustige Details wie ein aufgemalter Hund beim Eingangsbereich (siehe Bild unten) lockern die doch etwas britisch angehauchte Atmosphäre auf, Ziel der Designer war doch jedoch, das Portugisische hervorzukehren. Ganz besonders schön sind die Wandtapeten in typischer Fliesoptik im Stiegenhaus. Durch die Kleinteiligkeit des Hotels wirkte es sehr familiär. Nachdem ich auf unserer Portugalreise (Babymoon) nur schöne Hotels gebucht habe, wollte ich in Lissabon etwas Geld sparen und nahm die günstigste Zimmerkategorie – keine gute Idee. Obwohl das kleine Zimmer schick möbliert war, kam man sich doch wie in einer Besenkammer vor – der Blick aus dem Fenster in den tristen Innenhof mit großen Grafitis wirkte betrübend. Das hatte zur Folge, dass wir nicht so gerne ins Hotelzimmer zurück wollten und völlig fertig in Lissabon herumliefen. In der dritten Nacht konnten wir das Zimmer wechseln und hatten einen wunderschönen Ausblick über den Tejo. Also bloß nicht zu knausrig sein, die paar Euros zahlen sich hier defintiv aus. Lohnenswert ist das Restauraunt nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Abendessen. Kleiner Tipp am Rande: wenn der Bauch groß ist, keinen Fensterplatz wählen, die werdende Mutter bleibt zwischen Sessel und Tisch stecken.

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Hotel Facts:
Website: http://www.lxboutiquehotel.com/
Zimmer: 61
Kategorie: 4-Sterne
Investment: ca. 7 Mio €
Design / Architektur: leider nichts gefunden
Eröffnung: 2010
Preise: ab 80€ im DZ ohne Frühstück

|Aufenthalt März 2014 – LX Boutique Hotel – Lissabon – Portugal|

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Österreich

Steirischer Herbst in Graz – Hotel Augarten

Graz, eine unserer Lieblingsstädte in Österreich, lag auf der Heimreise von Velden, wir „mussten“ einfach einen Stopp einlegen. Natürlich wieder die Frage der Fragen, welches Hotel? Graz bietet auf diesem Sektor nur eine mäßige Auswahl, nachdem wir das Weitzer-Imperium (Hotel Daniel, Hotel Weitzer, Hotel Wiesler) schon gut kennen. Unser letzter Aufenthalt im Hotel Wiesler etwa ist nicht so optimal verlaufen (zerrissener Pulli durch die Bettbeplankung und Kälte im Zimmer), also wollten wir etwas Neues ausprobieren und haben uns für das Hotel Augarten, ein Design-Businesshotel, entschieden.

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Ob ein Design-Businesshotel die richtige Wahl mit Baby ist, hat uns dann doch zögern lassen. Aber nachdem es bei unserem letzten Besuch im September im Hotel Wiesler so unangenehm kalt war, wollten wir Vorsicht walten lassen und lieber etwas Neues probieren. Und haben dabei voll ins Schwarze getroffen: Es war ein toller Aufenthalt. Das Zimmer im Hotel Augarten war kuschelig warm und schön eingerichtet. Ein Babybett wurde bereitgestellt und die Mitarbeiterinnen haben uns als kleine Familie verwöhnt. Die Zimmer sind originell möbliert und die bis zum Boden verglasten Fenster mit Balkon, ließen die warme Herbstsonne ins Zimmer strahlen. Die Umgebung ist eher ruhig und fußläufig ist man in 10 Minuten in der Innenstadt.

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Der Wellnessbereich hat es uns besonders angetan: Auf der langen “Liegewiese” kann man wunderbar entspannen und dabei den grünen Innenhof betrachten. Nur der Hotelpool mit 22°C war dann doch etwas zu frisch, für unseren Geschmack.

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Bei unserer Ankunft am Sonntagabend hat es in Strömen geschüttet und wir wollten nicht mehr raus gehen, aber noch eine Kleinigkeit essen. Leider ist das berühmte Hotelrestaurant Magnolia sonntags geschlossen und so hat uns die Rezeptionistin einen Lieferservice empfohlen und angeboten, die Speisen mit Tellern und Besteck auf unser Zimmer zu bringen – Luxus pur. Dass der Botendienst dann prompt an ihr vorbeigehuscht ist war Pech, aber ihre Hilfsbereitschaft war ungewöhnlich.

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Die Architektur des Hauses, entworfen von Günther Domenig, hat über die Jahre nichts von ihrem Charme verloren. Man erkennt zwar die Linie der späten 90er und frühen 0er Jahre, aber die Qualität spricht für sich. Ursprünglich war es als Drei-Sterne-Hotel konzipiert, aber durch die Einschätzung des Eigentümers Helmut Marko entwickelte es sich nach und nach in ein Vier-Sterne-Haus mit Unverwechselbarkeit. Nicht zuletzt durch die umfangreiche Kunstsammlung des Bauherrn. Über 200 Kunstobjekte sind im Haus platziert und kreieren ein magisches Eigenleben.

Hotel Facts:
Hotelwebsite: http://www.augartenhotel.at/
Preis: ab 115€ im DZ ohne Frühstück
Kategorie: 4-Sterne
Architektur: Günther Domenig
Design: Andreas Thaler

Hotelarchitektur, Hotels, Kanada, Nordamerika

kanadische Multimillionärin baut Hotel und hilft damit ihrer Heimatgemeinde | Hotel Fogo Island Inn | Kanada

Zita Cobb steht hinter diesem außergewöhnlichen Architekturhotel (Fogo Island Inn), die kanadische Mulitmillionärin, die nach einer Karriere in der High-Tech-Industrie an ihren Geburtsorte zurückkehrte und mit der Shorefast Stiftung ihren Heimatort unterstützt. Aufgewachsen ist die Kanadierin in einem Haus ohne Wasser und Strom, die Eltern waren Analphabeten.
Das Ziel der Stifung ist es, den Fischern, Bootsbauern und Kunsthandwerkern durch die Förderung von Kultur und Wirtschaft eine Zukunftsperspektive zu bieten. Ca. 25 Mio Euro hat die Dame schon investiert und möchte den gesamten Gewinn der lokalen Bevölkerung zur Verfügung stellen. Die Zielgruppe für das Hotel sind Superreiche, die auch in die Taschen greifen müssen, denn der Grundpreis beträgt ca. 550€ ohne Steuern. 

Zita Cobb beautragte den kanadischen Architekten Todd Saunders, der in Norwegen lebt für den Bau des Fogo Island Inn. So erklärt sich auch der deutlich sichtbare skandinavische Einschlag im Hoteldesign.

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 (Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Hotelwebsite: http://www.fogoislandinn.ca/
Zimmer: 29 Zimmer
Preis: ab ca. 550€ im DZ inkl. Frühstück ohne Steuer
Architektur: Saunders Architecture
Investitionssumme: ca. 25 Mio €
Eröffnung: März 2013

Asia, China & Mongolei, Friends advice

Überraschungen in Seoul: Hannes im Guesthouse und im Hotel “The Designers” | Südkorea

Hallo,
ich war eingeladen in Seoul zu präsentieren. Ein Grund sich diese Stadt etwas anzuschauen, oder? Daher habe ich auch ein Flugticket für Linda gekauft. Bei der Hotelwahl habe ich mich einfach auf die Organisatoren verlassen – ein Guesthouse habe sie vorgeschlagen. In meiner Vorstellung ein altes koreanisches Haus aus Holz mit kleinen Gärten im Innenhof, eine zu romantische Vorstellung leider. Das Kimchee Guesthouse war ein grindiges Hostel mit 3 Quadratmete großen Zimmern, egal ob Einzel- oder Doppelzimmer.
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(Fotos: Hotelwebsite)
Ich habe mich sehr, sehr geärgert – was soll das, wie kann man nur auf diese blöde Idee kommen? Vielleicht finden das 21-jährige Startup Gründer cool, ich bin definitiv dafür zu alt. Der Sponsor hätte sicher mehr als Euro 30,- pro Nacht bezahlt – der zweite Teil der Delegation ist immerhin im The Shilla abgestiegen, aber dazu später mehr.
Also eingebucht ins WiFi und Booking aufgerufen, rumgesurft was so in der Nähe ist, gut bewertet und vielleicht auch spannend ist.
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Auf das Hotel The Designers ist schließlich die Wahl gefallen, im Grunde in hübsch gemachtes kleines Hotel mit aufmerksamen Personal und leider ein paar wirklich groben Mängeln:
1. Das Fenster war mit schwarzer Folie abgeklebt, kein bisschen Licht drang von draussen ins Zimmer. Da es draussen doch eher laut war in Seoul haben wir das Fenster geschlossen und in der ersten Nacht ewig in den Morgen geschlafen – absolute Dunkelheit und Jetlag zusammen ergeben ein ordentliches Durcheinander. Die Nachfrage hat ergeben das alle Zimmerfenster schwarz verklebt sind und das durchaus populär sei in Seoul. Was soll man dazu sagen???
2. Die Klimaanlage mussten wir daher einschalten, laut war sie und das Zimmer hellblau erleuchtet durch das LED Licht im Schalter. So hell, das ich ein Pflaster drüber klebte, das das Zimmermädchen natürlich wieder runtergegeben hat.
3. Alles war über die Fernsteuerung zu steuern und das ging nur so leidlich. Das Konzept “Fernsteuerung” ist so 80er Jahr, auch wenn sie die Klimaanlage, das Licht und den Fernseher umfasst. So 80er das ich darüber nachgedacht habe, was in Zukunft sein muss, mehr dazu ein anderes Mal.
Lustig war auch mal eines dieser Technikwunderklos zu testen – für alles gibt es ein elektrisches Knöpfchen, wenn nicht, dann ist es sowieso automatisiert, ist aber nur etwas für geduldige Menschen. Super war wie überall in Seoul das Internet – keine Passwörter und super schnell. Zusammengefasst okay wenn man nicht im Hotel ist, aber auch so das man unbedingt raus muss, daher musste dann fürs Wochenende was Hübsches her – W Seoul. Dazu gibt es aber einen extra Bericht, vorab es war sehr toll und erholsam!
Jetzt kurz zum The Shilla, dem berühmtesten und bekanntesten Luxushotel von Seoul, dort haben wir die anderen Teilnehmer getroffen um mit dem Bus zu Terminen zu fahren. Auf einem Hang überblickt es stolz die Stadt, alles ist groß und beeindruckend. Die Lobby und die Bar sind in dunkelm Holz edel und doch zurückhaltend gestaltet. Sehr schön, aber auch sehr teuer, eine Tasse Tee für Euro 15, alle anderen Preise dementsprechend. Wie gesagt, der Einladende hätte wohl auch hier das Zimmer bezahlt, insofern super ärgerlich, in Zukunft schaue ich mir die Hotelvorschläge vorher an.

Liebe Grüße, 

Hannes
Asia, Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Südostasien

1.000m² Hotelzimmer oder privater Kinosaal gefällig? Iniala Beach House | Phuket | Thailand

Das neu eröffnete Boutiquehotel Iniala Beach House mit nur zehn Suiten, spielt mit der Fantasie seiner Gäste: im Einsatz befinden sich zeitgenössische Kunst (kuratiert durch Thailands wichtigsten Kunstkritiker) organische Architektur kombiniert mit thailändischer Linienführung. Aber nicht nur für die Erwachsenen ist das Hotel ein Paradies, auch Kinder sind willkommen in der Fantasiewelt. Ein Luxushotel der Sonderklasse!

Für mich ist das Hotel einfach unglaublich: zwischen Trash und Schönheit. Ich staune über die verbundenen Welten.

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(Fotos: Hotelwebsite)


Hotel Facts:

Hotelwebsite: http://www.iniala.com/
Zimmer: 10 Suiten

Design: Eggarat Wongcharit
Eröffnung: Dezember 2013
Preis: Eine Übernachtung gibt’s beispielsweise für vier Personen in einer Drei-Zimmer-Villa ab 4.753 Euro. Dabei sind der Flughafentransfer ab Phuket, eine private Limousine mit Fahrer, Wäscheservice, Vollpension inklusive Softdrinks und Bier, zwei Abendessen pro gebuchter Woche im Drei-Sterne-Restaurant „Aziamendi“ sowie täglich sechs Stunden Spa-Anwendungen im privaten Spa der Villa inkludiert.

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Mein neues Lieblingshotel: POD Hotel Camps Bay | Kapstadt | Südafrika

Südafrika Rundreise | Holz, Stein und viel Stil, so präsentierte sich das POD Camps Bay in Kapstadt, ein wahrlich WUNDERVOLLES Hotel. Wir werden es wohl nie vergessen, dies soll gar pathetisch klingen, es ist eines der schönsten Häuser, die wir je erlebt haben. Die Mischung aus Gemütlichkeit und Design ist einfach perfekt, man wünscht sich so ein Schlafzimmer mit solch einer Aussicht. Die vielen kleinen schönen Details, z.B die Maserung der Steinmauer, lassen sich Stunden lang bestaunen und man entdeckt doch immer wieder Neues oder man kann in den bequemen Sesseln aufs peitschende Meer blicken.

In dieser Hotelgeschichte ist nur das Frühstück der wunde Punkt: Die Auswahl mager und die Qualität naja. Dafür ist der Frühstücksraum prächtig und die anschließende Rezeption top gestaltet – eine Wand aus alten Holzbrettern weist einem den Weg zur Rezeption, die aus einem weißen Schreibtisch besteht. Die Gestaltung zwischen kühlem Weiß, warmen Holz, grauem Stein  (hier kann man nicht sagen, ob er kühlt oder wärmt) und vielen Fenstern schafft ein einnehmendes Ambiente. Das Holz im Zimmer sieht aus wie ein hineingelegtes U, dass eine Sicherheit gibt – wie wenn man in einer offenen Box schlafen würde – behütet, aber frei. Dieses quergelegte U steckt in einem anderen quer gelegten U aus Stein: Verschachtelt und doch offen findet man diese Gestaltungsweise überall im Hotel wieder.

Eine kleine Besonderheit für Südafrika sei noch erwähnt: das Hotel hatte eine Fußbodenheizung – welch ein Luxus! In den anderen Hotels hieß es warm einpacken. Nichtsdestotrotz bekommen wir auch (siehe Bloomestate) hier eine schöne Wärmflasche ins Bett gelegt. Bei den jungen, sehr motivierten Mitarbeitern fühlt man sich verwöhnt und gut aufgehoben – man wohnt bei Gleichgesinnten und die Gesprächsthemen sind schier unendlich: Reisen, Natur, Kulturunterschiede Europa – Afrika etc.

Einen Abend waren wir zu müde für das Abendessen, aber ein kleines Hüngerlein machte sich trotzdem bemerkbar, so kamen wir in den Genuss eines italienischen Lieferservices. Ein ganz neues Erlebnis für uns, wir haben noch nie in einem Hotel einen Lieferservice in Anspruch genommen, aber man muss sagen, es funktioniert perfekt – die Auswahl ist größer als bei Zimmerservice und das Essen wurde ebenso nett auf den hoteleigenen Porzellan serviert. Keine nennenswerten Mehrkosten für das Hotel und eine solide Leistung für die Kunden – WIN-WIN Situation für 3 Parteien (Hotel, lokale Restaurants und Gäste).

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.pod.co.za/
Zimmer: 15
Eröffnung: 2010 zur WM
Preis: ab ca. 1500 ZAR im DZ inkl. Frühstück
Architektur: Greg Wright Architects

 

|Aufenthalt September 2013 – POD – Kapstadt – Südafrika|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lage, Lieblingshotels, Österreich

Das gekonnte Zusammenspiel von Farben – Wundervolle Wintertage im Miramonte in Bad Gastein

Eigentlich sind wir keine Winterurlauber, doch dieses Jahr hat uns eine Einladung nach Bad Gastein ins Hotel Miramonte geführt und wir sind schlichtweg begeistert. Die Sonne, die gute Bergluft, der sehr spezielle Charme des Ortes, die Atmosphäre und dann noch dieses schöne Hotel: das Miramonte.

Bei der Ankunft durchleuchtete die Sonne das ganze Haus, die Rezeptionsdame hat uns ein Mittagssüppchen angeboten und man wollte sich einfach nur noch in die Barhocker fallen lassen, genießen und hoffen, dass diese Tage in den Bergen immer währen. Die schöne Hintergrundmusik ließ den stressigen Alltag zuvor vergessen und ganz schnell war man in Bad Gastein angekommen. Der morbide Charme des Ortes bedrückt auf der einen Seite, weil man sich ständig fragt: “Wie konnte diese Rose nur verblühen?“ Andererseits regt dieser urbane Kosmos mitten in den Alpen die Fantasie an und plötzlich verliert man sich in Tagträumen und Luftschlössern, was in diesem Ort alles möglich wäre… Ich könnte jetzt noch lange über das verschenkte Potenzial der alten Grand Hotels trauern oder mich echauffieren über die vertriebenen Geschäfte, die lokale Politik… Aber viel lieber und mit viel mehr Freude berichte ich über das Miramonte. Frischen Wind in den „alten“ Kasten geblasen hat Evelyn Ikrath (Hotelière) mit ihrem Mann Ike Ikrath, seines Zeichens Architekt. Bei der Renovierung im Jahr 2008 wurden Reminiszenzen aus den 50er und 60er Jahren wunderbar in Szene gesetzt, teilweise extra betont, teilweise mit viel Farbe in ein neues Licht gerückt. So wirkt z.B. der originale Fliesenboden am Weg ins Spa mit den grünen Wänden einfach ungewöhnlich frisch. Empfehlen kann ich auch eine Spabehandlung – sowohl die Aveda-Gesichtsbehandlung als auch die Fußreflexzonenmassage sind sehr entspannend.

Die Mitarbeiter/innen sind motivierte und fleißige Bienen, ständig darum bemüht, dem Gast einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Der Ausblick unseres Panoramazimmers war so beeindruckend, dass wir einen ganzen Vormittag lang den Blick von den Bergen nicht abwenden wollten und im Zimmer verweilten. Kleines Manko sind die sehr kleinen Nachttische, auf denen man kaum ein Glas Wasser und ein Buch unterbringt.

Die eingesetzten Textilien – Vorhänge und Polstermöbelüberzüge – sind dagegen von schöner Qualität und geben dem Raum Gemütlichkeit. Immer wieder wird man auf das gekonnte Zusammenspiel von Farben aufmerksam: In unserem Zimmer z.B. war es ein pinker Polster auf dem grauen Sofa. Überhaupt könnte ich ständig über den Farbeinsatz in diesem Hotel schwärmen. Wer dieses Zusammenspiel ausgewählt hat, muss ein wahrer „Farbversteher“ sein: Nie sind die Farben fahl oder schal, ab und zu gedämpft, dann wieder poppig und peppig – doch immer darauf bedacht, den Raum gut zu strukturieren und in Szene zu setzen. Mutig ist auch der Griff zu dunklen Tönen, bei dem Zusammenspiel mit Licht hebt sich die Dunkelheit jedoch gekonnt mit der Helligkeit auf und es entstehen wahre Wohlfühlräume.

Das Restaurant mit den Schaffelldecken ist ebenfalls ein kuscheliger Hingucker und besonders im Winter ein Magnet für Gäste. Niemand möchte auf der „normalen“ Bank sitzen, obwohl der Sitzkomfort dort wahrscheinlich noch länger bestünde. Außergewöhnlich sind auch die angebotenen Packages: So gibt es z.B. ein sorgfältig geschnürtes Prenatal- Package für werdende Eltern mit ausgewählter Literatur und Produkten der lokalen Apotheke – Babymoon vom Feinsten!

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelmiramonte.com/
Zimmer: 36 Zimmer
Eröffnung: 2008
Preis: ab ca. 144€ im DZ mit Halbpension

 

|Aufenthalt Februar 2014 – Hotel Miramonte – Bad Gastein –Österreich|

Information

BMWFJ schreibt Staatspreis für Architektur im Tourismus und Freizeit aus

Heuer ist es wiedermal so weit, der Staatspreis für Architektur im Tourismus und Freizeit wurde von Minister Reinhold Mitterlehner ausgeschrieben.

Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold
Mitterlehner hat heute den “Staatspreis Architektur 2014”
ausgeschrieben, der heuer den Bereich “Architektur für Tourismus und
Freizeit” zum Thema hat. Mitterlehner lädt zur zahlreichen Teilnahme
ein: “Für Tourismus- und Freizeitbetriebe stellt Bauen eine doppelte
Herausforderung dar. Sie müssen bewusst auf hochwertige
architektonische Lösungen setzen, um ein repräsentatives Bild von
ihren Leistungen und der Qualität des Urlaubserlebnisses vermitteln
zu können. Zudem müssen Aspekte wie Servicequalität, Präsentation und
Preis zusammenpassen und so ein stimmiges Ganzes ergeben”, betont
Mitterlehner. “Architektur nimmt hier einen zentralen Platz für das
räumliche Erleben der angebotenen Leistung ein.”

   Wettbewerbsgegenstand sind alle Neu-, Um- und Erweiterungsbauten
im Bereich Tourismus und Freizeit – von Beherbergungs- und
Gastronomiebetrieben, über Bade- und Wellnessanlagen sowie
Freizeitparks bis zu Seilbahnstationen – die seit 2008 in Betrieb
genommen wurden. Um der Breite des Themas gerecht zu werden, werden
2014 zwei Staatspreise verliehen – einer für den Bereich
Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe und einer für
Freizeiteinrichtungen, wobei die Zuordnung nach der überwiegenden
Nutzung des Objektes erfolgt. Einreichberechtigt sind Tourismus- und
Freizeitbetriebe, Projektentwickler sowie alle gesetzlich
Planungsbefugten.

   Einreichschluss ist der 17. März 2014. Die detaillierten
Ausschreibungsunterlagen sind unter dem Link
http://www.bmwfj.gv.at/Ministerium/Staatspreise verfügbar.

   Der Staatspreis Architektur wird alle zwei Jahre vom
Wirtschaftsministerium unter Beteiligung der Wirtschaftskammer
Österreich, der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten
und der Architekturstiftung Österreich vergeben. Alternierend hat der
Staatspreis die Bereiche “Tourismus und Freizeit”, “Industrie und
Gewerbe” sowie “Neue Arbeitswelten in Verwaltung und Handel” zum
Thema.

(Quelle: Tourismuspresse)

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Eine Ebene genügt – Hotel Aire de Bardenas | Spanien

Im Herzen von Navarra (bei Tudela), nahe dem Naturschutzgebiet Bardenas Reales / Spanien, liegt das Aire de Bardenas, ein eingeschossiges Architekturjuwel. Mehrfache Auszeichnungen (z.B. Monocle 2010) zeugen von der schönen Ästehtik des Hauses.

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.airedebardenas.com

Zimmer: 22 Zimmer

Kategorie: 4-Sterne

Eröffnung: 2007

Architektur: Emiliano López & Mónica Rivera, weitere Infos zur Architektur

Preis: ca. 180€

 

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Eine Nacht im Internat oder männlicher Charme in Wien – das Hotel Daniel Wien

Müsste ich meine Nacht im Hotel Daniel vergleichen, dann kommt es wirklich meinen Nat (liebevolle Abkürzung für Internat) am Nächsten. Die Farben halten sich an den Internatstandard, dunkles braun, dunkles grün, nur das markante Orange hat im Daniel gefehlt. Sogar bei der Wahl des Teppichs glichen sich die Geschmäcker der Verantwortlichen – man könnte meinen die selbe Person hat sie ausgesucht.  Ziemlich Basic sind die Zimmer, der Lärm von der Straße hallt ins Zimmer und die Luft ist ausgetrocknet. Hier kommt auch der männliche Charme zu tragen, die Farben sind dunkel, die Dusche ist mitten im Zimmer und die Vorhänge sucht man vergebens. Bemühe ich Sterotypen, dann kann ich sagen – typisch Mann. Philosophische Frage: Wieso sind viele Männer gegen Vorhänge? Dabei geben diese erst dem Raum richtig Flair und sorgen für eine angenehme Akustik im Raum. Zumindest die Akustik müsste spürbar für alle sein, oder?

Für Überraschungen sorgt die unterverputzte Decke. Meine Eltern waren vor uns im Daniel zu Gast und mein Vater ging an die Rezeption zu fragen: “Sind die Zimmer so günstig, weil die Decken noch nicht verputzt sind?”. Zwar erkennt mein Vater Design, dieser kleine Schmäh hat ihn jedoch auch völlig überrumpelt. Genauso wie einen anderer Gast der sofort nach dem Betreten des Zimmers wieder herausstürmte um die Personen am Gang zu fragen, ob die Decke in allen Zimmern so seien. Die Antwort lautet ja, sie soll einen Loft-Ähnlichen Charakter erzeugen. Nur Schade, dass die wenigsten Menschen dieses Designspiel als solches erkennen.

Im Nat gabs noch Schreibtische am Zimmer. Darauf wird im Daniel verzichtet erzählte Marlene Hamberger (Sales Team Weitzer Hotels), man möchte die Menschen zusammenbringen und die Lobby wurde als dieser Raum gewählt.

Ähnlich des Internats herrscht unten in der Rezeption/Lobby das pure Leben, viele gleichgesinnte sind unterwegs und das Essen ist köstlich (war es im Nat auch – kein Scherz!). Apropos die Kuchen sind wirklich unschlagbar gut im Daniel! Gemeinsam Arbeiten gab es im Internat auch, wenn man Nachsitzen musste weil man a) zu spät aufgestanden ist, b) in der Morgenstudierstunde nichts gemacht hat, c) in der Nachmittagstudierstunde gequatscht hat oder d) Zigarttenstumel nicht in den Behälter geworfen hat… Also die frühere Bestrafung ist jetzt der Benefit – zusammen Arbeiten im Restaurant ist netter als die Ruhe am Zimmer.

Damit die Gäste ihre Zeit (Arbeits- und Freizeit) unten verbringen, sind in den massiven Säulen Steckdosen versteckt und ein starkes W-Lan verbindet mit der Welt – Praktisch!

Wie vielleicht durchklingen mag, bin ich zwar kein Vollblutfan vom Internat, aber es war schon eine schöne und vorallem lustige Zeit. Es gab viel zu erkunden, Freunde waren bei jedem Blödsinn dabei und man konnte ohne Eltern (in Ruhe oder größter Aufregung – wie man es nimmt) Erwachsen werden. Irgendwie kommt dieser Charme des Internat im Daniel durch, es ist alles anders als mal es gewöhnt ist (von Zuhause bzw. anderen Hotels). Die Welt ist offen, ein bisserl verrückt und erfrischend.

 

Prickelnd:

_ Die Backwaren in der Bakery – einfach unglaublich gut

_ Das Stiegenhaus ist noch Original erhalten

Schal:

_ Die Produkte im Shop sind für Männer – eindeutig

_ Vorhänge fehlen – Akustik

_ Es ist einfach mehr für Männer, was soll ich machen… – ich will jetzt auch kein Rosa Hotel, aber soviel Purismus kann auch zu viel sein.

_ Das Raumklima – die ausgetrocknete Luft, ist keine Wohltat für den Hals

_ Die Akustik im Raum ist unangenehm

 

Daniel Geschichten:

_ Es gibt einen Bankomaten für Gäste bei der Rezeption – ziemlich praktisch

_ Es gibt einen Bienenstock am Dach und der Honig wird bald verkauft werden

_ Es gibt versperrbare Kästen für die Wertsachen

_ Es gibt einen kleinen Garten vor dem Hotel mit Weinreben

_ Es gibt Hängematten bzw. Hängesesseln in die größeren Zimmern

_ Das Daniel Graz und das Daniel Wien stammen vom selben Architekten Georg Lippert

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hoteldaniel.com

Eröffnung: 4. November 2011

Preis: ab 92€ im DZ ohne Frühstück, Frühstück ist empfehlenswert!

Architektur (Haus): Georg Lippert ” Wurde das nicht
umsonst denkmalgeschützte Gebäude doch 1962 vom selben Architekten
entworfen, der auch das Daniel Graz erdachte – vom damals renommierten und
vielbeschäftigten Georg Lippert. So was nennt man dann Wohl „Wink mit dem
Zaunpfahl“…
” (Homepage)

Architektur Umbau: Atelier Heiss

Zimmer: 115 Doppelzimmer

 

| Aufenthalt Dezember 2011 – Hotel Daniel Wien – Österreich|

 

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ein cooler Typ – Hotel Wiesler Graz

Das Hotel Wiesler ist ein ganz cooler Typ. In jeder Hinsicht perfekt gestylt und immer mit einem  lässigen Spruch auf den Lippen. Beim Betreten des Hauses kommuniziert er schon mit einem „From 5 Stars to Independence“ und der Kunde unterstellt ihm gleich auch noch die richtige Portion Mut. Schön, erfrischend und anders. Die Coolness zieht sich weiter und weiter, langsam bekommt man schon Respect vor soviel Coolness und plötzlich wie eine kalte Attersee-Strömung, schlägt die Laune um und man denkt sich nur noch – bitte ich will meine Ruhe haben, bitte bitte Ruhe – bitte.

Persönlich finde ich die Situation unglaublich interessant aus folgenden Gründen:
_In meiner Dissertation ist herausgekommen, dass Hotels von den Kunden personifiziert werden und ihnen auch Gefühle entgegen getragen werden. Das Weitzer ist das 1. Hotel, das sich bewusst mit dieser Thematik auseinander setzt und aktiv mit dem Kunden via Sprüche an Wänden, Türen, Tischsets usw. kommuniziert. Wirklich beachtenswert und progressiv. Herzlich Glückwunsch!
_Ich schätze die Weitzer Hotels sehr, aufgrund der Frische und des Muts und trotz all dieser Vorschusslorbeeren wird es mir zuviel und die Frage entsteht – kann man zuviel professionalisieren?

Es wirkt wie wenn man eine Werbeagentur beauftragt hätte mit den Konsumenten zu kommunizieren und diese Agentur normalerweise Konsumgüter verkauft. Bei Konsumgütern trifft der Kunde nur punktuell mit dem Produkt zusammen, deswegen sind viele Werbebotschaften nett. Bei einem Hotelaufenthalt ist der Gast im Haus und es können auch zu viele Botschaften werden und es wird schlichtweg nervig.

Genau dieser Punkt kommt mir in letzter Zeit immer häufiger unter, z.B. Hotels, die bis in die letzte Ecke  Branding betreiben und man auch nicht mehr aufwachen kann, mit der Frage, oh wo bin ich – welche Stadt ist es? Sondern sofort sticht einem das Logo des Hotels ins Auge und liebgewonnene Hotelzimmer erinnern einem nur noch, dass man  in einem Konsumtempel zu Gast ist. Damit einhergehend zieht auch noch das Hotel Merchandising mit ein – Pflegeprodukte des Hotels, Chutneys des Küchenchefs, usw… – also man kann sich nicht mehr ruhig zurückziehen, sondern nächtigt in einem Shop – Grauenhaft. Eine Bitte an alle Hoteliers: Bitte geht sparsam und weise mit eurem Branding und Merchandising um, ich bin als Gast nicht dumm, ich weiß welches Hotel ich gebucht habe, der Name muss mir nicht an jeder Ecke kleben und wenn mir die Produkte gefallen, wäre ein Shop in der Lobby schön. Schließlich will ich in keinem Supermarkt schlafen.

Zurück zum coolen Typen, er klärt einem am stillen Örtchen auf, dass man Zuhause am Besten isst, aber dennoch auch andere Lokale wie die zwei Hotelrestaurants probieren könnte. Beim Essen im Hotelrestaurant klärt er einem dann auf, was ein Barbier ist und was Graz alles kann. Immer mit flotten Sprüchen. Zurück am Zimmer erspäht man eine Falsche Wein mit dem Spruch „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann“ und einem Hinweise, dass man ihm immer kaufen kann in der hauseigenen Greislerei.

Marketing zur Perfektion, es ist auch schön informiert zu werden – aber es ist auch schön Abstand zu haben – ich muss nicht alles über das Hotel wissen. Das Hotel könnte jedoch mehr über mich wissen.

Zum Beispiel finde ich diesen Abrissstil oder besser gesagt das Stück Ostberlin in Graz wunderbar, aber es erinnert doch eben an Berlin und nicht Graz. Aber zurück zum Thema, der coole Typ hat daran gedacht, dass ein Buch keine Falten in den Buchrücken bekommen soll und originelle Nachtkasterl (die wie Vogelhäuser aussehen) gebaut. Allerdings fehlt die essentielle Leselampe. Nachdem ich ein packendes Buch („Willkommen auf Skios“ (für Wissenschaftler zu empfehlen)) fast die halbe Nacht lesen musste, konnte mein Mann nur bedingt gut schlafen, aufgrund des hell erleuchteten Zimmers. Wo warst du nur kleines Licht? Ich habe dich vermisst.
Das Bett ist sowieso eine Geschichte für sich: gleich nach dem Check-in setzte ich mich bequem aufs Bett und begann zu lesen. Beim Aufstehen werde ich plötzlich zurückgehalten, mein Pullover hat sich im Holz des Betthaupts verfangen und ratsch hin war er. Abrisslook im Hotel ist nett, an meinem Pulli nicht!!!
Die Zimmergarderobe befand sich direkt oberhalb der ca. 120cm hohen Kommode und somit tauchte die Frage auf, wie kann man Mäntel aufhängen? Ein eindeutiger Mr. Monk Faktor. Sowie auch der Nächste: Man stelle sich vor, eine halboffene Dusche im Raum, alte hohe Decken, ein verregneter Herbsttag, Spaziergang von 5 Stunden im Grazer Regen, keine Heizung, wassersparender Duschkopf = diese Mischung ergibt einen halb erfrorenen Hotelgast. Aufgrund der verpufften Dampfentwicklung bei hohen Decken bleibt nicht viel Wärme am Körper übrig.

Jetzt zu den wirklich frischen Ideen im Hotel: die Restaurants (Speisesaal im Wiesler und Steirer im Weitzer) sind köstlich. Die Mitarbeiter/innen total nett und die Preise weltklasse. Die Gestaltung des Speisesaals mit der Souldiva an der Wand als Gegenposition zur Muse des Jugenstils im Frühstücksaal ist gelungen.
Meine Lieblingsidee des Florian Weitzers ist der Barbier Shop im Hotel Wiesler. Mein Mann war begeistert. Senf und Söhne das angeschlossene Lokal mit österreichisch gekochten Würsten ist auch gelungen. Die hauseigene Blumenhandlung lässt mein Frauenherz höher schlagen.
Am besten hat mir im Zimmer das Waschbecken gefallen.

PRICKELND
_ Babier im Haus
_ Hoteleigene Blumenhandlung
_ Restaurants mit einheimlischen Publikum
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen
_ Erhaltung des Jugendstil Frühstücksraums
_ Leicht pastellfarbene, kuschlige Bettwäsche
_ Spa-Bereich
_ Erhaltung des original Stiegenhauses
_ Preis-/Leistungsverhältnis
_ tw. Plattenspieler am Zimmer (leider hatten wir kein Zimmer mit Plattenspieler)
_ Gucker am Zimmer (leider wird er oft von den Gästen mitgenommen)
_ Mexikanische   Waschbecken in wunderbaren Farben – genauere Infos unter http://www.hotelwiesler.com/de/blog/aktuelles/blog.fliesenweltmeister/month.8/year.2012.html
_ Kerzen am Zimmer
_ lässiger Frisörsessel im Erker – hier thront man richtig über der Mur – nur wo setzt sich die 2. Person hin? Aufs Bett?
_ Lage des Hotels, direkt an der Mur, 5 Min. ins Zentrum

SCHAL
_ Zu viel coole Kommunikation in Form von Sprüchen an Türen, Wänden, Flaschen, Tischsets mit den Gästen
_ Keine Leselampen am Zimmer
_ Keine abgetrennte Dusche, sprich Kälte beim Duschen
_ Keinen Schreibtisch am Zimmer
_ Holz tw. zu wenig verarbeitet, man kann sich beim Betthaupt die Kleidung beschädigen
_ Garderobe und Kommode sind zu nahe beisammen – siehe Bild oben
_ Keine Vorhänge, schlechte Raumakustik zusätzlich würden sie den Straßenlärm etwas dämpfen
_ Gute Idee, leider scheitert es an der Umsetzung – Polaroidkamera liegt im Hotel auf, damit man Postkarten Heim schicken kann, leider gab es kein Fotopapier mehr… Klassisch! und ärgerlich!

Mein Verdacht mit der Werbeagentur hat sich bestätigt, ich habe sie gerade gefunden: Moodley

Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, ich bin ein großer Fan dieses Hotels, jedoch sind ein paar Dinge in der Umsetzung nicht stimmig. Branding ist auf einem zu hohen Niveau (die grafische Umsetzung an sich ist wunderschön), die Rücksicht auf den Gast ist dadurch etwas untergegangen. Diese zwei Faktoren spiegeln sich auch deutlich in den Bewertungen von tripadvisor wieder – das Hotel badet in einem Pool von stürmischer Begeisterung bis Enttäuschung – alles durch die Bank. Ich fühle mich genauso, irgendwie begeistert und irgendwie enttäuscht.

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GROSSO MODO:
Website: http://www.hotelwiesler.com/
Zimmer:
Preis: ab 89€

| Aufenthalt September 2012 – Hotel Wiesler – Graz – Österreich|

 

 

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Hidden Hotel Paris

Österreichisches Flair und eine Kapazitätserweiterung sind die Neuigkeiten seit unserem letzten Besuch im Hidden Hotel. Grundsätzlich versuche ich so viele verschiedene Hotels wie möglich kennenzulernen, insbesondere in Paris. Jedoch überzeugte uns das Hidden dermaßen, dass wir bei der 2. Nacht zu Wiederholungstätern wurden (1 Nacht im Mama Shelter). Also zu den Neuerungen: in den letzten zwei Jahren wurde das Hotel um ein Haus erweitert und hat eine österreichische Chefin bekommen.

Was zieht uns beim Hidden Hotel an?

– die hohe Qualität der eingesetzten Materialien, insbesondere Stoffe

– das ausgezeichnete Frühstück – frisch zubereitet, man kann unterschiedlichste Wünsche an das Service stellen – immer frisch, immer gut, besonders zu empfehlen: die Marillenmarmelade.

– die Einrichtung und das Lichtkonzept in den Zimmern: viel Holz, meterweise Leinen und akzentuierte Lichtquellen, die das Ensemble in Szene setzen.

– ein schönes großzügiges Badezimmer mit Stein und bewusst eingesetztem Licht.

– nette Mitarbeiter/innen

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GROSSO MODO:
Homepage: http://hidden-hotel.com/
Eröffnung: 2009
Zimmer: 35
Preise: ab 159€ im DZ ohne Frühstück
USP: Holz in der Stadt, besondere Materialien

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Hidden Hotel – Paris – La France |

 

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Mittelalter & Moderne – Le César in Provins | France

Ich und das Mittelalter, wir genießen nicht die beste Beziehung. Eigentlich haben wir überhaupt keine und ich mache gerne einen großen Boden darum. Im Hotel Le César hat es mich jedoch eingeholt und ich bin völlig begeistert. So eine tolle Kombination von Mittelalter und Moderne habe ich noch nie gesehen.

Schälen wir uns hinein:

Äußerlich ist das alte Haus wunderschön – Frische kommt durch das strahlende Weiß. Die typischen französischen Nachbarhäuser heben sich elegant ab und durch diese Kombinationen strahlen beide Seiten nach Heller.

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Im Innenraum ist alles hell und ganz modern:  ein dezenter Grundton mit leichten Farbakzenten, tolle Materialien – Holzböden mit Fliesen kombiniert –  der geflieste Fußboden zeigt mittelalterliche Ritter- und Tierdarstellungen und ist von lokalen Handwerkern gefertigt, große Spiegel (manchmal auch etwas zu viel Spiegel) und das Highlight: Im Seitenteil kommt plötzlich eine Wand mit großen gedruckten Mittelalterbildern hervor und man staunt über diese feine Handwerkskunst. Umrandet wird dieses Ensemble von sattem grünem lebendigem Moos – was für eine Kombination.

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Auf geht’s ins Zimmer. Durch die alte Bausubstanz sind die Zimmer natürlich sehr unterschiedlich, teils sehr klein, teils groß.

Am besten gefallen hat mir die runde Beleuchtung, denn obwohl das Zimmer winzig war, hat die Beleuchtung das Zimmer optisch vergrößert. Zur optischen Vergrößerung hat man noch eingesetzt: die Farbe weiß, Spiegel und eine Glastür mit Musterung zum Badezimmer. Trotz der vielen Bemühungen konnten wir unseren Koffer nur mit Müh und Not reinquetschen und so blieb es im Endeffekt doch ein kleines Zimmer, entzückend keine Frage, aber klein. Das Wohl- und Wohngefühl hat sich jedoch sofort eingestellt.

Das Service im Le César war wirklich freundlich und selbst der Nachtportier, den wir gegen 3 Uhr herausgeklingelten, war erfreut uns wohlbehalten zu sehen (kleine Randnotiz: die Mitarbeiter/innen wussten, dass wir anlässlich einer Hochzeit in Provins sind und spät kommen werden). Wie so häufig kommt, dieses erstaunlich tolle Konzept nicht von der Hotellerie, sondern von einem Ärztepärchen, die sich einen Traum erfüllten. Ein toller Traum. Respekt.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://lecesarhotel.com
Zimmer: 27
Preis: ab ca. 140€ im DZ
Eröffnung: 2010
Architektur: Laurent Maugoust

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Le César – Provins – La France|

 

 

Hotels, Information

Pop-up Hotels

Ja, Pop-up Hotels kommen nicht nur bei Großevents vor, auch die Kunstszene hat das kurzlebige, inszenierte Pop-up Hotel fix in ihr Programm aufgenommen z.B. wie berichtet Hotel Jacuzzi im Wiener WUK. Und in Afrika/Australien wirken so manche fixe Hotelzelte wie Pop-up Hotels.

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“Pop-up-Hotels sind eine Modeerscheinung, die – entgegen ihrer Natur – offenbar langlebiger ist als von vielen Touristikern vorhergesagt. Denn üblicherweise braucht es seine Zeit, bis ein Hotel von den Gästen entdeckt wird und sich etabliert. Das ist bei den folgenden Anbietern anders, denn diese Hotels punkten nicht mit Service – sondern mit der einzigartigen Lage. Und die ändert sich ebenso schnell wie die Geschmäcker der Gäste.

Rund um Großveranstaltungen wie Festivals und Sportevents sind Hotelbetten meist absolute Mangelware. Als Ausweg bleibt oft nur ein langer Anfahrtsweg oder eine unbequeme Nacht im Campingzelt. Darauf haben zwei britische Firmen reagiert und ihr Konzept ganz an kurzfristigen Eventtourismus angepasst. Eine davon ist Snoozebox vom britischen Hotelveteranen Robert Breare, der Hotelzimmer in Containerform anbietet. Die Idee dazu entstand 2010, als Breare und seine Familie bei einem verregneten 24-Stunden-Rennen von Le Mans zusammengekauert im Zelt saßen

Die ersten Container wurden zwei Jahre später bei den Olympischen Spielen in London aufgestellt. Ausgestattet mit einem kleinen Bad, Klimaanlage, Flatscreen-TV und WLAN haben die mobilen Einheiten alles, was ein gehobenes Hotelzimmer auch bietet – doch tritt man vor die Türe, ist man sofort mittendrin im Geschehen. 2013 wurden etwa bis zu 400 Container zu Großveranstaltungen wie dem Edinburgh Festival und dem G-8-Gipfel angeliefert. Die Preise sind vergleichsweise moderat: Ein Container beim Edinburgh-Festival kostet pro Nacht 85 Pfund (98 Euro).

Zelt mit Regenwalddusche

Gleich zwei Konzepte verbindet The Pop-Up Hotel: Der wieder erwachte Trend zum Camping wird mit besonders ungewöhnlichen Plätzen verknüpft. Statt in vier Wänden schlafen die Gäste in diesem „Hotel“ in Zelten – inklusive bequemer Doppelbetten, Regenwalddusche und Concierge. Die Angebote reichen von Festivals bis hin zu Übernachtungen im prächtigen Garten des Osborne House, dem ehemaligen Landsitz von Queen Victoria auf der Isle of Wight. Als Mark Sorrill vor zwei Jahren seine Zelte zum ersten Mal beim britischen Glastonbury-Festival aufbaute, waren es gerade einmal 20, in diesem Jahr waren alle 130 ausgebucht. Dabei kommt der Campingausflug alles andere als günstig: Vier Tage Festivalfeeling im Luxuszelt kosten 1.525 Pfund (rund 1.700 Euro).

Hotel in 36 Schachteln

Weniger dem Festival-, sondern vielmehr dem Städtetourismus haben sich die dänischen Architekten Eric Tan, Leon Lai und Nico Schlapps verschrieben, die erst kürzlich mit ihrem Start-up Pink Cloud aufhorchen ließen. Hinter dem Namen steht weniger ein Hotelkonzept, sondern vielmehr ein System aus Einrichtungsmodulen, das leer stehende Büroräume in kürzester Zeit in ein Designhotel verwandeln kann. Gerade in New York City würden viele Bürogebäude leer stehen, erklärte Tan ihre Idee gegenüber CNN. „Mieter warten lieber auf Neubauten, als die bestehenden Bauten aus den 60er und 70er Jahre zu nutzen“, so Tan.

Gleichzeitig sind die Hotels in Manhattan mit einer Nächtigungsquote von 96 Prozent so gut wie ausgebucht. Ihr Konzept richtet sich einerseits an Vermieter, die ihre leeren Objekte kurzfristig verwerten wollen, und an Stadttouristen, die günstige Zimmer suchen. Das gesamte Hotel passt in 36 Kisten, die in einem einzigen Lkw Platz finden. Dennoch müsse in ihrem Pop-Up Hotel auf nichts verzichtet werden, sagte Tan. Neben Betten, Sofas und Toiletten sind auch Module für einen Nachtclub und sogar ein Pool vorgesehen.

Ein Bett in der Ottakringer-Brauerei

Wer an ungewöhnlichen Locations übernachten will, muss aber nicht unbedingt weit reisen. In Wien wird in der Ottakringer-Brauerei der Hefeboden von 12. Juli bis 19. August zu einem Hotel umfunktioniert. Die Nacht in dem 500 qm großen „Hotelzimmer“, wo nun Bett, Kasten und Fernseher statt Turntables stehen, kostet 380 Euro pro Nacht – Bierverkostung inklusive. Hinter dem Projekt stehen Theresia Kohlmayr, Jonathan Lutter und Christian Knapp, die unter dem Label Urbanauts leer stehende Geschäftslokale zu City-Lofts umbauen, wo Gäste dann zum Beispiel in einer ehemaligen Schneiderei, Galerie oder Schlosserei nächtigen können.

Eine Seite des Containers wurde durch eine Glasfront ersetzt, die einen ungewöhnlichen Ausblick garantiert. Der sechs mal zwei Meter große Container ist schlicht in Weiß eingerichtet, das Badezimmer mit Regenwalddusche und Toilette bietet aber alle Annehmlichkeiten. Zur Entspannung gibt es auch einen Sauna-Container, gefrühstückt wird im Lounge-Container.

Gekommen, um zu bleiben

Doch manchmal werden Pop-up-Hotels entgegen ihrem Namen doch zu Dauereinrichtungen. So geschehen in Tulum, Mexiko, wo die Hotelkette Design Hotels vor zwei Jahren gemeinsam mit dem Berliner Szeneclub Kater Holzig das Papaya Playa Project ins Leben rief. Als weltweit erstes Pop-up-Hotel beworben, verschrieb sich das Projekt ganz dem ökologischen Gedanken und versteht sich als „offene Plattform, wo sich die kreative Gemeinschaft zusammenfindet, feiert und besondere Moment erlebt“, wie der Berliner Design-Hotel-Chef Claus Sendlinger auf der Website schreibt. Auf der griechischen Insel Mykonos wurde mit dem San Giorgio Hotel bereits ein zweites Hotel dieser Art eröffnet. Und mit Sicherheit muss man sich auch hier mit den Buchungen beeilen.

Links:

 

” (Quelle: orf.at)

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Forschung

Sind runde Räume schöner?

Die Wissenschaft sagt JA!

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Ein Bericht von orf science:

Warum wir runde Räume schöner finden

In Räumen mit runden Formen und geschwungenen Möbeln fühlen wir uns wohler als in eckigen und kantigen. Das zeigt eine neue Gehirnstudie Wiener Forscher. Die Architektur sollte darauf Rücksicht nehmen, finden sie. Denn schließlich verbringen wir den allermeisten Teil unserer Zeit in Innenräumen.

ÄSTHETIK11.06.2013

Um herauszufinden, wie Menschen Formen in der Architektur beurteilen, hat ein Team um den Psychologen Helmut Leder von der Universität Wien Teilnehmern einer Studie 200 Bilder von Innenräumen vorgelegt und dabei ihre Gehirnaktivität gemessen.

Die Studie:

“Impact of contour on aesthetic judgments and approach-avoidance decisions in architecture”von Oshin Vartanian und Kollegen ist am 10.6. in den “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) erschienen.

Link:

Ö1 Sendungshinweis:

Dem Thema widmet sich auch ein Beitrag inWissen aktuell: 10.6., 13:55 Uhr.

Weich und angenehm vs. hart und ernst

Warum finden wir überhaupt manche Formen schöner als andere? Diese Frage hat schon die frühen, empirisch arbeitenden Psychologen vor über 100 Jahren umgetrieben. In verschiedenen Versuchsreihen haben sie schon damals festgestellt, dass Menschen bei ganz grundsätzlichen Dingen wie z.B. Linien geschwungene Formen bevorzugen: Sie werden als weicher und angenehmer empfunden als eckige, die als härter und ernster wahrgenommen werden.

Eine Erklärung für diese Vorlieben liefert die Evolutionstheorie. Formen, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte als vorteilhaft erwiesen haben, liegen demzufolge den Schönheitsvorstellungen bis heute zugrunde. Umgekehrt können Formen auch Warnsignale aussenden – etwa spitze Formen, die an Dornen erinnern, vor denen sich unsere Vorfahren einst in Acht nehmen mussten.

Obwohl die menschlichen Kulturen zweifellos alle möglichen Formen und Inhalte hervorgebracht haben, die als schön galten, glauben Evolutionspsychologen daher an ein tiefes biologisches Vermächtnis, das Schönheit bis heute grundlegend definiert. Und das man auch neurobiologisch nachweisen kann.

Ästhetik-Netzwerke im Gehirn

Deshalb haben die Forscher die 18 Teilnehmer (zwölf Frauen, sechs Männer) ihrer aktuellen Studie auch nicht nur befragt, ob sie bestimmte Innenräume als schön oder nicht schön empfinden, sondern auch in einen Magnetresonanztomografen gesteckt, der ihre Gehirnaktivität maß. Die subjektive Einschätzung der Probanden (“finde ich schön”) deckte sich dabei mit den objektiven Ergebnissen (“entsprechende Gehirnregionen sind aktiv”).

Warum diese Objektivierung überhaupt nötig ist? Weil man dadurch die verschiedenen Komponenten auseinanderhalten kann, durch die ein Schönheitsurteil zustande kommt, sagt Helmut Leder.

Beispiele runde und eckige Räume, die die Studienteilnehmer beurteilten

Beispiele runder und eckiger Räume, die die Studienteilnehmer beurteilten

“Wir konnten zeigen, welche Gehirnregionen beteiligt sind. Und weil es die gleichen sind, die auch beim Betrachten anderer schöner Objekte aktiviert sind, lässt das den Schluss zu, dass es sich um ein allgemeines biologisches System handelt. Das hätten wir mit einer reinen Befragung nicht zeigen können.”

Wie die Forscher herausgefunden haben, sind beim Betrachten der Bilder von Innenräumen die gleichen “Ästhetik-Netzwerke” im Gehirn aktiv wie bei Kunstwerken. In erster Linie sind das Hirnregionen, die mit Belohnung und Gefühlen zu tun haben (wie z.B. der Orbitofrontal-Kortex und dieBasalganglien).

Haupterklärung: Wohlempfinden

Das wichtigste Gefühl, das den Eindruck von Schönheit begleitet, ist ein Wohlempfinden. Es erklärt mehr als die Hälfte des Schönheitsurteils, sagt Leder. “Was wir schön finden, das finden wir auch wohlgefällig. Schönheit und Wohlempfinden sind aber nicht genau dasselbe. Im Gehirn sehen wir, dass ein Schönheitsurteil eine Art von Bewertung ist, die neben den emotionalen auch kognitive Komponenten – also Verstehens- und Denkprozesse – beinhaltet, und das Wohlfühlen ist eigentlich die emotionale Folge von dem.”

Die Forscher haben aber nicht nur untersucht, ob die Studienteilnehmer runde oder eckige Räume mögen. Sie haben auch ihre Reaktion auf die Frage analysiert, ob sie diese Räume auch gerne betreten würden. Und dabei haben sie festgestellt, dass das eine nicht mit dem anderen zusammenhängt.

“Für uns überraschend war, dass wir bei eckigen Räumen keinen Hinweis gefunden haben, dass die Amygdala im Gehirn aktiviert war – das ist jener Teil, der uns warnt, wenn etwas gefährlich ist, etwa wenn wir spitze Gegenstände sehen wie Messer oder Dornen”, erklärt Leder.

Barock geht vor Gotik

Im Gegensatz zu anderen Objekten lösen eckige Formen in der Architektur also offenbar keine negativen Reaktionen aus, runde Formen aber sehr wohl positive. Woher dieser Unterschied kommt? Das hat mit der Alltagspraxis zu tun, vermutet Helmut Leder. “Wir können uns schlicht oft nicht aussuchen, ob wir einen Raum betreten wollen oder nicht, auch wenn er uns nicht gefällt.”

Letzte Frage an den Psychologen: Wenn die Vorliebe für runde Gestalten in der Architektur vorherrscht – müssten wir dann nicht barocke Kuppeln lieber haben als gotische Türme?

“Das hängt davon ab, wie eckig die gotischen Türme wirklich sind. Aber laut unseren Studienergebnissen müsste man das so vorhersagen, ja. Wir wissen von Studien über die Stilvorlieben in der Architektur, dass auch Bildung, Interesse an Kunst etc. eine Rolle spielen. Aber in der Tat: Die runden Formen scheinen die zu sein, denen die Menschen höheren Gefallen entgegenbringen.”

Lukas Wieselberg, science.ORF.at

 

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Architekturgeschichte: 50 Jahre Parkhotel Pörtschach

Das Parkhotel Pörtschach feiert 50 Jahre und ich konnte mit Freude meine schriftstellerische Ader ausleben (Artikel: “Aufbruch und Aufschwung”): http://www.parkhotel-poertschach.at/media/file/93_parkhotel-poertschach.pdf

Architekturgeschichte: 50 Jahre Parkhotel Pšrtschach

“Pörtschach am Wörthersee (TP/OTS) – Die Geschichte des Wörthersee –
Tourismus auf der 40.000 m2 großen Halbinsel bei Pörtschach
dokumentiert der Bildband “50 Jahre Parkhotel Pörtschach am
Wörthersee”, der anlässlich des bevorstehenden fünfzigsten Jubiläums
der Eröffnung des weltbekannten Design Hotels am 1. Juli 2013
erscheint.

   Ein Team renommierter Architekturhistoriker unter Führung des
Kärntner Architekten Gerhard Kopeinig, Gründungsmitglied des “Vereins
Architektur Spielraum Kärnten” sowie “Kalt und Warm”, dokumentiert
darin die Geschichte des Hotels und des Tourismus in Pörtschach am
Wörthersee. 

140 Jahre Wörthersee – Tourismus

   Der Bildband spannt den Bogen vom Bau der Südbahn im Jahr 1864,
der die Voraussetzung für den Wörthersee – Tourismus war, bis ins 21.
Jahrhundert.

   Die touristische Erschließung begann mit dem Erwerb der
weitläufigen Landzunge vor Pörtschach durch den Wiener
Porzellanfabrikanten Carl Ernst David Wahliß im Jahr 1872. Er
errichtete 13 villenartige Hotels mit Bade- und Sportanlagen.
Nach seinem Tod im Jahr 1900 konnte die Familie das Hotelimperium nur
noch kurz halten. In der Folge wechselten die Besitzer und Teile der
großen Liegenschaften wurden abverkauft. 1928 erwarb die Gemeinde
Pörtschach das Areal, in der NS-Zeit kam es in den Besitz des
Deutschen Reiches. 

   1945 wurden hier britische Fronttruppen untergebracht und der
gesamte Bereich der Halbinsel für Einheimische gesperrt. 1953 konnte
die Gemeinde nach langwierigen Verhandlungen die Liegenschaft wieder
vom deutschen Finanzministerium rückerwerben. In der Folge wurde sie
an eine Gesellschaft verkauft, die auf dem Gelände ein neues Hotel
und eine Kuranstalt errichten wollte. Da über den vereinbarten
Zeitraum hinaus nichts geschah, fiel sie wieder der Gemeinde zu. Erst
die Baufirma Wayss & Freytag – Simplexbau, die 1959 das Anwesen
erwarb, setzte einen Hotelbau um, der am 1. Juli 1963 als Parkhotel
Pörtschach eröffnet wurde.

Das Parkhotel Pörtschach entsteht

   Die renommiertesten Architekten ihrer Zeit zeichneten in den
fünfziger Jahren für verschiedene Auftraggeber Entwürfe für das
Parkhotel Pörtschach: Georg Lippert (er war am Bau des Opernringhofs
in Wien beteiligt und plante das Hotel Prinz Eugen gegenüber dem
Wiener Südbahnhof), Josef Vytiska (Kirchen sowie Neubauten gegenüber
der Oper, am Franz Josefs – Kai  und Stephansplatz in Wien) und
schließlich Kurt Köfer, dessen Projekt mit 25 Apartments und 147
Zimmern sowie einem vorspringenden verglasten Speisesaal an der
Seeseite schließlich vom Liegenschaftseigentümer Wayss & Freitag –
Simplexbau realisiert wurde.

Lebensgefühl der sechziger Jahre

   Als das Hotel 1963 eröffnete, war es einer der wichtigsten Bauten
des modernen Wörthersee-Tourismus. Filme wie “Happy-End am
Wörthersee” verkörperten das Lebensgefühl dieser Zeit und machten
Pörtschach europaweit bekannt. Ihre Botschaft lautete: Aufbruch aus
der grauen Vergangenheit der Nachkriegszeit, Aufbruch in den
Wohlstand, Aufbruch in ein neues Zeitalter mit Zuversicht. 

   Als Kind seiner Zeit verkörpert das Parkhotel Pörtschach die
Leistungsfähigkeit und Kreativität der beginnenden Sechziger Jahre.
Das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich in
verfügbarer Freizeit, Urlaubsgeld und motorisiertem Verkehr. 

   Sein Stil verkörpert eine Epoche, die gerade wieder eine
Renaissance erlebt: Retro ist schick, die “Rolling Fifties” und die
“Swinging Sixities” sind in Life Style Magazinen am Vormarsch. Eine
deutsche Hotelkette bedient sich sogar bewusst dieses “Retro –
Looks”. Im Parkhotel Pörtschach sind die Stilelemente der sechziger
Jahre, makellos gepflegt, im Original erhalten.

parkhotel pörtschach

Heute: Designerhotel im Stil der 60er Jahre

   1972 erwarb der Wiener Mineralöl – Großhändler und
Garagenbetreiber Hans Pruscha das Hotel. Es steht seither im
Familienbesitz und ist Eigentum der List Group in Wien. 

   Das Haus wurde mehrmals modernisiert und erweitert. Heute bietet
das 350 Betten – Hotel Vier Sterne – Komfort auf sieben Etagen. Die
Original Stilelemente, wie etwa der Aufzug, die Treppen, die Hotelbar
und Rezeption sowie die Lobby und der Speisesaal mit ihrem
spektakulären Blick auf den Wörthersee blieben im Original erhalten
und vermitteln Jahr für Jahr tausenden Gästen das traditionelle
Ambiente des elegant – bürgerlichen Familienhotels mit privatem
Badestrand, Sportanlagen und weitläufigen Spazierwegen. Außerdem
finden Konferenzen und Tagungen statt. 1998 zeigten Titelseiten fast
aller europäischen Tageszeiten das Parkhotel Pörtschach, als sich die
Spitzenrepräsentanten der EU – Staaten in Pörtschach zum EU
Gipfeltreffen trafen.

Jubiläums – Saison 2013: Rückblick auf 50 Jahre

   Im Sommer führt Architekt Gerhard Kopeinig zu mehreren Terminen
Interessierte persönlich durch das Parkhotel und erläutert die
architektonisch bedeutenden Elemente.
Termine: www.parkhotel-poertschach.at” (Quelle: Tourismuspresse)

 

 

Information

ÖW News: Architektur und Identität im Scheinwerferlicht

Pressekonferenz der ÖW auf der ITB liefert Impulse und Ideen für Geschichten über das Urlaubsland Österreich.

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Bildhinweis: v.l.n.r.: Gerold Schneider, Hotelier und Architekt in Lech am Arlberg; Astrid Legner, „Austria Guide“; Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKO; Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung; Oskar Hinteregger, ÖW-Region Manager in Deutschland;

Wien/Berlin – Traditionell am zweiten Messetag stand heute Vormittag die Pressekonferenz der Österreich Werbung auf dem ITB-Programm. Im Mittelpunkt stand dabei der Kulturschwerpunkt 2013 „Architektur und Identität“. Neu war heuer das Veranstaltungsformat aufgrund der klaren Fokussierung auf deutsche Reisejournalisten: Loungemöbel, Kaffeehausatmosphäre und moderierte Gespräche mit Gastgebern gaben den rund 50 anwesenden Medienvertretern Impulse und Ideen für Geschichten über das Urlaubsland Österreich.

ÖW-Geschäftsführerin Petra Stolba skizzierte zu Beginn die jüngsten Erfolge Österreichs am deutschen Markt. Demnach stiegen sowohl Ankünfte als auch Nächtigungen seit Winter 2010 kontinuierlich an. Aber auch die anderen Top5-Märkte entwickelten sich positiv, und auch Überseemärkte, insbesondere Asien, verzeichnen zweistellige Zuwächse. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind laut Stolba die Auswahl der richtigen Märkte, für jeden Quellmarkt die individuell richtige Strategie und die passenden hochqualitativen Produkte.

Für Bundesspartenobmann Hans Schenner, oberster Vertreter der 90.000 Betriebe im österreichischen Tourismus und selbst Hotelier, kann Österreich als Urlaubsland vor allem mit authentischer Gastlichkeit, Gemütlichkeit und persönlichem Einsatz punkten: „Der Gast möchte regionale Spezialitäten genießen und dabei im Kontakt mit der Bevölkerung die österreichische Gastfreundschaft erfahren. Die Begriffe Gastfreundschaft und Gemütlichkeit werden von den Gästen auch mit deutlichem Abstand als wesentliche Eigenschaften einer Urlaubsregion genannt. Für Schenner sind die heimischen Betriebe hier sehr gut aufgestellt: „Wir verstehen es, in einer natürlichen Weise auf die individuellen Bedürfnisse unserer internationalen Gäste einzugehen. Dabei beziehen wir nicht nur Interessen und Geschmäcker der Urlauber ein, sondern wissen vor allem um die Bräuche und Gegebenheiten der jeweiligen Regionen. Die Reisenden kommen gerne nach Österreich, wo sie sich nicht nur als Gäste fühlen, sondern wie Freunde empfangen werden.“

Auch Architektur spielt eine stärker werdende Rolle bei der Urlaubplanung. So stellt bereits für ein Drittel der Gäste das Ortsbild/Stadtbild bzw. die Architektur das Entscheidungskriterium für eine Region als Urlaubsziel dar. „Mit unserem heurigen Kulturschwerpunkt ‚Architektur und Identität‘ fokussieren wir ganz bewusst auf dieses Thema und seinen Stellenwert im Tourismus. Denn Architektur spielt für unsere Gäste auch eine wesentliche Rolle, um Land und Leute kennen zu lernen“, erläutert Petra Stolba. Architektur und Identität sind seit jeher sehr eng miteinander verbunden.  „Nicht nur das kulturelle Erbe – wie Schlösser, Burgen und Stifte – sondern auch die architektonische Vielfalt in der Gegenwart sind wichtige Identitätsträger für das Urlaubsland Österreich“, so Stolba.

Gerold Schneider, Hotelier und Architekt in Lech am Arlberg, beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Tourismus, Architektur und Identität. Nach seinem Studium der Philosophie, Literatur, Kunst- und Architekturtheorie gründete er 1995 ein Architekturbüro in Wien, bevor er 1997 in den elterlichen Betrieb in Lech eintrat. Für ihn ist es das Gedächtnis der Bewohner, das Orte mit Geschichte von jenen aus der Retorte unterscheidet. „Die Identität einer Region ist kein Rückbezug auf historische Kulturstufen, sondern eine (selbst-) bewusste Entwicklung spezifischer Eigenschaften eines Ortes durch seine Bürger. Das Überleben der Identität eines Ortes hängt demnach von der offenen Auseinandersetzung des Gedächtnisses der Herkunft und der Notwendigkeit der permanenten Anpassungsleistung der Neuinterpretation ab“, so Schneider. Die dynamische Phase des Tourismus im alpinen Raum habe seit ihrem Beginn mit Setzungen von außen zu tun, mit der Konfrontation durch neue Lebensstile und deren Räume. Die Anpassungsleistung dieser kurzen Epoche pendelt meist zwischen den Extremen einer bildhaften Rückwärtsgewandtheit und einem vorbehaltlosen Bekenntnis zur Moderne.

Oskar Hinteregger, ÖW-Region Manager in Deutschland ging in seinem Statement zunächst auf die Erwartungen des deutschen Gastes ein. Trotz Multioptionalität sind seine wesentlichen Urlaubsmotive gleich geblieben: Erholen und entspannen, Neues entdecken, Zeit für die Familie haben, Land und Leute kennen lernen. Österreich ist darauf gut vorbereitet „Für die Gastgeber von heute geht es um ein authentisches Erleben, ein Mit-Leben. Gemeinsam mit Verbänden, Regionen und Orte haben sie einen Prozess begonnen, der das Angebot professionalisiert. Das machen sie dabei so behutsam, dass der Charme, und das Österreichische dabei nie verloren gehen“, so Hinteregger.

Was die Architektur angeht, so sei die Verbindung von Tradition und Moderne in der Architektur in Städten ebenso zu finden wie in ländlichen Regionen. Wenn im Bregenzerwald der traditionelle Holzbau mit Glas und Stahl zu einer Juppenwerkstatt wird, wenn in Kärnten ein neues Badehaus am Millstätter See entsteht, wenn Zaha Hadid eine Hungerburgbahn in Innsbruck entwirft, wenn die Familie Sabathi einen wegweisenden Weinkeller in der Steiermark bauen lässt. Selbstverständlich prägen aber nach wie vor auch die großen, imposanten, historischen Bauten das Land, sind Anziehungspunkt für Gäste aus Deutschland und der ganzen Welt, betont Hinteregger.

Die professionelle Gästebetreuung erfordert in der heutigen Zeit eine immer höhere Flexibilität. Bestimmten Berufsgruppen kommt dabei besondere Bedeutung zu – aus diesem Grund war Astrid Maria Legner, eine von 1.600 Austria Guides und seit 2007 Berufsgruppensprecherin in Österreich, als Gastrednerin bei der Pressekonferenz. „Die Anforderungen entwickeln sich ganz klar weg vom schulmeisterlichen, starren Herunterbeten geschichtlicher Daten und Fakten, hin zum charmanten Repräsentanten des Urlaubslandes, der den Gast behutsam an der Hand nimmt und zu den verborgenen Schätzen Österreichs führt“, so Legner. Der Gast erwarte ein breites Angebot an möglichem Zeitvertreib. Dabei darf das Ganze nicht in Stress ausarten. Kulturgenuss, sportliche Aktivitäten und kulinarische Erlebnisse sollten auf einen Nenner gebracht werden und wohldosiert an den Kunden weitergegeben werden. Denn letztendlich, und hier waren sich alle Podiumsteilnehmer einig, stehe dabei das ganzheitliche Erleben des Urlaubslandes Österreich mit allen Sinnen im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Kulturschwerpunkt „Architektur und Identität“ finden Sie hier.”

Copyright: ÖW/ Harald Paulenz

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Für Architekturfans: Holzhäuser von Peter Zumthor zu mieten | Vals

Für Architekturfans ist Peter Zumthor der Architekt schlecht hin. Jetzt gibt es Neuigkeiten von Annalisa und Peter Zumthor: man kann ein Ferienhaus bei ihnen mieten. Ab Herbst 2013 sogar zwei.

Im 1500 Meter über Meer gelegenen Weiler Leis, der zur Bündner Gemeinde Vals gehört, haben
wir 2009 zwei Holzhäuser gebaut, das Oberhus und das Unterhus. Das Unterhus vermieten wir ab
1.12.2012 als Ferienhaus. Ein drittes Holzhaus, das Türmlihus, wird das kleine Ensemble bald
vervollständigen. Es kann ab Herbst 2013 ebenfalls gemietet werden.” (Quelle: zumthorferienhaeuser.ch)

Wie immer bei Peter Zumthor geht den Gebäuden eine Geschichte voraus, in diesem Fall wollte seine Frau schon immer in einem Holzhaus wohnen. Dieser sehr schöne persönliche Rahmen macht Ferien in einem Peter Zumthor Haus sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Herzlichen Dank an Astrid für den tollen Tipp!