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Hotel Cort – Palma von der schönsten Seite

Die Krönung kam am Ende unserer Mallorca-Reise: das Hotel Cort in Palma. Nach der kaum kinderfreundlichen Finca Sa Garriga waren wir sehr gespannt auf das Boutiquehotel Cort im Zentrum der Inselhauptstadt. Eventuell könnte es mit Kleinkind doch schwierig werden, befürchteten wir. Falsch gedacht, es war perfekt. Unser Sohn wurde herzlich begrüßt und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuten sich über den kleinen Gast. Innerhalb weniger Stunden wurde er namentlich begrüßt und liebevoll umsorgt.

Kuschelparadies

Obwohl es ein himmlisches Boutiquehotel ist, gehören auch Kinder zum Stammpublikum. Höhepunkt unseres Aufenthalts war der Moment, als unser Sohn das große Bett mit sechs Kissen sah – mit einem Sprung segelte er quietschvergnügt ins Kuschelparadies. Alles war entspannt, ein rundum schöner und gelungener Aufenthalt.

Kein Feuer, das nicht brennt

In Erinnerung bleibt uns auch auf jeden Fall der Kamin in unserem Zimmer mit LED-Brennholz. Ein Knips und schon flackert das scheinbar brennende Holz – das zu unserer großen Überraschung täuschend echt aussieht. Zugegeben, etwas dubios zwar, aber doch gemütlich. Insgesamt ist das Interior vom Feinsten: Skandinavischer Minimalismus trifft auf mediterrane Gemütlichkeit. Als Verwöhnprogramm für die Haut gibt’s Molton Brown Beauty-Produkte.

Cort auf der Zunge

Der Gaumen darf sich ebenfalls freuen, denn das Frühstück wird serviert und hier stehen noch Köstlichkeiten wie Eier Benedict auf der Karte. Himmel in Palma. Im Preis inbegriffen ist das gesamte Frühstücksangebot und die Auswahl ist groß und exzellent, so wie auch das Restaurant selbst.

Stiege und Lift

Einziger Kritikpunkt ist die Parksituation, wir konnten nur in einer der umliegenden Parkgaragen parken und mussten das Gepäck samt Kind und Kegel über Stiegen hinauf zum Hotel schleppen. Nicht die komfortabelste Art zu Reisen, belohnt wird man dafür mit bester Altstadtlage. Im Vorfeld sollte man sich allerdings genauer über die Parkmöglichkeiten und Wege zum Hotel mit Liftanbindung informieren. Der Weg zurück zur Garage ging dann schon viel leichter. Hoffentlich kommen wir bald wieder und können noch oft nach den besten Wegen Ausschau halten.

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Hotel Predi Son Jaumell in Mallorca – ein Hotelparadies für Groß und Klein in Mallorca

 

Mallorca – schöne Insel mit erlesenen Hotels – so lassen sich unsere zehn Tage in Mallorca beschreiben. Den Anfang machte das Hotel Predi Son Jaumell. Anmutig in seiner Schönheit fügt sich das altmallorquinische Landgut, ein Possessió aus dem 17. Jahrhundert, in die Landschaft. Das Predi Son Jaumell in Capdepera verfügt über 24 Suiten in unterschiedlichen Stilrichtungen mit Blick auf das umliegende Land und die gleichnamige, mittelalterliche Burg.

4 Hoteliers erfüllen sich einen Traum

Zu neuem Glanz verhalfen vier mallorquinische Hoteliers dem frühneuzeitlichen Kleinod. Ganz konträr zu ihren großen Hotels, erfüllten sich die Betreiber den Traum eines kleinen, feinen und gediegenen Fincahotels und leisteten so auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des architektonischen Erbes des Prei Son Jaumell. Mallorquinische Flechtkörbe finden sich überall als rustikale Gestaltungselemente und alleine dieses kleine Detail vermittelt die Verbundenheit mit der Insel. Meine Gratulation zu diesem tollen Projekt! Die unterschiedlichen Vorstellungen von mehreren Köchen haben hier den Brei nicht verdorben im Gegenteil, es ist noch die Extraportion Würze hinzugekommen.

Hotels & Technik

Kritikpunkt ist allerdings das Beleuchtungskonzept, hier wollte man zu viel des Guten und dachte, die Technik kann das Verhalten der Menschen vorhersehen. Öffnet man die Zimmertür, geht automatisch das Licht an. Verlässt man das Zimmer, geht das Licht aus. So weit so gut, doch möchte man eine bestimmte Lampe ein- oder ausschalten, muss man sich zunächst durch die Voreinstellung des Schalters klicken.  Auch nach vier Tagen haben wir das komplexe Lichtsystem noch nicht durchschaut.

Das komplizierte Beleuchtungskonzept hat letztlich aber auch zu vielen lustigen Erlebnissen geführt: Einmal saß ich mit unserem Sohn in der Badewanne und mein Mann holte kurz etwas aus dem Auto. Er verließ das Zimmer und kaum hatte er die Türe geschlossen, saßen wir im Dunkeln. Es war stockfinster und der Whirlpool blubbert – mein Sohn wurde stumm wie ein Fisch – wir lauschten in die Dunkelheit und mussten geduldig abwarten. Ein andermal schliefen wir schon tief und fest und plötzlich ging das Licht an und holte uns aus unseren Träumen.

Technische Spielereien sind zwar ganz nett, aber ich mache häufig die Erfahrung (besonders in Hotels), dass die verschiedenen Bedürfnisse der vielen, vielen, vielen unterschiedlichsten Gäste einfach nicht abgebildet werden können.

Und möchte man ganz kritisch sein, ist auch die WC-Lösung suboptimal. Das WC ist lediglich durch satiniertes Glas abgegrenzt und nach oben hin offen, Geräusche und Gerüche sind somit im Zimmer inklusive.

Gastronomie des Hauses

Das Predi Son Jaumell wurde auf der ganzen Insel bekannt durch sein ausgezeichnetes Restaurant von Andreu Genestra. Wir haben zwar nur das Bistro probiert, denn mit unserem kleinen Rabauken fanden wir nicht die Ruhe für dieses außergewöhnliche Esserlebnis. Schade, aber für alle, die es probieren möchten – eine Reservierung ist Pflicht, auch für Hotelgäste! Doch selbst das Bistro des Hotels können wir wärmstens empfehlen.

Das Frühstück war solide, alles da, aber irgendetwas hat für die Kategorie gefehlt. Vielleicht lag es an der mittelmäßigen Brotqualität.

Kinder willkommen

Apropos Kinder, das Hotel war nicht von Beginn an auf Kinder ausgerichtet, man rechnete einfach nicht damit, dass Familien hierher kommen würden. Doch genau das Gegenteil ist passiert, es kommen viele Kinder mit ihren Eltern und gerade die Kleinen lieben das Haus. Diese Herzlichkeit kommt auch vom Hoteldirektor und den Mitarbeiterinnen. Man spürt, dass Kinder willkommen sind. Allerdings wie ich in den Bewertungen lesen konnte, sind manche Gäste nicht mit den Kindern zufrieden. Schade.

Räume zum Sein

Die umwerfende Gestaltung des Landsitzes, angefangen von den Gärten, dem Poolbereich, den Restaurants und Zimmern bis hin zu den unzähligen kleinen öffentlichen Bereichen, wo man entspannt genießen und lesen kann, bietet Ruhe und Erholung. Diese Bereiche außerhalb der Zimmer liegen mir immer besonders am Herzen, da entsteht ein Gefühl von Großzügigkeit und Gemütlichkeit.

Information

Frühstück auf himmlisch – Hotel Bristol Wien

Zum Geburtstag hat mich mein Mann ins Hotel Bristol am Kärtner Ring zum Frühstück eingeladen. Unser Sohn war gut im Kindergarten versorgt und wir konnten ausgiebig und in Ruhe genießen. Himmlisch ist das Wort, das mir zuerst in den Sinn kommt. Alles war perfekt an diesem Montagmorgen. Die Gäste waren überschaubar, der gediegene und frisch renovierte Speisesaal auch nach 130 Jahren von zeitloser Schönheit. Das Personal beherrscht sein Handwerk und hier muss man wirklich von Handwerk sprechen. Denn der Unterschied zwischen einem gelernten Kellner und einem Stundeten ist nicht zu übersehen. Für ein 5-Sterne-Hotel zwar selbstverständlich, aber dennoch erfrischend.


Alles bis ins kleinste Detail wird perfekt serviert und man kann sich vortrefflich mit den Mitarbeiter/innen unterhalten. Als Highlight empfand ich den Buffetraum: Ein kleiner, schwarverkleideter und glänzender Raum mit einer Perle an Köchin, die sogar Eier Benedikt aus ihrem Reportoire hervorzaubern kann.
Im Anschluss wurde ich noch durch das altehrwürdige Hotel Bristol geführt. Seitdem hoffe ich, dass der Geschichte dieses Hauses in Zukunft mehr Rechnung getragen wird (vor ein paar Jahren wurde es kurzfristig zu einem Westin degradiert, weil pro Stadt nur ein Luxury-Collection-Hotel zulässig war, doch dieses Downgrading wurde zum Glück wieder aufgehoben). Und ich bin mir sicher, die Eigentümer-Familie Gürtler wird dem Haus am Ring zu altem Glanz verhelfen, hoffentlich hat Marriott die gleichen Absichten.

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Der Design-Geheimtipp in Wien: Das Hotel Beethoven

Seit Jahren lebe ich jetzt schon in Wien, doch mein Entdeckerinnenherz verschlägt mich immer wieder in unbekannte Ecken und neue Betten. Denn ganz besonders gerne übernachte ich in Wiener Hotels, diesmal im Hotel Beethoven. So quasi Ferien in der eigenen Stadt.

Das Hotel Beethoven: Hinter historischen Mauern liegt eine sinnliche Zauberwelt.

Barbara Ludwig, das Herz und die Seele des Hotels, renoviert mit viel Liebe zum Detail seit Jahren das Haus in der Papagenogasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Ursprünglich ein Bordell, trachtet sie danach, ebendiese Sinnlichkeit in die neu ausgestatteten Zimmer zu transportieren.

Wir haben in einem der Zimmer im 6. Stock, der obersten Etage, mit Blick über die Dächer der Stadt genächtigt. In den Räumen wird viel mit gewagten Farbkombinationen, mit ausgefallenen Materialien und tollen Tapeten gearbeitet. Diese sind auch von der Haptik sehr aufregend, also nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Hingreifer.

Das Design im 6. Stock stammt von der Firma Quas.

Bilder und Informationen zur Renovierung des 5. Stocks finden Sie hier.

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Ein Wellness-Hotel wird erwachsen – eine Nacht im Rogner Bad Blumau

Julia besucht das Rogner Bad Blumen, ein Lokalaugenschein:

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Betrachtet man die vielen Wellness Hotels und Resorts die in Österreich noch immer wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, überkommt mich immer auch ein mulmiges Gefühl. Was passiert denn damit in 20 Jahren?

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(Fotos: Rogner Bad Blumau)
Nichts ist schlimmer als ein in die Jahre gekommener Wellness Bereich. Hinzu kommt auch noch, dass die Wellness Trends so furchtbar vergänglich sind – in den 90ern waren es Karibik Feeling und ein Wellenbad, das unsere Alltagssorgen hinfortgeschwemmt haben — heute schwedische Schwitzhütten und asiatisch inspirierte Architekturen.
Viele Wellness Hotels haben die Nachhaltigkeit für sich gepachtet – so auch das Rogner Bad Blumau. „Ich war schon vor zehn Jahren dort, aber heute ist es schon alt“, macht mir eine Arbeitskollegin Lust auf meinen zweitägigen Abstecher in die Steiermark.
Doch was Hundertwasser und Robert Rogner vor bereits 18 Jahren (im Mai feiert man Geburtstag) gebaut haben, hält auch heute noch. Die Architektur ist genial. Ein Aufenthalt dort wird alleine schon deshalb zum Erlebnis und wird es bestimmt in vielen Jahren noch sein. Die Therme zu erkunden gleicht fast einem Besuch in einem Museum. Außerdem wird nicht vergessen zu reinvestieren, seien es in neue Becken oder Ausbauten im Saunabereich, frischer Farbanstrich im gesamten Hotel – von den Zimmern bis zum Restaurant.

Gut finde ich auch die Investition in hochwertige Möbel, wie in den Restaurant-Bereichen. Die Zimmer sind mit Möbel von Grüne Erde ausgestattet – zugegeben heute vielleicht nicht mehr so im Trend, aber gute Holzmöbel fangen nicht zu klappern an. Und kombiniert mit frischem Anstrich und ein paar neuen Sesseln wirkt es gemütlich und geschmackvoll.

Die Nachhaltigkeit kommt auch beim Energiekonzept zum Tragen. Dank eigener Heilquelle kann sich das Hotel komplett autark versorgen. Das ist schon besonders schön und man entspannt gleich noch viel lieber.

Es lohnt sich in gute Architektur und Konzept zu investieren – um auch über die Jahre fernab von Klischees seine Gäste begeistern zu können. Da hat Robert Rogner einiges richtig gemacht, als er beschlossen hat, mit Friedensreich Hundertwasser seine Visionen zu verwirklichen.

Da hat mich das verlassene Wellenbecken gar nicht mehr so gestört. Das gibt es dort nämlich auch noch.

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Middedorp Manor – Stellenbosch | Südafrika

Südafrika Rundreise | Ein kleines Juwel versteckt sich in der hinter dem Namen Middedorp Manor in Stellenbosch. Bei der Buchung war mein Mann noch sehr skeptisch, er meinte die Bilder sind zu schön, es wird sich alles als weniger erweisen und du wirst enttäuscht sein. Ja diese Gefahr war groß, denn wenn ich die Bilder jetzt nochmals betrachte, sehe ich auch, was er meinte – man entdeckt es nicht sofort, aber es ist viel inszeniert und an jeder Stelle sind Blumen drapiert. Ohne die schönen Rosen, die edlen Orchideen, die weißen Proteas und die vielen alten Bücher wirkt das Haus wohl hohl. Doch schon bei der Ankunft in diesem über 100 Jahre alten viktorianischen Haus leuchten uns die Blüten entgegen. Überall stehen die Blumen in üppigen Buketts und Sträußen herum und versprühen ihr angenehmes, ruhiges, duftiges Wesen. Ja, Blumen beruhigen ein Hotel – sie schmücken es nicht nur, sondern sie erfüllen auch eine wesentliche Aufgabe: Das Hotel wirkt frischer, gepflegter und ruhiger. Nebst diesem Lobgesang möchte ich aber die Menschen im Hotel nicht außer Acht lassen, wir wurden auf herzlichste von dem Mitarbeiter empfangen und die Tante (bin mir über den Verwandtschaftsgrad nicht sicher) der Hotelière kümmerte sich reizend um uns und berichtete mit einem ganz unbeschreiblichen Esprit von ihren Europareisen, insbesondere die Ausflüge nach Frankreich. Wir tauschten unsere Lebensgeschichten aus und es war wirklich ein besonderes Erlebnis mit dieser Grand Dame gemütlich beim Frühstück zu plaudern.

Zum Design des Hauses sein gesagt: Eine viktorianische Villa, modern möbliert mit teils altem Mobiliar neu ins Szene gesetzt. Besonders angetan hat es mir die Victoria & Albert Roxburgh freistehende Badewanne, man badet wahrlich fürstlich in diesem Teil, auch wenn aufgrund der unisolierten Keramik-Blechwanne die Wassertemperatur ebenso schnell fällt wie ein Stein im Wasser. Wie fast überall in Südafrika setzt man bei den Pflegeprodukten in nobleren Unterkünften auf Charlotte Rhys, die ich in höchsten Tönen lobend erwähnen möchte.

Leider war es bei uns noch zu kühl und wir konnten den netten Garten mit Pool nicht nutzen – Schade darum, aber es sieht nach purer Erholung aus. Empfehlen kann ich noch den nahe gelegenen botanischen Garten, klein aber fein mit einer beachtlichen Sammlung an Bonsais.
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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.middedorp.com/
Zimmer: 5 Zimmer
Preis: ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

 

|Aufenthalt September 2013 – Middedorp Manor – Stellenbosch – Südafrika|

Europa, Information, Neue Ideen für Hotels, Österreich

Schlafen wie der Kaiser in Schönbrunn

Austria Trend Hotels haben ein neues Angebotszuckerl im Programm: die Kaisersuite in Schloß Schönbrunn:

Die Hotelsuite befindet sich im Osttrakt des einstigen Kaiserhauses. Die Ausstattung ist nobel: Die Gemächer erstrecken sich über 167 Quadratmeter, es gibt zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, einen Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche.

Das Interieur ist im imperialen Stil gehalten, inklusive Himmelbett und Stuckarbeiten. Farblich dominieren Schwarz, Weiß und Gold. Auch der traditionelle rote Seidenstoff, genannt „Ananasdamast“, fand reichlich Verwendung.

Der Umbau kostete insgesamt 400.000 Euro. Dieser erfolgte unter den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes, wie betont wurde. Das historische Gemäuer birgt auch einige Nachteile: Lift gibt es keinen, die Suite ist nur über Stiegen erreichbar. Für Gäste kostet die Nacht ca 699€ pro Nacht und Person.

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Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

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Haus Hirt | Bad Gastein

Was haben das Haus Hirt und das Hotel Miramonte in Bad Gastein gemeinsam? Genau, die Hoteliersfamilie Ikrath. Geschwisterhäuser also, ganz unterschiedlich und doch erkennt man die gleiche Basis, wie ausgetüftelte Farbkombinationen und das Beleuchtungskonzept. Die Ähnlichkeit der Häuser ist da, man spürt den Spirit und doch sind die Sphären ganz anders. Salopp ausgedrückt ist das Hotel Miramonte für ein jüngeres, urbaneres Publikum, vorwiegend für Pärchen und Kreative, die einen schönen Ort für holiwork (holidays & work) suchen.

Bleibt man bei den Geschwistern könnte man von der großen erwachsenen Schwester (dem Haus Hirt) und dem jüngeren Bruder (das Miramonte) sprechen.

Das Haus Hirt ist ein Familienhotel, hier kommen junge Familien mit kleineren und größeren Kindern und den Großeltern oder Paare auf Winterurlaub. Die Gediegenheit ist, glaube ich, der größte Unterschied zwischen den Hotels. Den Luxus im Haus Hirt be“greift“ man beim Essen deutlich, kaum berührt man das Besteck, spürt man das Silber, wahrlich elegant. Es liegt schöner in der Hand, das Gewicht gibt der Qualität ihren Ausdruck. Ein unterschwelliges, aber deutliches Zeichen an die Gäste – sie befinden sich in einem echten Restaurant. Die weiße Tischwäsche ist nur on top noch eine kleine Draufgabe. Halt und stop, an dieser Stelle hätte ich die frischen Blumen am Tisch fast vergessen. Fake ist schon lange passé, aber echte Blumen – welch eine Botschaft, nobel wie das Tafelsilber.

Diese Besonnenheit zieht sich durch das ganze Hotel. Die Bibliothek ist größer, gemütlicher und lebendiger. Die Bücher sind vielfältiger und fordernder für die Lesenden. Da findet man neben Design-Klassikern, Architekturbücher, Romane und Weltkarten auch politische Bücher.

Ebenso die Zimmer, die Einrichtung ist schlichtweg nobler, exquisiter und gediegen, dafür weniger modern – klassisch eben.

Zwei Dinge begeistern mich im Haus Hirt:

1) Die öffentliche Räume wie Bar / Bibliothek strotzen vor Lebendigkeit – das gesellschaftliche Leben spielt sich in diesen Räumen ab. Fremde Menschen sitzen zu sechst in der Bibliothek und lesen, jeder für sich und doch gemeinsam.

2) Kinder – ja, es ist ein Familienhotel. Zwischen dieser Eleganz und  Noblesse des Hauses bewegen sich die Kinder völlig frei und autonom und man bekommt Lust selbst mit dem Nachwuchs hier Urlaub zu machen. Es ist ein Hotel für Erwachsene mit Geschmack und dann ist da noch ganz viel Platz für Kinder.

Der Vollständigkeit möchte ich das Spa auch noch erwähnen, die Mischung zwischen Kinderhotel und Verwöhnpackungen für die Eltern funktioniert in diesen Räumlichkeiten gut. Der Hotelpool wird von den Kindern als Highlight nach dem Skifahren okkupiert, die Erwachsenen ziehen sich in die Sauna / Dampfbad zurück. Ein offener Ruheräume mit Blick auf die Berge verbindet diese zwei Welten. Wer es jedoch ruhiger haben möchte kann in einem abgetrennten Bereich entspannen und ausdampfen.

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.haus-hirt.com/
Zimmer: 29 Zimmer
Kategorie: 4-Sterne
Preis: ab ca. 92€ pro Person im DZ mit HP
|Aufenthalt Februar 2014 – Haus Hirt – Bad Gastein –Österreich|

 

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Das gekonnte Zusammenspiel von Farben – Wundervolle Wintertage im Miramonte in Bad Gastein

Eigentlich sind wir keine Winterurlauber, doch dieses Jahr hat uns eine Einladung nach Bad Gastein ins Hotel Miramonte geführt und wir sind schlichtweg begeistert. Die Sonne, die gute Bergluft, der sehr spezielle Charme des Ortes, die Atmosphäre und dann noch dieses schöne Hotel: das Miramonte.

Bei der Ankunft durchleuchtete die Sonne das ganze Haus, die Rezeptionsdame hat uns ein Mittagssüppchen angeboten und man wollte sich einfach nur noch in die Barhocker fallen lassen, genießen und hoffen, dass diese Tage in den Bergen immer währen. Die schöne Hintergrundmusik ließ den stressigen Alltag zuvor vergessen und ganz schnell war man in Bad Gastein angekommen. Der morbide Charme des Ortes bedrückt auf der einen Seite, weil man sich ständig fragt: “Wie konnte diese Rose nur verblühen?“ Andererseits regt dieser urbane Kosmos mitten in den Alpen die Fantasie an und plötzlich verliert man sich in Tagträumen und Luftschlössern, was in diesem Ort alles möglich wäre… Ich könnte jetzt noch lange über das verschenkte Potenzial der alten Grand Hotels trauern oder mich echauffieren über die vertriebenen Geschäfte, die lokale Politik… Aber viel lieber und mit viel mehr Freude berichte ich über das Miramonte. Frischen Wind in den „alten“ Kasten geblasen hat Evelyn Ikrath (Hotelière) mit ihrem Mann Ike Ikrath, seines Zeichens Architekt. Bei der Renovierung im Jahr 2008 wurden Reminiszenzen aus den 50er und 60er Jahren wunderbar in Szene gesetzt, teilweise extra betont, teilweise mit viel Farbe in ein neues Licht gerückt. So wirkt z.B. der originale Fliesenboden am Weg ins Spa mit den grünen Wänden einfach ungewöhnlich frisch. Empfehlen kann ich auch eine Spabehandlung – sowohl die Aveda-Gesichtsbehandlung als auch die Fußreflexzonenmassage sind sehr entspannend.

Die Mitarbeiter/innen sind motivierte und fleißige Bienen, ständig darum bemüht, dem Gast einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Der Ausblick unseres Panoramazimmers war so beeindruckend, dass wir einen ganzen Vormittag lang den Blick von den Bergen nicht abwenden wollten und im Zimmer verweilten. Kleines Manko sind die sehr kleinen Nachttische, auf denen man kaum ein Glas Wasser und ein Buch unterbringt.

Die eingesetzten Textilien – Vorhänge und Polstermöbelüberzüge – sind dagegen von schöner Qualität und geben dem Raum Gemütlichkeit. Immer wieder wird man auf das gekonnte Zusammenspiel von Farben aufmerksam: In unserem Zimmer z.B. war es ein pinker Polster auf dem grauen Sofa. Überhaupt könnte ich ständig über den Farbeinsatz in diesem Hotel schwärmen. Wer dieses Zusammenspiel ausgewählt hat, muss ein wahrer „Farbversteher“ sein: Nie sind die Farben fahl oder schal, ab und zu gedämpft, dann wieder poppig und peppig – doch immer darauf bedacht, den Raum gut zu strukturieren und in Szene zu setzen. Mutig ist auch der Griff zu dunklen Tönen, bei dem Zusammenspiel mit Licht hebt sich die Dunkelheit jedoch gekonnt mit der Helligkeit auf und es entstehen wahre Wohlfühlräume.

Das Restaurant mit den Schaffelldecken ist ebenfalls ein kuscheliger Hingucker und besonders im Winter ein Magnet für Gäste. Niemand möchte auf der „normalen“ Bank sitzen, obwohl der Sitzkomfort dort wahrscheinlich noch länger bestünde. Außergewöhnlich sind auch die angebotenen Packages: So gibt es z.B. ein sorgfältig geschnürtes Prenatal- Package für werdende Eltern mit ausgewählter Literatur und Produkten der lokalen Apotheke – Babymoon vom Feinsten!

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelmiramonte.com/
Zimmer: 36 Zimmer
Eröffnung: 2008
Preis: ab ca. 144€ im DZ mit Halbpension

 

|Aufenthalt Februar 2014 – Hotel Miramonte – Bad Gastein –Österreich|

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ein cooler Typ – Hotel Wiesler Graz

Das Hotel Wiesler ist ein ganz cooler Typ. In jeder Hinsicht perfekt gestylt und immer mit einem  lässigen Spruch auf den Lippen. Beim Betreten des Hauses kommuniziert er schon mit einem „From 5 Stars to Independence“ und der Kunde unterstellt ihm gleich auch noch die richtige Portion Mut. Schön, erfrischend und anders. Die Coolness zieht sich weiter und weiter, langsam bekommt man schon Respect vor soviel Coolness und plötzlich wie eine kalte Attersee-Strömung, schlägt die Laune um und man denkt sich nur noch – bitte ich will meine Ruhe haben, bitte bitte Ruhe – bitte.

Persönlich finde ich die Situation unglaublich interessant aus folgenden Gründen:
_In meiner Dissertation ist herausgekommen, dass Hotels von den Kunden personifiziert werden und ihnen auch Gefühle entgegen getragen werden. Das Weitzer ist das 1. Hotel, das sich bewusst mit dieser Thematik auseinander setzt und aktiv mit dem Kunden via Sprüche an Wänden, Türen, Tischsets usw. kommuniziert. Wirklich beachtenswert und progressiv. Herzlich Glückwunsch!
_Ich schätze die Weitzer Hotels sehr, aufgrund der Frische und des Muts und trotz all dieser Vorschusslorbeeren wird es mir zuviel und die Frage entsteht – kann man zuviel professionalisieren?

Es wirkt wie wenn man eine Werbeagentur beauftragt hätte mit den Konsumenten zu kommunizieren und diese Agentur normalerweise Konsumgüter verkauft. Bei Konsumgütern trifft der Kunde nur punktuell mit dem Produkt zusammen, deswegen sind viele Werbebotschaften nett. Bei einem Hotelaufenthalt ist der Gast im Haus und es können auch zu viele Botschaften werden und es wird schlichtweg nervig.

Genau dieser Punkt kommt mir in letzter Zeit immer häufiger unter, z.B. Hotels, die bis in die letzte Ecke  Branding betreiben und man auch nicht mehr aufwachen kann, mit der Frage, oh wo bin ich – welche Stadt ist es? Sondern sofort sticht einem das Logo des Hotels ins Auge und liebgewonnene Hotelzimmer erinnern einem nur noch, dass man  in einem Konsumtempel zu Gast ist. Damit einhergehend zieht auch noch das Hotel Merchandising mit ein – Pflegeprodukte des Hotels, Chutneys des Küchenchefs, usw… – also man kann sich nicht mehr ruhig zurückziehen, sondern nächtigt in einem Shop – Grauenhaft. Eine Bitte an alle Hoteliers: Bitte geht sparsam und weise mit eurem Branding und Merchandising um, ich bin als Gast nicht dumm, ich weiß welches Hotel ich gebucht habe, der Name muss mir nicht an jeder Ecke kleben und wenn mir die Produkte gefallen, wäre ein Shop in der Lobby schön. Schließlich will ich in keinem Supermarkt schlafen.

Zurück zum coolen Typen, er klärt einem am stillen Örtchen auf, dass man Zuhause am Besten isst, aber dennoch auch andere Lokale wie die zwei Hotelrestaurants probieren könnte. Beim Essen im Hotelrestaurant klärt er einem dann auf, was ein Barbier ist und was Graz alles kann. Immer mit flotten Sprüchen. Zurück am Zimmer erspäht man eine Falsche Wein mit dem Spruch „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann“ und einem Hinweise, dass man ihm immer kaufen kann in der hauseigenen Greislerei.

Marketing zur Perfektion, es ist auch schön informiert zu werden – aber es ist auch schön Abstand zu haben – ich muss nicht alles über das Hotel wissen. Das Hotel könnte jedoch mehr über mich wissen.

Zum Beispiel finde ich diesen Abrissstil oder besser gesagt das Stück Ostberlin in Graz wunderbar, aber es erinnert doch eben an Berlin und nicht Graz. Aber zurück zum Thema, der coole Typ hat daran gedacht, dass ein Buch keine Falten in den Buchrücken bekommen soll und originelle Nachtkasterl (die wie Vogelhäuser aussehen) gebaut. Allerdings fehlt die essentielle Leselampe. Nachdem ich ein packendes Buch („Willkommen auf Skios“ (für Wissenschaftler zu empfehlen)) fast die halbe Nacht lesen musste, konnte mein Mann nur bedingt gut schlafen, aufgrund des hell erleuchteten Zimmers. Wo warst du nur kleines Licht? Ich habe dich vermisst.
Das Bett ist sowieso eine Geschichte für sich: gleich nach dem Check-in setzte ich mich bequem aufs Bett und begann zu lesen. Beim Aufstehen werde ich plötzlich zurückgehalten, mein Pullover hat sich im Holz des Betthaupts verfangen und ratsch hin war er. Abrisslook im Hotel ist nett, an meinem Pulli nicht!!!
Die Zimmergarderobe befand sich direkt oberhalb der ca. 120cm hohen Kommode und somit tauchte die Frage auf, wie kann man Mäntel aufhängen? Ein eindeutiger Mr. Monk Faktor. Sowie auch der Nächste: Man stelle sich vor, eine halboffene Dusche im Raum, alte hohe Decken, ein verregneter Herbsttag, Spaziergang von 5 Stunden im Grazer Regen, keine Heizung, wassersparender Duschkopf = diese Mischung ergibt einen halb erfrorenen Hotelgast. Aufgrund der verpufften Dampfentwicklung bei hohen Decken bleibt nicht viel Wärme am Körper übrig.

Jetzt zu den wirklich frischen Ideen im Hotel: die Restaurants (Speisesaal im Wiesler und Steirer im Weitzer) sind köstlich. Die Mitarbeiter/innen total nett und die Preise weltklasse. Die Gestaltung des Speisesaals mit der Souldiva an der Wand als Gegenposition zur Muse des Jugenstils im Frühstücksaal ist gelungen.
Meine Lieblingsidee des Florian Weitzers ist der Barbier Shop im Hotel Wiesler. Mein Mann war begeistert. Senf und Söhne das angeschlossene Lokal mit österreichisch gekochten Würsten ist auch gelungen. Die hauseigene Blumenhandlung lässt mein Frauenherz höher schlagen.
Am besten hat mir im Zimmer das Waschbecken gefallen.

PRICKELND
_ Babier im Haus
_ Hoteleigene Blumenhandlung
_ Restaurants mit einheimlischen Publikum
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen
_ Erhaltung des Jugendstil Frühstücksraums
_ Leicht pastellfarbene, kuschlige Bettwäsche
_ Spa-Bereich
_ Erhaltung des original Stiegenhauses
_ Preis-/Leistungsverhältnis
_ tw. Plattenspieler am Zimmer (leider hatten wir kein Zimmer mit Plattenspieler)
_ Gucker am Zimmer (leider wird er oft von den Gästen mitgenommen)
_ Mexikanische   Waschbecken in wunderbaren Farben – genauere Infos unter http://www.hotelwiesler.com/de/blog/aktuelles/blog.fliesenweltmeister/month.8/year.2012.html
_ Kerzen am Zimmer
_ lässiger Frisörsessel im Erker – hier thront man richtig über der Mur – nur wo setzt sich die 2. Person hin? Aufs Bett?
_ Lage des Hotels, direkt an der Mur, 5 Min. ins Zentrum

SCHAL
_ Zu viel coole Kommunikation in Form von Sprüchen an Türen, Wänden, Flaschen, Tischsets mit den Gästen
_ Keine Leselampen am Zimmer
_ Keine abgetrennte Dusche, sprich Kälte beim Duschen
_ Keinen Schreibtisch am Zimmer
_ Holz tw. zu wenig verarbeitet, man kann sich beim Betthaupt die Kleidung beschädigen
_ Garderobe und Kommode sind zu nahe beisammen – siehe Bild oben
_ Keine Vorhänge, schlechte Raumakustik zusätzlich würden sie den Straßenlärm etwas dämpfen
_ Gute Idee, leider scheitert es an der Umsetzung – Polaroidkamera liegt im Hotel auf, damit man Postkarten Heim schicken kann, leider gab es kein Fotopapier mehr… Klassisch! und ärgerlich!

Mein Verdacht mit der Werbeagentur hat sich bestätigt, ich habe sie gerade gefunden: Moodley

Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, ich bin ein großer Fan dieses Hotels, jedoch sind ein paar Dinge in der Umsetzung nicht stimmig. Branding ist auf einem zu hohen Niveau (die grafische Umsetzung an sich ist wunderschön), die Rücksicht auf den Gast ist dadurch etwas untergegangen. Diese zwei Faktoren spiegeln sich auch deutlich in den Bewertungen von tripadvisor wieder – das Hotel badet in einem Pool von stürmischer Begeisterung bis Enttäuschung – alles durch die Bank. Ich fühle mich genauso, irgendwie begeistert und irgendwie enttäuscht.

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GROSSO MODO:
Website: http://www.hotelwiesler.com/
Zimmer:
Preis: ab 89€

| Aufenthalt September 2012 – Hotel Wiesler – Graz – Österreich|

 

 

Europa, Hotels, Österreich

Pölster mit Köpfen, aber Hotel ohne Köpfchen – das W Paris

Wo sind die Blumen? Diese Frage ist mir sofort nach Betreten des Gebäudes durch den Kopf gegangen? Außer ein paar kleinen Gloriosa  auf den Tischen, fehlten die ansonsten so opulenten W-Blumensträuße. Apropos Blumen – das dandlelight – war komplett zerrupft und leuchtet auch nicht mehr – bei diesem Design und Preis – ein deutliches NO GO! Diese getrimmten Design Hotels verlieren so schnell an Schick, wenn der Perfektionismus nachlässt. Da muss das richtige Auge vorhanden sein und Wartung ist gefragt!!!

Nachdem wir gerade bei der Oper waren, legten wir eine kurze W-Pause mit einem schönen warmen Tee in der Lobby ein. Der Tee wäre ja schön gewesen, allerdings hatte das Glas eine so schwere Glaskorrosion, dass der gute Tee darin, wie aus einem Plastikbecher wirkte. Bei über 7€ für einen Tee wäre doch ein durchsichtiges Glas nett, nicht zwingend nötig aber schön.

Leider fällt dieser W Bericht nicht (so) positiv aus. In den Zimmern wird’s nicht besser – sie sind klein, die markanten Pölster unspektakulär und das Design eher gediegen fad – wie ein Standardzimmer von Westin. In den öffentlichen Räumen sieht man schon den Zahn der Zeit, zwar frisch eröffnet, ist das Design nicht ganz am Puls der Zeit. Bilder und Pölster mit illustrierten Portraits können über das eher out-of-date Ambiente mit „ich möchte ein cooler Nachtclub sein“ auch nicht hinweghelfen.

Das nächste interessante Detail waren die Feschaks an der Rezeption – wie im W üblich nur attraktive Menschen – sehr ungewöhnlich ohne weibliche Unterstützung – wird wohl Zufall gewesen sein. Und die W Attitüde war wie immer…

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Zerfleddertes Dandlelight – was stellen die W´s bloß mit der Kunst an? Eine Schande!

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 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.wparisopera.com

Preise: ca. 390 Euro im DZ

Eröffnung: 2012

Architektur: Rockwell Group Europe

| Aufenthalt Mai 2013 – W Paris – Paris – La France|

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lage, Lieblingshotels

Mittelalter & Moderne – Le César in Provins | France

Ich und das Mittelalter, wir genießen nicht die beste Beziehung. Eigentlich haben wir überhaupt keine und ich mache gerne einen großen Boden darum. Im Hotel Le César hat es mich jedoch eingeholt und ich bin völlig begeistert. So eine tolle Kombination von Mittelalter und Moderne habe ich noch nie gesehen.

Schälen wir uns hinein:

Äußerlich ist das alte Haus wunderschön – Frische kommt durch das strahlende Weiß. Die typischen französischen Nachbarhäuser heben sich elegant ab und durch diese Kombinationen strahlen beide Seiten nach Heller.

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Im Innenraum ist alles hell und ganz modern:  ein dezenter Grundton mit leichten Farbakzenten, tolle Materialien – Holzböden mit Fliesen kombiniert –  der geflieste Fußboden zeigt mittelalterliche Ritter- und Tierdarstellungen und ist von lokalen Handwerkern gefertigt, große Spiegel (manchmal auch etwas zu viel Spiegel) und das Highlight: Im Seitenteil kommt plötzlich eine Wand mit großen gedruckten Mittelalterbildern hervor und man staunt über diese feine Handwerkskunst. Umrandet wird dieses Ensemble von sattem grünem lebendigem Moos – was für eine Kombination.

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Auf geht’s ins Zimmer. Durch die alte Bausubstanz sind die Zimmer natürlich sehr unterschiedlich, teils sehr klein, teils groß.

Am besten gefallen hat mir die runde Beleuchtung, denn obwohl das Zimmer winzig war, hat die Beleuchtung das Zimmer optisch vergrößert. Zur optischen Vergrößerung hat man noch eingesetzt: die Farbe weiß, Spiegel und eine Glastür mit Musterung zum Badezimmer. Trotz der vielen Bemühungen konnten wir unseren Koffer nur mit Müh und Not reinquetschen und so blieb es im Endeffekt doch ein kleines Zimmer, entzückend keine Frage, aber klein. Das Wohl- und Wohngefühl hat sich jedoch sofort eingestellt.

Das Service im Le César war wirklich freundlich und selbst der Nachtportier, den wir gegen 3 Uhr herausgeklingelten, war erfreut uns wohlbehalten zu sehen (kleine Randnotiz: die Mitarbeiter/innen wussten, dass wir anlässlich einer Hochzeit in Provins sind und spät kommen werden). Wie so häufig kommt, dieses erstaunlich tolle Konzept nicht von der Hotellerie, sondern von einem Ärztepärchen, die sich einen Traum erfüllten. Ein toller Traum. Respekt.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://lecesarhotel.com
Zimmer: 27
Preis: ab ca. 140€ im DZ
Eröffnung: 2010
Architektur: Laurent Maugoust

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Le César – Provins – La France|

 

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Kempinski oder Duke´s Palace Brügge

Am Rückweg von De Haan pausierten wir in Brügge, ein wildromantisches Mittelalterstädtchen, geschützt von der UNESCO. Purer Luxus zog hier mit Kempinski (?) in einen Fürstenpalast aus dem 15. Jahrhundert ein. Hier ist alles gediegen bis in die Haarspitze, besonders beeindruckend ist der Hotelgarten – Idylle pur.  Gerade sehe ich auf der Homepage, dass das Hotel wohl seit Sommer nicht mehr zu Kempinski gehören dürfte und nur noch als Duke´s Palace geführt wird – leider habe ich nichts Konkretes im Internet gefunden.
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GROSSO MODO:

Website: http://www.hoteldukespalace.com
Zimmer: 94 Zimmer
Preise: ab ca. 150€ im DZ
Gebäude: Fürstenpalast aus dem 15. Jahrhundert
Kategorie: 5-Sterne
Eröffnung: Mai 2008

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels, Lieblingshotels

Das 17. in Brüssel

Le 17ieme
Ganz zentral und doch ganz versteckt, das Le Dixseptième – zu Deutsch das Siebzehnte. Während meiner Zeit in Brüssel ging ich oft an diesem Hotel vorbei und starrte durch das Fenster (ja, starren- ich gebs zu). Hinter diesem Fenster lag eine andere Welt, eine geheimnisvolle Welt, es wirkte auf mich als würde es ein Versprechen in sich bergen: Ruhe. Immer wieder fasziniert stand ich vor dem Fenster und schaute in das gemütliche Hotel-Wohnzimmer. Allen meinen Brüssel-Besuchern (Freunde und Familie) präsentierte ich dieses Hotel als Sehenswürdigkeit, die man in stiller Bewunderung genießen musste… LOL, die Armen! aber daneben befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und die Passage St. Hubert.
Zwischen diesem Ort und mir entstand eine gewisse Vertrautheit. Damals als Studentin war es für mich undenkbar eine Nacht in dieser Hotelperle zu verbringen. Heute würde ich wahrscheinlich das Geld ausgeben, allerdings möchte ich diesen Ort lieber als stiller Zuschauer genießen und mir nur in den Träumen ausmalen, wie es wohl ist im Le Dixseptième Gast zu sein. Nebenbei bemerkt fürchte ich auch das die Zimmer das Versprechen der Lobby nicht halten können und der Ort für mich verdorben wäre. So starre ich bei jedem Brüssel-Besuch lieber doch nur durchs Fenster und wage mich manchmal hinein um ein Prospekt zu holen; bei dieser Gelegenheit entstanden auch im Sommer 2013 die unten gezeigten Bilder.

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Seit Juni 2009 wurde das Hotel, sowie die Nebengebäude als Monumente eingestuft und in die Unesco-Zone der Stadt aufgenommen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.ledixseptieme.be
Zimmer: 12 Moderne und klassische Zimmer
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück
Renovierungen: 1990 & 2010
Lage: Stadtzentrum

 

Details im Hotel, Europa, Hotels, Österreich

Drahteselböck Hotel oder Pension?

Erlebnisbericht von Freunden aus dem Drahteselböck.

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Ich durfte eine Nacht in der Pension Drahteselböck in Oggau am Neusieder See nächtigen. Zwei Tage nachher habe ich gemischte Gefühle im Bauch.

Hier mein kurzer Bericht: Gleich nach Öffnen der Pensionstüre beeindruckten mich der geschmacksvoll gestaltete Rezeptionsbereich: Farben, Möbel, Bilder – modern, liebevoll und charmant. Jedes Detail ist durchdacht.

Dann kam mir der erste Pensionswind entgegen. Zimmervergabe erst um 16.00: Wir waren kurz vor zwei da, meine Hoffnungen mich vor einer Feier noch ins rechte Licht zu rücken waren dahin. Gut. Aufs WC musste ich nach langer Autofahrt. Leider gab es keines im öffentlichen Bereich, nur auf den Zimmern. Mir wurde ein Personal WC im Keller angeboten. Eigentlich nicht erwähnenswert, doch der Gang in den Keller war wirklich einer: muffig und alt. Die Toilette versteckte sich im ehemaligen Saunabereich, zwar sauber aber ohne Waschbecken. Die Dusche wurde mir anstatt angeboten. Zurück an der Rezeption: Der nächste Gast der nach Check-Out ebenfalls auf der Suche nach dem stillen Örtchen war.

Dann kam der offizielle Check-In Teil. Die Rezeptionistin führte uns persönlich durch die öffentlichen Bereiche, durch die Knautschzone – eine kleine Lobby mit umfangreicher Auswahl an Getränken und Snacks zur Selbstbedienung, den Garten mit Pool und den Fahrradraum, wo uns die Räder zum Verleih präsentiert wurden. Bei mir stellte sich wieder das Gefühl in einem Hotel zu sein, die Erinnerung an die Toilette verblasste. Die Rechnung war auch wie im Hotel 49 Euro das Zimmer und wahlweise 9 Euro extra für das Frühstück pro Person versteht sich.

Im Garten hielten wir Rast und warteten auf das Zimmer. Mein Blick erfasste ein kleines Schild am Rand des Pools: “Pool nur zur privaten Nutzung”. Privat im Sinne nicht kommerziell oder privat nur für die Besitzer … die angenehme Wärme der Sonne machte mich träge, ich ging dem Gedanken nicht weiter nach.

Dann die frohe Botschaft. Die Zimmer waren doch kurz vor halb Drei fertig. Husch ins Zimmer – mein Lieblingsmoment: Bett, Fototapete, Lampenschirme, KEIN Teppichboden – einfach nett. Tür auf zum Badezimmer: Wo ist der Charme geblieben? Das Bad war einfach nur alt – ganz ohne Vintage. Zwar funktional und sauber aber eben einfach ein Bad einer … Pension. Da hat sie sich versteckt.

Die Nacht war kurz für uns. Trotz Frühstückspreisen wie in einer Großstadt, mühten wir uns auf, es gab ja sonst nichts in der Gegend. Die Auswahl war lecker und von sehr guter Qualität. Nur der fehlende Dunstabzug in der Küche, wo der Speck abgeprasselt wurde, sorgte für kräftigen Nebel im Frühstücksraum.

Zurück im Zimmer. Ich nahm die Pensionsbroschüre in die Hand. Alle Infos waren zu finden, auch jene zum Check-Out 11.00. Aha, also doch ein Hotel. Dann die Info zum Pool, der tagsüber gerne auch von den Gästen benutzt werden konnte …

Meine Bewertung ist lang. Eigentlich mag ich die Leute nicht, die ewig lange Hotelbewertungen schreiben. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich es gut oder schlecht finden sollte. Das Drahteselböck ist eine Pension die als Hotel daher kommt und sich der Vorteile einer Pension bedient, was die Ausstattung und Anreisezeit betrifft ebenso wie der Vorteile eines Hotels, was die Preise betrifft. Ich hörte auch andere Leute über das nicht inkludierte Frühstück meckern. Ev. sollte man das Frühstück einfach inkludieren – dann wäre es ein bisschen weniger Hotel und mehr Pension. So blieb mehr Zeit um sich auf das wirklich gelungene Design und die bis ins Detail durchdachten lieben Kleinigkeiten zu konzentrieren – ganz nach dem Marketingcredo mit Vintage-Appeal “under promise and over deliver”.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.drahteselboeck.com/

Zimmer: 19

Eröffnung: Sommer 2012

Preise: ab 49€ pro Person ohne Frühstück

Europa, Hotels, Österreich

Koloman, Marie Therese, Raul, Bella oder Romy? Wer Chez Cliché hat, hat die Qual! oder neue Unterkünfte in Wien

Koloman, Marie Therese, Raul, Bella, Romy, Eugen und Camilla oder doch Beat?

Neue Hotelkonzepte in Wien z.B. Chez Cliché :

CHEZ CLICHÉ setzt dort an, wo einige Design- und Appart-Hotels, aber auch Anbieter von Privatwohnungen an ihre jeweiligen Grenzen stoßen. Fernab eines anonymisierenden Hotels auf der einen, oder oftmals enttäuschend ausgestatteter Wohnungen auf der anderen Seite, bietet Chez Cliché das tatsächlich gemütliche Wohnerlebnis in perfekt inszenierten Lebensräumen. Die Apartments liegen allesamt in bester Lage und warten nur darauf von Städtereisenden, die das besondere Flair einer Stadt erleben wollen, bewohnt zu werden. Es sind Wohnräume, die so liebevoll und individuell gestaltet und mit handverlesenem Interieur eingerichtet wurden, dass man meinen möchte, man verbringe seinen Aufenthalt bei guten Freunden.” (Quelle: Chez Cliché)

In meiner Dissertation war ein zentrales Ergebnis, das Hotel als Person wahrgenommen werden. Hört man diesen Satz zum ersten Mal, verwundert es einen vielleicht, aber hört man genau zu – erkennt man, dass viele Menschen ein Hotel wie eine Person beschreiben. Bei Chez Cliché wird alleine durch die Namen klar, hier lebt das Apartment. Wunderbar!

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Sophie

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Romy

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Raul

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Marie Therese

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Koloman

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Camilla & Eugen

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Bella

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Beat

(Fotos:Alexander Haiden/Chez Cliché)

weitere Bilder

GROSSO MODO:

Website: http://www.chezcliche.com
Apartments: derzeit 8
Kosten: ab ca. 169 €, mind. Aufenthalt 2 Nächte

 

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Pulitzer Paris

2. Hotel in Paris: Hotel Pulitzer – besonders verlockend zu buchen, nachdem wir im Schwesternhotel in Buenos Aires so eine schöne Zeit hatten. Interessanterweise habe ich letzte Woche das Hotel Pulitzer Rom vorgestellt, dass nicht zu dieser Kette gehört, dennoch ungemein verwandt wirkt.

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(Bilder: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Website: http://www.hotelpulitzer.com
Zimmer: 44
Kategorie: 3 Sterne
Preis: ab ca. 140€ im DZ

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Le 9 Paris

Ich bin gerade auf der Suche nach einer schönen Unterkunft in Paris und finde Dutzende – auf RosaPfeffer folgt nur eine kleine, feine Auswahl.

Fixstarter sind wie immer: Hidden Hotel,  Mama Shelter und das neue W Paris

 

1. Hotel in Paris – Hotel Le 9 Paris

Übrigens tolle Bilder mit Menschen!

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  (Fotos: Hotelwebsite Le 9)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite:  http://www.le9hotel.com

Zimmer: 48 Zimmer

Preis: ab ca. 125€ im DZ

Design: Casa Veciana Studio

Eröffnung: 2012

 

Details im Hotel, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Architektur so ursprünglich wie archaisch – das Wiesergut

 

Österreich ist um ein tolles Hotel seit 1. Dezember reicher – das Wiesergut.

Auf einem Flecken Erde in den Bergen, 
auf dem seit 1350 ein Gutshof steht:  Wiesern. 
Ein Ort, an dem Werte bewahrt werden. 
Wo eine Familie das Land bestellt. 
Und doch brechen wir immer wieder zu neuen Ufern auf: 

Architektur so ursprünglich wie archaisch. 
Und doch klar und reduziert. 
Räume aus Licht, Luft und Natur, die einem gut tun. 
Wo Verzicht ein Gewinn ist. Und tiefe Ein- und weite Ausblicke möglich werden. 

Wo die Natur Akzente setzt: 
Unbehandelte Hölzer und zeitloser Naturstein. 
Wettergegerbtes Leder und kuschelige Naturstoffe. 
Nahe einer Verschmelzung von Innen und Außen.” (Quelle: Wiesergut Homepage)

 

 

GROSSO MODO:

Website: http://www.wiesergut.com

Eröffnung: Dez. 2012

Zimmer: 23 Suiten

Architektur:  Gogl & Partner Architekten

 

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Riva Lofts

Der Florenzvirus übertrug sich vor ca. 15 Jahren von meiner Freundin Uschi, die  immer überschwänglichst über DIE romantische italienische Stadt berichtete, direkt auf mich. Heuer ergab sich endlich die Gelegenheit dieses Epizentrum meiner heimlichen Reiseträume zu besuchen. Ein kurzer Blick in booking.com genügte und die Reise war geistig fixiert. Riva Lofts hat mich sofort am richtigen Fuß erwischt, mein Herz schlug höher und die 3-Klick Buchung erledigte den Rest. Wir hatten eigentlich noch keinen richtigen Plan, aber bei Booking kann man kurzfristig stornieren, also wieso nicht. Und so entstand Schritt für Schritt unsere Reise rund um Florenz.

Der Emfpang im Hotel war einmalig, ganz in Ruhe nahm sich die dann doch quirlige Mitarbeiterin Zeit für uns, fragte, wie gut wir Florenz kennen, ob wir Restaurantempfehlungen bzw. Reservierungen benötigen, welche Museen wir besichtigen möchten usw. Sie gab uns sogar Tickets für die Straßenbahn (ca. 3 Minuten Fußweg) ins Stadtzentrum mit , nachdem die Hotelfahrräder schon alle unterwegs waren.
Unseren Flitzer parkten wir für den gesamten Aufenthalt direkt beim Hoteleingang  – einfach herrlich, immer im Blickfeld – da fühlt man sich schon sicherer in Italien – das Vorurteil kennen wir ja.  Nächsten Tag ergatterten wir zwei Drahteseln und radelten am Fluss entlang ins Stadtzentrum, fast schon kitschig romantisch. Der Weg ist leicht zu finden und sehr sicher.

Das alte Haus wurde vom Besitzer und gleichzeitig Architekten Claudio Nardi gemeinsam mit seiner Tochter in ein Hotel verwandelt. Die 8 Lofts liegen am Florenzer Cascine Park und am Flussufer des Arno, also nicht direkt im Stadtzentrum, aber es ist dafür wunderschön eingebettet. Die Lärmbelastung ist auch sehr gering.

Unser Zimmer versprühte Theaterflair, ein original Requisitenkoffer diente als Kasten, große Spiegeln vergrößerten das Zimmer, die schweren Stoffe sorgten für ein flauschiges Nestz. Einzig die Helligkeit ließ zu wünschen übrig, nachdem das Zimmer im Erdgeschoss lag, drang fast kein Tageslicht hinein. Sicherlich angenehm kühl im heißen Sommer, jedoch etwas trist im Frühling.

Bei der Auswahl der Zimmer sollte man vorsichtig sein, die großen schönen Lofts kosten ein Vermögen, aber der Preis ist verständlich – 100m² mit unglaublicher Aussicht.

Das Highlight unserer Reise, aber zuvor ein bisserl Kontext: Meine Mutter liebt Blumen über alles. Unsere Reise kurz vor Muttertag brachte die Idee, eine Gärtnerei aufzusuchen. Die Mitarbeiterinnen von Riva Lofts empfahlen uns einen Blumenmarkt, der zufällig nur an diesem Wochenende statt fand. Es war das Highlight unseres Florenztrips – hunderttausende Blumen in einem alten Garten. Wir kauften ca. 20 unterschiedliche, wunderschöne Blumen und das Mutterherz erstrahlte zu Hause. Wie gesagt, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen ist unglaublich.

PRICKELND:
_ die Gestaltung des Anwesens
_ Kostenlose Getränke in der Minibar
_ Kostenloses WLAN
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen – wir hatten viel Spaß mit ihnen
_ die verfügbare Plauderzeit mit den Mitarbeiter/innen
_ der Garten mit den den Kunstwerken

SCHAL:
_ das italienische Frühstück – ist doch sehr italienisch und etwas dürftig für MItteleuropäer
_ kein Tageslicht im Zimmer
_ die Fahrräder für Gäste sind schon ziemlich kaputt

GROSSO MODO:

Homepage: www.rivalofts.com/
Zimmer: 10 Studios
Preis: ab 200€
Eröffnung: 2007
Kosten Umbau: 1,5 Mio €
Architektur: Claudio Nardi 

 

|Riva Lofts – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

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Irgendwo im Nirgendwo – La Bandita

Mein Mann liebt karge Landschaften und wollte auf unserer Rundreise von Triest nach Florenz eine Nacht mitten in der Toskana verbringen. Für mich war es besonders wichtig, in einem zeitgenössischen Ambiente zu nächtigen und nach laaaaannnngggeeeemmmm Suchen haben wir La Bandita gefunden.

John Voigtmann, ein amerikanischer Musikmanager, unter anderem von Christina Aguilera, stieg aus seinem Beruf aus und kaufte sich ein Haus in der Toskana um ein kleines, feines B&B zu betreiben. Soweit die Voraussetzungen. Natürlich war Italien eine Herausforderung, aber er hat sie gemeistert und mit welchem Bravour ist nachahmenswert: LA BANDITA

Das Hotel ist definitiv eine Reise Wert! Ein altes toskanisches Haus mit moderner, schöner Einrichtung – ein Prachtstück, durch und durch. Die Zimmer sind ein Traum, besonders die Badewanne und die unglaublich große Dusche. Über die eigene Terrasse, dem kleinen Pool mitten in der toskanischen Landschaft ohne Nachbarn und die abgelegene Sitzbänke ließe sich noch Stunden schwärmen.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Haus und leben ihren Traum. Unter dem Jahr einige Monate im La Bandita und im Winter ab durch die Welt. Der schottische Koch hat viele Stationen erlebt und fungiert nun als Privatkoch im La Bandita. Übrigen,s das Essen war ein Highlight, die Banditas würden auch viele Restaurants in der Umgebung empfehlen, aber eigentlich ist es aufregender mit den anderen Gästen um einen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir machten die Bekanntschaft mit Brasilianern, die zwischen Rio und Sao Paolo pendeln.

Lleicht zu finden ist das Kleinod allerdings nicht, mit Navi keine Chance – John hat das auch auf der Homepage geschrieben – also die Wegbeschreibung muss gedruckt mitgenommen werden, dann ist es ganz leicht zu finden.

Einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Wirklich schade! Übrigens, das Hotel eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung und die Menschen im Hotel kennen sich aus.

PRICKELND:
_ Ein Haus in der Toskana mit zeitgenössischer Innenarchitektur
_ Die Mitarbeiter/innen
_ Die eigene Terrasse beim Zimmer
_ Die große Dusche und in den boden eingelassene Badewanne
_ Das romantische Hotel
_ Die tolle Bibliothek
_ Die beschauliche Plattensammlung
_ Das gemütliche Wohnzimmer
_ Man kann sich alles aus der Küche holen, wozu man Lust hat
_ Kostenloses W-LAN

SCHAL:
_ Der Wegweisen am Straßenrand könnte größer sein
_ Die Homepage könnte ansprechender gestaltet sein
_ Der Weg zum La Bandita ist ziemlich holprig und nicht jedes Auto wird es ohne Kratzer überleben
GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert

 

|La Bandita – Piensa – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Nur das Grand fehlt – Starhotels Savoia Excelsior Palace in Triest

Herrschaftlich mutet der Name an: Starhotels Savoia Excelsior Palace, alle Wörter, mit dem sich ein Hotel schmücken kann in einem Hotelnamen vereint. So viele Wörter lassen mich ständig den Namen des Hotels vergessen und ich nenne es deswegen verkürzt das Grand Hotel Triest.

Grand Hotel trifft es ins Herz der Sache. Obwohl es nicht meine bevorzugte Hotelwahl ist, wollte ich einmal in einem Grand Hotel schlafen. Preislich gesehen befindet es sich mittig und weit weg von Wiener Grand Hotels. Aber die Schwellenängste erwischten mich beim Betreten des Hotels und mein schlechtes Gewissen plagte mich, als ein älterer Herr mein Gepäck schleppen wollte. Hier hat sich deutlich eine Grenze abgezeichnet, das ist nicht meine Lebenswelt. Nichtsdestotrotz ist das Hotel schön, geschmackvoll und gut renoviert. Es ist modern und zugleich alt – schöne Übergänge und die zeitgemäßen Möbel gliedern sich bestens ins Ensemble ein. Besonders begeistert hat mich die Bibliothek mit den schweren, modernen Polstermöbeln in dunklen Tönen.

Ein kleiner Wehmutstropfen war das Frühstück, die Atmosphäre im Raum war hektisch – kein Tisch war frei – nichts wurde abgeräumt und deswegen mussten wir selbst Hand anlegen: Frühstücksgeschirr der anderen Gäste abräumen, Besteck, Teller, Servietten holen. Grundsätzlich alles kein Problem, nur in einer solch prunkvollen Atmosphäre schon komisch, wenn die Gäste persönlich die Tische abräumen. Es ist auch anderen Gästen so ergangen. Daber dann speist man doch prächtig mit Leinenservietten.

Das Savoia Excelsior Palace befindet sich direkt am Ufer und unmittelbar im Zentrum von Triest. Unser Zimmer hatte auch Meerblick, und obwohl unten eine Hauptverkehrsader liegt, hört man den Straßenlärm nicht. Die Fenster sind dreifach verglast und somit steht der Ruhe im Zimmer nichts im Wege. Möchte man jedoch auf den Balkon, dann sind drei Fenster zu öffnen und man merkt erst die Bewegung der Stadt und den Lärm. Die Opulenz des Hotels fand lediglich im Frühstück und im begrenzten W-Lan (1 Stunde) ihre Grenzen.
Zusammenfassend muss ich sagen, ein toller Aufenthalt in einem Grand Hotel. Für mich zu viel Dekadenz – ich schätze es schlichter.

Der großzügige Gang.

Die Aussicht vom Balkon.

PRICKELND:
Gestaltung zwischen Modern und Alt
Größe der Zimmer
Blick aufs Meer
Lärmschutz im Zimmmer
Gutes Preis-Leistungsvehältnis

SCHAL:
Begrenztes Internet
Frühstück – Qualität naja, Service ziemlich überfordert
Mitarbeiter/innen kenne sich in der Lokalszene in Triest nicht so gut aus

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.starhotels.com/hotels/savoia-excelsior-palace/en/home.aspx
Zimmer: 106 Zimmer und 36 Suiten
Preis: ca. 140€ im DZ inkl. Frühstück
Eröffnung: 1912
Renovierung: 2000-2009
Architekt: Ladislaus Fiedler  (dieser Architekt hat auch am Wiener Hotel Bristol mitgearbeitet)

|Starhotels Savoia Excelsior Palace –  Triest – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

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Zu Besuch bei Barbara Ludwig im Hotel Beethoven

Letzte Woche war es mir eine ganz besondere Freude, Barbara Ludwig in ihrem Hotel Beethoven in Wien zu besuchen und mit ihr zu fachsimpeln. Im Gespräch spürt man schnell: Sie ist eine Hotelière und das ist ihre Berufung. Genauso wie ihre Gäste, umsorgt sie auch ihre Mitarbeiter/innen, die sie zu Weihnachten höchstpersönlich bekocht.

Familie Ludwig erstand das  Hotel Beethoven im Jahr 2009 und Schritt für Schritt wird es in ein Boutiquehotel verwandelt. Kreative Unterstützung bei der Entwicklung des besonderen Flairs hat sie von David Carter aus London bekommen, der mit seiner eigenen Handschrift den 5. Stock in ein Detail-Eldorado mit sechs unterschiedlichen Zimmern verwandelte.

Der renovierte 5. Stock lässt erahnen, wohin der weitere Weg des Hotels noch führen wird. Der Flachbildfernseher etwa ist hinter einem Bild oder in einer Truhe versteckt, am stillen Örtchen tummeln sich kleine Äffchen, über dem Bett zwitschern Vöglein, die Lampen stehen auf Entenhaxerln und unter der Dusche fühlt sich der Gast wie die Goldmarie aus Grimms Märchen. Vieles gibt es zu entdecken, tausende kleine Details sind gut durchdacht und wohlüberlegt und einer Erkundungsreise steht nichts mehr im Wege. Neugierig geworden? Dann schauen Sie selbst:

Wo sind die Entenhaxerl?

Man achte hier auf die schönen schwarzen Schalter.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotel-beethoven.at/

Zimmer: 42 (Anzahl wird steigen)

Interior Design:  David Carter, London

Renovierung des 5. Stocks: 2011

 

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Bezauberndes Caro in Valencia

Bis zu 2000 Jahre reichen Elemente dieses bezaubernden Hotels zurück. Selbst aus den Hotelteilen, ließe sich eine eigene Geschichte verfassen: Teile der Mosaikelemente sind aus dem 2. Jahrhundert, Teile der arabischen Stadtmauer und der gotischen Bögen aus dem 13. Jahrhundert und die Fassade stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Keine 200m vom Stadtzentrum entfernt erstrahlt das Caro jetzt in einem neuen Glanz, ohne die Geschichte zu vergessen. Übrigens erstrahlen war wörtlich gemeint, die Lichtgestaltung dürfte raffiniert ausgefallen sein.

(Fotos: Hotel)

GROSSO MODO:

Homepage: www.carohotel.com

Preise: ab 137€

Zimmer: 26

Architektur: Fancesc Rifé

Design: Uno Design

Interior: Flos, Moros, Zanotta, Hay

Details im Hotel, Hotels, Nordamerika, USA

Farbe im Leben – The Saguaro in Palm Springs

Erkennen Sie das Holiday Inn? Das bunte Saguaro  schaut aus wie neu, ist es aber nicht. Die Basis ist ein 1977 eröffnetes Holiday Inn Hotel. Gratulation zur Verwandlung.

(Fotos: Hotel)

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.thesaguaro.com
Eröffnung: 1977 als Holiday Inn – Neueröffnung 2011
Zimmer: 245
Preise: ca. 200 USD
Positionierung: Gay and Lesbian friendly
Design:  Stamberg Aferiat Architecture