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Gradonna – ein besonderer Ort

Das Gradonna in Kals war schlichtweg unglaublich, wir verbrachten hier herrliche Urlaubstage und können das Hotel sehr empfehlen, auch mit kleinen Kindern.

Architektur & Landschaft

Man muss einfach “DAS” Gradonna sagen, um der Besonderheit dieses Ortes sprachlich näherzukommen. Ja, es mag als Bauwerk enorm groß anmuten und der Gebäudekomplex ist auch riesig. Durch die Lage oberhalb von Kals wirkt das Hotel noch imposanter, Architektur und Landschaft fügen sich dennoch zu einem harmonischen Gesamtbild. Das Hotel auf über 1.300 m Höhe verfügt über 117 Zimmer, zwölf Suiten und 42 Châlets. Um diese Dimensionen schonend in die Landschaft einzugliedern, wurden die Entwürfe an die Topographie und Vegetation der Umgebung angepasst. Es ist wirklich erstaunlich wie lange das Resort dem Auge verborgen bleibt.

Der Fokus „Natur und Nachhaltigkeit“ ist im ganzen Haus spürbar, die verwendeten Materialien reichen von Fichten- und Zirbenholz über Kalser Marmor bis zu Filzstoffen aus der Region. Tradition neu interpretiert also.

Zimmer & Essen

In den Zimmern haben uns die Nischen begeistert, hier kann man herrlich verweilen und der wilden Natur zusehen – bei unserem Besuch hat es gestürmt und der Nebel legte sich wie ein Schleier über den Berg, bis man nichts mehr gesehen hat. Und dennoch war es behaglich und schön. Wir wurden mit einer Halbpension verwöhnt und seitdem gilt das Essen im Gradonna für uns als neuer Maßstab für andere Halbpensionen in Hotels. Köstliche Speisen, lustige Buffetideen, wie z.B. gesunde Snacks für Wanderungen, die man sich beim Frühstück holen kann, bleiben im Gedächtnis. Der Brotlaib, den man bei der Abreise als Geschenk mitbekommt, tut natürlich auch sein Übriges dazu. Und in diesen Minuten trage ich die Hauspatschen des Hotels und spüre schon wieder die Vorfreude aufkommen, denn bald fahren wir wieder hin.

Eltern und Kinder im Hotel

Unser kleiner Sohn hat den Aufenthalt auch sehr genossen und es ist wieder einmal ein sehr gelungenes Beispiel für ein Hotel, in dem Eltern mit ihren Kindern entspannen und sein können. Die Eltern müssen sich nicht in eine kunterbunte Kinderwelt begeben und werden vom Elterndasein aufgesaugt. Die Kinder wiederum können hier einfach Kinder sein und den Urlaub genießen. Schön ist das.

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Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Herrliche Stunden im Hotel Auersperg in Salzburg

Ganz spontan habe ich Salzburg einen Besuch abgestattet und bin dabei mit einem Aufenthalt im Hotel Auersperg belohnt worden. Die Hoteliersfamilie habe ich bereits vergangenes Jahr in Bad Gastein kennengelernt. Die Schwester der Eigentümerin besitzt dort neben dem Hotel Miramonte außerdem noch das Haus Hirt und die Alpenlofts mit Blick über das Gasteiner Tal. In Salzburg wollte ich also unbedingt ein weiteres Haus der Familie ausprobieren.

Und die Belohnung war groß: Entdeckt habe ich eine Oase in der Salzburger Innenstadt. Mitten im hippen Andräviertel, versteckt sich ein wunderschöner, verzauberter Garten zum Entspannen. Ein herrliches Frühstück mit einer köstlichen Auswahl am Bio-Buffet und insgesamt einem Ambiente zum Genießen, all das macht das Hotel zum echten Geheimtipp für Salzburg-Besuche. Ich kann mit den Lobeshymnen gar nicht mehr aufhören, aber die Zeit war so extrem schön und nett, dass ich mich schon auf den nächsten Besuch freue.

 

 

Das Hotel kann ich also nur mit ganz viel Begeisterung weiterempfehlen. Vielleicht liegt’s auch an den tollen Farben: Ähnlich wie in Bad Gastein ist auch hier das Gespür für Farben allgegenwärtig. Wie ich jetzt herausgefunden habe, stecken dahinter die Farbkompositionen von Muthwill aus Hallein. Mit außergewöhnlichen Konzepten stellt der Meisterbetrieb aufeinander abgestimmte Farben zusammen, die einem in Erinnerung bleiben. Auch das vielleicht ein wahrer Geheimtipp.

Hotel Facts:

Website:http://www.auersperg.at
Preis: ab ca. 165€ im DZ
USP: Privater Charme mitten in der Stadt mit Garten – ganz nach dem Slogan: “Ein Haus für die Seele”

 

|Aufenthalt September 2016 – Hotel Auersperg – Salzburg – Österreich|

 

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Erlebnisbericht: Iberostar Albufera Park Mallorca – ihr Kinderlein, kommt

Das Iberostar Albufera Park ist ein Kinderhotel wie es im Buche steht: Viele, viele Zimmer – 250 an der Zahl. Das Hotel wurde im Jahr 2007 – möglicherweise in Absprache mit dem verstorbenen Popstar Prince – neu renoviert: Alles ist lachsfarben mit etwas Gelb (Prince hatte bei einem seiner Konzerte darauf bestanden, dass sein Publikum nur mit lachsfarbener Kleidung eingelassen werden durfte). An meinem sarkastischen Unterton merken Sie schon, die Zimmergestaltung traf meinen Geschmack wenig bis kaum.

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Aber nachdem sich mein Auge an die Farben gewöhnt hatte, fand ich den Aufenthalt auch wirklich wunderbar. Am besten hat uns das Kinderbecken gefallen, mit drei Rutschen und vielen kleinen und großen Wasserfontänen war unser Sohn kaum noch aus dem fröhlichen Badevergnügen wegzudenken. Außerdem verfügt das Hotel über einen schönen Meerzugang mit einem prachtvollen Strand. Vor dem Hotel befindet sich ein großzügiger öffentlicher Spielplatz, der auch häufig auf unserem Programm gestanden hat. Und der hoteleigene Garten sowie der gesamte Gebäudekomplex werden von einer Armee von Maintenance-Mitarbeitern und Gärtnern so richtig in Schuss gehalten. Eine wahre Meisterleistung.

Ganz generell sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr freundlich und lassen sich durch die vielen kleinen Kinder nicht im geringsten aus der Ruhe bringen. Das Essen am Buffet ist sehr gut und vor allem recht schnell am Tisch. Mein Wunsch wäre allerdings eine gesündere Variante des Kinderbuffets (fast alles ist frittiert) anzubieten, aber wir konnten uns zum Glück mit den „normalen“ Buffetspeisen aushelfen, die wir kurzerhand unserem Sohn serviert haben. Empfehlenswert ist das Tamarinos Restaurant, hier braucht man zwar eine Reservierung und ein klein wenig Geduld, die Türen öffnen erst am 19 Uhr. Aber die Lage direkt am Meer inmitten der Dünen ist viel schöner und das Essen etwas exklusiver.

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Ein Highlight für unseren Sohn war die Kinderdisco um 20:15 Uhr. Disco ist vielleicht das falsche Wort – Mit-Mach-Musical wäre wohl die bessere Beschreibung, für unseren Zweijährigen ein Riesenspaß. Das Animationsteam war sichtlich motiviert und durchaus auch lustig. Für uns war es ein Abtauchen in eine andere Welt, ein gutes Abtauchen. Die Lockerheit und der Enthusiasmus der Kinder sind super ansteckend, quasi ein Mini-Urlaub vom eigenen Erwachsensein : )

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Der Design-Geheimtipp in Wien: Das Hotel Beethoven

Seit Jahren lebe ich jetzt schon in Wien, doch mein Entdeckerinnenherz verschlägt mich immer wieder in unbekannte Ecken und neue Betten. Denn ganz besonders gerne übernachte ich in Wiener Hotels, diesmal im Hotel Beethoven. So quasi Ferien in der eigenen Stadt.

Das Hotel Beethoven: Hinter historischen Mauern liegt eine sinnliche Zauberwelt.

Barbara Ludwig, das Herz und die Seele des Hotels, renoviert mit viel Liebe zum Detail seit Jahren das Haus in der Papagenogasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Ursprünglich ein Bordell, trachtet sie danach, ebendiese Sinnlichkeit in die neu ausgestatteten Zimmer zu transportieren.

Wir haben in einem der Zimmer im 6. Stock, der obersten Etage, mit Blick über die Dächer der Stadt genächtigt. In den Räumen wird viel mit gewagten Farbkombinationen, mit ausgefallenen Materialien und tollen Tapeten gearbeitet. Diese sind auch von der Haptik sehr aufregend, also nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Hingreifer.

Das Design im 6. Stock stammt von der Firma Quas.

Bilder und Informationen zur Renovierung des 5. Stocks finden Sie hier.

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Grand Ferdinand am Schubertring in Wien

Florian Weitzers nächstes Hotel eröffnet im Oktober am Wiener Schubertring: Das Grand Ferdinand. Es verfügt über 188 Zimmer, mit 4 Suiten und drei Restaurants. Das Highlight ist der Rooftop-Pool, ein USP am Wiener Hotelmarkt. Erste Bilder sind hier zu sehen:

(Bilder: Grand Ferdinand)

Hotel Facts:

Website: http://grandferdinand.com/

Architektur: Atelier Heiss

Preis: ab 198€ im DZ

Zimmer: 188

Eröffnung: Oktober 2015

Adresse: Schubertring 10-12, 1010 Wien

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Hotel LONE im kroatischen Wald

Kinder verändern Urlaubsgewohnheiten, so auch bei uns. Statt einer Entdeckungsreise in Übersee besuchten wir das schöne Kroatien. Wie könnte es bei mir anders sein, die Idee Kroatien kam erst an zweiter Stelle, an erster Stelle stand das Hotel, das LONE.

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Vor vier Jahren eröffnet, sehr schön gelegen im kroatischen Wald fußläufig nahe Rovinj, ist es wirklich ein Traumhotel. Unser Sohn fühlte sich sofort wohl und krabbelte aufgeregt das Zimmer rauf und runter. Zum wahren Genuss von uns war es babyfreundlich möbliert und er konnte sich nicht wehtun, wenig kaputtmachen und wir genüsslich entspannen.LONE-RosaPfeffer3
Nun ans Eingemachte. Das Haus liegt wunderschön im Wald, ganz nahe zur Küste. Die Architektur erinnert an ein Schiff und ist auch nicht zu auffällig oder störend im Küstenabschnitt, dezent und nachhaltig. Es gibt vier Restaurants im Hotel. Jedes offeriert eine andere Küche. Bei unserem Besuch waren diese Restaurants nur abwechselnd geöffnet und als Gast erwies es sich gar nicht so leicht herauszufinden, welches Restaurant nun offen oder geschlossen war. Zusätzlichen variierten die Öffnungszeiten stark – einmal bis 15 Uhr den nächsten Tag bis 17 Uhr. Ich erzähle dies so ausführlich, weil es stark mit der Architektur zusammenhängt. Und zwar das Haus hat sechs Stockwerke und liegt im Hang. Deswegen befindet sich die Rezeption rückseitig zur Straße auf der Etage 2. Unser Zimmer lag im 3. Stock. Restaurants befanden sich im Erdgeschoss, im 1. und 2. Stock, sowie am Pool. Der Frühstücksraum lag im 1.Stock. Soweit etwas verwirrend. Aber daraus ergibt sich, dass man so gut wie nie an der Rezeption vorbei kommt und auch keine Informationen erhält, was denn eigentlich im Hotel los ist. Die Rezeption ist baulich bestens platziert, im Mittelpunkt des Hotels, doch gesellschaftlich absolut abgelegen. Somit ging auch der Informationsfluss zwischen Gästen und Hotel verloren. Schade. Die anderen Abteilungen (Spa, Restaurants, House Keeping) wussten nichts voneinander. Informationen gab es auch keine im Lift oder an Tafeln. Somit entging dem Hotel ziemlich viel Umsatz an F&B, weil der Kontakt zwischen Gästen und Hotel auf ein Minimum gehalten wurde.

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An dieser Stelle sei noch angemerkt, das Hotel hat ca. 260 Zimmer auf fünf Etagen und nur vier Aufzüge. Diese Aufzüge konnten das Gästeaufkommen des nicht vollständig ausgelasteten Hotels bewerkstelligen. Es kam zu längeren Wartezeiten und so stieg man einfach nicht im 2. Stock aus um etwas zu erfragen. Das Treppenhaus war auch nicht anreizend genug gestaltet um die Treppe zu nehmen, bzw. für uns mit Kinderwagen viel zu aufwendig. Zusätzlich hatte die F&B Abteilung noch einen Schwachpunkt, die Gerichte wechselnd sich nicht ab. Nach wenigen Tagen hatten wir die Speisekarte rauf und runter gegessen und entschieden uns für Restaurants in Rovinj.
Die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Das Restaurant L ist eines der schönsten, die ich je besucht habe. Wir wären auch gerne öfters hingegangen, aber die Speisekarte hat einem einiges abverlangt, nicht nur finanziell, sondern auch von den fancy Gerichten. Einmal im Urlaub schön, aber dann greift man doch wieder gerne zu Klassikern. Also auch hier ließ man viel Potenzial liegen.

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Zurück zu den Aufzügen. Es war wirklich eine Qual. Man stand da drückte den Knopf und musste seinen Kopf wie wild verdrehen um zu erraten, welcher Aufzug kommen würde. Dabei gab sich der zur Verfügung stehende Aufzug erst in letzter Minute zu erkennen und peinlicherweise ist uns auch so mancher Aufzug entwischt, weil zu langsam oder wir am anderen Ende gestanden sind. Nach ein paar Tagen macht einen das wirklich wahnsinnig und das ansonsten so tolle Hotel verliert an Charme.
Gleichzeitig gab es einen Kongress im LONE. Banker/innen tummelten sich überall und mussten alle gleichzeitig im Kongresssaal/Restaurant sitzen. Das hat nicht zur Entspannung an der Liftsituation beigetragen. Ebenfalls wird die Urlaubsstimmung deutlich schlechter, wenn aufgebrezelte Banker/innen nervös im Ferienhotel am Meer herumjagen. Diesen Gästemix hätte man besser auf die vier Restaurants aufteilen können, um die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen geringer zu halten.

Begeistert hat mich die Ausstattung des Hotels, es gab eine gute Mischung zwischen den Materialien. Glatt und Struktur. Auf den Bildern hätte man vermuten können, dass es zu kalt werden würde. Aber die Hoteliers haben es gut geschafft eine Balance zu finden. Wunderschön ist auch das Spa, mit tollen Rückzugspunkten, einem großen Hallenbad und verschiedenen Saunas.

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Gut gefallen haben mir auch noch die Sitzgruppen bei der Rezeption. Jede Sitzgelegenheit hatte ein bis drei kleine schwarze Lacktische auf denen man mit weißen Edding Stiften malen konnte. Dies wurde von den Gästen geradezu euphorisch angenommen und alle paar Stunden entstanden eindrucksvolle Kunstwerke.

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Hotel Facts:

Homepage: http://www.lonehotel.com

Eröffnung: 2011

Kategorie: 5 Sterne, gehört zur Maistra Gruppe

Lage: Mitten im Waldpark Zlatni Rt, 200m zum Meer und nahe von Rovinj

Zimmer: 236 Zimmer inkl. 12 Appartments

Preis: ab ca. 160€ im DZ

Architektur: 3LDH

Interior Design: Numen/For Use – Sven Jonke, Nikola Radeljković, Christof Katzler

|Aufenthalt Mai 2015 – Hotel Lone – Rovinj – Kroatien|

Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends, Nordamerika, USA

Sir Richard Branson will die Hotellerie neu erfinden – das 1. Virgin Hotel eröffnet

Chicago, das weltweit erste Virgin Hotel in Chicago hat Mitte Jänner eröffnet – die Zimmer sind zweigeteilt in Schlafen & Wohnen und – abgetrennt mit Schiebetüren – Duschen & Ankleiden. Für die Damen gibt es auch einen Schminktisch mit extra Beleuchtung. Das Bett wurde zum zentralen Möbelstück, nebst dem nächtlichen Schlaf dient es vor allem als Sofa, Lümmeleck und Arbeitszone. Keine neue Erfindung, aber neu “in Szene” gesetzt. Für meine Augen wirkt das Konzept wirklich neuer, spritziger, interessanter. Ich würde am liebsten sofort nach Chicago düsen und es probieren.

 

Das Video ist verlockend und vielversprechend.

Die F&B-Preise sind angepasst an Supermärkte. Im “Common Club” sollen sich Einheimische und Hotelgäste mischen; dafür gibt es kostenlose Cocktails von 18 bis 19 Uhr. Bibliothek und Fernsehzimmer sind weitere öffentliche Räume. Beim Frühstück wird es klassischer, es geht ab ins amerikanische Diner.

 

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[photos via Virgin Hotels]

 

Hotel Facts:

Eröffnung: Jänner 2015
Zimmer: 250 Zimmer
Preis: ca. 220 USD im Zimmer
Architektur: Rapp & Rapp

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Im babyblauen Himmel |LX Boutique | Lissabon | Portugal

Aus mir unbegreiflichen Gründen (lol) verfolgt mich babyblau. In Wien erstrahlt eines meiner Lieblingslokale in dieser Farbe (Cafe Himmelblau) und  nun hat in Lissabon hat das LX Boutique Hotel in den Farbtopf gegriffen, es kombiniert dunklere Blautöne, gerne auch im Streifendesign und wirkt so modern und klassisch gleichzeitig. Lustige Details wie ein aufgemalter Hund beim Eingangsbereich (siehe Bild unten) lockern die doch etwas britisch angehauchte Atmosphäre auf, Ziel der Designer war doch jedoch, das Portugisische hervorzukehren. Ganz besonders schön sind die Wandtapeten in typischer Fliesoptik im Stiegenhaus. Durch die Kleinteiligkeit des Hotels wirkte es sehr familiär. Nachdem ich auf unserer Portugalreise (Babymoon) nur schöne Hotels gebucht habe, wollte ich in Lissabon etwas Geld sparen und nahm die günstigste Zimmerkategorie – keine gute Idee. Obwohl das kleine Zimmer schick möbliert war, kam man sich doch wie in einer Besenkammer vor – der Blick aus dem Fenster in den tristen Innenhof mit großen Grafitis wirkte betrübend. Das hatte zur Folge, dass wir nicht so gerne ins Hotelzimmer zurück wollten und völlig fertig in Lissabon herumliefen. In der dritten Nacht konnten wir das Zimmer wechseln und hatten einen wunderschönen Ausblick über den Tejo. Also bloß nicht zu knausrig sein, die paar Euros zahlen sich hier defintiv aus. Lohnenswert ist das Restauraunt nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Abendessen. Kleiner Tipp am Rande: wenn der Bauch groß ist, keinen Fensterplatz wählen, die werdende Mutter bleibt zwischen Sessel und Tisch stecken.

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Hotel Facts:
Website: http://www.lxboutiquehotel.com/
Zimmer: 61
Kategorie: 4-Sterne
Investment: ca. 7 Mio €
Design / Architektur: leider nichts gefunden
Eröffnung: 2010
Preise: ab 80€ im DZ ohne Frühstück

|Aufenthalt März 2014 – LX Boutique Hotel – Lissabon – Portugal|

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Lage, Lieblingshotels, Österreich

Warmes Saisonende in Velden am Wörthersee – Hotel Ogris am See

27°C und das zum Saisonende, so strahlend war das letzte Wochenende in Velden am Wörthersee. Das herrliche Wetter wurde nur übertroffen von unserem schönen Zimmer (Nr. 18) im Hotel Ogris am See. Der Balkon übt eine magische Anziehung aus, man könnte quasi den ganzen Tag auf den See blicken und die vorbeiziehenden Massen beobachten (zu unserer Überraschung waren wirklich viele Touristen Ende September in Velden unterwegs). Für unser Baby wurde natürlich auch vorbildlich gesorgt: Babybett und Babybadwanne waren am Zimmer bereitgestellt. Das sehr großzügige Badezimmer glänzte durch edle bronzefarbige Mosaikfliesen und auch hier konnte man unter der Dusche stehen und den See im Blick halten. Das Ogris am See macht seinem Namen wirklich alle Ehre, denn beim Frühstück im Wintergarten sieht man den See, die Sauna am Dach öffnet sich hin zum See und ganz mutige Hotelgäste gingen dann auch in den See baden – wir waren nicht so mutig.

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Hotel Facts:
Website: http://www.ogris-am-see.at/
Zimmer: 12
Renovierung: 2010 / 2011
Hotelkategorie: 4-Sterne

Hotelarchitektur, Hotels, Kanada, Nordamerika

kanadische Multimillionärin baut Hotel und hilft damit ihrer Heimatgemeinde | Hotel Fogo Island Inn | Kanada

Zita Cobb steht hinter diesem außergewöhnlichen Architekturhotel (Fogo Island Inn), die kanadische Mulitmillionärin, die nach einer Karriere in der High-Tech-Industrie an ihren Geburtsorte zurückkehrte und mit der Shorefast Stiftung ihren Heimatort unterstützt. Aufgewachsen ist die Kanadierin in einem Haus ohne Wasser und Strom, die Eltern waren Analphabeten.
Das Ziel der Stifung ist es, den Fischern, Bootsbauern und Kunsthandwerkern durch die Förderung von Kultur und Wirtschaft eine Zukunftsperspektive zu bieten. Ca. 25 Mio Euro hat die Dame schon investiert und möchte den gesamten Gewinn der lokalen Bevölkerung zur Verfügung stellen. Die Zielgruppe für das Hotel sind Superreiche, die auch in die Taschen greifen müssen, denn der Grundpreis beträgt ca. 550€ ohne Steuern. 

Zita Cobb beautragte den kanadischen Architekten Todd Saunders, der in Norwegen lebt für den Bau des Fogo Island Inn. So erklärt sich auch der deutlich sichtbare skandinavische Einschlag im Hoteldesign.

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 (Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Hotelwebsite: http://www.fogoislandinn.ca/
Zimmer: 29 Zimmer
Preis: ab ca. 550€ im DZ inkl. Frühstück ohne Steuer
Architektur: Saunders Architecture
Investitionssumme: ca. 25 Mio €
Eröffnung: März 2013

Europa, Hotels, Österreich

Ab in die Steiermark und ins Hotel Vincent, weil sie gut tun

In wunderschöner Lage, eingebettet in wallende Weinhänge, befindet das im Mai 2014 eröffnete Vincent Hotel in Sulztal an der steirischen Weinstraße. Familiäre Atmosphäre, Qualität und Individualität stehen im Fokus des Boutiquehotels. Die 6 Suiten, 4 Seerosen-Studios und 3 Zimmer sind großzügig und behaglich eingerichtet. Ein Wechselspiel von warmen und frischen Farben durchdringt die Räume. Natürliche Materialien wie Leinen, Loden, Samt und Holz bieten Raum für Ruhe und Wohlbefinden. Der kleine und feine Wellness-Bereich mit dem 12 m langen Outdoor-Swimmingpool und der Weingarten-Sauna präsentiert einen wunderbaren Panoramablick über das Sulztal und in die sanften Hügel der Südsteiermark.

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(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Website: http://vincent-hotel.at/
Zimmer: 13
Eröffnung: Mai 2014
Preis: ab 139€ im DZ inkl. Frühstück

Europa, Friends advice, Österreich

Landhaus Mayer – ein Stück echtes Österreich

Hannes diesmal nicht in den Metropolen der Welt unterwegs, sondern in einem kleinen Örtchen in Tirol.

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Wir waren zu einer Hochzeit nach Achenkirch am Achensee eingeladen. Wem das jetzt nichts sagt, sei getröstet damit das mir dieser See nördlich von Jenbach in Tirol bisher auch nichts gesagt hat. Ein großer, immer ziemlich kalter See sehr hübsch von hohen Bergen eingerahmt und gut für die Nachbarn in Bayern erreichbar, die den Großteil der Gäste stellen. Dafür gibt es Hotels in jeder Kategorie, vom 5 Sterne Palast bis hin zur günstigen Pension. Der Umstand, dass man bei so einer Hochzeit eh kaum was vom Hotel sieht und die Preise über Pfingsten ordentlich waren haben mich auf Tiscover getrieben um nach einer günstigen Pension nahe des Hotels mit der Hochzeitsparty zu suchen.

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Und damit sind wir im Landhaus Mayer in Achenkirch, ein paar Minuten Fußweg vom See entfernt gelandet. Es ist ein altes, schönes Haus, wie auf dem ersten Bild zu sehen ist. Kein Kitsch, nur ein altes, traditionelles Bauernhaus. Das setzt sich innen fort, alles sehr traditionell, einfach und schlicht. Beim Frühstücksraum bricht das dann ein bisschen, aber der musste halt auch mal gebaut werden und dem Verschandelungsdrang der Tiroler Tischler wurde ganz gut standgehalten.

Zurück zum Zimmer – ist es nicht herrlich altmodisch? Die Dusche im Zimmer und die Toilette am Gang sind jetzt nicht wirklich super aber das es ein großes Sofa gibt finde ich persönlich viel besser und damit schlägt es mal gleich eine Menge fader Hotels. Das Frühstück war ganz klassisch – Semmel, Marmelade, Wurst und Käse, Kaffee und Tee – und wurde von der rüstigen Frau Stubenböck serviert, bei der man sich auch  gleich wie zu Hause fühlt.

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Trotz des Umstands, dass wir nur eine Nacht geblieben sind, hat das Zimmer für zwei € 44,- gekostet – ein unglaublich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gerne wieder!

Nachsatz: mit meiner Meinung, das so etwas toll ist wäre ich wahrscheinlich völlig alleine in einem Raum mit Tourismusexperten. Aber ich wenn ich mir die komischen Hotels rund um das Landhaus Mayer anschaue, weiß ich, dass die alle “Stuck in the Middle” sind aus einer Business-Perspektive, von der architektonischen reden wir besser gar nicht…

Liebe Grüße,
Hannes

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Mein neues Lieblingshotel: POD Hotel Camps Bay | Kapstadt | Südafrika

Südafrika Rundreise | Holz, Stein und viel Stil, so präsentierte sich das POD Camps Bay in Kapstadt, ein wahrlich WUNDERVOLLES Hotel. Wir werden es wohl nie vergessen, dies soll gar pathetisch klingen, es ist eines der schönsten Häuser, die wir je erlebt haben. Die Mischung aus Gemütlichkeit und Design ist einfach perfekt, man wünscht sich so ein Schlafzimmer mit solch einer Aussicht. Die vielen kleinen schönen Details, z.B die Maserung der Steinmauer, lassen sich Stunden lang bestaunen und man entdeckt doch immer wieder Neues oder man kann in den bequemen Sesseln aufs peitschende Meer blicken.

In dieser Hotelgeschichte ist nur das Frühstück der wunde Punkt: Die Auswahl mager und die Qualität naja. Dafür ist der Frühstücksraum prächtig und die anschließende Rezeption top gestaltet – eine Wand aus alten Holzbrettern weist einem den Weg zur Rezeption, die aus einem weißen Schreibtisch besteht. Die Gestaltung zwischen kühlem Weiß, warmen Holz, grauem Stein  (hier kann man nicht sagen, ob er kühlt oder wärmt) und vielen Fenstern schafft ein einnehmendes Ambiente. Das Holz im Zimmer sieht aus wie ein hineingelegtes U, dass eine Sicherheit gibt – wie wenn man in einer offenen Box schlafen würde – behütet, aber frei. Dieses quergelegte U steckt in einem anderen quer gelegten U aus Stein: Verschachtelt und doch offen findet man diese Gestaltungsweise überall im Hotel wieder.

Eine kleine Besonderheit für Südafrika sei noch erwähnt: das Hotel hatte eine Fußbodenheizung – welch ein Luxus! In den anderen Hotels hieß es warm einpacken. Nichtsdestotrotz bekommen wir auch (siehe Bloomestate) hier eine schöne Wärmflasche ins Bett gelegt. Bei den jungen, sehr motivierten Mitarbeitern fühlt man sich verwöhnt und gut aufgehoben – man wohnt bei Gleichgesinnten und die Gesprächsthemen sind schier unendlich: Reisen, Natur, Kulturunterschiede Europa – Afrika etc.

Einen Abend waren wir zu müde für das Abendessen, aber ein kleines Hüngerlein machte sich trotzdem bemerkbar, so kamen wir in den Genuss eines italienischen Lieferservices. Ein ganz neues Erlebnis für uns, wir haben noch nie in einem Hotel einen Lieferservice in Anspruch genommen, aber man muss sagen, es funktioniert perfekt – die Auswahl ist größer als bei Zimmerservice und das Essen wurde ebenso nett auf den hoteleigenen Porzellan serviert. Keine nennenswerten Mehrkosten für das Hotel und eine solide Leistung für die Kunden – WIN-WIN Situation für 3 Parteien (Hotel, lokale Restaurants und Gäste).

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.pod.co.za/
Zimmer: 15
Eröffnung: 2010 zur WM
Preis: ab ca. 1500 ZAR im DZ inkl. Frühstück
Architektur: Greg Wright Architects

 

|Aufenthalt September 2013 – POD – Kapstadt – Südafrika|

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Middedorp Manor – Stellenbosch | Südafrika

Südafrika Rundreise | Ein kleines Juwel versteckt sich in der hinter dem Namen Middedorp Manor in Stellenbosch. Bei der Buchung war mein Mann noch sehr skeptisch, er meinte die Bilder sind zu schön, es wird sich alles als weniger erweisen und du wirst enttäuscht sein. Ja diese Gefahr war groß, denn wenn ich die Bilder jetzt nochmals betrachte, sehe ich auch, was er meinte – man entdeckt es nicht sofort, aber es ist viel inszeniert und an jeder Stelle sind Blumen drapiert. Ohne die schönen Rosen, die edlen Orchideen, die weißen Proteas und die vielen alten Bücher wirkt das Haus wohl hohl. Doch schon bei der Ankunft in diesem über 100 Jahre alten viktorianischen Haus leuchten uns die Blüten entgegen. Überall stehen die Blumen in üppigen Buketts und Sträußen herum und versprühen ihr angenehmes, ruhiges, duftiges Wesen. Ja, Blumen beruhigen ein Hotel – sie schmücken es nicht nur, sondern sie erfüllen auch eine wesentliche Aufgabe: Das Hotel wirkt frischer, gepflegter und ruhiger. Nebst diesem Lobgesang möchte ich aber die Menschen im Hotel nicht außer Acht lassen, wir wurden auf herzlichste von dem Mitarbeiter empfangen und die Tante (bin mir über den Verwandtschaftsgrad nicht sicher) der Hotelière kümmerte sich reizend um uns und berichtete mit einem ganz unbeschreiblichen Esprit von ihren Europareisen, insbesondere die Ausflüge nach Frankreich. Wir tauschten unsere Lebensgeschichten aus und es war wirklich ein besonderes Erlebnis mit dieser Grand Dame gemütlich beim Frühstück zu plaudern.

Zum Design des Hauses sein gesagt: Eine viktorianische Villa, modern möbliert mit teils altem Mobiliar neu ins Szene gesetzt. Besonders angetan hat es mir die Victoria & Albert Roxburgh freistehende Badewanne, man badet wahrlich fürstlich in diesem Teil, auch wenn aufgrund der unisolierten Keramik-Blechwanne die Wassertemperatur ebenso schnell fällt wie ein Stein im Wasser. Wie fast überall in Südafrika setzt man bei den Pflegeprodukten in nobleren Unterkünften auf Charlotte Rhys, die ich in höchsten Tönen lobend erwähnen möchte.

Leider war es bei uns noch zu kühl und wir konnten den netten Garten mit Pool nicht nutzen – Schade darum, aber es sieht nach purer Erholung aus. Empfehlen kann ich noch den nahe gelegenen botanischen Garten, klein aber fein mit einer beachtlichen Sammlung an Bonsais.
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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.middedorp.com/
Zimmer: 5 Zimmer
Preis: ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

 

|Aufenthalt September 2013 – Middedorp Manor – Stellenbosch – Südafrika|

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Südafrika

Bessser in Gucci oder Prada kommen, sonst wird man nicht als Gast wahrgenommen | Majeka House | Südafrika

Südafrika Rundreise | Eigentlich sollte es der Hotelhöhepunkt unserer Reise sein, das 5-Sterne-Hotel Majeka House. Leider, leider war es die Hotelenttäuschung. Bei der Begrüßung wurden wir von einer verunsicherten Praktikantin empfangen, die sich kaum zu sprechen wagte. Dann gings weiter zur Rezeptionistin, die uns ein Zimmerupgrade versprach, dabei übersah, dass wir wirklich die Zimmerkategorie gebucht hatten. Ja, wir waren in Safariklamotten und nicht in schicker Markenkleidung gehüllt, und so landeten wir in der Schublade: Zimmerkategorie einfach. Wenn man in Gucci und Prada kommt, wird man sicherlich freundlicher empfangen. Im Nachhinein muss man auch ehrlich sagen, hätten wir das Geld besser investieren können. Also die Dame hatte schon Recht mit ihrem Urteil. Und nach dem unglaublichen Luxus im Bloomestate Swellendam mit Tee am Zimmer, Wärmefalsche im Bett und so weiter, wird man einfach anspruchsvoll, vor allem wenn man das dreifache von der Nacht zuvor bezahlt und dann gibt es nicht mal Badeschlapfen, aber einen eiskalten Marmorboden, tiefe Temperaturen und keine Heizung. Der offene Kamin ist auch eher Dekoration als wärmendes Teil, denn keiner im Hotel wusste ihn zu bedienen. Tee gibt es nur auf Anruf beim RoomService, dies impliziert: lange Wartezeit und keinen 2. Aufguss. Erstaunlich war auch die Teeauswahl beim Frühstück, eine regelrechtes Teedies (Tee+Paradies=Teedies), allerdings für diesen Genuss muss man extra bezahlen – auch ärgerlich, entweder alles oder nichts, aber mitten mit endlosen Buffet mit Extrakosten zu beginnen ist fast kleinlich. Und genau das trifft es mitten ins Herz: alles schick und schön und doch kleinlich. Das Luxusgefühl der 5-Sterne wird ununterbrochen abgebrochen, da fehlt etwas, dort wird gespart und an der total falschen Stelle geprahlt. Verwöhnen sieht anders an. On top wird man für sein Alter oder Aussehen noch als nicht adäquater Gast vorverurteilt. Sorry, dass wir kein Gucci und Armani tragen, wir geben unser Geld lieber für Hotels aus. Soweit so gut, das Zimmer war vom Design natürlich umwerfend schick, extrem schön mit ganz viel Liebe zum Detail (weitere Posts zum Design folgen).  Diese Details sollten dann halt auch von den Mitarbeitern getragen werden, sonst ist die Nächtigung eher ein großer Flop als Top!

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.majekahouse.co.za/
Zimmer: 18 Zimmer und Suiten
Preis: ab 990 ZAR pro Person inkl. Frühstück

 

|Aufenthalt September 2013 – Majeka House – Stellenbosch – Südafrika|

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Das pure Verwöhnprogramm | Bloomestate Guest House Swellendam | Südafrika

Südafrika Rundreise |Kühles Frühjahr in Südafrika, tagsüber viel Sonnenschein, gefolgt von sehr kühlen Nächten: Nach einem köstlichen Essen beim Italiener La Sosta ums Eck (Empfehlung der Hoteliers) kommen wir in das sehr schöne  Bloomestate Swellendam zurück. Beim Zurückklappen der Bettdecke, dann die Überraschung: eine Wärmeflasche pro Person. Wir sind überwältigt, eine Wärmeflasche im Bett, so etwas habe ich noch nie im Hotel erlebt, zu Hause werde ich von meinem Mann im Winter so verwöhnt. Service Design auf höchstem Niveau! Spitze!

Somit war die Kühle im Zimmer sofort vergessen und alles was bleibt ist die schöne Erinnerung an das kuschlige Bett. Selbst ein kleiner Stromausfall gegen 3 Uhr früh konnte dem warmen Bett nichts entgegensetzen. Für alle die sich wundern: ein spannendes Buch hat mich die halbe Nacht bis zum Stromausfall wach gehalten. Schade war nur, dass wir in der Früh relativ zeitig los mussten, um noch rechtzeitig zum Wahle Watching in Hermanus zu gelangen, im Nachhinein hätten wir auf die Wale verzichten sollen und lieber die Zeit in der anregenden Bibliothek genutzt. Betritt man das Haupthaus, flackert einem schon die offene Feuerstelle in der Küche entgegen und Gemütlichkeit wird verströmt. Der moderne Frühstücksraum in schwarz weiß gestreift mit punktuellen Rot mobilisiert die Lebensgeister. Den richtigen Kick bekommt man dann aber doch durch die herrliche Speisenauswahl, mit viel Liebe zum Detail sind die Köstlichkeiten drapiert.

Die Zimmer waren wunderbar, großzügig im Grundriss, mit Blick auf den Garten und einem flächigen Badezimmer. Besonders gut gefallen haben mir die punktuellen Design Elemente wie z. B. der Barcelona Chair in den Zimmern. Schick und doch nicht zu viel.

Die guten Geister (Carla und Maarten) hinter diesem schönen Hotel kommen aus Holland, sie geben dem Haus den persönlichen Charme, den wir im Hitgeheim vermisst haben und den wir erst recht in der darauffolgenden Nacht im Majeka House vermissen werden, hätten wir gewusst was uns in Stellenbosch erwartet, wären wir mit Freuden noch eine Nacht länger geblieben. Zumal auch die Gartenanlage ganz traumhaft war und einlud einen Tag oder mehrere Tage zu chillen, unser Zeitplan lies es leider nicht zu und so gings weiter zu den Wahlen. Ich kann nur allen empfehlen länger als eine Nacht zu bleiben, die Hotelanlage ist paradiesisch und Carla & Maarten (Hoteliers) waren tolle Gastgeber.

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.bloomestate.com/
Zimmer: 7
Preis: ab ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

|Aufenthalt September 2013 – Bloomestate Guest House Swellendam – Südafrika|

Afrika, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Ubizane Safari Tree Lodge | Hluhluwe Nationalpark | Südafrika

Afrika Rundreise| Ursprünglich war unser Plan, in einer schönen Lodge im Krüger Nationalpark ein paar Tage der afrikanischen Tierwelt zu frönen. Leider stellten wir sehr schnell fest, dass unser Budget und die Preise der Lodges im Nationalpark eine unüberbrückbare Diskrepanz aufwarfen: min. 600€ pro Nacht (teilweise auch pro Person).

Natürlich ist der Krüger der Park der Parks, aber Lonley Planet hat den landschaftlich ansprechenderen Hluhluwe-Imfolozi-Nationalpark in höheren Tönen gelobt und so entschieden wir uns, auf dem Weg gen Süden hier einen 3-tägigen Stopp einzulegen. Der Hluhluwe-Imfolozi-Park ist nur knapp ein Zwanzigstel des Kruger Nationalparks, aber der älteste Nationalpark in Südafrika. Landschaftlich gesehen ist dieses Gebiet hügeliger und um einiges ansprechender.

Die Unterkunft war dann ganz schnell gefunden, das Ubizane Wildlife Reserve – Tree Lodge oder Safari Lodges. Die Baumhäuser waren uns auf Anhieb sympathischer und obwohl die Hotel-Homepage die Schönheit dieses Anwesens gut zu verbergen vermag, haben wir mit einem sehr guten Gefühl gebucht. Gleich vorweg: die Zimmer und die öffentlichen Bereiche sind eine Wucht – paradiesisch – so stellt man sich eine afrikanische Lodge vor. Perfektes Safari Feeling, vom Balkon kann man Tiere beobachten, die doch sehr nahe kommen. Sehr nahe ist eigentlich untertrieben, man kann die Terrassentür nicht offen stehen lassen, denn die kleinen Äffchen schwingen sich eben mal rein und klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Eine schnelle Reaktion der Gäste ist gefragt, sonst sind die Kostbarkeiten für immer dahin.

Nebst den schönen Zimmern gibt es leider auch ein paar leidliche Punkte:

Die Betreiber sind äußerst knausrig mit dem W-LAN, in der teuersten Unterkunft unserer Reise mussten wir für W-Lan bezahlen – eine Schande.

Das Essen war nach dem Forsters Arms Hotel ein bitterer Abstieg. Diese Tatsache konnte die schöne Inszenierung mit fackelndem Feuer im Kamin oder Lagerfeuer im Outdoor-Restaurant nicht wettmachen. Schade!

Außerdem hat uns das schlechte Gewissen geplagt, denn es war eine Handvoll mehr Mitarbeiter als Gäste im Hotel und jeder ist um uns rumgetanzt, das hat die Entspannung nicht gefördert, sondern mehr Stress verursacht. Teilweise waren wir alleine beim Frühstück mit bis zu 5 Mitarbeitern, die uns beim Essen beobachteten. Da fühlt man sich als Europäerin ganz schrecklich. Service ist gut, aber einer Servicebrigade für zwei Personen erinnert zu sehr an Kolonialismus und das entspricht nicht meiner Mentalität. Selbstverständlich wird sofort argumentiert, dass es gut ist, wenn Afrikaner/innen im Tourismus Arbeit finden und ich finde es auch gut – keine Frage. Aber diese Hierarchiegefälle möchte ich keinesfalls unterstützen.

Auf der Haben Seite gilt es noch zu erwähnen, dass die Führung im Nationalpark sehr professionell und informationsreich waren. Der Führer hatte ein ausgezeichnetes Auge für die Flora und Fauna und konnte uns mit einer Fülle an Informationen über die Tierwelt in Staunen versetzen. Lustige Geschichte am Rande: Wir stehen am Wegrand und beobachten ein Rhino, plötzlich hält ein Auto an und der Fahrer fragt uns, ob wir heute schon Tiere beobachten konnten, denn er sieht heute überhaupt nichts. Wir zeigten auf das direkt neben uns grasende Rhino , sowie 100 andere Tiere, die den letzten Kilometer unser Blickfeld kreuzten. Unglaublich sah er sich um, havarierte sein Auto mal in die und mal in die andere Richtung und rauschte mit einer Staubwolke wieder ab. Und die Moral von der Geschicht? Ohne Geduld und Ruhe sollte man sich besser nicht in den Busch begeben, dazu ist es viel zu gefährlich, den gefressen wird man schnell (dieser Fahrer hat später auch noch das Auto verlassen).

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.ubizane.co.za/
Zimmer: 24 Tree Lodges
Preis:  845 ZAR B&B pro Person im DZ (ca. 110€ im DZ, 55€ pro Person inkl. Frühstück)

 

|Aufenthalt September 2013 – Ubizane Safari Tree Lodge– Südafrika|

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Haus Hirt | Bad Gastein

Was haben das Haus Hirt und das Hotel Miramonte in Bad Gastein gemeinsam? Genau, die Hoteliersfamilie Ikrath. Geschwisterhäuser also, ganz unterschiedlich und doch erkennt man die gleiche Basis, wie ausgetüftelte Farbkombinationen und das Beleuchtungskonzept. Die Ähnlichkeit der Häuser ist da, man spürt den Spirit und doch sind die Sphären ganz anders. Salopp ausgedrückt ist das Hotel Miramonte für ein jüngeres, urbaneres Publikum, vorwiegend für Pärchen und Kreative, die einen schönen Ort für holiwork (holidays & work) suchen.

Bleibt man bei den Geschwistern könnte man von der großen erwachsenen Schwester (dem Haus Hirt) und dem jüngeren Bruder (das Miramonte) sprechen.

Das Haus Hirt ist ein Familienhotel, hier kommen junge Familien mit kleineren und größeren Kindern und den Großeltern oder Paare auf Winterurlaub. Die Gediegenheit ist, glaube ich, der größte Unterschied zwischen den Hotels. Den Luxus im Haus Hirt be“greift“ man beim Essen deutlich, kaum berührt man das Besteck, spürt man das Silber, wahrlich elegant. Es liegt schöner in der Hand, das Gewicht gibt der Qualität ihren Ausdruck. Ein unterschwelliges, aber deutliches Zeichen an die Gäste – sie befinden sich in einem echten Restaurant. Die weiße Tischwäsche ist nur on top noch eine kleine Draufgabe. Halt und stop, an dieser Stelle hätte ich die frischen Blumen am Tisch fast vergessen. Fake ist schon lange passé, aber echte Blumen – welch eine Botschaft, nobel wie das Tafelsilber.

Diese Besonnenheit zieht sich durch das ganze Hotel. Die Bibliothek ist größer, gemütlicher und lebendiger. Die Bücher sind vielfältiger und fordernder für die Lesenden. Da findet man neben Design-Klassikern, Architekturbücher, Romane und Weltkarten auch politische Bücher.

Ebenso die Zimmer, die Einrichtung ist schlichtweg nobler, exquisiter und gediegen, dafür weniger modern – klassisch eben.

Zwei Dinge begeistern mich im Haus Hirt:

1) Die öffentliche Räume wie Bar / Bibliothek strotzen vor Lebendigkeit – das gesellschaftliche Leben spielt sich in diesen Räumen ab. Fremde Menschen sitzen zu sechst in der Bibliothek und lesen, jeder für sich und doch gemeinsam.

2) Kinder – ja, es ist ein Familienhotel. Zwischen dieser Eleganz und  Noblesse des Hauses bewegen sich die Kinder völlig frei und autonom und man bekommt Lust selbst mit dem Nachwuchs hier Urlaub zu machen. Es ist ein Hotel für Erwachsene mit Geschmack und dann ist da noch ganz viel Platz für Kinder.

Der Vollständigkeit möchte ich das Spa auch noch erwähnen, die Mischung zwischen Kinderhotel und Verwöhnpackungen für die Eltern funktioniert in diesen Räumlichkeiten gut. Der Hotelpool wird von den Kindern als Highlight nach dem Skifahren okkupiert, die Erwachsenen ziehen sich in die Sauna / Dampfbad zurück. Ein offener Ruheräume mit Blick auf die Berge verbindet diese zwei Welten. Wer es jedoch ruhiger haben möchte kann in einem abgetrennten Bereich entspannen und ausdampfen.

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.haus-hirt.com/
Zimmer: 29 Zimmer
Kategorie: 4-Sterne
Preis: ab ca. 92€ pro Person im DZ mit HP
|Aufenthalt Februar 2014 – Haus Hirt – Bad Gastein –Österreich|

 

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Das gekonnte Zusammenspiel von Farben – Wundervolle Wintertage im Miramonte in Bad Gastein

Eigentlich sind wir keine Winterurlauber, doch dieses Jahr hat uns eine Einladung nach Bad Gastein ins Hotel Miramonte geführt und wir sind schlichtweg begeistert. Die Sonne, die gute Bergluft, der sehr spezielle Charme des Ortes, die Atmosphäre und dann noch dieses schöne Hotel: das Miramonte.

Bei der Ankunft durchleuchtete die Sonne das ganze Haus, die Rezeptionsdame hat uns ein Mittagssüppchen angeboten und man wollte sich einfach nur noch in die Barhocker fallen lassen, genießen und hoffen, dass diese Tage in den Bergen immer währen. Die schöne Hintergrundmusik ließ den stressigen Alltag zuvor vergessen und ganz schnell war man in Bad Gastein angekommen. Der morbide Charme des Ortes bedrückt auf der einen Seite, weil man sich ständig fragt: “Wie konnte diese Rose nur verblühen?“ Andererseits regt dieser urbane Kosmos mitten in den Alpen die Fantasie an und plötzlich verliert man sich in Tagträumen und Luftschlössern, was in diesem Ort alles möglich wäre… Ich könnte jetzt noch lange über das verschenkte Potenzial der alten Grand Hotels trauern oder mich echauffieren über die vertriebenen Geschäfte, die lokale Politik… Aber viel lieber und mit viel mehr Freude berichte ich über das Miramonte. Frischen Wind in den „alten“ Kasten geblasen hat Evelyn Ikrath (Hotelière) mit ihrem Mann Ike Ikrath, seines Zeichens Architekt. Bei der Renovierung im Jahr 2008 wurden Reminiszenzen aus den 50er und 60er Jahren wunderbar in Szene gesetzt, teilweise extra betont, teilweise mit viel Farbe in ein neues Licht gerückt. So wirkt z.B. der originale Fliesenboden am Weg ins Spa mit den grünen Wänden einfach ungewöhnlich frisch. Empfehlen kann ich auch eine Spabehandlung – sowohl die Aveda-Gesichtsbehandlung als auch die Fußreflexzonenmassage sind sehr entspannend.

Die Mitarbeiter/innen sind motivierte und fleißige Bienen, ständig darum bemüht, dem Gast einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Der Ausblick unseres Panoramazimmers war so beeindruckend, dass wir einen ganzen Vormittag lang den Blick von den Bergen nicht abwenden wollten und im Zimmer verweilten. Kleines Manko sind die sehr kleinen Nachttische, auf denen man kaum ein Glas Wasser und ein Buch unterbringt.

Die eingesetzten Textilien – Vorhänge und Polstermöbelüberzüge – sind dagegen von schöner Qualität und geben dem Raum Gemütlichkeit. Immer wieder wird man auf das gekonnte Zusammenspiel von Farben aufmerksam: In unserem Zimmer z.B. war es ein pinker Polster auf dem grauen Sofa. Überhaupt könnte ich ständig über den Farbeinsatz in diesem Hotel schwärmen. Wer dieses Zusammenspiel ausgewählt hat, muss ein wahrer „Farbversteher“ sein: Nie sind die Farben fahl oder schal, ab und zu gedämpft, dann wieder poppig und peppig – doch immer darauf bedacht, den Raum gut zu strukturieren und in Szene zu setzen. Mutig ist auch der Griff zu dunklen Tönen, bei dem Zusammenspiel mit Licht hebt sich die Dunkelheit jedoch gekonnt mit der Helligkeit auf und es entstehen wahre Wohlfühlräume.

Das Restaurant mit den Schaffelldecken ist ebenfalls ein kuscheliger Hingucker und besonders im Winter ein Magnet für Gäste. Niemand möchte auf der „normalen“ Bank sitzen, obwohl der Sitzkomfort dort wahrscheinlich noch länger bestünde. Außergewöhnlich sind auch die angebotenen Packages: So gibt es z.B. ein sorgfältig geschnürtes Prenatal- Package für werdende Eltern mit ausgewählter Literatur und Produkten der lokalen Apotheke – Babymoon vom Feinsten!

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelmiramonte.com/
Zimmer: 36 Zimmer
Eröffnung: 2008
Preis: ab ca. 144€ im DZ mit Halbpension

 

|Aufenthalt Februar 2014 – Hotel Miramonte – Bad Gastein –Österreich|

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Hotel Zeitgeist in Wien

Der 10. Wiener Gemeindebezirk befindet sich im Aufschwung. Der neue Bahnhof kommt und mit ihm viele neue Projekte, Wohnsiedlungen, Firmen und selbstverständlich auch Hotels, wie zum Beispiel das Hotel Zeitgeist, in welches ich als Bloggerin eingeladen wurde. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle. Wir hatten viel Vergnügen!

Die Erkundung des 10. Bezirks war spannend und es gab viel zu staunen. In ein paar Jahren wird man ihn wohl kaum wiedererkennen.

Aber jetzt mal ab ins Hotel! Die Lichtstimmung gegen 20:30 Uhr war toll und der Empfang herzlich. Ein guter Start. Das Auto, welches wir schändlicherweise vom 7. Bezirk in den 10. Bezirk genommen haben, durfte in der enormen Parkgarage sicher verstaut werden.

Und dann gings gleich zum Erkunden ins Hotel, mein Lieblingsplatz war im nu gefunden: die Bücher- und Kuschelecke in der Lobby. So ein gemütliches Eck verleitet zum sofortigen Lesen, ebenso die Auswahl an Büchern.

Außerdem erhält man in der weitläufigen Lobby/Bar/Lounge köstliche Cocktails von charmanten Bartenders serviert; von mir in aufopferungsvoller Weise getestet und für sehr gut gefunden.

Unser Zimmer, ein Loft Top, war tipp top: Im 6. Stock mit Terrasse inkl. Außenmöblierung genossen wir einen schönen Wienblick. Das Zimmer war überaus geräumig. Besonders angenehm: im Floor Teppich zum Lärmschutz vor anderen Gästen, innen Holzboden, zum Gästeschutz vor Schmutz im und am Teppich. Gute Lösung. Richtig ausgeklügelt war das Beleuchtungskonzept; eine schöne Lampe am großen Schreibtisch, Leselampen am Bett und jetzt kommt´s eine mega tolle Lampe neben dem Badezimmerspiegel. Überdies gab es sogar noch drei Spiegel im Badezimmer und dem Outfit check wie in einer teuren Boutique stand nichts im Wege. Eigentlich würden 90% der Bekleidungsgeschäfte vor Neid erblassen. Quasi ein „Frauenversteher Badezimmer“.

Begeistert haben mich folgende Dinge im Zeitgeist:

–  Wenn man in das Zimmer kommt, beleuchtet eine kleine Lampe die Kartenhalterung für die Stromzufuhr

– Für ausländische Gäste gibt es 2 alternative Stockdosensysteme, somit kann man den Adapter ruhig zu Hause lassen – oh wie praktisch!

– Spiegellösung und Beleuchtung im Badezimmer, Linse ich konnte dich sogar finden!

– 3 unterschiedliche Frühstückspakete, je nach Hunger und verfügbare Zeit kann man im 5€, 10€ und 15€ Preisbereich speisen. Wieso könnten das nicht mehrere Hotels anbieten? Manchmal hat man nur Zeit für eine Semmel und muss düsen, ein andermal kann man 2 Stunden sitzen und sich durch alles durchschlemmen. Ich liebe selbstbestimmtes Leben.

38°C Außentemperatur hat allerdings die fleißigen Bienen des Service nicht überzeugen können die Sauna auszuschalten. Interessanter Gedanke. Wer würde wohl an einem solchen Tag noch einen Aufguss in der Sauna benötigen? Das Wiener Wetter hatte einem auch ohne Sauna schwitzen lassen.

Eine Minibar hat allerdings im Zimmer gefehlt, bei diesen Temperaturen wäre eine kühle Erfrischung nicht schlecht gewesen. Dann hatten wir auch noch das Pech in einem Zimmer zu landen mit defekter Klimaanlage, mitten in der Nacht dachten wir ein Helikopter landet auf unserer Terrasse, aber es war nur das Kühlgerät.

Richtig verwundert haben mich die Hirschprints am Vorhang, wer hat wohl diese Wildtiere im 10. Wiener Gemeindebezirk ausgelassen? Welcher Kontext steht dahinter? An manchen Orten gelingt leider der gestalterische Spagat aus Urbanität und Bodenständigkeit nicht. Zu viel ist manchmal einfach auch zu viel.

Der grüne Gedanke streift das Hotel auch immer wieder und man erkennt einen Mitarbeiter der den Geist von Bio hochhalten möchte, leider spießen sich die Markenwerte der gewählten Firmen mit den Werten des Hotels.

Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Hotel in Wien, mit fairen Preisen und eine wunderbare Alternative zu Hotels wie Motel ONE, dem es mit Sicherheit weit überlegen ist.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.zeitgeist-vienna.com/
Zimmer: ca. 250
Eröffnung: Frühjahr 2013
Preise: ab 73€; im Sommer auch ab 47€

| Aufenthalt August 2013 – Zeitgeist – Wien – Österreich|

 

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Mittelalter & Moderne – Le César in Provins | France

Ich und das Mittelalter, wir genießen nicht die beste Beziehung. Eigentlich haben wir überhaupt keine und ich mache gerne einen großen Boden darum. Im Hotel Le César hat es mich jedoch eingeholt und ich bin völlig begeistert. So eine tolle Kombination von Mittelalter und Moderne habe ich noch nie gesehen.

Schälen wir uns hinein:

Äußerlich ist das alte Haus wunderschön – Frische kommt durch das strahlende Weiß. Die typischen französischen Nachbarhäuser heben sich elegant ab und durch diese Kombinationen strahlen beide Seiten nach Heller.

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Im Innenraum ist alles hell und ganz modern:  ein dezenter Grundton mit leichten Farbakzenten, tolle Materialien – Holzböden mit Fliesen kombiniert –  der geflieste Fußboden zeigt mittelalterliche Ritter- und Tierdarstellungen und ist von lokalen Handwerkern gefertigt, große Spiegel (manchmal auch etwas zu viel Spiegel) und das Highlight: Im Seitenteil kommt plötzlich eine Wand mit großen gedruckten Mittelalterbildern hervor und man staunt über diese feine Handwerkskunst. Umrandet wird dieses Ensemble von sattem grünem lebendigem Moos – was für eine Kombination.

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Auf geht’s ins Zimmer. Durch die alte Bausubstanz sind die Zimmer natürlich sehr unterschiedlich, teils sehr klein, teils groß.

Am besten gefallen hat mir die runde Beleuchtung, denn obwohl das Zimmer winzig war, hat die Beleuchtung das Zimmer optisch vergrößert. Zur optischen Vergrößerung hat man noch eingesetzt: die Farbe weiß, Spiegel und eine Glastür mit Musterung zum Badezimmer. Trotz der vielen Bemühungen konnten wir unseren Koffer nur mit Müh und Not reinquetschen und so blieb es im Endeffekt doch ein kleines Zimmer, entzückend keine Frage, aber klein. Das Wohl- und Wohngefühl hat sich jedoch sofort eingestellt.

Das Service im Le César war wirklich freundlich und selbst der Nachtportier, den wir gegen 3 Uhr herausgeklingelten, war erfreut uns wohlbehalten zu sehen (kleine Randnotiz: die Mitarbeiter/innen wussten, dass wir anlässlich einer Hochzeit in Provins sind und spät kommen werden). Wie so häufig kommt, dieses erstaunlich tolle Konzept nicht von der Hotellerie, sondern von einem Ärztepärchen, die sich einen Traum erfüllten. Ein toller Traum. Respekt.

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Le Cesar - Provins - France (26)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://lecesarhotel.com
Zimmer: 27
Preis: ab ca. 140€ im DZ
Eröffnung: 2010
Architektur: Laurent Maugoust

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Le César – Provins – La France|

 

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels, Lieblingshotels

Das 17. in Brüssel

Le 17ieme
Ganz zentral und doch ganz versteckt, das Le Dixseptième – zu Deutsch das Siebzehnte. Während meiner Zeit in Brüssel ging ich oft an diesem Hotel vorbei und starrte durch das Fenster (ja, starren- ich gebs zu). Hinter diesem Fenster lag eine andere Welt, eine geheimnisvolle Welt, es wirkte auf mich als würde es ein Versprechen in sich bergen: Ruhe. Immer wieder fasziniert stand ich vor dem Fenster und schaute in das gemütliche Hotel-Wohnzimmer. Allen meinen Brüssel-Besuchern (Freunde und Familie) präsentierte ich dieses Hotel als Sehenswürdigkeit, die man in stiller Bewunderung genießen musste… LOL, die Armen! aber daneben befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und die Passage St. Hubert.
Zwischen diesem Ort und mir entstand eine gewisse Vertrautheit. Damals als Studentin war es für mich undenkbar eine Nacht in dieser Hotelperle zu verbringen. Heute würde ich wahrscheinlich das Geld ausgeben, allerdings möchte ich diesen Ort lieber als stiller Zuschauer genießen und mir nur in den Träumen ausmalen, wie es wohl ist im Le Dixseptième Gast zu sein. Nebenbei bemerkt fürchte ich auch das die Zimmer das Versprechen der Lobby nicht halten können und der Ort für mich verdorben wäre. So starre ich bei jedem Brüssel-Besuch lieber doch nur durchs Fenster und wage mich manchmal hinein um ein Prospekt zu holen; bei dieser Gelegenheit entstanden auch im Sommer 2013 die unten gezeigten Bilder.

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Seit Juni 2009 wurde das Hotel, sowie die Nebengebäude als Monumente eingestuft und in die Unesco-Zone der Stadt aufgenommen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.ledixseptieme.be
Zimmer: 12 Moderne und klassische Zimmer
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück
Renovierungen: 1990 & 2010
Lage: Stadtzentrum

 

Hotels, Information, Neue Ideen für Hotels

Die Zeit: Der Bettenkampf

Internetportale, die private Zimmer vermitteln, mischen den Markt für Hotels auf. Jetzt schlagen Städte und Hotelketten zurück.”weiterlesen (Quelle: die Zeit)

Zuerst unterschätzt und jetzt bekämpft – AirBnb – aber eigentlich ist es interessanter dahinter zu schauen. Was ist passiert?

Ich sehe ich eine Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Manche Hotels bieten Räume, in denen sich bei den Reisenden nicht das gewünschte Wohngefühl einstellt. Die Bedürfnisse der Gäste haben sich geändert und deswegen verzeichnen private Unterkünfte (AirBnB) regen Zulauf. Mit einer Kostenersparnis kann man vor allem bei AirBnB nicht argumentieren, in Wien gibt es Angebote über 300€ / Nacht, in NYC kann man bis 8000 USD / Nacht bezahlen, normalerweise ca. 150 USD.

Die Aufmerksamkeit von Reisenden verändert sich und wandert von:

_ Uniformität zu lokalen Besonderheiten und Kreativität – standardisierte Angebote sind schon zu gut bekannt – hier erkennt man den Trend – be local. Selbst Mc Donalds versucht Rezepte aus der Region zu bewerben, die Standardburger reichen nicht mehr aus.

_ von verschwenderischem Luxus zu Nachhaltigkeit

_ von verordnetem Lächeln der Mitarbeiten zu Gastgebern, die Freude am Austausch mit anderen Menschen verspüren

_ von eingeschränktem Platzangebot in Hotelzimmern zu offenen Räumen – man muss nicht immer im Hotelzimmer arbeiten, Austausch mit lokaler Bevölkerung wird gesucht.

Ich beobachte, dass Hotels, die sich auf diese Veränderungen einstellen und lokale Besonderheiten / eigene Kreativität hervorkehren wunderbar fahren und in Medien bestens besprochen werden (z.B. Hotel Daniel Wien, Altstadt Vienna etc.). In meiner Forschung über Hotels hat sich gezeigt, dass die Hotelgröße immer bedeutender wird. Manche Reisende nehmen Abstand von Bettenburgen und schätzen kleine Hotels. Das digitale Zeitalter bietet dann noch hervorragende Bewerbungsplattformen und so werden ihre Angebote von Gästen gefunden und weiterempfohlen. Alles im allem eine spannende Zeit für die Hotellerie und der Kreativität ist kein Ende gesetzt. Konkurrenz belebt den Markt. Aber natürlich muss auch die Politik reagieren.

Auch wenn man diese Entwicklung von der rechtlichen Seite jetzt unterbunden wird, bleibt die Frage ob Gäste in die klassischen Hotels zurückkehren wollen?

Einen Nachsatz noch der im Artikel nicht vorgekommen ist: es gibt auch eine zunehmende Professionalisierung in diesem neuen Segement – siehe Chez Cliché Wien

Europa, Hotels, Österreich

Koloman, Marie Therese, Raul, Bella oder Romy? Wer Chez Cliché hat, hat die Qual! oder neue Unterkünfte in Wien

Koloman, Marie Therese, Raul, Bella, Romy, Eugen und Camilla oder doch Beat?

Neue Hotelkonzepte in Wien z.B. Chez Cliché :

CHEZ CLICHÉ setzt dort an, wo einige Design- und Appart-Hotels, aber auch Anbieter von Privatwohnungen an ihre jeweiligen Grenzen stoßen. Fernab eines anonymisierenden Hotels auf der einen, oder oftmals enttäuschend ausgestatteter Wohnungen auf der anderen Seite, bietet Chez Cliché das tatsächlich gemütliche Wohnerlebnis in perfekt inszenierten Lebensräumen. Die Apartments liegen allesamt in bester Lage und warten nur darauf von Städtereisenden, die das besondere Flair einer Stadt erleben wollen, bewohnt zu werden. Es sind Wohnräume, die so liebevoll und individuell gestaltet und mit handverlesenem Interieur eingerichtet wurden, dass man meinen möchte, man verbringe seinen Aufenthalt bei guten Freunden.” (Quelle: Chez Cliché)

In meiner Dissertation war ein zentrales Ergebnis, das Hotel als Person wahrgenommen werden. Hört man diesen Satz zum ersten Mal, verwundert es einen vielleicht, aber hört man genau zu – erkennt man, dass viele Menschen ein Hotel wie eine Person beschreiben. Bei Chez Cliché wird alleine durch die Namen klar, hier lebt das Apartment. Wunderbar!

sophie - chez cliche

Sophie

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Romy

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Raul

Marie Therese - chez cliche

Marie Therese

koloman chez cliché

Koloman

Eugen und Camilla - chez cliche

Camilla & Eugen

bella chez cliche

Bella

beat - chez cliche

Beat

(Fotos:Alexander Haiden/Chez Cliché)

weitere Bilder

GROSSO MODO:

Website: http://www.chezcliche.com
Apartments: derzeit 8
Kosten: ab ca. 169 €, mind. Aufenthalt 2 Nächte

 

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Le 9 Paris

Ich bin gerade auf der Suche nach einer schönen Unterkunft in Paris und finde Dutzende – auf RosaPfeffer folgt nur eine kleine, feine Auswahl.

Fixstarter sind wie immer: Hidden Hotel,  Mama Shelter und das neue W Paris

 

1. Hotel in Paris – Hotel Le 9 Paris

Übrigens tolle Bilder mit Menschen!

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  (Fotos: Hotelwebsite Le 9)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite:  http://www.le9hotel.com

Zimmer: 48 Zimmer

Preis: ab ca. 125€ im DZ

Design: Casa Veciana Studio

Eröffnung: 2012

 

Europa, Hotels, Südeuropa

LL = Love & Lisboa

Love  Lisboa Love Lisboa Love = wie schon altbekannt, schwärme ich immer von Lissabon. Nachdem heute Valentinstag ist, passt ein Hoteltipp aus einer meist unbekannten europäischen Metropole perfekt.

Meine Freundin I war gerade dort und hat mir eine Visitenkarte von diesem tollen Hotel mitgenommen: Das Fortecruz Lisboa, Mitglied der Marriott Autograph Collection.

Zwar kann sich das Haus nicht ganz im Stil entscheiden und entspricht im Eingangsbereich eher einem hippen W Hotel, um anschließend in den Zimmern noch wieder ruhiger und “braver” zu sein.

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fontecruz hotels_lisboa (4)(Fotos: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.fontecruzhoteles.com/hotel-fontecruz-lisboa
Preis: ab ca. 115€ im DZ
Eröffnung:
Zimmer: 72 inkl. Suiten