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Verrücktes aus der Hotelwelt

Hotelarchitektur, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Godzilla kehrt zurück – Hotel Gracery in Tokyo

Japan & Godzilla eine Liebe. Das wird einem schnell bewusst, wenn man von dem neuen Hotelprojekt hört: Das berühmte Filmmonster ist nun Gast im neuen Hotel Gracery.  Eine Nacht im “Kaiju”-Zimmer mit Memorabilia aus den über 30 Godzilla-Filmen soll ab 334 US-Dollar kosten. Yes, ich wollte schon immer mal neben Godzilla aufwachen (Scherz). Und ich dachte diese Hotelgeneration ist schon out, aber alles kommt wieder…

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(Pictures: Hotel Gracery)

Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends, Nordamerika, USA

Sir Richard Branson will die Hotellerie neu erfinden – das 1. Virgin Hotel eröffnet

Chicago, das weltweit erste Virgin Hotel in Chicago hat Mitte Jänner eröffnet – die Zimmer sind zweigeteilt in Schlafen & Wohnen und – abgetrennt mit Schiebetüren – Duschen & Ankleiden. Für die Damen gibt es auch einen Schminktisch mit extra Beleuchtung. Das Bett wurde zum zentralen Möbelstück, nebst dem nächtlichen Schlaf dient es vor allem als Sofa, Lümmeleck und Arbeitszone. Keine neue Erfindung, aber neu “in Szene” gesetzt. Für meine Augen wirkt das Konzept wirklich neuer, spritziger, interessanter. Ich würde am liebsten sofort nach Chicago düsen und es probieren.

 

Das Video ist verlockend und vielversprechend.

Die F&B-Preise sind angepasst an Supermärkte. Im “Common Club” sollen sich Einheimische und Hotelgäste mischen; dafür gibt es kostenlose Cocktails von 18 bis 19 Uhr. Bibliothek und Fernsehzimmer sind weitere öffentliche Räume. Beim Frühstück wird es klassischer, es geht ab ins amerikanische Diner.

 

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[photos via Virgin Hotels]

 

Hotel Facts:

Eröffnung: Jänner 2015
Zimmer: 250 Zimmer
Preis: ca. 220 USD im Zimmer
Architektur: Rapp & Rapp

 

Asia, Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Südostasien

1.000m² Hotelzimmer oder privater Kinosaal gefällig? Iniala Beach House | Phuket | Thailand

Das neu eröffnete Boutiquehotel Iniala Beach House mit nur zehn Suiten, spielt mit der Fantasie seiner Gäste: im Einsatz befinden sich zeitgenössische Kunst (kuratiert durch Thailands wichtigsten Kunstkritiker) organische Architektur kombiniert mit thailändischer Linienführung. Aber nicht nur für die Erwachsenen ist das Hotel ein Paradies, auch Kinder sind willkommen in der Fantasiewelt. Ein Luxushotel der Sonderklasse!

Für mich ist das Hotel einfach unglaublich: zwischen Trash und Schönheit. Ich staune über die verbundenen Welten.

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(Fotos: Hotelwebsite)


Hotel Facts:

Hotelwebsite: http://www.iniala.com/
Zimmer: 10 Suiten

Design: Eggarat Wongcharit
Eröffnung: Dezember 2013
Preis: Eine Übernachtung gibt’s beispielsweise für vier Personen in einer Drei-Zimmer-Villa ab 4.753 Euro. Dabei sind der Flughafentransfer ab Phuket, eine private Limousine mit Fahrer, Wäscheservice, Vollpension inklusive Softdrinks und Bier, zwei Abendessen pro gebuchter Woche im Drei-Sterne-Restaurant „Aziamendi“ sowie täglich sechs Stunden Spa-Anwendungen im privaten Spa der Villa inkludiert.

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

BWA Chik | Guadeloupe

Guadeloupe ist in Basse Terre und Grande Terre geteilt oder anders ausgedrückt – Basse Terre ist für Abendteuerurlauber/innen und Grande Terre für Entspannungsurlauber/innen. Nachdem wir mehr als ¾ der Zeit in Basse Terre verbracht hatten und uns auch nur ganz schwer verabschieden konnten blieben wir die letzten zwei Nächte im BWA Chik Hotel in Grande Terre.

Dieses Hotel liegt in Saint Francois am östlichen Ende von Guadeloupe. In seinem Naturell ist es eine Budgetunterkunft mit Golfplatz. Frisch renoviert mit viel Holz wirkt es wie bei Familie Feuerstein in der Steinzeit, die Details sind ein bisserl zu üppig geraten und wirken kaum grazil. Eine Ausnahme gibt es: die Steinbeleuchtung über der Bar ist bezaubernd. Die Gänge sind grau in grau und außer im Frühstück- und Lobbybereich sind die Farben schal – passend zum Frühstück. In Summe war es ein nettes, günstiges Hotel mit zeitgenössischer Atmosphäre – schwer zu finden in Frankreich.

 

 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.bwachik.com
Zimmer: 43 Zimmer + 11 Duplex-Zimmer
Preis: ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

 

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

Tendacayou Ecolodge | Guadeloupe

Ein Frosch (1 Bild unten) sitzt zur Begrüßung vor der Tür und schon ist uns klar, die Bezeichnung Ecolodge wird hier nicht als Marketinggag einsetzt, sondern gelebt. Kommt man in das Innere des Hauses, ist man verzaubert, man wähnt sich in China – alles ist bunt, glitzert und auf schöne Art zugemüllt – darunter steht ein großer flackender Bildschirm. Die Damen der Rezeption führen uns weiter in unser rosa Zimmer. Rosa die Farbe der Wahl – ich könnte Stunden über dieses ROSA berichten, aber auf den Bildern sieht man alles. Das Zimmer war rosa, teilweise auch gelb, blau, rot, aber vor allem ROSA. Mein Bruder hätte seine Freude gehabt, er hasst die Farbe wie die Pest. Wie auch immer, mit den Stunden wird es netter und dann plötzlich den Rosa-Schock überwunden sieht man den Ausblick – Antigua liegt vor einem – ein ganz seltener Anblick – Antigua sieht man fast nie. Plötzlich kommen von links und rechts Kollibries und da eine Eidechse und schubs noch eine. Es wird die ganze Zeit so weiter gehen, Frösche kommen und gehen, Eidechsen kommen und gehen, Gelsen kommen und bleiben.

Das Tendacayou ist auf der Insel bekannt wie ein bunter Hund, die Besitzer (er Tischler, sie Köchin) haben alles selbst geschaffen. Dutzende Details verwunden und bringen einem zum Schmunzeln und oft auch zum Lachen.

Das Spa ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen, es ist riesig und erinnert mehr an Thailand als an die Karibik. Es gibt Dutzende kleine und größere Wasserbecken mit kaltem, warmem, heißem Wasser, mit Fischen drinnen, die einem die Haut abknabbern – mmmhhh, mit Pflanzen usw. Dann gibt es Zimmer zum Liegen und Rückzugsorte, dazwischen befindet sich auch noch eine finnische Sauna – sehr extravagant in der Karibik – mit der Wärme hätten sie normalerweise kein Problem. Das Ganze ist nicht günstig – eine Stunde Spa kostet über 35€ pro Person pro Stunde. Doch es ist Genuss pur und Verliebte buchen es gerne. Übrigens bevor man rein darf, muss man ein Schlauchkleid anziehen, der Stoff sieht aus und fühlt sich so an wie ein Küchenhangerl – amüsant. Also als Hangerl verkleidet, startet man in die Entspannung (Bilder des Spas folgen im nächsten Blogeintrag).

In Schuss gehalten wird die Ecolodge von 17 Mitarbeitern, 5 Gärtner und 5 Spa Mitarbeitern. Jetzt darf man nicht den Fehler machen und sich denken, ah dort kann man sich das leisten. Nein, die Kosten für Mitarbeiter liegen im Schnitt 30% höher als in Österreich und das Mindesteinkommen liegt bei ca. 1200€ netto. Das Konzept ist grandios und es geht voll auf, die Mehrheit der Gäste liebt es – einem anderen Teil ist es zu natürlich – selbstverständlich sind in den Pool wachsende Blumen nicht jedermanns Sache, auch das vollgeräumte Restaurant wirkt hygienisch bedenklich, allerdings muss man zuerst mal einen Tisch bekommen – es ist fast immer ausgebucht. Bei unserem Besuch war die Eigentümerfamilie gerade in Thailand  und das Restaurant blieb geschlossen. Die Küche ist inselbekannt und selbst Kochbücher schüren die Mythen über das hervorragende „La Poisson Rouge“ der Eigentümerin.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.tendacayou.com
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück am Zimmer

Details im Hotel, Hotels, Nordamerika, USA

Farbe im Leben – The Saguaro in Palm Springs

Erkennen Sie das Holiday Inn? Das bunte Saguaro  schaut aus wie neu, ist es aber nicht. Die Basis ist ein 1977 eröffnetes Holiday Inn Hotel. Gratulation zur Verwandlung.

(Fotos: Hotel)

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.thesaguaro.com
Eröffnung: 1977 als Holiday Inn – Neueröffnung 2011
Zimmer: 245
Preise: ca. 200 USD
Positionierung: Gay and Lesbian friendly
Design:  Stamberg Aferiat Architecture

Erlebte Hotels, Europa, Germany & Switzerland, Hotels, Lieblingshotels

25 Hours Hamburg No1

25 Hours eine ambitionierte Hamburger Hotelgruppe und hat 2003 das erste 25 Hours direkt in Hamburg, gegenüber dem Gastwerk Hotel Hamburg eröffnet. Ich kann mich an diese Entwicklung noch gut erinnern, da es eines der ersten Budget Design Hotels überhaupt war. Damals noch mit dem Konzept 25 jährigen mit günstigen Preisen zu locken. In der Zwischenzeit hat sich das Konzept so sehr etabliert, dass die billigen Preise passé sind, so manches 5-Sterne Hotel könnte es ganz schnell neidisch werden.

Und nach Jahren des Liebäugelns mit den 25 Hours hat sich endlich die Möglichkeit ergeben, in einem zu nächtigen noch dazu im ERSTEN 25 Hours Hotel. Unser Ziel war Schweden, genauer gesagt Kalmar (ich hatte mein Erasmussemster dort verbracht und wollte die alte Umgebung wiedermal besuchen). Hamburg war somit ein guter Stopp auf den 1500 km Weg Richtung Norden.

Das 25 Hours Hotel liegt etwas außerhalb der Stadt, aber von der Autobahn bestens erreichbar. In die Stadt geht es am Besten mit der nahen S-Bahn. Unser Aufenthalt war gelungen und wir behalten das Hotel in bester Erinnerung, besonders auf die bevorstehenden Nächte in Schweden, dachten wir mit viel Wehmut an das tolle, günstige 25 Hours zurück.

 

Pricklend:

  • Die Begrüßung durch die Mitarbeiterin an der Rezeption mit dem Angebot sich gleich mal ein Bier zu schnappen und zu entspannen. (Bin zwar keine Biertrinkerin, aber die Idee war wunderbar – so fühlt man sich gleich wohl, vor allem nach der Anreise mit dem Auto)
  • Das Frühstück, wirklich ein tolles Frühstücksbuffet – sonst bin ich kein Fan von Buffets, aber die solide Auswahl war wunderbar
  • Verschiedene öffentliche Räume z.B. ein Fernsehzimmer inkl. Marimekko Fatboys
  • Die Einrichtung der Zimmer – retro und chic
  • Das Hotel altert wunderbar – man kann das Alter nicht datieren
  • Probepackungen Kölnisch Wasser – schöne Flacons
  • Gästezeitung (1 A4 Blatt) am Frühstückstisch mit Infos aktuelle Meldungen, Angebote, Kulturangebote, Wetter, Verkehrslage, Tipp der Woche, Speiseempfehlungen und “WER ARBEITET BEI UNS HEUTE!” eine tolle Idee aus der Ferienhotellerie kommend für ein Stadthotel adaptiert!

Schal:

  • Eigentlich nur die Lage, es könnte näher an der Stadt bzw. S-Bahn liegen, aber auch kein großes Problem
  • Außenarchitektur könnte ansprechender sein

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.25hours-hotels.com/no1/
Zimmer: 128 Zimmer
Eröffnung: 2003
Design: Dreimeta – Armin Fischer & Sibylle von Heyden

|25 Hours Hamburg, No1 – Hamburg – Deutschland – Aufenthalt  Sommer 2011|

 

 

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Europa, Hotels

Mama S. in Marseille

“Mami komm nach Marseille, da ist 2013 viel Kultur!”

Der Ruf wurde erhört und seit April 2012 ist Marseille um ein Hotel reicher. Das  Mama Shelter (bekannt aus Paris) ist wie erwartet: sehr verrückt und verspielt, ein Philippe Starck Hotel eben.

Aber wie erkennt man ein Philippe Starck Hotel?

1) Es ist wie aus einem Guss – einem Trash Guss

2) Lebendige Farben

3) Ungewöhnliche Ideen (bunte Kinderschwimmreifen über der Bar, Äpfel im Waschbecken, alte Gasthaussessel in der Rezeption,  die Decke und der Teppich ist mit Sprüchen (mit Marseille-Bezug) gestaltet, schwarz-weiß-karierte Plastikböden, Superman am Sofakissen, das Konterfei der Queen am orangen Ohrensessel etc.)

 

(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

Übrigens weitere Mama Shelters sind geplant in:  Istanbul, Lyons, Bordeaux und Los Angeles.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.mamashelter.com

Zimmer: 27

USP: Gestaltung Philippe Starck

Eröffnung: Mai 2012

Preise: ca. 119€ im Doppelzimmer

Design: Philippe Starck

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

W lässt alles zu – die letzten zwei Nächte in den Flitterwochen

Unsere letzten zwei Nächte in den Flitterwochen verbringen wir im W Santiago – darüber habe ich schon alles geschrieben, was es zu schreiben gibt – Erfahrungsbericht

Eigentlich war unser Aufenthalt im W Santiago ziemlich durchwachsen (wahrscheinlich ziemlich untertrieben), jedoch hatten wir im japanisch-peruanischen Restaurant so einen unglaublichen Spaß und so tolles Essen, dass mein Mann mindestens einmal im Monat darüber spricht und wir uns gerne da das tohuwabohu erinnern. Außerdem sind noch zwei Dinge offen:

1) Abendessen im französischen Restaurant

2) Schwimmen im WET Pool (war der ursprüngliche Grund das Hotel zu buchen und hatte noch geschlossen)

Schon ein Grund nochmals hinzufahren, oder?

Chile & Argentinien, Hotels, Südamerika

Estancia Santa Rita – Buenos Aires

Die Estancia Santa Rita wäre mal wirklich etwas ganz ANDERS, das schlossartige Gebäude mutet an einen Horrorfilm an und wäre als Unterkunft für unsere Hochzeitsreise schon spektakulär gewesen, allerdings wie auch im Fall des Hotels del Casco liegt es einfach zu weit entfernt vom Stadtzentrum.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://santa-rita.com.ar/

Lage: ca. 90 Minuten von Buenos Aires Stadtzentrum entfernt

Preis: ab 280 USD

Österreich

Eine luftige Idee des Wien Tourismus in London

Obwohl diese Aktion des Wien Tourismus nichts mit Hotels an sich zu tun hat, möchte ich aber trotzdem diese geniale Idee posten. Gratulation an das Team vom Wien Tourismus!

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Wien (TP/OTS) – Wenn der WienTourismus AkrobatInnen auf einer 21 Meter hohen Wand am Londoner Trafalgar Square vertikalen Walzer tanzen lässt, ist die Botschaft eindeutig: Wien kann klassisch und modern zugleich sein und hat selbst für ausgefallene Geschmäcker viel zu bieten.

Wer in London auffallen will, muss sich etwas einfallen lassen. Doch selbst im Getümmel der Themse-Metropole waren die Blicke diesmal stark auf Wien gerichtet: Genauer gesagt, auf eine 21 Meter hohe und 10 Meter breite Wand direkt am zentralen Trafalgar Square, die im Rahmen der neuesten Marketingaktion des WienTourismus Wien in ungewöhnlicher Perspektive präsentierte. Acht sogenannte Vertikal-AkrobatInnen lieferten unter dem Motto “Vertical Vienna – Vienna from a different angle” am 25. und 26. Oktober, senkrecht an einem Seil gesichert, eine musikunterstützte Performance, die Wien künstlerisch in Szene setzte. Vier Mal täglich zwischen 13:00 und 20:30 Uhr zeigten sie in einer akrobatischen Choreographie Wien im Wandel der Zeit. So waren Kaiser Franz und seine Sissi, flankiert von ihrer Leibwache und unterlegt mit Marschmusik, ebenso zu sehen wie eine Interpretation von Gustav Klimts “Der Kuss”, eine Kaffeehausszene, der Opernball und das aktuelle Wiener Nachtleben – alles auf senkrechter Ebene. Mehr als 3.000 Menschen versammelten sich staunend pro Show. Durch einen Facebook-Fotowettbewerb war die Begeisterung des Publikums nicht nur vor Ort, sondern ebenso über die Social Media zu spüren. Auch die BBC war mit Radio und seiner von einem Millionenpublikum verfolgten TV-Show “Strictly Come Dancing”, dem britischen Pendant von “Dancing Stars”, vor Ort und multiplizierte damit den Werbeeffekt – wie auch Berichte in den Tageszeitungen.” (Quelle: http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20111027_TPT0006)

Hotelrätsel

Flitterwochen

Nach unserer rauschenden Hochzeit starten bald unsere spannenden und erlebnisreichen Flitterwochen.

Wir wollten uns gegenseitig überraschen und daraus entstand folgende Idee:

Jeder von uns beiden plant und bucht 2 Wochen und verrät dem Partner weder die Destination noch die Art des Urlaubs.Den ersten Teil der Reise plant mein Mann, für den zweiten Teil bin ich zuständig. Unsere Reisebürofee in Bad Hall Frau Scheinecker von SabTours kennt als einzige Person beide Destinationen und hat die Flüge dementsprechend gebucht. Beim Check-In am Flughafen werde ich ev. erfahren wohin es gehen wird, allerdings bin ich mir sicher, dass wir nicht auf direktem Weg zu unserer ersten Destination kommen werden, deswegen rechne ich erst mit der Info in entweder Paris, London, Madrid oder Frankfurt – mal abwarten. Mein Mann wird seine Destination kurz vor Abflug erfahren, ich habe ein kleines Spiel vorbereitet und er darf sich die Reiseroute erspielen.

Damit wir nicht zweimal die gleichen Destinationen nehmen, haben wir die Welt auf Post-its eingeteilt. Wir haben alle 26 Buchstaben auf Post-its geschrieben und jeder musste sich ganz schnell 13 Buchstaben nehmen. Der eigene Buchstabenpool fungiert als Länderauswahl, dabei zählt nur der Anfangsbuchstabe. Gültig ist die deutsche Schreibweise, Land zieht vor Region – also wer nach Grönland will muss ein D für Dänemark haben oder bei Bali ein I für Indonesien. Einzige Ausnahme sind die USA – hier zieht das U für USA und nicht das V für Vereinigte Staaten von Amerika.

Die Koffer werden mit allem Nötigen (sprich warmen und luftigen Kleidungsstücken) gepackt sein und so wird unsere erste Reise als Ehepaar genauso spannend und überraschend, wie der weitere gemeinsame Weg.

Unsere Flüge sind seit April gebucht und seit April sprechen wir täglich wo es hingehen könnte… Alleine die Vorfreude auf die Überraschung ist überweltigend.

Was bisher bekannt ist:

1. Teil der Reise – Kontinent beginnt mit einem A, 2 Reiseteile, schöne Hotels

2. Teil der Reise – Rundreise, Schlafen im Zelt, kein Badeurlaub

Afrika, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

Africa Special | Tunisa | Nefta | Dar HI Hotel

Wahrscheinlich nicht der beste Tag, um ein Hotel von Tunesien vorzustellen – aber man darf die schönen Seiten des Landes in diesen Zeit nicht vergessen.

Text from the Hotelhomepage! “Six years after the opening of the HI hotel, design hotel in Nice, Philippe Chapelet and Patrick Elouarghi invite you in Nefta, south of Tunisia, for new experience. They once again chose the designer matali crasset to conceive and create the project. DARHI is the fruit of this collaboration, a contemporary accommodation between guest house and charm hotel, at the frontier of the desert and close to the city.

A trip there is all about initiation, discovery. Perfect for city breaks and holidays, it allows to be isolated, to take care of your body and mind, as well as exchanging and opening one’s self to the other in an exceptional natural and human environment.

DAR HI’s layout is one of a village in harmony with Nefta’s landscape. Surrounded by a wall like all local architectures, DAR HI follows the landscape’s shape and emerges from the ground.

DAR HI is not accessible by car, you leave the city, so you will arrive on foot and once you are welcomed in you will take off your shoes and will be wearing local Tunisian slippers called babouches, your journey may begin…”

Text von der Hotelhomepage

Das Schwesternhotel  Hi Hotel in Nizza zählt zu einem meiner Lieblingshotels in Frankreich.

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Fotos von der Hotelwebsite.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.dar-hi.net/en

Anmerkung: Homepage im gleichen Stil wie HI Hotel Nizza

Preis: ab 270€ im Einzelzimmer, ab 310€ im Doppelzimmer

USP: Architektur & Design

Eröffnung: 2010

Architektur: Matali Crasset

Information:  http://www.dar-hi.net/dar-hi/media/pdf/Dar_HI_Dossier_Presse.pdf


Afrika, Hotels

Africa Special | Botswana | Banoka Bush Camp

Botswana (eine der teuersten Urlaubsdestination der Welt) bietet neben außergewöhnlichen Tieren auch außergewöhnliche Hotels, wie das Banoka Bush Camp. Schlafen in einem Luxuszelt mit Pool ist definitiv ein Erlebnis.

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Fotos stammen von http://www.safariadventurecompany.com/countries/botswana/banoka-bush-camp/

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.safariadventurecompany.com/countries/botswana/banoka-bush-camp/

Eröffnung: September 2010

Preis: ab 300 USD pro Person und Nacht

USP: Zelt mit allem erdenklichen Luxus und wilden Tieren (Abenteuer garantiert)

Nachhaltigkeit: Anlage wird zu 100% mit Solar betrieben

Lage:  Moremi Wildschutzgebiet

Tiere in der Umgebung: Elefanten, Löwen, Leoparden, Hyänen, Flusspferde, sowie Rappen- und Pferdeantilopen

Unterkunft: 10 Zelt mit Badezimmer

GPS Koordinaten: 19° 7’39.57″S / 23°39’39.26″E

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Information

Weniger Geld von der WK für die ÖW

Was ist wohl der beste Weg um Österreich zu vermarkten? Auf diese Frage gibt es sicherlich tausende gute Antworten, aber seien wir gespannt welchen Erfolg die nächsten Jahre bringen mögen. Einerseits leistet die ÖW großartige Dinge, andererseits erkennt man einen deutlichen Trend in Richtung Regionalisierung. Diesen Spagat gilt es zu bewältigen.

Unabhängig von der aktuellen Diskussion, bin ich beeindruckt wie sich die ÖW  in den letzten Jahren entwickelt hat und möchte herzlich GRATULIEREN.

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Bericht vom 5. Jänner in den OÖ Nachrichten:

WIEN/LINZ. Als Warnschuss vor den Bug hat die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) der Österreich Werbung (ÖW) per Ende 2011 die Mitgliedschaft und damit die finanzielle Unterstützung aufgekündigt. Es geht um acht Millionen Euro pro Jahr.

Künftig soll enger und besser zusammengearbeitet werden, so die Forderung von WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser.

WK mehr einbinden

Die Wirtschaftskammer hat schon bisher mit ihren 115 Außenhandelsstellen und -büros in aller Welt die Österreich Werbung unterstützt, vor allem in neuen Märkten wie Türkei, Indien und Brasilien. Da Kompetenzen hin und her wanderten, soll nun die Zusammenarbeit neu ausverhandelt werden. Die Wirtschaftskammer hat 25 Prozent an der als Verein organisierten Österreich Werbung. 75 Prozent hält das Wirtschaftsministerium.

Die Wirtschaftskammer hat schon Ende 2009 ihren Unmut über mangelnde Mitsprache geäußert und auch, dass die Österreich Werbung im Inland zu wenig präsent sei. Nun wurde es mit der angedrohten Kündigung des Vertrages, die Ende 2010 für Ende 2011 erfolgen musste, ernst. Sechs Millionen Euro des Jahresbeitrages der Wirtschaftskammer erfolgten in bar, zwei Millionen über Sachleistungen.

Petra Stolba, die Chefin der Österreich Werbung, kontert scharf. „Wir wissen, was wir tun. Wir sind doch nicht im Blindflug unterwegs“, so Stolba. Man sei auf den 40 wichtigsten Märkten unterwegs und decke damit 95 Prozent aller Nächtigungen ab. Im Inland zu werben, mache nur in Krisenzeiten Sinn.

Rüge für Kassandra-Rufer

Auch Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner schießt aus vollen Rohren. Die Kündigung des Vertrages stelle eine fahrlässige Gefährdung des Tourismusstandortes Österreich dar, so Kettner.

Hans Schenner, der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, rügt die Kassandra-Rufer. Falls Gefahr bestünde, sollten die Tourismus-Landesorganisationen, die 2001 aus der Österreich Werbung ausgetreten sind, eben wieder eintreten.

Karl Pramendorfer, der Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus, glaubt an eine Einigung zwischen Wirtschaftskammer und Österreich Werbung und an eine Eigenständigkeit der Landesverbände.

Hochhauser kalmiert

Hochhauser bestätigt auf Anfrage der OÖNachrichten, auf gutem Wege bei den Verhandlungen zu sein. „Wir sind ja nicht im Streit und wollen nur die Struktur neu ordnen“, so Hochhauser. Die Chancen stünden gut, man sei nur nicht per Jahresende 2010 fertig geworden.

Aus gutem Grund eigenständig

Karl Pramendorfer, der Geschäftsführer der Oberösterreich Tourismus, pocht trotz Österreich-Werbungs-Wirbel auf die Eigenständigkeit der Landesverbände. Man sei 2001 aus gutem Grunde ausgetreten: „Wir brauchen die Werbung nicht in Tokio, sondern in Hamburg und Buxtehude.“ Außer Obligo sei die Allianz der Landesorganisationen. Die zahlen 500.000 Euro, die die Österreich Werbung verdoppelt und damit in Deutschland wirbt.

Stellungnahmen von Michaela Reitterer, Rainer Ribing und Hans Schenner im Tourismuspresseblog – wirklich spannend gehts da zu.

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Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Gummibärchen in der Badewanne @ W Barcelona

Auf Spiegel.de habe ich einen spannenden Artikel “Gummibärchen in der Badewanne” über das W Barcelona gefunden, unter anderem hat der GM 4.500 Person gecastet, die im W arbeiten wollten. Auch Putzfrauen genannt “Styleteam” arbeiten ab und an in der Rezeption um Gäste in Landessprache zu begrüßen. Dieser Artikel hört sich wirklich cool an und würde gut in das W Konzept passen, leider habe ich im W Santiago ganz andere Erfahrungen gemacht. Aber lesen Sie selbst.

Hier noch ein paar Impressionen (source:www.w-barcelona.com):

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Ich verfolge seit vielen Jahren die Geschichte von W Hotels, und sie lassen mich einfach nicht los. Ich finde jedes auf seine Art unglaublich und einzigartig, allerdings muss ich beim W Barcelona einräumen, dass ich die Architektur nicht so prickelend finde wie das Interieur.

GROSSO MODO:
Eröffnung: 2010
Architektur: Ricardo Bofill
Preis: an guten Tagen ab 154€
USP in allen W´s: außergewöhnliche Bezeichnungen im Hotel z.B. Putzfrau = Styleteam, Room = Wonderful Room, Bar @ Pool = Wet Bar, etc…

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Information, Österreich

Die Presse: Apple macht einen auf Österreicher – Ist die Kundin Königin?

Dieser ” Die Presse” Artikel  hat zwar nicht unmittelbar etwas mit Hotels zu tun, aber auch als Hotelgast fühlt man sich oft nicht gewollt.

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 Der Manager der XXXLutz-Filiale war fuchsteufelswild. Der Kunde hatte eine Ungeheuerlichkeit begangen: Er hatte in einer anderen Filiale das gleiche Produkt gesehen, nach einem besseren Preis gefragt – und den bekommen.

Als der Kunde daraufhin die ursprüngliche, teurere Bestellung ändern wollte, tobte der Manager: Man zahle entweder den vollen Preis oder 30 Prozent Stornogebühr. Außerdem sei es ja ungeheuerlich, dass einen das eigene Unternehmen unterbiete.

Das mag für das Möbelhaus Lutz wenig lustig sein. Die Frage ist aber, warum sich der Kunde dafür anschreien lassen muss.

 Das Erlebnis ist für einen Österreicher nicht wirklich neu. Man ist ja nicht König – vielmehr gewähren Unternehmen einem die Gnade, bei ihnen einkaufen zu dürfen. Wenn die Hose nicht passt, dann ist der Kunde zu fett; wenn das Sofa nicht gefällt, dann hat man keinen Geschmack; und wenn man woanders einen besseren Preis bekommt, dann ist das eine Schweinerei von der Konkurrenz.

Kundenzufriedenheit, lehrt mittlerweile jedes Marketingseminar, ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Eine positive Diskonfirmation bringt Kunden, eine negative am Ende den Konkurs. Man muss nicht das Musterland der Kundenfreundlichkeit bemühen, wir machen es trotzdem: In den USA bekommt man einen Gutschein, wenn Bestellungen nicht zeitgerecht zugestellt werden. Ist das Handy kaputt, wird es nicht zur achtwöchigen Reparatur eingeschickt, sondern gegen ein neues getauscht. Ist ein Konkurrent billiger, bekommt man für die Differenz – richtig – einen Gutschein. Das kostet die Firma einen Pappenstiel, der Kunde aber freut sich.

Da erstaunt es umso mehr, wenn Apple jetzt einen auf Österreicher macht. Das neue iPhone hat, wenn man es auf eine bestimmte Art hält, Verbindungsprobleme. Apples erste Reaktion auf diese Entdeckung: „Dann halten Sie es anders.“

Nach der Aufregung über so viel Arroganz rang man sich immerhin eine Erklärung ab und bietet nun um 29 Dollar einen Plastikrahmen an, der die Folgen des „falschen“ Haltens mildert. Das begeistert die Nutzer auch nicht unbedingt, kostet Apple das Plastikding nach Schätzungen doch weniger als einen Dollar.

Marktbeobachter wundern sich, warum Apple die Plastikrahmen nicht verschenkt oder überhaupt alle iPhones zurückruft und repariert. Die Käufer in den USA würden das erwarten.

In Österreich aber würden alle Kunden einen Schock erleiden.

(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 16.07.2010)