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Blumen in Hotels

Information

Frühstück auf himmlisch – Hotel Bristol Wien

Zum Geburtstag hat mich mein Mann ins Hotel Bristol am Kärtner Ring zum Frühstück eingeladen. Unser Sohn war gut im Kindergarten versorgt und wir konnten ausgiebig und in Ruhe genießen. Himmlisch ist das Wort, das mir zuerst in den Sinn kommt. Alles war perfekt an diesem Montagmorgen. Die Gäste waren überschaubar, der gediegene und frisch renovierte Speisesaal auch nach 130 Jahren von zeitloser Schönheit. Das Personal beherrscht sein Handwerk und hier muss man wirklich von Handwerk sprechen. Denn der Unterschied zwischen einem gelernten Kellner und einem Stundeten ist nicht zu übersehen. Für ein 5-Sterne-Hotel zwar selbstverständlich, aber dennoch erfrischend.


Alles bis ins kleinste Detail wird perfekt serviert und man kann sich vortrefflich mit den Mitarbeiter/innen unterhalten. Als Highlight empfand ich den Buffetraum: Ein kleiner, schwarverkleideter und glänzender Raum mit einer Perle an Köchin, die sogar Eier Benedikt aus ihrem Reportoire hervorzaubern kann.
Im Anschluss wurde ich noch durch das altehrwürdige Hotel Bristol geführt. Seitdem hoffe ich, dass der Geschichte dieses Hauses in Zukunft mehr Rechnung getragen wird (vor ein paar Jahren wurde es kurzfristig zu einem Westin degradiert, weil pro Stadt nur ein Luxury-Collection-Hotel zulässig war, doch dieses Downgrading wurde zum Glück wieder aufgehoben). Und ich bin mir sicher, die Eigentümer-Familie Gürtler wird dem Haus am Ring zu altem Glanz verhelfen, hoffentlich hat Marriott die gleichen Absichten.

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Middedorp Manor – Stellenbosch | Südafrika

Südafrika Rundreise | Ein kleines Juwel versteckt sich in der hinter dem Namen Middedorp Manor in Stellenbosch. Bei der Buchung war mein Mann noch sehr skeptisch, er meinte die Bilder sind zu schön, es wird sich alles als weniger erweisen und du wirst enttäuscht sein. Ja diese Gefahr war groß, denn wenn ich die Bilder jetzt nochmals betrachte, sehe ich auch, was er meinte – man entdeckt es nicht sofort, aber es ist viel inszeniert und an jeder Stelle sind Blumen drapiert. Ohne die schönen Rosen, die edlen Orchideen, die weißen Proteas und die vielen alten Bücher wirkt das Haus wohl hohl. Doch schon bei der Ankunft in diesem über 100 Jahre alten viktorianischen Haus leuchten uns die Blüten entgegen. Überall stehen die Blumen in üppigen Buketts und Sträußen herum und versprühen ihr angenehmes, ruhiges, duftiges Wesen. Ja, Blumen beruhigen ein Hotel – sie schmücken es nicht nur, sondern sie erfüllen auch eine wesentliche Aufgabe: Das Hotel wirkt frischer, gepflegter und ruhiger. Nebst diesem Lobgesang möchte ich aber die Menschen im Hotel nicht außer Acht lassen, wir wurden auf herzlichste von dem Mitarbeiter empfangen und die Tante (bin mir über den Verwandtschaftsgrad nicht sicher) der Hotelière kümmerte sich reizend um uns und berichtete mit einem ganz unbeschreiblichen Esprit von ihren Europareisen, insbesondere die Ausflüge nach Frankreich. Wir tauschten unsere Lebensgeschichten aus und es war wirklich ein besonderes Erlebnis mit dieser Grand Dame gemütlich beim Frühstück zu plaudern.

Zum Design des Hauses sein gesagt: Eine viktorianische Villa, modern möbliert mit teils altem Mobiliar neu ins Szene gesetzt. Besonders angetan hat es mir die Victoria & Albert Roxburgh freistehende Badewanne, man badet wahrlich fürstlich in diesem Teil, auch wenn aufgrund der unisolierten Keramik-Blechwanne die Wassertemperatur ebenso schnell fällt wie ein Stein im Wasser. Wie fast überall in Südafrika setzt man bei den Pflegeprodukten in nobleren Unterkünften auf Charlotte Rhys, die ich in höchsten Tönen lobend erwähnen möchte.

Leider war es bei uns noch zu kühl und wir konnten den netten Garten mit Pool nicht nutzen – Schade darum, aber es sieht nach purer Erholung aus. Empfehlen kann ich noch den nahe gelegenen botanischen Garten, klein aber fein mit einer beachtlichen Sammlung an Bonsais.
Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (1)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (2)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (3)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (4)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (5)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (6)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (7)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (8)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (9)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (10)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (11)

Middedorp Manor - Stellenbosch - RosaPfeffer (12)

 

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.middedorp.com/
Zimmer: 5 Zimmer
Preis: ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

 

|Aufenthalt September 2013 – Middedorp Manor – Stellenbosch – Südafrika|

Erlebte Hotels, Karibik, Nordamerika

Jardin Malanga | Guadeloupe

Eine steile Straße bringt uns zum Anwesen des Jardin Malagas, immer steiler geht es hinauf, unser Mietauto wird langsamer und langsamer, der Motor heult auf, der Mond kommt zum Vorschein und die Sonne neigt sich dem Horizont. Und dann endlich stehen wir vor einem mächtigen Tor mit einem kleinen violetten Schild: Jardin Malanga. Nach kurzem öffnet sich das Tor und wir fahren, von einer Palmenallee umgeben, in das dahinterliegende Anwesen. Wir werden herzlich von einem Mitarbeiter empfangen und gleich aufgeklärt, dass das Hotel nach der Herbstpause heute den 1. Tag geöffnet hat. Das bedeutet, alles ist noch irgendwie in Schlaf gehüllt und wir sind die einzigen Gäste. Nach einem netten Gespräch verlässt der Mitarbeiter das Anwesen und wir sind mutterseelenallein in dieser Vollmondnacht. Schon ein komisches und auch beängstigendes Gefühl, den ersten Tag auf einer fremden Insel und dann in einem Hotel ohne Gäste mit leichtem Staub-Odeur. Nach der ersten Nacht empfängt uns der Chef des Hauses Simon Fabre bei einem wunderbaren Frühstück und verwöhnt seine ersten Gäste mit French Toast. Köstlich!!! Wir bekommen nach und nach ein Gefühl für das Hotel und von Tag zu Tag verlieben wir uns mehr in das Anwesen, jetzt kennen wir schon die Sitten und pflücken frische Grapefruits und Avocados von den Bäumen und genießen die wunderbare Aussicht im Pool. Eigentlich war unser Plan nur 6 Nächte in Guadeloupe zu bleiben und dann weiterzuziehen nach St. Barths. Nur das Anwesen verleitet einfach zum Genießen und die Stunden vergehen, interessante Gespräche mit Simon folgen und unsere 4 Nächte sind um. Kurzfristig entschlossen werfen wir alle Pläne über Board und verlängern unseren Aufenthalt in Guadeloupe. Simon organisiert alles für uns und innerhalb von 90 Minuten sind Hotels, Flüge und Schiffe umgebucht – einfach herrlich. Sämtliche Menschen waren sehr entgegenkommend und haben uns für die Umbuchungen nichts verrechnet. Jeder hatte Verständnis, dass man dem Paradies des Jardins Malanga nicht entrinnen möchte und so verlängerten wir.

Zum Hotel selbst: es wurde in den 1920er Jahren erbaut und dann um 4 Häuser erweitert. Das Besondere ist mit Sicherheit die Aussicht – während man im Pool schwimmt kann man sogar die gegenüberliegenden Inseln „les Saintes“ bewundern. Der Direktor Simon Fabre ist das Herz des Hotels, er kocht & unterhält die Gäste – ein Hotelier wie aus dem Bilderbuch. Er kennt die Insel in und auswendig, weiß die besten Plätze, Restaurants und Wanderstrecken – auf seine Tipps ist 100% verlass. Im folgenden Reiseverlauf werden wir da noch unsere blauen Wunder erleben, denn im nächsten Hotel kennen die Mitarbeiter nicht mal die Attraktionen ein paar Kilometer entfernt.  Die Zimmer des Jardins sind nicht mehr ganz so aktuell, aber solide. Für meinen Geschmack etwas dunkel, aber laut Simon ist das die Eigenheit der Häuser in Guadeloupe. Das Badezimmer ist groß und verfügt über eine Badewanne mit separater Dusche. Kleiner Wehmutstropfen, W-Lan gibt es nur im Haupthaus.

Kurze Anekdote am Rande: Jedesmal wenn wir gefragt wurden wo wir wohnen und wir mit Jardin Malanga geantwortet haben, wurde wir von allen beneidet. Das kleine Hotel ist auf der Insel gut bekannt und sehr angesehen.

GROSSO MODO:

Homepage:  http://www.jardinmalanga.com/
Zimmer: 12
Preis: ca. 200€ im DZ inkl. Frühstück
Erbaut: Haupthaus 1927

 

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Lieblingshotels, Nordamerika

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel – Hotel Plein Soleil – Martinique

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel. Unsere Erfahrungen zeigen besondere Unterkünfte lieben die Einöde und schlechte Straßen. Nicht verzagen, am Ende wird man belohnt, denn dann winkt das Traumhotel: das Plein Soleil. Mit täglicher Übung sitzt das Auto am Ende des Urlaubs nur noch 2-mal pro Fahrt auf.

Mit leichtem Gepäck, sprich ohne Koffer checken wir in ein wunderschönes Zimmer ein und können unser Glück kaum fassen, so ein tolles Hotel auf einer französischen Insel. Die französischen Überseedepartements zeichnen sich nicht gerade durch eine hervorragende Hotellandschaft aus, es ist eher extrem teuer und unaufregend (siehe La Reunion). Im Gegensatz dazu steht das Plein Soleil mit seinen kreolischen Zimmern bietet dieses kleine Hotel die Basis für unvergessliche Urlaubstage. Die Aussicht auf die Umgebung ist atemberaubend. Steil geht es von den kleinen Häuschen runter, dafür sieht man die karibische See. Wir entschieden uns für die kleinste Kategorie, ein wunderschönes Paradies, wenn gleich die größeren Zimmer über einen eigenen Pool verfügt hätten. Das Haupthaus ist ein Schmuckkästchen. Die Kunstwerke stammen von der Besitzerin. Ihre Liebe zur Kunst berührt, so auch das Abendessen – ein wahrer Gourmettempel (Bilder vom Abendessen folgen im nächsten Blogeintrag).  Lediglich sind die Korbsessel so unbequem, dass man nicht bis in die Morgenstunden in einer anwürdigen Starre ob dieser Schönheit verbleiben kann:  die Romantik, die Aussicht, das fabelhafte Essen und den Genuss des Urlaubs. Schade!

Ein zweiter Wehmutstropfen ist der Preis des Frühstücks mit 18€ pro Person erinnert es eher an einen Hauptgang und nicht an ein kleines Essen in den frühen Morgenstunden, dafür ist es allerdings a la carte und kein Buffet.

Gestalterisch gibt es zwei interessante Details:

1)     Unser Zimmer ist mit einer ca. 1 m hohen Bambuskonstruktion vom Eingangsbereich abgetrennt – unglaublich praktisch, nachdem wir unsere Koffer wieder hatten – konnten wir die Kleidung einfach hängen lassen.

2)     Der Pool war in einem Grau (sagen wir mal Architekten-Grau) – sehr ungewöhnlich – kein blauer Pool – sehr mutig und sehr schön. Die Holzumrandung verleiht dem Ganzen etwas Edles.

 

PRICKELND:

_ Üppige Blumengestaltung
_ Abtrennung im Zimmer
_ Pflegeprodukte im Badezimmer – schöne Düfte – schönes Badezimmer, wirkt sehr gepflegt
_ Aussicht auf die Bucht
_ Tolle Beleuchtung im Zimmer, man kann viele unterschiedliche Stimmungen erzeugen
_ Die Hotelbar ist sehr gemütlich eingerichtet
_ Das außergewöhnliche Restaurant

SCHAL:

_ Gratis WIFI nur im Haupthaus
_ Unbequeme Sessel im Restaurant und auf der Terrasse

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelpleinsoleil.fr
Zimmer: 16 teils mit privatem Pool
Eröffnung: 1998, Renovierung 2009
Preis: ab 125€ im Doppelzimmer ohne Frühstück

| Aufenthalt Herbst 2012 – Hotel Plein Soleil – St. Pierre – Martinique – Frankreich|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Skandinavien

Hotell Kockska Gården in Schweden

Tropf, Tropf, Tropf, Schütt, Schütt, Tropf, Schütt, Tropf, Dauer-Schütt – so könnte man das Wetter während unseres drei-tägigen Aufenthalts im Hotel Kockska Garden Simrishamn / Südschweden zusammenfassen. Natürlich rechnet man irgendwie mit einem solchen Wetter, wenn man in Schweden urlaubt und wir hatten präventiv auch 15 DVDs und Bücher mitgenommen, aber nach ein paar Stunden möchte man dann etwas unternehmen. So fragten wir die nette Rezeptionistin, welches Schlechtwetterangebot in der Gegend vorhanden sei? Ihre prompte Antwort hat wirklich mein Leben* verändert: “Alles genauso wie bei Schönwetter, ziehen Sie nur wasserfeste Kleidung an”. So einfach wars, in Österreich gibt es immer einen Plan B bei Schlechtwetter und gibt es keinen Plan B wird es den Regionen zum Verhängnis bzw. zum Vorwurf gemacht. Die Skandinavier sind da völlig anders – Plan A ist Plan B. Mit dieser Gelassenheit haben wir gleich mal Gummistiefel gekauft (bekommt man überall) und eine schöne Regenjacke für mich. Und siehe da, es war wirklich so – man konnte alles machen wie bei Schönwetter + durch Pfützen latschen und springen – es war ein herrlicher 2. Urlaubstag!

Übrigens den 1. Urlaubstag in Schweden haben wir in der Lobby verbracht. Da befinden sich ein wunderbares, kuschliges Sofa, ein mit Kerzen beleuchteter Kamin, Kunstwerke und dutzende Lampen. Es war so gemütlich wie in einem schwedischen Wohnzimmer, ich war so begeistert, dass ich 350 Seite von 1Q84 dort in einem Zug gelesen habe. Also für Bücherfreaks ideal.
Der Aufruf an andere Hoteliers ist, bitte doch ein paar öffentliche Zimmer einzuplanen, in welchen man sich einfach aufhalten kann und lesen, reden, surfen, malen etc.

* Leben verändert deswegen, weil ich mit jetzt nicht mehr von Regen einschüchtern lasse.

 

PRICKELND:

  • Typisch schwedisches Haus
  • Mitarbeiter/innen sind sehr hilfreich und zuvorkommend
  • Frühstück war wirklich umwerfend und von hoher Qualität
  • Garten wäre bei Schönwetter entzückend gewesen
  • Gratis W-Lan
  • Lage, mitten in Simrishamn und nahe dem Meer

SCHAL:

  • Zimmer entsprachen leider nicht den Bildern der Homepage
  • Zimmerpreise sind für Mitteleuropäer sehr teuer, in Wien könnte man für das gleiche Geld in einem 5-Sterne Hotel nächtigen

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.kockskagarden.se/
Zimmer: 20 Zimmer in drei Kategorien
Kategorie: 3 Sterne
Preis: ab 1490 SEK im Sommer (ca. 170€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück)

 

|Hotell Kockska Garden – Simrishamn – Schweden – Aufenthalt  Sommer 2011|

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotels, Südamerika

Loi Suites @ Iguazú

Bei den mächtigen Wasserfällen Iguazú angekommen, nächtigen wir im Hotel Loi Suites Iguazú.

Der Entschluss für ein Hotel etwas weiter weg von den Wasserfällen hatte pragmatische Gründe, nachdem eine direkte Wasserfalllage erst am 400€ aufwärts zu haben war. Somit ist die Entscheidung für das Loi Suites Iguazu gefallen, ein Hotel aus 2009 mit einer wunderbaren Gartenanlage. (Typisch ich, den Zuschlag bekommt immer ein Hotel mit üppigem Garten (muss eindeutig an den Genen mütterlicherseits liegen) und Pool.)

 

Sofort beim Betreten der Lobby ist uns klar, dieses Hotel hat kein Leben in sich – eigentlich wirkt es tot. Obwohl die Lobby wunderbar ist mit einem kleinen Becken und großen, nahezu riesigen Fenster, die eine unglaubliche Sicht auf den atemberaubenden DSCHUNGEL bieten, ist kein Leben vorhanden. Die Begrüßung der Mitarbeiter/innen ist kurz und bündig, unherzlich, sprich eine Abfertigung á la  Bettenburg. Die Hotelaußenanlage ist ideenreich und sehr detailliert umgesetzt, Hängebrücken verbinden die Wohneinheiten – man kann auch sagen so schwungvoll sind wir noch nie in unser Zimmer gekommen. Die Zimmer sind solide und die Dusche ist unglaublich groß mit einer Tür ins Freie, dann steht am Balkon noch ein Whirlpool, sprich ein super Badezimmer.

Das Highlight des Hotels ist die Poollandschaft und hier lässt sich wirklich mal von einer Landschaft sprechen. Endlich sieht man keine runden Pools, sondern wunderschöne Rechtecke, die ineinander übergehen. Es ist definitiv einer der schönsten Pools, in denen ich jemals geschwommen bin. Leider und jetzt kommt das größte Manko des Hotels, die Hotelmitbewohner/innen wirkten alle etwas gedrückt und unglücklich – es gab kein fröhliches Gelächter in den Tropen, sondern nach unten gezogenen Mundwinkeln, sowohl bei Mitarbeiter/innen als auch Gästen. Wir haben zwar die ganze Zeit gerätselt, was das los sein könnte, sind aber nicht dahinter gekommen. Die Stimmung wurde beim Abendessen nicht besser und die Mahlzeit war eher mittelmäßig als berauschend. Das W-Lan musste man in den Loi Suites bezahlen, ziemlich ungewöhnlich in Argentinien und deswegen umso störender. Weiters stand im Prospekt, dass es eine Art von Gondel zum Rio Iguazú geben würde, allerdings funktionierte das gute Stück nicht und man findet sich in einer gefährlichen Stufenwelt wieder, wenn man hier nicht aufpasst, landet man schnell im Fluss und wird die Iguazu Fälle hinuntergespült. Eigentlich ist dieses Gebrechen schon ärgerlich, nachdem es auf der Homepage beworden wird und wie ich auch TripAdvisor entnehmen konnte schon seit mehreren Monaten nicht funktioniert. Die Sicherheitsmaßnahmen wären von Seiten des Hotels definitiv zu erhöhen.

 

 

Über das Frühstück lässt sich noch sagen, dass es eher eine rasche Massenabfertigung gedacht war, als eine qualitätsvolle Zeit mit gutem Essen um den aufregenden Tag zu beginnen.

Loi Suites gehört zu einer argentinischen Hotelkette mit (derzeit) sechs Hotels über das Land verstreut. Diese Konstellation ist für Österreich eher ungewöhnlich, in Argentinien aber Standard, sehr viele kleine Hotels haben noch Depandancen in anderen größeren Städten oder in anderen Ländern.

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.loisuites.com.ar/es/iguazu-hotel/home

Preis: ab ca. 110 €

Zimmer: 162

USP: Pool- und tropische Gartenlandschaft

 

|Loi Suites – Iguazu – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

Asia, Hotels, Lieblingshotels

Eines meiner Lieblingshotels – THE LALU in Taiwan

In fast jedem Hotelbuch entdeckte ich es wieder – mein Lieblingshotel in Asien –  es gehört für mich zu den Hauptgründen um einmal nach Taiwan zu reisen.

THE LALU

Beschreibung des Architekturstils:

The Lalu’s architectural design centres on the themes of utmost simplification of Zen style and is constructed with four major building materials of wood, stone, glass and iron. Its unique “Ongoing Style” of architecture has impressed the public and alread becomes a model imitated by restaurants, hotels and various personal and business establishments.” (Source: Homepage)


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Die reduzierte Architektur des Hotels finde ich besonders schön, obwohl manche Bilder darauf schließen lassen, dass im Inneren etwas Schindluder getrieben wurde. Der Pool ist wahnsinnig toll fotografiert und ich ahne auch, dass das ein Trick sein könnte… Aber egal, alleine eine solche Landschaft mit einer so tollen Architektur auf Bildern zu sehen verleitet zum Träumen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.thelalu.com.tw/en/e02_thelalu/thelalu_01.php

Zimmer: 97

Architektur: Kerry Hill, Australien

Kosten: ca. 1,68 Billionen NT – 40 Mio Euro

Grundstück: 20 Hektar

Eröffnung: 2002

Preis: ab ca. 200€

USP: Architektur

Afrika, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

Africa Special | La Reunion | Grand Anse | Palm Hotel

Abtauchen ins Paradies – Das Palm Hotel in La Reunion (Frankreich) kann nur mit diesen Worten beschrieben werden. 2010 verbrachten wir 2 grandiose Tage in diesem Hotel. Hier sind 22 Eindrücke unserer Reise…

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PRICKELND:

_ Pool, Pool, Pool

_ Aussicht – Klippe & Meer

_ Pool, Pool, Pool

_MitarbeiterInnen im Hotel

_reichhaltiges Frühstück

_romantischer Sonnenuntergang

_üppige Gartenanlage

_Souvenirshop (unglaublich schöne Strohtaschen – einfach perfekt für meine Mutter & Schwägerin)

_hochwertige Seidenvorhänge im Zimmer, sowie Toilettartikel

_täglich frische Blümlis im Zimmer

SCHAL:

_Mit meiner Fischallergie bekam ich kein Abendessen und musste hungrig ins Bett gehen – war nicht so lustig

_Der Restaurantbesuch happerte an allen Ecken und Enden – 1. Abend kein Gericht ohne Fisch –> hungrig ins Bett, 2. Abend – von einem Vogel bekackte Serviette, Tischreservierung auf der Terrasse wurde vergessen –> sprich Tisch im Restaurant, Weinflasche beim Falschenhals eingebrochen – nach Austausch falscher Wein, 3 x falsche Rechnung erhalten – angeblich ist es das beste Restaurant der Insel – ich glaube wir hatten wirklich Pech, Essen war ausgezeichnet

_Zimmerdesign, besonders die Lampen waren zu  massiv

 

GROSSO MODO:

USP: Pool, Pool, Pool & Aussicht & Garten – selbst Österreich schrieb darüber

Eröffnung: 2008

Homepage: http://www.palm.re/

Preis: ab 200€ im DZ inkl. Frühstück – über Reiseveranstalter tw. günstiger

Anmerkung: das perfekte Hotel für ruhige Tage in den Tropen!

2. Anmerkung: wir haben ÖsterreicherInnen dort getroffen (sonst sind nur FranzösInnen in La Reunion)

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|Palm Hotel – Grand Anse – La Reunion – 2010|
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