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Zukunft

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelmarketing, Hotels

Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Eine spannende Buchpräsentation steht bevor, das Zukunftsinstitut Österreich und der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer präsentieren das neue Buch: Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel.

Anmeldung bis heute möglich:

“Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Donnerstag, 31.3.2016 WKO Sky Lounge
Wiedner Hauptstraße 63 | 1045 Wien Einlass 18:00 Uhr | Beginn 19:00 Uhr

Eröffnung Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich
LAbg. Siegfried Egger, Obmann Fachverband Hotellerie Statements Partner der Service- und Partnerplattform „Hotel der Zukunft“ Key Note der Autoren Harry Gatterer und Christiane Varga, Zukunftsinstitut Österreich Moderation Matthias Koch, Geschäftsführer Fachverband Hotelleriemehr erfahren

Inhaltsangabe: Das empathische Hotel:

In Zukunft geht es immer mehr darum, vermeintliche Paradoxien zusammenzudenken: Das Streben nach Individualität und Gemeinschaft. Das Verlangen nach Abgrenzung und Zusammengehörigkeit. Nach Neuem in der Nähe und Bekanntem in der Ferne. Das erfordert mehr denn je die Fähigkeit und Bereitschaft, die Gedanken und Motive meines Gegenübers zu erkennen und zu verstehen. Es erfordert Empathie.

Was bedeutet das für die Hotellerie? Eine nie dagewesene Chance, neue Spielarten von Begegnung in der multi-mobilen Optionswelt unserer Zeit zu schaffen und so das anspruchsvolle Reisepublikum zu begeistern, zu überraschen, ja vielleicht sogar zu rühren. Mit einem empathischen Hotel.” Unter folgendem Link finden Sie einen Download der Broschüre: www.hotelderzukunft.at.

Forschung, Information

Am Schauplatz: Der gemachte Winter

Wie sieht die Zukunft des österreichischen Wintertourismus aus? Dieser Frage ging gestern Abend das “Am Schauplatz” Team in einer spannenden Reportage nach.

Wenn Sie diese Woche Zeit haben, lege ich Ihnen diese beeindruckende Dokumentation ans Herzen.

Es ist nicht nur vom Klimawandel und Schneesicherheit die Rede, sondern auch vom Wandel des Massentourismus zum Luxustourismus.

Der gemachte Winter – von Kompaktschnee und geschlossenen Skigebieten

Rund um Weihnachten schwärmen Bienen, Anfang Februar fliegen die Pollen. Dass unsere Winter wärmer geworden sind ist keine subjektive Momentaufnahme. In den Alpen sei die Durchschnittstemperatur um zwei Grad angestiegen, sagen Klimaforscher. Über warme Winter mögen sich die einen oder anderen freuen, aber einem ganzen Industriezweig schwindet die Lebensgrundlage: ohne Schnee kein Wintertourismus!

Etwa 12 Milliarden Euro Umsatz werden in den österreichischen Skigebieten erwirtschaftet, sie bieten Arbeitsplätze in oft strukturschwachen Regionen. Aber um den Liftbetrieb aufrecht zu erhalten, wird der Aufwand immer größer. Hunderte Millionen werden Jahr für Jahr in Beschneiungsanlagen investiert, oder in Seilbahnen, die die Schifahrer in immer höhere und somit schneesicherere Regionen bringen. Aber Investitionen machen Liftkarten teurer, viele können oder wollen sich deshalb das Skifahren nicht mehr leisten. Gleichzeitig zieht es immer weniger junge Menschen auf die Pisten.

“Am Schauplatz”-Redakteur Alfred Schwarzenberger macht sich auf die Suche nach der Zukunft des Wintersports in Österreich. Warmen Winter entziehen die Lebensgrundlage eines ganzen Industriezweiges.” Sendung ansehen Video ist bis Mittwoch, 9. März 2016 verfügbar

Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends, Nordamerika, USA

Sir Richard Branson will die Hotellerie neu erfinden – das 1. Virgin Hotel eröffnet

Chicago, das weltweit erste Virgin Hotel in Chicago hat Mitte Jänner eröffnet – die Zimmer sind zweigeteilt in Schlafen & Wohnen und – abgetrennt mit Schiebetüren – Duschen & Ankleiden. Für die Damen gibt es auch einen Schminktisch mit extra Beleuchtung. Das Bett wurde zum zentralen Möbelstück, nebst dem nächtlichen Schlaf dient es vor allem als Sofa, Lümmeleck und Arbeitszone. Keine neue Erfindung, aber neu “in Szene” gesetzt. Für meine Augen wirkt das Konzept wirklich neuer, spritziger, interessanter. Ich würde am liebsten sofort nach Chicago düsen und es probieren.

 

Das Video ist verlockend und vielversprechend.

Die F&B-Preise sind angepasst an Supermärkte. Im “Common Club” sollen sich Einheimische und Hotelgäste mischen; dafür gibt es kostenlose Cocktails von 18 bis 19 Uhr. Bibliothek und Fernsehzimmer sind weitere öffentliche Räume. Beim Frühstück wird es klassischer, es geht ab ins amerikanische Diner.

 

virginhotel-1

Virgin Hotels Chicago2

Virgin Hotels Chicago

Virgin Hotels Chicago3

[photos via Virgin Hotels]

 

Hotel Facts:

Eröffnung: Jänner 2015
Zimmer: 250 Zimmer
Preis: ca. 220 USD im Zimmer
Architektur: Rapp & Rapp

 

Hotels, Hoteltrends

henna hoteru = seltsames Hotel | 1. Roboterhotel eröffnet in Japan

In Japan soll ein Hotel mit Robotern als Personal entstehen. Die Maschinen sollen unter anderem die Gäste empfangen, die Zimmer reinigen und Kaffee servieren, wie die japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ heute berichtete.

Als Standort der futuristischen Herberge mit dem passenden Namen „henna hoteru“ (seltsames Hotel) ist der in der südlichen Provinz Nagasaki gelegene Freizeitpark „Huis Ten Bosch“ vorgesehen, der thematisch den Niederlanden gewidmet ist.

Die Roboter dienten weniger als Attraktion, sondern sollten vor allem die Personalkosten niedrig halten, hieß es.

So ist etwa geplant, dass ein weiblicher Androide in Gestalt einer jungen Japanerin an der Rezeption „arbeitet“.

Das Konzept für das geplante Hotel, dessen erstes Gebäude mit 72 Zimmern im Juli öffnen soll, sehe zudem den Einsatz einer energiesparenden Photovoltaikanlage zur Stromversorgung vor, hieß es. Statt Schlüssel benutzen die Gäste ein Gesichtserkennungssystem, um in ihre Zimmer zu kommen.

Auf diese Weise sollten die Personal- und Energiekosten auf ein Drittel herkömmlicher Hotels reduziert werden, berichtete das „WirtschaftsBlatt“. Der Betreiber von „Huis Ten Bosch“ wolle diese kostengünstigen Hotels mit containerähnlichen Zimmern in Zukunft auch in Schwellenländer exportieren, hieß es weiter.

Forschung, Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends

Veranstaltungstipp Hotelimmobilie 2015 – eine Rezeption, schaukelnde Betten und runde Hotelzimmer

Veranstaltungstipp:

Jahresforum Hotelimmobilie

25.02.2015 – 26.02.2015, nähere Infos unter: IIR
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Presseaussendung
“Stellen Sie sich vor: Ein Hotel ohne Rezeption

Die ist nämlich nicht nötig, weil Sie den Zimmerschlüssel schon im Gepäck haben – Ihr Smartphone. Eine digitale Hotellobby, in der das Ein- und Auschecken mit mobilen Geräten erledigt werden kann ist mittlerweile bei mehreren großen Hotelgruppen kurz vor der Einführung. Neben dem Hilton-Konzern führt auch die Kette Marriott die ersten Umstellungen durch und das Familienunternehmen Hotel Schani Wien integriert diese Technologie bereits bei der Eröffnung im Frühjahr 2015.

Die Befürchtung, das richtige Hotelzimmer alleine nicht zu finden, ist übrigens völlig unbegründet. Längst haben Sie mit der Buchungsbestätigung Räumpläne und Wegbeschreibung per Mail erhalten und auf Ihrem Handy jederzeit abrufbereit!

Runde Hotelzimmer, individuelle Wandfarben und schaukelnde Betten Klingt das ein bisschen futuristisch? Keineswegs. Das Forschungsprojekt Future Hotel des Fraunhofer Instituts geht sogar noch ein paar Schritte weiter. Runde Raumformen, weil sich die Gäste in so einer Umgebung wohler fühlen, individuell wählbare Wandfarben und Betten, die in den Schlaf schaukeln sind in der Testphase.

Eines der ersten Hotels, in dem ausgewählte Forschungsergebnisse des Fraunhofer-Projektes umgesetzt werden, ist das Hotel Schani am Wiener Hauptbahnhof, das im Frühjahr 2015 eröffnet wird. Neben dem mobilen Check-in und Check-out, werden im Hotel Schani Wien die individuelle Zimmerauswahl und Coworking in der Lobby bald Realität.

Beim 9. IIR Jahresforum Hotelimmobilie am 24. und 25. Februar 2015 werden der Geschäftsführer des Hauses Mag. Benedikt Komarek sowie Mag. Arch. Gabriel Kacerovsky, der sich für die Planung des Gebäudes verantwortlich zeichnet, von den Visionen, die hinter dem Projekt stehen und vom Projektfortschritt erzählen und auch zu kritischen Fragen Rede und Antwort stehen.

Der Zugang der Gäste ändert sich

Neben den Hotels selbst wird sich auch der Zugang der Gäste zu den Beherbergungsbetrieben fundamental ändern. Die Funktion, die früher einmal die Privatzimmervermietung innehatte, ist jetzt an Shared Economy-Anbieter wie Airbnb übergegangen – mit dem Unterschied, dass die Kapazitäten der Plattformen schier unendlich sind. Diskussionspotenzial birgt vor allem die Frage, wie die Hotelbranche mit dieser schnell wachsenden Konkurrenz umgehen soll. Auf dem IIR Jahresforum Hotelimmobilie suchen Experten nach Antworten.

Tripadvisor, Booking.com & CO

Auch für diese Bewertungsplattformen muss sich die Hotellerie eine Strategie überlegen. Immer stärker beeinflussen negative Kritiken das Buchungsverhalten der potenziellen Gäste. Die wichtige Frage im Hintergrund lautet allerdings, wie die Authentizität der Bewerter sicherstellbar ist. Diese und andere Themen diskutieren Experten und Praktiker bei der Konferenz “Hotelimmobilie 2015 – Von Boutique bis Luxus”. Die IIR Veranstaltung für Hoteliers, Investoren, Banker und Entwickler blickt dabei hinter die Kulissen zweier Wiener Vorzeigehotels verschiedener Kategorien. Den ersten Konferenztag verbringen die Teilnehmer im Boutiquehotel 25hours, zweiten Tag im Luxushotel Park Hyatt Vienna.

Rückfragen & Kontakt:

Karin Grünauer
IIR GmbH
karin.gruenauer@iir.at
01/89159-311″

Friends advice, Information, Neue Ideen für Hotels

Erstes Coworking Hotel entsteht am Hauptbahnhof Wien

Das 1. Coworking Hotel zeigt wieder das Ideen häufig an vielen Stellen gleichzeitig entstehen – Hannes spricht schon seit Jahren von einem Coworking-Hotel.

Jetzt bin ich gespannt, wann endlich meine Idee Wirklichkeit wird: Ein Hotel mit Kinosaal, wo man als Einheimischer auch hingehen kann, seine DVD mitnimmt und alle die Lust haben mitschauen. Hotel mit Kino (Hollmann Beletage) würde es ja schon geben, aber Filmauswahl und der Zutritt sind beschränkt.

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Das Hotel Schani Wien wird einen vollwertigen Coworking Space in die Hotellobby integrieren und folgt somit als erstes Hotel in Wien dem internationalen Trend. Dabei werden Gästen und lokalen Coworkern nicht nur Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt, sondern auch die Grundwerte des Coworkings wie zum Beispiel Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und Community gelebt. Neben einem räumlich abgetrennten Bereich mit 20 Arbeitsplätzen und einem Besprechungsraum wird es auch in der Lobby zahlreiche Möglichkeiten geben, um zu arbeiten, Besprechungen abzuhalten oder sich mit anderen Gästen auszutauschen. Geschäftsreisende und lokale Coworker werden dabei in das Lobbygeschehen integriert und haben gleichzeitig die Möglichkeit sich bei Bedarf in separate Räume zurückzuziehen. Alle technischen Voraussetzungen wie ausreichend Netzanschlüsse, Zugang zu Druckern, Scannern und anderen Widgets sowie leistungsfähiges WLAN wurden bereits bei der Planung des Hotels berücksichtigt und werden ausreichend vorhanden sein.

Die „Coworking-Lobby“ ist eine Innovation, die mit dem Hotel Schani Wien erstmals in dieser Konsequenz in einem Hotel umgesetzt wird. Sie ist das Ergebnis einer jahrelangen Zusammenarbeit zwischen Hotel Schani Wien und dem Fraunhofer IAO. Im Rahmen der Studie „meshotel“ erarbeitete das Team des Fraunhofer IAO erste konzeptionelle Überlegungen zu einem in einer Hotelimmobilie integrierten Coworking Space. Dieses wird nach einer gemeinsamen Weiterentwicklung und Anpassung an die konkreten Rahmenbedingungen im Hotel Schani Wien realisiert. „Das Ziel war es, die Lobby zu einem neuen Erlebnisraum zu machen und das erfolgreiche Konzept des Coworking in die Hotellerie einzubinden“ erinnert sich Stefan Rief, Leiter Competence Center „Workspace Innovation“ bei Fraunhofer IAO.

Allen konzeptionellen Überlegungen liegen Gastbefragungen des FutureHotel Forschungsprojekts zugrunde, bei der Erwartungen der Gäste an das Hotel der Zukunft ermittelt wurden. Daraus geht hervor, dass fast die Hälfte aller Geschäftsreisenden (46 %) häufig geschäftlichen Tätigkeiten im Hotel nachgehen. Dabei wünschen sich Gäste neben einer Arbeitsmöglichkeit im Zimmer auch insbesondere im Bereich der Lobby Arbeitsangebote, die in das Geschehen eingebunden sind. Im Hotel Schani Wien werden Coworker von vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten in der Lobby, im Coworking Space, auf der Galerie, im Garten oder in der Nähe der Bar wählen können. Auf Wunsch werden Coworker auch die Frühstücks- und Mittagsangebote in Anspruch nehmen können. „Nachdem eine unserer Hauptzielgruppen Geschäftsreisende sind, möchten wir mit der Coworking-Lobby ihre Ansprüche übertreffen und ihnen die Möglichkeit geben sich mit lokalen Coworkern auszutauschen“ ergänzt Mag. Benedikt Komarek, Geschäftsführender Gesellschafter Hotel Schani Wien.

Weitere Infos unter: http://www.hotelschani.com/

Source: http://www.startup-forum.at/erstes-coworking-hotel-entsteht-hauptbahnhof-wien/

Forschung, Hotels

Fraunhofer IAO: FutureHotel Gastbefragung 2014

Kurz und bündig:

-Freundlichkeit, Servicequalität & Kulinarik entscheiden über Top oder Flop
-Flexibilität wird wichtiger, sei es in der Zimmerauswahl (Gäste wollen bewusst ein Zimmer aussuchen) als auch in der Reisedauer (spontan verlängern oder verkürzen)
-Arbeitsplätze mit gemütlicher Atmosphäre á la Kaffeehaus
-Nachhaltigkeit wird zu Hause streng genommen, bei Urlaub kann man schon mal über dies oder das hinwegsehen.

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Hotelgäste im deutschsprachigen Raum bereiten den Weg für das Hotel der Zukunft

Die aktuelle Studie »FutureHotel Gastbefragung« präsentiert die Anforderungen und Bedürfnisse von 3380 Hotelgästen im deutschsprachigen Raum an das Hotel der Zukunft. Wert legen die Gäste demnach vor allem auf individuell anpassbare Angebote von der Zimmerauswahl bis zur Verweildauer sowie schnelle und reibungslose Abläufe.

Ob privat oder geschäftlich unterwegs: Zu einer gelungenen Reise gehört nicht zuletzt die Zufriedenheit mit dem Hotel. Was sich die Reisenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wünschen, zeigt die FutureHotel Gastbefragung 2014. 3380 Hotelgäste haben ihre Bedürfnisse hinsichtlich Buchung, Check-in- und Check-out-Prozess, Nachhaltigkeit, Arbeitsmöglichkeiten und zum Hotel allgemein inklusive der angebotenen Services geäußert. 

Laut der Studie genießen Mitarbeiterfreundlichkeit und Servicequalität die höchste Priorität bei den Gästen. Ebenso sind die kulinarische Verpflegung und die Transparenz der Extrakosten wichtige Kriterien für die Auswahl eines Hotels, gefolgt von der Nähe zum Reiseziel und dem Preis für die Übernachtung.

Immer wichtiger wird es den Reisenden, ihren Aufenthalt individuell zu gestalten. So wünscht sich fast die Hälfte der Befragten, bereits vor der Anreise ein bestimmtes Hotelzimmer auswählen zu können – ähnlich wie bei einer Sitzplatzbuchung im Flugzeug. Dazu möchten die Befragten z. B. das Stockwerk, den passenden Ausblick oder besondere Ausstattungsmerkmale im Voraus auswählen. 

Auch die Dauer des Aufenthalts möchten die Befragten flexibler bestimmen. So würden 75 Prozent der Hotelgäste ihren Aufenthalt gern nach Nächten buchen oder bei Bedarf die Abreise um bis zu drei Stunden nach vorn oder hinten verschieben. Heute bucht der Reisende ein Hotel hingegen typischerweise für rund 24 Stunden, kann meist ab 14 Uhr an- und bis zum späten Vormittag abreisen. Flexible Check-in- und Check-out-Zeiten statt starrer Zeitvorgaben sind einer der Hauptwünsche der Gäste.

Geschäftsreisende – gewöhnt an mobile Technik und stets verfügbare Daten – erwarten, dass Hotels sie in ihren mobilen Arbeitsgewohnheiten unterstützen. Sie wünschen sich beispielsweise einen gemütlichen Sitzplatz mit Tisch in Kaffeehaus-Atmosphäre, Einzelarbeitsplätze im Hotelzimmer, ausgestattet wie im Büro oder einen großen Esstisch für kommunikatives gemeinschaftliches Arbeiten.

In puncto Nachhaltigkeit zeigt die Studie einen Widerspruch zwischen dem Verhalten zu Hause und im Hotel: Während im privaten Haushalt jeder Dritte stark auf Maßnahmen zum Umweltschutz achtet, legt im Hotel nur jeder zehnte Gast Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Über die Hälfte der Befragten kennt sich nach eigenen Angaben bislang nicht gut mit Hintergründen und gängigen Zertifizierungen oder Labels für umweltschonende Hotels aus. Vielleicht liegt es daran, dass sich nahezu die Hälfte der Befragten heute noch eher selten für die Buchung eines besonders umweltschonenden Hotels entscheidet. 

Ansprechpartnerin
Vanessa Borkmann 
Workspace Innovation
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-5486
Email vanessa.borkmann@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:
– http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de…gung-2014.html

Hotels, Neue Ideen für Hotels

Ein Hotelierstraum wird wahr: das Handy als Zimmerschlüssel

Aloft (eine Marke von Starwood Hotels) ist gerade in der Testphase, die anderen blicken neidisch. Ja, es ist soweit man kann sein Hotelzimmer künftig mittels Bluetooth öffnen. Vorbei sind die Zeiten, an denen man an der Rezeption lange auf den Schlüssel warten musste, man geht einfach direkt zum Zimmer. Ein bisserl Wehmut ist bei dieser Entwicklung allerdings auch dabei, kein Verhandeln mehr über ein nettes Upgrade, kein Gespräch mehr wie die Reise war, schnurstracks geht man alleine in sein Zimmer, um dort wieder alleine zu sein.

Positiv ausgedrückt für den Gast: lästige Wartezeit wird eingespart.

Positiv ausgedrückt für das Hotel: Mitarbeiterkosten sinken.

Realistisch ausgedrückt für den Gast: Interaktion wird vermieden.

Realistisch ausgedrückt für das Hotel: Kosten werden gespart und die Überwachung steigt.

Negativ ausgedrückt für den Gast: Ab in dein Zimmer, seid dort brav, bedien dich aus der Minibar, organisiere alles Selbst, gibt Geld aus und verdrückt dich dann wieder ganz leise und komm immer wieder.

Negativ ausgedrückt für das Hotel: Die Möglichkeit einen Unterschied im Service zu bieten sinkt, man kennt den Gast nicht mehr persönlich – man kennt nur seine Daten.

 

Weitere Infos: http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702304856504579339130820876304

Hotels, Information

Why Hotel Brands Should Care About Airbnb’s Disruption

airbnb

 

“Recently, Airbnb has released some super cool stats that prove what I have always believed: they are changing the hospitality business.

• They created $632 million in economic activity just in New York in one year, and they supported 4,580 jobs throughout the five boroughs.
• They have 500,000 properties worldwide.
• They have found accommodation for 9 million guests worldwide (5 million in just the past nine months).
• Over 150,000 guests stay in one of its members’ properties every night.
• They expect to pass InterContinental Hotels Group and Hilton Worldwide to become the globe’s largest hotelier next year.

This is big news for the hospitality business and hotel brands specifically. The lodging industry needs to brace itself if it hasn’t already.” (continue)

Source: http://skift.com/2013/11/28/why-hotel-brands-should-care-about-airbnbs-disruption/, Vikram Singh, Skift

Europa, Friends advice, Germany & Switzerland, Hotels

Pölsterreich | Nürnberg

Meine Freundin Lilli mit einem Reisebericht aus dem Pölsterreich:

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Hi

Also ich fand das HolidayInn in Nürnberg  super. 

holiday inn

Ich als Bauchschläferin trag nachts so meine Kämpfe mit den dicken Pölstern aus. Hier aber ging mir mein Herz auf. Auf dem Bett gab es verschiedene Pölster (Dicke, Füllung..) zu Auswahl ink. Beschreibung UND den Hinweis, dass weitere 4-6 Arten von Pölstern an der Rezeption erhältlich sind…der gute Schlaf war mir garantiert : )

LG,

Lilli

Europa, Germany & Switzerland, Hotels

“Ob sie uns zu Hause auch Schokoladentäfelchen auf die Kopfkissen gelegt haben” – ein Hotelangebot aus Berlin

Urlaub in der eigenen Stadt – ein Trend*. Neu daran ist nur die Idee einer findigen Hotelière, die damit auch die Reinigung der Wohnung verbindet.

Gerade las ich in der Zeit einen Artikel über ein neues Hotelpaket in Berlin: “Sie genießen, wir putzen“. Das Angebot enthält zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, Kinokarten, ein dreigängiges Abendessen mit Getränken und den Jazz-Brunch sowie die Reinigung einer (Berliner) Wohnung bis 80m². Preis 378€. Jeder zusätzliche Quadratmeter Putzfläche kostet 1 Euro. HOTEL ELLINGTON

Über die Erfahrungen von Susann Sitzler können Sie hier weiterlesen.

Begeisterung steigt in mir auf, ein witziges und gutes Hotelangebot. Urlaub in der eigenen Stadt kann ich aus meiner Erfahrung nur empfehlen. Plötzlich entdeckt man Häuser, die man noch nie gesehen hat, und schärft den Blick für neue Dinge im Alltag.

* Den Trend Urlaub in der eigenen Stadt kenne ich a) von unseren Reisen nach Südamerika. Hoteliers haben mir öfters erzählt, dass an Wochenende die luxuriöseren Hotels mit Gästen aus der eigenen Stadt gefüllt sind.  Und  b) von meinen eigenen Erfahrungen in Wien, durch meine Neugierde für neue Hotels nächtigen wir ab und zu in einem Wiener Hotel. Nie zur Überraschung der Rezeptionist/innen, denn anscheinend machen das viele Wiener/innen, nicht nur im Orient.

 

GROSSO MODO:

Homepage: www.ellington-hotel.com

Zimmer: 285

Eröffnung: 2007

Preis: ab 80€ im DZ

 

 

Asia, Europa, Friends advice, Russland, Südostasien

Hannes über AirBnB, die “neuen” Marktbegleiter…

Hannes probiert auf der Weltreise AirBnB, eine günstige und spannende Alternative zu klassischen BnB`s.

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Hallo,

wie schon lange versprochen ein bisschen etwas zur neuen Hotelkonkurrenz…

AirBnB ist seit der Gründung 2008 rasend schnell groß geworden mit einem einfachen Konzept: Privatpersonen vermieten Zimmer, Wohnungen, Häuser, Burgen und andere obskure Schlafplätze wie Flugzeuge oder Züge.

Unsere erste AirBnB Erfahrung haben wir in Reykjavík im Juli 2011 gemacht: der Gastgeber hat uns mit seinem Auto vom Busbahnhof abgeholt und uns ein Zimmer seiner Wohnung für 3 Tage vermietet – der Rest der Wohnung inklusive Küche war an andere Gäste vermietet. Nicht wirklich was wir uns aufgrund der Beschreibung erwartet haben, diese war nicht ganz klar (mittlerweile ist sie klarer bzw. haben wir die Details lesen gelernt). Die Lage war gut, alles inklusive öffentlichem Schwimmbad in ein paar Minuten erreichbar, guter und günstiger Ausgangspunkt um die coole Hauptstadt Islands zu erkunden. http://www.airbnb.com/rooms/84687

In Kopenhagen hatten wir ein Zimmer mit eigenem Bad in einer kleinen sehr hübschen Wohnung in einer wirklich schönen Siedlung mit kleinen, zweistöckigen Reihenhäuser und das ziemlich zentral. Sehr schön zum wirklich moderaten Preis in dieser tollen und teueren Stadt. Leider nicht mehr verfügbar.

Nächste Station war Tallinn, Estland. Der Vermieter, ein Italiener, den es nach Estland auf die Uni verschlagen hat, hat uns gegen EUR 10,- extra vom Flughafen abgeholt und uns in seine Wohnung gebracht, in der er nicht mehr wohnt. Diese war wie den Fotos schon zu entnehmen ist sehr altmodisch und leicht kitschig eingerichtet, aber groß und 10 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum und allen anderen anzuschauenden Sachen – ziemlich viele, weil diese Stadt 2011 Kulturhauptstadt war. http://www.airbnb.com/rooms/188732

In Vilnius, Litauen, buchten wir dann ein Loft – die Fotos waren einfach sehr gut, dafür war es umso schwieriger zu finden. AirBnB verlangt von den Gastgebern eine Telefonnummer, die man unbedingt parat haben sollte, weil die Taxifahrer nicht immer den Ort kennen zu dem sie fahren sollen. Empfehlenswert ist es die Nummer ohne internationale Vorwahl auf einem Zettel zu notieren, das +43… verwirrt durchaus öfters wie wir mühsam gelernt haben – dann tippt man am besten die Telefonnummer am Mobiltelefon des Fahrers selbst ein…

Das Loft war in einer Fabriksanlage, die zum großen Teil für Wohnungen, Ateliers und Büros genutzt wird. Es war sehr spartanisch eingerichtet, groß, hell und mit kleinem Balkon, auf dem wir dann mit Einweggrill Steinbutt und Garnelen gegrillt haben – der sehr große Supermarkt 10 Minuten zu Fuß entfernt hatte eine unglaublich tolle Fischtheke. Das Loft war so herrlich entspannend das wir ganze Vormittage dort geblieben sind um zu lesen, Emails zu schreiben oder einfach am Sofa rumzuhängen.  http://www.airbnb.com/rooms/123327

Ein weiterer Tipp für Vilnius: den Gastgeber oder das Hotel die Abholung vom Flughafen durch ein Taxi organisieren lassen, die offiziellen Flughafentaxis sind pure Abzocke – circa fünf mal so teuer wie das normale Taxi. Das gleiche gilt übrigens für Prag, dort allerdings für fast alle Taxis.

Im Nachhinein finde ich Moskau eine schwierige Stadt: groß, protzig mit vielen Reichen und noch mehr Armen. Auf jeden Fall sind die Hotelpreise ziemlich absurd hoch und daher wieder einmal AirBnB. Ein Zimmer in einer kleinen Wohnung, sehr zentral neben zwei U-Bahnlinien in einem Haus das Fort Knox gleicht: Security hinter Gittern, viele verschlossene Türen und alles schön dunkel, aber das ist angeblich Standard in Moskau. Unsere Gastgeberin, Anastasia, sprach sehr gut Englisch und war eben vom Burning Man Festival zurück gekehrt, ihre Mutter, die ebenfalls dort wohnte, sprach keine Wort Englisch, was sie aber nicht im geringsten davon abhielt uns viel zu erzählen. Nach unserer Ankunft wurden wir auf russischen Salat eingeladen und das inkludierte Frühstück war einfach aber gut. Anastasia und ihr Mann gingen am Abend arbeiten auf eine Baustelle, beide Vermessungsingenieure, wir glauben eher zu Freunden übernachten – war ja sonst kein Bett mehr frei – aber so verdient man in Moskau harte Dollar dazu. http://www.airbnb.com/rooms/85100

Auf Bali waren wir in einer kleinen Villa mit zwei Schlafzimmern und Pool mit nicht einsehbarem Garten. Nach einem Minihotelzimmer in Singapur war es wunderbar wieder Platz zu haben. Die zwei Schlafzimmer brauchte es nicht, aber die Lage hat mir gefallen (und sich als ziemlich gut herausgestellt) und der Nachsaisonpreis war okay. Wie in Asien üblich mit reichlich Personal, der Verwalter, das Hausmädchen, der Boy, der das Schwimmbad reinigt, immer wieder überraschender Besuch, der sich selbst bei der Tür hereinlässt. Es gab eine voll ausgestattete Küche von der aber nur zwei Dinge wirklich wichtig waren: der Kühlschrank und die Weingläser. Angesichts der absurden Weinpreise (im Laden brauchbarer Wein ab € 20,- ) sollte man den Wein dann schon richtig geniessen. http://www.airbnb.com/rooms/172349

AirBnB hat ein paar einfache Regeln aufgestellt wie zum Beispiel: Gastgeber stellen Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung wie im Hotel, AirBnB verwaltet treuhändisch das Geld, AirBnB stellt seine Gebühren explizit in Rechnung, AirBnB versichert die Wohnung des Gastgeber (es hat mal jemand die Wohnung eines Gastgebers ordentlich auf den Kopf gestellt), Stornos sind möglich und die Qualität von Gastgebern und Gästen wird durch gegenseitige Bewertungen sichergestellt.

Die dabei entstandene Plattform bietet vieles für Reisende jeglicher Art: man kann für sehr wenig Geld in netten Wohnungen oder Zimmern übernachten, man kann an lustigen Plätzen wie in alten Zügen und Flugzeugen schlafen, man kann selbst kochen usw. usf. Aber es ist mehr bzw. es kann wesentlich mehr sein, es kann Wohnen, Leben in einer fremden Stadt sein und damit völlig anderes als im Hotel, Pension oder Bed&Breakfast zu übernachten. Und das meist um das Geld eines Standardhotelzimmers.
An dieser Stelle eine kleine Einschränkung: für kurze Geschäftsreisen – heute da, morgen dort und übermorgen ich weiss nicht wo taugt es gar nicht bzw. ist es gar nicht möglich, da es meistens eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei bis drei Tagen gibt.

Es gibt natürlich ein paar Risiken: das erste ist das die Beschreibung wesentlich besser ist als die Realität und man ziemlich enttäuscht ist. Da helfen die Bewertungen des Gastgebers – je mehr desto, genauer kann man sich ein Bild davon machen wie es sein wird. Das zweite ist das auch der Gastgeber die Buchung stornieren kann. Linda ist das kurzfristig in London passiert und das kann gewaltig nerven wenn die Hotels dieser Stadt und AirBnB ziemlich gut gebucht sind, passiert aber selten soweit ich das beurteilen kann. Das dritte ist das man selbst stornieren muss und nicht mehr kann – der Gastgeber kann verschiedene Regeln wählen, von super strikt bis super relaxed gibt es jede Kategorie, man sollte die Bedingungen wirklich lesen. Und dann gibt es noch das Risiko das man vom Gastgeber nicht akzeptiert wird, was schon mal passieren kann, wenn man ganz neu ist auf AirBnB und noch keine Bewertungen bekommen hat. Darüber sollte man nicht frustriert sein und einfach das nächste interessante Angebot wählen.

Ich glaube das AirBnB eine wirklich große Zukunft vor sich hat, das Angebot überall auf der Welt wird größer und wenn ich mich nicht täusche sinken die Preise mit zunehmenden Angebot, zumindest bei der Suche nach dem Zimmer in Kopenhagen in dem wir waren hatte ich den Eindruck, das es jetzt ein bisschen billiger ist.

Am wichtigsten ist aber das Reisen eine neue Qualität bekommt, wenn man an so wohnen kann, das man auch gerne verweilen mag. Eine Qualität, die ich sehr schätzen gelernt habe.

Wir sind schon sehr gespannt auf Florenz im Juli – ich habe eine günstige Wohnung gewählt, die auf den Fotos sehr hübsch aussieht, siehe http://www.airbnb.com/rooms/397964. Zum Zeitpunkt der Buchung keine einzige Bewertung, aber dafür mit der Adresse “Piazza del Duomo”, darüber muss ich vielleicht nochmals schreiben. Und dann habe ich schon einiges für New York, Berlin und San Francisco vorgemerkt….

Liebe Grüße,
Hannes

Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Information

Kultur 21 – Hotel der Zukunft

Raten Sie mal wie alt der Beitrag war?

 

Die vorgestellten Hotels sind:

Q Hotel Berlin

Innenarchitektur des Neubaus: Architekturbüro GRAFT (Thomas Willemeit, Lars Krückeberg und Wolfram Putz) – Graft plante auch das W NYC am Groundzero (Beitrag auf RosaPfeffer)

Eröffnung: 2004

Zimmer: 77

Preis: ab 110€ im Doppelzimmer ohne Frühstück

 

 

The Hotel Luzern (Prospekt)

Architektur: Jean Nouvel 

Eröffnung: 2000 (1. Design Hotel in der Schweiz – österreichisches Pendant ist das Hotel Triest – Eröffnung 1995)

Zimmer: 30 Zimmer & Suiten

Preis: ab ca. 370 CHF (ca. 310€) im Studio

 

 

Yasmine Mahmoudieh die Vordenkerin bei Hotels (ihre Homepage)

 

Lösung: Der Beitrag wurde vor rund sieben Jahren am 7. April 2005 gesendet.  Interessant zu sehen, dass Design Hotels durchaus gut altern können und die Entwicklungen im Hotelbusiness langsam vor sich gehen. Übrigend das Flyotel in Dubai ist bis dato ein Projekt.

 

Bzgl. Duftmarketing bin ich nach wie vor skeptisch, nachdem ich zu rasch Kopfschmerzen bekommen, wenn Kaufhäuser ihren Geruch aufpolieren möchten…

Hotels, Information

“Wer wird heute noch Hotelier?” Informationen und Hintergründe / Forum Alpbach

“Wer wird heute noch Hotelier/Hoteliére?”  Diese spannende Frage wurde im diesjährigen Forum Alpbach gestellt.

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Die österreichische Ferienhotellerie wird sich gegenüber Betreibergruppen behaupten können, wenn sie den Strukturwandel ernst nimmt und noch professioneller wird, so das Resümee der zweiten Tourismus Community Austria (TCA) im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach am 31. 08. 2011.

„Der österreichische Hotelmarkt sollte sich also weniger mit den internationalen Konzernen als mit dem eigenen Angebot beschäftigen. Wir müssen uns spezialisieren und ein einzigartiges Produkt anbieten.“ (Erich Falkensteiner, Falkensteiner Michaeler Tourism Group)

„Ich finde es unfair, wenn Organisationen wie die TUI als Quasi-Monopolisten in Österreich Eigenbetriebe aufbauen und diese über ihre Buchungssysteme bevorzugen können.“ (Dr. Jakob Edinger, ETB Edinger Tourismusberatung)

„Natürlich muss der Hotelier heute verschiedenste Qualifikationen haben, doch ein wesentlicher Punkt ist die Frage, ob man sich als Unternehmer auf diese Branche wirklich einlassen möchte.“ (Dr. Alois Kronbichler, Kohl & Partner)

„Ich vermisse häufig den Unternehmergeist, das Schöpferische, denn mit einer Übernachtung alleine gewinnt man heute keinen Blumentopf mehr.“ (Dr. Petra Stolba, Österreich Werbung)

„In der Ferienhotellerie liegt der Anteil der Kettenhotellerie österreichweit unter fünf Prozent. Es ist aber zu erwarten, dass die internationale Hotellerie lernt und wiederkommt. Dafür müssen wir gerüstet sein!“ (Prof. Mag. Hubert Siller, Management Center Innsbruck)

weitere Infos

Quelle: TCA

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Beim Eisessen – ein neues Wiener Hotel entdeckt – das Lenikus

Heute gemütlich beim Eisessen ist uns ein neues in Bau befindliches Hotel aufgefallen – darauf steht Lenikus. Ein rascher Blick auf die Homepage verrät nicht viel mehr:

“Sind Designhotels bereits in allen Weltmetropolen zu finden, kann Wien bisher nur einige wenige aufweisen. LENIKUS hat diese Chance erkannt und plant drei bis fünf exquisite „Small Luxury Hotels“ im Zentrum Wiens zu errichten. In diesen Hotels sollen Kunst und Luxus verbunden werden. Gleichzeitig erhalten diese Häuser eine einzigartige Wiener Note. Gespräche mit renommierten internationalen Architekten und Designern, aber auch jungen Wiener Talenten werden bereits geführt.”  Quelle: www.lenikus.at

Dieses Hotel wird von den BWM Architekten gebaut (ja, korrekt – diese Architekten hatten auch schon die Finger im Spiel beim neuen 25 Hours Hotel in Wien). Aber auch auf deren Homepage wird nicht viel verraten – erst bei weiterem googeln informiert der Standard.

Also BWM plant die Fassade, sehr futurisitsch. Es werden 33 Zimmer in einer 4-Sterne-Superior-Liega bei einer Investitionssumme von ca. 11 Mio Euro. Dieses Geld wird auf neun Stockwerke verteilt. Die Einrichtung liefert Manzenreiter und soll im 20-bis 30iger Jahre Stil sein.

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Skandinavien

Scandinavian Special: Am Weg in den hohen Norden – 25 Hours / Hamburg / Deutschland

Das 25 Hours hatte seine Geburtsstunde in Hamburg, dies ist schon ein paar Jährchen her. Aber es sieht noch immer frisch aus der Wäsche. Mittlerweise gibt es schon ein 2. 25 Hours am Hafen.

Das Wiener Haus habe ich vor ein paar Wochen auf RosaPfeffer vorgestellt. Mittlerweile war ich auch schon im Dachboden (Bar) und kann sowohl die Atmosphäre als auch die Aussicht nur empfehlen.

Wir bleiben allerdings im Original 25 Hours am Weg nach Schweden übernacht.

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(Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.25hours-hotels.com/no1

Designer: Armin Fischer / Dreimeta & Sibylle von Heyden

Baujahr:

Preis: ab ca. 80€

Konzept: Dynamik und Überraschung, Retro-Design-Mix mit 60er- und 70er-Stilanleihen

Zimmer: 128

Information

Hotel der Zukunft

Die Studie und die Plattform “Hotel der Zukunft” ist jetzt ONLINE!

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www.hotelderzukunft.at: “Nichts ist so beständig wie der Wandel. Gerade in Zeiten grundlegender Veränderungen stellt sich die Frage, wohin die Reise geht. Österreichs Hotellerie ist international einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Die wichtigsten Herausforderungen für die heimischen Hoteliers sind das weltweite Zusammenrücken der Destinationen, eine erhöhte Preistransparenz im Internet sowie ein kostenintensiver Infrastruktur- und Personaleinsatz.

Mit der Service- und Partnerplattform „Hotel der Zukunft“ widmet sich der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit dem renommierten Zukunftsinstitut Österreich und starken Partnern aus der Privatwirtschaft entscheidenden Zukunftsfragen. Bereits zum zweiten Mal erscheint das Handbuch „Hotel der Zukunft“. Die Internetplattform www.hotelderzukunft.at und regelmäßige Zukunftssymposien setzen sich mit neuen Trends und deren Veränderungen auseinander.

Das Netzwerk „Hotel der Zukunft“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Hoteliers und deren Partnern bei Positionierungsfragen eine Entscheidungshilfe zu ermöglichen. Daher suchen wir bereits heute Antworten auf Fragen, die morgen den unternehmerischen Erfolg für die heimische Hotellerie absichern. Denn wichtiger als das Wahrnehmen von Trends ist das rechtzeitige Erkennen, wenn diese sich ändern. Beteiligen Sie sich mit uns auf der Suche und dem Aufspüren neuer Chancen!

Eine weitere Plattform über Architektur und Tourismus ist www.platoumarket.at

(Text und Logo von www.hotelderzukunft.at)

Afrika, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

Africa Special | Tunisa | Nefta | Dar HI Hotel

Wahrscheinlich nicht der beste Tag, um ein Hotel von Tunesien vorzustellen – aber man darf die schönen Seiten des Landes in diesen Zeit nicht vergessen.

Text from the Hotelhomepage! “Six years after the opening of the HI hotel, design hotel in Nice, Philippe Chapelet and Patrick Elouarghi invite you in Nefta, south of Tunisia, for new experience. They once again chose the designer matali crasset to conceive and create the project. DARHI is the fruit of this collaboration, a contemporary accommodation between guest house and charm hotel, at the frontier of the desert and close to the city.

A trip there is all about initiation, discovery. Perfect for city breaks and holidays, it allows to be isolated, to take care of your body and mind, as well as exchanging and opening one’s self to the other in an exceptional natural and human environment.

DAR HI’s layout is one of a village in harmony with Nefta’s landscape. Surrounded by a wall like all local architectures, DAR HI follows the landscape’s shape and emerges from the ground.

DAR HI is not accessible by car, you leave the city, so you will arrive on foot and once you are welcomed in you will take off your shoes and will be wearing local Tunisian slippers called babouches, your journey may begin…”

Text von der Hotelhomepage

Das Schwesternhotel  Hi Hotel in Nizza zählt zu einem meiner Lieblingshotels in Frankreich.

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Fotos von der Hotelwebsite.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.dar-hi.net/en

Anmerkung: Homepage im gleichen Stil wie HI Hotel Nizza

Preis: ab 270€ im Einzelzimmer, ab 310€ im Doppelzimmer

USP: Architektur & Design

Eröffnung: 2010

Architektur: Matali Crasset

Information:  http://www.dar-hi.net/dar-hi/media/pdf/Dar_HI_Dossier_Presse.pdf


Details im Hotel, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Ein französischer Aal in Wien

Gestern Abend habe ich das neue Sofitel in Wien besucht. Das dramatische Gebäude von Jean Nouvel erinnert mich im Inneren an einen Aal, alles unendlich glatt und kahl. Dieser Aal ist ein klassischer Franzose, man wird auf französisch von allen “Bewohnern” (MitarbeiterInnen) begrüßt und teilweise schillert die französische Arroganz durch.

Die Materialien, Texturen und auch Mitarbeiter wirken glatt wie eine Schneefahrbahn, keine Haptik die einem HALT geben könnte. (Dies ist bei dem Boden durchaus wörtlich zu nehmen – Achtung Rutschgefahr!)

Hier ein paar Bilder von mir (leider war ich mit der falschen Kamera unterwegs)

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Kunstwerk von Pipilotti Rist

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Feuerwandgestaltung von Patrick Blanc mit über 20.000 Grünpflanzen

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PRICKELND:

_ USP: Le Loft (Restaurant inkl. Aussicht) über die Restaurantpreise möchte ich an dieser Stelle schweigen und nur den unglaublichen Ausblick über Wien erwähnen.

_ Deckengestaltung in der Lobby, 4-Stock und Restaurant (wunderschön) – Künstlerin Pipilotti Rist

_ Feuerwandgestaltung mit 20.000 Pflanzen von Patrick Blanc

_ Individuelle handschriftliche Wandgestaltung in den Zimmer – diese Idee liebe ich!

_ Kuschelbetten, die individuell leicht verschoben werden können

_ Jedes Zimmer hat eine Bose Anlage mit Ipod-Docking-Station

_ Ausblick in den Zimmern (jeder kann sich seinen Ausschnitt von Wien selbst zusammenstellen – die innenliegenden Fensterläden können beliebig verstellt werden)

_ Architektonische Gestaltung von Jean Nouvel (Spiel mit den Beziehungen zwischen innen und außen, Tor zum 2. Bezirk, Imitation Dach Stephansdom)

 

SCHAL:

_ Bei der Eingangstür wird man vom Portier höflich ersucht sich die Schuhe gut abzustreifen, damit der schwarze glatte Boden nicht total verschmutzt ist (hat leider nichts mehr geholfen – er ist in Dreck untergegangen)

_ Duftkomposition in der Lobby – man oder frau bekommt sehr leicht Kopfschmerzen

_ Lobby zu puristisch für meinen Geschmack, etwas Farbe da und dort wäre fein (z.B. eine Orchidee, eine Pflanze, etc)

_ Zimmer, entweder ganz in weiß, schwarz oder grau – hier kommt wieder das Bodenproblem ins Spiel – sobald man auf dem weißen Kunstboden im Zimmer mit Straßenschuhen geht, sieht man unschöne Streifen.

_ Möbel sind zu glatt für mich, man oder frau rutscht überall ab…

_ Enge Gänge

_ Ungenutzte, aber grandiose 4.Etage (Bereich in dem das spektakuläre Gebäude aufreißt und Terrassen auskragen, derzeit wird er nur als Pausenraum für Meetings genutzt und ist im Winter nicht geheizt sprich bei derzeitigen -10°C unbenutzbar) – auch die Decke mit Aquariumsicht von unten nach oben ist unbeschreiblich cool.

_ Geschwindigkeit des Liftes (mit verschlagener oder zugefallener Ohrengarantie)

_ Temperatur in der Lobby – selbst den Rezeptionsmitarbeitern steht die Kälte ins Gesicht geschrieben

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GROSSO MODO:

Die Innengestaltung des Hotels erinnert mich sehr stark an das Hotel Adam & Eve in Antalya und es wird leider nicht auf meine Favoritenliste landen, obwohl ich die Architektur unglaublich schön finde.

_ Architektur: Jean Nouvel

_ Eröffnung: 2010
_ Preise: ab 230€

_ Kategorie: 5 Sterne +
_ USP: Dachterrasse

_ Vermischtes: der Name “Sofitel am Stephansplatz” könnte einem geografisch in die Irre führen, allerdings verstehe ich den architektonischen Bezug zum Stephansdom gut und stehe dieser vielleicht doch zu lokalisierenden Namensgebung neutral gegenüber – mein Vorschlag “Sofitel à la Stephansdom” – würde den frankophilen Touch noch mehr untermauern. Apropos Namensgebung die Schreibweise vom Kaffee (Le K-Fé) finde ich zum Schreien, nachdem es für mich einen spanischen Touch hat.

 

Hotels

Hotel der Zukunft

Gerade habe ich auf der ÖW Homepage eine Studie vom ZukunftsInstitut über das Hotel der Zukunft gefunden.

Die 6 Thesen lauten zusammengefasst:

_ Die Urlauber von morgen bewegen sich zwischen Urlaub und Arbeit –> Hotels werden Hotpots

_ Luxus im Urlaub wird wichtiger.

_ Urlaub wird zu einer Reise zum “ICH”.

_ Hotels werden zur Destination – Design und Angebot beeinflussen die Entscheidung

_ Reise beginnt schon im Netz zu Hause – Reise 2.0

_ Die Zukunft der Hotels liegt auch in der Nische

Für alle Interessierten – hier ist der Link: http://www.austriatourism.com/media/8998/Hotel%20der%20Zukunft.php.pdf

Source: www.austriatourism.com

Hotelarchitektur

Leuchtende Hotels? Ein Weg in die Hotelarchitekturzukunft?

Während einer Architekturvorlesung  (als Gasthörerin) an der Wiener TU habe ich einmal gehört, dass die größte Bedrohung der Architektur die leuchtende Fassade sei. Dahinter müsse sich nicht mehr qualitätvolle Architekur befinden, sondern lediglich eine Projektionsfläche.

Durch den unten angeführten Artikel auf der orf.at Homepage stellt sich aber eindeutig die Frage, ob Hotelarchitektur auch in diese Richtung gehen wird und worin der Vorteil für die Gäste liegt?

Am neuen Wiener Sofitel leuchtet auch schon in großen Buchstaben – “Wollen Sie bei uns arbeiten?” (sinngemäße Wiedergabe). Die Gebäudefassade wird als Kommunikationsmittel verwendet, grundsätzlich ein spannender Ansatz. Auch die Installationen sind lässig und lassen mich nicht kalt. Jedoch bei aller Coolness und Kreativität  ist es mir einfach zu viel Energieverschwendung und zu wenig qualitätvolle Architektur (bezieht sich nicht auf das Sofitel in Wien).

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Auszug aus orf.at

Die mediale Bespielung von Fassaden wird zunehmend Bestandteil der Architektur. Die Media Architecture Biennale widmet sich Anfang Oktober in Wien mit einer Konferenz und einer Ausstellung den Licht- und Schattenseiten der Medienfassaden. Auch beim Linzer Medienkunstfestival Ars Electronica wurden leuchtende Fassaden diskutiert.