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Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Erfahrungsbericht Hotel: L´and Vineyards | Montemor-o-Novo | Portugal

Das Buch “Once in a lifetime” hat mir diese Laus ins Ohr gesetzt. Ja, das Hotel “L´and Vineyards” ist fotogen, sehr fotogen. Das Hideaway befindet sich eine Stunde östlich von Lisabon in Montemor-o-Novo, einer kleinen portugiesischen Stadt im Weinbaugebiet.

Großzügigkeit auf allen Ebenen

Die Architektur der Häuser ist modern, schlicht und beeindruckend großzügig. Unser “Zimmer” hatte zwei Trakte mit jeweils einem Schlafzimmer und einem Bad. In der Mitte befand sich ein Atrium mit einem wunderschönen Baum, ein Speisezimmer mit vier Sesseln, Platz für acht bis zehn Personen, ein großzügiges Wohnzimmer, eine Terrasse mit einer Feuerstelle, sowie ein kleiner Garten. Jedes der Zimmer ist so oder ähnlich angelegt, bessere Kategorien bieten einen Sternenblick über dem Bett. Soweit so schön. Wirklich schön! Das Haus ist etwas ganz besonderes. Deswegen schmerzt meine Kritik umso mehr.

Also kurz und knapp:

  • Großzügigkeit kann auch zu viel werden. Unser Hotelzimmer war doppelt so groß wie unsere Wohnung in Wien. Zu zweit kann man sich da schnell mal verloren vorkommen.
  • Andere Gäste zu sehen tut der Seele gut, da fühlt man sich nicht so alleine auf dem großen Anwesen. Es erhöht auch das Gefühl von Sicherheit.
  • Zwischen dem Haupthaus und den Zimmern liegt der Hotelpool, an sich absolut fotogen und großzügig. Sich jedoch im leicht bekleidet in die Hauptverkehrszone der wenigen Gäste zu legen, ohne Nischen und Schutz könnte nicht jedermans / jederfraus Geschmack sein.
  • Ein Hideaway ist für mich auch ein Ort zum Lesen. Lichtquellen sollten nicht nur nach Design, sondern auch nach Funktion ausgewählt werden. Dem Hotelmanagement war dieses Problem besonders im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und in der Hotelbar bewusst, doch andere Lampen hätten den Gesamteindruck zerstört. Zugegeben, wenn man Portugiesisch nicht versteht und Spanisch nur mäßig, werden die Abende ohne TV und Bücher ganz schön lang.
  • Technik begeistert. Stimmt, aber der Satz müsste heißen: Funktionierende Technik begeistert. Jeder Gast bekommt bei der Anreise ein ipad in die Hand gedrückt. Wir haben zwei bei der Rezeption getauscht, ehe eins funktioniert hat.
  • Das Restaurant und Schwangere. Ich war während unseres Besuchs schwanger (unübersehbar, mit deutlicher Kugel) und mir wurde bei jedem Gang Wein angeboten, ebenso Weichkäse aus unpasteurisierter Milch und roher Schinken. Für uns sehr befremdlich, denn in Österreich sind viele Restaurants auf das Thema sensibilisiert, aber ich möchte es ihnen nicht passé zur Last legen, vielleicht empfehlen die portugiesischen Ärzte bei einer Schwangerschaft andere Dinge und man darf Alkohol trinken, rohes Fleisch und Rohmilchkäse essen.
  • Der beheizte Klositz. Kannte ich bis dato auch nicht, ob der Mehrwert in einem südlichen Land wie Portugal gegeben ist, stelle ich mal in Frage.

 

Hotel Facts:

Homepage: http://www.l-andvineyards.com
Zimmer: 22 Zimmer
Preis: ab 150 € im DZ
Architektur: Marcio Koga

|Aufenthalt März 2014 – L ´and and Vineyards –  Portugal|

Books

Die wohltuende Abwesenheit von Störendem – Urlaubsarchitektur Selection 2015

Über die Plattform Urlaubsarchitektur habe ich schon des öfteren berichtet, vor ein paar Wochen hatte ich nun die große Freude, ein Rezensionsexemplar des neuen Buches “Urlaubsarchitektur Selection 2015” in meinem Postkasten zu finden.

urlaubsarchitektur_selection_2015

 

(Bild: Urlaubsarchitektur)

Jan Hamer und Christiane Pfau haben 41 Häuser fein selektiert, diese befinden sich in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Kroatien, Türkei, Spanien, Portugal, Frankreich, England, Dänemark und Schweden.

Besonders zu hervorheben ist der amüsant zu lesende Vorspann von Prof. Gottfried Müller, er beschreibt die Mühsal des Häuslebauens und wundert sich, dass trotzdem noch  erfolgreich gebaut wird. Mein Lieblingssatz  des Professors: “Denn die überragende Qualität dieser Feriendomizile kommt nicht nur zustande durch die Gestaltungsfähigkeiten der Architekten und Bauherren. Sondern ebenso durch die Abwesenheit von allem Störenden.“(Seite 6) Das Störende wird später noch genauer ausgeführt z.B. Mülltonnen, Trampolins, kein aus Garagen quellendes Freizeitgerümpel, keine rustikalen Gartenhäuschen, keine scheußlichen Bodenbeläge oder Gartenzäune. Weiters stellt er Vermutungen an, ob diese Häuser noch gut aussehen, wenn eine mehrköpfige Familie darüber herfällt und überall Zeug verstreut herumliegt.
Seit nun fast einem Jahr bin ich auch mit Kind und Kegel unterwegs, ob die Architektur unter dem ganzen herumliegenden Zeugs noch atmen kann, bezweifle ich, aber es ist schön, den Platz auf den Fotos zu sehen und sich in eine aufgeräumte Traumwelt zu flüchten. Das Buch ist Urlaub für die Augen.

Besonders gut gefallen haben mir die Piktogramme für Kinder, Tiere, Auto und W-Lan.

urlaubsarchitektur piktogramme

Und nun zu meinem Lieblingsobjekt: Meine Zuneigung zu Portugal kam gleich zum Vorschein, sofort hätte ich gerne das Casa do Pego in Comporta gebucht. Das Haus, ein Kunstprojekt, gehört einer Lissaboner Familie und wenn es nicht genützt wird, kann man die 265m² mieten.

Casa do Pego - Comporta (1)

Casa do Pego - Comporta (2)

Casa do Pego - Comporta (3)

Casa do Pego - Comporta (4)

Casa do Pego - Comporta (5)

Casa do Pego - Comporta (6)

 

(Fotos: Casa do Pego)

Forschung

PromoMasters “Balkonien: Trend, den der Tourismus verpennt?”

Gerade entdecke ich auf dem PromoMasters Blog einen Artikel aus 2011 “Balkonien: Trend, den der Tourismus verpennt?”

Scheinbar hat man als Hotel-Urlauber nur die Wahl zwischen Aktivurlaub oder Wellness-Urlaub. Doch was ist mit all den Gästen, die wirklich ungestört ihre Ruhe im Hotel genießen, nicht andauernd von Angeboten getrieben, selbstbestimmt sein wollen? Wir haben recherchiert, uns im Team darüber unterhalten und stellen fest, dass Balkonien ein Trend sein kann, dem der Hotel Tourismus zu wenig Aufmerksamkeit schenkt.weiterlesen

Schade, dass die Hotels das Potenzial von Balkonien verschenken. Wie ich aus meiner Dissertation weiß, lieben es Gäste am Balkon zu sitzen, zu quatschen und zu beobachten. Natürlich zählt dabei auch der erhabene Blick von oben, denn man erhält Einblicke in das Verhalten anderer Gäste/Tiere und erhält auch Ausblicke auf die Landschaft.  Balkon sitzen ist eben eine Lieblingstätigkeit im Urlaub.

Ogris am See - RosaPfeffer (6)

 

Zum Genießen und Verweilen!

(Bilder: Hotel Ogris am See, Velden)

Hotels

Gangster lieben Hotels – Kriminalfälle in Hotels

Um die Weihnachtszeit wird die Geldnot spürbar, jetzt überfallen Gangster auch vermehrt Hotels wie hottelling 2.0 berichtet.

Die Welt wird immer grausamer – nun sind auch Vier-Sterne-Hotels von den dramatisch zunehmenden Raubüberfällen betroffen. Nun wurde wieder das Maritim Hotel in Bonn-Königswinter überfallen – zum zweiten Mal innerhalb von dreieinhalb Monaten. Der Täter entkam. In Wien überfiel ein Deutscher das Hotel Beethoven, wurde aber wenig später gefasst. Doch es kam zu etlichen weiteren Überfällen auf Hotels. Dass Gauner und Gangster vermehrt Hotels in Visier nehmen, ist seit vielen Monaten zu beobachten. Der auf Hotelsicherheit spezialisierte TV-Experte Ulrich Jander (www,.hotelchecker.tv) warnt seit Langem davor und mahnt mehr Überachungskameras an den Eingängen und Zeitschließtresoren für höhere Bargeld-Bestände an.

Einen Tag vor Weihnachten wurde ein Hotel in Berlin-Kreuzberg überfallen. Zwei maskierte Männer begaben sich am 23. Dezember gegen 17.40 Uhr an die Rezeption des Hauses in der Luckenwalder Straße und bedrohten einen 24-jährigen Angestellten mit einem Schlagstock. Sie forderten Geld, welches der Mann übergab. Anschließend flüchteten die Räuber mit ihrer Beute in Richtung Gleisdreieck. Verletzt wurde niemand.

Am ersten Weihnachtsfeiertag versucht es ein Deutscher beim Hotel Beethoven in Wien: Am Morgen, gegen 7:30 Uhr, betrat der mit einer Sturmhaube maskierte 34-Jährige die Lobby und hielt der jungen Hotelmitarbeiterin eine Waffe – wie sich später herausstellte war dies eine Spielzeugpistole – ins Gesicht. Mit rund 1.000 Euro Beute versucht er zu entkommen. Zufällig entdeckte ihn ein Streifenpolizist in der Nähe und nahm ihn fest. Den Überfall aus Geldnot gab der Deutsche sofort zu.” (Quelle: Hottelling 2.0 – Digital News For Hoteliers)

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Lage, Lieblingshotels, Österreich

Warmes Saisonende in Velden am Wörthersee – Hotel Ogris am See

27°C und das zum Saisonende, so strahlend war das letzte Wochenende in Velden am Wörthersee. Das herrliche Wetter wurde nur übertroffen von unserem schönen Zimmer (Nr. 18) im Hotel Ogris am See. Der Balkon übt eine magische Anziehung aus, man könnte quasi den ganzen Tag auf den See blicken und die vorbeiziehenden Massen beobachten (zu unserer Überraschung waren wirklich viele Touristen Ende September in Velden unterwegs). Für unser Baby wurde natürlich auch vorbildlich gesorgt: Babybett und Babybadwanne waren am Zimmer bereitgestellt. Das sehr großzügige Badezimmer glänzte durch edle bronzefarbige Mosaikfliesen und auch hier konnte man unter der Dusche stehen und den See im Blick halten. Das Ogris am See macht seinem Namen wirklich alle Ehre, denn beim Frühstück im Wintergarten sieht man den See, die Sauna am Dach öffnet sich hin zum See und ganz mutige Hotelgäste gingen dann auch in den See baden – wir waren nicht so mutig.

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Hotel Facts:
Website: http://www.ogris-am-see.at/
Zimmer: 12
Renovierung: 2010 / 2011
Hotelkategorie: 4-Sterne

Europa, Friends advice, Südeuropa

Julia in Mallorca: Hotel Capri

Meer hautnah: Hotel Capri

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Hotel Capri / Pollensa (2 Nächte)
Auch schön und nicht so persönlich. Und Anonymität im Urlaub ist auch manchmal erholsam. Der Zubau mit den neu renovierten Zimmern ist wirklich in Ordnung und weitaus besser als die Bewertungen im Internet es beschreiben. Das Hotel wurde in den 60ern gebaut, zählte damals zu einem der besten Hotels in der Umgebung und der Charme ist hie und da im Haus immer noch spürbar. Im Restaurant hängt ein Bild des Pools im Meer von anno dazumal – eigentlich nur eine Mauer die das Meer begrenzt – aber das war damals scheinbar der Inbegriff von Luxus im Urlaub. Die Zimmer mit Balkon und Blick auf das Meer sind ein Jahr im vorhinein restlos ausgebucht – es gibt nur wenige Häuser in der nahen Umgebung die so einen Ausblick bieten. Doch beim Frühstück kommt jeder in den Genuss des schönen Blicks.

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Hotel Capri Mallorca (3)

 

Hotel Capri Mallorca (4)

Hotel Capri Mallorca (5)

Hotel Capri Mallorca (6)

 

Hotel Facts:
Website: http://www.hotelcapripollensa.com/
Preis: ab 70€ im DZ inkl. Frühstück
Zimmer: 30

 

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Das pure Verwöhnprogramm | Bloomestate Guest House Swellendam | Südafrika

Südafrika Rundreise |Kühles Frühjahr in Südafrika, tagsüber viel Sonnenschein, gefolgt von sehr kühlen Nächten: Nach einem köstlichen Essen beim Italiener La Sosta ums Eck (Empfehlung der Hoteliers) kommen wir in das sehr schöne  Bloomestate Swellendam zurück. Beim Zurückklappen der Bettdecke, dann die Überraschung: eine Wärmeflasche pro Person. Wir sind überwältigt, eine Wärmeflasche im Bett, so etwas habe ich noch nie im Hotel erlebt, zu Hause werde ich von meinem Mann im Winter so verwöhnt. Service Design auf höchstem Niveau! Spitze!

Somit war die Kühle im Zimmer sofort vergessen und alles was bleibt ist die schöne Erinnerung an das kuschlige Bett. Selbst ein kleiner Stromausfall gegen 3 Uhr früh konnte dem warmen Bett nichts entgegensetzen. Für alle die sich wundern: ein spannendes Buch hat mich die halbe Nacht bis zum Stromausfall wach gehalten. Schade war nur, dass wir in der Früh relativ zeitig los mussten, um noch rechtzeitig zum Wahle Watching in Hermanus zu gelangen, im Nachhinein hätten wir auf die Wale verzichten sollen und lieber die Zeit in der anregenden Bibliothek genutzt. Betritt man das Haupthaus, flackert einem schon die offene Feuerstelle in der Küche entgegen und Gemütlichkeit wird verströmt. Der moderne Frühstücksraum in schwarz weiß gestreift mit punktuellen Rot mobilisiert die Lebensgeister. Den richtigen Kick bekommt man dann aber doch durch die herrliche Speisenauswahl, mit viel Liebe zum Detail sind die Köstlichkeiten drapiert.

Die Zimmer waren wunderbar, großzügig im Grundriss, mit Blick auf den Garten und einem flächigen Badezimmer. Besonders gut gefallen haben mir die punktuellen Design Elemente wie z. B. der Barcelona Chair in den Zimmern. Schick und doch nicht zu viel.

Die guten Geister (Carla und Maarten) hinter diesem schönen Hotel kommen aus Holland, sie geben dem Haus den persönlichen Charme, den wir im Hitgeheim vermisst haben und den wir erst recht in der darauffolgenden Nacht im Majeka House vermissen werden, hätten wir gewusst was uns in Stellenbosch erwartet, wären wir mit Freuden noch eine Nacht länger geblieben. Zumal auch die Gartenanlage ganz traumhaft war und einlud einen Tag oder mehrere Tage zu chillen, unser Zeitplan lies es leider nicht zu und so gings weiter zu den Wahlen. Ich kann nur allen empfehlen länger als eine Nacht zu bleiben, die Hotelanlage ist paradiesisch und Carla & Maarten (Hoteliers) waren tolle Gastgeber.

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.bloomestate.com/
Zimmer: 7
Preis: ab ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

|Aufenthalt September 2013 – Bloomestate Guest House Swellendam – Südafrika|

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Lieblingshotels, Nordamerika

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel – Hotel Plein Soleil – Martinique

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel. Unsere Erfahrungen zeigen besondere Unterkünfte lieben die Einöde und schlechte Straßen. Nicht verzagen, am Ende wird man belohnt, denn dann winkt das Traumhotel: das Plein Soleil. Mit täglicher Übung sitzt das Auto am Ende des Urlaubs nur noch 2-mal pro Fahrt auf.

Mit leichtem Gepäck, sprich ohne Koffer checken wir in ein wunderschönes Zimmer ein und können unser Glück kaum fassen, so ein tolles Hotel auf einer französischen Insel. Die französischen Überseedepartements zeichnen sich nicht gerade durch eine hervorragende Hotellandschaft aus, es ist eher extrem teuer und unaufregend (siehe La Reunion). Im Gegensatz dazu steht das Plein Soleil mit seinen kreolischen Zimmern bietet dieses kleine Hotel die Basis für unvergessliche Urlaubstage. Die Aussicht auf die Umgebung ist atemberaubend. Steil geht es von den kleinen Häuschen runter, dafür sieht man die karibische See. Wir entschieden uns für die kleinste Kategorie, ein wunderschönes Paradies, wenn gleich die größeren Zimmer über einen eigenen Pool verfügt hätten. Das Haupthaus ist ein Schmuckkästchen. Die Kunstwerke stammen von der Besitzerin. Ihre Liebe zur Kunst berührt, so auch das Abendessen – ein wahrer Gourmettempel (Bilder vom Abendessen folgen im nächsten Blogeintrag).  Lediglich sind die Korbsessel so unbequem, dass man nicht bis in die Morgenstunden in einer anwürdigen Starre ob dieser Schönheit verbleiben kann:  die Romantik, die Aussicht, das fabelhafte Essen und den Genuss des Urlaubs. Schade!

Ein zweiter Wehmutstropfen ist der Preis des Frühstücks mit 18€ pro Person erinnert es eher an einen Hauptgang und nicht an ein kleines Essen in den frühen Morgenstunden, dafür ist es allerdings a la carte und kein Buffet.

Gestalterisch gibt es zwei interessante Details:

1)     Unser Zimmer ist mit einer ca. 1 m hohen Bambuskonstruktion vom Eingangsbereich abgetrennt – unglaublich praktisch, nachdem wir unsere Koffer wieder hatten – konnten wir die Kleidung einfach hängen lassen.

2)     Der Pool war in einem Grau (sagen wir mal Architekten-Grau) – sehr ungewöhnlich – kein blauer Pool – sehr mutig und sehr schön. Die Holzumrandung verleiht dem Ganzen etwas Edles.

 

PRICKELND:

_ Üppige Blumengestaltung
_ Abtrennung im Zimmer
_ Pflegeprodukte im Badezimmer – schöne Düfte – schönes Badezimmer, wirkt sehr gepflegt
_ Aussicht auf die Bucht
_ Tolle Beleuchtung im Zimmer, man kann viele unterschiedliche Stimmungen erzeugen
_ Die Hotelbar ist sehr gemütlich eingerichtet
_ Das außergewöhnliche Restaurant

SCHAL:

_ Gratis WIFI nur im Haupthaus
_ Unbequeme Sessel im Restaurant und auf der Terrasse

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelpleinsoleil.fr
Zimmer: 16 teils mit privatem Pool
Eröffnung: 1998, Renovierung 2009
Preis: ab 125€ im Doppelzimmer ohne Frühstück

| Aufenthalt Herbst 2012 – Hotel Plein Soleil – St. Pierre – Martinique – Frankreich|

Europa, Südeuropa

Florenz

Ein Rendezvous mit Michelangelo, Kunst, Genuss, savoir – vivre, Mode, Blumen und vieles mehr – Florenz in Bildern:

|Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Irgendwo im Nirgendwo – La Bandita

Mein Mann liebt karge Landschaften und wollte auf unserer Rundreise von Triest nach Florenz eine Nacht mitten in der Toskana verbringen. Für mich war es besonders wichtig, in einem zeitgenössischen Ambiente zu nächtigen und nach laaaaannnngggeeeemmmm Suchen haben wir La Bandita gefunden.

John Voigtmann, ein amerikanischer Musikmanager, unter anderem von Christina Aguilera, stieg aus seinem Beruf aus und kaufte sich ein Haus in der Toskana um ein kleines, feines B&B zu betreiben. Soweit die Voraussetzungen. Natürlich war Italien eine Herausforderung, aber er hat sie gemeistert und mit welchem Bravour ist nachahmenswert: LA BANDITA

Das Hotel ist definitiv eine Reise Wert! Ein altes toskanisches Haus mit moderner, schöner Einrichtung – ein Prachtstück, durch und durch. Die Zimmer sind ein Traum, besonders die Badewanne und die unglaublich große Dusche. Über die eigene Terrasse, dem kleinen Pool mitten in der toskanischen Landschaft ohne Nachbarn und die abgelegene Sitzbänke ließe sich noch Stunden schwärmen.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Haus und leben ihren Traum. Unter dem Jahr einige Monate im La Bandita und im Winter ab durch die Welt. Der schottische Koch hat viele Stationen erlebt und fungiert nun als Privatkoch im La Bandita. Übrigen,s das Essen war ein Highlight, die Banditas würden auch viele Restaurants in der Umgebung empfehlen, aber eigentlich ist es aufregender mit den anderen Gästen um einen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir machten die Bekanntschaft mit Brasilianern, die zwischen Rio und Sao Paolo pendeln.

Lleicht zu finden ist das Kleinod allerdings nicht, mit Navi keine Chance – John hat das auch auf der Homepage geschrieben – also die Wegbeschreibung muss gedruckt mitgenommen werden, dann ist es ganz leicht zu finden.

Einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Wirklich schade! Übrigens, das Hotel eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung und die Menschen im Hotel kennen sich aus.

PRICKELND:
_ Ein Haus in der Toskana mit zeitgenössischer Innenarchitektur
_ Die Mitarbeiter/innen
_ Die eigene Terrasse beim Zimmer
_ Die große Dusche und in den boden eingelassene Badewanne
_ Das romantische Hotel
_ Die tolle Bibliothek
_ Die beschauliche Plattensammlung
_ Das gemütliche Wohnzimmer
_ Man kann sich alles aus der Küche holen, wozu man Lust hat
_ Kostenloses W-LAN

SCHAL:
_ Der Wegweisen am Straßenrand könnte größer sein
_ Die Homepage könnte ansprechender gestaltet sein
_ Der Weg zum La Bandita ist ziemlich holprig und nicht jedes Auto wird es ohne Kratzer überleben
GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert

 

|La Bandita – Piensa – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Skandinavien

Rote Hütte in Sicht! Sandbybadets Camping @ Öland

Schwedenfans lieben falunrote Hütten, so auch ich.  Nach dem ersten Liebäugeln mit einer kleinen ohne Bad und Küche haben wir uns dann doch für den Porsche unter den roten Hütten entschieden sie bietetdirekt daneben einen eigenen Parkplatz, ein eigenes Bad, eine eigene Terrasse und eine Küche. Gedacht eigentlich für 4 Personen, haben wir die gefühlten 8m² sofort in Beschlag genommen und wunderschöne Tage in Strandnähe verbracht. Campingplätze sind ja nicht so mein Ding, aber schwedische Campingplätze sind schon lustig, besonders die Art zu reisen ist neu für mich. Da gab es eine Familie mit Kombi und in diesem Kombi waren nur Kisten, übereinandergestapelte Kisten mit allem Nötigen für den Urlaub, ultraleicht zu transportieren und in der roten Hütte wahrscheinlich auch leichter zu stapeln als Koffer. Einfach faszinierend, ich wäre nie auf die Idee gekommen, für Reise meine Kleidung in Kisten zu geben, aber der schwedische Sinn fürs Praktische hat mich schon während meines Auslandssemsters begeistert.

GROSSO MODO:

Camping: http://www.sandbybadetscamping.se/

Preis: ab120 SEK bis 350SEK / pro Hütte

 

|Sandbyybadets Camping – Löttorp – Schweden – Aufenthalt  Sommer 2011|

Asia, Europa, Friends advice, Russland, Südostasien

Hannes über AirBnB, die “neuen” Marktbegleiter…

Hannes probiert auf der Weltreise AirBnB, eine günstige und spannende Alternative zu klassischen BnB`s.

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Hallo,

wie schon lange versprochen ein bisschen etwas zur neuen Hotelkonkurrenz…

AirBnB ist seit der Gründung 2008 rasend schnell groß geworden mit einem einfachen Konzept: Privatpersonen vermieten Zimmer, Wohnungen, Häuser, Burgen und andere obskure Schlafplätze wie Flugzeuge oder Züge.

Unsere erste AirBnB Erfahrung haben wir in Reykjavík im Juli 2011 gemacht: der Gastgeber hat uns mit seinem Auto vom Busbahnhof abgeholt und uns ein Zimmer seiner Wohnung für 3 Tage vermietet – der Rest der Wohnung inklusive Küche war an andere Gäste vermietet. Nicht wirklich was wir uns aufgrund der Beschreibung erwartet haben, diese war nicht ganz klar (mittlerweile ist sie klarer bzw. haben wir die Details lesen gelernt). Die Lage war gut, alles inklusive öffentlichem Schwimmbad in ein paar Minuten erreichbar, guter und günstiger Ausgangspunkt um die coole Hauptstadt Islands zu erkunden. http://www.airbnb.com/rooms/84687

In Kopenhagen hatten wir ein Zimmer mit eigenem Bad in einer kleinen sehr hübschen Wohnung in einer wirklich schönen Siedlung mit kleinen, zweistöckigen Reihenhäuser und das ziemlich zentral. Sehr schön zum wirklich moderaten Preis in dieser tollen und teueren Stadt. Leider nicht mehr verfügbar.

Nächste Station war Tallinn, Estland. Der Vermieter, ein Italiener, den es nach Estland auf die Uni verschlagen hat, hat uns gegen EUR 10,- extra vom Flughafen abgeholt und uns in seine Wohnung gebracht, in der er nicht mehr wohnt. Diese war wie den Fotos schon zu entnehmen ist sehr altmodisch und leicht kitschig eingerichtet, aber groß und 10 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum und allen anderen anzuschauenden Sachen – ziemlich viele, weil diese Stadt 2011 Kulturhauptstadt war. http://www.airbnb.com/rooms/188732

In Vilnius, Litauen, buchten wir dann ein Loft – die Fotos waren einfach sehr gut, dafür war es umso schwieriger zu finden. AirBnB verlangt von den Gastgebern eine Telefonnummer, die man unbedingt parat haben sollte, weil die Taxifahrer nicht immer den Ort kennen zu dem sie fahren sollen. Empfehlenswert ist es die Nummer ohne internationale Vorwahl auf einem Zettel zu notieren, das +43… verwirrt durchaus öfters wie wir mühsam gelernt haben – dann tippt man am besten die Telefonnummer am Mobiltelefon des Fahrers selbst ein…

Das Loft war in einer Fabriksanlage, die zum großen Teil für Wohnungen, Ateliers und Büros genutzt wird. Es war sehr spartanisch eingerichtet, groß, hell und mit kleinem Balkon, auf dem wir dann mit Einweggrill Steinbutt und Garnelen gegrillt haben – der sehr große Supermarkt 10 Minuten zu Fuß entfernt hatte eine unglaublich tolle Fischtheke. Das Loft war so herrlich entspannend das wir ganze Vormittage dort geblieben sind um zu lesen, Emails zu schreiben oder einfach am Sofa rumzuhängen.  http://www.airbnb.com/rooms/123327

Ein weiterer Tipp für Vilnius: den Gastgeber oder das Hotel die Abholung vom Flughafen durch ein Taxi organisieren lassen, die offiziellen Flughafentaxis sind pure Abzocke – circa fünf mal so teuer wie das normale Taxi. Das gleiche gilt übrigens für Prag, dort allerdings für fast alle Taxis.

Im Nachhinein finde ich Moskau eine schwierige Stadt: groß, protzig mit vielen Reichen und noch mehr Armen. Auf jeden Fall sind die Hotelpreise ziemlich absurd hoch und daher wieder einmal AirBnB. Ein Zimmer in einer kleinen Wohnung, sehr zentral neben zwei U-Bahnlinien in einem Haus das Fort Knox gleicht: Security hinter Gittern, viele verschlossene Türen und alles schön dunkel, aber das ist angeblich Standard in Moskau. Unsere Gastgeberin, Anastasia, sprach sehr gut Englisch und war eben vom Burning Man Festival zurück gekehrt, ihre Mutter, die ebenfalls dort wohnte, sprach keine Wort Englisch, was sie aber nicht im geringsten davon abhielt uns viel zu erzählen. Nach unserer Ankunft wurden wir auf russischen Salat eingeladen und das inkludierte Frühstück war einfach aber gut. Anastasia und ihr Mann gingen am Abend arbeiten auf eine Baustelle, beide Vermessungsingenieure, wir glauben eher zu Freunden übernachten – war ja sonst kein Bett mehr frei – aber so verdient man in Moskau harte Dollar dazu. http://www.airbnb.com/rooms/85100

Auf Bali waren wir in einer kleinen Villa mit zwei Schlafzimmern und Pool mit nicht einsehbarem Garten. Nach einem Minihotelzimmer in Singapur war es wunderbar wieder Platz zu haben. Die zwei Schlafzimmer brauchte es nicht, aber die Lage hat mir gefallen (und sich als ziemlich gut herausgestellt) und der Nachsaisonpreis war okay. Wie in Asien üblich mit reichlich Personal, der Verwalter, das Hausmädchen, der Boy, der das Schwimmbad reinigt, immer wieder überraschender Besuch, der sich selbst bei der Tür hereinlässt. Es gab eine voll ausgestattete Küche von der aber nur zwei Dinge wirklich wichtig waren: der Kühlschrank und die Weingläser. Angesichts der absurden Weinpreise (im Laden brauchbarer Wein ab € 20,- ) sollte man den Wein dann schon richtig geniessen. http://www.airbnb.com/rooms/172349

AirBnB hat ein paar einfache Regeln aufgestellt wie zum Beispiel: Gastgeber stellen Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung wie im Hotel, AirBnB verwaltet treuhändisch das Geld, AirBnB stellt seine Gebühren explizit in Rechnung, AirBnB versichert die Wohnung des Gastgeber (es hat mal jemand die Wohnung eines Gastgebers ordentlich auf den Kopf gestellt), Stornos sind möglich und die Qualität von Gastgebern und Gästen wird durch gegenseitige Bewertungen sichergestellt.

Die dabei entstandene Plattform bietet vieles für Reisende jeglicher Art: man kann für sehr wenig Geld in netten Wohnungen oder Zimmern übernachten, man kann an lustigen Plätzen wie in alten Zügen und Flugzeugen schlafen, man kann selbst kochen usw. usf. Aber es ist mehr bzw. es kann wesentlich mehr sein, es kann Wohnen, Leben in einer fremden Stadt sein und damit völlig anderes als im Hotel, Pension oder Bed&Breakfast zu übernachten. Und das meist um das Geld eines Standardhotelzimmers.
An dieser Stelle eine kleine Einschränkung: für kurze Geschäftsreisen – heute da, morgen dort und übermorgen ich weiss nicht wo taugt es gar nicht bzw. ist es gar nicht möglich, da es meistens eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei bis drei Tagen gibt.

Es gibt natürlich ein paar Risiken: das erste ist das die Beschreibung wesentlich besser ist als die Realität und man ziemlich enttäuscht ist. Da helfen die Bewertungen des Gastgebers – je mehr desto, genauer kann man sich ein Bild davon machen wie es sein wird. Das zweite ist das auch der Gastgeber die Buchung stornieren kann. Linda ist das kurzfristig in London passiert und das kann gewaltig nerven wenn die Hotels dieser Stadt und AirBnB ziemlich gut gebucht sind, passiert aber selten soweit ich das beurteilen kann. Das dritte ist das man selbst stornieren muss und nicht mehr kann – der Gastgeber kann verschiedene Regeln wählen, von super strikt bis super relaxed gibt es jede Kategorie, man sollte die Bedingungen wirklich lesen. Und dann gibt es noch das Risiko das man vom Gastgeber nicht akzeptiert wird, was schon mal passieren kann, wenn man ganz neu ist auf AirBnB und noch keine Bewertungen bekommen hat. Darüber sollte man nicht frustriert sein und einfach das nächste interessante Angebot wählen.

Ich glaube das AirBnB eine wirklich große Zukunft vor sich hat, das Angebot überall auf der Welt wird größer und wenn ich mich nicht täusche sinken die Preise mit zunehmenden Angebot, zumindest bei der Suche nach dem Zimmer in Kopenhagen in dem wir waren hatte ich den Eindruck, das es jetzt ein bisschen billiger ist.

Am wichtigsten ist aber das Reisen eine neue Qualität bekommt, wenn man an so wohnen kann, das man auch gerne verweilen mag. Eine Qualität, die ich sehr schätzen gelernt habe.

Wir sind schon sehr gespannt auf Florenz im Juli – ich habe eine günstige Wohnung gewählt, die auf den Fotos sehr hübsch aussieht, siehe http://www.airbnb.com/rooms/397964. Zum Zeitpunkt der Buchung keine einzige Bewertung, aber dafür mit der Adresse “Piazza del Duomo”, darüber muss ich vielleicht nochmals schreiben. Und dann habe ich schon einiges für New York, Berlin und San Francisco vorgemerkt….

Liebe Grüße,
Hannes

Information

Schneemangel in Österreich

Das derzeit meist besprochene Thema in Österreich, neben der Eurokrise, ist der Schneemangel und die Auswirkungen auf den österreichischen Tourismus. Obwohl Österreich in den letzten Jahren massiv in Beschneiungsanalagen investiert hat, verspüren die Touristen Unsicherheit, den Winterurlaub zu buchen bzw. anzutreten.

Mein Lösungsvorschlag liegt in der Hotelgestaltung. Zwar kann eine ansprechende Hotelgestaltung keine wunderbare Winterlandschaft ersetzen, allerdings bietet sie allerhand Möglichkeiten um einen Urlaub buchenswert zu machen. Sich in eine schöne, angenehme, unbekannte Umgebung zu begeben ist viel Wert. Man entkommt den Alltag, lässt die Arbeit hinter sich und kann neue Gedanken denken und neue Dinge ausprobieren, für die man nie Zeit hat.  Hier könnte die österreichische Hotellerie die abenteurlichsten Versuche starten (z. B. Murakami Woche mit Buchbesprechungen, Schauspielunterricht, Gesangsstunden, Go-Kart-Rennfahrten unter den Gästen, Photoshopkurse, “How I met your mother” Abende, Astronomieabende, Geologie Entdeckungssparziergängen, Chemie in der Küche angewandt, etc) und schauen was angenommen wird, sicherlich floppt einiges (aber wie soll man das jetzt schon wissen?).  Meine persönliche Überzeugung ist jedoch, dass diese Angebote nur in einer passenden Umgebung funktionieren. Wir stehen in einem Beziehungsverhältnis mit Räumen und sie können Handlungsstränge auslösen oder verhindern, dieses Potenzial gilt es zu nutzen bei jedem Wetter.

Hierzu möchte ich noch eine kleine Geschichte schreiben. Wir waren heuer im Sommer in Schweden und wie erwartet hat es geregnet. Wir haben die Rezeptionistin in unserem Hotel gefragt, was gibt es für ein Schlechtwetterprogramm? Ihre Reaktion war erstaunlich für UNS (nicht für Schweden/innen): “Also sie können auch alles machen, wie bei Schönwetter – ziehen sie einfach die passenden Sachen an”.

Gesagt getan, wir sind losgezogen haben uns Gummistiefel und Regenjacken gekauft und das Touristenprogramm gemacht und zu unserer Überraschung war es wirklich lustig mit guter Regenausrüstung durch die Gegend zu ziehen und selbstbestimmt (sprich nicht wetterabhängig) das Land erkunden. Am Nachmittag sind wir wieder ins Hotel gekommen und haben es genossen am Kamin zu lesen. Zwar nicht sofort augenscheinlich, aber der Hotelgestaltung kommt in dieser Geschichte eine große Bedeutung zu. Hätte uns das Hotel nicht so gut gefallen, wäre wir schon viel früher abgereist bzw. gar nicht erst angereist, denn es ist allseits bekannt, dass Schweden nicht wetterbeständig ist. Aus diesem Grund haben wir ein Hotel gebucht, in dem man gut SEIN kann.

Hotelrätsel

Flitterwochen

Nach unserer rauschenden Hochzeit starten bald unsere spannenden und erlebnisreichen Flitterwochen.

Wir wollten uns gegenseitig überraschen und daraus entstand folgende Idee:

Jeder von uns beiden plant und bucht 2 Wochen und verrät dem Partner weder die Destination noch die Art des Urlaubs.Den ersten Teil der Reise plant mein Mann, für den zweiten Teil bin ich zuständig. Unsere Reisebürofee in Bad Hall Frau Scheinecker von SabTours kennt als einzige Person beide Destinationen und hat die Flüge dementsprechend gebucht. Beim Check-In am Flughafen werde ich ev. erfahren wohin es gehen wird, allerdings bin ich mir sicher, dass wir nicht auf direktem Weg zu unserer ersten Destination kommen werden, deswegen rechne ich erst mit der Info in entweder Paris, London, Madrid oder Frankfurt – mal abwarten. Mein Mann wird seine Destination kurz vor Abflug erfahren, ich habe ein kleines Spiel vorbereitet und er darf sich die Reiseroute erspielen.

Damit wir nicht zweimal die gleichen Destinationen nehmen, haben wir die Welt auf Post-its eingeteilt. Wir haben alle 26 Buchstaben auf Post-its geschrieben und jeder musste sich ganz schnell 13 Buchstaben nehmen. Der eigene Buchstabenpool fungiert als Länderauswahl, dabei zählt nur der Anfangsbuchstabe. Gültig ist die deutsche Schreibweise, Land zieht vor Region – also wer nach Grönland will muss ein D für Dänemark haben oder bei Bali ein I für Indonesien. Einzige Ausnahme sind die USA – hier zieht das U für USA und nicht das V für Vereinigte Staaten von Amerika.

Die Koffer werden mit allem Nötigen (sprich warmen und luftigen Kleidungsstücken) gepackt sein und so wird unsere erste Reise als Ehepaar genauso spannend und überraschend, wie der weitere gemeinsame Weg.

Unsere Flüge sind seit April gebucht und seit April sprechen wir täglich wo es hingehen könnte… Alleine die Vorfreude auf die Überraschung ist überweltigend.

Was bisher bekannt ist:

1. Teil der Reise – Kontinent beginnt mit einem A, 2 Reiseteile, schöne Hotels

2. Teil der Reise – Rundreise, Schlafen im Zelt, kein Badeurlaub

Europa, Hotelarchitektur, Skandinavien

Scandinavian Special: Salt & Sill – Bohuslän / Sweden

Die Mats&Arne Arkitektkontor AB Architekten haben das erste floating Hotel in Schweden errichtet. Eine Besonderheit des Salt & Sill Hotels ist die floating Sauna, welche als schnellste Sauna der Welt beschrieben wird.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.saltosill.se/

Preis: ca. 2000 SEK

Zimmer: 23 Zimmer, 1 Suite

USP: floating hotel

Fertigstellung: 2008

Architektur: Mats&Arne Arkitektkontor AB

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Skandinavien

Scandinavian Special: Black and Bright Ferienhaus – Møn / Dänemark

Ferien einmal anders, auf der dänischen Insel Møn in einem modernen Passivhaus. Das Haus von dem deutschen Architekten Jan Henrik Jansen bietet Platz für 8 Personen und liegt lediglich 350 Meter vom Strand entfernt.

Das Haus wurde im Jahre 2010 mit dem Architekturpreis der Region Vordingborg ausgezeichnet.

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(Alle Fotos stammen von der Website)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hausaufmoen.de/blackandbright

Preis: Nebensaison ab 525€

Eröffnung: 2008

Architekt: Jan Henrik Jansen, Kopenhagen

Europa, Skandinavien

Scandinavian Special: Sandbybadets Camping – Öland / Sweden

Weiter geht unsere Route nach Öland, der wunderschönen vorgelagerten Insel vor Kalmar. Schon seit Studienzeiten wollte ich in einer kleinen roten Hütte hausen, bald gehts los.

Leider verrät die Homepage von Sandbybadets nichts über das Interieur des Häuschens, deswegen werden wir uns einfach überraschen lassen. Berichte über die Ausstattung folgen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.sandbybadetscamping.se

Preis: ab 350SEK

USP: direkt am Meer mit weißen Sandstränden und sicherlich hunderten Schwed/innen

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Europa, Skandinavien

Scandinavian Special: Nya Frimurarehotellet – Kalmar / Sweden

Wie soll ich schreiben – dieses Hotel tanzt in meinem Blog völlig aus der Reihe – es ist nicht modern, sondern eher das krasse Gegenteil, aber in den letzten Monaten zieht es mich deutlich zu den Grand Hotels. Das ist sicher eine Trendentwicklung, die alten, großen, schweren Hotels kommen wieder in Mode und auch ich spüre den Sog.

Während meiner Studienzeit schlief mein österreichischer Besuch im Nya Frimurarehotellet (zu deutsch – das neue Freimaurerhotel) und ich war damals fasziniert von einem blauen Zimmer (siehe Bilder). Aus nostalgischen Gründen und vielen schönen Erinnerungen verbringen wir nun zwei Nächte in diesem alten Kasten. Und es wird herrlich werden.

Man beachte bitte noch die klassische Art zu fotografieren – direkt vor dem Hotel wurden noch ein paar Blümlis arrangiert, damit das Haus besser wirkt. Ich habe mich schon immer gefragt, ob das wohl irgendjemanden wirklich beeindruckt.

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.frimurarehotellet.se/

Preis: ab 1000 SEK

Eröffnung: 1878

Zimmer: 35 (durch eine Erweiterung 1928)

Kateogrie: 4-Sterne

Europa, Skandinavien

Scandinavian Special: Hotel Kockska Garden – Simrishamm / Sweden

Bei der Aufarbeitung unserer Urlaubsstrecke ist mir aufgefallen, wie mich ein Hotel richtig schnell anspringt – durch die Fotografie eines flauschigen Bettes. So auch das nächste Hotel auf unseren Weg nach Kalmar – Hotel Kockska Garden – ein richtig schwedisches Haus an der wunderschönen Österlens Küste.

Beschreibung der Zimmer von der Homepage: “Bei der Einrichtung unserer Zimmer haben wir uns von zwei Begriffen leiten lassen: “klassisch” und “formstreng”. Bei uns erwarten Sie stilreine Zimmer – hier können sich Körper und Seele wohlfühlen.”

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 (Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelhomepage: http://www.kockskagarden.se/

Preis: ab 1000 SEK

USP: schwediges Lebensgefühl pur

Zimmer: 20

Hotelkategorie: 3 Sterne

Baujahr: erste Erwähnung ca. 1706

Europa, Hotelarchitektur, Skandinavien

Scandinavian Special: Hotel DUXIANA – Malmö / Sweden

Von Hamburg geht unsere Reise nach Malmö, eine meiner Lieblingsstädte. Hier haben wir ein flauschiges Hotelbett gefunden im Hotel Duxiana.

Die flauschig anmutenden Betten, gemeinsam mit der zentralen Lage (einmal umfallen vom Bahnhof) und dem wirklich guten Preis, haben uns überzeugt. Jetzt sind wir gespannt, wie sich in diesem Hotel schlafen wird.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelhomepage: http://www.malmo.hotelduxiana.com/

USP: Im Hotel gibt es einen Shop, wo man das Bett kaufen kann

Preis: ab 800 SEK

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Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Skandinavien

Scandinavian Special: Am Weg in den hohen Norden – 25 Hours / Hamburg / Deutschland

Das 25 Hours hatte seine Geburtsstunde in Hamburg, dies ist schon ein paar Jährchen her. Aber es sieht noch immer frisch aus der Wäsche. Mittlerweise gibt es schon ein 2. 25 Hours am Hafen.

Das Wiener Haus habe ich vor ein paar Wochen auf RosaPfeffer vorgestellt. Mittlerweile war ich auch schon im Dachboden (Bar) und kann sowohl die Atmosphäre als auch die Aussicht nur empfehlen.

Wir bleiben allerdings im Original 25 Hours am Weg nach Schweden übernacht.

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(Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.25hours-hotels.com/no1

Designer: Armin Fischer / Dreimeta & Sibylle von Heyden

Baujahr:

Preis: ab ca. 80€

Konzept: Dynamik und Überraschung, Retro-Design-Mix mit 60er- und 70er-Stilanleihen

Zimmer: 128

Europa, Germany & Switzerland, Hotels

Ski Special | Switzerland | Les Giettes | Whitepod Resort

“Unter dem klaren Sternenhimmel hier oben im Camp finden Sie absolute Ruhe. Ein idyllischer Ort, ein magisches Erlebnis, ein einzigartiger Moment. Hier finden Sie das Essenzielle…” Statement von der Hotelhomepage

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(Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.whitepod.com

Kapazität: 15 Whitepods

USP: Zimmer aus Schnee (offensichtlich), inspiriert von Inglos

Australien, Hotelarchitektur, Hotels

Ski Special | Australia | Falls Creek | Fjäll – Falls Creek Apartments and Ski Lodge

Auch in Australien lässt sich gut skifahren und dann in einem wundervollen kuscheligen Hotel übernachten – Falls Creek Apartments & Ski Lodge

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.fjall.com.au

Architektur & Design: Salter architects & interior design Hecker Phelan & Guthrie

Apartments: 6 (jedes mit 3 Doppelzimmern)

Preis: ab ca. 1000€ pro Apartment – 6 Doppelzimmer (ab 2 Tagen)

USP: Transformation von 60iger Chatels in moderne skandinavische Apartments in Australien

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