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Flitterwochen

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Hotel Cort – Palma von der schönsten Seite

Die Krönung kam am Ende unserer Mallorca-Reise: das Hotel Cort in Palma. Nach der kaum kinderfreundlichen Finca Sa Garriga waren wir sehr gespannt auf das Boutiquehotel Cort im Zentrum der Inselhauptstadt. Eventuell könnte es mit Kleinkind doch schwierig werden, befürchteten wir. Falsch gedacht, es war perfekt. Unser Sohn wurde herzlich begrüßt und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuten sich über den kleinen Gast. Innerhalb weniger Stunden wurde er namentlich begrüßt und liebevoll umsorgt.

Kuschelparadies

Obwohl es ein himmlisches Boutiquehotel ist, gehören auch Kinder zum Stammpublikum. Höhepunkt unseres Aufenthalts war der Moment, als unser Sohn das große Bett mit sechs Kissen sah – mit einem Sprung segelte er quietschvergnügt ins Kuschelparadies. Alles war entspannt, ein rundum schöner und gelungener Aufenthalt.

Kein Feuer, das nicht brennt

In Erinnerung bleibt uns auch auf jeden Fall der Kamin in unserem Zimmer mit LED-Brennholz. Ein Knips und schon flackert das scheinbar brennende Holz – das zu unserer großen Überraschung täuschend echt aussieht. Zugegeben, etwas dubios zwar, aber doch gemütlich. Insgesamt ist das Interior vom Feinsten: Skandinavischer Minimalismus trifft auf mediterrane Gemütlichkeit. Als Verwöhnprogramm für die Haut gibt’s Molton Brown Beauty-Produkte.

Cort auf der Zunge

Der Gaumen darf sich ebenfalls freuen, denn das Frühstück wird serviert und hier stehen noch Köstlichkeiten wie Eier Benedict auf der Karte. Himmel in Palma. Im Preis inbegriffen ist das gesamte Frühstücksangebot und die Auswahl ist groß und exzellent, so wie auch das Restaurant selbst.

Stiege und Lift

Einziger Kritikpunkt ist die Parksituation, wir konnten nur in einer der umliegenden Parkgaragen parken und mussten das Gepäck samt Kind und Kegel über Stiegen hinauf zum Hotel schleppen. Nicht die komfortabelste Art zu Reisen, belohnt wird man dafür mit bester Altstadtlage. Im Vorfeld sollte man sich allerdings genauer über die Parkmöglichkeiten und Wege zum Hotel mit Liftanbindung informieren. Der Weg zurück zur Garage ging dann schon viel leichter. Hoffentlich kommen wir bald wieder und können noch oft nach den besten Wegen Ausschau halten.

Europa, Hotels, Österreich

Ab in die Steiermark und ins Hotel Vincent, weil sie gut tun

In wunderschöner Lage, eingebettet in wallende Weinhänge, befindet das im Mai 2014 eröffnete Vincent Hotel in Sulztal an der steirischen Weinstraße. Familiäre Atmosphäre, Qualität und Individualität stehen im Fokus des Boutiquehotels. Die 6 Suiten, 4 Seerosen-Studios und 3 Zimmer sind großzügig und behaglich eingerichtet. Ein Wechselspiel von warmen und frischen Farben durchdringt die Räume. Natürliche Materialien wie Leinen, Loden, Samt und Holz bieten Raum für Ruhe und Wohlbefinden. Der kleine und feine Wellness-Bereich mit dem 12 m langen Outdoor-Swimmingpool und der Weingarten-Sauna präsentiert einen wunderbaren Panoramablick über das Sulztal und in die sanften Hügel der Südsteiermark.

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(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Website: http://vincent-hotel.at/
Zimmer: 13
Eröffnung: Mai 2014
Preis: ab 139€ im DZ inkl. Frühstück

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Schlafen wie der Kaiser in Schönbrunn

Austria Trend Hotels haben ein neues Angebotszuckerl im Programm: die Kaisersuite in Schloß Schönbrunn:

Die Hotelsuite befindet sich im Osttrakt des einstigen Kaiserhauses. Die Ausstattung ist nobel: Die Gemächer erstrecken sich über 167 Quadratmeter, es gibt zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, einen Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche.

Das Interieur ist im imperialen Stil gehalten, inklusive Himmelbett und Stuckarbeiten. Farblich dominieren Schwarz, Weiß und Gold. Auch der traditionelle rote Seidenstoff, genannt „Ananasdamast“, fand reichlich Verwendung.

Der Umbau kostete insgesamt 400.000 Euro. Dieser erfolgte unter den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes, wie betont wurde. Das historische Gemäuer birgt auch einige Nachteile: Lift gibt es keinen, die Suite ist nur über Stiegen erreichbar. Für Gäste kostet die Nacht ca 699€ pro Nacht und Person.

schloss schönbrunn suite 6

schloss schönbrunn suite 1

Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

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Essen im W Santiago – NoSo (französisch) / OSAKA (peruanisch & japanisch)

Ein kurzer kulinarischer Einblick in die Küche des Osaka und NoSo (W Santiago)

Ceviche im NoSo

Rote Rübensuppe  im NoSo

Ente  im NoSo

Zweierlei französische Zwiebelsuppen (modern und klassisch)  im NoSo

Campari Soda

Osaka

Übrigens für alle, die sich wundern, wieso es in Chile einen peruanischen Japaner gibt, sollte wissen, dass sehr viele Japaner in Peru leben. Geschichtlich gesehen hat die Einwanderung der Japaner im 19. Jhrt. begonnen und setzte sich besonders im 2. Weltkrieg fort. Japaner sind eine wichtige Minderheit in Peru und stellten auch schon einmal den peruanischen Präsidenten.  (Wikipedia)

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W Santiago + 2 Jahre und 5 Monate

 Nach zwei Jahren sind wir dann doch wieder ins W Santiago gekommen. Diesmal zum Abschluss unserer Hochzeitsreise. Mein Mann hat die letzten zwei Jahre im Monatsintervall vom peruanischen Japaner (Osaka) im Hotel geschwärmt und immer den Nachsatz angehängt, ob wir da jemals wieder essen werden…

Aber natürlich gab es noch viele andere Gründe nach Santiago zurückzukehren, vor zwei Jahren war die chilenische Hauptstadt nur eine sehr kurze Zwischenstation, um weiter nach Patagonien zu kommen. Diesmal war es eine  richtige Destination für uns. Und natürlich hatten wir auch noch drei Rechnungen mit dem Hotel offen, zum einen hatten wir vor 3 Jahren den Pool nicht gesehen (wurde zur Eröffnung nicht rechtzeitig fertig), das französische Restaurant (NoSo) ging sich nicht aus und wir konnten aufgrund des frühen Fluges nicht frühstücken (wenn wir damals gewusst hätten, was uns entging, hätten wir den Flug verfallen lassen “lol”).

Für alle die den Bericht von vor zwei Jahren kennen ist anzumerken, dass wir diesmal keine Pannen hatten. Wir bekamen ein wunderbares Zimmer und die Reservierungen klappten auch alle. Über das Hotel an sich ist nichts mehr zu schreiben, es ist einfach ein W. Schick wie eh und je – es altert auch ganz passabel.

Der Pool ist ein schön, doch ähnlich wie in Mendoza ist der Smog der Stadt unerträglich und eine Fernsicht oder Sicht ist nur mangelhaft gegeben. 2009 waren um 2/3 weniger Autos in der Stadt und sogar nach einem sehr kurzen Aufenthalt konnten wir feststellen, wie extrem prosperierend diese Stadt ist. Unglaublich wie viel Reichtum Santiago in so kurzer Zeit erwirtschaftet hat, in Europa unvorstellbar.

Highlight des Aufenthalts war eindeutig das Frühstück! Das Frühstücksbuffet lässt keinen Wunsch offen und ist ein MUSS!

Im Vergleich zu den W´s in NYC sind die Mitarbeiter/innen wahre Goldschätze und sehr freundlich.

de im Hotel sind und am Wochenende sehr viele Chilenen. Hier ist es keine Seltenheit, dass sogar einige Hauptstädter/innen im Hotel urlauben.  Wir haben selbst eine “große” Hochzeit (ca. 80 PAX) miterlebt, die Gäste quasi alle aus Santiago hat sich für zwei Nächte im Hotel in der eigenen Stadt einquartiert, um dort zu feiern.

 

 

GROSSO MODO:

Preis – 150€ bis xxxxx€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück
Kategorie – 5 Sterne
Hotelarchitektur – Bürokomplex mit Shops und Hotel
Wohnlichkeit – Clubatmosphäre in der Lounge / Restaurants
Lobby – á la sex and the city, vibrierend
Lage – etwas abgelegen vom Zentrum, im neuen Geschäftsviertel

|W Santiago – Santiago de Chile – Chile – Aufenthalt Dez. 2011|

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El Aquamiel in Mendoza

Traumhaftes, kleines Hotel mit 8 Zimmern und ich würde fast sagen, es war das SCHÖNSTE Hotel während der Reise. Das Haus oder besser gesagt die Holzhäuser eignen sich bestens für die Flitterwochen. Ebenso zu erkennen an den vielen Hochzeitsreisenden im Hotel, vielleicht lässt sich das auch auf die Namensähnlichkeit mit dem spanischen „LUNA MIEL“ (Flitterwochen) zurückführen.

Das Hotel liegt ziemlich weit außerhalb von Mendoza (20 Minuten) und auch ein Taxler hat Schwierigkeiten sich in dieser Gegend zu orientieren. Die Umgebung könnte auf den ersten Blick nicht den optimalsten Eindruck machen, allerdings befinden sich noch andere gute Hotels dort. Ich würde auf jeden Fall empfehlen sich ein Mietauto mit guter Karte zu nehmen, ansonsten können die Taxifahrten ganz schön ins Geld gehen. Das Hotel organisiert auf Wunsch auch Mietautos vor Ort, die dann direkt zum Hotel gebracht werden.
W-Lan im Hotel ist natürlich gratis (wie überall in Argentinien).

Die Architektur ist pur, schön und erinnert an europäische Getreidespeicher. Die ganze Anlage befindet sich inmitten von einem prächtigen Weingarten.

Die 8 Häuschen sind der Reihe nach angeordnet und quer davon befindet sich ein längeres Haus mit der Verwaltung, sprich Rezeption, Büros und dem Restaurant. Besonders gemütlich war die Terrasse mit den super bequemen Gartenmöbeln, hier konnte man Stunden sitzen. Leider hat Mendoza ein starkes Smogproblem, denn die Stadt bzw. die Berge sind nie klar zu sehen.

Die charmanten Gastgeber kümmerten sich rührend um die Gäste. Zugegeben sollte man als Gast viel Zeit mitbringen. Das eigene Restaurant ist ausgezeichnet, aber die Wartezeiten auf Essen und Trinken bringen Mitteleuropäer an den Rand der Verzweiflung. Mittags haben wir mal 45 Minuten auf die Getränke gewartet, dabei waren wir die einzigen Gäste im Restaurant und das Essen ist nach 90 Minuten gekommen. Allerdings muss man einräumen, dass das Ambiente im Lokal wunderbar ist und wir die Zeit gut nutzen konnte, um alle Postkarten zu schreiben, so gesehen war die Wartezeit ein Gewinn für uns. Das Essen ist einfach hervorragend!

Vom Waschservice des Hotels würde ich dringend abraten!!!, meine schwarzen Sachen war leider nachher grau und der Duft doch zehn Nuancen zu streng.

Empfehlen würde ich das Hotel eindeutig für einen Reiseabschluss in Südamerika, nach einer großen Tour ist die Ruhe des Hotels ein großer Gewinn – ganz dem Hotelkonzept entsprechend

Luxury is measured more by its quality standards than by quantity.
This is the way of thinking that is behind el Aguamiel.
A hideaway world located in a singular environment were every detail is  characterized by the will of simplification in a functional and conceptual way, Resulting in spaces that offer more than a bed where to rest after a long trip.“  (Source: Homepage)

 

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: www.hotelaguamiel.com/

Preis: ab 100 €

Zimmer: 8 (in kleinen Häuschen)

 

|Hotel Aguamiel – Maipú / Mendoza – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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Wüstenhotel Nr. 3

Etwas tiefer gelegen als die Vornächte, auf 2500m in Belén, verbrachten wir unsere 3. Nacht in der Wüste. Belén ist eindeutig eine echte Stadt.  Hier hatten wir auch wiedermal Internet, welch ein Vergnügen Kontakt mit der Außenwelt herzustellen. Das W-Lan war im Hotel sogar gratis (einfach unglaublich in Österreich zahlt man fast überall und in der argentinischen Wüste ist es gratis!!!). Warmes Wasser stand dafür nicht im Programm (also so groß war die Stadt dann doch wieder nicht, dafür war es in Belén heiß). Die Klimaanlage wollte auch nicht so wirklich, nur der Ventilator funktionierte. Zu unserer Überraschung gibt es auch in der Wüste Diskos. Die Besonderheit von ihnen ist die Öffnungszeit, nämlich 1 Uhr nachts. Schluss ist dann bei den 2. Sonnenstrahlen um 6 Uhr. Zwischen BUMBUMBUM fanden wir ein paar Mintüchen Schlaf und um 6:30 Uhr ging es dann auch schon weiter zum Talampaya Nationalpark.

Über das Hotel an sich lässt sich nicht viel sagen. Es war sauber und zweckmäßig. Das Frühstück war eher dürftig und nicht wirklich gut und wurde nach der Hälfte fluchtartig verlassen.

|Hotel Samai – Belén – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

 

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Wüstenhotel Nr. 2

Die 2. Nacht in der argentinischen Wüste verbrachten wir wieder in einer namenlosen Unterkunft.

In dieser Unterkunft sollte es heißes Wasser geben, aber leider ist es bei uns nicht angekommen. Duschen wurde quasi abgesagt. Das Zimmer war deutlich unter dem Niveau der Vornacht, aber immerhin noch OK. Es bot uns sogar einen Heizstrahler für die Nacht. Leider war der Koch des einzigen Restaurants verreist und somit hat Javier (unser Guide) in der kleinen Gemeinde durchgefragt, ob jemand für uns kochen würde. Eine ältere, lieblingswürdige Dame erklärte sich auch dazu bereit und wir durften in ihrem Wohnzimmer speisen. Zu beachten ist jedoch, wenn man nicht alles aufisst, dann wird die Gastgeberin wirklich sauer. Jedoch ist aufessen in einer Höhe von 3500m gar nicht so einfach, da der Körper kaum hunger verspürt.

Die argentinische Wüste bietet einige Überraschungen, man kann z.B. mit einer kurzen Hose und T-Shirt nach draußen gehen, aber die Wasserflasche in der Hand kann zur selben Zeit gefrieren. Alleine die Sonne hält den menschlichen Körper warm, sobald die Sonne  untergegangen ist, muss man seine (österreichische) Skikleidung überziehen.
Es ist einer der trockensten Teile der Erde, wo es seit über 30 Jahren keinen Regen mehr gab – wir haben es aber trotzdem geschafft beim Einstieg in die Wüste ein paar Regentropfen zu sehen. Quelle Chance!

|Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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Wüste Hotel Nr. 1

Unsere 1. Nacht in der Wüste war geprägt von Kopfschmerzen. Nachdem wir vor ein paar Jahren bereits im südamerikanischen Puno Plateau waren, kannten wir die Beschwerden in der Höhe gut und hielten uns an altbewährte Dinge, C. Tee trinken, viel Wasser, nicht laufen und bald ins Bett gehen. Auf den folgenden Bilder sieht man unsere 1. Unterkunft. Name und Ort leider unbekannt.

Die Unterkunft war super sauber und für die Wüste bot sie ziemlich viel Luxus. Warmwasser war leider nicht dabei, dafür hervorragendes Essen.

|Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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Vor der Wüste – Design Suites Salta

Wir hatten es geschafft! Ankunft in Salta! HIPPHIPPHURRA!

Die Architektur der Design Suites Saltas, ist zweifelsohne interessant, zum einen besteht das Haus aus einem schönen alten Teil aus den 1920iger Jahren und einem  neuen Zubau, der aussieht wie Bürogebäude aus den 1980iger Jahren und absolut keinen Charme versprüht.

Dieser Eindruck ändert sich schlagartig im Inneren – hier eröffnet sich ein Zusammenspiel aus Sichtbeton und Designklassikern.

Unser Zimmer lag im alten Trakt mit einer versteckten Stiege am Ende der Bar. Anschließend gelangte man in einen ovalen Raum mit Holzvertäfelungen und schönen Glasbildern. Eine tolle Kombination von alt und neu, schöne hochwertige Hölzer und Materialien zogen sich im Zimmer fort.

Unser Quartier zeichnete sich durch Großzügigkeit und einem etwas zu massiv geratenen Balkon aus, man könnte ihn auch als Schießstand einer Burg verwenden – wir fühlten uns wie Ritter und Burgfräulein.

 

Die Begrüßung war sehr herzlich und umsorgend, vor allem nachdem wir 21 Stunden im Taxi von Iguazu nach Salta saßen und in Eile nach Salta fahren mussten, um unsere Wüstentour nicht zu verpassen. Nebenbei erwähnt aufgrund des starken Regens in Iguazú war unsere Wanderkleidung noch komplett nass und das Hotel konnte innerhalb von 14 Stunden all unsere Kleidung waschen und trocknen. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle.

Das Restaurant erstrahlte ganz in Weiß und war wunderschön. Der in Argentinien sehr bekannte Küchenchef zauberte ein hervorragendes Steak für uns und die Lebensgeister nach dieser Abenteuerfahrt mit nur Kracker und Schoko kamen wieder zurück.

Der Pool auf der Dachterrasse bot noch eine weitläufige Aussicht über Salta:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis war einfach solide, nachdem das Frühstück viel Auswahl bot und WLAN inkludiert war (hier taucht immer wieder die Frage auf, wieso man in Österreich extra zahlen muss?). Einziger Wermutstropfen war die stornierte Nacht, die wir aufgrund des stornierten Fluges trotzdem zahlen mussten. Ich hatte zwar im Vorfeld angerufen und gebeten unser Zimmer zu verkaufen, allerdings stieß ich mit meiner Bitte auf taube Ohren. Als Hintergrundinformation muss man noch wissen, an dem von uns abgesagten Zeitpunkt fand ein Sportturnier in Salta statt und unsere Schweizer Wegbegleiter konnten fast keine Unterkunft bekommen. Also man hätte das Zimmer sehr leicht anderswertig verkaufen können, was auch wahrscheinlich geschehen ist und das Zimmer doppelt belegt war. Hier sind dann die Vorteile von Booking sehr überzeugend, denn man kann bis 18 Uhr stornieren. Das Telefonat mit der Reservierungsabteilung wegen des Stornos lief insgesamt etwas seltsam. Ich teilte ihr mit, dass wir die Nacht nicht in Anspruch nehmen können aufgrund des Vulkanausbruchs in Chile und man das Zimmer bitte für diese Nacht verkaufen soll. Ihre Antwort war: “Nein, dass können wir nicht machen.” Meine Reaktion: “Ok, dann möchte ich aber bei Ankunft sofort das Zimmer beziehen und ein Frühstück einnehmen.” Ihre Reaktion: “Nein, dass geht nicht.” Ich: “Aber wir haben dafür bezahlt.”  Mitgefühl bei stornierten Flügen in den Flitterwochen darf man sich wirklich nicht erwarten.

Irgendwie schon komisch, aber der Aufenthalt war hervorragend.

Desgin Suites Salta ist teil einer kleinen argentinischen Hotelkette (Design Suites), zu der auch folgende Hotels gehören: Design Suites Buenos Aires, Design Suites Bariloche, Design Suites El Calafate

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.designsuites.com/hoteles/salta/

Preis: ab ca. 80€ im DZ mit Frühstück

Eröffnung: Juni 2009

Zimmer: 51 Zimmer davon 11 Junior Suiten (30m2), 36 Suiten (38m2) und 4 Palace Suiten (65m2).

USP: Hauptgebäude aus den 20iger Jahren

 

|Design Suites Salta – Salta – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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1500 km Taxifahrt gefällig?

Nachdem unser Flug von Iguazú nach Salta kurzerhand (aufgrund eines Vulkanausbruchs im südlichen Chile, eigentlich hatte die Funkanlage in Puerto Iguazu ein Gebrechen, aber bei Naturkatastrophen muss die Fluglinie nicht zahlen…) gestrichen wurde und zwei Tage später unsere Wüstentour begann, hatten wir keine andere Möglichkeit als mit einem Taxi von Iguazú nach Salta zu fahren. (Im Nachhin hat sich herausgestellt, das der Flughafen über eine Woche geschlossen blieb – Glück gehabt!)

Zufällig trafen wir am Flughafen Schweizer, mit denen wir uns das Taxi teilen konnten. Zumindest war die 21-stündige Taxifahrt um 50% günstiger als die Mietautooption. Positiv eingestellt haben wir es genossen durch die argentinische Landschaft zu fahren. Dabei sind uns auch unglaubliche 400km ohne eine einzige Kurve untergekommen, sowie x-1000 Kühe.

Man darf sich allerdings diese Taxifahrt nicht zu idyllisch vorstellen. Das Taxi war schon ein etwas älterer Peugeot und wir brachten mit Ach und Krach unsere Koffer hinein. Zu fünft im Taxi durften pro Tag max. 3 Pausen gemacht werden, weil die “Kiste” nicht mehr so fit war und wenn wir gestoppt haben, mussten wir zu viert schieben um den Motor wieder zum Laufen zu bringen. Klimaanlage war vorhanden, aber der Motor war fast an seinem (kochenden) Limit und so lautete die Devise:  Schwitzen, nicht zu viel trinken und ab und zu ein TUC Kracker essen.

Hier sind noch ein paar Impressionen vom Weg:

Aufgrund von Müdigkeit habe ich keine Fotos von unserem Quartier in Corrientes gemacht, außer das untenstehene Bild um 4 Uhr morgens wie wir weiter nach Salta aufgebrochen sind. Das Hotel Guarani war wunderbar.

 

 

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Loi Suites @ Iguazú

Bei den mächtigen Wasserfällen Iguazú angekommen, nächtigen wir im Hotel Loi Suites Iguazú.

Der Entschluss für ein Hotel etwas weiter weg von den Wasserfällen hatte pragmatische Gründe, nachdem eine direkte Wasserfalllage erst am 400€ aufwärts zu haben war. Somit ist die Entscheidung für das Loi Suites Iguazu gefallen, ein Hotel aus 2009 mit einer wunderbaren Gartenanlage. (Typisch ich, den Zuschlag bekommt immer ein Hotel mit üppigem Garten (muss eindeutig an den Genen mütterlicherseits liegen) und Pool.)

 

Sofort beim Betreten der Lobby ist uns klar, dieses Hotel hat kein Leben in sich – eigentlich wirkt es tot. Obwohl die Lobby wunderbar ist mit einem kleinen Becken und großen, nahezu riesigen Fenster, die eine unglaubliche Sicht auf den atemberaubenden DSCHUNGEL bieten, ist kein Leben vorhanden. Die Begrüßung der Mitarbeiter/innen ist kurz und bündig, unherzlich, sprich eine Abfertigung á la  Bettenburg. Die Hotelaußenanlage ist ideenreich und sehr detailliert umgesetzt, Hängebrücken verbinden die Wohneinheiten – man kann auch sagen so schwungvoll sind wir noch nie in unser Zimmer gekommen. Die Zimmer sind solide und die Dusche ist unglaublich groß mit einer Tür ins Freie, dann steht am Balkon noch ein Whirlpool, sprich ein super Badezimmer.

Das Highlight des Hotels ist die Poollandschaft und hier lässt sich wirklich mal von einer Landschaft sprechen. Endlich sieht man keine runden Pools, sondern wunderschöne Rechtecke, die ineinander übergehen. Es ist definitiv einer der schönsten Pools, in denen ich jemals geschwommen bin. Leider und jetzt kommt das größte Manko des Hotels, die Hotelmitbewohner/innen wirkten alle etwas gedrückt und unglücklich – es gab kein fröhliches Gelächter in den Tropen, sondern nach unten gezogenen Mundwinkeln, sowohl bei Mitarbeiter/innen als auch Gästen. Wir haben zwar die ganze Zeit gerätselt, was das los sein könnte, sind aber nicht dahinter gekommen. Die Stimmung wurde beim Abendessen nicht besser und die Mahlzeit war eher mittelmäßig als berauschend. Das W-Lan musste man in den Loi Suites bezahlen, ziemlich ungewöhnlich in Argentinien und deswegen umso störender. Weiters stand im Prospekt, dass es eine Art von Gondel zum Rio Iguazú geben würde, allerdings funktionierte das gute Stück nicht und man findet sich in einer gefährlichen Stufenwelt wieder, wenn man hier nicht aufpasst, landet man schnell im Fluss und wird die Iguazu Fälle hinuntergespült. Eigentlich ist dieses Gebrechen schon ärgerlich, nachdem es auf der Homepage beworden wird und wie ich auch TripAdvisor entnehmen konnte schon seit mehreren Monaten nicht funktioniert. Die Sicherheitsmaßnahmen wären von Seiten des Hotels definitiv zu erhöhen.

 

 

Über das Frühstück lässt sich noch sagen, dass es eher eine rasche Massenabfertigung gedacht war, als eine qualitätsvolle Zeit mit gutem Essen um den aufregenden Tag zu beginnen.

Loi Suites gehört zu einer argentinischen Hotelkette mit (derzeit) sechs Hotels über das Land verstreut. Diese Konstellation ist für Österreich eher ungewöhnlich, in Argentinien aber Standard, sehr viele kleine Hotels haben noch Depandancen in anderen größeren Städten oder in anderen Ländern.

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.loisuites.com.ar/es/iguazu-hotel/home

Preis: ab ca. 110 €

Zimmer: 162

USP: Pool- und tropische Gartenlandschaft

 

|Loi Suites – Iguazu – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

Chile & Argentinien, Südamerika

Impressionen von Buenos Aires

Ein paar Eindrück von Buenos Aires im Frühling 2011.

El Ateneo ist wohl die schönste Buchhandlung der Welt und für uns Theaterliebhaber erst recht. Wie schon bei unserem letzten Besuch in B.A., mussten wir auch hier wieder für viele Stunden hin. (Zeit Artikel: B.A. Hauptstadt der Bücher und Lesen unter Lüstern)

Dieses Restaurant können wir jedem/r Besucher/in empfehlen – Lo de Paka – einfach himmlisch! Und leider stellt es jedes andere Steak in den Schatten!

Hier kommt noch eine weitere Buchhandlung  – Libros del Pasaj – diese kann ich nebst Büchern auch für Schokokuchen und hausgemachten Eistee empfehlen. 

 

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Hotel Pulitzer – 3 Nächte in Buenos Aires

Nach einem sehr kurzweiligen Flug von New York nach Buenos Aires und einer rasanten Taxifahrt waren wir in unserer Unterkunft, dem Pulitzer Hotel Buenos Aires. Bei dieser Hotelentscheidung habe ich mir wahrlich schwer getan, denn in Buenos Aires gibt es  fünf Dutzend super schicke (Design) Hotels und es war so schwer zu entscheiden – also ich suddere gerade auf sehr sehr hohem Niveau, in keiner anderen Stadt wäre die Qual der Wahl dermaßen hoch.

Das Hotel liegt mitten im Stadtteil Florida und eignet sich gut, um die Stadt zu erkunden.

Der erste Eindruck war einfach nur genial, dass Hotel ist neu und wirklich wunderbar. Die Rezeption genauso wie auf den Bildern und die Mitarbeiter/innen sind sehr herzlich und freundlich. Wir bekamen wirklich gute Tipps für die Stadt und eine tolle Tangoshow (Carlos Gardel) mit extra guten Sitzplätzen wurde für uns reserviert.

Unser Zimmer lässt sich als klein und sehr fein beschreiben. Die dominierende Farbe war blau und der Charakter der Möbel eindeutig maritim. Das Badezimmer war etwas opulenter und üppiger in Schwarz mit vielen Kristallen. Gut empfanden wir auch die schalldichten Fenster, so war ein ruhiger Schlaf sichergestellt.

Einzig der Teppichboden auf den Gängen ist zu puristisch geraten, zwar schön, aber es war jeder Fleck zu sehen. Der Frühstücksbereich ist an einem etwas ungewöhnlichen Ort angesiedelt, nämlich im Keller. Durch die frische Einrichtung und das exzellente Frühstück war das aber weniger störend als gedacht. Mit der Temperatur der Klimaanlage haben sie es für den Geschmack einer Mitteleuropäerin etwas übertrieben, wir haben immer unsere Soft-Sheel Jacken angezogen, sonst wären wir zu Eiszapfen geworden. Die Argentiner/innen sind da schon härter im nehmen und genossen die chillige Luft.

Auf der ersten Etage ist die schöne Bar, wo man auch Snacks bekommen (eher nicht zu empfehlen) und auf der 13. Etage ist eine  Rooftop-Bar mit einem tollen Blick über die pulsierende Megastadt. Das Hotel verfügt auch über einen Pool inkl. Terrasse mit Sonnenliegen, leider war es im November zu frühlingshaft.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es das perfekte Stadthotel ist und das kostenlose W-LAN den Aufenthalt noch netter gestaltet. Das Preis-Leistungsverhältnis mit unter 100€ pro Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück in dieser Metropole sucht seines gleichen.

Wie in Argentinien fast üblich gehört auch dieses Haus zu einer kleinen Hotelkette mit vier Hotels, es gibt noch das Hotel Pulitzer Paris, das Hotel Pulitzer Barcelona und das Hotel Regina in Barcelona.

Grosso Modo:

Homepage: http://www.hotelpulitzer.com.ar/index.php?idioma=en

Zimmer: 104 Zimmer

Preis: ab 125 USD im Doppelzimmer mit Frühstück

Eröffnung: 2010

Kategorie: 4-Sterne

Architektur:  Lazaro Rosa-Violoan

 

|Hotel Pulitzer – Buenos Aires – Argentinien – Aufenthalt November 2011|

 

 

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W Downtown NYC

Nach drei feinen Nächten im W Hoboken gings weiter ins W Downtown. 14 Monate jung und in seiner Hotellebensphase noch als Baby zu bezeichnen, ist es aber schon ziemlich abgebrüht. Der Lobbybereich im 5. Stock wird von der organischen Deckengestaltung in Weiß und Schwarz dominiert. Alles sehr cool & hip und demnach genauso, wie man sich ein Hotel in Downtown Manhatten vorstellen würde.  Wir schliefen im Zimmer 1907 im 19. Stock, der rasante Lift hebt einem den Magen aus, eine Prüfung des Verdaungstraktes. Auffällig am engen Gang ist der im “Elefantenlook”  gemusterte schwarz-braune Teppichboden, welcher einfach schön & pflegeleicht wirkt.

Unser Zimmer gefällt sehr, die Möblierung ist deutlich verspielter als im W Hoboken und lässt einem ans Q Berlin denken (mit weniger Details).  Auch in diesem Hotel ist die Aussicht spektakulär und doch seltsam – man blickt direkt auf den Ground Zero inkl. Memorial und der emsig voranschreitenden Aufbauarbeiten. Die Aussicht ließ uns nicht kalt und doch tritt der Gewöhnungseffekt rasch ein. Diese Baustelle kann man von der Fensterbank beobachten und klarerweise saßen wir hier Stunden, um die 7 Kräne und min. 100 Bauarbeiter und x Bagger zu beobachten. Bevor wir zu Bett gingen schauten wir nochmal ein paar Minuten genau auf die Baustelle und der erste Blick am Morgen galt dem Fortschritt der fleißigen Bauarbeiter in der Nacht – ein Erlebnis. Es war faszinierend zu sehen wie Erdmassen während unserer Schlafenszeit bewegt wurden. Tagsüber lag unser Fokus weniger auf der Baustelle als viel mehr auf die tausenden Ameisen (Besucher), die das Ground Zero Memorial besichtigen wollten. Die Schlangen beim Eingang waren unendlich lange und wir haben entschlossen uns in diese nicht einzugliedern.

Die Sitzbank ist ein wahres Goldstück im Zimmer. Die Verarbeitung im Straußenleder mit Rosenpolster (kitsch pur) ist bemerkenswertes Detail. Das Beste im Zimmer ist das W Kuschelbett (von mir liebevoll “Nirschi” genannt), es ist einfach himmlisch weich. Gratulation an die Produktinnovationsabteiltung von Starwood!

Erstaunerlicherweise ist das Zimmer sehr sehr groß und am Boden würden locker fünf große, aufgeschlagene Koffer Platz finden und man könnte noch immer locker, flockig gehen – eine ziemliche Überraschung, wir hätten mit einer Pariser Zimmergröße gerechnet. Das Badezimmer weist ebenfalls eine gute Raumaufteilung auf. Es ist allerdings sehr klassisch und zeitlos eingerichtet. Jahre steckt diese Bad weg, wie nichts. Nur der Schliff im Spiegel verleiht dem ganzen Ensemble etwas Zeitgeistiges, aber dieser kann rasch getauscht werden. Wie gewohnt, kommt man in den Genuss von Bliss Produkten – zitronige Frische und noch in Wien eine schöne Erinnerung an unsere Hochzeitsreise.

Die Hotellobby hatte ein ganz großes Manko, nämlich die Abwesenheit von Licht. Nachts waren Rezeption und Bar so dunkel, dass man kaum in den Lift fand. Alleinig ipad und smartphones der Bargäste und Computer der Rezeptionisten haben einem dem Standort bestimmen lassen. Ich weiß, W muss cool sein, aber muss cool unbedingt so dunkel sein?

Hängen geblieben ist vier Monate nach dem Besuch noch die wunderschöne Glasperlengestaltung beim Eingang und der Teppich im Elefantenlook, endlich mal ein schöner, witziger Hotelteppich.

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.starwoodhotels.com/whotels/property/overview/index.html?propertyID=3154
Eröffnung: 2010
Preis: ab 250 USD im Doppelzimmer ohne Frühstück
Zimmer: 217 Zimmer + Residenzen
USP: Fensterbänke

|W Downtown – NYC – USA – Aufenthalt November 2011|

Erlebte Hotels, Hotels, Mexiko, Nordamerika

Eine Nacht in einer “Parkgarage” – das Westin Cancún

Ähnlich dem Westin auf den Bahamas ist das Westin in Cancún kein Highlight der Hotelszene. Das laut  Beschreibung “moderne mexikanische Design” haben wir vergeblich gesucht, jedoch die typische Farbauswahl von Westin gefunden. Denn sogar das Farbspektrum ist gleich dem Westin Bahamas blau, türkis.

In der Meinung meines Mannes schliefen wir in dieser Nacht in einer “Parkgarage” und im Grunde genommen hat er nicht ganz unrecht. Der Putz ist extra rau und die Fliesen am Boden lassen auch kein Wohngefühl aufkommen. Das Badezimmer ist groß, aber alles in einem eher schlechten Zustand, braune Flecken in der Dusche & Wanne. Das Wasser ist glitschig, die Haare verkleben vollkommen und waschen ist mehr eine Qual als alles andere.

Die Strandliegen sind eine Frechheit, sehen alt und verbraucht aus. Nachdem noch dazu ein paar Wochen zuvor ein Hurrikan einen Großteil des Sandes am Strand weggespült, wirkt die Außenanlage einfach schlecht.

Typisch amerikanische Aspekte: Es gibt eine Eismaschine am Gang, die Ganglänge ist richtig unheimlich, unübersichtlich und hört quasi nie auf, die Temperaturen am Gang sind frostig und im Badezeug an den Strand zu gehen, ohne eine Verkühlung einzufangen ist unmöglich.

Okay man darf jetzt auch nicht zu hohe Ansprüche stellen, denn wir haben das Westin ausgewählt, weil es eine günstige Option war. Wir haben knapp 60€ bezahlt inkl. Frühstück und den Vorteil des Nahe gelegenen Flughafens genossen. Nachdem wir spät in der Nacht angekommen sind und zu Mittag wieder am Flughafen mussten, war es ein guter Deal. Allerdings für eine Woche Badeurlaub wäre es eine herbe Enttäuschung gewesen, besonders die Qualität des Essens.

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Hotel Deseo – Playa del Carmen – Mexiko

Das erste Hotelauf unserer Hochzeitsreise war das  Hotel Deseo in Playa del Carmen / Mexiko und wir waren natürlich versichtlich, dass es uns gefallen wird.

Die Hotelgestaltung ist auch wirklich wunderschön, allerdings teilweise sehr billig gemacht und rechtfertigt auf keinen Fall das Preisniveau von 200 USD. Die wirklichen Überraschungen haben uns aber erst nach und nach erreicht. Das Hotel hat eine ansprechende Bar, allerdings ohne Besucher, aber mit extra lauten Boxen für den hoteleigenen DJ, bis ca. 1 Uhr morgens. Neben dem Hotel befindet sich eine der größten Discos, Coco Bongo, von Playa oder Mexiko – extremer Lärm bis 6 Uhr morgens. Um 8 Uhr beginnt das Frühstück, welches nicht als Frühstück gewertet werden kann – für vier Personen gab es vier Scheiben Toast, Butter, 1 Glas Marmelade, Kaffee, Tee (nur Kamille!!!), eine Melone und Eier (siehe Bilder unten). Nach dem Frühstück wussten wir, wieso uns der Rezeptionist ein Frühstückslokal beim Check-In empfohlen hatte.

Aber es kommt noch besser, während unseres Aufenthalts (3 Nächte) gab es kein warmes Wasser – also wer gerne warm duscht, dem würde ich wirklich abraten, aber sonst auch jedem. Die Mitarbeiter/innen haben sich wirklich bemüht, allerdings war ihre Ausgangslage wirklich schlecht. Ein Rezeptionist wollte uns ins Schwesterhotel Basico umbuchen, dort angekommen wusste niemand etwas von unserem Hotelwechsel und im Basico gabs auch kein warmes Wasser. Nichtsdestotrotz haben wir uns die Zimmer angesehen und hier sollte man mit einem schlechten Geruchssinn ausgestattet sein, sonst hält man das Lösungsmittel (wurde kürzlich lackiert) nicht aus. Aus diesen Gründen sind wir dann doch zurück ins Deseo und haben eine dritte Nacht nicht geschlafen. Die Mitarbeiter an der Rezeption waren so freundlich uns in die Suite umzubuchen, allerdings hat das weder die Laustärke noch das Wasserproblem verbessert.  Nach langen Verhandlungen mit dem Management haben wir einen Teil des Geldes zurück bekommen.

Also, unser Aufenthalt im Hotel Deseo war eher von bescheidener Natur, allerdings möchte ich das Design sehr loben. Bei der Ankunft geht man eine steile Steintreppe hinauf, die an einen Mayatempel erinnern könnte. Oben angekommen, befindet man sich in einer Art Innenhof – leicht erhoben von der Hauptstrasse. An dieser Stelle sind der Pool und die Liegen, mit den wunderschönen türkisen Auflagen – das Türkis verleiht dem Hotel eine Portion Karibik Charme. Die Zimmer sind L-förmig um den Poolbereich in 2 Geschossen angeordnet. Einerseits schafft diese Anordnung eine schöne Hofatmosphäre Andererseits verhindert sie auch, dass man in der Nacht schlafen kann, da die Bar bis 1 Uhr morgens vom DJ bespielt wird. Die Zimmer werden vom kuschlig anmutenden Bett dominiert, einzige Gestaltungselemente sind der leichte Stoff hinter dem Bett, der dem Raum Struktur verleiht und die gespannte Wäscheleine mit allerlei kaufbaren Artikel (FlipFlops, Sonnenhut, Strandtasche, etc.) an der Türseite. Eine Wand des Zimmers ist vollverglast, wobei sich diese Fenster in mehrere Rechtecke teilen und nur ein Fenster durchsichtig ist, die anderen Flächen sind getrübt. Ein gestalterisches Highlight ist der Balkon mit Hängematte, jedoch ist die Ausrichtung auf die Hauptstrasse von Playa del Carmen nicht förderlich um entspannt in der Hängematte zu liegen.


 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hoteldeseo.com/

Preis: ab 140 USD im DZ inkl. 1 Scheibe Toast pro Person (Frühstück kann man wirklich nicht dazu sagen)

Zimmer: 15 Zimmer

Design: Omelette

Architektur: Central de Arquitectura

Hotelkategorie: gefühlte 2-3 Sterne, nettes Design

USP: Karibisches Design, Wäscheleine im Zimmer

 

|Aufenthalt – Hotel Deseo – Playa del Carmen – Mexiko – November 2011|

 

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W lässt alles zu – die letzten zwei Nächte in den Flitterwochen

Unsere letzten zwei Nächte in den Flitterwochen verbringen wir im W Santiago – darüber habe ich schon alles geschrieben, was es zu schreiben gibt – Erfahrungsbericht

Eigentlich war unser Aufenthalt im W Santiago ziemlich durchwachsen (wahrscheinlich ziemlich untertrieben), jedoch hatten wir im japanisch-peruanischen Restaurant so einen unglaublichen Spaß und so tolles Essen, dass mein Mann mindestens einmal im Monat darüber spricht und wir uns gerne da das tohuwabohu erinnern. Außerdem sind noch zwei Dinge offen:

1) Abendessen im französischen Restaurant

2) Schwimmen im WET Pool (war der ursprüngliche Grund das Hotel zu buchen und hatte noch geschlossen)

Schon ein Grund nochmals hinzufahren, oder?

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El Aguamiel – ein kleines Hideaway in Mendoza / Argentina

Nach der fünftägigen Wüstentour werden wir heute ins El Aquamiel einchecken. Es  ist ein kleines, feines Hotel mit 8 Zimmern am Stadtrand von Mendoza (20 Minunten ins Zentrum, deswegen habe ich uns auch ein Auto gebucht). Es besticht durch die schlichte Architektur, die an europäische Lagerhallen erinnert. Dieses Hotel stellt eines der Hotelhightlights auf unserer Reise  dar, vom Stil hat es irgendwie Ähnlichkeit mit dem Indigo in Chile -bleibt nur die Hoffnung, dass es in Mendoza wärmer ist als in Patagonien.

In der letzten Zeit beobachte ich immer mehr, dass ich Hotels  mit viel Holz und wenig bzw. weniger Hochglanz wähle (Beispiele dafür sind Hidden Hotel Paris, Hotel Daniel Wien, und eben das El Aguamiel- eine interessante Entwicklung – zumal auch die Holzhotels in die Großstadt einziehen, wo das Material aufgrund von Feuerschutz fremd ist.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: www.hotelaguamiel.com/

Preis: ab 100 €

Chile & Argentinien, Südamerika

Durch die argentinische Wüste – von Salta nach Mendoza

Heute ist es soweit, unser zweites Highlight bei meinem Reiseteil beginnt – eine Wüstentour von Salta nach Mendoza

Unser Programm:

24. 11.2011- Salta ( San Antonio de los
Cobres – Salar de Pocitos – Salar del Diablo – Tolar Grande.
25. 11.2011- Tolar Grande – Salar de Arizaro – Cono de Arita – Antofalla –
Sierras de Calalaste – Antofagasta de la Sierra.
26. 11.2011- Antofagasta de la Sierra – Campo de Piedra Pomes – El Peñon
27. 11.2011- El Peñon – Belen – La Rioja
28.11.2011 – Talampaya – San Juan – Mendoza

Die Highlights in Bildern:

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(Bilder stammen von: http://www.viajeros4x4.com/fotos/salares/arizaro1.htm, http://101lugaresincreibles.com/wp-content/uploads/2010/02/piedra-pomez.jpg, http://www.eyecyou.net/patagonline/index/galeria,Talampaya/TALAMPAYA4.jpg/5/)

Chile & Argentinien, Südamerika

Nächste Station – Salta – Design Suites

Nach den Wasserfällen gehts weiter nach Salta, die Stadt ist vor allem wegen ihrer Kononialarchitektur bekannt. Für uns ist Salta allerdings “lediglich” ein Sprungbrett für unsere Wüstentour. Dafür stärken wir uns 2 Nächte in den Design Suites Salta. Als Überraschung für meinen Mann habe ich ein Zimmer mit Garten gebucht. Allerdings muss ich gestehen, dass die Design Suites nicht meine 1. Wahl waren (besonders die äußere Fassade wirkt abschreckend), aber das Hotel Legado Mitico war einfach überteuert. Die Lage der Design Suites im Herzen der Stadt ist hervorragend und die Ausstattung und Größe der Zimmer lassen auch keine Wünsche offen.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.designsuites.com/hoteles/salta/

Preis: ab ca. 80€ im DZ mit Frühstück

Eröffnung: Juni 2009

Zimmer: 51 Zimmer davon 11 Junior Suiten (30m2), 36 Suiten (38m2) und 4 Palace Suiten (65m2).

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Weiter gehts nach Iguazu – Loi Suites

Nachdem wir ein paar schöne Tage in Buenos Aires verbracht haben, fliegen wir nach Iguazu um die wundervollen Wasserflälle zu bestaunen (ich liebe Wasserfälle über alles).

Für diesen großen Tag werden wir auch wunderschön wohnen, in den Loi Suites. Das Hotel liegt direkt im sub-tropischen Regenwald 15 min von den Wasserfällen entfernt.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.loisuites.com.ar/es/iguazu-hotel/home

Preis: ab ca. 110 €

Zimmer: 162

USP: Poollandschaft und die großzügige Verwendung von Holz

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Die Entscheidung ist für das Hotel Pulitzer gefallen

And the winner issssssssssssssssssssssssssssss – Hotel Pulitzer in B.A.

Die Entscheidung war wirklich schwer und ich konnte mich Wochen nicht für ein Hotel entscheiden, aber schließlich und endlich wurde es das Hotel Pulitzer.

Meine Gründe dieses Hotel zu buchen waren:

_ Stil gefällt wahrscheinlich meinem Mann – er liebt intellektuelle Hotels mit Bibliothek

_ Preis (wirklich gut)

_ Badewanne in jedem Zimmer

_ zentrale Lage

_ gratis WLAN

Hier ein paar Impressionen:

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelpulitzer.com.ar

Zimmer: 104 Zimmer

Preis: ab 125 USD im Doppelzimmer mit Frühstück

Eröffnung: 2010

Kategorie: 4-Sterne

Architektur: http://www.lazarorosaviolan.com/

Chile & Argentinien, Information

2. Reiseteil

Mein  Reiseteil führt uns nach Argentinien (Gesichte der Flitterwochen), die absolute Traumreise meines Mannes. Erraten hat er die Destinatin bis zum Schluss nicht, da wir erst vor zwei Jahren in Patgonien /  Chile / Peru / Bolivien waren. Dafür war seine Freude umso grösser! Der 11 Stunden Flug von New York war anstrengend, aber lohenswert. Buenos Aires erblüht gerade und was gibt es fuer eine schönere Jahreszeit als Fruehling? (Besonders wenn in Europa der Nov. zuschlägt)In den nächsten zwei Wochen werden wir uns Iguazu (ich liebe Wasserfälle), Salta, Mendoza und Santiago de Chile ansehen. Die Hauptattraktionen neben Iguazu wird eine Wüstentour von Salta nach Mendoza sein.

Fuer RosaPfeffer habe ich alle gebuchten und nicht gebuchten Hotels (engere Auswahl) schon vorab zum Posten eingestellt.

 

Nordamerika, Südamerika, USA

1. Reiseteil

Bis kurz vor unserem Abflug in unsere Flitterwochen hatte ich keine Ahnung wohin der 1. Teil unserer Hochzeitsreise geht. Das spannende und nervenzereissende Warten ist vorbei! Mein Mann hat eine fantastische Mischung gebucht, zuerst Mexiko fuer eine Woche (Yucatan – Playa del Carmen, Tulum, Cancun) und anschliessend New York City, HippHippHurra!!! Besser hätte er nicht liegen können. Ausserdem wohnen wir in tollen Hotels, die dann im Advent auf RosaPfeffer zu sehen sein werden. Jetzt bleibt für mich zu hoffen, dass er seinen Überraschungsteil so toll findet, wie ich den meinigen.
(Ab 18.11 mehr darüber hier, ich habe die Hotels schon vorweg gepostet)