Browsing Tag

Hotelböden

Details im Hotel

Kristallgläser are back

gesehen im Grand Ferdinand.

Zwiesel ist Haus und Hoflieferanten im Grand Ferdinand. Schöne Gläser machen etwas mit einem: Zuerst greift man nach dem Glas, augenblicklich wird einem bewusst, hoppala das fühlt sich anders an, die Aufmerksamkeit kehrt ein, dann wird das Glas bewusster zum Mund geführt, getrunken und sanft abgestellt. Eine klitzekleine Zeremonie. Schön ist das.

Grand-Ferdinand-RosaPfeffer2

Aber auch Lobmeyr darf nicht fehlen. Im Restaurant Grand Ferdinand hängen zwei außergewöhnliche Lobmeyr Luster und geben dem Raum die Haltung vor: Nobel und Gediegen. Aber nicht nur die Luster tragen dazu bei, nein auch die Blumen – rosa Rosen, die Tischwäsche und das weiße Porzellan mit goldenem Rand.

Grand-Ferdinand-RosaPfeffer3

Lobmeyr ist aber auch bei ganz besonderen Anlässen auf den Tischen zu finden. (ich bin froh nicht im Service zu arbeiten- hui, zerbrechlich!)

Grand-Ferdinand-RosaPfeffer6

Gewagt ist der Boden – eine spanisch anmutende Fliese:

Grand-Ferdinand-Rosa-Pfeffer (1 von 1)

 

Hotel Facts:

Website: http://grandferdinand.com/

Architektur: Atelier Heiss

Preis: ab 198€ im DZ

Zimmer: 188

Eröffnung: Oktober 2015

Adresse: Schubertring 10-12, 1010 Wien

Afrika, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Die schöne alte Dame – das Forester Arms Hotel | Swaziland

Südafrika Rundreise | Theorie bestätigt: Mühsame Hotelzufahrtswege enden meist in außergewöhnlichen Hotels: Forster Arms Hotel . Auch diesmal wurden wir für einen langen, waldigen Zufahrtsweg mit einem noblen Hideaway für romantische Stunden zu zweit mitten im unendlichen Wald von Swaziland belohnt.

Wie eine Glocke kommt das Haus in einem schönen Guss daher. Die Assoziation zu einem britischen/schottischen Landhaus liegt nahe und unwillkürlich möchte man im Kaminzimmer ein altes Buch lesen, ein Gläschen Whiskey trinken, das offene Feuer und die Atmosphäre aufsaugen. Ein wirkliches Unikat ist dieses Haus, wie eine Grand Dame mit Eleganz und Gelassenheit taucht man in diese leicht verstaubte Wirklichkeit ein. (Kurze Anmerkung: das Haus strotzt vor Sauberkeit).

Dringt man weiter ins Hotelinnere vor, entdeckt man weitere Kamine, die für Gemütlichkeit sorgen, sei es im Lesezimmer oder im Restaurant bzw. in den Gästezimmern. Zu unserer Freude entfachte ein Mitarbeiter auch gleich ein Feuer im Zimmer und die wohlige Wärme hat uns, nach der doch strapaziösen Autofahrt, sofort eingesogen.

Das geräumige Zimmer ist zwar nicht so aufwendig möbliert wie die öffentlichen Räume, dennoch bietet es einen schönen Blick auf den Garten und den Wald. Negativ aufgefallen sind die Textilien im Raum: die Handtücher waren abgenudelt (veraltet) und der Teppich war aufgebraucht. Im Gegenzug gab es schöne lokale Pflegeprodukte.

Auffallend war das ungewöhnliche Gourmet-Abendessen samt feinen Stoffservietten: Erstens hat es durch die Qualität bestochen. Zweitens konnte man jeden Gang mit etwas kleiner bestellen, dafür hat man beide Variationen kosten dürften. Und es sei erwähnt, dass sogar die halben Portionen sehr groß und delikat waren. Hätten wir so ein gutes Essen im ärmsten Land der Welt erwartet? – nein, definitiv nicht.

Das durchgängig weibliche Service war ungemein nett und auch die lokale Uniform sah einfach bezaubernd aus. Selbst wenn ich in Österreich nicht der Dirndl-Fan bei Servicemitarbeiterinnen bin und mir die künstliche Form von lokalem Kolorit nicht zusagt, sah die „Uniform“ sehr schön aus und passte hervorragend ins Ambiente.

Der Servicegedanke von Forester Arms hat uns dann noch doppelt überrascht, in der Früh bekamen wir Tee bzw. Kaffee ans Bett serviert – welch ein schönes Erwachen – wahrer Luxus. Unserem Mietauto wurde dann auch noch eine Pflegebehandlung zu teil, dies war allerdings angesichts des weiteren Weges für uns etwas übertrieben – und für die lokale Bevölkerung ein Arbeitsplatz. So gesehen ein Pluspunkt.

Abschließend lässt sich sagen, dass für ca. 70€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück und Abendessen das Preis-Leistungsverhältnis einfach unglaublich war. Ich würde jedem empfehlen, der vom Krüger Nationalpark auf den Weg nach Osten ist und hier für eine Nacht haltmacht, eine zweite Nacht zu bleiben und in diesem ungewöhnlichen Hotel zu entspannen. So eine perfekt gestylte alte Dame findet man nicht so schnell wieder! Schade eigentlich.
Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (1)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (2)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (3)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (4)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (5)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (6)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (7)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (8)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (9)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (10)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (11)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (12)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (13)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (14)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (15)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (16)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (17)

Forester Arms Hotel - Swaziland - RosaPfeffer (18)

 

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.forestersarms.co.za/de/
Zimmer: 30 Zimmer
Preis: ca. 70€ im DZ inkl. Halbpension
Internet: Ja, Internet funktioniert – WLAN gibt es und es ist GRATIS!

|Aufenthalt September 2013 – Forester Arms Hotel – Swaziland|

BENELUX & Frankreich, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels

Mama is calling to Paris

Wo nächtigt man günstig in Paris? Meine Standard Antwort: Mama Shelter.

Diese Antwort hat sich schon Dutzend Male wiederholt und nach meinem eigenen Aufenthalt kann ich es nur bestätigen: Mama Shelter.

Vorne weg:

Das Preis-Leistungsverhältnis ist umwerfend.

Die Gegend ist besser erreichbar als gedacht, Bus Verbindung ist wirklich gut.

Das Marketing ist lustig, frisch – einfach spitze.

Aber alles, alles, alles wird in den Schatten gestellt vom Essen. Unglaublich dieses Essen! Wir haben nur einen Tisch ergattert, nachdem wir klassische Frühesser (18:00 Uhr) sind, sonst keine Chance. Bitte unbedingt gleich mit dem Zimmer einen Tisch reservieren.

Keine Frage, dass Mama Shelter Konzept kommt von drei Profis, einem Hotelier, einem Koch und einem Designer. Dieses Trio hat durchschlagenden Erfolg und so sind die Mama Shelters jetzt auch in Paris, Marseille, Lyon und Istanbul. Werden weitere folgen? Keine Ahnung, aber ich hoffe es.

Mein Mann ist zurückhaltender in seiner Begeisterung – er meinte, langsam ist dieses Konzept auch schon altbacken aloft, daniel, 25 hours – alles austauschbar – nur das Essen hat auch ihn überzeugt.

Die öffentlichen Bereiche wie Restaurant sind voll, die Zimmer ist klein, wie überall in Paris. Die kleine Kitchonette im Zimmer ist eine nette Idee, aber nicht wirklich zweckdienlich. Das Bad war erstaunlich einfach und ich hätte mir mehr Ideen von Philippe Starck erwartet. Schön empfand ich die Teppichlösung vor dem Zimmer, mit Skizzen wurde der Fokus auf den Zimmereingang gerichtet.

Schimpfen kann ich nur über 2 Dinge:

1)     Apple TV – der Monitor im Zimmer hat überhitzt und mitten im spannenden (kostenlosen) Film, war auf einmal Sense.

2)     Lift – keine Ahnung wie man diesen wohl steuert, die anderen Gäste waren genauso wenig erfolgreich und dann kommt es doch zu ausgeprägten Staus – ziemlich elend, wenn man es eilig hat. Aufzugsituation ist richtig unterdimensioniert für 170 Zimmern und die nicht funktionierende Bedienung trägt den Rest zum Schützenfest bei.

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-76

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-77

 

Wartem vorm Lift:

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-68

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-78

 

Origineller Teppich:

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-82

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-54

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-55

 

Leselampe:

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-56

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-58

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-61

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-62

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-63

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-67

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-69

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-70

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-71

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-72

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-73

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-75

 

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.mamashelter.com
Zimmer: 170
Eröffnung: 2009
Design: Philippe Starck
Architektur: Roland Castro – Atelier Castro Denissof Casi
Preis: ab ca. 89€ im DZ ohne Früstück (aber bitte unbedingt frühstücken)

| Aufenthalt Mai 2013 – Mama Shelter – Paris – La France|

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Europa, Hotels

Mama S. in Marseille

“Mami komm nach Marseille, da ist 2013 viel Kultur!”

Der Ruf wurde erhört und seit April 2012 ist Marseille um ein Hotel reicher. Das  Mama Shelter (bekannt aus Paris) ist wie erwartet: sehr verrückt und verspielt, ein Philippe Starck Hotel eben.

Aber wie erkennt man ein Philippe Starck Hotel?

1) Es ist wie aus einem Guss – einem Trash Guss

2) Lebendige Farben

3) Ungewöhnliche Ideen (bunte Kinderschwimmreifen über der Bar, Äpfel im Waschbecken, alte Gasthaussessel in der Rezeption,  die Decke und der Teppich ist mit Sprüchen (mit Marseille-Bezug) gestaltet, schwarz-weiß-karierte Plastikböden, Superman am Sofakissen, das Konterfei der Queen am orangen Ohrensessel etc.)

 

(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

Übrigens weitere Mama Shelters sind geplant in:  Istanbul, Lyons, Bordeaux und Los Angeles.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.mamashelter.com

Zimmer: 27

USP: Gestaltung Philippe Starck

Eröffnung: Mai 2012

Preise: ca. 119€ im Doppelzimmer

Design: Philippe Starck

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

Hotel Pulitzer – 3 Nächte in Buenos Aires

Nach einem sehr kurzweiligen Flug von New York nach Buenos Aires und einer rasanten Taxifahrt waren wir in unserer Unterkunft, dem Pulitzer Hotel Buenos Aires. Bei dieser Hotelentscheidung habe ich mir wahrlich schwer getan, denn in Buenos Aires gibt es  fünf Dutzend super schicke (Design) Hotels und es war so schwer zu entscheiden – also ich suddere gerade auf sehr sehr hohem Niveau, in keiner anderen Stadt wäre die Qual der Wahl dermaßen hoch.

Das Hotel liegt mitten im Stadtteil Florida und eignet sich gut, um die Stadt zu erkunden.

Der erste Eindruck war einfach nur genial, dass Hotel ist neu und wirklich wunderbar. Die Rezeption genauso wie auf den Bildern und die Mitarbeiter/innen sind sehr herzlich und freundlich. Wir bekamen wirklich gute Tipps für die Stadt und eine tolle Tangoshow (Carlos Gardel) mit extra guten Sitzplätzen wurde für uns reserviert.

Unser Zimmer lässt sich als klein und sehr fein beschreiben. Die dominierende Farbe war blau und der Charakter der Möbel eindeutig maritim. Das Badezimmer war etwas opulenter und üppiger in Schwarz mit vielen Kristallen. Gut empfanden wir auch die schalldichten Fenster, so war ein ruhiger Schlaf sichergestellt.

Einzig der Teppichboden auf den Gängen ist zu puristisch geraten, zwar schön, aber es war jeder Fleck zu sehen. Der Frühstücksbereich ist an einem etwas ungewöhnlichen Ort angesiedelt, nämlich im Keller. Durch die frische Einrichtung und das exzellente Frühstück war das aber weniger störend als gedacht. Mit der Temperatur der Klimaanlage haben sie es für den Geschmack einer Mitteleuropäerin etwas übertrieben, wir haben immer unsere Soft-Sheel Jacken angezogen, sonst wären wir zu Eiszapfen geworden. Die Argentiner/innen sind da schon härter im nehmen und genossen die chillige Luft.

Auf der ersten Etage ist die schöne Bar, wo man auch Snacks bekommen (eher nicht zu empfehlen) und auf der 13. Etage ist eine  Rooftop-Bar mit einem tollen Blick über die pulsierende Megastadt. Das Hotel verfügt auch über einen Pool inkl. Terrasse mit Sonnenliegen, leider war es im November zu frühlingshaft.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es das perfekte Stadthotel ist und das kostenlose W-LAN den Aufenthalt noch netter gestaltet. Das Preis-Leistungsverhältnis mit unter 100€ pro Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück in dieser Metropole sucht seines gleichen.

Wie in Argentinien fast üblich gehört auch dieses Haus zu einer kleinen Hotelkette mit vier Hotels, es gibt noch das Hotel Pulitzer Paris, das Hotel Pulitzer Barcelona und das Hotel Regina in Barcelona.

Grosso Modo:

Homepage: http://www.hotelpulitzer.com.ar/index.php?idioma=en

Zimmer: 104 Zimmer

Preis: ab 125 USD im Doppelzimmer mit Frühstück

Eröffnung: 2010

Kategorie: 4-Sterne

Architektur:  Lazaro Rosa-Violoan

 

|Hotel Pulitzer – Buenos Aires – Argentinien – Aufenthalt November 2011|

 

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Nordamerika, USA

W Downtown NYC

Nach drei feinen Nächten im W Hoboken gings weiter ins W Downtown. 14 Monate jung und in seiner Hotellebensphase noch als Baby zu bezeichnen, ist es aber schon ziemlich abgebrüht. Der Lobbybereich im 5. Stock wird von der organischen Deckengestaltung in Weiß und Schwarz dominiert. Alles sehr cool & hip und demnach genauso, wie man sich ein Hotel in Downtown Manhatten vorstellen würde.  Wir schliefen im Zimmer 1907 im 19. Stock, der rasante Lift hebt einem den Magen aus, eine Prüfung des Verdaungstraktes. Auffällig am engen Gang ist der im “Elefantenlook”  gemusterte schwarz-braune Teppichboden, welcher einfach schön & pflegeleicht wirkt.

Unser Zimmer gefällt sehr, die Möblierung ist deutlich verspielter als im W Hoboken und lässt einem ans Q Berlin denken (mit weniger Details).  Auch in diesem Hotel ist die Aussicht spektakulär und doch seltsam – man blickt direkt auf den Ground Zero inkl. Memorial und der emsig voranschreitenden Aufbauarbeiten. Die Aussicht ließ uns nicht kalt und doch tritt der Gewöhnungseffekt rasch ein. Diese Baustelle kann man von der Fensterbank beobachten und klarerweise saßen wir hier Stunden, um die 7 Kräne und min. 100 Bauarbeiter und x Bagger zu beobachten. Bevor wir zu Bett gingen schauten wir nochmal ein paar Minuten genau auf die Baustelle und der erste Blick am Morgen galt dem Fortschritt der fleißigen Bauarbeiter in der Nacht – ein Erlebnis. Es war faszinierend zu sehen wie Erdmassen während unserer Schlafenszeit bewegt wurden. Tagsüber lag unser Fokus weniger auf der Baustelle als viel mehr auf die tausenden Ameisen (Besucher), die das Ground Zero Memorial besichtigen wollten. Die Schlangen beim Eingang waren unendlich lange und wir haben entschlossen uns in diese nicht einzugliedern.

Die Sitzbank ist ein wahres Goldstück im Zimmer. Die Verarbeitung im Straußenleder mit Rosenpolster (kitsch pur) ist bemerkenswertes Detail. Das Beste im Zimmer ist das W Kuschelbett (von mir liebevoll “Nirschi” genannt), es ist einfach himmlisch weich. Gratulation an die Produktinnovationsabteiltung von Starwood!

Erstaunerlicherweise ist das Zimmer sehr sehr groß und am Boden würden locker fünf große, aufgeschlagene Koffer Platz finden und man könnte noch immer locker, flockig gehen – eine ziemliche Überraschung, wir hätten mit einer Pariser Zimmergröße gerechnet. Das Badezimmer weist ebenfalls eine gute Raumaufteilung auf. Es ist allerdings sehr klassisch und zeitlos eingerichtet. Jahre steckt diese Bad weg, wie nichts. Nur der Schliff im Spiegel verleiht dem ganzen Ensemble etwas Zeitgeistiges, aber dieser kann rasch getauscht werden. Wie gewohnt, kommt man in den Genuss von Bliss Produkten – zitronige Frische und noch in Wien eine schöne Erinnerung an unsere Hochzeitsreise.

Die Hotellobby hatte ein ganz großes Manko, nämlich die Abwesenheit von Licht. Nachts waren Rezeption und Bar so dunkel, dass man kaum in den Lift fand. Alleinig ipad und smartphones der Bargäste und Computer der Rezeptionisten haben einem dem Standort bestimmen lassen. Ich weiß, W muss cool sein, aber muss cool unbedingt so dunkel sein?

Hängen geblieben ist vier Monate nach dem Besuch noch die wunderschöne Glasperlengestaltung beim Eingang und der Teppich im Elefantenlook, endlich mal ein schöner, witziger Hotelteppich.

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.starwoodhotels.com/whotels/property/overview/index.html?propertyID=3154
Eröffnung: 2010
Preis: ab 250 USD im Doppelzimmer ohne Frühstück
Zimmer: 217 Zimmer + Residenzen
USP: Fensterbänke

|W Downtown – NYC – USA – Aufenthalt November 2011|

Afrika, Hotels

Die Zeit: “Nur die Betten scheinen 1001 Nacht hinter sich zu haben” Das Mamounia in Marrakech

Die Zeit zu Besuch im frisch restaurierten Hotel La Mamounia im Marrakech.

La Mamounia (Source: www.expedia.com)

Die Zeit: “Dieses Hotel hat nicht nur in Schönheit investiert, sondern auch in Angestellte, die ihr Handwerk verstehen. Die Köche kreieren einheimische Vorspeisen, die man vielleicht nirgendwo sonst so gut isst. Der Concierge macht alles möglich! Und der Masseur im Spa hat die besten Hände von Marrakesch. Nach seiner Behandlung läuft man hoch entspannt zu seinem Zimmer, doch hoppla, da hätte es einen fast niedergestreckt. Zu dunkel ist das Licht in den Fluren, als dass man die flachen Stufen rechtzeitig erkennen könnte. Und mit jedem Schritt, den man in Richtung Zimmer 410 stolpert, stolpert man auf die Enttäuschung zu….weiterlesen

GROSSO MODO:

Innenarchitektin: Jacques Garcia
Kosten: ca. 120 Millionen Euro
Handwerker: ca. 1400
Homepage: http://www.mamounia.com/
Preis: DZ ab 535 Euro, Frühstück 58 Euro
Besonderheit: für das Haus komponierte Insturmentalmusik

Details im Hotel

Es gibt ihn doch…

… den perfekten Hotelteppich!

Schon öfters habe ich grauenhafte Hotelteppichgeschichten gehört, sowohl Hoteliers als auch ArchitektInnen erzählten von unmöglichen Mustern und Materialien und absolut überteuerten Preisen.

Letzten Samstag bin ich mit einer angehenden Hotelière losgezogen um den perfekten Hotelteppich zu finden, und siehe da wir wurden sofort fündig…  – Peral 1300 – Ogris am See – Hotel für Sommer + Frische! Einfach perfekt.

der perfekte Hotelteppich (Foto: Astrid Meyer)

der perfekte Hotelteppich (Foto: Astrid Meyer)

.

Nähere Infos dazu: Ogris sm See BaubLOG