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Amasciatori Florence

 - by Barbara

Reisepläne ändern sich.
Leider sind dann nicht mehr alle Hotels verfügbar. Wir zogen von Riva Lofts ins Amasciatori um und was auf der Homepage noch hübsch ausgesehen hat, stellte sich im wirklichen Leben als dicker, alter Bahnhofskasten heraus. Klarer Fall von fehlgeleiteten Erwartungen. Die beeindruckenden Bilder auf der Homepage bewarben Designerstücke und alleine diese Tatsache machte mich schon bei der Buchung stutzig. Aber der Preis war ok, eine meiner Lieblingslampen war dabei, ein tolles Angebot bei Direktbuchung (30€ für die Minibar oder Hotelbar) überzeugte und was könnte in einer Nacht schon großartig schief gehen?

Alles in allem ist auch nichts schief gegangen. Es ist ein durchschnittliches Hotel, dass mit ein paar extravaganten Möbelstücken aufgepeppt wurde. Der Rest ist ziemlich kostenbewusst renoviert, vor allem die Zimmer. Man könnte auch sagen typisch amerikanisch – aufwendige Lobby, die Zimmer sind dann 2 Sterne schlechter. Lobby : Zimmer – man könnte meinen die Lobby hat der künstlerische Sohn möbliert (sinnliche Farben, viele Details und Plüschmöbel) und die Zimmer kommen von der altbackenen Großmutter (gediegen, zurückhaltend), bei der Außenfassade konnte sich dann niemand mehr ein Herz  nehmen und alles blieb beim ALTEN.  Äußerlichkeiten darf man beim Amasciatori auf keinen Fall beachten, es ist auch nicht ratsam die Tür auf den Balkon zu öffnen oder das Bad genauer zu inspizieren.

Richtig übel empfand ich allerdings das Frühstück, Masse statt Klasse – “igitt”.  Wir suchten schnell das Weite und genossen in einem kleinen Kaffee ein italienisches Frühstück.

PRICKELND:

_ schöne Lobby

_ Raumaufteilung im Zimmer war sehr nett und das Eck mit der Couch sehr gemütlich

_ Minibargutschein bei Direktbuchung ist eine nette Geste

_ praktische Lage

_ der Einsatz von Licht im Hotel – schöne Lampen und viele indirekte Beleuchtungsmöglichkeiten schaffen eine angenehme Atmosphäre

_ das Hotel ist wirklich fotogen, obwohl die verwendeten Materialien nicht so edel waren, sehen sie auch auf meinen Bildern wunderbar aus

 

SCHAL:

_ dürftige Renovierung, grober Renovierungspfusch

_ äußere Instandhaltung des Gebäudes

_ Frühstück

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelambasciatori.net/
Zimmer: 132
Kategorie: 3+ Sterne
Preis: ab ca. 129€ im DZ

 

|Amasciatori Florence – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Hotell Kockska Gården in Schweden

 - by Barbara

Tropf, Tropf, Tropf, Schütt, Schütt, Tropf, Schütt, Tropf, Dauer-Schütt – so könnte man das Wetter während unseres drei-tägigen Aufenthalts im Hotel Kockska Garden Simrishamn / Südschweden zusammenfassen. Natürlich rechnet man irgendwie mit einem solchen Wetter, wenn man in Schweden urlaubt und wir hatten präventiv auch 15 DVDs und Bücher mitgenommen, aber nach ein paar Stunden möchte man dann etwas unternehmen. So fragten wir die nette Rezeptionistin, welches Schlechtwetterangebot in der Gegend vorhanden sei? Ihre prompte Antwort hat wirklich mein Leben* verändert: “Alles genauso wie bei Schönwetter, ziehen Sie nur wasserfeste Kleidung an”. So einfach wars, in Österreich gibt es immer einen Plan B bei Schlechtwetter und gibt es keinen Plan B wird es den Regionen zum Verhängnis bzw. zum Vorwurf gemacht. Die Skandinavier sind da völlig anders – Plan A ist Plan B. Mit dieser Gelassenheit haben wir gleich mal Gummistiefel gekauft (bekommt man überall) und eine schöne Regenjacke für mich. Und siehe da, es war wirklich so – man konnte alles machen wie bei Schönwetter + durch Pfützen latschen und springen – es war ein herrlicher 2. Urlaubstag!

Übrigens den 1. Urlaubstag in Schweden haben wir in der Lobby verbracht. Da befinden sich ein wunderbares, kuschliges Sofa, ein mit Kerzen beleuchteter Kamin, Kunstwerke und dutzende Lampen. Es war so gemütlich wie in einem schwedischen Wohnzimmer, ich war so begeistert, dass ich 350 Seite von 1Q84 dort in einem Zug gelesen habe. Also für Bücherfreaks ideal.
Der Aufruf an andere Hoteliers ist, bitte doch ein paar öffentliche Zimmer einzuplanen, in welchen man sich einfach aufhalten kann und lesen, reden, surfen, malen etc.

* Leben verändert deswegen, weil ich mit jetzt nicht mehr von Regen einschüchtern lasse.

 

PRICKELND:

  • Typisch schwedisches Haus
  • Mitarbeiter/innen sind sehr hilfreich und zuvorkommend
  • Frühstück war wirklich umwerfend und von hoher Qualität
  • Garten wäre bei Schönwetter entzückend gewesen
  • Gratis W-Lan
  • Lage, mitten in Simrishamn und nahe dem Meer

SCHAL:

  • Zimmer entsprachen leider nicht den Bildern der Homepage
  • Zimmerpreise sind für Mitteleuropäer sehr teuer, in Wien könnte man für das gleiche Geld in einem 5-Sterne Hotel nächtigen

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.kockskagarden.se/
Zimmer: 20 Zimmer in drei Kategorien
Kategorie: 3 Sterne
Preis: ab 1490 SEK im Sommer (ca. 170€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück)

 

|Hotell Kockska Garden – Simrishamn – Schweden – Aufenthalt  Sommer 2011|

Hannes: Alternative in Singapur – Bunc Hostel

 - by Barbara

Neben dem Moon Hotel hat Hannes noch ein schönes Hostel in Singapur entdeckt: das Bunc Hostel.

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Hallo,

in Singapur sind wir zufällig über das Bunc Hostel gestolpert und weil der Eingangsbereich einfach so schön und einladend ausgesehen hat haben wir gleich zwei Fotos gemacht.

Später habe ich die Website dieses Designer Hostels besucht, wunderschön gestaltet, hübsch anzusehen und doch zu sehr „Designer“ lastig – es braucht Flash. Auf meinem MacBook Air ist kein Flash installiert und ich mag es auch nicht installieren, es braucht bloß viel Leistung und damit viel Strom (wenn es unbedingt erforderlich dann verwende ich Google Chrome, da ist Flash schön integriert). Doch angesichts der Tatsache, das selbst Adobe sein Langzeitliebkind Flash fallen lässt sollte man sich schon fragen, ob man noch in diese Technologie investieren soll. Für die mittlerweile sehr große Zielgruppe iPhone and iPad User braucht es sowieso eine Seite ohne Flash. Die gibt es beim Bunc Hostel auch, einfach und simpel, alle Informationen schön komprimiert auf einer Seite mit Links auf Google Maps zwecks Navigation und Buchungsservice, zu finden unter http://www.bunchostel.com/lite/. Sehr gut!

(Alle Bilder stammen von Hannes)

Später habe ich überlegt ob ich in diesem Hostel übernachten würde. Ein schwierige Frage, die ich mit „Ja – sehr gerne“ beantwortet hätte, wenn man mir die Frage vor 15 bis 20 Jahren gestellt hätte, die ich heute jedoch mit „Nein danke“ beantworte: Dorm muss einfach nicht mehr sein und der Preis fürs Doppelzimmer (das hässlichste auf der Website abgebildete Zimmer) ist überzogen – um das gleiche Geld kann man um die Ecke (ja, das Bunc Hostel liegt auch sehr gut) im Moon Hotel ein zwar sehr kleines, aber feines Zimmer haben.

Liebe Grüße,
Hannes

Die Entscheidung ist für das Hotel Pulitzer gefallen

 - by Barbara

And the winner issssssssssssssssssssssssssssss – Hotel Pulitzer in B.A.

Die Entscheidung war wirklich schwer und ich konnte mich Wochen nicht für ein Hotel entscheiden, aber schließlich und endlich wurde es das Hotel Pulitzer.

Meine Gründe dieses Hotel zu buchen waren:

_ Stil gefällt wahrscheinlich meinem Mann – er liebt intellektuelle Hotels mit Bibliothek

_ Preis (wirklich gut)

_ Badewanne in jedem Zimmer

_ zentrale Lage

_ gratis WLAN

Hier ein paar Impressionen:

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelpulitzer.com.ar

Zimmer: 104 Zimmer

Preis: ab 125 USD im Doppelzimmer mit Frühstück

Eröffnung: 2010

Kategorie: 4-Sterne

Architektur: http://www.lazarorosaviolan.com/

ORF: Warteräume als soziale Oberflächen

 - by Barbara

Auf orf.at befindet sich gerade ein spannender Artikel über eine Veranstaltung heute Abend:

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Foyers von Hotels, die Warteräume von Bahnhöfen und Flughäfen: Orte wie diese erscheinen wie Vorräume zum eigentlichen Geschehen. Sie sind aber alles andere als nichtssagend, findet die Kunsthistorikerin Monika Wagner. Aussehen, Einrichtung und Nutzung machen diese Räume zu “sozialen Oberflächen”, schreibt sie in einem Gastbeitrag.

Hotelfoyers

Ausstattungen von Hotelfoyers hatten von jeher die Aufgabe, die Höhenlage der Herberge anzuzeigen. Ihr Design ist schon aufgrund des Konkurrenzprinzips darauf angelegt, den Foyers Besonderheit zu verleihen. Dennoch zeichnen sie sich seit dem Aufkommen der Grand Hotels, die parallel zur Eisenbahn entstanden, durch ihre Tendenz zu einem standardisierten Luxus aus.

Dazu zählen in der Hierarchie der Materialien weit oben rangierende Stoffe ebenso wie Versatzstücke der Natur, die jenes “kleine Modell … einer Weltstadt” generieren, das Franz Kafka 1928 im Hotelfoyer der Großstadt sah. Warten kann in dieser Welt im Kleinen zur Lebensform stilisiert werden.

Am 10.10. hält Monika Wagner einen Vortrag mit dem Titel “Soziale Oberflächen. Hotelfoyers, Flughäfen und andere Warteräume”.

Ort: IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Reichsratsstraße 17,
1010 Wien; Zeit: 18 Uhr c.t.

Quelle : http://science.orf.at/stories/1688832/