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Lobby & Rezeption

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen

Das Loisium in Ehrenhausen in der Südsteiermark wird immer einen besonderen Platz in meinen persönlichen Hotelerfahrungen einnehmen. Denn es war der erste Hotelaufenthalt meiner Tochter mit 6 Wochen. Die Fahrt von Wien nach Ehrenhausen verlief bestens und wir freuten uns auf das Wine&Spa Resort, wie sich das Hotel selbst bezeichnet. Natürlich wussten wir, dass es nicht um ein Kinderhotel handelt, umso erstaunlicher war dann unser Aufenthalt. Schon an der Rezeption wurde uns ziemlich unverblümt gesagt, dass Kinder im Spa-Bereich nicht erlaubt sind – auch schlafende Babys nicht. Die Dame hat es leider sehr unglücklich ausgedrückt und unsere Freude über das schöne Hotel war damit schnell verflogen. Im Zimmer angekommen hat sich dann aber ein ganz anderes Bild präsentiert. Ein nettes Gitterbettchen, eine Wickelauflage und ein Mistkübel für Windeln standen bereit. Eine interessante Wendung: vielleicht versteckt sich doch ein Herz für Kinder im Loisium? Und nachdem wir uns eingelebt hatten, gefiel uns das Hotel immer besser – unserer Tochter übrigens auch. Sehr viel Zeit blieb uns allerdings nicht die weitläufige Anlage zu genießen, nachdem wir zu einer Veranstaltung eingeladen waren.

Am nächsten Morgen gab es dann ein himmlisches Frühstück mit einer schier unendlichen Auswahl an Köstlichkeiten. Den Vormittag genossen wir noch mit einer Runde im Pool, ehe wir schon wieder zu unserem ältesten Sohn heimwärts düsen müssten.

Zum Design des Loisiums:

Das Büro Architekturconsult aus Graz hat das kubische Exterior entworfen und BEHF aus Wien sorgte für den nötigen Chic im Inneren.

Zur Lage:

Das Loisium, mit einer Außenfassade aus Lärchenholz, thront über dem Ort direkt neben dem Schloss Ehrenhausen. Allerdings fanden wir es sehr schade, dass man fußläufig nur über die Bundesstraße in den Ortskern kommt. Durch das Innere des Designhotels zieht sich das Thema “Steiermark neu interpretiert”. Auch die steiermärkische Farbe Grün wird im Spa in Szene gesetzt. Die gute Auslastung merkt man einzig in den Zimmern, da das 2012 eröffnete Hotel schon die eine oder andere Schramme erlitten hat.

|Aufenthalt Mai 2017 –  Loisium Wine & Spa Resort – Ehrenhausen – Österreich|

 

Hotel & Technik, Hotels

GuEsT in contact – Eine App für den Gast

GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht“ hieß die letzte Hotel der Zukunft Veranstaltung im November 2016 und seitdem kreisen meine Gedanken um diesen Artikel hier.

Aber beginnen wir am Anfang. Alcatel hat eine App vorgestellt, die der Gast beim Check-in downloaden muss (kann), um sich selbst einzuchecken. Diese App wird dann für jeden Bezahlvorgang und noch vieles mehr im Hotel verwendet.

Das umfasst

  • selbstständiges Einchecken
  • Smartphone als Zimmerschlüssel verwenden
  • mittels der App kann der Gast im Hotel die Rezeption anrufen oder in die weite Welt telefonieren, Hotels werden dadurch neue Telefonumsätze versprochen
  • Licht auf- und abdrehen
  • Vorhänge automatisch auf- und zuziehen
  • TV steuern
  • Tische im Hotelrestaurant buchen
  • Spa-Behandlungen buchen
  • Sonstige Hotel-Leistungen buchen
  • Gästemappe ansehen
  • selbstständiges Auschecken

Und was sonst noch alles möglich ist. Für mitreisende Kinder oder für Wellnesshotels gibt es eigene Chiparmbänder, damit man im Zimmer einchecken kann.

Obwohl ich in meinem Herzen ein Early-Adopter bin, gerne alles ausprobiere und vor allem neue Techniken sehr mag, krampft mir mein Herz.

Erstens will ich nicht für jedes Hotel eine App downloaden, Apps sind so ermüdend, man hat viel zu viele, findet nicht, was man sucht und vergisst die Namen. Ehrlicherweise verwende ich 5-10 Apps wöchentlich, alle anderen habe ich schon wieder vergessen oder sie bringen mir nicht den gewünschten Benefit. Ok, wäre ich eine Spielerin, hätte ich mehr Apps und würde diese auch häufiger verwenden – allerdings lese ich gerne Zeitungsapps. Aber eigentlich ermüden sie mich auch. WhatsApp, Wetter, Tageszeitungen, Qando und Google Maps sind meine Lieblingsapps. Dann haben Apps auch noch die Angewohnheit, mit den Usern zu kommunizieren. Nette Idee, aber Push-Nachrichten treiben mich auf die Palme und diese Apps werden auf meinem Smartphone schnell wieder gelöscht. Also bitte nicht in Apps mit Push-Nachrichten investieren, wie in diesem Vortrag heftig beworben. Vor allem, wenn ich einen Städtetrip beispielsweise nach Hamburg gerade hinter mir habe und anschließend noch ständig Push-Nachrichten von diesem Hotel bekomme, was bringt mir das?

Ich könnte mir einen anderen Weg vorstellen und zwar mit einer App, mit der man in jedes Hotel der Welt einchecken und sein Smartphone als Schlüssel verwenden könnte, wenn man möchte. Die Hotels müssten sich dann organisieren und nicht die Gäste. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

Zweitens möchte ich einen altmodischen Schalter, um das Licht auszuschalten. Warum aufgeben, was sich bewährt hat und es soll doch auch einfach sein, oh mein Gott, ich höre mich an wie eine Oma. Aber es ist mir schon oft genug passiert, in einem Hotelzimmer im Bett zu liegen und das Licht nicht ausschalten zu können.

Dafür möchte ich nicht auch noch mein Smartphone benötigen, um schlicht und ergreifend das Licht auszuschalten. Womöglich würde ich kurz vorm Einschlafen dann doch noch mal all die E-Mails und WhatsApp Nachrichten checken, wie soll man da je einschlafen können? Und möchte ich überhaupt mein Smartphone in der Nacht eingeschaltet haben? Vielleicht möchte ich es auch nicht neben meinem Kopf liegen haben? Ich möchte die Box der Strahlung hier nicht öffnen, aber ich bin nicht die einzige, die beim Schlaf kein Elektrogerät neben ihrem Kopf möchte.

Viertens was passiert, wenn der Akku leer ist? Wie komme ich dann ins Zimmer? Als Lösung des App-Anbieters müssen Tablets vom Hotel bereit gestellt werden. Nein, ich mag auch nicht mit einem fremden Tablet herumlaufen und schon gar nicht mit noch einem Device.

Fünftens in meinem Beruf als Selbstständige darf ich zwar alles auf meinem Smartphone installieren, was ich will, bei meinem Mann mit Diensthandy schaut es da schon ganz anders aus. Keine Apps ist die Devise seiner Firma. Datenschutz geht vor. Würde mein Mann dann ein Tablet vom Hotel bekommen? Und müsste er das dann ständig bei sich tragen? Oder soll er nicht mehr ohne seine Frau verreisen? Diesen Vorschlag könnte ich noch akzeptieren ;) Obwohl, besser wäre es da schon, seine Business-Trips gingen nach Japan oder Bali und nicht in die Schweiz oder nach Deutschland.

Sechstens die digitale Revolution hat auch eine soziale Revolution zu Tage gebracht. Wollen sich Hotels wirklich die Chance des „Moment of Truth“ nehmen lassen? Sollten Hotels nicht noch mehr den Kundenkontakt suchen? Im Hintergrund soll natürlich alles automatisch und reibungslos ablaufen. Hier kann die Technik Einzug halten. Aber soll ich wirklich den Check-in und diese kostbaren Minuten eines persönlichen Gesprächs aus der Hand geben? Und ziehe ich Gästevorlieben nur noch aus den Facebook Profilen?

Ist nicht ein ehrliches Lächeln mehr Wert?

 

(© Fotolia)

Hotels, Hoteltrends

Trends im Hoteldesign – hotelbau Veranstaltung in Oberschleißheim

Im April besuchte ich die hotelbau Veranstaltung: Trends im Hoteldesign. Der Veranstaltungsort, das Hotelkompetenzzentrum Obeschleißheim, war zum Bersten gefüllt.
Mit Schwung führte Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) durch ihren Vortrag. Der Fokus lag auf Londoner Hotels und Restaurants, die bereits einen Blick in die Zukunft erlauben: Der Trend geht ganz klar hin zu trendigen Details. So wurde etwa das Restaurant Sexy Fish vorgestellt, das ein eigenes Toilettenpapier mit Fischgrätmuster hat (ja, ja, die wichtigste Rolle im Leben). Interessantes Detail am Rande: Viele Fotos von Corinna Kretschmar-Joehnk stammten von Toiletten und deren Eindruck auf das Gesamterlebnis. Ihrem Vortrag zu lauschen war eine Freude und ihre Energie übertrug sich auf den gesamten Raum.

Die Werke von dreimeta wurden von Andrea Kraft-Hammerschall und Maren Mogalle (dreimeta) vorgestellt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Hoppala, als eine der Referntinnen bei der Formulierung „Hamburger Schwesternhotel“ ins Stocken kam und laut nachdachte, dass es eigentlich „Bruderhotel“ heißen müsste. Viel zu „männlich“ wären die Details des vorgestellten Hotels gewesen und ich fühlte mich in meinem Dissertationergebnis bestätigt, dass Hotels von Gästen (und Designern) als Person wahrgenommen werden.
Zum Abschluss berichtete Markus Lehnert von Marriott über Zukunftsausblicke und Perspektiven der weltweit größten Hotelgruppe.

Video von hotelbau

Den krönenden Abschluss und Höhepunkt des Abends bildete jedoch die Diskussionsrunde zwischen Peter Joehnk (JOI-Design), Andrea Kraft-Hammerschall (dreimeta), Maren Mogalle (dreimeta), Markus Lehnert (Marriott), Hans-Peter Hermann (Invesco Real Estate) und Michael Kleber (emco Bad). Unter der Leitung von Gesa Rohwedder (Drees & Sommer) und Martin Gräber (hotelbau) wurde über den Mehrwert von Design, welche Farben gerade im Trend liegen und interessante Zukunftsausblicke diskutiert.

Zusammengefasst eine sehr gelungene Veranstaltung mit hochkarätigen Vortragenden und Gästen, aber ich hätte mir noch ein paar Einblicke mehr in die Theorie dahinter erhofft: Warum ist gerade dieses Design modern und was steht dahinter? An dieser Stelle möchte ich die Brücke schlagen zu Hotel der Zukunft und das neue Buch: Das empathische Hotel. Hier gibt es viele Hintergrundinformationen, die ich sehr empfehlen kann.

 

Details im Hotel, Forschung, Hotel & Technik, Hotelmarketing

Eye-Tracking in der Hotellerie – FH Salzburg

Die Forschung der FH-Salzburg ließ mein Herz höher schlagen, deren Ergebnisse mittels Eye-Tracking decken sich auch mit meinen Erkenntnissen: die Hotelgäste sehen sich beim Betreten eines Hotels den Boden sehr genau an.

Vielen Dank an FH-Prof. Mag. Dr. Mario Jooss für den tollen Vortrag und die zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Zielsetzung der Studie:

Die Gästereise aus Sicht des Gastes, mit Fokus auf Ankunft im Hotel, Eintritt im Hotel, Check-in.

FH-Salzburg-Zusammenfassung Vortrag Eye-Tracking in der Hotellerie

(Bild: FH-Salzburg)

Aufgabenstellung der Testpersonen:

Die Testpersonen wussten folgendes: “Sie haben ein Hotelzimmer für zwei Nächte gebucht.
Sie sind eben am Hauptbahnhof Salzburg angekommen, und alles was Sie wissen ist, dass das Hotel „Demo Hotel“ heißt. Bitte gehen Sie dorthin & checken Sie sich als „Eye-Tracking Gast“ ein.”

Das Messwerkzeug – Die Brille:

FH-Salzburg-Zusammenfassung Vortrag Eye-Tracking in der Hotellerie_2

(Bild: FH-Salzburg)

Die Ergebnisse des Experiments – 10 Thesen

  1. Bei der Suche nach dem Hotel nimmt der Gast die Umgebung nicht wahr – er achtet nur auf Schilder und Gebäudefronten.
  2. Auch beim Hotel angekommen lässt sich der Gast vor allem von Beschilderungen leiten.
  3. Das Hotel sollte aufgrund dieser Tatsachen von allen Perspektiven aus gut erkennbar sein, nicht nur durch die Fassadenaufschrift über dem Eingang!
  4. Bei Vorhandensein von Orientierungshilfen im Eingangsbereich (z.B. in Form eines Tep-pichläufers) richtet sich der Blick des Gastes vorwiegend auf den Boden.
  5. Danach versucht der Gast, Elemente im Hotel wiederzufinden, die er bereits kennt und mit dem Hotel verbindet – zum Beispiel das Hotel-Logo von der Website.
  6. Das erste Ziel des Gastes ist es seinen Check-In-Platz zu finden. Der Blick fokussiert sich solange darauf, bis dieses Ziel erreicht wurde.
  7. Danach nimmt der Anreisende so lange Augenkontakt mit dem Rezeptionist auf, bis dieser seinen Blick erwidert – dauert das lange oder muss er warten, fallen ihm dabei gerne auch schon mal überfüllte Papierkübel, herumstehende Regenschirme und Zettel auf, die auf dem Check-In-Pult liegen.
  8. Zuerst sieht der Proband die Lobby als Ganzes, erst danach kleinere Details.
  9. Bewegte Bilder – zum Beispiel in Form von Bildschirmen beim Check-In-Bereich, ziehen immer wieder die Blicke der Testperson auf sich.
  10. Blickverläufe orientieren sich immer an bestehenden Linien – zum Beispiel an der Kante des Check-In-Pults – und in Leserichtung.

 

Kontakt:
FH Salzburg Tourismusforschung
tourismusforschung@fh-salzburg.ac.at
5412 Puch Urstein
Tel. 050.2211.1363

 

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Amasciatori Florence

Reisepläne ändern sich.
Leider sind dann nicht mehr alle Hotels verfügbar. Wir zogen von Riva Lofts ins Amasciatori um und was auf der Homepage noch hübsch ausgesehen hat, stellte sich im wirklichen Leben als dicker, alter Bahnhofskasten heraus. Klarer Fall von fehlgeleiteten Erwartungen. Die beeindruckenden Bilder auf der Homepage bewarben Designerstücke und alleine diese Tatsache machte mich schon bei der Buchung stutzig. Aber der Preis war ok, eine meiner Lieblingslampen war dabei, ein tolles Angebot bei Direktbuchung (30€ für die Minibar oder Hotelbar) überzeugte und was könnte in einer Nacht schon großartig schief gehen?

Alles in allem ist auch nichts schief gegangen. Es ist ein durchschnittliches Hotel, dass mit ein paar extravaganten Möbelstücken aufgepeppt wurde. Der Rest ist ziemlich kostenbewusst renoviert, vor allem die Zimmer. Man könnte auch sagen typisch amerikanisch – aufwendige Lobby, die Zimmer sind dann 2 Sterne schlechter. Lobby : Zimmer – man könnte meinen die Lobby hat der künstlerische Sohn möbliert (sinnliche Farben, viele Details und Plüschmöbel) und die Zimmer kommen von der altbackenen Großmutter (gediegen, zurückhaltend), bei der Außenfassade konnte sich dann niemand mehr ein Herz  nehmen und alles blieb beim ALTEN.  Äußerlichkeiten darf man beim Amasciatori auf keinen Fall beachten, es ist auch nicht ratsam die Tür auf den Balkon zu öffnen oder das Bad genauer zu inspizieren.

Richtig übel empfand ich allerdings das Frühstück, Masse statt Klasse – “igitt”.  Wir suchten schnell das Weite und genossen in einem kleinen Kaffee ein italienisches Frühstück.

PRICKELND:

_ schöne Lobby

_ Raumaufteilung im Zimmer war sehr nett und das Eck mit der Couch sehr gemütlich

_ Minibargutschein bei Direktbuchung ist eine nette Geste

_ praktische Lage

_ der Einsatz von Licht im Hotel – schöne Lampen und viele indirekte Beleuchtungsmöglichkeiten schaffen eine angenehme Atmosphäre

_ das Hotel ist wirklich fotogen, obwohl die verwendeten Materialien nicht so edel waren, sehen sie auch auf meinen Bildern wunderbar aus

 

SCHAL:

_ dürftige Renovierung, grober Renovierungspfusch

_ äußere Instandhaltung des Gebäudes

_ Frühstück

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelambasciatori.net/
Zimmer: 132
Kategorie: 3+ Sterne
Preis: ab ca. 129€ im DZ

 

|Amasciatori Florence – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Skandinavien

Hotell Kockska Gården in Schweden

Tropf, Tropf, Tropf, Schütt, Schütt, Tropf, Schütt, Tropf, Dauer-Schütt – so könnte man das Wetter während unseres drei-tägigen Aufenthalts im Hotel Kockska Garden Simrishamn / Südschweden zusammenfassen. Natürlich rechnet man irgendwie mit einem solchen Wetter, wenn man in Schweden urlaubt und wir hatten präventiv auch 15 DVDs und Bücher mitgenommen, aber nach ein paar Stunden möchte man dann etwas unternehmen. So fragten wir die nette Rezeptionistin, welches Schlechtwetterangebot in der Gegend vorhanden sei? Ihre prompte Antwort hat wirklich mein Leben* verändert: “Alles genauso wie bei Schönwetter, ziehen Sie nur wasserfeste Kleidung an”. So einfach wars, in Österreich gibt es immer einen Plan B bei Schlechtwetter und gibt es keinen Plan B wird es den Regionen zum Verhängnis bzw. zum Vorwurf gemacht. Die Skandinavier sind da völlig anders – Plan A ist Plan B. Mit dieser Gelassenheit haben wir gleich mal Gummistiefel gekauft (bekommt man überall) und eine schöne Regenjacke für mich. Und siehe da, es war wirklich so – man konnte alles machen wie bei Schönwetter + durch Pfützen latschen und springen – es war ein herrlicher 2. Urlaubstag!

Übrigens den 1. Urlaubstag in Schweden haben wir in der Lobby verbracht. Da befinden sich ein wunderbares, kuschliges Sofa, ein mit Kerzen beleuchteter Kamin, Kunstwerke und dutzende Lampen. Es war so gemütlich wie in einem schwedischen Wohnzimmer, ich war so begeistert, dass ich 350 Seite von 1Q84 dort in einem Zug gelesen habe. Also für Bücherfreaks ideal.
Der Aufruf an andere Hoteliers ist, bitte doch ein paar öffentliche Zimmer einzuplanen, in welchen man sich einfach aufhalten kann und lesen, reden, surfen, malen etc.

* Leben verändert deswegen, weil ich mit jetzt nicht mehr von Regen einschüchtern lasse.

 

PRICKELND:

  • Typisch schwedisches Haus
  • Mitarbeiter/innen sind sehr hilfreich und zuvorkommend
  • Frühstück war wirklich umwerfend und von hoher Qualität
  • Garten wäre bei Schönwetter entzückend gewesen
  • Gratis W-Lan
  • Lage, mitten in Simrishamn und nahe dem Meer

SCHAL:

  • Zimmer entsprachen leider nicht den Bildern der Homepage
  • Zimmerpreise sind für Mitteleuropäer sehr teuer, in Wien könnte man für das gleiche Geld in einem 5-Sterne Hotel nächtigen

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.kockskagarden.se/
Zimmer: 20 Zimmer in drei Kategorien
Kategorie: 3 Sterne
Preis: ab 1490 SEK im Sommer (ca. 170€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück)

 

|Hotell Kockska Garden – Simrishamn – Schweden – Aufenthalt  Sommer 2011|

Asia, Friends advice, Südostasien

Hannes: Alternative in Singapur – Bunc Hostel

Neben dem Moon Hotel hat Hannes noch ein schönes Hostel in Singapur entdeckt: das Bunc Hostel.

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Hallo,

in Singapur sind wir zufällig über das Bunc Hostel gestolpert und weil der Eingangsbereich einfach so schön und einladend ausgesehen hat haben wir gleich zwei Fotos gemacht.

Später habe ich die Website dieses Designer Hostels besucht, wunderschön gestaltet, hübsch anzusehen und doch zu sehr „Designer“ lastig – es braucht Flash. Auf meinem MacBook Air ist kein Flash installiert und ich mag es auch nicht installieren, es braucht bloß viel Leistung und damit viel Strom (wenn es unbedingt erforderlich dann verwende ich Google Chrome, da ist Flash schön integriert). Doch angesichts der Tatsache, das selbst Adobe sein Langzeitliebkind Flash fallen lässt sollte man sich schon fragen, ob man noch in diese Technologie investieren soll. Für die mittlerweile sehr große Zielgruppe iPhone and iPad User braucht es sowieso eine Seite ohne Flash. Die gibt es beim Bunc Hostel auch, einfach und simpel, alle Informationen schön komprimiert auf einer Seite mit Links auf Google Maps zwecks Navigation und Buchungsservice, zu finden unter http://www.bunchostel.com/lite/. Sehr gut!

(Alle Bilder stammen von Hannes)

Später habe ich überlegt ob ich in diesem Hostel übernachten würde. Ein schwierige Frage, die ich mit „Ja – sehr gerne“ beantwortet hätte, wenn man mir die Frage vor 15 bis 20 Jahren gestellt hätte, die ich heute jedoch mit „Nein danke“ beantworte: Dorm muss einfach nicht mehr sein und der Preis fürs Doppelzimmer (das hässlichste auf der Website abgebildete Zimmer) ist überzogen – um das gleiche Geld kann man um die Ecke (ja, das Bunc Hostel liegt auch sehr gut) im Moon Hotel ein zwar sehr kleines, aber feines Zimmer haben.

Liebe Grüße,
Hannes

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotels

Die Entscheidung ist für das Hotel Pulitzer gefallen

And the winner issssssssssssssssssssssssssssss – Hotel Pulitzer in B.A.

Die Entscheidung war wirklich schwer und ich konnte mich Wochen nicht für ein Hotel entscheiden, aber schließlich und endlich wurde es das Hotel Pulitzer.

Meine Gründe dieses Hotel zu buchen waren:

_ Stil gefällt wahrscheinlich meinem Mann – er liebt intellektuelle Hotels mit Bibliothek

_ Preis (wirklich gut)

_ Badewanne in jedem Zimmer

_ zentrale Lage

_ gratis WLAN

Hier ein paar Impressionen:

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelpulitzer.com.ar

Zimmer: 104 Zimmer

Preis: ab 125 USD im Doppelzimmer mit Frühstück

Eröffnung: 2010

Kategorie: 4-Sterne

Architektur: http://www.lazarorosaviolan.com/

Information

ORF: Warteräume als soziale Oberflächen

Auf orf.at befindet sich gerade ein spannender Artikel über eine Veranstaltung heute Abend:

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Foyers von Hotels, die Warteräume von Bahnhöfen und Flughäfen: Orte wie diese erscheinen wie Vorräume zum eigentlichen Geschehen. Sie sind aber alles andere als nichtssagend, findet die Kunsthistorikerin Monika Wagner. Aussehen, Einrichtung und Nutzung machen diese Räume zu “sozialen Oberflächen”, schreibt sie in einem Gastbeitrag.

Hotelfoyers

Ausstattungen von Hotelfoyers hatten von jeher die Aufgabe, die Höhenlage der Herberge anzuzeigen. Ihr Design ist schon aufgrund des Konkurrenzprinzips darauf angelegt, den Foyers Besonderheit zu verleihen. Dennoch zeichnen sie sich seit dem Aufkommen der Grand Hotels, die parallel zur Eisenbahn entstanden, durch ihre Tendenz zu einem standardisierten Luxus aus.

Dazu zählen in der Hierarchie der Materialien weit oben rangierende Stoffe ebenso wie Versatzstücke der Natur, die jenes “kleine Modell … einer Weltstadt” generieren, das Franz Kafka 1928 im Hotelfoyer der Großstadt sah. Warten kann in dieser Welt im Kleinen zur Lebensform stilisiert werden.

Am 10.10. hält Monika Wagner einen Vortrag mit dem Titel “Soziale Oberflächen. Hotelfoyers, Flughäfen und andere Warteräume”.

Ort: IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Reichsratsstraße 17,
1010 Wien; Zeit: 18 Uhr c.t.

Quelle : http://science.orf.at/stories/1688832/