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Hotelmarketing

Hotelmarketing, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Instagram und Bademäntel

Selfies und Hotelzimmer, eine Liebesgeschichte. Manchmal sind die Damen und Herren etwas zu leicht oder gar nicht bekleidet, aber sehr gerne auch im Bademantel. Deswegen wäre es doch eine tolle Marketingidee die Bademäntel für Selfies und Instagram zu optimieren. Zum Beispiel hat Lena Hoschek (erfolgreiche österreichische Modedesignerin) da ihre ganze eigene Linie kreiert (in Kooperation mit Vossen): 60ies & chic – perfekt für ein Selfie, perfekt für Instagram:

(Bild: Vossen)

Selfie Spot nicht vergessen und vielleicht noch einen roten Lippenstift dazulegen ;)

Happy instagramen!!!

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hotels

Die Macht der Worte

„Sprache hat einen verblüffenden Einfluss auf das Denken: Andere können uns durch Wörter subtil manipulieren, und unsere Muttersprache beeinflusst sogar, wie wir die Welt sehen.“ Schreibt die Zeit in einem Bericht von 2012 und wahrlich sind die Beispiele beeindruckend.

Ob wir den Einfluss der Sprach überhaupt mitbekommen, sei dahingestellt. Studien zeigen, dass Brot besser schmeckt, wenn wir dazu das Prädikat „nach Großmutters Rezept“ oder „traditionell“ lesen. Auch „exotisch“ lässt Getränke angeblich gleich viel frischer schmecken. Die viel gelobte objektive Wahrnehmung lässt sich durch die Werbung also auch gehörig in die Irre führen.

Die Macht der Worte

Und hier noch ein viel stärkeres Beispiel, das die Macht veranschaulicht: Der in der EU-Innenpolitik virulente Begriff des „Euro-Rettungsschirms“ wird im Englischen als „bail out“ bezeichnet. „To bail out“ beschreibt zwar ebenfalls eine Rettung durch Dritte, kann aber genauso gut auch jemanden aus der Patsche helfen oder gegen Kaution aus dem Gefängnis holen bedeuten. Die Assoziation, der Staat wäre in unrechtmäßige Machenschaften verwickelt, liegt hier also viel näher, als im deutschen Ausdruck eines Rettungsschirms, der eine vollkommen neutrale und damit passive Notsituation suggeriert. Sie sehen, wie stark Worte und ihre Bedeutung in verschiedenen Sprachen variieren und damit etwas ganz anderes ausdrücken können? Doch was hat das alles mit Hotels zu tun? Sehr viel.

Hotels und Sprache

Unlängst in einem schönen 4-Sterne Hotel stolpere ich über dieses Schild in der Hotelbar: „Liebe Gäste! Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück – nur für den professionellen Gebrauch gedacht. Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt! Wir danken für Ihr Verständnis.“

 

Auf den ersten Blick ein sehr harmloser Aufsteller und doch hat mich der ungemütliche Nachgeschmack zum Grübeln gebracht. Sehen wir uns die Sätze und ihre Aussage also im Detail an:

Belehrung, Verwarnung, Aufforderung

„Dieses Klavier ist ein besonders wertvolles Stück“ – eine sehr starke Aussage und eine Belehrung, die ausdrückt: Wir nennen dir, lieber Gast, den Wert des Klaviers, denn du würdest ihn nicht erkennen. „Nur für den professionellen Gebrauch gedacht“ – heißt, wage es nicht, darauf zu spielen, wenn du kein „Konzertpianist“ oder von uns engagiert bist → eine eindeutige Verwarnung.

„Bitte beachten Sie, dass das Klavier kein Spielzeug darstellt!“ – also halte lieber Gast auch deine Kinder davon fern  → eine Aufforderung. Und zum Schluss wird noch für das Verständnis gedankt. Sprachwissenschaftler sitzen jetzt schon auf der Palme: Wie kann man für etwas danken, wenn man nicht weiß, ob der andere bereit ist, dafür auch Verständnis zu zeigen. Diesen Satz lassen wir aber mal außen vor.

Würde man die ungemütliche Atmosphäre aus Belehrung, Verwarnung und Aufforderung weglassen, könnte man es in aller Kürze auch so formulieren: „Bitte nicht berühren.“ Dieser Satz wäre viel klarer, deutlicher und zugleich auch angenehmer.

Einfluss auf die Atmosphäre

Auf den ersten Blick können solche Details wie eine unwichtige Kleinigkeit erscheinen, in Wahrheit aber kann alleine dieses Schild die gesamte Atmosphäre eines Hotels widerspiegeln bzw. für den Gast transportieren.

Während meines Aufenthalts habe ich noch dutzende solcher Kleinigkeiten gefunden und im Prinzip hat man für den Gast unterbewusste „Benimmregeln“ etabliert, die eine lockere Atmosphäre steif und unentspannt werden lassen. Ich würde sogar so weit gehen und diesen unlockeren Kommunikationsstil (findet sich an vielen Stellen im Hotel wieder) als einen möglichen Grund für die geringe Frequenz in der Hotelbar zu betrachten.

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Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

Hotelmarketing, Hotels

Neue Homepage für den Rosentalerhof

Der Rosentalerhof in Hinterglemm glänzt seit Dezember mit seiner neuen Homepage. Gemeinsam mit Sportalpen Marketing durfte ich aktiv an der Gestaltung mitwirken.

Unser Hauptaugenmerk in der Gestaltung lag darauf, die Positionierung “Smart in den Alpen” aktiv zu kommunizieren und für den Gast spürbar zu machen – ohne das Wort “smart” überstrapazieren zu müssen. Man soll es spüren, dass es sich um ein smartes Angebot handelt – ohne mit leeren Worthülsen um sich zu werfen. Mit einer klaren, einfachen Struktur und den dann doch recht smarten Tipps – eine persönliche Auswahl der besonderen Lieblingsaktivitäten von Andrea und Martin, den beiden Hotelbetreibern in Hinterglemm – ist uns dies gelungen.

Ein wunderbares Projekt. Zur smarten Website

Information

Ausbildung Hotelmanagement | BFI Wien

Als Teil von drei Trainerinnen (gemeinsam mit Marie-Louise Mayer und Elisabeth Wirlinger) bei der BFI Ausbildung Hotelmanagement durfte ich letzte Woche acht flotte Teilnehmer/innen in die Bereiche Green Hotels & Social Media in der Hotellerie einführen.

hotelmanagementlehrgang-bfi-wien-rosapfeffer

Wir hatten in diesen drei Tagen viel Spaß, konnten herzhaft über verschrumpelte Karottenbilder auf einer Hotelwebsite lachen und fanden heraus, dass die Marketingaufgaben eines Hotels gewaltig sind.

Ich wünsche euch alles Gute für eure weitere Zukunft und ganz viel Freude in der Hotellerie.

Barbara

 

PS: Für Interessierte: Der nächste Lehrgang start im April 2017

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelmarketing, Information

Das Badezimmer – ein privater Raum!?

Vor circa 50 Jahren sind in unseren Breitengraden Badezimmer zum flächendeckenden Massenphänomen geworden. Endlich war der Traum vom privaten, abschließbaren Rückzugsort Wirklichkeit geworden. Ein Ort der Hygiene, aber auch der Entspannung, hier kann man alles draußen lassen und einen Moment lang ganz für sich alleine sein. Das Bad ist Privatheit pur. Obwohl objektiv betrachtet ist das Badezimmer meist gar kein gemütlicher Raum, oft viel zu klein und zu steril. Doch liebt man die Minuten hier allein.

Nun blüht dem Bad jedoch dasselbe Schicksal wie einst der Küche. Beiden Räumen werden mehr und mehr die Grenzen entzogen. Die Küche wird ins Wohnzimmer integriert, es entsteht die Wohnküche. Das Badezimmer wird zum Schlafzimmer hinzugefügt und bekommt den passenden Titel „Master Bedroom & Bath“ verliehen. Designer Philippe Starck entwickelte in den achtziger Jahren die freistehende Badewanne und die Sehnsucht nach dem offenen wohlgestalteten Raum rund um den modernen Waschzuber war geweckt. Endlich war das Badezimmer auch zum Wohnraum herangereift.

Das Badezimmer ein Sehnsuchtsort

Stunning modern bathroom with panoramic wrap around view windows overlooking a tranquil winter lake and a freestanding boat-shaped tub surrounded by burning candles, 3d rendering corner perspective

© Fotolia

Heute ist es in vielen Hotelzimmern schon Realität, da steht die Badewanne direkt neben dem Bett. Ein Sehnsuchtsort der Gäste und beliebtestes Fotomotiv der Hoteliers. In jedem eleganten Hotel darf ein Zimmer mit einer freistehenden Badewanne nicht fehlen und oft ist diese Wanne auch nur der Hingucker fürs Marketing. Schaut man jedoch genauer hin, wird dieser Luxus wenig genutzt. Auch gläserne Bäder sind en vogue, doch oft nicht zur Freude der Gäste und Reinigungskräfte. Keine Frage, es ist schön anzusehen und lässt sich gut auf Werbebildern verkaufen. In Wahrheit aber sind die Gäste oft unglücklich mit der neuen Freizügigkeit. Woher kommt das? Ich könnte mir vorstellen, dass Urlaub und Reisen für viele Gäste immer auch eine Ausnahmesituation darstellen. Man ist mit Partner/in/Kindern auf engem Raum meist durchgehend zusammen und dann wird einem auch noch dieser letzte Rückzugsort genommen. Man beobachtet und wird beobachtet.

Für mich sind es also folgende Aspekte, die Gäste als störend empfinden:

1)      Das Bad ist der Ort, an dem wir uns unserem Körper widmen. Und mal ehrlich, möchte ich wirklich vor meinem Partner die Nasenhaare trimmen oder selbst zum unfreiwilligen Zuschauer werden?

2)      Das Bad ist also ein Rückzugsort. Hier kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen, einmal für sich sein, vielleicht heulen, mal kräftig durchatmen oder ein vergnügtes Liedchen trällern. Kurz einfach mal sein.

3)      Teilt man sein Zimmer mit einer nicht eng vertrauten Person, möchte man zumindest im Badezimmer gerne seine Intimsphäre wahren.

Interessant war auch in meiner Forschung zu beobachten, wie genau und detailliert Hotelgäste Bäder beschreiben. Ein Bad wird nicht als Ergänzung zum Zimmer betrachtet, sondern erhält ganz eine gesonderte Aufmerksamkeit und detaillierte Beschreibung.

Beim Badezimmer gehen die Wogen also hoch. Design und Funktion wollen oft nicht Hand in Hand gehen. Die Vorstellungen der Designer/innen, wie innig und vertraut zwei Gäste im Umgang miteinander ihre Körperpflegerituale teilen sollen, stehen quer zur Realität. Die Hoteliers wissen zum Glück schon um dieses Phänomen Bescheid: Umso erheiternder zu sehen, wenn es in der Suite neben der freistehenden Badewanne fürs Foto dann auch noch ein separates Badezimmer mit Dusche und/oder Wanne gibt.

 

Wie stehen Sie dazu? Lieber Badezimmer zum Abschließen oder offenes Terrain?

 

Forschung, Hotelmarketing, Information

Veranstaltungstipp: “GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

Hotel der Zukunft” lädt zum 14. Zukunftssymposium

Einladung 14. Zukunftssymposium
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“GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

Get in contact with your guests! Aber wie? Persönlich, online oder gar nicht? Hotelangebote unterscheiden immer mehr nach Gästesegmenten. Wie kann da die Kommunikation zwischen Gastgeber und Gast mithalten? Der Fachverband Hotellerie lädt zu einem Expertengespräch mit dem Hotel der Zukunft-Partner Alcatel-Lucent Enterprise und führt Sie in die Welt der maßgeschneiderten digitalen Kommunikationstechnologie. Ganz nach dem Motto: Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts.

14. Zukunftssymposium
“GuEsT in contact – Kommunikation neu gedacht”

17.00 h  Begrüßung und Moderation
Matthias Koch (Fachverband Hotellerie)17.15 h  Einleitung Markus Bucher (Alcatel-Lucent Enterprise)

Impuls “Digitalisierung im Hotel der Zukunft”
Andreas Proefrock (Alcatel-Lucent Enterprise)

17.45 h  Workshops (Basis / Premium Modul)

18.45 h  Zusammenfassung

19.00 h  Netzwerken bei Buffet

Basis Modul
Michael Robert Steiner, Alcatel-Lucent Enterprise  

Quo Vadis – Effizientere Betriebsprozesse durch optimierte Gästekommunikationslösungen.
Der Workshop befasst sich mit der Frage, ob und wie eine optimierte Kommunikationslandschaft die organisatorischen Herausforderungen im Hotelbetrieb positiv beeinflussen kann.

oder

Premium Modul
Andreas Proefrock, Alcatel-Lucent Enterprise

Sind Sie HoT? Antworten zu Hotel of Things und künstlicher Intelligenz.
Kann man den Gast unter Zuhilfenahme der digitalen Kommunikationstechnologie auf seiner Reise begleiten und behüten? In diesem Workshop befassen wir uns mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen der digitalen „Guest Journey“.

Ort:
Haus der Bauwirtschaft
Festsaal
Schaumburgergasse 20/8
1040 Wien

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 15. November 2016 via
hotels@wko.at oder Online-Anmeldung inklusive Angabe Ihres gewählten Moduls!

 

Information

Serie: Social Media 1 x 1 | Instagram für Hotels

Instagram ist die Social Media Plattform mit dem stärksten Zuwachs, das kann man täglich mitverfolgen. Instagram ist schnell, frisch und macht deutlich mehr Spaß als Facebook.

Zur Info: Die Definition von Wikipedia lautet, „Instagram ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform und ermöglicht es, Fotos auch in anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten.“

Was bringt Instagram für Hotels? Eine gute Frage. Erwarten Sie sich keinen direkten Effekt. Instagram steht in der Customer Journey ganz vorne und ganz am Ende einer Reise. Bevor der Gast verreist, sieht er/sie sich vielleicht Bilder von Freunden, speziellen Instagram-Themenseiten oder Instagram-Blogger/innen an. Man verkauft ja schließlich auch nicht das Steak, sondern den Appetit darauf. Gäste posten während einer Reise Bilder von ihrem Aufenthalt und hier schließt sich der Kreis wieder – nützen Sie diese Chancen, die sich damit für ein Hotel ergeben.

Instagram für Hotels – 11 Punkte

  1. Mitmachen statt zusehen – Fakt ist, Ihre Gäste werden Bilder Ihres Hotels posten, ob Sie wollen oder nicht. Sehen sie unter geo-tagging doch mal nach, welche Bilder von ihrem Hotel bereits online sind. Natürlich wünscht man sich die schönsten Bilder des eigenen Hotels im Internet, doch nicht jeder Nutzer ist ein Spitzenfotograf, da kann es schon vorkommen, dass auch unschöne Bilder im Web landen. Noch wichtiger sind Selfies Ihrer Gäste, selbst das eine oder andere Nacktfoto kann sich da unter die Bildergebnisse Ihres Hotels verirren. Ein Grund mehr, auch aktiv Instagram zu nutzen, um ein gewisses Niveau sicherzustellen. Übrigens, die Bilder mit den meisten Likes werden vorgereiht bei geo-tagging dargestellt.
  2. Bildqualität ist entscheidend – darf es bei Facebook auch mal ein Schnappschuss sein, so muss auf Instagram die Aufnahmequalität stimmen. Fotocredits nicht vergessen und die Fotografen auch im Post erwähnen.
  3. Hashtag, Hashtag, Hashtag – von Twitter längst bekannt – sind #hashtags auch auf Instagram das Um und Auf. #hashtags bestimmen das Suchverhalten der Nutzer. Leider ist das auch der aufwendigste Part von Instagram. Vermeintlich gut durchdachte #hashtags können in der Social Media Welt etwas ganz anderes bedeuten. Sucht man z.B. nach Wellness, erhält man viele Essensbilder und Körperbilder, deswegen ist der #hashtag #spa für Hotels derzeit wichtiger (ich schreibe bewusst derzeit, in einem Monat sieht das alles wieder ganz anders aus). Übrigens, man kann bis zu 30 #hashtags in einem Post verwenden. Also, einfach loslegen und eine eigene #hashtag-Liste anlegen. Und nicht vergessen: #hashtag der Region und Destination angeben und mit etwas Glück, erhält man von der Themenseite der Region ein Feature und die Reichweite steigt. Apropos #hashtag – ein #hashtag funktioniert wie eine Bildunterschrift oder Bilderklärung. Die Beschreibung direkt beim Bild kann kreativ sein, die Verlinkung, Vernetzung und damit Reichweitenoptimierung entsteht erst durch den #hashtag.
  4. #hashtag kreieren und bewerben – besonders elegant sind derzeit eigene #hashtag-Kreationen – es muss nicht unbedingt der Hotelname sein, stellen Sie Ihre Kreativität unter Beweis und vermarkten Sie Ihre Kreation. Informieren und ermuntern Sie Ihre Gäste, Ihren #hashtag zu verwenden. Das Grand Ferdinand in Wien nimmt z.B. #grandelegance.
  5. Selfie Momente schaffen – wo kann sich der Gast am schönsten selbst fotografieren. Suchen Sie den perfekten Selfie-Spot in Ihrem Hotel und bewerben Sie diesen. Vielleicht ist sogar eine kleine gestalterische Maßnahme nötig, doch nutzen Sie diese gratis Marketingchance (und vergessen Sie das Schild mit dem Namen Ihres #hashtags nicht!).
    selfie spot - RosaPeffer
  6. Bauen Sie eine Community auf – versuchen Sie, bekannte Instagrammer/innen in Ihr Hotel einzuladen, um mehr Aufmerksamkeit von der Community zu erhalten. Als ersten Schritt kann es auch schon hilfreich sein, ausgewählte Instagrammer/innen zu kommentieren, zu liken und zu #hashtaggen (sprich sich mit ihnen zu verlinken).
  7. Der richtige Zeitpunkt zählt – morgens, abends und am Wochenende sind Posts besonders erfolgreich.
  8. Videos sind angesagt – Videos gewinnen wie auf Facebook, so auch auf Instagram stark an Bedeutung und somit an Reichweite. Und da Instagram nun mal Teil von Facebook ist, wird dieser Bereich besonders forciert. Also: Drehen Sie kleine Videos und ab geht die Post.
  9. Legen Sie sich einen Redaktionsplan zu – wann soll was auf Instagram passieren. Spontanität ist zwar erwünscht, doch Pläne sind wirkungsvoller und erleichtern Ihnen die Betreuung Ihres Instagram-Auftritts. Planen Sie spezielle Posts für Muttertage, Valentinstage, Nationalfeiertage, World Hugging Day’s und was sonst noch in Ihre Hotelpositionierung passen könnte.
  10. Trial and Error – wie für alle Social Media Kanäle gilt Trial and Error, bisher ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Probieren Sie also aus, kontrollieren Sie und verbessern Sie. Und vergessen Sie dabei nicht, dieses Medium ist sehr schnelllebig. Vor zwei Monaten etwa habe ich einen Vortrag zum Thema Instagram gehalten und am Tag vor meiner Präsentation wurde kurzerhand das Logo geändert… Schnee von gestern.
  11. Ein guter Anfang ist die halbe Miete – es kommt vor, dass man sich einen neuen Account anlegt, ein wenig herumprobiert und das Thema dann wieder aus den Augen verliert. Der Hauptgrund ist meistens Zeitmangel, das kann man niemandem verdenken, doch Besucher sehen Ihre unbetreute Seite trotzdem, Tag für Tag. Zeigen Sie von Beginn Ihres neuen Social Media Kanals an einen guten Grundstock von Hotelbildern. Wählen Sie diese vorab aus und überlegen Sie sich eine mögliche Reihenfolge, bevor Sie sich mitten ins Getümmel stürzen, Sie werden sehen, so sieht es gleich viel professioneller aus, auch wenn die Zeit mal wieder knapp wird. 

 

Erwartungen an Hotels, Hotelmarketing, Hotels

Serie: Social Media 1 x 1 | 7 Gründe für einen Hotelblog

Ein Hotelblog ist Arbeit.

Ein Hotelblog generiert Aufmerksamkeit.

Google liebt Hotelblogs.

Gäste lieben Neuigkeiten und persönliche Informationen.

 

Aber was bringen Hotelblogs eigentlich im Detail? Hier sind sieben gute Gründe für einen Hotelblog zusammengestellt:

  1. Google liebt frische Inhalte – verbessertes SEO (Search Engine Marketing) – Nichts liebt Google mehr als neue Informationen, wenn dieser Inhalt noch unique ist – das heißt von keinen anderen Suchergebnissen überlagert – dann hat der Hotelblog schon gewonnen. Google wird Ihre Seite öfter besuchen und Sie werden höher gereiht. Aber nicht vergessen, man sollte möglichst regelmäßig posten. Ich rate immer zu mindestens einem Eintrag pro Woche. Stellen Sie sich einen Media Plan für ein Jahr auf. Mit guter Planung können auch verkaufsfördernde Packages für Valentinstag, Muttertag und Vatertag vorbereitet werden.
  2. Inhalte für Social Media – Es kann mitunter schwer sein, ständig neuen Content für die Social-Media-Kanäle zu finden, aber mit einem Hotelblog hat man immer etwas zu berichten. Dabei sollten alle Kanäle miteingebunden werden: Facebook, Pinterest, Instagram, Twitter, …
    Übrigens, erfolgreiche Blogbeiträge aus der Vergangenheit lassen sich auch immer wieder aufs Neue teilen.
  3. Längere Verweildauer auf der Homepage – Potenzielle Gäste bleiben länger auf der Hotelwebsite, wenn es interessanten, außergewöhnlichen Content zu lesen gibt.
  4. Durch den Blog wird man als lokaler Experte wahrgenommen – Insiderinformation zählt, Gäste möchten nicht mehr als Touristen wahrgenommen werden, sondern auch am Reiseort wie Locals unterwegs sein. Nützen Sie Ihren Expertenstatus in der Region und plaudern Sie aus dem Nähkästchen.
  5. Lebendigkeit des Hotels zeigen – Gäste schätzen stetige Verbesserungen im Hotel. Zeigen Sie Ihre neuen Zimmer, Ihre neuen Mitarbeiter, Ihre grünen Aktivitäten oder Ihren blühenden Garten. Der Hotelblog ist die ideale Plattform, um über Events zu berichten und spezielle Angebote zu bewerben. Versuchen Sie die Gäste zum Gespräch zu bewegen. Kommentare sind wichtig für die Relevanz einer Homepage.
  6. Gästebindung und Neukundengewinnung – Ein Blog ist ein Instrument zur Gästebindung und Neukundengewinnung.
  7. Sprechen Sie die Gefühlswelt Ihrer Gäste an – schreiben Sie persönlich und zeigen Sie, wer Sie sind und wie man sich als Gast in Ihrem Hotel fühlen wird/kann.

 

Nächste Woche geht es weiter mit Infos zu Instagram.

Erwartungen an Hotels, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels

Serie: Social Media 1 x1 | Customer Journey und Social Media

Was bringen Social Media Kanäle für Hotels?

So einfach die Frage klingt, so aufwendig ist die Antwort. Es gibt nicht den Social Media Kanal, sondern man muss von Kanal zu Kanal unterscheiden. Sehen wir uns zunächst die Customer Journey an, die ein zukünftiger Hotelgast im World Wide Web unternimmt. Denn je nach Ausgangspunkt, ist ein anderes Medium wichtig:

journey-jpg

 

Grob skizziert könnte die Customer Journey im Tourismus so aussehen. Über Instagram, Pinterest und Facebook sammelt man erste Reiseinspirationen: Was könnte ich unternehmen, wohin will ich reisen … uiii, dahin will ich ja auch.

Kopf und dann Google

Jede Reise beginnt zunächst im Kopf und dann mit Google, hier wird nach Destination oder Übernachtungsmöglichkeit gegoogelt.

Bei den Resultaten auf Google wird man ziemlich sicher von OTA’s (Online Travel Agencies) z.B. Booking, Hotels.com, Expedia, Trivago und so weiter empfangen. Bevor jedoch gebucht wird, muss die Entscheidung abgesichert und (nochmals) verglichen werden. Man will ja schließlich eine Garantie für seinen Urlaub haben: So vergleicht man noch eben die Hotelwebsite, TripAdvisor und/oder HolidayCheck. Die Bewertungen auf den Buchungsplattformen verstehen sich von selbst. Statistiken zeigen, dass für diese Customer Journey im Durchschnitt bis zu neun Stunden für die Buchung aufgewendet und dabei über 30 Suchanfragen in Google geklopft werden.

Vom Konsumenten zum Produzenten

Am Reiseziel angekommen, ändert sich dann die Rolle des Gastes (im Internet): Er wird vom Konsumenten zum Produzenten. Zwar konsumiert er nach wie vor Online-Tipps von anderen Reisenden über Google Destinations, Tripwolf, Hotelblogs, Google Maps und TripAdvisor. Doch plötzlich produziert er auch neuen Content über Instagram, Facebook und Twitter. Hier heißt es für Hotels, die Marketingmöglichkeiten, die sich daraus ergeben auszuschöpfen und davon zu profitieren.

Zurück zu Hause, werden wiederum Bewertungen auf TripAdvisor, Booking & co. verfasst sowie Bilder mit Freunden und Familie geteilt – hier befinden wir uns plötzlich wieder am Anfang der Customer Journey, die nächsten Reiselustigen werden inspiriert, frei nach dem Motto: uiii, da will ich ja auch noch hin. Sie sehen also das Potenzial, das in einer bewussten Steuerung der Social Media Kanäle liegt?

 

Im nächsten Beitrag sehen wir uns genauer an, warum Hotels auch eigene Blogs betreiben sollten.

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Gastserie von Nina Hintringer: Hotelfotografie – Genusswelt

Genusswelt:  Food- & Wellness Fotografie für die Hotellerie

In einer immer schnelllebigeren Zeit spielt Genuss und Wellness eine immer grössere Rolle. Gerade deshalb ist es auch besonders wichtig, tolles Essen kunstvoll in Szene zu setzen, damit dem potentiellen Gast bereits beim Stöbern auf der Webseite das Wasser im Mund zusammenläuft. Der Gast soll bereits beim Anblick der ersten Bilder im Katalog oder auf der Webseite das grosse Bedürfnis verspüren, die vom Sternekoch meisterhaft angerichteten Speisen unbedingt geniessen zu wollen.

Frisch, saftig, fruchtig und knackig sprechen unseren Magen an

Frisch, saftig, fruchtig und knackig sollen die Gerichte aussehen und unserer Meinung nach darf es sowohl etwas Saisonales, Regionales, Traditionelles als auch Besonderes sein. Lassen sie dem Koch freien Lauf und zeigen Sie Speisen, die zu Ihrem Hotelstil und Ambiente passen. Eine geschmackvoll angerichtete Brettljause passt wunderbar zu einem Hotel mit viel Holzflair, so wie luxuriöse Feinschmeckermenüs, deren Präsentationen an Kunstwerke erinnern, perfekt zu erstklassigen Sternenhäusern passen. Aber selbstverständlich schliesst das eine das andere nicht aus, auf das Anrichten und das Inszenieren kommt es an, denn selbst eine einfache Gemüselasagne kann dermassen genussvoll angerichtet werden, dass einem bereits beim Ansehen der Bilder der Magen zu knurren beginnt.

Das Auge isst mit

Wie schon ein Sprichwort sagt „Das Auge isst mit“, ist es gerade auch in der Hotellerie besonders wichtig, die ausgezeichneten und extravaganten Köstlichkeiten angemessen zu fotografieren, um die Spezialitäten des jeweiligen Hauses in den unterschiedlichen Marketingkanälen präsentieren zu können.

©Nina Hintringer

Wellness ist mehr als eine Sauna, zeigen Sie die Genusswelt drumherum

Besonders in der modernen Hotellerie werden Wellnessbereiche immer aufwändiger geplant und umgesetzt. Eine einfache Sauna und ein Dampfbad reichen schon lange nicht mehr aus, um den Gast zu begeistern. Extravagante Umsetzungen, raffinierte Lösungen und architektonische Highlights sind heute gefragt. Dafür werden hohe Summen investiert und auch die laufenden Kosten dieser Anlagen sind durchaus nennenswert. Umso wichtiger ist es, dass diese Anlagen nicht nur indirekt durch Kundenzufriedenheit, sondern auch direkt zu Mehreinnahmen führen. Wird ein Wellnessbereich mit seinen Zusatzangeboten wie Massagen, Kosmetik und Co. ansprechend beworben, kann dies zu genau diesen nennenswerten Mehreinnahme führen.

Daher ist es wichtig, Wellnessbereiche sowie das gesamte Drumherum – inklusive der verwendeten, hochwertigen Produkte für Masken, Hot-Stone-Massagen, etc. – zu präsentieren. Man muss sich bereits beim Anblick richtig wohl fühlen, Vertrauen aufbauen und die Entspannung und Ruhe förmlich spüren können. Auch hier muss man das Bedürfnis des Kunden wecken, sich eine besondere Behandlung zu gönnen. Je mehr Kunden Sie überzeugen, umso schneller amortisieren sich die Investitionskosten.

©Nina Hintringer

Nächste Woche geht es weiter – Hotelfotografie: „Zeigen Sie Charakter“: Eigenheiten/Spezialitäten/Konzepte in Szene setzen


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

Nina Hintringer Photography
Brand of IMG-Media GmbH
Münchner Strasse 15
6130 Schwaz

Tel: +43 (0)720 510 395
Mail: office@ninahintringer.com
Web: www.ninahintringer.com

Details im Hotel, Erwartungen an Hotels, Gastautor, Hotelmarketing

Gastartikel von Nina Hintringer: Hotelfotografie & Details

Versetzen Sie sich einmal in Ihre Kunden – was bleibt einem Besucher Ihres Hotels in Erinnerung? Was hinterlässt am Ende den bleibenden Eindruck? Was bringt ihn dazu wieder zu Ihnen zu kommen und nicht ein anderes Hotel zu buchen?

Es werden am Ende die Details sein, die den Unterschied machen, die zwei ansonsten eventuell aufgrund der Ausstattung vergleichbare Hotels auf einmal vollkommen unterschiedlich wirken lassen. Hier zeigt sich der Charakter des Hoteliers, das Herzblut, die Liebe zum Beruf und eben zum Detail.

Zeigen Sie Liebe zum Detail

Details machen den Unterschied, denn hier zeigt sich Sorgfalt, Stil und perfekte Gestaltung

©Nina Hintringer

Ein gewisser Komfort und Luxus wird je nach Hotelkategorie natürlich bereits vorausgesetzt, hier ist man also prinzipiell sehr vergleichbar. Der Charakter eines Hauses ergibt sich aber nicht aus der Erfüllung von Vorgaben, um eine gewisse Kategorisierung zu erreichen, sondern aus der Art und Weise der Umsetzung, der eigenen Interpretation, der Geschichte des Hauses, der Entstehung des Baus, der Verwendung von speziellen Materialien und den Herausforderungen, die sich durch laufende Adaptionen ergeben.

Wie man Emotionen weckt

Vorgaben und eine Standardumsetzung wecken keine Emotionen beim Kunden. Intelligente Umsetzungen, clevere Lösungen und liebevolle Details allerdings schon. Der erste Kontakt mit Rezeption oder Hotelpage, der erste Eindruck beim Betreten des Hauses, der Weg zum eigentlichen Zimmer – all diese Punkte sind extrem wichtig. Das Sprichwort „ You never get a second chance to make the first Impression” stimmt einfach auch gerade in dieser Branche! Zimmer in unterschiedlichen Stilen und dennoch charakteristisch für die jeweilige Gegend sorgen für eine gewisse Abwechslung und immer wieder neue Aha-Erlebnisse der Gäste. In allgemeinen Bereichen wie der Lounge, dem Restaurant aber auch dem Wellness-Bereich ziehen Sie Ihr Thema und ihre Materialien dann konsequent durch und sorgen so vom ersten bis zum letzten Moment für ein einheitliches Feeling.

©Nina Hintringer

Die Vorteile von professioneller Hotelfotografie

Wie transportieren Sie nun all diese Mühe, die Sie im Vorfeld investiert haben, an potentielle Kunden, die Ihr Haus noch nicht persönlich kennen? Genau diese Möglichkeit bietet professionelle Hotelfotografie – Sie wecken Emotionen, zeigen die Besonderheiten, eben die liebevollen Details, das Einzigartige Ihres Hauses. Bilder sollten generell ein wesentlicher Bestandteil aller Ihrer Kommunikationsmedien sein, denn Bilder schaffen es Bedürfnisse zu wecken! Die meisten Kunden buchen heute aufgrund eines gewonnenen Eindrucks im Katalog, Prospekt oder auf einer Webseite. Dieser Eindruck muss einzigartig sein und Sie und Ihr Angebot hervorheben. Die Kunden müssen sich danach sehnen, endlich einen Urlaub bei Ihnen erleben zu dürfen – werden die gesetzten Erwartungen dann noch erfüllt und schaffen Sie es Ihre Gäste dort und da noch positiv zu überraschen, so ist dies der beste Grundstein für zufriedene Stammkunden.

Nächste Woche geht es weiter –  Hotelfotografie: „Genusswelt“ – Food-Fotografie für Hotellerie und Wellness-Bereiche


Nina & Phil bieten Ihnen Bilder, die genau dazu im Stande sind – sie fangen den Charakter Ihres Hotels in Bildern ein und legen dabei sehr großen Wert auf Detailaufnahmen, welche die Stärken und Besonderheiten Ihres Hotels hervorheben. Mit einer Bildsprache die Professionalität und Emotionen ausstrahlt, schaffen Sie es, genau diese Bedürfnisse bei Ihren Kunden zu wecken!

Nina Hintringer Photography
Brand of IMG-Media GmbH
Münchner Strasse 15
6130 Schwaz

Tel: +43 (0)720 510 395
Mail: office@ninahintringer.com
Web: www.ninahintringer.com

 

Hotelmarketing

Mein Angebot: Die maßgeschneiderte Hotelpositionierung mit Zukunft

Eine gute Hotelpositionierung ist vergleichbar mit einem Maßkleid, das perfekt sitzt, nicht verrutscht, nicht zwickt, unkompliziert ist und auf den ersten Blick einfach umwerfend aussieht.
Die richtige Positionierung zu finden ist ein Prozess und eine Kunst zugleich.

Und da Kunst von Können kommt, spart der maßgeschneiderte Prozess einer passend zugeschnittenen Hotelpositionierung am Ende viel Zeit und Nerven – vor allem aber Geld.

Wie in einer Schneiderwerkstatt begibt man sich in fremde Hände und lässt Maß nehmen. Damit man sich in Zukunft rundherum wohl fühlt, verlangt eine professionelle Maßarbeit zunächst viel Offenheit und Raum. Schritt für Schritt wird das Kleidungsstück angepasst.

Manchmal muss die Position verändert, enger oder weiter gefasst werden. Doch immer mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen, eine maßgeschneiderte Hotelpositionierung für jede Gelegenheit und jeden Anlass zu schneidern. Am Ende gibt es dann das maßgefertigte Hotelkonzept wie das kleine Schwarze: sexy, knapp und immer passend.

Ziel der individuellen Beratung:

Gemeinsam verbinden wir aktuelle Trends mit Ihren Stärken zu einer Hotelpositionierung mit Zukunft.

10 Schritte zur Hotelpositionierung:

Paket 1
1. Kennenlernen
2. Hotel erfahren
3. Gespräche und Geschichte (Hotelaufenthalt 3 Tage/2 Nächte)
4. Positionierungsidee (ab Hotelbesuch ca. 1,5 Monate)
Paket 2
5. Überarbeitung I
6. Exkursion
7. Positionierungskonzept (ab Exkursion ca. 1 Monat)
Paket 3
8. Überarbeitung II
9. Verfeinerung
10. Finalisierung (ab Feedback Positionierungskonzept ca. 1 Monat)

Leistung:

Briefinggespräch, Vorbereitung, Gespräche vor Ort, Dokumentation der
Positionierungsidee, Überarbeitung I & II, Exkursion, Dokumentation
der Positionierung inkl. Handlungsempfehlung

Erfordernisse:

Zeit und Offenheit, aufrechter Hotelbetrieb, Nächtigung im Hotelbetrieb

 

Kontakt:

Gerne treffe ich mich für ein unverbindliches Gespräch mit Ihnen!
Barbara Guger | b.guger@feingestalten.at | 06765103935

Information

Gutscheine und Yield Management im Hotel

Gutscheine sind für Hotels eigentlich eine gute Sache, rund ein Drittel werden nie eingelöst und so verdient man ohne eine Dienstleistung erbringen zu müssen. Außer eben einen (hoffentlich) nett gestalteten Gutschein zu versenden bzw. zum Download anzubieten. Gutscheine für Hotelnächte sind unser Ding. Nur neulich ist mir etwas Interessantes passiert: Ich rufe schnell in unserem Lieblingshotel an und möchte wieder den gleichen Gutschein buchen wie bisher. Doch die nette Rezeptionistin sagt: „Tut mir leid, das geht nicht. Wir haben auf Yield Management umgestellt und wir verkaufen keine Übernachtungsgutscheine mehr, sondern nur Wertgutscheine.“ Selbst nach einer Rücksprache mit dem Hotelmanagement bestätigt sie ihre Aussage: Nächtigungsgutscheine adé.

Was soll ein Gutschein können?

Ein Wertgutschein hätte für uns aber keinen Sinn. Wir wollten den Gutschein als Geschenk für unsere Freunde kaufen. Ein Wertgutschein in Höhe von 200 € verspricht aber keine Preisgarantie. Je nachdem, wann die Reise in Anspruch genommen wird, kann das Zimmer in besagtem Hotel zwischen 120 € und 270 € kosten, also Zusatzkosten verursachen. Eine Aufzahlung kommt für ein Geschenk allerdings nicht in Frage und was machen unsere Freunde mit dem verbleibenden Geld, sollte der Zimmerpreis unter dem Wert des Gutscheins liegen?

Kalkulation Gutscheine

Also fiel die Wahl auf ein anderes Hotel. Schade eigentlich, denn die mangelnde Flexibilität hinterlässt bei mir als Gast ein schales Gefühl. Und jetzt ein kurzes Rechenbeispiel: Nehmen wir an, das Hotel verkauft seinen Gutschein wie bisher für 169 € inklusive Frühstück. Würden konservativ geschätzt insgesamt 20 Gutscheine pro Jahr verkauft werden, ergibt sich eine Summe von 3.380 €. Geht man recht in der Annahme, dass ein Drittel der gekauften Gutscheine nicht in Anspruch genommen werden, erhält man 6,6 nichtkonsumierte aber bezahlte Nächtigungen. Oder anders ausgedrückt, einen Umsatz von 256,06 € pro konsumierter Nächtigung. Also selbst für einen gut gebuchten Zeitraum ein beachtlicher Durchschnittspreis.

Meiner Meinung nach sollte man Gutscheine extra bewerben. Dieses Geschäft ist provisionsfrei und man erhält das Geld im Vorhinein. Einziges Risiko ist dabei, dass findige Gäste die Gutscheine für die eigenen Nächtigungen kaufen könnten.

Wie sehen Sie die Thematik Hotels & Gutscheine? Ich freu mich über Kommentare.

(© Fotolia)

Erlebte Hotels, Germany & Switzerland, Hotelmarketing, Information

Sleeping in the Box – H´Otello B´01

Sleeping in the Box ist die Kurzfassung meines Aufenthalts in München. Das H´Otello B´01 in der Münchner Innenstadt ist reduziert, zu reduziert. Die Zimmer sind klein und der Preis einfach zu teuer. Stolze 170 € zahlt man für beste Münchner Lage (in der Ludwigsvorstadt direkt am Isartor).

Schick, aber ohne Wiedererkennungswert.

Keine Frage das Design ist schön, in schlichter Eleganz mit hochwertigen Materialien. Doch nichts von alledem bleibt in Erinnerung. Und obwohl es eigentlich an nichts gemangelt hat, war eben genau diese fehlende Atmosphäre dann auch der Grund, warum ich nicht einmal zum Frühstück bleiben wollte. Deshalb habe ich dem Thompson München einen Besuch abgestattet. Diese Mischung aus Bar und Restaurant der KWAG-Gruppe ist in puncto Design der Hammer: Man fühlt sich wie in einer New Yorker Hotellobby und das obwohl das Lokal „nur“ der Kunden-und Meeting-Point der Eigentümer ist, sozusagen das Wohnzimmer der KWAG-Gruppe.

Hotelname H´Otello B01

Man sieht, über das H´Otello kann ich wenig berichten. Aufgrund seines fehlenden Charakters kann ich nur noch ein wenig Klarheit in die verwirrende Namensgebung bringen: Denn es gibt drei H´Otellos in München mit den Kürzeln B01, H09 und F22. Der Hotelname setzt sich aus dem ersten Buchstaben des Straßennamens + Hausnummer zusammen (z.B. B01 – Baaderstrasse 1).

Soweit so gut, eine nette Idee. Doch sucht man sich durch den Hoteldschungel von München, ist es schier unmöglich sich Buchstabe und Nummer zu merken. H´Otello hatte ich schnell auf der Watchlist, aber umso mehr ich suchte, umso häufiger kam die Frage auf, wieso kostet es hier so viel mehr und dort so viel weniger? Die Lösung ist natürlich die Lage: Verschiedene Preise für  unterschiedliche Standorte. Und dem Nummern- und Buchstabensalat hätte ich mehr Beachtung schenken können, doch ist das nicht gerade serviceorientiert für potentielle Gäste. Aus SEO-Sicht bin ich mir übrigens auch nicht sicher, ob H´Otello für Google so eine geschickte Bezeichnung ist.

Erwartungen an Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends

Veranstaltungstipp: Trends im Hoteldesign – 28. April 2016 in Oberschleißheim

Ich bin schon angemeldet, kommen Sie auch?

ACHTUNG NUR NOCH RESTPLÄTZE VERFÜGBAR!

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Fachsymposium Trends im Hoteldesign

28. April 2016, 12.00 – 17.00 Uhr im Hotelkompetenzzentrum, Oberschleißheim bei München

Reich der Möglichkeiten

Die Vielfalt der Hotelprodukte auf dem Markt wird immer größer: Neue Marken sprießen wie Pilze aus dem Boden – die bestehenden schärfen ihr Profil. Neben Philosophie und Service ist es vor allem das Design, mit dem sich die verschiedenen Häuser ihr Alleinstellungsmerkmal schaffen wollen. So ist es nicht verwunderlich, dass es in punkto Gestaltung eigentlich nichts mehr gibt, das es nicht gibt. Und so unterschiedlich wie das Design sind auch die Macher, die dahinter stehen. Immer wieder schaffen sie neue Erlebniswelten, indem sie die Philosophie der Marke in gebauten und gestalteten Raum übersetzen.

Peter Joehnk von JOI-Design erklärt anhand zahlreicher Beispiele u.a. dem Reichshof Hamburg CURIO by Hilton, was es mit dem Begriff “Hotel Couture” auf sich hat.
Andrea Kraft-Hammerschall vom Designbüro DREIMETA nimmt Sie mit auf eine virtuelle Reise durch die Superbuden und 25hours Hotels in Hamburg, Wien und München.
Markus Lehnert von Marriott International gibt einen Überblick über die Entwicklung verschiedener Hotelmarken der Marriott-Hotelgruppe von Budget bis Luxus.
An der späteren Diskussionsrunde nehmen Peter Joehnk (JOI-Design), Andrea Kraft-Hammerschall (DREIMETA), Markus Lehnert (Marriott International), Reinhold Weise (Arabella Hospitality), Hans-Peter Hermann (Invesco Real Estate) und Michael Kleber (emco Bad) teil.” Quelle: Hotelbau

 

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Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Eine spannende Buchpräsentation steht bevor, das Zukunftsinstitut Österreich und der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer präsentieren das neue Buch: Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel.

Anmeldung bis heute möglich:

“Buchpräsentation „Hotel der Zukunft – Das empathische Hotel“

Donnerstag, 31.3.2016 WKO Sky Lounge
Wiedner Hauptstraße 63 | 1045 Wien Einlass 18:00 Uhr | Beginn 19:00 Uhr

Eröffnung Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich
LAbg. Siegfried Egger, Obmann Fachverband Hotellerie Statements Partner der Service- und Partnerplattform „Hotel der Zukunft“ Key Note der Autoren Harry Gatterer und Christiane Varga, Zukunftsinstitut Österreich Moderation Matthias Koch, Geschäftsführer Fachverband Hotelleriemehr erfahren

Inhaltsangabe: Das empathische Hotel:

In Zukunft geht es immer mehr darum, vermeintliche Paradoxien zusammenzudenken: Das Streben nach Individualität und Gemeinschaft. Das Verlangen nach Abgrenzung und Zusammengehörigkeit. Nach Neuem in der Nähe und Bekanntem in der Ferne. Das erfordert mehr denn je die Fähigkeit und Bereitschaft, die Gedanken und Motive meines Gegenübers zu erkennen und zu verstehen. Es erfordert Empathie.

Was bedeutet das für die Hotellerie? Eine nie dagewesene Chance, neue Spielarten von Begegnung in der multi-mobilen Optionswelt unserer Zeit zu schaffen und so das anspruchsvolle Reisepublikum zu begeistern, zu überraschen, ja vielleicht sogar zu rühren. Mit einem empathischen Hotel.” Unter folgendem Link finden Sie einen Download der Broschüre: www.hotelderzukunft.at.

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neues Hotelkonzept oder Motel One in Bunt?= Hilton Tru

Budget Design Hotel ist zur Zeit beliebtes Hotelkonzept, nach dem Erfolg von Motel One wollen alle mitnaschen, Marriott mit Moxy, Starwood mit Aloft und jetzt Hilton mit Tru. Es wirkt wie ein Motel One nur mit mehr Farbe oder wie ein Aloft.

 

Aber ist diese Art von Hotelkonzept noch neu?

Neu sicher nicht mehr, aber immer noch beliebt bei Gästen. Diese Konzepte vermitteln etwas Frisches und Jugendliches.

(Bilder: Hilton)

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10 Resultate meiner Forschung: Gästeerwartungen (10)

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Woher weht der Wind?

Zum Schluss noch eines meiner Lieblingsthemen: Die Gästeerwartungen. Nichts, aber auch absolut nichts beeinflusst den Erfolg eines Aufenthalts so stark wie die Gästeerwartungen.

Deswegen muss man mit ihnen ganz vorsichtig umgehen und sie gekonnt steuern.

Gästeerwartungen und Überraschungen

Erwartungen befinden sich während des Hotelaufenthalts in einem Spannungsfeld aus Nichtbestätigung und Bestätigung. Werden die Erwartungen nicht bestätigt, führt das zu Unzufriedenheit. Falls Erwartungen erfüllt oder übertroffen werden, stellt sich Gästezufriedenheit ein, wobei ein positiver Überraschungseffekt, quasi das Übertreffen der Erwartungen, sich besonders positiv auf die Zufriedenheit auswirkt. Allerdings geht dieser positive Überraschungseffekt bei einer nachfolgenden Übernachtung in die „Standarderwartungen“ über und wird egalisiert. Aus diesem Grund ist es für Sie besonders wichtig, die Erwartungshaltung so akkurat wie möglich zu steuern und durch Produktinnovation die Gäste so zu überraschen, dass Zufriedenheit garantiert werden kann.

Gehen Sie auf TripAdvisor und lesen Sie Ihre Hotelbewertungen genau – wo liegen Bewertungen vor, die auf nichterfüllten Erwartungen beruhen?

Ich hoffe Sie konnten aus dieser Serie einiges mitnehmen.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Erfüllung Ihre Ziele. Als Hotelberaterin (fein.gestalten) bin ich spezialisiert auf Gästeerwartungen, Unterstützung bei Umbauarbeiten und Hotelpositionierungen.

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10 Resultate meiner Forschung: Schaufenster ins Ferienglück (9)

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Ist es der richtige Ort für uns?

Sicherheit ist das oberste Gebot für einen gelungenen Urlaub. Und zwar die Sicherheit, schöne Tage zu verbringen, sich zu erholen und zu entspannen. Man möchte zufrieden sein mit der Hotelauswahl und um diese Sicherheit zu steigern, recherchiert man vorab die Homepage und Bewertungsportale (TripAdvisor, HolidayCheck etc.).

Gestaltete Schaufenster

Bilder im Internet oder in Prospekten können als „gestaltete Schaufenster“ des Hotels verstanden und gezielt eingesetzt werden. Durch diese nach außen kommunizierten „Schaufenster“ist es Gästen möglich, zu überprüfen, ob ihnen das Hotel zusagt und ihre Lebenswelten transportiert.

Und noch ein Punkt: Bei Online-Marketing ist man schnell verleitet, alles ein bisschen schöner zu machen, als es in Wirklichkeit ist. Diese Strategie kann schnell nach hinten losgehen, es gilt, lieber mit Maß und Ziel. Denn Gäste werden meist dann enttäuscht, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Und hier leite ich gleich weiter zum letzten und wichtigsten Punkt…

Gästeerwartungen, mehr darüber gibt es im letzten Teil der Serie am 19. Dezember 2015.

Schöne Grüße,

Barbara Guger

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10 Resultate meiner Forschung: Love-Tender-Care (8)

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Wer kümmert sich um die Gäste?

Gehen wir zurück zum Beginn dieser Reise, das Hotel wird als Person wahrgenommen. Es wird mit einer Eltern-Kind-Beziehung gleichgesetzt, der Gast fühlt sich als „Kind“, dem Gutes getan werden soll. Nicht nur Mitarbeiter/innen vermitteln eine Willkommensbotschaft an Gäste, auch die scheinbar „tote“ Materie kann einiges bewirken. „Dieses ganze Haus ist durchflutet mit positiver Energie, also es ist wahrscheinlich auch durch die Helligkeit, aber ich glaube, das machen einfach die Leute aus, die da arbeiten.

Griffig dargestellt: Sie stellen eine Vase frischer Blumen auf den Tisch. Frische Blumen zeigen implizit: „Komm rein, fühl dich wohl, sei willkommen.“

Weiße schöne Wände ohne Kratzer zeigen einen einwandfrei, gepflegten Zustand des Hauses. Im Gegensatz zu abgeschlagenen Wänden mit schwarzen Kratzern, die im schlimmsten Fall die „Verlotterung“ schon beim Eingang präsentieren.

Hochwertige Materialien transportieren nicht nur Qualität, sondern sprechen indirekt zu den Gästen: „Du bist uns wichtig, wir wollen dir etwas Gutes und Hochwertiges bieten.“ Nach dem Motto: Love-Tender-Care.

Apropos zu diesem Thema gab es auf RosaPfeffer schon eine Serie: Love-Tender-Care weiterlesen

Um das Schaufenster ins Urlaubsglück geht es im nächsten Beitrag, dieser geht am 15. Dezember 2015 online.

Viel Glück bei der Geschenksauswahl,

Barbara Guger

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10 Resultate meiner Forschung: Einblicke & Ausblicke (7)

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Einblicke und Ausblicke oder die Neugierde der Gäste stillen.

Aus- und Einblicke sind für Gäste auf Reisen besonders wichtig, sie möchten in die Lebenswelten der Bereisten eindringen.

Was würde sich dafür besser eignen als Ausblickspunkte wie Dachterrassen, Balkone und großzügige Glasfronten.

In meiner Studie wurde der Balkon als Highlight des Hotelzimmers verstanden.Einerseits gewährt der Balkon Ausblicke in die Landschaft, das vermittelt ein Gefühl der Überschaubarkeit und Freiheit, man fühlt sich im Einklang mit seiner Umgebung. Andererseits erhält der Gast  Einblicke in das Treiben der Menschen.

Hatten Sie schon mal ein Zimmer ohne Fenster? Nichts ist befremdlicher, oder? Ich freue mich über einen Kommentar.

Um Love-Tender-Care geht es im nächsten Beitrag, dieser geht am 9. Dezember 2015 online.

Einen schönen Advent,

Barbara Guger

 

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10 Resultate meiner Forschung: Komfort wie zu Hause (6)

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Gäste vergleichen das Hotel mit ihrem eigenen Wohnkomfort.

Gäste vergleichen das Hotel gerne mit eigenen Erfahrungen, dem Komfort wie Zuhause. Allen voran mit Aufenthalten in anderen Hotels. Ich persönlich finde es allerdings spannender, dass Gäste das Hotel auch mit den eigenen vier Wänden vergleichen. Nach dem Motto: „Wir möchten uns so wenig wie möglich verschlechtern, verglichen mit unserem Privatzuhaus und dem Standard des Hotels.

Diese Vergleiche dienen als Referenz dafür, was ein Hotel bieten und welchen Mindeststandard es erfüllen sollte.

Blättern Sie in Wohnzeitschriften, informieren Sie sich darüber, wie derzeit gewohnt wird, welcher Lifestyle wird gelebt? Lässt sich daraus etwas auf Ihr Hotel übertragen? Selbstverständlich muss es zum Hotelkonzept passen. Harmonie ist wichtiger als kurzlebige Trends, aber z.B. können Feuerschalen in einem alpinen Winterhotel gerne öfters Einzug halten.

Schöne Novembertage,

Barbara Guger

PS: Ausblicke und Einblicke sind die Themen am 5. Dezember 2015. Bleiben Sie dran!

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10 Resultate meiner Forschung: Öffentliche Räume (5)

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Muss der Gast im Zimmer bleiben?

Wo können Gäste ihre Zeit im Hotel verbringen? Wahrscheinlich im Zimmer, in der Lobby, im Spa, im Restaurant, im Seminarraum, im Gym etc.
Die Interviews haben gezeigt, dass Gäste gerne öffentliche Räume in Hotels nützen, um ihre Zeit zu verbringen. Ob in Gemeinschaft mit anderen Gästen oder lieber ganz alleine, Rückzugsräume außerhalb des eigenen Zimmers sind das Thema unserer Zeit und tragen zum Luxusempfinden der Gäste bei. Die Privatheit wird quasi zum Sehnsuchtsort:„Man hat das Gefühl, man ist ganz privat.“

Man hat das Gefühl, man ist ganz privat

Dieser Trend lässt sich sehr gut an der Nachfrage nach Minihäuschen in Form von Châlets, Hütten, Bungalows etc. erkennen.

Das Spiel aus Gemeinschaft und Privatheit lässt tausende Möglichkeiten für öffentliche Räume in Hotels entstehen. Beispiele sind etwa: Ein Garten mit kleinen Nischen und Sitzgelegenheiten, ein kleines Hotelkino, ein Leseraum, ein Yogaraum, eine Bibliothek, eine Küche, ein Bastelraum, eine Werkstätte etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Haben Sie noch weitere Ideen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Barbara Guger

PS: Im nächsten Beitrag dreht sich alles um den Komfort, am 25. November 2015 geht es weiter.

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10 Resultate meiner Forschung: Das Badezimmer (4)

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Das Herzstück jedes Zimmers: das Badezimmer

Das Badezimmer wird immer separat beschrieben, es ist zwar Teil des Zimmers, erhält jedoch eine besonders große Aufmerksamkeit.

In keinem anderen Raum bzw. Kontext werden die Ansprüche so dezidiert und explizit ausgesprochen. Hygiene hat oberste Priorität!

Weitere, viel beachtete Faktoren sind

  • Eine zeitgemäße Ausstattung – egal wie sauber das Badezimmer geputzt wurde, in die Jahre gekommene Bäder werden als unhygienisch wahrgenommen / oder: mit Schmutz gleichgesetzt. Empfehlenswert ist die Badezimmereinrichtung so zeitlos wie möglich zu halten oder öfters in die Tasche zu greifen und zu renovieren.
  • Genügend Ablageflächen für die mitgebrachten Utensilien und Handtücher. Dieses Thema ist ein Dauerbrenner, denn die Ablageflächen reichen fast nie aus.
  • Frischluftzufuhr – ist fast in keinem Hotel zu finden, aber durchaus sehr beliebt bei Gästen. Ein Badezimmer mit Fenster ist ein wahrer Pluspunkt.
  • Ausreichende Größe – im Bad möchte man gerne zu zweit Platz finden.
  • Materialauswahl hier ist eine klare Tendenz zu hochwertigen Materialen erkennbar.

Lieber alleine im Zimmer oder doch unter anderen Gästen sein? Am 19. November erfahren Sie mehr über öffentliche Räume in Hotels.

Bis dahin eine schöne Zeit,

Barbara Guger

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10 Resultate meiner Forschung: Die Hotelgröße (3)

 

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Die Hotelgröße trägt zum Wohlbefinden bei.

Die Hotelgröße gewinnt zunehmend an Bedeutung: Die Gäste fühlen sich von großen Hotels immer mehr abgestoßen, die als „Megahotels, Bettenburgen, Bunker, Legebatterien für Touristen etc.“ in Verruf stehen.

Kleinere Hotels verfügen dagegen über ein besseres Image: Hier ist der Gast keine unpersönliche Nummer, man fühlt sich umsorgt und muss sich nicht verstellen. In der Gästewahrnehmung gelten kleine Hotels als gemütlich & locker, wohingegen große Hotels häufig als steif und nobel wahrgenommen werden. Die Größe des Gebäudes hat hier auch einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden. Je kompakter und übersichtlicher das Haus ist, umso geborgener fühlt sich der Gast. Man kann das Hotel in der Gesamtheit erfassen.

Zusätzlich punkten kleine Hotels mit dem Gefühl der Individualität.

Große Hotels vermitteln oft Sterilität und Standardisierung.

Es gibt jedoch auch ein Spannungsfeld in der Gästewahrnehmung: Das Hotel soll klein und überschaubar sein, die Zimmer und vor allem das Badezimmer dagegen groß und geräumig.

 

Das nächste Resultat gibt es am 13. November. Bleiben Sie dran!

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10 Resultate meiner Forschung: Der Hotelboden (2)

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Der erste Augenblick entscheidet.

Der erste Eindruck ist der Wichtigste, bei Menschen passiert das meinst während der Begrüßung, oft während des Handschlages.
Der erste Kontakt zwischen Gast und Hotel(persönlichkeit) findet beim Betreten des Gebäudes statt.

Gästefuß trifft auf Hotelboden

Dieser Boden verrät Ihren Gästen weit mehr als Sie ahnen. Hier zeigt sich die Lebenswelt, in die der Gast eintaucht. Sie erkennen unbewusst sofort, in welchem Typ Hotel Sie sich befinden: 4-Sterne, Alternativ, Modern, Konservativ, Naturnahe, Neureich etc.
In der Soziologie ist das Thema bekannt unter dem Terminus „Soziale Oberflächen“. Diese sozialen Oberflächen ändern sich ebenso wie die Mode, wenn auch langsamer. Aufgrund der Wirtschaftskrise befinden wir uns in einem natürlichen, stark haptischen Zeitalter. Kurz gesagt, Holz ist das Maß aller Dinge, glatte Oberflächen sind meist verpönt. Denn Glas und Marmor erinnern zu sehr an jene Banken, denen im Moment weniger vertraut wird.

Parallel dazu erfahren auch Teppiche eine starke Ablehnung, hier hat vor allem Hygiene oberste Priorität. Es gibt Gäste, die den gesamten Teppichboden in ihren Zimmern mit Handtüchern auslegen, um eine Berührung tunlichst zu vermeiden…

 

Weiter geht es mit der Hotelgröße am 2. November 2015.

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10 Resultate meiner Forschung: Die Hotelpersönlichkeit (1)

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Das Hotel wird als Person wahrgenommen.

Der Gedanke klingt zunächst absurd, ein Hotel kann doch nicht als Person wahrgenommen werden.
Doch hören Sie Ihren Gästen genau zu und werfen Sie einen Blick in die Gästebewertungen. Auf einmal sieht man es ganz deutlich, wenn
Formulierungen vorkommen, wie: „Das Hotel ist schizophren“, „Das Hotel ist lebendig“ oder  „Das Hotel ist nett.
In der Soziologie spricht man von „Anthropomorphismus“, der Vermenschlichung von scheinbar toter Materie.
Behalten Sie dieses Ergebnis im Hinterkopf, in meiner weiteren Forschung wird es immer wieder eine Rolle spielen.
Gerade in der Werbung ist es hilfreich, das eigene Hotel als Hotelpersönlichkeit vorzustellen.

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Neue Serie: 10 Resultate meiner Hotelforschung

Resultate-Forschung-by-RosaPfeffer

 

In meiner Dissertation mit dem Titel „Die Rolle von Environmental Dimensions im Hotelservicescape“ erforschte ich, was und wie die Gäste ein Hotel wahrnehmen.
Das Objekt der Forschung war ein Kärntner 4-Sterne Hotel in Velden am Wörthersee.

Über 40 Hotelgäste wurden interviewt, bei der Analyse flossen auch Ausdruck und Verhaltensweise der Interviewten ins Ergebnis mit ein. Die Interviewpartner konnten leicht geführt frei von der Leber reden. Dadurch ergeben sich tiefe Einblicke in die Rationalen und Gefühlswelten der Gäste. Ohne durch die Fragestellungen eingeschränkt zu sein, ergaben sich einige überraschende Erkenntnisse. Es geht auch nicht darum die Welt in Zahlen ausdrücken, sondern die Bandbreite des Möglichen aufzuzeigen (Deswegen befindet sich im Logo der Serie eine Fächerkoralle. Wie eine Fächerkoralle sind die Ergebnisse teils dichter, teils feiner gewebt).

Ich wünsche viel Spaß, viel Inspiration und eine rege Reflexion beim Lesen meiner 10 Lieblingserkenntnisse. Zögern Sie auch nicht, auf mich zuzukommen, ich bin jederzeit offen für Diskussionen.

Liebe Grüße,
Barbara Guger

PS: Das erste Ergebnis geht morgen an den Start. Wer schon heute alle 10 Ergebnisse lesen möchte, bitte einen Kommentar hinterlassen und ich versende die Serie via E-Mail.

 

 

Hotelmarketing, Hotels

Booking ist billiger!?

Letzte Woche sind wir spontan nach Graz aufgebrochen. Um 7 Uhr morgens checkte ich via Booking welche Hotels noch Kapazitäten frei hatten. Um direkt zu reservieren und auch als Loyalität dem Hotels gegenüber, ihnen die Gebühr von Booking zu ersparen, rief ich schnell entschlossen im Hotel der Wahl an. Der überforderte Herr vom Nachtdienst nannte mir dann völlig andere Raten, als bei Booking gesehen. Und hier endete meine Loyalität, wieso sollte ich für die gleiche Leistung mehr bezahlen (10% mehr) als wenn ich rascher und effizienter via Booking buchen kann?

Fazit für den Gast:

  • Buche bei Booking, da bekommst du sicher den besten Preis.
  • Ich muss mich bei Buchung nicht mit überforderten Hotelpersonal auseinandersetzten.
  • Ich spare Zeit.

Fazit für das Hotel:

  • Verschenkter Gewinn, da zusätzlich zum günstigeren Preis die Booking Provision zu bezahlen ist.
  • Verärgerte Gäste, weil sie viel Zeit verschwendet haben bei der Buchung.
  • Telefonmarketing brächte mehr Gewinn. Laut Kohl & Partner nehmen Telefonbuchungen zu.
  • Gleiche Preise auf allen Kanälen würde Vertrauen schaffen.