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Kinder sind willkommen

Wie viel dürfen Stammgäste?

Wie viel dürfen Stammgäste?

Neukundengewinnung ist teuer, wie wir alle wissen. Stammkunden dagegen sollte man behalten und immer wieder aufs Neue begeistern. Aber was dürfen Stammkunden alles verlangen?

Eine Frage, die mich seit letzter Woche beschäftigt.

Wir waren in unserem Wiener Stammkaffee, das wir seit knapp zehn Jahren mindestens zweimal pro Monat besuchen. Wir haben in diesem Kaffeehaus runde und unrunde Geburtstage gefeiert, Menschen eingeladen, Urlaube geplant, Geschäftsbesprechungen durchgeführt und EINFACH GELEBT. Hochgerechnet in Zahlen bedeutet das: 250 Kaffeehausbesuche und circa 6.000.- Euro Umsatz, die wir an Konsumationen eingebracht haben (Kaskadeneffekte von Freunden, die uns begleitet haben nicht eingerechnet). Emotional bedeutet das: Unser Kokon – unser Lieblingskaffee – das Leben ist schöner dort. Also eine ganz schön hohe Summe, emotional wie finanziell.

Seit fast zwei Jahren sind wir Eltern und unser Kind ist entzückend und lebendig, im Kindergarten sagen sie „stürmisch“. Letzte Woche trafen wir unsere Freunde mit ihren zwei Kindern in diesem besagten Kaffeehaus. Die Kinder amüsierten sich, sprachen laut und liefen herum. Das Kaffeehaus, in gähnende Leere gehüllt, wir sieben und eine Dame am Nebentisch genossen den frühen Sonntagvormittag in Wien. Wir ließen die Kinder fröhlich sein, da für uns kein Betrieb und somit keine Gefahr erkennbar war. Und außerdem muss angemerkt werden: Das Kaffeehaus ist bekannt für den lockeren Umgang mit Kindern. Nach ein paar Aufforderungen seitens des Besitzers, unsere Kinder sollten leiser sein, kam was kommen musste, das bittere Ende. Der Besitzer war verärgert und wir waren es noch mehr. Wir zahlten und sagten Adieu. Unser Lieblingskaffeehaus ist für uns von nun an Geschichte.

Man darf sich das jetzt NICHT als wildes Durcheinander vorstellen in einem voll besetzten Kaffeehaus mit schreienden Kindern. Es war viel mehr „entspannt“, zwei Kleinkinder sind herumgelaufen und lachten, keine Gäste weit und breit, außer der besagten Dame (ebenfalls ein Stammgast? Hat sie sich beschwert?). An diesem Morgen war für uns klar, wir frühstücken kurz und dann geht es ab auf den Spielplatz. Noch lange bevor sich das Kaffeehaus füllen würde.

Und eben seit diesem Tag beschäftigt mich die Frage: Wie viel dürfen Stammgäste?

Bei uns haben die Alarmglocken nicht geschrillt, obwohl ich als Wirtstochter und meine Freundin als Hotelière schon gefühlte 100 Detektoren für lärmende Kinder haben. Da wir in Gastronomiebetrieben aufgewachsen sind, wissen wir, wo die Grenzen liegen.

Musste uns der Besitzer wirklich dermaßen zurechtweisen? Hätte nicht ein freundschaftlich anmutendes Gespräch ausgereicht?

Sicherlich eine Stresssituation für beide und es ist mit einem echten LOSE-LOSE ausgegangen, wir werden unser Kaffeehaus dermaßen vermissen. Schluchz! Aber so können wir nun mal gar nicht mit uns umspringen lassen.

Das Kaffeehaus ist auch nicht perfekt: Letzte Woche hatte ich einen Geschäftstermin und bestellte ein kleines Frühstück, aber mein Essen kam nie, dafür die Rechnung über den vollen Betrag oder kalte Eiergerichte, versalzene Suppen usw. Streitigkeiten zwischen Besitzer und Mitarbeitern, die wir mit anhören mussten. Vieles bekommt man als Stammgast mit und trotzdem hält man die Treue.

Objektiv betrachtet kann ich feststellen, dass durch die emotionale Verbindung zwischen Stammgast und Betrieb eine Beziehung entsteht. Auf der einen Seite sieht sich der Gast im Recht durch seine Treue mehr zu bekommen als „Laufkundschaften“. Auf der anderen Seite kann der Gastgeber nur bis zu einem gewissen Ausmaß den Sonderwünschen der Stammgäste nachkommen. Bei einem „Nein“ erfordert es ein sehr ausgeprägtes Fingerspitzengefühl für die Kommunikation. Denn eines ist gewiss, Stammgäste sind Umsatzbringer mit extrem geringen Marketingkosten.

Kennen Sie ähnliche Situationen? Wie sind Sie damit umgegangen. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

(© Fotolia)

 

 

 

Hotelarchitektur, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Godzilla kehrt zurück – Hotel Gracery in Tokyo

Japan & Godzilla eine Liebe. Das wird einem schnell bewusst, wenn man von dem neuen Hotelprojekt hört: Das berühmte Filmmonster ist nun Gast im neuen Hotel Gracery.  Eine Nacht im “Kaiju”-Zimmer mit Memorabilia aus den über 30 Godzilla-Filmen soll ab 334 US-Dollar kosten. Yes, ich wollte schon immer mal neben Godzilla aufwachen (Scherz). Und ich dachte diese Hotelgeneration ist schon out, aber alles kommt wieder…

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(Pictures: Hotel Gracery)

Details im Hotel, Hotels, Information

“to ti to to to to“ oder Suppe kochen auf der Stehlampe – Missverständnisse zw. Asien und Europa

Wissen Sie was “to ti to to to to” bedeutet? Sprechen Sie es doch mal laut aus. Mit viel Geduld und Wiederholung kann man es irgendwie in Erfahrung bringen.

“(Berlin, 25. März 2015) Deutsche und österreichische Hoteliers stellen sich auf einen Zuwachs asiatischer Gäste ein. Ob chinesische, arabische oder indische Gäste: Mitarbeiter der Arcotel Hotels berichten über Fauxpas, kulturelle Missverständnisse und fremde Gewohnheiten und wie sie damit umgehen. Eine aktuelle Studie der Intercontinental Hotels Group und des Forschungsinstitut Oxford Economics ergibt, dass China 2020 die USA, Großbritannien und Deutschland als “Outbound Travel”-Märkte überholen wird. Hoteliers müssen sich auch kulturell auf asiatische Gäste vorbereiten. Welche Erwartungen und Gewohnheiten Gäste mit anderem kulturellen Hintergrund mitbringen, wissen die Mitarbeiter der zehn Arcotel Hotels in Berlin, Hamburg, Klagenfurt, Linz, Stuttgart, Wien und Zagreb.

Suppe von der Lampe: Hauptsache selbst gekocht
Arabische Gäste sind bekannt dafür in großen Gruppen mit der ganzen Familie zu reisen. Häufig werden Appartements oder ganze Etagen gebucht, eine Kochmöglichkeit im Zimmer wird oft gewünscht, genauso wie geschlechtsspezifisches Reinigungspersonal. Nicht selten kommt es vor, dass Zimmer komplett umgebaut werden. Mitarbeiter aus dem Arcotel Onyx in Hamburg berichten: “Besonders gestaunt haben wir, als Gäste versucht haben auf einer Stehlampe ihre Suppe zu erwärmen.“ Auch einen großen Gaskocher war bei der Familie im Gepäck. Ein Mitarbeiter aus dem Wiener Arcotel Wimberger ergänzt: “Dass arabische Gäste mit extrem viel Gepäck reisen, ist mir bewusst geworden, als ich für eine dreiköpfige arabische Familie einen Minivan komplett beladen mit Gepäck ausräumte.“

Dinner auf dem Matratzenlager – Kollektives Lebensgefühl im Hotelzimmer
In dem Vier-Sterne-Hotel zeigten auch indische Touristen, dass ein großes Streben nach Gemeinschaft in der Kultur verwurzelt ist. Gäste einer Reisegruppe bestellten nacheinander mehrere Decken, Kissen und eine zusätzliche Matratze in ihr Zimmer. “Als ich das Zimmer betrat, saßen 15 Personen auf dem Zimmerboden, komplett belegt mit Kissen, Decken und drei Matratzen“, erklärt ein Mitarbeiter aus dem Arcotel Wimberger Wien. Die Reisegruppe war sich einig: Das Dinner sollte in Gemeinschaft eingenommen werden.

Nasse Teppiche und überflutete Badezimmer
Eine der größten Herausforderungen bietet das Badezimmer: Toiletten sind in vielen asiatischen Ländern mit WC-Duschen ausgestattet. Daher wird häufig in europäischen Hotels die Dusche mit der Toilette verwechselt. In einigen asiatischen Ländern, wie z.B. Korea wird vor dem Einstieg in die Duschkabine im Badezimmer selbst geduscht. Was in Europa häufig Überschwemmungen der Hotelzimmer als Folge hat.

“to ti to to to to” – Sprachbarrieren bleiben
Die Hotelgruppe weiß um die Besonderheiten asiatischer Gäste: Heißes Wasser, Badewannen statt Duschen, Handtuchtrockner und eine Auswahl verschiedener Teesorten wird von chinesischen Gästen besonders geschätzt. Und auch die Möglichkeit Doppelbetten zu trennen, stellt einen wichtigen Service da. Doch trotz aller Bemühungen, lassen sich sprachliche Barrieren selten vermeiden: Als der Anruf “to ti to to to to“ an der Rezeption einging, war das Servicepersonal des Wiener Arcotel Wimberger vermutlich zunächst erstaunt, erkannte aber recht schnell, dass es sich bei dem Anruf der chinesischen Gäste lediglich um eine Teebestellung auf Zimmer 222 handelte (“two tea to 222″). Und auch die polnischen Gäste, die sich in einen eingedeckten Seminarraum setzten, in der fälschlichen Annahme, es wäre der Frühstücksraum, konnten trotz sprachlicher Hürden noch ihren richtigen Platz finden.

Die Mitarbeiter der Arcotel Hotels sind sich einig: “Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Gäste aus anderen Kulturen begrüßen dürfen. Genau deswegen arbeiten wir so gerne in der Hotellerie. Denn es ist eine große Bereicherung andere Kulturstandards kennenzulernen – so lernt man auch sein eigenes Verhalten und die eigenen Werte zu reflektieren.“” Quelle: Hottelling

Forschung, Hotels

Studie zu Hotelfrühstück – Über Geschmack lässt sich nicht streiten

hotel.de geht dem Hotelfrühstück auf den Grund:

Die erste Mahlzeit des Tages galt lange auch als die Wichtigste. Wie wir aber diese erste so essentielle Nahrungsaufnahme gestalten ist von Kultur zu Kultur verschieden. Während die einen es süß mögen, bevorzugen andere die herzhafte Variante für den Start in den Tag. Einige nehmen sich viel Zeit, andere neigen zum Frühstück to go. Und dann gibt es noch diejenigen, die gänzlich auf den kulinarisch ausgewogenen Tageseinstieg verzichten. Heutzutage, so schätzt man, liegt die Zahl der Frühstücksverweigerer, abhängig von der Herkunft und Altersgruppe, zwischen zehn und 30 Prozent. In Deutschland sind es neun Prozent. Das Buchungsportalhotel.de hat 1.155 Menschen aus sieben Nationen – Deutschland, England, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien und Brasilien – zu Ihren Essgewohnheiten auf Reisen befragt. Mit interessanten Ergebnissen.

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1. Italiener und Spanier scheinen preissensibler
Weitestgehend sind sich unsere Befragten einig, Frühstück im Hotel sollte nicht übermäßig teuer sein! Allerdings sticht im Vergleich hervor, dass insgesamt 68% der Spanier und Italiener nicht mehr als einen Zehner pro Frühstück auf ihre Rechnung packen möchten. Damit scheinen sie die wahren Sparfüchse unter den Hotelbesuchern zu sein.

2. Engländer stehen zum English Breakfast so wie die Italiener zum Süßen
Gebackene Bohnen, Tomaten, Champignons, Würstchen und Spiegelei – was auf den ersten Blick auch durchaus den deutschen Geschmacksnerv trifft sind natürlich Zutaten eines traditionell englischen Frühstücks. Zu diesem stehen eben auch jene Engländer – die den deftigen Tagesstart zu 49% präferieren. Schützendeckung für das Frühstück ihrer Wahl gibt’s von den Deutschen und Niederländern.

3. Franzosen sind gerne unter sich
Angenommen Sie haben die Wahl, welchen Platz im Frühstückssaal würden Sie wählen? Einen Fensterplatz, einen Platz am Ausgang, einen Platz in direkter Buffetnähe oder einen ruhigen Platz in der hintersten Ecke des Raumes? Nun während die Mehrheit unserer Befragten sich insgesamt für einen aussichtsreichen Platz am Fenster entscheidet (70%), sind es doch 48% der Franzosen, die sich etwas morgendliche Abgeschiedenheit und damit einen Platz in der hintersten Ecke des Raumes wünschen.

Über die Gründe kann wild spekuliert werden. Entweder sind Franzosen einfach gerne unter sich, oder der Platz in der hintersten Ecke ist der meist unterschätze im Restaurantbereich. Schließlich wird man an diesem Platz selten wahrgenommen, hat aber gleichzeitig den vollen Überblick.

4. Italiener sind wahre Sprintkönige im Frühstückssaal
Alle sind sich einig. Der ersten Mahlzeit des Tages muss ein angemessener Zeitrahmen zugeschrieben werden. Mindestens 40-50 Minuten. Alle? Nicht ganz! Zugegeben unerwarteter Weise sind es die Italiener denen ein 30-minütiger Frühstücksstop am Hotelbuffet reicht.
Beeindruckend wenig Zeit, um das Dolce Vita schon am frühen Morgen zu zelebrieren!

Quelle: hotelling.net

Hotels

Geklaut wird immer gerne!

Wellness Heaven hat 711 Hoteliers befragt, welche Gegenstände am häufigsten entwendet werden..

Neben den offensichtlichen Kavaliersdelikten (Handtüchern, Kosmetika, Kugelschreiber etc.) gibt es auch ganz schöne Brummer z.B. ein Piano. Aber auch ausgestopfte Tiere, Badezimmerarmaturen, Blumen, Spiegel, Hi-Fi-Anlagen können sich nicht in Sicherheit wiegen.

Besonders gefährdet sind jedoch folgende Gegenstände.

*Bild von Wellness Heaven, Studie nicht repräsentativ

Ich glaube Regenschrime sind ebenfalls beliebt für Kavaliersdelikte.

Gliedert man die Delinquenten nach Nationalität, so ergibt sich ein differenzierteres Bild. Deutsche sind eher langweilig, sie stehlen neben Handtüchern und Bademänteln, in erster Linie Kosmetik. Viel genussorientierter geht es da schon bei den Österreichern zu: Geschirr und Kaffeemaschinen tauchen weit oben in der Diebstahlskala auf: vom korrekten Esswerkzeug und den Zubereitungsvarianten für den “kleinen Braunen” kann man hierzulande offenbar nicht genug zu Hause stehen haben. Italiener stehen auf Weingläser. Schweizer sorgen eher mit Föns gegen nasse Haare vor. Franzosen stehlen schon etwas spektakulärer: Er vertritt die Nation, die mit Abstand am häufigsten Fernsehgeräte und Fernbedienungen mitgehen lässt. Holländer sehen in ihren Mitbringseln vor allem den praktischen Nutzen: Zu ihren Favoriten zählen Glühbirnen und Klopapier.

Im Gasthaus meiner Eltern sind auch immer laufend Dinge verschwunden, am spektakulärsten war wohl derDiebstahl eines Spiegels, gut einsehbar im Eingangsbereich, umrandet von einem mächtigen, schweren, mitGold überzogenen Holzrahmen, war er eines Abends einfach weg. Auch die Blumenstöcke meiner Mutter waren beliebte Objekte der Begierde. Von Besteck, Tellern, Sesseln, Kinderspielzeug usw. rede ich schon gar nicht. An Dreistigkeit nicht zu übertreffen war ein Gast, der das Auto meines Vaters mitnahm. Zwar fand die Polizei das Auto am nächsten Tag unweit von uns, doch einfach einen Schlüssel aus der Küche holen und wegfahren war schon ein starkes Stück.

Ganz besonders leiden allerdings große Grand Hotels unter Langfingern. Während meiner Zeit im Sacher Salzburg musste ich jedes Teil im Room Service nachzählen, denn Silberbesteck hatte ganz schnelle Füße. Im Hotel Sacher Wien wurde 2012 eine Bronze Statue entwendet. Für viele Wohlbetuchte ist es quasi ein Sport, erwischen sie mich oder nicht.

Besonders süß ist eine Friends Episode im Hotel. Meine Lieblingsphrase ist: “You have to find the line between stealing and what the hotel owes you.”

Teil 1

Teil 2

Welche Gegenstände haben Sie mitgehen lassen? Oder falls Sie ein Hotelier sind, was wurde bei Ihnen geklaut?

Hotels, Information

Hotel? Nein, Danke!

In meiner derzeitigen Lebensphase (als Jungmutter) lerne ich gerade ganz viele neue Menschen kennen. Dabei tun sich Welten an Gesprächsthemen auf z.B. auch die Frage nach meinem Beruf. Sobald ich erzähle, dass ich selbstständige Hotelberaterin bin, sprudeln aufregende Hotelgeschichten und Erlebnisse hervor und ich bekomme auch Zugang zu Wissensschätzen, die normalerweise im Geheimen liegen wie Hotelvermeidung. Jede Medaille hat zwei Seiten, ich zähle mich zu den Hotellieberhaberinnen, aber natürlich muss es auch die Hotelvermeider/innen geben.

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(c) leremy www.fotosearch.com Stock Photography

Was treibt sie wohl an?

Hier eine kleine, unvollständige Liste – auf weitere Gründe würde ich mich in den Kommentaren freuen:

  • Finanzielle Aspekte (der offensichtlichste Grund)
  • Fremde Betten (Schlafqualität)
  • Heimschläferdasein – nur Zuhause schläft man gut
  • Teppiche in Hotels (mangelnde Hygiene)
  • Mangelnde Hygiene generell (insbesondere im Badezimmer)
  • Bettwäsche und Matratzen, die schon von anderen benutzt wurden (Körperausdünstungen)
  • Fenster, die sich nicht öffnen lassen
  • Wifi, dass nicht abgeschaltet werden kann
  • Hotelkeycards und keine Schlüssel
  • Keine Küche im Zimmer
  • Vorgegebene Zeitpläne in Hotels (insbesondere Ferienhotellerie) u.a. fixe Essenszeiten
  • Zu anonym (in großen Hotels)
  • Zu persönlich (in kleinen Hotels)
Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Südafrika

Bessser in Gucci oder Prada kommen, sonst wird man nicht als Gast wahrgenommen | Majeka House | Südafrika

Südafrika Rundreise | Eigentlich sollte es der Hotelhöhepunkt unserer Reise sein, das 5-Sterne-Hotel Majeka House. Leider, leider war es die Hotelenttäuschung. Bei der Begrüßung wurden wir von einer verunsicherten Praktikantin empfangen, die sich kaum zu sprechen wagte. Dann gings weiter zur Rezeptionistin, die uns ein Zimmerupgrade versprach, dabei übersah, dass wir wirklich die Zimmerkategorie gebucht hatten. Ja, wir waren in Safariklamotten und nicht in schicker Markenkleidung gehüllt, und so landeten wir in der Schublade: Zimmerkategorie einfach. Wenn man in Gucci und Prada kommt, wird man sicherlich freundlicher empfangen. Im Nachhinein muss man auch ehrlich sagen, hätten wir das Geld besser investieren können. Also die Dame hatte schon Recht mit ihrem Urteil. Und nach dem unglaublichen Luxus im Bloomestate Swellendam mit Tee am Zimmer, Wärmefalsche im Bett und so weiter, wird man einfach anspruchsvoll, vor allem wenn man das dreifache von der Nacht zuvor bezahlt und dann gibt es nicht mal Badeschlapfen, aber einen eiskalten Marmorboden, tiefe Temperaturen und keine Heizung. Der offene Kamin ist auch eher Dekoration als wärmendes Teil, denn keiner im Hotel wusste ihn zu bedienen. Tee gibt es nur auf Anruf beim RoomService, dies impliziert: lange Wartezeit und keinen 2. Aufguss. Erstaunlich war auch die Teeauswahl beim Frühstück, eine regelrechtes Teedies (Tee+Paradies=Teedies), allerdings für diesen Genuss muss man extra bezahlen – auch ärgerlich, entweder alles oder nichts, aber mitten mit endlosen Buffet mit Extrakosten zu beginnen ist fast kleinlich. Und genau das trifft es mitten ins Herz: alles schick und schön und doch kleinlich. Das Luxusgefühl der 5-Sterne wird ununterbrochen abgebrochen, da fehlt etwas, dort wird gespart und an der total falschen Stelle geprahlt. Verwöhnen sieht anders an. On top wird man für sein Alter oder Aussehen noch als nicht adäquater Gast vorverurteilt. Sorry, dass wir kein Gucci und Armani tragen, wir geben unser Geld lieber für Hotels aus. Soweit so gut, das Zimmer war vom Design natürlich umwerfend schick, extrem schön mit ganz viel Liebe zum Detail (weitere Posts zum Design folgen).  Diese Details sollten dann halt auch von den Mitarbeitern getragen werden, sonst ist die Nächtigung eher ein großer Flop als Top!

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.majekahouse.co.za/
Zimmer: 18 Zimmer und Suiten
Preis: ab 990 ZAR pro Person inkl. Frühstück

 

|Aufenthalt September 2013 – Majeka House – Stellenbosch – Südafrika|

Hotels

“For those of you asking, when there’s no lobby in your hotel, you go to the owner’s bedroom to check in.” Journalists @ Sochi

Journalisten wollen ihre Hotelzimmer in Sotchi beziehen, scheitern daran und berichten jetzt wahre Abenteuer: keine Lobby – überhaupt kein Thema – man kann auch im Schlafzimmer des Besitzers einchecken; keine Wasser – Gesichtswäsche mit Evian – endlich bin ich ein Star wie Kardashian;  herunterbrechende Vorhänge – Kopf einziehen; keine Zimmer (CNN hat 11 Zimmer gebucht und nur eines gab es wirklich) – das ist wirklich hart – also teilen; arbeitende Bauarbeiter am Zimmer, Trinkwasser im Urin Style – da bleibt mir nur ein igitt; herunterfallende Türknöpfe – hoffentlich klaut niemand die Sachen; fehlende Dächer etc.  Fotos und Berichte unter Washingtonpost.

Also auf nach Sotchi!

 

Forschung, Information

Visit Britain über österreichische Gäste: Es kann heikel werden

Der ORF Online berichtet über eine Marktstudie von “Visit Britian”, demnach sind die Österreicher anspruchsvolle Gäste, die rasche nach einer Lösung für Ihr Problem verlangen, denn sonst kann es heikel werden. Der absolute Hedonist kommt allerdings aus der Schweiz, Perfektion pur ist gerade gut genug, aber lesen Sie selbst:

 

ORF:Bloß keinen Druck machen

Wenn der österreichische Gast das Gefühl hat, schlechte oder unzureichende Qualität – gemessen an den Standards seiner Heimat – geboten zu bekommen, kann es laut dem umfangreichen Österreich-Kapitel der Studie tatsächlich heikel werden. So seien österreichische Gäste im Prinzip zwar höflich, aber eben auch fordernd und direkt. Vor allem bei Unzufriedenheit werde der Ton leicht rüde und aggressiv.

Konfrontatives Verhalten sowie taktisches Druckmachen solle im Umgang mit Österreichern daher vermieden werden. Das könne kontraproduktiv sein. Der Gastgeber solle bei derlei Verhalten nicht schockiert, sondern unverzüglich und höflich reagieren. Ähnliche Verhaltensmuster werden auch den Gästen aus Deutschland und der Schweiz zugerechnet.

Leiden unter Deutschland

Neben solchen Generalisierungen ist die Studie gespickt mit umfangreichem Informationsmaterial zu den einzelnen Ländern – im Falle Österreichs basierend vor allem auf Daten der Statistik Austria aus dem Jahr 2012: Großbritannien wird beim Ranking der beliebtesten Reiseziele der Österreicher auf Rang zehn gelistet. Die meisten österreichischen Urlauber sind laut Studie zwischen 15 und 44 Jahre alt. Der Leser erfährt, dass Österreicher manchmal darunter litten, als „Deutschlands kleiner Bruder“ angesehen zu werden, trotz der großen Unterschiede – die vor allem durch die Nähe zu Osteuropa erklärt werden.

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass Biokost in Österreich einen besonders hohen Stellenwert besitze. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Biokost sei dreimal so hoch wie der europäische Durchschnitt. Nach Dänemark und der Schweiz rangiert Österreich demnach in einem europäischen Ranking auf Platz drei. Zum Frühstück erschienen Österreicher meist früh, Gekochtes werde großteils nicht konsumiert.

Handicaps in der Verständigung

Die Informationen zur Sprache halten Überraschungen parat: Die erste Sprache beinahe aller Österreicher sei nicht Deutsch, erfährt man. Vielmehr handle es sich um lokale Dialekte des Österreichisch-Bayrischen (mit Ausnahme von Vorarlberg). Die meisten lernen Englisch als erste Fremdsprache, wird aufgeklärt. Der Großteil der jüngeren Gäste, vor allem aus dem urbanen Raum, sprächen die Sprache des Gastgebers auf ausreichendem Niveau.

Allerdings nutzten auch ältere Urlauber ihre Großbritannien-Reise gerne, um ihre – häufig ungenügenden – Englischkenntnisse aufzufrischen, wird gewarnt. Rudimentäre Deutschkenntnisse der Gastgeber seien daher von Vorteil.

Abseits der Trampelpfade

Schenkt man den Angaben Glauben, starten die meisten Österreicher bestens vorbereitet in den Urlaub. Sie orientierten sich an Details, wollten jede noch so kleine Randnotiz genau verstehen, bevor sie eine Buchung abschließen. Daher wird den Hotelangestellten empfohlen, ausführliche und genaue Hintergrundinformationen für den österreichischen Urlauber bereitzustellen. Zudem würden an Ort und Stelle häufig weitere Auskünfte erfragt.

Bei Geschäftsreisenden sei darauf zu achten, dass die Hierarchien in Unternehmen sehr stark seien und Entscheidungen an der Spitze getroffen werden. Sei einmal eine Entscheidung getroffen worden, werde sie nicht mehr so schnell revidiert. Wer nun denkt, dass der typische österreichische Tourist unflexibel, misstrauisch und risikoscheu die gängigen Touristenziele abmarschiert, irrt jedoch. Österreicher wollen im Urlaub neue Orte abseits der Trampelpfade erkunden, verrät die britische Marktstudie weiter. Landschaftliche Schönheiten spielen demnach bei der Destinationswahl eine besonders große Rolle.” (Quelle: http://news.orf.at/stories/2213348/ )

Lesen Sie weiter wieso Hongkonger Angst vor Himmelbetten haben.

Hotels

Ein modernes Hotel im Bauhaus-Stil für Fische

Weihnachtsgeschenke, die ewige Suche. Zwischendurch finde ich Skurilles und Lustiges ,wie dieses Fischhotel. Gesehen bei Wohnaccessoires auf: http://www.geschenkidee.at/haus-wohnen/wohnaccessoires/fischhotel-aquarium.html
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Den Werbetext darf man keinesfalls auslassen:

“Ein modernes Hotel im Bauhaus-Stil für Fische – mit dieser Einrichtungsidee erfreut man alle, die Wert auf schönes Design auch im Kleinen legen! Das Aquarium im Stile eines schnörkellos gestalteten Hauses mit versetzten Fenstern ist ein echter Hingucker, ob im Wohnzimmer und Büro. So macht das Beobachten der Fische gleich noch mehr Spaß! Innen ist ein Glasbehälter für das Wasser eingesetzt, den man zur Reinigung entnehmen kann. Für den mehrstöckigen Spaß im Glas sind die Fischhotels auch stapelbar, so lassen sich die schwimmenden Bewohner beobachten, als würde man einen Blick in ein Hochhaus werfen. Warum sollen schöne Gebäude auch nur für Menschen vorbehalten sein?

Das Fischhotel in kühlem Weiß und moderner Bauweise ist ein schönes Geschenk für stilbewusste Halter von Guppy, Goldfisch und Co. und passt super zu Anlässen wie Geburtstag, Weihnachten oder auch Ein- oder Umzug.” (Quelle: http://www.geschenkidee.at/haus-wohnen/wohnaccessoires/fischhotel-aquarium.html)

Wieso trägt es wohl den Namen Hotel?

Hotels

Harald Martenstein: Über altmodische Lichtschalter und modernes Design

Der Zeit Kolumnist Harald Martenstein hat im Hotelzimmer übernachtet und wollte das Licht ausmachen. Aber er fand den Lichtschalter nicht.

Wer kennt die Problematik nicht? Es ist wirklich elend, da möchte man es sich gemütlich im Hotelbett machen und schlafen und dann sucht man mal ewig nach dem Lichtschalter. Ich spreche mich wie Harald Martenstein für den Lichtschalter aus.

 

VON 

Ich glaube, ich bin nicht fortschrittlich. Ich bin so reaktionär, wie es im Keller dunkel ist. Dies ist mir bei der Frankfurter Buchmesse ein weiteres Mal klar geworden. Der Verlag, in dem mein neuestes Buch erschienen ist, hatte ein Hotelzimmer gebucht. Es war ein sehr gutes Hotel, ein Luxushotel. Der Verlag mag mich irgendwie. Ich bekam sogar die Juniorsuite in dem sehr guten Hotel. Dann ging ich zu einer Party und kehrte am späten Abend zurück. In dem Zimmer brannte Licht. Es war sehr hell, und das Bett war aufgedeckt. Das macht man so in den guten Hotels.

Ich wollte das Licht ausmachen. Aber ich fand den Lichtschalter nicht. An den Wänden des Zimmers war kein einziger Lichtschalter zu finden. Das waren völlig glatte Wände, aalglatt, versteht ihr. Ich habe mit den Händen die Wände betastet, jeden verdammten Quadratzentimeter. Ich dachte, dass ich vielleicht zu betrunken bin. Aber wenn ich zu betrunken bin, um einen Lichtschalter zu finden, dachte ich, dann könnte ich doch sehr wahrscheinlich einen so komplexen Gedanken gar nicht denken wie “vielleicht bin ich zu betrunken”.

Ich habe versucht, bei Licht zu schlafen. Das geht. In den Gefängniszellen von Nordkorea brennt praktisch immer Licht. Am Morgen bin ich zur Buchmesse. Abends brannte das Licht immer noch. Ich habe einen der Hotelportiers gerufen. Der Hotelportier suchte und suchte und sagte: “Tja. Also ich weiß auch nicht, wie hier das Licht ausgeht. Ich arbeite noch nicht lange hier.” Er sagte, dass er den Manager schickt. Um das Licht auszumachen, muss der Manager kommen! Wenn es in teuren Hotelzimmern keine Lichtschalter mehr gibt, dann sind sehr wahrscheinlich als Nächstes die Betten an der Reihe. Irgendwann komme ich in ein fortschrittliches Hotelzimmer hinein, in dem kein Bett steht. Und zwar deshalb, weil ein Designer der Auffassung ist, Betten seien altmodisch, oder nicht hip, vielleicht auch sexistisch.

Dann habe ich, auf der Suche nach Beruhigungstabletten, die Nachttischschublade aufgezogen. In der Schublade war eine Art Kommandozentrale mit einem riesigen Touchscreen versteckt, der mich sofort an Raumschiff Orion erinnert hat. Ein Dutzend Symbole. Da konnte man unter anderem das Licht ausmachen. In der Schublade. Auf dem Touchscreen. Blöd war, dass es in dem Zimmer dann wirklich total dunkel gewesen ist. Man musste sich, wenn man abends weggehen wollte, in der Dunkelheit zur Zimmertür vortasten, denn es gab ja nicht mehr, wie früher, einen Hauptschalter neben der Tür.

Ich frage mich, ob die Existenz von Lichtschaltern in der neueren Menschheitsgeschichte wirklich mal jemanden gestört hat. Ich tippe: nein. Lichtschalter können schön sein. Es ist auch praktisch, wenn es in einem Zimmer Schalter an jeder einzelnen Lampe gibt statt eine Kommandozentrale, wo man dann immer hingehen muss. Ein Designer, der Lichtschalter aus einem Zimmer wegdesignt, löst damit ein Problem, das es vor dem Auftauchen des Designers überhaupt nicht gegeben hat. Nein, viel schlimmer, er schafft ein Problem, und zwar dort, wo es vorher eine Lösung gab. Das Gleiche denke ich, wenn ich avantgardistische Armaturen in Badezimmern sehe, die kein Mensch auf Anhieb begreift. Der Fortschrittsgedanke beruht auf dem wahnsinnigen Glauben, dass wir die erste intelligente Generation von Menschen sind, die es gibt, und dass vor uns lauter Dummköpfe gelebt haben. Deshalb müssen wir alles, was die Vorfahren uns hinterlassen haben, verbessern, zum Beispiel das Konzept “Lichtschalter”.” Quelle: die Zeit

 

Afrika

Ankunft in Zambia

Betritt man ein neues Land, ist die Spannung immer enorm. Das WC am Flughafen birgt da schon so manche Signale, auf welchen Stil man sich einstellen muss. Zambia hat uns Mitteleuropäer, aber dann schlichtweg überfordert: Hier ist man oberhalb des Bauchnabels wohl inkongnito, aber unten rum ist nichts.
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Information

The beach was too sandy. Complaints Thomas Cook received

THESE ARE ACTUAL COMPLAINTS RECEIVED BY “THOMAS COOK VACATIONS FROM DISSATISFIED CUSTOMERS”:

1. “I think it should be explained in the brochure that the local convenience store does not sell proper biscuits like custard creams or ginger nuts.”

2. “It’s lazy of the local shopkeepers in Puerto Vallarta to close in the afternoons. I often needed to buy things during ‘siesta’ time — this should be banned.”

3. “On my holiday to Goa in India , I was disgusted to find that almost every restaurant served curry. I don’t like spicy food.”

4. “We booked an excursion to a water park but no-one told us we had to bring our own swimsuits and towels. We assumed it would be included in the price.”

5. “The beach was too sandy. We had to clean everything when we returned to our room.”

6. “We found the sand was not like the sand in the brochure. Your brochure shows the sand as white but it was more yellow.”

7. “They should not allow topless sunbathing on the beach. It was very distracting for my husband who just wanted to relax.”

8. “No-one told us there would be fish in the water. The children were scared.”

9. “Although the brochure said that there was a fully equipped kitchen, there was no egg-slicer in the drawers.”

10. “We went on holiday to Spain and had a problem with the taxi drivers as they were all Spanish.”

11. “The roads were uneven and bumpy, so we could not read the local guide book during the bus ride to the resort. Because of this, we were unaware of many things that would have made our holiday more fun.”

12. “It took us nine hours to fly home from Jamaica to England. It took the Americans only three hours to get home. This seems unfair.”

13. “I compared the size of our one-bedroom suite to our friends’ three-bedroom and ours was significantly smaller.”

14. “The brochure stated: ‘No hairdressers at the resort’. We’re trainee hairdressers and we think they knew and made us wait longer for service.”

15. “There were too many Spanish people there. The receptionist spoke Spanish, the food was Spanish. No one told us that there would be so many foreigners.”

16. “We had to line up outside to catch the boat and there was no air-conditioning.”

17. “It is your duty as a tour operator to advise us of noisy or unruly guests before we travel.”

18. “I was bitten by a mosquito. The brochure did not mention mosquitoes.”

19. “My fiance and I requested twin-beds when we booked, but instead we were placed in a room with a king bed. We now hold you responsible and want to be re-reimbursed for the fact that I became pregnant. This would not have happened if you had put us in the room that we booked.”

 

Source: http://blogdramedy.wordpress.com/2013/10/02/its-enough-to-make-you-cancel-your-reservation/

Forschung, Hotels, Neue Ideen für Hotels

Überwachung Hotel – Gesichtserkennungs-Software für Hotels kommt

„Achtung, Promi im Anmarsch!“ – Mithilfe einer Gesichtserkennungs-Software sollen Hotelangestellte und Verkäufer in Edelboutiquen Prominente und Stammkunden schneller erkennen, schreibt das Magazin “Technology Review” in seiner aktuellen Ausgabe (9/2013). In rund einem Dutzend Geschäften und Hotels in Fernost, Großbritannien und in den USA wird die Software bereits eingesetzt. So auch seit rund zwei Jahren im Hilton in Houston/Texas, mit 1.200 Zimmer eines der größten Hotels in den USA. Mit der Gesichtserkennungssoftare im Video-Überwachungssystem werden Mitarbeiter verfolgt, verlorene Gepäckstücke gesucht und wichtige Gäste frühzeitig erkannt. “Das System erlaubt uns nun Dinge zu tun, über die wir früher nie nachgedacht hatten”, bekannte sich Hotelsicherheitschef John Alan Moore. Obwohl es auch den USA Einwände von Datenschutzexperten gibt, stünden die Aspekte an Sicherheit und Kundenservice darüber, heißt es. Deutlich wird auch, dass das Hilton- Management mit dem Videosystem auch seine rund 700 Mitarbeiter in dem großen Hotel in Houston überwachen will. So werden zum Beispiel ehemalige Mitarbeiter mit Hausverbot automatisch erkannt, wenn sie versuchen sollten das gebäude zu betreten. Auch potentielle Diebe und Gauner, die sich unbemerkt in das Hotel schleichen wollen, sollen so frühzeitig entdeckt und möglichst gleich identifiziert werden.” Quelle: Carsten Hennig

Oh nein, ich finde diese Entwicklung ganz schrecklich! Glauben Sie wollen Stammgäste wirklich nur mittels Computersoftware erkannt werden? Wo bleibt die natürliche Freundlichkeit?

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Eine Nacht im Internat oder männlicher Charme in Wien – das Hotel Daniel Wien

Müsste ich meine Nacht im Hotel Daniel vergleichen, dann kommt es wirklich meinen Nat (liebevolle Abkürzung für Internat) am Nächsten. Die Farben halten sich an den Internatstandard, dunkles braun, dunkles grün, nur das markante Orange hat im Daniel gefehlt. Sogar bei der Wahl des Teppichs glichen sich die Geschmäcker der Verantwortlichen – man könnte meinen die selbe Person hat sie ausgesucht.  Ziemlich Basic sind die Zimmer, der Lärm von der Straße hallt ins Zimmer und die Luft ist ausgetrocknet. Hier kommt auch der männliche Charme zu tragen, die Farben sind dunkel, die Dusche ist mitten im Zimmer und die Vorhänge sucht man vergebens. Bemühe ich Sterotypen, dann kann ich sagen – typisch Mann. Philosophische Frage: Wieso sind viele Männer gegen Vorhänge? Dabei geben diese erst dem Raum richtig Flair und sorgen für eine angenehme Akustik im Raum. Zumindest die Akustik müsste spürbar für alle sein, oder?

Für Überraschungen sorgt die unterverputzte Decke. Meine Eltern waren vor uns im Daniel zu Gast und mein Vater ging an die Rezeption zu fragen: “Sind die Zimmer so günstig, weil die Decken noch nicht verputzt sind?”. Zwar erkennt mein Vater Design, dieser kleine Schmäh hat ihn jedoch auch völlig überrumpelt. Genauso wie einen anderer Gast der sofort nach dem Betreten des Zimmers wieder herausstürmte um die Personen am Gang zu fragen, ob die Decke in allen Zimmern so seien. Die Antwort lautet ja, sie soll einen Loft-Ähnlichen Charakter erzeugen. Nur Schade, dass die wenigsten Menschen dieses Designspiel als solches erkennen.

Im Nat gabs noch Schreibtische am Zimmer. Darauf wird im Daniel verzichtet erzählte Marlene Hamberger (Sales Team Weitzer Hotels), man möchte die Menschen zusammenbringen und die Lobby wurde als dieser Raum gewählt.

Ähnlich des Internats herrscht unten in der Rezeption/Lobby das pure Leben, viele gleichgesinnte sind unterwegs und das Essen ist köstlich (war es im Nat auch – kein Scherz!). Apropos die Kuchen sind wirklich unschlagbar gut im Daniel! Gemeinsam Arbeiten gab es im Internat auch, wenn man Nachsitzen musste weil man a) zu spät aufgestanden ist, b) in der Morgenstudierstunde nichts gemacht hat, c) in der Nachmittagstudierstunde gequatscht hat oder d) Zigarttenstumel nicht in den Behälter geworfen hat… Also die frühere Bestrafung ist jetzt der Benefit – zusammen Arbeiten im Restaurant ist netter als die Ruhe am Zimmer.

Damit die Gäste ihre Zeit (Arbeits- und Freizeit) unten verbringen, sind in den massiven Säulen Steckdosen versteckt und ein starkes W-Lan verbindet mit der Welt – Praktisch!

Wie vielleicht durchklingen mag, bin ich zwar kein Vollblutfan vom Internat, aber es war schon eine schöne und vorallem lustige Zeit. Es gab viel zu erkunden, Freunde waren bei jedem Blödsinn dabei und man konnte ohne Eltern (in Ruhe oder größter Aufregung – wie man es nimmt) Erwachsen werden. Irgendwie kommt dieser Charme des Internat im Daniel durch, es ist alles anders als mal es gewöhnt ist (von Zuhause bzw. anderen Hotels). Die Welt ist offen, ein bisserl verrückt und erfrischend.

 

Prickelnd:

_ Die Backwaren in der Bakery – einfach unglaublich gut

_ Das Stiegenhaus ist noch Original erhalten

Schal:

_ Die Produkte im Shop sind für Männer – eindeutig

_ Vorhänge fehlen – Akustik

_ Es ist einfach mehr für Männer, was soll ich machen… – ich will jetzt auch kein Rosa Hotel, aber soviel Purismus kann auch zu viel sein.

_ Das Raumklima – die ausgetrocknete Luft, ist keine Wohltat für den Hals

_ Die Akustik im Raum ist unangenehm

 

Daniel Geschichten:

_ Es gibt einen Bankomaten für Gäste bei der Rezeption – ziemlich praktisch

_ Es gibt einen Bienenstock am Dach und der Honig wird bald verkauft werden

_ Es gibt versperrbare Kästen für die Wertsachen

_ Es gibt einen kleinen Garten vor dem Hotel mit Weinreben

_ Es gibt Hängematten bzw. Hängesesseln in die größeren Zimmern

_ Das Daniel Graz und das Daniel Wien stammen vom selben Architekten Georg Lippert

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hoteldaniel.com

Eröffnung: 4. November 2011

Preis: ab 92€ im DZ ohne Frühstück, Frühstück ist empfehlenswert!

Architektur (Haus): Georg Lippert ” Wurde das nicht
umsonst denkmalgeschützte Gebäude doch 1962 vom selben Architekten
entworfen, der auch das Daniel Graz erdachte – vom damals renommierten und
vielbeschäftigten Georg Lippert. So was nennt man dann Wohl „Wink mit dem
Zaunpfahl“…
” (Homepage)

Architektur Umbau: Atelier Heiss

Zimmer: 115 Doppelzimmer

 

| Aufenthalt Dezember 2011 – Hotel Daniel Wien – Österreich|

 

Europa, Hotels, Österreich

Pölster mit Köpfen, aber Hotel ohne Köpfchen – das W Paris

Wo sind die Blumen? Diese Frage ist mir sofort nach Betreten des Gebäudes durch den Kopf gegangen? Außer ein paar kleinen Gloriosa  auf den Tischen, fehlten die ansonsten so opulenten W-Blumensträuße. Apropos Blumen – das dandlelight – war komplett zerrupft und leuchtet auch nicht mehr – bei diesem Design und Preis – ein deutliches NO GO! Diese getrimmten Design Hotels verlieren so schnell an Schick, wenn der Perfektionismus nachlässt. Da muss das richtige Auge vorhanden sein und Wartung ist gefragt!!!

Nachdem wir gerade bei der Oper waren, legten wir eine kurze W-Pause mit einem schönen warmen Tee in der Lobby ein. Der Tee wäre ja schön gewesen, allerdings hatte das Glas eine so schwere Glaskorrosion, dass der gute Tee darin, wie aus einem Plastikbecher wirkte. Bei über 7€ für einen Tee wäre doch ein durchsichtiges Glas nett, nicht zwingend nötig aber schön.

Leider fällt dieser W Bericht nicht (so) positiv aus. In den Zimmern wird’s nicht besser – sie sind klein, die markanten Pölster unspektakulär und das Design eher gediegen fad – wie ein Standardzimmer von Westin. In den öffentlichen Räumen sieht man schon den Zahn der Zeit, zwar frisch eröffnet, ist das Design nicht ganz am Puls der Zeit. Bilder und Pölster mit illustrierten Portraits können über das eher out-of-date Ambiente mit „ich möchte ein cooler Nachtclub sein“ auch nicht hinweghelfen.

Das nächste interessante Detail waren die Feschaks an der Rezeption – wie im W üblich nur attraktive Menschen – sehr ungewöhnlich ohne weibliche Unterstützung – wird wohl Zufall gewesen sein. Und die W Attitüde war wie immer…

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Zerfleddertes Dandlelight – was stellen die W´s bloß mit der Kunst an? Eine Schande!

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 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.wparisopera.com

Preise: ca. 390 Euro im DZ

Eröffnung: 2012

Architektur: Rockwell Group Europe

| Aufenthalt Mai 2013 – W Paris – Paris – La France|

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Disneyland Hotel

Prunk im Disneystil, neben der Eintrittskarte massenhaft Geld, ist noch in einem hohen Maß Toleranz gefordert, um im zuckerrosa Palast nicht Augenkrebs zu bekommen; auch der verstaubte Geruch ringt der Nase Vorurteilslosigkeit ab – die Staubmilben kann man im Teppich förmlich erschnüffeln.

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Hotel Disneyland - Paris - RosaPfeffer (2)

 

Europa, Hotels, Information, Österreich

Liebe Speisekarte lass mich in Ruhe!

Also ich muss jetzt wirklich ablästern, gestern war wir in einem fancy Hotelrestaurant in Wien essen. Grundsätzlich bin ich diesem Lokal positiv gesinnt, aber die Speisekarte war dann einfach echt echt echt zu viel.

Also ich lebe jetzt schon ein paar Jahre, komme aus der Gastronomie und kenne mich mit Speisen gut aus und dann kommt auf einmal eine Speisekarte daher, wo ich mehr als die Hälfte nicht kenne, noch nie gehört habe und dann werde ich bei den normalen Speisen auch noch belehrt.

Ein Beispiel:

PAPPARDELLE RAGU ALLA BOLOGNESE
ETWAS WIKIPEDIA GEFÄLLIG? BOLOGNESE STAMMT AUS BOLOGNA.
IN ÖSTERREICH OFT MIT SPAGHETTI SERVIERT. IN ITALIEN NICHT.

Also will ich Wikipedia nützen,  zücke ich mein Handy; geschriebenes Wikipedia geht am eigentlichen Sinn vorbei.

Noch ein Beispiel, weil´s so selbsterklärend ist:

CASARECCIA, PANCETTA, EINGELEGTE PEPPADEWS,
TOMATENPASSATA
DIE AROMATISCHEN, SÜSS-SCHARFEN DINGER WURDEN ERST IN
DEN 90ER JAHREN IN SÜDAFRIKA ENTDECKT.

Wissen Sie jetzt mehr? Was ist es wohl für ein Gericht? Keine Ahnung. Aber einen Tipp, es ist Pasta dabei.

Ich sollte mich nicht so viel über die Karte schreiben, schließlich waren die Portionen so klein, dass man nach 4 Gabeln eh nicht viel sagen konnte.

Zurzeit ist es sehr modern, überall coole Sprüche draufzuschreiben. Diese eigentlich nette Idee kippt relativ schnell in eine Form von Besserwisserei (elegant ausgedrückt, realistisch ausgedrückt: Klugsch…). Mir persönlich wird es seit ein paar Monaten viel zu viel, ich möchte nicht an jeder Ecke einen Spruch lesen, wie man sein Leben leben sollte oder es schöner ist oder man glücklicher ist oder wie cool man ist … Ich möchte einfach genießen! Ob es Hotels glauben oder nicht, ich kann auch genießen – es muss mir niemand sagen und schon gar nicht an jeder Ecke hinkleben. Sodala, dass wollte ich endlich mal geschrieben haben.

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Aber das Beste kommt zum Schluss, bei der Rechnung wurde uns eine Holzbox serviert. Diese Box war relativ groß, ich schätze 20 cm lang, 10 cm breit und 10 cm hoch. In der Box war nichts außer der Rechnung. Eine leere Box und außen stand drauf “PAY OR RUN FAST”. Seitdem bin ich ständig am Überlegen, was passiert wäre, wenn ich gerannt wäre. Nehmen Sie es locker und flockig und sagen, ah da läuft sie… oder jagen sie mir nach und bringen mich hinter Gitter. Was passiert wohl? Die Coolness könnte manche Menschen wirklich verleiten.  Wir haben brav bezahlt; es war ein langer Prozess, niemand wollte unser Geld – eigentlich müsste drauf sehen: PAY OR WALK AWAY, THEY WON´T CATCH YOU ANYWAY.

 

Information

Erpressungen mit schlechten Hotelbewertungen

Erpressungen und Fälschungen eine neue Unart greift auf die Hotellerie über.

Wie Hotelbewertungen manipuliert werden:

“Schimmel im Bad” oder “mieses Essen” – wer das im Internet liest, wird sich ein anderes Hotel suchen. Doch oft stimmen diese Bewertungen nicht. Den Schaden haben die Hoteliers. Wehren können sie sich aber kaum …

Das Geschäft mit den Hotelbewertungen:

Immer mehr Urlauber prüfen vor der Buchung ihrer Urlaubsreise, wie gut ihr Traum-Hotel auf Internet-Bewertungsportalen abschneidet. Doch die Aussagen sind immer häufiger gefälscht.

Details im Hotel, Europa, Hotels, Österreich

Drahteselböck Hotel oder Pension?

Erlebnisbericht von Freunden aus dem Drahteselböck.

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Ich durfte eine Nacht in der Pension Drahteselböck in Oggau am Neusieder See nächtigen. Zwei Tage nachher habe ich gemischte Gefühle im Bauch.

Hier mein kurzer Bericht: Gleich nach Öffnen der Pensionstüre beeindruckten mich der geschmacksvoll gestaltete Rezeptionsbereich: Farben, Möbel, Bilder – modern, liebevoll und charmant. Jedes Detail ist durchdacht.

Dann kam mir der erste Pensionswind entgegen. Zimmervergabe erst um 16.00: Wir waren kurz vor zwei da, meine Hoffnungen mich vor einer Feier noch ins rechte Licht zu rücken waren dahin. Gut. Aufs WC musste ich nach langer Autofahrt. Leider gab es keines im öffentlichen Bereich, nur auf den Zimmern. Mir wurde ein Personal WC im Keller angeboten. Eigentlich nicht erwähnenswert, doch der Gang in den Keller war wirklich einer: muffig und alt. Die Toilette versteckte sich im ehemaligen Saunabereich, zwar sauber aber ohne Waschbecken. Die Dusche wurde mir anstatt angeboten. Zurück an der Rezeption: Der nächste Gast der nach Check-Out ebenfalls auf der Suche nach dem stillen Örtchen war.

Dann kam der offizielle Check-In Teil. Die Rezeptionistin führte uns persönlich durch die öffentlichen Bereiche, durch die Knautschzone – eine kleine Lobby mit umfangreicher Auswahl an Getränken und Snacks zur Selbstbedienung, den Garten mit Pool und den Fahrradraum, wo uns die Räder zum Verleih präsentiert wurden. Bei mir stellte sich wieder das Gefühl in einem Hotel zu sein, die Erinnerung an die Toilette verblasste. Die Rechnung war auch wie im Hotel 49 Euro das Zimmer und wahlweise 9 Euro extra für das Frühstück pro Person versteht sich.

Im Garten hielten wir Rast und warteten auf das Zimmer. Mein Blick erfasste ein kleines Schild am Rand des Pools: “Pool nur zur privaten Nutzung”. Privat im Sinne nicht kommerziell oder privat nur für die Besitzer … die angenehme Wärme der Sonne machte mich träge, ich ging dem Gedanken nicht weiter nach.

Dann die frohe Botschaft. Die Zimmer waren doch kurz vor halb Drei fertig. Husch ins Zimmer – mein Lieblingsmoment: Bett, Fototapete, Lampenschirme, KEIN Teppichboden – einfach nett. Tür auf zum Badezimmer: Wo ist der Charme geblieben? Das Bad war einfach nur alt – ganz ohne Vintage. Zwar funktional und sauber aber eben einfach ein Bad einer … Pension. Da hat sie sich versteckt.

Die Nacht war kurz für uns. Trotz Frühstückspreisen wie in einer Großstadt, mühten wir uns auf, es gab ja sonst nichts in der Gegend. Die Auswahl war lecker und von sehr guter Qualität. Nur der fehlende Dunstabzug in der Küche, wo der Speck abgeprasselt wurde, sorgte für kräftigen Nebel im Frühstücksraum.

Zurück im Zimmer. Ich nahm die Pensionsbroschüre in die Hand. Alle Infos waren zu finden, auch jene zum Check-Out 11.00. Aha, also doch ein Hotel. Dann die Info zum Pool, der tagsüber gerne auch von den Gästen benutzt werden konnte …

Meine Bewertung ist lang. Eigentlich mag ich die Leute nicht, die ewig lange Hotelbewertungen schreiben. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich es gut oder schlecht finden sollte. Das Drahteselböck ist eine Pension die als Hotel daher kommt und sich der Vorteile einer Pension bedient, was die Ausstattung und Anreisezeit betrifft ebenso wie der Vorteile eines Hotels, was die Preise betrifft. Ich hörte auch andere Leute über das nicht inkludierte Frühstück meckern. Ev. sollte man das Frühstück einfach inkludieren – dann wäre es ein bisschen weniger Hotel und mehr Pension. So blieb mehr Zeit um sich auf das wirklich gelungene Design und die bis ins Detail durchdachten lieben Kleinigkeiten zu konzentrieren – ganz nach dem Marketingcredo mit Vintage-Appeal “under promise and over deliver”.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.drahteselboeck.com/

Zimmer: 19

Eröffnung: Sommer 2012

Preise: ab 49€ pro Person ohne Frühstück

Information, Neue Ideen für Hotels

Geistesblitz: Braucht ein Hotel eine Minibar?

Das Rogner Bad Blumau sagt NEIN und kreierte  eine Naschkammer für Gäste, jedoch bleibt der Kühlschrank erhalten, nur die Fressalien verschwinden.  Schöner Marketing-Gag.

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Die Minibar kurzerhand abgeschafft hat die Direktorin
eines österreichischen Spitzenhotels. “Der Inhalt einer Minibar hat
noch nie jemanden wirklich glücklich gemacht”, sagt Melanie Franke,
Direktorin des “Rogner Bad Blumau”. Stattdessen bekommen ihre Gäste
künftig den Schlüssel zu einer “Naschkammer” im Eingangsbereich des
Hauses, in der sie rund um die Uhr alles von der Essiggurke bis zu
Schokolade und Bio-Eis finden. 

Gäste sehen Minibars kritisch

   Eine Umfrage unter Gästen und Mitarbeitern hätte ergeben, dass sie
Minibars altmodisch und ihren Inhalt einfallslos und überteuert
finden. “Urlaub ist eine Zeit des Genießens, da passt eine
Naschkammer besser”, sagt Franke. Der Kühlschrank bleibt dennoch in
den Zimmern, bloß Essbares finden die Gäste nicht mehr darin.” (Quelle: Tourismuspresse)

Information

Wi-Fi in Hotels

Immer ein Thema und in diesem Blog-Beitrag Om Malik besonders gut zusammengefasst.

“Wi-Fi is now one of the most essential services a hotel can provide apart from a bed, and yet poor internet connection is on the top 3 list of complaints from hotel guests around the world.” (leider ohne Quelle, “a press release (no link, sorry) from a company called Danmagi”)

Probleme mit WI-FI in Hotels:

1) Kostenpflichtig

2) Qualität – nicht bzw. nur tw.  zum Arbeiten geeignet

 

Hotels, Neue Ideen für Hotels

Geistesblitz – Goldfisch

Goldfisch Happy gegen Einsamkeit im Hotelzimmer.

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Ein britischer Hotelier verborgt einen Goldfisch, damit die Gäste abends nicht so einsam sind.

Die Zeit berichtet:

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DIE ZEIT: Mr. Riley, seit ein paar Wochen kann man sich in Ihrem Hotel neben Frühstück oder Champagner auch einen Goldfisch aufs Zimmer bestellen. Da fragt man sich doch: Wer sollte das tun wollen?

Jeff Riley: Nun, etwa die Hälfte unserer Gäste sind Geschäftsreisende, das heißt: Sie sind allein unterwegs. Tagsüber arbeiten sie zusammen mit Menschen, die sie kaum kennen, weil sie nur vorübergehend in der Stadt sind. Da ist es doch schön, wenn man abends aufs Zimmer kommt und schon jemand da ist.

ZEIT: Ein Fisch nämlich. Hat er denn einen Namen?

Riley: Er heißt Happy. Wie unser Hotel, die Happy Guests Lodge, da lag der Name nahe. Aber er sieht auch tatsächlich glücklich aus”  weiterlesen (Quelle: die Zeit)

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

Tendacayou Ecolodge | Guadeloupe

Ein Frosch (1 Bild unten) sitzt zur Begrüßung vor der Tür und schon ist uns klar, die Bezeichnung Ecolodge wird hier nicht als Marketinggag einsetzt, sondern gelebt. Kommt man in das Innere des Hauses, ist man verzaubert, man wähnt sich in China – alles ist bunt, glitzert und auf schöne Art zugemüllt – darunter steht ein großer flackender Bildschirm. Die Damen der Rezeption führen uns weiter in unser rosa Zimmer. Rosa die Farbe der Wahl – ich könnte Stunden über dieses ROSA berichten, aber auf den Bildern sieht man alles. Das Zimmer war rosa, teilweise auch gelb, blau, rot, aber vor allem ROSA. Mein Bruder hätte seine Freude gehabt, er hasst die Farbe wie die Pest. Wie auch immer, mit den Stunden wird es netter und dann plötzlich den Rosa-Schock überwunden sieht man den Ausblick – Antigua liegt vor einem – ein ganz seltener Anblick – Antigua sieht man fast nie. Plötzlich kommen von links und rechts Kollibries und da eine Eidechse und schubs noch eine. Es wird die ganze Zeit so weiter gehen, Frösche kommen und gehen, Eidechsen kommen und gehen, Gelsen kommen und bleiben.

Das Tendacayou ist auf der Insel bekannt wie ein bunter Hund, die Besitzer (er Tischler, sie Köchin) haben alles selbst geschaffen. Dutzende Details verwunden und bringen einem zum Schmunzeln und oft auch zum Lachen.

Das Spa ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen, es ist riesig und erinnert mehr an Thailand als an die Karibik. Es gibt Dutzende kleine und größere Wasserbecken mit kaltem, warmem, heißem Wasser, mit Fischen drinnen, die einem die Haut abknabbern – mmmhhh, mit Pflanzen usw. Dann gibt es Zimmer zum Liegen und Rückzugsorte, dazwischen befindet sich auch noch eine finnische Sauna – sehr extravagant in der Karibik – mit der Wärme hätten sie normalerweise kein Problem. Das Ganze ist nicht günstig – eine Stunde Spa kostet über 35€ pro Person pro Stunde. Doch es ist Genuss pur und Verliebte buchen es gerne. Übrigens bevor man rein darf, muss man ein Schlauchkleid anziehen, der Stoff sieht aus und fühlt sich so an wie ein Küchenhangerl – amüsant. Also als Hangerl verkleidet, startet man in die Entspannung (Bilder des Spas folgen im nächsten Blogeintrag).

In Schuss gehalten wird die Ecolodge von 17 Mitarbeitern, 5 Gärtner und 5 Spa Mitarbeitern. Jetzt darf man nicht den Fehler machen und sich denken, ah dort kann man sich das leisten. Nein, die Kosten für Mitarbeiter liegen im Schnitt 30% höher als in Österreich und das Mindesteinkommen liegt bei ca. 1200€ netto. Das Konzept ist grandios und es geht voll auf, die Mehrheit der Gäste liebt es – einem anderen Teil ist es zu natürlich – selbstverständlich sind in den Pool wachsende Blumen nicht jedermanns Sache, auch das vollgeräumte Restaurant wirkt hygienisch bedenklich, allerdings muss man zuerst mal einen Tisch bekommen – es ist fast immer ausgebucht. Bei unserem Besuch war die Eigentümerfamilie gerade in Thailand  und das Restaurant blieb geschlossen. Die Küche ist inselbekannt und selbst Kochbücher schüren die Mythen über das hervorragende „La Poisson Rouge“ der Eigentümerin.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.tendacayou.com
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück am Zimmer