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Geistesblitz – Goldfisch

 - by Barbara

Goldfisch Happy gegen Einsamkeit im Hotelzimmer.

goldfisch

Ein britischer Hotelier verborgt einen Goldfisch, damit die Gäste abends nicht so einsam sind.

Die Zeit berichtet:

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DIE ZEIT: Mr. Riley, seit ein paar Wochen kann man sich in Ihrem Hotel neben Frühstück oder Champagner auch einen Goldfisch aufs Zimmer bestellen. Da fragt man sich doch: Wer sollte das tun wollen?

Jeff Riley: Nun, etwa die Hälfte unserer Gäste sind Geschäftsreisende, das heißt: Sie sind allein unterwegs. Tagsüber arbeiten sie zusammen mit Menschen, die sie kaum kennen, weil sie nur vorübergehend in der Stadt sind. Da ist es doch schön, wenn man abends aufs Zimmer kommt und schon jemand da ist.

ZEIT: Ein Fisch nämlich. Hat er denn einen Namen?

Riley: Er heißt Happy. Wie unser Hotel, die Happy Guests Lodge, da lag der Name nahe. Aber er sieht auch tatsächlich glücklich aus”  weiterlesen (Quelle: die Zeit)

Architekturgeschichte: 50 Jahre Parkhotel Pörtschach

 - by Barbara

Das Parkhotel Pörtschach feiert 50 Jahre und ich konnte mit Freude meine schriftstellerische Ader ausleben (Artikel: “Aufbruch und Aufschwung”): http://www.parkhotel-poertschach.at/media/file/93_parkhotel-poertschach.pdf

Architekturgeschichte: 50 Jahre Parkhotel Pšrtschach

“Pörtschach am Wörthersee (TP/OTS) – Die Geschichte des Wörthersee -
Tourismus auf der 40.000 m2 großen Halbinsel bei Pörtschach
dokumentiert der Bildband “50 Jahre Parkhotel Pörtschach am
Wörthersee”, der anlässlich des bevorstehenden fünfzigsten Jubiläums
der Eröffnung des weltbekannten Design Hotels am 1. Juli 2013
erscheint.

   Ein Team renommierter Architekturhistoriker unter Führung des
Kärntner Architekten Gerhard Kopeinig, Gründungsmitglied des “Vereins
Architektur Spielraum Kärnten” sowie “Kalt und Warm”, dokumentiert
darin die Geschichte des Hotels und des Tourismus in Pörtschach am
Wörthersee. 

140 Jahre Wörthersee – Tourismus

   Der Bildband spannt den Bogen vom Bau der Südbahn im Jahr 1864,
der die Voraussetzung für den Wörthersee – Tourismus war, bis ins 21.
Jahrhundert.

   Die touristische Erschließung begann mit dem Erwerb der
weitläufigen Landzunge vor Pörtschach durch den Wiener
Porzellanfabrikanten Carl Ernst David Wahliß im Jahr 1872. Er
errichtete 13 villenartige Hotels mit Bade- und Sportanlagen.
Nach seinem Tod im Jahr 1900 konnte die Familie das Hotelimperium nur
noch kurz halten. In der Folge wechselten die Besitzer und Teile der
großen Liegenschaften wurden abverkauft. 1928 erwarb die Gemeinde
Pörtschach das Areal, in der NS-Zeit kam es in den Besitz des
Deutschen Reiches. 

   1945 wurden hier britische Fronttruppen untergebracht und der
gesamte Bereich der Halbinsel für Einheimische gesperrt. 1953 konnte
die Gemeinde nach langwierigen Verhandlungen die Liegenschaft wieder
vom deutschen Finanzministerium rückerwerben. In der Folge wurde sie
an eine Gesellschaft verkauft, die auf dem Gelände ein neues Hotel
und eine Kuranstalt errichten wollte. Da über den vereinbarten
Zeitraum hinaus nichts geschah, fiel sie wieder der Gemeinde zu. Erst
die Baufirma Wayss & Freytag – Simplexbau, die 1959 das Anwesen
erwarb, setzte einen Hotelbau um, der am 1. Juli 1963 als Parkhotel
Pörtschach eröffnet wurde.

Das Parkhotel Pörtschach entsteht

   Die renommiertesten Architekten ihrer Zeit zeichneten in den
fünfziger Jahren für verschiedene Auftraggeber Entwürfe für das
Parkhotel Pörtschach: Georg Lippert (er war am Bau des Opernringhofs
in Wien beteiligt und plante das Hotel Prinz Eugen gegenüber dem
Wiener Südbahnhof), Josef Vytiska (Kirchen sowie Neubauten gegenüber
der Oper, am Franz Josefs – Kai  und Stephansplatz in Wien) und
schließlich Kurt Köfer, dessen Projekt mit 25 Apartments und 147
Zimmern sowie einem vorspringenden verglasten Speisesaal an der
Seeseite schließlich vom Liegenschaftseigentümer Wayss & Freitag -
Simplexbau realisiert wurde.

Lebensgefühl der sechziger Jahre

   Als das Hotel 1963 eröffnete, war es einer der wichtigsten Bauten
des modernen Wörthersee-Tourismus. Filme wie “Happy-End am
Wörthersee” verkörperten das Lebensgefühl dieser Zeit und machten
Pörtschach europaweit bekannt. Ihre Botschaft lautete: Aufbruch aus
der grauen Vergangenheit der Nachkriegszeit, Aufbruch in den
Wohlstand, Aufbruch in ein neues Zeitalter mit Zuversicht. 

   Als Kind seiner Zeit verkörpert das Parkhotel Pörtschach die
Leistungsfähigkeit und Kreativität der beginnenden Sechziger Jahre.
Das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich in
verfügbarer Freizeit, Urlaubsgeld und motorisiertem Verkehr. 

   Sein Stil verkörpert eine Epoche, die gerade wieder eine
Renaissance erlebt: Retro ist schick, die “Rolling Fifties” und die
“Swinging Sixities” sind in Life Style Magazinen am Vormarsch. Eine
deutsche Hotelkette bedient sich sogar bewusst dieses “Retro -
Looks”. Im Parkhotel Pörtschach sind die Stilelemente der sechziger
Jahre, makellos gepflegt, im Original erhalten.

parkhotel pörtschach

Heute: Designerhotel im Stil der 60er Jahre

   1972 erwarb der Wiener Mineralöl – Großhändler und
Garagenbetreiber Hans Pruscha das Hotel. Es steht seither im
Familienbesitz und ist Eigentum der List Group in Wien. 

   Das Haus wurde mehrmals modernisiert und erweitert. Heute bietet
das 350 Betten – Hotel Vier Sterne – Komfort auf sieben Etagen. Die
Original Stilelemente, wie etwa der Aufzug, die Treppen, die Hotelbar
und Rezeption sowie die Lobby und der Speisesaal mit ihrem
spektakulären Blick auf den Wörthersee blieben im Original erhalten
und vermitteln Jahr für Jahr tausenden Gästen das traditionelle
Ambiente des elegant – bürgerlichen Familienhotels mit privatem
Badestrand, Sportanlagen und weitläufigen Spazierwegen. Außerdem
finden Konferenzen und Tagungen statt. 1998 zeigten Titelseiten fast
aller europäischen Tageszeiten das Parkhotel Pörtschach, als sich die
Spitzenrepräsentanten der EU – Staaten in Pörtschach zum EU
Gipfeltreffen trafen.

Jubiläums – Saison 2013: Rückblick auf 50 Jahre

   Im Sommer führt Architekt Gerhard Kopeinig zu mehreren Terminen
Interessierte persönlich durch das Parkhotel und erläutert die
architektonisch bedeutenden Elemente.
Termine: www.parkhotel-poertschach.at” (Quelle: Tourismuspresse)

 

 

Tendacayou Ecolodge | Guadeloupe

 - by Barbara

Ein Frosch (1 Bild unten) sitzt zur Begrüßung vor der Tür und schon ist uns klar, die Bezeichnung Ecolodge wird hier nicht als Marketinggag einsetzt, sondern gelebt. Kommt man in das Innere des Hauses, ist man verzaubert, man wähnt sich in China – alles ist bunt, glitzert und auf schöne Art zugemüllt – darunter steht ein großer flackender Bildschirm. Die Damen der Rezeption führen uns weiter in unser rosa Zimmer. Rosa die Farbe der Wahl – ich könnte Stunden über dieses ROSA berichten, aber auf den Bildern sieht man alles. Das Zimmer war rosa, teilweise auch gelb, blau, rot, aber vor allem ROSA. Mein Bruder hätte seine Freude gehabt, er hasst die Farbe wie die Pest. Wie auch immer, mit den Stunden wird es netter und dann plötzlich den Rosa-Schock überwunden sieht man den Ausblick – Antigua liegt vor einem – ein ganz seltener Anblick – Antigua sieht man fast nie. Plötzlich kommen von links und rechts Kollibries und da eine Eidechse und schubs noch eine. Es wird die ganze Zeit so weiter gehen, Frösche kommen und gehen, Eidechsen kommen und gehen, Gelsen kommen und bleiben.

Das Tendacayou ist auf der Insel bekannt wie ein bunter Hund, die Besitzer (er Tischler, sie Köchin) haben alles selbst geschaffen. Dutzende Details verwunden und bringen einem zum Schmunzeln und oft auch zum Lachen.

Das Spa ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen, es ist riesig und erinnert mehr an Thailand als an die Karibik. Es gibt Dutzende kleine und größere Wasserbecken mit kaltem, warmem, heißem Wasser, mit Fischen drinnen, die einem die Haut abknabbern – mmmhhh, mit Pflanzen usw. Dann gibt es Zimmer zum Liegen und Rückzugsorte, dazwischen befindet sich auch noch eine finnische Sauna – sehr extravagant in der Karibik – mit der Wärme hätten sie normalerweise kein Problem. Das Ganze ist nicht günstig – eine Stunde Spa kostet über 35€ pro Person pro Stunde. Doch es ist Genuss pur und Verliebte buchen es gerne. Übrigens bevor man rein darf, muss man ein Schlauchkleid anziehen, der Stoff sieht aus und fühlt sich so an wie ein Küchenhangerl – amüsant. Also als Hangerl verkleidet, startet man in die Entspannung (Bilder des Spas folgen im nächsten Blogeintrag).

In Schuss gehalten wird die Ecolodge von 17 Mitarbeitern, 5 Gärtner und 5 Spa Mitarbeitern. Jetzt darf man nicht den Fehler machen und sich denken, ah dort kann man sich das leisten. Nein, die Kosten für Mitarbeiter liegen im Schnitt 30% höher als in Österreich und das Mindesteinkommen liegt bei ca. 1200€ netto. Das Konzept ist grandios und es geht voll auf, die Mehrheit der Gäste liebt es – einem anderen Teil ist es zu natürlich – selbstverständlich sind in den Pool wachsende Blumen nicht jedermanns Sache, auch das vollgeräumte Restaurant wirkt hygienisch bedenklich, allerdings muss man zuerst mal einen Tisch bekommen – es ist fast immer ausgebucht. Bei unserem Besuch war die Eigentümerfamilie gerade in Thailand  und das Restaurant blieb geschlossen. Die Küche ist inselbekannt und selbst Kochbücher schüren die Mythen über das hervorragende „La Poisson Rouge“ der Eigentümerin.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.tendacayou.com
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück am Zimmer