Tag: one has to be a billionaire’

Le Pavillon de la reine | Paris

 - by Barbara

6. Hotel Paris – eine sehr teure, aber auch sehr schicke, klassische Wahl wäre das “Le Pavillon de la Reine“.  Das Hotel liegt direkt am Place des Vosges - mein Lieblingsplätzchen in Paris.

LE PAVILLON DE LA REINE (1)

LE PAVILLON DE LA REINE (2)

LE PAVILLON DE LA REINE (3)

LE PAVILLON DE LA REINE (4)

LE PAVILLON DE LA REINE (5)

LE PAVILLON DE LA REINE (6)

LE PAVILLON DE LA REINE

(Fotos: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.pavillon-de-la-reine.com/
Kategorie:4-Sterne
Zimmer: 54
Preis: ab 390€

airbnb – Achtung aufgepasst, da kommt etwas GROSSES!

 - by Barbara

30 Stunden nach der gestrigen Pressekonferenz bin ich noch immer ganz fasziniert von airbnb und einem der drei Gründer, Nathan Blecharczyk.

Viele werden airbnb noch nicht kennen, aber das Konzept ist denkbar einfach und wächst in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Aber mal von Anfang an, es waren mal zwei Burschen in einer WG in San Franisco, aufgrund eines ausgezogenen Mitbewohners wurde die Miete unerschwinglich. Gleichzeitig fand eine Designmesse statt und alle Hotels waren ausgebucht. Das brachte die Beiden auf die Idee, doch einfach eine Luftmatratze (air bed – Ableitung des Names Air bed and breakfast) zum Schlafen anzubieten im Net und dadurch Geld zu verdienen. Gesagt, getan, an diesem Wochenende verdienten sie mehr als 1000 USD. Diese Idee wurde ausgebaut, es kann ja jeder ein Zimmer oder seine Wohnung online zur Verfügung stellen. Heute, erst 4 Jahre später, hält airbnb bei 200.000 Zimmern beziehungsweise Appartments in 192 Ländern. Vor ein paar Tagen wurde die 10.000.000ste Buchungen getätigt und jetzt kommt das UNGLAUBLICHE – die letzten 5.000.000 in den letzten 5 Monaten.

Hier noch ein paar Fakten, damit bewusst wird, wie sich airbnb entwickelt:

2008  - pro Tag eine Buchung bei einem airbnb Host

2009 – alle 5 Minuten eine Buchung

2010 – jede Minute eine Buchung

2011 – alle 10 Sekunden eine Buchung

2012  - alle 2 Sekunden eine Buchung

Natürlich könnte man jetzt sagen, ahhh, das ist wiedermal etwas sehr Amerikanisches – bei uns funktioniert das bestimmt nicht.

ABER AUFGEPASST:

200.000 airbnb Hosts gibt es weltweit, davon 105.000 in Europa, 25.000 in Asien, 20.000 in Südamerika, das heißt, auf Nordamerika kommen “nur” maximal 50.000 (leider wurde die Zahl nicht genannt).

Und jetzt wird es richtig heiß:

Wie viele airbnb hat wohl Wien?

Die Zahl ist hoch, sehr hoch, sage und schreibe 600! SECHSHUNDERT! WAHNSINN! 600 Zimmer in Wien! Keiner spricht davon, aber still und leise wächst die Anzahl der Betten und der Druck auf die Hotels wird zunehmen.

Man darf sich airbnb auch nicht als Billiganbieter vorstellen, die haben unglaubliche Unterkünfte im Programm – da gibt es Zimmer, die kosten mehrere Tausend USD oder EUR – es geht bis 45.000 – pro Nacht.

Manche Wohnungen in Wien erzielen einen Preis über 300 EUR / Nacht für 2 Personen.

In dieser Unterkunft fand die Pressekonferenz statt.

Das Angebot ist extrem vielseitig, man kann sich ein Bergdorf mieten, eine Insel in Fiji, eine Wohnung mit Blick auf den Central Park und so weiter.

Apropos NYC, NYC hat die höchste Dichte an airbnb Hosts mit 14.000 Unterkünften, gefolgt von Paris und London mit jeweils 8.000 und anschließend kommen Barcelona, Madrid etc.

Die Entwicklung schreitet so rasch voran, dass die Gründer in den letzten 12 Monaten 10 Offices eröffnet haben – 6 davon in Europa (London, Paris, Mailand, Kopenhagen, Moskau).

Noch ein paar Zahlen für Ö:

  • Die Nachfrage nach airbnb-Unterkünften in Österreich hat sich mehr als verdoppelt
  • In den letzten Monaten haben die Österreicher über 60% mehr Unterkünfte in aller Welt über airbnb gebucht
  • In ganz Österreich können aktuell 3.200 Gäste aus aller Welt in airbnb Unterkünften untergebracht werden
  • Alleine in den letzten drei Monaten ist die Anzahl der Gastgeber in Österreich um ein Viertel gewachsen
  • ca. 40.000 Nächtigungen in airbnbs in Österreich

Ein Blick auf die coole und einfach zu bedienende Homepage:

Grundsätzlich kann jeder ein Zimmer oder Appartment einstellen. Es gibt keine Mindestanforderungen, alles, was zählt, ist TRANSPARENZ. Eine Insel mit Hütte ohne Strom, ist ebenso willkommen wie ein Luxusappartment in NYC. Sobald man sich dafür entschließt, schickt airbnb einen Profifotografen und lässt die Räumlichkeiten fotografieren – deswegen schauen auch alle Bilder im Web so schön aus. Die Fotografen checken auch die Unterkunft.

airbnb wickelt die Buchung über die Website ab und bekommt dafür 6-12% des Nächtigungspreises. Der Host bekommt das Geld, sobald der Gast angekommen ist. Allerdings hat der Gast die Möglichkeit einen 24/7 Dienst zu verständigen, wenn etwas anders sein sollte, als beschrieben und es wird für ihn umgehend eine andere Unterkunft gefunden.

Übrigens so eine tolle Idee wird natürlich sofort kopiert: http://www.wimdu.at/

Ich habe noch bei keinem airbnb host geschlafen, aber Hannes hat schon viele probiert – seine Erfahrungen sind auf RosaPfeffer zu lesen.

Verlassenes Hotel

 - by Barbara

Hotelleichen gibt es wie Sand am Meer, diese in Iguazú ist aber wirklich sehr eindrucksvoll.

Die Google Bildersuche bietet zu “verlassenes Hotel” eine wahre Schatzkiste an Geisterhäusern.

Sichtlich steht das Gebäude schon Jahre in Puerto Iguazú. Was wird in Zukunft wohl mit ihm geschehen? Lassen es die Eigentümer einfach verfallen oder kommt doch noch ein Investor?

Zu dem Thema fand ich auch einen Blogeintrag bei BLDBLOG über “Hotels in the afterlife“. Die Ausstellung Sinai Hotels im AzW Wien 2008 habe ich auch besucht.

be Hotels – be playa & be tulum oder wie man ein Hotel nicht stornieren kann

 - by Barbara

 

Ja, die wunderbaren “be hotels” haben uns in Playa del Carmen in richtige Spannung versetzt. Aufgrund von Coco Bongo (der lautesten Disko Mexikos) haben wir uns entschlossen, das “be playa” in Playa del Carmen zu stornieren und weiter nach Tulum zu fahren. Grundsätzlich eine leichte Entscheidung, vor allem wenn man 3 Tage vor Anreise schon weiß, dass das Hotel nichts für uns ist. Es tat uns auch wirklich leid um das schöne “be playa”, aber der Lärm während der Nacht im “Hotel Deseo” hatte uns zu viele Nerven gekostet. (An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir schon auch gerne feiern)

Wie auch immer, in unserer Unschuld riefen wir einfach im Hotel an, um zu stornieren. Das Hotel teilte uns mit, dass nur Design Hotels (über diese Plattform haben wir gebucht) die Reservierung stornieren kann. Gesagt, getan, also haben wir Design Hotels in Deutschland via Skype angerufen. Design Hotels sagt uns, dass sie nicht stornieren könnten, aber wir im Hotel anrufen sollen. Ok, gesagt getan – wir haben im Hotel angerufen – wieder das gleiche Spiel, wieder im Design Hotels angerufen, die können nicht stornieren. Dann kam uns die “scheinbar” erlösende Idee, wir buchen einfach um – vom “be playa” auf “be tulum“. Grundsätzlich war auch der Reservierungstyp von “be playa” einverstanden, nachdem die Hotels zusammengehören. Wir waren ganz erfreut, nachdem das “be tulum” auch noch um Ecken schöner ist als das “be playa”. Aber bei der Angabe der letzten Reisedetails, teilte uns der Reservierungsmensch mit, dass jetzt aufgrund eines Fotoshootings doch kein Zimmer mehr frei sei. Ich kann es mir zwar nicht erklären, aber für uns war klar, da ist etwas im Busch und Zimmer sind frei – nur wir sollten diese nicht bekommen. Deswegen alles zurück zu Beginn, eine Stornierung ist noch immer nicht möglich bei “be hotels”. Nachdem wir jetzt aber schon das schöne Hotel “geschnuppert” hatten, wollten wir nicht so schnell aufgeben. Deswegen haben wir bei Design Hotels angerufen und sie gefragt, ob wir tauschen könnten – leider nein. Dann hat uns unser Rezeptionist noch angeboten bei “be tulum” direkt anzurufen, eine Freundin von ihm arbeitet dort. Auch kein Erfolg in Sicht.

Montagmorgen haben wir dann die “Hotelexpertin”, die meinen Mann (wahnsinnig schlecht) beraten  hat, erreicht. Zuerst hatten wir alle Belange wegen dem Hotel Deseo mit ihr geklärt und dann trugen wir den Wunsch an sie heran a) im “be playa” zu stornieren oder b) uns auf das “be tulum” umzubuchen. Wir gaben ihr 2 Stunden Zeit die Angelegenheit in unserem Sinne zu lösen, wenn sie bis 12 Uhr keine Mail geschrieben hat, suchen wir uns eine andere Unterkunft. Die Stunde 12 ist gekommen und keine Antwort aus Deutschland. Aufgrund dieser Info sind wir ins Ana y Jose aufgebrochen – eine unglaublich tolle Wahl.

Schön wäre es jetzt, wenn die Geschichte hier ein Ende finden würde, aber leider kam alles ganz anders. Im Ana y Jose sah ich nächsten Tag die E-Mail aus Deutschland. Nachdem wir nicht im “be tulum” eingecheckt hatten, müssen wir die Stornokosten selber tragen. Wusch, es war wirklich viel für uns. Wir haben auf drei verschiedene Arten versucht ein Zimmer zu bekommen und immer hat es geheißen kein Zimmer frei und jetzt sollen wir Stornokosten tragen?

Und mein Fazit ist, ich werde nie wieder über Design Hotels buchen. Die Mitarbeiterinnen tragen den Titel “Hotelexperten” und können bei den 200 Hotels nicht mal sagen, dass es für eine Hochzeitsreise geeignet ist oder nicht (Das Deseo war ein Diskohotel für schnelle Erlebnisse und kein Hotel für Flitterwochen), sie bekommen unendlich viel Provision und vermarkten Hotels, die kein warmes Wasser haben und eine Stornierung ist nicht möglich (angeblich war das Hotel ganz neu im Angebot und nicht über das System administrierbar – okay, aber ein/e Kund/in sollte das nicht belasten).

Wie auch immer, aufgrund der Nähe des “be tulum” zu unserm schönen Ana y Jose Hotel sind wir eines Nachmittags auf einen Drink hingegangen. Das Design ist WELTKLASSE, wenn auch tw. übertrieben – jedes Zimmer verfügt über einen eigenen Pool – bei dem Strand, etwas Übertrieben. Die Mitarbeiter/innen waren super freundlich. Wir haben uns an die nette Bar gesetzt und ich habe ein Mineral und mein Mann ein Bier bestellt, ohne in die Karte zu sehen. Alles fein, bis die Rechnung kam – mein nettes Mineral aus Europa (importiert) hat schlappe 9€ gekostet, das Bier war eine Occasion um 4€. Wusch hoch 2!!! Da muss ich in Wien wirklich lange lange lange suchen, um ein Lokal zu finden, dass mir bei einer Mineralbestellung ein Wässerchen um 9€ hinstellt – ich bin überzeugt kein Lokal zu finden. Bei den “be hotels” kann man nur sagen, außer Spesen nichts gewesen.

Scandinavian Special – Nimb Hotel – Kopenhagen / Denmark

 - by Barbara

Wer hätte so ein Hotel im Kopenhagener Tivoli vermutet?

Das Nimb blickt auf eine aufregende Geschichte zurück, 2008 wurde ihm wieder neues Leben eingehaucht und stellt jetzt eines der Highlights in der dänische Hotelszene dar.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.tivoli.dk/

USP: eindeutlig der maurische Stil des Hauses & die Restaurants, Schokoladentheke in der Brasserie

Preis: teuer (leider konnte ich die Preise nicht herausfinden, es war immer ausgebucht)

Eröffnung: 2008


Africa Special – Summary

 - by Barbara

Der Jänner 2011 ist in seinen letzten Minuten und somit ist auch das Africa Special zu Ende. Ich möchte nur noch kurz meine Eindrücke dieses Specials zusammenfassen.

  • Es war extrem schwer wirklich tolle Hotels in Afrika zu finden, noch schwerer war es jedoch Hotels zu finden, die irgendwie in einer “normalen” Preisklasse liegen – ein scheinbar unmögliches unterfangen. Der Satz: “Entschuldigen ich möchte Ihr Hotel nicht kaufen, nur hier übernachten” war mein ständiger Begleiter – deswegen habe ich dann auch das Tag “one has to be a billionarie” eingeführt.
    Wie kann der ärmste Kontinent der Erde so unglaublich viele Hotels hervorbringen die jenseits von 1.000€ pro Person und Nacht liegen? Ich glaube selbst in NYC ist es schwerer solche Hotels zu finden als in Afrika.
  • Die Hotels gestalten sehr viel über Pölster und Farben und nicht aufwendige Bauweisen oder Ausstattung bzw. Materalien, man sollte glaube diese Vorgehensweise ist günstiger…
  • Es gibt einen deutlichen Trend zu Nachhaltigkeit und auch Stakeholdervalue – Einheimische werden miteinbezogen, aber wahrscheinlich nicht genug. Sonst würden diese Regionen reich sein mit Touristen die über 1.000 € pro Nacht und Person bezahlen.
  • In reicheren Ländern (z.B. Südafrika, Namibia, etc) sind die Zimmerpreise angemessener als in wirklich armen Staaten (z.B. Botswana, Kenia, Mosambik, etc)
  • Den Aufwand dieses Specials habe ich unterschätzt, ich habe mehr als 20 Stunden nach tollen Hotels gesucht und musste auch bei der Hälfte erkennen, dass eine Stunde Recherche für ein Hotel nicht ausreicht – der Mangel an afrikanischen Hotels ist auch in den Buchungsplattformen zu erkennen – und hier kehre ich zu meiner Ursprungsfrage zurück (und Forschungsfrage meiner Studienkollegin) – Kann Tourismus nicht auch der Demokratsierung und Stabilität eines Landes helfen?
  • Ich wünsche dem DAR HI in Nefta / Tunesien alles GUTE!

Africa Special | South Africa | Kruger National Park | The Outpost

 - by Barbara

Im Africa Special begebe ich mich nun in den Kruger Nationalpark in Südafrika zum “The Outpost” mit einer 180° Aussicht über das Luvuvhu River Valley.

Das freie Badezimmer mit der Aussicht ist einfach der Hammer! Jetzt verstehe ich auch, wieso keine Zimmerpreise auf der Homepage zu finden sind. (Bleibt nur die Frage wieso die Homepage mit einem open source program gemacht wurde? – wahrscheinlich ging ihnen beim Bau das Geld aus)

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Und jetzt das absolute USP – diese Badewanne in der Mitte des Kruger NP:

Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite.

GROSSO MODO:

Eröffnung: 2003

Architektur / Design: Enrico Daffonchio

USP: Lodge im Kruger Nationalpark

Preis: Lässt nichts gutes ahnen “Please contact us on rates

Aufgrund von mangelnden Koordinaten – ungenaue Kartenangabe.

Africa Special | Seychelles | MAIA Resort & Spa

 - by Barbara

“Entschuldigung ich wollte Ihr Hotel nicht kaufen, nur hier übernachten”, dieser Satz  ist ziemlich praktisch anwendbar bei quasi allen Hotels auf den Seychellen. Aber die Seychellen haben sich als absolute Luxusdestination positioniert und können nicht über mangelnde Nachfrage klagen.

Um auch dieser Destination gerecht zu werden, möchte ich heute das MAIA Resort & Spa zeigen.

Maia ist ein Luxushotel auf Mahé (der Hauptinsel der Seychellen), umgeben von einem weißen Traumstrand liegt das Hotel in einem privaten Areal (Investor war eine südafrikanische Gesellschaft) in der geschützten Bucht der Anse Louis im Südwesten der Insel.

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Fotos von der Hotelwebsite.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.maia.com.sc/

Preis: ab 1.000€ pro Nacht, Packages deutlich billiger (aber noch immer extrem teuer)

USP: Hanglage

Unterkunft: 30 Villen mit privatem Pool


Africa Special | Tanzania | Faru Faru Lodge

 - by Barbara

Die Faru Faru Lodge liegt im nördlichen Tansania (nahe dem Victoria Lake sprich Kenia und Uganda) und ist ein weiteres der schier unendlich teuren afrikanischen Hotels. Trotzdem verkörpert es auf den Bildern sehr viel Charme und Esprit. Eigentlich besticht es durch sehr viel Schlichtheit …

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Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite.

Grosso Modo:

Homepage: http://www.singita.com/index.php/game-reserves/lodges-and-camps-in-tanzania/singita-faru-faru-lodge/

Preis: über 1.000 USD pro Person und Nacht