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Menschen im Hotel

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Erwartungen an Hotels, Information, Lieblingshotels

Gefühlswelt Hotel

„2000 auf 79“ ist der Titel eines Beitrags von Martin Schumacher (conos GMBH) im Tourismuspresse Blog. Der Autor war 26 Jahre auf Reisen, und ist in 79 Ländern in 2000 verschiedene Hotels  eingecheckt. Mehr dazu gibt’s hier.

Beim Lesen des Artikels hat mich die Inspiration gepackt und meine Freude an Statistik war geweckt: Drei Stunden später war dann auch meine persönliche Liste von all den Reisen, Ländern und Hotels fertig (ziemlich rasch, dank Blog RosaPfeffer) Und zack da waren sie wieder – all die Erlebnisse in den verschiedenen Hotels, der Geschmack des Essens und die Gefühle an den unterschiedlichsten Orten.  Kaum ein Hotel ist in Vergessenheit geraten, vermutlich auch, weil ich in deutlich weniger Hotels genächtigt habe, als Martin Schumacher. Immerhin waren es bei mir rund 177 Hotels in zehn Jahren mit 287 Übernachtungen. (Fast) Jedes Haus wurde sorgsam von mir ausgewählt und kaum eines war ein 0815 Hotel.

Aber zurück zu den Gefühlen, die ich beim Erstellen meiner Liste richtiggehend im ganzen Körper spüren konnte. Die Skala wie ich mich in diesen Hotels gefühlt habe und die damit verbundenen Gefühlswelten reichen von:

  • beschützt – wachsam (sehr wichtig in Südamerika und Südafrika)
  • entspannt – gestresst
  • wohl – unwohl
  • unbeachtet – beobachtet
  • frei – eingesperrt
  • offen – verschlossen
  • glücklich – unglücklich
  • aufgeregt – gelangweilt
  • richtig – falsch

Gerade das letzte Begriffspaar „richtig – falsch“ ist eine ganz eigene Kategorie. Falsch im Sinne von, ob es zu meinen / unseren Bedürfnissen passt. Denn es gibt Hotels, die passen einfach nicht zu mir / zu uns – oder ich bzw. wir passen nicht in dieses Hotel. Ein Umstand, der schnell zum puren Ärgernis werden kann. Gerade dann, wenn man eine ganz genaue Vorstellung oder Erwartung an einen Aufenthalt hat. In diesem speziellen Fall denke ich an ein Hotel auf Mauritius. Das erhoffte Urlaubsgefühl wollte sich partout nicht einstellen und wir haben uns einfach nicht wohl gefühlt. Auf dem Weg in die Hauptstadt sahen wir dann ein Hotelschild, und alleine das Logo verriet uns: Das ist unser Hotel!

Nach nur drei Minuten im diesem Haus bestätigte sich unser Gefühl (und all das sogar zum selben Preis wie das gebuchte Hotel), nur leider zu spät. Vielleicht beim nächsten Besuch. Das passende Hotel zu finden ist wirklich eine Kunst für sich.

Was ist mir prickelnd in einigen Hotels in Erinnerung geblieben?

Was hat bis heute einen schalen Eindruck hinterlassen?

  • Unfreundliche Mitarbeiter_innen
  • Sich auf Schritt und Tritt beobachtet fühlen – ein höchst unangenehmes Gefühl
  • Komplizierte Technik – wenn man eine Gebrauchsanweisung für sein Zimmer benötigt, und nicht einmal Licht oder Klimaanlage „einfach“ bedienen kann – einmal habe ich wirklich mit Licht geschlafen, weil nicht einmal der Rezeptionist wusste, wie man es ausschaltet z.B. Sheraton Mexiko City
  • Schlechtes Frühstück – üppige Buffets mit billigem Essen
  • Tee mit Chlorgeschmack z.B. Westin Bahamas
  • Unflexibilität
  • Geiz

 

Meine Top 20 Hotels poste ich gerade auf Instagram. Ein purer Genuss in diesen schönen Erinnerungen zu schwelgen.

Information

Frühstück auf himmlisch – Hotel Bristol Wien

Zum Geburtstag hat mich mein Mann ins Hotel Bristol am Kärtner Ring zum Frühstück eingeladen. Unser Sohn war gut im Kindergarten versorgt und wir konnten ausgiebig und in Ruhe genießen. Himmlisch ist das Wort, das mir zuerst in den Sinn kommt. Alles war perfekt an diesem Montagmorgen. Die Gäste waren überschaubar, der gediegene und frisch renovierte Speisesaal auch nach 130 Jahren von zeitloser Schönheit. Das Personal beherrscht sein Handwerk und hier muss man wirklich von Handwerk sprechen. Denn der Unterschied zwischen einem gelernten Kellner und einem Stundeten ist nicht zu übersehen. Für ein 5-Sterne-Hotel zwar selbstverständlich, aber dennoch erfrischend.


Alles bis ins kleinste Detail wird perfekt serviert und man kann sich vortrefflich mit den Mitarbeiter/innen unterhalten. Als Highlight empfand ich den Buffetraum: Ein kleiner, schwarverkleideter und glänzender Raum mit einer Perle an Köchin, die sogar Eier Benedikt aus ihrem Reportoire hervorzaubern kann.
Im Anschluss wurde ich noch durch das altehrwürdige Hotel Bristol geführt. Seitdem hoffe ich, dass der Geschichte dieses Hauses in Zukunft mehr Rechnung getragen wird (vor ein paar Jahren wurde es kurzfristig zu einem Westin degradiert, weil pro Stadt nur ein Luxury-Collection-Hotel zulässig war, doch dieses Downgrading wurde zum Glück wieder aufgehoben). Und ich bin mir sicher, die Eigentümer-Familie Gürtler wird dem Haus am Ring zu altem Glanz verhelfen, hoffentlich hat Marriott die gleichen Absichten.

Erlebte Hotels, Europa, Hotelmarketing, Hotels, Hoteltrends, Neue Ideen für Hotels, Österreich

Ein Pensionistenheim im Wandel – das Hotel magDAS Wien

Die Caritas hilft. Diesmal in Form eines Hotels. Hier arbeiten 25 Flüchtlinge und Asylwerber aus aller Welt. Passend zur Social Responsibility hat sich das Architekturbüro “Alles wird gut” (wie passend der Name doch ist) pro bono für die Umgestaltung entschieden. Unterstützt hat das Projekt die Akademie der bildenden Künste, Daniel Büchel, Priscilla & Pat, pkf hotelexperts und viele andere.

Im magDAS ticken die Uhren anders, auch die Finanzierung war etwas Kreativer. Die Cartias hat 1,5 Mio in die Hand genommen und ein kleiner Teil konnte durch Crowdfunding  abgedeckt werden. Die Crowd ist längst als Stammgast eingezogen und wer könnte ein besserer Markenträger sein, als Investoren.

Ich war bereits zweimal im magDAS und finde es einfach spitze. Die Brownie-Torte ist köstlich, besonders wenn man in der Sonne auf der Terrasse mitten im Grünen sitzt.

Ein sehr spezieller turn-around war für mich die Gestaltung, innen wirkt es wie ein trendiges Hotel, aber durch den sozialen Hintergrund und die Verantwortung gewinnt es dermaßen an Zuneigung, dass ähnliche Hotels in der Sekunde an Sympathie verlieren. Interessant.

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DIE IDEE

magdas HOTEL ist ein Social Business, das auf Kooperation, bestehenden Ressourcen und einer gesellschaftlichen Vision aufbaut. Flüchtlinge, Freiwillige und Profis aus der Hotellerie entwickeln aus einem ehemaligen Pflegeheim am Wiener Prater ein Grand Budget Hotel. Unter Verwendung bestehender Ressourcen und Spenden wird in einem Upcycling-Prozess ein lebendiger, zeitgemäßer Begegnungsort für Flüchtlinge, StudentInnen und TouristInnen aus aller Welt geschaffen.

magdas HOTEL mit 80 Zimmern, Garten, Café, Lounge, Artist-In-Residence und Bibliothek wird zu einem kulturellen Meeting Pot. Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Somalia, Irak und anderen Krisenregionen wohnen und arbeiten im Hotel und treffen dabei auf Geschäftsreisende, Familien, StädtetouristInnen und Kulturinteressierte aus aller Welt. Ein soziales Unternehmen, das Kulturen verbindet, Chancen kreiert und einen lebendigen Ort der Begegnung schafft.

Projektteam

Caritas Services GmbH – Andrea Visotschnig, Michael Kleinbichler, Clemens Foschi u.a.
AllesWirdGut-Architekten (Planung+Gestaltung) – Friedrich Passler, Johanna Aufner
Akademie der Bildenden Künste Wien (Fassaden-/Zimmergestaltung, Artist in Residence Programm) – Andrea B. Braidt
PKF Hotel Experts – Gisela Loidolt, Michael Widmann
– Daniel Büchel (Gestaltung, Upcycling)
PRISCILLA & PAT – Cloed Baumgartner” (Crowdfunding)

Details im Hotel, Hotels, Information

“to ti to to to to“ oder Suppe kochen auf der Stehlampe – Missverständnisse zw. Asien und Europa

Wissen Sie was “to ti to to to to” bedeutet? Sprechen Sie es doch mal laut aus. Mit viel Geduld und Wiederholung kann man es irgendwie in Erfahrung bringen.

“(Berlin, 25. März 2015) Deutsche und österreichische Hoteliers stellen sich auf einen Zuwachs asiatischer Gäste ein. Ob chinesische, arabische oder indische Gäste: Mitarbeiter der Arcotel Hotels berichten über Fauxpas, kulturelle Missverständnisse und fremde Gewohnheiten und wie sie damit umgehen. Eine aktuelle Studie der Intercontinental Hotels Group und des Forschungsinstitut Oxford Economics ergibt, dass China 2020 die USA, Großbritannien und Deutschland als “Outbound Travel”-Märkte überholen wird. Hoteliers müssen sich auch kulturell auf asiatische Gäste vorbereiten. Welche Erwartungen und Gewohnheiten Gäste mit anderem kulturellen Hintergrund mitbringen, wissen die Mitarbeiter der zehn Arcotel Hotels in Berlin, Hamburg, Klagenfurt, Linz, Stuttgart, Wien und Zagreb.

Suppe von der Lampe: Hauptsache selbst gekocht
Arabische Gäste sind bekannt dafür in großen Gruppen mit der ganzen Familie zu reisen. Häufig werden Appartements oder ganze Etagen gebucht, eine Kochmöglichkeit im Zimmer wird oft gewünscht, genauso wie geschlechtsspezifisches Reinigungspersonal. Nicht selten kommt es vor, dass Zimmer komplett umgebaut werden. Mitarbeiter aus dem Arcotel Onyx in Hamburg berichten: “Besonders gestaunt haben wir, als Gäste versucht haben auf einer Stehlampe ihre Suppe zu erwärmen.“ Auch einen großen Gaskocher war bei der Familie im Gepäck. Ein Mitarbeiter aus dem Wiener Arcotel Wimberger ergänzt: “Dass arabische Gäste mit extrem viel Gepäck reisen, ist mir bewusst geworden, als ich für eine dreiköpfige arabische Familie einen Minivan komplett beladen mit Gepäck ausräumte.“

Dinner auf dem Matratzenlager – Kollektives Lebensgefühl im Hotelzimmer
In dem Vier-Sterne-Hotel zeigten auch indische Touristen, dass ein großes Streben nach Gemeinschaft in der Kultur verwurzelt ist. Gäste einer Reisegruppe bestellten nacheinander mehrere Decken, Kissen und eine zusätzliche Matratze in ihr Zimmer. “Als ich das Zimmer betrat, saßen 15 Personen auf dem Zimmerboden, komplett belegt mit Kissen, Decken und drei Matratzen“, erklärt ein Mitarbeiter aus dem Arcotel Wimberger Wien. Die Reisegruppe war sich einig: Das Dinner sollte in Gemeinschaft eingenommen werden.

Nasse Teppiche und überflutete Badezimmer
Eine der größten Herausforderungen bietet das Badezimmer: Toiletten sind in vielen asiatischen Ländern mit WC-Duschen ausgestattet. Daher wird häufig in europäischen Hotels die Dusche mit der Toilette verwechselt. In einigen asiatischen Ländern, wie z.B. Korea wird vor dem Einstieg in die Duschkabine im Badezimmer selbst geduscht. Was in Europa häufig Überschwemmungen der Hotelzimmer als Folge hat.

“to ti to to to to” – Sprachbarrieren bleiben
Die Hotelgruppe weiß um die Besonderheiten asiatischer Gäste: Heißes Wasser, Badewannen statt Duschen, Handtuchtrockner und eine Auswahl verschiedener Teesorten wird von chinesischen Gästen besonders geschätzt. Und auch die Möglichkeit Doppelbetten zu trennen, stellt einen wichtigen Service da. Doch trotz aller Bemühungen, lassen sich sprachliche Barrieren selten vermeiden: Als der Anruf “to ti to to to to“ an der Rezeption einging, war das Servicepersonal des Wiener Arcotel Wimberger vermutlich zunächst erstaunt, erkannte aber recht schnell, dass es sich bei dem Anruf der chinesischen Gäste lediglich um eine Teebestellung auf Zimmer 222 handelte (“two tea to 222″). Und auch die polnischen Gäste, die sich in einen eingedeckten Seminarraum setzten, in der fälschlichen Annahme, es wäre der Frühstücksraum, konnten trotz sprachlicher Hürden noch ihren richtigen Platz finden.

Die Mitarbeiter der Arcotel Hotels sind sich einig: “Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Gäste aus anderen Kulturen begrüßen dürfen. Genau deswegen arbeiten wir so gerne in der Hotellerie. Denn es ist eine große Bereicherung andere Kulturstandards kennenzulernen – so lernt man auch sein eigenes Verhalten und die eigenen Werte zu reflektieren.“” Quelle: Hottelling

Erwartungen an Hotels, Hotels, Information

JOBshui: Mitarbeiterfluktuation vermindern mit Employer Branding

Bekommen Ihre Hotelmitarbeiter/innen Wertschätzung von Ihnen? Können die Mitarbeiter/innen das wirklich spüren? Würden Ihre Köchin, Ihr Kellner und Ihr Reinigungspersonal das auch im Internet berichten? Die Wertschätzung der Mitarbeiter/innen ist ein zentraler Punkt in der Hotellerie, der leider häufig versäumt wird. JOBshui bietet Workshops zum Employer Branding, damit die Betriebe Probleme schneller erkennen und sich den neuen Herausforderungen stellen können.

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“Arbeiten wo andere Urlaub machen? Lieber nicht!

Ob es nun an den Arbeitsbedingungen liegt oder an der steigenden Bettenzahl: dem Tourismus fehlt es an (qualifizierten) Mitarbeitern. Das ist umso dramatischer, als das Personal eine tragende Rolle für den Erfolg eines Hotels oder Tourismusbetriebs spielt – kein Betrieb kann dauerhaft mit unqualifizierten Aushilfskräften seine Qualität halten.

Mitarbeiterbedürfnisse kennen und ernst nehmen

Bei der großen Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte ist es jetzt umso nötiger, sich positiv von anderen Unternehmen abzuheben. Dafür muss man wissen, was Arbeitnehmer sich von ihrem Arbeitgeber wünschen (oder gegebenenfalls einfach nachfragen). Neben Arbeitsatmosphäre, Vorgesetztenverhalten und Work-Life-Balance sind, vor allem für Jüngere, auch die Karriereaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten im Betrieb interessant. Zusätzliche Benefits sind beispielsweise:

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Verpflegung
  • Kinderbetreuung
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Gesundheitsmaßnahmen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Veranstaltungen für Mitarbeiter

Wer seine Mitarbeiter auch öffentlich wertschätzt und lobt, erhöht nicht nur die Arbeitszufriedenheit, sondern zeigt außerdem potentiellen Bewerbern, dass das Unternehmen a Good Place to Work ist.

Sind die unfreundlichen Arbeitszeiten und die schlechte Bezahlung schuld?

Die Entlohnung in der Tourismusbranche ist für viele Gastronomie- und Tourismusmitarbeiter Grund zur Klage, ebenso die Arbeitszeiten (Schichtdienst, Teildienst, Wochenendarbeit). Bei der Lektüre von Arbeitgeberbewertungen fragt man sich mitunter, warum überhaupt noch Menschen in Gastronomie und Tourismus arbeiten: die Erfahrungsbericht vieler Mitarbeiter in Tourismus und Gastronomie sprechen hier eine recht deutliche Sprache. Dabei sind Gehalt und Arbeitszeiten längst nicht mehr die einzigen Faktoren, die bei der Stellensuche eine Rolle spielen. Angestellte beschweren sich jedoch nicht nur über die konkreten Arbeitsbedingungen, sondern auch über die sogenannten „weichen Faktoren“. Besonders oft wird fehlende Wertschätzung der Mitarbeiter oder mangelnder Zusammenhalt unter den Kollegen bemängelt.

Authentisch, ehrlich und transparent
Im Employer Branding geht es nicht (nur) darum, ein Unternehmen bestmöglich nach außen darzustellen. Wie bei allen Marken ist auch die Arbeitgebermarke eine Kombination aus Eigendarstellung, Erfahrungen mit dem „Produkt“ und konstanter Qualität. Für Unternehmen bedeutet das beispielsweise, sich in sozialen Netzwerken als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, gute Bewertungen auf Arbeitgeberbewertungsplattform zu erzielen und dem guten Ruf als Arbeitgeber täglich gerecht zu werden. Doch wenn das Arbeitsklima einfach nicht stimmt, kann natürlich auch das engagierteste Employer Branding nicht viel ausrichten – wer aber signalisiert, dass er offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge seitens seiner Mitarbeiter ist, erkennt Probleme schneller und kann Workshops in Salzburg und Wien JOBshui Consulting bietet in den Workshops am 18.3. in Salzburg und 20.3. in Wien erste Anknüpfungspunkte zur prompten Umsetzung. Aktuell noch Restplätze verfügbar – Details und Anmeldung gerne hier: http://www.jobshui.com/vortraege-seminare/career-based-services-workshop/” (Quelle: JOBshui)

Details im Hotel, Hotels

Mitarbeiterbereich des Marriotts Wien verwandelt sich in modernes Wiener Bistro

Mitarbeiter/innen arbeiten besser in einer schönen Umgebung, denn das Wohlgefühl wird gesteigert und auch die Bindung zum Unternehmen wächst. Das Wiener Marriott hat sich entschieden diesen Punkt auch anzugehen und hat die Mitarbeiterkantine verschönert. Die beeindruckende Verwandlung kann man unten bei den Bildern sehen.

In einer Zeit, in der die Wirtschaftskrise erhebliche finanzielle Schnitte vorgibt, gibt es immer noch Unternehmen, die mutig und bereit sind, auch in das emotionale Wohlbefinden ihrer MitarbeiterInnen zu investieren.

Ein Beispiel dafür ist das Vienna Marriott Hotel, das sich für eine Neugestaltung des Personal-Restaurants entschieden hat. Das Projekt wurde von der Firma „Die Wanddesignerin“ entwickelt und realisiert. Das Ziel dieses innovativen Projekts ist es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, um den Wohlfühlfaktor zu steigern. Der Fokus wurde dabei auf das Wanddesign gelegt.

Es handelt sich nicht nur um eine einfache Raumrenovierung, sondern die Kantine sollte auch ein Themenraum werden und sich in neuem Glanz, modern, dynamisch und stylisch zeigen. Spaziergang durch Wien „Unsere MitarbeiterInnen können nun ihr Mittagessen in einem Raum umgeben von den schönsten Wiener Sehenswürdigkeiten genießen: der Blick auf das Riesenrad, auf die Pferdekutsche oder auch auf den berühmten Johann Strauss lässt einen entspannen und vermittelt ein Gefühl der Freiheit. Nach diesem „gemütlichen Spaziergang“ in Wien kehrt man bestens gelaunt zum Arbeitspatz zurück“, informiert Michaela Mainer, Leiterin des Projekts im Vienna Marriott Hotel.”

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(Bilder von “dieWanddesignerin”)

“Die Wanddesignerin”, ein junges Wiener Unternehmen, das sich auf innovative Wandgestaltungen in Zusammenarbeit mit namhaften Graffiti-Künstlern spezialisiert hat, konnte vergangene Woche ein innovatives Projekt abschließen: die Kantine des Vienna Marriott Hotel in Wien zieren Wandbilder mit Motiven aus der Bundeshauptstadt – vom Riesenrad bis zu Johann Strauss. Damit entstand ein unverwechselbares Ambiente, das Kreativität und die Wertschätzung für die Mitarbeiter ausdrückt.”

Hotels, Information

Frühstücksbuffet-Barbarei oder Ei aus dem Kanister

Das Frühstücksbuffet, der Schauplatz von Plünderei, Gier und Geschmacklosigkeit. Jetzt denkt man natürlich sofort an die Gäste, aber eigentlich muss ich vielen Hoteliers ebenfalls ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Gekauft wird in Masse und häufig das billigste – nicht nur in Mittelklasse Hotels, sondern auch im höherpreisigen Segment. Die Eier kommen aus dem Tetrapak oder gleich aus dem Kanister. Leicht für Gäste zu erkennen, es bleibt ein leicht metallischer Geschmack auf der Zunge zurück.

Eigelb im Tetrapak

Eigelb im Kanister

Ich verstehe natürlich den ungeheuren Arbeitsaufwand für 300 Gäste Eier aufzuschlagen, jedoch ist Eigelb aus dem Kanister nicht gerade appetitlich. Daher wird dieser kleine Trick auch gerne versteckt, denn im normalen Supermarkt sind diese Produkte nicht zu finden.

Die andere Seite der Medaille sieht auch nicht viel besser aus, da stellen sich raffgierige Gäste an und gegessen wird als würde es kein Morgen geben – man hat ja schließlich bezahlt und das Buffet muss abgearbeitet werden, und wenn man nicht mehr kann, dann steckt man es in die Tasche, um das (gute) Essen nachher wegzuschmeißen.

Ein anderes, interessanteres Problem unserer Zeit sind wirklich gute Frühstücksbuffets, zu welchen sogar die Einheimischen pilgern. Aus Platzgründen wird dann auch schnell mal der Preis nach oben geschraubt, um so Angebot und Nachfrage wieder ins Lot zu bringen.

Meine Welt könnte auch problemlos ohne Frühstücksbuffets auskommen, meist esse ich das gleiche und kann auf eine große Auswahl verzichten. Dennoch haben mich schon so manche Buffets ins Staunen gebracht: W Hotel Santiago (Chile), Hotel Memmo Alfama Lissabon (Portugal), Bloomestate Swellendam (Südafrika), Altstadt Vienna.

Bei serviertem Frühstück können wir in der Wiener Hotellerie die Hollmann Beletage empfehlen – als Gast kann man sich die Gänge aussuchen.

Den Impuls für diesen Beitrag bekam ich in der gestrigen Presse – Rubrik Reisen – “Frühstückshyänen wie du und ich” – sehr empfehlenswert.

 

Europa, Friends advice, Hotels, Südeuropa

Weiter geht´s in Mallorca: Finca Sa Maniga

Die schlechtesten Straßen führen zu den schönsten Unterkünften: 2. Unterkunft von Julias Reise – Finaca Sa Maniga

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Finca Sa Maniga (4 Nächte)
Tipp vorweg: Falls man kein Navi zur Hand hat, sollte man sich den Weg sehr gut einprägen oder auf google earth studieren. Nicht einmal die örtliche Polizei wusste wo das ist. Nach langem hin und her fahren im Ort habe ich mich doch entschlossen, das Datenroaming auf meinem Handy und damit google maps zu aktivieren. Nach einem ca. 1,5 km langen Feldweg auf dem eigentlich auch nur ein Auto platz hat (ich musste leider aussteigen und meinem Freund zu Fuß folgen, ich schmeiss bei engen Straßen leider meine Nerven weg) tat sich diese schöne Finca auf. Idylle pur: Orangenbäumchen, blühende Orleander und die winkenden Besitzer, die uns bereits erwarteten. Und ich konnte es kaum fassen, dass man solch entlegene Orte über booking.com buchen kann – die neue globalisierte Welt hat auch seine guten Seiten. Die Finca war wirklich toll, das Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft mit Orangen aus dem eigenen Garten und einer täglich wechselnden typisch mallorquinischen Spezialität aus der Küche, die nächtliche Ruhe, der schöne Garten mit Pool und der liebe Zug der tagsüber einmal in der Stunde vorbei tuckert, machen einen Aufenthalt zu einem völlig untypischen für Mallorca. Selbst die Besitzer sind untypisch. Sprechen kein Deutsch oder Englisch sondern nur Katalan, Spanisch und etwas Französisch.

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(Bilder: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Homepage: http://fincasamaniga.com/de/
Preis: ab 105€ im DZ inkl. Frühstück
Zimmer: 4

Hotelarchitektur, Hotels, Kanada, Nordamerika

kanadische Multimillionärin baut Hotel und hilft damit ihrer Heimatgemeinde | Hotel Fogo Island Inn | Kanada

Zita Cobb steht hinter diesem außergewöhnlichen Architekturhotel (Fogo Island Inn), die kanadische Mulitmillionärin, die nach einer Karriere in der High-Tech-Industrie an ihren Geburtsorte zurückkehrte und mit der Shorefast Stiftung ihren Heimatort unterstützt. Aufgewachsen ist die Kanadierin in einem Haus ohne Wasser und Strom, die Eltern waren Analphabeten.
Das Ziel der Stifung ist es, den Fischern, Bootsbauern und Kunsthandwerkern durch die Förderung von Kultur und Wirtschaft eine Zukunftsperspektive zu bieten. Ca. 25 Mio Euro hat die Dame schon investiert und möchte den gesamten Gewinn der lokalen Bevölkerung zur Verfügung stellen. Die Zielgruppe für das Hotel sind Superreiche, die auch in die Taschen greifen müssen, denn der Grundpreis beträgt ca. 550€ ohne Steuern. 

Zita Cobb beautragte den kanadischen Architekten Todd Saunders, der in Norwegen lebt für den Bau des Fogo Island Inn. So erklärt sich auch der deutlich sichtbare skandinavische Einschlag im Hoteldesign.

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 (Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Hotelwebsite: http://www.fogoislandinn.ca/
Zimmer: 29 Zimmer
Preis: ab ca. 550€ im DZ inkl. Frühstück ohne Steuer
Architektur: Saunders Architecture
Investitionssumme: ca. 25 Mio €
Eröffnung: März 2013

Afrika, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Die schöne alte Dame – das Forester Arms Hotel | Swaziland

Südafrika Rundreise | Theorie bestätigt: Mühsame Hotelzufahrtswege enden meist in außergewöhnlichen Hotels: Forster Arms Hotel . Auch diesmal wurden wir für einen langen, waldigen Zufahrtsweg mit einem noblen Hideaway für romantische Stunden zu zweit mitten im unendlichen Wald von Swaziland belohnt.

Wie eine Glocke kommt das Haus in einem schönen Guss daher. Die Assoziation zu einem britischen/schottischen Landhaus liegt nahe und unwillkürlich möchte man im Kaminzimmer ein altes Buch lesen, ein Gläschen Whiskey trinken, das offene Feuer und die Atmosphäre aufsaugen. Ein wirkliches Unikat ist dieses Haus, wie eine Grand Dame mit Eleganz und Gelassenheit taucht man in diese leicht verstaubte Wirklichkeit ein. (Kurze Anmerkung: das Haus strotzt vor Sauberkeit).

Dringt man weiter ins Hotelinnere vor, entdeckt man weitere Kamine, die für Gemütlichkeit sorgen, sei es im Lesezimmer oder im Restaurant bzw. in den Gästezimmern. Zu unserer Freude entfachte ein Mitarbeiter auch gleich ein Feuer im Zimmer und die wohlige Wärme hat uns, nach der doch strapaziösen Autofahrt, sofort eingesogen.

Das geräumige Zimmer ist zwar nicht so aufwendig möbliert wie die öffentlichen Räume, dennoch bietet es einen schönen Blick auf den Garten und den Wald. Negativ aufgefallen sind die Textilien im Raum: die Handtücher waren abgenudelt (veraltet) und der Teppich war aufgebraucht. Im Gegenzug gab es schöne lokale Pflegeprodukte.

Auffallend war das ungewöhnliche Gourmet-Abendessen samt feinen Stoffservietten: Erstens hat es durch die Qualität bestochen. Zweitens konnte man jeden Gang mit etwas kleiner bestellen, dafür hat man beide Variationen kosten dürften. Und es sei erwähnt, dass sogar die halben Portionen sehr groß und delikat waren. Hätten wir so ein gutes Essen im ärmsten Land der Welt erwartet? – nein, definitiv nicht.

Das durchgängig weibliche Service war ungemein nett und auch die lokale Uniform sah einfach bezaubernd aus. Selbst wenn ich in Österreich nicht der Dirndl-Fan bei Servicemitarbeiterinnen bin und mir die künstliche Form von lokalem Kolorit nicht zusagt, sah die „Uniform“ sehr schön aus und passte hervorragend ins Ambiente.

Der Servicegedanke von Forester Arms hat uns dann noch doppelt überrascht, in der Früh bekamen wir Tee bzw. Kaffee ans Bett serviert – welch ein schönes Erwachen – wahrer Luxus. Unserem Mietauto wurde dann auch noch eine Pflegebehandlung zu teil, dies war allerdings angesichts des weiteren Weges für uns etwas übertrieben – und für die lokale Bevölkerung ein Arbeitsplatz. So gesehen ein Pluspunkt.

Abschließend lässt sich sagen, dass für ca. 70€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück und Abendessen das Preis-Leistungsverhältnis einfach unglaublich war. Ich würde jedem empfehlen, der vom Krüger Nationalpark auf den Weg nach Osten ist und hier für eine Nacht haltmacht, eine zweite Nacht zu bleiben und in diesem ungewöhnlichen Hotel zu entspannen. So eine perfekt gestylte alte Dame findet man nicht so schnell wieder! Schade eigentlich.
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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.forestersarms.co.za/de/
Zimmer: 30 Zimmer
Preis: ca. 70€ im DZ inkl. Halbpension
Internet: Ja, Internet funktioniert – WLAN gibt es und es ist GRATIS!

|Aufenthalt September 2013 – Forester Arms Hotel – Swaziland|

Neue Ideen für Hotels

Geistesblitz – Hofnarr

Immer wieder kann man zwischen den Zeilen lesen, dass die Hotellerie nicht erfinderisch sei.  Diesen Glaubenssatz möchte ich mit einer neuen Kategorie “Geistesblitz” entkräften und spannende, lustige, kreative, absurde, geniale und vor allem außergewöhnliche Ideen von Hoteliers und Hotelières posten.

Den Beginn macht die Suche nach einem Hofnarr:

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Rogner Bad Blumau sucht einen Hofnarren - Google Chrome_2013-06-11_20-58-23

“Thermenhotel schreibt Stelle als Hofnarr aus

Eine ungewöhnliche Stelle hat das Thermenhotel Blumau ausgeschrieben. Gesucht wird ein Hofnarr zur Unterhaltung der Gäste. Die Voraussetzungen, um den Job zu bekommen, sind Kreativität, Redegewandtheit und Humor.

Humorvoll, redegewandt und musikalisch soll der Bewerber für den Posten sein, so die Vorgaben des Thermenhotels Bad Blumau, das für den angebotenen Volllzeitjob mit geregelter Arbeitszeit immerhin 1.400 Euro brutto im Monat bezahlen will.

Der Gast soll König sein

Statt konservativer Arbeitskleidung sei als „Hofnarr“ außerdem Fantasie gefragt, was die Verkleidung betrifft. Denn wichtigste Aufgabe soll es künftig sein, ankommende Gäste einzuweisen und sie zu unterhalten. Der Hofnarr also eine „kreative Weiterentwicklung des klassischen Hotelpagen“, wie Hoteldirektorin Melanie Franke meint: „An den Königshöfen waren Hofnarren ein Luxus, den die Königsfamilien sich gegönnt haben.“ Und der König heute sei eben der Gast.

Arbeitsbeginn Anfang Juli

In Anbetracht der besonderen Gestaltung des Thermenhotels Bad Blumau durch Friedensreich Hundertwasser würde ein normaler Hotelpage außerdem untergehen, heißt es weiter. Ein Hofnarr in passender Kluft, mit einer Laute oder einer Flöte ausgestattet, errege schlichtweg mehr Aufsehen.

Ausgeschrieben ist die Stelle ab 5. Juli, bis dahin hat das Hotel wegen Revisionsarbeiten geschlossen. Bewerber können sich aber jederzeit mit Foto, Lebenslauf und Zeugnissen an die Personalleitung des Hotels wenden.” (Quelle: orf.at)

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

Hoch gelegen im Radisson blu | St. Martin

Schlafen wie ein/e König/in. Das Radisson blu setzte bei der Renovierung auf hohe Betten, man fühlt sich nun im Hochadel. Früher wurde ja aus dem Bett regiert, heute kann man das Bett regieren – mittels eines kleinen Geräts lässt es sich in sekundenschnelle weicher oder härter stellen. Eine wirklich praktikable Erfindung für Hotelbetten und als Zuckerl ist es auch noch lustig.

St. Martin, eine Miniinsel in der Karibik, bietet eine sehr dichte Auswahl an Hotels. Nach viel Hin und Her und meiner Entscheidungsschwäche, entschied mein Mann sich für ein Kettenhotel – zwar wollte ich etwas Persönlicheres, aber nachdem ich noch nie in einem Radisson blu schlief ein guter Deal. Noch dazu frisch renoviert (Eröffnung 2012) und der Preis war quasi nicht zu schlagen – 130€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück. Übrigens, früher war es ein Le Meridien.

Nach einer nicht optimalen Ankunft kamen wir total verschwitzt im Hotel an. Die liebe Air France hatte unsere Koffer nicht mitgeschickt und in Winterkleidung bei 32°C mussten wir Sommerkleidung shoppen  – ein heißes Unterfangen. Die Belegschaft im Radisson  war einfach umwerfend, wir haben sofort einen Drink bekommen, ein Zimmerupgrade und der Concierge Alain rief bei der Airline an, um sich um alles Weitere zu kümmern. Alain beriet uns noch bei der Auswahl einer Segeltour für nächsten Tag und reservierte ein süßes Restaurant zum Abendessen. Leider ist unser Gepäck fünf Tage nicht angekommen, und nachdem mein Mann keine lange Hose mit geschlossenen Schuhen hatte und ich nur Flipflops, mussten wir jeden Tag wieder die Reservierung im örtlichen Restaurant stornieren – kein Einlass ohne lange Hosen und geschlossenen Schuhen. Nach vier Tagen ging unser Trip weiter nach Martinique, aber Alain hielt Kontakt mit Air France und sandte uns das Gepäck in das nächste Hotel nach. Er rief uns sogar auf Martinique an – wirklich ein unglaublicher Service. Wir hatten keine Sekunde das Gefühl in einem Kettenhotel zu sein. Zugegeben, wir waren in der totalen Off-Season und das Hotel beherbergte lediglich 50 Gäste. Trotzdem sind wir von Aufmerksamkeiten der Mitarbeiter/innen und den lustigen Gesprächen ganz begeistert. Trotz allem oder gerade deswegen war es ein schöner Einstieg in die karibische Welt.

 

PRICKELND:
_ Als Gast kann man den Härtegrad des Bettes ganz rasch und bequem verstellen – einfach cool
_ Zur Begrüßung gibt es einen Planteur in der Bar
_ Kommt man ein 2. Mal ins Hotel, gibt es einen großzügigen Obstteller – allerdings sollte das Hotel von nicht heimischen Früchten (z.B. Erdbeeren) Abstand nehmen, da können sie nur verlieren, denn der Verwesungsprozess ist einfach schneller als das Hotelservice bzw. die Gäste
_ Unglaubliches Frühstücksbuffet mit einer unendlichen Auswahl inkl. vieler á la minute Gerichten
_ Alain, der Concierge des Hauses hat sich rührend für unser verlorenes Gepäck bei Air France eingesetzt. Selbst nach unserer Abreise hat er uns in dem nächsten Hotel angerufen und auf dem Laufenden gehalten.
_ Die abgelegene Bucht ist wunderschön

SCHAL:
_ Wifi gibts nur in der Lobby, nicht am Zimmer
_ Das ganze Hotel ist renoviert, nur der Pool und die Gartenanlage wurde ausgelassen – leider fällt es wirklich auf – obwohl Schwimmbecken und Garten sehr schön (!) sind.

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.radissonblu.com/resort-stmartin
Eröffnung nach Renovierung: 2012
Preis: ab 130€ im DZ inkl. Frühstück
Kategorie: 4 Sterne

 

| Aufenthalt Herbst 2012 – Radisson blu – Anse Marcel – St. Martin – Frankreich|

Afrika, Hotels

Africa Special | Namibia | Damaraland | Doro Nawas Camp|

Das Doro Nawas Camp  liegt in einer kargen Wüstenlandschaft umgeben von kakifarbenen Sandsteinformationen. Ein Grund neben dem schönen Design (vor allem Pool) ist die Tatsache, dass die lokale Bevölkerung an diesem Projekt beteiligt ist und so auch zu ihrem Lebensunterhalt beiträgt.

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Fotos: http://www.abercrombiekent.co.uk/namibia/damaraland/doro-nawas-camp.cfm

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.safariadventurecompany.com/countries/namibia/doro-nawas-camp/

Preis: ab 170€ pro Person und Nacht

USP: Aussicht & Pool, Innen- und Außenduschen,

Materialien: Naturstein, Holz, Glas und Stroh

Nachhaltigkeit: Lokale Bevölkerung ist an der Unterkunft beteiligt

Lage: Aba-Huab River Valley

GPS Koordinaten: 20°26’57.84″S / 14°18’9.14″E

Eröffnung: 2005

Unterkünfte: 16 Chalets


Information

Markensymposium der ÖW – Der Wert der Begegnung

Gestern war das Markensympoisum der ÖW im Dachgeschoss der Hofburg – eine sensationelle Location – Respect – (Wien ist schon schön!)

Die Veranstaltung war unglaublich fassettenreich und gewinnbringend. Nachlesen kann man unter http://www.austriatourism.com/Markensymposium

Meine 3 Highlight der Veranstaltung waren:

_ die Location

_ der Vortrag von Hr. Böhm über die Zukunft des Internets (ich mag auch ein ipad)

_ die 3 Grundwerte von Andreas Gferer (Arthotel blaue Gans / Salzburg)

1) Förderung der Mitarbeiter Individualität
2) Erzähle eine Geschichte aus einem durchgängigen Gestaltungskonzept
3) Sei großzügig

Information

Der Wert der Begegnung – ANTO

ÖW – Markensymposium DI 16.11.2010 – Der Wert der Begegnung

Ich freue mich auf das Symposium!

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Intro von Petra Stolba:

Liebe Besucherin, lieber Besucher,was wäre der prachtvollste Ausblick, die schmackhafteste Speise, der klarste Badesee oder der interessanteste Theaterabend ohne die Gastfreundschaft und Herzlichkeit, mit der die Urlaubsgäste in Österreich all diese Freuden genießen? Unsere Gäste kommen nicht ausschließlich wegen der einzigartigen Kombination aus Natur und Kultur, Tradition und Moderne und der österreichischen Kulinarik in unser Land, sondern auch oder vor allem wegen der angenehmen Begegnung mit den Menschen, die in Österreich leben. Die freundliche Pensionswirtin, die den Morgenkaffee mit einem Lächeln serviert und sich von Anfang an merkt, dass man gerne ein Extrakännchen Milch dazu hätte. Oder der freundliche Skilehrer, der den kleinsten Anfängern mit einem aufmunternden Scherz die Hemmungen vor der ersten Abfahrt nimmt – kleine Momente wie diese sind es, die zum großen Urlaubsglück wesentlich beitragen. Der Ursprung dafür liegt nicht zuletzt in der frohen, gemütlichen und geselligen Mentalität der Österreicher: Die Menschen hierzulande tauschen sich gerne aus, sie wissen zu leben und zu genießen – was sie zu idealen Gastgebern macht. „Alles im Leben ist Begegnung.“ lautet ein Zitat des Religionsphilosophen Martin Buber, und für den Tourismus ist diese Aussage von geradezu elementarer Bedeutung. Wenn man so will, ist die gelungene Begegnung mit dem Gast die persönlichste und nachhaltigste Form von Kundenbindung – und eine immense Chance für die Zukunft. Deshalb geht das Markensymposium der Österreich Werbung diesem wichtigen Thema und allem, was damit einher geht, auf den Grund.Ganz besonders freuen wir uns, renommierte und hochkarätige Gastredner für dieses Thema gewonnen zu haben. Freuen Sie sich mit mir auf einen Tag, der neben vielen inspirierenden Gedanken und Erkenntnissen natürlich auch die Chance auf eigene spannende Begegnungen birgt!“

Erfahren Sie mehr über das Programm: hier

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Gummibärchen in der Badewanne @ W Barcelona

Auf Spiegel.de habe ich einen spannenden Artikel “Gummibärchen in der Badewanne” über das W Barcelona gefunden, unter anderem hat der GM 4.500 Person gecastet, die im W arbeiten wollten. Auch Putzfrauen genannt “Styleteam” arbeiten ab und an in der Rezeption um Gäste in Landessprache zu begrüßen. Dieser Artikel hört sich wirklich cool an und würde gut in das W Konzept passen, leider habe ich im W Santiago ganz andere Erfahrungen gemacht. Aber lesen Sie selbst.

Hier noch ein paar Impressionen (source:www.w-barcelona.com):

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Ich verfolge seit vielen Jahren die Geschichte von W Hotels, und sie lassen mich einfach nicht los. Ich finde jedes auf seine Art unglaublich und einzigartig, allerdings muss ich beim W Barcelona einräumen, dass ich die Architektur nicht so prickelend finde wie das Interieur.

GROSSO MODO:
Eröffnung: 2010
Architektur: Ricardo Bofill
Preis: an guten Tagen ab 154€
USP in allen W´s: außergewöhnliche Bezeichnungen im Hotel z.B. Putzfrau = Styleteam, Room = Wonderful Room, Bar @ Pool = Wet Bar, etc…

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