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checkfelix Brexit-Analyse: Briten suchen derzeit verstärkt nach Flügen in die EU

Was bedeutet der Brexit für den Tourismus? Diese Frage beschäftigt mich seit dem Referendum in GB. Hier eine handfeste Entwicklung, dokumentiert von checkfelix.

Der Brexit ist da, und jetzt? checkfelix.com hat die Auswirkungen des britischen EU-Referendums auf das Flug-Suchverhalten von europäischen Reisenden analysiert. Das Ergebnis: Seit dem Brexit-Votum sind die Suchanfragen für Flüge von Großbritannien zum europäischen Festland steil in die Höhe geschossen. Reisende aus Österreich zeigen sich vom Brexit-Votum jedoch stark verunsichert. So lag die Anzahl der Suchanfrage für Flüge in das Vereinigte Königreich auf checkfelix.com, am Tag nach dem EU-Referendum ganze 10 Prozent unter den Werten von Anfang Juni.

Urlaub innerhalb der EU ist bei Briten momentan besonders beliebt
Am 24. Juni, dem Tag nach dem EU-Referendum, konnte, im Vergleich zu den anderen Freitagen im Juni, ein Nachfrageplus von durchschnittlich 42 Prozent bei Flügen von Großbritannien in andere EU-Länder auf checkfelix.com verzeichnet werden. Besonders begehrt sind bei Reisenden aus Großbritannien dabei Flüge in die Niederlande (69 Prozent), nach Polen (54 Prozent) und Finnland (52 Prozent). Die Nachfrage für Flüge nach Österreich ist ebenfalls um ganze 30 Prozent gestiegen.

Trend zur EU-Reise schon am Vortag des EU-Referendums sichtbar
Bereits am Vortag des Brexit-Votums stieg die Anzahl der Suchanfragen, im Vergleich zu den anderen Donnerstagen im Juni, für Flüge vom Vereinigten Königreich in andere EU-Staaten um 35 Prozent an. Flüge nach Schweden (77 Prozent), Portugal (66 Prozent) und die Niederlande (57 Prozent) verzeichneten dabei die stärksten Zuwachsraten. Auch die Suchanfragen für Flüge nach Österreich legten im Vergleich zu den übrigen Donnerstagen im Juni bereits um 21 Prozent zu.

Daten 
Die Daten basieren auf Flugsuchen, die zwischen dem 01. Mai 2016 und dem 25. Juni 2016 für Reisedaten zwischen dem 1. und 25 Juni 2016 auf checkfelix.com durchgeführt wurden.

Quelle: Presseaussendung checkfelix

Details im Hotel, Forschung, Hotels

Schlafen Sie nackt?

Der Forschung sind keine Grenzen gesetzt. Das Buchungsportal hotels.com hat untersucht wie 25.000 Gäste aus 25 Ländern in Hotels schlafen.

Klassisch angehaucht ist vor allem die Mitte Europas. Österreicher und Deutsche schlafen mit Pyjama im Hotelbett. Savoir-vivre ist bei den Franzosen zu finden, sie schlafen sehr gerne nackt. Im Gegensatz zu Fernost, hier zieht man sich gleich gar nicht um. Wieso auch? Die Alltagskleidung ist auch betttauglich. Verwendung des Hotel-Bademantels haben die Japaner, sie schlafen am liebsten in diesem.

Und was geschieht denn nun in Hotelzimmern?

1. in die Glotze gucken

2. in den Computer / Smartphone / Tablet gucken

3. der Zweisamkeit frönen

(Quelle ÖGZ)

 

Hotels

Geklaut wird immer gerne!

Wellness Heaven hat 711 Hoteliers befragt, welche Gegenstände am häufigsten entwendet werden..

Neben den offensichtlichen Kavaliersdelikten (Handtüchern, Kosmetika, Kugelschreiber etc.) gibt es auch ganz schöne Brummer z.B. ein Piano. Aber auch ausgestopfte Tiere, Badezimmerarmaturen, Blumen, Spiegel, Hi-Fi-Anlagen können sich nicht in Sicherheit wiegen.

Besonders gefährdet sind jedoch folgende Gegenstände.

*Bild von Wellness Heaven, Studie nicht repräsentativ

Ich glaube Regenschrime sind ebenfalls beliebt für Kavaliersdelikte.

Gliedert man die Delinquenten nach Nationalität, so ergibt sich ein differenzierteres Bild. Deutsche sind eher langweilig, sie stehlen neben Handtüchern und Bademänteln, in erster Linie Kosmetik. Viel genussorientierter geht es da schon bei den Österreichern zu: Geschirr und Kaffeemaschinen tauchen weit oben in der Diebstahlskala auf: vom korrekten Esswerkzeug und den Zubereitungsvarianten für den “kleinen Braunen” kann man hierzulande offenbar nicht genug zu Hause stehen haben. Italiener stehen auf Weingläser. Schweizer sorgen eher mit Föns gegen nasse Haare vor. Franzosen stehlen schon etwas spektakulärer: Er vertritt die Nation, die mit Abstand am häufigsten Fernsehgeräte und Fernbedienungen mitgehen lässt. Holländer sehen in ihren Mitbringseln vor allem den praktischen Nutzen: Zu ihren Favoriten zählen Glühbirnen und Klopapier.

Im Gasthaus meiner Eltern sind auch immer laufend Dinge verschwunden, am spektakulärsten war wohl derDiebstahl eines Spiegels, gut einsehbar im Eingangsbereich, umrandet von einem mächtigen, schweren, mitGold überzogenen Holzrahmen, war er eines Abends einfach weg. Auch die Blumenstöcke meiner Mutter waren beliebte Objekte der Begierde. Von Besteck, Tellern, Sesseln, Kinderspielzeug usw. rede ich schon gar nicht. An Dreistigkeit nicht zu übertreffen war ein Gast, der das Auto meines Vaters mitnahm. Zwar fand die Polizei das Auto am nächsten Tag unweit von uns, doch einfach einen Schlüssel aus der Küche holen und wegfahren war schon ein starkes Stück.

Ganz besonders leiden allerdings große Grand Hotels unter Langfingern. Während meiner Zeit im Sacher Salzburg musste ich jedes Teil im Room Service nachzählen, denn Silberbesteck hatte ganz schnelle Füße. Im Hotel Sacher Wien wurde 2012 eine Bronze Statue entwendet. Für viele Wohlbetuchte ist es quasi ein Sport, erwischen sie mich oder nicht.

Besonders süß ist eine Friends Episode im Hotel. Meine Lieblingsphrase ist: “You have to find the line between stealing and what the hotel owes you.”

Teil 1

Teil 2

Welche Gegenstände haben Sie mitgehen lassen? Oder falls Sie ein Hotelier sind, was wurde bei Ihnen geklaut?

Hotels, Information

Hotel? Nein, Danke!

In meiner derzeitigen Lebensphase (als Jungmutter) lerne ich gerade ganz viele neue Menschen kennen. Dabei tun sich Welten an Gesprächsthemen auf z.B. auch die Frage nach meinem Beruf. Sobald ich erzähle, dass ich selbstständige Hotelberaterin bin, sprudeln aufregende Hotelgeschichten und Erlebnisse hervor und ich bekomme auch Zugang zu Wissensschätzen, die normalerweise im Geheimen liegen wie Hotelvermeidung. Jede Medaille hat zwei Seiten, ich zähle mich zu den Hotellieberhaberinnen, aber natürlich muss es auch die Hotelvermeider/innen geben.

RosaPfeffer-Hotel

(c) leremy www.fotosearch.com Stock Photography

Was treibt sie wohl an?

Hier eine kleine, unvollständige Liste – auf weitere Gründe würde ich mich in den Kommentaren freuen:

  • Finanzielle Aspekte (der offensichtlichste Grund)
  • Fremde Betten (Schlafqualität)
  • Heimschläferdasein – nur Zuhause schläft man gut
  • Teppiche in Hotels (mangelnde Hygiene)
  • Mangelnde Hygiene generell (insbesondere im Badezimmer)
  • Bettwäsche und Matratzen, die schon von anderen benutzt wurden (Körperausdünstungen)
  • Fenster, die sich nicht öffnen lassen
  • Wifi, dass nicht abgeschaltet werden kann
  • Hotelkeycards und keine Schlüssel
  • Keine Küche im Zimmer
  • Vorgegebene Zeitpläne in Hotels (insbesondere Ferienhotellerie) u.a. fixe Essenszeiten
  • Zu anonym (in großen Hotels)
  • Zu persönlich (in kleinen Hotels)
Chile & Argentinien, Hotels, Südamerika

Verlassenes Hotel

Hotelleichen gibt es wie Sand am Meer, diese in Iguazú ist aber wirklich sehr eindrucksvoll.

Die Google Bildersuche bietet zu “verlassenes Hotel” eine wahre Schatzkiste an Geisterhäusern.

Sichtlich steht das Gebäude schon Jahre in Puerto Iguazú. Was wird in Zukunft wohl mit ihm geschehen? Lassen es die Eigentümer einfach verfallen oder kommt doch noch ein Investor?

Zu dem Thema fand ich auch einen Blogeintrag bei BLDBLOG über “Hotels in the afterlife“. Die Ausstellung Sinai Hotels im AzW Wien 2008 habe ich auch besucht.

Europa, Hotels, Information, Nordamerika

Hotel & Film

Persönlich finde ich es immer wieder erstaunlich, wie viele Hotels in Filmen gezeigt werden, das Hotel ist der ultimative Platz zum Filmen. Woher kommt das? Dieser Frage auf den Grund zu gehen, könnte man sicherlich eine eigene Studie schreiben.

Ich denke die Faszination an Hotels liegt daran, dass alles möglich ist. Denn es ist eine Fremde und doch vertraute Welt, jeder kennt ein Hotel (und es besteht grundlegend immer aus den gleichen Elementen – Bett, Badezimmer) und es ist immer mit An- bzw. Abreise verbunden. Diese An- und Abreise betrifft ebenso andere Menschen, sprich die Zusammensetzung der Gäste ist immer neu, immer anders. Also es ist Bewegung im Hotel.

Zusätzlich kennt man die Beweggründe der anderen Reisenden nicht, wieso sie in einem Hotel wohnen – was treibt sie an?, wie lange bleiben sie?. Die Anonymität in Hotels gefällt mir zum Beispiel sehr gut, andere Menschen suchen in Hotels regelrecht Beziehungen (vor allem zu Mitarbeiter/innen oder Besitzer/innen) zu denen sie jährlich wieder kommen können. Außerdem sind Hotels immer Teil einer Geschichte – es gibt eine Entscheidungsphase vor der Abfahrt, einen Hauptteil während des Aufenthalts und Erinnerungen und Geschichten bei der Rückkehr.

Ein Freund hat letzte Woche zu mir gesagt: “Eigentlich bin ich während der Geschäftsreisen kaum im Hotel, sollte jedoch das Hotel nicht gut sein, ist meine ganze Woche gegessen.” Interessant wie stark einem Hotels beeinflussen und dadurch auch gar nicht mehr verwunderlich das Filme dieses Stilmittel gerne aufnehmen. An dieser Stelle möchte ich noch eine Buchempfehlung anbringen – Menschen im Hotel. Es ist ein wirklich unterschätztes Buch von Vicki Baum und ihre Protagonisten sind so schrullig wie auch hinreisend – es gibt zum Beispiel einen Buchhalter Herrn Kringelein, der aufgrund einer Krankheit bald sterben wird. Doch bevor er stirbt, nimmt er sein ganzes Geld und nächtigt bis zu seinem Lebensende im Grand Hotel, schließlich will man sich ja von seinem “normalen” Leben verabschieden und genießen.

Es ist eindeutig eine aufregende Welt.

Hier eine Auswahl an Filmen, die durch Hotels um eine Facette reicher werden:

Und selbstverändlich in österreichischen Schnultzen:

Die Liste kann man endlos weiterführen.

Afrika, Hotels

Africa Special | Mosambique | Vamizi Island | Vamizi Island Lodge

Im Nordosten des Quirimbas Archipels (Mosambik), einem über 100km langen Streifen an der Nordküste, in dem ca. 30 Inseln liegen, befindet sich die traumhafte und (wiedermal) sehr teure Vamizi Island Lodge. Auf der Homepage ist mir sofort das 1. Bild (auch unten zu sehen) ins Auge gesprungen – flauschige Bettwäsche – was gibt es Schöneres.

Leider poste ich diesen Artikel auch mit großer Skepsis – Mosambik ist eines der ärmsten Länder dieser Welt und hat eine der höchsten HIV-Raten. Kann so eine Luxuslodge sich dort an der richtigen Stelle befinden? Sollte das Geld nicht lieber in Schulen und Krankenhäuser verwendet werden? Auf der anderen Seite bringt Tourismus auch Geld in das Land und eine Studienkollegin von mir beginnt gerade mit ihrer Dissertation über “Tourismus und der Demokratisierungsprozess” – sprich – verändert sich die Politik in totalitären Systemen, wenn mehr Touristen kommen? Spannend!

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Fotos von der Hotelwebsite.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.vamizi.com/the-lodge/

Preis: ab 410 USD pro Person und Nacht

Unterkünfte: 12 Strandhäuser, 70 m voneinander getrennt

Lage: Vamizi Island / Mosambique

Eröffnung: Juli 2008

Besonderheiten: selten Meerschildkröten leben auf der Insel, sowie 350 Fischarten in den vorgelagerte Korallenriffs.

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Information

Die Zeit zu Reisen

Die Zeit brachte einen guten Vergleichsbericht zu Reiseportalen im Internet – zum Artikel.

Meine  bevorzugten Reiseportale für Flugsuchen sind:

  • www.checkfelix.at – hier ist eine Gabelflugsuche möglich!
  • www.swoodoo.com – wunderbare Möglichkeit die Preisentwicklung zu beobachten… ich steh auf Statistik…
  • www.expedia.at – hat tw. billigere Preise für von checkfelix gefundene Flüge – unglaublich aber wahr… Allerdings lässt mich die Anordnung bzw. Übersichtlichkeit bei expedia oft verzweifeln…
  • www.traveloverland.de – dieses Portal zeigt die überhaupt günstigsten erhältlichen Angebote der Fluggesellschaften, meist zwar ausgebucht, aber man bekommt ein realistisches Gefühl für Preise

Aber Achtung ich checke immer mehr als ein Portal, denn  keine Seite deckt wirklich alles ab! Zusätzlich kontrolliere ich auch noch die National Carrier des Ankunftslandes und Aua, ist besonders sinnvoll für die Flugzeiten – preislich ist es eher ein Desaster.

Hotels, Information

“How to get the Hotel Look … MOST WANTED”

Auf der Couch liegend und die Zeitschrift Condé Nast Traveller März 2010 durchblätternd, mit der “üblichen” Skepsis gegenüber dieser Zeitschrift, finde ich folgende Überschrift “How to get the Hotel Look … Most WANTED? Add some hotel hippness to your home – and embrace Oman, says Christina Arfwedson”.
Selbst Tage später muss ich noch immer an den Artikel denken, irgendetwas stimmt da nicht, ich komme nur nicht drauf, was es ist.

Jetzt sitze ich wieder da, lese noch einmal: “Ever stayed at a sumptuous hotel and wished you could recreate the magic at home? Here are a few top design and decoration brands found in the best hotels around the world…”

Während ich das schreibe dämmert es mir, ja es fällt mir geradezu wie Schuppen von den Augen: Sollte ein Hotel nicht “a home away from home” sein? Werben nicht immer Hotels mit dem Slogan: “Your home away from home”  Und plötzlich richte ich mir mein home wie das away from home ein? Komisch!?

Wohnt man im Hotel schöner als zu Hause? Ist das Hotel schöner als sein “Castle”? Wieso sollte ich in einem Hotel bleiben, das nicht schöner ist als mein zu Hause, schließlich ist es Urlaub bzw. Dienstreise? Verreist man, um zu sehen, wie man sich zu Hause einrichten könnte? Entflieht man der Alltagseinrichtung zu Hause? Oder genießt man einfach die leere eines Hotelzimmers, nachdem man nur ein Köfferchen mitgebracht hat und nicht die Tonnen an Ballast unserer Wegwerfgesellschaft, die alles für schlechte Zeiten hortet und nichts wegwirft?

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

“des is jo grau, na des mog i net”

Ist GRAU eigentlich nur GRAU?

Diese Frage hat  meinen Arbeitskollegen und  mich heute  in eine spannende Diskussion verwickelt. Es ging um das T-Mobile Gebäude von Günther Domenig in Wien. Thomas meinte: “Kennst du das T-Mobile Raumschiff neben der Autobahn, das ist nur grau, da würde ich nicht meine Zeit verbringen wollen und außerdem sind die derzeitigen Architekturströmungen gegen Grün (Bäume, nicht Partei).”

Soweit zur Ausgangslage der Diskussion…

Nach einem einleitenden Satz, dass es keine einheitliche zeitgenössische Architektur gibt und man zwischen vielen Strömungen unterscheiden muss, ging´s ans GRAUE.
Mein Herz hat geblutet, nachdem GRAU  ja nicht so einfach GRAU ist!!! Helle / Dunkle / Gesättigte / Ungesättigte / Kalte  / Warme Grautöne geben ja dem Tag die Melodie und für einen begeisterten Sichtbetonfan, war das schon ein harter Schlag.
Aber Thomas hat schon auch recht, im Endeffekt ist es doch einfach GRAU.
Und Wien im Winter ist Grau in Grau und nicht besonders anziehend.
Also, um es auf den Punkt zu bringen, habe ich den schönen Sichtbeton als Vermittler eingesetzt.
Sichtbeton ist für mich etwas Pures, Schönes, Rauhes, Belassenes (“Natur-” traute ich mich zu sagen), der in Hunderten Grautönen eingesetzt werden kann. Erst durch die Zurückhaltung des Graus kann ein passender Rahmen für andere Farben und Materialien gegeben werden, die sich dann “in Szene” setzen können.
Thomas Gegenargument war: “Naja, der Estrich ist auch grau, dann braucht man auch keinen Boden.”

Durch dieses Argument habe ich meine Hoffnung an den Nagel gehängt, ihm die Schönheit des Sichtbetons und Grautönen näherbringen zu können, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Betonarten.

Falls sich noch jemand von der Schönheit des Graus oder Sichtbetons überzeugen lassen möchte, poste ich hier noch ein paar Sichtbetonwände aus einem meiner Lieblingshotels und eine graue Therme:

Hotel “An der Lage” in der Nähe von Graz / Österreich

Das Hotel “An der Lage” oder “10 Zimmer” wurde  von den g2plus Architekten 2006 in der Steiermark erbaut. Es zeichnet sich durch viel Sichtbeton und die Mischung von Materialien im Innenleben aus. Erst durch den relativ “puren” Sichtbeton können das Holz und die Stoffe / Materialien dem Raum Leben entfachen, außerdem wirkt die Natur in diesem Raum besonders stark.

(Bild: An der Lage)

Eine Therme GRAU IN GRAU, so schön, dass ich sie nicht beschreiben kann…
Mein Ratschlag ist – einfach hinfahren und spüren!!!! Die 60.000 Steinplatten des örtlich vorkommenden Valser Quarzits sorgen für ein unvergessliches Erlebnis – warm wird wärmer und kalt wird kälter.

Die Therme Vals in der Schweiz von einem meiner Lieblingsarchitekten Peter Zumthor ( Pritzker Preis Gewinner 2009).
Übrigens, die Therme wurde 1996 eröffnet und altert  in Würde und bewahrt ihre Schönheit.

(Bild: Vals)

Europa, Friends advice, Information, Österreich

Save the Alm – Mesnerhof by Georg

Mesnerhof für Neues

Mesnerhof für Neues (Source: www.mesner-c.at)

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“Es ist etwas in uns, das uns zu Neuem treibt. Es gibt Orte, die man mit anderen teilen will. Es gibt Ideen, für die wir eine merkwürdig freudvolle Leidenschaft entwickeln. Und schließlich ist da die Sehnsucht, die Sehnsucht etwas zu schaffen, das Sinn macht und bleibt.”

Das ist Georg Gasteigers Motivation einen Ort für Neues zu schaffen und sich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen: “Wie entsteht eigentlich Neues ?”

Diese Frage lässt sich auf unterschiedliche Weisen betrachten und analysieren. Er hat renommierte Innovations-Forscher zum Mesnerhof nach Steinberg in Tirol eingeladen um dieser Frage auf den Grund zu gehen.  Die Themaik enabling spaces & emergent innovation stand im Zentrum der Gespräche.  Georg schreibt dazu weiter in seinem Blog:

Im Zentrum steht die Betrachtung jener Rahmenbedingungen (spaces), die das Entstehen (emergence) von radikal neuem Wissen ermöglichen (enabeln). Und genau dabei geht es beim Mesnerhof. Dieser soll – auf seine spezifische Art – ein “Enabling Space” werden – ein Raum, oder besser ein “Refugium für Neues”.”.

Georgs Blog

Die spannendste Frage für mich ist: “How much does place matter?”

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DENKEN ODER FÜHLEN?

Während meiner Recherche für meine Dissertation bin ich auf folgende Frage gestoßen:

Do customers think first or feel first when they first enter a hotel?

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Wie viel IKEA verträgt ein Hotel?

Diese Frage spukt mir seit unserem Aufenthalt im Indigo Hotel Patagonia immer wieder im Kopf herum und leider bin ich bis jetzt auf keinen grünen Zweig gekommen.

Meine Gedanken zum Thema IKEA:

  • IKEA hat sicherlich die Wohnsituation revolutioniert und viel Design um wenig Geld in die Wohnzimmer der Welt (38 Länder laut Wikipedia im Dez 2009) gebracht.
  • IKEA wurde durch so manche Skandale verantwortungsvoller im Umgang mit Zulieferern und Umweltbelangen.
  • Durch mein Auslandssemester in Kalmar / Schweden ist mir IKEA richtig ans Herz gewachsen und ich finde skandinavisches Design einfach großartig.
  • Design hat nichts mit Preis zu tun. Differenziert betrachtet kann Design gut oder schlecht sein.
  • Liegt vielleicht die Wertigkeit von Design in der Verfügbarkeit? Für uns ist es leicht in einen der ca. 300 IKEAs zu fahren und das Gewünschte für Zuhause zu kaufen.
  • Oder kennt man die IKEA Kollektion schon zu gut?
  • Indigo Patagonia ist eines der bekanntesten Architekurhotels in Chile, das viel mit Möbel, Materialen und Kleinzeugs von IKEA arbeitet. Jedoch positioniert sich dieses Hotel im oberen Preissegment. Kann das stimmig sein?
  • Selbstverständlich ist der Konsument hybride geworden und Gucci mit H&M zu komibinieren ist chic. Zu Mittag Mc Donalds und am Abend ins Novelli ist “quasi” normal. Aber ist es ein Thema bzw. chic wenn Gucci  Stores mit IKEA Möbel die Auslage gestalten? oder 3 Haubenköche mit Käse aus der Tube arbeiten?
  • Das Hotel wird von einigen TripAdvisors als zu teures Hostel beschreiben.
  • Die Lampen von IKEA waren für mich noch irgendwie OK, aber auf das IKEA Geschirr im doch schönen Restaurant war ich nicht gefasst. Jedoch schmückt sich  das  Hilton am Stadtpark in Wien auch gerne mit Dingen aus der IKEA “Ramschabteilung”.
  • Ein letzter Punkt: Chile verfügt über keinen IKEA.

Nachdem ich noch immer nicht auf einen grünen Zweig gekommen bin, würde ich mich sehr über verschiedene Meinungen freuen!