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Restaurants

Details im Hotel, Information

Serie: Neulich erlebt – Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Regina, meine Nachbarin und ich haben kürzlich ein angesagtes Burgerlokal in der Mariahilfer Straße in Wien besucht. Zügig haben wir uns für Speisen und Getränke entschieden. Übersichtlich erschien unsere Bestellung auf einem großen Monitor, inklusive Rechnungsbetrag. Die Differenz zwischen dem Angebot, das groß auf einer Tafel angepriesen wurde und dem tatsächlichen Betrag auf unserer Rechnung wurde dadurch noch augenscheinlicher. Auf Nachfrage, wie denn eine Differenz von 30 Cent zugunsten des Lokals zustande kommen könnte, meinte die Mitarbeiterin zerknirscht, die Registrierkasse wäre noch nicht fertig programmiert. Angebotspreise könnten demnach nicht boniert werden. Wir nickten verständnisvoll und auch ein wenig ratlos und bekamen noch im selben Moment zwei Jetons für hausgemachte Limonaden. Ohne zu zögern hatte uns die freundliche Mitarbeiterin auf zwei Getränke eingeladen.

Empowerment in der Gastronomie:

Empowerment in der Gastronomie par excellence: Die Mitarbeiterin musste niemanden fragen. Sie konnte selbst entscheiden. Wir hatten nicht mal die Chance, negative Gefühle aufkommen zu lassen. Und erhielten ein Geschenk im Gegenwert von 7,20 Euro. Eine großartige Reaktion der Mitarbeiterin und eine großartige Leistung des Managements.

 

Am 1. Mai geht es weiter mit einem Artikel zu Mondpreisen in einem 3-Sterne-Hotel.

Alles Gute,

Barbara Guger

Information

Frühstück auf himmlisch – Hotel Bristol Wien

Zum Geburtstag hat mich mein Mann ins Hotel Bristol am Kärtner Ring zum Frühstück eingeladen. Unser Sohn war gut im Kindergarten versorgt und wir konnten ausgiebig und in Ruhe genießen. Himmlisch ist das Wort, das mir zuerst in den Sinn kommt. Alles war perfekt an diesem Montagmorgen. Die Gäste waren überschaubar, der gediegene und frisch renovierte Speisesaal auch nach 130 Jahren von zeitloser Schönheit. Das Personal beherrscht sein Handwerk und hier muss man wirklich von Handwerk sprechen. Denn der Unterschied zwischen einem gelernten Kellner und einem Stundeten ist nicht zu übersehen. Für ein 5-Sterne-Hotel zwar selbstverständlich, aber dennoch erfrischend.


Alles bis ins kleinste Detail wird perfekt serviert und man kann sich vortrefflich mit den Mitarbeiter/innen unterhalten. Als Highlight empfand ich den Buffetraum: Ein kleiner, schwarverkleideter und glänzender Raum mit einer Perle an Köchin, die sogar Eier Benedikt aus ihrem Reportoire hervorzaubern kann.
Im Anschluss wurde ich noch durch das altehrwürdige Hotel Bristol geführt. Seitdem hoffe ich, dass der Geschichte dieses Hauses in Zukunft mehr Rechnung getragen wird (vor ein paar Jahren wurde es kurzfristig zu einem Westin degradiert, weil pro Stadt nur ein Luxury-Collection-Hotel zulässig war, doch dieses Downgrading wurde zum Glück wieder aufgehoben). Und ich bin mir sicher, die Eigentümer-Familie Gürtler wird dem Haus am Ring zu altem Glanz verhelfen, hoffentlich hat Marriott die gleichen Absichten.

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Mühlviertler Hide away – der Mühltalhof

Nördlich von Linz, im tiefsten Mühlviertel, liegt malerisch am Fluss der Mühltalhof. Für Gourmets wie meinem Mann ein Sehnsuchtsort, für mich ein Hotel, dass man gesehen haben muss.
Hier dreht sich alles ums Essen und Ruhe. Schön ist das.

Die Lage macht es so besonders, ruhig plätschert die Mühl dahin. Manche Zimmer orientieren sich komplett am Wasser und die kleine Wiese mit perfektem Rasen ruft mir im November noch zu: „Los ab ins Wasser!“
Das Diner war himmlisch. Regionalität ist die Maxime und selbst aus der gemeinen Erdäpfel konnten sie ein Gedicht zaubern, als Amuse Geule gab es Erdäpfel in Rapssamen mit Sauce hollandaise. Die liebevolle Regionalität im Haus lässt selbst das rauhe Mühlviertel in einem weicheren Licht erscheinen.

Hotel Facts:

Architekt: Klaus Leitner
Baujahr: 2008
Preise: ab 120€ im DZ inkl. Frühstück
Lage: Neufelden – im oberösterreichischen Mühlviertel, 35 km nördlich von Linz
USP: Küche mit 3 Hauben & Lage an der Mühl

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Mitten in der Stadt zu Hause – The Guesthouse Vienna

The Guesthouse Vienna trifft mit seinem Anspruch, sich wie das eigene Zuhause anzufühlen, den Nerv der Zeit: Reisen soll gleich vom ersten Tag an mit einem Ankommen verbunden sein. Bei sich selbst, bei Freunden und das selbst dann, wenn man nur kurz in der Stadt ist. Zum gemütlichen Wohnen gehört auch die Möglichkeit, Freunde aufs Zimmer einzuladen – wie daheim eben. Eine überraschende und zugleich unaufgeregt elegante Formensprache zeichnet die Gestaltung des Hauses aus. Die Innenarchitektur stammt vom britischen Designer Sir Terence Conran und Conran & Partners, sie verbindet Trendbewußtsein, Komfort und Funktionalität zu einem ganz eigenen Stil.“ (Quelle: The Guesthouse)

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Vor ein paar Wochen waren wir mit Freunden im The Guesthouse (Brasserie & Bakery) frühstücken und wir sind begeistert. Wie schön, das Frühstück wird serviert, kein Buffet – diese Buffets dieser Welt sind nichts für mich. Ich habe gerne eine kleine, schöne Auswahl der wirklich wichtigen Dinge, gute Eier, duftes Brot, frischer O-Saft und etwas Süßes. Auf All-you-can-eat und Tetrapackeiern kann ich im Gegenzug gerne verzichten.

Die Atmosphäre hat uns nicht mehr losgelassen und so sind wir Stunden geblieben. Das Restaurant erinnert leicht an eines James Bond Film, mondän, aber nicht aufdringend.

Einige Tage später hatte ich eine Führung im Hotel. Und jetzt beginne ich zu schwärmen, diese Zimmer – einfach toll. Ein Highlight sind die Fensternischen, hier lümmelnd und das Getümmel am Albertinaplatz verfolgen, einfach klasse (nicht einmalig, das Topazz bietet ebenso „Augen“ in die Stadt). Quasi Balkonien in der Stadt: Sicht und lärmgeschützt im Inneren spielt die Stadt ihr schönstes Spiel vor den Füßen ab.

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Bei den Suiten wollte man zu viel, sie sind schön, keine Frage, aber eine Kategorie darunter ist man besser aufgehoben, denn es ist heimeliger.

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Einzig die Bildauswahl im Hotel ist für mich etwas zu heftig, aber über Kunst lässt sich nicht streiten.

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Ein Tipp für die Wiener/innen: Für das Frühstück unbedingt reservieren.

Hotel Facts:
Homepage:  www.theguesthouse.at
Zimmer: 39
Design: Sir Terence Conran und Conran & Partners
Preis: 235€
Eröffnung: 2013

Asia, Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Südostasien

1.000m² Hotelzimmer oder privater Kinosaal gefällig? Iniala Beach House | Phuket | Thailand

Das neu eröffnete Boutiquehotel Iniala Beach House mit nur zehn Suiten, spielt mit der Fantasie seiner Gäste: im Einsatz befinden sich zeitgenössische Kunst (kuratiert durch Thailands wichtigsten Kunstkritiker) organische Architektur kombiniert mit thailändischer Linienführung. Aber nicht nur für die Erwachsenen ist das Hotel ein Paradies, auch Kinder sind willkommen in der Fantasiewelt. Ein Luxushotel der Sonderklasse!

Für mich ist das Hotel einfach unglaublich: zwischen Trash und Schönheit. Ich staune über die verbundenen Welten.

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(Fotos: Hotelwebsite)


Hotel Facts:

Hotelwebsite: http://www.iniala.com/
Zimmer: 10 Suiten

Design: Eggarat Wongcharit
Eröffnung: Dezember 2013
Preis: Eine Übernachtung gibt’s beispielsweise für vier Personen in einer Drei-Zimmer-Villa ab 4.753 Euro. Dabei sind der Flughafentransfer ab Phuket, eine private Limousine mit Fahrer, Wäscheservice, Vollpension inklusive Softdrinks und Bier, zwei Abendessen pro gebuchter Woche im Drei-Sterne-Restaurant „Aziamendi“ sowie täglich sechs Stunden Spa-Anwendungen im privaten Spa der Villa inkludiert.

Afrika, Erlebte Hotels, Südafrika

I am so glad you enjoyed it! Rust en Vrede – Stellenbosch | Südafrika

Südafrika Rundreise | “I am so glad you enjoyed it!” – Dieser Satz der Bedienung war einprägsam, schon nach dem ersten Gang wäre er in Erinnerung geblieben, aber die wirkliche nette Dame hat in nach jedem der 6 Gänge + 2 weiteren (Amuse bouche und Petit fours) wiederholt. So wurde er bei uns zum “geflügelten Satz” und ging in unseren Sprachschatz über, um schließlich als “Phrasendrescher” zu verenden. Dabei hat das Restaurant Rust en Vrede dies wahrlich nicht verdient, das Service ist auf einem unglaublich hohen Niveau. Nie zuvor solch eine Qualität erlebt. Man fühlt sich von wachsam schwebenden Engelchen umgeben. Jedes Nippen am Wasserglas wird bemerkt und  dann gleich nachgeschenkt, der Gang zur Toilette begleitet und bei Rückkehr ist der Essensplatz wieder generalgereinigt – nicht wundern, da kann auch schon mal das Gefühl aufkommen man sei ein Schmutzfink. Meine Rezession klingt jetzt etwas heftiger als es wirklich war, es ist einfach perfekt und dieser Perfektionsmus schreckt einen schon mal ab. Wahrscheinlich sind wir es einfach auch nicht gewöhnt in einem solchen Ambiente zu essen, wir verhielten uns still und leise und entdeckten mit Ehrfurcht das köstliche Essen. Die germanischen Nachbarn am Nebentisch nahmen das Ambiente viel entspannter und lieferten sich einen Ehekrieg mit Tränen.

Aber zurück zum Ambiente, der Raum geprägt von einer Weinkelleratmosphäre, ist elegant ausgestattet und die satten, kräftigen Farben mit den weißen und roten Stühlbezügen ergeben das edle Restaurant. Der Wein, wie in Stellenbosch zu erwarten, hervorragend.
Die Speisen waren experimentell, ausgefallen, köstlich und extrem sättigend.  Unterstrichen in ihrer Bedeutung werden die Gänge mit Silberbesteck, man isst ja schließlich nicht irgendetwas – hier bezeugt das Gewicht des Bestecks schon mal die Qualität. Andere Zeugen von Extraklasse sind auch zu gegen z.B. die Tischwäsche – feinstes Leinen und nicht zu vergessen, die speziell angefertigten Keramikteller mit aufgerautem Rand. Diese unterschiedlichen Materialitäten untermauern unterschwellig die Bedeutungsschwangerschaft dieser Essenkultur.

Aber es sei gesagt: das Restaurant ist wahrlich spitzenklasse und sehr zu empfehlen!

 

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|Aufenthalt September 2013 –Rust en Vrede – Stellenbosch – Südafrika|

Afrika, Erlebte Hotels, Hotels, Südafrika

Hitgeheim Country Lodge | Addo | Südafrika

Afrika Rundreise | Badewannen mit Wildnis im Hintergrund, dieses Bild auf der Homepage hat mich verführt und schups war die „Hitgeheim Country Lodge“ gebucht. Das es sich bei diesem Bild um einen optischen Trick gehandelt hat wurde mir natürlich erst vor Ort bewusst. Naja, was soll ich sagen, obwohl ich vielgereist bin,  sind so manche Fotomontagen eben schwer zu durchschauen, und wenn dann noch eine Fotomontage mit (m)einer Wunschvorstellung zusammentrifft, dann schaltet das Gehirn auf “7.Himmel”. Um einen relativ realistischen Eindruck von unserem Aufenthalt zu geben, möchte ich erwähnen, dass es an dieser Stelle der Reise schon etwas von Nationalparks und wilden Tiere gesätigt waren. Wir hatten bei den Victoria Fällen, im Kruger NP und im Hluhluwe schon eine atemberaubende Tierwelt gesehen und 4 Safaris bei prächtigem Wetter gemacht. Da war die verregnete Ankunft im Süden im Hitgeheim schon etwas betrübt und dann noch eine weitereSafari im Addo Elephant Nationalpark schlichtweg zuviel.

Wie auch immer, das Hitgeheim liegt lieblich auf einem Hügel mit einem wunderschönen Ausblick über die Landschaft. Die Gartenanlage des Hotels ist sehr gepflegt und jedes Zimmer ist in einem kleinen Haus untergebracht. Die Einrichtung ist so richtig Safari-Afrikanisch: opulent, schwer und braun. Durch das schlechte Wetter wirkte alles noch schwerer und bulliger. Die Details im Zimmer waren jedoch sehr nett, schöne große Fensterfläche, ein riesiges Badezimmer und eine Outdoor Dusche. Die Mitarbeiter/innen waren sehr freundlich und zuvorkommend, das Essen war, obgleich der etwas betrübten Atmosphäre im Restaurant, köstlich. Achtung, hier muss man zum Frühstück,  da a la Carte , wirklich Zeit mitbringen, es kann schon mal 90 min dauern. Vor dem Diner wurde man noch zu einem Cocktail in das „Wohnzimmer“ gebeten und man konnte bei offenem Kaminfeuer sein Gin-Tonic schlürfen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht wirklich gerechtfertigt, besonders wenn man nördliche Nationalparks besucht hat.

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GROSSO MODO:

Homepage: www.hitgeheim.co.za
Zimmer: 8 Chalets
Preis:  950 ZAR pro Person

|Aufenthalt September 2013 – Hitgeheim Country Lodge – Addo Nationalpark – Südafrika|

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Die schöne alte Dame – das Forester Arms Hotel | Swaziland

Südafrika Rundreise | Theorie bestätigt: Mühsame Hotelzufahrtswege enden meist in außergewöhnlichen Hotels: Forster Arms Hotel . Auch diesmal wurden wir für einen langen, waldigen Zufahrtsweg mit einem noblen Hideaway für romantische Stunden zu zweit mitten im unendlichen Wald von Swaziland belohnt.

Wie eine Glocke kommt das Haus in einem schönen Guss daher. Die Assoziation zu einem britischen/schottischen Landhaus liegt nahe und unwillkürlich möchte man im Kaminzimmer ein altes Buch lesen, ein Gläschen Whiskey trinken, das offene Feuer und die Atmosphäre aufsaugen. Ein wirkliches Unikat ist dieses Haus, wie eine Grand Dame mit Eleganz und Gelassenheit taucht man in diese leicht verstaubte Wirklichkeit ein. (Kurze Anmerkung: das Haus strotzt vor Sauberkeit).

Dringt man weiter ins Hotelinnere vor, entdeckt man weitere Kamine, die für Gemütlichkeit sorgen, sei es im Lesezimmer oder im Restaurant bzw. in den Gästezimmern. Zu unserer Freude entfachte ein Mitarbeiter auch gleich ein Feuer im Zimmer und die wohlige Wärme hat uns, nach der doch strapaziösen Autofahrt, sofort eingesogen.

Das geräumige Zimmer ist zwar nicht so aufwendig möbliert wie die öffentlichen Räume, dennoch bietet es einen schönen Blick auf den Garten und den Wald. Negativ aufgefallen sind die Textilien im Raum: die Handtücher waren abgenudelt (veraltet) und der Teppich war aufgebraucht. Im Gegenzug gab es schöne lokale Pflegeprodukte.

Auffallend war das ungewöhnliche Gourmet-Abendessen samt feinen Stoffservietten: Erstens hat es durch die Qualität bestochen. Zweitens konnte man jeden Gang mit etwas kleiner bestellen, dafür hat man beide Variationen kosten dürften. Und es sei erwähnt, dass sogar die halben Portionen sehr groß und delikat waren. Hätten wir so ein gutes Essen im ärmsten Land der Welt erwartet? – nein, definitiv nicht.

Das durchgängig weibliche Service war ungemein nett und auch die lokale Uniform sah einfach bezaubernd aus. Selbst wenn ich in Österreich nicht der Dirndl-Fan bei Servicemitarbeiterinnen bin und mir die künstliche Form von lokalem Kolorit nicht zusagt, sah die „Uniform“ sehr schön aus und passte hervorragend ins Ambiente.

Der Servicegedanke von Forester Arms hat uns dann noch doppelt überrascht, in der Früh bekamen wir Tee bzw. Kaffee ans Bett serviert – welch ein schönes Erwachen – wahrer Luxus. Unserem Mietauto wurde dann auch noch eine Pflegebehandlung zu teil, dies war allerdings angesichts des weiteren Weges für uns etwas übertrieben – und für die lokale Bevölkerung ein Arbeitsplatz. So gesehen ein Pluspunkt.

Abschließend lässt sich sagen, dass für ca. 70€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück und Abendessen das Preis-Leistungsverhältnis einfach unglaublich war. Ich würde jedem empfehlen, der vom Krüger Nationalpark auf den Weg nach Osten ist und hier für eine Nacht haltmacht, eine zweite Nacht zu bleiben und in diesem ungewöhnlichen Hotel zu entspannen. So eine perfekt gestylte alte Dame findet man nicht so schnell wieder! Schade eigentlich.
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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.forestersarms.co.za/de/
Zimmer: 30 Zimmer
Preis: ca. 70€ im DZ inkl. Halbpension
Internet: Ja, Internet funktioniert – WLAN gibt es und es ist GRATIS!

|Aufenthalt September 2013 – Forester Arms Hotel – Swaziland|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Information, Österreich

ein cooler Typ – Hotel Wiesler Graz

Das Hotel Wiesler ist ein ganz cooler Typ. In jeder Hinsicht perfekt gestylt und immer mit einem  lässigen Spruch auf den Lippen. Beim Betreten des Hauses kommuniziert er schon mit einem „From 5 Stars to Independence“ und der Kunde unterstellt ihm gleich auch noch die richtige Portion Mut. Schön, erfrischend und anders. Die Coolness zieht sich weiter und weiter, langsam bekommt man schon Respect vor soviel Coolness und plötzlich wie eine kalte Attersee-Strömung, schlägt die Laune um und man denkt sich nur noch – bitte ich will meine Ruhe haben, bitte bitte Ruhe – bitte.

Persönlich finde ich die Situation unglaublich interessant aus folgenden Gründen:
_In meiner Dissertation ist herausgekommen, dass Hotels von den Kunden personifiziert werden und ihnen auch Gefühle entgegen getragen werden. Das Weitzer ist das 1. Hotel, das sich bewusst mit dieser Thematik auseinander setzt und aktiv mit dem Kunden via Sprüche an Wänden, Türen, Tischsets usw. kommuniziert. Wirklich beachtenswert und progressiv. Herzlich Glückwunsch!
_Ich schätze die Weitzer Hotels sehr, aufgrund der Frische und des Muts und trotz all dieser Vorschusslorbeeren wird es mir zuviel und die Frage entsteht – kann man zuviel professionalisieren?

Es wirkt wie wenn man eine Werbeagentur beauftragt hätte mit den Konsumenten zu kommunizieren und diese Agentur normalerweise Konsumgüter verkauft. Bei Konsumgütern trifft der Kunde nur punktuell mit dem Produkt zusammen, deswegen sind viele Werbebotschaften nett. Bei einem Hotelaufenthalt ist der Gast im Haus und es können auch zu viele Botschaften werden und es wird schlichtweg nervig.

Genau dieser Punkt kommt mir in letzter Zeit immer häufiger unter, z.B. Hotels, die bis in die letzte Ecke  Branding betreiben und man auch nicht mehr aufwachen kann, mit der Frage, oh wo bin ich – welche Stadt ist es? Sondern sofort sticht einem das Logo des Hotels ins Auge und liebgewonnene Hotelzimmer erinnern einem nur noch, dass man  in einem Konsumtempel zu Gast ist. Damit einhergehend zieht auch noch das Hotel Merchandising mit ein – Pflegeprodukte des Hotels, Chutneys des Küchenchefs, usw… – also man kann sich nicht mehr ruhig zurückziehen, sondern nächtigt in einem Shop – Grauenhaft. Eine Bitte an alle Hoteliers: Bitte geht sparsam und weise mit eurem Branding und Merchandising um, ich bin als Gast nicht dumm, ich weiß welches Hotel ich gebucht habe, der Name muss mir nicht an jeder Ecke kleben und wenn mir die Produkte gefallen, wäre ein Shop in der Lobby schön. Schließlich will ich in keinem Supermarkt schlafen.

Zurück zum coolen Typen, er klärt einem am stillen Örtchen auf, dass man Zuhause am Besten isst, aber dennoch auch andere Lokale wie die zwei Hotelrestaurants probieren könnte. Beim Essen im Hotelrestaurant klärt er einem dann auf, was ein Barbier ist und was Graz alles kann. Immer mit flotten Sprüchen. Zurück am Zimmer erspäht man eine Falsche Wein mit dem Spruch „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann“ und einem Hinweise, dass man ihm immer kaufen kann in der hauseigenen Greislerei.

Marketing zur Perfektion, es ist auch schön informiert zu werden – aber es ist auch schön Abstand zu haben – ich muss nicht alles über das Hotel wissen. Das Hotel könnte jedoch mehr über mich wissen.

Zum Beispiel finde ich diesen Abrissstil oder besser gesagt das Stück Ostberlin in Graz wunderbar, aber es erinnert doch eben an Berlin und nicht Graz. Aber zurück zum Thema, der coole Typ hat daran gedacht, dass ein Buch keine Falten in den Buchrücken bekommen soll und originelle Nachtkasterl (die wie Vogelhäuser aussehen) gebaut. Allerdings fehlt die essentielle Leselampe. Nachdem ich ein packendes Buch („Willkommen auf Skios“ (für Wissenschaftler zu empfehlen)) fast die halbe Nacht lesen musste, konnte mein Mann nur bedingt gut schlafen, aufgrund des hell erleuchteten Zimmers. Wo warst du nur kleines Licht? Ich habe dich vermisst.
Das Bett ist sowieso eine Geschichte für sich: gleich nach dem Check-in setzte ich mich bequem aufs Bett und begann zu lesen. Beim Aufstehen werde ich plötzlich zurückgehalten, mein Pullover hat sich im Holz des Betthaupts verfangen und ratsch hin war er. Abrisslook im Hotel ist nett, an meinem Pulli nicht!!!
Die Zimmergarderobe befand sich direkt oberhalb der ca. 120cm hohen Kommode und somit tauchte die Frage auf, wie kann man Mäntel aufhängen? Ein eindeutiger Mr. Monk Faktor. Sowie auch der Nächste: Man stelle sich vor, eine halboffene Dusche im Raum, alte hohe Decken, ein verregneter Herbsttag, Spaziergang von 5 Stunden im Grazer Regen, keine Heizung, wassersparender Duschkopf = diese Mischung ergibt einen halb erfrorenen Hotelgast. Aufgrund der verpufften Dampfentwicklung bei hohen Decken bleibt nicht viel Wärme am Körper übrig.

Jetzt zu den wirklich frischen Ideen im Hotel: die Restaurants (Speisesaal im Wiesler und Steirer im Weitzer) sind köstlich. Die Mitarbeiter/innen total nett und die Preise weltklasse. Die Gestaltung des Speisesaals mit der Souldiva an der Wand als Gegenposition zur Muse des Jugenstils im Frühstücksaal ist gelungen.
Meine Lieblingsidee des Florian Weitzers ist der Barbier Shop im Hotel Wiesler. Mein Mann war begeistert. Senf und Söhne das angeschlossene Lokal mit österreichisch gekochten Würsten ist auch gelungen. Die hauseigene Blumenhandlung lässt mein Frauenherz höher schlagen.
Am besten hat mir im Zimmer das Waschbecken gefallen.

PRICKELND
_ Babier im Haus
_ Hoteleigene Blumenhandlung
_ Restaurants mit einheimlischen Publikum
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen
_ Erhaltung des Jugendstil Frühstücksraums
_ Leicht pastellfarbene, kuschlige Bettwäsche
_ Spa-Bereich
_ Erhaltung des original Stiegenhauses
_ Preis-/Leistungsverhältnis
_ tw. Plattenspieler am Zimmer (leider hatten wir kein Zimmer mit Plattenspieler)
_ Gucker am Zimmer (leider wird er oft von den Gästen mitgenommen)
_ Mexikanische   Waschbecken in wunderbaren Farben – genauere Infos unter http://www.hotelwiesler.com/de/blog/aktuelles/blog.fliesenweltmeister/month.8/year.2012.html
_ Kerzen am Zimmer
_ lässiger Frisörsessel im Erker – hier thront man richtig über der Mur – nur wo setzt sich die 2. Person hin? Aufs Bett?
_ Lage des Hotels, direkt an der Mur, 5 Min. ins Zentrum

SCHAL
_ Zu viel coole Kommunikation in Form von Sprüchen an Türen, Wänden, Flaschen, Tischsets mit den Gästen
_ Keine Leselampen am Zimmer
_ Keine abgetrennte Dusche, sprich Kälte beim Duschen
_ Keinen Schreibtisch am Zimmer
_ Holz tw. zu wenig verarbeitet, man kann sich beim Betthaupt die Kleidung beschädigen
_ Garderobe und Kommode sind zu nahe beisammen – siehe Bild oben
_ Keine Vorhänge, schlechte Raumakustik zusätzlich würden sie den Straßenlärm etwas dämpfen
_ Gute Idee, leider scheitert es an der Umsetzung – Polaroidkamera liegt im Hotel auf, damit man Postkarten Heim schicken kann, leider gab es kein Fotopapier mehr… Klassisch! und ärgerlich!

Mein Verdacht mit der Werbeagentur hat sich bestätigt, ich habe sie gerade gefunden: Moodley

Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, ich bin ein großer Fan dieses Hotels, jedoch sind ein paar Dinge in der Umsetzung nicht stimmig. Branding ist auf einem zu hohen Niveau (die grafische Umsetzung an sich ist wunderschön), die Rücksicht auf den Gast ist dadurch etwas untergegangen. Diese zwei Faktoren spiegeln sich auch deutlich in den Bewertungen von tripadvisor wieder – das Hotel badet in einem Pool von stürmischer Begeisterung bis Enttäuschung – alles durch die Bank. Ich fühle mich genauso, irgendwie begeistert und irgendwie enttäuscht.

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GROSSO MODO:
Website: http://www.hotelwiesler.com/
Zimmer:
Preis: ab 89€

| Aufenthalt September 2012 – Hotel Wiesler – Graz – Österreich|

 

 

BENELUX & Frankreich, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels

Mama is calling to Paris

Wo nächtigt man günstig in Paris? Meine Standard Antwort: Mama Shelter.

Diese Antwort hat sich schon Dutzend Male wiederholt und nach meinem eigenen Aufenthalt kann ich es nur bestätigen: Mama Shelter.

Vorne weg:

Das Preis-Leistungsverhältnis ist umwerfend.

Die Gegend ist besser erreichbar als gedacht, Bus Verbindung ist wirklich gut.

Das Marketing ist lustig, frisch – einfach spitze.

Aber alles, alles, alles wird in den Schatten gestellt vom Essen. Unglaublich dieses Essen! Wir haben nur einen Tisch ergattert, nachdem wir klassische Frühesser (18:00 Uhr) sind, sonst keine Chance. Bitte unbedingt gleich mit dem Zimmer einen Tisch reservieren.

Keine Frage, dass Mama Shelter Konzept kommt von drei Profis, einem Hotelier, einem Koch und einem Designer. Dieses Trio hat durchschlagenden Erfolg und so sind die Mama Shelters jetzt auch in Paris, Marseille, Lyon und Istanbul. Werden weitere folgen? Keine Ahnung, aber ich hoffe es.

Mein Mann ist zurückhaltender in seiner Begeisterung – er meinte, langsam ist dieses Konzept auch schon altbacken aloft, daniel, 25 hours – alles austauschbar – nur das Essen hat auch ihn überzeugt.

Die öffentlichen Bereiche wie Restaurant sind voll, die Zimmer ist klein, wie überall in Paris. Die kleine Kitchonette im Zimmer ist eine nette Idee, aber nicht wirklich zweckdienlich. Das Bad war erstaunlich einfach und ich hätte mir mehr Ideen von Philippe Starck erwartet. Schön empfand ich die Teppichlösung vor dem Zimmer, mit Skizzen wurde der Fokus auf den Zimmereingang gerichtet.

Schimpfen kann ich nur über 2 Dinge:

1)     Apple TV – der Monitor im Zimmer hat überhitzt und mitten im spannenden (kostenlosen) Film, war auf einmal Sense.

2)     Lift – keine Ahnung wie man diesen wohl steuert, die anderen Gäste waren genauso wenig erfolgreich und dann kommt es doch zu ausgeprägten Staus – ziemlich elend, wenn man es eilig hat. Aufzugsituation ist richtig unterdimensioniert für 170 Zimmern und die nicht funktionierende Bedienung trägt den Rest zum Schützenfest bei.

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Wartem vorm Lift:

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Origineller Teppich:

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Leselampe:

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.mamashelter.com
Zimmer: 170
Eröffnung: 2009
Design: Philippe Starck
Architektur: Roland Castro – Atelier Castro Denissof Casi
Preis: ab ca. 89€ im DZ ohne Früstück (aber bitte unbedingt frühstücken)

| Aufenthalt Mai 2013 – Mama Shelter – Paris – La France|

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Amigo Brüssel

Zwei Geschwister – elf Hotels. Olga Polizzi und Rocco Forte sind ein Hotel Dream Team. Sie verantwortlich für das Design, er für den Rest.
Verankert sind die Häuser im Stil von „simple luxury“, so auch das Amigo in Brüssel. Das Haus ist nie extrem modern, aber auch nie völlig old-fashioned. Es schafft ein eigentümliches Ambiente von Gediegenheit und Stil – sicherlich die Handschrift von Olga Polizzi.
Leider war das Hotel während unseres Brüsselaufenthalts ausgebucht und eine Hotelführung war nicht möglich. Es könnte aber auch eine Ausrede gewesen sein… who knows.
Während meines 6-monatigen Aufenthalts in Brüssel 2004, durfte ich alle zwei Wochen einen Tag Hotel-Feldforschung betreiben und andere Hotels 4- und 5-Sterne Hotels abklappern. Eine interessante Zeit, so lernte ich den Brüsseler Hotelmarkt gut kennen und kann an dieser Stelle versichern, dass die Zimmer schlichtweg schön sind.

Besonders interessant ist das Hotelrestaurant: Ristorante Bocconi – angeblich ein Highlight von Brüssel (vom Design sicherlich)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (1)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (2)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (3)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (4)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (5)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (6)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (7)

 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelamigo.com/
Preise: ab ca. 200€ im DZ
Kategorie: 5-Sterne

Europa, Hotels, Information, Österreich

Liebe Speisekarte lass mich in Ruhe!

Also ich muss jetzt wirklich ablästern, gestern war wir in einem fancy Hotelrestaurant in Wien essen. Grundsätzlich bin ich diesem Lokal positiv gesinnt, aber die Speisekarte war dann einfach echt echt echt zu viel.

Also ich lebe jetzt schon ein paar Jahre, komme aus der Gastronomie und kenne mich mit Speisen gut aus und dann kommt auf einmal eine Speisekarte daher, wo ich mehr als die Hälfte nicht kenne, noch nie gehört habe und dann werde ich bei den normalen Speisen auch noch belehrt.

Ein Beispiel:

PAPPARDELLE RAGU ALLA BOLOGNESE
ETWAS WIKIPEDIA GEFÄLLIG? BOLOGNESE STAMMT AUS BOLOGNA.
IN ÖSTERREICH OFT MIT SPAGHETTI SERVIERT. IN ITALIEN NICHT.

Also will ich Wikipedia nützen,  zücke ich mein Handy; geschriebenes Wikipedia geht am eigentlichen Sinn vorbei.

Noch ein Beispiel, weil´s so selbsterklärend ist:

CASARECCIA, PANCETTA, EINGELEGTE PEPPADEWS,
TOMATENPASSATA
DIE AROMATISCHEN, SÜSS-SCHARFEN DINGER WURDEN ERST IN
DEN 90ER JAHREN IN SÜDAFRIKA ENTDECKT.

Wissen Sie jetzt mehr? Was ist es wohl für ein Gericht? Keine Ahnung. Aber einen Tipp, es ist Pasta dabei.

Ich sollte mich nicht so viel über die Karte schreiben, schließlich waren die Portionen so klein, dass man nach 4 Gabeln eh nicht viel sagen konnte.

Zurzeit ist es sehr modern, überall coole Sprüche draufzuschreiben. Diese eigentlich nette Idee kippt relativ schnell in eine Form von Besserwisserei (elegant ausgedrückt, realistisch ausgedrückt: Klugsch…). Mir persönlich wird es seit ein paar Monaten viel zu viel, ich möchte nicht an jeder Ecke einen Spruch lesen, wie man sein Leben leben sollte oder es schöner ist oder man glücklicher ist oder wie cool man ist … Ich möchte einfach genießen! Ob es Hotels glauben oder nicht, ich kann auch genießen – es muss mir niemand sagen und schon gar nicht an jeder Ecke hinkleben. Sodala, dass wollte ich endlich mal geschrieben haben.

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Aber das Beste kommt zum Schluss, bei der Rechnung wurde uns eine Holzbox serviert. Diese Box war relativ groß, ich schätze 20 cm lang, 10 cm breit und 10 cm hoch. In der Box war nichts außer der Rechnung. Eine leere Box und außen stand drauf “PAY OR RUN FAST”. Seitdem bin ich ständig am Überlegen, was passiert wäre, wenn ich gerannt wäre. Nehmen Sie es locker und flockig und sagen, ah da läuft sie… oder jagen sie mir nach und bringen mich hinter Gitter. Was passiert wohl? Die Coolness könnte manche Menschen wirklich verleiten.  Wir haben brav bezahlt; es war ein langer Prozess, niemand wollte unser Geld – eigentlich müsste drauf sehen: PAY OR WALK AWAY, THEY WON´T CATCH YOU ANYWAY.

 

Erlebte Hotels, Karibik, Nordamerika

Jardin Malanga | Guadeloupe

Eine steile Straße bringt uns zum Anwesen des Jardin Malagas, immer steiler geht es hinauf, unser Mietauto wird langsamer und langsamer, der Motor heult auf, der Mond kommt zum Vorschein und die Sonne neigt sich dem Horizont. Und dann endlich stehen wir vor einem mächtigen Tor mit einem kleinen violetten Schild: Jardin Malanga. Nach kurzem öffnet sich das Tor und wir fahren, von einer Palmenallee umgeben, in das dahinterliegende Anwesen. Wir werden herzlich von einem Mitarbeiter empfangen und gleich aufgeklärt, dass das Hotel nach der Herbstpause heute den 1. Tag geöffnet hat. Das bedeutet, alles ist noch irgendwie in Schlaf gehüllt und wir sind die einzigen Gäste. Nach einem netten Gespräch verlässt der Mitarbeiter das Anwesen und wir sind mutterseelenallein in dieser Vollmondnacht. Schon ein komisches und auch beängstigendes Gefühl, den ersten Tag auf einer fremden Insel und dann in einem Hotel ohne Gäste mit leichtem Staub-Odeur. Nach der ersten Nacht empfängt uns der Chef des Hauses Simon Fabre bei einem wunderbaren Frühstück und verwöhnt seine ersten Gäste mit French Toast. Köstlich!!! Wir bekommen nach und nach ein Gefühl für das Hotel und von Tag zu Tag verlieben wir uns mehr in das Anwesen, jetzt kennen wir schon die Sitten und pflücken frische Grapefruits und Avocados von den Bäumen und genießen die wunderbare Aussicht im Pool. Eigentlich war unser Plan nur 6 Nächte in Guadeloupe zu bleiben und dann weiterzuziehen nach St. Barths. Nur das Anwesen verleitet einfach zum Genießen und die Stunden vergehen, interessante Gespräche mit Simon folgen und unsere 4 Nächte sind um. Kurzfristig entschlossen werfen wir alle Pläne über Board und verlängern unseren Aufenthalt in Guadeloupe. Simon organisiert alles für uns und innerhalb von 90 Minuten sind Hotels, Flüge und Schiffe umgebucht – einfach herrlich. Sämtliche Menschen waren sehr entgegenkommend und haben uns für die Umbuchungen nichts verrechnet. Jeder hatte Verständnis, dass man dem Paradies des Jardins Malanga nicht entrinnen möchte und so verlängerten wir.

Zum Hotel selbst: es wurde in den 1920er Jahren erbaut und dann um 4 Häuser erweitert. Das Besondere ist mit Sicherheit die Aussicht – während man im Pool schwimmt kann man sogar die gegenüberliegenden Inseln „les Saintes“ bewundern. Der Direktor Simon Fabre ist das Herz des Hotels, er kocht & unterhält die Gäste – ein Hotelier wie aus dem Bilderbuch. Er kennt die Insel in und auswendig, weiß die besten Plätze, Restaurants und Wanderstrecken – auf seine Tipps ist 100% verlass. Im folgenden Reiseverlauf werden wir da noch unsere blauen Wunder erleben, denn im nächsten Hotel kennen die Mitarbeiter nicht mal die Attraktionen ein paar Kilometer entfernt.  Die Zimmer des Jardins sind nicht mehr ganz so aktuell, aber solide. Für meinen Geschmack etwas dunkel, aber laut Simon ist das die Eigenheit der Häuser in Guadeloupe. Das Badezimmer ist groß und verfügt über eine Badewanne mit separater Dusche. Kleiner Wehmutstropfen, W-Lan gibt es nur im Haupthaus.

Kurze Anekdote am Rande: Jedesmal wenn wir gefragt wurden wo wir wohnen und wir mit Jardin Malanga geantwortet haben, wurde wir von allen beneidet. Das kleine Hotel ist auf der Insel gut bekannt und sehr angesehen.

GROSSO MODO:

Homepage:  http://www.jardinmalanga.com/
Zimmer: 12
Preis: ca. 200€ im DZ inkl. Frühstück
Erbaut: Haupthaus 1927

 

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

Hoch gelegen im Radisson blu | St. Martin

Schlafen wie ein/e König/in. Das Radisson blu setzte bei der Renovierung auf hohe Betten, man fühlt sich nun im Hochadel. Früher wurde ja aus dem Bett regiert, heute kann man das Bett regieren – mittels eines kleinen Geräts lässt es sich in sekundenschnelle weicher oder härter stellen. Eine wirklich praktikable Erfindung für Hotelbetten und als Zuckerl ist es auch noch lustig.

St. Martin, eine Miniinsel in der Karibik, bietet eine sehr dichte Auswahl an Hotels. Nach viel Hin und Her und meiner Entscheidungsschwäche, entschied mein Mann sich für ein Kettenhotel – zwar wollte ich etwas Persönlicheres, aber nachdem ich noch nie in einem Radisson blu schlief ein guter Deal. Noch dazu frisch renoviert (Eröffnung 2012) und der Preis war quasi nicht zu schlagen – 130€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück. Übrigens, früher war es ein Le Meridien.

Nach einer nicht optimalen Ankunft kamen wir total verschwitzt im Hotel an. Die liebe Air France hatte unsere Koffer nicht mitgeschickt und in Winterkleidung bei 32°C mussten wir Sommerkleidung shoppen  – ein heißes Unterfangen. Die Belegschaft im Radisson  war einfach umwerfend, wir haben sofort einen Drink bekommen, ein Zimmerupgrade und der Concierge Alain rief bei der Airline an, um sich um alles Weitere zu kümmern. Alain beriet uns noch bei der Auswahl einer Segeltour für nächsten Tag und reservierte ein süßes Restaurant zum Abendessen. Leider ist unser Gepäck fünf Tage nicht angekommen, und nachdem mein Mann keine lange Hose mit geschlossenen Schuhen hatte und ich nur Flipflops, mussten wir jeden Tag wieder die Reservierung im örtlichen Restaurant stornieren – kein Einlass ohne lange Hosen und geschlossenen Schuhen. Nach vier Tagen ging unser Trip weiter nach Martinique, aber Alain hielt Kontakt mit Air France und sandte uns das Gepäck in das nächste Hotel nach. Er rief uns sogar auf Martinique an – wirklich ein unglaublicher Service. Wir hatten keine Sekunde das Gefühl in einem Kettenhotel zu sein. Zugegeben, wir waren in der totalen Off-Season und das Hotel beherbergte lediglich 50 Gäste. Trotzdem sind wir von Aufmerksamkeiten der Mitarbeiter/innen und den lustigen Gesprächen ganz begeistert. Trotz allem oder gerade deswegen war es ein schöner Einstieg in die karibische Welt.

 

PRICKELND:
_ Als Gast kann man den Härtegrad des Bettes ganz rasch und bequem verstellen – einfach cool
_ Zur Begrüßung gibt es einen Planteur in der Bar
_ Kommt man ein 2. Mal ins Hotel, gibt es einen großzügigen Obstteller – allerdings sollte das Hotel von nicht heimischen Früchten (z.B. Erdbeeren) Abstand nehmen, da können sie nur verlieren, denn der Verwesungsprozess ist einfach schneller als das Hotelservice bzw. die Gäste
_ Unglaubliches Frühstücksbuffet mit einer unendlichen Auswahl inkl. vieler á la minute Gerichten
_ Alain, der Concierge des Hauses hat sich rührend für unser verlorenes Gepäck bei Air France eingesetzt. Selbst nach unserer Abreise hat er uns in dem nächsten Hotel angerufen und auf dem Laufenden gehalten.
_ Die abgelegene Bucht ist wunderschön

SCHAL:
_ Wifi gibts nur in der Lobby, nicht am Zimmer
_ Das ganze Hotel ist renoviert, nur der Pool und die Gartenanlage wurde ausgelassen – leider fällt es wirklich auf – obwohl Schwimmbecken und Garten sehr schön (!) sind.

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.radissonblu.com/resort-stmartin
Eröffnung nach Renovierung: 2012
Preis: ab 130€ im DZ inkl. Frühstück
Kategorie: 4 Sterne

 

| Aufenthalt Herbst 2012 – Radisson blu – Anse Marcel – St. Martin – Frankreich|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Information, Österreich

Medical Wellness – ein Selbstversuch

Medical Wellness ist im Tourismus ein anhaltender Trend, der sich durch die Überalterung der Bevölkerung verstärkt.

Für Medical Wellness viel zu jung, aber auch viel zu neugierig um das nicht doch einmal zu probieren. Normalerweise entsage ich allen Spa-Anwendungen und halte es eher wie mein Vater „Mia braucht neamt am Bugi herumdrucka“.

Meine Versicherung war dann so nett (auch sehr zu ihrem Vorteil) und spendierte mir eine Gesundenuntersuchung. Dabei konnte ich mir verschiedene 4-Sterne-Hotels in Österreich aussuchen. Aus Nostalgiegründen wählte ich das Steigenberger Avance Hotel in Krems, schließlich hatte ich dort studiert und ein paar Sommertage in den Wachauer Weinbergen sind schon sehr nett. Das Köderangebot der Versicherung wirft wirklich einen leckeren Köder aus: man macht eine Gesundenuntersuchung dafür kann man zwei Nächte in einem Hotel verbringen und genießt paar Wellnessanwendungen. Zusätzlich untersuchen nette, nicht gestresste Ärzte einem von Kopf bis Fuß. Im Prinzip ist es ein geschenkter Urlaub für die Kunden, dahinter stecken aber dennoch wirtschaftlich kalkulierte Überlegungen der Versicherungen. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht weiter ins Maul.

Wie erwartet, war ich natürlich die Jüngste bei der Anreise. Vorteile und Nachteile inbegriffen. Drei andere Teilnehmer/innen, wahre Experten, konnten sich sofort zwischen den Relax- und Aktiveinheiten entscheiden. Ich kannte nicht mal den Unterschied und so stand ich wie ein Thor vor dem echten Moor. Eine Seifenbürstenschruppung, eine Rückenmassage, eine Fußreflexzonenmassage oder doch Moorpackungen? Und dann erst der Aktivteil – eine Körperhaltungsanalyse, Muskeltests, Erstellung eines persönlichen Trainingsplans oder Belastung EKG – HUI! Man konnte sein Programm aus 5 Punkten zusammenbasteln, so entschied ich mich wie die Experten für 3 x Relax- und 2 x Aktivpunkten.

Zu den Vorteilen meiner Jugend: ich durfte am nächsten Tag lange schlafen und musste erst um 8:15 zum Bluttest antreten. Die nette Ärztin hat mir verraten, dass die Jungen immer lange schlafen dürfen. So ein Service! Dann hat sie mich auf Herz und Nieren untersucht und das ist wörtlich zu nehmen, Ultraschall. Schon cool, wenn man da so seine Eingeweide sieht – noch dazu in einer supernetten, entspannten Atmosphäre mit freiem Blick auf die Weinberge. Zu dieser Atmosphäre trägt auch das Flair eines Wellnesshotels bei, nichts außer das Stethoskop erinnert an eine medizinische Einrichtung. Allerdings erfährt Schmutz auf der Treppe am Weg ins Cadera Center (=Name der Gesundheitseinrichtung) eine neue Bedeutung – die Toleranzgrenze sinkt deutlich und jedes tote Insekt wird strikt gemustert. In einem „normalen“ Hotel wird immer ein Auge zugedrückt, aber wenn irgendein medizinischer Aspekt dabei ist, drücken nicht mal mehr die künftigen Hühneraugen mit.

Mein Geheimtipp für Gesundenuntersuchungen: Unbedingt eine Armbanduhr mitnehmen, sonst ist man Leibeigener seines Handys, wenn dieses noch dazu ein Smartphone ist, findet man sich endgültig im Sklaventum seiner Mails wieder.

Ich könnte noch seitenweise über meinen Aufenthalt in Krems berichten, aber 2 A4 sind genug, deswegen in aller Kürze die bemerkenswerten Dinge aus dem Hotel. Beim Check-in wurde ich von der Rezeptionistin gefragt, ob ich ein Upgrade in ein Zimmer mit Parkettboden möchte. Da konnte ich selbstverständlich nicht „NEIN“ sagen. „Parkettboden“ als Verkaufsargument finde ich herrlich. Zumal bei meiner Dissertation über Hotelwahrnehmung ein Ergebnis war, dass Gäste Bodenbelägen eine sehr hohe Bedeutung beimessen. Wie wahr, wie wahr, den Teppichboden im Flurbereich fand ich dementsprechend auch ganz übel. Aprospos Boden, ja die Wege im Hotel sind lange und die Beschilderung etwas spärlich – so kam es, dass obwohl gut trainiert, sich am 2 Tag ein Muskelkater sich meldete – gefühlt bin ich während der 24 Stunden wohl 100 Geschosse gegangen (Okay es hätte Lifte gegeben, aber als Jüngste bei einer Gesundenuntersuchung muss man einfach die Stufen nehmen)

Das Steigenberger Avance Hotel befindet sich in baulicher Veränderung. Manche Übergänge zwischen neu und alt sind schön gelöst, manche etwas holprig und eine zeitgemäßere Übergangslösung in der Lobby wäre wünschenswert. Diesen Wunsch beiseite gestellt, empfang dich die zwei Nächte in Krems herrlich, das Essen und der Service waren ausgezeichnet. Das Wetter feierte Sommer. Lediglich meine Mituntersuchenden mussten leiden, das Mikroklima im Hotel war extrem heiß und sie fanden im neuen Teil des Gebäudes auch in der Nacht keinen Schlaf. Hier könnte ich auch noch mit einer leisen Kritik einhacken, die Matratzen waren einfach zu hart – ich habe mich nächsten Tag wie eine alte Frau gefühlt und nur kräftiges “rumdrücken am Bucki” konnte den Verspannungsschmerz lindern.

 

Prickelnd:

_ Wunderbares Abendessen – wirklich wunderbares Essen!

_ Pool mit Sicht auf die Wachauer Weinberge

_ Zimmeraussicht auf die Stadt Krems und Weinberge

_ Kleiderkasten mit Glasschiebetüren und toller Beleuchtung – sorgt nicht nur für einen guten Überblick im Schrank, sondern ist auch eine schöne Lichtquelle im Raum

_ Bibel und die Schrift Buddhas im Kasten

_ Frühstücksbuffet mit Brottheke – hier zeigt sich endlich mal die Backkunst der Österreicher/innen

_ Alte Stube im Hotel – Schöner Übergang zwischen Alt und Neu

_ Brotauswahl vom Feinsten – endlich wird mal die österreichische Brotauswahl richtig in Szene gesetzt

 

Schal:

_ Wärme im Hotel – das Mikroklima brachte mich dazu durchgängig Wasser zu trinken und trotzdem war ich fast am Verdursten.

_ Harte Matratzen – da spürt man nächsten Tag seine Knochen

_ Keine Pflegeprodukte am Zimmer, nur in den vormontieren Packungen – ich hasse diese „billigen“ Kloseifenspender

_ Balkonmöbeln nicht dem Zimmer entsprechend

_ Teilweise harte Übergänge zwischen Alt und Neu – z.B. altes Gebäude Gang zu den renovierten Zimmern

_ Privat öffentliche Bereiche zum Verweilen fehlen – die etwas düstere Rezeption lädt auch nicht zum Verweilen ein. Mein Mitstreiter bei der Gesundenuntersuchung mussten einen Nachmittag arbeiten und fanden nirgends einen idealen Platz. In der Rezeption war es zu dunkel und die Polstermöbel zu unbequem, um am Computer zu tippsen. Im Zimmer war es zu warm und die Balkonmöbel in neuen Teil war mehr als Entspannungseinheit für strapazierte Augen gedacht als eine Sitzgelegenheit.

_ Das alte Problem von fast allen modernen Hotels – Stromlieferung ist an die Zimmerkarte gekoppelt. Durch die heftige Handynutzung aufgrund der vergessenen Uhr floss der Strom nur so in das Display und ich musste mein Telefon an den Strom anstecken und zum nächsten Termin eilen, aber Moment ohne Karte kein Strom. Bei Nachfrage an der Rezeption, wie ich mein Handy aufladen könnte, wurde mir empfohlen ein Prospekt zu falten und hineinzustecken. Gute Idee, nur der Grundgedanke dieses System ist dann verloren gegangen. Gibt es nicht endlich bessere Lösungen zur Senkung der Stromkosten? z.B. LED Lampen?

 

Indifferent:

_ Service am Pool – hier plagt mich mein schlechtes Gewissen, wenn die armen Menschen im Dirndl in der Sonne schwitzen müssen um die Gäste zu bedienen. Können die Servicemitarbeitern nicht lässige, professionelle Outdoorkleidung tragen? Muss wirklich das Dirndl bei 32°C das Kleidungsstück der Wahl sein? Vor lauter schlechtem Gewissen konnte ich nichts bestellen und bin fast verdurstet, um dann im Endeffekt in mein Zimmer zurück zu kehren, um dort meinen Durst zu stillen.

_ Die Mitarbeiterinnen tragen geschmackvolle Dirndl, zwar transportiert es die österreichische Tradition und wäre das Haus in Tirol/Salzburg würde ich dem auch völlig zustimmen, aber in Krems sind die Dirndl nicht so üblich wie im Westen Österreichs. Dieser Punk ist wertfrei zu verstehen, es handelt sich um tolle Kleider, aber ist es passend? Auch vor dem Hintergrund einer deutschen Hotelgruppe, ihren Mitarbeitern in Österreich diese Kleiderordnung vorzugeben, ist schon skurril.

_ Die Zimmerpflegerinnen ereilte noch ein schlechteres Schicksal, ihre Uniform erinnerte an Omas Hausanzug, dabei waren die Frauen jung und fesch und man könnte hier durchaus die Schönheit unterstreichen, statt sie in Säcken zu untergraben.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.steigenberger.com/Krems

Zimmer: 116 Zimmer + 27 Suiten

Umbau: 2007

Preis: ab ca. 160€ im DZ mit Halbpension

|Avance Hotel Steigenberger Krems – Krems – Österreich – Aufenthalt Sommer 2012|

Skandinavien

Köstliches vom Bastard

Malmö, eine Stadt in Südschweden. Sie erfreut sich nicht größter Beliebtheit. Für mich ist Malmö eine Brücke zu Europa und einer meiner schwedischen Lieblingsorte, entgegen jeder Logik.  Die netten Menschen des Duxiana Hotels gaben uns diesen Restauranttipp. Alleine die Bilder können Bände erzählen von dem herrlichen Essen. DAS BASTARD

(Fotos: Joachim Guger-Höller)

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

Essen im W Santiago – NoSo (französisch) / OSAKA (peruanisch & japanisch)

Ein kurzer kulinarischer Einblick in die Küche des Osaka und NoSo (W Santiago)

Ceviche im NoSo

Rote Rübensuppe  im NoSo

Ente  im NoSo

Zweierlei französische Zwiebelsuppen (modern und klassisch)  im NoSo

Campari Soda

Osaka

Übrigens für alle, die sich wundern, wieso es in Chile einen peruanischen Japaner gibt, sollte wissen, dass sehr viele Japaner in Peru leben. Geschichtlich gesehen hat die Einwanderung der Japaner im 19. Jhrt. begonnen und setzte sich besonders im 2. Weltkrieg fort. Japaner sind eine wichtige Minderheit in Peru und stellten auch schon einmal den peruanischen Präsidenten.  (Wikipedia)

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

W Santiago + 2 Jahre und 5 Monate

 Nach zwei Jahren sind wir dann doch wieder ins W Santiago gekommen. Diesmal zum Abschluss unserer Hochzeitsreise. Mein Mann hat die letzten zwei Jahre im Monatsintervall vom peruanischen Japaner (Osaka) im Hotel geschwärmt und immer den Nachsatz angehängt, ob wir da jemals wieder essen werden…

Aber natürlich gab es noch viele andere Gründe nach Santiago zurückzukehren, vor zwei Jahren war die chilenische Hauptstadt nur eine sehr kurze Zwischenstation, um weiter nach Patagonien zu kommen. Diesmal war es eine  richtige Destination für uns. Und natürlich hatten wir auch noch drei Rechnungen mit dem Hotel offen, zum einen hatten wir vor 3 Jahren den Pool nicht gesehen (wurde zur Eröffnung nicht rechtzeitig fertig), das französische Restaurant (NoSo) ging sich nicht aus und wir konnten aufgrund des frühen Fluges nicht frühstücken (wenn wir damals gewusst hätten, was uns entging, hätten wir den Flug verfallen lassen “lol”).

Für alle die den Bericht von vor zwei Jahren kennen ist anzumerken, dass wir diesmal keine Pannen hatten. Wir bekamen ein wunderbares Zimmer und die Reservierungen klappten auch alle. Über das Hotel an sich ist nichts mehr zu schreiben, es ist einfach ein W. Schick wie eh und je – es altert auch ganz passabel.

Der Pool ist ein schön, doch ähnlich wie in Mendoza ist der Smog der Stadt unerträglich und eine Fernsicht oder Sicht ist nur mangelhaft gegeben. 2009 waren um 2/3 weniger Autos in der Stadt und sogar nach einem sehr kurzen Aufenthalt konnten wir feststellen, wie extrem prosperierend diese Stadt ist. Unglaublich wie viel Reichtum Santiago in so kurzer Zeit erwirtschaftet hat, in Europa unvorstellbar.

Highlight des Aufenthalts war eindeutig das Frühstück! Das Frühstücksbuffet lässt keinen Wunsch offen und ist ein MUSS!

Im Vergleich zu den W´s in NYC sind die Mitarbeiter/innen wahre Goldschätze und sehr freundlich.

de im Hotel sind und am Wochenende sehr viele Chilenen. Hier ist es keine Seltenheit, dass sogar einige Hauptstädter/innen im Hotel urlauben.  Wir haben selbst eine “große” Hochzeit (ca. 80 PAX) miterlebt, die Gäste quasi alle aus Santiago hat sich für zwei Nächte im Hotel in der eigenen Stadt einquartiert, um dort zu feiern.

 

 

GROSSO MODO:

Preis – 150€ bis xxxxx€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück
Kategorie – 5 Sterne
Hotelarchitektur – Bürokomplex mit Shops und Hotel
Wohnlichkeit – Clubatmosphäre in der Lounge / Restaurants
Lobby – á la sex and the city, vibrierend
Lage – etwas abgelegen vom Zentrum, im neuen Geschäftsviertel

|W Santiago – Santiago de Chile – Chile – Aufenthalt Dez. 2011|

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

Vor der Wüste – Design Suites Salta

Wir hatten es geschafft! Ankunft in Salta! HIPPHIPPHURRA!

Die Architektur der Design Suites Saltas, ist zweifelsohne interessant, zum einen besteht das Haus aus einem schönen alten Teil aus den 1920iger Jahren und einem  neuen Zubau, der aussieht wie Bürogebäude aus den 1980iger Jahren und absolut keinen Charme versprüht.

Dieser Eindruck ändert sich schlagartig im Inneren – hier eröffnet sich ein Zusammenspiel aus Sichtbeton und Designklassikern.

Unser Zimmer lag im alten Trakt mit einer versteckten Stiege am Ende der Bar. Anschließend gelangte man in einen ovalen Raum mit Holzvertäfelungen und schönen Glasbildern. Eine tolle Kombination von alt und neu, schöne hochwertige Hölzer und Materialien zogen sich im Zimmer fort.

Unser Quartier zeichnete sich durch Großzügigkeit und einem etwas zu massiv geratenen Balkon aus, man könnte ihn auch als Schießstand einer Burg verwenden – wir fühlten uns wie Ritter und Burgfräulein.

 

Die Begrüßung war sehr herzlich und umsorgend, vor allem nachdem wir 21 Stunden im Taxi von Iguazu nach Salta saßen und in Eile nach Salta fahren mussten, um unsere Wüstentour nicht zu verpassen. Nebenbei erwähnt aufgrund des starken Regens in Iguazú war unsere Wanderkleidung noch komplett nass und das Hotel konnte innerhalb von 14 Stunden all unsere Kleidung waschen und trocknen. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle.

Das Restaurant erstrahlte ganz in Weiß und war wunderschön. Der in Argentinien sehr bekannte Küchenchef zauberte ein hervorragendes Steak für uns und die Lebensgeister nach dieser Abenteuerfahrt mit nur Kracker und Schoko kamen wieder zurück.

Der Pool auf der Dachterrasse bot noch eine weitläufige Aussicht über Salta:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis war einfach solide, nachdem das Frühstück viel Auswahl bot und WLAN inkludiert war (hier taucht immer wieder die Frage auf, wieso man in Österreich extra zahlen muss?). Einziger Wermutstropfen war die stornierte Nacht, die wir aufgrund des stornierten Fluges trotzdem zahlen mussten. Ich hatte zwar im Vorfeld angerufen und gebeten unser Zimmer zu verkaufen, allerdings stieß ich mit meiner Bitte auf taube Ohren. Als Hintergrundinformation muss man noch wissen, an dem von uns abgesagten Zeitpunkt fand ein Sportturnier in Salta statt und unsere Schweizer Wegbegleiter konnten fast keine Unterkunft bekommen. Also man hätte das Zimmer sehr leicht anderswertig verkaufen können, was auch wahrscheinlich geschehen ist und das Zimmer doppelt belegt war. Hier sind dann die Vorteile von Booking sehr überzeugend, denn man kann bis 18 Uhr stornieren. Das Telefonat mit der Reservierungsabteilung wegen des Stornos lief insgesamt etwas seltsam. Ich teilte ihr mit, dass wir die Nacht nicht in Anspruch nehmen können aufgrund des Vulkanausbruchs in Chile und man das Zimmer bitte für diese Nacht verkaufen soll. Ihre Antwort war: “Nein, dass können wir nicht machen.” Meine Reaktion: “Ok, dann möchte ich aber bei Ankunft sofort das Zimmer beziehen und ein Frühstück einnehmen.” Ihre Reaktion: “Nein, dass geht nicht.” Ich: “Aber wir haben dafür bezahlt.”  Mitgefühl bei stornierten Flügen in den Flitterwochen darf man sich wirklich nicht erwarten.

Irgendwie schon komisch, aber der Aufenthalt war hervorragend.

Desgin Suites Salta ist teil einer kleinen argentinischen Hotelkette (Design Suites), zu der auch folgende Hotels gehören: Design Suites Buenos Aires, Design Suites Bariloche, Design Suites El Calafate

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.designsuites.com/hoteles/salta/

Preis: ab ca. 80€ im DZ mit Frühstück

Eröffnung: Juni 2009

Zimmer: 51 Zimmer davon 11 Junior Suiten (30m2), 36 Suiten (38m2) und 4 Palace Suiten (65m2).

USP: Hauptgebäude aus den 20iger Jahren

 

|Design Suites Salta – Salta – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

Asia, Friends advice, Südostasien

Hannes berichtet aus Bangkok – ein neues A LOFT

Hallo,

hier der Bericht aus Bangkok:

Das Aloft in Bangkok hat Anfang Dezember 2011 eröffnet und ich war dort während der drei Tage an denen ich mir Bangkok als letzte Station meiner kleinen Asienreise angesehen habe.

 

 

 

 

 

 

(Bilder stammen von Hannes)

Das über 30 Stockwerke hohe Hotel liegt in Sukhumvit, dem immer hektischen Geschäftszentrum der 12 Millionen Hauptstadt Thailands. Es ist umgeben von vielen tollen Lokalen wie dem Bed Supperclub direkt gegenüber. Es herrscht immer lebhaftes Treiben, untertags ist die Strasse gesäumt mit Streetfood Ständen, am Abend in zu Streetbars verwandelten Minibussen mit lauter Musik. Zum sehr praktischen, weil den immer währenden Stau in Sukhumvit umgehenden Skytrain, sind es zu Fuss auch nur ein paar Minuten.

Rein optisch sieht das Aloft Bangkok innen genauso aus wie das in Brüssel, von dem ich letztes Jahr berichtet habe: Lobby, Lounge und Bar sind im Aloft Design gestaltet, die Zimmer sind absolut gleich. Lokalisiert sind nur die Tapeten und andere kleine Details. Das einzige Problem der Innenausstattung war der Schreibtischsessel: er liess sich nicht hoch genug stellen, ein nicht einfach zu erklärendes Problem trotz der Tatsache, das alle Mitarbeiter passabel bis sehr gut Englisch sprechen. Am Ende hat man mir irgendeinen Stuhl gebracht, ich frage mich ob die anderen Stühle im Hotel auch nicht passen.

Wir sind schon am Ende der Gemeinsamkeiten, das Aloft Bangkok hat einiges mehr zu bieten:

  • Ein Restaurant mit Frühstück im Erdgeschoss, a la carte oder vom Buffet, internationale und Thai Küche.
  • Einen Swimmingpool im Freien im 9. Stock, dessen Wassertemperaturen herzlich erfrischend waren.
  • Ein Restaurant im 10. Stock, sehr schön gestaltet, mit ambitionierter Fusion Karte, guter Weinauswahl und der nettesten Bedienung, die mir bisher begegnet ist: persönlich, freundlich, zuvorkommend und doch nicht im geringsten aufdringlich, schlichtweg perfekt.
  • Einen Kühlschrank am Zimmer voll mit Getränken und Snacks.

Einiges kommt wohl noch dazu, wenn alles fertiggestellt ist – zum Zeitpunkt meines Besuchs wurde noch eifrig gearbeitet, unter anderem an einem Atrium.

Das Ganze gibt es zum Preis pro Zimmer ab € 52,-. Alle Preise für Getränke, Snacks, Essen und Dienstleistungen sind sehr moderat, gemessen an den Preisen anderer Luxushotels amerikanischer oder europäischer Herkunft und dem ansonsten sehr niedrigen Preisniveau von Bangkok selbst, z.B. € 7,- für das Frühstücksbuffet oder € 2,- fürs Bier am Zimmer.

Resümee: keine Luxusjugendherberge wie das Aloft in Brüssel, sondern vollwertiges Luxushotel zu sehr moderaten Preisen, ich komme gerne wieder!

Lg,

Hannes

Europa, Hotelarchitektur, Skandinavien

Scandinavian Special: Salt & Sill – Bohuslän / Sweden

Die Mats&Arne Arkitektkontor AB Architekten haben das erste floating Hotel in Schweden errichtet. Eine Besonderheit des Salt & Sill Hotels ist die floating Sauna, welche als schnellste Sauna der Welt beschrieben wird.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.saltosill.se/

Preis: ca. 2000 SEK

Zimmer: 23 Zimmer, 1 Suite

USP: floating hotel

Fertigstellung: 2008

Architektur: Mats&Arne Arkitektkontor AB

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Ski Special | Austria | Tröpolach | Hotel Carinzia

Direkt neben der Skipiste am Nassfeld liegt das Hotel Carinzia. Sicherlich eines der komfortablesten und unbekanntesten Skihotels in Österreich.

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GROSSO MODO:

Baujahr: 2003

Architekt: Arkan Zeytinoglu

Nextroom: http://www.nextroom.at/building.php?id=29170

Homepage: http://www.falkensteiner.com/de/hotel/carinzia

Preis: ab 96€ pro Person im Doppelzimmer / Halbpension

USP: Allumfassender Komfort, Design Lobby, gutes Essen.