Browsing Tag

schon schön

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Erwartungen an Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Südeuropa

Hotel LONE im kroatischen Wald

Kinder verändern Urlaubsgewohnheiten, so auch bei uns. Statt einer Entdeckungsreise in Übersee besuchten wir das schöne Kroatien. Wie könnte es bei mir anders sein, die Idee Kroatien kam erst an zweiter Stelle, an erster Stelle stand das Hotel, das LONE.

LONE-RosaPfeffer2
Vor vier Jahren eröffnet, sehr schön gelegen im kroatischen Wald fußläufig nahe Rovinj, ist es wirklich ein Traumhotel. Unser Sohn fühlte sich sofort wohl und krabbelte aufgeregt das Zimmer rauf und runter. Zum wahren Genuss von uns war es babyfreundlich möbliert und er konnte sich nicht wehtun, wenig kaputtmachen und wir genüsslich entspannen.LONE-RosaPfeffer3
Nun ans Eingemachte. Das Haus liegt wunderschön im Wald, ganz nahe zur Küste. Die Architektur erinnert an ein Schiff und ist auch nicht zu auffällig oder störend im Küstenabschnitt, dezent und nachhaltig. Es gibt vier Restaurants im Hotel. Jedes offeriert eine andere Küche. Bei unserem Besuch waren diese Restaurants nur abwechselnd geöffnet und als Gast erwies es sich gar nicht so leicht herauszufinden, welches Restaurant nun offen oder geschlossen war. Zusätzlichen variierten die Öffnungszeiten stark – einmal bis 15 Uhr den nächsten Tag bis 17 Uhr. Ich erzähle dies so ausführlich, weil es stark mit der Architektur zusammenhängt. Und zwar das Haus hat sechs Stockwerke und liegt im Hang. Deswegen befindet sich die Rezeption rückseitig zur Straße auf der Etage 2. Unser Zimmer lag im 3. Stock. Restaurants befanden sich im Erdgeschoss, im 1. und 2. Stock, sowie am Pool. Der Frühstücksraum lag im 1.Stock. Soweit etwas verwirrend. Aber daraus ergibt sich, dass man so gut wie nie an der Rezeption vorbei kommt und auch keine Informationen erhält, was denn eigentlich im Hotel los ist. Die Rezeption ist baulich bestens platziert, im Mittelpunkt des Hotels, doch gesellschaftlich absolut abgelegen. Somit ging auch der Informationsfluss zwischen Gästen und Hotel verloren. Schade. Die anderen Abteilungen (Spa, Restaurants, House Keeping) wussten nichts voneinander. Informationen gab es auch keine im Lift oder an Tafeln. Somit entging dem Hotel ziemlich viel Umsatz an F&B, weil der Kontakt zwischen Gästen und Hotel auf ein Minimum gehalten wurde.

LONE-RosaPfeffer4

An dieser Stelle sei noch angemerkt, das Hotel hat ca. 260 Zimmer auf fünf Etagen und nur vier Aufzüge. Diese Aufzüge konnten das Gästeaufkommen des nicht vollständig ausgelasteten Hotels bewerkstelligen. Es kam zu längeren Wartezeiten und so stieg man einfach nicht im 2. Stock aus um etwas zu erfragen. Das Treppenhaus war auch nicht anreizend genug gestaltet um die Treppe zu nehmen, bzw. für uns mit Kinderwagen viel zu aufwendig. Zusätzlich hatte die F&B Abteilung noch einen Schwachpunkt, die Gerichte wechselnd sich nicht ab. Nach wenigen Tagen hatten wir die Speisekarte rauf und runter gegessen und entschieden uns für Restaurants in Rovinj.
Die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Das Restaurant L ist eines der schönsten, die ich je besucht habe. Wir wären auch gerne öfters hingegangen, aber die Speisekarte hat einem einiges abverlangt, nicht nur finanziell, sondern auch von den fancy Gerichten. Einmal im Urlaub schön, aber dann greift man doch wieder gerne zu Klassikern. Also auch hier ließ man viel Potenzial liegen.

LONE-RosaPfeffer16

LONE-RosaPfeffer19

LONE-RosaPfeffer20
Zurück zu den Aufzügen. Es war wirklich eine Qual. Man stand da drückte den Knopf und musste seinen Kopf wie wild verdrehen um zu erraten, welcher Aufzug kommen würde. Dabei gab sich der zur Verfügung stehende Aufzug erst in letzter Minute zu erkennen und peinlicherweise ist uns auch so mancher Aufzug entwischt, weil zu langsam oder wir am anderen Ende gestanden sind. Nach ein paar Tagen macht einen das wirklich wahnsinnig und das ansonsten so tolle Hotel verliert an Charme.
Gleichzeitig gab es einen Kongress im LONE. Banker/innen tummelten sich überall und mussten alle gleichzeitig im Kongresssaal/Restaurant sitzen. Das hat nicht zur Entspannung an der Liftsituation beigetragen. Ebenfalls wird die Urlaubsstimmung deutlich schlechter, wenn aufgebrezelte Banker/innen nervös im Ferienhotel am Meer herumjagen. Diesen Gästemix hätte man besser auf die vier Restaurants aufteilen können, um die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen geringer zu halten.

Begeistert hat mich die Ausstattung des Hotels, es gab eine gute Mischung zwischen den Materialien. Glatt und Struktur. Auf den Bildern hätte man vermuten können, dass es zu kalt werden würde. Aber die Hoteliers haben es gut geschafft eine Balance zu finden. Wunderschön ist auch das Spa, mit tollen Rückzugspunkten, einem großen Hallenbad und verschiedenen Saunas.

LONE-RosaPfeffer14

LONE-RosaPfeffer12
Gut gefallen haben mir auch noch die Sitzgruppen bei der Rezeption. Jede Sitzgelegenheit hatte ein bis drei kleine schwarze Lacktische auf denen man mit weißen Edding Stiften malen konnte. Dies wurde von den Gästen geradezu euphorisch angenommen und alle paar Stunden entstanden eindrucksvolle Kunstwerke.

LONE-RosaPfeffer1

LONE-RosaPfeffer5

LONE-RosaPfeffer6

LONE-RosaPfeffer7

LONE-RosaPfeffer8

LONE-RosaPfeffer9

LONE-RosaPfeffer10

LONE-RosaPfeffer11

 

 

Hotel Facts:

Homepage: http://www.lonehotel.com

Eröffnung: 2011

Kategorie: 5 Sterne, gehört zur Maistra Gruppe

Lage: Mitten im Waldpark Zlatni Rt, 200m zum Meer und nahe von Rovinj

Zimmer: 236 Zimmer inkl. 12 Appartments

Preis: ab ca. 160€ im DZ

Architektur: 3LDH

Interior Design: Numen/For Use – Sven Jonke, Nikola Radeljković, Christof Katzler

|Aufenthalt Mai 2015 – Hotel Lone – Rovinj – Kroatien|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Mitten in der Stadt zu Hause – The Guesthouse Vienna

The Guesthouse Vienna trifft mit seinem Anspruch, sich wie das eigene Zuhause anzufühlen, den Nerv der Zeit: Reisen soll gleich vom ersten Tag an mit einem Ankommen verbunden sein. Bei sich selbst, bei Freunden und das selbst dann, wenn man nur kurz in der Stadt ist. Zum gemütlichen Wohnen gehört auch die Möglichkeit, Freunde aufs Zimmer einzuladen – wie daheim eben. Eine überraschende und zugleich unaufgeregt elegante Formensprache zeichnet die Gestaltung des Hauses aus. Die Innenarchitektur stammt vom britischen Designer Sir Terence Conran und Conran & Partners, sie verbindet Trendbewußtsein, Komfort und Funktionalität zu einem ganz eigenen Stil.“ (Quelle: The Guesthouse)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (31)

Vor ein paar Wochen waren wir mit Freunden im The Guesthouse (Brasserie & Bakery) frühstücken und wir sind begeistert. Wie schön, das Frühstück wird serviert, kein Buffet – diese Buffets dieser Welt sind nichts für mich. Ich habe gerne eine kleine, schöne Auswahl der wirklich wichtigen Dinge, gute Eier, duftes Brot, frischer O-Saft und etwas Süßes. Auf All-you-can-eat und Tetrapackeiern kann ich im Gegenzug gerne verzichten.

Die Atmosphäre hat uns nicht mehr losgelassen und so sind wir Stunden geblieben. Das Restaurant erinnert leicht an eines James Bond Film, mondän, aber nicht aufdringend.

Einige Tage später hatte ich eine Führung im Hotel. Und jetzt beginne ich zu schwärmen, diese Zimmer – einfach toll. Ein Highlight sind die Fensternischen, hier lümmelnd und das Getümmel am Albertinaplatz verfolgen, einfach klasse (nicht einmalig, das Topazz bietet ebenso „Augen“ in die Stadt). Quasi Balkonien in der Stadt: Sicht und lärmgeschützt im Inneren spielt die Stadt ihr schönstes Spiel vor den Füßen ab.

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (1)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (2)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (11)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (14)

Bei den Suiten wollte man zu viel, sie sind schön, keine Frage, aber eine Kategorie darunter ist man besser aufgehoben, denn es ist heimeliger.

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (21)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (22)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (23)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (24)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (25)

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (30)

Einzig die Bildauswahl im Hotel ist für mich etwas zu heftig, aber über Kunst lässt sich nicht streiten.

The-Guesthouse-RosaPfeffer2015 (20)

Ein Tipp für die Wiener/innen: Für das Frühstück unbedingt reservieren.

Hotel Facts:
Homepage:  www.theguesthouse.at
Zimmer: 39
Design: Sir Terence Conran und Conran & Partners
Preis: 235€
Eröffnung: 2013

Erwartungen an Hotels, Hotels, Hoteltrends

AirBnB – Was Gäste wollen?!

AirBnB gewinnt, ob von der Hotellerie gewollt oder nicht. Die Gäste wollen wie ein Einheimische wohnen und nicht wie Touristen.

Aber es gibt viel Potential für Hotels. Besonders kleine Hotels gewinnen an Boden und können durch Kleinteiligkeit, Gästekontakt und Individualität punkten.

hotel beethoven wien (source_hotelwebsite) (1)

(Bild: Hotel Beethoven Wien)

Gefährlich empfinde ich es nur, wenn große Hotelketten versuchen wie “Einheimische Vermieter” zu agieren und ihre Mitarbeiter/innen trainieren den Gast zu persönlich anzusprechen. Hier verlieren viele große Hotels ihre Stärke: die Anonymität und nicht zu vergessen, manche Reisende wollen auf Reisen nur untertauchen, von niemanden erkannt werden, keine Überraschungen erleben, sondern einfach mal alleine sein. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Urlaubsreisen und Geschäftsreisen.

“(San Francisco, 05. März 2015) Investment-Guru Warren Buffet empfiehlt das Papier: Das weltweit führende Privatvermieter-Portal Airbnb gilt schon längst als Hotelersatz und will nun in einer neuen Kapitalrunde rund eine Milliarde US-Dollar für künftige Übernahmen aufnehmen. Damit würde der errechnete Unternehmenswert gigantische 20 Milliarden US-Dollar betragen. Das Portal hatte erst im Frühjahr vergangenen Jahres 475 Millionen US-Dollar aufgenommen.

Mit dem neuen Unternehmenswert würde Airbnb höher gestellt sein als Starwood Hotels, Wyndham, IHG, Hyatt und Choice Hotels. Nur Marriott und Hilton wären laut einem Finanzreport von Yahoo noch mehr wert.

Airbnb gilt als Killer des traditionellen Hotelvertriebs, dessen Aufstieg nicht mehr aufzuhalten sei, sagen Marktbeobachter. Auch in den USA sucht das Apartmentportal nach Wegen, steuerkonform zu arbeiten. In Portland wurde dafür ein Pilotprojekt gestartet, bei dem die privaten Vermieter ebenso Steuern entrichten wir gewerbliche Hotelbetreiber.

Alle wollen Airbnb – Während das Portal bei Hoteliers für Wutanfälle sorgt und Stadtverwaltungen vor heroische Kontrollaufgaben stellt, ist der Siegeszug auch in deutschen Großstädten wir Berlin deutlich: Die Menschen wollen das. Für smarte Reisende sind individuell eingerichtete WG-Zimmer oder ein kleines Apartment kommoder als uniforme Hotelräume.

Nach anfänglich Hysterie stellt sich nun die Frage, ob Airbnb als Vertriebsplattform auch für Hotels und Apartmenthäuser interessant sein könnte. Den Newcomer nicht als “Hotelkiller”, sondern als innovatives Buchungsportal zu begreifen, wäre ein Zeichen der Zeit. Beim Querdenken könnte man auch soweit gehen, ein “dezentrales Hotel” auf Airbnb anzubieten: Zimmer/Apartments in zentralen Lagen verteilt, mit Zimmerreinigung und Frühstücksservice. Der Hotelier von morgen hätte dann viele Betten im Angebot, auf die gefragtesten Viertel einer Stadt verteilt .

Noch sind die Genehmigungs- und Kontrollbehörden in Deutschland für die Form des “Hospitality” nicht vorbereitet. Für den authentischen Tourismus könnte dies jedoch einen entscheidenden Schritt bedeuten – Wohnen unter Einheimischen bekäme eine neue Bedeutung.

Die Sharing Economy bietet je jetzt schon enormes Portenzial: Nachbarschaftlicher Autoverleih wie beispeilsweise bei tamyca.de und autonetzer.de ist bereits gang und gäbe. Und Ebay hat bereits eindrucksvoll gezeigt, wie man als Privatperson mit einer Garage als Lagerfläche zum Großhändler werden kann.

Neues Denken ist im Tourismus gefragt: Die Chancen für Jedermann sind größer als die Risiken. Wer Airbnb & Co. als “großen blauen Ozean” der wirtschaftlichen Möglichkeiten auffasst, könnte nur gewinnen.” (con Carsten Henning Quelle: Hottelling)

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Hoteltrends, Lieblingshotels, Südeuropa

Balkonien II – “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”

Balkonien ein Trend, den der Tourismus verpennt” hat Promomasters vor kurzem geschrieben, heute kommt ein tolles, positives Beispiel aus Südtirol. Ein Newsletter vom Pregola Residence aus Meran/Südtirol ist bei mir reingeflattert mit dem Wortlaut: “Unser bevorzugtes Dekorelement ist die Aussicht”. GENAU, und diese lässt sich mit den wunderbaren Balkonen/Terrassen himmlisch genießen. Ich hoffe ich kann auch bald mal dort zu Gast sein!

 

pergola residence italy

 

Übrigens, das Pergola Residence hat die Homepage neu gestaltet – ein MUST SEE, tolle Texte, super Bilder und technisch schön gelöst. Meine Gratulation!

 

Information

Urbaner Charme in den Bergen – Bad Gastein

Bad Gastein, ein urbaner Platz in den Bergen. Immer, wenn in nach Bad Gastein komme, bin ich fasziniert von diesem Platz, es ist geradezu atemberaubend schön, der morbide Charme versetzt einem in eine vergangene Welt. Man möchte eine Zauberfee sein und diesem Ort wieder zu altem Prunk verhelfen: “Simsalabim erwache!”.

Bad Gastein _ RosaPfeffer (1)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (3)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (4)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (5)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (7)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (8)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (9)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (10)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (11)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (12)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (13)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (14)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (15)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (16)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (17)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (18)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (19)

Bad Gastein _ RosaPfeffer (20)

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Im babyblauen Himmel |LX Boutique | Lissabon | Portugal

Aus mir unbegreiflichen Gründen (lol) verfolgt mich babyblau. In Wien erstrahlt eines meiner Lieblingslokale in dieser Farbe (Cafe Himmelblau) und  nun hat in Lissabon hat das LX Boutique Hotel in den Farbtopf gegriffen, es kombiniert dunklere Blautöne, gerne auch im Streifendesign und wirkt so modern und klassisch gleichzeitig. Lustige Details wie ein aufgemalter Hund beim Eingangsbereich (siehe Bild unten) lockern die doch etwas britisch angehauchte Atmosphäre auf, Ziel der Designer war doch jedoch, das Portugisische hervorzukehren. Ganz besonders schön sind die Wandtapeten in typischer Fliesoptik im Stiegenhaus. Durch die Kleinteiligkeit des Hotels wirkte es sehr familiär. Nachdem ich auf unserer Portugalreise (Babymoon) nur schöne Hotels gebucht habe, wollte ich in Lissabon etwas Geld sparen und nahm die günstigste Zimmerkategorie – keine gute Idee. Obwohl das kleine Zimmer schick möbliert war, kam man sich doch wie in einer Besenkammer vor – der Blick aus dem Fenster in den tristen Innenhof mit großen Grafitis wirkte betrübend. Das hatte zur Folge, dass wir nicht so gerne ins Hotelzimmer zurück wollten und völlig fertig in Lissabon herumliefen. In der dritten Nacht konnten wir das Zimmer wechseln und hatten einen wunderschönen Ausblick über den Tejo. Also bloß nicht zu knausrig sein, die paar Euros zahlen sich hier defintiv aus. Lohnenswert ist das Restauraunt nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Abendessen. Kleiner Tipp am Rande: wenn der Bauch groß ist, keinen Fensterplatz wählen, die werdende Mutter bleibt zwischen Sessel und Tisch stecken.

Portugal_RosaPfeffer

Portugal_RosaPfeffer-2

Portugal_RosaPfeffer-3

Portugal_RosaPfeffer-4

Portugal_RosaPfeffer-5

Portugal_RosaPfeffer-6

Portugal_RosaPfeffer-23

Portugal_RosaPfeffer-24

Portugal_RosaPfeffer-25

Portugal_RosaPfeffer-26

Portugal_RosaPfeffer-27

Portugal_RosaPfeffer-28

Portugal_RosaPfeffer-29

Portugal_RosaPfeffer-30

Portugal_RosaPfeffer-31

Portugal_RosaPfeffer-32

Portugal_RosaPfeffer-34

 

Hotel Facts:
Website: http://www.lxboutiquehotel.com/
Zimmer: 61
Kategorie: 4-Sterne
Investment: ca. 7 Mio €
Design / Architektur: leider nichts gefunden
Eröffnung: 2010
Preise: ab 80€ im DZ ohne Frühstück

|Aufenthalt März 2014 – LX Boutique Hotel – Lissabon – Portugal|

 

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Mein neues Lieblingshotel: POD Hotel Camps Bay | Kapstadt | Südafrika

Südafrika Rundreise | Holz, Stein und viel Stil, so präsentierte sich das POD Camps Bay in Kapstadt, ein wahrlich WUNDERVOLLES Hotel. Wir werden es wohl nie vergessen, dies soll gar pathetisch klingen, es ist eines der schönsten Häuser, die wir je erlebt haben. Die Mischung aus Gemütlichkeit und Design ist einfach perfekt, man wünscht sich so ein Schlafzimmer mit solch einer Aussicht. Die vielen kleinen schönen Details, z.B die Maserung der Steinmauer, lassen sich Stunden lang bestaunen und man entdeckt doch immer wieder Neues oder man kann in den bequemen Sesseln aufs peitschende Meer blicken.

In dieser Hotelgeschichte ist nur das Frühstück der wunde Punkt: Die Auswahl mager und die Qualität naja. Dafür ist der Frühstücksraum prächtig und die anschließende Rezeption top gestaltet – eine Wand aus alten Holzbrettern weist einem den Weg zur Rezeption, die aus einem weißen Schreibtisch besteht. Die Gestaltung zwischen kühlem Weiß, warmen Holz, grauem Stein  (hier kann man nicht sagen, ob er kühlt oder wärmt) und vielen Fenstern schafft ein einnehmendes Ambiente. Das Holz im Zimmer sieht aus wie ein hineingelegtes U, dass eine Sicherheit gibt – wie wenn man in einer offenen Box schlafen würde – behütet, aber frei. Dieses quergelegte U steckt in einem anderen quer gelegten U aus Stein: Verschachtelt und doch offen findet man diese Gestaltungsweise überall im Hotel wieder.

Eine kleine Besonderheit für Südafrika sei noch erwähnt: das Hotel hatte eine Fußbodenheizung – welch ein Luxus! In den anderen Hotels hieß es warm einpacken. Nichtsdestotrotz bekommen wir auch (siehe Bloomestate) hier eine schöne Wärmflasche ins Bett gelegt. Bei den jungen, sehr motivierten Mitarbeitern fühlt man sich verwöhnt und gut aufgehoben – man wohnt bei Gleichgesinnten und die Gesprächsthemen sind schier unendlich: Reisen, Natur, Kulturunterschiede Europa – Afrika etc.

Einen Abend waren wir zu müde für das Abendessen, aber ein kleines Hüngerlein machte sich trotzdem bemerkbar, so kamen wir in den Genuss eines italienischen Lieferservices. Ein ganz neues Erlebnis für uns, wir haben noch nie in einem Hotel einen Lieferservice in Anspruch genommen, aber man muss sagen, es funktioniert perfekt – die Auswahl ist größer als bei Zimmerservice und das Essen wurde ebenso nett auf den hoteleigenen Porzellan serviert. Keine nennenswerten Mehrkosten für das Hotel und eine solide Leistung für die Kunden – WIN-WIN Situation für 3 Parteien (Hotel, lokale Restaurants und Gäste).

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (1)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (2)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (3)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (4)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (5)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (6)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (7)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (8)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (9)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (10)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (11)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (12)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (13)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (14)

 

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (16)

POD - Kapstadt - RosaPfeffer (17)

 

 

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.pod.co.za/
Zimmer: 15
Eröffnung: 2010 zur WM
Preis: ab ca. 1500 ZAR im DZ inkl. Frühstück
Architektur: Greg Wright Architects

 

|Aufenthalt September 2013 – POD – Kapstadt – Südafrika|

Afrika, Erlebte Hotels, Südafrika

I am so glad you enjoyed it! Rust en Vrede – Stellenbosch | Südafrika

Südafrika Rundreise | “I am so glad you enjoyed it!” – Dieser Satz der Bedienung war einprägsam, schon nach dem ersten Gang wäre er in Erinnerung geblieben, aber die wirkliche nette Dame hat in nach jedem der 6 Gänge + 2 weiteren (Amuse bouche und Petit fours) wiederholt. So wurde er bei uns zum “geflügelten Satz” und ging in unseren Sprachschatz über, um schließlich als “Phrasendrescher” zu verenden. Dabei hat das Restaurant Rust en Vrede dies wahrlich nicht verdient, das Service ist auf einem unglaublich hohen Niveau. Nie zuvor solch eine Qualität erlebt. Man fühlt sich von wachsam schwebenden Engelchen umgeben. Jedes Nippen am Wasserglas wird bemerkt und  dann gleich nachgeschenkt, der Gang zur Toilette begleitet und bei Rückkehr ist der Essensplatz wieder generalgereinigt – nicht wundern, da kann auch schon mal das Gefühl aufkommen man sei ein Schmutzfink. Meine Rezession klingt jetzt etwas heftiger als es wirklich war, es ist einfach perfekt und dieser Perfektionsmus schreckt einen schon mal ab. Wahrscheinlich sind wir es einfach auch nicht gewöhnt in einem solchen Ambiente zu essen, wir verhielten uns still und leise und entdeckten mit Ehrfurcht das köstliche Essen. Die germanischen Nachbarn am Nebentisch nahmen das Ambiente viel entspannter und lieferten sich einen Ehekrieg mit Tränen.

Aber zurück zum Ambiente, der Raum geprägt von einer Weinkelleratmosphäre, ist elegant ausgestattet und die satten, kräftigen Farben mit den weißen und roten Stühlbezügen ergeben das edle Restaurant. Der Wein, wie in Stellenbosch zu erwarten, hervorragend.
Die Speisen waren experimentell, ausgefallen, köstlich und extrem sättigend.  Unterstrichen in ihrer Bedeutung werden die Gänge mit Silberbesteck, man isst ja schließlich nicht irgendetwas – hier bezeugt das Gewicht des Bestecks schon mal die Qualität. Andere Zeugen von Extraklasse sind auch zu gegen z.B. die Tischwäsche – feinstes Leinen und nicht zu vergessen, die speziell angefertigten Keramikteller mit aufgerautem Rand. Diese unterschiedlichen Materialitäten untermauern unterschwellig die Bedeutungsschwangerschaft dieser Essenkultur.

Aber es sei gesagt: das Restaurant ist wahrlich spitzenklasse und sehr zu empfehlen!

 

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (1)

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (2)

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (3)

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (4)

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (5)

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (6)

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (7)

Rust en Vrede_Stellenbosch_RosaPfeffer (8)

 

|Aufenthalt September 2013 –Rust en Vrede – Stellenbosch – Südafrika|

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südafrika

Das pure Verwöhnprogramm | Bloomestate Guest House Swellendam | Südafrika

Südafrika Rundreise |Kühles Frühjahr in Südafrika, tagsüber viel Sonnenschein, gefolgt von sehr kühlen Nächten: Nach einem köstlichen Essen beim Italiener La Sosta ums Eck (Empfehlung der Hoteliers) kommen wir in das sehr schöne  Bloomestate Swellendam zurück. Beim Zurückklappen der Bettdecke, dann die Überraschung: eine Wärmeflasche pro Person. Wir sind überwältigt, eine Wärmeflasche im Bett, so etwas habe ich noch nie im Hotel erlebt, zu Hause werde ich von meinem Mann im Winter so verwöhnt. Service Design auf höchstem Niveau! Spitze!

Somit war die Kühle im Zimmer sofort vergessen und alles was bleibt ist die schöne Erinnerung an das kuschlige Bett. Selbst ein kleiner Stromausfall gegen 3 Uhr früh konnte dem warmen Bett nichts entgegensetzen. Für alle die sich wundern: ein spannendes Buch hat mich die halbe Nacht bis zum Stromausfall wach gehalten. Schade war nur, dass wir in der Früh relativ zeitig los mussten, um noch rechtzeitig zum Wahle Watching in Hermanus zu gelangen, im Nachhinein hätten wir auf die Wale verzichten sollen und lieber die Zeit in der anregenden Bibliothek genutzt. Betritt man das Haupthaus, flackert einem schon die offene Feuerstelle in der Küche entgegen und Gemütlichkeit wird verströmt. Der moderne Frühstücksraum in schwarz weiß gestreift mit punktuellen Rot mobilisiert die Lebensgeister. Den richtigen Kick bekommt man dann aber doch durch die herrliche Speisenauswahl, mit viel Liebe zum Detail sind die Köstlichkeiten drapiert.

Die Zimmer waren wunderbar, großzügig im Grundriss, mit Blick auf den Garten und einem flächigen Badezimmer. Besonders gut gefallen haben mir die punktuellen Design Elemente wie z. B. der Barcelona Chair in den Zimmern. Schick und doch nicht zu viel.

Die guten Geister (Carla und Maarten) hinter diesem schönen Hotel kommen aus Holland, sie geben dem Haus den persönlichen Charme, den wir im Hitgeheim vermisst haben und den wir erst recht in der darauffolgenden Nacht im Majeka House vermissen werden, hätten wir gewusst was uns in Stellenbosch erwartet, wären wir mit Freuden noch eine Nacht länger geblieben. Zumal auch die Gartenanlage ganz traumhaft war und einlud einen Tag oder mehrere Tage zu chillen, unser Zeitplan lies es leider nicht zu und so gings weiter zu den Wahlen. Ich kann nur allen empfehlen länger als eine Nacht zu bleiben, die Hotelanlage ist paradiesisch und Carla & Maarten (Hoteliers) waren tolle Gastgeber.

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (1)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (2)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (3)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (4)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (5)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (6)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (7)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (8)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (9)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (10)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (11)

 

 

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (14)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (15)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (16)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (17)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (18)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (19)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (20)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (21)

Bloomestate_Swellendam_RosaPfeffer (22)

 

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.bloomestate.com/
Zimmer: 7
Preis: ab ca. 80€ im DZ inkl. Frühstück

|Aufenthalt September 2013 – Bloomestate Guest House Swellendam – Südafrika|

Details im Hotel, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Eine Ebene genügt – Hotel Aire de Bardenas | Spanien

Im Herzen von Navarra (bei Tudela), nahe dem Naturschutzgebiet Bardenas Reales / Spanien, liegt das Aire de Bardenas, ein eingeschossiges Architekturjuwel. Mehrfache Auszeichnungen (z.B. Monocle 2010) zeugen von der schönen Ästehtik des Hauses.

 

hotel aire de bardenas (9)

hotel aire de bardenas (8)

hotel aire de bardenas (7)

hotel aire de bardenas (6)

hotel aire de bardenas (5)

hotel aire de bardenas (4)

hotel aire de bardenas (3)

hotel aire de bardenas (2)

hotel aire de bardenas (1)

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.airedebardenas.com

Zimmer: 22 Zimmer

Kategorie: 4-Sterne

Eröffnung: 2007

Architektur: Emiliano López & Mónica Rivera, weitere Infos zur Architektur

Preis: ca. 180€

 

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

Hidden Hotel Paris

Österreichisches Flair und eine Kapazitätserweiterung sind die Neuigkeiten seit unserem letzten Besuch im Hidden Hotel. Grundsätzlich versuche ich so viele verschiedene Hotels wie möglich kennenzulernen, insbesondere in Paris. Jedoch überzeugte uns das Hidden dermaßen, dass wir bei der 2. Nacht zu Wiederholungstätern wurden (1 Nacht im Mama Shelter). Also zu den Neuerungen: in den letzten zwei Jahren wurde das Hotel um ein Haus erweitert und hat eine österreichische Chefin bekommen.

Was zieht uns beim Hidden Hotel an?

– die hohe Qualität der eingesetzten Materialien, insbesondere Stoffe

– das ausgezeichnete Frühstück – frisch zubereitet, man kann unterschiedlichste Wünsche an das Service stellen – immer frisch, immer gut, besonders zu empfehlen: die Marillenmarmelade.

– die Einrichtung und das Lichtkonzept in den Zimmern: viel Holz, meterweise Leinen und akzentuierte Lichtquellen, die das Ensemble in Szene setzen.

– ein schönes großzügiges Badezimmer mit Stein und bewusst eingesetztem Licht.

– nette Mitarbeiter/innen

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (1)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (2)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (3)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (4)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (5)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (6)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (7)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (8)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (9)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (10)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (11)

Hidden Hotel Paris - RosaPfeffer (12)

GROSSO MODO:
Homepage: http://hidden-hotel.com/
Eröffnung: 2009
Zimmer: 35
Preise: ab 159€ im DZ ohne Frühstück
USP: Holz in der Stadt, besondere Materialien

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Hidden Hotel – Paris – La France |

 

BENELUX & Frankreich, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lage, Lieblingshotels

Mittelalter & Moderne – Le César in Provins | France

Ich und das Mittelalter, wir genießen nicht die beste Beziehung. Eigentlich haben wir überhaupt keine und ich mache gerne einen großen Boden darum. Im Hotel Le César hat es mich jedoch eingeholt und ich bin völlig begeistert. So eine tolle Kombination von Mittelalter und Moderne habe ich noch nie gesehen.

Schälen wir uns hinein:

Äußerlich ist das alte Haus wunderschön – Frische kommt durch das strahlende Weiß. Die typischen französischen Nachbarhäuser heben sich elegant ab und durch diese Kombinationen strahlen beide Seiten nach Heller.

Le Cesar - Provins - France (8)

Le Cesar - Provins - France (7)

Im Innenraum ist alles hell und ganz modern:  ein dezenter Grundton mit leichten Farbakzenten, tolle Materialien – Holzböden mit Fliesen kombiniert –  der geflieste Fußboden zeigt mittelalterliche Ritter- und Tierdarstellungen und ist von lokalen Handwerkern gefertigt, große Spiegel (manchmal auch etwas zu viel Spiegel) und das Highlight: Im Seitenteil kommt plötzlich eine Wand mit großen gedruckten Mittelalterbildern hervor und man staunt über diese feine Handwerkskunst. Umrandet wird dieses Ensemble von sattem grünem lebendigem Moos – was für eine Kombination.

Le Cesar - Provins - France (12)

Le Cesar - Provins - France (15)
Le Cesar - Provins - France (17)

Le Cesar - Provins - France (18)

Le Cesar - Provins - France (11)

Le Cesar - Provins - France (16)

 

Le Cesar - Provins - France (13)

Le Cesar - Provins - France (14)

Le Cesar - Provins - France (19)

Auf geht’s ins Zimmer. Durch die alte Bausubstanz sind die Zimmer natürlich sehr unterschiedlich, teils sehr klein, teils groß.

Am besten gefallen hat mir die runde Beleuchtung, denn obwohl das Zimmer winzig war, hat die Beleuchtung das Zimmer optisch vergrößert. Zur optischen Vergrößerung hat man noch eingesetzt: die Farbe weiß, Spiegel und eine Glastür mit Musterung zum Badezimmer. Trotz der vielen Bemühungen konnten wir unseren Koffer nur mit Müh und Not reinquetschen und so blieb es im Endeffekt doch ein kleines Zimmer, entzückend keine Frage, aber klein. Das Wohl- und Wohngefühl hat sich jedoch sofort eingestellt.

Das Service im Le César war wirklich freundlich und selbst der Nachtportier, den wir gegen 3 Uhr herausgeklingelten, war erfreut uns wohlbehalten zu sehen (kleine Randnotiz: die Mitarbeiter/innen wussten, dass wir anlässlich einer Hochzeit in Provins sind und spät kommen werden). Wie so häufig kommt, dieses erstaunlich tolle Konzept nicht von der Hotellerie, sondern von einem Ärztepärchen, die sich einen Traum erfüllten. Ein toller Traum. Respekt.

Le Cesar - Provins - France (3)

Le Cesar - Provins - France (5)

Le Cesar - Provins - France (1)

Le Cesar - Provins - France (2)

Le Cesar - Provins - France (6)

Le Cesar - Provins - France (20)

Le Cesar - Provins - France (21)

Le Cesar - Provins - France (22)

Le Cesar - Provins - France (23)

Le Cesar - Provins - France (25)

Le Cesar - Provins - France (26)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://lecesarhotel.com
Zimmer: 27
Preis: ab ca. 140€ im DZ
Eröffnung: 2010
Architektur: Laurent Maugoust

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Le César – Provins – La France|

 

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Amigo Brüssel

Zwei Geschwister – elf Hotels. Olga Polizzi und Rocco Forte sind ein Hotel Dream Team. Sie verantwortlich für das Design, er für den Rest.
Verankert sind die Häuser im Stil von „simple luxury“, so auch das Amigo in Brüssel. Das Haus ist nie extrem modern, aber auch nie völlig old-fashioned. Es schafft ein eigentümliches Ambiente von Gediegenheit und Stil – sicherlich die Handschrift von Olga Polizzi.
Leider war das Hotel während unseres Brüsselaufenthalts ausgebucht und eine Hotelführung war nicht möglich. Es könnte aber auch eine Ausrede gewesen sein… who knows.
Während meines 6-monatigen Aufenthalts in Brüssel 2004, durfte ich alle zwei Wochen einen Tag Hotel-Feldforschung betreiben und andere Hotels 4- und 5-Sterne Hotels abklappern. Eine interessante Zeit, so lernte ich den Brüsseler Hotelmarkt gut kennen und kann an dieser Stelle versichern, dass die Zimmer schlichtweg schön sind.

Besonders interessant ist das Hotelrestaurant: Ristorante Bocconi – angeblich ein Highlight von Brüssel (vom Design sicherlich)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (1)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (2)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (3)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (4)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (5)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (6)

Hotel Amigo Brüssel - RosaPfeffer (7)

 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelamigo.com/
Preise: ab ca. 200€ im DZ
Kategorie: 5-Sterne

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels, Lieblingshotels

Das 17. in Brüssel

Le 17ieme
Ganz zentral und doch ganz versteckt, das Le Dixseptième – zu Deutsch das Siebzehnte. Während meiner Zeit in Brüssel ging ich oft an diesem Hotel vorbei und starrte durch das Fenster (ja, starren- ich gebs zu). Hinter diesem Fenster lag eine andere Welt, eine geheimnisvolle Welt, es wirkte auf mich als würde es ein Versprechen in sich bergen: Ruhe. Immer wieder fasziniert stand ich vor dem Fenster und schaute in das gemütliche Hotel-Wohnzimmer. Allen meinen Brüssel-Besuchern (Freunde und Familie) präsentierte ich dieses Hotel als Sehenswürdigkeit, die man in stiller Bewunderung genießen musste… LOL, die Armen! aber daneben befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und die Passage St. Hubert.
Zwischen diesem Ort und mir entstand eine gewisse Vertrautheit. Damals als Studentin war es für mich undenkbar eine Nacht in dieser Hotelperle zu verbringen. Heute würde ich wahrscheinlich das Geld ausgeben, allerdings möchte ich diesen Ort lieber als stiller Zuschauer genießen und mir nur in den Träumen ausmalen, wie es wohl ist im Le Dixseptième Gast zu sein. Nebenbei bemerkt fürchte ich auch das die Zimmer das Versprechen der Lobby nicht halten können und der Ort für mich verdorben wäre. So starre ich bei jedem Brüssel-Besuch lieber doch nur durchs Fenster und wage mich manchmal hinein um ein Prospekt zu holen; bei dieser Gelegenheit entstanden auch im Sommer 2013 die unten gezeigten Bilder.

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (1)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (4)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (5)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (6)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (7)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (8)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (9)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (10)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (11)

Le dixseptieme - Brüssel - RosaPfeffer (12)

 

Seit Juni 2009 wurde das Hotel, sowie die Nebengebäude als Monumente eingestuft und in die Unesco-Zone der Stadt aufgenommen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.ledixseptieme.be
Zimmer: 12 Moderne und klassische Zimmer
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück
Renovierungen: 1990 & 2010
Lage: Stadtzentrum

 

Erlebte Hotels, Karibik, Nordamerika

Jardin Malanga | Guadeloupe

Eine steile Straße bringt uns zum Anwesen des Jardin Malagas, immer steiler geht es hinauf, unser Mietauto wird langsamer und langsamer, der Motor heult auf, der Mond kommt zum Vorschein und die Sonne neigt sich dem Horizont. Und dann endlich stehen wir vor einem mächtigen Tor mit einem kleinen violetten Schild: Jardin Malanga. Nach kurzem öffnet sich das Tor und wir fahren, von einer Palmenallee umgeben, in das dahinterliegende Anwesen. Wir werden herzlich von einem Mitarbeiter empfangen und gleich aufgeklärt, dass das Hotel nach der Herbstpause heute den 1. Tag geöffnet hat. Das bedeutet, alles ist noch irgendwie in Schlaf gehüllt und wir sind die einzigen Gäste. Nach einem netten Gespräch verlässt der Mitarbeiter das Anwesen und wir sind mutterseelenallein in dieser Vollmondnacht. Schon ein komisches und auch beängstigendes Gefühl, den ersten Tag auf einer fremden Insel und dann in einem Hotel ohne Gäste mit leichtem Staub-Odeur. Nach der ersten Nacht empfängt uns der Chef des Hauses Simon Fabre bei einem wunderbaren Frühstück und verwöhnt seine ersten Gäste mit French Toast. Köstlich!!! Wir bekommen nach und nach ein Gefühl für das Hotel und von Tag zu Tag verlieben wir uns mehr in das Anwesen, jetzt kennen wir schon die Sitten und pflücken frische Grapefruits und Avocados von den Bäumen und genießen die wunderbare Aussicht im Pool. Eigentlich war unser Plan nur 6 Nächte in Guadeloupe zu bleiben und dann weiterzuziehen nach St. Barths. Nur das Anwesen verleitet einfach zum Genießen und die Stunden vergehen, interessante Gespräche mit Simon folgen und unsere 4 Nächte sind um. Kurzfristig entschlossen werfen wir alle Pläne über Board und verlängern unseren Aufenthalt in Guadeloupe. Simon organisiert alles für uns und innerhalb von 90 Minuten sind Hotels, Flüge und Schiffe umgebucht – einfach herrlich. Sämtliche Menschen waren sehr entgegenkommend und haben uns für die Umbuchungen nichts verrechnet. Jeder hatte Verständnis, dass man dem Paradies des Jardins Malanga nicht entrinnen möchte und so verlängerten wir.

Zum Hotel selbst: es wurde in den 1920er Jahren erbaut und dann um 4 Häuser erweitert. Das Besondere ist mit Sicherheit die Aussicht – während man im Pool schwimmt kann man sogar die gegenüberliegenden Inseln „les Saintes“ bewundern. Der Direktor Simon Fabre ist das Herz des Hotels, er kocht & unterhält die Gäste – ein Hotelier wie aus dem Bilderbuch. Er kennt die Insel in und auswendig, weiß die besten Plätze, Restaurants und Wanderstrecken – auf seine Tipps ist 100% verlass. Im folgenden Reiseverlauf werden wir da noch unsere blauen Wunder erleben, denn im nächsten Hotel kennen die Mitarbeiter nicht mal die Attraktionen ein paar Kilometer entfernt.  Die Zimmer des Jardins sind nicht mehr ganz so aktuell, aber solide. Für meinen Geschmack etwas dunkel, aber laut Simon ist das die Eigenheit der Häuser in Guadeloupe. Das Badezimmer ist groß und verfügt über eine Badewanne mit separater Dusche. Kleiner Wehmutstropfen, W-Lan gibt es nur im Haupthaus.

Kurze Anekdote am Rande: Jedesmal wenn wir gefragt wurden wo wir wohnen und wir mit Jardin Malanga geantwortet haben, wurde wir von allen beneidet. Das kleine Hotel ist auf der Insel gut bekannt und sehr angesehen.

GROSSO MODO:

Homepage:  http://www.jardinmalanga.com/
Zimmer: 12
Preis: ca. 200€ im DZ inkl. Frühstück
Erbaut: Haupthaus 1927

 

Europa, Hotels, Österreich

Koloman, Marie Therese, Raul, Bella oder Romy? Wer Chez Cliché hat, hat die Qual! oder neue Unterkünfte in Wien

Koloman, Marie Therese, Raul, Bella, Romy, Eugen und Camilla oder doch Beat?

Neue Hotelkonzepte in Wien z.B. Chez Cliché :

CHEZ CLICHÉ setzt dort an, wo einige Design- und Appart-Hotels, aber auch Anbieter von Privatwohnungen an ihre jeweiligen Grenzen stoßen. Fernab eines anonymisierenden Hotels auf der einen, oder oftmals enttäuschend ausgestatteter Wohnungen auf der anderen Seite, bietet Chez Cliché das tatsächlich gemütliche Wohnerlebnis in perfekt inszenierten Lebensräumen. Die Apartments liegen allesamt in bester Lage und warten nur darauf von Städtereisenden, die das besondere Flair einer Stadt erleben wollen, bewohnt zu werden. Es sind Wohnräume, die so liebevoll und individuell gestaltet und mit handverlesenem Interieur eingerichtet wurden, dass man meinen möchte, man verbringe seinen Aufenthalt bei guten Freunden.” (Quelle: Chez Cliché)

In meiner Dissertation war ein zentrales Ergebnis, das Hotel als Person wahrgenommen werden. Hört man diesen Satz zum ersten Mal, verwundert es einen vielleicht, aber hört man genau zu – erkennt man, dass viele Menschen ein Hotel wie eine Person beschreiben. Bei Chez Cliché wird alleine durch die Namen klar, hier lebt das Apartment. Wunderbar!

sophie - chez cliche

Sophie

romy chez cliche

Romy

Raul-chez cliché

Raul

Marie Therese - chez cliche

Marie Therese

koloman chez cliché

Koloman

Eugen und Camilla - chez cliche

Camilla & Eugen

bella chez cliche

Bella

beat - chez cliche

Beat

(Fotos:Alexander Haiden/Chez Cliché)

weitere Bilder

GROSSO MODO:

Website: http://www.chezcliche.com
Apartments: derzeit 8
Kosten: ab ca. 169 €, mind. Aufenthalt 2 Nächte

 

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Pulitzer Paris

2. Hotel in Paris: Hotel Pulitzer – besonders verlockend zu buchen, nachdem wir im Schwesternhotel in Buenos Aires so eine schöne Zeit hatten. Interessanterweise habe ich letzte Woche das Hotel Pulitzer Rom vorgestellt, dass nicht zu dieser Kette gehört, dennoch ungemein verwandt wirkt.

hotel pulitzer paris

hotel pulitzer paris (1)

hotel pulitzer paris (2)

hotel pulitzer paris (4)

hotel pulitzer paris (3)

hotel pulitzer paris (5)

hotel pulitzer paris (6)

hotel pulitzer paris (7)

hotel pulitzer paris (8)

hotel pulitzer paris (9)

 

(Bilder: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Website: http://www.hotelpulitzer.com
Zimmer: 44
Kategorie: 3 Sterne
Preis: ab ca. 140€ im DZ

Europa, Hotels, Südeuropa

LL = Love & Lisboa

Love  Lisboa Love Lisboa Love = wie schon altbekannt, schwärme ich immer von Lissabon. Nachdem heute Valentinstag ist, passt ein Hoteltipp aus einer meist unbekannten europäischen Metropole perfekt.

Meine Freundin I war gerade dort und hat mir eine Visitenkarte von diesem tollen Hotel mitgenommen: Das Fortecruz Lisboa, Mitglied der Marriott Autograph Collection.

Zwar kann sich das Haus nicht ganz im Stil entscheiden und entspricht im Eingangsbereich eher einem hippen W Hotel, um anschließend in den Zimmern noch wieder ruhiger und “braver” zu sein.

fontecruz hotels_lisboa-1

fontecruz hotels_lisboa (5)

 

fontecruz hotels_lisboa (6)

fontecruz hotels_lisboa

fontecruz hotels_lisboa (1)

fontecruz hotels_lisboa (2)

fontecruz hotels_lisboa (3)

fontecruz hotels_lisboa (4)(Fotos: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.fontecruzhoteles.com/hotel-fontecruz-lisboa
Preis: ab ca. 115€ im DZ
Eröffnung:
Zimmer: 72 inkl. Suiten

 

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Lieblingshotels, Nordamerika

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel – Hotel Plein Soleil – Martinique

Umso schlechter die Straße, umso besser das Hotel. Unsere Erfahrungen zeigen besondere Unterkünfte lieben die Einöde und schlechte Straßen. Nicht verzagen, am Ende wird man belohnt, denn dann winkt das Traumhotel: das Plein Soleil. Mit täglicher Übung sitzt das Auto am Ende des Urlaubs nur noch 2-mal pro Fahrt auf.

Mit leichtem Gepäck, sprich ohne Koffer checken wir in ein wunderschönes Zimmer ein und können unser Glück kaum fassen, so ein tolles Hotel auf einer französischen Insel. Die französischen Überseedepartements zeichnen sich nicht gerade durch eine hervorragende Hotellandschaft aus, es ist eher extrem teuer und unaufregend (siehe La Reunion). Im Gegensatz dazu steht das Plein Soleil mit seinen kreolischen Zimmern bietet dieses kleine Hotel die Basis für unvergessliche Urlaubstage. Die Aussicht auf die Umgebung ist atemberaubend. Steil geht es von den kleinen Häuschen runter, dafür sieht man die karibische See. Wir entschieden uns für die kleinste Kategorie, ein wunderschönes Paradies, wenn gleich die größeren Zimmer über einen eigenen Pool verfügt hätten. Das Haupthaus ist ein Schmuckkästchen. Die Kunstwerke stammen von der Besitzerin. Ihre Liebe zur Kunst berührt, so auch das Abendessen – ein wahrer Gourmettempel (Bilder vom Abendessen folgen im nächsten Blogeintrag).  Lediglich sind die Korbsessel so unbequem, dass man nicht bis in die Morgenstunden in einer anwürdigen Starre ob dieser Schönheit verbleiben kann:  die Romantik, die Aussicht, das fabelhafte Essen und den Genuss des Urlaubs. Schade!

Ein zweiter Wehmutstropfen ist der Preis des Frühstücks mit 18€ pro Person erinnert es eher an einen Hauptgang und nicht an ein kleines Essen in den frühen Morgenstunden, dafür ist es allerdings a la carte und kein Buffet.

Gestalterisch gibt es zwei interessante Details:

1)     Unser Zimmer ist mit einer ca. 1 m hohen Bambuskonstruktion vom Eingangsbereich abgetrennt – unglaublich praktisch, nachdem wir unsere Koffer wieder hatten – konnten wir die Kleidung einfach hängen lassen.

2)     Der Pool war in einem Grau (sagen wir mal Architekten-Grau) – sehr ungewöhnlich – kein blauer Pool – sehr mutig und sehr schön. Die Holzumrandung verleiht dem Ganzen etwas Edles.

 

PRICKELND:

_ Üppige Blumengestaltung
_ Abtrennung im Zimmer
_ Pflegeprodukte im Badezimmer – schöne Düfte – schönes Badezimmer, wirkt sehr gepflegt
_ Aussicht auf die Bucht
_ Tolle Beleuchtung im Zimmer, man kann viele unterschiedliche Stimmungen erzeugen
_ Die Hotelbar ist sehr gemütlich eingerichtet
_ Das außergewöhnliche Restaurant

SCHAL:

_ Gratis WIFI nur im Haupthaus
_ Unbequeme Sessel im Restaurant und auf der Terrasse

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelpleinsoleil.fr
Zimmer: 16 teils mit privatem Pool
Eröffnung: 1998, Renovierung 2009
Preis: ab 125€ im Doppelzimmer ohne Frühstück

| Aufenthalt Herbst 2012 – Hotel Plein Soleil – St. Pierre – Martinique – Frankreich|

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Südeuropa

Kinderhotel im Süden gesucht | Hotel Martinhal Portugal

Kinder und Hotels: zum Teil ein schwieriges Thema, zum Teil auch ganz einfach. Möchte man jedoch ein schönes, zeitgenössisches Ambiente kommt es einem so vor als würden sich Kinder und Design beißen. Dieser Eindruck kann aber auch täuschen, zum Beispiel das Hotel Martinhal an der Algarve in Portugal.  Kinder und Architektur verstehen einander. “Children and babies are completely welcome at Hotel Martinhal and at O Terraço restaurant as well” (Hotelwebsite). Endlich ein zeitgenössisches Hotel mit allerlei Angeboten für die lieben Kleinen.

Allerdings sind manche Gäste auf Tripadvisor unglücklich über so viel Gastfreundschaft für Kinder und strafen das Hotel für seine Kinderfreundlichkeit ab. Unglaublich schade, wo wir doch alle mal klein waren…
Jedes Hotel darf selbst seine Zielgruppe wählen. Aber es ist die Aufgabe von den Gästen vorher die Homepage zu checken, ob sie sich zu dieser Zielgruppe zählen oder nicht. Die Kinderangebote sind auf der Website des Martinhals jedenfalls ausführlich beschrieben.

Die faszinierende Architektur des Hotel Martinhal von Conran & Partner setzt sich auch bei der Inneneinrichtung fort. Sie wurde durch den britischen Designer Michael Sodeau geschaffen, der natürliche Materialien wie Holz, Kork und Korbgeflecht mit modernem zeitlosen Design verband. Das Resort bietet verschiedene Arten von Häusern und Villen: Ocean Houses, Bay Houses, Garden Houses, Pinewood Houses und Luxus Villen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.martinhal.com

Zimmer: 38 Zimmer

Eröffnung: 2010

Preis: ca. 200€ im DZ / Nacht

Kategorie: 5-Sterne

Architektur: Conran & Partners

Interior Design: Michael Sodeau

 

 

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Riva Lofts

Der Florenzvirus übertrug sich vor ca. 15 Jahren von meiner Freundin Uschi, die  immer überschwänglichst über DIE romantische italienische Stadt berichtete, direkt auf mich. Heuer ergab sich endlich die Gelegenheit dieses Epizentrum meiner heimlichen Reiseträume zu besuchen. Ein kurzer Blick in booking.com genügte und die Reise war geistig fixiert. Riva Lofts hat mich sofort am richtigen Fuß erwischt, mein Herz schlug höher und die 3-Klick Buchung erledigte den Rest. Wir hatten eigentlich noch keinen richtigen Plan, aber bei Booking kann man kurzfristig stornieren, also wieso nicht. Und so entstand Schritt für Schritt unsere Reise rund um Florenz.

Der Emfpang im Hotel war einmalig, ganz in Ruhe nahm sich die dann doch quirlige Mitarbeiterin Zeit für uns, fragte, wie gut wir Florenz kennen, ob wir Restaurantempfehlungen bzw. Reservierungen benötigen, welche Museen wir besichtigen möchten usw. Sie gab uns sogar Tickets für die Straßenbahn (ca. 3 Minuten Fußweg) ins Stadtzentrum mit , nachdem die Hotelfahrräder schon alle unterwegs waren.
Unseren Flitzer parkten wir für den gesamten Aufenthalt direkt beim Hoteleingang  – einfach herrlich, immer im Blickfeld – da fühlt man sich schon sicherer in Italien – das Vorurteil kennen wir ja.  Nächsten Tag ergatterten wir zwei Drahteseln und radelten am Fluss entlang ins Stadtzentrum, fast schon kitschig romantisch. Der Weg ist leicht zu finden und sehr sicher.

Das alte Haus wurde vom Besitzer und gleichzeitig Architekten Claudio Nardi gemeinsam mit seiner Tochter in ein Hotel verwandelt. Die 8 Lofts liegen am Florenzer Cascine Park und am Flussufer des Arno, also nicht direkt im Stadtzentrum, aber es ist dafür wunderschön eingebettet. Die Lärmbelastung ist auch sehr gering.

Unser Zimmer versprühte Theaterflair, ein original Requisitenkoffer diente als Kasten, große Spiegeln vergrößerten das Zimmer, die schweren Stoffe sorgten für ein flauschiges Nestz. Einzig die Helligkeit ließ zu wünschen übrig, nachdem das Zimmer im Erdgeschoss lag, drang fast kein Tageslicht hinein. Sicherlich angenehm kühl im heißen Sommer, jedoch etwas trist im Frühling.

Bei der Auswahl der Zimmer sollte man vorsichtig sein, die großen schönen Lofts kosten ein Vermögen, aber der Preis ist verständlich – 100m² mit unglaublicher Aussicht.

Das Highlight unserer Reise, aber zuvor ein bisserl Kontext: Meine Mutter liebt Blumen über alles. Unsere Reise kurz vor Muttertag brachte die Idee, eine Gärtnerei aufzusuchen. Die Mitarbeiterinnen von Riva Lofts empfahlen uns einen Blumenmarkt, der zufällig nur an diesem Wochenende statt fand. Es war das Highlight unseres Florenztrips – hunderttausende Blumen in einem alten Garten. Wir kauften ca. 20 unterschiedliche, wunderschöne Blumen und das Mutterherz erstrahlte zu Hause. Wie gesagt, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen ist unglaublich.

PRICKELND:
_ die Gestaltung des Anwesens
_ Kostenlose Getränke in der Minibar
_ Kostenloses WLAN
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen – wir hatten viel Spaß mit ihnen
_ die verfügbare Plauderzeit mit den Mitarbeiter/innen
_ der Garten mit den den Kunstwerken

SCHAL:
_ das italienische Frühstück – ist doch sehr italienisch und etwas dürftig für MItteleuropäer
_ kein Tageslicht im Zimmer
_ die Fahrräder für Gäste sind schon ziemlich kaputt

GROSSO MODO:

Homepage: www.rivalofts.com/
Zimmer: 10 Studios
Preis: ab 200€
Eröffnung: 2007
Kosten Umbau: 1,5 Mio €
Architektur: Claudio Nardi 

 

|Riva Lofts – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Irgendwo im Nirgendwo – La Bandita

Mein Mann liebt karge Landschaften und wollte auf unserer Rundreise von Triest nach Florenz eine Nacht mitten in der Toskana verbringen. Für mich war es besonders wichtig, in einem zeitgenössischen Ambiente zu nächtigen und nach laaaaannnngggeeeemmmm Suchen haben wir La Bandita gefunden.

John Voigtmann, ein amerikanischer Musikmanager, unter anderem von Christina Aguilera, stieg aus seinem Beruf aus und kaufte sich ein Haus in der Toskana um ein kleines, feines B&B zu betreiben. Soweit die Voraussetzungen. Natürlich war Italien eine Herausforderung, aber er hat sie gemeistert und mit welchem Bravour ist nachahmenswert: LA BANDITA

Das Hotel ist definitiv eine Reise Wert! Ein altes toskanisches Haus mit moderner, schöner Einrichtung – ein Prachtstück, durch und durch. Die Zimmer sind ein Traum, besonders die Badewanne und die unglaublich große Dusche. Über die eigene Terrasse, dem kleinen Pool mitten in der toskanischen Landschaft ohne Nachbarn und die abgelegene Sitzbänke ließe sich noch Stunden schwärmen.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Haus und leben ihren Traum. Unter dem Jahr einige Monate im La Bandita und im Winter ab durch die Welt. Der schottische Koch hat viele Stationen erlebt und fungiert nun als Privatkoch im La Bandita. Übrigen,s das Essen war ein Highlight, die Banditas würden auch viele Restaurants in der Umgebung empfehlen, aber eigentlich ist es aufregender mit den anderen Gästen um einen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir machten die Bekanntschaft mit Brasilianern, die zwischen Rio und Sao Paolo pendeln.

Lleicht zu finden ist das Kleinod allerdings nicht, mit Navi keine Chance – John hat das auch auf der Homepage geschrieben – also die Wegbeschreibung muss gedruckt mitgenommen werden, dann ist es ganz leicht zu finden.

Einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Wirklich schade! Übrigens, das Hotel eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung und die Menschen im Hotel kennen sich aus.

PRICKELND:
_ Ein Haus in der Toskana mit zeitgenössischer Innenarchitektur
_ Die Mitarbeiter/innen
_ Die eigene Terrasse beim Zimmer
_ Die große Dusche und in den boden eingelassene Badewanne
_ Das romantische Hotel
_ Die tolle Bibliothek
_ Die beschauliche Plattensammlung
_ Das gemütliche Wohnzimmer
_ Man kann sich alles aus der Küche holen, wozu man Lust hat
_ Kostenloses W-LAN

SCHAL:
_ Der Wegweisen am Straßenrand könnte größer sein
_ Die Homepage könnte ansprechender gestaltet sein
_ Der Weg zum La Bandita ist ziemlich holprig und nicht jedes Auto wird es ohne Kratzer überleben
GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert

 

|La Bandita – Piensa – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Nur das Grand fehlt – Starhotels Savoia Excelsior Palace in Triest

Herrschaftlich mutet der Name an: Starhotels Savoia Excelsior Palace, alle Wörter, mit dem sich ein Hotel schmücken kann in einem Hotelnamen vereint. So viele Wörter lassen mich ständig den Namen des Hotels vergessen und ich nenne es deswegen verkürzt das Grand Hotel Triest.

Grand Hotel trifft es ins Herz der Sache. Obwohl es nicht meine bevorzugte Hotelwahl ist, wollte ich einmal in einem Grand Hotel schlafen. Preislich gesehen befindet es sich mittig und weit weg von Wiener Grand Hotels. Aber die Schwellenängste erwischten mich beim Betreten des Hotels und mein schlechtes Gewissen plagte mich, als ein älterer Herr mein Gepäck schleppen wollte. Hier hat sich deutlich eine Grenze abgezeichnet, das ist nicht meine Lebenswelt. Nichtsdestotrotz ist das Hotel schön, geschmackvoll und gut renoviert. Es ist modern und zugleich alt – schöne Übergänge und die zeitgemäßen Möbel gliedern sich bestens ins Ensemble ein. Besonders begeistert hat mich die Bibliothek mit den schweren, modernen Polstermöbeln in dunklen Tönen.

Ein kleiner Wehmutstropfen war das Frühstück, die Atmosphäre im Raum war hektisch – kein Tisch war frei – nichts wurde abgeräumt und deswegen mussten wir selbst Hand anlegen: Frühstücksgeschirr der anderen Gäste abräumen, Besteck, Teller, Servietten holen. Grundsätzlich alles kein Problem, nur in einer solch prunkvollen Atmosphäre schon komisch, wenn die Gäste persönlich die Tische abräumen. Es ist auch anderen Gästen so ergangen. Daber dann speist man doch prächtig mit Leinenservietten.

Das Savoia Excelsior Palace befindet sich direkt am Ufer und unmittelbar im Zentrum von Triest. Unser Zimmer hatte auch Meerblick, und obwohl unten eine Hauptverkehrsader liegt, hört man den Straßenlärm nicht. Die Fenster sind dreifach verglast und somit steht der Ruhe im Zimmer nichts im Wege. Möchte man jedoch auf den Balkon, dann sind drei Fenster zu öffnen und man merkt erst die Bewegung der Stadt und den Lärm. Die Opulenz des Hotels fand lediglich im Frühstück und im begrenzten W-Lan (1 Stunde) ihre Grenzen.
Zusammenfassend muss ich sagen, ein toller Aufenthalt in einem Grand Hotel. Für mich zu viel Dekadenz – ich schätze es schlichter.

Der großzügige Gang.

Die Aussicht vom Balkon.

PRICKELND:
Gestaltung zwischen Modern und Alt
Größe der Zimmer
Blick aufs Meer
Lärmschutz im Zimmmer
Gutes Preis-Leistungsvehältnis

SCHAL:
Begrenztes Internet
Frühstück – Qualität naja, Service ziemlich überfordert
Mitarbeiter/innen kenne sich in der Lokalszene in Triest nicht so gut aus

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.starhotels.com/hotels/savoia-excelsior-palace/en/home.aspx
Zimmer: 106 Zimmer und 36 Suiten
Preis: ca. 140€ im DZ inkl. Frühstück
Eröffnung: 1912
Renovierung: 2000-2009
Architekt: Ladislaus Fiedler  (dieser Architekt hat auch am Wiener Hotel Bristol mitgearbeitet)

|Starhotels Savoia Excelsior Palace –  Triest – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Osteuropa

Zwischen Reiswaffeln und Bäumen – das Hotel Cubo in Ljubljana

Sind Gluten ein Problem für Sie? Ja? Dann sind Sie in diesem Hotel genau richtig, denn beim Frühstücksbuffet gibt es abgepackte, portionierte Reiswaffeln – was für ein Service in Zeiten der Lebensmittelunverträglichkeiten. Selbst nicht betroffen leide ich jedoch mit meiner Familie/meinen Freunden. Bei Hotelaufenthalten werden dann heimlich Reiswaffeln aus Handtaschen gezaubert, um gegen die allmächtigen Gluten anzukommen und nicht als Extrawürsteln aufzutreten. Das Cubo lebt Kundenorientierung pur! 

Ideenvielfalt bietet die Gestaltung des Hotels. Äußerlich zwar unscheinbar wird es im Inneren zu einem Augenschmaus. Besonders begeistert hat mich ein kleiner Baum im Badezimmer. Endlich pflanzliches Leben in einem Hotel. Reiswaffeln und Baum im Zimmer brannten sich richtiggehend in mein Gedächtnis ein. Hier eine Frage, die mich schon seit Jahren beschäftigt – wieso gibt es so wenige Pflanzen in den Hotelzimmern? Würden Pflanzen nicht alles persönlicher, schöner, lebendiger und wohnlicher machen? Wahrscheinlich ja und noch dazu sehr kostengünstig. Auf der Hotelierseite kommen sicherlich folgende Argumente: höherer Reinigungsaufwand, Gäste, die Pflanzen mit Alkohol taufen, verschüttete Erde, übergossene bzw. vertrocknete Pflanzen. Trotzdem, ein Versuch wäre es Wert und nicht alle Gäste sind Schweinchen – ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Mehrheit der Gäste mit Pflanzen im eigenen Heim lebt (Nerds ausgenommen ;)).  Es muss keine Medinilla für das Wohlgefühl sein, ein pflegeleichtes Einblatt würde schon schön sein. ABER Finger weg vor Plastikpflanzen, die verändern den Glanz ins Rotlicht.

Ansonsten liegt das Cubo wunderbar, ein paar Minuten vom Zentrum und mit direktem Blick auf die Burg. Die Materialien im Zimmer sind hochwertig, schwer und schön, das Design schlicht und die Lampen verspielt – lockert das Ambiente. Das großzügige Platzangebot im Zimmer / Bad steht im krassen Gegensatz zu den engen Gängen – aber wer braucht schon breite Gänge?
Großzügigkeit könnte das Motto des Hotels sein, neben einem umwerfenden Frühstück (noch nie wurden Eiergerichte so aufwendig angerichtet), großen Zimmern, Pflanzen im Zimmer, gratis W-Lan sind sogar die Getränke und Snacks in der Minibar im Zimmerpreis inbegriffen. Ob Geschäftsreise oder Romantikurlaub, das Hotel lebt Komfort.

 

Prickelnd :
_Pflanzen im Zimmer
_Reiswaffeln beim excelltenen Früstück
_Getränke und Snacks auf der Minibar sind frei
_Beim Check-in konnten wir die Zimmerausrichtung (Blick Burg neben Straße oder Ruhelage im Hof auswählen)
_Großzügige Zimmer
_Gratis W-Lan
_Guter Preis
_Freundliche Mitarbeiter/innen

Schal:
_Eigentlich nur die engen Gänge/Lift
_Die Homepage wirkt verstaubt

Grosso Modo:
Website: http://www.hotelcubo.com
Eröffnung: 2011
Kategorie: 4 Sterne
Zimmer: 26 Zimmer (inkl. Suiten)
Preise: ab 140€

|Hotel Cubo –  Ljubljana – Slowenien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Details im Hotel, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Bezauberndes Caro in Valencia

Bis zu 2000 Jahre reichen Elemente dieses bezaubernden Hotels zurück. Selbst aus den Hotelteilen, ließe sich eine eigene Geschichte verfassen: Teile der Mosaikelemente sind aus dem 2. Jahrhundert, Teile der arabischen Stadtmauer und der gotischen Bögen aus dem 13. Jahrhundert und die Fassade stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Keine 200m vom Stadtzentrum entfernt erstrahlt das Caro jetzt in einem neuen Glanz, ohne die Geschichte zu vergessen. Übrigens erstrahlen war wörtlich gemeint, die Lichtgestaltung dürfte raffiniert ausgefallen sein.

(Fotos: Hotel)

GROSSO MODO:

Homepage: www.carohotel.com

Preise: ab 137€

Zimmer: 26

Architektur: Fancesc Rifé

Design: Uno Design

Interior: Flos, Moros, Zanotta, Hay

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Skandinavien

Die Krönung zum Abschluss – Hotel Duxiana in Malmö

Eindeutig das beste Hotel während unseres Schwedentrips. Die Einrichtung ist sehr schlicht und schön. Für schwedische Verhältnisse ist das Badezimmer so groß wie für Dornbirner Wien. Reichhaltiges und hochwertiges Frühstück (sogar mit Waffeln). Mitarbeiter/innen waren herzlich und sehr hilfsbereit (wir konnten sehr spontan unsere Buchung eine Woche nach hinten verschieben – was für ein tolles SERVICE!!!!). Die Restaurantempfehlung (Bastard) hat unseren Aufenthalt noch abgerundet, es war einfach herrlich.

Ein weiteres Highlight des Hotels war das Bett und wie sich dann herausstellt ist Duxiana nicht nur der Name des Hotels, sondern auch der eines renommierten schwedischen Bettenherstellers, der Showroom befindet sich im Erdgeschoss, die Rezeption ist ein Teil des Verkaufsraums. Bei uns unbekannt, aber in den USA ein Renner. Laut Rezeption bekam man in Schweden früher ein Duxiana-Bett als Aussteuer zur Hochzeit. Super, man schläft gut in einem Bett und dann kann man beim Auschecken gleich kaufen, das ist eine tolle Methode, um Kunden zu gewinnen.

Starwood fand anscheinend in Malmö Inspiration, die haben das umgekehrt gemacht, zuerst das Hotel und dann das Bett, das Starwood Sweet Sleeper Bed.

 

GROSSO MODO:

Hotelhomepage: http://www.malmo.hotelduxiana.com/

Preis: ab 800 SEK

|Hotel Duxiana – Malmö – Schweden – Aufenthalt  Sommer 2011|

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

Essen im W Santiago – NoSo (französisch) / OSAKA (peruanisch & japanisch)

Ein kurzer kulinarischer Einblick in die Küche des Osaka und NoSo (W Santiago)

Ceviche im NoSo

Rote Rübensuppe  im NoSo

Ente  im NoSo

Zweierlei französische Zwiebelsuppen (modern und klassisch)  im NoSo

Campari Soda

Osaka

Übrigens für alle, die sich wundern, wieso es in Chile einen peruanischen Japaner gibt, sollte wissen, dass sehr viele Japaner in Peru leben. Geschichtlich gesehen hat die Einwanderung der Japaner im 19. Jhrt. begonnen und setzte sich besonders im 2. Weltkrieg fort. Japaner sind eine wichtige Minderheit in Peru und stellten auch schon einmal den peruanischen Präsidenten.  (Wikipedia)

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

W Santiago + 2 Jahre und 5 Monate

 Nach zwei Jahren sind wir dann doch wieder ins W Santiago gekommen. Diesmal zum Abschluss unserer Hochzeitsreise. Mein Mann hat die letzten zwei Jahre im Monatsintervall vom peruanischen Japaner (Osaka) im Hotel geschwärmt und immer den Nachsatz angehängt, ob wir da jemals wieder essen werden…

Aber natürlich gab es noch viele andere Gründe nach Santiago zurückzukehren, vor zwei Jahren war die chilenische Hauptstadt nur eine sehr kurze Zwischenstation, um weiter nach Patagonien zu kommen. Diesmal war es eine  richtige Destination für uns. Und natürlich hatten wir auch noch drei Rechnungen mit dem Hotel offen, zum einen hatten wir vor 3 Jahren den Pool nicht gesehen (wurde zur Eröffnung nicht rechtzeitig fertig), das französische Restaurant (NoSo) ging sich nicht aus und wir konnten aufgrund des frühen Fluges nicht frühstücken (wenn wir damals gewusst hätten, was uns entging, hätten wir den Flug verfallen lassen “lol”).

Für alle die den Bericht von vor zwei Jahren kennen ist anzumerken, dass wir diesmal keine Pannen hatten. Wir bekamen ein wunderbares Zimmer und die Reservierungen klappten auch alle. Über das Hotel an sich ist nichts mehr zu schreiben, es ist einfach ein W. Schick wie eh und je – es altert auch ganz passabel.

Der Pool ist ein schön, doch ähnlich wie in Mendoza ist der Smog der Stadt unerträglich und eine Fernsicht oder Sicht ist nur mangelhaft gegeben. 2009 waren um 2/3 weniger Autos in der Stadt und sogar nach einem sehr kurzen Aufenthalt konnten wir feststellen, wie extrem prosperierend diese Stadt ist. Unglaublich wie viel Reichtum Santiago in so kurzer Zeit erwirtschaftet hat, in Europa unvorstellbar.

Highlight des Aufenthalts war eindeutig das Frühstück! Das Frühstücksbuffet lässt keinen Wunsch offen und ist ein MUSS!

Im Vergleich zu den W´s in NYC sind die Mitarbeiter/innen wahre Goldschätze und sehr freundlich.

de im Hotel sind und am Wochenende sehr viele Chilenen. Hier ist es keine Seltenheit, dass sogar einige Hauptstädter/innen im Hotel urlauben.  Wir haben selbst eine “große” Hochzeit (ca. 80 PAX) miterlebt, die Gäste quasi alle aus Santiago hat sich für zwei Nächte im Hotel in der eigenen Stadt einquartiert, um dort zu feiern.

 

 

GROSSO MODO:

Preis – 150€ bis xxxxx€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück
Kategorie – 5 Sterne
Hotelarchitektur – Bürokomplex mit Shops und Hotel
Wohnlichkeit – Clubatmosphäre in der Lounge / Restaurants
Lobby – á la sex and the city, vibrierend
Lage – etwas abgelegen vom Zentrum, im neuen Geschäftsviertel

|W Santiago – Santiago de Chile – Chile – Aufenthalt Dez. 2011|