Browsing Tag

Kurzurlaub

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Erwartungen an Hotels, Europa, Österreich

Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Herrliche Stunden im Hotel Auersperg in Salzburg

Ganz spontan habe ich Salzburg einen Besuch abgestattet und bin dabei mit einem Aufenthalt im Hotel Auersperg belohnt worden. Die Hoteliersfamilie habe ich bereits vergangenes Jahr in Bad Gastein kennengelernt. Die Schwester der Eigentümerin besitzt dort neben dem Hotel Miramonte außerdem noch das Haus Hirt und die Alpenlofts mit Blick über das Gasteiner Tal. In Salzburg wollte ich also unbedingt ein weiteres Haus der Familie ausprobieren.

Und die Belohnung war groß: Entdeckt habe ich eine Oase in der Salzburger Innenstadt. Mitten im hippen Andräviertel, versteckt sich ein wunderschöner, verzauberter Garten zum Entspannen. Ein herrliches Frühstück mit einer köstlichen Auswahl am Bio-Buffet und insgesamt einem Ambiente zum Genießen, all das macht das Hotel zum echten Geheimtipp für Salzburg-Besuche. Ich kann mit den Lobeshymnen gar nicht mehr aufhören, aber die Zeit war so extrem schön und nett, dass ich mich schon auf den nächsten Besuch freue.

 

 

Das Hotel kann ich also nur mit ganz viel Begeisterung weiterempfehlen. Vielleicht liegt’s auch an den tollen Farben: Ähnlich wie in Bad Gastein ist auch hier das Gespür für Farben allgegenwärtig. Wie ich jetzt herausgefunden habe, stecken dahinter die Farbkompositionen von Muthwill aus Hallein. Mit außergewöhnlichen Konzepten stellt der Meisterbetrieb aufeinander abgestimmte Farben zusammen, die einem in Erinnerung bleiben. Auch das vielleicht ein wahrer Geheimtipp.

Hotel Facts:

Website:http://www.auersperg.at
Preis: ab ca. 165€ im DZ
USP: Privater Charme mitten in der Stadt mit Garten – ganz nach dem Slogan: “Ein Haus für die Seele”

 

|Aufenthalt September 2016 – Hotel Auersperg – Salzburg – Österreich|

 

Details im Hotel, Europa, Hotels, Kinder sind willkommen, Lieblingshotels, Südeuropa

Hotel Cort – Palma von der schönsten Seite

Die Krönung kam am Ende unserer Mallorca-Reise: das Hotel Cort in Palma. Nach der kaum kinderfreundlichen Finca Sa Garriga waren wir sehr gespannt auf das Boutiquehotel Cort im Zentrum der Inselhauptstadt. Eventuell könnte es mit Kleinkind doch schwierig werden, befürchteten wir. Falsch gedacht, es war perfekt. Unser Sohn wurde herzlich begrüßt und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuten sich über den kleinen Gast. Innerhalb weniger Stunden wurde er namentlich begrüßt und liebevoll umsorgt.

Kuschelparadies

Obwohl es ein himmlisches Boutiquehotel ist, gehören auch Kinder zum Stammpublikum. Höhepunkt unseres Aufenthalts war der Moment, als unser Sohn das große Bett mit sechs Kissen sah – mit einem Sprung segelte er quietschvergnügt ins Kuschelparadies. Alles war entspannt, ein rundum schöner und gelungener Aufenthalt.

Kein Feuer, das nicht brennt

In Erinnerung bleibt uns auch auf jeden Fall der Kamin in unserem Zimmer mit LED-Brennholz. Ein Knips und schon flackert das scheinbar brennende Holz – das zu unserer großen Überraschung täuschend echt aussieht. Zugegeben, etwas dubios zwar, aber doch gemütlich. Insgesamt ist das Interior vom Feinsten: Skandinavischer Minimalismus trifft auf mediterrane Gemütlichkeit. Als Verwöhnprogramm für die Haut gibt’s Molton Brown Beauty-Produkte.

Cort auf der Zunge

Der Gaumen darf sich ebenfalls freuen, denn das Frühstück wird serviert und hier stehen noch Köstlichkeiten wie Eier Benedict auf der Karte. Himmel in Palma. Im Preis inbegriffen ist das gesamte Frühstücksangebot und die Auswahl ist groß und exzellent, so wie auch das Restaurant selbst.

Stiege und Lift

Einziger Kritikpunkt ist die Parksituation, wir konnten nur in einer der umliegenden Parkgaragen parken und mussten das Gepäck samt Kind und Kegel über Stiegen hinauf zum Hotel schleppen. Nicht die komfortabelste Art zu Reisen, belohnt wird man dafür mit bester Altstadtlage. Im Vorfeld sollte man sich allerdings genauer über die Parkmöglichkeiten und Wege zum Hotel mit Liftanbindung informieren. Der Weg zurück zur Garage ging dann schon viel leichter. Hoffentlich kommen wir bald wieder und können noch oft nach den besten Wegen Ausschau halten.

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Österreich

Mühlviertler Hide away – der Mühltalhof

Nördlich von Linz, im tiefsten Mühlviertel, liegt malerisch am Fluss der Mühltalhof. Für Gourmets wie meinem Mann ein Sehnsuchtsort, für mich ein Hotel, dass man gesehen haben muss.
Hier dreht sich alles ums Essen und Ruhe. Schön ist das.

Die Lage macht es so besonders, ruhig plätschert die Mühl dahin. Manche Zimmer orientieren sich komplett am Wasser und die kleine Wiese mit perfektem Rasen ruft mir im November noch zu: „Los ab ins Wasser!“
Das Diner war himmlisch. Regionalität ist die Maxime und selbst aus der gemeinen Erdäpfel konnten sie ein Gedicht zaubern, als Amuse Geule gab es Erdäpfel in Rapssamen mit Sauce hollandaise. Die liebevolle Regionalität im Haus lässt selbst das rauhe Mühlviertel in einem weicheren Licht erscheinen.

Hotel Facts:

Architekt: Klaus Leitner
Baujahr: 2008
Preise: ab 120€ im DZ inkl. Frühstück
Lage: Neufelden – im oberösterreichischen Mühlviertel, 35 km nördlich von Linz
USP: Küche mit 3 Hauben & Lage an der Mühl

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Erfahrungsbericht Hotel: L´and Vineyards | Montemor-o-Novo | Portugal

Das Buch “Once in a lifetime” hat mir diese Laus ins Ohr gesetzt. Ja, das Hotel “L´and Vineyards” ist fotogen, sehr fotogen. Das Hideaway befindet sich eine Stunde östlich von Lisabon in Montemor-o-Novo, einer kleinen portugiesischen Stadt im Weinbaugebiet.

Großzügigkeit auf allen Ebenen

Die Architektur der Häuser ist modern, schlicht und beeindruckend großzügig. Unser “Zimmer” hatte zwei Trakte mit jeweils einem Schlafzimmer und einem Bad. In der Mitte befand sich ein Atrium mit einem wunderschönen Baum, ein Speisezimmer mit vier Sesseln, Platz für acht bis zehn Personen, ein großzügiges Wohnzimmer, eine Terrasse mit einer Feuerstelle, sowie ein kleiner Garten. Jedes der Zimmer ist so oder ähnlich angelegt, bessere Kategorien bieten einen Sternenblick über dem Bett. Soweit so schön. Wirklich schön! Das Haus ist etwas ganz besonderes. Deswegen schmerzt meine Kritik umso mehr.

Also kurz und knapp:

  • Großzügigkeit kann auch zu viel werden. Unser Hotelzimmer war doppelt so groß wie unsere Wohnung in Wien. Zu zweit kann man sich da schnell mal verloren vorkommen.
  • Andere Gäste zu sehen tut der Seele gut, da fühlt man sich nicht so alleine auf dem großen Anwesen. Es erhöht auch das Gefühl von Sicherheit.
  • Zwischen dem Haupthaus und den Zimmern liegt der Hotelpool, an sich absolut fotogen und großzügig. Sich jedoch im leicht bekleidet in die Hauptverkehrszone der wenigen Gäste zu legen, ohne Nischen und Schutz könnte nicht jedermans / jederfraus Geschmack sein.
  • Ein Hideaway ist für mich auch ein Ort zum Lesen. Lichtquellen sollten nicht nur nach Design, sondern auch nach Funktion ausgewählt werden. Dem Hotelmanagement war dieses Problem besonders im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und in der Hotelbar bewusst, doch andere Lampen hätten den Gesamteindruck zerstört. Zugegeben, wenn man Portugiesisch nicht versteht und Spanisch nur mäßig, werden die Abende ohne TV und Bücher ganz schön lang.
  • Technik begeistert. Stimmt, aber der Satz müsste heißen: Funktionierende Technik begeistert. Jeder Gast bekommt bei der Anreise ein ipad in die Hand gedrückt. Wir haben zwei bei der Rezeption getauscht, ehe eins funktioniert hat.
  • Das Restaurant und Schwangere. Ich war während unseres Besuchs schwanger (unübersehbar, mit deutlicher Kugel) und mir wurde bei jedem Gang Wein angeboten, ebenso Weichkäse aus unpasteurisierter Milch und roher Schinken. Für uns sehr befremdlich, denn in Österreich sind viele Restaurants auf das Thema sensibilisiert, aber ich möchte es ihnen nicht passé zur Last legen, vielleicht empfehlen die portugiesischen Ärzte bei einer Schwangerschaft andere Dinge und man darf Alkohol trinken, rohes Fleisch und Rohmilchkäse essen.
  • Der beheizte Klositz. Kannte ich bis dato auch nicht, ob der Mehrwert in einem südlichen Land wie Portugal gegeben ist, stelle ich mal in Frage.

 

Hotel Facts:

Homepage: http://www.l-andvineyards.com
Zimmer: 22 Zimmer
Preis: ab 150 € im DZ
Architektur: Marcio Koga

|Aufenthalt März 2014 – L ´and and Vineyards –  Portugal|

Europa, Hotels, Österreich

Ab in die Steiermark und ins Hotel Vincent, weil sie gut tun

In wunderschöner Lage, eingebettet in wallende Weinhänge, befindet das im Mai 2014 eröffnete Vincent Hotel in Sulztal an der steirischen Weinstraße. Familiäre Atmosphäre, Qualität und Individualität stehen im Fokus des Boutiquehotels. Die 6 Suiten, 4 Seerosen-Studios und 3 Zimmer sind großzügig und behaglich eingerichtet. Ein Wechselspiel von warmen und frischen Farben durchdringt die Räume. Natürliche Materialien wie Leinen, Loden, Samt und Holz bieten Raum für Ruhe und Wohlbefinden. Der kleine und feine Wellness-Bereich mit dem 12 m langen Outdoor-Swimmingpool und der Weingarten-Sauna präsentiert einen wunderbaren Panoramablick über das Sulztal und in die sanften Hügel der Südsteiermark.

Hotel_Vincent_Sulztal (1)

Hotel_Vincent_Sulztal (2)

Hotel_Vincent_Sulztal (4)

Hotel_Vincent_Sulztal (5)

Hotel_Vincent_Sulztal (6)

Hotel_Vincent_Sulztal (3)

 

(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Website: http://vincent-hotel.at/
Zimmer: 13
Eröffnung: Mai 2014
Preis: ab 139€ im DZ inkl. Frühstück

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Eine Nacht im Internat oder männlicher Charme in Wien – das Hotel Daniel Wien

Müsste ich meine Nacht im Hotel Daniel vergleichen, dann kommt es wirklich meinen Nat (liebevolle Abkürzung für Internat) am Nächsten. Die Farben halten sich an den Internatstandard, dunkles braun, dunkles grün, nur das markante Orange hat im Daniel gefehlt. Sogar bei der Wahl des Teppichs glichen sich die Geschmäcker der Verantwortlichen – man könnte meinen die selbe Person hat sie ausgesucht.  Ziemlich Basic sind die Zimmer, der Lärm von der Straße hallt ins Zimmer und die Luft ist ausgetrocknet. Hier kommt auch der männliche Charme zu tragen, die Farben sind dunkel, die Dusche ist mitten im Zimmer und die Vorhänge sucht man vergebens. Bemühe ich Sterotypen, dann kann ich sagen – typisch Mann. Philosophische Frage: Wieso sind viele Männer gegen Vorhänge? Dabei geben diese erst dem Raum richtig Flair und sorgen für eine angenehme Akustik im Raum. Zumindest die Akustik müsste spürbar für alle sein, oder?

Für Überraschungen sorgt die unterverputzte Decke. Meine Eltern waren vor uns im Daniel zu Gast und mein Vater ging an die Rezeption zu fragen: “Sind die Zimmer so günstig, weil die Decken noch nicht verputzt sind?”. Zwar erkennt mein Vater Design, dieser kleine Schmäh hat ihn jedoch auch völlig überrumpelt. Genauso wie einen anderer Gast der sofort nach dem Betreten des Zimmers wieder herausstürmte um die Personen am Gang zu fragen, ob die Decke in allen Zimmern so seien. Die Antwort lautet ja, sie soll einen Loft-Ähnlichen Charakter erzeugen. Nur Schade, dass die wenigsten Menschen dieses Designspiel als solches erkennen.

Im Nat gabs noch Schreibtische am Zimmer. Darauf wird im Daniel verzichtet erzählte Marlene Hamberger (Sales Team Weitzer Hotels), man möchte die Menschen zusammenbringen und die Lobby wurde als dieser Raum gewählt.

Ähnlich des Internats herrscht unten in der Rezeption/Lobby das pure Leben, viele gleichgesinnte sind unterwegs und das Essen ist köstlich (war es im Nat auch – kein Scherz!). Apropos die Kuchen sind wirklich unschlagbar gut im Daniel! Gemeinsam Arbeiten gab es im Internat auch, wenn man Nachsitzen musste weil man a) zu spät aufgestanden ist, b) in der Morgenstudierstunde nichts gemacht hat, c) in der Nachmittagstudierstunde gequatscht hat oder d) Zigarttenstumel nicht in den Behälter geworfen hat… Also die frühere Bestrafung ist jetzt der Benefit – zusammen Arbeiten im Restaurant ist netter als die Ruhe am Zimmer.

Damit die Gäste ihre Zeit (Arbeits- und Freizeit) unten verbringen, sind in den massiven Säulen Steckdosen versteckt und ein starkes W-Lan verbindet mit der Welt – Praktisch!

Wie vielleicht durchklingen mag, bin ich zwar kein Vollblutfan vom Internat, aber es war schon eine schöne und vorallem lustige Zeit. Es gab viel zu erkunden, Freunde waren bei jedem Blödsinn dabei und man konnte ohne Eltern (in Ruhe oder größter Aufregung – wie man es nimmt) Erwachsen werden. Irgendwie kommt dieser Charme des Internat im Daniel durch, es ist alles anders als mal es gewöhnt ist (von Zuhause bzw. anderen Hotels). Die Welt ist offen, ein bisserl verrückt und erfrischend.

 

Prickelnd:

_ Die Backwaren in der Bakery – einfach unglaublich gut

_ Das Stiegenhaus ist noch Original erhalten

Schal:

_ Die Produkte im Shop sind für Männer – eindeutig

_ Vorhänge fehlen – Akustik

_ Es ist einfach mehr für Männer, was soll ich machen… – ich will jetzt auch kein Rosa Hotel, aber soviel Purismus kann auch zu viel sein.

_ Das Raumklima – die ausgetrocknete Luft, ist keine Wohltat für den Hals

_ Die Akustik im Raum ist unangenehm

 

Daniel Geschichten:

_ Es gibt einen Bankomaten für Gäste bei der Rezeption – ziemlich praktisch

_ Es gibt einen Bienenstock am Dach und der Honig wird bald verkauft werden

_ Es gibt versperrbare Kästen für die Wertsachen

_ Es gibt einen kleinen Garten vor dem Hotel mit Weinreben

_ Es gibt Hängematten bzw. Hängesesseln in die größeren Zimmern

_ Das Daniel Graz und das Daniel Wien stammen vom selben Architekten Georg Lippert

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-26

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-30

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-29

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-28

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-27

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-23

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-22

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-21

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-20

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-19

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-18

 

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-14

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-13

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-12

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-11

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-10

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-9

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-8

 

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-6

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-5

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-4

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-2

Hotel Daniel Wien_RosaPfeffer-1

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hoteldaniel.com

Eröffnung: 4. November 2011

Preis: ab 92€ im DZ ohne Frühstück, Frühstück ist empfehlenswert!

Architektur (Haus): Georg Lippert ” Wurde das nicht
umsonst denkmalgeschützte Gebäude doch 1962 vom selben Architekten
entworfen, der auch das Daniel Graz erdachte – vom damals renommierten und
vielbeschäftigten Georg Lippert. So was nennt man dann Wohl „Wink mit dem
Zaunpfahl“…
” (Homepage)

Architektur Umbau: Atelier Heiss

Zimmer: 115 Doppelzimmer

 

| Aufenthalt Dezember 2011 – Hotel Daniel Wien – Österreich|

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Österreich

Hotel Zeitgeist in Wien

Der 10. Wiener Gemeindebezirk befindet sich im Aufschwung. Der neue Bahnhof kommt und mit ihm viele neue Projekte, Wohnsiedlungen, Firmen und selbstverständlich auch Hotels, wie zum Beispiel das Hotel Zeitgeist, in welches ich als Bloggerin eingeladen wurde. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle. Wir hatten viel Vergnügen!

Die Erkundung des 10. Bezirks war spannend und es gab viel zu staunen. In ein paar Jahren wird man ihn wohl kaum wiedererkennen.

Aber jetzt mal ab ins Hotel! Die Lichtstimmung gegen 20:30 Uhr war toll und der Empfang herzlich. Ein guter Start. Das Auto, welches wir schändlicherweise vom 7. Bezirk in den 10. Bezirk genommen haben, durfte in der enormen Parkgarage sicher verstaut werden.

Und dann gings gleich zum Erkunden ins Hotel, mein Lieblingsplatz war im nu gefunden: die Bücher- und Kuschelecke in der Lobby. So ein gemütliches Eck verleitet zum sofortigen Lesen, ebenso die Auswahl an Büchern.

Außerdem erhält man in der weitläufigen Lobby/Bar/Lounge köstliche Cocktails von charmanten Bartenders serviert; von mir in aufopferungsvoller Weise getestet und für sehr gut gefunden.

Unser Zimmer, ein Loft Top, war tipp top: Im 6. Stock mit Terrasse inkl. Außenmöblierung genossen wir einen schönen Wienblick. Das Zimmer war überaus geräumig. Besonders angenehm: im Floor Teppich zum Lärmschutz vor anderen Gästen, innen Holzboden, zum Gästeschutz vor Schmutz im und am Teppich. Gute Lösung. Richtig ausgeklügelt war das Beleuchtungskonzept; eine schöne Lampe am großen Schreibtisch, Leselampen am Bett und jetzt kommt´s eine mega tolle Lampe neben dem Badezimmerspiegel. Überdies gab es sogar noch drei Spiegel im Badezimmer und dem Outfit check wie in einer teuren Boutique stand nichts im Wege. Eigentlich würden 90% der Bekleidungsgeschäfte vor Neid erblassen. Quasi ein „Frauenversteher Badezimmer“.

Begeistert haben mich folgende Dinge im Zeitgeist:

–  Wenn man in das Zimmer kommt, beleuchtet eine kleine Lampe die Kartenhalterung für die Stromzufuhr

– Für ausländische Gäste gibt es 2 alternative Stockdosensysteme, somit kann man den Adapter ruhig zu Hause lassen – oh wie praktisch!

– Spiegellösung und Beleuchtung im Badezimmer, Linse ich konnte dich sogar finden!

– 3 unterschiedliche Frühstückspakete, je nach Hunger und verfügbare Zeit kann man im 5€, 10€ und 15€ Preisbereich speisen. Wieso könnten das nicht mehrere Hotels anbieten? Manchmal hat man nur Zeit für eine Semmel und muss düsen, ein andermal kann man 2 Stunden sitzen und sich durch alles durchschlemmen. Ich liebe selbstbestimmtes Leben.

38°C Außentemperatur hat allerdings die fleißigen Bienen des Service nicht überzeugen können die Sauna auszuschalten. Interessanter Gedanke. Wer würde wohl an einem solchen Tag noch einen Aufguss in der Sauna benötigen? Das Wiener Wetter hatte einem auch ohne Sauna schwitzen lassen.

Eine Minibar hat allerdings im Zimmer gefehlt, bei diesen Temperaturen wäre eine kühle Erfrischung nicht schlecht gewesen. Dann hatten wir auch noch das Pech in einem Zimmer zu landen mit defekter Klimaanlage, mitten in der Nacht dachten wir ein Helikopter landet auf unserer Terrasse, aber es war nur das Kühlgerät.

Richtig verwundert haben mich die Hirschprints am Vorhang, wer hat wohl diese Wildtiere im 10. Wiener Gemeindebezirk ausgelassen? Welcher Kontext steht dahinter? An manchen Orten gelingt leider der gestalterische Spagat aus Urbanität und Bodenständigkeit nicht. Zu viel ist manchmal einfach auch zu viel.

Der grüne Gedanke streift das Hotel auch immer wieder und man erkennt einen Mitarbeiter der den Geist von Bio hochhalten möchte, leider spießen sich die Markenwerte der gewählten Firmen mit den Werten des Hotels.

Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Hotel in Wien, mit fairen Preisen und eine wunderbare Alternative zu Hotels wie Motel ONE, dem es mit Sicherheit weit überlegen ist.

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (38)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (39)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (19)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (1)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (2)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (7)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (8)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (3)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (5)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (6)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (9)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (12)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (14)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (15)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (16)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (17)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (18)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (32)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (35)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (36)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (37)

Hotel Zeitgeist Wien - RosaPfeffer (40)

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.zeitgeist-vienna.com/
Zimmer: ca. 250
Eröffnung: Frühjahr 2013
Preise: ab 73€; im Sommer auch ab 47€

| Aufenthalt August 2013 – Zeitgeist – Wien – Österreich|

 

BENELUX & Frankreich, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels

Mama is calling to Paris

Wo nächtigt man günstig in Paris? Meine Standard Antwort: Mama Shelter.

Diese Antwort hat sich schon Dutzend Male wiederholt und nach meinem eigenen Aufenthalt kann ich es nur bestätigen: Mama Shelter.

Vorne weg:

Das Preis-Leistungsverhältnis ist umwerfend.

Die Gegend ist besser erreichbar als gedacht, Bus Verbindung ist wirklich gut.

Das Marketing ist lustig, frisch – einfach spitze.

Aber alles, alles, alles wird in den Schatten gestellt vom Essen. Unglaublich dieses Essen! Wir haben nur einen Tisch ergattert, nachdem wir klassische Frühesser (18:00 Uhr) sind, sonst keine Chance. Bitte unbedingt gleich mit dem Zimmer einen Tisch reservieren.

Keine Frage, dass Mama Shelter Konzept kommt von drei Profis, einem Hotelier, einem Koch und einem Designer. Dieses Trio hat durchschlagenden Erfolg und so sind die Mama Shelters jetzt auch in Paris, Marseille, Lyon und Istanbul. Werden weitere folgen? Keine Ahnung, aber ich hoffe es.

Mein Mann ist zurückhaltender in seiner Begeisterung – er meinte, langsam ist dieses Konzept auch schon altbacken aloft, daniel, 25 hours – alles austauschbar – nur das Essen hat auch ihn überzeugt.

Die öffentlichen Bereiche wie Restaurant sind voll, die Zimmer ist klein, wie überall in Paris. Die kleine Kitchonette im Zimmer ist eine nette Idee, aber nicht wirklich zweckdienlich. Das Bad war erstaunlich einfach und ich hätte mir mehr Ideen von Philippe Starck erwartet. Schön empfand ich die Teppichlösung vor dem Zimmer, mit Skizzen wurde der Fokus auf den Zimmereingang gerichtet.

Schimpfen kann ich nur über 2 Dinge:

1)     Apple TV – der Monitor im Zimmer hat überhitzt und mitten im spannenden (kostenlosen) Film, war auf einmal Sense.

2)     Lift – keine Ahnung wie man diesen wohl steuert, die anderen Gäste waren genauso wenig erfolgreich und dann kommt es doch zu ausgeprägten Staus – ziemlich elend, wenn man es eilig hat. Aufzugsituation ist richtig unterdimensioniert für 170 Zimmern und die nicht funktionierende Bedienung trägt den Rest zum Schützenfest bei.

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-76

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-77

 

Wartem vorm Lift:

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-68

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-78

 

Origineller Teppich:

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-82

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-54

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-55

 

Leselampe:

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-56

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-58

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-61

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-62

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-63

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-67

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-69

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-70

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-71

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-72

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-73

Paris - Brüssel - RosaPfeffer-75

 

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.mamashelter.com
Zimmer: 170
Eröffnung: 2009
Design: Philippe Starck
Architektur: Roland Castro – Atelier Castro Denissof Casi
Preis: ab ca. 89€ im DZ ohne Früstück (aber bitte unbedingt frühstücken)

| Aufenthalt Mai 2013 – Mama Shelter – Paris – La France|

Information

Brüssel im Frühling

Brüssel im Mai – einfach wunderbar! Zum Auftakt gibt es ein paar Impressionen aus der europäischen Hauptstadt – Berichte über Hotels in Brüssel, Brugge, Paris und Provins folgen.

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (1)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (2)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (3)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (4)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (5)

Eines meiner Lieblingslokale in Brüssel:Brüssel-RosaPfeffer 2013 (6)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (7)

Der chinesische Palast:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (8)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (9)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (10)

Der Garten des Königs zur Blumenschau – Königliche Gewächshäuser – nur 3 Wochen im Frühjahr geöffnet:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (11)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (12)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (13)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (14)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (15)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (16)

Petit Sablon – mein Lieblingsplatz:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (17)

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (18)

 

Kleines, feines Himbeertörtchen:Brüssel-RosaPfeffer 2013 (19)

 

Pierre Marcolini:

Brüssel-RosaPfeffer 2013 (20)

Brüssel ist immer eine Reise WERT!

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Osteuropa

Icon Hotel & Lounge Prag

Moods oder ICON, dass war die Frage vor unserem Prag-Trip. Wie berichtet ist es das Moods geworden, allerdings bin ich der Neugier erlegen und habe das ICON Hotel & Lounge auch besichtigt.

Bereit zu Hause vor dem Computer war die Ähnlichkeit der Häuser für mich befremdlich, da ich keinerlei Verbindung finden konnte. Die Lösung wurde mir dann bei der Hotelführung verraten: ein ehemaliger Mitarbeiter des ICON hat das MOODs initialisiert. Daher rühren auch die gleichen, wie kopierten Angebote und Ausstattungsdetails wie Reservierungssysteme, Hästens-Betten etc.

Das USP des ICON Hotels ist das Gebäude, eigentlich ein altes Haus der griechisch-orthodoxen Kirche. In einem kleinen Raum befindet sich sogar noch eine außergewöhnliche Minikapelle – auf den Bildern zu sehen – welche aber leider als Abstellkammer verkommt.

Nett im ICON HOTEL ist der Wohnzimmerbereich, das Restaurant und das Spa. Die Zimmer sind in einem anderen Farbspektrum als das Moods, allerdings nicht unähnlich von der Grundidee: schwarzes Badezimmer und sehr glatte Oberflächen. Befremdlich ist für mich der markante Polstersessel in Holzoptik, der sich als unangenehmes Kunststoffteil (mir fehlen die Worte) entpuppt. In meiner Vorstellung bleibt man beim Hinsetzen drauf picken ;)

Die Mitarbeiter waren entzückend und haben mir das ganze Hotel gezeigt und sehr viel erklärt. Die Hotelleidenschaft dürfte uns verbunden haben, sie haben mich gleich ins nächste Hotel weitergeschickt, das Fusion. Und dahin ging es auch gleich…

 

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (11)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (10)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (12)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (13)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (14)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (1)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (2)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (3)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (4)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (5)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (6)

ICON HOTEL_Rosa Pfeffer (7)

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.iconhotel.eu/
Zimmer: 31 Zimmer
Preise: ab ca. 110€ im Dz inkl. Frühstück
Kategorie: 4-Sterne
Eröffnung: 2007
Architektur: Studio Mitte

Europa, Friends advice, Germany & Switzerland, Hotels

Hannes probiert das Motel One München – Deutsches Museum

Hallo,

letzte Woche war ich in München und habe die Gelegenheit genutzt ein Motel One auszuprobieren. Genauer das Motel One Deutsches Museum, das in einem regelrechten Hotelviertel in München liegt, Novotel, Holiday Inn usw. nebeneinander aufgereiht, öffentlich halbwegs gut erreichbar. Das Motel One Sendlinger Tor liegt besser wenn man mit dem Zug anreist, wohl so gut, das es völlig ausgebucht war. Der Empfang im Hotel war sehr, sehr professionell und das Zimmer zwar klein aber ziemlich praktisch und fein. Womit wir gleich bei den kleinen Schwächen wären:

1. Der Schreibtisch ist mini und anstatt eines Sessels gibt es nur einen Hocker. Nicht so schlimm, nerviger ist die Tatsache das man sich eine Steckdose in der Nähe des Schreibtisches einfach gespart hat. Die neben dem Bett zwingt einen auf dem Bett den Laptop aufzuklappen.

2. Das WiFi ist gratis und schnell, wirft einen aber nach einer Stunde raus – nervt wenn man gerade ein Gespräch per Skype führt.

3. Die Auswahl beim Frühstück ist mittelmässig aber nicht wirklich Grund zur Unzufriedenheit: das Frühstück nimmt man in der sehr grossen Lounge ein mit zwar bequemen Stühlen aber kniehohen Tischchen zu sich. Martin, mit dem ich dort war meinte das er das zwar ganz nett findet, sich aber nicht wirklich vorstellen kann mit Anzug und Krawatte verrenkt dort zu sitzen.

Es waren sehr viele Leute beim Frühstück, das Hotel war sehr gut ausgelastet aber eindeutig erkennbar das nur wenige Leute waren geschäftsmässig unterwegs waren, der Großteil Touristen. Das passt auch zu meinem Resümee: sehr gutes und günstiges Hotel für Touristen (Euro 76,- mit Frühstück fürs Einzelzimmer) aber nur bedingt geeignet wenn man dort auch Arbeiten will.

Darf ich mir in jeder Stadt ein ALoft wünschen?

Liebe Grüße,

Hannes

Europa, Hotels, Osteuropa

Icon Hotel Prag

Vor ein paar Wochen stand ich vor der Hotelentscheidung für Prag – nicht so einfach – kein Hotel hat mich wirklich wirklich begeistert. Aber das ICON stand in der engeren Auswahl. Hier ein paar Bilder:

icon hotel prag (5)

icon hotel prag (6)

icon hotel prag (7)

icon hotel prag (4)

icon hotel prag

icon hotel prag (1)

icon hotel prag (2)

icon hotel prag (3)

 (Fotos: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: www.iconhotel.eu
Zimmer: 31 Zimmer
Preis: ab 89€ im DZ
Eröffnung: 2007
Architektur: Studio Mitte

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Farbe + Hotel = Hotel Pantone | Brüssel

Was für eine Mischung: Brüssel* + Farben + Hotels – alle drei Dinge liebe ich wahnsinnig. Und wie man sieht, ist ihnen ein nettes Budget-Hotel-Produkt gelungen: das Hotel Pantone.

Schade finde ich nur den Kunstrasen auf der Dachterrasse, der schmerzt richtig in meinen Augen.

* Zu Brüssel möchte ich noch anmerken, es ist keine Stadt in die man sich auf den 1. Blick verlieben könnte – aber Brüssel bietet so viel (nebst Schokolade, gutem Essen, Festivals, Shopping) gibt es auch viele schöne Plätze und tolle Hotels zu entdecken. Bei meinem 1. Besuch in Brüssel dachte ich mir: “Das soll die europäische Hauptstadt sein, dass können sie nicht ernst meinen”, aber nach 6 Monaten in Brüssel bin ich der Stadt total verfallen und kann es kaum erwarten wieder auf der Avenue Louise zu flanieren, ins Mamy Louise essen zu gehen, am Couleur Cafe oder Jazzfestival zu tanzen, am Petit oder Grand Sablon zu sitzen,  das afrikanische Museum zu besuchen, Pierre Marcolini zu besichtigen (zum Einkauf einfach zu teuer)  und meine Lieblingsshops unsicher zu machen.

pantone-hotel-14

pantone-hotel-02

pantone-hotel-03

pantone-hotel-04

pantone-hotel-06

pantone-hotel-05

pantone-hotel-09

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.pantonehotel.com
Zimmer: 61
Kategorie: 3-Sterne
Preis: ab 79€ im DZ
Neueröffnung: 2010

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Pulitzer Paris

2. Hotel in Paris: Hotel Pulitzer – besonders verlockend zu buchen, nachdem wir im Schwesternhotel in Buenos Aires so eine schöne Zeit hatten. Interessanterweise habe ich letzte Woche das Hotel Pulitzer Rom vorgestellt, dass nicht zu dieser Kette gehört, dennoch ungemein verwandt wirkt.

hotel pulitzer paris

hotel pulitzer paris (1)

hotel pulitzer paris (2)

hotel pulitzer paris (4)

hotel pulitzer paris (3)

hotel pulitzer paris (5)

hotel pulitzer paris (6)

hotel pulitzer paris (7)

hotel pulitzer paris (8)

hotel pulitzer paris (9)

 

(Bilder: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Website: http://www.hotelpulitzer.com
Zimmer: 44
Kategorie: 3 Sterne
Preis: ab ca. 140€ im DZ

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Le 9 Paris

Ich bin gerade auf der Suche nach einer schönen Unterkunft in Paris und finde Dutzende – auf RosaPfeffer folgt nur eine kleine, feine Auswahl.

Fixstarter sind wie immer: Hidden Hotel,  Mama Shelter und das neue W Paris

 

1. Hotel in Paris – Hotel Le 9 Paris

Übrigens tolle Bilder mit Menschen!

le 9 paris (1)

le 9 paris (2)

le 9 paris (3)

le 9 paris (4)

le 9 paris (5)

le 9 paris (6)

le 9 paris (7)

le 9 paris

  (Fotos: Hotelwebsite Le 9)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite:  http://www.le9hotel.com

Zimmer: 48 Zimmer

Preis: ab ca. 125€ im DZ

Design: Casa Veciana Studio

Eröffnung: 2012

 

Europa, Friends advice, Hotels, Südeuropa

Frühlingstage in bella Roma

Meine Freundin J. verbringt ein Wochenende in Rom.

Als Hoteltipp habe ich dieses fesche Hotel Pulitzer gefunden und jetzt hat mich selbst die Reiselust gepackt – ach wie schön wären ein paar Frühlingstage in bella Roma.

hotel-pulitzer-roma_13p

hotel-pulitzer-roma_03p

hotel-pulitzer-roma_09p

hotel-pulitzer-roma_11p

hotel-pulitzer-roma_12p

 

(Fotos: Hotelwebsite)

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelpulitzer.it/
Zimmer: 83 Zimmer
Preis: ab ca. 80€ im DZ
Stil: zeitgenössischer Stil mit Elementen aus den 70er Jahren

 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Riva Lofts

Der Florenzvirus übertrug sich vor ca. 15 Jahren von meiner Freundin Uschi, die  immer überschwänglichst über DIE romantische italienische Stadt berichtete, direkt auf mich. Heuer ergab sich endlich die Gelegenheit dieses Epizentrum meiner heimlichen Reiseträume zu besuchen. Ein kurzer Blick in booking.com genügte und die Reise war geistig fixiert. Riva Lofts hat mich sofort am richtigen Fuß erwischt, mein Herz schlug höher und die 3-Klick Buchung erledigte den Rest. Wir hatten eigentlich noch keinen richtigen Plan, aber bei Booking kann man kurzfristig stornieren, also wieso nicht. Und so entstand Schritt für Schritt unsere Reise rund um Florenz.

Der Emfpang im Hotel war einmalig, ganz in Ruhe nahm sich die dann doch quirlige Mitarbeiterin Zeit für uns, fragte, wie gut wir Florenz kennen, ob wir Restaurantempfehlungen bzw. Reservierungen benötigen, welche Museen wir besichtigen möchten usw. Sie gab uns sogar Tickets für die Straßenbahn (ca. 3 Minuten Fußweg) ins Stadtzentrum mit , nachdem die Hotelfahrräder schon alle unterwegs waren.
Unseren Flitzer parkten wir für den gesamten Aufenthalt direkt beim Hoteleingang  – einfach herrlich, immer im Blickfeld – da fühlt man sich schon sicherer in Italien – das Vorurteil kennen wir ja.  Nächsten Tag ergatterten wir zwei Drahteseln und radelten am Fluss entlang ins Stadtzentrum, fast schon kitschig romantisch. Der Weg ist leicht zu finden und sehr sicher.

Das alte Haus wurde vom Besitzer und gleichzeitig Architekten Claudio Nardi gemeinsam mit seiner Tochter in ein Hotel verwandelt. Die 8 Lofts liegen am Florenzer Cascine Park und am Flussufer des Arno, also nicht direkt im Stadtzentrum, aber es ist dafür wunderschön eingebettet. Die Lärmbelastung ist auch sehr gering.

Unser Zimmer versprühte Theaterflair, ein original Requisitenkoffer diente als Kasten, große Spiegeln vergrößerten das Zimmer, die schweren Stoffe sorgten für ein flauschiges Nestz. Einzig die Helligkeit ließ zu wünschen übrig, nachdem das Zimmer im Erdgeschoss lag, drang fast kein Tageslicht hinein. Sicherlich angenehm kühl im heißen Sommer, jedoch etwas trist im Frühling.

Bei der Auswahl der Zimmer sollte man vorsichtig sein, die großen schönen Lofts kosten ein Vermögen, aber der Preis ist verständlich – 100m² mit unglaublicher Aussicht.

Das Highlight unserer Reise, aber zuvor ein bisserl Kontext: Meine Mutter liebt Blumen über alles. Unsere Reise kurz vor Muttertag brachte die Idee, eine Gärtnerei aufzusuchen. Die Mitarbeiterinnen von Riva Lofts empfahlen uns einen Blumenmarkt, der zufällig nur an diesem Wochenende statt fand. Es war das Highlight unseres Florenztrips – hunderttausende Blumen in einem alten Garten. Wir kauften ca. 20 unterschiedliche, wunderschöne Blumen und das Mutterherz erstrahlte zu Hause. Wie gesagt, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen ist unglaublich.

PRICKELND:
_ die Gestaltung des Anwesens
_ Kostenlose Getränke in der Minibar
_ Kostenloses WLAN
_ Freundlichkeit der Mitarbeiter/innen – wir hatten viel Spaß mit ihnen
_ die verfügbare Plauderzeit mit den Mitarbeiter/innen
_ der Garten mit den den Kunstwerken

SCHAL:
_ das italienische Frühstück – ist doch sehr italienisch und etwas dürftig für MItteleuropäer
_ kein Tageslicht im Zimmer
_ die Fahrräder für Gäste sind schon ziemlich kaputt

GROSSO MODO:

Homepage: www.rivalofts.com/
Zimmer: 10 Studios
Preis: ab 200€
Eröffnung: 2007
Kosten Umbau: 1,5 Mio €
Architektur: Claudio Nardi 

 

|Riva Lofts – Florenz – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Irgendwo im Nirgendwo – La Bandita

Mein Mann liebt karge Landschaften und wollte auf unserer Rundreise von Triest nach Florenz eine Nacht mitten in der Toskana verbringen. Für mich war es besonders wichtig, in einem zeitgenössischen Ambiente zu nächtigen und nach laaaaannnngggeeeemmmm Suchen haben wir La Bandita gefunden.

John Voigtmann, ein amerikanischer Musikmanager, unter anderem von Christina Aguilera, stieg aus seinem Beruf aus und kaufte sich ein Haus in der Toskana um ein kleines, feines B&B zu betreiben. Soweit die Voraussetzungen. Natürlich war Italien eine Herausforderung, aber er hat sie gemeistert und mit welchem Bravour ist nachahmenswert: LA BANDITA

Das Hotel ist definitiv eine Reise Wert! Ein altes toskanisches Haus mit moderner, schöner Einrichtung – ein Prachtstück, durch und durch. Die Zimmer sind ein Traum, besonders die Badewanne und die unglaublich große Dusche. Über die eigene Terrasse, dem kleinen Pool mitten in der toskanischen Landschaft ohne Nachbarn und die abgelegene Sitzbänke ließe sich noch Stunden schwärmen.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Haus und leben ihren Traum. Unter dem Jahr einige Monate im La Bandita und im Winter ab durch die Welt. Der schottische Koch hat viele Stationen erlebt und fungiert nun als Privatkoch im La Bandita. Übrigen,s das Essen war ein Highlight, die Banditas würden auch viele Restaurants in der Umgebung empfehlen, aber eigentlich ist es aufregender mit den anderen Gästen um einen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir machten die Bekanntschaft mit Brasilianern, die zwischen Rio und Sao Paolo pendeln.

Lleicht zu finden ist das Kleinod allerdings nicht, mit Navi keine Chance – John hat das auch auf der Homepage geschrieben – also die Wegbeschreibung muss gedruckt mitgenommen werden, dann ist es ganz leicht zu finden.

Einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Wirklich schade! Übrigens, das Hotel eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung und die Menschen im Hotel kennen sich aus.

PRICKELND:
_ Ein Haus in der Toskana mit zeitgenössischer Innenarchitektur
_ Die Mitarbeiter/innen
_ Die eigene Terrasse beim Zimmer
_ Die große Dusche und in den boden eingelassene Badewanne
_ Das romantische Hotel
_ Die tolle Bibliothek
_ Die beschauliche Plattensammlung
_ Das gemütliche Wohnzimmer
_ Man kann sich alles aus der Küche holen, wozu man Lust hat
_ Kostenloses W-LAN

SCHAL:
_ Der Wegweisen am Straßenrand könnte größer sein
_ Die Homepage könnte ansprechender gestaltet sein
_ Der Weg zum La Bandita ist ziemlich holprig und nicht jedes Auto wird es ohne Kratzer überleben
GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert

 

|La Bandita – Piensa – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Osteuropa

Zwischen Reiswaffeln und Bäumen – das Hotel Cubo in Ljubljana

Sind Gluten ein Problem für Sie? Ja? Dann sind Sie in diesem Hotel genau richtig, denn beim Frühstücksbuffet gibt es abgepackte, portionierte Reiswaffeln – was für ein Service in Zeiten der Lebensmittelunverträglichkeiten. Selbst nicht betroffen leide ich jedoch mit meiner Familie/meinen Freunden. Bei Hotelaufenthalten werden dann heimlich Reiswaffeln aus Handtaschen gezaubert, um gegen die allmächtigen Gluten anzukommen und nicht als Extrawürsteln aufzutreten. Das Cubo lebt Kundenorientierung pur! 

Ideenvielfalt bietet die Gestaltung des Hotels. Äußerlich zwar unscheinbar wird es im Inneren zu einem Augenschmaus. Besonders begeistert hat mich ein kleiner Baum im Badezimmer. Endlich pflanzliches Leben in einem Hotel. Reiswaffeln und Baum im Zimmer brannten sich richtiggehend in mein Gedächtnis ein. Hier eine Frage, die mich schon seit Jahren beschäftigt – wieso gibt es so wenige Pflanzen in den Hotelzimmern? Würden Pflanzen nicht alles persönlicher, schöner, lebendiger und wohnlicher machen? Wahrscheinlich ja und noch dazu sehr kostengünstig. Auf der Hotelierseite kommen sicherlich folgende Argumente: höherer Reinigungsaufwand, Gäste, die Pflanzen mit Alkohol taufen, verschüttete Erde, übergossene bzw. vertrocknete Pflanzen. Trotzdem, ein Versuch wäre es Wert und nicht alle Gäste sind Schweinchen – ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Mehrheit der Gäste mit Pflanzen im eigenen Heim lebt (Nerds ausgenommen ;)).  Es muss keine Medinilla für das Wohlgefühl sein, ein pflegeleichtes Einblatt würde schon schön sein. ABER Finger weg vor Plastikpflanzen, die verändern den Glanz ins Rotlicht.

Ansonsten liegt das Cubo wunderbar, ein paar Minuten vom Zentrum und mit direktem Blick auf die Burg. Die Materialien im Zimmer sind hochwertig, schwer und schön, das Design schlicht und die Lampen verspielt – lockert das Ambiente. Das großzügige Platzangebot im Zimmer / Bad steht im krassen Gegensatz zu den engen Gängen – aber wer braucht schon breite Gänge?
Großzügigkeit könnte das Motto des Hotels sein, neben einem umwerfenden Frühstück (noch nie wurden Eiergerichte so aufwendig angerichtet), großen Zimmern, Pflanzen im Zimmer, gratis W-Lan sind sogar die Getränke und Snacks in der Minibar im Zimmerpreis inbegriffen. Ob Geschäftsreise oder Romantikurlaub, das Hotel lebt Komfort.

 

Prickelnd :
_Pflanzen im Zimmer
_Reiswaffeln beim excelltenen Früstück
_Getränke und Snacks auf der Minibar sind frei
_Beim Check-in konnten wir die Zimmerausrichtung (Blick Burg neben Straße oder Ruhelage im Hof auswählen)
_Großzügige Zimmer
_Gratis W-Lan
_Guter Preis
_Freundliche Mitarbeiter/innen

Schal:
_Eigentlich nur die engen Gänge/Lift
_Die Homepage wirkt verstaubt

Grosso Modo:
Website: http://www.hotelcubo.com
Eröffnung: 2011
Kategorie: 4 Sterne
Zimmer: 26 Zimmer (inkl. Suiten)
Preise: ab 140€

|Hotel Cubo –  Ljubljana – Slowenien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Skandinavien

Die Krönung zum Abschluss – Hotel Duxiana in Malmö

Eindeutig das beste Hotel während unseres Schwedentrips. Die Einrichtung ist sehr schlicht und schön. Für schwedische Verhältnisse ist das Badezimmer so groß wie für Dornbirner Wien. Reichhaltiges und hochwertiges Frühstück (sogar mit Waffeln). Mitarbeiter/innen waren herzlich und sehr hilfsbereit (wir konnten sehr spontan unsere Buchung eine Woche nach hinten verschieben – was für ein tolles SERVICE!!!!). Die Restaurantempfehlung (Bastard) hat unseren Aufenthalt noch abgerundet, es war einfach herrlich.

Ein weiteres Highlight des Hotels war das Bett und wie sich dann herausstellt ist Duxiana nicht nur der Name des Hotels, sondern auch der eines renommierten schwedischen Bettenherstellers, der Showroom befindet sich im Erdgeschoss, die Rezeption ist ein Teil des Verkaufsraums. Bei uns unbekannt, aber in den USA ein Renner. Laut Rezeption bekam man in Schweden früher ein Duxiana-Bett als Aussteuer zur Hochzeit. Super, man schläft gut in einem Bett und dann kann man beim Auschecken gleich kaufen, das ist eine tolle Methode, um Kunden zu gewinnen.

Starwood fand anscheinend in Malmö Inspiration, die haben das umgekehrt gemacht, zuerst das Hotel und dann das Bett, das Starwood Sweet Sleeper Bed.

 

GROSSO MODO:

Hotelhomepage: http://www.malmo.hotelduxiana.com/

Preis: ab 800 SEK

|Hotel Duxiana – Malmö – Schweden – Aufenthalt  Sommer 2011|

Erlebte Hotels, Europa, Germany & Switzerland, Hotels, Lieblingshotels

25 Hours Hamburg No1

25 Hours eine ambitionierte Hamburger Hotelgruppe und hat 2003 das erste 25 Hours direkt in Hamburg, gegenüber dem Gastwerk Hotel Hamburg eröffnet. Ich kann mich an diese Entwicklung noch gut erinnern, da es eines der ersten Budget Design Hotels überhaupt war. Damals noch mit dem Konzept 25 jährigen mit günstigen Preisen zu locken. In der Zwischenzeit hat sich das Konzept so sehr etabliert, dass die billigen Preise passé sind, so manches 5-Sterne Hotel könnte es ganz schnell neidisch werden.

Und nach Jahren des Liebäugelns mit den 25 Hours hat sich endlich die Möglichkeit ergeben, in einem zu nächtigen noch dazu im ERSTEN 25 Hours Hotel. Unser Ziel war Schweden, genauer gesagt Kalmar (ich hatte mein Erasmussemster dort verbracht und wollte die alte Umgebung wiedermal besuchen). Hamburg war somit ein guter Stopp auf den 1500 km Weg Richtung Norden.

Das 25 Hours Hotel liegt etwas außerhalb der Stadt, aber von der Autobahn bestens erreichbar. In die Stadt geht es am Besten mit der nahen S-Bahn. Unser Aufenthalt war gelungen und wir behalten das Hotel in bester Erinnerung, besonders auf die bevorstehenden Nächte in Schweden, dachten wir mit viel Wehmut an das tolle, günstige 25 Hours zurück.

 

Pricklend:

  • Die Begrüßung durch die Mitarbeiterin an der Rezeption mit dem Angebot sich gleich mal ein Bier zu schnappen und zu entspannen. (Bin zwar keine Biertrinkerin, aber die Idee war wunderbar – so fühlt man sich gleich wohl, vor allem nach der Anreise mit dem Auto)
  • Das Frühstück, wirklich ein tolles Frühstücksbuffet – sonst bin ich kein Fan von Buffets, aber die solide Auswahl war wunderbar
  • Verschiedene öffentliche Räume z.B. ein Fernsehzimmer inkl. Marimekko Fatboys
  • Die Einrichtung der Zimmer – retro und chic
  • Das Hotel altert wunderbar – man kann das Alter nicht datieren
  • Probepackungen Kölnisch Wasser – schöne Flacons
  • Gästezeitung (1 A4 Blatt) am Frühstückstisch mit Infos aktuelle Meldungen, Angebote, Kulturangebote, Wetter, Verkehrslage, Tipp der Woche, Speiseempfehlungen und “WER ARBEITET BEI UNS HEUTE!” eine tolle Idee aus der Ferienhotellerie kommend für ein Stadthotel adaptiert!

Schal:

  • Eigentlich nur die Lage, es könnte näher an der Stadt bzw. S-Bahn liegen, aber auch kein großes Problem
  • Außenarchitektur könnte ansprechender sein

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.25hours-hotels.com/no1/
Zimmer: 128 Zimmer
Eröffnung: 2003
Design: Dreimeta – Armin Fischer & Sibylle von Heyden

|25 Hours Hamburg, No1 – Hamburg – Deutschland – Aufenthalt  Sommer 2011|

 

 

Europa, Hotels, Österreich

Hotel Daniel goes Vienna

Ich sag nur – NA ENDLICH!!!

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

Text vom Newsletter:


SMART LUXURY

KOPF FREI…

Klingt doch super. Smart Luxury – was das heißt? Nun. Nicht viel, und das ist gut so. Das ist nämlich genau das, was ein Reisender heutzutage braucht. Kein überflüssiger Schnickschnack sondern viel Luft, viel Platz und perfekte Möglichkeiten, schnell in die City loszustarten. Deswegen sind Sie ja hier, oder?

Smart Luxury drängt nichts auf, sondern bietet an und inspiriert. Kleine feine Ideen machen das Reisen unkompliziert und eröffnen viele neue Möglichkeiten – wo sonst startet man nach einer erfrischenden Tageslicht-Regenwald-Dusche, einem wirklich unwiderstehlichen Frühstück in der hauseigenen Bakery, dem superpraktischen Zwischenstopp beim Bankomat direkt im Hotel und ein paar Insider-Wien-Tipps to go auf der Vespa stilgerecht in Richtung Cityabenteuer? … Na eben. Und damit das nicht immer so lange braucht, nennen wir das Ganze einfach “Smart Luxury” – das dürfen Sie übrigens auch gerne tun.”

.

.

.

.

.

(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

Ich habe mir schon ein Zimmer um 15€ vom Eröffnungsangebot gesichert – JUHU die Vorfreude ist groß!!!

Außerdem bin ich schon interessiert, wie so ein Hotel mit viel viel Holz in Wien wirkt. Historisch bedingt (Feuerschutz), ist Holz in Wien nur wenig verankert. Das Hidden Hotel in Paris hat auch Holz in die Großstadt gebracht und es wirkt ganz besonders natürlich und heimelig. Projektinfos findet man ebenfalls unter Atelier Heiss und Nextroom.

Das Schwester- oder bei Daniel eher Bruderhotel in Graz habe ich schon in folgenden Beiträgen besprochen: STIL IST… &  J´y suis et j´y reste – Hotel Daniel

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hoteldaniel.com

Eröffnung: 4. November 2011

Preis: ab 92€ im DZ ohne Frühstück

Architektur (Haus): Georg LippertWurde das nicht
umsonst denkmalgeschützte Gebäude doch 1962 vom selben Architekten
entworfen, der auch das Daniel Graz erdachte – vom damals renommierten und
vielbeschäftigten Georg Lippert. So was nennt man dann Wohl „Wink mit dem
Zaunpfahl“…
” (Homepage)

Architektur Umbau: Atelier Heiss

Zimmer: 115 Doppelzimmer

 

Details im Hotel, Europa, Hotels, Österreich

Hotel Beethoven Wien

Ich komme gerade von dem Kongress “Frau in der Wirtschaft” und hatte ein spannendes Gespräch mit Barbara Ludwig. Frau Ludwig hat vor zwei Jahren das Hotel Beethoven in Wien gekauft und versucht es gerade am Markt neu zu positionieren. Im Zuge der Positionierung wurden sieben der dreiundvierzig Zimmer neu möbliert. Spannend dabei ist, dass diese sieben Zimmer die Gäste polarisieren. Von vielen Gästen in den Himmel erhoben, flüchten andere Gäste aus dem Zimmer und wollen unbedingt ein altes Zimmer. Frau Ludwig versteht den Wirbel nicht so ganz und empfindet ihre Zimmer als sehr schön, aber nicht als extravagant.

Dieses Gespräch hat meine Fantasie angeregt und ich konnte es gar nicht erwarten zu Hause zu sein und die Zimmer zu sehen….

Aber sehen Sie selbst, wie UNGLAUBLICH TOLL die Zimmer geworden sind. Leider sind die Zimmer auf der coolen Homepage sehr versteckt und nur nach einer expliziten Suche wird man fündig.

.


.

.


.

Für die öffentlichen Bereiche des Hauses und die restlichen Zimmer findet sich sicherlich bald auch noch ein frischer Wind.


(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotel-beethoven.at/

Kategorie: 4-Sterne

Design: leider nicht auf der Homepage gefunden

Preis: ab ca. 120€ im Doppelzimmer

BENELUX & Frankreich, Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Lieblingshotels

die Zeit stellt das Hidden Hotel in Paris vor

Mein Pariser Lieblingshotel wurde letzte Woche in der Zeit vorgestellt – weiterlesen

.

.

.

.

.

.

Wir verbrachten letzte Weihnachten zwei wundervolle Tage im Hidden Hotel (http://www.hidden-hotel.com/) und waren von der Atmosphäre, dem Design und den Mitarbeitern ganz angetan.

Eine Auszeichnung verdient das Hotel vor allem für das ausgezeichnete Frühstück, die eingesetzten Materialien (besonders das Leinen bei den Vorhängen und Bettwäsche) und den gemütlichen offenen Kamin am Abend. Die Zimmer sind entsprechend Paris klein, aber gemütlich. Eine höhere Zimmerkategorie bringt keinen Gewinn an Quadratmetern.

|Hidden Hotel – Paris – Frankreich – Aufenthalt Dezember 2010|

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Skandinavien

Hannes aus dem Bella Sky in Kopenhagen

Hallo,
.
ich war in Kopenhagen, der Stadt, von der alle im Moment schwärmen, in die alle derzeit hinfahren oder hinfahren wollen. Ich muss gestehen, es hat mir sehr gut gefallen, bis auf den Umstand das Island eine Okkasion ist im Vergleich dazu. Trotzdem bin ich für zwei Tage im Bella Sky gelandet, einem brandneuen (Eröffnung im Mai 2011) Design Hotel etwas ausserhalb des Zentrums. Das mag nicht sonderlich attraktiv klingen, aber wenn man weiss das die U-Bahn in 250 Metern Entfernung stehen bleibt, untertags im 2 Minuten Intervall und jeden Tag 24 Stunden lang fährt macht das gar nichts mehr aus.
.
Was soll ich sagen? Die Aussicht vom 16. Stockwerk ist berauschend, die von der Bar im 23. Stockwerk noch berauschender allerdings auch nicht auf die Stadt Kopenhagen gerichtet. Alles bestens, alles vom feinsten und doch enttäuschend, vor allem das Badezimmer – unpraktisch die Dusche, die Raumaufteilung einfach unangenehm. Mein Benchmark ist das A-Loft in Brüssel, das ist wohl das beste neue Hotel das ich bisher gesehen habe, und daran gemessen sind die Zimmer einfach durchschnittlich. Ebenso das Frühstück, herausragend ist dann wohl nur die Lobby mit den grünen Wänden.
.
Ich würde mal sagen ein sehr gutes Business Hotel (Fitnesscenter sowie allerfeinstes Wifi überall), ansonsten habe ich leider noch keine Empfehlungen parat.
.
Liebe Grüße,
Hannes

.

.

.

.