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Spa und Wellness

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Ein Wellness-Hotel wird erwachsen – eine Nacht im Rogner Bad Blumau

Julia besucht das Rogner Bad Blumen, ein Lokalaugenschein:

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Betrachtet man die vielen Wellness Hotels und Resorts die in Österreich noch immer wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, überkommt mich immer auch ein mulmiges Gefühl. Was passiert denn damit in 20 Jahren?

Rogner Bad Blumau (2)

(Fotos: Rogner Bad Blumau)
Nichts ist schlimmer als ein in die Jahre gekommener Wellness Bereich. Hinzu kommt auch noch, dass die Wellness Trends so furchtbar vergänglich sind – in den 90ern waren es Karibik Feeling und ein Wellenbad, das unsere Alltagssorgen hinfortgeschwemmt haben — heute schwedische Schwitzhütten und asiatisch inspirierte Architekturen.
Viele Wellness Hotels haben die Nachhaltigkeit für sich gepachtet – so auch das Rogner Bad Blumau. „Ich war schon vor zehn Jahren dort, aber heute ist es schon alt“, macht mir eine Arbeitskollegin Lust auf meinen zweitägigen Abstecher in die Steiermark.
Doch was Hundertwasser und Robert Rogner vor bereits 18 Jahren (im Mai feiert man Geburtstag) gebaut haben, hält auch heute noch. Die Architektur ist genial. Ein Aufenthalt dort wird alleine schon deshalb zum Erlebnis und wird es bestimmt in vielen Jahren noch sein. Die Therme zu erkunden gleicht fast einem Besuch in einem Museum. Außerdem wird nicht vergessen zu reinvestieren, seien es in neue Becken oder Ausbauten im Saunabereich, frischer Farbanstrich im gesamten Hotel – von den Zimmern bis zum Restaurant.

Gut finde ich auch die Investition in hochwertige Möbel, wie in den Restaurant-Bereichen. Die Zimmer sind mit Möbel von Grüne Erde ausgestattet – zugegeben heute vielleicht nicht mehr so im Trend, aber gute Holzmöbel fangen nicht zu klappern an. Und kombiniert mit frischem Anstrich und ein paar neuen Sesseln wirkt es gemütlich und geschmackvoll.

Die Nachhaltigkeit kommt auch beim Energiekonzept zum Tragen. Dank eigener Heilquelle kann sich das Hotel komplett autark versorgen. Das ist schon besonders schön und man entspannt gleich noch viel lieber.

Es lohnt sich in gute Architektur und Konzept zu investieren – um auch über die Jahre fernab von Klischees seine Gäste begeistern zu können. Da hat Robert Rogner einiges richtig gemacht, als er beschlossen hat, mit Friedensreich Hundertwasser seine Visionen zu verwirklichen.

Da hat mich das verlassene Wellenbecken gar nicht mehr so gestört. Das gibt es dort nämlich auch noch.

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

G´SPÜR statt SCHNICKSCHNACK: Das For Friends Hotel in Tirol

Ab 5. Juli 2014 sag das For Friends Hotel in Mösern bei Seefeld willkommen. Auf einem sonnigen Hochplateau in 1.200 Meter Höhe mit tollem Blick über das Inntal entsteht ein innovatives Wohlfühlkonzept der Fünfsternekategorie, das den Urlaub zu einem “Besuch bei Freunden” machen will – individuell und ungezwungen, geprägt von Wahlfreiheit und einfühlsamer Gastfreundschaft. Im Mittelpunkt steht sportliche Fitness, mentales Training und Bodenhaftung. Entwickelt wurde das Bewegungsprogramm von Olympiasieger Toni Innauer.

„For Friends“ Fünf-Sterne-Hotel in Tirol (4)

„For Friends“ Fünf-Sterne-Hotel in Tirol (1)

„For Friends“ Fünf-Sterne-Hotel in Tirol (2)

„For Friends“ Fünf-Sterne-Hotel in Tirol (3)

„For Friends“ Fünf-Sterne-Hotel in Tirol (5)

 

(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel Facts:
Website: http://www.for-friends-hotel.at/
Zimmer: 60
Architektur: Arkan Zeytinoglu
Bauvolumen: 11,5 Mio €
Eröffnung: Juli 2014
Preis: ca. 320€ im DZ inkl. Frühstück

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Haus Hirt | Bad Gastein

Was haben das Haus Hirt und das Hotel Miramonte in Bad Gastein gemeinsam? Genau, die Hoteliersfamilie Ikrath. Geschwisterhäuser also, ganz unterschiedlich und doch erkennt man die gleiche Basis, wie ausgetüftelte Farbkombinationen und das Beleuchtungskonzept. Die Ähnlichkeit der Häuser ist da, man spürt den Spirit und doch sind die Sphären ganz anders. Salopp ausgedrückt ist das Hotel Miramonte für ein jüngeres, urbaneres Publikum, vorwiegend für Pärchen und Kreative, die einen schönen Ort für holiwork (holidays & work) suchen.

Bleibt man bei den Geschwistern könnte man von der großen erwachsenen Schwester (dem Haus Hirt) und dem jüngeren Bruder (das Miramonte) sprechen.

Das Haus Hirt ist ein Familienhotel, hier kommen junge Familien mit kleineren und größeren Kindern und den Großeltern oder Paare auf Winterurlaub. Die Gediegenheit ist, glaube ich, der größte Unterschied zwischen den Hotels. Den Luxus im Haus Hirt be“greift“ man beim Essen deutlich, kaum berührt man das Besteck, spürt man das Silber, wahrlich elegant. Es liegt schöner in der Hand, das Gewicht gibt der Qualität ihren Ausdruck. Ein unterschwelliges, aber deutliches Zeichen an die Gäste – sie befinden sich in einem echten Restaurant. Die weiße Tischwäsche ist nur on top noch eine kleine Draufgabe. Halt und stop, an dieser Stelle hätte ich die frischen Blumen am Tisch fast vergessen. Fake ist schon lange passé, aber echte Blumen – welch eine Botschaft, nobel wie das Tafelsilber.

Diese Besonnenheit zieht sich durch das ganze Hotel. Die Bibliothek ist größer, gemütlicher und lebendiger. Die Bücher sind vielfältiger und fordernder für die Lesenden. Da findet man neben Design-Klassikern, Architekturbücher, Romane und Weltkarten auch politische Bücher.

Ebenso die Zimmer, die Einrichtung ist schlichtweg nobler, exquisiter und gediegen, dafür weniger modern – klassisch eben.

Zwei Dinge begeistern mich im Haus Hirt:

1) Die öffentliche Räume wie Bar / Bibliothek strotzen vor Lebendigkeit – das gesellschaftliche Leben spielt sich in diesen Räumen ab. Fremde Menschen sitzen zu sechst in der Bibliothek und lesen, jeder für sich und doch gemeinsam.

2) Kinder – ja, es ist ein Familienhotel. Zwischen dieser Eleganz und  Noblesse des Hauses bewegen sich die Kinder völlig frei und autonom und man bekommt Lust selbst mit dem Nachwuchs hier Urlaub zu machen. Es ist ein Hotel für Erwachsene mit Geschmack und dann ist da noch ganz viel Platz für Kinder.

Der Vollständigkeit möchte ich das Spa auch noch erwähnen, die Mischung zwischen Kinderhotel und Verwöhnpackungen für die Eltern funktioniert in diesen Räumlichkeiten gut. Der Hotelpool wird von den Kindern als Highlight nach dem Skifahren okkupiert, die Erwachsenen ziehen sich in die Sauna / Dampfbad zurück. Ein offener Ruheräume mit Blick auf die Berge verbindet diese zwei Welten. Wer es jedoch ruhiger haben möchte kann in einem abgetrennten Bereich entspannen und ausdampfen.

 

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.haus-hirt.com/
Zimmer: 29 Zimmer
Kategorie: 4-Sterne
Preis: ab ca. 92€ pro Person im DZ mit HP
|Aufenthalt Februar 2014 – Haus Hirt – Bad Gastein –Österreich|

 

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Das gekonnte Zusammenspiel von Farben – Wundervolle Wintertage im Miramonte in Bad Gastein

Eigentlich sind wir keine Winterurlauber, doch dieses Jahr hat uns eine Einladung nach Bad Gastein ins Hotel Miramonte geführt und wir sind schlichtweg begeistert. Die Sonne, die gute Bergluft, der sehr spezielle Charme des Ortes, die Atmosphäre und dann noch dieses schöne Hotel: das Miramonte.

Bei der Ankunft durchleuchtete die Sonne das ganze Haus, die Rezeptionsdame hat uns ein Mittagssüppchen angeboten und man wollte sich einfach nur noch in die Barhocker fallen lassen, genießen und hoffen, dass diese Tage in den Bergen immer währen. Die schöne Hintergrundmusik ließ den stressigen Alltag zuvor vergessen und ganz schnell war man in Bad Gastein angekommen. Der morbide Charme des Ortes bedrückt auf der einen Seite, weil man sich ständig fragt: “Wie konnte diese Rose nur verblühen?“ Andererseits regt dieser urbane Kosmos mitten in den Alpen die Fantasie an und plötzlich verliert man sich in Tagträumen und Luftschlössern, was in diesem Ort alles möglich wäre… Ich könnte jetzt noch lange über das verschenkte Potenzial der alten Grand Hotels trauern oder mich echauffieren über die vertriebenen Geschäfte, die lokale Politik… Aber viel lieber und mit viel mehr Freude berichte ich über das Miramonte. Frischen Wind in den „alten“ Kasten geblasen hat Evelyn Ikrath (Hotelière) mit ihrem Mann Ike Ikrath, seines Zeichens Architekt. Bei der Renovierung im Jahr 2008 wurden Reminiszenzen aus den 50er und 60er Jahren wunderbar in Szene gesetzt, teilweise extra betont, teilweise mit viel Farbe in ein neues Licht gerückt. So wirkt z.B. der originale Fliesenboden am Weg ins Spa mit den grünen Wänden einfach ungewöhnlich frisch. Empfehlen kann ich auch eine Spabehandlung – sowohl die Aveda-Gesichtsbehandlung als auch die Fußreflexzonenmassage sind sehr entspannend.

Die Mitarbeiter/innen sind motivierte und fleißige Bienen, ständig darum bemüht, dem Gast einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Der Ausblick unseres Panoramazimmers war so beeindruckend, dass wir einen ganzen Vormittag lang den Blick von den Bergen nicht abwenden wollten und im Zimmer verweilten. Kleines Manko sind die sehr kleinen Nachttische, auf denen man kaum ein Glas Wasser und ein Buch unterbringt.

Die eingesetzten Textilien – Vorhänge und Polstermöbelüberzüge – sind dagegen von schöner Qualität und geben dem Raum Gemütlichkeit. Immer wieder wird man auf das gekonnte Zusammenspiel von Farben aufmerksam: In unserem Zimmer z.B. war es ein pinker Polster auf dem grauen Sofa. Überhaupt könnte ich ständig über den Farbeinsatz in diesem Hotel schwärmen. Wer dieses Zusammenspiel ausgewählt hat, muss ein wahrer „Farbversteher“ sein: Nie sind die Farben fahl oder schal, ab und zu gedämpft, dann wieder poppig und peppig – doch immer darauf bedacht, den Raum gut zu strukturieren und in Szene zu setzen. Mutig ist auch der Griff zu dunklen Tönen, bei dem Zusammenspiel mit Licht hebt sich die Dunkelheit jedoch gekonnt mit der Helligkeit auf und es entstehen wahre Wohlfühlräume.

Das Restaurant mit den Schaffelldecken ist ebenfalls ein kuscheliger Hingucker und besonders im Winter ein Magnet für Gäste. Niemand möchte auf der „normalen“ Bank sitzen, obwohl der Sitzkomfort dort wahrscheinlich noch länger bestünde. Außergewöhnlich sind auch die angebotenen Packages: So gibt es z.B. ein sorgfältig geschnürtes Prenatal- Package für werdende Eltern mit ausgewählter Literatur und Produkten der lokalen Apotheke – Babymoon vom Feinsten!

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.hotelmiramonte.com/
Zimmer: 36 Zimmer
Eröffnung: 2008
Preis: ab ca. 144€ im DZ mit Halbpension

 

|Aufenthalt Februar 2014 – Hotel Miramonte – Bad Gastein –Österreich|

Erlebte Hotels, Hotels, Karibik, Nordamerika

Tendacayou Ecolodge | Guadeloupe

Ein Frosch (1 Bild unten) sitzt zur Begrüßung vor der Tür und schon ist uns klar, die Bezeichnung Ecolodge wird hier nicht als Marketinggag einsetzt, sondern gelebt. Kommt man in das Innere des Hauses, ist man verzaubert, man wähnt sich in China – alles ist bunt, glitzert und auf schöne Art zugemüllt – darunter steht ein großer flackender Bildschirm. Die Damen der Rezeption führen uns weiter in unser rosa Zimmer. Rosa die Farbe der Wahl – ich könnte Stunden über dieses ROSA berichten, aber auf den Bildern sieht man alles. Das Zimmer war rosa, teilweise auch gelb, blau, rot, aber vor allem ROSA. Mein Bruder hätte seine Freude gehabt, er hasst die Farbe wie die Pest. Wie auch immer, mit den Stunden wird es netter und dann plötzlich den Rosa-Schock überwunden sieht man den Ausblick – Antigua liegt vor einem – ein ganz seltener Anblick – Antigua sieht man fast nie. Plötzlich kommen von links und rechts Kollibries und da eine Eidechse und schubs noch eine. Es wird die ganze Zeit so weiter gehen, Frösche kommen und gehen, Eidechsen kommen und gehen, Gelsen kommen und bleiben.

Das Tendacayou ist auf der Insel bekannt wie ein bunter Hund, die Besitzer (er Tischler, sie Köchin) haben alles selbst geschaffen. Dutzende Details verwunden und bringen einem zum Schmunzeln und oft auch zum Lachen.

Das Spa ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen, es ist riesig und erinnert mehr an Thailand als an die Karibik. Es gibt Dutzende kleine und größere Wasserbecken mit kaltem, warmem, heißem Wasser, mit Fischen drinnen, die einem die Haut abknabbern – mmmhhh, mit Pflanzen usw. Dann gibt es Zimmer zum Liegen und Rückzugsorte, dazwischen befindet sich auch noch eine finnische Sauna – sehr extravagant in der Karibik – mit der Wärme hätten sie normalerweise kein Problem. Das Ganze ist nicht günstig – eine Stunde Spa kostet über 35€ pro Person pro Stunde. Doch es ist Genuss pur und Verliebte buchen es gerne. Übrigens bevor man rein darf, muss man ein Schlauchkleid anziehen, der Stoff sieht aus und fühlt sich so an wie ein Küchenhangerl – amüsant. Also als Hangerl verkleidet, startet man in die Entspannung (Bilder des Spas folgen im nächsten Blogeintrag).

In Schuss gehalten wird die Ecolodge von 17 Mitarbeitern, 5 Gärtner und 5 Spa Mitarbeitern. Jetzt darf man nicht den Fehler machen und sich denken, ah dort kann man sich das leisten. Nein, die Kosten für Mitarbeiter liegen im Schnitt 30% höher als in Österreich und das Mindesteinkommen liegt bei ca. 1200€ netto. Das Konzept ist grandios und es geht voll auf, die Mehrheit der Gäste liebt es – einem anderen Teil ist es zu natürlich – selbstverständlich sind in den Pool wachsende Blumen nicht jedermanns Sache, auch das vollgeräumte Restaurant wirkt hygienisch bedenklich, allerdings muss man zuerst mal einen Tisch bekommen – es ist fast immer ausgebucht. Bei unserem Besuch war die Eigentümerfamilie gerade in Thailand  und das Restaurant blieb geschlossen. Die Küche ist inselbekannt und selbst Kochbücher schüren die Mythen über das hervorragende „La Poisson Rouge“ der Eigentümerin.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.tendacayou.com
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück am Zimmer

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Information, Österreich

Medical Wellness – ein Selbstversuch

Medical Wellness ist im Tourismus ein anhaltender Trend, der sich durch die Überalterung der Bevölkerung verstärkt.

Für Medical Wellness viel zu jung, aber auch viel zu neugierig um das nicht doch einmal zu probieren. Normalerweise entsage ich allen Spa-Anwendungen und halte es eher wie mein Vater „Mia braucht neamt am Bugi herumdrucka“.

Meine Versicherung war dann so nett (auch sehr zu ihrem Vorteil) und spendierte mir eine Gesundenuntersuchung. Dabei konnte ich mir verschiedene 4-Sterne-Hotels in Österreich aussuchen. Aus Nostalgiegründen wählte ich das Steigenberger Avance Hotel in Krems, schließlich hatte ich dort studiert und ein paar Sommertage in den Wachauer Weinbergen sind schon sehr nett. Das Köderangebot der Versicherung wirft wirklich einen leckeren Köder aus: man macht eine Gesundenuntersuchung dafür kann man zwei Nächte in einem Hotel verbringen und genießt paar Wellnessanwendungen. Zusätzlich untersuchen nette, nicht gestresste Ärzte einem von Kopf bis Fuß. Im Prinzip ist es ein geschenkter Urlaub für die Kunden, dahinter stecken aber dennoch wirtschaftlich kalkulierte Überlegungen der Versicherungen. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht weiter ins Maul.

Wie erwartet, war ich natürlich die Jüngste bei der Anreise. Vorteile und Nachteile inbegriffen. Drei andere Teilnehmer/innen, wahre Experten, konnten sich sofort zwischen den Relax- und Aktiveinheiten entscheiden. Ich kannte nicht mal den Unterschied und so stand ich wie ein Thor vor dem echten Moor. Eine Seifenbürstenschruppung, eine Rückenmassage, eine Fußreflexzonenmassage oder doch Moorpackungen? Und dann erst der Aktivteil – eine Körperhaltungsanalyse, Muskeltests, Erstellung eines persönlichen Trainingsplans oder Belastung EKG – HUI! Man konnte sein Programm aus 5 Punkten zusammenbasteln, so entschied ich mich wie die Experten für 3 x Relax- und 2 x Aktivpunkten.

Zu den Vorteilen meiner Jugend: ich durfte am nächsten Tag lange schlafen und musste erst um 8:15 zum Bluttest antreten. Die nette Ärztin hat mir verraten, dass die Jungen immer lange schlafen dürfen. So ein Service! Dann hat sie mich auf Herz und Nieren untersucht und das ist wörtlich zu nehmen, Ultraschall. Schon cool, wenn man da so seine Eingeweide sieht – noch dazu in einer supernetten, entspannten Atmosphäre mit freiem Blick auf die Weinberge. Zu dieser Atmosphäre trägt auch das Flair eines Wellnesshotels bei, nichts außer das Stethoskop erinnert an eine medizinische Einrichtung. Allerdings erfährt Schmutz auf der Treppe am Weg ins Cadera Center (=Name der Gesundheitseinrichtung) eine neue Bedeutung – die Toleranzgrenze sinkt deutlich und jedes tote Insekt wird strikt gemustert. In einem „normalen“ Hotel wird immer ein Auge zugedrückt, aber wenn irgendein medizinischer Aspekt dabei ist, drücken nicht mal mehr die künftigen Hühneraugen mit.

Mein Geheimtipp für Gesundenuntersuchungen: Unbedingt eine Armbanduhr mitnehmen, sonst ist man Leibeigener seines Handys, wenn dieses noch dazu ein Smartphone ist, findet man sich endgültig im Sklaventum seiner Mails wieder.

Ich könnte noch seitenweise über meinen Aufenthalt in Krems berichten, aber 2 A4 sind genug, deswegen in aller Kürze die bemerkenswerten Dinge aus dem Hotel. Beim Check-in wurde ich von der Rezeptionistin gefragt, ob ich ein Upgrade in ein Zimmer mit Parkettboden möchte. Da konnte ich selbstverständlich nicht „NEIN“ sagen. „Parkettboden“ als Verkaufsargument finde ich herrlich. Zumal bei meiner Dissertation über Hotelwahrnehmung ein Ergebnis war, dass Gäste Bodenbelägen eine sehr hohe Bedeutung beimessen. Wie wahr, wie wahr, den Teppichboden im Flurbereich fand ich dementsprechend auch ganz übel. Aprospos Boden, ja die Wege im Hotel sind lange und die Beschilderung etwas spärlich – so kam es, dass obwohl gut trainiert, sich am 2 Tag ein Muskelkater sich meldete – gefühlt bin ich während der 24 Stunden wohl 100 Geschosse gegangen (Okay es hätte Lifte gegeben, aber als Jüngste bei einer Gesundenuntersuchung muss man einfach die Stufen nehmen)

Das Steigenberger Avance Hotel befindet sich in baulicher Veränderung. Manche Übergänge zwischen neu und alt sind schön gelöst, manche etwas holprig und eine zeitgemäßere Übergangslösung in der Lobby wäre wünschenswert. Diesen Wunsch beiseite gestellt, empfang dich die zwei Nächte in Krems herrlich, das Essen und der Service waren ausgezeichnet. Das Wetter feierte Sommer. Lediglich meine Mituntersuchenden mussten leiden, das Mikroklima im Hotel war extrem heiß und sie fanden im neuen Teil des Gebäudes auch in der Nacht keinen Schlaf. Hier könnte ich auch noch mit einer leisen Kritik einhacken, die Matratzen waren einfach zu hart – ich habe mich nächsten Tag wie eine alte Frau gefühlt und nur kräftiges “rumdrücken am Bucki” konnte den Verspannungsschmerz lindern.

 

Prickelnd:

_ Wunderbares Abendessen – wirklich wunderbares Essen!

_ Pool mit Sicht auf die Wachauer Weinberge

_ Zimmeraussicht auf die Stadt Krems und Weinberge

_ Kleiderkasten mit Glasschiebetüren und toller Beleuchtung – sorgt nicht nur für einen guten Überblick im Schrank, sondern ist auch eine schöne Lichtquelle im Raum

_ Bibel und die Schrift Buddhas im Kasten

_ Frühstücksbuffet mit Brottheke – hier zeigt sich endlich mal die Backkunst der Österreicher/innen

_ Alte Stube im Hotel – Schöner Übergang zwischen Alt und Neu

_ Brotauswahl vom Feinsten – endlich wird mal die österreichische Brotauswahl richtig in Szene gesetzt

 

Schal:

_ Wärme im Hotel – das Mikroklima brachte mich dazu durchgängig Wasser zu trinken und trotzdem war ich fast am Verdursten.

_ Harte Matratzen – da spürt man nächsten Tag seine Knochen

_ Keine Pflegeprodukte am Zimmer, nur in den vormontieren Packungen – ich hasse diese „billigen“ Kloseifenspender

_ Balkonmöbeln nicht dem Zimmer entsprechend

_ Teilweise harte Übergänge zwischen Alt und Neu – z.B. altes Gebäude Gang zu den renovierten Zimmern

_ Privat öffentliche Bereiche zum Verweilen fehlen – die etwas düstere Rezeption lädt auch nicht zum Verweilen ein. Mein Mitstreiter bei der Gesundenuntersuchung mussten einen Nachmittag arbeiten und fanden nirgends einen idealen Platz. In der Rezeption war es zu dunkel und die Polstermöbel zu unbequem, um am Computer zu tippsen. Im Zimmer war es zu warm und die Balkonmöbel in neuen Teil war mehr als Entspannungseinheit für strapazierte Augen gedacht als eine Sitzgelegenheit.

_ Das alte Problem von fast allen modernen Hotels – Stromlieferung ist an die Zimmerkarte gekoppelt. Durch die heftige Handynutzung aufgrund der vergessenen Uhr floss der Strom nur so in das Display und ich musste mein Telefon an den Strom anstecken und zum nächsten Termin eilen, aber Moment ohne Karte kein Strom. Bei Nachfrage an der Rezeption, wie ich mein Handy aufladen könnte, wurde mir empfohlen ein Prospekt zu falten und hineinzustecken. Gute Idee, nur der Grundgedanke dieses System ist dann verloren gegangen. Gibt es nicht endlich bessere Lösungen zur Senkung der Stromkosten? z.B. LED Lampen?

 

Indifferent:

_ Service am Pool – hier plagt mich mein schlechtes Gewissen, wenn die armen Menschen im Dirndl in der Sonne schwitzen müssen um die Gäste zu bedienen. Können die Servicemitarbeitern nicht lässige, professionelle Outdoorkleidung tragen? Muss wirklich das Dirndl bei 32°C das Kleidungsstück der Wahl sein? Vor lauter schlechtem Gewissen konnte ich nichts bestellen und bin fast verdurstet, um dann im Endeffekt in mein Zimmer zurück zu kehren, um dort meinen Durst zu stillen.

_ Die Mitarbeiterinnen tragen geschmackvolle Dirndl, zwar transportiert es die österreichische Tradition und wäre das Haus in Tirol/Salzburg würde ich dem auch völlig zustimmen, aber in Krems sind die Dirndl nicht so üblich wie im Westen Österreichs. Dieser Punk ist wertfrei zu verstehen, es handelt sich um tolle Kleider, aber ist es passend? Auch vor dem Hintergrund einer deutschen Hotelgruppe, ihren Mitarbeitern in Österreich diese Kleiderordnung vorzugeben, ist schon skurril.

_ Die Zimmerpflegerinnen ereilte noch ein schlechteres Schicksal, ihre Uniform erinnerte an Omas Hausanzug, dabei waren die Frauen jung und fesch und man könnte hier durchaus die Schönheit unterstreichen, statt sie in Säcken zu untergraben.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.steigenberger.com/Krems

Zimmer: 116 Zimmer + 27 Suiten

Umbau: 2007

Preis: ab ca. 160€ im DZ mit Halbpension

|Avance Hotel Steigenberger Krems – Krems – Österreich – Aufenthalt Sommer 2012|

Asia, Hotels, Lieblingshotels

Eines meiner Lieblingshotels – THE LALU in Taiwan

In fast jedem Hotelbuch entdeckte ich es wieder – mein Lieblingshotel in Asien –  es gehört für mich zu den Hauptgründen um einmal nach Taiwan zu reisen.

THE LALU

Beschreibung des Architekturstils:

The Lalu’s architectural design centres on the themes of utmost simplification of Zen style and is constructed with four major building materials of wood, stone, glass and iron. Its unique “Ongoing Style” of architecture has impressed the public and alread becomes a model imitated by restaurants, hotels and various personal and business establishments.” (Source: Homepage)


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Die reduzierte Architektur des Hotels finde ich besonders schön, obwohl manche Bilder darauf schließen lassen, dass im Inneren etwas Schindluder getrieben wurde. Der Pool ist wahnsinnig toll fotografiert und ich ahne auch, dass das ein Trick sein könnte… Aber egal, alleine eine solche Landschaft mit einer so tollen Architektur auf Bildern zu sehen verleitet zum Träumen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.thelalu.com.tw/en/e02_thelalu/thelalu_01.php

Zimmer: 97

Architektur: Kerry Hill, Australien

Kosten: ca. 1,68 Billionen NT – 40 Mio Euro

Grundstück: 20 Hektar

Eröffnung: 2002

Preis: ab ca. 200€

USP: Architektur

Europa, Hotels, Skandinavien

Scandinavian Special: Kosta Boda Art Hotel – Kosta / Sweden

Die schwedischen Glashütten in  Småland sind weltbekannt für außergewöhnliche Glaskreationen. Das ultimative Glasdorf  Kosta (Boda) verfügt seit ein paar Jahren auch über ein einzigartiges Glas & Art Hotel – das Kosta Boda Art Hotel.

Man kann nicht nur die fragilen Dinge bewundern, sondern sich auch selbst in Glasblasen versuchen oder lieber doch entspannt im Spa (der Pool bietet eine Unterwasserglasausstellung) tauchen oder in der Glasbar (4 Tonnen Glas wurden hier verarbeitet) einen Cocktail schlürfen. Die gesamte Gestaltung basiert auf Ideen der Glasdesigner.

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(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.kostabodaarthotel.com

Preis: ab ca. 1500 SEK

USP: Pool mit Unterwasserglasausstellung & 4 Tonnen schwere Glasbar

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Ski Special | Austria | Tröpolach | Hotel Carinzia

Direkt neben der Skipiste am Nassfeld liegt das Hotel Carinzia. Sicherlich eines der komfortablesten und unbekanntesten Skihotels in Österreich.

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GROSSO MODO:

Baujahr: 2003

Architekt: Arkan Zeytinoglu

Nextroom: http://www.nextroom.at/building.php?id=29170

Homepage: http://www.falkensteiner.com/de/hotel/carinzia

Preis: ab 96€ pro Person im Doppelzimmer / Halbpension

USP: Allumfassender Komfort, Design Lobby, gutes Essen.

Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Ski Special | Austria | Au | Hotel Krone

Leider hat mich die letzten Tage Fieber ans Bett gefesselt, aber ich bin wieder zurück mit weiteren Hotels im SKI SPECIAL.

Das Hotel Krone in Au gehört auch in die Hotelfamilie Kaufmann (siehe Hotel Post in Bezau) und wurde auch von Oskar Leo Kaufmann umgestaltet. Doch am besten sehen Sie sich dieses wundervolle Haus selbst an.

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GROSSO MODO:

Baujahr: laufende Erneuerungen

Homepage: www.krone-au.at

Architekt: Oskar Leo Kaufmann

Nextroom: http://www.nextroom.at/actor.php?id=5023

USP: Spa & Ortführungen des Herrn Lingg

Afrika, Hotels

Africa Special | Seychelles | MAIA Resort & Spa

“Entschuldigung ich wollte Ihr Hotel nicht kaufen, nur hier übernachten”, dieser Satz  ist ziemlich praktisch anwendbar bei quasi allen Hotels auf den Seychellen. Aber die Seychellen haben sich als absolute Luxusdestination positioniert und können nicht über mangelnde Nachfrage klagen.

Um auch dieser Destination gerecht zu werden, möchte ich heute das MAIA Resort & Spa zeigen.

Maia ist ein Luxushotel auf Mahé (der Hauptinsel der Seychellen), umgeben von einem weißen Traumstrand liegt das Hotel in einem privaten Areal (Investor war eine südafrikanische Gesellschaft) in der geschützten Bucht der Anse Louis im Südwesten der Insel.

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Fotos von der Hotelwebsite.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.maia.com.sc/

Preis: ab 1.000€ pro Nacht, Packages deutlich billiger (aber noch immer extrem teuer)

USP: Hanglage

Unterkunft: 30 Villen mit privatem Pool


Afrika, Hotelarchitektur, Hotels

Africa Special | Mauritius | St. Felix | Shanti Mauritius Resort

Wenn man im Süden Mauritius ankommt und sich nur noch wünscht im türkisen Wasser zu schwimmen, dann kann das Shanti Mauritius Resort nicht mehr weit sein. Von mächtigen Mauern umgeben liegt es versteckt an einem herrlichen Küstenstreifen.

Um eine Karte des Anwesens zu sehen – klicken Sie hier

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Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite.

 

GROSSO MODO:

Preis: ab 500€ / Nacht (wahrscheinlich über Reiseveranstalter günstiger)

Homepage: http://www.shantimaurice.com/

Eröffnung: 2006

USP: Kombination Strand – üppige  Gartenanlage

Zimmer / Villa / Suite: 61

Architekt: Jean-Marc Eynaud

Konzept:  Verbindung zwischen mauritische und afrikanische Elemente

Materialien: Holz, Lavastein, Granit, Marmor und Schiefer

Skurriles: Präsidentenvilla verfügt über 800m² Wohnfläche

Besonderheiten: Spa

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Afrika, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

Africa Special | La Reunion | Grand Anse | Palm Hotel

Abtauchen ins Paradies – Das Palm Hotel in La Reunion (Frankreich) kann nur mit diesen Worten beschrieben werden. 2010 verbrachten wir 2 grandiose Tage in diesem Hotel. Hier sind 22 Eindrücke unserer Reise…

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PRICKELND:

_ Pool, Pool, Pool

_ Aussicht – Klippe & Meer

_ Pool, Pool, Pool

_MitarbeiterInnen im Hotel

_reichhaltiges Frühstück

_romantischer Sonnenuntergang

_üppige Gartenanlage

_Souvenirshop (unglaublich schöne Strohtaschen – einfach perfekt für meine Mutter & Schwägerin)

_hochwertige Seidenvorhänge im Zimmer, sowie Toilettartikel

_täglich frische Blümlis im Zimmer

SCHAL:

_Mit meiner Fischallergie bekam ich kein Abendessen und musste hungrig ins Bett gehen – war nicht so lustig

_Der Restaurantbesuch happerte an allen Ecken und Enden – 1. Abend kein Gericht ohne Fisch –> hungrig ins Bett, 2. Abend – von einem Vogel bekackte Serviette, Tischreservierung auf der Terrasse wurde vergessen –> sprich Tisch im Restaurant, Weinflasche beim Falschenhals eingebrochen – nach Austausch falscher Wein, 3 x falsche Rechnung erhalten – angeblich ist es das beste Restaurant der Insel – ich glaube wir hatten wirklich Pech, Essen war ausgezeichnet

_Zimmerdesign, besonders die Lampen waren zu  massiv

 

GROSSO MODO:

USP: Pool, Pool, Pool & Aussicht & Garten – selbst Österreich schrieb darüber

Eröffnung: 2008

Homepage: http://www.palm.re/

Preis: ab 200€ im DZ inkl. Frühstück – über Reiseveranstalter tw. günstiger

Anmerkung: das perfekte Hotel für ruhige Tage in den Tropen!

2. Anmerkung: wir haben ÖsterreicherInnen dort getroffen (sonst sind nur FranzösInnen in La Reunion)

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|Palm Hotel – Grand Anse – La Reunion – 2010|
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Afrika, Hotels, Lieblingshotels

Africa Special | Mauritius | Grand Baie | best place to stay – Hotel 20° Sud – A Hotel with a difference

Mauritius bietet hunderte Hotels auf einer Fläche von 2040 km² (Wien 415 km², New York City 1.215 km²) und jedes ist auf seine eigene Weise besonders. Leider ist es uns im vorhinein nicht gelungen das perfekte Hotel für uns zu finden, aber kaum in Grand Baie angekommen erblickten wir ein Zeichen-> “Hotel 20° Sud –  a Hotel with a difference” und wir wussten, das wäre unser Traumhotel gewesen.

Nach ein paar Nächten in unserem Hotel machten wir uns dann doch auf den Weg dieses andere Haus zu besichtigen. Bereits bei der Begrüßung durch die außergewöhnlich hübsche und freundliche Belgierin wurde uns klar – das wäre unser Traumhotel gewesen. Aber sehen Sie selbst und lassen sich verzaubern vom Hotel 20° Sud!


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Details im Hotel, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Skandinavien

Im Wald

Alleine schon durch öffnen der Homepage fühlt man sich mitten im Wald, der Sound ist perfekt zum Treehotel in Schweden gewählt.

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Vor kurzem wurde diese unbeschreibliche Behausung auf Reisen (im hohen, hohen Norden) in Urlaubsarchitektur.de vorgestellt und hat sofort mein Interesse geweckt.

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Mission Statement (Source: http://www.treehotel.se/en/philosophy):

Why not create a comfortable, well designed hotel which allows visitors to live in harmony with nature amongst the trees?

Well, with the help of a group of well known designers and architects, we have now turned the idea into a reality. We have a group of unique rooms created in harmony with nature, and with our ecological values. They are all set in the forest where we live, a refinement of the local conditions. “Dig where you stand” as the saying goes.

It is important that we find another way to value the forest, rather than to cut the trees for industrial use. This Boreal forest is one of the Earth’s lungs. We need to look after it.

Our inspiration came from the documentary film “Trädälskaren” (Treelover) by Jonas Selberg Augustsen. It is the story of three men from the urban environment who look to get back to their roots by building a tree house together. It is a philosophical film about what “the tree” means to us humans, both historically and culturally.

It has been our inspiration to expand the idea into a hotel, with the added dimension of innovative modern design.

We are working to make the construction and daily running of the Tree Houses as green as possible, which is consistent with our values and, we hope, yours too.

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Location:

Treehotel is located in the beautiful village of Harads, approximately 60 km south of the Arctic Circle, and one hour drive from Luleå, which has the largest airport in northern Sweden. Harads is a place that surrounded by forest and water and by stillness and wilderness. Here lives 600 inhabitants. We have restaurants, stores, hostel, gas station, swimming facilities, view point Klippan and a beautiful church.

/ Treehotel

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Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

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Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

MirrorcubeSite Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

MirrorcubeSite Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

MirrorcubeSite Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

MirrorcubeSite Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

MirrorcubeSite Treehotel in Harads (Source:www.treehotel.se)

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Ist das nicht unglaublich cool? Ich würde zu gerne sofort nach Schweden aufbrechen.

Es gibt sogar eine TreeSauna für 12 Personen. In Schweden darf niemals eine Sauna fehlen!

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Hier eine kurze Zimmerübersicht / Architekten:

_ The Tree Sauna | Bertil Harström/Inredningsgruppen

_The bird’s nest | Inredningsgruppen | Bertil Harström

_The blue cone | SandellSandberg

_The cabin | Cyrén & Cyrén | Mårten Cyren & Gustav Cyren

_The mirror cube | Tham & Videgård Architects | Bolle Tham & Martin

_The ufo | Inredningsgruppen | Bertil Harström

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Details im Hotel, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Österreich

Ogris am See BaubLOG

Die (unglaubliche) Aussicht eines Spas, der (fliegende) Teppich, die perfekten Lampen und vieles mehr können ein Hotel zum Erlebnis machen. Gestaltungsgeheimnisse, beseitigte Hindernisse und unvergessliche Erfolgsmomente können Sie ab sofort im BaubLOG des Ogris am See / Velden von Astrid Meyer verfolgen. Zum Blog oder zur Homepage

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BaubLOG des Ogris am See (Source: http://ogrisamsee.wordpress.com/)

BaubLOG des Ogris am See (Source: http://ogrisamsee.wordpress.com/)

Details im Hotel, Europa, Hotelarchitektur, Österreich

Ruhig an der Mühl

Der Mühltalhof ist nicht nur für seine wunderbare Architektur bekannnt, sondern auch für herrliches Essen.

Eingangsbereich Mühltalhof

Eingangsbereich Mühltalhof

kleines Zimmer

kleines Zimmer

Ecksuite

Ecksuite

Tressor und Nachtkästchen aus Sichtbeton

Tresor / Nachtkästchen aus Sichtbeton

Himmelbett

Himmelbett

Lampendetail Zimmer

Lampendetail Zimmer

Crocs stehen am Zimmer bereit

Crocs stehen im Zimmer bereit

Ganggestaltung

Ganggestaltung

Fassade

Fassade

Fassade

Fassade

GROSSO MODO:

Architekt: Klaus Leitner
Baujahr: 2008
Lage: Neufelden – im oberösterreichischen Mühlviertel, 35 km nördlich von Linz
USP: Küche mit 2 Hauben

 

|Hotel Mühltalhof – Neufelden im Mühlviertel – Österreich – Mittagessen Jan. 2010|

Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels

einfach stimmig

Das “vigilius mountain resort” in Südtirol bezaubert durch eine stimmungsvolle Homepage.

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Sreenshot Homepage by RosaPfeffer

Homepage - Einstieg

Homepage - Wohnen

Homepage - Wohnen

Homepage - Menschen

Homepage - Menschen

(Bilder: vigilius homepage)

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Bemerkenswert:

Das vigilius mountain resort nutzt auf der Homepage fast die gleichen Farben wie Südtirol Tourismus – eine stimmige Verankerung in der Region.

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GROSSO MODO:
Hotel: vigilius moutain resort
Architekt: Matteo Thun
Baujahr: 2003
Kategorie: 5 Sterne
Kapazität: 35 Zimmer + 6 Suiten
USP: ein geheimes Versteck, mit der Seilbahn erreichbar
Lage: 1500m, nahe Lana, Südtirol, Italien

 

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Lieblingshotels, Südamerika

Architektur pur @ Indigo Patagonia Hotel / Chile

Sebastián Irarrázaval, der Architekt des 2007 erbauten IndigoHotels ist in Chile bekannt wie ein bunter Hund. Zurecht!

Berauschende Ein-, Ausblicke und Durchblicke ermöglicht dieses Hotel. Das raue Klima von Patagonien bleibt in diesem Bau nicht vor der Tür stehen, die Natur ist bewusst ein Teil des wilden Charmes.

Die Erschließung des Hotels hat mir am allerbesten gefallen. Man gelangt auf den duzenden Stiegen nicht immer gleich zu seinem Zimmer, dafür wird man mit tollen Aussichten auf die extravaganten Teppiche, verstecke Rückzugsplätze oder den schattenverspielten Lichteinfall von oben reich belohnt. Ebenso ist der Spa-Bereich mit offenem Feuer, verglaster Sauna und den drei im freien liegenden Whirlpools ein Wohlfühlerlebnis, das von der Harmonie zwischen Natur und Architektur lebt.

3 outdoor jacuzzis

3 outdoor jacuzzis

Wolkenstimmung in Puerto Natales

Wolkenstimmung in Puerto Natales

Zimmer wie ein Cocon

Zimmer wie ein Cocon

Badezimmer aus Holz

Badezimmer aus Holz

 

von der Decke hängende Cocons

von der Decke hängende Cocons

 

Erschließung

Erschließung

Rezeptionsbereich

Rezeptionsbereich

Bar

Bar

Restaurantaufgang

Restaurantaufgang

Restaurant

Restaurant

Indigo Hotel

Indigo Hotel

Indigo Hotel & Mama Rosas Restaurant

Indigo Hotel & Mama Rosas Restaurant

PRICKELND:

  • stringentes Hotelkonzept, passend zur Natur und Region
  • klare und minimalistische Hotelarchitektur – kein Schnick und kein Schnack – klare Linien
  • zahlreiche, kuschlige Rückzugspunkte im Hotel (z.B. Cocons, etc)
  • Hotellage – direkt am Fjord
  • Servicequalität
  • Das Herzstück – das Stiegenhaus mit unglaublichen Ein- und Ausblicken
  • gemütliche Einrichtung der Bar
  • Welcome drinks an der Bar inklusive Fjordaussicht
  • gratis Internet in der Bar
  • exzellentes Restaurants – Mama Rosa
  • Spa am Dach mit Fjordaussicht und 3 Jacuzzis
  • Romantische Stimmung am Zimmer – Kerzen werden beim Bettenaufschlagen angezunden
  • 2 Kofferböcke im Zimmer
  • Do-it-yourself Style
  • kreatives Badezimmerkonzept aus Holz
  • mobiles Bett im Zimmer
  • Lichtkonzept im Zimmer – verschiedene Dämmerstufen und Kerzenschein
  • genügend Garderobenhaken in den Zimmern (wichtig für die nötigen Kleidungsschichten)
  • kein TV im Zimmer, passend zur Fjordaussicht
  • Branding (Hygieneartikel, Handtücher & Bettwäsche)
  • Fjord(mineral)wasser am Zimmer

 

SCHAL:

  • undichte Fenster – Zugluft
  • überzogene Hotelpreise – undurchsichtiges Preiskonzept
  • fehlender Kasten im Zimmer
  • Zimmergröße
  • keine Kosmetiktücher im Badezimmer
  • keine (absolut keine wie zum Beispiel Kuchen, Suppen, Brote, Obst, heiße Schokolade etc) außerhalb der Restaurantöffnungszeiten – wobei bei mir die Frage noch immer offen ist, ob eine heiße Schokolade etwas zum Essen ist. In Österreich zahlt man nur 10% Steuern, aber eigentlich trinkt man sie.

 

OFFENES:

  • Darf man Kerzen in ein Hotelzimmer stellen?
  • Wie viel IKEA verträgt ein gehobenes Hotel?

 

GROSSO MODO:

Erbaut – 2007
Architekt – Sebastián Irarrázaval 
Preis – 140 – 200€ pro Zimmer inkl. Frühstück
Kategorie – architektonisch gefühlte 5 Sterne, den Rest 4 Sterne
Hotelarchitektur – atemberaubend
Wohnlichkeit – bis auf Zugluft sehr gut
Lobby – spannend durch die Architektur
Lage – direkt am Fjord, 5 min. zum Stadtzentrum von Puerto Natales

 

|Indigo Patagonia – Puerto Natales – Chile – Aufenthalt Nov. 2009|