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Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Im Theater zu Hause das Hotel Teatro Porto | Portugal

Porto, eine größere Stadt im Norden Portugals ist für den Hafen und die rauhen Sitten gekannt. Wir entdeckten besondere Hotelkonzepte und nette Restaurants. Zuerst verbrachten wir eine Nacht im Hotel Teatro und anschließend im Casa da Conto.

Theater auf die Fahnen geheftet.

Zuerst war ich nicht so überzeugt, ob eine Inszenierung als Theaterhotel wirklich gut klappen könnte, doch fühlten wir uns im Hotel Teatro so wohl, dass meine Bedenken augenblicklich schwanden.

Es wurde mit viel Gold und dunklen Materialien gearbeitet. Etwas düster, aber dafür umso geheimnisvoller.
Einblicke in die Welt des Theaters erhaschte man durch Vitrinen, in denen alte Kostüme ausgestellt werden. Schwere Vorhänge zonierten die Räumlichkeiten. Wie eine Diva fühlte man sich im Zimmer, üppige Materialen und eine goldene Badewanne hinterließen ein Gefühl von in Champagner baden zu wollen.

Genauso ist Porto,  eine Bühne. An manchen Ecken düster, an anderen Ecken sehr schmuck. Ein tolles Konzept für ein außergewöhnliches Hotel.

Hotel Facts:

Homepage: http://www.hotelteatro.pt/
Zimmer: 74
Kategorie: 4-Sterne
Eröffnung: 2011
Preis: ab ca. 120€

|Aufenthalt März 2014 – Hotel Teatro – Porto –  Portugal|

Asia, Erwartungen an Hotels, Europa, Friends advice, Hotel & Technik, Hotels

Die Sache mit den Erwartungen

Mein schlechtes Gewissen meldet sich beim Erfahrungsbericht von Hannes. Wir hatten seine Erwartungen ans W Istanbul ins Unermessliche gesteigert.

Unsere Geschichte: Mein Mann bekam zu Weihnachten 2010 einen Reisegutschein nach Istanbul . Die Hotels waren ihm unbekannt. Ebenso wie Hannes waren wir Hotelhopper, zuerst in einem günstigen Haus direkt neben der blauen Mosche, dann drei Nächte im W Istanbul, damals noch im Eröffnungsangebot. Nach dem 1. Hotel war das W einfach nur der Knaller. Zusätzlich hatten wir ein Gartenzimmer mit einer Raumhöhe von gefühlten 4 m und einem eigenen Garten. Der Reisezeitpunk war kurz vor unserer Hochzeit, wir waren in einer aufgeregten Flitterstimmung. Mit diesem Gefühlsmix erlebten wir das W als wunderbaren Rückzugsort in der regnerischen, nasskalten Stadt.

Die Menschen stehen dahinter:

Gefühle beeinflussen Hotelerfahrungen und Hotelgeschichten. Aus diesem Grund werfe ich auf Skalenbewertungen von 1-5  immer ein skeptisches Auge. Man kann nicht frei von seiner Geschichte / Hintergründe / Erfahrungen / Stimmungen berichten. Wer dies behauptet, liegt schlicht und einfach falsch. So auch Hannes und Linda, zuerst waren sie im sehr netten, neuen Mama Shelter und vom Mama Shelter ins W war kein so großer Sprung wie von unserem Hotel ins W. Erfahrungen werden verglichen.
Zusätzlich haben wir in einer rosa getränkten Flitterwolke über das W Istanbul berichtet. Um den Dingen auch noch die Krone aufzusetzen, sind vier Jahre dazwischen gelegen. Damals war das W Istanbul neu eröffnet und spektakulär. Bei dieser Art von Designhotels sind vier Jahre eine lange Zeit und der Zahn der Zeit nagt stark.

Freunde und Hotelempfehlungen:

Eindringlich bewusst geworden, wie heikel Hotelempfehlungen sind, wurde mir während meiner Hotelforschung. Ich saß Hotelgästen gegenüber, die mir einen neuen Punkt aufzeigten: Hotelempfehlungen sind “gefährlich”. In den Urlaubswelten will man dem Alltag entkommen, etwas Neues erleben und seiner sozialen Einbettung auch mal entkommen. Zurück zu Hause passt diese Urlaubswelt nicht immer mit der Freundeswelt überein. Deswegen nehmen sich manche Menschen mit Hotelempfehlungen stark zurück. Zumal man auch nicht die Verantwortung des Urlaubsglück anderer übernehmen möchte. Ich fühl mich jetzt auch nicht wohl in meiner Haut, dass Hannes und Linda enttäuscht vom W sind, schließlich war es meine Empfehlung.

Wenn man das weiter denkt, ist es ein herber Schlag für Facebook & Co, den sie werben mit der Imitation des Freundeskreises. Dies mag auch bei Produkten stark zutreffen, bei Restaurants würde ich es voll und ganz unterstreichen, aber bei Hotels bin ich mir unsicher. Zum Teil werden die Ideen schon aufgegriffen, aber auch abgelehnt a la – “die waren in diesem Hotel, na dann fahren wir dort nicht hin“.

Der Erfahrungsbericht: 

Hallo,

Es ist an der Zeit einen Review zu schreiben, schließlich waren wir zu Ostern in Istanbul. Aber vielleicht war es gut die Dinge in diesem Fall etwas liegen zu lassen.

 

Unser erstes Hotel war das Mama Shelter, dessen größtes Plus definitiv die extrem zentrale Lage ist. Es ist direkt an der İstiklal Cd gelegen, der zentralen Straße zum Flanieren, Einkaufen, Kunst anschauen, Essen, Kaffee, Wein, Bier und Cocktails trinken.

Das Zimmer war nicht besonders groß aber durchdacht und schön anzusehen, mit Balkon und direktem Ausgang auf die sehr große Dachterrasse, von der man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Auf der Dachterrasse gibt es auch eine große Bar, die noch nicht in Betrieb war – zu kalt noch um diese Jahreszeit. Wir hätten gerne dort ein paar Drinks genommen, im Sommer sicherlich eine tolle Sache, wenn gleich der Lärmpegel im Zimmer einiges höher sein wird. Aber das ist eh egal angesichts der Musik aus einer Disko oder einem Club in der Nähe, die die halbe Nacht mit ziemlicher Lautstärke dröhnte. Im Restaurant waren wir auch, nicht besonders gut besucht wohl weil es zu viele interessante Lokale in Istanbul gibt. Es wird versucht die türkische Küche neu zu interpretieren mit spannenden Details, geschmacklich gelungen ist es nicht ganz. Aber definitiv ein schicker Platz zum Abhängen nach langen Wanderungen durch die Stadt.

Unser zweites Hotel war dann das W, im Istanbul Wallpaper hoch gelobt für das Design, von Dir ebenso. Dementsprechend waren unsere Erwartungen sehr sehr hoch. Das Hotel liegt vom Zentrum einige Kilometer abseits in einer Gegend, die wir ganz spannend und nett gefunden haben – interessante Lokale, Galerien, Märkte in Gehweite, wenn man bereit ist etwas länger spazieren zu gehen. Das Gebäude ist ein Neubau im Kolonialstil? sowie alle entlang der Straßen im Umkreis von ein paar hundert Metern. Der Eingangsbereich ist cool wie immer, aber am Weg zum Zimmer läuft man plötzlich Stiegen rauf und runter um zum Lift zu kommen – wer hat das bitte geplant? Idiotisch. Der Barbereich ist cool und stimmig wie man das halt von W gewohnt ist. Das Zimmer im unverkennbaren W Style mit leichten türkischen Einflüssen, mit Balkon, der zwar nett war aber nicht so nett, das wir ihn auch genutzt hätten. Beim Zimmerdesign hat mich das Gefühl beschlichen das etwas altmodisch ist, inkonsequent im Design und der Ausführung. Liege ich da falsch mit diesem Eindruck? Veraltet ist auf jeden Fall der Stecker für iPod/iPhone – wer bitte hat noch den alten Apple Stecker? Es gibt seit 3 Jahren einen neuen Stecker von Apple und die große Mehrheit der W Kunden hat wohl ein neues Modell. Wer schläft da bitte?
Der Access Code fürs WLAN ging nicht, das Personal war erwartungsgemäß sehr bemüht das Problem schnell zu lösen, was natürlich auch gelungen ist. Restaurant gibt es keines, dafür eine ganze Zeile von Lokalen und Geschäfte im Erdgeschoß des Hotels. Der Kaffee in einem Lokal war sehr gut, das Abendessen in einem anderen dafür eher desaströs – das Service hat gar nicht geklappt und was auf dem Teller landete sehr lau. In Istanbul kann man um das gleiche Geld sehr viel besser essen – Tipp Münferit – großartig und sehr stimmig.

Am Endes Tages waren wir vom W enttäuscht, vielleicht lag es einfach an den hohen Erwartungen. Unserer Meinung nach ist das Mama Shelter die bessere Wahl für einen Besuch von Istanbul. Eindeutig. Und wesentlich günstiger.

Liebe Grüße,

Hannes

 

Mein Archiv brachte noch diese Bilder zum Vorschein:

Hotels, Neue Ideen für Hotels

Gesundheitstourismus: Hotel Atlantic Kempinski Hamburg soll ausländische Patienten beherbergen

Future Health & Medical Wellness sind in aller Munde, der Lanser Hof hat es vor gemacht, jetzt steigen auch andere Häuser in Medical Wellness ein, wie z.B. das Hotel Atlantic Kempinsk , künftig sollen Patienten und Angehörige im Hotel nächtigen.

hotel-atlantic-aussenansicht

Hotel-Konzepte im Medizintourismus sind vor allem im München und Wien sehr erfolgreich. Die vermögendem Patienten aus dem Ausland lassen sich in Kliniken behandeln, wohnen jedoch mit ihren Angehörigen in Suiten.

Umgekehrt funktioniert dieser Trend ebenfalls, immer mehr Krankenhäuser lehnen sich im Design an Hotels an z.B. das Randall Children Hospital:

Randall Children Hospital (1) Randall Children Hospital (2) Randall Children Hospital (5)(Source: http://inhabitat.com/zgf-architects-randall-childrens-hospital-celebrates-healing-through-sustainable-design/zgf-architect-childrens-hospital-7/)

Designer ZGF Architects LLP
Client Legacy Health
Where Portland, Oregon

 

Asia, Friends advice, Hotels, Japan

The Shilla Seoul – opulenter Luxus in einer hässlichen Hülle

Nach Hannes unglücksehlichen Aufenthalt in Seoul musste ich mir die verpasste Alternative genauer ansehen: “The Shilla Seoul

Der opulente Luxus sticht ins Auge. Lustig finde ich den Marketinggag – das Haus wurde nächtens fotografiert, damit man die Hässlichkeit des Gebäudes unter Tag nicht sehen muss.

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Hotel Facts:
Website: http://www.shilla.net/
Zimmer: 464
Preis: ab 380 € im DZ
Kategorie: 5-Sterne
Wiedereröffnung nach Renovierung: August 2013

Europa, Hotels, Österreich

Bank wird zum Hotel: das Park Hyatt Vienna hat gestern seine Pforten geöffnet

In der einstigen Länderbank-Zentrale (Am Hof 2 – Goldenes Quatier) in der Wiener Innenstadt hat am Montag das Nobelhotel Park Hyatt seinen Betrieb aufgenommen. Nach zwei Jahren Renovierung ist die Geschichte des Hauses noch überall spürbar – die “Bankerstil” ist geblieben, selbst der Tresorraum wurde als Pool- und Spabereich genutzt und das Restaurant heißt schlicht “The Bank”. Der Investor René Benko mit der Immobilienfirma Signa Holding steht hinter diesem Projekt, gleichzeitig hat er auch das Goldende Quartier in Wien um insgesamt ca. 500 Mio € erschaffen. Ich persönlich bin von dem Ergebnis des Shoppingquartiers nicht überzeugt, es wirkt leer, ungemütlich, verlassen und protzig. Beim Kaufhaus Tyrol Innsbruck ist ihm ein besserer Deal gelungen.

Zurück zum Hotel – schon lustig, dass plötzlich eine Bank zum Hotel wird – normalerweise verleiben sich Banken Hotels ein. Weitere Infos am TP Blog.

Vienna Hotel Accommodations Suites - Park Hyatt Vienna Hotel Accommodations Suites - Park Hyatt2 Vienna Hotel Accommodations Suites - Park Hyatt3 Vienna Hotel Accommodations Suites - Park Hyatt4 Vienna Hotel Accommodations Suites - Park Hyatt5 Vienna Hotel Accommodations Suites - Park Hyatt6 Vienna Hotel Accommodations Suites - Park Hyatt7

 

(Fotos: Hotelwebsite)

Hotel facts:
Hotelwebsite: http://www.vienna.park.hyatt.com/
Zimmer: 143 Zimmer, davon 40 Suiten
Eröffnung: Juni 2014
Preise: ab derzeit 375€ im DZ inkl. Frühstück
Kategorie: 5-Sterne

Afrika, Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Südafrika

Bessser in Gucci oder Prada kommen, sonst wird man nicht als Gast wahrgenommen | Majeka House | Südafrika

Südafrika Rundreise | Eigentlich sollte es der Hotelhöhepunkt unserer Reise sein, das 5-Sterne-Hotel Majeka House. Leider, leider war es die Hotelenttäuschung. Bei der Begrüßung wurden wir von einer verunsicherten Praktikantin empfangen, die sich kaum zu sprechen wagte. Dann gings weiter zur Rezeptionistin, die uns ein Zimmerupgrade versprach, dabei übersah, dass wir wirklich die Zimmerkategorie gebucht hatten. Ja, wir waren in Safariklamotten und nicht in schicker Markenkleidung gehüllt, und so landeten wir in der Schublade: Zimmerkategorie einfach. Wenn man in Gucci und Prada kommt, wird man sicherlich freundlicher empfangen. Im Nachhinein muss man auch ehrlich sagen, hätten wir das Geld besser investieren können. Also die Dame hatte schon Recht mit ihrem Urteil. Und nach dem unglaublichen Luxus im Bloomestate Swellendam mit Tee am Zimmer, Wärmefalsche im Bett und so weiter, wird man einfach anspruchsvoll, vor allem wenn man das dreifache von der Nacht zuvor bezahlt und dann gibt es nicht mal Badeschlapfen, aber einen eiskalten Marmorboden, tiefe Temperaturen und keine Heizung. Der offene Kamin ist auch eher Dekoration als wärmendes Teil, denn keiner im Hotel wusste ihn zu bedienen. Tee gibt es nur auf Anruf beim RoomService, dies impliziert: lange Wartezeit und keinen 2. Aufguss. Erstaunlich war auch die Teeauswahl beim Frühstück, eine regelrechtes Teedies (Tee+Paradies=Teedies), allerdings für diesen Genuss muss man extra bezahlen – auch ärgerlich, entweder alles oder nichts, aber mitten mit endlosen Buffet mit Extrakosten zu beginnen ist fast kleinlich. Und genau das trifft es mitten ins Herz: alles schick und schön und doch kleinlich. Das Luxusgefühl der 5-Sterne wird ununterbrochen abgebrochen, da fehlt etwas, dort wird gespart und an der total falschen Stelle geprahlt. Verwöhnen sieht anders an. On top wird man für sein Alter oder Aussehen noch als nicht adäquater Gast vorverurteilt. Sorry, dass wir kein Gucci und Armani tragen, wir geben unser Geld lieber für Hotels aus. Soweit so gut, das Zimmer war vom Design natürlich umwerfend schick, extrem schön mit ganz viel Liebe zum Detail (weitere Posts zum Design folgen).  Diese Details sollten dann halt auch von den Mitarbeitern getragen werden, sonst ist die Nächtigung eher ein großer Flop als Top!

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.majekahouse.co.za/
Zimmer: 18 Zimmer und Suiten
Preis: ab 990 ZAR pro Person inkl. Frühstück

 

|Aufenthalt September 2013 – Majeka House – Stellenbosch – Südafrika|

Europa, Information, Neue Ideen für Hotels, Österreich

Schlafen wie der Kaiser in Schönbrunn

Austria Trend Hotels haben ein neues Angebotszuckerl im Programm: die Kaisersuite in Schloß Schönbrunn:

Die Hotelsuite befindet sich im Osttrakt des einstigen Kaiserhauses. Die Ausstattung ist nobel: Die Gemächer erstrecken sich über 167 Quadratmeter, es gibt zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, einen Wohnsalon, ein Esszimmer und eine Küche.

Das Interieur ist im imperialen Stil gehalten, inklusive Himmelbett und Stuckarbeiten. Farblich dominieren Schwarz, Weiß und Gold. Auch der traditionelle rote Seidenstoff, genannt „Ananasdamast“, fand reichlich Verwendung.

Der Umbau kostete insgesamt 400.000 Euro. Dieser erfolgte unter den strengen Vorgaben des Denkmalschutzes, wie betont wurde. Das historische Gemäuer birgt auch einige Nachteile: Lift gibt es keinen, die Suite ist nur über Stiegen erreichbar. Für Gäste kostet die Nacht ca 699€ pro Nacht und Person.

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Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

Suite Schoenbrunn

Forschung, Information

Luxury experience

Brand eins hat wiedermal ein heißes Thema aufgegriffen: Wie entwickelt sich der Luxusmarkt? Was bedeutet Luxus? Muss man Luxus besitzen oder kann man ihn auch erleben?

Professor Günter Müller-Stewens,  Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft in St. Gallen beschreibt die Aufweichung des Eigentumbegriffs bei Luxusgütern sowie Luxury experience.

Luxusmarken erliegen der Verlockung sich zu strecken und da baut man (z.B. Bulgari, LVMH  Cheval Blanc, Armani) auch gerne schnell mal ein Hotel – ein Spagat zwischen Verknappung und Wachstum.

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(Source: Bulgari)

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Amigo Brüssel

Zwei Geschwister – elf Hotels. Olga Polizzi und Rocco Forte sind ein Hotel Dream Team. Sie verantwortlich für das Design, er für den Rest.
Verankert sind die Häuser im Stil von „simple luxury“, so auch das Amigo in Brüssel. Das Haus ist nie extrem modern, aber auch nie völlig old-fashioned. Es schafft ein eigentümliches Ambiente von Gediegenheit und Stil – sicherlich die Handschrift von Olga Polizzi.
Leider war das Hotel während unseres Brüsselaufenthalts ausgebucht und eine Hotelführung war nicht möglich. Es könnte aber auch eine Ausrede gewesen sein… who knows.
Während meines 6-monatigen Aufenthalts in Brüssel 2004, durfte ich alle zwei Wochen einen Tag Hotel-Feldforschung betreiben und andere Hotels 4- und 5-Sterne Hotels abklappern. Eine interessante Zeit, so lernte ich den Brüsseler Hotelmarkt gut kennen und kann an dieser Stelle versichern, dass die Zimmer schlichtweg schön sind.

Besonders interessant ist das Hotelrestaurant: Ristorante Bocconi – angeblich ein Highlight von Brüssel (vom Design sicherlich)

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 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelamigo.com/
Preise: ab ca. 200€ im DZ
Kategorie: 5-Sterne

Details im Hotel, Friends advice, Hotels, Nordamerika, USA

W Times Square

Hannes war in NYC, diesmal im W Times Square:

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Hallo,wir waren im W Times Square! Die Premiere in einem Hotel Deiner Lieblingskette:-) Was soll ich jetzt sagen? Hm. Also das Hotel liegt wirklich super mitten am Times Square, einem der prominentesten Plätze in New York. Tausende Touristen zu jeder Tageszeit und Hunderte leuchtende Reklamebildschirme, die den Platz eingrenzen, verursachen ein seltsames Hochgefühl – man möchte Frank Sinatras Hymne auf diese Stadt singen, die Stadt, die niemals schläft, zumindest an diesem Platz.

Ich hatte bei der Buchung angegeben, dass wir um 14:00 Uhr ankommen werden, das Zimmer war nicht fertig. Wir ließen uns mit dem Angebot ein Zimmer im obersten Stockwerk – 57. Etage – zu bekommen vertrösten und gingen Kaffeetrinken und Touristenschauen. Leider war das Zimmer noch immer nicht fertig, als wir 2 Stunden später wieder gekommen sind – das Zimmermädchen war ziemlich aufgeregt über die Tatsache, dass man uns die Schlüssel dafür gegeben hat! Dem Herrn an der Rezeption war das auch dann ein bisschen peinlich, er gab uns dann ein Zimmer auf der 52. Etage und 2 Getränkegutscheine für die Bar als kleine Wiedergutmachung.

Es war wirklich sehr faszinierend auf diesen Platz vom 52. Stockwerk zu blicken, auf das blinkende Lichtermeer, auf den Hudson und das gegenüberliegende New Jersey.

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Das Zimmer selbst war wie erwartet sehr funktional aber die Farbtöne sind schon eher kitschig.

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Bett perfekt, Bliss Pflegeprodukte super (und alle eingepackt). Die Bar haben wir besucht, sehr gut besucht und nicht zu laut, mit einer sehr interessanten Cocktailkarte, heftige USD 16 das Stück. Die Drinks waren sehr exzellent und das Service, auch wenn man sich nicht die manchmal übertriebene Zuvorkommenheit traditioneller Fünf-SternHotel Bars erwartet. Ziemlich cool, trotzdem unkompliziert und nett, angenehm sowie im Grunde alle Mitarbeiter des Hauses, mit denen wir zu tun hatten. New York Style.

Ob ich wieder ins W Times Square komme? Eher nicht, weil die Lage zwar amüsant ist, aber nicht die in der Gegend ist, wo ich mich in New York sonst so rumtreibe. Ob ich wieder in ein W komme? Gerne, aber der Preis muss passen, denn ganz ehrlich mit dem Aloft hat W sich selbst die härteste Konkurrenz geschaffen mit einem meistens wesentlich besseren Preis/Leistungsverhältnis.

Liebe Grüße,

Hannes

Hotels, Information

Top Swap @ Hilton Wien

Mode & Hotels – eine Partnerschaft entsteht, nachdem Le Meridien finden jetzt auch das Modeevents “Top SWAP” im Hotel Hilton Wien statt.

Beim TOP SWAP SPECIAL CHARITY am 5. April 2013 wird diesmal in urban-eleganter Atmosphäre des HILTON Hotel Vienna! einen ganzen Abend lang unter dem Motto „a girls night out“ Kleidung getauscht: alles was für besondere Anlässe aus dem Kasten gezaubert wird: sei es zum ersten Date, in die Disko, zum Ball oder zu einer Abendveranstaltung.Eröffnet wird der TOP SWAP SPECIAL CHARITY – Abend mit einer feinen Salonshow: fesch gestylt von FAUX FOX zeigen Models einen Querschnitt der Tauschware. Den ganzen Abend lang darf bei Musik und Cocktails nach Herzenslust geswappt werden. Ein Styling- und Beauty Corner rundet die frischen Outfits ab.Der Reinerlös des Abends kommt der karitativen Einrichtung Sterntalerhof, dem Kinderhospiz in Loipersdorf, zu Gute.Ein paar ausgewählte Stücke von bekannten Wiener Persönlichkeiten sind auch dabei, die im Vorfeld von diesen gespendet werden. Wir danken jetzt bereits schon einmal:

Doris Rose

Elfenkleid

KARJA

Katharina Schinner

Lena Hoschek

Lilian Klebow

Madame with a mission

Marika Lichter

MILCH

Nina Hartmann

Patricia Vincent

PREGENZER

Saperlipopette

Sonja Kato Mailath Pokorny

Stefanie Nolz(Quelle: http://www.topswap.at/)

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Europa, Hotelarchitektur, Hotels, Lieblingshotels, Südeuropa

Irgendwo im Nirgendwo – La Bandita

Mein Mann liebt karge Landschaften und wollte auf unserer Rundreise von Triest nach Florenz eine Nacht mitten in der Toskana verbringen. Für mich war es besonders wichtig, in einem zeitgenössischen Ambiente zu nächtigen und nach laaaaannnngggeeeemmmm Suchen haben wir La Bandita gefunden.

John Voigtmann, ein amerikanischer Musikmanager, unter anderem von Christina Aguilera, stieg aus seinem Beruf aus und kaufte sich ein Haus in der Toskana um ein kleines, feines B&B zu betreiben. Soweit die Voraussetzungen. Natürlich war Italien eine Herausforderung, aber er hat sie gemeistert und mit welchem Bravour ist nachahmenswert: LA BANDITA

Das Hotel ist definitiv eine Reise Wert! Ein altes toskanisches Haus mit moderner, schöner Einrichtung – ein Prachtstück, durch und durch. Die Zimmer sind ein Traum, besonders die Badewanne und die unglaublich große Dusche. Über die eigene Terrasse, dem kleinen Pool mitten in der toskanischen Landschaft ohne Nachbarn und die abgelegene Sitzbänke ließe sich noch Stunden schwärmen.

Die Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Haus und leben ihren Traum. Unter dem Jahr einige Monate im La Bandita und im Winter ab durch die Welt. Der schottische Koch hat viele Stationen erlebt und fungiert nun als Privatkoch im La Bandita. Übrigen,s das Essen war ein Highlight, die Banditas würden auch viele Restaurants in der Umgebung empfehlen, aber eigentlich ist es aufregender mit den anderen Gästen um einen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Wir machten die Bekanntschaft mit Brasilianern, die zwischen Rio und Sao Paolo pendeln.

Lleicht zu finden ist das Kleinod allerdings nicht, mit Navi keine Chance – John hat das auch auf der Homepage geschrieben – also die Wegbeschreibung muss gedruckt mitgenommen werden, dann ist es ganz leicht zu finden.

Einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass wir nur eine Nacht bleiben konnten. Wirklich schade! Übrigens, das Hotel eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung und die Menschen im Hotel kennen sich aus.

PRICKELND:
_ Ein Haus in der Toskana mit zeitgenössischer Innenarchitektur
_ Die Mitarbeiter/innen
_ Die eigene Terrasse beim Zimmer
_ Die große Dusche und in den boden eingelassene Badewanne
_ Das romantische Hotel
_ Die tolle Bibliothek
_ Die beschauliche Plattensammlung
_ Das gemütliche Wohnzimmer
_ Man kann sich alles aus der Küche holen, wozu man Lust hat
_ Kostenloses W-LAN

SCHAL:
_ Der Wegweisen am Straßenrand könnte größer sein
_ Die Homepage könnte ansprechender gestaltet sein
_ Der Weg zum La Bandita ist ziemlich holprig und nicht jedes Auto wird es ohne Kratzer überleben
GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.la-bandita.com/

Zimmer: 8 Zimmer für 16 Erwachsene / man könnte auch das ganze Haus mieten

In der Nähe von: Siena und Florenz, im Val d´Orcia

Besonderheit: Kombination zeitgenössisches Interieur in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert

 

|La Bandita – Piensa – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Erlebte Hotels, Europa, Hotels, Südeuropa

Nur das Grand fehlt – Starhotels Savoia Excelsior Palace in Triest

Herrschaftlich mutet der Name an: Starhotels Savoia Excelsior Palace, alle Wörter, mit dem sich ein Hotel schmücken kann in einem Hotelnamen vereint. So viele Wörter lassen mich ständig den Namen des Hotels vergessen und ich nenne es deswegen verkürzt das Grand Hotel Triest.

Grand Hotel trifft es ins Herz der Sache. Obwohl es nicht meine bevorzugte Hotelwahl ist, wollte ich einmal in einem Grand Hotel schlafen. Preislich gesehen befindet es sich mittig und weit weg von Wiener Grand Hotels. Aber die Schwellenängste erwischten mich beim Betreten des Hotels und mein schlechtes Gewissen plagte mich, als ein älterer Herr mein Gepäck schleppen wollte. Hier hat sich deutlich eine Grenze abgezeichnet, das ist nicht meine Lebenswelt. Nichtsdestotrotz ist das Hotel schön, geschmackvoll und gut renoviert. Es ist modern und zugleich alt – schöne Übergänge und die zeitgemäßen Möbel gliedern sich bestens ins Ensemble ein. Besonders begeistert hat mich die Bibliothek mit den schweren, modernen Polstermöbeln in dunklen Tönen.

Ein kleiner Wehmutstropfen war das Frühstück, die Atmosphäre im Raum war hektisch – kein Tisch war frei – nichts wurde abgeräumt und deswegen mussten wir selbst Hand anlegen: Frühstücksgeschirr der anderen Gäste abräumen, Besteck, Teller, Servietten holen. Grundsätzlich alles kein Problem, nur in einer solch prunkvollen Atmosphäre schon komisch, wenn die Gäste persönlich die Tische abräumen. Es ist auch anderen Gästen so ergangen. Daber dann speist man doch prächtig mit Leinenservietten.

Das Savoia Excelsior Palace befindet sich direkt am Ufer und unmittelbar im Zentrum von Triest. Unser Zimmer hatte auch Meerblick, und obwohl unten eine Hauptverkehrsader liegt, hört man den Straßenlärm nicht. Die Fenster sind dreifach verglast und somit steht der Ruhe im Zimmer nichts im Wege. Möchte man jedoch auf den Balkon, dann sind drei Fenster zu öffnen und man merkt erst die Bewegung der Stadt und den Lärm. Die Opulenz des Hotels fand lediglich im Frühstück und im begrenzten W-Lan (1 Stunde) ihre Grenzen.
Zusammenfassend muss ich sagen, ein toller Aufenthalt in einem Grand Hotel. Für mich zu viel Dekadenz – ich schätze es schlichter.

Der großzügige Gang.

Die Aussicht vom Balkon.

PRICKELND:
Gestaltung zwischen Modern und Alt
Größe der Zimmer
Blick aufs Meer
Lärmschutz im Zimmmer
Gutes Preis-Leistungsvehältnis

SCHAL:
Begrenztes Internet
Frühstück – Qualität naja, Service ziemlich überfordert
Mitarbeiter/innen kenne sich in der Lokalszene in Triest nicht so gut aus

GROSSO MODO:
Homepage: http://www.starhotels.com/hotels/savoia-excelsior-palace/en/home.aspx
Zimmer: 106 Zimmer und 36 Suiten
Preis: ca. 140€ im DZ inkl. Frühstück
Eröffnung: 1912
Renovierung: 2000-2009
Architekt: Ladislaus Fiedler  (dieser Architekt hat auch am Wiener Hotel Bristol mitgearbeitet)

|Starhotels Savoia Excelsior Palace –  Triest – Italien – Aufenthalt  Frühjahr 2012|

Asia, China & Mongolei, Friends advice

Hotel G in Beijing

Hannes mit einem Insider-Hoteltipp für Beijing

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Hallo,

ich habe gerade wieder die Visitenkarte vom Manager des Hotel G  in Beijing gefunden, ein Hotel, in dem ich zwar nicht gewohnt habe, aber trotzdem empfehlen möchte.

(Bilder stammen von Tripadvisor)

Es ist ziemlich hübsch gestaltet und liegt mitten in Sanlitun, dem Ausgeh- und Shoppingviertel des Stadtteils Chaoyang. Der ist wiederum so groß wie ein paar mitteleuropäische Millionenstädte zusammen und der Ort, an dem die meisten Hochhäuser sprießen, Sitz der meisten westlichen Firmen in Beijing ist und fast alle Botschaften, viele Galerien, Shoppingmalls und Restaurants zu finden sind. Ein paar Hundert Meter vom Hotel ist das Arbeiterstadion des Stadtteils und rund um dieses gibt es sehr viele Lokale, die sehenswert sind. Das Cafe Latte ist eine sehr große Bar, in der fast nur Chinesen tanzen und trinken. Dort gibt es ein Mädchen mit dem Namen Angela, das sich ausschließlich um die paar westlichen Gäste kümmert, jeder bekommt ihre Handynummer falls man reservieren möchte oder sonst irgendein Problem hat, sehr gutes Service (falls jemand die Nummer braucht, Email schicken). Jeden Abend gibt es mehrere Live Auftritte, die Musik ist nicht allzu laut und man kann dort wirklich jede Menge Spass haben, auch wenn man nur den Chinesen ein bisschen zuschauen will.
Das South Silk Road ein paar Meter weiter, ein eher teures Restaurant mit sehr interessanten, seltenen und wirklich guten Gerichten, bleibt mir in sehr guter Erinnerung, wärmste Empfehlung.
Zurück zum Hotel G, das hat eine sehr hübsche und nette Bar mit Namen Scarlett. In diese man gehen kann falls einem China und im speziellen Beijing zuviel wird. Dort trifft man fast nur westliche Menschen, vor allem Franzosen, mit denen man sich ausgezeichnet auf Englisch unterhalten kann. Auf der Speisenkarte finden sich vorwiegend internationale Gerichte – ein guter Burger oder ein nicht klein geschnittenes Steak kann wahrlich viel Freue bereiten. Es gibt einige Biere aus Europa und eine gute Weinkarte so dass einen Abend lang Europa einkehrt. Teuer, aber gut.

Liebe Grüße,
Hannes

Hotelarchitektur, Hotels

Hotel Topazz

Ein neues, kleines Wiener Boutique Hotel hat seine Pforten geöffnet: Topazz 

Eine der Besonderheiten dieses Hotels ist der Bauplatz mit einer Größe von 152m². Auf 9 Etagen bietet das  Hotel 32 Zimmer und viele Extra, wie ein Butlerservice, Wohnsalon etc. Das im Niedrigenergiestandard erbaute Hotel konnte nach 16 Monaten Bauzeit  von der Unternehmensgruppe Lenikus eröffnet werden.

Die zweite Besonderheit ist die Hommage an Koloman Moser. Schön zu sehen, dass ein Stück Wiener Geschichte in die Gegenwart getragen wird.

Die ungewöhnliche Fassade lässt glücklicherweise viel Raum für Interpretation offen… wie die zwei folgenden Statements zeigen:

Das Gebäude von den BWM Architekten wird wie foglt beschrieben: “Mit seinen charakteristischen, ovalen Fenstern und seiner dunklen Fassade aus Glasmosaik behauptet sich der Neubau völlig eigenständig. Wie Augen öffnen sich die leicht vorspringenden Fenster in den Stadtraum. Sie dienen im Inneren dem Hotelbesucher als körperfreundlich gerundeter Ausguck, von dem aus liegend das Leben der Stadt beobachtet werden kann. Die versetzte Anordnung der Ovale nimmt mit spielerischer Heiterkeit die unterschiedlichen Geschoßhöhen der Nachbargebäude auf und kontrastiert mit gelassener Leichtigkeit die dominante Einheitlichkeit der historisch geprägten Umgebung.” weiterlesen (Source: http://bwm.at/projekte/hotel-topazz/)

Das Hotel beschreibt die Fassade etwas anders: “Die Fassade des Topazz erinnert an eine der skulpturalen Kreationen Koloman Mosers – ein funkelnder Zylinder, besetzt mit grossen, ovalen Edelsteinen.” (Source: Hotelwebsite)

(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

Weitere Beiträge: Insiderei, Kurier,  Ö24

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://hoteltopazz.com

Eröffnung: April 2012

Zimmer: 32

Architektur: BWM Architekten & Partner

Innenarchitektur: Michael Manzenreiter

Preis: ab ca. 190€

USP: Fassade (Gestaltung und Material)

 

Chile & Argentinien, Details im Hotel, Hotels, Südamerika

Faena Hotels + Universe – die Bar

Das Faena Hotel + Universe überrascht in allen Bereichen, waren wir wohl in einer Hotelbar oder in einem Naturkundemuseum? Man kann nur hoffen, dass sich regelmäßig ein Kammerjäger den Exponaten aus der Tierwelt annimmt und diese auch legal erworben wurden (aktuelles Stichwort aus Österreich – Jagdeinladungen).

 

Übrigens: die Speisen war sehr gut – für einen Snack wirklich zu empfehlen! Preise sind ähnlich Wien.

 

|Faena Hotel + Universe – Buenos Aires – Argentinien – Besichtigung Nov. 2011|

 

Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Lieblingshotels, Südamerika

Faena Hotel + Universe

Gesehen, gehört und tausendmal überblättert hatte ich es schon, es ist in vielen meiner Hotelbücher illustriert und hat sich wie ein bekanntes Gemälde in mein Gehirn eingebrannt, aber was mich genau erwartet wusste ich nicht. Während unseres Buenos Aires Aufenthalts gab es für mich ein Hotel,  dass ich unbedingt sehen wollte – das Faena Hotel + Universe von Philippe Starck. Nachdem ich das Hudson (auch von Philippe Starck) in NYC schon kannte war alles offen. Das Hudson hatte mich gar nicht begeistert, es ist mir zu laut, zu schrill, zu modern, zu glatt, zu pulsierend – wie würde wohl das Faena sein? Eines war klar, abgesehen von dem extrem hohen Preis, würde ich nicht die Zielgruppe sein, aber ein Besuch ist es allemal Wert.

Ich war mir nicht sicher, ob wir überhaupt in das Hotel hineinkommen würden und ob es möglich sein würde an der Bar etwas zu trinken. Überraschenderweise waren die Mitarbeiter/innen wahrhaft entzückend, zuvorkommend, loving and caring und einfach toll. Die Atmosphäre war großartig und das Design unbeschreiblich. Jede Minute gab es etwas Neues zu entdecken und man konnte sich zwischen Lachkrämpfen (ausgestopfer Rehkopf mit Perlenketten, Schwänenarmaturhälsen) und im selben Moment einer unglaublich eleganten Verbindung nicht erwehren. Wahnsinn, wie kann man solchen Kitsch so stilvoll und humorvoll vereinen. Ich staunte und genoss zwei tolle Stunden im Faena. Das Highlight – schwer zu sagen, die Toilette, das weiße Restaurant mit weißen Einhörnern und roten (echten) Samtrosen  oder doch der Pool mit einer goldenen Krone in der Mitte – keine Ahnung, aber es ist ein Erlebnis! Bilder folgen im Anschluss in Einzelbeiträgen.

Mein Kommentar direkt nach dem Besuch:

Gestern sind wir zufaellig und doch irgendwie absichtlich ins Faena gespoltert und ich muss mich kraeftig korrigieren, das Hotel ist stimmungsmaessig weltklasse. Zwar eine Trashbude ohne Ende, aber mit soviel Stil und Humor, dass ein paar Stunden in der kolonial, Louis XIV Barbibliothek eine Herzensfreude sind. Selbst wenn man alleine in der Bar ist fuehlt man sich nicht einsam unter den ganzen ausgestopften Tieren mit Braslettln (oesterreichisch: Goldketterl). Wasser aus Entenschnaebeln in Silber erwarten einem am WC. Der absolute Hammer ist jedoch die Goldkrone im Pool. Diese Stimmung laesst sich so schwer in Worte fassen, aber es war wirklich unendlich nett und die Mitarbeiter/innen sind umsorgende Goldschaetze, die sichtlich viel Freunde in der Arbeit und am Arbeitsplatz haben (nach den Naechten im W New York ist es fuer uns aussergewoehnlich, freundlich behandelt zuwerden – eine Amerikanerin sagte uns: people working @ W are too beautiful to be nice)

 

Grosso Modo:

Hotelwebsite: http://www.faenahotelanduniverse.com

Preis: ab 350 USD

USP: 2 Theater

Designer: Philippe Starck

Zimmer: 108

Gestaltungskonzept: üppig

 

|Faena Hotel + Universe – Buenos Aires – Argentinien – Besichtigung Nov. 2011|

Europa, Hotels, Österreich

Sans Souci Hotel & Residences

Das nächste Luxushotel in Wien scharrt schon in den Startlöchern, letzte Woche war die Pressekonferenz und man durfte schon Einblicke in die ersten Zimmer erhaschen. Übrigens das Design des Sans Soucis stammt von Philippe Starck! (weitere Philippe Starck Hotels auf RosaPfeffer.at: Faena in Buenos Aires, Hudson in NYC)

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“Wien (TP/OTS) – Von London nach Mumbai, von Melbourne nach New York – und jetzt erstmals in Wien: Mit YOO, einem der innovativsten Design-Studios der Welt, und Preferred Boutique realisiert die Sans Souci Group Ende 2012 ein spannendes Hotel- und Wohnprojekt.
Das 2010 von der Sans Souci Group erworbene und revitalisierte historische Bauwerk wird als Sans Souci Hotel & Residences Ende 2012
in der Museumstraße, Wien 7, eröffnet: urbaner Schick inmitten kultureller Highlights, einer lebhaften Restaurant- und Barszene sowie gleich neben dem Shopping-Eldorado Mariahilfer Straße. Im YOO Design-Studio fand die Sans Souci Group einen kongenialen Partner. Seit 1999 verbindet YOO die Erfahrung des Designers Philippe Starck mit der Vision des Immobilienunternehmers John Hitchcox zu inspirierendem Wohn- und Hotelerlebnis. Nun auch in Wien! Sans Souci Hotel & Residences besticht mit Casual Luxury. Die
Zimmer und Suiten sind individuell-modern, das Restaurant La Véranda ist gemütlich-herzerfrischend, die Champagner-Bar opulent-elegant. Zusätzlich bietet das Hotel Raum für erlesene Meetings (max. 30 Personen). Entspannung pur erwartet den Gast im 450 m2 großen Sans Souci Spa mit Behandlungsräumen, Saunen, Ladies Spa, Dampfbad, Ruheräumen und Fitnessbereich sowie einem Sportbecken mit 21m Länge. Ab dem vierten Obergeschoss des Gebäudes entstehen private High-End-Residences mit traumhafter Aussicht über Wien. Davon werden 7 von 15 optional auf Käuferwunsch ebenfalls im einzigartigen YOO-Design angeboten. Den Bewohnern stehen sämtliche Serviceleistungen sowie hauseigene Garagenplätze des Hotels zur Verfügung.  “Wir sind die Wiener Interpretation eines internationalen Boutique-Hotels”, erklärt Norbert Winkelmayer, CEO der Sans Souci Group. Preferred Boutique bedeutet maximales Hotelerlebnis gepaart mit der Intimität von höchstens 100 Zimmern.”

weitere Infos: http://www.preferredboutique.com

 

Quelle: APA 

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Hotels, Lieblingshotels, Nordamerika, USA

W Downtown NYC

Nach drei feinen Nächten im W Hoboken gings weiter ins W Downtown. 14 Monate jung und in seiner Hotellebensphase noch als Baby zu bezeichnen, ist es aber schon ziemlich abgebrüht. Der Lobbybereich im 5. Stock wird von der organischen Deckengestaltung in Weiß und Schwarz dominiert. Alles sehr cool & hip und demnach genauso, wie man sich ein Hotel in Downtown Manhatten vorstellen würde.  Wir schliefen im Zimmer 1907 im 19. Stock, der rasante Lift hebt einem den Magen aus, eine Prüfung des Verdaungstraktes. Auffällig am engen Gang ist der im “Elefantenlook”  gemusterte schwarz-braune Teppichboden, welcher einfach schön & pflegeleicht wirkt.

Unser Zimmer gefällt sehr, die Möblierung ist deutlich verspielter als im W Hoboken und lässt einem ans Q Berlin denken (mit weniger Details).  Auch in diesem Hotel ist die Aussicht spektakulär und doch seltsam – man blickt direkt auf den Ground Zero inkl. Memorial und der emsig voranschreitenden Aufbauarbeiten. Die Aussicht ließ uns nicht kalt und doch tritt der Gewöhnungseffekt rasch ein. Diese Baustelle kann man von der Fensterbank beobachten und klarerweise saßen wir hier Stunden, um die 7 Kräne und min. 100 Bauarbeiter und x Bagger zu beobachten. Bevor wir zu Bett gingen schauten wir nochmal ein paar Minuten genau auf die Baustelle und der erste Blick am Morgen galt dem Fortschritt der fleißigen Bauarbeiter in der Nacht – ein Erlebnis. Es war faszinierend zu sehen wie Erdmassen während unserer Schlafenszeit bewegt wurden. Tagsüber lag unser Fokus weniger auf der Baustelle als viel mehr auf die tausenden Ameisen (Besucher), die das Ground Zero Memorial besichtigen wollten. Die Schlangen beim Eingang waren unendlich lange und wir haben entschlossen uns in diese nicht einzugliedern.

Die Sitzbank ist ein wahres Goldstück im Zimmer. Die Verarbeitung im Straußenleder mit Rosenpolster (kitsch pur) ist bemerkenswertes Detail. Das Beste im Zimmer ist das W Kuschelbett (von mir liebevoll “Nirschi” genannt), es ist einfach himmlisch weich. Gratulation an die Produktinnovationsabteiltung von Starwood!

Erstaunerlicherweise ist das Zimmer sehr sehr groß und am Boden würden locker fünf große, aufgeschlagene Koffer Platz finden und man könnte noch immer locker, flockig gehen – eine ziemliche Überraschung, wir hätten mit einer Pariser Zimmergröße gerechnet. Das Badezimmer weist ebenfalls eine gute Raumaufteilung auf. Es ist allerdings sehr klassisch und zeitlos eingerichtet. Jahre steckt diese Bad weg, wie nichts. Nur der Schliff im Spiegel verleiht dem ganzen Ensemble etwas Zeitgeistiges, aber dieser kann rasch getauscht werden. Wie gewohnt, kommt man in den Genuss von Bliss Produkten – zitronige Frische und noch in Wien eine schöne Erinnerung an unsere Hochzeitsreise.

Die Hotellobby hatte ein ganz großes Manko, nämlich die Abwesenheit von Licht. Nachts waren Rezeption und Bar so dunkel, dass man kaum in den Lift fand. Alleinig ipad und smartphones der Bargäste und Computer der Rezeptionisten haben einem dem Standort bestimmen lassen. Ich weiß, W muss cool sein, aber muss cool unbedingt so dunkel sein?

Hängen geblieben ist vier Monate nach dem Besuch noch die wunderschöne Glasperlengestaltung beim Eingang und der Teppich im Elefantenlook, endlich mal ein schöner, witziger Hotelteppich.

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.starwoodhotels.com/whotels/property/overview/index.html?propertyID=3154
Eröffnung: 2010
Preis: ab 250 USD im Doppelzimmer ohne Frühstück
Zimmer: 217 Zimmer + Residenzen
USP: Fensterbänke

|W Downtown – NYC – USA – Aufenthalt November 2011|

Erlebte Hotels, Hotels, Nordamerika, USA

W Hoboken / New Jersey

Die nächste Station unserer Hochzeitsreise führte uns nach New York. Um mir eine ganz besondere Freude zu machen, wählte mein Mann nicht nur ein W Hotel, sondern gleich zwei davon. Meine Begeisterung war unendlich!!! Wie schon öfter geschrieben, ist W meine Lieblingshotelmarke.

Also zurück zum 1. Hotel, das W Hoboken. Es ist zwar streng genommen nicht mehr in New York, sondern in New Jersey, aber mit der Path Line (quasi eine U-Bahn) ist man innerhalb von 15 Minuten in der 34th Street. Hoboken, übrigens die Geburtsstadt von Frankieboy, ist, ähnlich dem 7. Bezirk in Wien, ein aufstrebender Ort. Das Beste von Hoboken ist jedoch die direkte Sicht auf die New Yorker Skyline. Das W Hotel befindet sich direkt am Wasser und die Aussicht könnte selbst in Manhattan nicht besser sein.

Zum Hotel selbst lässt sich sagen, daß die Mitarbeiter/innen, wie gewöhnlich in W Hotels, etwas zu COOL. “Warm” kann man mit keiner Person werden, wie wir sofort beim Empfang feststellen konnten. Eine New Yorkee sagte uns: “People in Ws are too beautiful, too be nice” – eine harsche Kritik an einer Hotelmarke, die 5 Hotels in Manhattan zählt und viele NewYorker in die In-house-Discos ziehen möchte.

Unser Zimmer bot einen unglaublichen Ausblick auf die Manhattaner Skyline und die etwas abgelegene Lage war sofort vergessen. Das Zimmer an sich war nett, für ein W etwas zu brav, aber nichtsdestotrotz schön.  Die Beleuchtung dürftig, vor allem im Vergleich zum W Istanbul. Das Badezimmer wunderbar geschnitten und elegant in schwarz/weiß mit Duravit Becken und Kohler Armaturen bestückt.  In Erinnerung bleibt die halbrunde Dusche, welche durch die Form einfach besticht und ein bisserl mehr Platz bietet. Apropos Platz das Zimmer war für ein Stadthotel, insbesondere in New York, wirklich großzügig geschnitten. Die Zimmererschließung war ganz gut in einer Dreiecksform mit Lift in der Mitte. Das Frühstück sehr gut, allerdings fällt es nicht unter eine Occasion, wenn man für 2 Personen über 50 USD bezahlt, dafür sitzt man aber in einem wunderschönen Restaurant direkt am Hudson River mit Sicht auf Manhattan. Typisch für W Hotels sind die Discos, wie immer laut und voll.

Wie erwartet war das whatever/whenever Service war nicht zu gebrauchen… (diese Erfahrung haben wir schon öfters gemacht und trotzdem liebe ich W – what a strange world!) Aufgrund der Reisedauer (1 Monat in sehr unterschiedlichen Klimazonen) wollten/mussten wir einen Teil des Gespäcks in einem Paket heimschicken. Auf die Frage, wie wir das am besten erledigen könnten, sagte uns der whatever/whenever desk “sorry, that is not in your business”.  Allerdings fremd in den USA, wäre eine Auskunft über die möglichen Firmen, wünschenswert gewesen – deswegen PLÄDIERE ich für eine Umbenennung in “whatever, I do not care” Service. Ähnlich erging es uns bei der Frage, wie wir öffentlich am besten nach Manhattan kommen würden. Whatever/whenever reagierte mit großer Unverständnis und Arroganz, wieso man mit dem Bus fahren möchte. Nach meinen kritischen Bemerkungen muss ich allerdings auch von einer netten Geschichte von der Rezeption berichten: Nach dem Check-In schickten Sie uns eine Flasche Sekt aufs  Zimmer (klarerweise den günstigsten).

In Erinnerung bleibt eine wirklich atemberaubende Aussicht auf die Skyline von Manhattan. Öffnet man am Morgen die Äuglein, sieht man sofort die Wolkenkratzer, für eine Österreicherin einfach faszinierend. Der Sonnenuntergang ist genauso schön.  Getoppt wird dieser nur noch von einem Vollmondverlauf über dem Chrystler Building, dem wir beiwohnen durften. Und bevor ich es vergesse, dass W Bett (von mir liebevoll “Nirschi” genannt) ist wie immer eine richtige Wonne – so ein “Nirschi” macht das mangelnde Service wett.

 

GROSSO MODO:

Website: http://www.starwoodhotels.com/whotels/property/overview/index.html?propertyID=1785
Preis: ab 220 USD + TAX im Doppelzimmer ohne Frühstück
Eröffnung: 2009
Zimmer: 225 Zimmer + 40 Residenzen

|W Hoboken – Hoboken – USA – Aufenthalt November 2011|

Chile & Argentinien, Hotels, Südamerika

Faena Hotel – Buenos Aires

Von den Bildern her, wahrscheinlich das bekannteste Hotel in Buenos Aires. Gleichzeitig, wie die Bilder schon signalisieren, eines der teuersten Hotels in B.A.. Der alte Getreidespeicher in Backsteinfacon wurde von Philippe Starck zu einem Design Hotel mit etwas EXTRA TRASH umgestaltet – FAENA HOTEL.  Angeblich wollte der expressionistische Designer Philippe Starck die Dekadenz und Romantik der Belle Epoque widerspiegeln.

Im Faena Hotel + Universe erwarten einem Luxussuiten, ein Pool, ein Spa mit türkischem Bad, zwei Restaurants und nicht zuletzt ZWEI Theater. ZWEI Theater in einem Hotel, also ich war noch nie in Las Vegas, aber außerhalb von Las Vegas konnte ich mir auch kein Hotel mit zwei Theater vorstellen.  Das Faena wirkt wie eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Mir persönlich ist es einfach zu üppig, aber ich bin dafür auch definitiv nicht die Zielgruppe (Göttinseidank).

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(Alle Bilder stammen von Leading Hotels of the World)

Grosso Modo:

Hotelwebsite: http://www.faenahotelanduniverse.com

Preis: ab 350 USD

USP: 2 Theater

Designer: Philippe Starck

Zimmer: 108

Gestaltungskonzept: üppig

 

Europa, Hotels, Information, Nordamerika

Hotel & Film

Persönlich finde ich es immer wieder erstaunlich, wie viele Hotels in Filmen gezeigt werden, das Hotel ist der ultimative Platz zum Filmen. Woher kommt das? Dieser Frage auf den Grund zu gehen, könnte man sicherlich eine eigene Studie schreiben.

Ich denke die Faszination an Hotels liegt daran, dass alles möglich ist. Denn es ist eine Fremde und doch vertraute Welt, jeder kennt ein Hotel (und es besteht grundlegend immer aus den gleichen Elementen – Bett, Badezimmer) und es ist immer mit An- bzw. Abreise verbunden. Diese An- und Abreise betrifft ebenso andere Menschen, sprich die Zusammensetzung der Gäste ist immer neu, immer anders. Also es ist Bewegung im Hotel.

Zusätzlich kennt man die Beweggründe der anderen Reisenden nicht, wieso sie in einem Hotel wohnen – was treibt sie an?, wie lange bleiben sie?. Die Anonymität in Hotels gefällt mir zum Beispiel sehr gut, andere Menschen suchen in Hotels regelrecht Beziehungen (vor allem zu Mitarbeiter/innen oder Besitzer/innen) zu denen sie jährlich wieder kommen können. Außerdem sind Hotels immer Teil einer Geschichte – es gibt eine Entscheidungsphase vor der Abfahrt, einen Hauptteil während des Aufenthalts und Erinnerungen und Geschichten bei der Rückkehr.

Ein Freund hat letzte Woche zu mir gesagt: “Eigentlich bin ich während der Geschäftsreisen kaum im Hotel, sollte jedoch das Hotel nicht gut sein, ist meine ganze Woche gegessen.” Interessant wie stark einem Hotels beeinflussen und dadurch auch gar nicht mehr verwunderlich das Filme dieses Stilmittel gerne aufnehmen. An dieser Stelle möchte ich noch eine Buchempfehlung anbringen – Menschen im Hotel. Es ist ein wirklich unterschätztes Buch von Vicki Baum und ihre Protagonisten sind so schrullig wie auch hinreisend – es gibt zum Beispiel einen Buchhalter Herrn Kringelein, der aufgrund einer Krankheit bald sterben wird. Doch bevor er stirbt, nimmt er sein ganzes Geld und nächtigt bis zu seinem Lebensende im Grand Hotel, schließlich will man sich ja von seinem “normalen” Leben verabschieden und genießen.

Es ist eindeutig eine aufregende Welt.

Hier eine Auswahl an Filmen, die durch Hotels um eine Facette reicher werden:

Und selbstverändlich in österreichischen Schnultzen:

Die Liste kann man endlos weiterführen.

Details im Hotel, Europa, Hotels, Österreich

Hotel Beethoven Wien

Ich komme gerade von dem Kongress “Frau in der Wirtschaft” und hatte ein spannendes Gespräch mit Barbara Ludwig. Frau Ludwig hat vor zwei Jahren das Hotel Beethoven in Wien gekauft und versucht es gerade am Markt neu zu positionieren. Im Zuge der Positionierung wurden sieben der dreiundvierzig Zimmer neu möbliert. Spannend dabei ist, dass diese sieben Zimmer die Gäste polarisieren. Von vielen Gästen in den Himmel erhoben, flüchten andere Gäste aus dem Zimmer und wollen unbedingt ein altes Zimmer. Frau Ludwig versteht den Wirbel nicht so ganz und empfindet ihre Zimmer als sehr schön, aber nicht als extravagant.

Dieses Gespräch hat meine Fantasie angeregt und ich konnte es gar nicht erwarten zu Hause zu sein und die Zimmer zu sehen….

Aber sehen Sie selbst, wie UNGLAUBLICH TOLL die Zimmer geworden sind. Leider sind die Zimmer auf der coolen Homepage sehr versteckt und nur nach einer expliziten Suche wird man fündig.

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Für die öffentlichen Bereiche des Hauses und die restlichen Zimmer findet sich sicherlich bald auch noch ein frischer Wind.


(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotel-beethoven.at/

Kategorie: 4-Sterne

Design: leider nicht auf der Homepage gefunden

Preis: ab ca. 120€ im Doppelzimmer