Chile & Argentinien, Erlebte Hotels, Hotelarchitektur, Lieblingshotels, Südamerika

Architektur pur @ Indigo Patagonia Hotel / Chile

Sebastián Irarrázaval, der Architekt des 2007 erbauten IndigoHotels ist in Chile bekannt wie ein bunter Hund. Zurecht!

Berauschende Ein-, Ausblicke und Durchblicke ermöglicht dieses Hotel. Das raue Klima von Patagonien bleibt in diesem Bau nicht vor der Tür stehen, die Natur ist bewusst ein Teil des wilden Charmes.

Die Erschließung des Hotels hat mir am allerbesten gefallen. Man gelangt auf den duzenden Stiegen nicht immer gleich zu seinem Zimmer, dafür wird man mit tollen Aussichten auf die extravaganten Teppiche, verstecke Rückzugsplätze oder den schattenverspielten Lichteinfall von oben reich belohnt. Ebenso ist der Spa-Bereich mit offenem Feuer, verglaster Sauna und den drei im freien liegenden Whirlpools ein Wohlfühlerlebnis, das von der Harmonie zwischen Natur und Architektur lebt.

3 outdoor jacuzzis

3 outdoor jacuzzis

Wolkenstimmung in Puerto Natales

Wolkenstimmung in Puerto Natales

Zimmer wie ein Cocon

Zimmer wie ein Cocon

Badezimmer aus Holz

Badezimmer aus Holz

 

von der Decke hängende Cocons

von der Decke hängende Cocons

 

Erschließung

Erschließung

Rezeptionsbereich

Rezeptionsbereich

Bar

Bar

Restaurantaufgang

Restaurantaufgang

Restaurant

Restaurant

Indigo Hotel

Indigo Hotel

Indigo Hotel & Mama Rosas Restaurant

Indigo Hotel & Mama Rosas Restaurant

PRICKELND:

  • stringentes Hotelkonzept, passend zur Natur und Region
  • klare und minimalistische Hotelarchitektur – kein Schnick und kein Schnack – klare Linien
  • zahlreiche, kuschlige Rückzugspunkte im Hotel (z.B. Cocons, etc)
  • Hotellage – direkt am Fjord
  • Servicequalität
  • Das Herzstück – das Stiegenhaus mit unglaublichen Ein- und Ausblicken
  • gemütliche Einrichtung der Bar
  • Welcome drinks an der Bar inklusive Fjordaussicht
  • gratis Internet in der Bar
  • exzellentes Restaurants – Mama Rosa
  • Spa am Dach mit Fjordaussicht und 3 Jacuzzis
  • Romantische Stimmung am Zimmer – Kerzen werden beim Bettenaufschlagen angezunden
  • 2 Kofferböcke im Zimmer
  • Do-it-yourself Style
  • kreatives Badezimmerkonzept aus Holz
  • mobiles Bett im Zimmer
  • Lichtkonzept im Zimmer – verschiedene Dämmerstufen und Kerzenschein
  • genügend Garderobenhaken in den Zimmern (wichtig für die nötigen Kleidungsschichten)
  • kein TV im Zimmer, passend zur Fjordaussicht
  • Branding (Hygieneartikel, Handtücher & Bettwäsche)
  • Fjord(mineral)wasser am Zimmer

 

SCHAL:

  • undichte Fenster – Zugluft
  • überzogene Hotelpreise – undurchsichtiges Preiskonzept
  • fehlender Kasten im Zimmer
  • Zimmergröße
  • keine Kosmetiktücher im Badezimmer
  • keine (absolut keine wie zum Beispiel Kuchen, Suppen, Brote, Obst, heiße Schokolade etc) außerhalb der Restaurantöffnungszeiten – wobei bei mir die Frage noch immer offen ist, ob eine heiße Schokolade etwas zum Essen ist. In Österreich zahlt man nur 10% Steuern, aber eigentlich trinkt man sie.

 

OFFENES:

  • Darf man Kerzen in ein Hotelzimmer stellen?
  • Wie viel IKEA verträgt ein gehobenes Hotel?

 

GROSSO MODO:

Erbaut – 2007
Architekt – Sebastián Irarrázaval 
Preis – 140 – 200€ pro Zimmer inkl. Frühstück
Kategorie – architektonisch gefühlte 5 Sterne, den Rest 4 Sterne
Hotelarchitektur – atemberaubend
Wohnlichkeit – bis auf Zugluft sehr gut
Lobby – spannend durch die Architektur
Lage – direkt am Fjord, 5 min. zum Stadtzentrum von Puerto Natales

 

|Indigo Patagonia – Puerto Natales – Chile – Aufenthalt Nov. 2009|

 

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