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Details im Hotel

Details im Hotel, Erlebte Hotels, Erwartungen an Hotels, Forschung, Hotelarchitektur, Hotelmarketing, Hoteltrends

Lieblingsergebnisse meiner Forschung

Meine Lieblingsergebnisse hier nun kurz zusammengefasst:

Photo by Jamie Street on Unsplash

Das Hotel als Person

  • Das Hotel wird als Person wahrgenommen. Die Interviewpartner haben das Hotel immer vermenschlicht und zum Beispiel gesagt: „Das Hotel ist lieb, das Hotel darf nicht sterben“. Dieser Anthropomorphismus war in jedem Interview zugegen. Wenn man es auf eine philosophische Ebene hebt, kann man sagen, die Hoteliers sind die Eltern und das Hotel das Kind. Alles was die Hoteliers dem Kind Gutes tun, spüren die Gäste. Seien es weiße Wände ohne Kratzer, frische Blumen, brennende Kerzen. Alles das spüren die Gäste und fühlen sich wohler.

Der Hotelboden

  • In den Interviews hat auch jeder Interviewpartner über den Hotelboden gesprochen. Sobald der Gast den Boden betritt, hat er Sympathie oder Antipathie zum Hotel. Wie beim ersten Handschlag zwischen zwei Menschen. In einem weiteren Beitrag werde ich noch mehr über soziale Oberflächen schreiben, denn auch die Beschaffenheit des Bodens ist nicht unwesentlich.

Die Reiseentscheidung ein emotionaler Ritt

  • Die Reiseentscheidung ist ein emotionaler Ritt und wird gerade leider zu sehr auf Bewertungen aus dem Internet und die Leichtigkeit der Buchung reduziert. Dabei steckt viel mehr dahinter. Verreist eine Familie, bedeutet das, dass es immer Kompromisse zu verhandeln gibt. Nicht nur zwischen Erwachsenen und Ehepartner, sondern auch zwischen Kindern und Erwachsenen, Preis und Wünschen, Hotelsterne und Repräsentanz. Urlaub ist so unglaublich wichtig, es ist eine begrenzte Zeit – die kostbarste Zeit im Jahr – das Filetstück des Jahres. Deswegen möchte man diese Kostbarkeit absichern und nochmals absichern. Man will förmlich alle Störfaktoren ausschalten. Ich schreibe das bewusst so explizit, weil es immer als selbstverständlich genommen wird. Ein paar Zahlen verdeutlichen die Bedeutung. Für eine Hotelentscheidung werden im Schnitt neun Stunden im Internet verbracht und 52 verschiedene Seiten besucht. Man bucht fast nie ein Hotel, ohne auch noch auf die Hotelwebsite zu gehen. Bloß dabei bleibt es nicht, man sieht sich auch die Bewertungen auf TripAdvisor an und man geht auf Instagram Places um die Bilder der Nutzer zu checken. Was könnte mehr Aufschluss über die Qualität des Hotelaufenthalts geben als echte Bilder auf Instagram. In meinen Augen ist Instagram eine Suchmaschine, es geht zu allererst um Vertrauen und erst in Folge vielleicht ums Verkaufen.

Soziale Einbettung / Reisebiografie

  • Ein weiteres wichtiges Thema ist: Was sagt das Hotel über mich in meiner sozialen Einbettung aus? Was werden die anderen von mir denken, wenn ich mir so ein teures/günstiges Hotel leiste? Über Facebook/Instagram&co wird auch die Reisebiografie gläsern. Wer wusste vor zehn Jahren schon in welchem Hotel man wirklich abgestiegen ist. Jetzt ist es Teil der Reisebiografie und definiert mich auch als Mensch, ist quasi Ausdruck meiner Lebenswelt.

Individualität & Autonomie

  • Und hinzu kommt noch die Frage nach der Individualität und Autonomie? Wie viel Entertainment bietet das Hotel? Habe ich Stress, dass ich den Urlaub abarbeiten muss? Oder gibt es keine Angebote vor Ort und ich muss mich um alles selbst kümmern? Wie sie sehen und wahrscheinlich auch spüren können, ein sehr emotionaler Ritt in der Entscheidungsfindung.
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Digitale Gästemappe

Das Versprechen war gut: die digitale Gästemappe, immer up-to-date, die Gäste bekommen die Nachrichten direkt aufs Zimmer gesendet und die Gäste können einfach und bequem Reservierungen direkt vom Zimmer tätigen.

Photo by Daniel Cañibano on Unsplash

Die Realität sieht leider ganz anders aus. In den letzten Monaten habe ich einige digitale Gästemappen in Hotels erlebt, folgende zwei Hauptprobleme ergaben sich für mich:

  • Die Hardware war zu günstig und die Bedienung demnach sehr holprig
  • Der Content hatte keinen Mehrwert.

Content is King. Ja, aber dieser König braucht viel Pflege. Des Öfteren habe ich den Satz gehört, eine Gästemappe ist fast eine kleine zweite Webseite. Dieser Satz ist nicht richtig. Eine Gästemappe ist umfangreicher als eine Webseite. Der Content gehört täglich aktualisiert und er ist unmittelbarer am Gast, er muss für die Gäste direkt während des Aufenthalts Mehrwert bringen, sonst hat er keine Berechtigung.

Ideen für eine Gästemappe:

  • Die Mittags -und Abendkarte im Restaurant – täglich aktuell.
  • Die Angebote des Hotels tagesaktuell mit einer Online-Terminbuchung z.B um 14 Uhr ist noch ein Massagetermin frei.
  • Das Wetter und die dazugehörigen Attraktionen und Tipps des Hotels. Hier sollten die Empfehlungen auch wechseln entsprechend dem Wetter / Jahreszeit.
  • Bei Ausflugstipps in der Umgebung sind 3-5 Tipps nicht genug. Da muss man gehörig in die Tasten hauen und mindestens 20 Tipps pro Jahreszeit aufzeigen können.
  • Die Seiten sollten alle zusammenspielen, z.B. wenn die Yogalehrerin und deren Lebensweg und Yogastil präsentiert wird, ist ein Link zum Yoga-Stundenplan mit Reservierungsmöglichkeit die natürliche Erwartung des Gastes.
  • Hintergrundinformationen zum Hotel und den Hoteliers – auf einer persönlichen Ebene ansprechen.

Sie sehen, wohin das ganze führt: zu viel Arbeit. Und das ist ein Thema der Ressourcen, eine Person braucht sicherlich 1-2 Stunden pro Tag zur Pflege der Gästemappe.

Und was ist dann die Alternative? Die konventionelle Gästemappe ganz klassisch auf Papier gedruckt. Schön gestaltet mit nutzbaren Inhalten bringt sie erheblichen Mehrwert. Sie hält die Erwartungshaltung der Gäste in Zaun. Hier erwartet man nicht, dass die Information tagesaktuell zur Verfügung stehen. Und noch etwas ganz anderes: ihr Hotel bekommt wieder die Möglichkeit zu glänzen, und zwar mit einer gut informierten, charmanten Rezeption.

Details im Hotel

BurgerMania – die Essenswüste

 

Burger, Flammkuchen, Pizza und Clubsandwich. Langsam aber sicher breitet sich eine Essenswüste in den Tourismusregionen aus. Letztes Jahr beispielsweise sind wir drei Wochen quer durch Österreich getourt oder besser gesagt „geburgert“ – von Wien bis Vorarlberg – mit Stopps in Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Osttirol. Und überall bot sich beim Blick in die a la carte Speisekarte von Restaurants das gleiche Bild. Die einzige Frage, die offen blieb: Wollen wir heute wieder Flammkuchen oder schon wieder Burger mit Pommes?  Ein ähnlicher Anblick ergab sich auch im Sommerurlaub in Griechenland, zwar ohne Flammkuchen aber dafür mit griechischem Salat. Und langsam, aber sicher reift in mir die Gewissheit heran, dass wir uns auf eine kulinarische Wüste zu bewegen. Ab und zu ein Burger ist voll okay, aber täglich? Bei einer Urlaubslänge von 14 bzw. 21 Tagen kaum zu verkraften.

 

Photo by Niklas Rhöse on Unsplash

Das kulinarische Erlebnis ist im Urlaub ein bedeutendes Element. Die immer gleichen Speisen bremsen allerdings das Urlaubserlebnis enorm. Zumal ein kulturelles Eintauchen in das Lokalkolorit nicht in vollem Ausmaß möglich ist. Das Essen ist vollkommen austauschbar, es ist einfach überall gleich – Fast Food Ketten sind zwar nicht mehr auf dem Siegeszug, das haben jetzt dafür die kleinen Restaurants für McDonalds & Co übernommen. Selbstverständlich kann man nach lokalen Wirtshäusern suchen und man wird sie auch finden, aber eine standardmäßige Vielfalt ist nicht mehr gegeben. Als ich vor einigen Jahren in Machu Picchu im peruanischen Hochland war, stand noch Meerschweinchen auf der Speisekarte und es war gar nicht so leicht etwas für europäische Geschmäcker zu finden. Dennoch war es ein lustiges Erlebnis. Klar, damals hätte ich mir einen Burger gewünscht, aber jetzt weltweit das gleiche Essen zu bekommen ist bescheiden.

Mein Punkt ist, dass es auf die Vielfalt beim Essen ankommt! Lokale Speisen gehören auf die Speisekarten. Gäste sollen animiert werden Neues zu probieren und eine freundliche und fachkundige Beratung der ServicemitarbeiterInnen über die regionalen Schmankerln sollte da auf keinen Fall fehlen. Ein Burger kann da schon mal auf der Karte stehen, aber als Klassiker und nicht als Highlight.

Außerdem ist es in der heutigen Zeit unerlässlich geworden, auf die veränderten Lebenswelten einzugehen. Ja, jetzt kommt das viel diskutierte Thema: Vegan. Hier besteht Aufholbedarf. In Wien gehören vegane Speisen mittlerweile zum Alltag. Die Mehrheit der Restaurants offerieren vegane Gerichte und hier geht es nicht um die hardcore Veganer, es geht um die Flexitarier! Für viele ist der tägliche Konsum von Fleisch und tierischen Produkten einfach nicht mehr okay. Mal Fleisch, mal vegan, mal vegetarisch – alles ist möglich. Gluten- und laktosefreie Produkte haben da den Siegeszug leichter geschafft.

Auf die Vielfalt!

Barbara Guger

 

 

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Ein Hotel & eine verpasste Chance.

Mehr als nur ein Like“ so nennt Lucas Hoffmann sein Social Media Marketing Seminar, das er selbst als Bootcamp für Social Media Marketer bezeichnet. Ein fokussiertes Event, bei dem man es als Anfänger/in schwer hat. Nebenbei bemerkt, Lucas Hoffmann ist ein großartiger Vortragender, auch wenn man zwischendurch das Gefühl hat, alles falsch gemacht zu haben – seine Tipps und seine Erfahrung sind wertvoll.

Ein Hotel und eine verpasste Chance

Jedenfalls zurück zu meiner Geschichte. Das Event fand in einem Hotel nahe dem Westbahnhof statt, im Saal saßen mehr als 200 Personen, allesamt Marketer. Neben kleinen und großen Firmen waren auch teilweise richtig große Namen vertreten. Selbst ganze Marketingabteilungen fanden sich im Saal. Es war an einem Samstag im Mai, die Sonne brannte auf Wien und alle Teilnehmer/innen haben diesen herrlichen freien Samstag im Mai dem beruflichen Engagement gewidmet. Alle Personen sind social-media-affin oder müssen es sein. Sie ahnen es vielleicht. Die perfekte Zielgruppe auch für ein Veranstaltungshotel. Hier saßen Entscheidungsträger für nächste Events & Influencer – nicht selten haben diese Menschen auf viele Follower. Die Zielgruppe von Seminarhotels quasi auf dem Silbertablett serviert.

Und nein, das Hotel hat die Gäste nicht verwöhnt und hofiert.

Nein, das Hotel hat keine Flyer aufgelegt und informiert.

Nein, es gab keine Goodies zum Mitnehmen.

Nein, es gab keine kleinen Verwöhnungen wie einen Saft.

Nein, die Hotelmitarbeiter (Bankett-Abteilung) waren nicht vor Ort.

Nein, es gab keine nette Deko, dafür aber ein großes Schild im Vorraum „PRIVAT“.

Für uns Teilnehmer/innen gab es Vöslauer zu trinken, sonst nichts.

Gähnende Leer herrschte im Hotel. Ein gegen Entgelt zur Verfügung gestellter Raum.

Die verschenkte Chance, wenn man bedenkt, dass hier pure Marketer saßen. Ein Jolly Eis für jede Person hätte sich super über Social Media teilen lassen. Aber wer benötigt heutzutage schon Influencer, geschweige denn gute Kontakte zu Marketingabteilungen, die Firmenevents planen oder zumindest mitplanen?

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Architektur und Erholung pur – Gradonna Mountain Resort

We are back! Vor zwei Jahren waren wir schon einmal auf Urlaub im Gradonna Mountain Resort in Osttirol. Letztes Jahr hat mein Mann dann noch immer gescherzt, wir sollten doch unseren Mallorcaurlaub stornieren und stattdessen eine Woche im Gradonna verbringen. Seinen Traum, eine Woche Gradonna, haben wir dann im Sommer auf unserem Road Trip durch Österreich umgesetzt. Eine Wohltat nach zwei Wochen in sechs verschiedenen Hotels mit einem Dreieinhalbjährigen und einem vier Monate alten Baby, einmal eine Woche an ein und demselben Ort zu verbringen. Hotel Nummer 7 war damit auch der perfekte Ausklang für unseren Sommerurlaub.

Das Gradonna liegt am Fuße des Großglockners in Kals in Osttirol. Die Architektur ist noch immer herausragend, doch zwei Jahre später bettet sich das Hotel mehr und mehr in die umliegende Landschaft ein. Der schwarze Turm, mein Lieblingsdetail im Gesamtensemble des Hotels, war deshalb auch unser Bestimmungsort: wir haben uns für ein extrem geräumiges Turmzimmer entschieden. Das Platzangebot ist großzügig bemessen, doch wer hätte das gedacht, im Vergleich haben wir festgestellt, dass wir die kleineren Zimmer gemütlicher und auch heimeliger finden. Wir werden wohl beim nächsten Aufenthalt wieder in diese Kategorie wechseln.

Der Spabereich des Hotels erstreckt sich über vier Becken und besteht aus Außenpool, Saunapool, „Erwachsenenbecken“ und Kinderbecken mit schwarzer Rutsche, die wir inzwischen in- und auswendig kennen. Fünf Tage lang hat es für unseren Sohn nichts schöneres gegeben, als rauf und runter, rauf und runter. Unsere kleine Tochter, noch kein halbes Jahr alt, ist zwar noch nicht gerutscht, hat aber das warme Wasser in vollen Zügen genossen. Und wie heißt es so schön, geht es den Kindern gut, geht es auch den Eltern gut ; )

Fantastisch auch das Essen, wie beim letzten Mal ist die Küche einfach großartig, mehr kann man dazu nicht sagen, außer vielleicht: man isst etwas zu viel, ständig begleitet von den mahnenden Worten: „Wenn man nur aufhören könnt!“ Sehr zu empfehlen für Familien ist der hoteleigene Kinderclub, in dem die Kinder spielen können, während sich die Eltern ein ruhiges Abendessen gönnen. Wirklich erholsam, wie Urlaub eben sein soll.

|Aufenthalt August 2017 –  Gradonna Moutain Resort – Tirol – Österreich|

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Glänzende Aussicht in grüner Oase – Hotel Nala

Unser Sommerurlaub, 3 Wochen in 7 Hotels, hat uns auch ins Hotel Nala in Innsbruck geführt. Schon bei der Buchung hat man ein bisschen die Qual der Wahl, für welches der originellen Zimmer man sich am liebsten entscheiden möchte. Wir haben uns das Zimmer GOLD ausgesucht: Das Badezimmer ist mit goldenem Mosaik gefliest, das bis in den Schlafbereich fortgeführt wird. Überall finden sich schöne hochwertige Oberflächen und ausgefallene Details vom Bazar in Marrakesch.

 

Vom Balkon aus hat man freie Sicht direkt auf die Bergiselschanze, eingerahmt vom Bambus am Balkon. Damit kommen wir zum größten Pluspunkt des Hotels, die im Sommer gut nutzbaren Außenbereiche: grüne Oasen, die sicherlich auch André Heller gefallen würden. Da gibt es eine große Terrasse, üppig begrünt und mit modernen Skulpturen bestückt. Ebenerdig wurde ein Garten mit einem kleinen türkisblauen Teich angelegt, einige Zimmer verfügen über direkten Gartenzugang oder, wer lieber hoch hinaus möchte, über Mansarden am Dach mit Blick in drei Himmelsrichtungen. Der Garten schließt direkt an das Restaurant mit schönem Gastgarten an. Leider können wir die Küche nicht empfehlen, zum Übernachten aber ist das Hotel Nala im Ganzen gesehen eine geschmackvolle Kombination aus unüblichen Oberflächen, Farben und moderner Kunst.

 

|Aufenthalt August 2017 – Hotel Nala – Innsbruck – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
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Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Hotellerie

Bei jedem Gespräch kommt man irgendwie auf die Datenschutz-Grundverordnung und auch oft kommt die Frage wie geht man die DSVG an.

JETZT ist es jedenfalls an der Zeit: Am 25.. Mai 2018 muss alles fertig sein.

Der Fachverband Hotellerie hat hier die Unterlagen aufbereitet, die ich gerne teilen möchte, damit man sofort starten kann.

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft und ihre Fachverbände haben gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei MSP Law (vorausgefüllte) Musterdokumente und FAQs erstellt, um die Anforderungen an Verarbeitungsverzeichnisse, Einwilligungserklärungen und Erklärungen zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten branchengerecht erfüllen zu können.

Muster-Verarbeitungsverzeichnis für Beherbergungsbetriebe

Das Muster-Verarbeitungsverzeichnis für Beherbergungsbetriebe ist bereits branchenspezifisch vorausgefüllt. Das Muster-Verarbeitungsverzeichnis dient als Vorlage und muss an die Gegebenheiten Ihres eigenen Betriebes angepasst werden (ankreuzen, ergänzen, streichen).

Hierzu finden Sie als Unterstützung ergänzend zum Verarbeitungsverzeichnis eine Ausfüllhilfe. 

Muster-Einwilligungserklärungen

Die Muster-Einwilligungserklärung enthält Textbausteine für unterschiedliche Anwendungsfälle, bspw. die Einwilligung zu Werbung. Die Textbausteine sind je nach Bedarf auszuwählen und an die Gegebenheiten des eigenen Betriebes anzupassen.

Muster-Einwilligungserklärungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten (allgemein):

  • Persönlich
  • Stellvertretung

Muster- Erklärung zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten

Die Muster-Erklärung enthält Textbausteine für Datenschutzerklärungen, beispielsweise für Newsletter und Cookies und Tracking Dienste, sowie Erläuterungen zur Platzierung derartiger Erklärungen.

Die Textbausteine sind je nach Bedarf auszuwählen und an die Gegebenheiten des eigenen Betriebes anzupassen.

  • Muster- Erklärungen zur Erfüllung datenschutzrechtlicher Informationspflichten

Branchen-FAQs

Branchenspezifische Fragen und Antworten zur DSGVO finden Sie hier.

IT Safe

IT-Sicherheit ist ein wesentliches Element der digitalen Wirtschaft.

  • Auf http://www.it-safe.at finden KMU speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Informationen, Tipps und Tools.
  • Testen Sie die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens mit dem Online-Ratgeber „it-safe“ , einem kostenlosen gemeinsamen Service von Wirtschaftsministerium und WKÖ.
  • Brandaktuell ist das neue IT-Sicherheitshandbuch für kleine und mittlere Unternehmen, das auch auf das neue Datenschutzrecht, das ab Mai 2018 auf Sie zukommt, eingeht.              
  • Für die MitarbeiterInnen-Schulung steht ein eigenes IT-Sicherheitshandbuch zur Verfügung.

Informationsmaterial der WKO

Weiteres allgemeines Informationsmaterial und Ratgeber der WKO zu den Vorgaben der DSGVO finden Sie auf folgenden Seiten:

Bild von Paul Rysz – Unsplash

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Wow, dieses Frühstück – Hotel Bären in Mellau

Das beste Frühstück Österreichs! Das ist das Highlight. Aber von vorne. Das Hotel Bären liegt in
Mellau im Bregenzerwald. Eine sehr sympathische Gegend, hochwertige lokale Architektur, ein
hohes Qualitätsstreben in allen Produkten und fern jeglicher Alpenfolklore. Das direkt am Stadtplatz
gelegene Haus aus den 50er Jahren wurde behutsam renoviert. Die Optik jener Zeit blieb erhalten,
wurde jedoch mit einer einfachen, modernen Einrichtung kombiniert. Also wirklich eine
ausgesprochene Benchmark, die goldenen Zeiten des österreichischen Tourismus in die heutige Zeit
zu transferieren.

Wie gesagt, die Zimmer sind sehr einfach und funktionell, nichts geht ab und aufgrund der
hochwertigen Oberflächen glaubt man sich in ein Haus der höheren Kategorie versetzt. Auch unsere
Kleinen wurden herzlich begrüßt und konnten sich gut in den Zimmern bewegen, ohne, dass man
ständig ein Auge auf sie haben musste.

Und nun zurück zum Frühstück. Ebenerdig befindet sich eine Tagesbar. Kulinarisch der Hammer,
hochwertige Salate (Otto Lenghi lässt grüssen), aufwendige Eiergerichte und, das wirkliche Highlight,
ständig werden neue, völlig unterschiedliche Mehlspeisen, Kuchen etc. gebracht. Kleine Tartets mit
Feigen oder Äpfeln, ein Referenz-Mohnstrudel (wichtig für meinen Mann), feinster Brioche (wichtig
für mich). Die Liste der kulinarischen Köstlichkeiten ließe sich noch lange fortführen, am liebsten
würde man einfach ewig hier frühstücken!

 

|Aufenthalt August 2017 –  Hotel Bären – Mellau im Bregenzerwald – Österreich|

Österreich Rundreise

  1. Rosentalerhof Hotel & Appartements Hinterglemm – Salzburg
  2. Mesnerhof Camp – Steinberg am Rofan – Tirol
  3. Hotel Bären – Mellau – Vorarlberg
  4. Hotel Rössle in Au – Vorarlberg
  5. Appartements Gasthaus zum Kreuz – Schruns – Vorarlberg
  6. Hotel Nala – Innsbruck – Tirol
  7. Gradonna Mountain Resort – Kals – Osttirol
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Memmo Alfama | Lissabon | Portugal

Meine Begeisterung von Lissabon hat ein Zuhause gefunden! Lissabon gehört zu meinen absoluten Lieblingsstädten und jetzt gibt es auch ein Lieblingshotel dazu: das Memmo Alfama.

Es ist ein Kleinod im ältesten Stadtteil Lissabons, ganz nahe der Kathedrale in einer versteckten Seitengasse. Das Interieur ist skandinavisch zurückhaltend, mit viel Holz und noch mehr Charme. Von den Zimmern und der Dachterrasse aus gibt es eine herrliche Aussicht über den Tejo. Ein Hotel im Geiste ähnlich des Altstadt Vienna.

Mit Wehmut muss ich aber leider, leider, leider festhalten, dass mich dieses Hotel die nächsten 16 Jahre wohl kaum sehen wird, denn man darf nur mit Kindern über 16 Jahre einchecken. What a pity!

Details, die mir in lebhafter Erinnerung geblieben sind:

  • Das ungewöhnliche Badezimmer mit haptisch aufregenden Materialien.
  • Der frisch gepresste Orangensaft in kleinen Flaschen kunstvoll gestapelt in einem Kühlschrank aus Glas.
  • Die Zeichnungen, Notizen und Erinnerungen der Gäste, die an der Rezeption aufgehängt
  • Das Servicepersonal, das mir von weiteren herrlichen Hotels in Portugal berichtet
  • Die Hotelbibliothek, ins Bücherregal gegriffen und Stunden lesend

 

 

 

 

 

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Gefühlswelt Hotel

„2000 auf 79“ ist der Titel eines Beitrags von Martin Schumacher (conos GMBH) im Tourismuspresse Blog. Der Autor war 26 Jahre auf Reisen, und ist in 79 Ländern in 2000 verschiedene Hotels  eingecheckt. Mehr dazu gibt’s hier.

Beim Lesen des Artikels hat mich die Inspiration gepackt und meine Freude an Statistik war geweckt: Drei Stunden später war dann auch meine persönliche Liste von all den Reisen, Ländern und Hotels fertig (ziemlich rasch, dank Blog RosaPfeffer) Und zack da waren sie wieder – all die Erlebnisse in den verschiedenen Hotels, der Geschmack des Essens und die Gefühle an den unterschiedlichsten Orten.  Kaum ein Hotel ist in Vergessenheit geraten, vermutlich auch, weil ich in deutlich weniger Hotels genächtigt habe, als Martin Schumacher. Immerhin waren es bei mir rund 177 Hotels in zehn Jahren mit 287 Übernachtungen. (Fast) Jedes Haus wurde sorgsam von mir ausgewählt und kaum eines war ein 0815 Hotel.

Aber zurück zu den Gefühlen, die ich beim Erstellen meiner Liste richtiggehend im ganzen Körper spüren konnte. Die Skala wie ich mich in diesen Hotels gefühlt habe und die damit verbundenen Gefühlswelten reichen von:

  • beschützt – wachsam (sehr wichtig in Südamerika und Südafrika)
  • entspannt – gestresst
  • wohl – unwohl
  • unbeachtet – beobachtet
  • frei – eingesperrt
  • offen – verschlossen
  • glücklich – unglücklich
  • aufgeregt – gelangweilt
  • richtig – falsch

Gerade das letzte Begriffspaar „richtig – falsch“ ist eine ganz eigene Kategorie. Falsch im Sinne von, ob es zu meinen / unseren Bedürfnissen passt. Denn es gibt Hotels, die passen einfach nicht zu mir / zu uns – oder ich bzw. wir passen nicht in dieses Hotel. Ein Umstand, der schnell zum puren Ärgernis werden kann. Gerade dann, wenn man eine ganz genaue Vorstellung oder Erwartung an einen Aufenthalt hat. In diesem speziellen Fall denke ich an ein Hotel auf Mauritius. Das erhoffte Urlaubsgefühl wollte sich partout nicht einstellen und wir haben uns einfach nicht wohl gefühlt. Auf dem Weg in die Hauptstadt sahen wir dann ein Hotelschild, und alleine das Logo verriet uns: Das ist unser Hotel!

Nach nur drei Minuten im diesem Haus bestätigte sich unser Gefühl (und all das sogar zum selben Preis wie das gebuchte Hotel), nur leider zu spät. Vielleicht beim nächsten Besuch. Das passende Hotel zu finden ist wirklich eine Kunst für sich.

Was ist mir prickelnd in einigen Hotels in Erinnerung geblieben?

Was hat bis heute einen schalen Eindruck hinterlassen?

  • Unfreundliche Mitarbeiter_innen
  • Sich auf Schritt und Tritt beobachtet fühlen – ein höchst unangenehmes Gefühl
  • Komplizierte Technik – wenn man eine Gebrauchsanweisung für sein Zimmer benötigt, und nicht einmal Licht oder Klimaanlage „einfach“ bedienen kann – einmal habe ich wirklich mit Licht geschlafen, weil nicht einmal der Rezeptionist wusste, wie man es ausschaltet z.B. Sheraton Mexiko City
  • Schlechtes Frühstück – üppige Buffets mit billigem Essen
  • Tee mit Chlorgeschmack z.B. Westin Bahamas
  • Unflexibilität
  • Geiz

 

Meine Top 20 Hotels poste ich gerade auf Instagram. Ein purer Genuss in diesen schönen Erinnerungen zu schwelgen.

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Zum Tag des Schlafes

Zum Tag des Schlafes empfehle ich die neue Studie von Hotel der Zukunft:

Schlaf – Grundbedürfnis und Lebenselixier: „…Unser Alltag ist geprägt von Digitalisierung und Reizüberflutung, von den Verheißungen des Ablenkens und dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen oder etwas zu verpassen. Viele wollen irgendwann einfach nur in Ruhe ruhen. Dass das gar kein so leichtes Unterfangen ist, zeigen die vielen Maßnahmen, die getroffen werden, um das zu erreichen. Der Körper kommt einfach nicht mehr mit, wir verbringen zu viel Zeit in den digitalen Räumen, springen quasi körperlos von Information zu Information, von Inhalten zu Inhalten.

Umso wichtiger scheint es zu werden, die reale Welt so zusammenzubauen, die Schlafumgebung so ausgeklügelt zu gestalten, dass wir wieder (ein)schlafen können. Die Strukturen, die uns dabei helfen sollen, sind analog und digital: Neben dem richtigen Duft oder dem perfekten Kissen werden auch immer häufiger Schlaf-Apps eingesetzt. Wir bauen uns also eine Schlafillusion im Außen, eine künstliche Welt, in welcher der Körper schlafen kann, weil – oder auch obwohl – wir ihm über die Virtualisierung diese Welt genommen haben…“” (Quelle: Hotel der Zukunft)

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Gradonna – ein besonderer Ort

Das Gradonna in Kals war schlichtweg unglaublich, wir verbrachten hier herrliche Urlaubstage und können das Hotel sehr empfehlen, auch mit kleinen Kindern.

Architektur & Landschaft

Man muss einfach “DAS” Gradonna sagen, um der Besonderheit dieses Ortes sprachlich näherzukommen. Ja, es mag als Bauwerk enorm groß anmuten und der Gebäudekomplex ist auch riesig. Durch die Lage oberhalb von Kals wirkt das Hotel noch imposanter, Architektur und Landschaft fügen sich dennoch zu einem harmonischen Gesamtbild. Das Hotel auf über 1.300 m Höhe verfügt über 117 Zimmer, zwölf Suiten und 42 Châlets. Um diese Dimensionen schonend in die Landschaft einzugliedern, wurden die Entwürfe an die Topographie und Vegetation der Umgebung angepasst. Es ist wirklich erstaunlich wie lange das Resort dem Auge verborgen bleibt.

Der Fokus „Natur und Nachhaltigkeit“ ist im ganzen Haus spürbar, die verwendeten Materialien reichen von Fichten- und Zirbenholz über Kalser Marmor bis zu Filzstoffen aus der Region. Tradition neu interpretiert also.

Zimmer & Essen

In den Zimmern haben uns die Nischen begeistert, hier kann man herrlich verweilen und der wilden Natur zusehen – bei unserem Besuch hat es gestürmt und der Nebel legte sich wie ein Schleier über den Berg, bis man nichts mehr gesehen hat. Und dennoch war es behaglich und schön. Wir wurden mit einer Halbpension verwöhnt und seitdem gilt das Essen im Gradonna für uns als neuer Maßstab für andere Halbpensionen in Hotels. Köstliche Speisen, lustige Buffetideen, wie z.B. gesunde Snacks für Wanderungen, die man sich beim Frühstück holen kann, bleiben im Gedächtnis. Der Brotlaib, den man bei der Abreise als Geschenk mitbekommt, tut natürlich auch sein Übriges dazu. Und in diesen Minuten trage ich die Hauspatschen des Hotels und spüre schon wieder die Vorfreude aufkommen, denn bald fahren wir wieder hin.

Eltern und Kinder im Hotel

Unser kleiner Sohn hat den Aufenthalt auch sehr genossen und es ist wieder einmal ein sehr gelungenes Beispiel für ein Hotel, in dem Eltern mit ihren Kindern entspannen und sein können. Die Eltern müssen sich nicht in eine kunterbunte Kinderwelt begeben und werden vom Elterndasein aufgesaugt. Die Kinder wiederum können hier einfach Kinder sein und den Urlaub genießen. Schön ist das.

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Zu Besuch im G’sund & Natur Hotel DIE WASNERIN in Bad Aussee

Bevor unser zweites Kind zur Welt kommt, wollten wir uns noch einen kurze Babymoon gönnen, neudeutsch für Schwangerschaftsurlaub, klingt einfach besser. Entschieden haben wir uns für die Wasnerin in Bad Aussee. Nachdem das G´sund und Natur Hotel gerade mit Auszeichnungen nur so überschüttet wird, war ich besonders gespannt auf das Ambiente des Hotels. Die Reservierung war nur noch telefonisch möglich, ging dafür aber flott vor sich. Nur, dass die Rezeptionistin schnell überfordert war bei der Frage, ob es denn auch Spa-Treatments für Schwangere gäbe. Freundlich aber bestimmt verwies sie mich auf die Spa-Abteilung. Diesen Punkt hätte sie meiner Ansicht nach nicht einfach so aus der Hand geben dürfen, immerhin riskierte sie damit, keine Zusatzangebote zu verkaufen.

Obwohl ich im Vorfeld nichts über die Eigentümerverhältnisse wusste, war uns ganz schnell klar, dass es kein eigentümergeführtes Haus sein konnte. Die Mitarbeiter/innen waren alle höflich, nett, sympathisch und doch konnte man den Druck des Umsatz erzielen Müssens spüren.
Auch bei ein paar anderen Kleinigkeiten waren wir sehr verwundert, z.B. muss man für eine Karaffe Leitungswasser 2,50 Euro bezahlen, wenn man sonst keine Getränke konsumiert und eine Yogaeinheit kostet 5 Euro. Diese Dinge kenne ich in diesen Preiskategorien nur als kostenlosen Service.

Sehr angetan waren wir dagegen von den frisch renovierten Loser-Zimmern (mit Blick auf den Loser), besonders interessant war die Matratze von Regina (Gmunden), zuerst weich und dann passt sie sich schnell dem Körper an und die Festigkeit stellt sich auf den Körper ein. Mäßig begeistert hat mich das Badezimmer, hier gab es nur eine Tür, die entweder Toilette oder Dusche verschloss. Ein nicht völlig ausgereiftes System und die Materialwahl fühlte sich nicht schön und auch nicht neuwertig an.

Mein Lieblingsraum war dagegen der Ruheraum mit der atemberaubenden Aussicht auf die Berge. Die Teestation war allerdings etwas zu heilig für mich, es gab ausschließlich Kräuter und Früchtetee, dabei hätte ich so gerne eine Tasse Grün- oder Schwarztee getrunken. Leider, leider so gesund lebe ich dann halt doch nicht.

Hotel Facts:

Website: http://www.diewasnerin.at/
Preis: ab ca. 124€ pro Person im Doppelzimmer
USP: “auszeiteln”

|Aufenthalt Februar 2017 – Die Wasnerin – Bad Aussee – Österreich|

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Serie: Neulich erlebt – Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Wie 7, 20 Euro 30 Cent Differenz aufwiegen oder: Empowerment in der Gastronomie

Regina, meine Nachbarin und ich haben kürzlich ein angesagtes Burgerlokal in der Mariahilfer Straße in Wien besucht. Zügig haben wir uns für Speisen und Getränke entschieden. Übersichtlich erschien unsere Bestellung auf einem großen Monitor, inklusive Rechnungsbetrag. Die Differenz zwischen dem Angebot, das groß auf einer Tafel angepriesen wurde und dem tatsächlichen Betrag auf unserer Rechnung wurde dadurch noch augenscheinlicher. Auf Nachfrage, wie denn eine Differenz von 30 Cent zugunsten des Lokals zustande kommen könnte, meinte die Mitarbeiterin zerknirscht, die Registrierkasse wäre noch nicht fertig programmiert. Angebotspreise könnten demnach nicht boniert werden. Wir nickten verständnisvoll und auch ein wenig ratlos und bekamen noch im selben Moment zwei Jetons für hausgemachte Limonaden. Ohne zu zögern hatte uns die freundliche Mitarbeiterin auf zwei Getränke eingeladen.

Empowerment in der Gastronomie:

Empowerment in der Gastronomie par excellence: Die Mitarbeiterin musste niemanden fragen. Sie konnte selbst entscheiden. Wir hatten nicht mal die Chance, negative Gefühle aufkommen zu lassen. Und erhielten ein Geschenk im Gegenwert von 7,20 Euro. Eine großartige Reaktion der Mitarbeiterin und eine großartige Leistung des Managements.

 

Am 1. Mai geht es weiter mit einem Artikel zu Mondpreisen in einem 3-Sterne-Hotel.

Alles Gute,

Barbara Guger