Browsing Category

Südostasien

Asia, Details im Hotel, Hotelarchitektur, Hotels, Südostasien

1.000m² Hotelzimmer oder privater Kinosaal gefällig? Iniala Beach House | Phuket | Thailand

Das neu eröffnete Boutiquehotel Iniala Beach House mit nur zehn Suiten, spielt mit der Fantasie seiner Gäste: im Einsatz befinden sich zeitgenössische Kunst (kuratiert durch Thailands wichtigsten Kunstkritiker) organische Architektur kombiniert mit thailändischer Linienführung. Aber nicht nur für die Erwachsenen ist das Hotel ein Paradies, auch Kinder sind willkommen in der Fantasiewelt. Ein Luxushotel der Sonderklasse!

Für mich ist das Hotel einfach unglaublich: zwischen Trash und Schönheit. Ich staune über die verbundenen Welten.

Iniala Beach House_Thailand

Iniala Beach House_Thailand2

Iniala Beach House_Thailand3

Iniala Beach House_Thailand4

Iniala Beach House_Thailand5

Iniala Beach House_Thailand6

Iniala Beach House_Thailand7

Iniala Beach House_Thailand8

 

(Fotos: Hotelwebsite)


Hotel Facts:

Hotelwebsite: http://www.iniala.com/
Zimmer: 10 Suiten

Design: Eggarat Wongcharit
Eröffnung: Dezember 2013
Preis: Eine Übernachtung gibt’s beispielsweise für vier Personen in einer Drei-Zimmer-Villa ab 4.753 Euro. Dabei sind der Flughafentransfer ab Phuket, eine private Limousine mit Fahrer, Wäscheservice, Vollpension inklusive Softdrinks und Bier, zwei Abendessen pro gebuchter Woche im Drei-Sterne-Restaurant „Aziamendi“ sowie täglich sechs Stunden Spa-Anwendungen im privaten Spa der Villa inkludiert.

Asia, Hotels, Südostasien

Ärgerlichkeiten in Hotels – Hannes berichtet

Hallo,

wir sitzen gerade im Sheraton Media in Jakarta und die Erfahrungen hier sind ideal um über Ärgerliches in Hotels zu schreiben.

Beginnen wir mit dem Stecker, in den man die Zugangskarte stecken muss, um den Strom einzuschalten (wie nennt man das Ding eigentlich?). Sobald man die Karte rauszieht geht das Licht aus, die Klimaanlage geht aus, alle Steckdosen sind ohne Strom. Das nervt aus zwei Gründen gewaltig: erstens, wenn man z.B. den Laptop zum Aufladen an eine der meist raren Steckdosen angesteckt hat, wird das Laden unterbrochen, zweitens heizt sich das Zimmer auf während der Abwesenheit und beim Einschalten der Klimaanlage nachher beginnt die diese wie verrückt kalte Luft einzublasen, so kalt, das man sich leicht (und ich neige dazu sehr stark) verkühlt.

Meist funktioniert der Workaround wie abgebildet sehr gut – die Plastikkarte für eine Prepaid SIM so wie ich sie in fast allen Ländern kaufe, hat den selben Effekt wie die Zugangskarte, bloß einmal hat sie nicht funktioniert, warum auch immer.

Weiter geht es mit der Steuerung der Klimaanlage sowie hier: es gibt hier zwar einen Regler, aber der hat gar keinen Effekt, man kann gar nichts einstellen. Oder sowie ich bereits bei meinem Bericht über das Marriott Beijing Northwest ausgeführt habe ist diese so kompliziert das man sie nicht bedienen kann bzw. auch das Hotelpersonal das nicht schafft.

Wirklich nervig wird es dann beim Internetzugang: am Zimmer gibt es kein WiFi, nur Internet per Kabel. Das ist völlig unzeitgemäß angesichts der Tatsache das man Smartphones oder Tablets nur über WiFi verbinden kann und viele Laptops wie mein MacBook Air über gar keinen Ethernetstecker mehr verfügen. Fürs WiFi hier bekommt man kleine Zettelchen auf den ein Zugangscode steht, der dann für ein paar Stunden gilt wobei die meisten Codes gar nicht funktionieren und man dauernd neue vom Personal holen muss, das angesichts der Probleme geflissentlich immer wieder neue aus ihren Taschen zieht. Wahrscheinlich ist das auch fürs Personal unangenehm.

Viele Hotels vor allem der Oberklasse verlangen dann auch noch horrende Preise für einen Tag Internetzugang, ein völlig überholtes Konzept. Internet und WiFi gehören meiner Meinung nach zur Ausstattung eines Hotels wie der Fitnessraum, der Pool und was es sonst noch so gibt. In vielen Ländern ist sind Prepaid SIMs mit vernünftigen Tarifen für Daten heute verfügbar, da benutze ich lieber mein Handy als Accesspoint, in Österreich sowieso. Irgendwie sticht da das Marriott positiv hervor, sobald man sich für das Membership Rewards Programm angemeldet hat, kostet Internet nie etwas und WiFi gibt es am Zimmer auch. Praktisch ist manchmal auch ein kleiner Accesspoint wie Airport Express wenn es nur Kabel gibt wie im Oakwood Chateau in Beijing, in dem ich drei Wochen gewohnt habe.

Ein zeitgemässes Hotel sollte meiner Meinung über Folgendes verfügen:

Strom ohne die Zugangskarte einstecken zu müssen sowie das St.Regis in Shanghai (vielleicht nicht das beste Beispiel, in einem Hotel dieser Klasse wäre das echt ärgerlich). Zum Stromsparen gibt es heute sicherlich intelligentere Konzepte als den blöden Stecker, den selbst ganze neue Hotels wie das Aloft in Bangkok haben. Da bekommt man aber immer gleich eine zweite Karte in die Hand gedrückt, auch wenn man nicht zu zweit eincheckt…
Leicht zugängliche Steckdosen für die elektronischen Geräte die man heutzutage auf Reisen rumschleppt. Das hat sich zumindest bei den auf Geschäftsreisende fokussierten Hotels mittlerweile herumgesprochen.
Eine leicht verständliche Steuerung der Klimaanlage, das sollte es doch heutzutage auch geben. Da fällt mir Nest ein, das ich mir auch für meine Wohnung überlege falls das mit meiner Heizung funktioniert, denn für meine Steuerung brauche ich auch immer wieder das Handbuch:-(.
WiFi kostenlos und überall, Zugangsdaten für den gesamten Aufenthalt beim Einchecken genauso wie die Zugangskarte fürs Zimmer. Zu verdienen gibt es eh nicht mehr viel damit und in Zukunft noch weniger, wahrscheinlich kann man sogar die Kosten drücken, wenn man sich die Zugangslösungen spart, die immer wieder versagen.
Anschlüsse für iPod, iPhone an die Stereoanlage und Stecker für die verschiedensten Laptopanschlüsse für das Fernsehgerät sind das Tüpfelchen auf dem i.

Als Gast würde mich das sehr freuen, mehr als der supergroße Pool oder andere Annehmlichkeiten, die zwar nett sind, aber nicht unbedingt das entscheidende Kriterium für einen angenehmen Aufenthalt sind.

Liebe Grüße,
Hannes

P.S.: Es würde mich freuen Deine Meinung dazu bzw. über neue Konzepte soweit vorhanden auf Deinem Blog zu lesen.

P.P.S.: Das Sheraton Media Jakarta kann ich nicht empfehlen, etwas zu weit vom Zentrum entfernt, die Taxis kosten zwar nichts hier, aber hier ist der Verkehr immer höllisch und man steht mehr als man fährt. Die Lobby ist im dritten Stockwerk, ein wahrlich absurdes Konzept, es ist etwas heruntergekommen und das Internet funktioniert sehr schlecht. Tröstlich ist nur der Umstand das es nichts gekostet hat für nur 2000 Starwood Points pro Nacht. Und gerade eben erfahren das es ab 31. Mai 2012 kein Starwood Hotel mehr ist, eine wahrlich gute Entscheidung.

Asia, Friends advice, Südostasien

Hannes findet Unterkunftsperlen in Indonesien

Hallo,

wir waren in Indonesien und haben zwei kleine feine Perlen entdeckt:

Martas auf Gili Trawangan

Gili Trawangan ist eine von drei kleinen Inseln zwischen Lombok und Bali, die ziemlich touristisch und trotzdem sehr nett sind: es gibt keine Autos und keine Motorräder, nur kleine Wägelchen, die von noch kleineren Pferdchen gezogen werden. Es gibt Unterkünfte ab einigen Euros pro Nacht bis USD 10.000,- die Woche. Ziemlich günstig ist das Martas, ein kleines entzückendes Hotel mit 8 Bungalows ein paar 100 Meter im Landesinnern und damit abseits vom Lärm der Bars auf der Hauptstrasse gelegen. Ein kleiner Pool dient der immer wieder erforderlichen Abkühlung und das Frühstück wird von den super netten und gut Englisch sprechenden Boys serviert. Joanna aus England leitet das kleine Hotel, sie hat für alles sehr gute Empfehlungen und hilft bei jedem kleinen Problem. Sehr schön und gut.

Leider keine Fotos, die Speicherkarte verloren, das tut weh:-(

Villa Seirama Alam auf Flores

Dort sind wir gelandet weil im Bayview Garden nebenan (laut einem deutschen Pärchen eher mies) kein Zimmer mehr frei war, die Besitzer uns aber weitervermittelt haben. Die erste Nacht haben wir im kleinen Bungalow ganz oben verbracht, die zweite im großen Haus. Beide sind bis ins letzte Detail liebevoll und aufwendig gestaltet, der Garten entzückend und ein Pool sowie ein weiteres Haus sind gerade im Entstehen. Christina, die Haushälterin spricht gut Englisch, machte erstklassige Omeletts zum Frühstück und hat unsere Sachen nach dem Waschen perfekt gebügelt. Einziges Manko ist das fehlende WiFi, ansonsten könnte man dort wohl Wochen verbringen und jeden Tagen den Ausblick auf den Hafen und den Sonnenuntergang geniessen.

(Alle Bilder stammen von Hannes)

Liebe Grüße,
Hannes

Asia, Europa, Friends advice, Russland, Südostasien

Hannes über AirBnB, die “neuen” Marktbegleiter…

Hannes probiert auf der Weltreise AirBnB, eine günstige und spannende Alternative zu klassischen BnB`s.

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

Hallo,

wie schon lange versprochen ein bisschen etwas zur neuen Hotelkonkurrenz…

AirBnB ist seit der Gründung 2008 rasend schnell groß geworden mit einem einfachen Konzept: Privatpersonen vermieten Zimmer, Wohnungen, Häuser, Burgen und andere obskure Schlafplätze wie Flugzeuge oder Züge.

Unsere erste AirBnB Erfahrung haben wir in Reykjavík im Juli 2011 gemacht: der Gastgeber hat uns mit seinem Auto vom Busbahnhof abgeholt und uns ein Zimmer seiner Wohnung für 3 Tage vermietet – der Rest der Wohnung inklusive Küche war an andere Gäste vermietet. Nicht wirklich was wir uns aufgrund der Beschreibung erwartet haben, diese war nicht ganz klar (mittlerweile ist sie klarer bzw. haben wir die Details lesen gelernt). Die Lage war gut, alles inklusive öffentlichem Schwimmbad in ein paar Minuten erreichbar, guter und günstiger Ausgangspunkt um die coole Hauptstadt Islands zu erkunden. http://www.airbnb.com/rooms/84687

In Kopenhagen hatten wir ein Zimmer mit eigenem Bad in einer kleinen sehr hübschen Wohnung in einer wirklich schönen Siedlung mit kleinen, zweistöckigen Reihenhäuser und das ziemlich zentral. Sehr schön zum wirklich moderaten Preis in dieser tollen und teueren Stadt. Leider nicht mehr verfügbar.

Nächste Station war Tallinn, Estland. Der Vermieter, ein Italiener, den es nach Estland auf die Uni verschlagen hat, hat uns gegen EUR 10,- extra vom Flughafen abgeholt und uns in seine Wohnung gebracht, in der er nicht mehr wohnt. Diese war wie den Fotos schon zu entnehmen ist sehr altmodisch und leicht kitschig eingerichtet, aber groß und 10 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum und allen anderen anzuschauenden Sachen – ziemlich viele, weil diese Stadt 2011 Kulturhauptstadt war. http://www.airbnb.com/rooms/188732

In Vilnius, Litauen, buchten wir dann ein Loft – die Fotos waren einfach sehr gut, dafür war es umso schwieriger zu finden. AirBnB verlangt von den Gastgebern eine Telefonnummer, die man unbedingt parat haben sollte, weil die Taxifahrer nicht immer den Ort kennen zu dem sie fahren sollen. Empfehlenswert ist es die Nummer ohne internationale Vorwahl auf einem Zettel zu notieren, das +43… verwirrt durchaus öfters wie wir mühsam gelernt haben – dann tippt man am besten die Telefonnummer am Mobiltelefon des Fahrers selbst ein…

Das Loft war in einer Fabriksanlage, die zum großen Teil für Wohnungen, Ateliers und Büros genutzt wird. Es war sehr spartanisch eingerichtet, groß, hell und mit kleinem Balkon, auf dem wir dann mit Einweggrill Steinbutt und Garnelen gegrillt haben – der sehr große Supermarkt 10 Minuten zu Fuß entfernt hatte eine unglaublich tolle Fischtheke. Das Loft war so herrlich entspannend das wir ganze Vormittage dort geblieben sind um zu lesen, Emails zu schreiben oder einfach am Sofa rumzuhängen.  http://www.airbnb.com/rooms/123327

Ein weiterer Tipp für Vilnius: den Gastgeber oder das Hotel die Abholung vom Flughafen durch ein Taxi organisieren lassen, die offiziellen Flughafentaxis sind pure Abzocke – circa fünf mal so teuer wie das normale Taxi. Das gleiche gilt übrigens für Prag, dort allerdings für fast alle Taxis.

Im Nachhinein finde ich Moskau eine schwierige Stadt: groß, protzig mit vielen Reichen und noch mehr Armen. Auf jeden Fall sind die Hotelpreise ziemlich absurd hoch und daher wieder einmal AirBnB. Ein Zimmer in einer kleinen Wohnung, sehr zentral neben zwei U-Bahnlinien in einem Haus das Fort Knox gleicht: Security hinter Gittern, viele verschlossene Türen und alles schön dunkel, aber das ist angeblich Standard in Moskau. Unsere Gastgeberin, Anastasia, sprach sehr gut Englisch und war eben vom Burning Man Festival zurück gekehrt, ihre Mutter, die ebenfalls dort wohnte, sprach keine Wort Englisch, was sie aber nicht im geringsten davon abhielt uns viel zu erzählen. Nach unserer Ankunft wurden wir auf russischen Salat eingeladen und das inkludierte Frühstück war einfach aber gut. Anastasia und ihr Mann gingen am Abend arbeiten auf eine Baustelle, beide Vermessungsingenieure, wir glauben eher zu Freunden übernachten – war ja sonst kein Bett mehr frei – aber so verdient man in Moskau harte Dollar dazu. http://www.airbnb.com/rooms/85100

Auf Bali waren wir in einer kleinen Villa mit zwei Schlafzimmern und Pool mit nicht einsehbarem Garten. Nach einem Minihotelzimmer in Singapur war es wunderbar wieder Platz zu haben. Die zwei Schlafzimmer brauchte es nicht, aber die Lage hat mir gefallen (und sich als ziemlich gut herausgestellt) und der Nachsaisonpreis war okay. Wie in Asien üblich mit reichlich Personal, der Verwalter, das Hausmädchen, der Boy, der das Schwimmbad reinigt, immer wieder überraschender Besuch, der sich selbst bei der Tür hereinlässt. Es gab eine voll ausgestattete Küche von der aber nur zwei Dinge wirklich wichtig waren: der Kühlschrank und die Weingläser. Angesichts der absurden Weinpreise (im Laden brauchbarer Wein ab € 20,- ) sollte man den Wein dann schon richtig geniessen. http://www.airbnb.com/rooms/172349

AirBnB hat ein paar einfache Regeln aufgestellt wie zum Beispiel: Gastgeber stellen Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung wie im Hotel, AirBnB verwaltet treuhändisch das Geld, AirBnB stellt seine Gebühren explizit in Rechnung, AirBnB versichert die Wohnung des Gastgeber (es hat mal jemand die Wohnung eines Gastgebers ordentlich auf den Kopf gestellt), Stornos sind möglich und die Qualität von Gastgebern und Gästen wird durch gegenseitige Bewertungen sichergestellt.

Die dabei entstandene Plattform bietet vieles für Reisende jeglicher Art: man kann für sehr wenig Geld in netten Wohnungen oder Zimmern übernachten, man kann an lustigen Plätzen wie in alten Zügen und Flugzeugen schlafen, man kann selbst kochen usw. usf. Aber es ist mehr bzw. es kann wesentlich mehr sein, es kann Wohnen, Leben in einer fremden Stadt sein und damit völlig anderes als im Hotel, Pension oder Bed&Breakfast zu übernachten. Und das meist um das Geld eines Standardhotelzimmers.
An dieser Stelle eine kleine Einschränkung: für kurze Geschäftsreisen – heute da, morgen dort und übermorgen ich weiss nicht wo taugt es gar nicht bzw. ist es gar nicht möglich, da es meistens eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei bis drei Tagen gibt.

Es gibt natürlich ein paar Risiken: das erste ist das die Beschreibung wesentlich besser ist als die Realität und man ziemlich enttäuscht ist. Da helfen die Bewertungen des Gastgebers – je mehr desto, genauer kann man sich ein Bild davon machen wie es sein wird. Das zweite ist das auch der Gastgeber die Buchung stornieren kann. Linda ist das kurzfristig in London passiert und das kann gewaltig nerven wenn die Hotels dieser Stadt und AirBnB ziemlich gut gebucht sind, passiert aber selten soweit ich das beurteilen kann. Das dritte ist das man selbst stornieren muss und nicht mehr kann – der Gastgeber kann verschiedene Regeln wählen, von super strikt bis super relaxed gibt es jede Kategorie, man sollte die Bedingungen wirklich lesen. Und dann gibt es noch das Risiko das man vom Gastgeber nicht akzeptiert wird, was schon mal passieren kann, wenn man ganz neu ist auf AirBnB und noch keine Bewertungen bekommen hat. Darüber sollte man nicht frustriert sein und einfach das nächste interessante Angebot wählen.

Ich glaube das AirBnB eine wirklich große Zukunft vor sich hat, das Angebot überall auf der Welt wird größer und wenn ich mich nicht täusche sinken die Preise mit zunehmenden Angebot, zumindest bei der Suche nach dem Zimmer in Kopenhagen in dem wir waren hatte ich den Eindruck, das es jetzt ein bisschen billiger ist.

Am wichtigsten ist aber das Reisen eine neue Qualität bekommt, wenn man an so wohnen kann, das man auch gerne verweilen mag. Eine Qualität, die ich sehr schätzen gelernt habe.

Wir sind schon sehr gespannt auf Florenz im Juli – ich habe eine günstige Wohnung gewählt, die auf den Fotos sehr hübsch aussieht, siehe http://www.airbnb.com/rooms/397964. Zum Zeitpunkt der Buchung keine einzige Bewertung, aber dafür mit der Adresse “Piazza del Duomo”, darüber muss ich vielleicht nochmals schreiben. Und dann habe ich schon einiges für New York, Berlin und San Francisco vorgemerkt….

Liebe Grüße,
Hannes

Asia, Friends advice, Südostasien

Hannes: Alternative in Singapur – Bunc Hostel

Neben dem Moon Hotel hat Hannes noch ein schönes Hostel in Singapur entdeckt: das Bunc Hostel.

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

Hallo,

in Singapur sind wir zufällig über das Bunc Hostel gestolpert und weil der Eingangsbereich einfach so schön und einladend ausgesehen hat haben wir gleich zwei Fotos gemacht.

Später habe ich die Website dieses Designer Hostels besucht, wunderschön gestaltet, hübsch anzusehen und doch zu sehr „Designer“ lastig – es braucht Flash. Auf meinem MacBook Air ist kein Flash installiert und ich mag es auch nicht installieren, es braucht bloß viel Leistung und damit viel Strom (wenn es unbedingt erforderlich dann verwende ich Google Chrome, da ist Flash schön integriert). Doch angesichts der Tatsache, das selbst Adobe sein Langzeitliebkind Flash fallen lässt sollte man sich schon fragen, ob man noch in diese Technologie investieren soll. Für die mittlerweile sehr große Zielgruppe iPhone and iPad User braucht es sowieso eine Seite ohne Flash. Die gibt es beim Bunc Hostel auch, einfach und simpel, alle Informationen schön komprimiert auf einer Seite mit Links auf Google Maps zwecks Navigation und Buchungsservice, zu finden unter http://www.bunchostel.com/lite/. Sehr gut!

(Alle Bilder stammen von Hannes)

Später habe ich überlegt ob ich in diesem Hostel übernachten würde. Ein schwierige Frage, die ich mit „Ja – sehr gerne“ beantwortet hätte, wenn man mir die Frage vor 15 bis 20 Jahren gestellt hätte, die ich heute jedoch mit „Nein danke“ beantworte: Dorm muss einfach nicht mehr sein und der Preis fürs Doppelzimmer (das hässlichste auf der Website abgebildete Zimmer) ist überzogen – um das gleiche Geld kann man um die Ecke (ja, das Bunc Hostel liegt auch sehr gut) im Moon Hotel ein zwar sehr kleines, aber feines Zimmer haben.

Liebe Grüße,
Hannes

Asia, Friends advice, Südostasien

Hannes verbringt die ersten Tage in Südostasien im Moon Hotel / Singapur

Hannes Weltreise geht in die nächste Runde – Südostasien und Indonesien sind jetzt an der Reihe – den Beginn macht Singapur. Die ersten Nächten verbrachten sie im Moon Hotel.

_||–_______ . _||–_______ ._||–_______ .

Hallo,

wir waren in Singapur, einer wirklich großartigen Stadt, die uns sehr gut gefallen hat. Sie ist flächenmässig nicht einmal doppelt so groß wie Wien aber mit dreimal soviel Einwohner ist dieses Land wirtschaftlich extrem potent, das GDP pro Kopf ist 50% höher als in Österreich. Das Einkommen ist sehr ungleich verteilt wie die Preise zeigen: es gibt sehr viele extrem teure Restaurants und Hotels und gleichzeitig kann man um EUR 3,- beim Inder oder Chinesen um die Ecke großartig essen!

Unser Hotel, das Moon, ist gewissermassen der Spagat: hohe Qualität zu moderaten Preisen. Das ist einigermassen gut gelungen: das Zimmer war mit 16m2 wirklich sehr klein, aber ganz geschickt angeordnet, schlicht und ansprechend gestaltet. Das inkludierte Frühstück war einfach und täglich leicht variierendem Angebot. Richtig punkten tut das Moon mit Gratis Drinks – Cola, Sprite, Wasser, Bier in der Minibar und richtige gute Drinks in der Lobby von 5 bis 7 Uhr abends. Mein Gin Tonic war wunderbar und der verbleibende Eindruck ist einfach gut. Ein sehr gutes Konzept um Preise weit über EUR 100,- pro Winzigdoppelzimmer und Nacht in gute Erinnerungen zu verwandeln. Weiters trägt dazu auch die Lage des Hotels in “Little India” bei – der Name ist Programm! Farbenfrohes Treiben in den Straßen bis spät in die Nacht und ganz ganz tolles scharfes Essen.

(Alle Bilder sind von Hannes)

Das es keine ordentliche Bar im Moon gibt ist verschmerzbar weil ein paar Meter weiter ist das Hotel Wanderlust mit einer lässigen Bar und dem Cocotte No. 1, einem wunderbaren Cocktail, den es bei meiner nächsten Party geben wird. Beim nächsten Besuch von Singapur – den es sicherlich geben wird – probieren wir vielleicht auch dieses Hotel. Dieses Mal hat es einfach preislich verloren – es liegt ganz schön über dem Niveau des Moon.

Liebe Grüße,
Hannes

 

|Moon Hotel – Singapur – Aufenthalt Frühjahr 2012|

Asia, Friends advice, Südostasien

Hannes berichtet aus Bangkok – ein neues A LOFT

Hallo,

hier der Bericht aus Bangkok:

Das Aloft in Bangkok hat Anfang Dezember 2011 eröffnet und ich war dort während der drei Tage an denen ich mir Bangkok als letzte Station meiner kleinen Asienreise angesehen habe.

 

 

 

 

 

 

(Bilder stammen von Hannes)

Das über 30 Stockwerke hohe Hotel liegt in Sukhumvit, dem immer hektischen Geschäftszentrum der 12 Millionen Hauptstadt Thailands. Es ist umgeben von vielen tollen Lokalen wie dem Bed Supperclub direkt gegenüber. Es herrscht immer lebhaftes Treiben, untertags ist die Strasse gesäumt mit Streetfood Ständen, am Abend in zu Streetbars verwandelten Minibussen mit lauter Musik. Zum sehr praktischen, weil den immer währenden Stau in Sukhumvit umgehenden Skytrain, sind es zu Fuss auch nur ein paar Minuten.

Rein optisch sieht das Aloft Bangkok innen genauso aus wie das in Brüssel, von dem ich letztes Jahr berichtet habe: Lobby, Lounge und Bar sind im Aloft Design gestaltet, die Zimmer sind absolut gleich. Lokalisiert sind nur die Tapeten und andere kleine Details. Das einzige Problem der Innenausstattung war der Schreibtischsessel: er liess sich nicht hoch genug stellen, ein nicht einfach zu erklärendes Problem trotz der Tatsache, das alle Mitarbeiter passabel bis sehr gut Englisch sprechen. Am Ende hat man mir irgendeinen Stuhl gebracht, ich frage mich ob die anderen Stühle im Hotel auch nicht passen.

Wir sind schon am Ende der Gemeinsamkeiten, das Aloft Bangkok hat einiges mehr zu bieten:

  • Ein Restaurant mit Frühstück im Erdgeschoss, a la carte oder vom Buffet, internationale und Thai Küche.
  • Einen Swimmingpool im Freien im 9. Stock, dessen Wassertemperaturen herzlich erfrischend waren.
  • Ein Restaurant im 10. Stock, sehr schön gestaltet, mit ambitionierter Fusion Karte, guter Weinauswahl und der nettesten Bedienung, die mir bisher begegnet ist: persönlich, freundlich, zuvorkommend und doch nicht im geringsten aufdringlich, schlichtweg perfekt.
  • Einen Kühlschrank am Zimmer voll mit Getränken und Snacks.

Einiges kommt wohl noch dazu, wenn alles fertiggestellt ist – zum Zeitpunkt meines Besuchs wurde noch eifrig gearbeitet, unter anderem an einem Atrium.

Das Ganze gibt es zum Preis pro Zimmer ab € 52,-. Alle Preise für Getränke, Snacks, Essen und Dienstleistungen sind sehr moderat, gemessen an den Preisen anderer Luxushotels amerikanischer oder europäischer Herkunft und dem ansonsten sehr niedrigen Preisniveau von Bangkok selbst, z.B. € 7,- für das Frühstücksbuffet oder € 2,- fürs Bier am Zimmer.

Resümee: keine Luxusjugendherberge wie das Aloft in Brüssel, sondern vollwertiges Luxushotel zu sehr moderaten Preisen, ich komme gerne wieder!

Lg,

Hannes