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BENELUX & Frankreich

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Hidden Hotel Paris

Österreichisches Flair und eine Kapazitätserweiterung sind die Neuigkeiten seit unserem letzten Besuch im Hidden Hotel. Grundsätzlich versuche ich so viele verschiedene Hotels wie möglich kennenzulernen, insbesondere in Paris. Jedoch überzeugte uns das Hidden dermaßen, dass wir bei der 2. Nacht zu Wiederholungstätern wurden (1 Nacht im Mama Shelter). Also zu den Neuerungen: in den letzten zwei Jahren wurde das Hotel um ein Haus erweitert und hat eine österreichische Chefin bekommen.

Was zieht uns beim Hidden Hotel an?

– die hohe Qualität der eingesetzten Materialien, insbesondere Stoffe

– das ausgezeichnete Frühstück – frisch zubereitet, man kann unterschiedlichste Wünsche an das Service stellen – immer frisch, immer gut, besonders zu empfehlen: die Marillenmarmelade.

– die Einrichtung und das Lichtkonzept in den Zimmern: viel Holz, meterweise Leinen und akzentuierte Lichtquellen, die das Ensemble in Szene setzen.

– ein schönes großzügiges Badezimmer mit Stein und bewusst eingesetztem Licht.

– nette Mitarbeiter/innen

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GROSSO MODO:
Homepage: http://hidden-hotel.com/
Eröffnung: 2009
Zimmer: 35
Preise: ab 159€ im DZ ohne Frühstück
USP: Holz in der Stadt, besondere Materialien

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Hidden Hotel – Paris – La France |

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Disneyland Hotel

Prunk im Disneystil, neben der Eintrittskarte massenhaft Geld, ist noch in einem hohen Maß Toleranz gefordert, um im zuckerrosa Palast nicht Augenkrebs zu bekommen; auch der verstaubte Geruch ringt der Nase Vorurteilslosigkeit ab – die Staubmilben kann man im Teppich förmlich erschnüffeln.

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Mittelalter & Moderne – Le César in Provins | France

Ich und das Mittelalter, wir genießen nicht die beste Beziehung. Eigentlich haben wir überhaupt keine und ich mache gerne einen großen Boden darum. Im Hotel Le César hat es mich jedoch eingeholt und ich bin völlig begeistert. So eine tolle Kombination von Mittelalter und Moderne habe ich noch nie gesehen.

Schälen wir uns hinein:

Äußerlich ist das alte Haus wunderschön – Frische kommt durch das strahlende Weiß. Die typischen französischen Nachbarhäuser heben sich elegant ab und durch diese Kombinationen strahlen beide Seiten nach Heller.

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Im Innenraum ist alles hell und ganz modern:  ein dezenter Grundton mit leichten Farbakzenten, tolle Materialien – Holzböden mit Fliesen kombiniert –  der geflieste Fußboden zeigt mittelalterliche Ritter- und Tierdarstellungen und ist von lokalen Handwerkern gefertigt, große Spiegel (manchmal auch etwas zu viel Spiegel) und das Highlight: Im Seitenteil kommt plötzlich eine Wand mit großen gedruckten Mittelalterbildern hervor und man staunt über diese feine Handwerkskunst. Umrandet wird dieses Ensemble von sattem grünem lebendigem Moos – was für eine Kombination.

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Auf geht’s ins Zimmer. Durch die alte Bausubstanz sind die Zimmer natürlich sehr unterschiedlich, teils sehr klein, teils groß.

Am besten gefallen hat mir die runde Beleuchtung, denn obwohl das Zimmer winzig war, hat die Beleuchtung das Zimmer optisch vergrößert. Zur optischen Vergrößerung hat man noch eingesetzt: die Farbe weiß, Spiegel und eine Glastür mit Musterung zum Badezimmer. Trotz der vielen Bemühungen konnten wir unseren Koffer nur mit Müh und Not reinquetschen und so blieb es im Endeffekt doch ein kleines Zimmer, entzückend keine Frage, aber klein. Das Wohl- und Wohngefühl hat sich jedoch sofort eingestellt.

Das Service im Le César war wirklich freundlich und selbst der Nachtportier, den wir gegen 3 Uhr herausgeklingelten, war erfreut uns wohlbehalten zu sehen (kleine Randnotiz: die Mitarbeiter/innen wussten, dass wir anlässlich einer Hochzeit in Provins sind und spät kommen werden). Wie so häufig kommt, dieses erstaunlich tolle Konzept nicht von der Hotellerie, sondern von einem Ärztepärchen, die sich einen Traum erfüllten. Ein toller Traum. Respekt.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://lecesarhotel.com
Zimmer: 27
Preis: ab ca. 140€ im DZ
Eröffnung: 2010
Architektur: Laurent Maugoust

 

| Aufenthalt Mai 2013 – Le César – Provins – La France|

 

 

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Mama is calling to Paris

Wo nächtigt man günstig in Paris? Meine Standard Antwort: Mama Shelter.

Diese Antwort hat sich schon Dutzend Male wiederholt und nach meinem eigenen Aufenthalt kann ich es nur bestätigen: Mama Shelter.

Vorne weg:

Das Preis-Leistungsverhältnis ist umwerfend.

Die Gegend ist besser erreichbar als gedacht, Bus Verbindung ist wirklich gut.

Das Marketing ist lustig, frisch – einfach spitze.

Aber alles, alles, alles wird in den Schatten gestellt vom Essen. Unglaublich dieses Essen! Wir haben nur einen Tisch ergattert, nachdem wir klassische Frühesser (18:00 Uhr) sind, sonst keine Chance. Bitte unbedingt gleich mit dem Zimmer einen Tisch reservieren.

Keine Frage, dass Mama Shelter Konzept kommt von drei Profis, einem Hotelier, einem Koch und einem Designer. Dieses Trio hat durchschlagenden Erfolg und so sind die Mama Shelters jetzt auch in Paris, Marseille, Lyon und Istanbul. Werden weitere folgen? Keine Ahnung, aber ich hoffe es.

Mein Mann ist zurückhaltender in seiner Begeisterung – er meinte, langsam ist dieses Konzept auch schon altbacken aloft, daniel, 25 hours – alles austauschbar – nur das Essen hat auch ihn überzeugt.

Die öffentlichen Bereiche wie Restaurant sind voll, die Zimmer ist klein, wie überall in Paris. Die kleine Kitchonette im Zimmer ist eine nette Idee, aber nicht wirklich zweckdienlich. Das Bad war erstaunlich einfach und ich hätte mir mehr Ideen von Philippe Starck erwartet. Schön empfand ich die Teppichlösung vor dem Zimmer, mit Skizzen wurde der Fokus auf den Zimmereingang gerichtet.

Schimpfen kann ich nur über 2 Dinge:

1)     Apple TV – der Monitor im Zimmer hat überhitzt und mitten im spannenden (kostenlosen) Film, war auf einmal Sense.

2)     Lift – keine Ahnung wie man diesen wohl steuert, die anderen Gäste waren genauso wenig erfolgreich und dann kommt es doch zu ausgeprägten Staus – ziemlich elend, wenn man es eilig hat. Aufzugsituation ist richtig unterdimensioniert für 170 Zimmern und die nicht funktionierende Bedienung trägt den Rest zum Schützenfest bei.

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Wartem vorm Lift:

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Origineller Teppich:

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Leselampe:

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GROSSO MODO:
Homepage: http://www.mamashelter.com
Zimmer: 170
Eröffnung: 2009
Design: Philippe Starck
Architektur: Roland Castro – Atelier Castro Denissof Casi
Preis: ab ca. 89€ im DZ ohne Früstück (aber bitte unbedingt frühstücken)

| Aufenthalt Mai 2013 – Mama Shelter – Paris – La France|

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Kempinski oder Duke´s Palace Brügge

Am Rückweg von De Haan pausierten wir in Brügge, ein wildromantisches Mittelalterstädtchen, geschützt von der UNESCO. Purer Luxus zog hier mit Kempinski (?) in einen Fürstenpalast aus dem 15. Jahrhundert ein. Hier ist alles gediegen bis in die Haarspitze, besonders beeindruckend ist der Hotelgarten – Idylle pur.  Gerade sehe ich auf der Homepage, dass das Hotel wohl seit Sommer nicht mehr zu Kempinski gehören dürfte und nur noch als Duke´s Palace geführt wird – leider habe ich nichts Konkretes im Internet gefunden.
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GROSSO MODO:

Website: http://www.hoteldukespalace.com
Zimmer: 94 Zimmer
Preise: ab ca. 150€ im DZ
Gebäude: Fürstenpalast aus dem 15. Jahrhundert
Kategorie: 5-Sterne
Eröffnung: Mai 2008

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Amigo Brüssel

Zwei Geschwister – elf Hotels. Olga Polizzi und Rocco Forte sind ein Hotel Dream Team. Sie verantwortlich für das Design, er für den Rest.
Verankert sind die Häuser im Stil von „simple luxury“, so auch das Amigo in Brüssel. Das Haus ist nie extrem modern, aber auch nie völlig old-fashioned. Es schafft ein eigentümliches Ambiente von Gediegenheit und Stil – sicherlich die Handschrift von Olga Polizzi.
Leider war das Hotel während unseres Brüsselaufenthalts ausgebucht und eine Hotelführung war nicht möglich. Es könnte aber auch eine Ausrede gewesen sein… who knows.
Während meines 6-monatigen Aufenthalts in Brüssel 2004, durfte ich alle zwei Wochen einen Tag Hotel-Feldforschung betreiben und andere Hotels 4- und 5-Sterne Hotels abklappern. Eine interessante Zeit, so lernte ich den Brüsseler Hotelmarkt gut kennen und kann an dieser Stelle versichern, dass die Zimmer schlichtweg schön sind.

Besonders interessant ist das Hotelrestaurant: Ristorante Bocconi – angeblich ein Highlight von Brüssel (vom Design sicherlich)

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 GROSSO MODO:

Homepage: http://www.hotelamigo.com/
Preise: ab ca. 200€ im DZ
Kategorie: 5-Sterne

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Das 17. in Brüssel

Le 17ieme
Ganz zentral und doch ganz versteckt, das Le Dixseptième – zu Deutsch das Siebzehnte. Während meiner Zeit in Brüssel ging ich oft an diesem Hotel vorbei und starrte durch das Fenster (ja, starren- ich gebs zu). Hinter diesem Fenster lag eine andere Welt, eine geheimnisvolle Welt, es wirkte auf mich als würde es ein Versprechen in sich bergen: Ruhe. Immer wieder fasziniert stand ich vor dem Fenster und schaute in das gemütliche Hotel-Wohnzimmer. Allen meinen Brüssel-Besuchern (Freunde und Familie) präsentierte ich dieses Hotel als Sehenswürdigkeit, die man in stiller Bewunderung genießen musste… LOL, die Armen! aber daneben befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und die Passage St. Hubert.
Zwischen diesem Ort und mir entstand eine gewisse Vertrautheit. Damals als Studentin war es für mich undenkbar eine Nacht in dieser Hotelperle zu verbringen. Heute würde ich wahrscheinlich das Geld ausgeben, allerdings möchte ich diesen Ort lieber als stiller Zuschauer genießen und mir nur in den Träumen ausmalen, wie es wohl ist im Le Dixseptième Gast zu sein. Nebenbei bemerkt fürchte ich auch das die Zimmer das Versprechen der Lobby nicht halten können und der Ort für mich verdorben wäre. So starre ich bei jedem Brüssel-Besuch lieber doch nur durchs Fenster und wage mich manchmal hinein um ein Prospekt zu holen; bei dieser Gelegenheit entstanden auch im Sommer 2013 die unten gezeigten Bilder.

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Seit Juni 2009 wurde das Hotel, sowie die Nebengebäude als Monumente eingestuft und in die Unesco-Zone der Stadt aufgenommen.

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.ledixseptieme.be
Zimmer: 12 Moderne und klassische Zimmer
Preis: ab ca. 150€ im DZ inkl. Frühstück
Renovierungen: 1990 & 2010
Lage: Stadtzentrum

 

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aloft Brussels – a vision of W

W ist meine Lieblingshotelkette und aloft ist deren günstiger kleiner Bruder. Keine Frage, das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach unschlagbar, 58€ für ein Zimmer im Epizentrum der EU sucht seinesgleichen in Brüssel. Allerdings nur an Wochenenden und Feiertagen, sonst kann auch der kleine Bruder genauso teuer sein, wie die große Schwester.

Der Slogan „a vision of W“ trifft die Sache ins Mark. Es ist einfach weniger als W, aber trotzdem ziemlich gestylt. Starwood agiert damit ziemlich mutig – man ist zum Vergleichen quasi gezwungen. Ich vergleiche W mit aloft und aloft zieht schnell den Kürzeren, Hannes vergleicht aloft mit W und W zieht den Kürzeren. Natürlich gibt es die Chance eine Marke zu strecken und auch günstiger zu etablieren, allerdings ist es eine ziemliche Gratwanderung. Und langsam muss ich leider leider, leider zugeben, dass auch W in die Jahre kommt und der Clubeffekt nicht mehr so rockt, aber meine Begeisterung zu dieser Marke ist seit 15 Jahren gewachsen und so werde ich ihr doch noch die Stange halten (müssen).

Aber zurück zu aloft, also meine Top-of-Mind Erinnerung ist die öffentliche Waschküche – Gäste können dort hingehen und Wäsche waschen – sehr praktisch und wirklich nützlich. Interessant ist ebenso das Angebot GREEN CHOICE – dahinter verstecken sich Kosteneinsparungen – wenn sich der Gast entschließt sein Zimmer nicht aufräumen zu lassen, bekommt er Gutscheine für die Bar / Minibar etc. Ob es wirklich mit einem grünen Gedanken zusammenhängt, oder einfach eine Tarnung für Kostenoptimierung des Hotels ist, sei dahingestellt.

Beeindruckt hat mich die Raumgröße, wir haben zwar ein Upgrade als SPG Kunden bekommen, nichtsdestotrotz war auch für eine bessere Zimmerkategorie sowohl Bett als auch Zimmer sehr groß. Wie schon im W New York Downtown gab es im aloft auch Fensterbänke zum Liegen, eine tolle Gestaltungsmaßnahme. Einerseits kann man vom Hochhaus aus die Stadt betrachten und häufig deren Baufortschritt beobachten und anderseits werden sie sofort als Ablagen zugeschüttet. Dies ist zwar nicht elegant, aber ganz schön praktisch. Im Schreiben merke ich plötzlich den Kern des Hotels, es ist praktisch – meine Mutter hätte ihre Freude dran, ihr eigentümlich, ist alles auf Praktikabilität zu überprüfen. Zugegebenermaßen ist schon sehr viel gewonnen, wenn man sich in einem Zimmer auf Zeit gut einrichten kann. Gestalterisch ist es solide, tw. großartig, jedoch gefallen mir die gewählten Farben nicht und in der Haptik der Materialien zeigt sich schon auch das gute Preis-Leistungsverhältnis.

A vision of W zeigt sich auch in den Bliss Produkten im Bad, plötzlich ist die Handcreme um eine Größenordunung kleiner und das Shampoo wird von einem Spender in der Dusche verteilt. In der Verteilung ist dieser so großzügig, dass auch der Boden bedeckt ist. Im Größenverhältnis passt sich das Badezimmer den Bliss Produkten an, alles ist kleiner, allerdings nicht unangenehm. Unschön fiel leider der Hygienestandard auf, der liegt sogar deutlich unter dem W Niveau. In der Dusche waren Haare zu finden – igitt, und das Wasser vom 2. Waschbecken ist nicht abgeflossen – wahrscheinlich ein Haarschlucker…

To sum up: ein unglaubliches Preis-Leistungsverhältnis und wenn ich es nicht ständig mit W vergleichen müsste, wäre ich sicherlich ein sehr großer Fan.

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.starwoodhotels.com/alofthotels/property/overview/index.html?propertyID=3242

Preis: ab 129€

Marke: A loft – das Budget Konzept von W Hotels

Eröffnung: 1. September 2010

Betreiber: Starwood Hotels & Resorts

Architekt: Pierre Blondel

Innenarchitektur: Rockwell USA

Zimmer: 147

 

| Aufenthalt Mai 2013 – aloft – Brüssel – Belgien|

 

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Farbe + Hotel = Hotel Pantone | Brüssel

Was für eine Mischung: Brüssel* + Farben + Hotels – alle drei Dinge liebe ich wahnsinnig. Und wie man sieht, ist ihnen ein nettes Budget-Hotel-Produkt gelungen: das Hotel Pantone.

Schade finde ich nur den Kunstrasen auf der Dachterrasse, der schmerzt richtig in meinen Augen.

* Zu Brüssel möchte ich noch anmerken, es ist keine Stadt in die man sich auf den 1. Blick verlieben könnte – aber Brüssel bietet so viel (nebst Schokolade, gutem Essen, Festivals, Shopping) gibt es auch viele schöne Plätze und tolle Hotels zu entdecken. Bei meinem 1. Besuch in Brüssel dachte ich mir: “Das soll die europäische Hauptstadt sein, dass können sie nicht ernst meinen”, aber nach 6 Monaten in Brüssel bin ich der Stadt total verfallen und kann es kaum erwarten wieder auf der Avenue Louise zu flanieren, ins Mamy Louise essen zu gehen, am Couleur Cafe oder Jazzfestival zu tanzen, am Petit oder Grand Sablon zu sitzen,  das afrikanische Museum zu besuchen, Pierre Marcolini zu besichtigen (zum Einkauf einfach zu teuer)  und meine Lieblingsshops unsicher zu machen.

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GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.pantonehotel.com
Zimmer: 61
Kategorie: 3-Sterne
Preis: ab 79€ im DZ
Neueröffnung: 2010

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Hotel Pulitzer Paris

2. Hotel in Paris: Hotel Pulitzer – besonders verlockend zu buchen, nachdem wir im Schwesternhotel in Buenos Aires so eine schöne Zeit hatten. Interessanterweise habe ich letzte Woche das Hotel Pulitzer Rom vorgestellt, dass nicht zu dieser Kette gehört, dennoch ungemein verwandt wirkt.

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(Bilder: Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Website: http://www.hotelpulitzer.com
Zimmer: 44
Kategorie: 3 Sterne
Preis: ab ca. 140€ im DZ

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotels

Hotel Le 9 Paris

Ich bin gerade auf der Suche nach einer schönen Unterkunft in Paris und finde Dutzende – auf RosaPfeffer folgt nur eine kleine, feine Auswahl.

Fixstarter sind wie immer: Hidden Hotel,  Mama Shelter und das neue W Paris

 

1. Hotel in Paris – Hotel Le 9 Paris

Übrigens tolle Bilder mit Menschen!

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  (Fotos: Hotelwebsite Le 9)

GROSSO MODO:

Hotelwebsite:  http://www.le9hotel.com

Zimmer: 48 Zimmer

Preis: ab ca. 125€ im DZ

Design: Casa Veciana Studio

Eröffnung: 2012

 

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Mama S. in Marseille

“Mami komm nach Marseille, da ist 2013 viel Kultur!”

Der Ruf wurde erhört und seit April 2012 ist Marseille um ein Hotel reicher. Das  Mama Shelter (bekannt aus Paris) ist wie erwartet: sehr verrückt und verspielt, ein Philippe Starck Hotel eben.

Aber wie erkennt man ein Philippe Starck Hotel?

1) Es ist wie aus einem Guss – einem Trash Guss

2) Lebendige Farben

3) Ungewöhnliche Ideen (bunte Kinderschwimmreifen über der Bar, Äpfel im Waschbecken, alte Gasthaussessel in der Rezeption,  die Decke und der Teppich ist mit Sprüchen (mit Marseille-Bezug) gestaltet, schwarz-weiß-karierte Plastikböden, Superman am Sofakissen, das Konterfei der Queen am orangen Ohrensessel etc.)

 

(Alle Bilder stammen von der Hotelwebsite)

Übrigens weitere Mama Shelters sind geplant in:  Istanbul, Lyons, Bordeaux und Los Angeles.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.mamashelter.com

Zimmer: 27

USP: Gestaltung Philippe Starck

Eröffnung: Mai 2012

Preise: ca. 119€ im Doppelzimmer

Design: Philippe Starck

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die Zeit stellt das Hidden Hotel in Paris vor

Mein Pariser Lieblingshotel wurde letzte Woche in der Zeit vorgestellt – weiterlesen

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Wir verbrachten letzte Weihnachten zwei wundervolle Tage im Hidden Hotel (http://www.hidden-hotel.com/) und waren von der Atmosphäre, dem Design und den Mitarbeitern ganz angetan.

Eine Auszeichnung verdient das Hotel vor allem für das ausgezeichnete Frühstück, die eingesetzten Materialien (besonders das Leinen bei den Vorhängen und Bettwäsche) und den gemütlichen offenen Kamin am Abend. Die Zimmer sind entsprechend Paris klein, aber gemütlich. Eine höhere Zimmerkategorie bringt keinen Gewinn an Quadratmetern.

|Hidden Hotel – Paris – Frankreich – Aufenthalt Dezember 2010|

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Hoteltipp in Paris – Hotel Mayet

Hallo,

vielen Dank nochmals für Deine Hoteltipps für unsere Parisreise! Leider waren alle für dieses Wochenende ausgebucht oder in Preissphären angelangt, in denen mir schwindelig wird. Bei meiner Suche bin ich über das kleine Hotel Mayet gestolpert, in dem wir nun drei Tage lang zu Gast waren.

Das Hotel ist einer kleinen Seitengasse zwei Minuten von der Metrostation Duroc entfernt. Die Zimmer sind klein, aber hübsch ausgestattet, in der Dusche kann man sich umdrehen ohne eine Überschwemmung des Badezimmers zu verursachen. Empfehlenswert sind die Zimmer im fünften Stockwerk, die haben einen kleinen Balkon, zumindest auf der Straßenseite.

In der naheliegenden Rue du Cherche-Midi gibt es eine Anhäufung von netten Lokalen, in der Rue de Bac jede Menge interessante Läden, mein Liebling ist Le Bon Marche – ein Lebensmittelladen voll mit tollen Sachen mit Kühlschranktemperatur.

Um wohlfeile € 130,- pro Nacht ein sehr empfehlenswertes kleines feines Hotel.

Liebe Grüße,
Hannes

Ich möchte noch anmerken, dass die Homepage super lässig und cool ist – einmal etwas anderes.

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Erfahrungen & Erlebnisse aus dem Aloft in Brüssel

Hallo,

vor ein paar Wochen hast Du über das Aloft in Brüssel geschrieben. Ich habe es bei unserem Besuch der Art Brussels für Dich getestet, hier der Bericht. Die Lage des Hotels ist gut, mit dem öffentlichen Bus fährt man 12 Minuten vom Flughafen zum Platz Schuhmann, wovon das Aloft in 5 Minuten zu Fuß erreicht bar ist. Die Busvariante hat uns Google vorgeschlagen, als wir bereits im Zug nach Brüssel Platz genommen hatten. Das dauert dann in etwa 45 Minuten inklusive U-Bahn. Die nähere Umgebung ist langweilig, nur Bürobauten, im Vergleich dazu ist die Umgebung des White Hotel, über das ich schon berichtet habe, viel interessanter. Dafür ist das Hotelkonzept spannend bzw. sehr ungewöhnlich:

* Der Einrichtung des Eingangsbereichs und der Bar ist reduziert bis aufs Maximum bis hin zu nicht abgedeckten Belüftungsrohren.
* Das Personal trägt Poloshirts und Jeans, ist jung und locker im Umgangston.
* Es gibt einen rund um die Uhr offenen Selbstbedienungsbereich mit Getränken und Snacks zu moderaten Preisen, die man beim Empfang unkompliziert mit Zimmernummer und Name aufs Zimmer bucht.
* Das Frühstück gibt es auch im Selbstbedienungsbereich, man muss es sich konsequenterweise selbst zusammenstellen. Drei Sachen kosten moderate € 6,-, fünf € 10,- und alle € 25,-. Finde ich sehr gut, mir ist nicht immer nach großem Frühstück, ein Kaffee und ein Croissant reicht oft.
* Wir hatten ein Standardzimmer und das ist bereits hervorragend. Es ist platzoptimiert bis ins letzte Detail so dass viel Platz für ein Sofa und einen großzügigen Schreibtisch (das schätze ich als beruflich Vielreisender sehr) bleibt. Es gibt einen Fernseher mit wirklichen allen Anschlüssen für eigene Geräte wie Laptop, Playstation und DVD-Player. Wifi ist gratis, aber das sollte man nicht erwähnen müssen. Der Kühlschrank ist leer, für die selbst mitgebrachte Sachen bzw. aus dem Selbstbedienungsbereich.
* In der Bar, die nur abends geöffnet ist, legt an mehreren Wochentagen ein DJ auf. Sehr auf Party, das Angebot an Drinks ist gut sortiert und eine Wii gibt es auch falls man sich langweilt.
* Im Keller gibt es ein Fitnesscenter, das ich nicht ausprobiert habe, ebenso wie den Do-it-yourself Waschsalon im zweiten Stock.
* Interessant ist das Angebot gefunden, das Aufräumen des Zimmers abzubestellen und dafür € 5,- Preisreduktion oder Punkte zu bekommen. So ungewöhnlich das ich vergessen habe es auszuprobieren.

Irgendwie ist es eine High-End Jugendherberge mit wirklich sehr guten Zimmern. Die Preise beginnen bei € 75,- pro Zimmer und Nacht. Ich habe wohlfeile € 115,- pro Nacht bezahlt (ohne Frühstück dem Konzept entsprechend), ich denke in diesem Bereich liegt die praktische untere Preisgrenze, oben liegt sie laut Aushang im Schrank bei heftigen € 375,-. Doch ein bisschen sehr viel für eine Edeljugendherberge. Für einen Preis rund um die € 100,- bin aber gerne sehr oft Gast. Danke für den Tipp!

Liebe Grüße,
Hannes

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(Bilder stammen von Hannes)

BENELUX & Frankreich, Europa, Hotelarchitektur, Hotels

neue Hotels – A LOFT in Brüssel

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Endlich, endlich, endlich gibt es ein a loft auch in Europa. A loft ist das Budget Konzept von W Hotels und gab es bis vor ein paar Monaten vorwiegend in den USA. Nachdem Starwood Hotels & Resorts den EMEA Sitz in Brüssel hat mit einem Büro für neue Hotelprojekte in diesen Regionen wird dieses neue Brand aus strategischen Gründen sicher dort geplant worden sein. Das a loft liegt im Herzen des EU-Viertels rund um Schuhmann und ich kann es gar nicht erwarten dort mal hinzukommen.

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GROSSO MODO:

Homepage: http://www.starwoodhotels.com/alofthotels/property/overview/index.html?propertyID=3242

Preis: ab 129€

Marke: A loft – das Budget Konzept von W Hotels

Eröffnung: 1. September 2010

Betreiber: Starwood Hotels & Resorts

Architekt: Pierre Blondel

Innenarchitektur: Rockwell USA

Zimmer: 147