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Sleeping in the Box – H´Otello B´01

Sleeping in the Box ist die Kurzfassung meines Aufenthalts in München. Das H´Otello B´01 in der Münchner Innenstadt ist reduziert, zu reduziert. Die Zimmer sind klein und der Preis einfach zu teuer. Stolze 170 € zahlt man für beste Münchner Lage (in der Ludwigsvorstadt direkt am Isartor).

Schick, aber ohne Wiedererkennungswert.

Keine Frage das Design ist schön, in schlichter Eleganz mit hochwertigen Materialien. Doch nichts von alledem bleibt in Erinnerung. Und obwohl es eigentlich an nichts gemangelt hat, war eben genau diese fehlende Atmosphäre dann auch der Grund, warum ich nicht einmal zum Frühstück bleiben wollte. Deshalb habe ich dem Thompson München einen Besuch abgestattet. Diese Mischung aus Bar und Restaurant der KWAG-Gruppe ist in puncto Design der Hammer: Man fühlt sich wie in einer New Yorker Hotellobby und das obwohl das Lokal „nur“ der Kunden-und Meeting-Point der Eigentümer ist, sozusagen das Wohnzimmer der KWAG-Gruppe.

Hotelname H´Otello B01

Man sieht, über das H´Otello kann ich wenig berichten. Aufgrund seines fehlenden Charakters kann ich nur noch ein wenig Klarheit in die verwirrende Namensgebung bringen: Denn es gibt drei H´Otellos in München mit den Kürzeln B01, H09 und F22. Der Hotelname setzt sich aus dem ersten Buchstaben des Straßennamens + Hausnummer zusammen (z.B. B01 – Baaderstrasse 1).

Soweit so gut, eine nette Idee. Doch sucht man sich durch den Hoteldschungel von München, ist es schier unmöglich sich Buchstabe und Nummer zu merken. H´Otello hatte ich schnell auf der Watchlist, aber umso mehr ich suchte, umso häufiger kam die Frage auf, wieso kostet es hier so viel mehr und dort so viel weniger? Die Lösung ist natürlich die Lage: Verschiedene Preise für  unterschiedliche Standorte. Und dem Nummern- und Buchstabensalat hätte ich mehr Beachtung schenken können, doch ist das nicht gerade serviceorientiert für potentielle Gäste. Aus SEO-Sicht bin ich mir übrigens auch nicht sicher, ob H´Otello für Google so eine geschickte Bezeichnung ist.

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Hannes probiert das Motel One München – Deutsches Museum

Hallo,

letzte Woche war ich in München und habe die Gelegenheit genutzt ein Motel One auszuprobieren. Genauer das Motel One Deutsches Museum, das in einem regelrechten Hotelviertel in München liegt, Novotel, Holiday Inn usw. nebeneinander aufgereiht, öffentlich halbwegs gut erreichbar. Das Motel One Sendlinger Tor liegt besser wenn man mit dem Zug anreist, wohl so gut, das es völlig ausgebucht war. Der Empfang im Hotel war sehr, sehr professionell und das Zimmer zwar klein aber ziemlich praktisch und fein. Womit wir gleich bei den kleinen Schwächen wären:

1. Der Schreibtisch ist mini und anstatt eines Sessels gibt es nur einen Hocker. Nicht so schlimm, nerviger ist die Tatsache das man sich eine Steckdose in der Nähe des Schreibtisches einfach gespart hat. Die neben dem Bett zwingt einen auf dem Bett den Laptop aufzuklappen.

2. Das WiFi ist gratis und schnell, wirft einen aber nach einer Stunde raus – nervt wenn man gerade ein Gespräch per Skype führt.

3. Die Auswahl beim Frühstück ist mittelmässig aber nicht wirklich Grund zur Unzufriedenheit: das Frühstück nimmt man in der sehr grossen Lounge ein mit zwar bequemen Stühlen aber kniehohen Tischchen zu sich. Martin, mit dem ich dort war meinte das er das zwar ganz nett findet, sich aber nicht wirklich vorstellen kann mit Anzug und Krawatte verrenkt dort zu sitzen.

Es waren sehr viele Leute beim Frühstück, das Hotel war sehr gut ausgelastet aber eindeutig erkennbar das nur wenige Leute waren geschäftsmässig unterwegs waren, der Großteil Touristen. Das passt auch zu meinem Resümee: sehr gutes und günstiges Hotel für Touristen (Euro 76,- mit Frühstück fürs Einzelzimmer) aber nur bedingt geeignet wenn man dort auch Arbeiten will.

Darf ich mir in jeder Stadt ein ALoft wünschen?

Liebe Grüße,

Hannes

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Pölsterreich | Nürnberg

Meine Freundin Lilli mit einem Reisebericht aus dem Pölsterreich:

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Hi

Also ich fand das HolidayInn in Nürnberg  super. 

holiday inn

Ich als Bauchschläferin trag nachts so meine Kämpfe mit den dicken Pölstern aus. Hier aber ging mir mein Herz auf. Auf dem Bett gab es verschiedene Pölster (Dicke, Füllung..) zu Auswahl ink. Beschreibung UND den Hinweis, dass weitere 4-6 Arten von Pölstern an der Rezeption erhältlich sind…der gute Schlaf war mir garantiert : )

LG,

Lilli

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Für Architekturfans: Holzhäuser von Peter Zumthor zu mieten | Vals

Für Architekturfans ist Peter Zumthor der Architekt schlecht hin. Jetzt gibt es Neuigkeiten von Annalisa und Peter Zumthor: man kann ein Ferienhaus bei ihnen mieten. Ab Herbst 2013 sogar zwei.

Im 1500 Meter über Meer gelegenen Weiler Leis, der zur Bündner Gemeinde Vals gehört, haben
wir 2009 zwei Holzhäuser gebaut, das Oberhus und das Unterhus. Das Unterhus vermieten wir ab
1.12.2012 als Ferienhaus. Ein drittes Holzhaus, das Türmlihus, wird das kleine Ensemble bald
vervollständigen. Es kann ab Herbst 2013 ebenfalls gemietet werden.” (Quelle: zumthorferienhaeuser.ch)

Wie immer bei Peter Zumthor geht den Gebäuden eine Geschichte voraus, in diesem Fall wollte seine Frau schon immer in einem Holzhaus wohnen. Dieser sehr schöne persönliche Rahmen macht Ferien in einem Peter Zumthor Haus sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Herzlichen Dank an Astrid für den tollen Tipp!

 

 

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“Ob sie uns zu Hause auch Schokoladentäfelchen auf die Kopfkissen gelegt haben” – ein Hotelangebot aus Berlin

Urlaub in der eigenen Stadt – ein Trend*. Neu daran ist nur die Idee einer findigen Hotelière, die damit auch die Reinigung der Wohnung verbindet.

Gerade las ich in der Zeit einen Artikel über ein neues Hotelpaket in Berlin: “Sie genießen, wir putzen“. Das Angebot enthält zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, Kinokarten, ein dreigängiges Abendessen mit Getränken und den Jazz-Brunch sowie die Reinigung einer (Berliner) Wohnung bis 80m². Preis 378€. Jeder zusätzliche Quadratmeter Putzfläche kostet 1 Euro. HOTEL ELLINGTON

Über die Erfahrungen von Susann Sitzler können Sie hier weiterlesen.

Begeisterung steigt in mir auf, ein witziges und gutes Hotelangebot. Urlaub in der eigenen Stadt kann ich aus meiner Erfahrung nur empfehlen. Plötzlich entdeckt man Häuser, die man noch nie gesehen hat, und schärft den Blick für neue Dinge im Alltag.

* Den Trend Urlaub in der eigenen Stadt kenne ich a) von unseren Reisen nach Südamerika. Hoteliers haben mir öfters erzählt, dass an Wochenende die luxuriöseren Hotels mit Gästen aus der eigenen Stadt gefüllt sind.  Und  b) von meinen eigenen Erfahrungen in Wien, durch meine Neugierde für neue Hotels nächtigen wir ab und zu in einem Wiener Hotel. Nie zur Überraschung der Rezeptionist/innen, denn anscheinend machen das viele Wiener/innen, nicht nur im Orient.

 

GROSSO MODO:

Homepage: www.ellington-hotel.com

Zimmer: 285

Eröffnung: 2007

Preis: ab 80€ im DZ

 

 

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25 Hours Hamburg No1

25 Hours eine ambitionierte Hamburger Hotelgruppe und hat 2003 das erste 25 Hours direkt in Hamburg, gegenüber dem Gastwerk Hotel Hamburg eröffnet. Ich kann mich an diese Entwicklung noch gut erinnern, da es eines der ersten Budget Design Hotels überhaupt war. Damals noch mit dem Konzept 25 jährigen mit günstigen Preisen zu locken. In der Zwischenzeit hat sich das Konzept so sehr etabliert, dass die billigen Preise passé sind, so manches 5-Sterne Hotel könnte es ganz schnell neidisch werden.

Und nach Jahren des Liebäugelns mit den 25 Hours hat sich endlich die Möglichkeit ergeben, in einem zu nächtigen noch dazu im ERSTEN 25 Hours Hotel. Unser Ziel war Schweden, genauer gesagt Kalmar (ich hatte mein Erasmussemster dort verbracht und wollte die alte Umgebung wiedermal besuchen). Hamburg war somit ein guter Stopp auf den 1500 km Weg Richtung Norden.

Das 25 Hours Hotel liegt etwas außerhalb der Stadt, aber von der Autobahn bestens erreichbar. In die Stadt geht es am Besten mit der nahen S-Bahn. Unser Aufenthalt war gelungen und wir behalten das Hotel in bester Erinnerung, besonders auf die bevorstehenden Nächte in Schweden, dachten wir mit viel Wehmut an das tolle, günstige 25 Hours zurück.

 

Pricklend:

  • Die Begrüßung durch die Mitarbeiterin an der Rezeption mit dem Angebot sich gleich mal ein Bier zu schnappen und zu entspannen. (Bin zwar keine Biertrinkerin, aber die Idee war wunderbar – so fühlt man sich gleich wohl, vor allem nach der Anreise mit dem Auto)
  • Das Frühstück, wirklich ein tolles Frühstücksbuffet – sonst bin ich kein Fan von Buffets, aber die solide Auswahl war wunderbar
  • Verschiedene öffentliche Räume z.B. ein Fernsehzimmer inkl. Marimekko Fatboys
  • Die Einrichtung der Zimmer – retro und chic
  • Das Hotel altert wunderbar – man kann das Alter nicht datieren
  • Probepackungen Kölnisch Wasser – schöne Flacons
  • Gästezeitung (1 A4 Blatt) am Frühstückstisch mit Infos aktuelle Meldungen, Angebote, Kulturangebote, Wetter, Verkehrslage, Tipp der Woche, Speiseempfehlungen und “WER ARBEITET BEI UNS HEUTE!” eine tolle Idee aus der Ferienhotellerie kommend für ein Stadthotel adaptiert!

Schal:

  • Eigentlich nur die Lage, es könnte näher an der Stadt bzw. S-Bahn liegen, aber auch kein großes Problem
  • Außenarchitektur könnte ansprechender sein

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.25hours-hotels.com/no1/
Zimmer: 128 Zimmer
Eröffnung: 2003
Design: Dreimeta – Armin Fischer & Sibylle von Heyden

|25 Hours Hamburg, No1 – Hamburg – Deutschland – Aufenthalt  Sommer 2011|

 

 

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Ski Special | Switzerland | Les Giettes | Whitepod Resort

“Unter dem klaren Sternenhimmel hier oben im Camp finden Sie absolute Ruhe. Ein idyllischer Ort, ein magisches Erlebnis, ein einzigartiger Moment. Hier finden Sie das Essenzielle…” Statement von der Hotelhomepage

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(Alle Fotos stammen von der Hotelwebsite)

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.whitepod.com

Kapazität: 15 Whitepods

USP: Zimmer aus Schnee (offensichtlich), inspiriert von Inglos