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Essen im W Santiago – NoSo (französisch) / OSAKA (peruanisch & japanisch)

Ein kurzer kulinarischer Einblick in die Küche des Osaka und NoSo (W Santiago)

Ceviche im NoSo

Rote Rübensuppe  im NoSo

Ente  im NoSo

Zweierlei französische Zwiebelsuppen (modern und klassisch)  im NoSo

Campari Soda

Osaka

Übrigens für alle, die sich wundern, wieso es in Chile einen peruanischen Japaner gibt, sollte wissen, dass sehr viele Japaner in Peru leben. Geschichtlich gesehen hat die Einwanderung der Japaner im 19. Jhrt. begonnen und setzte sich besonders im 2. Weltkrieg fort. Japaner sind eine wichtige Minderheit in Peru und stellten auch schon einmal den peruanischen Präsidenten.  (Wikipedia)

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W Santiago + 2 Jahre und 5 Monate

 Nach zwei Jahren sind wir dann doch wieder ins W Santiago gekommen. Diesmal zum Abschluss unserer Hochzeitsreise. Mein Mann hat die letzten zwei Jahre im Monatsintervall vom peruanischen Japaner (Osaka) im Hotel geschwärmt und immer den Nachsatz angehängt, ob wir da jemals wieder essen werden…

Aber natürlich gab es noch viele andere Gründe nach Santiago zurückzukehren, vor zwei Jahren war die chilenische Hauptstadt nur eine sehr kurze Zwischenstation, um weiter nach Patagonien zu kommen. Diesmal war es eine  richtige Destination für uns. Und natürlich hatten wir auch noch drei Rechnungen mit dem Hotel offen, zum einen hatten wir vor 3 Jahren den Pool nicht gesehen (wurde zur Eröffnung nicht rechtzeitig fertig), das französische Restaurant (NoSo) ging sich nicht aus und wir konnten aufgrund des frühen Fluges nicht frühstücken (wenn wir damals gewusst hätten, was uns entging, hätten wir den Flug verfallen lassen “lol”).

Für alle die den Bericht von vor zwei Jahren kennen ist anzumerken, dass wir diesmal keine Pannen hatten. Wir bekamen ein wunderbares Zimmer und die Reservierungen klappten auch alle. Über das Hotel an sich ist nichts mehr zu schreiben, es ist einfach ein W. Schick wie eh und je – es altert auch ganz passabel.

Der Pool ist ein schön, doch ähnlich wie in Mendoza ist der Smog der Stadt unerträglich und eine Fernsicht oder Sicht ist nur mangelhaft gegeben. 2009 waren um 2/3 weniger Autos in der Stadt und sogar nach einem sehr kurzen Aufenthalt konnten wir feststellen, wie extrem prosperierend diese Stadt ist. Unglaublich wie viel Reichtum Santiago in so kurzer Zeit erwirtschaftet hat, in Europa unvorstellbar.

Highlight des Aufenthalts war eindeutig das Frühstück! Das Frühstücksbuffet lässt keinen Wunsch offen und ist ein MUSS!

Im Vergleich zu den W´s in NYC sind die Mitarbeiter/innen wahre Goldschätze und sehr freundlich.

de im Hotel sind und am Wochenende sehr viele Chilenen. Hier ist es keine Seltenheit, dass sogar einige Hauptstädter/innen im Hotel urlauben.  Wir haben selbst eine “große” Hochzeit (ca. 80 PAX) miterlebt, die Gäste quasi alle aus Santiago hat sich für zwei Nächte im Hotel in der eigenen Stadt einquartiert, um dort zu feiern.

 

 

GROSSO MODO:

Preis – 150€ bis xxxxx€ im Doppelzimmer inkl. Frühstück
Kategorie – 5 Sterne
Hotelarchitektur – Bürokomplex mit Shops und Hotel
Wohnlichkeit – Clubatmosphäre in der Lounge / Restaurants
Lobby – á la sex and the city, vibrierend
Lage – etwas abgelegen vom Zentrum, im neuen Geschäftsviertel

|W Santiago – Santiago de Chile – Chile – Aufenthalt Dez. 2011|

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El Aquamiel in Mendoza

Traumhaftes, kleines Hotel mit 8 Zimmern und ich würde fast sagen, es war das SCHÖNSTE Hotel während der Reise. Das Haus oder besser gesagt die Holzhäuser eignen sich bestens für die Flitterwochen. Ebenso zu erkennen an den vielen Hochzeitsreisenden im Hotel, vielleicht lässt sich das auch auf die Namensähnlichkeit mit dem spanischen „LUNA MIEL“ (Flitterwochen) zurückführen.

Das Hotel liegt ziemlich weit außerhalb von Mendoza (20 Minuten) und auch ein Taxler hat Schwierigkeiten sich in dieser Gegend zu orientieren. Die Umgebung könnte auf den ersten Blick nicht den optimalsten Eindruck machen, allerdings befinden sich noch andere gute Hotels dort. Ich würde auf jeden Fall empfehlen sich ein Mietauto mit guter Karte zu nehmen, ansonsten können die Taxifahrten ganz schön ins Geld gehen. Das Hotel organisiert auf Wunsch auch Mietautos vor Ort, die dann direkt zum Hotel gebracht werden.
W-Lan im Hotel ist natürlich gratis (wie überall in Argentinien).

Die Architektur ist pur, schön und erinnert an europäische Getreidespeicher. Die ganze Anlage befindet sich inmitten von einem prächtigen Weingarten.

Die 8 Häuschen sind der Reihe nach angeordnet und quer davon befindet sich ein längeres Haus mit der Verwaltung, sprich Rezeption, Büros und dem Restaurant. Besonders gemütlich war die Terrasse mit den super bequemen Gartenmöbeln, hier konnte man Stunden sitzen. Leider hat Mendoza ein starkes Smogproblem, denn die Stadt bzw. die Berge sind nie klar zu sehen.

Die charmanten Gastgeber kümmerten sich rührend um die Gäste. Zugegeben sollte man als Gast viel Zeit mitbringen. Das eigene Restaurant ist ausgezeichnet, aber die Wartezeiten auf Essen und Trinken bringen Mitteleuropäer an den Rand der Verzweiflung. Mittags haben wir mal 45 Minuten auf die Getränke gewartet, dabei waren wir die einzigen Gäste im Restaurant und das Essen ist nach 90 Minuten gekommen. Allerdings muss man einräumen, dass das Ambiente im Lokal wunderbar ist und wir die Zeit gut nutzen konnte, um alle Postkarten zu schreiben, so gesehen war die Wartezeit ein Gewinn für uns. Das Essen ist einfach hervorragend!

Vom Waschservice des Hotels würde ich dringend abraten!!!, meine schwarzen Sachen war leider nachher grau und der Duft doch zehn Nuancen zu streng.

Empfehlen würde ich das Hotel eindeutig für einen Reiseabschluss in Südamerika, nach einer großen Tour ist die Ruhe des Hotels ein großer Gewinn – ganz dem Hotelkonzept entsprechend

Luxury is measured more by its quality standards than by quantity.
This is the way of thinking that is behind el Aguamiel.
A hideaway world located in a singular environment were every detail is  characterized by the will of simplification in a functional and conceptual way, Resulting in spaces that offer more than a bed where to rest after a long trip.“  (Source: Homepage)

 

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: www.hotelaguamiel.com/

Preis: ab 100 €

Zimmer: 8 (in kleinen Häuschen)

 

|Hotel Aguamiel – Maipú / Mendoza – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

Chile & Argentinien, Südamerika

Talampaya Nationalpark

Im Nordwesten von Argentinien liegt der Talampaya Nationalpark. Er gehört zu der Provinz La Rioja. Seit 2000 ist der Nationalpark von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Talampaya bedeutet in der Sprache der Quechua “trockener Fluss der Tala”. Eine passende Bezeichnung, nachdem die Nächte bitterkalt und die Tage extrem heiß sind. Der Nationalpark ist ca. 270 000 ha groß und schützt eine grandiose Wüstenlandschaft im Tal des Rio Talampaya.

Die Hauptattraktion im Park sind die ziegelsteinroten Felsen mit vielen unterschiedlichen Formen, die durch Erosion entstanden sind. Die Felsen ragen ca. 110 hoch hinauf und dürfen keinesfalls berührt werden, meine 3 Versuche wurden jedesmal sofort entdeckt und die Verwarnungen folgten prompt, dabei hätte mich die Haptik so gereizt.

Es gibt auch einige historische Fundstätten mit Felszeichnungen der Ureinwohner und Steintafeln mit Reibelöchern. Mit etwas Glück kann man die in den Felsen lebenden Kondore beobachten. Empfehlenswert ist ein Besuch am Nachmittag, aufgrund des weicheren Lichts für die Bilder.

In den Park darf man nur mit einer Führung (wir machten eine Adventure Safari), die auch für europäische Verhältnisse relativ teuer ist (~30€). Dafür (wie fast immer in Argentinien) wird einem so manches geboten. Mitten im 3km langen Canyon packten die Guides auf einmal ein Buffet mit weißen Tischtüchern aus und man konnte Weißwein oder Rotwein in Gläsern schlürfen, sowie Oliven, Chips und Süßigkeiten naschen. Ziemlich cooles Service!

Offizielle Website der Regierung

Website des Nationalparks

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Wüstenhotel Nr. 4

Im Talamplaya Nationalpark ging die Reservierung im gewünschten Hotel leider (Tourguide hatte nicht reserviert) unter und wir konnten hier übernachten. Zwar ein nettes Hotel in der Wüste, aber im Vergleich zu dem zeitgenössischen Hotel Cañón de Talampaya eine Enttäuschung (Die Zimmer waren ähnlich, aber die Architektur war komplett anders).

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Wüstenhotel Nr. 3

Etwas tiefer gelegen als die Vornächte, auf 2500m in Belén, verbrachten wir unsere 3. Nacht in der Wüste. Belén ist eindeutig eine echte Stadt.  Hier hatten wir auch wiedermal Internet, welch ein Vergnügen Kontakt mit der Außenwelt herzustellen. Das W-Lan war im Hotel sogar gratis (einfach unglaublich in Österreich zahlt man fast überall und in der argentinischen Wüste ist es gratis!!!). Warmes Wasser stand dafür nicht im Programm (also so groß war die Stadt dann doch wieder nicht, dafür war es in Belén heiß). Die Klimaanlage wollte auch nicht so wirklich, nur der Ventilator funktionierte. Zu unserer Überraschung gibt es auch in der Wüste Diskos. Die Besonderheit von ihnen ist die Öffnungszeit, nämlich 1 Uhr nachts. Schluss ist dann bei den 2. Sonnenstrahlen um 6 Uhr. Zwischen BUMBUMBUM fanden wir ein paar Mintüchen Schlaf und um 6:30 Uhr ging es dann auch schon weiter zum Talampaya Nationalpark.

Über das Hotel an sich lässt sich nicht viel sagen. Es war sauber und zweckmäßig. Das Frühstück war eher dürftig und nicht wirklich gut und wurde nach der Hälfte fluchtartig verlassen.

|Hotel Samai – Belén – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

 

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Wüstenhotel Nr. 2

Die 2. Nacht in der argentinischen Wüste verbrachten wir wieder in einer namenlosen Unterkunft.

In dieser Unterkunft sollte es heißes Wasser geben, aber leider ist es bei uns nicht angekommen. Duschen wurde quasi abgesagt. Das Zimmer war deutlich unter dem Niveau der Vornacht, aber immerhin noch OK. Es bot uns sogar einen Heizstrahler für die Nacht. Leider war der Koch des einzigen Restaurants verreist und somit hat Javier (unser Guide) in der kleinen Gemeinde durchgefragt, ob jemand für uns kochen würde. Eine ältere, lieblingswürdige Dame erklärte sich auch dazu bereit und wir durften in ihrem Wohnzimmer speisen. Zu beachten ist jedoch, wenn man nicht alles aufisst, dann wird die Gastgeberin wirklich sauer. Jedoch ist aufessen in einer Höhe von 3500m gar nicht so einfach, da der Körper kaum hunger verspürt.

Die argentinische Wüste bietet einige Überraschungen, man kann z.B. mit einer kurzen Hose und T-Shirt nach draußen gehen, aber die Wasserflasche in der Hand kann zur selben Zeit gefrieren. Alleine die Sonne hält den menschlichen Körper warm, sobald die Sonne  untergegangen ist, muss man seine (österreichische) Skikleidung überziehen.
Es ist einer der trockensten Teile der Erde, wo es seit über 30 Jahren keinen Regen mehr gab – wir haben es aber trotzdem geschafft beim Einstieg in die Wüste ein paar Regentropfen zu sehen. Quelle Chance!

|Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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Impressionen Puno Plateau

Hier kann man nicht viel schreiben, einfach die Bilder genießen.

Übrigens Bilder dieser Landschaft sind ziemlich rar, es gibt fast keine Tourist/innen die diese Route wählen. Nicht mal Lonley Planet oder Rough Guide erwähnen diesen Teil Argentiniens. Selbst in Bildbänden ist kaum etwas über die Landschaft zu finden. Straßen gibt es auch nicht. Wir sind nur aufgrund eines Missverständnisses zu diesem Trip gekommen und waren absolut begeistert. Unser Guide Javier berichtete, dass nur sieben Personen von Salta die Strecke Salta-Mendoza über die Wüste kennen und er sei einer von ihnen. Durchschnittlich haben wir ein bis drei Autos während eines Tages gesehen und hierbei handelte es sich um Mienenarbeiter, denn die Gegend ist sehr reich an Bodenschätzen. Ein einziges Mal trafen wir auf andere Touristen, schon auch ein sehr mulmiges Gefühl nie andere Menschen zu sehen.

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Wüste Hotel Nr. 1

Unsere 1. Nacht in der Wüste war geprägt von Kopfschmerzen. Nachdem wir vor ein paar Jahren bereits im südamerikanischen Puno Plateau waren, kannten wir die Beschwerden in der Höhe gut und hielten uns an altbewährte Dinge, C. Tee trinken, viel Wasser, nicht laufen und bald ins Bett gehen. Auf den folgenden Bilder sieht man unsere 1. Unterkunft. Name und Ort leider unbekannt.

Die Unterkunft war super sauber und für die Wüste bot sie ziemlich viel Luxus. Warmwasser war leider nicht dabei, dafür hervorragendes Essen.

|Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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Vor der Wüste – Design Suites Salta

Wir hatten es geschafft! Ankunft in Salta! HIPPHIPPHURRA!

Die Architektur der Design Suites Saltas, ist zweifelsohne interessant, zum einen besteht das Haus aus einem schönen alten Teil aus den 1920iger Jahren und einem  neuen Zubau, der aussieht wie Bürogebäude aus den 1980iger Jahren und absolut keinen Charme versprüht.

Dieser Eindruck ändert sich schlagartig im Inneren – hier eröffnet sich ein Zusammenspiel aus Sichtbeton und Designklassikern.

Unser Zimmer lag im alten Trakt mit einer versteckten Stiege am Ende der Bar. Anschließend gelangte man in einen ovalen Raum mit Holzvertäfelungen und schönen Glasbildern. Eine tolle Kombination von alt und neu, schöne hochwertige Hölzer und Materialien zogen sich im Zimmer fort.

Unser Quartier zeichnete sich durch Großzügigkeit und einem etwas zu massiv geratenen Balkon aus, man könnte ihn auch als Schießstand einer Burg verwenden – wir fühlten uns wie Ritter und Burgfräulein.

 

Die Begrüßung war sehr herzlich und umsorgend, vor allem nachdem wir 21 Stunden im Taxi von Iguazu nach Salta saßen und in Eile nach Salta fahren mussten, um unsere Wüstentour nicht zu verpassen. Nebenbei erwähnt aufgrund des starken Regens in Iguazú war unsere Wanderkleidung noch komplett nass und das Hotel konnte innerhalb von 14 Stunden all unsere Kleidung waschen und trocknen. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle.

Das Restaurant erstrahlte ganz in Weiß und war wunderschön. Der in Argentinien sehr bekannte Küchenchef zauberte ein hervorragendes Steak für uns und die Lebensgeister nach dieser Abenteuerfahrt mit nur Kracker und Schoko kamen wieder zurück.

Der Pool auf der Dachterrasse bot noch eine weitläufige Aussicht über Salta:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis war einfach solide, nachdem das Frühstück viel Auswahl bot und WLAN inkludiert war (hier taucht immer wieder die Frage auf, wieso man in Österreich extra zahlen muss?). Einziger Wermutstropfen war die stornierte Nacht, die wir aufgrund des stornierten Fluges trotzdem zahlen mussten. Ich hatte zwar im Vorfeld angerufen und gebeten unser Zimmer zu verkaufen, allerdings stieß ich mit meiner Bitte auf taube Ohren. Als Hintergrundinformation muss man noch wissen, an dem von uns abgesagten Zeitpunkt fand ein Sportturnier in Salta statt und unsere Schweizer Wegbegleiter konnten fast keine Unterkunft bekommen. Also man hätte das Zimmer sehr leicht anderswertig verkaufen können, was auch wahrscheinlich geschehen ist und das Zimmer doppelt belegt war. Hier sind dann die Vorteile von Booking sehr überzeugend, denn man kann bis 18 Uhr stornieren. Das Telefonat mit der Reservierungsabteilung wegen des Stornos lief insgesamt etwas seltsam. Ich teilte ihr mit, dass wir die Nacht nicht in Anspruch nehmen können aufgrund des Vulkanausbruchs in Chile und man das Zimmer bitte für diese Nacht verkaufen soll. Ihre Antwort war: “Nein, dass können wir nicht machen.” Meine Reaktion: “Ok, dann möchte ich aber bei Ankunft sofort das Zimmer beziehen und ein Frühstück einnehmen.” Ihre Reaktion: “Nein, dass geht nicht.” Ich: “Aber wir haben dafür bezahlt.”  Mitgefühl bei stornierten Flügen in den Flitterwochen darf man sich wirklich nicht erwarten.

Irgendwie schon komisch, aber der Aufenthalt war hervorragend.

Desgin Suites Salta ist teil einer kleinen argentinischen Hotelkette (Design Suites), zu der auch folgende Hotels gehören: Design Suites Buenos Aires, Design Suites Bariloche, Design Suites El Calafate

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.designsuites.com/hoteles/salta/

Preis: ab ca. 80€ im DZ mit Frühstück

Eröffnung: Juni 2009

Zimmer: 51 Zimmer davon 11 Junior Suiten (30m2), 36 Suiten (38m2) und 4 Palace Suiten (65m2).

USP: Hauptgebäude aus den 20iger Jahren

 

|Design Suites Salta – Salta – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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1500 km Taxifahrt gefällig?

Nachdem unser Flug von Iguazú nach Salta kurzerhand (aufgrund eines Vulkanausbruchs im südlichen Chile, eigentlich hatte die Funkanlage in Puerto Iguazu ein Gebrechen, aber bei Naturkatastrophen muss die Fluglinie nicht zahlen…) gestrichen wurde und zwei Tage später unsere Wüstentour begann, hatten wir keine andere Möglichkeit als mit einem Taxi von Iguazú nach Salta zu fahren. (Im Nachhin hat sich herausgestellt, das der Flughafen über eine Woche geschlossen blieb – Glück gehabt!)

Zufällig trafen wir am Flughafen Schweizer, mit denen wir uns das Taxi teilen konnten. Zumindest war die 21-stündige Taxifahrt um 50% günstiger als die Mietautooption. Positiv eingestellt haben wir es genossen durch die argentinische Landschaft zu fahren. Dabei sind uns auch unglaubliche 400km ohne eine einzige Kurve untergekommen, sowie x-1000 Kühe.

Man darf sich allerdings diese Taxifahrt nicht zu idyllisch vorstellen. Das Taxi war schon ein etwas älterer Peugeot und wir brachten mit Ach und Krach unsere Koffer hinein. Zu fünft im Taxi durften pro Tag max. 3 Pausen gemacht werden, weil die “Kiste” nicht mehr so fit war und wenn wir gestoppt haben, mussten wir zu viert schieben um den Motor wieder zum Laufen zu bringen. Klimaanlage war vorhanden, aber der Motor war fast an seinem (kochenden) Limit und so lautete die Devise:  Schwitzen, nicht zu viel trinken und ab und zu ein TUC Kracker essen.

Hier sind noch ein paar Impressionen vom Weg:

Aufgrund von Müdigkeit habe ich keine Fotos von unserem Quartier in Corrientes gemacht, außer das untenstehene Bild um 4 Uhr morgens wie wir weiter nach Salta aufgebrochen sind. Das Hotel Guarani war wunderbar.

 

 

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Verlassenes Hotel

Hotelleichen gibt es wie Sand am Meer, diese in Iguazú ist aber wirklich sehr eindrucksvoll.

Die Google Bildersuche bietet zu “verlassenes Hotel” eine wahre Schatzkiste an Geisterhäusern.

Sichtlich steht das Gebäude schon Jahre in Puerto Iguazú. Was wird in Zukunft wohl mit ihm geschehen? Lassen es die Eigentümer einfach verfallen oder kommt doch noch ein Investor?

Zu dem Thema fand ich auch einen Blogeintrag bei BLDBLOG über “Hotels in the afterlife“. Die Ausstellung Sinai Hotels im AzW Wien 2008 habe ich auch besucht.

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Loi Suites @ Iguazú

Bei den mächtigen Wasserfällen Iguazú angekommen, nächtigen wir im Hotel Loi Suites Iguazú.

Der Entschluss für ein Hotel etwas weiter weg von den Wasserfällen hatte pragmatische Gründe, nachdem eine direkte Wasserfalllage erst am 400€ aufwärts zu haben war. Somit ist die Entscheidung für das Loi Suites Iguazu gefallen, ein Hotel aus 2009 mit einer wunderbaren Gartenanlage. (Typisch ich, den Zuschlag bekommt immer ein Hotel mit üppigem Garten (muss eindeutig an den Genen mütterlicherseits liegen) und Pool.)

 

Sofort beim Betreten der Lobby ist uns klar, dieses Hotel hat kein Leben in sich – eigentlich wirkt es tot. Obwohl die Lobby wunderbar ist mit einem kleinen Becken und großen, nahezu riesigen Fenster, die eine unglaubliche Sicht auf den atemberaubenden DSCHUNGEL bieten, ist kein Leben vorhanden. Die Begrüßung der Mitarbeiter/innen ist kurz und bündig, unherzlich, sprich eine Abfertigung á la  Bettenburg. Die Hotelaußenanlage ist ideenreich und sehr detailliert umgesetzt, Hängebrücken verbinden die Wohneinheiten – man kann auch sagen so schwungvoll sind wir noch nie in unser Zimmer gekommen. Die Zimmer sind solide und die Dusche ist unglaublich groß mit einer Tür ins Freie, dann steht am Balkon noch ein Whirlpool, sprich ein super Badezimmer.

Das Highlight des Hotels ist die Poollandschaft und hier lässt sich wirklich mal von einer Landschaft sprechen. Endlich sieht man keine runden Pools, sondern wunderschöne Rechtecke, die ineinander übergehen. Es ist definitiv einer der schönsten Pools, in denen ich jemals geschwommen bin. Leider und jetzt kommt das größte Manko des Hotels, die Hotelmitbewohner/innen wirkten alle etwas gedrückt und unglücklich – es gab kein fröhliches Gelächter in den Tropen, sondern nach unten gezogenen Mundwinkeln, sowohl bei Mitarbeiter/innen als auch Gästen. Wir haben zwar die ganze Zeit gerätselt, was das los sein könnte, sind aber nicht dahinter gekommen. Die Stimmung wurde beim Abendessen nicht besser und die Mahlzeit war eher mittelmäßig als berauschend. Das W-Lan musste man in den Loi Suites bezahlen, ziemlich ungewöhnlich in Argentinien und deswegen umso störender. Weiters stand im Prospekt, dass es eine Art von Gondel zum Rio Iguazú geben würde, allerdings funktionierte das gute Stück nicht und man findet sich in einer gefährlichen Stufenwelt wieder, wenn man hier nicht aufpasst, landet man schnell im Fluss und wird die Iguazu Fälle hinuntergespült. Eigentlich ist dieses Gebrechen schon ärgerlich, nachdem es auf der Homepage beworden wird und wie ich auch TripAdvisor entnehmen konnte schon seit mehreren Monaten nicht funktioniert. Die Sicherheitsmaßnahmen wären von Seiten des Hotels definitiv zu erhöhen.

 

 

Über das Frühstück lässt sich noch sagen, dass es eher eine rasche Massenabfertigung gedacht war, als eine qualitätsvolle Zeit mit gutem Essen um den aufregenden Tag zu beginnen.

Loi Suites gehört zu einer argentinischen Hotelkette mit (derzeit) sechs Hotels über das Land verstreut. Diese Konstellation ist für Österreich eher ungewöhnlich, in Argentinien aber Standard, sehr viele kleine Hotels haben noch Depandancen in anderen größeren Städten oder in anderen Ländern.

 

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.loisuites.com.ar/es/iguazu-hotel/home

Preis: ab ca. 110 €

Zimmer: 162

USP: Pool- und tropische Gartenlandschaft

 

|Loi Suites – Iguazu – Argentinien – Aufenthalt Herbst 2011|

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Ein paar Wasserspritzer von Iguazú

Nach ein paar Tagen in der argentinischen Hauptstadt gings weiter nach Iguazú, zu den mächtigen Wasserfällen. Insgesamt bestehen die Wasserfälle aus 20 größeren und 255 kleineren Wasserfällen mit einer Ausdehnung von fast 3km zwischen Argentinien und Brasilien. Leider war das Wetter ungemein schlecht (es hat keine Minute nicht geregnet), aber die Wasserfälle waren dafür umso besser gefüllt und einfach atemberaubend schön.

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Faena Hotel + Universe – der Pool

Hier sieht man noch den Pool mit goldener Krone. Aus Respekt vor der Privatsphäre der Hotelgäste habe ich keine detaillierteren Aufnahmen gemacht und später hat es leider geregnet.

Aber ich muss schon sagen, eine goldene Krone mitten im Hotelpool ist extra-schräg.

|Faena Hotel + Universe – Buenos Aires – Argentinien – Besichtigung Nov. 2011|

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Faena Hotels + Universe – die Bar

Das Faena Hotel + Universe überrascht in allen Bereichen, waren wir wohl in einer Hotelbar oder in einem Naturkundemuseum? Man kann nur hoffen, dass sich regelmäßig ein Kammerjäger den Exponaten aus der Tierwelt annimmt und diese auch legal erworben wurden (aktuelles Stichwort aus Österreich – Jagdeinladungen).

 

Übrigens: die Speisen war sehr gut – für einen Snack wirklich zu empfehlen! Preise sind ähnlich Wien.

 

|Faena Hotel + Universe – Buenos Aires – Argentinien – Besichtigung Nov. 2011|

 

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Faena Hotel + Universe

Gesehen, gehört und tausendmal überblättert hatte ich es schon, es ist in vielen meiner Hotelbücher illustriert und hat sich wie ein bekanntes Gemälde in mein Gehirn eingebrannt, aber was mich genau erwartet wusste ich nicht. Während unseres Buenos Aires Aufenthalts gab es für mich ein Hotel,  dass ich unbedingt sehen wollte – das Faena Hotel + Universe von Philippe Starck. Nachdem ich das Hudson (auch von Philippe Starck) in NYC schon kannte war alles offen. Das Hudson hatte mich gar nicht begeistert, es ist mir zu laut, zu schrill, zu modern, zu glatt, zu pulsierend – wie würde wohl das Faena sein? Eines war klar, abgesehen von dem extrem hohen Preis, würde ich nicht die Zielgruppe sein, aber ein Besuch ist es allemal Wert.

Ich war mir nicht sicher, ob wir überhaupt in das Hotel hineinkommen würden und ob es möglich sein würde an der Bar etwas zu trinken. Überraschenderweise waren die Mitarbeiter/innen wahrhaft entzückend, zuvorkommend, loving and caring und einfach toll. Die Atmosphäre war großartig und das Design unbeschreiblich. Jede Minute gab es etwas Neues zu entdecken und man konnte sich zwischen Lachkrämpfen (ausgestopfer Rehkopf mit Perlenketten, Schwänenarmaturhälsen) und im selben Moment einer unglaublich eleganten Verbindung nicht erwehren. Wahnsinn, wie kann man solchen Kitsch so stilvoll und humorvoll vereinen. Ich staunte und genoss zwei tolle Stunden im Faena. Das Highlight – schwer zu sagen, die Toilette, das weiße Restaurant mit weißen Einhörnern und roten (echten) Samtrosen  oder doch der Pool mit einer goldenen Krone in der Mitte – keine Ahnung, aber es ist ein Erlebnis! Bilder folgen im Anschluss in Einzelbeiträgen.

Mein Kommentar direkt nach dem Besuch:

Gestern sind wir zufaellig und doch irgendwie absichtlich ins Faena gespoltert und ich muss mich kraeftig korrigieren, das Hotel ist stimmungsmaessig weltklasse. Zwar eine Trashbude ohne Ende, aber mit soviel Stil und Humor, dass ein paar Stunden in der kolonial, Louis XIV Barbibliothek eine Herzensfreude sind. Selbst wenn man alleine in der Bar ist fuehlt man sich nicht einsam unter den ganzen ausgestopften Tieren mit Braslettln (oesterreichisch: Goldketterl). Wasser aus Entenschnaebeln in Silber erwarten einem am WC. Der absolute Hammer ist jedoch die Goldkrone im Pool. Diese Stimmung laesst sich so schwer in Worte fassen, aber es war wirklich unendlich nett und die Mitarbeiter/innen sind umsorgende Goldschaetze, die sichtlich viel Freunde in der Arbeit und am Arbeitsplatz haben (nach den Naechten im W New York ist es fuer uns aussergewoehnlich, freundlich behandelt zuwerden – eine Amerikanerin sagte uns: people working @ W are too beautiful to be nice)

 

Grosso Modo:

Hotelwebsite: http://www.faenahotelanduniverse.com

Preis: ab 350 USD

USP: 2 Theater

Designer: Philippe Starck

Zimmer: 108

Gestaltungskonzept: üppig

 

|Faena Hotel + Universe – Buenos Aires – Argentinien – Besichtigung Nov. 2011|

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MINE Hotel – Buenos Aires

In Buenos Aires (im Nov. 2011) schlendernd, haben wir ein Kleinod nach dem anderen entdeckt, so auch das MINE HOTEL. Leider war es völlig ausgebucht und wir konnten keine Zimmer besichtigen. Ein paar Impressionen des Hotels kann ich allerdings schon auf RosaPfeffer vorstellen. Wunderschön ist das Atrium in der Hotellobby sowie der kleine Pool und Garten im hinteren Bereich. Es ist eines der unzähligen Boutique Hotels in Buenos Aires / Argentinien – aber von unserer Unterkunft (Hotel Pulitzer) hätte ich nicht wechseln wollen.

GROSSO MODO:

Hotelwebsite: http://www.minehotel.com

Preise: ab 175 USD + VAT im Doppelzimmer inkl. Frühstück

Location: Palermo SOHO

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Nuss Hotel in Buenos Aires

Eine der Alternativen für den Aufenthalt in Buenos Aires (Argentinien) war das Nuss Hotel. Zufällig sind wir bei einem Spaziergang durch Palermo SOHO an diesem Hotel vorbei gekommen (großartige Lage!). Der Empfang an de Rezeption war sehr herzlich und die Dame hat uns begeistert das kleine Hotel gezeigt. Die passende Beschreibung für das Hotel ist “gediegen”, gediegen ist die Tapete, gediegen ist das Badezimmer und gediegen ist der Pool. Alles ist gediegen schön, leider mit sehr knackigen Preisen von über 200 USD die Nacht im großzügigen Doppelzimmer.

Übrigens der Name Nuss kommt von einer Kurzform des Nachnamens der Hotelbesitzer und hat nichts mit der deutschen Bedeutung zu tun.

 

GROSSO MODO:

Homepage: http://www.nusshotel.com/

Zimmer: 22 Zimmer

Preise: ab 200 USD im Doppelzimmer inkl. Frühstück

Besonderheit: Begrünte Dachterrasse mit kleinem Pool

 

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Tango in B.A.

Auf Empfehlung von den Mitarbeiter/innen des Hotel Pulitzers in Buenos Aires, besuchten wir die Carlos Gardel Tango Show. Obwohl diese Show extrem touristisch ist, war das Essen großartig und die Darbietung der Wahnsinn (im Gegensatz zur Tango Show im Wiener MQ 2010). Getanzt wurde durch die Geschichte des Tangos, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Die schönste Performance bot ein älteres Pärchen, jenseits der 75 Jahre, mit einer wunderbaren grazilen Darbietung. Hier zu sehen ist der Versuch den Pfeffer dieses Tanzes einzufangen.

You tube Video von der Carlos Gardel Show

 

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Impressionen von Buenos Aires

Ein paar Eindrück von Buenos Aires im Frühling 2011.

El Ateneo ist wohl die schönste Buchhandlung der Welt und für uns Theaterliebhaber erst recht. Wie schon bei unserem letzten Besuch in B.A., mussten wir auch hier wieder für viele Stunden hin. (Zeit Artikel: B.A. Hauptstadt der Bücher und Lesen unter Lüstern)

Dieses Restaurant können wir jedem/r Besucher/in empfehlen – Lo de Paka – einfach himmlisch! Und leider stellt es jedes andere Steak in den Schatten!

Hier kommt noch eine weitere Buchhandlung  – Libros del Pasaj – diese kann ich nebst Büchern auch für Schokokuchen und hausgemachten Eistee empfehlen. 

 

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Hotel Pulitzer – 3 Nächte in Buenos Aires

Nach einem sehr kurzweiligen Flug von New York nach Buenos Aires und einer rasanten Taxifahrt waren wir in unserer Unterkunft, dem Pulitzer Hotel Buenos Aires. Bei dieser Hotelentscheidung habe ich mir wahrlich schwer getan, denn in Buenos Aires gibt es  fünf Dutzend super schicke (Design) Hotels und es war so schwer zu entscheiden – also ich suddere gerade auf sehr sehr hohem Niveau, in keiner anderen Stadt wäre die Qual der Wahl dermaßen hoch.

Das Hotel liegt mitten im Stadtteil Florida und eignet sich gut, um die Stadt zu erkunden.

Der erste Eindruck war einfach nur genial, dass Hotel ist neu und wirklich wunderbar. Die Rezeption genauso wie auf den Bildern und die Mitarbeiter/innen sind sehr herzlich und freundlich. Wir bekamen wirklich gute Tipps für die Stadt und eine tolle Tangoshow (Carlos Gardel) mit extra guten Sitzplätzen wurde für uns reserviert.

Unser Zimmer lässt sich als klein und sehr fein beschreiben. Die dominierende Farbe war blau und der Charakter der Möbel eindeutig maritim. Das Badezimmer war etwas opulenter und üppiger in Schwarz mit vielen Kristallen. Gut empfanden wir auch die schalldichten Fenster, so war ein ruhiger Schlaf sichergestellt.

Einzig der Teppichboden auf den Gängen ist zu puristisch geraten, zwar schön, aber es war jeder Fleck zu sehen. Der Frühstücksbereich ist an einem etwas ungewöhnlichen Ort angesiedelt, nämlich im Keller. Durch die frische Einrichtung und das exzellente Frühstück war das aber weniger störend als gedacht. Mit der Temperatur der Klimaanlage haben sie es für den Geschmack einer Mitteleuropäerin etwas übertrieben, wir haben immer unsere Soft-Sheel Jacken angezogen, sonst wären wir zu Eiszapfen geworden. Die Argentiner/innen sind da schon härter im nehmen und genossen die chillige Luft.

Auf der ersten Etage ist die schöne Bar, wo man auch Snacks bekommen (eher nicht zu empfehlen) und auf der 13. Etage ist eine  Rooftop-Bar mit einem tollen Blick über die pulsierende Megastadt. Das Hotel verfügt auch über einen Pool inkl. Terrasse mit Sonnenliegen, leider war es im November zu frühlingshaft.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es das perfekte Stadthotel ist und das kostenlose W-LAN den Aufenthalt noch netter gestaltet. Das Preis-Leistungsverhältnis mit unter 100€ pro Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück in dieser Metropole sucht seines gleichen.

Wie in Argentinien fast üblich gehört auch dieses Haus zu einer kleinen Hotelkette mit vier Hotels, es gibt noch das Hotel Pulitzer Paris, das Hotel Pulitzer Barcelona und das Hotel Regina in Barcelona.

Grosso Modo:

Homepage: http://www.hotelpulitzer.com.ar/index.php?idioma=en

Zimmer: 104 Zimmer

Preis: ab 125 USD im Doppelzimmer mit Frühstück

Eröffnung: 2010

Kategorie: 4-Sterne

Architektur:  Lazaro Rosa-Violoan

 

|Hotel Pulitzer – Buenos Aires – Argentinien – Aufenthalt November 2011|